Beiträge aus 2007

Hilfe bei Hummelbestimmung gesucht Chris 24.04.2007 23:21

Hallo Hummelfreunde!

Dieses Jahr betreibe ich zum ersten mal Hummelkästen. Natürlich nach eingehender Hummelrecherche hier und im restlichen Netz. Aufgefallen sind mir die Tiere vor einigen Jahren als fleißige und friedliche Bestäuber meiner Herbsthimbeeren. Seitdem bin ich fasziniert von der Idee, einem "eigenen" Staat eine Bleibe zu bieten.

Drei Königinnen konnte ich bisher offenbar von meinen Kästen überzeugen. Darunter eine mutmaßliche Erdhummel und wahrscheinlich eine Steinhummel. Vor allem Erdhummeln kommen hier im Münchner Norden geradezu massenhaft vor. Auch Die dritte Hummelart jedoch habe ich bisher noch nicht gesehen. Sie ähnelt einer Steinhummel, wobei sie jedoch wesentlich kleiner ist, ich würde schätzen sie misst 2/3 einer solchen, vielleicht etwas mehr, also fast schon winzig. Das Abdomen ist sehr viel weniger leuchtend rotgefärbt, allerdings konnte ich das bisher nicht auf den Tergiten genau feststellen. Im Flug sieht die Hummel jedenfalls beinahe komplett schwarz aus. Was mir aber auffiel war ein gelbes Haarbüschel im Gesicht. Zunächst dachte ich nach Vergleichen mit Bildern aus verschiedenen Internetquellen an eine schwarze Version einer Distelhummel. Auf der Wildbienenseite ist jedoch zum gelben Haarbüschel im Gesicht ein Hinweis auf die Trughummel gegeben. Kann hier jemand etwas dazu sagen? Gerne werde ich Bilder nachliefern, allerdings fliegt die Königin erst seit zwei Tagen aus und ich möchte sie noch nicht mit Fototerminen belästigen. Bisher ist der Hinweis auf Wildbienen mit den gelben Haaren zumindest der deutlichste. Ich freue mich jedenfalls, dass vielleicht auch einer der selteneren Hummelarten nun meine Himbeeren bestäuben wird.

Chris

Re: Hilfe bei Hummelbestimmung gesucht Marcel Röhl 24.04.2007 23:48

Hi Chris,

es könnte sich um eine Wiesenhummel handeln. Hier kommt es zu unterschiedlichen Farbvariationen, die Größe kommt hin.

Re: Hilfe bei Hummelbestimmung gesucht Manfred 25.04.2007 07:37

Hallo Chris,

ich tippe auch auf eine Wiesenhummel. Es gibt Königinnen, die nur einen ganz schwachen gelben Streifen vorne am Thorax haben und ansonsten schwarz sind. Die Abdomenspitze ist bei dieser Art immer heller als bei der Steinhummel. Der Summton der Königin dürfte deutlich höher als bei der Erd- und Steinhummel sein.

Gruß aus HH
Manfred

Re: Re: Hilfe bei Hummelbestimmung gesucht Chris 25.04.2007 12:37

Vielen Dank schonmal für die schnellen Antworten! Sie summt in der Tat höher als eine Steini, hat aber, soweit ich das beobachten konnte, nur auf dem Stirnschild, also zwischen den Augen ein paar gelbe Haare. Ich weiß, dass Hummeln sehr variabel gefärbt sein können; ist es denn überhaupt möglich, eine Art wirklich eindeutig zu bestimmen? Im Internet stand mal was von Geschlechtsteilen, anhand derer man ähnliche Arten auseinanderhalten könne, stimmt das?

Chris

Re: Hilfe bei Hummelbestimmung gesucht Stefan Lennertz 25.04.2007 12:33

Tippe auch auf Wiesenhummel.

Habe diese Art sehr gerne, sie siedeln sich auch in Einfachnistkästen an,
Selbstbesiedlung klappt sehr gut, und scheinen auch gute Rückkehrer zu sein. Und außerdem sehr sanfte Zeitgenossen.

Gruß,
Stefan

Re: Hilfe bei Hummelbestimmung gesucht Andreas 25.04.2007 19:30

Hallo Chris,

auch ich würde auf eine Wiesenhummel tippen, wobei die im Herbst aber nix mehr bestäuben, da sich die jungen Königinnen bis Mitte Juli ihr Winterquartier suchen und danach keine Wiesenhummeln mehr unterwegs sind.
Ansonsten finde ich es toll endlich mal jemand im Raum München zum Thema Hummeln zu finden.
Schreib mir doch mal eine Mail!

Re: Hilfe bei Hummelbestimmung gesucht Johann Neumayer 27.04.2007 12:30

Hallo,

ich tippe auf etwas ganz Anderes als meine Vorgänger: B. humilis, die veränderliche Hummel in ihrer dunklen Form: Fast ganz schwarz, nur Hinterleibsspitze leicht rötlich-bräunlich und gelbes Haarbüschel im Gesicht. V.a. das helle Harbüschel im Gesicht istzz bei Arten desd Flachlandes nicht häufig. Außerdem fliegen die bis in den Herbst und lieben trockenere Biotope.
Unter www.wildbienen.de gibt´s einige Fotos dieser sehr veränderlichen Art.
lg Hans

Hallo Hummelfreunde!

