Beiträge aus 2007

Wachsmotten Harry 02.05.2007 20:25

Hallo Hummelfreunde,
leider sind dieses Jahr die Wachsmotten auch schon sehr früh und somit sollten alle Hummelfreunde die einen Nistkasten besiedelt haben ihn jetzt kontrollieren. Im Vorteil ist der Hummelfreund der ohne viel Umstände den Kasten öffnen kann und schnell einen Blick reinwerfen kann. Die Wachsmotten sitzen meist an den Wänden des Pappkartoninnenkasten. Auch wer eine Wachsmottenklappe im Einsatz hat, sollte diese Kontrolle sicherheitshalber machen. Sie sehen folgendermaßen aus.
[img://www.harry-abraham.homepage.t-online.de/Hummelbilder/Wachsmotte1.JPG]
Wer sie in seinem Kasten entdeckt, sollte Bacillus thuringiensis spritzen.
Das Mittel ist ein Fressgift und zerstört die Magenwände der Wachsmottenlarven. Es muss direkt auf das Nest gesprüht werden.
Polsterwolle entfernen und das Nest freilegen. Nur an warmen Tagen sprühen, damit die Feuchtigkeit verdunsten kann und sich kein Schimmel bildet. Dann das Nest wieder verschließen. Diese Methode muss sehr früh angewendet werden, da sie nur im Wachsstadium der Raupen wirksam ist. Habe nur ein altes Foto von diesem Mittel. Inzwischen ist es in neuer Verpackung zu haben.
[img://www.harry-abraham.homepage.t-online.de/Hummelbilder/Neudorfneu1.JPG]

Kopf einer Wachsmotte
[img://www.harry-abraham.homepage.t-online.de/Hummelbilder/Wachsmotte3.JPG]

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser
Gruß Harry

Re: Wachsmotten Alex Schlecht (Bombus-Admin) 02.05.2007 21:02

Danke Harry,

für diese Warnung. Ich hatte gestern die erste Wachsmotte gesehen - direkt an einem Nistkasten. Allerdings war er nicht besiedelt - was die Wachsmotte aber nicht wusste, hihi...

Tolle Fotos! Sind die schon von diesem Jahr?

Alles Gute,

Alex

Re: Re: Wachsmotten Harry 02.05.2007 21:09

Hallo Alex,
diese Motten sind von Heute, war selbst erstaunt, da die erste Brut der Steinhummeln gerade ausgeflogen ist und ich die Wachsmottenklappe installieren wollte. Jetzt muss ich morgen sicherheitshalber doch mit Bacillus thuringiensis spritzen.
Gruß Harry

Wachsmottenunterseite Harry 02.05.2007 21:06

[img://www.harry-abraham.homepage.t-online.de/Hummelbilder/Wachsmotte%20unten.JPG]

Re: Wachsmotten Manfred 03.05.2007 08:48

Ich habe auch schon dran gedacht zu spritzen, allerdings haben die Nester erst ihre ersten Arbeiterinnen und dazu derzeit erheblich mit der nächtlichen Kälte zu kämpfen (die Temeratur in den Nistkästen ist am Wochenanfang fast bis auf den Gefrierpunkt gesunken).
Gesehen habe ich bisher noch keine Wachsmotten. Aus dem einem Kasten mit Wachsmottensperre musste ich diese wieder ausbauen, da von den drei Sammlerinnen eine damit nicht klarkommt. Sie krabbelt zwar bis zum Eingang, wenn sie an die Klappe stößt dreht sie wieder um und versucht es über den Ausgang. Irgendwann fliegt sie dann entnervt ab.

