Beiträge aus 2006

hoheFeuchtigkeit Angelika L. 08.09.2006 21:14

Hallo, ich kämpfe mit Feuchtigkeit im Nistkasten, meine Ackerhummeln sind kurz vor dem Höhepunkt. Muß ich die Streu auswechseln? Sogar der innere Deckel vom Schweglerkasten ist ziemlich feucht. Was kann ich tun? Grüße, Angelika

Re: hoheFeuchtigkeit Wilhelm 09.09.2006 14:32

Hallo Angelika,
Ich würde den inneren Deckel (Spanplatte)ganz herausnehmen, und wenn jetzt so schön die Sonne scheint(wie bei mir 25°)auch den oberen Deckel komplett oder teilweis öffnen, dann trocknet es ziemlich schnell ab.Und für die nächste Saison kannst du in den Spanplattendeckel große Löcher herausschneiden und dann mit Fliegengitter nach oben absichern.So vergrößert sich der Innenkasten. Bei einem starken Volk und nach einer längeren Regenzeit sind die Schwegler nicht optimal was Lüftung anbetrifft. Viel Glück, und gutes gelingen mit deinen Ackerhummeln.
Wilhelm

Re: Re: hoheFeuchtigkeit Angelika L. 09.09.2006 15:35
Danke für die Tipps, ich werde den Spandeckel gleich rausnehmen und Löcher reinmachen, auch den Kasten aufmachen, heute ist es ja schön sonnig. Grüße, Angelika
Re: Re: Re: hoheFeuchtigkeit Angelika L. 10.09.2006 13:43
>Der Kasten ist gut abgetrocknet, habe auch die arg nasse Einstreu entfernt und erneuert und dabei gelernt, dass es bei Arbeiten am Nest auch bei Ackerhummeln ratsam ist, Handschuhe zu tragen...:-))

Grüße, Angelika

Re: Re: hoheFeuchtigkeit - Fliegegitter? Jörg Ed. Hartge 10.09.2006 20:38

Die Idee mit Luftlöchern im Deckel und Sicherung durch Fliegengitter hatte ich für meinen Kasten auch schon - aber aus einem anderen Grund:

Die Ameisen, über die ich weiter unten berichtet habe, sind bei mir offenbar durch einen Spalt zwischen Spanplatte und Holzbetonkasten ins Nest eingedrungen. Daher hatte ich die Idee, etwa mit Tesamoll o. ä. die Spalten vollständig zu schließen und den dann wahrscheinlich mangelhaften Luftaustausch durch besagte Löchter wieder zu verbessern.

Allerdings sah ich bisher zwei Probleme bei dieser Lösung:

1. Hier wird immer wieder berichtet, dass Wachsmotten ihre Eier außerhalb des Kastens ablegen und die kleinen Larven dann durch Ritzen ins Nest kriechen. Ist die Maschenweite von handelsüblichem Fliegengitter hinreichend klein, um das zu verhindern? Oder schafft man sich damit einen trotz Mottenklappe offenen "Hintereingang" für Schädlinge?

2. Früher hieß Fliegengitter "Fliegendraht" und war demzufolge metallisch und damit "durchbissicher". Gilt das auch für das heute baumarktübliche (Kunststoff?-)Zeugs oder können Ameisen das aufnagen?

Grüße
Jörg

Hallo Angelika,
Ich würde den inneren Deckel (Spanplatte)ganz herausnehmen, und wenn jetzt so schön die Sonne scheint(wie bei mir 25°)auch den oberen Deckel komplett oder teilweis öffnen, dann trocknet es ziemlich schnell ab.Und für die nächste Saison kannst du in den Spanplattendeckel große Löcher herausschneiden und dann mit Fliegengitter nach oben absichern.So vergrößert sich der Innenkasten. Bei einem starken Volk und nach einer längeren Regenzeit sind die Schwegler nicht optimal was Lüftung anbetrifft. Viel Glück, und gutes gelingen mit deinen Ackerhummeln.
Wilhelm
Re: Re: Re: hoheFeuchtigkeit - Fliegegitter? Hans J. Wolter 11.09.2006 01:16

Es besteht begründeter Verdacht, daß Larven von außen eindringen. Die Maschenweite des üblichen Fliegendrahts ist zu groß. Ich habe hier am 28.3. auf eine Bezugsquelle von Edelstahlfiltergewebe hingewiesen. Die Kunststoffgaze kann von den Hummeln selbst durchgebissen werden.