Dieses Jahr betreibe ich zum ersten mal Hummelkästen. Natürlich nach eingehender Hummelrecherche hier und im restlichen Netz. Aufgefallen sind mir die Tiere vor einigen Jahren als fleißige und friedliche Bestäuber meiner Herbsthimbeeren. Seitdem bin ich fasziniert von der Idee, einem "eigenen" Staat eine Bleibe zu bieten.

Drei Königinnen konnte ich bisher offenbar von meinen Kästen überzeugen. Darunter eine mutmaßliche Erdhummel und wahrscheinlich eine Steinhummel. Vor allem Erdhummeln kommen hier im Münchner Norden geradezu massenhaft vor. Auch Die dritte Hummelart jedoch habe ich bisher noch nicht gesehen. Sie ähnelt einer Steinhummel, wobei sie jedoch wesentlich kleiner ist, ich würde schätzen sie misst 2/3 einer solchen, vielleicht etwas mehr, also fast schon winzig. Das Abdomen ist sehr viel weniger leuchtend rotgefärbt, allerdings konnte ich das bisher nicht auf den Tergiten genau feststellen. Im Flug sieht die Hummel jedenfalls beinahe komplett schwarz aus. Was mir aber auffiel war ein gelbes Haarbüschel im Gesicht. Zunächst dachte ich nach Vergleichen mit Bildern aus verschiedenen Internetquellen an eine schwarze Version einer Distelhummel. Auf der Wildbienenseite ist jedoch zum gelben Haarbüschel im Gesicht ein Hinweis auf die Trughummel gegeben. Kann hier jemand etwas dazu sagen? Gerne werde ich Bilder nachliefern, allerdings fliegt die Königin erst seit zwei Tagen aus und ich möchte sie noch nicht mit Fototerminen belästigen. Bisher ist der Hinweis auf Wildbienen mit den gelben Haaren zumindest der deutlichste. Ich freue mich jedenfalls, dass vielleicht auch einer der selteneren Hummelarten nun meine Himbeeren bestäuben wird.

Chris
Nektar und Pollenspender………. Franz Schmidlechner 25.04.2007 13:46

Liebe Hummelfreunde,

Zwecks einer Aufforstung an meinen Nachbargründstück bräuchte ich die Nahmen oder Listen von Nektar und Pollenspendenten Bäumen und Sträucher für Hummeln. Aufgeforstet wird nächstes Frühjahr, aber die Projektbeschreibung muss jetzt fertig gestellt werden. Ich bitte um eure Mithilfe!

Mit freundlichen Grüßen. Franz

Re: Nektar und Pollenspender………. Manfred 25.04.2007 14:21

Hallo Franz,

wenn schon solche Möglichkeit besteht, würde ich möglichst Bäume anpflanzen, die während nahrungskritischen Zeiten blühen, so z.B. Robinia pseudoacacia 'Monophylla', ein Baum, der Anfang Juni blüht, also nach Ende der diversen Bäume im Mai aber noch vor den Linden. Im Internet findest Du unter www.lve.de gute Informationen. Dort ist bei den Bäumen und Sträuchern auch angegeben, welche Ansprüche sie an Boden und Klima stellen.

Gruß aus HH
Manfred

Liebe Hummelfreunde,

Zwecks einer Aufforstung an meinen Nachbargründstück bräuchte ich die Nahmen oder Listen von Nektar und Pollenspendenten Bäumen und Sträucher für Hummeln. Aufgeforstet wird nächstes Frühjahr, aber die Projektbeschreibung muss jetzt fertig gestellt werden. Ich bitte um eure Mithilfe!

Mit freundlichen Grüßen. Franz
Re: Nektar und Pollenspender………. Andreas 25.04.2007 19:27

Hallo Franz,

vielleicht kannst Du es auch einmal mit einem "euodia hupehensis" versuchen, kursiert auch unter dem Namen "Hubei Stinkesche" oder "Wohlduftraute". (das Wort euodia bedeutet wohlduftend!)
Es ist ein Baum der ziemlich groß wird, im August blüht und eine ganz tolle Bienen- bzw. Hummelweide sein muss.
Im Netz solltest Du eigentlich Bezugsquellen finden.

Re: Nektar und Pollenspender………. Falk Münker 25.04.2007 22:32
Liebe Hummelfreunde,

Zwecks einer Aufforstung an meinen Nachbargründstück bräuchte ich die Nahmen oder Listen von Nektar und Pollenspendenten Bäumen und Sträucher für Hummeln. Aufgeforstet wird nächstes Frühjahr, aber die Projektbeschreibung muss jetzt fertig gestellt werden. Ich bitte um eure Mithilfe!

Mit freundlichen Grüßen. Franz

www.immengarten-jaesch.de
Herr Jaesch ist selbst Imker und hat in seiner Gärtnerei viele Trachtpflanzen im Angebot, die auch für Hummeln gut sind.

