hallo
bei meinen gartenhummeln sind die ersten jungköniginnen geschlüpft.
meine frage:
werden die jungköniginnen von den eigenen männchen befruchtet oder gehen sie auf einen hochzeitsflug?
danke für antworten
gruss an alle
Statisches Archiv des ehemaligen Hummelforums auf bombus.de (2003–2017).
hallo
bei meinen gartenhummeln sind die ersten jungköniginnen geschlüpft.
meine frage:
werden die jungköniginnen von den eigenen männchen befruchtet oder gehen sie auf einen hochzeitsflug?
danke für antworten
gruss an alle
hallo
bei meinen gartenhummeln sind die ersten jungköniginnen geschlüpft.
meine frage:
werden die jungköniginnen von den eigenen männchen befruchtet oder gehen sie auf einen hochzeitsflug?
danke für antworten
gruss an alle
Hummeln suchen so weit ich weiß erst nach Partnern aus anderen Nestern, nur falls das nicht klappt kommen auch Befruchtungen aus dem selben Nest vor.
Gruß,
Stefan
Die Königinnen gehen auf Hochzeitsflug und Ziel ist schon, dass sie von Männchen aus anderen Nestern befruchtet werden, möglichst von mehrereren. Bei wenigen Hochzeitern oder solchen aus dem eigenen Nest kann es später zu geringer Widerstandskraft gegen Krankheiten oder auch zu "Drohnenbrütigkeit" kommen, d.h. die Königin legt im nächsten Jahr unverhältnismäßig viele Drohneneier.
Meist schlüpfen die Drohnen in einem Nest ein paar Tage nach den Königinnen. Da nicht alle Nester zeitgleich laufen, ist es dadurch ganz wahrscheinlich, dass Drohnen anderer Nester eher zum Zuge kommen. Die Geschlechter finden sich an Hochzeitsplätzen, die von den Männchen parfümiert werden. Man findet sich im Flug, die eigentliche Paarung läuft allerdings, anders als bei den Bienen, auf dem Boden oder auf Pflanzen, also auf irgendeinem Untergrund. Manchmal werden die Drohnen sogar bis ins Nest der Königin mitgeschleppt.
Etwas besonderes kann man bei Baumhummeln beobachten, da lauern Schwärme von Drohnen vor dem Eingang und fallen über jede junge Königin her, die das Nest verlässt. Manchmal sind die Herren auch leicht verwirrt und belästigen eine Arbeiterin, die das Misverständnis dann aber meist sehr schnell und eindeutig klärt.
Grüße
Susanne
Ich habe heute mein Steinhummelnest mal geöffnet und habe um die 10 Arbeiterinnen gesehen, aber keine Königin. Fliegt die Königin jetzt auch noch aus oder ist das Nest verwaist?
Ich habe heute mein Steinhummelnest mal geöffnet und habe um die 10 Arbeiterinnen gesehen, aber keine Königin. Fliegt die Königin jetzt auch noch aus oder ist das Nest verwaist?
Könnte wohl beides sein, schau einfach morgen noch mal nach.
Hallo
Eine Zeit lang war bei mir auch die Königin verschwunden, bis ich drauf gekommen bin das sie sich auch unter dem Nest verstecken kann.
mfg
Hi habe am Balkon Hummeln wohnen und würde Euch gerne ein Bild mailen um zu wissen um welche Gattung es sich handelt.Wie und an wem darf ich?????
L.G
Christian
Hallo Christian,
Du kannst mir gerne Dein Bild zumailen: alex@bombus.de. Wenn ich kann, werde ich gerne versuchen zu bestimmen, welche Hummelart es ist.
Servus,
Alexander
bombus.de
hallo
e...
kann mir jemand sagen bei welchen hummeln die jungköniginnen zurück kommen und bei welchen nicht
gruss dave
hallo dave,
Am ehesten Oberirdisch nistende Hummelarten, als Erdhummelarten. Meine Meinung nach können eigentlich Jungkönigen von jeder Art zurückkehren, oder auch nicht. Somit kann jeder Hummelfreund nur hoffen, dass wieder welche von seinen Jungköniginnen zurückkommen und sich eventuell alleine ansiedeln. Aber was ich sicher weis, je länger man Hummeln im laufe von Jahren in Nistkästen ansiedelt, umso besser werden die Chancen von Selbstansiedelungen.
