Beiträge aus 2006

und noch ein Hummeltagebuch :-) Frank Hornig (www.hornissenschutz-bs.de) 27.05.2006 10:25

Ich möchte nicht den bestehenden Hummeltagebüchern Konkurrenz machen - schon gar nicht Alex ;-), aber ich denke, den meisten geht es so wie mir, wenn schon draußen so wenig zu sehen ist, dann liest man gerne im Web über unsere Brummer. Auch mehrfach.

Also füge ich den schon bestehenden Tagebüchern meines noch hinzu

http://www.hornissenschutz-bs.de/hummeltag/hummeltag2006.html

Viel Spaß!

Gruß
Frank.

Re: und noch ein Hummeltagebuch :-) Stefan Lennertz 27.05.2006 16:20

Je mehr je besser.

Gruß und weiterhin viel Erfolg mit Deinen Hummeln,

Gruß,
Stefan

Re: und noch ein Hummeltagebuch :-) Alexander (Bombus-Admin) 28.05.2006 15:31

Hallo Frank,

ich wünsche Dir viel Freude und Erfolg mit Deinem neuen Tagebuch!

Als Verfechter der neuen (und simplen) RSS-Technik schlage ich vor, daß Du dazu auch einen RSS-Feed anbietest!

Easy - simple - und für die Leser sooo hilfreich. Und mehr Angebot an RSS-Feed es gibt desto mehr wird es genutzt...

Alles Gute,

Alexander

Erweiterung des Forums Alexander (Bombus-Admin) 27.05.2006 21:07

Hallo Hummelfreunde,

ihr habt es wohl schon bemerkt: oben seht ihr ab sofort die aktuellen Neuigkeiten von bombus.de sowie die letzten 3 Einträge meines Hummeltagebuches...

Viel Spaß weiterhin,

Alexander

Re: Erweiterung des Forums Michel 28.05.2006 17:03

Hallo Alex,

ich antworte auf deinen Beitrag über den direkten Beitragslink, den ich über FSS gefunden habe. Komischerweise kann ich nämlich das Forum über den normalen Link nicht mehr öffnen. Es öffnen sich nur die 2 Fenster mit den Neuigkeiten, die Beiträge sind jedoch nicht da. Woran kann das liegen?

Viele Grüße
Michel

Re: Re: Erweiterung des Forums Frank Hornig (www.hornissenschutz-bs.de) 28.05.2006 17:24

Hallo Michel und Alex!

Ich habe das gleiche Problem! Die Forumsübersicht stockt oben bei den Nachrichten. Komme somit nur über Netvibes ins Forum und kann dann einzelne Nachrichten ansteuern. Die Übersicht bleibt mir aber verwehrt. Muss man vielleicht Einstellungen am IExplorer ändern?

Gruß
Frank.
PS: @Alex: Beim RSS-Feed zum Tagebuch brauche ich sicher deine Hilfe.

Re: Re: Re: Erweiterung des Forums Alexander (Bombus-Admin) 29.05.2006 15:51

Hallo Michel und Frank,

danke für die Hinweise! Ahh - das hat man davon, wenn man für bzw. mit dem FireFox entwickelt und nicht darauf achtet, ob es mit dem IE auch läuft...

Jetzt müßte es aber wieder gehen und die Nachrichten oben angezeigt werden. Beim IE stimmen bei den Nachrichten die Ränder noch nicht ganz, aber das folgt.

Und ich habe mich schon gewundert warum im Forum nix mehr los ist...

Danke Euch beide,

Alexander

Rss-Feed Alexander (Bombus-Admin) 29.05.2006 15:52

Hallo Frank,

PS: @Alex: Beim RSS-Feed zum Tagebuch brauche ich sicher deine Hilfe.

SEHR gerne! Ist wirklich simpel - mail mich an wenn's soweit ist!

