Beiträge aus 2004

Großes Hummelsterben ! Kira Eija 21.07.2004 16:55

Hallo!

In meinem Garten lebt zur Zeit ein Hummelvolk (ich glaube es sind Steinhummeln, bin mir aber nicht sicher). Seit einigen Tagen fallen mir immer wieder Hummel auf, die plötzlich nicht mehr fliegen können. Dann vertrockenen die Flügel zu kleinen braunen Stummeln, dann fallen sie ab, und kurz darauf ist die Hummel tot. Täglich sehe ich mehr Hummeln, die daran leiden. Mein Garten sieht schon aus wie nach einem Massaker!

Kann mir jemand sagen was das ist und vor allem was man dagegen tun kann.

Danke schon mal im vorraus.
Kira

Re: Großes Hummelsterben ! Johann Wiedl 21.07.2004 21:30
Hallo!

In meinem Garten lebt zur Zeit ein Hummelvolk (ich glaube es sind Steinhummeln, bin mir aber nicht sicher). Seit einigen Tagen fallen mir immer wieder Hummel auf, die plötzlich nicht mehr fliegen können. Dann vertrockenen die Flügel zu kleinen braunen Stummeln, dann fallen sie ab, und kurz darauf ist die Hummel tot. Täglich sehe ich mehr Hummeln, die daran leiden. Mein Garten sieht schon aus wie nach einem Massaker!

Kann mir jemand sagen was das ist und vor allem was man dagegen tun kann.

Danke schon mal im vorraus.
Kira

Hallo Kira,

im vergangenen Jahr konnte ich flügelose, bzw. Hummeln mit verkrüppelten Flügen bei einem Ackerhummelvolk feststellen. In diesem Jahr tritt dieses Phänomen bei einem Steinhummelvolk auf. Hier habe ich in den vergangenen Tagen bereits sechs flugunfähige Jungköniginnen vorgefunden. Eine Nachschau im Nest ergab keinen Wachsmottenbefall. Die Ursache für diese Mißbildungen sind mir nicht bekannt, vielleicht sind sie genetisch bedingt oder es spielen Umwelteinflüsse eine Rolle.

Grüsse
Hans Wiedl, Emmerich am Rhein

Seltsames Ende bei den Steinhummeln Manfred 22.07.2004 07:39

Hallo,

gestern (21.07.) wollte ich mein Steinhummelnest entsorgen, da auf Erschütterungen oder Pusten keine Reaktion mehr kam. Beim Öffnen des Nestes gab es dann doch noch Leben. Es war eine etwas mitgenommen aussehende Königin und eine (!) frisch geschlüfte Arbeiterin (!!) vorhanden. Puppen oder Larven konte ich nicht entdecken, außerdem waren die unteren Wabenetagen angeschimmelt.
Die Könign habe ich dann aus dem Kasten genommen. Sie ist nach kurzer Zeit abgeflogen und nach ein paar Runden in der Nestumgebnung wieder ins Flugloch zurückgeflogen. Daruafhin habe ich die angeschimmelten Waben herausgenommen und das Nest wieder zugedeckt.
Hat jemand so etwas schon einmal beobachtet?

Gruß
Manfred

Re: Seltsames Ende bei den Steinhummeln Balthasar 25.07.2004 22:34

hallo Manfred
Ähnliches habe ich letztes Jahr bei einem Volk der dunklen erdhummel gesehen. Beim Entsorgen fand ich die Altkönigin und eine Arbeiterin als letzte Stockgenossen vor. Damit ist die Story von der REbellion und dem Königinmord zumindest infrage gestellt.
Heuer habe ich mehrmals beobachtet, daß zur Zeit des Jungköniginnenfluges immer wieder einmal eine Arbeiterin erschien und einen sauberen Orientierungsflug vollzog. Vermutlich werden sogar neben den Jungköniginnen auch immer wieder doch auch Arbeiterinnen großgezogen.
liebe Grüsse - Balthasar

Beiträge für ein Internetlexikon -wikipedia Linum 22.07.2004 16:47

Welcher Hummelfreund hat Lust, sein Wissen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen?
Fachwissen ist immer gut, um Schutzmassnahmen für unsere fliegenden Freunde anzuregen.
Mittlerweile ist der Beitrag allerdings schon relativ ausführlich. Aber Details können ja nicht schaden.

http://de.wikipedia.org/wiki/Hummeln

Bienen, Wespen und Hornissen sind auch vertreten.

