Beiträge aus 2006

Hummelkasten Astrid 25.09.2006 16:48

Hallo, Hummelfreunde!
Auch wenn jetzt nicht unbedingt die Zeit ist, an neue Hummelkästen zu denken, plane ich bereits für's nächste Jahr -> mein erstes "Hummeljahr"! Ein Kasten soll her, auch wenn's natürlich keine Garantie für einen Bezug gibt. Ich habe aber durchaus schon "suchende" Hummeln im Frühjahr auf meinem winzigen Grundstück gesehen und möchte auch meine hummel- und bienenfreundliche Pflanzenauswahl erweitern. Es besteht also zumindest Hoffnung!
Nun zum eigentlichen Punkt meiner Frage: Es gibt ja soo viele Kastenarten. Selbstbau fällt bei meinen handwerklichen Fähigkeiten eher aus, aber ich habe beim Gartenbedarf-Versand (keine Werbung!!!) einen Kasten mit "Beobachtungsglasplatte" unter dem Deckel gefunden, der mir als Anfänger einen schönen Eindruck machte - bis ich ein Polystyrol-Exemplar auf hymenoptera.de sah, das auch deutlich größer (und teurerund fast schon professionell)war. Gibt es einen ultimativen Hummelkastentyp für den begeisterungsfähigen Anfänger und was darf man auf keinen Fall falsch machen (Größe, Material, etc.)? Ich bin da für jeden Tipp aufgeschlossen!
Vielen Dank!
Astrid

Re: Hummelkasten Angelika L. 26.09.2006 14:47
Hallo, bloß nicht den Kasten vom Gartenbedarf-Versand. Diesen hatte ich im Frühjahr auch bestellt und postwendend mit Kritik zurückgesendet. Der Kasten ist viel zu klein und hat keinen Laufgang und das Flugloch befindet sich in Bodenhöhe. Der "Glasdeckel", der auch mich gereizt hatte, besteht aus Plexiglas, welches grob und schief und scheel geschnitten ist. Überall sind Lücken, durch die sich Wachsmotten schummeln können. Da der Kasten immer noch angeboten wird, scheint meine Kritik im Mülleimer gelandet zu sein. Vielleicht sollten noch mehr praktizierende Hummelfreunde Kritik üben, der günstige Preis hatte auch mich zur Bestellung verführt.

Empfehlenswert sind die Kästen von hymenoptera, Bienenhotel und Harry Abrahahm. Bei den Kästen von Schwegler ist die Belüftung nicht so gegeben.
Wer die Wahl hat, hat die Qual, ich habe mittlerweile mehrere unterschiedliche Kästen...
Grüße, Angelika

Re: Re: Hummelkasten Astrid 26.09.2006 17:05

Vielen Dank! Das war genau die Aussage, die mir zum Entscheiden geholfen hat! Dann wird noch ein wenig gespart und dann gibt's vielleicht sogar das Luxusmodell :-)
VG
Astrid

Hummelnest freigelegt Majka 25.09.2006 19:16

Hallo,
ich bin Pferdebesitzerin und habe heute im Stall aufgeräumt und wollte eigentlich umräumen. Dabei habe ich versehentlich ein Hummelnest freigelegt. Ich wusste zwar, dass ich Hummeln im Stall habe, aber ich dachte, dass sie unter der Erde ein Nest haben würden (bin eben kein Hummelexperte). Und zwar lagen Paletten flach auf dem Boden und darüber eine Gummimatte. Die Gummimatte wegzunehmen war auch noch kein Problem, aber unter den Paletten lag altes sandiges Heu und Stroh, darunter ist Erde, weil mein Stall eher eine Bretterhütte ist. Am Rande eines solchen Heuhäufchens waren nun einige Waben sichtbar geworden. Die Hummeln waren zum Glück völlig cool. Ich habe schon einiges gelesen und denke, dass es Ackerhummeln sind. Nun habe ich über die offene Stelle wieder vorsichtig etwas Heu gestreut, Pflastersteine außen herum gelegt und einen schwarzen Eimer umgedreht und auf die Steine gelegt. Also so, dass zwischen den Steinen Einfluglöcher bleiben. Es scheinen nicht viele Hummeln zu sein. Wie groß das Nest wirklich ist weiß ich auf nicht, weil ich nicht weiter in diesem Haufen rumwühlen wollte. Es sind immer nur 2 bis höchstens 3 Hummeln um das Nest herum unterwegs. Sind meine Maßnahmen so in Ordnung? Morgen würde ich gerne weiter den Stall umräumen und würde auch ein paar Mal die Bohrmaschine, zum Schrauben reindrehen, benutzen. Kann ich das vorsichtig um dieses Ersatznest herum machen? Wird das Nest im Winter ganz leer sein, so dass ich dort alles saubermachen kann?
Vielleicht kann man mir ja zumindest einige meiner Fragen beantworten...
Gruß Majka

