Jetzt ist guter Rat teuer.Habe zwei Erdhummelnester, und beide Königinnen tot.Beide Nester haben ungefair 8 Arbeiter und ein paar Waben.Wie kann man jetzt noch aktiv werden oder alles passiv zusehen?
Statisches Archiv des ehemaligen Hummelforums auf bombus.de (2003–2017).
Jetzt ist guter Rat teuer.Habe zwei Erdhummelnester, und beide Königinnen tot.Beide Nester haben ungefair 8 Arbeiter und ein paar Waben.Wie kann man jetzt noch aktiv werden oder alles passiv zusehen?
Ich würde versuchen eine nistplatzsuchende Hummelkönigin zu finden, bei Nester vereinen und sie zusetzen. Es müßte aber ebenfalls eine Pollenstorer-Hummel sein. Grüße, Angelika
Woran sind sie den gestorben? Okkupationen? So spät fliegen die Königinnen doch nicht mehr aus. Zumindest bei mir bleibt die Königin jetzt im Nest, wo 7 Arbeiterinnen da sind und 3-4 davon die Ausflüge übernehmen.
Suche am Besten noch nach nestsuchenden, späten Erdhummeln. Oftmals haben diese selbst ein Nest verloren und suchen nun nach Okkupationsmöglichkeiten. Hast du Gegenden mit großen Höhenlageunterschieden bei dir in der Nähe (hohe Berge)? Da kann man auch Glück haben und noch eventuelle nestsuchende Königinnen finden, während die weiter unten schon Nester haben.
Viele Grüße
Michel
Hi,
also heute hats wohl beim ersten Nest geklappt, habe dort eine dicke Erdhummel einlaufen lassen, welche auch nach einem Brummen herauskam und wenig später wieder einflog .Dort hat sie sich sehr langsam durch die Nistdecke (Wolle) hindurch von oben Richtung bewohntes Nest gebohrt .Dadurch hat sie sich Schutz durch Angreifer verschafft und langsam aber sicher das Gebiet eingenommen Im Nestinneren hat dann erstmal nur der Kopf reingeschaut.Sie war auch beim ersten Hineinschauen sehr starr und hat mit weit geöffneten Kiefern die ruhigen Arbeiter von sich gehalten.
Ebend war sie wieder sehr munter und wieder sehr groß und lang.Denke das ganze hat funktioniert.
Morgen ist Nest 2 dran.
Die von mir für NABU geplante Berater- u. ggfalls. Umsiedlergruppe für den Oberberg. Kreis nimmt Gestalt an. Ziel ist ja ein flächendeckendes Beratungsnetzwerk und die Herausgabe einer Bröschüre mit Ansprechpartnern.
Geplant ist ein Seminar zum Thema Hautflügler.
Wer Interesse hat, bitte bei mir melden.
Grüße Angelika
Hallo Angelika,
wo genau liegt den Oberberg?
Viel Glück bei Deinem Vorhaben,
Alex
Die von mir für NABU geplante Berater- u. ggfalls. Umsiedlergruppe für den Oberberg. Kreis nimmt Gestalt an. Ziel ist ja ein flächendeckendes Beratungsnetzwerk und die Herausgabe einer Bröschüre mit Ansprechpartnern.
Geplant ist ein Seminar zum Thema Hautflügler.
Wer Interesse hat, bitte bei mir melden.
Grüße Angelika
Der Oberbergische Kreis liegt da, wo die Handballweltmeister herkommen: Gummersbach und weitere Umgebung :-). lg Angelika
Der Oberbergische Kreis liegt da, wo die Handballweltmeister herkommen: Gummersbach und weitere Umgebung :-). lg Angelika
Achgottchen, das ist ja weit "oben" - zumindest von mir aus gesehen :-)
Und wer genauso schlecht in Geographie ist wie ich, der kann sich Gummersbach bei [link:http://maps.google.de/maps?f=q&hl=de&q=gummersbach&ie=UTF8&om=1&z=5≪=52.133488,12.875977&spn=10.962459,29.882813&iwloc=addr Google-Maps] ansehen...