Nistkästen - ja oder nein? Eva 23.07.2004 10:17

Hallo, alle zusammen! Mit ganz viel Interesse habe ich mich durch diese Seiten und das Forum durchgelesen(und auch unten schon was kurzes geschrieben). Ich mag HUmmeln besonders gerne, und beobachte sie gerne in unserem Garten.
Mein Mann ist Hobby-Imker , und hat auch ein paar Bienenvölker . Von daher versuchen wir natürlich, unseren Garten möglichst insektenfreundlich zu gestalten. Für Solitärbienen habe ich an der Terrasse auch Nisthilfen angebracht, die werden inzwischen ganz gut angenommen. (Zur Zeit sind da die schönen Goldwespen zu beobachten, die parasitieren wohl bei den Nestern der Mauerbienen)
Zu den Hummeln: Ich würde es ja schön finden, auch mal ein Hummelnest im Garten beobachten zu können - aber habe vor ein paar Jahren mal in der Zeitschrift des NaBu gelesen, daß es besser sei, den Garten insgesammt so zu gestalten, daß genügend natürliche Nistgelegenheiten entstehen. Das sei der beste Hummelschutz.
Mit künstlichen Nisthilfen würde mehr Schaden als Nutzen entstehen, weil sie oft nicht am richtigen Standort seien.
Was ist Eure Erfahrung und Meinung dazu?
Grüße aus dem hohen Norden von Schleswig-Holstein,Eva

Re: Nistkästen - ja oder nein? susanne 23.07.2004 14:35
Hallo Eva,

das ist eine uralte und doch aktuelle Diskussion, die keine eindeutige Antwort kennt.
In einer idealen Welt gibt es genügend alte Mäusenester und sonstige "Rümpelecken", die den Hummeln reichen, nur ist die Welt eben nicht ideal.
Ich versuche bei mir im Garten beides, zum einen den generell hummelfreundlichen Garten mit unordentlichen Ecken und vielen Trachtpflanzen, zum anderen Nistkästen in überschaubarem Rahmen (derzeit 3, davon zwei besiedelt und zusätzlich zwei "wilde" Nester).

Wirklich problematisch und durchaus schädlich können Nistkästen da sein, wo neben den relativ anspruchslosen Hummelarten (z.B. Erd-, Garten-, Stein-, Baum-, Ackerhummeln) die gerne einen Nistkasten annehmen auch wirklich seltene Arten mit höherem Anspruch vorkommen.
Hier machen sich dann die Hummeln Konkurrenz untereinander und da haben die vom Menschen geförderten Nistkastenhummeln dann einfach den besseren Start, vor allem wenn sie über Trachtpausen auch noch mit Futter hinweggeholfen bekommen.
Schau doch auch mal in die Seiten der aktion-hummelschutz.de, da findest Du viel Wissenswertes zu Hummeln und auch was zu diesem Thema.