Gruß aus HH
Manfred

Re: Re: Wachsmotten Harry 03.05.2007 20:24

Hallo Manfred,
machst Du die Klappe einfach zu oder gewöhnst Du die Hummeln langsam daran? Hast Du die Möglichkeit die Klappe jeden Tag ein bisschen mehr zu schließen?
Gruß Harry

Re: Wachsmotten Frank 03.05.2007 20:26

Das darf doch nicht wahr sein. Ich hatte gehofft, dass wir auf Grund der kalten Nächte noch etwas Ruhe vor den Gesellen haben. Letztes Jahr habe ich nur einmal - Anfang August! - gespritzt. Und es ist nichts passiert. Ich dachte, bis Anfang Juni wäre wenigstens Ruhe.

Werde morgen gleich mal kontrollieren.

Gruß
Frank.

Re: Wachsmotten Ingrid 04.05.2007 06:45

Hallo Harry,

habe dieses Jahr zum ersten Mal Hummeln ansiedeln können. Vorbeugend habe ich im Handel von Neudorff das Mittel "Raupenfrei Xentari" erworben, um im Falle eines Befalls von Wachsmotten das Mittel zur Hand zu haben. ALs Wirkstoff ist dort angegeben "Bacilus thuriengiensis subspec. aizawai". Handelt es sich hier um das gleiche Mittel wie das von Dir abgebildete?

Bitte, wer kann mir sagen, ob Neudorff Raupenfrei Xentari die neue Verpackung für das bisher bekannte Neudorff Raupen N ist und gefahrlos für Hummeln angewendet werden kann.

Die in meinem Schwegler Nistkasten am 16.03. angesiedelte helle Erdhummelkönigin ist bisher sehr erfolgreich und nach meinem Beobachtungen (bin Laie, dies ist mein erstes Hummeljahr) müßte bereits die 3. Generation geschlüpft sein. Auf jeden Fall hat das Nest hat an erheblich Umfang zugenommen und es herrscht reger Flugverkehr und Pollen werden massenhaft eingetragen. Das Wetter trägt natürlich auch dazu bei, dass die Brut bisher so erfolgreich verläuft.

Habe aber auch schon vereinzelt Wachsmotten gesehen, was der Grund für meine o.a. Frage ist. Schon jetzt herzlichen Dank an alle, die mir meine Frage beantworten können.

Gruß
Ingrid

Re: Re: Wachsmotten Frank 04.05.2007 07:24

Ingrid, sieh mal nach unter:
http://www.hymenoptera.de/html/node/349

Vielleicht hilft dir das etwas weiter.

Gruß
Frank.
Hornissen- und Hummeltagebuch 2007 (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Re: Re: Wachsmotten Harry 04.05.2007 18:43

Hallo Ingrid,
es gibt verschiedene Hersteller dieses Biologischen Insektizid gegen Schadraupen. Es muss auf alle Fälle draufstehen das das Wirkungsspektrum ausschließlich auf Schmetterlingsraupen begrenzt ist und Bienen und andere Insekten schont.
Bacillus thuringiensis ist meist mit 64g je kg beigemischt.
Das neu gekaufte von mir ist ein Stähler - Dipel ES Produkt.

Gruß Harry

Re: Re: Re: Wachsmotten Ingrid 06.05.2007 10:38

Hallo Harry,

auf der Packung steht, dass es ausschließlich für schädliche Schmetterlingsraupen ist und als nicht bienengefährlich eingestuft wird. Da steht auch, dass 540 g/kg - ist das Mittel entsprechend?

Gruß
Ingrid

Hallo Ingrid,
es gibt verschiedene Hersteller dieses Biologischen Insektizid gegen Schadraupen. Es muss auf alle Fälle draufstehen das das Wirkungsspektrum ausschließlich auf Schmetterlingsraupen begrenzt ist und Bienen und andere Insekten schont.
Bacillus thuringiensis ist meist mit 64g je kg beigemischt.
Das neu gekaufte von mir ist ein Stähler - Dipel ES Produkt.