Gruß - Hans

Re: Re: Re: Re: hoheFeuchtigkeit - Fliegegitter? Jörg Ed. Hartge 11.09.2006 23:08

Danke für den Hinweis. der Link vom 28.3. funktioniert leider nicht mehr. Ich habe aber bei E-Bucht was ähnliches in vergleichbarer Preislage gefunden:

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=140028018724&fromMakeTrack=true

Grüße
Jörg

Es besteht begründeter Verdacht, daß Larven von außen eindringen. Die Maschenweite des üblichen Fliegendrahts ist zu groß. Ich habe hier am 28.3. auf eine Bezugsquelle von Edelstahlfiltergewebe hingewiesen. Die Kunststoffgaze kann von den Hummeln selbst durchgebissen werden.

Gruß - Hans
Re: Re: Re: hoheFeuchtigkeit - Fliegegitter? Wilhelm 11.09.2006 21:52
Die Idee mit Luftlöchern im Deckel und Sicherung durch Fliegengitter hatte ich für meinen Kasten auch schon - aber aus einem anderen Grund:

Die Ameisen, über die ich weiter unten berichtet habe, sind bei mir offenbar durch einen Spalt zwischen Spanplatte und Holzbetonkasten ins Nest eingedrungen. Daher hatte ich die Idee, etwa mit Tesamoll o. ä. die Spalten vollständig zu schließen und den dann wahrscheinlich mangelhaften Luftaustausch durch besagte Löchter wieder zu verbessern.

Allerdings sah ich bisher zwei Probleme bei dieser Lösung:

1. Hier wird immer wieder berichtet, dass Wachsmotten ihre Eier außerhalb des Kastens ablegen und die kleinen Larven dann durch Ritzen ins Nest kriechen. Ist die Maschenweite von handelsüblichem Fliegengitter hinreichend klein, um das zu verhindern? Oder schafft man sich damit einen trotz Mottenklappe offenen "Hintereingang" für Schädlinge?

2. Früher hieß Fliegengitter "Fliegendraht" und war demzufolge metallisch und damit "durchbissicher". Gilt das auch für das heute baumarktübliche (Kunststoff?-)Zeugs oder können Ameisen das aufnagen?

Grüße
Jörg

> Hallo Angelika,
> Ich würde den inneren Deckel (Spanplatte)ganz herausnehmen, und wenn jetzt so schön die Sonne scheint(wie bei mir 25°)auch den oberen Deckel komplett oder teilweis öffnen, dann trocknet es ziemlich schnell ab.Und für die nächste Saison kannst du in den Spanplattendeckel große Löcher herausschneiden und dann mit Fliegengitter nach oben absichern.So vergrößert sich der Innenkasten. Bei einem starken Volk und nach einer längeren Regenzeit sind die Schwegler nicht optimal was Lüftung anbetrifft. Viel Glück, und gutes gelingen mit deinen Ackerhummeln.
> Wilhelm
Unbekannte Großhummel Josef 09.09.2006 05:34

Hallo,

im Garten meiner Eltern gibt es seit ein paar Monaten eine unbekannte Hummelart:

Größe etwa 30-50mm, Farbe schwarz, teilweise mit schwachgelbem Rücken. Hinterleib auch schwarz, also keine Steinhummel.
Ein Bild habe ich derzeit leider nicht.

Kann mir jemand helfen und Hinweise auf die Art dieser auffällig großen Tiere geben?

Viele Grüße von Josef

Re: Unbekannte Großhummel Stefan (Mosel) 09.09.2006 07:22
im Garten meiner Eltern gibt es seit ein paar Monaten eine unbekannte Hummelart:

Größe etwa 30-50mm, Farbe schwarz, teilweise mit schwachgelbem Rücken. Hinterleib auch schwarz, also keine Steinhummel.