Ferner:

Weidenarten, am besten Salweide
Blutjohannisbeere
Schlehdorn
Stachelbeere
Faulbaum
Himbeere
Robinie
Salbei
Fingerhut
Brombeere
Essigbaum (nur bei bösen Nachbarn zum ärgern)
Königskerze
verschiedene Arten von Knöterich
Bienenbaum lat. Euodie
Korallenbeere
Wilder Wein (bedingt)
Herbstastern
Lavendel
Gelber Steinklee
Heidekraut
Sommerflieder

Re: Nektar und Pollenspender………. Angelika L. 28.04.2007 13:41
Auch der Bienenbaum ist zu empfehlen und vielleicht für den Gehölzrand Bartblumen und kriechender Günsel und Kaukasusgamander und den hohen Beinwell, alle - bis auf die Bartblumen (mindestens halbschattig), schattenverträglich.

Auch die Essigrose kann ich empfehlen. Grüße, Angelika6

Getrübte Nachwuchsfreude Manfred 25.04.2007 20:32

Heute entdeckte ich eine Arbeiterin bei den Gartenhummeln was eigentlich nicht sein kann, da die Zeitspanne von der Besiedlung bis heute dafür zu kurz ist. Ein Blick in den KAsten offenbart dann des Rätsels Lösung: die Besiedlung war eine feindliche Übernahme! In der Einstreu lag eine tot Königin und zwar die ursprüngliche Stockmutter, sie hatte noch Pollenhöschen an den Beinen.
Die erfolgreiche Königin hat in der Zwischenzeit aber eine wahre Herkulesaufgabe bewältigt. Sie hat nicht nur die Brut der erstochenen Königin übernommen, sondern noch eine eigene hinzugefügt. Neben den fünf Arbeiterinnen (von denen nur eine ausfliegt, dies aber bis zu fünf mal die Stunde) gbt es Puppen die kurz vor dem Schupf stehen und zwei Larvenwiegen kurz vor der Verpuppung. Die Königin hat also auf beide Puppengelege eine neue Eiwiege gebaut und musste daher doppelt so viele Larven versorgen wie normal. Ich denke dies war nur aufgrund der überaus warmen und sonnigen Witterung und der außerordentlichen Größe der Königin möglich.

Gruß aus HH
Manfred

Re: Getrübte Nachwuchsfreude Stefan Lennertz 25.04.2007 22:31

Oh man, da versucht man alles um den Tieren zu helfen, und dann bringen die sich selber um.

Es mag zwar normal sein, aber irgentwie doch immer traurig.

Gruß,
Stefan

Re: Re: Getrübte Nachwuchsfreude Alexander (Bombus-Admin) 26.04.2007 08:34

Stefan, ich fühle mit Dir!
Für mich gibt es kaum was schlimmeres als wenn sich Hummeln im Nistkasten gegenseitig meucheln. Auch weil man dann Gewissensbisse hat, weil man sich ja doch irgendwie eingemischt hat...

Drum stelle ich meine Kästen nie 2mal am selben Ort auf...

Achje, ist schon manchmal schwer,

Alex

Oh man, da versucht man alles um den Tieren zu helfen, und dann bringen die sich selber um.

Es mag zwar normal sein, aber irgentwie doch immer traurig.

Gruß,
Stefan
Naja, das hat nichts mit dem selben Nistplatz zu tun Michel 27.04.2007 21:43

Hallo Alex,

eigentlich ist es egal, wohin man die Kästen platziert oder ob man sie wieder an den alten Platz vom Vorjahr stellt. Hummeln riechen, ob ein Niststandort besetzt ist und meiden ihn anfangs. Die Königinnen, welche den Kasten besiedelt haben, markieren den Eingang also entsprechend. Auch Rückkehrerinnen bemerken diese Duftmarke und besiedeln den Kasten meist nicht, wenn die bereits angesiedelte Königin ähnlich stark oder stärker ist (was sie wohl auch am Geruch erkennen). Ich konnte dies in dieser Saison bisher sehr oft beobachten.

Finden die nestsuchenden Königinnen aber keinen anderen Nistplatz, so wächst ihr Interesse an bereits besiedelten Standorten, vor allem dann, wenn eine Königin ihre erste Brut verloren hatte. Immer wieder prüfen solche Königinnen systematisch besetzte Neststandorte, die ihnen bei ihrer Nestsuche begegnet sind (auch diese merken sich die Königinnen also). Irgendwann kommt es dann zu Nestübernahmen, auch zwischen "Nichtrückkehrern", da sich die Hummeln also sehr gut riechen und so leicht besiedelte Nistplätze ausmachen können. Meist erfolgt der Übernahmeversuch kurz vor dem Schlupf der ersten Arbeiterinnengeneration. Dabei konnte ich bei den Erdhummeln beobachten, wie neben der eigentlichen Nestbesitzerin auch 2 andere Erdhummelköniginnen immer wieder sehr sicher den Kasten anflogen, ihn aber rasch wieder verlassen hatten. Diese prüften vermutlich den Entwicklungsstand der Kolonie. Eines Abends dann kam es zu den Übernahmeversuchen beider vegabundierender Königinnen gleichzeitig auf die kleine Kolonie.

Also wie man sieht, wird teilweise systematisch nach solchen Kolonien seitens der Hummeln gesucht, welche übernommen werden können. Stechereien können in diesem Fall, auch nicht durch ein anderen Standort des Kastens als im Vorjahr, vermieden werden.