Re: Hummelnest freigelegt Angelika L. 26.09.2006 14:53
Ackerhummeln sind recht friedlich und du kannst ruhig in deinem Stall arbeiten. Wichtig ist, dass das Einflugloch nicht verändert wurde, damit die Hummeln ihren Eingang wiederfinden. Ackerhummeln sind in der Regel die letzten Hummeln im Hummeljahr. Sie dürften sich jetzt auf dem Höhepunkt bzw. bereits in der Auflösung befinden. Es überleben immer nur die Jungköniginnen. Sie überwintern in der Erde und suchen sich im Frühjahr einen neuen Nistplatz. Wenn dein Nest ausgestorben ist - bis ca. Ende Oktober - kannst du unbesorgt saubermachen.

Grüße, Angelika

Re: Re: Hummelnest freigelegt Majka 26.09.2006 15:21

Hmh, inwiefern Einflugloch? Das direkt beim Nest? An dem war ich ja in dem Sinne nicht dran. Es könnte aber vielleicht auch beim Wegziehen der Palette zugeschüttet worden sein. Allerdings wenn dann nur von einer höchstens 1cm Schicht von Heu. Aber das Nest war mitten unter einer Palette, die von oben auch zu war. Also müssen die Hummeln von irgendwo am Rand der Palette unter der Palette lang zu ihrem Nest gekrochen sein. Ich war gerade schon im Stall und habe nur kurz eine einzige Hummel gesehen, leider nicht direkt beim Eimer. Vielleicht ist es ihnen aber auch zu kalt? Wir haben heute so ca. 15 Grad, gestern waren es über 20. Ich habe den Eimer nicht mehr angerührt, also keine Ahnung wie es darunter aussieht. Vielleicht könnte man dieses Zuckerwasser daneben stellen, um zu schauen ob die Hummeln noch aktiv sind? Oder kriegen die Hummeln dann Probleme mit Ameisen (hab ich irgendwo gelesen). Mal angenommen ich habe den Eingang zerstört, lösen die dann das Nest auf oder müssen jetzt alle sterben?
Eine andere Frage wäre, ob die Hummeln nächstes Jahr wieder kommen? Ich habe schon seit Jahren Hummeln im Stall gesehen. Aber diese Nistmöglichkeit unter den Paletten existiert nun nicht mehr, suchen sie sich einen Ersatz möglichst in der Nähe? Nicht das ich nachher Hummeln in den Pferdedecken hab oder so...
Gruß, Majka

Re: Re: Re: Hummelnest freigelegt Majka 26.09.2006 17:12

Ich hab inzwischen eine Hummel von draußen hereinfliegen und unter den Eimer kriechen sehen und eine weitere sozusagen am neuen Eingang herumwühlen sehen. Da bin ich natürlich erleichtert :)