Alles Gute,

Alex

Das große Mähen - und noch eine ganz andere Frage Pia 30.05.2006 00:18

Beim Lesen des Beitrags von Alex zum "Großen Mähen" wurde mir etwas schwer ums Herz, denn neben unserem Grundstück gibt es auch eine grüne Wüste, ca. 5000 m2, die früher als Weide für Kühe bzw. Schafe dienten, jetzt aber nicht mehr genutzt werden. Die Wiese wird jetzt einmal wöchentlich gemäht, damit das Gras kurz bleibt und nicht einmal die Gänseblümchen eine Chance haben. Die Wiese dient nicht als Rasen für den Besitzer, der etwas weiter weg wohnt, sondern sie dient keinem Zweck, sie ist einfach eine große Grasfläche, die immer kurz gehalten wird, damit die Ordnung (d.h kein Unkraut) sichergestellt ist. Die Wiese könnte ein Hummelparadies sein...
Na ja, aber jetzt die ganz andere Frage:
Ich habe dieses Jahr zum ersten Mal einen Hummelnistkasten (Schwegler) aufgestellt, bis jetzt ohne Erfolg - die erste Erdhummel, die ich Anfang/Mitte Mai habe fliegen sehen, mochte ich nicht einfangen (hab mich nicht getraut), und seitdem habe ich hier in der Hamburger Elbmarsch kaum noch Hummeln gesehen, auch "wilde" Nester, die wir sonst immer im Garten hatten, scheint es dieses Jahr nicht zu geben. Ist es noch möglich, Königinnen auf Nestsuche zu sehen oder ist dieses Jahr schon alles gelaufen?

Re: Das große Mähen - und noch eine ganz andere Frage Frank Hornig (www.hornissenschutz-bs.de) 30.05.2006 06:00

Hallo Pia,

in der Theorie fliegen einige Hummelkönigin bis Ende Mai und suchen noch Nistgelegenheiten. Da dieses Jahr alles etwas später ist, könntest du noch Glück haben. Aber ich decke die Königinnendichte (der Suchenden) nimmt jetzt rapide ab und strebt dann gegen Null. Du könntest natürlich "Glück" haben und eine Königin, die ein Nest verloren hat, muss noch einmal auf die Suche gehen. Dann nimmt sie aber nur eine Nistgeglegenheit, die schon angefangen wurde, d.h. über Nestreste, Honigtöpfchen, oder gar Brut verfügt. Da dein Kasten wahrscheinlich nicht darüber verfügt, wird es langsam eng ...
Aber tröste dich, ich hatte auch nicht gleich im ersten Jahr Glück ;-)

Gruß
Frank.

Erfolge Manfred 30.05.2006 10:49

Bei mir haben alle noch vorhandenen Nester trotz schlechten Wetters jetzt Nachwuchs.
Bei den Gartenhummeln fliegt die 2 Generation Arbeiterinnen, Die Ackerhummel im Igelunterstand (kommt einem Naturnest gleich)hat fliegenden Nachwuchs und auch die Wespe im Schwegler wird von fleißigen Arbeiterinnen unterstützt. Insgesamt hat es nur einen Verlust einer Gartenhummel gegeben, alles in allen also ein guter Anfang.
Auch die Saison der Solitärbienen war erfolgreich. In der Nisthilfe sind fast alle Löcher mit Lehrm verschlossen.

Gruß aus HH
Manfred

ohne Titel ICH 30.05.2006 21:41

Bei uns schneit es leider wieder, sollt ich das Nest irgendwie wärmen????????

Zufüttern am Erdnest? Hans J. Wolter 31.05.2006 17:08

Re: Tagebuch Alexander v. 31.5.
Wäre es nicht möglich, in geringer Entfernung zum Eingang ein primitives Futterhäuschen aufzustellen, das am Ende eines kurzen Eisenstabs angebracht wird? Der Stab könnte mit einer Wasserfalle oder Insektenleim vor Ameisen geschützt werden.

Gruß Hans

Re: Zufüttern am Erdnest? Alexander (Bombus-Admin) 31.05.2006 20:32

Hallo Hans,

ja, das wäre sicherlich eine gute Idee. Und das mit der Wasserfalle überlege ich auch schon für meinen Erdhummelnistkasten.