Das ist bestimmt eine Holzbiene.
Mehr Infos gibt es z. B. hier:
http://www.insektenbox.de/hautfl/blauho.htm
http://www.natur-lexikon.com/Texte/MZ/002/00123-Holzbiene/mz00123-Holzbiene.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Holzbiene

Stefan

Re: Re: Unbekannte Großhummel Josef 10.09.2006 16:26
Das ist bestimmt eine Holzbiene.
Mehr Infos gibt es z. B. hier:
http://www.insektenbox.de/hautfl/blauho.htm
http://www.natur-lexikon.com/Texte/MZ/002/00123-Holzbiene/mz00123-Holzbiene.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Holzbiene

Stefan

Hallo, danke für die Antworten.
Ihr habt Recht, es ist eine Holzbiene!!!

Der Garten meiner Eltern liegt übrigens in 54516 Wittlich.
Werde diese Sichtung weitermelden.

Viele Grüße von Josef

Re: Unbekannte Großhummel Hans J. Wolter 09.09.2006 13:39

Keine Hummel

http://www.flickr.com/photos/hans777/172826919/ (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Stefan wird recht haben: Eine Blaue Holzbiene, Xylocopa violacea.
Man darf sich durch den Pollen am Rücken nicht täuschen lassen; sie ist total schwarz, mit blau schimmernden Flügeln.

Gruß - Hans

Re: Unbekannte Großhummel Angelika L. 09.09.2006 15:37
Unter www.wildbienen.de, news werden Sichtungsmeldungen erbeten. Vielleicht wäre das was für dich. Grüße, Angelika
Steinhummel? kama 09.09.2006 22:22

Hallo,

ich habe von Hummeln keine Ahnung (noch nicht :) )!

Bei uns im Garten gibt es sehr viele Hummeln, meistens kleinere, "bunte" Exemplare. Heute habe ich eine Hummel (?) gesehen, die am ganzen Körper hellbraun war und eine, die war ganz schwarz.
http://img127.imageshack.us/img127/6749/pict0165schwarzehummelcv4.jpg

Ab und zu lässt sich auch ein Riesenbrummer blicken:

http://img488.imageshack.us/img488/2605/pict0182riesenhummellf9.jpg

Ist das eine Steinhummel?

VG

kama

Re: Steinhummel? Wilhelm 10.09.2006 14:57
Hallo,Kama

ja die schwarze ist ein Steinhummel und die braune ohne Bild müßte eine Ackerhummel sein
Gruß Wilhelm

Re: Re: Steinhummel? kama 10.09.2006 16:54

Hallo!

Danke für die Antwort. Heute war die Steinhummel wieder da. Leider handelt es sich nur um ein einzelnes Exemplar. Auch viele andere Hummeln und Bienen kamen heute bei diesem schönen, sonnigen Wetter zu Besuch. Ein gefundenes Fressen für unsere Hornisse.

http://img241.imageshack.us/img241/6720/pict0094hornissefrisstbienepr4.jpg

Heute habe ich zum ersten Mal in meinem Leben eine Holzbiene gesehen.
Dank dieser Website weiß ich, dass es eine ist! :)
Sie hatte wunderschöne, türkisfarbene Flügel.

< img src="http://img143.imageshack.us/img143/1347/pict0310vi1.jpg">

VG

kama

Hummeln/Hornissen Wilfried Paszkowski 10.09.2006 20:31

Unser Garten ist seit 1.9. hummelfrei. Dafür stellen sich an meiner Lockstelle mit Zuckerwasser Hornissen ein. Sie lassen sich aus einem halben Meter Abstand sehr schön beobachten. Im Monokular ist die feine Behaarung deutlich zu sehen.
Allzeit klaren Himmel Pascha

sehr gute Entwicklung bei meinen Hummeln und Hornissen Michel 16.09.2006 18:00

Meine Ackerhummelkolonie hat sich prächtig entwickelt. Bis vor 3 Wochen dachte ich noch, die Kolonie würde kümmern, da sich bis dahin kaum etwas im Nest änderte. Aber in den letzten 3 Wochen hat die Kolonie stark zugelegt. Neben 50 Arbeiterinnen befinden sich die ersten 10 Drohnen und eine Jungkönigin im Nest, die ersten Geschlechtstiere sind also bereits da. Allerdings gibt es ca. 100 weitere Geschlechtstierkokons, auch viele von Jungköniginnen (ca. 40-50 Stück). Auch weitere Larven und Eigelege gibt es reichlich.