Alex
Hallo Hummelfreunde,
soeben habe ich das Forum auf eine neue Datenbank umgestellt. Im Idealfall werdet ihr nichts davon merken, abgesehen davon daß es nun schneller gehen sollte.
Wenn es Probleme gibt: bitte eMail an mich!
Danke,
Alex
alex@bombus.de
Klasse Alex,
das Tempo hat deutlich zugenommen!
Gruß
Frank.
Ja, wunderbar. Das es so lange dauerte, hat mich manchmal vom posten abgehalten. Grüße, Angelika
Ja, wunderbar. Das es so lange dauerte, hat mich manchmal vom posten abgehalten. Grüße, Angelika
Na, dann kannst Du ja jetzt so richtig loslegen Angelika :-))
Das ist sehr erfreulich, endlich sind wir das schneckenartige Laden der Seite los - Danke.
Gruß Hans
Die ersten Arbeiterinnen von Steinhummelvolk-1 - die ich mit großer Freude fliegen sehe - haben jetzt eine neue Nachbarin bekommen. Eine Hornissenkönigin ist in den Hornissenkasten direkt über dem Kasten von Steinhummelvolk-1 eingezogen und hat schon einen Wabenansatz gebaut. Hoffentlich wird das was. Die Abbrecherquote ist hoch. Letztes Jahr hat es geklappt und die enge Nachbarschft hat zu keinen Konflikten zwischen beiden Arten geführt.
Nähere in heutigen (externer Link, nicht mehr verfügbar) Tagebucheintrag.
Gruß
Frank.
Hallo zusammen,
bei meiner Erdhummelkolonie ist seit einigen Tagen der Nachwuchs eingetroffen. 7 Arbeiterinnen sind aus dem ersten Schlupf hervorgegangen. Die Königin fliegt nun nicht mehr aus, da 3-4 Arbeiterinnen die Sammelaufgaben übernommen haben und große Mengen Nektar und Pollen einfliegen. Auch meinen 3 Steinhummelköniginnen geht es weiterhin gut. Dort dürfte, abhängig von der jeweiligen Kolonie, in 1-2 Wochen erster Nachwuchs eintreffen.
Doch mal noch eine Frage zu den Erdhummeln. Ich hatte euch ja geschrieben, dass es voriges Wochenende eine Okkupation gab, wo 2 große dunkle Erdhummelköniginnen (einschließlich der Nestgründerin) von einer kleineren Erdhummel vertreiben oder erstochen wurden. Diese "siegreiche" Königin bewohnt nun auch das Erdhummelnest.
Doch ist deren Bestimmung problematisch. Helle Erdhummel, wie ich vorige Woche noch vermutet hatte, schließe ich nach genauerer Betrachtung eher aus, da der vordere Thoraxstreifen einfach zu schmal ist (und es gibt bei der Art [bei der Königin] nur geringe Farbvarianten). Ebenso entfällt die Große Erdhummel (übrigens auch eher stabil gefärbte Art). Möglich wären erst einmal Dunkle Erdhummel, da der Streifen sehr schmal ist und es aufgrund der erfolgreichen Nestokkupation wahrscheinlicher ist, dass die gleiche Art ein gleiches Nest übernimmt. Doch schaut euch mal die gelben "Flecken" an, welche die schmale gelbe Binde auf dem Thorax zum Flugelansatz hin erweitern. Ebenso fällt eine eher silbriggelbe hintere Binde auf dem Abdomen auf, welche nicht dunkelgelb oder goldgelb gefärbt ist, wie für die Terrestris eher typisch wäre (Alterverplassung kann man so früh im Jahr wohl noch ausschließen). Möglich wäre demnach auch eine von Hagen beschriebene Farbvariante der Kryptarium-Erdhummel. Normalerweise gibt es bei ihr zwei goldgelbe Binden, ähnlich angeordnet wie bei der Dunklen Erdhummel, wobei die Thoraxbinde aber unter den Flügelansatz reicht. Bisweilen kann aber diese erste Binde auch reduziert auftreten (siehe mein Exemplar), wodurch aber dann meist die hintere Abdomenbinde heller gefärbt ist als normal (trifft auch auf mein Exemplar zu). Derzeit schwanke ich zwischen Terrestris und Kryptarium.