Grüße
Susanne

Hummel werden attakiert Stefan 25.07.2004 16:46

Hallo, ich habe mehrere Lavendelstauden, die fleißig von Hummeln besucht werden. In letzter Zeit enddecke ich ab und zu eine Hummel, die an der Blüte verstorben ist (Ich setze keine Spritzmittel ein). Heute erkenne ich mehrer Insekten die formmäßig Bienen sein könnten, den Hinterleib aber in eine Art Wespenzeichnung führen (die gelben Linien sind in der Mitte des Hinterleibes allerdings unterbrochen) Dieses Insekt attakiert die Hummel an der Blüte mit Stichen. Mehrere dieser Insekten haben heute Mittag drei Hummeln abgestochen. Diese lommelten noch eine Weile auf dem Bodfen herum bis Sie starben. Was um alles in der Welt ist das? (Keine Hornisse, dies ist mir gut bekannt.)
Gruß Arpad

Re: Hummel werden attakiert Stefan 25.07.2004 17:00

Ich versuch mal ein Bild einzustellen
[img]www.av-molnar.de/fixfoto/humkil.jpg[/img]

Re: Re: Hummel werden attakiert Horst 25.07.2004 19:04

Hallo Stefan,
bei Deinem Insekt handelt es sich um eine Solitärbiene und zwar um die Wollbiene. Näheres kannst Du bei "www.wildbienen.de" unter Solitärbienen erfahren.

Gruß
Horst

Re: Re: Re: Hummel werden attakiert Unbekannt 25.07.2004 20:14

Merci vielmals, das ist Sie.

Hallo Stefan,
bei Deinem Insekt handelt es sich um eine Solitärbiene und zwar um die Wollbiene. Näheres kannst Du bei "www.wildbienen.de" unter Solitärbienen erfahren.

Gruß
Horst
Entwicklungsstand meiner Völker susanne 27.07.2004 13:26

Hallo allerseits,
nachdem schon einige geschrieben haben, ihre Hummeln gingen dem Ende zu, habe ich gestern mal wieder in meine Nester geschaut. Vorher war hier immer so drückendes Wetter, keine gutes Nachseh-Wetter meiner geringen Erfahrung nach, da sind die Hummeln so zickig. Gestern wars dagegen kalt und nass.
Beide Hummelkästen sind unglaublich dreckig, vor allem in den Ecken, die Damen Erd- und Steinhummel sind wirklich Schweinchen.
Außerdem gibt es bei den Steinhummeln Unmengen Ohrkneifer (vorwiegend auf der Abdeckung) und Asseln (vorwiegend im Innenraum). Die Erdhummeln beherbergen auch Ohrkneifer und immer noch ein paar Ameisen auf der Abdeckung. Im Innenraum waren hier nicht so viele Mitbewohner.
Die Steinhummeln haben auch jetzt ihr Nest noch nicht so vollständig in Streu eingegraben wie die Erdhummeln, bei letzteren ist keine Wolle mehr zu sehen.

In beiden Nestern ist noch Betrieb, allerdings deutlich reduziert. Die Hummeln wirkten etwas schwerfällig, mag aber auch am kalten Wetter gelegen haben.
Obenauf saßen mal wieder einige "Faulpelze" die Pause machten, bei den Erdhummeln eindeutig auch Jungköniginnen, bei den Steinhummeln bin ich mir nicht sicher. Es gab größere, aber die sehen alle im Vergleich mit den dicken "Erdis" so grazil aus.
Die Wolle habe ich nicht auseinandergezogen, selbst wenn jetzt doch noch Wachsmotten drin sind, würde ich sie nicht mehr bekämpfen. Da kann ich mir und den Hummeln die Aufregung ersparen.

Im Garten fliegen immer noch Drohnen, die ich nicht so richtig zuordnen kann. Es könnten Wiesenhummeln sein, wenns nicht schon so spät im Jahr wäre, vielleicht sinds also Steinhummeldrohnen mit gelbem Kragen.
Außerdem überwiegt nun die Ackerhummel, vereinzelt gibt es auch noch Gartenhummeln und natürlich die "eigenen".

Wie sieht es denn bei Euch so aus?????