Die Hornissen (Migration in einen Hochstand), welche ich seit Anfang August wöchentlich beobachte, habe sich ebenfalls sehr prächtig entwickeln können. Das Nest ist mittlerweile von einer dicken Nesthülle umgeben, damit dieser Freibau im Hochstand die kühlen Nächte gut überstehen kann. Etwa 500-600 Hornissen bewohnen das Nest, welches etwa 60 cm lang ist und maximal 40 cm breit. Etwa 8-9 Wabenetagen gibt es im Nest. Dennoch sind trotz der ersten auftretenden Geschlechtstiere die Hornissen sehr friedlich und lassen sich hervorragend dokumentieren.

Nächste Woche werde ich dann meine Homepage entsprechend aktualisieren (Hummeltagebuch und Hornissentagebuch)

Soweit die Neuigkeiten!
Viele Grüße
Michel

Re: sehr gute Entwicklung bei meinen Hummeln und Hornissen kama 16.09.2006 22:15

Hallo,

ich wundere mich, dass bei uns (dieses und letztes Jahr) immer nur eine einzige Hornisse herumfliegt.

Bei einem Staat von so vielen Tieren müsste man doch mal mehrere davon sehen, oder?

Genauso ist es mit der Holzbiene und der Steinhummel (die gestern nicht mehr besonders vital aussah). Jeweils ein Exemplar war davon zu sehen.

VG

kama

Re: Re: sehr gute Entwicklung bei meinen Hummeln und Hornissen Michel 24.09.2006 14:48
ich wundere mich, dass bei uns (dieses und letztes Jahr) immer nur eine einzige Hornisse herumfliegt.

Bei einem Staat von so vielen Tieren müsste man doch mal mehrere davon sehen, oder?

Naja, die meisten Kolonien bleiben weit unter dieser Entwicklung. Zudem kommt es auch darauf an, wie weit weg du vom nächsten Hornissenstaat wohnst und wie die Bedingungen rund um diesen Standort sind (Nahrung, Baumaterial). Bei mir zu Hause beispielsweise habe ich auch erst wenige Hornissen dieses Jahr sehen können, aber dennoch gibt es solch starke Kolonien in der Umgebung, wobei dort meist die Rahmenbedingungen ideal sind und die Arbeiterinnen auch nicht weit vom Nest wegfliegen mmüssen, um Beute zu machen oder Baumaterial zu sammeln. Von insgesamt 5 bekannten Hornissenkolonien haben 2 mehr als 400 Bewohner (darunter das im Hochstand), zwei weitere liegen bei etwa 200-250 Tieren und eine Kolonie nur bei 40 Tieren (drohnenbrütiges Nest).

Viele Grüße
Michel

ohne Titel torsten 19.09.2006 15:01

hallo,

mein Erdhummelnest ist nun komplett leer, alle sind weg. beim säubern habe ich nun gespannt auf wachsmotten geachtet bzw auf die larven und gespinste. und wie ich bereits am anfang der hummelsaison kurz geschrieben hatte, war meine wachsmotten abwehr mit kaffeesud.
nun war ich nicht wenig überrascht als ich das für mich sehr positive ergebniss sah, keine einzige larve und kein gespinst im nest auch nicht unterhalb.
das kann natürlich auch nur ein zufall sein, aber ich wollte diese info hier ins forum stellen und vielleicht probiert es noch jemand aus und berichtet seine erfahrung.

lg

torsten

Re: ohne Titel Angelika L. 19.09.2006 15:48
Das ist interessant. Hast du dein Kaffeesud einfach trocken in der Einstreu verteilt oder wie hast du das gemacht? Grüße,Angelika
Re: Re: ohne Titel torsten 20.09.2006 10:31

hallo angelika,

ich habe den kaffeesud bei meinen schweglernistkasten auf des vorbaudach, beim unbenutzen eingang und beim benutzten eingang gehäuft und sehr dick aufgetragen(im feuchten zustand, dann haftet er recht gut. beim eingang habe ich natürlich weniger ,so das die hummel wie über einen teppich laufen mußten. mit der zeit haben die hummel den trockenen sud auch ins innere des vorbaues und in den kasten getragen. ausserdem habe ich regelmäßig firschen dazu bzw. den alten ausgetauscht, dabei habe ich den alten sud am boden rund um den kasten gestreut(ist auch sehr gut für die pflanzen).