Mfg. Franz
Hallo dave, Steinhummeln, Baumhummeln und Ackerhummeln sind meiner Erfahrung nach gute Rückkehrerinnen, Erdhummeln eher nicht. Bei Wiesenhummeln und Gartenhummeln bin ich mir nicht sicher, da die bei mir immer nur in Naturnestern waren. Das bezieht sich jedoch nur auf den eigentlichen Nistkasten. Im "Großraum" des alten Nestes sind natürlich alle im nächsten Jahr anzutreffen, wenn sie gelernt haben, dass es da was zu futtern gibt, also genug Blüten da sind.
Grüße
Susanne
Vorgestern habe ich eine mir völlig unbekannte Hummel fotografiert. Was kann ich machen, um jemanden zu finden, der mir den Namen dieses haarigen Geschöpfs sagt????
Hallo zusammen, insbesondere Franz,
vielen Dank für die Tipps, die ich bisher dem Forum entnommen habe. In diesem Beitrag fasse ich die Themen Nistkugel und Ansiedeln zusammen
1. Öffnen der Nistkugel:
Nach den Tipps zur Öffnen der Nestkugel habe ich mich heute daran gewagt. Als vertrauensbildende Massnahme gab es zunächst etwas zu trinken. Mischung : 1 Teil weisser Zucker, 1 Teil Fruchtzucker, 3 Teile Wasser. Legosteine gab es keine, dafür Teelichter (Alu)
http://www.stillnau.de/Hummeltraenke-vs1.JPG
Das Öffnen der Nistkugel erwiess sich als glücklicherweise einfach, da aufgrund von Nachwuchs anscheinend eine Erweiterung durch die Hummeln stattfindet und deshalb ohnehin eine leichte Öffnung vorhanden war. Die Ackerhummeln haben in keinster Weise von mir Kenntnis genommen. Raupen oder ähnliches habe ich auch nicht entdeckt, vermutlich funktioniert die Mottenklappe.
www.stillnau.de/Hummelnest1-13-06-06.JPG
www.stillnau.de/Hummelnest2-13-06-06.JPG
2. Ansiedeln
Beim Ansiedeln der Ackerhummel habe ich mich an Armin Krenz´s Stahlröhre gehalten (www.arminkrenz.de). Allerdings war die Hummel erheblich schneller als ich beim "Mauselöcher" in die Erde bohren. Daraufhin entstand der Trichter mit flexiblem Drahtgestell.
http://www.stillnau.de/R%F6hre%20Nr.1.JPG
http://www.stillnau.de/R%F6hre%20Nr.2.JPG
Über den Trichter fängt man die suchende Königin und leitet diese Schieber für Schieber bis an den kleinen Ausgang zum Nistkasten. Die Hummel war während des gesamten Ansiedeln sehr ruhig und hat den Nistkasten sofort akzeptiert. Es war der zweite Versuch. Der erste Versuch war eine Erdhummel, die sich aber nach zwei Tagen nicht mehr hat sehen lassen.
Zum Standort des Nistkasten gibt es folgendes Foto.
http://www.stillnau.de/Stellplatz.JPG
Der Nistkasten befindet sich in ca. 2 Meter höhe auf dem Flachdach einer Garage.
Ich freue mich auf Feedback
Grüsse Harald
Hallo Harald,
schön das alles so gut geklappt hat.
Auch der Standort des Nistplatzes gefällt mir gut, ein Standort den man häufiger für Nistplätze nutzen sollte. Hier würde es auch weniger häufig durch Unachtsamkeit zur Zerstörung von Nestern kommen.
Die Röhre ist interessant, aber auch kompliziert!
Mein Favorit ist immer noch eine einfache Pappröhre a´la Küchenrolle. Die Öffnung ist groß genug, und man kann die Hummel sehr gut erfühlen.
Durch Lichteinlassen an einem Ende kann man die Hummel dann in eine Ecke locken und das andere Ende an den Eingan ansetzen.
Gruß,
Stefan
Hallo Harald,
Lieber Harald
Der Standort des Nistkastens in unmittelbare Nähe eines Nektar und Pollen Lieferanten und der Nistkasten mit den beschriebenen Schutzfuktionen gefällt mir sehr gut.