Würde mich über andere Meinungen dazu freuen. Unten seht ihr 2 Bilder von der Königin.
Viele Grüße
Michel
Viele weitere Informationen und weitere Bilder zu den Entwicklungen meiner Kolonien finden sich auch unter:
Tagebuch2007 (externer Link, nicht mehr verfügbar)
[img:http://www.insektenstaaten.de/name/Admin/img/img1830.jpg]
[img:http://www.insektenstaaten.de/name/Admin/img/img1831.jpg]
Hallo Michel,
bei der genauen Bestimmung kann ich dir leider auch nicht weiterhelfen, das ist arg schwierig.
Bei der Lektüre deines Tagebuches bin ich aber auf den umgebauten Hornissenkasten gestoßen. Wie hast du den innen gestaltet? Hast du zwei Etagen für zwei Königinnen vorgesehen?
Gruß
Frank.
Hornissenschutz Braunschweig (externer Link, nicht mehr verfügbar)
Hallo Frank,
ja, ich habe den Kasten quasi geteilt und 2 Etagen für 2 Königinnen draus gemacht. Kann ja demnächst mal ein Foto davon machen, wie der Kasten innen ausschieht.
Viele Grüße
Michel
Hallo Michel,
wirklich schwierig anhand der Bilder zu bestimmen. Vielleicht machen Volkstärke und Färbung der Drohnen eine bessere Bestimmung möglich.
Viele Grüße Marcel
Hallo Marcel,
also in Frage kommen weiterhin Dunkle Erdhummel oder Kryptarium-Erdhummel, wobei ich auch die Helle Erdhummel nicht ausschließen möchte. Für alle gibt es entsprechende Hinweise, aber gegen alle sprechen auch einige Hinweise. Na mal sehen, wie die neuen Arbeiterinnengenerationen aussehen, welche dann von dieser Königin stammen. Zumindest die Kryptariumerdhummel (wenn es denn überhaupt eine ist) sollte dann bestimmbar sein. Spätestens mit dem Erscheinen der Geschlechstiere wird eine Bestimmung möglich sein. Leider konnte mir bei der Bestimmung bisher niemand weiterhelfen (habe auch an anderen Stellen nachgefragt), aber wie gesagt, es ist bei ihr auch wirklich schwierig. Hatte nur gehoft, dass vielleicht jemand diese Farbvariation bereits einmal in einem Nistkasten gesehen hatte und hier wiedererkennt.
Viele Grüße
Michel
Hallo!
Nachdem ich vom Urlaub zurückgekommen bin, habe ich heute meine Hummelkästen von aussen inspiziert, ob die Falltüren alle noch in Ordnung sind. Die Falltüren sind bis jetzt zu 90% geschlossen. Da habe ich gesehen, wie eine Wespe in einem mit einer Steinhummel besetztem Kasten unter die fast geschlossene Falltüre gekrabbelt ist. Meine Hummelkästen sind innen mit einem engmaschigen Drahtgeflecht abgedeckt, damit ich gefahrlos den Deckel öffnen kann. Beim Nachsehen im Kasten habe ich gesehen, dass die Steinhummelkönigin (noch ohne Arbeiterinnen) im Kasten war und dass auch die Wespe darin war. Sie hat angefangen am Drahtgeflecht ein Nest zu bauen.
Was soll ich machen? Die Wespe ausquartieren, damit sie noch mal eine Chance woanders hat? Vertragen sich beide Parteien? Wenn nicht, wer wird Sieger bleiben?
Für eine rasche Antwort wäre ich dankbar.
