Beiträge aus 2005

Drohnen um diese Zeit? Elke 02.06.2005 20:18

Hallo!
Ich beobachte schon seit ein paar Wochen Hummeln, die sehr stark nach Wiesenhummeldrohn aussehen, heute dann auch eine Gartenhummel mit extrem langen Fühlern und gelbem Gesicht - sieht auch nach Männchen aus.
Ist das nicht ein wenig früh??

Leider ist mein Schwegler-Nistkasten dieses Jahr nur von einer Gelbhalsmaus besiedelt - die zwei Erdhummeldamen, mit denen ich eine Ansiedlung versucht habe, mochten ihn nicht.
Vielleicht ist er nächstes Jahr attraktiver mit einem Mäusenest?

Viele Grüße
Elke

Re: Drohnen um diese Zeit? susanne 03.06.2005 09:43
Hallo Elke,

diese Wiesenhummeldrohnen fliegen bei mir auch schon. Ich hab bisher immer gedacht, ich täusche mich, aber sie haben einen ganz deutlichen gelben Büschel im Gesicht. Die Wiesenhummeln hier sehen dieses Jahr sowieso komisch aus, einige sind so klein, dass wohl kein Platz für den zweiten gelben Streifen ist. Sie sehen also eher aus wie ein Steinhummeldrohn, sind aber definitiv Hummelarbeiterinnen.

Vielleicht sind Nester zu früh mutterlos geworden, es gab ja einige Verluste dieses Jahr, und die Arbeiterinnen haben dann schon sehr früh selber Eier gelegt.

Ein merkwürdiges Hummeljahr

Grüße Susanne

Re: Re: Drohnen um diese Zeit? Elke 03.06.2005 16:57

Hallo Susanne,
dann werden diese armen Drohnen aber nicht viel Spaß haben, so ohne Königinnen...
Das ist wirklich kein gutes Jahr für Hummeln, dafür geht es meinen Mauerbienchen ganz prächtig - es werden jetzt sogar Bambusstäbe gesäubert, die jahrelang verschlossen waren, weil nichts geschlüpft ist. Letztes Jahr gab es keine Bienen, aber umso mehr Trabantenfliegen.

Viele Grüße
Elke

Sammelverhalten an Schafgarbe Manfred 06.06.2005 07:58

Hallo zusammen,

hier ein paar Beobachtungen über das Sammelverhalten verschiedener Hummelarten an einem Schafgarbebestand:
Baum- und Ackerhummel: Schnelles Laufen über die Blütenteller und anschließendes Höseln des Pollen im Schwebeflug (optimale Sammeltechnik für diese Blüten), kein Sammeln von Nektar
Gartenhummel: Vergeblicher Sammelversuch und rasche Aufgabe, da die Gartenhummel für die Blütenstände zu schwer ist und diese bei der Landung sofort umkippen
Stein- und Wiesenhummel: Ausbeutung der Einzelblüten und dabei auch Nektarsuche, wenig effektiv
Dunkle Erdhummel: Offenbar ist Schafgarbe keine Trachtplanze, da Tiere nur kurz an die Blüten ranfliegen und gleich wieder abdrehen
Helle Erdhummel: Keine Tiere gesichtet
Fazit: Effizient sammeln tun nur die Arten, die wissen wie eine Trachtpflanze auszubeuten ist und die von ihrem Körperbau der Trachtpflanze angepasst sind.

Gruß aus HH
Manfred

Re: Sammelverhalten an Schafgarbe susanne 06.06.2005 09:24
Hallo Manfred,

das mit der optimalen Anpassung kann ich nur bestätigen. Am Rittersporn ist wieder nur eine Hummelart zu sehen. Die Gartenhummel sucht systematisch ab und erntet offensichtlich jede Menge Nektar. Andere Hummeln versuchen es gar nicht. Selbst Einbrecher gibt es nicht.
Die Akeleien werden oben und unten angeflogen. Pollensammlerinnen der Erdhummel hängen sich unten dran und vibrieren, versuchen aber gar nicht Nektar zu holen. Das machen andere Erdhummeln, die gleich oben auf der Blüte landen und sich ein Loch zum Nektar suchen. Sie beißen dabei übrigens nicht mit den Mandibeln, wie man ja vermuten könnte, sondern stechen nur mit dem Rüssel schräg in den Sporn der Blüte rein.
Daneben kann man Ackerhummeln und Gartenhummeln sehen, die von unten "richtig" Nektar und Pollen ernten. Die Gartenhummelarbeiterinnen sind hier noch ziemlich klein, sodaß sie das auch schaffen.