Ich siedle mit der Hohlen Hand an, füttere die Königin in der Hand und lasse diese in aller Ruhe durch einen Flex - Schlauch in das Nest Krabbeln, sowie es mir mein Freund Eberhard v. Hagen bei einen Besuch bei mir lernte. Der Anfang war eine Schwierige Zeit und Lernphase bis ich das Gefühl bekam und endete natürlich mit zahlreichen Hummelstichen. Aber ich musste da durch und heute siedle ich die größten Völker mit der Hand um ohne irgendwelchen Schutz zu benutzen. In dieser Zeit benutzte ich auch teilweise ein Fanggerät, welches ich in den Vorbau des Nistkastens steckte und auch Erfolge bei der Ansiedelung hatte.
Wünsche dir viel Freude mit deinen „Ackerhummelnest“.
Mfg. Franz
Hallo!
Es sieht so aus als hätten wir gleich zwei Hummelnester mit nur 1-2 m Abstand. Einmal in der ERde und gegenüber unter der Hecke. Stören sich die Völker nicht?
Leider ist es auch direkt an unserer Terasse aber trotzdem -wie in Ihren Beiträgen beschrieben- war noch keine Hummel an meinem Marmeladenbrot...
Freue mich über eine Antwort
Anne
Hallo Anne,
Hummeln haben keine Reviere. 1-2 Meter Abstand zwischen den Nestern sind kein Problem, da es sich zudem um unterschiedliche Arten handeln wird.
Hummeln verhalten sich da genauso wie Bienen, und ein Imker stellt mehrere Bienstöcke direkt nebeneinander.
Gruß aus HH
Manfred
Liebe Hummelfreunde,
Jetzt bin ich mir schon ziemlich sicher, dass die Pollen tagenden Jungköngiginnen schon draußen in der Natur ein Nest haben. Sie kehren nicht mehr ins Nest wo sie geboren sind zurück (Meine persönichen Beobachtungen). Die Jungköniginnen haben sich in den geheizten Nistkästen, bzw. durch die Zufütterung hervorragend entwickelt.
Weiters möchte ich anmerken: Wenn die Gartenhummel bei uns im Frühjahr die zahlreichste anzutreffende Hummelart in der Murau ist, dann dies wohl durch das hervorbringen einer zweiten Generation. Für die Winterruhe wäre es jetzt wohl auch noch viel zu warm und viel zu früh.
Was ich weiters immer wieder besonders bei den Gartenhummeln beobachten konnte, das ihnen Regenwetter von ihren Sammelflügen nicht abhalten konnte. Nächste Woche werden die ersten Kürbisfelder zu blühen beginnen und da gibt es in den großen Blütenkelchen zusätzliches Angebot an NEKTAR u. POLLEN für die Insekten. Hernach werde ich mit dem Mähen meiner Wiese beginnen.
Mfg. Franz
Durchaus vorstellbar das es so ist, wenn denn die Entwicklung zweier oder mehrerer Nester wirklich schon abgeschlossen und die Befruchtung stattgefunden hat.
Ich dachte immer das es eine Art Instinkt wäre das man das Mutternest so lange wie möglich versucht aufrecht zu halten und bei der Entwicklung zu unterstützen. Vielleicht ist aber auch so das das Nest einfach räumlich begrenzt ist, und die Tiere merken das eine weitere Expansion nicht möglich wäre.
Gruß,
Stefan
Hallo Stefan,
Danke für deine Antwort.
Die Größe des Nistkastens ist Innen L 26cmxB 26cmxH 20cm, an dem kann es nicht liegen. Auch hatte ich noch nie größere Nester. Aber in ein Nest lebt noch die Königin mit Arbeiterinnen, aber ohne neue Kokons. Im zweiten Nest nur mehr ein paar Arbeitshummeln.
Jetzt am Abend habe ich eine Jungkönigin mit Höschen, mit der Hand am Fingerhut gefangen und etwas später diese wieder losgelassen. Sie Flog nicht zu dem Nistkasten, sondern sie flog in eine andere Richtung weg.Dies ist für mich mehr ein Grund zu glauben, dass diese bereits einen Hummelwaben hat.
Was meinst du dazu?