Re: Re: Re: Hummelnest freigelegt susanne 27.09.2006 10:56

Hallo Majka,
die Hummeln suchen wahrscheinlich schon nächstes Jahr in der Nähe herum. Meist kommen junge Königinnen in die Nähe ihres Geburtsortes zurück. Ackerhummeln gelten als gute Rückkehrerinnen. Die Pferdedecken solltest Du also vielleicht gerade in der Suchphase (so Ende März- Anfang Mai) nicht gerade in knuddeligen Haufen in den Ecken herumliegen lassen. Ich bin nicht sicher, ob sie Decken toll finden, aber sicher ausschließen kann man es nicht. Eigentlich suchen sie aber eine Nistmöglichkeit in der Erde oder in einem Heu/Mooshäufchen oder Grasbüschel, je nach Art.
Wenn sie in einem stillen Eckchen ein bischen altes Heu mit Sand vorfinden, werden sie das sicher viel lieber nehmen als jede Decke. Die Paletten waren ja ein prima Schutz von oben. Vielleicht kannst Du ihnen ein Eckchen lassen? Wenn Du da ein paar Steine hinlegst, ist das ein super "Palettenersatz" und das Pferd tritt auch nicht rein.
Viele grüße und danke, dass Du Dir soviel Mühe mit Deinen "Untermietern" gibst.
Susanne

Re: Re: Re: Re: Hummelnest freigelegt Majka 27.09.2006 15:09

Ich freue mich an meinen "Untermietern". Also werde ich sicherlich mal über ein extra gut geeignetes Hummeleckchen nachdenken. Die Pferde können diesen Teil des Stalls auch gar nicht betreten. Aber allgemein dürften sie zig Möglichkeiten auf unserem Grundstück/am Stall finden, ich wohne ja auf dem Land und es gibt genug schrottige Ecken mit versteckten Hohlräumen. Und auch jede Menge hummelfreundliche Blumen. Die Decken werde ich zukünftig in einem Schrank aufbewahren, da dort im Sommer leider Mäuse gewohnt haben, wie ich beim Aufräumen feststellen musste. Jetzt haben sie Löcher :(
Nisten Hummeln denn auch in Steinhaufen? Ich mein, weil das ja nicht so weich ist...
Viele Grüße, Majka

Re: Re: Re: Re: Re: Hummelnest freigelegt Stefan Lennertz 29.09.2006 11:32

Hallo,

wo es einer Hummel am besten gefällt kann man nicht immer vorhersagen. Grundsätzlich benötigt die Hummel einen ausreichend großen, wetterfesten Platz, und Nistmaterial. So wie es in verlassenen Nistplätzen von Mäusen vorkommt.

Gruß, Stefan

Re: Re: Re: Re: Re: Hummelnest freigelegt susanne 09.10.2006 17:24
> Nisten Hummeln denn auch in Steinhaufen? Ich mein, weil das ja nicht so weich ist...
Hallo Majka,

ja, Steinhaufen sind prima für Hummeln, wenn sie genügend Hohlräume aufweisen, in die eine Hummel kuscheliges nistmaterial eintragen oder von den Vormietern (Mäusen) übermehmen kann. Die Steine selber sind also nicht das eigentliche Ziel, sie beschützen nur das Nest darin.

Die Steinhummel trägt ihren namen z.B. in meinem Garten zurecht. Die Damen suchen meist an meinen diversen Steinhäufchen im Garten. So ein Steinhaufen hält eben Leckermäuler, wie dachse oder Igel ganz gut fern.

Grüße Susanne

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Hummelnest freigelegt Werner 12.10.2006 12:04

was man von Susanne alles lernen kann.
Steinhummeln tragen kuschliges Nistmaterial ins Nest.
Soso !!!
Gruß Werner

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Hummelnest freigelegt susanne 12.10.2006 13:59
Hallo Werner, NEEEEIIIN, meine Steinhummeln haben kein kuscheliges Nestmaterial eingetragen, sie konnten das von den Vormietern, ein paar Mäusefamilien, übernehmen. Mit echt tollem Mäuseduft parfümiert und damit offensichtlich total hipp für jede Hummel. Das musste dann von den Damen nur noch etwas zerkleinert und verwoben werden. ;-)

Manche Hummelarten tragen aber wohl wirklich Nistmaterial ein. So feines Moos oder grashälmchen. Wenn man Hummeln sowas in den Kastenvorbau legt, schleppen sie es auch manchmal rein und verbauen es im Nest. Das haben Ackerhummeln bei mir mal mit den Markier-Moosfäden gemacht, die ich eigentlich hingelegt hatte um zu sehen, ob es Aus- und Einflug gibt.