Grüße
Susanne

Re: Entwicklungsstand meiner Völker Manfred 28.07.2004 07:59

Hallo Susanne,

hier in Hamburg gibt es nur noch Erdhummeln und Ackerhummeln.
Mein Steinhummelnest ist seit letzter Woches verwaist,das Nest hat bereits Schimmel angesetzt. Die Erdhummeln haben noch Puppen, aber mittlerweile auch keine Larven mehr. Es wird sich um Drohnenbrut handeln, da seit über 1. Monat keine Königin mehr vorhanden ist. Im Nistkasten befindet sich zahlreiches Getier, doch das Nest ist mit einer dicken Wachshülle umgeben und sieht innen sauber aus. Der abgestorbene Teil war ja von Wachsmotten angefressen worden.

Somit hatte das Steinhummelvolk vom ca. 7. April bis 22. Juli Bestand, das Erdhummelvolk vom 20. März und wird wohl noch bis Anfang August halten.

Gruß aus HH
Manfred

Re: Entwicklungsstand meiner Völker Stefan Lennertz 28.07.2004 12:42

Hallo susanne,

meine zwei in Selbstansiedlung entstandenen Nester, je einmal Erdhummeln und Ackerhummeln, hatten sich eigentlich gut entwickelt. Während die Ackerhummeln sich offensichtlich auf ihrem Höhepunkt befinden tut sich bei den Erdhummeln gar nichts mehr. Der Flugverkehr war schon vor ca. zwei Wochen stark zurückgegangen. Mir erscheint das sehr früh und plötzlich. Da das Nest allerdings in einer dichten Hecke zuhause war kann man nicht nachschauen woran es liegen könnte.

Zu meiner Überraschung ist ein anderes, neu entdecktes Nest, zur Zeit sehr aktiv. Hierbei handelt es sich um Steinhummeln. Wie ich schon vor kurzem angedeutet hatte scheinen diese ebenfalls auf ihrem Höhepunkt zu sein.

Eine dicke Gartenhummel und ein paar Wiesenhummeln sind hier ebenfalls noch unterwegs.

Gruß,
Stefan

Re: Entwicklungsstand meiner Völker Michel 31.07.2004 12:58

Nach der Rückkehr aus dem Urlaub habe ich heute seit 2 Wochen mal wieder nach meinen Nestern geschaut. Die Wiesenhummeln sind abgestorben, hatten aber viele Jungköniginnen (ca 40). Die Ackerhummeln scheinen sich nicht gut zu entwickeln und tümpeln vor sich hin. Die Steinhummeln haben jetzt ihren Höhepunkt erreicht. 150 Tiere beherbergt das Nest. Die Geschlechtstiere werden derzeit aufgezogen, einige Drohnen und Jungköniginnen fliegen bereits aus (wobei die Jungköniginnen wahre Monsterbrummer sind, mindestens so groß wie die der Dunklen Erdhummeln). Ihre Aggrssivität ist jetzt nicht zu unterschätzen, ohne Imkeranzug ist kein Nachsehen mehr drin.
Auch in meinen Nistkasten lebt so allerlei Kleingetier, welches aber keinen Schaden anrichtet. Wachsmotten hatte ich bisher nur bei den Wiesenhummeln, aber zu diesem Zeitpunkt war das Nest schon so gut wie verlassen.

Soweit die Lage meiner 3 Völker.

Viele Grüße
Michel

Alternative zu Polsterwolle Elke 27.07.2004 15:58

Hallo!
Da ich meinen Hummelkasten dieses Jahr relativ spät bekommen habe (er ist "second hand"), hatte ich keine Zeit, Polsterwolle zu bestellen. Stattdessen habe ich "Schlafkugeln" genommen, das ist so ein weißes Synthetikzeug, sieht ein bisschen aus wie Watte, sind aber so kugelige weiche Klumpen drin.
Meine Wiesenhummeln fanden das Zeug jedenfalls so toll, dass sie eifrig ihr Nest damit vergrößert haben. Da sie im Vorraum vom Kasten in einem alten Mäusenest genistet haben, haben sie die Schlafkugeln sogar aus dem Hauptraum angeschleppt, als das Nest zu klein wurde.