MfG
Rolf Brechtel
Hallo Rolf,
auf die Dauer geht das nicht gut. Versuche die Wespe beim verlassen des Nestes abzufangen und an weit entfernter Stelle wieder rauszulassen. Der Aktionsradius ist mir nicht ganz bekannt, aber je weiter je besser. Es handelt sich vermutlich um die Deutsche oder Gemeine Wespe, da beide Höhlenbrüter sind.
Gruß Harry
Hi,
also ich würde versuchen, das ganze durch eine Trennwand abzuschirmen und wenns geht auch die Ausgänge zu trennen.Sobald dann bei der Hummel die Arbeiterinnen geschlüpft sind, das Nest herausnehmen und in ein neues Zuhause umsiedeln.Das ganze Nachts und dann hast du zwei Familien. Das ganze geht dann auch mit den Wespen,wenn dir das lieber wäre.Wichtig ist,das schon Arbeiterinnen geschlüpft sind, dann bleibt die Chefin zuhause.
Hallo Hummelfreunde,
nachdem ich 2005 meinen ersten Hummelkasten erfolglos aufgestellt hatte, bin ich in diesem Jahr mit einem Hornissenkasten und mit vier Hummelkästen am Start. Einen Kasten hat sich wie schon im vergangenen Jahr eine Ackerhummel selbst ausgesucht, in einem anderen ist eine Erdhummel heimisch und im dritten Kasten ist vermutlich eine Gartenhummel. Leider sehe ich sie immer nur zu kurz, um die Art exakt zu bestimmen. Ausgerechnet in meinem größten Kasten, in dem voriges Jahr ein großes Erdhummelvolk nistete, gelang mir bis jetzt keine Ansiedlung, obwohl ich schon mehrfach viel versprechend eingesetzt habe. Des Rätsels Lösung ist mir gestern gelungen. Bei der Gartenarbeit sah ich wie eine Wespe zielsicher im Kasten verschwand. Dieser Kasten hat den längsten Röhrengang, ( zirka 40 cm ) Auch im Hornissenkasten hat sich an eine Hornissenwabe als Lockmittel, eine Wespe angesiedelt. Wespennester habe ich immer in meinem Garten genug, so dass ich in meinen Kästen keine Wespen dulden kann. Oder was raten mir die Experten?
Viele Grüße Bernd
Schau doch mal, wie weit die Wespe im Hornissenkasten ist. Ich habe bei meinem Kasten einfach nach Baubeginn einer Wespe zwei Tage das Flugloch verschlossen und sie verschwand von selbst. Grüße, Angelika
Hallo Angelika,
im Hornissenkasten waren sogar zwei Wespennester mit den ersten mickrigen Larven. Ich habe sie entfernt und beide Öffnungen verschlossen. Im Hummelkasten war direkt über dem Ende der Eingangsröhre die Wespenbirne etwa im gleichen Stadium. Diesen Kasten hatte sorgfältig gegen Mottenbefall geschützt, deshalb war das Öffnen etwas was ich nicht so gerne gemacht habe. Der Innenkarton ist nach oben sicher mit Klebeband verschlossen. Die Lüftungsöffnungen 4x4cm habe ich recht und links mit feinen Maschendraht gesichert. Zusätzlich ist der gesamte Innenraum noch mit Fliegengitter bespannt. Ich vermute das im vorigen Jahr eine Wachsmotte durch den Maschendraht von 1,2x1,2 mm ihre Eier von oben ins Hummelnest brachte. Es war zum Glück in der Endphase nur ein geringer Befall, der dass Nest nicht besonders beeinträchtigte. Trotzdem war es ärgerlich. Nachdem ich auch dieses Wespennest entfernt hatte, stellte ich den Kasten wieder einsatzbereit an eine andere Stelle. Gibt es jetzt noch Hummelköniginnen die sich noch ansiedeln lassen?