Gruß Harry
Re: Re: Re: Re: Wachsmotten Harry 10.05.2007 11:17

Hallo Ingrid,
es ist immer schwierig auf alte Beiträge zu antworten, da man meistens nicht mehr zurückblättert. Sorry wegen der späten Antwort. Denke mal wenn das von Dir benutzte Produkt ein Biologischen Insektizid mit Bacillus thuringiensis und nicht bienengefährdend ist, kannst Du es benutzen.
Gruß Harry

Pech Angelika L. 02.05.2007 22:46

Vier Kästen hatte ich besetzt, jetzt ist es nur noch einer mit einer Ackerhummelkönigin. Eine Ackerhummel ist über den Honigtopf nicht hinausgekommen und die Erdhummelkönigin ist jetzt kurz vorm Schlüpfen der ersten Arbeiterinnen verlorengegangen.
Schade, gerade weil es hier sonst so wenige nistsuchende Königinnen gibt. Grüße, Angelika

Re: Pech Stefan Lennertz 02.05.2007 23:14

So ein Mist(:-(
Mir kommt es auch so vor als würden die Landwirte dieses Jahr sehr früh Mähen, dass kann schlimme Folgen für die Hummeln haben. Habe beim Laufen einige Königinnen auf den Weiden gesehen, Acker- und Steinhummel sieht man häufiger am Löwenzahn.

Dieses Jahr haben sie jedenfalls nicht genug Zeit gehabt ihr Nest aufzubauen, bevor die große Sense kam. Eine weitere negative Maßnahme, wahrscheinlich auch durch die Landwirtschaftskammer in NRW gesteuert, habe da folgende relativ neue Empfehlung gelesen: " Früher Schnitt- Top Silage".

Alle Reden in der Politik vom Umweltschutz, aber alles was sich ändert ist zum Nachteil der Natur, wie meistens.

Gruß,
Stefan

Re: Re: Pech Manfred 03.05.2007 08:34

Hier haben die Landwirte bisher gar nichts getan, bei der anhaltenden Trockenheit (im April fielen gerade einmal 2 l/qm) wären sie auch schön blöd, da die Wiesen eher verbrennen als nachwachsen würden.
Den nunmehr fliegenden Junghummeln nach zu urteilen würde ich das Jahr 2007 bisher als sehr erfolgreich für Hummeln einstufen.
Die Erfolgsquote zu Arbeiterinnen zu kommen liegt bei mir bei 100%, wobei Glück natürlich auch eine Rolle spielt.

Gruß aus HH
Manfred

Re: Re: Re: Pech Muck 03.05.2007 09:30

Hi,
es gibt aber immer noch genügend suchende Hummeln, habe schon soviel erlebt in den letzten 2 Monaten, das ich über Hummeln ein Buch schreiben könnte. Auch das ich in einer Woche 7 Angriffe hatte auf ein Nest, zeigt doch,das es mehr als genug Hummeln gibt.Ich habe schon angefangen, Hummeln aus meinem Garten in ein entferntes Gebiet zu überführen.Die Natur hat es schon gut eingerichtet, am Anfang mehr Königinnen zur Verfügung zu stellen, damit am Ende noch ausreichend Nachwuchs die neue Generation gründen können.
Auch denke ich, hängt der Abbruch der Nestbauten mit der Witterung zusammen. Habe 4 mal erfolgreich in einem Kasten angesiedelt und nach 4-6 Tagen dann der Abbruch.Eine Nacht vorher hab ich Frostgrade gemessen. Vielleicht liegt der Kasten auch nicht so günstig.
Da es mein erstes Jahr ist, ist für mich jeder Tag ein weiterer neuer Tag. :-)

Re: Re: Re: Re: Pech Angelika L. 03.05.2007 17:02
Leider gibt es hier kaum noch suchende Hummeln. Hier ist es sowieso immer sehr schwierig. Habe heute schon den ganzen Tag nach Erdhummeln Ausschau gehalten, um die kurz vor dem Schlupf stehende Brut zu retten. Leider erfolglos.