Es scheint ganz gut zu isolieren und es ist so weich, dass die Hummeln sich nicht verheddern können - hat von euch jemand sonstige Einwände, Schlafkugeln lieber nicht zu verwenden?

Viele Grüße
Elke

Re: Alternative zu Polsterwolle Manfred 28.07.2004 07:52

Hallo Elke,
"Schlafkugeln" sagt mir nichts. Ich habe neben Polsterwolle schon verschiedene Materialien gehabt (Hanf, Flachs, Vogelnest, aus dem Rasen ausgeharktes Gras-/Moosgemisch), die Hummeln sind da nicht wählerisch, sofern folgende Voraussetzungen erfüllt sind:
das Nistmaterial muss gut isolieren;
dus dem Nistmaterial muss sich eine Kugel formen lassen, d.h. leicht verzupfbar sein;
es darf bei Feuchtigkeit nicht verschimmeln;
es darf nicht hygroskopisch (wasseranziehend)sein.
Mir persönlich hat Flachs (gibt es als ökologischen Dämmstoff)am besten gefallen, da mit diesem Material die Nestkontrolle bisher am einfachsten war.

Viele Grüße
Manfred

Re: Re: Alternative zu Polsterwolle susanne 28.07.2004 16:58
Mir persönlich hat Flachs (gibt es als ökologischen Dämmstoff)am besten gefallen, da mit diesem Material die Nestkontrolle bisher am einfachsten war.

Hallo Manfred,
da tuene sich ja neue Möglichkeiten auf....
Wieso war das einfacher? Kleben sie das nicht so mit Wachs zusammen?
Ich dachte immer, Flachs wäre so ganz langfaserig, stört das nicht?
Bekommt man das dann im Ökobauhandel???

Neugierige Grüße aus H
Susanne

Re: Re: Re: Alternative zu Polsterwolle Manfred 30.07.2004 07:53
Hallo Manfred,
da tuene sich ja neue Möglichkeiten auf....
Wieso war das einfacher? Kleben sie das nicht so mit Wachs zusammen?
Ich dachte immer, Flachs wäre so ganz langfaserig, stört das nicht?
Bekommt man das dann im Ökobauhandel???

Neugierige Grüße aus H
Susanne

Die Hummeln haben im Flachs eine Wachskugel gebaut, von der sich der Flachs leicht ablösen ließ (weil die Fasern so lang sind). Beim Einfüllen muss ein Teil vom Flachs sehr gut verzupft werden, damit die langen Fasern nicht stören.
Wie Du richtig vermutest, gibt es Flachs im Ökobauhandel.

Gruß
Manfred

Re: Alternative zu Polsterwolle Stephan 29.07.2004 18:38

Kann man auch Hamsterwolle nehmen?

Re: Re: Alternative zu Polsterwolle Balthasar 29.07.2004 21:24
würde ich keinesfalls empfeheln. Die Gefahr sich mit den Tarsen zu verheddern ist sehr groß. Habe auch schon manchen Hamster mit abgeschnürtem Bein gesehen. L.G. Balthasar
Wespennest im Rollokasten! was tun?????? Bienchen 28.07.2004 19:05

könnt ihr mir helfen

was tut man denn wenn man wespen im rollokasten hat? gibt es irgend eine möglichkeit diese selber zu entfernen. die feuerwehr hat darf es nicht mehr und die spezielle firma will 80 euro dafür.

wäre euch dankbar für einen tip

Bienchen

Re: Wespennest im Rollokasten! was tun?????? Elke 29.07.2004 07:36

Hallo!
Versuch es mal hier:

[URL=http://www.hymenoptera.de/hymenopteraforen/]hymenopteraforen[/URL]

Registrierung ist in dem Forum nicht nötig, du kannst auch erstmal die FAQs durchsuchen.