Viele Grüße Bernd
Bei uns z. B. finden sich immer noch einzelne Königinnen. Wir sind immer etwas später dran, als andere Gegenden, in einer Höhe von 300 - 400 m. Rein theoritisch können noch bis ca. Mitte Mai nestsuchende Königinnen zu sehen sein. Aber dieses Jahr ist ja alles früher. Grüße, Angelika
Bericht aus Oberursel:
Es fing an Ostern so gut an:
1 Steinhummel von selber in Mausloch in der Wiese.
1 Wiesenhummel etwas später im gleichen Mausloch.
Beide sind verschollen, haben sich gemeuchelt oder die Maus hat beide vertrieben.
1 Erdhummel von selber unter trockenem Laub - lange nichts mehr gesehen.
1 Erdhummel von selber in einem vergrabenen Eimer - ist nicht mehr.
1 Steinhummel im Schweglerkasten - ist auch nicht mehr.
1 Erdhummel im Schweglerkasten angesiedelt - ist noch und bekommt wohl in den nächsten Tagen Nachwuchs.
Ja, man macht schon was mit...!!!
Viele Schmarotzerhummeln meine ich zu erkennen: Suchen langsam und gründlich im Tiefflug das Gelände ab, erkennen ganz schnell, dass die Löcher im Boden nicht bewohnt sind. Außerdem schimmert der Panzer deutlich durch den Pelz (vgl. Pareys Buch der Insekten). Vermutlich Psithyrus rupestris und vestalis o.ä.). Den Kasten haben sie bis jetzt in Ruhe gelassen.
Weiterhin zahlreiche Erdhummeln, aber auch einzelne Steinhummeln, die scheinbar suchen, sich dann aber in moosigen Stellen eingraben wollen (Herbstverhalten). Sie sind wohl von einem Parasiten befallen, der dieses Verhalten verursacht (hab ich bei www.hymenoptera.de gelesen, finde aber den Artikel nicht mehr).
So viel mal als Status.
Da sieht es bei mir ähnlich aus, ich hatte zwischenzeitlich 1 Wiesen-und 2 Ackerhummeln. Plötzlich kam mir eine Wiesenhummel aus einem der Ackerhummelkästen entgegen, also 2xWiesen- und 1x Ackerhummel. Dann
war nur noch eine Wiesenhummel zu beobachten. Da gibts jetzt auch Nachwuchs, Gott sei Dank, wenigstens ein Nest!
Gruß,
Stefan
Das ist ja aber *AUCH* einer der Gründe, warum man so viele Kästen aufstellt. Man besetzt so viele wie möglich, aber man weiß nie, wieviele übrig bleiben und dann auch noch Jungköniginnen hervorbringen. Letztes Jahr waren es bei mir drei von vier Völkern - in vier Kästen. Dieses Jahr sind es bisher vier Königinnen, eine mit Arbeiterinnen - in sechs Kästen. Mal sehen wieviele Völker Jungköniginnen hervorbringen. Außerdem möchte man ja gerne verschiedene Arten haben. Bei mir pendelt es sich irgendwie immer auf 2x Acker, 2x Stein ein. Dieses und letztes Jahr - wenn alles stabil bleibt. Und eine Hornisse ist jetzt auch wieder da, kurios. Aber noch kann viel passieren ...
Gruß
Frank.
Hummel- und Hornissentagebuch 2007 (externer Link, nicht mehr verfügbar)
Natürlich möchte man so viele Gelegenheiten wie eben möglich schaffen. Natürlich muss man auch immer damit rechnen das es Nester nicht schaffen.
Wenn dann aber wirklich eine Hummel ausfällt ist man halt trotzdem enttäuscht. Bei mir sind es in der Regel Acker- und Wiesenhummeln die sich ansiedeln.
Es gibt aber auch positives zu berichten, gestern habe ich (so meine ich) den ersten Hornissennachwuchs entdeckt. Könnte vom Zeitpunkt wohl hinkommen.
Gruß,
Stefan
Glückwunsch, aber was meinst du denn mit Nachwuchs, Eier oder Larven?
Gruß
Frank.