Viele Grüße
Michel

Hummelvölker entwickeln sich mehr oder weniger gut Falk Münker 25.04.2007 22:14

Seit meinem letzten Beitrag sind jetzt glaube ich drei Wochen vergangen. Ich habe mir das empfohlene Buch besorgt und festgestellt, das meine Gartenhummel aufgrund der Größe eher eine Wiesenhummel ist. Das eine Erdhummelvolk hat schon seine ersten Arbeiterinnen, aber die fliegen wohl noch nicht aus. Die Wiesenhummelkönigin fliegt ein und aus und hat auch einen Napf gebaut, ich kann aber keine Nachkommen entdecken. Die zweite Erdhummelkönigin war nach der Ansiedlung erst mal verschwunden und ich hatte schon gedacht, sie wäre irgendwo umgekommen. Meine Frau hat dann aber heute früh eine fast flugunfähige Königin im Garten gefunden und diese bei den Brutkästen abgesetzt. Ich hatte unabhängig davon heute beschlossen den Brutkasten für eine Eigenansiedlung frei zu geben, da ich mich beim Fangen der vielen vielen Hummeln im Augenblick etwas schwer tue bei der Auseinanderhaltung ob Königin oder nicht. Für den Anfang reichen ja auch erst mal drei bzw. vier Völkchen, denn ich habe an einem anderen Standort noch durch Eigenansiedlung ein Ackerhummelvölkchen erhalten. Dieses ist aber auch erst ganz neu. Als ich jedenfalls den Schieber am Kasten öffnen wollte kommt die Königin gerade aus dem Flugloch. Sehr benommen und nicht flugfähig. Als Imker habe ich ja immer etwas Bienenfutter da und dann habe ich den "Chopper" erst mal gefüttert. Nach einiger Zeit ist sie dann weggeflogen, kam aber später wieder zum Kasten zurück. Bin gespannt, ob sie jetzt bauen will. Die ganze Familie ist im "Hummelfieber". Wann immer meine kleine Tochter, sie ist jetzt gerade 1,5 Jahre alt, eine Hummel im Garten sieht, erschallt der Ruf: "Hotti-Hotti".
Schon rennt alles gespannt umher um zu sehen, ob wieder eine neue Königin im Garten ist. Echt Klasse.

Jetzt habe ich noch eine Frage zum Herrichten der Kästen im Frühjahr:

Soll man aus der Polsterwolle eine Kugel machen oder reicht es aus, wenn man den Boden flach belegt?
Die Erdhummeln haben aus der Polsterwollenkugel ein Wollkneuel gemacht, mit einigen Löchern, wo sie rein und raus gehen.
Die Wiesenhummel hatte die Wolle um das Flugloch fest gemacht, und die Hummel selbst findet man in dem Kasten eigentlich gar nicht.
Ich hatte vor auch mal Bilder vom Nest zu machen, wenn es mal größer ist. Öffnet man die Nestkugel dann?
Freue mich über Nachricht und Kritik.
Gruß
Falk

Re: Hummelvölker entwickeln sich mehr oder weniger gut Alexander (Bombus-Admin) 26.04.2007 08:38

Hallo Falk,

da ich mich beim Fangen der vielen vielen Hummeln im Augenblick
etwas schwer tue bei der Auseinanderhaltung ob Königin oder nicht.

Eigentlich kann es da keine Probleme geben. Nur Hummelköniginnen haben den typischen Nest-Such-Flug. Und nur solche Hummeln sollte man auch versuchen anzusiedeln, denn andere Hummeln (auch wenn sie Königinnen sind) könnten ja bereits irgendwo ein Nest haben. Da würde man durch eine Ansiedelung wohl mehr Schaden als Nutzen anrichten.

Soll man aus der Polsterwolle eine Kugel machen oder reicht es aus,
wenn man den Boden flach belegt?

Wie im Buch von "von Hagen" beschrieben sollte man die Wolle fein verzupfen und locker-flocking reinlegen. In der Mitte eine kleine Höhle erstellen und drum herum die Wolle locker aufschichten.

Einfach die Wolle flach reinlegen bringt nichts. Hier wird keine Hummel ansiedeln.

Ich hatte vor auch mal Bilder vom Nest zu machen, wenn es mal größer
ist. Öffnet man die Nestkugel dann?

Damit solltest Du warten bis das Volk größer ist. Sonst vertreibst Du die Königin möglicherweise - was schade wäre.

Alles Gute,

Alex

Re: Re: Hummelvölker entwickeln sich mehr oder weniger gut Falk 26.04.2007 19:36
Hallo Falk,

da ich mich beim Fangen der vielen vielen Hummeln im Augenblick
etwas schwer tue bei der Auseinanderhaltung ob Königin oder nicht.

Eigentlich kann es da keine Probleme geben. Nur Hummelköniginnen haben den typischen Nest-Such-Flug. Und nur solche Hummeln sollte man auch versuchen anzusiedeln, denn andere Hummeln (auch wenn sie Königinnen sind) könnten ja bereits irgendwo ein Nest haben. Da würde man durch eine Ansiedelung wohl mehr Schaden als Nutzen anrichten.




Soll man aus der Polsterwolle eine Kugel machen oder reicht es aus,
wenn man den Boden flach belegt?