Das "Problem" bei einer Fütterung nicht direkt im Vorbau: die Hummeln finden das Zuckerwasser einfach nicht. Sie müssen schon richtig drüberfallen - drum stehts ja im Vorbau.

Außerhalb würden sie die Futterquelle nicht als solche erkennen. Zwar könnte ich einen Legobaustein in den Vorbau legen, warten, bis eine Hummel darauf sitzt und trinkt. Den Legobaustein dann vorsichtig an die entfernte Position tragen und abstellen.

Die Hummel würde dann zurückfliegen und einen Pendelverkehr einrichten, weil sie ja jetzt den Futterplatz kennt.

Aber leider dann eben nur die eine einzige Hummel! Und da rentiert sich das Ganze dann nicht so recht...

Aber danke für Deine Anregung. Ich muß ein Gestell bauen, auf dem ich meinen Schwegler-Kasten stellen kann und die "Beine" jeweils in einer Wassersperre stehen...

Servus,

Alexander

Re: Re: Zufüttern am Erdnest? Manfred 01.06.2006 07:22

Hallo Ihr,

die Kontrolle bei meinem Gartenhummelnest hat trotz der schlechten Witterung randvolle Honigtöpfe aufgezeigt, das Problem ist derzeit der schwierige Polleneintrag. Wenn genug Honig da ist, macht eine Fütterung meiner Meinung nach keinen Sinn.
Und noch eine Frage: Haben sich Ameisen bei einem Nest mit Arbeiterinnen schon einmal als Problem dargestellt? Bei mir sind immer mehr oder weniger Ameisen, Spinnen, Fliegen und sonstiges Kleingetier rund um das Nest vorhanden ohne dass es Probleme gegeben hat. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass diese Tiere auch einen Beitrag zur Wachmottenabwehr leisten.

Gruß aus dem immer noch verregenten HH
Manfred

Re: Re: Re: Zufüttern am Erdnest? Michel 02.06.2006 21:43

Das mit den Ameisen sehe ich auch so. Ein normal entwickeltes Volk wird Ameisen vom Nest fernhalten. Ich habe immer viele Ameisen hier, aber in den Nestern finde ich sie nie, nur in verwaisten Waben verlassener Nester.

Viele Grüße
Michel

Hummelnistkästen & Fütterung & Ameisen Franz Schmidlechner 01.06.2006 07:23

Hallo Hummelfreunde

Ich habe vor Jahren auch meine Hummelnistkästen aus Holz mit den Stützen in Wasserbehälter gestellt. Die Idee war nicht schlecht, aber die Behälter trockneten rasch aus und die Ameisen liefen wieder ins Nest. Im nächsten Jahr habe ich den Standort gewechselt und jetzt habe ich keine Probleme mehr. Ein Kollege von mir streut um den Holzpfahl auf dem der Nistkasten steht, ein Por – Staubzuckergemisch und hat damit sehr gute Erfolge.

Ich füttere jetzt nur mit Legosteinen im Vorbau hinter den Pendelklappen, wegen der Mitbewerber und das muss genügen. Sind die Tönnchen im Nest voll dann leiden sie nicht Hunger. Eine Futterstelle im Freien wie im Beitrag vom Alexander würde Fliegen, Wespen, usw. anlocken. Ich stelle meine Fruchtzuckerlösung genau so her wie Eberhard von Hagen sie empfiehlt. 1 Teil Fruchtzucker, 1 Teil Kristallzucker und 3 Teile Wasser, welches ich aber vorher abkoche.

Außerdem habe ich gesorgt, dass sie genügend Trachtpflanzen vorfinden, wie Wild- und Gartenpflanzen, Rotklee, Weisklee, Phaczelia, usw.