lg

torsten

Re: Re: Re: ohne Titel Angelika L. 20.09.2006 15:08
Das ist interessant. Allerdings glaube ich, dass es in diesem Jahr wegen der lang andauernden Kälte auch ein schlechtes Jahr für die Wachsmotten war.

Auch in meinem Schwegler kann ich bisher keinen Wachsmottenbefall feststellen, nur die Larven von Blumenfliegen. Grüße, Angelika

Hummelbestimmung Angelika L. 20.09.2006 21:28

🖼 Bild nicht mehr verfügbar

Hallo, stelle euch hier ein Bild von einer Hummel rein, von der ich dachte, es sei ein Drohn der Ackerhummel. Nach Rücksprache mit Harry bin ich nun unsicher. Könnt ihr mir bei der Bestimmung helfen?
Grüße, Angelika

Re: Hummelbestimmung Hans J. Wolter 21.09.2006 01:57

Angelika, die Foto-URL muss vollständig sein:

<img src="http://www.bernhelm.com/Angelika/Hummel_Nah_C.jpg">

🖼 Bild nicht mehr verfügbar

Gruss - Hans

Re: Re: Hummelbestimmung Angelika L. 21.09.2006 10:31
Hallo Hans,

habe keine Ahnung, hat mein Männe für mich gemacht:-))
Grüße, Angelika

Jetzt AbbA Angelika L. 20.09.2006 21:34

🖼 Bild nicht mehr verfügbar

Re: Hummelbestimmung, Kann jemand helfen? Angelika L. 21.09.2006 20:54

Ich möchte das Bild nämlich bei meinem Nabustand in ca. einer Woche aufhängen. Grüße, Angelika

Re: Re: Hummelbestimmung, Kann jemand helfen? Manfred 22.09.2006 07:28

Hallo Angelika,

schwierig, schwierig. Ein Ackerhummeldrohn ist es eher nicht, einen mit gelber Querbinde am vorderen Thoraxansatz habe ich noch nicht gesehen. Wenn der Drohn recht klein ist, könnte es von der Farbe her einer der Waldkuckuckshummel sein, obwohl es dafür eigentlich schon zu spät ist.

Gruß
Manfred

Re: Re: Re: Hummelbestimmung, Kann jemand helfen? Angelika L. 22.09.2006 11:14
Das Foto stammt von August. Ich hatte auch schon an Waldkuckuckshummel gedacht, aber dazu schien sie mir zu klein. Wir haben letze Woche versehentlich bei Erdbewegungen eine ausgegraben, sie war erheblich größer.

Hat noch jemand einen heißen Tipp?
Grüße, Angelika

Re: Re: Re: Re: Hummelbestimmung, Kann jemand helfen? Dr. Melanie von Orlow 23.09.2006 14:51

Hallo, Angelika,
danke für die PM über hymenoptera.de - bin so knapp an Zeit daß die Foren dieses Jahr sehr vernachlässigt wurden...
Es ist der Drohn einer Kuckuckshummel würde ich sagen. Könnte rupestris sein wenngleich mich die breiten gelben Krausen irritieren. Ähnelt ansonsten dem Drohn von Bombus ruderarius aber wie gesagt, tippe eher auf ne Kuckuckshummel...