Wie im Buch von "von Hagen" beschrieben sollte man die Wolle fein verzupfen und locker-flocking reinlegen. In der Mitte eine kleine Höhle erstellen und drum herum die Wolle locker aufschichten.

Einfach die Wolle flach reinlegen bringt nichts. Hier wird keine Hummel ansiedeln.

Ich hatte vor auch mal Bilder vom Nest zu machen, wenn es mal größer
ist. Öffnet man die Nestkugel dann?

Damit solltest Du warten bis das Volk größer ist. Sonst vertreibst Du die Königin möglicherweise - was schade wäre.

Alles Gute,

Alex

Den Nestsuchflug habe ich noch nicht so drauf.
Nestbau habe ich aber dann richtig gemacht.
Angesiedelt hatte ich nur die Hummeln, die in der Erde schon einmal in einem Loch verschwanden und wieder hervor kamen.
Das Buch muss ich noch lesen.
Danke für die Rückmeldung.
Gruß
Falk
P.S.
Bei uns gibt es nur sehr wenige Steinhummeln.

Was blüht im März ? Falk Münker 25.04.2007 22:54

Im März beginnen folgende Pflanzen zu blühen z.B.:

Buchsbaum
Eibe
Erle
Frühjahrsheide
Haselnüsse
Kornelkirsche
Pappel
Seidelbast
Silberahorn
Stachelbeere
Ulme
Salweide und andere Weidenarten

Anemone
Blaustern
Christrose
Gänsekresse
Hungerblümchen
Krokusse
Kuhschelle
Lerchensporn
Lungenkraut
Märzenbecher
Schneeglöckchen
Winterlinge

Was blüht im März ? Falk Münker 25.04.2007 22:55

Im März beginnen folgende Pflanzen zu blühen z.B.:

Buchsbaum
Eibe
Erle
Frühjahrsheide
Haselnüsse
Kornelkirsche
Pappel
Seidelbast
Silberahorn
Stachelbeere
Ulme
Salweide und andere Weidenarten

Anemone
Blaustern
Christrose
Gänsekresse
Hungerblümchen
Krokusse
Kuhschelle
Lerchensporn
Lungenkraut
Märzenbecher
Schneeglöckchen
Winterlinge

Was blüht im April ? Falk Münker 25.04.2007 22:59

Im April beginnen folgende Pflanzen zu blühen z.B.:

Blutjohannisbeere
Felsenbirne
Quitte
Kirschpflaume
Mahonie
unsere Obstbäume
Schlehdorn
Schneeball
Spitzahorn
Stachelbeere
Trauerweide
Vogelkirsche
Weichselkirsche
Zierapfel

Bergenie
Blaukissen
Günsel
Schleifenblume
Steinkraut
Vergissmeinnicht
Wolfsmilch

Löwenzahn

Bombus Forum (Reposted) HansJWolter 26.04.2007 09:31

Alex,
bin zufällig mit einer Googlesuche bei Bombus.de gelandet und war ganz entsetzt zu sehen, daß die Beiträge alle mit der email-Adresse der Autoren dargestellt werden. Kannst Du das bitte abstellen?

Gruß Hans

Re: Bombus Forum (Reposted) Alexander (Bombus-Admin) 26.04.2007 11:27

Hallo Hans,

danke für Deinen Hinweis. Hast Du evtl. einen Link auf eine Google-Suche, bei der ich mir das ansehen kann?

Grundsätzlich werden eingegebene eMail-Adressen auch in den Forumsbeiträgen angezeigt.
Da ich das Forum aber ohnehin in den nächsten Tagen auf eine andere Datenbank umstellen werde, kann ich hier die Anzeige der Mailadresse unterdrücken. Allerdings sieht dann niemand mehr die Mail-Adresse...

Alles Gute,

Alex

Re: Re: Bombus Forum (Reposted) HansJWolter 26.04.2007 23:16

Alex,
ich kann die Suche leider nicht reproduzieren, jetzt kamen nur normale Ansichten der Beiträge. Der Bericht fußte auf einer Darstellung, die mehrere Beiträge samt email-Adresse auf einer Seite zeigte.

Gruß Hans

Hallo Hans,

danke für Deinen Hinweis. Hast Du evtl. einen Link auf eine Google-Suche, bei der ich mir das ansehen kann?

Grundsätzlich werden eingegebene eMail-Adressen auch in den Forumsbeiträgen angezeigt.
Da ich das Forum aber ohnehin in den nächsten Tagen auf eine andere Datenbank umstellen werde, kann ich hier die Anzeige der Mailadresse unterdrücken. Allerdings sieht dann niemand mehr die Mail-Adresse...


Alles Gute,

Alex
Re: Re: Re: Bombus Forum (Reposted) Alexander (Bombus-Admin) 27.04.2007 08:30

Schade Hans,
ich hätte dieses Suchergebnis gerne gesehen, da ich es in Google auch nicht geschafft habe. Wie dem auch sei, ich werde die eMail-Adressen rausnehmen, so daß bei den Beiträgen der Name nicht mehr als eMail-Link auftaucht. Die Eingabe der eMail wird aber nach wie vor erforderlich bleiben.