Fingerhut ist dagegen für alle da, egal welche Rüssellänge sie haben und alle krabbeln aud die gleiche Art rein.

Grüße Susanne

Angelikas Hornisse susanne 06.06.2005 13:15

Hallo Angelika, was ist denn nun aus Deiner Hornisse geworden?
Grüße Susanne

Re: Angelikas Hornisse Angelika L. 06.06.2005 16:58
Hallo Angelika, was ist denn nun aus Deiner Hornisse geworden?
Grüße Susanne

Hallo Susanne, ich gehe mal davon aus, daß sie noch da ist. Bedingt durch das Wetter und mangels Zeit habe ich nicht so ausdauernd nachsehen können. Am Freitag habe ich sie definitiv nochmal gesehen. Da habe ich meinen Erdhummelkasten ausgeräumt- aus dem eine Wachsmotte flog und in dem ich drei eingesponnene bräunliche Larven fand-, dabei flog die Hornisse intensiv in den Johannisbeerbüschen herum und ich habe mich gefragt, was sie da wohl macht.?

Übrigens hatte ich den Erdhummelkasten mit B. th. bestreut.
Grüße, Angelika

Re: Re: Angelikas Hornisse Harry 06.06.2005 18:32

Übrigens hatte ich den Erdhummelkasten mit B. th. bestreut.

Grüße, Angelika
Hallo Angelika,

das Pulver solltest Du doch besser in Wasser auflösen und direkt auf die Waben und Honigtöpfchen sprühen.
Gruss Harry

Re: Re: Re: Angelikas Hornisse Angelika L. 07.06.2005 10:33
Hallo,

zumindest bei mir hat es mit dem Streuen nicht geklappt. Wie sieht es denn bei den anderen aus, die es so versucht haben? Grüße, Angelika

Re: Re: Re: Re: Angelikas Hornisse susanne 07.06.2005 11:17

Bei mir sind bisher keine Wachsmotten, müsste aber wieder nachschauen (letztes Mal vor ca. 4 Tagen).
Ich bin mir aber nicht sicher, ob das vielleicht auch daran liegt, dass hier kein Wachsmottenwetter ist. Nur nass nass nass und windig. Die wenigen Sonnenstunden werden von den Hummeln erstaunlicherweise gar nicht immer genutzt. Die scheinen eher nach einem Stundenplan zu fliegen als nach der Wettersituation. Komisch.

Grüße Susanne

Re: Re: Re: Re: Angelikas Hornisse Manfred 07.06.2005 11:35

Bei meinen Laborversuchen hat sich das Pulver als absolut unwirksam gezeigt!

Gruß aus HH
Manfred

>Hallo,
zumindest bei mir hat es mit dem Streuen nicht geklappt. Wie sieht es denn bei den anderen aus, die es so versucht haben? Grüße, Angelika
Re: Re: Re: Re: Re: Angelikas Hornisse Angelika L. 09.06.2005 20:02

Hallo, danke für die Info´s. Also ich werde es nächstes Jahr mit Lavendel versuchen und habe mir einige Pflanzen gesetzt. Hoffentlich wachsen die gut, damit ich genug habe. Grüße, Angelika

Lavendel im Hummelkasten Angelika L. 06.06.2005 17:11

Hallo, irgendwer hat vor einiger Zeit geschrieben, Lavendel in den Hummelkasten zu packen und dadurch keinen Wachsmottenbefall zu haben. Leider habe ich den Beitrag nicht finden können.
Ich möchte das nächstes Jahr auch machen und habe dazu eine Frage. Hast du die Lavendelbüschel auf oder unter die Polsterwolle gepackt oder alles durcheinander? Grüße, Angelika

Re: Lavendel im Hummelkasten Alex (Bombus-Admin, Chiemgau, Bayern) 06.06.2005 18:18

Hallo Angelika,

schau mal hier:

Suchen bei bombus.de (externer Link, nicht mehr verfügbar)

und gib Lavendel ein...

