Beiträge aus 2006

Überhitzung Harald 19.06.2006 00:31

Hallo,

eine Frage zur Überhitzung von Hummeln. An meinem Nistkasten, welcher beim Sonnenaufgang in der Sonne, später allerdings im Schatten steht ist eine Mottenklappe angebracht.

Vorgestern ist mir aufgefallen, dass gleich 5 Hummeln an der Mottenklappe waren inkl Königin. Ich habe den Vorbau geöffnet und alle fingen gleich an bzw. haben schon gefächelt um kühlere Luft in die Nisthöhle zu bringen.

Durch die Mottenklappe ist die Luftzufuhr natürlich eingeschränkt. Ist dies nun ein Problem und kann zum Überhitzen des Nistkastens führen oder sorgen die Hummeln auch bei geschlossener Mottenklappe für ausreichend Kühlung?

Danke
Harald

Re: Überhitzung Franz Schmidlechner 19.06.2006 07:02
Hallo Harald,

Ich habe alle Dächer meiner Hummelhäuser weiß gestrichen wegen der Hitze und die neuen mit 4 cm Isolierung versehen. Auch könntest du den Schieber zu Vorbau mit kleinen Löchern 2mm oben und unten versehen, zwecks besserer Zuluft und Abluft.

Mfg. Franz

Re: Überhitzung Harry 19.06.2006 07:53

Hallo Harald,
in den vergangenen Jahren habe ich immer wieder erlebt das Nisthilfen im Sommer zu warm werden und die Hummeln sehr viel Energie aufwenden müssen, damit die Brut nicht überhitzt.
Durch die Wachsmottenklappe wird zusätzlich ein Luftaustausch verhindert. Dieses war einer der Gründe, warum ich einen Nistkasten mit Klimaaufsatz entwickelt habe.
Dieser Nistkasten kommt einem "Naturnest" sehr nahe und die Hummeln können sich um die weiterentwickeln kümmern und müssen nicht für die Klimatisierung des Nestes sorgen.
Temperaturen über 40° führen zu einem absterben des Nestes. Bei richtiger Anwendung ist das Problem der Feuchtigkeit auch gelöst und Schimmelbildung wird vermieden.
Durch die leichte Handhabung ist auch eine schnelle Kontrolle des Nestes möglich ohne das die Hummeln gestört werden.

Gruß Harry

Re: Re: Überhitzung Harald 20.06.2006 02:08

Hallo Harry,

kannst du bitte auf den Klimaaufsatz näher eingehen, am liebstem mit einem Foto?

Danke
Harald

Re: Re: Re: Überhitzung Harry 20.06.2006 07:21

Hallo Harald
der Nistkasten sieht so aus.
Der Klimaaufsatz sorgt für eine gute Belüftung des Nestes. Der Innenkarton ist bei starker Verkotung schnell ausgewechselt und somit die Hauptgeruchsquelle auch schnell beseitigt.
Motten sammeln sich am Lüftungsgitter, finden aber den Eingang nicht, der zusätzlich mit der Klappe versehen ist.
🖼 Bild nicht mehr verfügbar
Gruß Harry

Hallo Harry,

kannst du bitte auf den Klimaaufsatz näher eingehen, am liebstem mit einem Foto?

Danke
Harald
Re: Überhitzung susanne 19.06.2006 10:13
Hallo Harald, du kannst als Soforthilfe Alufolie mit der reflektierenden Seite nach oben am Deckel befestigen, das hilft schon ein wenig. Weiß streichen wirst Du jetzt ja nicht können, falls die hummeln falsch landen, kleben sie ja fest. Oder stell einen sonnenschirm oder eine Pflanze als schattenspender hin.

Grüße
Susanne>

Gewöhnen sich Hummeln an Menschen-Besucher? Kat 19.06.2006 08:55

Ich Dummchen habe die Frage gerade eben ins Gästebuch geschrieben, obwohl ich doch das Forum meinte.... sorry.
Also nochmal :-)

---

Als ich noch ziemlich klein war, hatten wir dicht über dem Boden neben der Haustür immer ein Hummelnest mit grossen dicken Erdhummeln in der Hauswand. Das Nest war in einem Hohlraum hinter einem losen Ziegel, als Eingang diente eine Ritze aus der der Mörtel gefallen war.