Intiative „ Ein Herz für Hummeln“

Im Winter 2004 begann ich, 20 Nistkästen neuerer Bauart für mein Schaubiotop in der Tischlerei Schober herzustellen. Versehen sogar mit einer kleinen Heizung, 9 Watt, Temperaturfühler und mit einer elektronischen Steuerung, die mir mein Freund Anton Grassl baute und für diese gute Sache schenkte. Die Idee war, die im Frühjahr durch den Schatten des Gebäudes ausgekühlten Nistkästen anzuwärmen. Wohnliches Klima sollte die Nestgründung der Königin unterstützen. Weiters hatte ich Eisenrahmen entworfen, die an der Wand angedübelt wurden und auf denen die Nistkästen stehen. Jetzt hatte ich auch keine Probleme mit den Ameisen, die von der Zucklösung im Nistkasten angezogen wurden. Am Legostein (Futtertrog) sind Ameisen sehr lästig; innerhalb kürzester Zeit haben sie ihn leer gesaugt, später suchen sie auch im Nistkasten nach Futter. Ein weiterer Mitbewohner, aber ohne Folgen, ist der Ohrwurm. Gefährlich sind nur Milben und die bekannte Wachsmotte. Von Letzterer war ich sehr betroffen und musste zum Schutz meiner Hummelvölker Maßnahmen gegen sie treffen. Ein weiterer Vorteil der sich aus der Konstruktion dieser Kästen ergab ist, dass man die Innenmodule ohne ein Werkzeug zu benötigen, austauschen kann. Dies war im heurigen Jahr bei zu starker Verkotung und bei dem Wachsmottenproblem von großem Vorteil. Altes Modul raus, neues, frisch hergerichtetes Modul mit umgebettetem Nest hinein.

Mit freundlichen Grüßen aus der Steiermark Franz Schmidlechner

Re: Hummelnistkästen & Fütterung & Ameisen Alexander (Bombus.de-Admin) 01.06.2006 08:14

Hallo Franz,

Dein Bericht liest sich sehr interessant!
Hättest Du von Deinen Nistkästen, ihre Bauweise etc. Fotos?

Wenn Du Lust hast würde ich gerne einen kleinen Bericht darüber auf meine Homepage stellen...

Servus,

Alexander

Re: Re: Hummelnistkästen & Fütterung & Ameisen Manfred 01.06.2006 10:41

Hallo Alex,

wo Du gerade bei Neuheiten für Deine Homepage bist:

Wenn man sich so durch die Foren liest fällt auf, dass Selbstansiedlungen bei einigen Leuten regelmäßig erfolgen und bei anderen nicht klappen.
Vielleicht wären Bilder vom Umfeld der erfolgreichen Selbstbesiedelungen - vielleicht im Gegensatz dazu Bilder von erfolglos aufgestellten Nistkästen - hilfreich. An den Nistkästen liegt es wohl eher nicht, ob Selbstbesiedelung klappt oder nicht.

Gruß aus HH
Manfred

Re: Re: Re: Hummelnistkästen & Fütterung & Ameisen Franz Schmidlechner 02.06.2006 07:46

Hallo Manfred

Herr Eberhard von Hagen empfiehlt einen Legostein mit Fruchtzucker in den Vorbau zu stellen, damit zürrück kehrende Königinnen gleich was zu trinken finden und ihr Nest gründen. Bei manchen Königinnen sind ihre angeborenen Instinkte stärker und suchen wieder nach Erdlöchern, bzw. nach Nistmöglichkeiten unter Grasbüschel, usw. So berichtet mir mein Freund Peter Ablasser, das beim Hummelmuseum in einen Nistkasten gleich mehrere tote Königinnen gefunden hat. Hier funktionierte die Rückkehr zu gut und sie haben sich gegenseitig tot gestochen.

Wir versuchen die Ansiedelungsrate von Hummelköniginnen zur erhöhen und das gelingt uns mit dem geheizten Nistkasten am besten. Bescheiden hingegen die Erfolge bei den anderen Modellen.

Danke an Marcel Röhl für den Tipp mit den Vergrämmungsmittel der Firma Oscorna.