Servus,

Alex

Hummelköniginen!! Timo 26.04.2007 18:19

Hallo,

vor ca. 2 Wochen haben sich bei mir eine Baum- und eine Ackerhummel angesiedelt. Diese 2 habe ich aber schon seit einiger Zeit (10 Tage) nicht mehr beobachten können. Ich hab sogar mal im Kasten nachgeschaut, konnte aber auch nichts feststellen. Könnt ihr mir sagen, was da los ist? Ich hab heute schon den ganzen Tag vor den Kästen verbracht und habe nichts gesehen. Ich kanns nicht verstehen, da beide Hummeln schon 2 Mal die Kästen angeflogen haben.

Danke für eure Antwort

Timo

Re: Hummelköniginen!! Frank 26.04.2007 20:38

Wann hast du sie denn das letzte Mal gesehen? Versuch mal, das Flugloch mit ganz wenig Polsterwolle zu präparieren und achte auf Veränderungen.
Wenn du abends nachgesehen hast und auch sehr sorgfältig, sind sie wahrscheinlich wirklich verschollen. Aber gerade meine Ackerhummeln sind manchmal recht schwer in der Polsterwolle zu entdecken. Eine von beiden "meckert" auch kaum, wenn ich klopfe oder gar in der Wolle stöbere. Erst wenn ich sie fast schon berühre, dann summt es plötzlich böse. Such doch mal nach einer kleinen Nestkugel oder Wachsresten.

Vielleicht sind sie aber schon länger verschollen, oder aber sie hatten das Nest doch noch nicht wirklich angenommen. Mir sind dieses Jahr auch schon Königinnen "verloren" gegangen. Gründe gibt es viele: Parasiten, Krankheiten, Autos, Nest wurde nicht wirklich angenommen etc.

Gruß
Frank.
Hummeltagebuch beim Hornissenschutz Braunschweig (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Arbeiterinnen bei Steinhummelvolk-1 fliegen! Frank 26.04.2007 20:43

Es freut mich besonders, dass gerade meine Rückkehrerin der letzten Saison, Steinhummelkönigin-1, jetzt auch Arbeiterinnen hervorgebracht hat! Ich hatte ja schon gewartet und gerechnet, aber sie hatten wohl bis heute noch keine Lust zu fliegen!

Gruß
Frank.

Hummeltagebuch beim Hornissenschutz Braunschweig (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Problem: Hornisse im Hummelnistkasten Kirschenheini 26.04.2007 21:55

Anfang April wurde unser Hummelnistkasten (Schwegler) von einer Hummel besiedelt. Nach dem 20. April haben wir dann keine Flugbewegung mehr bemerkt. Heute (26.4.) haben wir nun festegestellt, dass der Nistkasten von einer Hornissenkönigung übernommen wurde. Eine Kontrolle während ihrer Abwesenheit ergab, dass sie bereits erste Waben gebaut hat.

Was tun? Eigentlich würde ich gar nichts unternehmen wollen - aber sobald die Sache bekannt würde bekämen wir sicher Probleme mit unseren Nachbarn. Überzeugungsarbeit scheint aussichtslos. Unser Garten ist nur 10 m breit und der Kinder-Sandkasten nebenan liegt gleich am Zaun Luftlinie 3m vom Nistkasten ...

Also umsiedeln? Wie? Welchen Abstand sollte man einhalten, damit sich niemand gestört fühlt? Oder was passsiert, wenn man die Königin am Wiederbetreten des Kastens hindert? sucht sie sich dann einen neuen Nistplatz?

Für hilfreiche Tipps wäre ich sehr dankbar!

Grüße

Re: Problem: Hornisse im Hummelnistkasten Harry 26.04.2007 23:36

Hallo,
dieses Glück müsste ich auch mal haben, aber bis jetzt hat sich noch keine Hornissenkönigin bei mir niedergelassen. Ein Umsiedeln ohne geschlüpfte Arbeiterinnen ist schwierig und gelingt nur selten.
Wie bei den Hummeln, gelingt nicht jede Nestgründung einer Hornissenkönigin. Letztes Jahr wollte ich auch in so einem ähnlichen Fall warten, bis die ersten Arbeiterinnen geschlüpft waren. Als ich 10 Tage später die Umsiedlung machen wollte waren schon alle abgestorben. Ein Schädling hatte alle Zellen angenagt und die Larven verspeist. Es waren nur noch kümmerliche Reste vorhanden.
Setze Dich mit dem örtlichen NABU Verband in Verbindung der die unter Naturschutz stehenden Hornissen (evtl. samt Kasten) umsiedeln.
Oder suche aus der Liste eine in Deiner Nähe passende Adresse raus.
http://www.hymenoptera.de/html/db/suche.php

Re: Problem: Hornisse im Hummelnistkasten Harry 26.04.2007 23:37

Hallo,
dieses Glück müsste ich auch mal haben, aber bis jetzt hat sich noch keine Hornissenkönigin bei mir niedergelassen. Ein Umsiedeln ohne geschlüpfte Arbeiterinnen ist schwierig und gelingt nur selten.
Wie bei den Hummeln, gelingt nicht jede Nestgründung einer Hornissenkönigin. Letztes Jahr wollte ich auch in so einem ähnlichen Fall warten, bis die ersten Arbeiterinnen geschlüpft waren. Als ich 10 Tage später die Umsiedlung machen wollte waren schon alle abgestorben. Ein Schädling hatte alle Zellen angenagt und die Larven verspeist. Es waren nur noch kümmerliche Reste vorhanden.
Setze Dich mit dem örtlichen NABU Verband in Verbindung der die unter Naturschutz stehenden Hornissen (evtl. samt Kasten) umsiedeln.
Oder suche aus der Liste eine in Deiner Nähe passende Adresse raus.
http://www.hymenoptera.de/html/db/suche.php