Hallo,
habe die letzten Tage eine Hornissenkönigin in den Wipfel einer unserer Bäume verschwinden sehen, und Wochenende dann habe ich eine Wespe gesehen bei der ich aufgrund von Form und Farbe
davon ausgegangen bin es sei eine Hornisse. Da sie mir aber nicht so groß erschien (schon größer als die herkömmlichen Wespen, die auch am Gartenhäuschen rumkrabbelten), dachte ich es wäre schon flugfähiger Nachwuchs.
An das Nest selber komme ich nicht dran.
Gruß,
Stefan
Für Hornissenarbeiterinnen ist es noch viel zu früh. Wir haben dieses Jahr zwar extrem frühe Nestgründungen, aber bis die ersten Arbeiterinnen auftauchen vergehen noch 4 Wochen.
Was du aber gesehen haben könntest, ist die Königin der Mittleren Wespe (D. Media), die einer Hornissenarbeiterin sehr ähnlich sieht. Das ist gut möglich und wird von vielen Leuten verwechselt.
Gruß
Frank.
Was du aber gesehen haben könntest, ist die Königin der Mittleren Wespe (D. Media), die einer Hornissenarbeiterin sehr ähnlich sieht. Das ist gut möglich und wird von vielen Leuten verwechselt.
Danke für den Tip, werde es beobachten.
Stefan
Es gibt aber auch positives zu berichten, gestern habe ich (so meine ich) den ersten Hornissennachwuchs entdeckt. Könnte vom Zeitpunkt wohl hinkommen.
Hallo Stefan,
am vergangenem Wochenende habe ich die allererste Hornissenkönigin in diesem Jahr gesehen und Du schreibst schon vom erste Nachwuchs. Ich halte dieses für unwarscheinlich. Oder meinst Du die Königin selbst?
Gruß Bernd
Hallo Christoph B.,
leider ist es so, dass nicht alle Hummelköniginnen ein Volk gründen. Ich habe es bereits häufig erlebt, dass eine Hummelkönigin bis zu 14 Tagen in den Nistkasten flog, aber kein Nest gebaut hat. Auch gehen viele Königinnen verloren (sterben, haben Krankheiten, Parasiten etc.).
Wenn man rechtzeitig feststellt, dass der Nistkasten nicht angenommen wurde, dann kann man noch neue Ansiedlungsversuche unternehmen.
Zur Zeit suchen hier bei uns noch einige Erdhummelköniginnen, aber diese Suchphase bringt offensichtlich keinen Ansiedlungserfolg mehr.
Freundliche Grüße
Horst
Hallo
tja, das ist leider auch bei anderen Tieren so, dass ein vielversprechender Start nicht immer ein gutes Ende bedeutet. Wir hatten binnen 1 Tag einen Totalausfall im Meisenkasten. Wir haben zu spät bemerkt, dass die Eltern ihre 8 quietschgesunden Küken aufgegeben hatten. Heute morgen waren alle 8 tot. Warum sie das Nest aufgegeben haben, sah ich erst beim Ausräumen. Es war mit Hundehaaren gebaut und wimmelte geradezu von größen Flöhen.
Mit meinen 2 Hummelkästen ist jedoch (bis jetzt) immer noch alles o.k. In beiden Kästen brummt es, wenn man reinschauen will und in einem Kasten habe ich sogar das Nest entdeckt mit Mini-Kokons. Nachwuchs wird also noch eine Weile dauern, aber es tut sich was.
Schöne Grüße Johanna
Seit gestern Abend habe ich nun auch meine erste tote Erdhummelkönigin: Sie lag tot im Kasten. Gleichzeitig aber eifriger Flugbetrieb einer Erdhummelkönigin - eine Nestübernahme. Schon vorgestern Abend war überraschend eifriger Flugbetrieb, davor nur ganz selten. Das war schon seltsam. Vermutlich war das schon die neue Königin.
Auch der Zeitpunkt passt: Wie es Michel schreibt: "Kurz vor dem Schlupf der ersten Arbeiterinnengeneration" - heute flogen die ersten "lieben Kleinen"!
Bin gespannt, wie es weitergeht!