"Kuschelige" Grüße von Susanne

Aufbau eines Hummelstaates Florine 11.10.2006 12:06

Ich brauche für meinen Vortrag über Hummels einige Informationen über den Aufbau eines Hummelstaates und finde keine. Weiss hier vielleicht jemand mehr über diesen Aspekt?
Wäre mir sehr wichtig!
Danke!!!!!

Re: Aufbau eines Hummelstaates susanne 11.10.2006 14:43
schau mal hier auf der Startseite von www.bombus.de oder auch bei www.aktion-hummelschutz.de oder bei www.hymenoptera.de

Da dürftest Du dir alles Wesentliche recht schnell selbst raussuchen können.
Grüße
Susanne

Re: Aufbau eines Hummelstaates Michel 12.10.2006 14:47

Infos gibts dazu auch unter www.insektenstaaten.de :-) Vor allem die Tagebücher bei www.insektenstaaten.de und www.bombus.de geben immer einen guten, praktischen Überblick über die Entwicklung diverser Nester in Wort und Bild, wobei man hier auch erkennt, das sich nicht alle Nester "lehrbuchartig" entwickeln, sondern es doch auch gewissen Entwicklungsrichtungen gibt.

Viele Grüße
Michel

Nestende Angelika L. 18.10.2006 19:48

Mein Ackerhummelvolk geht dem Ende zu. Bei einer Kontrolle fand ich noch eine Jungkönigin, die sich gleich versteckte und ca. 10 Arbeiterinnen vor. Die Honigtöpfe waren bis auf einen leer, alle Kokons bis auf einen geöffnet. Das Nest ist so schön, dass ich es konservieren möchte. Ich hatte gedacht, es auf dem Ofen langsam zu trocknen und dann mit Haarspray einzusprühen. Hat jemand Erfahrung damit?
Ansonsten wünsche ich allen Hummelfreunden einen geruhsamen Winter und dass alle gesund durch denselben kommen. Grüße, Angelika

Re: Nestende Stefan Lennertz 20.10.2006 06:45

Hallo,

mein Ackerhummel-Nest ist ebenfalls am Ende angelangt. Hat sich aber wirklich toll entwickelt,
und bis zuletzt viel Freude gemacht. Ich freue mich jeden Tag wenn ich ich die Hummeln nach der Arbeit an den Blumen sehe, dann geht es ihnen gut. Daher mag ich sie so gern, die Ackerhummeln, sie halten so lange durch.

Danke nochmal für die Deine Königin, sonst hätte es nicht geklappt.

Ebefalls schöne Grüße,

Stefan

Re: Re: Nestende Angelika L. 20.10.2006 10:19

Hallo Stefan,
schön, dass sich dein Volk noch so gut entwickeln konnte, das freut mich.
Wo hast du denn am 1.10. gesteckt? Der Hummelstand war ein Riesenerfolg.
fg Angelika

Re: Nestende Harry 20.10.2006 11:23

Hallo Angelika,
mit dem trocknen ist das so eine Sache. Die Wachstönnchen sind ja etwas klebrig, da sie ja aus Wachs sind.Zusätzliche Temperatur würde Wachs mE. nicht stabiler machen. Am besten Du sprühst es erst mit Essigwasser ein damit sich kein Schimmel bilden kann. Danach gut abtrocknen lassen. Die Festigkeit der Tönnchen ist ganz gut, so das Du kein Haarspray mehr benötigst. Haarspray ist eher etwas für filegrane Wespen oder Hornissennester.
Gruß Harry

Re: Re: Nestende Harry 20.10.2006 11:24

filigran :-))