Re: Problem: Hornisse im Hummelnistkasten Harry 26.04.2007 23:37

Hallo,
dieses Glück müsste ich auch mal haben, aber bis jetzt hat sich noch keine Hornissenkönigin bei mir niedergelassen. Ein Umsiedeln ohne geschlüpfte Arbeiterinnen ist schwierig und gelingt nur selten.
Wie bei den Hummeln, gelingt nicht jede Nestgründung einer Hornissenkönigin. Letztes Jahr wollte ich auch in so einem ähnlichen Fall warten, bis die ersten Arbeiterinnen geschlüpft waren. Als ich 10 Tage später die Umsiedlung machen wollte waren schon alle abgestorben. Ein Schädling hatte alle Zellen angenagt und die Larven verspeist. Es waren nur noch kümmerliche Reste vorhanden.
Setze Dich mit dem örtlichen NABU Verband in Verbindung der die unter Naturschutz stehenden Hornissen (evtl. samt Kasten) umsiedeln.
Oder suche aus der Liste eine in Deiner Nähe passende Adresse raus.
http://www.hymenoptera.de/html/db/suche.php

Re: Problem: Hornisse im Hummelnistkasten Andreas 27.04.2007 06:50

Hallo Hummelfreund,

das gleiche Problem hatte ich auch einmal in einem Hummelkasten (Schwegler) im Rosengarten der Stadtgartendirektion München.
Um Konflikte mit Besuchern zu vermeiden wollte ich damals das Hornissennest umquartieren. Der Dr. Billig von www.hornissenschutz.de
hat mir damals seine Hilfe angeboten unter der Voraussetzung, das ich eine Genehmigung bekomme.
Die Regierung von Oberbayern hat dann dieses Umsetzen allerdings untersagt.
Es gab auch tatsächlich keine Probleme mit den Hornissen. Das Volk wurde allerdings auch nicht groß.
Als ich im Spätherbst eine Kontrolle machte (nach dem Verschwinden der Hornissen) zählte ich gut 90 Waben.
Die Luftlinie zum Sandkasten ist nicht so schlimm. Nur solltest Du wenn das Einflugloch in Richtung Sandkasten zeigt, den Kasten täglich eine kleine Spur drehen, damit die Einflugschneise nicht über den Sandkasten geht.
Hornissen sind äußerst friedlich. Grund zur Aufregung oder Panik ist nicht gegeben.
Falls die Nachbarn sich aufregen, sollen sie sich doch bitte um eine Genehmigung zum Umsetzen des Nestes bei der Oberen Naturschutzbehörde bemühen.

Re: Problem: Hornisse im Hummelnistkasten Stefan Lennertz 27.04.2007 07:53

Hi, mit Toleranz in der Nachbarschaft ist das so etwas...

In unserer Nähe ist z.B. genau der Teil des Ortes gebündelt der rein statistisch eine Überempfindlichkeit gegen Insektenstiche besitzt.

Wie dem auch sei, die Tiere stehen unter Naturschutz, also würde ich sie nicht entfernen. Warum auch? Unsere Erfahrungen sind jedenfalls bestens mit den Tieren, da gibt es aber auch nicht die geringsten Probleme. Die Tier halten sich auffallend viel am Kompost auf, wo sie gut zu beobachten sind, sie sind halt Mücken- und Fliegen- und Wespenfresser.

Aufpassen muss man nur Nachts, da die Tiere von Licht angelockt werden. Also in Räumen mit offenem Fenster kein Licht anlassen, oder Fliegengitter davor. Aus genau dem Grund werden wohl auch die Nachbarn früher oder später davon erfahren. Gestochen werden die meisten ja eh nur bei dem Versuch die Tiere zu töten. Das ein Hornissenstich nicht schmerzhafter/gefährlicher ist als der eine anderen Wespe ist wohl auch mitlerweile bekannt.

Mein Tipp: Den Nachbarn nichts von dem Nest sagen. Sollte es jemand ansprechen, kannst Du ruhig auf den Naturschutz verweisen. Das Amt um Rat fragen und Ruhe bewahren.

To be continued..

Gruß,
Stefan

Re: Problem: Hornisse im Hummelnistkasten Frank 27.04.2007 21:32

Hallo,

es wurde eigentlich schon alles Wichtige und Richtige gesagt.

Im Moment besteht kein Handlungsbedarf, da die Abbrecherquote hoch ist. Und Harry hat ganz richtig schon darauf hingewiesen, dass eine potentiell erfolgreiche Umsiedlung ohnehin erst möglich ist, wenn ein paar Arbeiterinnen existieren. Er hat dir ja schon die URL von Melanies Berater- und Umsiedlerdatenbank bei hymenoptera.de genannt. Solch ein Mininest in der Startphase bemerkt (meistens) ohnehin erst einmal niemand der Nachbarn.