Servus,

Alex

Re: Re: Lavendel im Hummelkasten Angelika L. 07.06.2005 10:20

Hallo Alex,

vor lauter Bäumen sehe ich den Wald nicht mehr. Danke schön, hab´s sofort gefunden. :-) Grüße, Angelika

Re: Lavendel im Hummelkasten susanne 07.06.2005 11:37
Hallo Angelika,

Du kannst auch bei www.aktion-hummelschutz.de nachschauen. Hans Wiedl hat da seine seit Jahren praktizierte Mehthode beschrieben. Er scheint die Einstreu fast vollständig aus Lavendel herzustellen und bewahrt den dafür im Herbst geernteten Lavendel in Duftdichten Plastikbeuteln über Winter auf. Außerdem nimmt er Kernseifestücke dazu.
Grüße Susanne

Re: Re: Lavendel im Hummelkasten Angelika L. 09.06.2005 20:04
Danke, habe ich noch garnicht gesehen. Grüße, Angelika
tote Hummelköniginen Karl-Heinz 07.06.2005 15:23

Hallo Hummelfreunde,
bei mir sind alle 6 Hummelkästen besetzt. Im Jahr der Steinhummel haben sich 4 Steinhummeln ange-siedelt. Dazu kamen auch die Wiesen- und die Erdhummeln in ihre angestammten Kästen zurück. Da ich einen Meisenkasten im Frühjahr nicht sauber-gemacht habe, sind dort ebenfalls Hummeln einge-zogen. Nur habe ich noch nicht mitbekommen um welche Art es sich handelt. Falls es Steinhummeln sind, muß ich noch einen größeren Kasten bauen.
Leider habe ich in meinen besiedelten Kästen viele tote Hummelkönginen gefunden, sicher sind sie in diesen Kästen geboren und nun beim Kampf ums Leben gekommen. Das ist alles sehr tragisch, nur wie kann man so etwas verhindern? Wer weiß da Bescheid?

Gruß Karl-Heinz

Re: tote Hummelköniginen Stefan Lennertz 07.06.2005 22:54

Das ist sicherlich nicht so einfach, da es sehr viel Aufmerksamkeit verlangt, aber grundsätzlich kann man darauf achten ob der Kasten von einer Rückkehrerin besiedelt wurde und ihn dann versetzen. Im Prinzip kann man dann an selbige stelle einen neuen Kasten stellen.

Eine andere Alternative sehe ich nicht, wenn man sicherstellen will das zurückkehrende Hummeln ihr Nest wiederfinden. Schließlich wäre es ja möglich gar nur eine überlebt.

Gruß,
Stefan

Hallo Hummelfreunde,
bei mir sind alle 6 Hummelkästen besetzt. Im Jahr der Steinhummel haben sich 4 Steinhummeln ange-siedelt. Dazu kamen auch die Wiesen- und die Erdhummeln in ihre angestammten Kästen zurück. Da ich einen Meisenkasten im Frühjahr nicht sauber-gemacht habe, sind dort ebenfalls Hummeln einge-zogen. Nur habe ich noch nicht mitbekommen um welche Art es sich handelt. Falls es Steinhummeln sind, muß ich noch einen größeren Kasten bauen.
Leider habe ich in meinen besiedelten Kästen viele tote Hummelkönginen gefunden, sicher sind sie in diesen Kästen geboren und nun beim Kampf ums Leben gekommen. Das ist alles sehr tragisch, nur wie kann man so etwas verhindern? Wer weiß da Bescheid?