Viele Grüße
Elke

Re: Wespennest im Rollokasten! was tun?????? Unbekannt 29.06.2005 10:00
könnt ihr mir helfen

was tut man denn wenn man wespen im rollokasten hat? gibt es irgend eine möglichkeit diese selber zu entfernen. die feuerwehr hat darf es nicht mehr und die spezielle firma will 80 euro dafür.

wäre euch dankbar für einen tip

Bienchen
Re: Re: Wespennest im Rollokasten! was tun?????? susanne 29.06.2005 10:43

Hallo Bienchen,
tja, jede Leistung hat halt ihren Preis. Probier es noch mal bei www.hymenoptera.de Da gibt es mehr zu Wespen im allgemeinen und besonderen. Auch zu Umsiedlern.
Gruß Susanne

Foto einstellen ? Hummel bestimmen Karin 29.07.2004 16:35

Vor kurzem habe ich mein Herz für Bienen und Hummeln entdeckt, da es in unserem Garten lautstark brummt und summt.
Ich habe viele Kräuter in meinem Steingarten, die jedes Jahr von zahlreichen Hummeln und Bienen aufgesucht werden. Nun habe ich eine einzige Hummel gesehen, die anders aussah, als alle anderen Arten, die hier sonst so rumschwirren. Sie hatte ein rötliches Hinterteil, war sonst ganz schwarz und hatte ganz vorn noch eine etwas heller gefärbte Binde, kann auch der Kopf gewesen sein.
Kann man hier Fotos einstellen ?

Re: Foto einstellen ? Hummel bestimmen Karin 30.07.2004 07:16

Ich versuch mal ein Foto einzustellen
🖼 Bild nicht mehr verfügbar

Re: Re: Foto einstellen ? Hummel bestimmen Alexander 30.07.2004 11:42

Hallo Karin,

Bilder kann man hier ganz normal mit HTML-Tags einfügen - ich habe mir erlaubt Deinen Beitrag zu ändern.

Diese Hummel sieht aus wie eine Wiesenhummel. Mehr dazu auf meiner Seite unter Wiesenhummel (externer Link, nicht mehr verfügbar).

Servus,

Alex

Riesenhummel Tanja Kiel 29.07.2004 19:33

Hallo Hummelfans
Ich habe letzten Sonntag eine absolute Riesenhummel gefunden,sie war 4-5cm lang hatte viel schwarz,wenig orange und etwas weiss am Hintern.Als ich sie auf die Hand nahm um sie vor der Gefahrenquelle "spielende Kinder mit hysterischen Müttern" zu retten,fiel mir auf , dass sie echt schwer war.Was könnte das für eine Hummel gewesen sein? Würde mich über Antwort freuen,
Gruß Tanja

Wachsmotten Jürgen 30.07.2004 11:44

Seit 1994 habe ich Nistkästen in meinem Garten aufgestellt. Anfangs mit wenig Erfolg, in den späteren Jahren mit langsam steigender Anzahl der Hummelansiedlungen. Habe mittlerweile 30 Nistkästen in meinem und Nachbargärten (die ich nach langer Aufklärung überzeugen konnte)aufgestellt. In diesem Jahr habe ich 12 Nistkästen
besetzt. Seit Jahren versuche ich mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln und Maßnahmen den
Hummelkiller Nr.1 die Wachsmotte zu bekämpfen. Leider mit wenig Erfolg. Wenn man jedes Jahr zwischen 4-8 Völker durch diese Mistviecher verliert, ist das schon mehr als frustrierend. Allein im Jahr 2003 habe ich bei 16 Völkern 11 durch diesen Schädling verloren. Dieses Jahr sind es "nur" 4 Völker.
Hat irgend jemand von euch noch ein paar Tipps um
die Hummeln vor vor dieser Geisel zu schützen.

Re: Wachsmotten Horst 01.08.2004 10:57

Hallo Jürgen,
leider gibt es kein 100-prozentiges Mittel zur Abwehr von Wachsmotten/Wachsmottenlarven.
Gewissen Erfolg kann man jedoch mit Bacillus thuringiensis (Bt) oder einem mottensicheren Nistbereich und Eingang erreichen. Hier ist der Tüftler gefragt.