Mit freundlichen Grüßen. Franz

Jungköniginnen Gottfried 01.06.2006 11:26

Ein Hallo an die Brummifreunde. Trotz der nasskalten Witterung fliegen seit 3-4 Tagen aus einem Nistkasten mit Wiesenh. die ersten Jungkö.
Die entwicklungsperiode der Wiesenh. ist ja relativ kurz, wohl nur 8- 10 Wochen ? weshalb sie auch immer etwas schneller sind mit Jungkö. u. Drohnen. Leider Ist 1 Steinh.kö. und 1 Ackerh.kö. beide schon mit Arbeit. ausgefallen. Wie lange diese noch durchhalten, mal sehn.
In der Hoffnung daß es bald besseres Hummelwetter gibt, mit frdl. Grüssen aus dem Bonner-Raum. Gottfried.

Ameisenproblem Marcel Röhl 01.06.2006 11:36

Hallo Hummelfreunde,

da ja viele hier mit Ameisen zu kämpfen haben hier ein Tipp von mir. Anders als Ameisenfraß- und Kontaktgifte (Insektizide) gibt es von der Firma Oscorna ein Vergrämungsmittel.
"OSCORNA-Ameisen-Stop" hier der Link
http://www.oscorna.de/biologische_pflanzenpflege.html

Dieses Mittel enthält Mineralstoffe, Kräuter und natürliche Duftstoffe. Vor Regen geschützt, unter den Nistkasten gestreut entfaltet es seine volle Wirkung. Erhältlich im Gartencenter, Preis um € 7,-

lche zum Ziel haben die Ameisen zu töten gibt es ein Vergrämmungsmittel der Firma Oscorna.

Hummelzählanlage Manfred 02.06.2006 07:46

Hallo,

um meinen Erfahrungsstand mit Hummeln mal wieder etwas zu erweitern, habe ich bei den Gartenhummeln eine Zählanlage in Betrieb genommen. Sie zeichnet alle Bewegungen im Laufgang richtungsbezogen mit Datum und Uhrzeit auf. Ich hoffe, dass eine so präzise Zählung möglich ist, dass auch der tägliche Verlust an Arbeiterinnen im Feld abgeschätzt werden kann.
Am Wochenende werde ich - wenn das Wetter einigermaßen ist - händische Vergleichszählungen vornehmen; bin gespannt auf das Ergebnis.

_________________
Gruß aus HH

Manfred

Re: Hummelzählanlage Franz Schmidlechner 02.06.2006 07:48
Hallo,

um meinen Erfahrungsstand mit Hummeln mal wieder etwas zu erweitern, habe ich bei den Gartenhummeln eine Zählanlage in Betrieb genommen. Sie zeichnet alle Bewegungen im Laufgang richtungsbezogen mit Datum und Uhrzeit auf. Ich hoffe, dass eine so präzise Zählung möglich ist, dass auch der tägliche Verlust an Arbeiterinnen im Feld abgeschätzt werden kann.
Am Wochenende werde ich - wenn das Wetter einigermaßen ist - händische Vergleichszählungen vornehmen; bin gespannt auf das Ergebnis.

_________________
Gruß aus HH

Manfred
Bestimmungshilfe Rosina 02.06.2006 12:09

Hallo,
erstmal muss ich sagen, dass ich die Bombus-Seite sehr gelungen finde!
Kann mir jemand sagen, um welche Hummel es sich hier:
http://www.flickr.com/photos/rosina/158517401/ (externer Link, nicht mehr verfügbar)
handelt? Über Hilfe würde ich mich sehr freuen. Die Hummel habe ich in unserem Garten (Thüringen, Nähe von Eisenach) fotografiert.
Danke im voraus!

Re: Bestimmungshilfe Alexander (Bombus.de-Admin) 02.06.2006 13:11

Hallo Rosina,

schönes Bild! Deine restlichen flickr-Bilder werde ich mir auch gleich mal anschauen.

Ich tippe, daß es sich um eine Gartenhummel (externer Link, nicht mehr verfügbar) handeln könnte. Zwar ist der zweite gelbe Streifen kaum zu sehen, aber ich glaube er schimmert durch die Flügel hindurch.

Aber in der Fernbestimmung bin ich nicht so gut - drum bin ich gespannt, was andere Hummelfreunde sagen werden.

Alles Gute,

Alexander
bombus.de

Re: Re: Bestimmungshilfe Rosina 13.06.2006 17:09

Ich denke auch, dass sie einen gelben Streifen hatte. Danke für Deine Hilfe!