Gruß Karl-Heinz
Re: tote Hummelköniginen susanne 08.06.2005 09:55
Hallo Karl-Heinz,

Glückwunsch zu Deinen Hummelnestern. Die im Vogelkasten sind bestimmt baumhummeln, die sind ja bekannt dafür.

Zur frage der vermeidung von totgestochenen Rückkehrerinnen:
man darf das Nest einfach nicht an denselben Platz stellen. Da muss man sich eben fragen, was wichtiger ist, sicher ein "eigenes" Hummelnest zu bekommen oder insgesamt möglichst viele Gründungen zu ermöglichen. Ich persönlich finde, der Hummelschutz sollte hier vorgehen.

Wer viel Zeit hat, kann auch abpassen, wenn eine Königin sich den Kasten anschaut und den dann versetzen. So kann man mehrere Königinnen hintereinander "ernten".

Für mich kommt das nicht in Frage, da ich vollzeit arbeiten gehe. Also stelle ich die Kästen jedes Jahr ein bischen um. Meine Erdhummeln sind zudem lausige Rückkehrerinnen. Von den Baumhummeln haben letztes Jahr etliche an der alten Stelle vom Vorjahr gesucht und sich dann mangels Kasten anderswo verteilt. Sie sind noch in der Nähe geblieben, denn ich habe sie an den Trachtpflanzen häufig beobachten können.

Nächtes Jahr werde ich damit wohl überhaupt keine Probelem haben. es gibt dieses Jahr unheimlich viele Mäuse im Garten. Die werden schon Wohnraum fürs nächste Jahr schaffen.

Grüße Susanne

Re: Re: tote Hummelköniginen Unbekannt 09.06.2005 12:41

Hallo Susanne,
vielen Dank für Deine schnelle Antwort. In dem Vogelnistkasten sind übrigens Steinhummeln, also ebenfalls Rückkehrer vom letzten Jahr, denn da hatte ich 2 sehr schöne Steinhummelvölker.
Den Standort meiner Kästen kann ich leider nicht verändern, denn sie befinden sich bei mir im Energiekeller. Die Eingänge am Kellerfenster sind mit den Kästen mittels eines Riffelschlauches (25mm) verbunden, sind nebeneinander plaziert und sind auch farblich unterschiedlich ge-kennzeichnet. Nach Besatz stecke ich dann sofort den Balkon mit einen kleinen Seiteneingang drauf. Im vorigen Jahr waren es 3 Eingänge, wo es in diesem Jahr Tote gab, und in diesem Jahr habe ich auf 5 erweitert.
Dieses Hummelfenster, wie wir es nennen, befindet sich direkt neben unserer Sitzecke wo gegessen und gefeiert wird. Natürlich amüsieren wir uns köstlich über unsere kleinen Hummelchen. Wenn da nicht das Problem mit den vielen Rückkehrern wäre.
Aber vielleicht bastle ich mir für nächstes Jahr neue Balkons mit seitlichen Eingang auf der anderen Seite.
Viel Spaß noch mit Deinen Hummeln
Karl-Heinz

> Hallo Karl-Heinz,
Glückwunsch zu Deinen Hummelnestern. Die im Vogelkasten sind bestimmt baumhummeln, die sind ja bekannt dafür.

Zur frage der vermeidung von totgestochenen Rückkehrerinnen:
man darf das Nest einfach nicht an denselben Platz stellen. Da muss man sich eben fragen, was wichtiger ist, sicher ein "eigenes" Hummelnest zu bekommen oder insgesamt möglichst viele Gründungen zu ermöglichen. Ich persönlich finde, der Hummelschutz sollte hier vorgehen.

Wer viel Zeit hat, kann auch abpassen, wenn eine Königin sich den Kasten anschaut und den dann versetzen. So kann man mehrere Königinnen hintereinander "ernten".