Gruß
Horst

Re: Wachsmotten susanne 02.08.2004 09:55

Hallo Jürgen,
meine Hummeln haben bisher alle Versuche des technischen Verbaus im Eingangsbereich sabotiert, indem sie die Pendeltürchen mit Nistmaterial verstopften, überhaupt den Vorbau zumüllten und sehr agressiv auf meine Einbauversuche reagierten.

Sehr gut klappt es aber mit dem Bacillus Thuringiensis. Ich habe zu Anfang etwas krümelig in die Polsterwolle gegeben, weil es für zwei Nester kaum lohnte, Brühe anzurühren. Man muss eben wirklich ganz klein dosieren. Bei Deinen vielen Netsern würde sich so ein Spritzgang aber schon lohnen.
Dann hatten unsere Apfelbäume einen wirklich schweren Befall von Apfelwicklern und gegen die hilft der Bacillus auch. Das Einnebeln des Nestes wurde von den Hummeln zwar mit Entrüstung quittiert, aber Wachsmotten hatten sie bisher nicht.

Hatten Deine befallenen Völker denn gar keine Geschlechtstiere? Wenn die Wachsmotten erst danach "aufräumen", finde ich das eigentlich ganz natürlich.
Grüße Susanne

Re: Re: Wachsmotten Horst 02.08.2004 21:57

Hallo Susanne,
mit den Pendeltüren (sogenannte Katzenklappe) habe ich auch keine guten Erfahrungen gemacht (Verkotung,Nistmaterial/Hummellarven eingeklemmt).Dichtschließende Klappen sollten immer weit vom Nistraum entfernt angebracht werden.
Zur Zeit teste ich Schrägklappen, die von den Hummeln ohne Schwierigkeiten angenommen werden und bis heute einwandfrei funktionieren. Einige Schrägklappen habe ich bis zu 50 cm vom Nistraum entfernt angebracht. Als Laufgang habe ich ein Iso-Flexrohr benutzt. Keine Probleme mit herausgetragenen Nistmaterialien.
Nach Saisonende erfolgt Ergebnisbericht.

Gruß
Horst

Re: Re: Wachsmotten Jürgen 03.08.2004 11:08

Hallo Susanne,

habe in den vergangenen Jahren so ziemlich alles versucht
- Säckchen mit Lavendeblüten, Waldmeister und Salbei im Vorbau.
- Abdeckung der Nistkarons mit Gazedraht.
- Lavendelöl oder Zedernöl auf die Polsterwolle
- tägliches morgentliches kontrollieren aller besetzten Kästen nach Wachsmotten, bei Sichtung sofortiges "eliminieren".
Trotzdem verliere ich fast jedes Jahr 50 % meiner Völker. Seit 2 Jahren werden sogar meine Ackerhummelvölker davon befallen. Und die habe ich in der Vergangenheit immer über den Sommer bekommen.
Zurzeit wird gerade mein letztes verbliebenes Steinhummelvolk von der Motte vernichtet. Hier sind zwar 6-7 Jungköniginnen geschlüpft und ausgeflogen, halte das aber für Neuansiedlungen für 2005 als zu wenig.
Zum jetzigen Zeitpunkt habe ich noch 5 Ackerhumel-
völker und ein Steinhummelvolk.

Es wäre nett wenn mir jemand sagen könnte wo dieses Spritz mittel im Handel erhältlich ist.