Erfolge und Misserfolge Michel 02.06.2006 21:36

Trotz dem regnerischen, sehr kalten "Mistwetters" hat meine Ackerhummelkönigin ersten Nachwuchs hervorgebracht. Allerdings lag die Stammmutter bei der heutigen Nestkontrolle tot neben dem Nest. Beim Öffnen des Nestchens entdeckte ich jedoch eine weitere, etwas anders gefärbte, aber deutlich größere Ackerhummelkönigin. Anscheinend hat diese das junge Nest übernommen und die Nestgründerin abgestochen. Neben einer ersten sammelten Arbeiterinnen fliegt auch die Königin noch aus, allerdings nur an unseren Rhododedron und anschließend wieder zurück ins Nest. Die Baumhummeln entwickeln sich ebenfalls gut, ca. 10 Arbeiterinnen bewachen ihr Nest, wobei mit etwas Vorsicht auch Aufnahmen am Nest möglich waren, wenngleich die Tiere doch etwas heikler sind als andere Arten. Dennoch sind sie im Moment sehr verträglich und kommen ihrem ach so aggressiven Ruf nicht nach. Ich störe einfach immer mal durch das Reinschauen, anscheinend gewöhnen sie sich daran...

Mein Experiment mit der Gartenhummel und dem Wiesenhummelnest ist leider fehlgeschlagen. Zwar hat die Gartenhummel das verwaiste Nest angenommen und ist sogar mehrfach zurückgekehrt, allerdings ist ihr anscheinend irgendwas zugestoßen, schade...

Ich werde morgen mal mein Tagebuch aktualisieren, dann gibts auch paar Bilder von meinen heutigen Nestkontrollen.

Viele Grüße
Michel

Re: Erfolge und Misserfolge Stefan Lennertz 03.06.2006 09:51

Der Versuch war sehr aufschlussreich, sollte man in eine ähnliche Lage kommen kann man evtl. verwaiste Nestteile noch retten. Um so schlimmer das die neue Königin auch verschwunden ist.

Gruß und viel Erfolg bei der weiteren Entwicklung,

Stefan

Re: Re: Erfolge und Misserfolge Marcel Röhl 03.06.2006 10:44

Bei mir hat wie so oft nur eine Steinhummel überlebt und Nachwuchs hervorgebracht! Sind halt doch die robustesten! 2 Ackerhummeln verschollen, 1 Kasten konnte nicht besiedelt werden.

bye

Chance oder Nachteil? Stefan Lennertz 03.06.2006 10:01

Kaum scheint die Sonne geht das große Rasenmähen wieder los, aber nicht nur auf den Feldern, sondern auch in den Gärten und an Straßen, Wegen , Feldern. Bin mir wirklich nicht sicher ob es nun Gedeih oder Verdirb für unsere Hummeln bedeutet wenn die Sonne scheint. Jetzt könnten sie zwar fleißig sammeln, aber was?

Gruß,
Stefan

Re: Chance oder Nachteil? Alexander (Bombus-Admin) 03.06.2006 15:41

Bei uns ist es genauso Stefan.
Kaum regnet es nicht brummen die Rasenmäher...

Dafür konnte ich an unserem Coteneaster-Strauch heute zahlreiche Arbeiterinnen beobachten! Es war eine richtige Freude, das geschäftige Treiben zu beobachten. Baumhummel, Wiesenhummel, Steinhummel, Erdhummel, Ackerhummel.

Offenbar gibts doch noch mehr Hummeln, als ich zuerst dachte?
War vielleicht das Wetter zu schlecht, so daß man die Hummeln nicht erkannte - weil man nicht raus ging?

Jedenfalls war das heute ein Hoffnungsschimmer: viele Völker in der Umgebung...

Servus,

Alexander

Re: Re: Chance oder Nachteil? Stefan Lennertz 04.06.2006 15:34

Ansätze sehe ich hier auch, z.B. Nachwuchs von Baumhummeln, Erdhummeln, Steinhummeln und Wiesenhummel. Frage mich nur wo die Nester sind, sie sind kaum verfolgbar.