Ich habe in den letzten Jahren viel Pech gehabt, aber es bestätigt auch das Gutachten vom LVR für diese Gegend.
Grüße, Angelika

Re: Re: Re: Re: Re: Pech Marcel 03.05.2007 17:09

Welches Gutachten denn? Hier in Berlin/Brandenburg gibt es nur noch sehr wenige suchende Königinnen. Habe alle 4 Kästen belegt. Bei 3 gibt es Nachwuchs das wären D.Erdhummel, H.Erdhummel, Baumhummel und die Ackerhummeln sitzt noch auf ihren 3 Kokons. Sonst hatte ich auch immer 50% Ausfälle zu beklagen.

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Pech Angelika L. 06.05.2007 13:23
Es gibt für den Oberberg. Kreis ein Gutachten desLVR über das Vorkommen der Hauptflügler hier.

Leider ist nun auch bei meinem letzten Kasten die Königin verloren. Auch mit Brut und noch vollem Honigtopf. Habe gestern den ganzen Tag gesucht, leider erfolglos.
Enttäuschte Grüße, Angelika

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Pech Johanna 06.05.2007 15:13

Hallo Angelika,

das scheint wirklich eine schwierige Gegend zu sein, in der du wohnst. Hast Du eine Ahnung, wo deine Königinnen geblieben sind? Straßenverkehr? Kälte?

Vielleicht tut sich ja doch nochmal was. Ich fand gestern noch eine suchende Erdhummel, der ich einen Kasten angeboten hatte. Auch habe ich schon an den besetzten Kästen andere Hummeln gesehen, die sich offenbar an meinen Kasten erinnern konnten, aber mit der Wachsmottenklappe nicht mehr rein konnnten.

Ich denke, je später es wird, desto weniger Chancen haben die noch suchenden Hummeln auf eine Nistmöglichkeit. Vielleicht sind sie dann dankbarer für noch einen freien Kasten.

Drücke Dir ganz herzlich die Daumen.

Gruß Johanna

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Pech Angelika L. 07.05.2007 09:50
Hallo Johanna, habe gestern noch zwei suchende Ackerhummeln gefunden, aber beide haben weder den Kasten mit dem vollen Honigtopf und Brut bzw. den Kasten nur mit Honigtopf angenommen.

Jetzt regnet es ja und damit ist die Zeit - so glaube ich - hier vorbei. Schade, alle verloren.
Grüße, Angelika

Re: Re: Re: Re: Re: Pech Stefan Lennertz 04.05.2007 12:52

Kann man die Brut nicht irgentwo anders einsetzen?

Wiesenhummel müsste doch klappen, hab da ein Nest was funktioniert.

Hat einer Erfahrung?

Gruß,
Stefan

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Pech Marcel 04.05.2007 17:53

Würde wohl zu einer Stecherei führen! Habe mal aus einem verlassenem Steinhummelnest die Waben entnommen und in ein schon aktives mit 8 Arbeiterinnen hinzugelegt. Die Arbeiterinnen haben wie wild auf die Kokons eingestochen.

Viele Grüße
Marcel

Zusetzen von Waben bzw. Königinnen... Michel 05.05.2007 01:41

Bei sehr vorsichtigem Vorgehen und einigen Tricks geht das Zusammensetzen von Waben ganz gut. Habe auf diese Weise bereits erfolgreich Steinhummelbrutwaben mit älteren Arbeiterinnen (ohne Königin) zu einer Anfangswabe mit Königin (noch ohne Arbeiterinnen) zugesetzt. Man muss nur alles sehr langsam und einzeln machen, also nicht alle Arbeiterinnen auf einmal zusetzen, denn das würde zu Stechereien führen. Am Besten erst die noch unausgefärbten Arbeiterinnen zur Königin zusetzen, da diese recht schnell angenommen werden. Anschließend können schrittweise und unter Aufsicht! die älteren Arbeiterinnen folgen. Lässt man sie vorher etwas "hungern" und separatisiert sie, so werden sie die Adoptivkönigin kaum attackieren und sich rasch unterordnen. Von der Königin geht meist keine Gefahr aus, diese toleriert die zugesetzten Arbeiterinnen in der Regel. Allerdings habe ich das so herum bisher nur mit artgleichen Kolonien gemacht.