Für mich kommt das nicht in Frage, da ich vollzeit arbeiten gehe. Also stelle ich die Kästen jedes Jahr ein bischen um. Meine Erdhummeln sind zudem lausige Rückkehrerinnen. Von den Baumhummeln haben letztes Jahr etliche an der alten Stelle vom Vorjahr gesucht und sich dann mangels Kasten anderswo verteilt. Sie sind noch in der Nähe geblieben, denn ich habe sie an den Trachtpflanzen häufig beobachten können.

Nächtes Jahr werde ich damit wohl überhaupt keine Probelem haben. es gibt dieses Jahr unheimlich viele Mäuse im Garten. Die werden schon Wohnraum fürs nächste Jahr schaffen.

Grüße Susanne
Re: Re: Re: tote Hummelköniginen susanne 09.06.2005 14:02
Hallo Karl-Heinz,

kannst Du die Riffelschläuche nicht einfach etwas verlängern und einfach wo anders enden lassen als im jeweils letzten Jahr? Wenn Du z.B. ein Jahr kurze Schläuche, ein Jahr lange Schläuche machst, könnte das evtl. schon nützen.

Ich finde das aus Sicht des Hummelschutzes schon problematisch, wenn man sozusagen den Königinnentod vorprogrammiert. Auch wenn wir alle Spaß an unseren Kästen haben, ist das ja nicht der eigentliche Zweck der Veranstaltung.
In der Natur kommt das Totstechen im alten Nest sicher seltener vor, weil alte Mäusenester über Winter wahrscheinlich eher komplett zerstört werden und dann kein Streitobjekt mehr da ist.

Grüße Susanne

Lagebericht meiner Völker Michel 08.06.2005 01:29

Mittlerweile habe ich die beiden Steinhummelkolonien erfolgreich vereinigt. Das ergab dann ein stärkeres Völkchen mit bereits 15 Arbeiterinnen, neue Generationen werden diese Woche schlüpfen. Die Steinhummelkönigin musste ich zwischendurch vor 2 Felsenkuckuckshummeln schützen. Nun habe ich den Eingang verengt und damit das Problem gelöst. Bei den Wiesenhummeln werden die ersten Geschlechtstierkokons angelegt, zumindest sind recht große Kokons dabei. Auch hier geht es der Königin gut. Trotz Temperaturen, die eher an Winter erinnern (heute nach Graupelgewitter 4 °C) flogen die Hummeln aus. Zumindest hier scheinen sich die Völker trotz des schlechten Wetters ganz gut zu entwicklen.

Viele Bilder habe ich auch auf meiner Internetseite reingesetzt:

http://www.insektenstaaten.de/1000052.html

Viele Grüße
Michel

Re: Lagebericht meiner Völker Manfred 08.06.2005 07:36

Hallo,

bei mir ist nur ein Ackerhummelvolk geblieben, insgesamt gingen somit 1x dunkle Erdhummel, 1x Ackerhummel und 1x Steinhummel verloren. Die Ackerhummeln haben ihr Nest komplett umgebaut, es ist jetzt in der Streu eingegraben und mit einer Hülle aus Spänen, Wachs und Kittharz umgeben, d.h. irgendwelche Kontrollen und Beobachtungen im Nest sind unmöglich geworden. Mittlerweile fliegen Drohnen der Wiesenhummeln und Baumhummeln sowie erste Jungköniginnen der Baumhummeln.
Die Baumhummeln sind die Gewinner des kalten Frühjahrs, es gibt von ihnen deutlich mehr als von allen anderen Hummelarten. Verlierer sind eindeutig die Erdhummeln. Es gibt so wenige, dass am Abend noch Pollen im Klatschmohn vorhanden ist.

Gruß aus HH
Manfred

Re: Re: Lagebericht meiner Völker susanne 08.06.2005 09:58
Hallo Manfred,

der Klatschmohn-Pollenrest am Abend - das ist ja ein witziges Messinstrument für Hummeln.
Aber Du hast völlig recht, bei mir wird auch nicht alles abgeerntet, was da ist.
Grüße Susanne

Re: Re: Lagebericht meiner Völker Stefan Lennertz 08.06.2005 10:40

" Verlierer sind eindeutig die Erdhummeln."