Um Bienen habe ich mich nie gekümmert, vor Wespen habe ich sogar ziemlich Angst. Hummeln fand ich dagegen toll - meine Mutter hat mich ständig ausgeschimpft, weil ich täglich auf dem Bauch im Blumenbeet lag, Hummeln streicheln.

Getan haben die mir nie etwas, sondern liessen sich ungerührt antippsen, hielten Verschnaufpause auf Fingerspitzen und liessen sich aus Fingerhüten Zuckerwasser servieren. Meist lag ich da nur ziemlich still rum und habe denen Geschichten erzählt, aber trotz (vorsichtig!) anstupsen, streicheln und sonstigem Kindergezappel schienen die sich nie beeindrucken zu lassen und ignorierten mich völlig. Allerdings wurde auch ein leerer Fingerhut auf meiner Handfläche grundsätzlich genaustens unter die Lupe genommen.

Heute ist mir klar dass die sicherlich lieber ihre Ruhe gehabt hätten, andererseits schienen sie nie besonders aufgeregt oder panisch - wobei immer der helle Aufruhr ausbrach wenn meine Mutter vor dem Nest Unkraut jätete.

Gewöhnen sich Hummeln an regelmässige Besucher? Merken die sich 'Freund' oder 'Feind'? Vielleicht am Geruch? Oder haben die mich nur zufällig toleriert?

Kat

Re: Gewöhnen sich Hummeln an Menschen-Besucher? susanne 19.06.2006 10:17
Hallo Kat, Du hast Dich einfach richtig (nämlich ruhig) verhalten und nicht ihr Nest bedroht, was sollen sie da aufzisch machen. Und Leckerchen gabs auch noch.

Ein schönes Beispiel, wie problemlos das Zusammenleben sein kann.

Wenn DU Unkraut gejätet und dabei evtl. auch noch hektisch rumgefuchtelt hättest, sobald eine Hummel näher kommt, wären sie sicher genauso in Aufregung verfallen, wie bei Deiner Mutter.
Grüße Susanne

Re: Gewöhnen sich Hummeln an Menschen-Besucher? Harry 19.06.2006 11:21

Hallo Kat,
diese Erfahrung habe ich auch schon gemacht. Bei der regelmäßigen Nestkontrolle von meinen Hummelnestern merke ich auch, das es die Hummeln nicht mehr nervös macht, wenn ich das Nest öffene. Allerdings sind Ackerhummeln, Steinhummeln und auch Erdhummeln nicht besonders streitsüchtig. Bei langsamen Bewegungen fühlen sie sich auch nicht beunruhigt.
Mit Zuckerwasser gibst Du ihnen ja auch ein Leckerchen und warum sollten sie sich angegriffen fühlen.
Selbst Hornissen laufen Dir über die Hand, wenn Du ihnen Leckereien anbietest ohne Dich zu stechen.
Deine Mutter ging wohl etwas "rabiater" an das Unkraut jäten, ohne sich groß um die Hummeln zu kümmern. Erschütterungen deuten die Hummeln als Angriff, wie sollen sie auch unterscheiden können, ob es Freund oder Feind ist.

Gruß Harry

Wachsmotten mit Duftstoffen vom Hummelnistkasten ablenken? Ulrich 19.06.2006 09:45

Hallo,

gestern habe ich mein Steinhummelvolk endlich gegen die Wachsmottenlarven behandeln können. Dabei sind auch noch zwei ausgewachsene, wahrscheinlich eierlegende Wachsmotten aus der Polsterwolle gekrabbelt. Es war sehr schwierig die Waaben freizulegen, weil sie sehr tief in der Wolle eingebettet waren und so konnte ich sie leider nur teilweise erreichen, da ich sie sonst vermutlich teilweise zerstört hatte. Richtig einverstanden waren die Hummeln zudem auch nicht mit dieser Aktion.
Erstaunlicher weise hatten die fleißigen Brummer aber schon ein paar Stunden später wieder Ordnung in ihr Nest gebracht und neue Gänge in der Polsterwolle angelegt und alles wieder ordentlich zurechtgezupft.
Aber nun zu meiner eigentlichen Frage;
Bei Motten und Spinnern, die sich in der Regel nach ihren Geruchssinn orientieren müsste es doch möglich sein, diese mit Duftstoffen vom Hummelknistkasten abzulenken, so dass sie diesen gar nicht erst am Geruch erkennen.
Wie z.B. im Weinbau, da wird der schädliche Traubenwickler so ausgeschaltet:
Damit die weibliche Motte von ihrem Partner gefunden wird, strömt sie einen spezifischen Duftstoff (Pheromon) aus.
Durch die gezielte Ausbringung synthetischer Pheromone in kleinen Kapseln wird den Männchen die Orientierung geraubt - sie werden so verwirrt (Konfusions- oder Verwirrungsverfahren), daß die Hochzeit leider ausfallen muß. Lediglich unbefruchtete Eier, aus denen keine Larven schlüpfen, werden abgelegt. Zur biologischen Bekämpfung kommen die natürlichen Feinde des Traubenwicklers zum Einsatz.
Vielleicht kann man ja auch so etwas ähnliches bei den Hummeln finden. Entweder, dass die Hummeln vom Duftstoff vom Nistkasten abgelenkt werden oder die Männchen vom Weibchen. Nur muss man hier halt etwas für die Wachsmotte finden.
Es wäre schön, wenn jemand zu diesem Thema etwas sagen könnte und man sich über diesen Weg vielleicht die lässtige Wachsmotte vom Hals (besser Hummlekasten) schaffen könnte.