Wenn man dagegen kein weiteres Anfangsnest noch mit Königin hat, sollte man eine artgleiche Königin fangen und zusetzen. Diese nimmt oft auf Anhieb die verlassenen Waben an. Vor allem die späten Königinnen, die jetzt noch fliegen, eignen sich dafür sehr gut, da sie oftmals selbst ein Nest verloren haben (daher noch so späte Nestsuche).

Der Erfolg mit anderen Arten als Ersatz ist meist etwas mager und weniger vielversprechend. Teilweise sind aber sogar Überschneidungen im Brutpflegetyp möglich. So hatte ich es bereits geschafft, eine Gartenhummel (Pocketmaker) zu verlassenen Wiesenhummelbrutwaben (Pollenstorer) zu setzen. Die Gartenhummel bebrütete einige Tage lang das Nest, kam jedoch dann während eines Graupelgewitters ums Leben bzw. von dieser Sammeltour nicht mehr zurück. Schade, hätte damals gerne gewusst, ob es eine erfolgreiche Adoption geworden wäre...

Es ist jedoch darauf hinzuweisen, dass man bei unvorsichtigem und falschem Vorgehen mehr Schaden anrichten kann als der gute Wille hätte nutzen können, also daher Vorsicht beim Vereinen von Kolonien!

Viele Grüße
Michel

Re: Re: Re: Pech Stefan Lennertz 03.05.2007 12:48
Die Erfolgsquote zu Arbeiterinnen zu kommen liegt bei mir bei 100%, wobei Glück natürlich auch eine Rolle spielt.

Glückspilz (;-)

Hier haben die Landwirte bisher gar nichts getan, bei der anhaltenden Trockenheit (im April fielen gerade einmal 2 l/qm) wären sie auch schön blöd, da die Wiesen eher verbrennen als nachwachsen würden.

Manche machen es trotzdem. Die Lohnunternehmen interessiert das wohl eher nicht, auf dem Plan steht mähen, dann wird gemäht. Der Rubel muss schließlich rollen.

Gruß,
Stefan

Re: Re: Pech Johanna 03.05.2007 08:36
Hallo

das tut mir immer sehr leid, wenn ich lese, wieviele begonnene Nester vorzeitig enden. Da hätten die Kerlchen die idealsten Nistbedigungen und dann scheitert es an sowas. Aber wahrscheinlich scheitern noch mehr Naturnester - wir wissen es nur nicht.

Was das frühe Mähen der Landwirte angeht - ich glaube, die Leute wissen es schlicht nicht, was es für die Insekten bedeutet. Ich habe da in dem Buch von Hagens einiges gelesen, was sicher den Landwirten nicht bewußt ist. Es wäre bestimmt sinnvoll, mal vom Naturschutz in einschlägigen Zeitungen wie z.B. Hessen-Bauer einen Bericht darüber zu bringen. Landwirte sind der Natur eigentlich recht verbunden und die Bestäubungsleistungen z.B. an Klee sind den Landwirten bestimmt auch wichtig.

Gruß Johanna

Re: Re: Re: Pech Stefan Lennertz 03.05.2007 12:44

Hallo,

sicherlich gibt es solche und solche. Die einen zeigen mehr, die anderen weniger Verständniss. Die entscheidende Frage ist eher warum von oben nichts kommt. Politik und Bauernverband förden den Einsatz chemisch-pharmazeutischer Produkte in der Lanwirtschaft, sonst nichts.

Das eine gesunde Umwelt die Grundlage einer jeden Existens auf Eden ist sollte eigentlich jedem klar sein, auch diese Herren Wissen das. Aufklärung der Landwirte durch diese Institutionen ist schlicht nicht vorhanden, und das mit purer Absicht.