Melanie

Re: Re: Re: Re: Re: Hummelbestimmung, Kann jemand helfen? Angelika L. 24.09.2006 20:13
Ich danke euch, die Größenangabe kommt hin, aber wenn ich mir das Bild im Buch von Hagen so anschaue, Seite 193, so sieht der Felsenkuckucksdrohn da ganz anders aus ? Außerdem gab es in diesem Jahr hier weit und breit keine Steinhummeln als Wirt. Da nur hier in unserem Garten in unserem winzigen Ort ein Trachtpflanzenangebot vorliegt, hätte ich doch welche sehen müssen? Rätsel? lg. Angelika
Re: Re: Re: Re: Re: Re: Hummelbestimmung, Kann jemand helfen? Wilfried Paszkowski 27.09.2006 19:21

Heja Angelika!
Welches Buch von Hagen? Ich suche ein Bestimmungsbuch für Hummeln mit Zeichnungen, nicht mit Fotos. Hast Du eine Quelle?
Pascha

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Hummelbestimmung, Kann jemand helfen? Angelika L. 27.09.2006 20:09
Hallo, im Buch von Eberhard von Hagen/Ambros Aichhorn, Fauna Verlag, "Hummeln bestimmen, ansiedeln, vermehren, schützen" sind sowohl Farbfotos als auch Farbzeichnungen, allerdings täuschen die Zeichnungen schonmal. Grüße, Angelika
Re: Jetzt AbbA Karsten Grotstück 24.09.2006 12:09

Hallo, ich bin der Meinung, daß es sich um die Felsenkuckuckshummel (Psithyrus rupestris)
handelt, Körpergröße des Hummeldrohns ca. 14 mm.

Neu-"Hummelbesitzer" brauchen Hilfe ;-) Marina und Roman 23.09.2006 17:36

Hallo!

Wir haben neulich entdeckt, dass sich ein Hummelvolk in einem alten Teppich auf unserer Terrasse niedergelassen hat. Leider hab ich den Teppich ausgeschüttelt - und ich glaube es sind Waben herausgefallen. Hummeln waren zu dem Zeitpunkt nur ein paar da, die dann natürlich weggeflogen sind. Auf den Rat eines befreundeten Forstwirts haben wir einen alten "Weinkasten" an den alten platz gestellt, haben die Waben hineingelegt und ein Flugloch hineingebohrt.

Die Hummeln (sind sehr klein und eher orange als gelb - eine genaue Rasse hab ich allerdings noch nicht ;-)) haben den Kasten auch angenommen. Zumindest haben sie sich jetzt darin nieder gelassen und fliegen munter rein und raus.

Jetzt haben wir allerdings die frage, wie wir nun weiter mit ihnen verfahren sollen?! Wir hätten nichts gegen sie - sie könnten ruhig dort bleiben, allerdings wird es ja immer kälter und der geeignetste Platz für die Hummeln ist es ja nun auch nicht...

Ich habe bereits gelesen, dass die Hummeln nach einem Sommer sterben - leider - doch gibt es evtl. eine möglichkeit, dass auch im nächsten Jahr wieder Hummeln zu uns kommen? Und was könnten wir machen, damit es den Hummeln die verbleibenden Sommertage gut geht?

Auf eure Antwort würde ich mich sehr freuen - am besten per email auf RomanHilt@aol.com danke euch!

Re: Neu- Angelika L. 24.09.2006 20:18
Eigentlich ist die Hummelzeit schon fast vorbei, in der Regel sind lediglich noch Ackerhummeln aktiv.

Ihr könntet dafür sorgen, dass die Hummeln noch etwas zu futtern vorfinden, sprich Trachtpflanzen anbieten.
Fürs nächste Jahr: Schafft euch einen Hummelkasten an und schaut euch auf diesen Seiten um.
Gute Hummelseiten sind auch hymen-optera.de und aktion-hummelschutz.de.
Auf allen Seiten finden sich auch Anleitungen zum Bau eines Hummelkastens.
Willkommen als neue Hummelfreunde! :-)Grüße, Angelika

Bilder zu meinen Hornissen- und Hummelnestern Michel 24.09.2006 15:06

Hier nun einige Bilder zum Hornissennest im Jägerhochstand, welches ich seit Wochen dokumentiere. Das Nest besteht aus 400-500 Arbeiterinnen und ca. 100 Geschlechtstieren sowie aus ca. 9 Wabenetagen. Interessant ist, das dieses Nest nur einen recht kleinen Zugang unten am Nest hat sowie einen Weiteren seitlich zwischen Bretterwand und Nest, also keine große Öffnung, wie normalerweise bei Hornissen gewohnt:

aktuelle Bilder vom 22.9.06:

🖼 Bild nicht mehr verfügbar

🖼 Bild nicht mehr verfügbar

🖼 Bild nicht mehr verfügbar

🖼 Bild nicht mehr verfügbar

ein Bild vom 16.9.06:

🖼 Bild nicht mehr verfügbar

Alle Bilder und wöchentlichen Berichte gibt es unter:
www.insektenstaaten.de/Migration.html

Hier noch ein aktuelles Bild von meinem Ackerhummelnest. Hier leben neben 50 Arbeiterinnen auch schon die ersten Drohnen im Nest. Zahlreiche Jungköniginnen werden noch folgen (siehe Kokons):

🖼 Bild nicht mehr verfügbar

So, ich hoffe die Bilder gefallen ein wenig.

Viele Grüße
Michel

Re: Bilder zu meinen Hornissen- und Hummelnestern Angelika L. 24.09.2006 20:20
Hallo Michel,

klasse Bilder, so ähnlich sieht mein Ackerhummelnest auch aus. Weißt du, welche Farbe die Kokons der Königinnen haben? Daran rätsel ich schon eine Weile.
Grüße, Angelika

Re: Re: Bilder zu meinen Hornissen- und Hummelnestern Michel 24.09.2006 21:11

Hallo Angelika,

klasse Bilder, so ähnlich sieht mein Ackerhummelnest auch aus. Weißt du, welche Farbe die Kokons der Königinnen haben? Daran rätsel ich schon eine Weile.

Die sehen genauso aus wie die anderen. Frisch gesponnene Kokons sind fast weiß, später dunkeln sie nach gelb um, ganz zum Schluss werden sie leicht transparent und man erkennt bereits das dunkel gefärbte Tier innerhalb des Kokons. Unterschiede gibt es nur in der Größe der Kokons. Je größer diese sind, umso wahrscheinlicher enthalten sie Königinnenbrut. Aber gerade bei Ackerhummeln gibt es auch einige Drohnen und Arbeiterinnen, welche fast so groß werden die Königinnen, daher ist es hier schwieriger als beispielsweise bei Erdhummeln oder Steinhummeln, wo wir ausgeprägte und deutliche Größenabgrenzungen zwischen den Kasten haben.

Viele Grüße
Michel

Re: Re: Re: Bilder zu meinen Hornissen- und Hummelnestern Angelika L. 25.09.2006 15:22
Danke. g Angelika
Re: Bilder zu meinen Hornissen- und Hummelnestern Kurt Kriegl 25.09.2006 12:14
Hier nun einige Bilder zum Hornissennest im Jägerhochstand, welches ich seit Wochen dokumentiere. Das Nest besteht aus 400-500 Arbeiterinnen und ca. 100 Geschlechtstieren sowie aus ca. 9 Wabenetagen. Interessant ist, das dieses Nest nur einen recht kleinen Zugang unten am Nest hat sowie einen Weiteren seitlich zwischen Bretterwand und Nest, also keine große Öffnung, wie normalerweise bei Hornissen gewohnt:

aktuelle Bilder vom 22.9.06:

🖼 Bild nicht mehr verfügbar

🖼 Bild nicht mehr verfügbar

🖼 Bild nicht mehr verfügbar

🖼 Bild nicht mehr verfügbar

ein Bild vom 16.9.06:

🖼 Bild nicht mehr verfügbar

Alle Bilder und wöchentlichen Berichte gibt es unter:
www.insektenstaaten.de/Migration.html

Hier noch ein aktuelles Bild von meinem Ackerhummelnest. Hier leben neben 50 Arbeiterinnen auch schon die ersten Drohnen im Nest. Zahlreiche Jungköniginnen werden noch folgen (siehe Kokons):

🖼 Bild nicht mehr verfügbar

So, ich hoffe die Bilder gefallen ein wenig.

Viele Grüße
Michel
Re: Bilder zu meinen Hornissen- und Hummelnestern Kurt 25.09.2006 12:33

Hallo Michel,

ich habe mich beim "Beitrag absenden" vertan. Die informativen Bilder sind wunderschön.
Liebe Grüße
Kurt