bis dann
Ulrich

Re: Wachsmotten mit Duftstoffen vom Hummelnistkasten ablenken? susanne 19.06.2006 10:21
Hallo Ulrich, im Prinzip eine prima Idee, nur paaren die Motten sich ja nicht im Nest sondern irgendwo anders.

Ein Weg der Hummelfreunde ist es bisher, die Hummelnester, die von den verpaaren Weibchen der wachsmotten am Geruch erkannt werden, zu "parfümieren", durch Kernseife, Lavendelschnitt o.ä. im Eingangsbereich oder in der Kleintierstreu. Das scheint bei einigen auch ganz gut zu klappen.
Gruß Susanne

Re: Wachsmotten mit Duftstoffen vom Hummelnistkasten ablenken? Hans J. Wolter 20.06.2006 01:11

Das ist schon verschiedentlich versucht worden, aber die Berichte waren überwiegend negativ. Die bereits befruchtete Motte nimmt keine Nahrung mehr zu sich sondern ist nur auf Eiablage aus. Sie ist sozusagen auf den Hummelgeruch gepolt. Interessant wäre eine Ansiedlung von Fledermäusen in der Nähe. Fledermäuse sind die ärgsten Feinde der Motten, da beide nachtaktiv sind. Es sieht aber so aus, als ob die mechanische Mottensperre bei vertetbarem Aufwand den wirkungsvollsten Schutz bietet.

Gruß - Hans

Hummel(?)-Nest unter dem Dach Jürgen 19.06.2006 22:02

Hallo,

ich habe irgendwo zwischen Dachziegeln und Isolierung ein Insekten-Nest. Ich vermute, dass es sich um Hummeln handelt. Zum einen fliegen sonst keine anderen Insekten übers Dach, zum anderen ist dass von innen hörbare Summen sehr intensiv, dadurch scheiden meiner Ansich nach Wespen aus. Bienen sind es wohl auch nicht, da müsste mehr Flugbetrieb sein. Für Hornissen (hatte ich vor 2 Jahren) ist es noch ein bischen früh (glaube ich).

Jetzt habe ich noch eine Frage: es hat jetzt Tagsüber ca. 25-28 Grad und die wedeln schon richtig laut. Es wird bestimmt noch wärmer, gehen die dann ein? Muß ich (wie bei großen Wesennestern) eventuell mit Schäden rechnen? Sollte ich im Herbst dann das leere Nest entfernen?

Danke für eure Hilfe

Jürgen

Re: Hummel(?)-Nest unter dem Dach Harry 20.06.2006 07:40

Hallo Jürgen,
wenn es Hummeln sind, handelt es sich vermutlich um Baumhummeln. Sie müssen dann allerdings einen Weg in die Isolierung gefunden haben, denn Nistmaterial transportieren sie ja nicht.
Normalerweise ist unter den Dachpfannen bzw. Dachlatten eine Folie.
Falls es keine Hummeln sind, könnte es sich um Feldwespen handeln, die im Verhältnis zur Deutschen oder Gemeinen Wespe recht kleine Nester bilden.
Die Feldwespen brauchen wenig Platz und bauen ihre Nester schon mal direkt von unten an die Pfannen. Sie sind nicht an Limonade oder Kuchen interessiert und stören auch nicht.
Das Nest, ob Hummeln oder Wespen brauchst Du nicht entfernen, es richtet an der Bausubstanz keinen Schaden an.
Gruß Harry