Gruß,
Stefan

Re: Pech Johanna 04.05.2007 12:41

Hallo Angelika,

was macht dein Erdhummel-Nest denn ?? Hast du Ersatz gefunden? Wenn nicht, könntest du die Wabe nicht der Ackerhummel dazugeben??

Gruß Johanna

Re: Re: Pech Stefan Lennertz 04.05.2007 12:56

Ackerhummel wird nicht klappen, eine ist Pocketmaker, die andere Art Pollenstorer.

Re: Re: Re: Pech Johanna 04.05.2007 14:58
Danke Stefan. War der nette Versuch eines Anfängers. -smile-

Gruß Johanna

Mooshummeln Muck 03.05.2007 14:36

Hi, wer hat Erfahrung mit Mooshummeln ?
Kommt diese Art auch zum Geburtsort zurück?

Re: Mooshummeln Stefan Lennertz 03.05.2007 14:53

Wäre schon Wahnsinn wenn Du eine hättest.

Könnte sein das im von Hagen was zu finden ist.

Gruß,
Stefan

Hilfe, was kann ich tun! Rita Graupner 04.05.2007 09:53

Hallo, ich brauche Hilfe.
Neben meiner Terrassentür unter der Vekleidung der Wand hat sich eine Hummel eingenistet.
Wir haben schon versucht den Weg zu verbauen aber sie kommt immer wieder rein. Jetzt habe ich noch gesehen wie eine ganz kleine Hummel (Nachkommen?) hinein geflogen ist. Ich möchte sie nicht mit allen Mitteln bekämpfen, deshalb jetzt meine Fragen.
Wieviel Hummeln können in so einem Nest sein? Können die Hummeln aggressiv werden, dadurch das wir da immer wieder vorbei gehen müssen? Habe einen Hund, kann es für sie gefährlich werden?
Eigentlich find ich es ja schön das sich bei mir eine Hummel angesiedelt hat aber ich habe halt auch meine Bedebken.
Ich bedanke mich jetzt schon für die Antworten.
Liebe Grüße Rita

Re: Hilfe, was kann ich tun! Stefan Lennertz 04.05.2007 12:44

Hallo Rita,

kein Grund zur Panik, in der Regel sind Hummeln harmlose Geschöpfe. In dieser Phase der Nestgründung sowieso.

Schau doch mal um welche Art es sich handelt, dann kann man Dir nähere Informationen geben. Die gibt es aber auch hier in älteren Forenbeiträgen und unter "Hummel-Arten".

Eine nette Bestimmungshilfe gibt es auch hier:
http://aktion-hummelschutz.de/kinder/hummelarten.html

Nimm Dir ruhig etwas Zeit zum einlesen, es lohnt sich. Hummeln sind eine Bereicherung, keine Bedrohung.

Gruß,
Stefan

Auch Nachwuchs Johanna 04.05.2007 12:38

Hallo

ich trau mich kaum, es zu melden bei all den schlechten Nachrichten.

Als heute die Chefin nicht zuhause war, habe ich wieder mal ins Nest geschaut und da kam mir die erste kleine Steinhummel-Arbeiterin entgegengekrabbelt. Das ist das Nest, wo sich die Königin in der Schafwolle verwickelt hatte. Das freut mich besonders. Dann müßte es im anderen Kasten wahrscheinlich auch nicht mehr lange dauern.

Gruß Johanna

Re: Auch Nachwuchs Frank 04.05.2007 19:15

Das freut mich, Johanna.

Bei mir sind es ja auch die beiden Steinhummelköniginnen, die bereits Nachwuchs haben. Bei den beiden Ackerhummeln dauert es noch ein wenig und am längsten natürlich bei der Hornisse. Da kann ich allerdings am leichtesten beobachten, da ich keine Wolle entfernen muss. Damit tue ich mich immer etwas schwer zu Beginn, aus Angst etwas zu zerstören. Erst wenn die Völker weiter entwickelt sind ist es kein Problem.