Mfg. Franz
Hallo Franz,
eines vornean, ich bin kein "Experte" in diesen Fragen. Trotzdem möchte ich mit meinen Annahmen auch zum Austausch von Erfahrungen und Theorien beitragen.
Wenn einige Nester, wie von Dir beschrieben, wirklich schon aufgelöst sein sollten, so wäre es für die Jungköniginnen wohl wirklich noch zu früh zum Winterschlaf. Die Dauer der Überwinterung wird wohl auch begrenzt sein, weshalb die einzige Chance dann wohl eine neue Nestgründung wäre.
Allerdings muß hier auch der Zeitraum, also auch der Instinkt, eine Rolle spielen. Ein zu spät gegründetes Nest würde wohl Gefahr laufen das bei einem frühen Wintereinbruch, bzw. frühem Wegfall von Futterquellen, keine Geschlechtstiere mehr hervorgebracht werden. Da die jetzt Nestgründende Jungkönigin aber nicht mehr überwintern könnte, würde die Linie aussterben.
Vielleicht gibt es ja auch hier eine Art Mischkalkulation, dass einige sich früh zur Winterruhe begeben während andere hingegen eine zweite Generation gründen.
Gruß,
Stefan
Hallo Franz,
eines vornean, ich bin kein "Experte" in diesen Fragen. Trotzdem möchte ich mit meinen Annahmen auch zum Austausch von Erfahrungen und Theorien beitragen.
Wenn einige Nester, wie von Dir beschrieben, wirklich schon aufgelöst sein sollten, so wäre es für die Jungköniginnen wohl wirklich noch zu früh zum Winterschlaf. Die Dauer der Überwinterung wird wohl auch begrenzt sein, weshalb die einzige Chance dann wohl eine neue Nestgründung wäre.
Allerdings muß hier auch der Zeitraum, also auch der Instinkt, eine Rolle spielen. Ein zu spät gegründetes Nest würde wohl Gefahr laufen das bei einem frühen Wintereinbruch, bzw. frühem Wegfall von Futterquellen, keine Geschlechtstiere mehr hervorgebracht werden. Da die jetzt Nestgründende Jungkönigin aber nicht mehr überwintern könnte, würde die Linie aussterben.
Vielleicht gibt es ja auch hier eine Art Mischkalkulation, dass einige sich früh zur Winterruhe begeben während andere hingegen eine zweite Generation gründen.
Gruß,
Stefan
Seit gestern tummeln sich in meinem Garten an der Clematis - das habe ich noch nie gesehen - und am Beinwell und an den Lupinen etl. Königinnen der Erdhummeln. Können das schon Jungköniginnen sein? Es sind richtig große Brummer, das ganze Frühjahr habe ich hier keine Erdhummeln gesehen. Auch fand sich eine sammelnde Steinhummelkönigin ein, ebenfalls die erste. Grüße, Angelika
Die gleiche Beobachtung habe ich hier in Dreieich auch gemacht: seit kurzem eine Menge Erdhummel-Jungköniginnen. Ich glaube, daß die wenigen erfolgreich überwinterten Königinnen alle recht schnell ein Naturnest gefunden und wir deshalb so wenige "Suchenden" im Frühjahr gesehen haben.
Mit Steinhummeln allerdings sieht es hier zappenduster aus: habe bisher keine einzige Arbeiterin gesehen.
Gruß - Hans
Ihr wollt ..
--- REST DES POSTINGS ZENSIERT VOM ADMIN ---
--- DIES HIER IST KEINE WERBEPLATTFORM ---
Nicht schlecht staunte ich, als ich heute mein kleines Ackerhummelvölkchen kontrollierte. In dem selben Kasten brütet eine Wiesenhummelkönigin, Honigtönnchen und Larven sind bereits vorhanden! Im Moment tolerieren sich die Kolonien. Fraglich nur, warum die Nestgründung bei dieser Wiesenhummel so arg spät erfolgte. Entweder hat sie bereits ein Nest verloren und seltsamerweise ein Neues gebaut (vielleicht Keines zum okkupieren gefunden) oder es ist vielleicht eine Jungkönigin!?! Na mal sehen...
Die Baumhummeln entwickeln sich unterdessen prächtig. Ca. 40 Tiere bewohnen das Nest.