Re: Re: Hummel(?)-Nest unter dem Dach Jürgen 21.06.2006 23:18

Hallo Harry,

es sind definitiv Hummeln, ich war heute auf dem Dach und habe mal aus der Nähe zugeschaut, insgessammt dunkler Körper mit weissem Ende.
Der Weg in die Isolierung ist übrigens kein Problem, an meinem Dach ist fast nichts normal. Es befindet sich zwischen der Isolierung und den Ziegeln keine Folie, an einigen Stellen ist Papier dazwischen, an den meisten Stellen ist aber nur Luft dazwischen.
Feldwespen kenne ich schon, davon habe ich jedes Jahr einige Nester unter dem Dach, die werden maximal Faustgroß und verschwinden meist von selbst wieder nach 2-3 Jahren.
Ich hatte eher Bedenken, dass das Nestmaterial Feuchtigkeit zieht und dann zu schimmeln anfängt.

Merkwürdigerweise ist die Einflugstelle etwa 3 Meter vom eigentlichen Nest entfernt, es gäbe auch einen Zugang der wesentlich näher am Nest liegt.
Mas sehen ob die Hummeln die heissen Tage die erst noch kommen überleben.

Grüße
Jürgen

Re: Re: Re: Hummel(?)-Nest unter dem Dach Stefan Lennertz 22.06.2006 12:09

Hallo,
dann werden es wahrscheinlich Baumhumeln sein.
Hatten wir den nicht schon sehr heisse Tage gehabt?
Bei uns jedenfalls schon. Falls Du in der Nähe des Nestes die Temperatur messen könntest wäre man sich
ganz sicher ob dem Nest nichts passiert.

Etwas weiter oben im Forum wird gerade über Temperaturen gesprochen, schau doch mal da rein.

Gruß,
Stefan

Re: Re: Re: Re: Hummel(?)-Nest unter dem Dach Jürgen 29.06.2006 21:23
Falls Du in der Nähe des Nestes die Temperatur messen könntest wäre man sich
ganz sicher ob dem Nest nichts passiert.

Tja,
gar nicht so einfach, aber wenn die Sonne scheint haben die Ziegel auf der oberseit bis zu 60 Grad, ich schätze dass es in der Isolierung dann lässig bis zu 35 Grad hat.

Grüße
Jürgen

Ist das eine Hummel und wenn ja was für eine?? tobias 20.06.2006 10:32

Hallo,
ich wüsste gerne den Namen des Insekts unter folgendem Link:
http://www-user.tu-chemnitz.de/~mchr/Zeug/Tier1.JPG
Es wäre schön wenn mir jemand dabei helfen könnte.
Viele liebe Grüße
Tobias
P.S: Noch zwei Bilder:

http://www-user.tu-chemnitz.de/~mchr/Zeug/Tier3.JPG
http://www-user.tu-chemnitz.de/~mchr/Zeug/Tier2.JPG

Re: Ist das eine Hummel und wenn ja was für eine?? Harry 20.06.2006 11:01

Es ist eine Holzbiene.
siehe:
http://de.wikipedia.org/wiki/Holzbiene
Gruß Harry

Re: Re: Ist das eine Hummel und wenn ja was für eine?? tobias 20.06.2006 11:04

Wow,
super das ging ja schnell - vielen Dank dafür.
Gruß
Tobias

Es ist eine Holzbiene.
siehe:
http://de.wikipedia.org/wiki/Holzbiene
Gruß Harry
Re: Re: Re: Ist das eine Hummel und wenn ja was für eine?? Harry 20.06.2006 11:38

So sind wir hier ;-)
Gruß Harry

Wow,
super das ging ja schnell - vielen Dank dafür.
Gruß
Tobias
Re: Ist das eine Hummel und wenn ja was für eine?? Hans J. Wolter 22.06.2006 19:49

Wie schon beantwortet: "Blaue Holzbiene" - Xylocopa violacea. Und zwar deutet die stärkere Behaarung der Brust und das orange in den Fühlern auf einen Drohn hin.