Gruß,
Stefan

Hummelnistkasten?? Michael 03.06.2006 15:55

Hallo,

Das ist das erste Jahr in dem ich Hummeln züchte, desswegen wollt ich wissen: kann ich die Polsterwolle kurz wegnehmen um die Waben zu sehen oder sollt ich das lieber nicht tun ???

Danke.

Re: Hummelnistkasten?? Franz Schmidlechner 03.06.2006 21:44
Hallo Michael

Züchten ist ein hartes Wort, ich verwende immer das Wort vermehren. Aber zur Frage: Sobald die Königin einen Wappen hat, kann bei vorsichtigen wegziehen der Polsterwolle nichts mehr passieren.

Mfg. Franz

Re: Re: Hummelnistkasten?? Bernd 04.06.2006 19:50

Hallo Franz,
was meinst Du damit,"sobald die Königin einen Wappen hat" ?
MfG Bernd

Re: Re: Re: Hummelnistkasten?? Franz Schmidlechner 05.06.2006 06:33
Hallo Franz,
was meinst Du damit,"sobald die Königin einen Wappen hat" ?
MfG Bernd

Hallo Bernd

Danke. So ist es richtig geschrieben.

Mfg. Franz

Re: Re: Re: Re: Hummelnistkasten?? Bernd 05.06.2006 12:45

Hallo Franz,
ich weiß immer noch nicht was Du mit Wappen meinst, den die Königin haben soll.
Gruß Bernd

Re: Re: Re: Re: Re: Hummelnistkasten?? Franz Schmidlechner 07.06.2006 10:26
Hallo Bernd,

Mit Waben meine ich den Hummelwaben (Tönnchen), und Brutwaben (Larvenwiege und Kokons).

Mfg. Franz

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Hummelnistkasten?? Bernd 07.06.2006 12:56

Hallo Franz,
alles klar. hätte ich meinen biologischen Logikprozessor eingeschaltet, wäre ich vielleicht selbst darauf gekommen.
Herzlichen Dank.
Bernd

Begegnungen mit einer Ackerhummel Harald 03.06.2006 19:05

Hallo zusammen, vor ca. 7 Wochen hat sich in meinem Nistkasten eine Ackerhummelkönigin niedergelassen. Vor ca. 3 Wochen ist meiner Ansicht nach auch der erste Nachwuchs geschlüpft.

Heute wollte ich mal in den Innenkasten schauen ob alles in Ordnung ist. Also habe ich den Deckel geöffnet und vorsichtig die Polsterwolle hochgehoben. Direkt beim Eingang, wo die Laufröhre endet habe ich nichts gefunden, dafür allerdings in einer Ecke. Jedoch konnte ich dort nichts hochheben, weil alles miteinandere vorwoben war. Im zweiten Versuch zwei Stunden später habe ich mit einer Schere vorsichtig die Polsterwolle entfernt und bin dann auf ein ca. 7 cm grosses Polsterwolle/Kleintierstreu-Knäuel gestossen. Da habe ich mich nicht mehr getraut weiterzumachen.

Auf all den Fotos, die ich bisher gesehen habe konnte man immer klar das Nest erkennen. Laut verschiedener Artikel baut die Ackerhummer ja auch oberirdisch ein Nest mit Grashalmen usw. Hat sie das auch bei mir gemacht? Kann ich dann überhaupt ins innere des Nestes sehen? Wie kann ich kontrollieren ob alles in Ordnung ist, wenn ich das eigentliche Nest nicht öffnen kann?
Bisher habe ich auch noch nie das "Geh lieber weg" Summgeräusch gehört, welches in einigen Artikeln erwähnt wird. Es ist zwar eine Hummel an meinem Ohr vorbeigesurrt, hat sich allerdings ganz normal angehört und war auch nicht aggressiv. Liegt dies nun an den Ackerhummeln im allgemeinen?