Viele Grüße
Michel
Hallo Michel,
Das ist ja Toll, noch ein Nest. Die Baumhummeln haben sich auch gut an ihr neues Zuhause gewöhnt. Bei mir hat eine Nachsuchende Steinhummelkönigin nach Pfingsten ein angefangenes Nest gerettet. Mehrere Tage waren die Arbeiterinnen ohne Nestmutter. Jetzt ist alles wieder in Ordnung.
Ich würde das es zu keinen Stechereien kommt, die Ackerhummeln in neues Hummelhaus umsiedeln.
Mfg. Franz
Hallo Michel,
ich tippe auf eine Königin, die ihr Nest verloren hat. Aber wer weiß, dieses Hahr ist recht merkwürdig und vieles beginnt spät. Am 13.6. (!) habe ich eine Hornissenkönigin in meinem Hornissenkasten nahe der Hummelkästen entdeckt, die ein ganz neu ein Nest geründet hat. Sie baut fleißig, hat inzwischen einige Zellen bestiftet und nutzt heute das gute Wetter zu häufigen Flügen (siehe Linkhinweis!)
Die Entwicklung deiner Baumhummeln hört sich ja sehr positiv an. Ähnlich gut läuft es bei meinem Steinhummelvolk1.
Gruß
Frank.
Hummeltagebuch - Eintrag 18.06.06:
http://www.hornissenschutz-bs.de/hummeltag/tb-180606.html
Hallo Frank
Wo du grad Hornissen ansprichst, wie kann ich Hornissen züchten (Königin einsetzen etc.)
mfg Michael
"Züchten" lassen sie sich leider nicht, aber Nisthilfen kann man natürlich anbieten. Im Gegensatz zu Hummeln lassen sich Königinnen in der Regel aber nicht in die Kästen "einsetzen". Die erfolgversprechendste Methode ist einen Hornissenkasten anzubieten und diesen mit alten Nestresten zu bestücken. Dann wird er häufig angenommen.
Schau mal unter:
http://www.hymenoptera.de/db/suche.php
Dort findest du Umsetzer aus deiner Region, die dir wahrscheinlich Nestreste zur Verfügung stellen können oder ein Nest, das umgesiedelt werden soll, bei dir einquartieren.
Gruß
Frank.
Hallo,
ich habe ein Hummelnest direkt hinter der Wand meines Bettes und sie machen solch einen Lärm. Ich kann nachts kaum schlafen und früh wecken sie mich auch. Wie lange muss ich damit noch rechnen?
Wann verlassen sie das Nest?
Hallo,
Hallo,
Vielleicht läst sich das Bett für erste umstellen, weil diese Insekten eher Strahlungssucher sind. Nach den Lärm nach dürfte es sich um ein Erdhummelvolk handeln und das löst sich in der Regel im August auf.
Mfg. Franz
Hallo,
wenn das Bett sich nicht verschieben lässt könnte man vielleicht eine kurze Zeit lang die Position wechseln, also mit dem Kopf am Fußende schlafen. Da sich die Lautstärke überproportional zur Entfernung verringert, sollte das schon was bringen.
Bei mir haben sich einige Erdhummelnester auch schon im Juli aufgelöst ,zumindest aber hat sich die Anzahl der Tiere stark vermindert. Dadurch sollte es wohl auch schon leiser werden.
Gruß,
Stefan
Hallo,
da sich die Nester gut entwickeln, und mit dem auflösen einiger Nester schon im Juli zu rechnen ist, würde ich gerne ein paar für die Hummeln günstige Plätze zum überwintern einrichten.
Da die Überwinterung ein nicht zu unterschätzendes Problem darstellt,(laut von Hagen kommen nur ca. 10-20% zurück; Königinnen suchen Quatiere in der Nähe des Mutternestes auf)würde ich gerne vorsorgen. Kann mir jemand Tipps geben wie das aussehen kann?
Gruß,
Stefan
Hallo Stefan,
Günstig für die natürliche Überwinterung könnte ein Komposthaufen in der Nähe sein. Naturbelassene verwilderte Gartenecken, Sträuchersaum, usw. Maßnahmen wie Pagerarbeiten und Laubaufrechen in der Zeit der Winterruhe wo man überwinternde Königinnen vermutet vermeiden. Meiner Meinung müsste dies schon genügen.