Gruß aus HH
Manfred

So ist Lage auch hier treffend beschrieben. Außer meinem Wiesenhummelvolk konnte ich keine anderen Hummeln mehr ausmachen.

Schlimm.

Gruß,
Stefan

Re: Re: Lagebericht meiner Völker Unbekannt 10.06.2005 12:35

Hallo Manfred,

auch ich habe leider meine Erdhummelkönigin verloren. Sicher ist sie bei ihren gelegentlichen Ausflügen ums Leben gekommen. Sehr schade, denn die 60 Arbeiterinnen haben nun keinen richtigen Plan mehr. Übrigens war es eine s.g. Rückkehrerin,
die ich unterirdisch untergebracht hatte.
Im vorigen Jahr war es ein riesiges Volk.
Na ja, was soll’s, im neuen Jahr ein neuer Anlauf.

Viel Spaß noch

Karl-Heinz

Hallo,

bei mir ist nur ein Ackerhummelvolk geblieben, insgesamt gingen somit 1x dunkle Erdhummel, 1x Ackerhummel und 1x Steinhummel verloren. Die Ackerhummeln haben ihr Nest komplett umgebaut, es ist jetzt in der Streu eingegraben und mit einer Hülle aus Spänen, Wachs und Kittharz umgeben, d.h. irgendwelche Kontrollen und Beobachtungen im Nest sind unmöglich geworden. Mittlerweile fliegen Drohnen der Wiesenhummeln und Baumhummeln sowie erste Jungköniginnen der Baumhummeln.
Die Baumhummeln sind die Gewinner des kalten Frühjahrs, es gibt von ihnen deutlich mehr als von allen anderen Hummelarten. Verlierer sind eindeutig die Erdhummeln. Es gibt so wenige, dass am Abend noch Pollen im Klatschmohn vorhanden ist.

Gruß aus HH
Manfred
Re: Re: Re: Lagebericht meiner Völker Manfred 10.06.2005 15:29

Hallo Karl-Heinz,

bist Du sicher, dass die Königin weg ist und sich nicht nur verkrochen hat? Bei 60 Arbeiterinnen dürfte sie schon lange keine Ausflüge mehr machen. Wenn die Königin wirklich nicht mehr da ist, werden bei dieser Volksstärke dominante Stockhummeln in den kommenden Tagen mit der Eiablage beginnen und Drohnen aufziehen.

Gruß aus HH
Manfred

Re: Lagebericht meiner Völker Angelika L. 09.06.2005 20:15

Hallo, bei uns im Garten sind nur Ackerhummeln und Gartenhummeln zu sehen. Steinhummeln überhaupt nicht.Da habe ich im Frühjahr nur eine einzige Königin gesehen. Bei den Baumhummeln in der Hauswand tut sich zur Zeit auch nicht viel.
Auch die Horni im Hummelkasten ist noch da. Zumindest waren die Blätter die ich ein Stückchen ins Einflugloch gesteckt habe zur Seite geschoben.

Zum Mohn: In meiner Trachtecke habe ich auch türkischen Mohn gepflanzt, sehe aber nie eine Hummel an den schönen Blüten. Sind das etwa keine Trachtpflanzen? Aber der Beinwell ist zur Zeit sehr atraktiv. Insgesamt sind hier sehr wenige Hummeln unterwegs. Grüße, Angelika L.