Also: Entwicklung abwarten, interessiert beobachten und Tee trinken oder in aller Ruhe erstmal ne Flasche Bier aufmachen.

Gruß
Frank.
Hornissenschutz Braunschweig (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Re: Problem: Hornisse im Hummelnistkasten Angelika L. 28.04.2007 13:52
Auch bei mir hatte sich einmal eine Hornisse im Hummelkasten angesiedelt. Sie hatte mit dem Nestbau in der Polsterwolle begonnen, also der Stift und die ersten Waben nebst Ei waren fertig. Dann aber hat wohl die Decke der Polsterwollhöhle nachgegeben und sie hat aufgegeben. Ich habe Stunden vor dem Kasten verbracht und Bilder gemacht. Mehrere Male inspizierte sie mich zehn Zentimeter vor meinem Gesicht im Stand fliegend.

Das war ein imposanter Anblick!
Nur Mut, bei uns hängt der Nistkasten für Hornissen jetzt direkt neben dem Wohnzimmerfenster. Grüße, Angelika

Nichts tun oder rausholen? Enzo 27.04.2007 13:56

Hallo Zusammen,
Ich habe diese Jahr zum 1. Mal einen Hummelkasten im Garten aufgestellt, den ich mir nach Bauhilfen im Internet zusammengezimmert habe.
Seit 3 Tagen sitzt nun offensichtlich zu meiner Freude eine Hummel darin. Jedenfalls wird im Kasten tüchtig gesummt sobald ich daran klopfe. Da ich sie aber bisher abends nach der Arbeit (vor Einbruch der Dämmerung) weder aus- noch einfliegen gesehen habe, habe ich schließlich aus Neugierde 1x den Deckel geöffnet, konnte sie aber wieder nur hören, da sie sich anscheinend tiefer ins Moos eingegraben hat. Ist das normal? In der Literatur konnte ich dazu nichts finden.
Die Röhre ist übrigens frei von Moos, sie müßte also eigentlich rauskommen können, sofern sie sich aus den "Tiefen der Mooskugel" hochwühlt.
Jetzt bin ich ein wenig nervös, nicht dass sie von da unten nicht mehr rausfindet und eingeht. Soll ich sie da rausholen oder besser nichts unternehmen?
Besten Dank, Enzo

Re: Nichts tun oder rausholen? Manfred 27.04.2007 14:16

Hallo Enzo,

lass die Hummel da wo sie ist, sie findet sicher den Ausgang aus dem Moos. Auch solltest du jetzt weder klopfen noch unnötig den Deckel aufmachen. Die Hummel möchte nicht gestört werden.
Jetzt kommt ja das Wochenende und spätestens wenn die ersten Sonnenstrahlen den Kasten treffen, wird die Königin am Ausgang zum Vorschein kommen.

Gruß aus HH
Manfred

Re: Re: Nichts tun oder rausholen? Johanna 27.04.2007 18:08
Hallo Enzo,

ich sehe meine Hummeln leider auch nur sehr selten mal fliegen. Aber ich lege immer wieder kleine trockene Blattstückchen in den Eingang und merke daran, dass die dann beim Rein- oder Rausfliegen der Hummeln runtergeworfen werden, dass noch Leben in der Bude ist.

Wenn erstmal Arbeiterinnen da sind, werden wir von unseren Hummeln sicher mehr sehen.

Gruß Johanna

Kuckuckshummeln Gottfried 27.04.2007 19:03

Ein Hallo an die Hummelfreunde-innen, Hier im Rheinland bei Bonn waren im März bis mitte April, jetzt schon weniger, sehr viele Jungkö. unterwegs und auf Nestsuche. Habe Zzt. über 20 Kästen besetzt, schon die meißten mit Nachwuchs ( Arbeiterrinnen), es gab auch einige Ausfälle. Ab mitte April sind nun auch viele Kuckuckshummeln unterwegs und versuchen auch an meinem Hummelstand in die Kästen zu kommen, einige werden es auch wohl schaffen, kann aber nicht jeden Nistkasten kontrollieren. Wie sieht es bei Euch damit aus?
Weiterhin viel Erfolg, Gruß Gottfried.

Re: Kuckuckshummeln Frank 27.04.2007 21:17

Hallo Gottfried,

20 Kästen! Wow!

Ich habe zwar nur vier besetzte Kästen und nur ein Volk mit fliegendem Nachwuchs, aber mindestens eine Kuckuckshummel ist auch bei mir aktiv. Die Experten tippten anhand der Fotos (was ja immer ein wenig schwierig ist) auf Ps. sylvestris, bohemicus oder norvegicus.

Ich habe sie mit einem Glas abgefangen und fotografiert. Siehe den Eintrag im Hummeltagebuch am 23.04.2007 (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Gruß
Frank.
Hornissenschutz Braunschweig (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Re: Kuckuckshummeln Muck 28.04.2007 00:37

Hallo,
hatte bei den Erdhummeln die Woche eine Kuckuckshummel drin, aber man kann die sehr gut mit der echten Königin vergleichen und dann herausnehmen.
In Hessen wirds jetzt aber ruhiger mit den Brummern, man sieht nicht´mehr all zu viele umherfliegen.