Re: Re: Nestende Angelika L. 21.10.2006 12:41
Oh jeh, das habe ich garnicht bedacht, wahrscheinlich wäre das Nest auf unserem Ofen gar geschmolzen... :-)

Danke für die Tipps.
fg Angelika
PS: Wie ich sehe, waren es die richtigen Pilze... :-)

mein Ackerhummelnest ist noch recht aktiv... Michel 20.10.2006 23:51

Nachdem in den letzten Wochen mind. 10-15 sehr große! Ackerhummel-Königinnen abgeflogen sind (waren sehr scheu und versteckten sich rasch bei den Nestkontrollen) sowie auch einige kleinere Exemplare, welche anscheinend ebenfalls Vollweibchen waren, ist das Nest mittlerweile drohnenbrütig geworden. Die Altkönigin ist saisongemäß schon einige Zeit gestorben, der Großteil an Geschlechtstieren abgeflogen. Maximal lebten etwa 60-70 Tiere im Nest. Im Moment baut die Kolonie ab, etwa 30 Arbeiterinnen und einige Drohnen sind noch übrig, das Nest allerdings gut mit Vorräten befüllt. Auch bei mir sind die Waben sehr schön und sauber gebaut worden, nur außerhalb der Nestkugel gibt es ein kleines Feuchtigkeits- und Asselproblem, aber das störrt nicht weiter. Nun ja, eigentlich keine schlechte Saison, überall durchschnittliche Entwicklungen bei meinen Hummelkolonien. Die Baumhummeln brachten es auf insgesamt 200 Tiere (zeitgleich), 20-25 große Königinnen und zahlreiche Drohnen. Einen Komplettausfall der Anfangskolonie gab es bei den Wiesenhummeln (sehr winzige Königin).

Sehr erfolgreich waren die Hornissen. Etwa 400-500 Arbeiterinnen lebten maximal zeitgleich im Nest und über 600 Geschlechtstiere sind in den letzten Wochen abgeflogen (genaue Zahlen folgen noch nach Wabenauszählung). Mittlerweile sind nur noch 30-40 Arbeiterinnen übrig, das Nest beginnt zu zerfallen.

Soweit zu meinen Nestern.

Aktuelle Bilder- und Tagebücher zu meinen Hornissen und Hummeln gibt es auf www.insektenstaaten.de

Viele Grüße
Michel

Nistmaterial Raymond 18.10.2006 21:55

Hallo,

Hier eine frage aus die Niederlande.

Ich möchte kommendes jahr auch anfangen mit hummeln ansiedeln.
Will mich hiervohr holzbeton kasten basteln.

Ich mochte gerne wissen ob mann hunde-unterwolle evt.in kombination mit torffasern als nistmaterial verwenden kann, dies um der polsterwolle zu erzetsen.(ganz oder teilweise)

Meine zwei Shiba Inu's verharen auf diesem moment, und es komt viel unterwolle frei (die ich auf dieser moment aufbewahre)

(hoffentlich ist meine frage fuhr Sie zu begreifen.
Ich werde versuchen mein Deutsche geschrift noch weiter zu entwickeln)

Viele grusse,
Raymond

Re: Nistmaterial Angelika L. 19.10.2006 12:40
Hallo Raymond,

vielleicht kann ich ein bißchen helfen. Mit Hundehaaren habe ich keine Erfahrung. Torf würde ich schon aus reinen Umweltsschutzgründen nicht nehmen.
Wichtig ist, dass es sich nicht um lange Haare handelt, damit die Hummeln sich nicht verheddern, sie sollten sicherlich auch nicht zu fein sein.
Du kannst auch Moos oder verlassene Mäusenester nehmen.
Aber vielleicht hat hier jemand anders noch Erfahrungen mit Hundehaaren.
Freundl. Grüße in die Niederlande
u. viel Spaß beim Deutschlernen.
Angelika

Re: Re: Nistmaterial Raymond 19.10.2006 17:41

Hallo Angelika,

Danke für dein antwort.
Die torffasern bekomme ich auf mein arbeit.
Da ich beruflich baumschuler bin auf ein topfcultuur betrieb.
Bei meiner arbeit finde ich ofter mausernister.
Die sind immer aus turffasern und papierrester gemacht.
Deshalb torffasern als nistmaterial für hummeln.