Gruß - Hans

Naturnest und Wachsmotten Alexander (Bombus-Admin) 20.06.2006 14:22

Hallo,

wie im Tagebuch beschrieben habe ich ein Wiesenhummelnest - und die Wachsmotten lauern schon:

Tagebuch (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Frage:
Was würdet ihr an meiner Stelle tun?

Danke und alles Gute,

Alexander
bombus.de

Re: Naturnest und Wachsmotten Harry 20.06.2006 14:49

Hallo Alex.
die Wiesenhummeln haben sich ja ein tolles Plätzchen ausgesucht. Ohne menschliche Hilfe ist das Nest wohl zum Untergang verurteilt. Die Wachsmotten sind ja sowas wie die Sensemänner bei den Menschen :-)
Es gibt bei Dir nur die zwei Möglichkeiten. Entweder der Natur ihren Lauf lassen,
oder mit Bacillus thuringiensis spritzen.
Ich denke mal als Hummelfreund wirst Du letzteres
in die Wege leiten.
Gruß Harry

Re: Re: Naturnest und Wachsmotten Alexander (Bombus-Admin) 20.06.2006 20:43

Hallo Harry,

danke für die Antwort! Der Bacillus wurde gestern schon eingesetzt - ob es allerdings bis auf die Waben durchgeht, ich bezweifle es. Vielleicht werde ich es noch öfter anwenden...

Umsiedeln ist schwierig, weil das Nest sicherlich gleich auseinanderfällt und ich überdies auf eine Leiter müßte. Und der neue Standort wäre eh nur wenige Meter entfernt, also viel zu nahe.

Naja, hoffen wir mal auf den Bacillus....

Danke jedenfalls,

alles Gute,

Alex

Re: Naturnest und Wachsmotten Angelika L. 21.06.2006 11:29
Hallo Alex, beim Betrachten deines Naturnestes kam mir spontan die Idee zwecks evtl. Umsiedelns, Schaufel und Kehricht zu benutzen. Mit dem kleinen Besen könnte man an dieser Stelle doch das gesamte Nest prima auf die Schaufel schieben. (Für den Fall des Umsiedelns wegen der Wachsmotten.) Grüße, Angelika
Unbekannte Hummel Horst Siewert 20.06.2006 22:15

Hallo zusammen,
vor wenigen Tagen entdeckte ich am Waldrand vor meiner Haustür eine Hummel, die ich leider als Laie nicht bestimmen konnte.
Die sehr starke Behaarung an den Beinen, die eher wie eine Bestachelung aussieht, irritiert mich, ebenso der Fundort am Waldrand.
Deshalb habe ich totz der bräunlichen Haarfärbung nicht den Eindruck, dass es sich hier um eine Acker-Hummel handeln könnte.
Wer kann mir bei der Bestimmung helfen ?
Besten Dank im voraus.
MfG H. Siewert

Re: Unbekannte Hummel susanne 22.06.2006 13:22
Hallo, nur so von der Beschreibung ist das schwer, hast Du ein Foto? Du kannst es bei www.wildbienen.de versuchen oder bei www.hymenoptera.de , da tummeln sich auch viele Bienenspezis und es könnte sich ja auch um eine Solitärbiene handeln.

Grüße
Susanne

Hummelnest im Garten Elisabeth Huntemann 21.06.2006 18:14

wir haben ein Hummelnest in Garten. Es befindet sich in der Erde unter einer Pflanze. Da wir das Eingangsloch kennen, sind wir beim pflanzen und graben schon sehr achtsam, daß wir das Eingangsloch nicht zukippen.
In der Nähe des Eingangsloches befinden sich in der Erde jede Menge kleiner Larven bzw. Egerlinge, umgeben von Unmengen von Ameisen. Werden daraus Hummeln ? Was sollen wir unternehmen?
Gruß Elli

Re: Hummelnest im Garten Harry 21.06.2006 20:10

Hallo Elli,
falls die kleinen Maden Reiskorngröße haben sind es Ameiseneier, denn ich kann mir nicht vorstellen das die Ameisen das Hummelnest plündern. Falls die Ameisen ins Nest eindringen, sind sie meisst an den Honigtöpfchen interessiert. Ein Foto um es genau zu klären wäre hilfreich.