Re: Re: Lagebericht meiner Völker susanne 10.06.2005 10:58
Hallo, bei uns im Garten sind nur Ackerhummeln Hallo Angelika,

der türkische Mohn ist nur nur eine sondern DIE Trachtpflanze für Völker, die Pollen sammeln.
Vielleicht haben sie ihn noch nicht gefunden?? Oder sie brauchen noch nicht soviel Pollen?
Bei mir sind meist mehrere Hummeln, Erdhummeln, aber auch andere, im Mohn und man hört ihr lautes vibrieren (bzzzzzz) noch in 3m Entfernung.
Grüße Susanne

Re: Re: Re: Lagebericht meiner Völker Angelika L. 10.06.2005 22:03
Bei mir sind meist mehrere Hummeln, Erdhummeln, aber auch andere, im Mohn und man hört ihr lautes vibrieren (bzzzzzz) noch in 3m Entfernung.
Grüße Susanne

Da könnte man ja glatt neidisch werden. Auch heute beim schönen Wetter, waren hier nicht viele Hummeln zu sehen.Ich dachte schon, ausgerechnet der türk. Mohn wäre doch keine Trachtpflanze. Am Hummelkasten mit der Hornisse hat sich auch nichts mehr getan. Ich warte noch ein bißchen, dann sehe ich nach. Grüße, Angelika L.

Hummel im Kasten maeggie 09.06.2005 19:19

In Schrank auf meiner Terasse hat sich eine Hummel-Königin eingenistet. Am Boden dieses Schrankes ist ein zusammengelegtes Frottetuch, in welchem sie ein Nest angelegt hat. Es sind auch schon kleine Hummel da.... was uss ich tun ? möchte das Nest nicht zerstören..

Re: Hummel im Kasten Angelika L. 09.06.2005 20:18
Hallo, ich würde das Nest einfach in Ruhe lassen, wenn das geht und du den Schrank nicht so oft brauchst. Kannst du die Hummeln beschreiben? Dann läßt sich feststellen, welche Art es ist und ob es eine eher friedliche oder kesse Hummelart ist. Grüße, Angelika L.
Re: Re: Hummel im Kasten maeggie 09.06.2005 20:26
>Hallo, ich würde das Nest einfach in Ruhe lassen, wenn das geht und du den Schrank nicht so oft brauchst. Kannst du die Hummeln beschreiben? Dann läßt sich feststellen, welche Art es ist und ob es eine eher friedliche oder kesse Hummelart ist. Grüße, Angelika L.
>
Re: Re: Hummel im Kasten maeggie 09.06.2005 20:31
>Hallo, ich würde das Nest einfach in Ruhe lassen, wenn das geht und du den Schrank nicht so oft brauchst. Kannst du die Hummeln beschreiben? Dann läßt sich feststellen, welche Art es ist und ob es eine eher friedliche oder kesse Hummelart ist. Grüße, Angelika L.
> es ist eine friedliche Hummel und sie hat sogar schon einen Namen. Es würde mich interessieren, was dann im Herbst/Winter mit dem Nachwuchs passiert ?

Grüessli maeggie

Re: Re: Re: Hummel im Kasten Stefan Lennertz 09.06.2005 23:22

Das finde ich ja Amüsant, bei mir hatte vor zwei Jahren ebenfalls eine Hummel in einem Handtuch ein Nest gegründet. Das war damals eine Wiesenhumel, die gehören zu den eher kleineren Arten und finden in dem Handtuch genügend Platz.

Erkennen kann man sie am Orange farbenen Po und einen Streifen in der selben Farbe hinter dem Kopf. Ebenfalls sehr auffällig sind die wirklich sehr kleinen ersten Arbeiterinnen, echte Miniausgaben.

Mein Tip: einfach gewähren lassen.
Die Königin wird jetzt im Nest bleiben, und mit ihrem Volk im Herbst sterben. Wann das genau sein wird hängt auch vom Wetter ab. Lediglich die Jngköniginnen werden bis nächstes Jahr überleben.

Gruß,
Stefan

> >Hallo, ich würde das Nest einfach in Ruhe lassen, wenn das geht und du den Schrank nicht so oft brauchst. Kannst du die Hummeln beschreiben? Dann läßt sich feststellen, welche Art es ist und ob es eine eher friedliche oder kesse Hummelart ist. Grüße, Angelika L.
> > es ist eine friedliche Hummel und sie hat sogar schon einen Namen. Es würde mich interessieren, was dann im Herbst/Winter mit dem Nachwuchs passiert ?
Grüessli maeggie