Grusse, Raymond

Re: Re: Re: Nistmaterial Alexander (Bombus.de-Admin) 20.10.2006 10:51

Hallo Raymond,

Du schreibst:

Bei meiner arbeit finde ich ofter mausernister.

Dann sammle diese Mäusenester und verwende sie für die Hummeln. Hummeln lieben den Geruch von alten Mäusenestern. Das ist das natürlichste Nistmaterial das man verwenden kann!

Alles Gute,

Alexander

neues Leben im Nest Angelika L. 27.10.2006 09:13

Zu meiner Verwunderung entdeckte ich gestern in meinem Ackerhummelnest ca. zehn Arbeiterinnen und gut gefüllte Honigtöpfe, aber keine Königin mehr.
Letzte Woche waren es nur drei Arbeiterinnen und noch eine Jungkönigin. Ein großer Kokon ist noch vorhanden.
Und ich wollte das Nest jetzt gerne reinholen, nun muß ich noch warten, es vergammelt jetzt zusehends.
Grüße, Angelika

Re: neues Leben im Nest Michel 27.10.2006 21:08

Wer weiß, wieviele Arbeiterinnen bei deiner letzten Nestkontrolle gerade draußen zum Sammeln waren. Daher kann man sich schon mal verzählen ;-)

Bei meinen Ackerhummeln sind es übrigens noch etwa 20 Arbeiterinnen und viele Drohnen. Die Hornissen sind mittlerweile abgestorben.

Viele Grüße
Michel

Sorgenvolle Beobachtung Bernd 30.10.2006 09:30

Hallo Hummelfreunde,
am vergangenen Samstag beobachtete ich in meinem Hausgarten am Rittersporn zwei Königinnen der dunklen Erdhummel. Schon Mitte August sah ich wie eine Königin im Moos meiner Wiese ihr Winterquartier suchte. Und gestern am Salbei, der in einem Blumenkasten an meinem Küchenfenster steht, war wieder eine große Terrestris neben einer Arbeiterin der Ackerhummel zu sehen. Werden diese Tiere durch das warme Wetter irritiert?
Gruß Bernd

Re: Sorgenvolle Beobachtung Manfred 30.10.2006 12:59

Hallo Bernd,

nein, das milde Wetter stört bisher überhaupt nicht, außer dass die Völker der Ackerhummeln überdurchschnittlich lange durchhalten. Ein Problem mit dem Wetter gibt es erst, wenn es nach einer Kälteperiode überdurchschnittlich warm werden sollte. Ähnlich wie die meisten Pflanzen ist auch bei den Hummeln ein Kältereiz (alternativ CO2-Begasung) erforderlich, um die Diapause aufzuheben. Durch die milde Witterung sind einige Königinnen offenbar einfach noch nicht im Winterschlaf.

Gruß aus HH
Manfred

Hummelwabe Hans J. Wolter 07.11.2006 19:19

Meine Bitte: wer etwas Hummelwabe erübrigen kann, der/die möchte sich bitte bei mir melden, am besten über hymenpotera-email, wo ich unter "HansJWolter" gemeldet bin, da ich ungern meine emailadresse veröffentliche. Selbstverständlich übernehme ich die Versandkosten. Ich möchte in 2007 gern meinen Ksten besiedelt sehen, der dieses Jahr leer geblieben ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hans

Re: Hummelwabe Heinrich 10.11.2006 22:08
> Hallo, ich habe meinen Hummelkasten vor einigen Tagen (Ackerhummeln) ausgeräumt. Wieviel