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

Grüsse
Harald

Re: Begegnungen mit einer Ackerhummel Michel 03.06.2006 19:28
Im zweiten Versuch zwei Stunden später habe ich mit einer Schere vorsichtig die Polsterwolle entfernt und bin dann auf ein ca. 7 cm grosses Polsterwolle/Kleintierstreu-Knäuel gestossen. Da habe ich mich nicht mehr getraut weiterzumachen.<

Alle Hummeln bauen um ihr Nest eine mehr oder weniger feste Schützhülle aus Nistmaterial, Wachs oder auch Honiganteilen. Diese Hülle ist bei Nestkontrollen mit sehr großer Vorsicht zu öffnen, da die Waben direkt darunter liegen. Es darf also nichts beschädigt werden! Je größer das Nest wird, umso stabiler wird die Hülle. Sollte das Nest regelmäßig von klein an kontrolliert wurden sein, ist es meist gut möglich, die Nestkugel an der gewohnten Stelle zu öffnen. Bei Nestern, die selten oder nie kontrolliert werden, ist das demenstprechend schwieriger.

Auf all den Fotos, die ich bisher gesehen habe konnte man immer klar das Nest erkennen. Laut verschiedener Artikel baut die Ackerhummer ja auch oberirdisch ein Nest mit Grashalmen usw. Hat sie das auch bei mir gemacht? Kann ich dann überhaupt ins innere des Nestes sehen?<

Wie oben bereits geschrieben ist das bei allen Hummeln so. Bei den diversen Nestaufnahmen wurde auch die Nesthülle zuvor geöffnet.

Bisher habe ich auch noch nie das "Geh lieber weg" Summgeräusch gehört, welches in einigen Artikeln erwähnt wird. Es ist zwar eine Hummel an meinem Ohr vorbeigesurrt, hat sich allerdings ganz normal angehört und war auch nicht aggressiv. Liegt dies nun an den Ackerhummeln im allgemeinen?<

Ackerhummeln sind eh sehr friedlich und reagieren schlechter auf Störungen. Ferner Steinhummeln, besonders aber Erdhummeln und Baumhummeln reagieren dagegen recht rasch. Gerade bei diesen Arten wird das Öffnen der Nestkugel meist als Störung empfunden und gerade Baumhummeln tolerieren das nicht. Ich habe daher bei meinen Baumhummeln schon sehr früh eine Stelle in der Nestkugel so präpariert, dass ich das Nistmaterial und die Nesthülle dort leichter wegschieben/öffnen kann und so bessere Einblicke ins Nest möglich sind. Meist reagieren die Tiere dann auch weniger aggressiv.

Viele Grüße
Michel

Re: Begegnungen mit einer Ackerhummel Franz Schmidlechner 03.06.2006 21:21
Hallo Harald

Mein Tipp: Stelle in unmittelbarer Nähe der Nestkugel öfter einen mit Fruchtzucker gefühlten Legostein - damit sich die Arbeiterinnen an dich gewöhnen, später fange an alle Tage das Nest langsam aufzuziehen und wieder zu schließen, bis die gegenseitige Angst schwindet. Ach wie war ich aufgeregt, als ich das erste Nest öffnete.

Mfg. Franz

Re: Begegnungen mit einer Ackerhummel susanne 09.06.2006 13:16
Hallo Harald, Ackerhummeln sind sehr friedlich und lassen sich relativ viel gefallen. Daher kann es schon sein, dass sie nicht gesummt haben. Oder die Königin war gerade nicht da. Geh leiber nicht mehr mit einer Schere ans Nest. ich zupfe die Polsetrwolle immer ganz vorsichtig auseinander und immer an derselben stelle. wenn man nach der kontrolle gleich alles wieder zusammenschichtet, weben sie da meist nicht mehr so fest zusammen.

Einige Hummeln ziehen über das Wabendurcheinander auch noch eine solide Decke aus wachs und reingeschmierter Polsetrwolle oder Moos. Das ist schwer aufzukriegen und sollte nicht nur aus Neugier erfolgen, da immer die gefahr besteht darunterliegende waben und Tönnchen zu zerreißen. Zur wachsmottenkontrolle muss es manchmal sein, aber meist erst, wenn das Nest ein bischen größer ist.
Grüße
Susanne