Bei der Hornisse halte ich einfach die Kamera drunter, knipse ein paar mal, und sehe es mir dann in Ruhe am Bildschirm an. Alles natürlich mit ruhigen Bewegungen um sie nicht zu sehr zu stören. Aber die Hornissenköniginnen sind meistens ziemlich gelassen.

Gruß
Frank.
Hornissen- und Hummeltagebuch 2007 (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Re: Re: Auch Nachwuchs Johanna 04.05.2007 20:05
Hallo Frank
Bei mir sind es ja auch die beiden Steinhummelköniginnen, die bereits Nachwuchs haben. Bei den beiden Ackerhummeln dauert es noch ein wenig und am längsten natürlich bei der Hornisse. Da kann ich allerdings am leichtesten beobachten, da ich keine Wolle entfernen muss. Damit tue ich mich immer etwas schwer zu Beginn, aus Angst etwas zu zerstören. Erst wenn die Völker weiter entwickelt sind ist es kein Problem.<<<<<<

Ich musste diesmal garkeine Wolle wegnehmen. Als ich den Deckel hob, kam die Kleine durch das Loch in der Wolle nach oben gekrabbelt um nachzuschauen. Inzwischen habe ich schon 2 Arbeiterinnen gesehen und eine fliegt sogar schon ganz routiniert aus. Wahrscheinlich sind sie schon paar Tage da und ich habe sie eben nicht gesehn.

Bei der Hornisse halte ich einfach die Kamera drunter, knipse ein paar mal, und sehe es mir dann in Ruhe am Bildschirm an. Alles natürlich mit ruhigen Bewegungen um sie nicht zu sehr zu stören. Aber die Hornissenköniginnen sind meistens ziemlich gelassen.<<<<

Und ich hatte mich schon gefragt, wie du das machst mit den Fotos. Man meint ja, du wärest mit dem Kopf im Kasten gewesen, so nah sind die. Ich glaube heute war bei uns am Teich eine Hornisse und hat getrunken. Machen die das????? Hummeln trinken ja nicht -zumindest kein Wasser- oder ?????

Gruß Johanna

Re: Re: Re: Auch Nachwuchs Frank 06.05.2007 11:23

Meistens dient das Wasser, das Hornissen an Teichen und Tümpeln aufnehmen der Regulierung der Nesttemperatur. Insbesondere im Sommer, wenn es sehr heiß ist und das Nest stark der Sonne ausgesetzt ist (z.B. Nistkasten in der Mittagssonne oder nest direkt unter dem Dach). Die Verdunstungskühle schafft dann einen gewissen Ausgleich.
Ihren Flüssigkeitsbedarf stillen die Hornissen eigentlich gleichzeitig mit der Nahrungsaufnahme über das "Ringeln", indem sie junge Äste bestimmter Sträucher oder Bäume annagen und den austretenden Pflanzensaft aufnehmen. Das ist auch die Nahrung der fertigen Hornissen. Die Brut erhält zerkaute Insekten. Über das Ringeln sollte auch genug Flüssigkeit aufgenommen werden. Ich weiß aber nicht, ob das immer reicht oder ob es auch eine zusätzliche direkte Aufnahme von Wasser gibt.

Hummeln habe ich noch nie am Teich gesehen, da läuft doch wohl alles über den Nektar, oder? Und Kühlung wird allein durch Fächeln erzeugt.
Bei Erdnestern ist das ja ohnehin alles kein Problem.

Natürlich "propellern" auch die Hornissen auch Luft in ihren Bau, wenn nötig.

Gruß
Frank.
Hornissen- und Hummeltagebuch 2007 (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Ist das eine Hummel???? Michael 04.05.2007 14:39

Hallo,

ich habe zur Zeit auf meiner Terrasse Besuch von einem Insekt dass die vorhandenen Bohrlöcher in meinen Holzbalken benutzt um in diese etwas abzulegen (so denke ich) und dann die Löcher verschliesst. Nachdem mir dieses auffiel, habe ich einen Querbalken angebracht in den ich ca. 35 Bohlöcher 8mm Löcher gefertigt habe. Diese werden tatsächlich angenommen.
Leider kann ich hier kein Bild anhängen das ich gemacht habe.
Evtl. kann mir jemand der Ahnung hat mal antworten und ich schicke an eine email ein Bild um das zu klären.
Wäre interessant für mich zu wissen ob es tatsächlich eine Hummel ist und welche Art.