Ich habe inzwischen mit Eberhard v. Hagen telefoniert, wegen der Zweiten Generation von Gartenhummeln.
Seine Meinung: Wenn die Jungköniginnen Pollen tragen und nicht zum Geburtsnest zurückfliegen, dann haben diese bereits einen Hummelwaben in einen Mäuseloch. Auch ist die Begattung im Herbst kein Problem, wenn sich in der Gegend mehrere Nester befinden (besteht auch keine Gefahr zur Inzucht). Auch kann eine Jungkönigin im Geburtsnest ein neues mit verbliebenen Arbeiterinnen errichten.
Da bei uns in der Murau und im Hummelbiotop immer was blüht gibt es auch keine Probleme mit Nektar und Pollen im Herbst.
Mfg. Franz
Hallo Franz,
dass eine Jungkönigin im alten Nest eigene Brut aufzieht habe ich sekllber schon erlebt, allerdings war der Versuch nicht von Erfolg gekrönt. Die Gelege waren nach ein paar Tagen nicht mehr vorhanden. Ich vermute, dass die noch vorhandenen Arbeiterinnen die neue Königin - obwohl aus dem eigenem Nest - nicht akzeptiert haben.
Gruuß aus HH
MAnfred
Hallo Hummelfreunde!
Heute machte ich ein Foto in meinem Hummelgarten? Bitte helft mir bei der Bestimmung!
Hallo Hummelfreunde!
Heute machte ich ein Foto in meinem Hummelgarten? Bitte helft mir bei der Bestimmung!
🖼 Bild nicht mehr verfügbar
Hallo Alexander,
bei der Hummel handelt es sich auf alle Fälle um einen Drohn (lange Fühler). Ich tippe auf Wiesenhummel, vielleicht auch Waldkuckuckshummel.
Gruß aus HH
Manfred
Hallo,
man kann den Po so schlecht sehen. Ist der weiß? dann könnte es vielelicht ein Drohn der hellen Erdhummel sein.
Hallo!
Das ist ein Männchen von Bombus haematurus, erkennbar an den 2 gelben Tergiten. Und Du wohnst ja in der Ecke Österreichs, wo diese Art inzwischen zu erwarten ist.
LG Hans
🖼 Bild nicht mehr verfügbar
Heute gab es massenhaft Hummeln im Garten, mindestens 4 Arten. An den Glockenblumen tummelten sich Steinhummeln : schwarz, Ende kräftig orange. Dann traten zwei Hummeln auf, die genauso aussahen, aber das Hinterleibsende war goldgelb.
Handelt es sich um eine Variation? Ist es eine andere Art?
Da ich heuer zum ersten Mal Hummeln genauer beobachte und mir ein gutes Bestimmungsbuch mit Zeichnungen fehlt, bin ich sehr unsicher.
Für einen Tipp dankt
Pascha
Hallo Pascha
es dürfte sich dabei um Wiesenhummeln handeln die aber am Kopf einen schmalen gelben streifen haben, es gibt aber auch Variationen denen der gelbe streifen fehlt. Die Wiesenhummel ist auch etwas kleiner als die Steinhummel und dürfte jetzt schon auf ihrem Höhepunkt der Volksentwicklung sein.
Gruß Wilhelm
Heute gab es massenhaft Hummeln im Garten, mindestens 4 Arten. An den Glockenblumen tummelten sich Steinhummeln : schwarz, Ende kräftig orange. Dann traten zwei Hummeln auf, die genauso aussahen, aber das Hinterleibsende war goldgelb.
Handelt es sich um eine Variation? Ist es eine andere Art?
Da ich heuer zum ersten Mal Hummeln genauer beobachte und mir ein gutes Bestimmungsbuch mit Zeichnungen fehlt, bin ich sehr unsicher.
Für einen Tipp dankt
Pascha
Vielleicht sind das auch einfach Steinhummeln, die schon ein bischen älter sind. Die Sonne bleicht die Farbe der Härchen mit der Zeit aus und deswegen sind alte Sammlerinnen an ihrem ausgebleichten fell und häufig uach an einer "Glatze" oberhalb der Flügel zu erkennen, wo der Pelz sich abschubbert.
Gruß Susanne