Danke auch für Eure guten und hilfreichen Beiträge!
Glück im Unglück!
Wenn eine Königin übrig bleibt, dann geht es immer noch. Schlimm ist ja, wenn sie sich gegenseitig killen oder lahmstechen - und übrig bleiben die Arbeiterinnen :-(
Gruß
Frank.
Ich habe heuer meinen ersten Hummelkasten aufgestellt und leider nach vielen Ansiedlungsversuchen noch kein Glück gehabt. Dafür hat sich etwa 1m (!) neben dem Kasten eine Ackerhummel in einem Strohhaufen ein Nest gebaut. Nachdem was ich alles über Parasiten gelesen habe, würde ich gerne das Volk in den Kasten umsiedeln.
Wann ist dazu die beste Zeit (Arbeiterinnen fliegen schon)?
Was ist dabei zu beachten?
Danke für Tipps..
Gruß;
Norbert Wlaka.
Hi,
also ich würde normalerweise ein Nest nicht umsiedeln.
Eigentlich sind doch Nisthilfen eher als Ergänzung gedacht.
Ackerhummeln nehmen doch häufiger auch Nistgelegenheiten
unterhalb von Grasnarben, oder Moos oder trockenem Gras wahr.
Ich denke ihrer Flexibilität verdanken sie ihre bis heute andauernde
Existens.
Bitte beachten: So lange noch kein Nachwuchs da ist auf gar keinen Fall umsiedeln. Außrdem besteht auch immer die Gefahr das was schief läuft und das Nest zerstört, die Königin verletzt wird oder abhaut.
Umsiedeln sollte man nur dann, wenn wirklich absehbar ist das das Nest an der Stelle keine Überlebenschance hat.
Gruß,
Stefan
Hallo Norbert,
wie Stefan schon sagte: ich würde nicht umsiedeln. Beobachte das Nest ruhig weiterhin. Eine Umsiedelung kommt erst in Frage, wenn das Nest bedroht ist oder wenn Du erkennst, daß Parasiten schon am Werke sind.
Manchmal denke ich, daß es Nistkästen den Parasiten noch leichter machen, ein Nest zu finden als es bei Naturnestern zu sein scheint. Ein Naturnest zu beobachten ist zudem viel spannender als einen Nistkasten zu betreuen...
Alles Gute,
Alex
Hallo Alex,
wie Stefan schon sagte: ich würde nicht umsiedeln. Beobachte das Nest ruhig weiterhin. Eine Umsiedelung kommt erst in Frage, wenn das Nest bedroht ist oder wenn Du erkennst, daß Parasiten schon am Werke sind. <
Hier stimme ich dir zu :-)
Manchmal denke ich, daß es Nistkästen den Parasiten noch leichter machen, ein Nest zu finden als es bei Naturnestern zu sein scheint. Ein Naturnest zu beobachten ist zudem viel spannender als einen Nistkasten zu betreuen...<
Wobei ich bereits Wachsmotten in einem natürlichen Steinhummelerdnest entdecken konnte, welches einen 3 m langen Laufgang hatte.
Letzteres sehe ich allerdings etwas anders, weil bei Naturnestern keine Einblicke in das Nest möglich sind.
Viele Grüße
Michel
Hallo Norbert,
wie Alex und Stefan schon sagten, eine Umsiedlung ist immer ein Risiko und sollte nicht gemacht werden, wenn dem Nest keine Gefahr durch Umbauarbeiten im Garten oder ähnlichem droht. Nisthilfen sind immer nur eine Ergänzung und aufwendiger in der Pflege. Die Hummeln kommen mit den Parasiten meist ganz gut klar und sind durch sie nicht gefährdet.
Habe auch selten erlebt, das Ackerhummeln durch Wachsmotten gefährdet sind. Sie bilden nicht so große Völker wie z.B. Erdhummeln und sind somit durch Geruchserkennung für die Wachsmotten schlecht zu orten. An Deiner Stelle würde ich alles so lassen wie es ist.
Gruß Harry