Material benötigst Du? Eigentlich habe ich die Töpfchen als Anschauungsmaterial gedacht.
Kann man mit ausgestorbenen Waben Königinnen im Frühjahr locken? Wer kann dazu Auskunft erteilen?
Wenn Du nicht die gesamte Wabe benötigst, dann teile mir Deine Anschrift mit. Wird auch vertraulich behandelt.
Gruß
Heinrich

Re: Re: Hummelwabe Heinrich 10.11.2006 22:12
> Heinrichs adresse: wespehornisse@aol.com
Re: Hummelwabe Hans J. Wolter 11.11.2006 00:43

Heinrich,
es heißt, daß eine schon vorhandene Wabe die Selbstbesiedelung fördert, da ja unsere Schützlinge über einen ausgeprägten Geruchssinn verfügen. Ich schreibe Dir. Vielen Dank für die Antwort.

Gruß - Hans

ackerhummelnest Harald 19.11.2006 18:56

hallo, na ist noch jemand im forum aktiv? heute wollte ich meinen nistkasten für die einwinterung vorbereiten. als ich ihn öffnete, habe ich festgestellt dass wohl noch eine handvoll hummeln aktiv sind. das zufüttern habe ich vor ca. 3 wochen eingestellt. es gab sogar noch etwas honig in den töpfchen. die wenigen arbeiterinnen sind jedoch sehr winzig.

allerdings ist mir aufgefallen, dass sich eine hummel sofort aus dem staub gemacht hat und sich in der kleintierstreu versteckt hat. kann ich eigentlich davon ausgehen, dass es sich um eine jungkönigin handelt? bzw. wie unterscheide ich überhaupt die königinnen von den anderen hummel? nur über die grösse?

danke und grüsse
harald

Re: ackerhummelnest Glass Wilhelm 20.11.2006 20:02
Hallo Harald,

gerade bei Ackerhummeln ist es schwer die jungen Königinnen von den großen Arbeiterinnen zu unterscheiden.Aber so spät im Jahr, ob da noch eine "Junge" Königin im Nest ist, möcht ich fast bezweifeln, jedoch das verstecken und eingraben in die Kleintierstreu habe ich auch schon beobachtet und das in der hauptsache von den Jungköniginnen.
Ich habe meine letzten vier Kästen am Samstag leergeräumt und eingewintert und jetzt ist es leider für ca.4 Monate funkstille mit den Hummeln.Da kann man nur noch die Digi Bilder sortieren und bearbeiten oder neue Mottenklappen bauen nach Armin Krenz, die sich bei mir auch sehr gut bewährt haben.Ich wünsche dir noch viel spass mit deinen Hummeln auch wenn die letzten Tage wohl gezählt sind.
Viele Grüße Wilhelm

Video Franz Schmidlechner 07.12.2006 20:19

Liebe Hummelfreunde,

Vorstellung des Erdhummelhauses im Fernsehen.

Das ORF - STEIERMARK Video ist auf der HP. www.oekonetz.com unter Projektübersicht zu finden.

Titel:

Unser Hummelprojekt war im Fernsehen!
06.07.2006

Mfg. Franz

Hummel gefunden Ulla Weber 17.12.2006 12:25

Hallo Hummelfreunde,

vorgestern Abend habe ich eine Hummel von einer Hauswand genommen und habe sie seitdem im Haus. Was mache ich jetzt mit ihr? Kann mir da jemand einen Rat geben?

Gruss Ulla Weber

Re: Hummel gefunden Wilhelm 17.12.2006 14:40

Hallo Ulla
versuche ihr einmal Zuckerwasser anzubieten (ein klein wenig Wasser und soviel Zucker darin auflösen wie möglich eventuell mit etwas Honig anmischen)dann wenn die Sonne wieder die Hauswand erwärmt wieder raussetzten und hoffen das sie aus der gegebenen Chance etwas macht. Alles andere dürfte ein Laie überfordern.
Viel Glück euch beiden und Grüße
Wilhelm

Re: Hummel gefunden einstein 19.12.2006 19:49

Kannst sie in Laub geben und im Garten geschützt ablegen, oder sie in Polsterwolle in Laub geschützt im Freien überwintern