Gruss

Re: Ist das eine Hummel???? Michael 04.05.2007 15:22

Hat sich anscheinend erledigt......muss sich wohl (wenn ich das richtig sehe) eher um eine Mauerbiene handeln.
Der Gast ist so oder so willkommen. :-)

Gruss

Hallo,

ich habe zur Zeit auf meiner Terrasse Besuch von einem Insekt dass die vorhandenen Bohrlöcher in meinen Holzbalken benutzt um in diese etwas abzulegen (so denke ich) und dann die Löcher verschliesst. Nachdem mir dieses auffiel, habe ich einen Querbalken angebracht in den ich ca. 35 Bohlöcher 8mm Löcher gefertigt habe. Diese werden tatsächlich angenommen.
Leider kann ich hier kein Bild anhängen das ich gemacht habe.
Evtl. kann mir jemand der Ahnung hat mal antworten und ich schicke an eine email ein Bild um das zu klären.
Wäre interessant für mich zu wissen ob es tatsächlich eine Hummel ist und welche Art.

Gruss
Re: Re: Ist das eine Hummel???? HansJWolter 05.05.2007 01:48

Michael,
Mauerbienen nehmen jede Bohrung von etwa 6 - 10 mm dankbar an. Bei mir ist das Brutgeschäft bereits erledigt - alle Löcher sind bestückt und verschlossen. Die Löcherbienen - Heriades sp. kommen später und benutzen Bohrungen von ca. 3 - 4 mm Durchmesser.

Gruß Hans

Steinhummelbrummen Timo 04.05.2007 19:08

Hallo Leute,

bei meiner Steinhummelkönigin gibt es wohl bald Nachwuchs, da sie schon ca. 3 Wochen meinen Kasten besiedelt. Allerdings hätte ich noch eine Frage: Beim leichten Klopfen gegen den Kasten kommt nicht der normale tiefe Brummton einer Steinhummel, sondern eher ein schwirren, wie es Stechmücken tun. Ist das normal, da ich meine Königin seit 2 Tagen nicht mehr ausfliegen sah! Ist sie vielleicht eingeklemmt, was ich mir allerdings nicht vorstellen kann, weil ich mal in den Kasten sah. Dabei hab ich nicht mal die Königin gesehen.
Danke für eure Rückmeldung
Viele Grüße
Timo

Re: Steinhummelbrummen Frank 04.05.2007 19:18

Der Warnton liegt schon deutlich höher als das normale Brummen der Steinhummel. Oder ist es mehrstimmig und du hast schon Nachwuchs?

Gruß
Frank.

Re: Re: Steinhummelbrummen Timo 04.05.2007 20:48
Der Warnton liegt schon deutlich höher als das normale Brummen der Steinhummel. Oder ist es mehrstimmig und du hast schon Nachwuchs?

Gruß
Frank.

Hi Frank,
danke für deine sehr schnelle Antwort, doch Nachwuchs glaube ich noch nicht, aber ich erwarte bald welchen. Es wird dann wohl eher der Warnton sein, da sie, wo ich vorher mal den Deckel aufgemacht habe, wie wild herumflog. Erst zwei Minuten, nachdem ich zugemacht habe, hörte sie auf zu brummen.
Heute habe ich sogar eine 0,75cm kleine Wiesenhummelarbeiterin an einer meiner Trachtblumen gesehen.
Da sieht man, dass es sich lohnt, seinen Garten für Hummeln perfekt einzurichten.
Also noch mal DANKE
Gruß
Timo