Gruß Harry

Re: Hummelnest im Garten susanne 22.06.2006 13:20
Hallo Elli, also hummeln sind es sicher nicht, da die in wächsernen Eiwiegen und Kokons heranwachsen. Das sind dann immer so unregelmäßige Klumpen mit mehreren Tönnchen auf denen ständig Hummeln krabbeln. Das würdest Du also anders beschreiben. Ich denke auch, es könnten Ameisenlarven sein, die es da auch nett finden, oder es sind Engerlinge von irgendwelchen anderen Tieren, Käfern oder Faltern z.B.

Grüße
Susanne

Suche Bühnenreife Filmhummel D3M-Studios 21.06.2006 21:33

Hallo liebe Hummelfreunde
Nette Seite habt ihr hier. Habe folgendes Problem: Ich würde gerne einen kleinen netten Film über Hummeln drehen, soll nachher nur so eine Minute gehen, absolut Hummelfreundlich. Weiß jetzt aber nich wo ich die Tiere zu finden bekomm, will mich schließlich nich monatelang planlos in die Pampa legen. Suche also ein Platz im Raum Stuttgart, wo ich irgendwo garantiert Hummeln finden kann. Weiß da jemand was???? Antwort wenn möglich bitte auf e-mail-adresse, wenn nich dann halt nich...DANKE ICH BRAUCH EUCH!!!

38 Grad draußen, innen 31 Grad Franz Schmidlechner 21.06.2006 22:50

Hallo Hummelfreunde

Ich habe ein Volk Dunkle Erdhummeln in meinen neuen Nistkasten in der Prallen Sonne ganztägig im Kürbisfeld stehen. Heute und gestern erreichte ich am späten Nachmittag den Spitzenwert von 31 Grad zwischen Außen- und Innenkasten. Sollte die Temperatur im Kasten noch steigen könnte ich den Nistkasten bis zu 20cm in die Erde Eingraben. Das Dach ist weiß und mit 5cm XPS Platten isoliert. Der ganze Außenhülle ist mit Polyester überzogen und daher Komplet wasserdicht. 4 Lüftungslöcher a 2,5 cm unter den Deckel sorgen für gute Luftzirkulation. Auch den Vorbau habe ich teilweiße mit 3mm Drahtgitter versehen. Am Nachmittag habe ich das Nest stündlich kontrolliert. Nichts ist bisher basiert, obwohl sie schon fächelten. Mit einen Foto vom Nistkasten kann ich nicht dienen, momentan hat niemand von meinen Freunden Zeit Fotos zu machen.

Wie viel Grad habt ihr so im Kasten?

Mfg. Franz

Re: 38 Grad draußen, innen 31 Grad Stefan Lennertz 21.06.2006 23:19

Hallo Franz,

habe bisher die Temperaturen noch nicht gemessen, werde es aber beim nächsten Sonnentag nachholen.

Gruß,
Stefan

Re: 38 Grad draußen, innen 31 Grad Manfred 22.06.2006 07:10

Hallo Franz,

ich habe bishr erst einmal an einem heißen Tag gemessen, die Temperatur lag bei 29°C. Das Optimum der Nestinnentemperatur liegt bei 32°C, wenn die Temperatur im Innenraum auf mehr als 35°C steigt, können die Hummeln nicht mehr kühlen, da sie sonst selbst den Hitzetod sterben würden. 31°C sind also noch ok.

Gruß aus HH
Manfred

Re: 38 Grad draußen, innen 31 Grad Harry 22.06.2006 08:22

Hallo Franz,
kann Dir nur bestätigen dass die Isolationswirkung von XPS Platten (Polystyrol-Hartschaumplatten) sehr gut ist. In meinen Polystyrolnistkästen können sich die Hummeln auch anderen Aufgaben widmen als das Nest mit viel Energie kühl zu halten. Für ausreichende Lüftung muss natürlich gesorgt werden, damit sich kein Schimmel bildet. Ein Foto von Deinen Kästen würde mich auch sehr interessieren.
Der Aufbau meiner Kästen, wie weiter vorne im Forum gezeigt, ist Dir doch sicher bekannt.

http://www.bombus.de/forum/message.asp?MessageID=3595

Gruß Harry

Volk ohne Königin Nobel 22.06.2006 23:25

Habe die Königin meines Steinhummelvolkes seit dem 09.06. nicht mehr gesehen. Wie lange kann ein Hummelvolk ohne seine Königin weiterleben?
Oder kann die Königin sich doch unter dem Nest versteckt haben, denn die Tönchen sind mehr geworden und sind immer voll mit Nektar.