Jeden Sommer meine ich: "Du tust nichts für den Hummelschutz, nein Du züchtest Wachsmotten"
es ist manchmal frustrierend, man spielt mit dem Gedanken aufzuhören. Dann kommt der Winter man vermisst "seine" Hummeln und im Frühjahr wenn die erste Königin einen Nistkasten anfliegt ist man wieder "inviziert". Man macht weiter, und hofft das dieses Jahr nicht gar so schlimm wird-

Grüße Jürgen

Re: Re: Re: Wachsmotten susanne 03.08.2004 11:46
Hallo Jürgen,

das bekommt man in gut sortierten Gartenfachhandlungen, denn es ist eigentlich ein Mittel gegen Schadfalter im Gemüse- und Obstbau.
Es gibt wohl eines von der Firma Neudorff, das habe ich hier aber nicht bekommen, meins ist voon einer anderen Firma, Name weis ich so auswendig nicht.
Wichtig ist, es muss Bazillus thuringiensis sein und bienenunschädlich. (Es gibt nämlich auch andere Produkte gegen Motten und Falter, die auf Giftbasis funktionieren und nicht auf "Bazille" und der Fachhandel ist bei der Beratung von uns Hummelhaltern meist etwas überfordert) .

Hier war im Forum vor längerer Zeit auch schon mal eine Diskussion über Bacillus thur. Ein Besucher, der wohl Biochemiker ist oder so, hat einiges dazu geschrieben, welche Mittel mit dem Wirkstoff in Europa und USA zugelassen sind.

Vielleicht meldet er sich nochmal ???? Oder Alex hat den Beitrag vielleicht noch????

Wie das ganze überhaupt funktioniert kannst Du auch bei hymenoptera.de nachlesen, da ist auch eine Packung abgebildet und beschrieben, wie man das für Hummeln anrührt und verteilt.

Grüße und viel Glück mit Deinen Hummeln
Susanne

Re: Re: Re: Wachsmotten Michel 03.08.2004 15:16

Wieso versucht du nicht, durch Umsiedlung dein Volk zu retten. Ich überführe dazu die noch intakten Nestteile in einen neuen, sauberen Kasten und setzte anschließend die Nestinsassen dazu. Das Material aus dem befallenen Kasten verbrenne ich sofort. Damit lassen sich alle Völker gut retten, bei etwas Zufütterung fällt den Hummeln dieser Umzug auch leichter. Bisher habe ich so bei früher Entdeckung von Wachsmottelarven fast alle Nester sogar fast vollständig vor den Plagegeistern retten können und alle haben noch viele Geschlechtstiere aufgezogen. Nur einem Stechschutz sollte man da nicht vergessen, da die Hummeln ziehmlich sauer werden, wenn man am Nest rumarbeitet.

Soweit meine Erfahrungen dazu.

Viele Grüße
Michel

Fernsehtip: Unbedingt vormerken Alexander 03.08.2004 14:19

Hallo Leute,

kleiner TV-Hinweis - unbedingt vormerken:

TV-Hinweis (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Servus,

Alex

Hummel im 4.Stock Anita 03.08.2004 23:55

Hallo!
Ich bin ein absoluter Hummel-Leie, aber ich mag diese Tierchen eigentlich sehr gerne.
Letztes Jahr ist mir erstmals aufgefallen, dass uns diese dicken Flieger immer wieder im 4. Stock am Balkon besuchen.
Interesse an meinem Balkon-Wildwuchs hab ich nicht bemerkt (habe immer eine Kunterbunt-Wiesen-Bepflanzung in unserer großen Kiste).
Heuer waren sie wieder da - und sind geblieben.
Sie schlafen nun an unserem neuen Katzenschutznetz hängend.
Kann mir jemand das erklären? Mir kommt das nämlich eigenartig vor.
Kann ich etwas tun um den Hummelchen den Aufenthalt noch angenehmer zu gestalten?
Aber ohne dass sie bleiben. Ein Nest mag ich nicht haben weil mein 1-jähriger Sohn immer Ei-Ei machen will ;.)
Vielen Dank im Voraus den Hummel-Experten

Re: Hummel im 4.Stock Unbekannt 04.08.2004 11:00
halo liebeanita

einige hummelarten übernachten auch schon mal auswärts und fliegen erst amnächsten tag wieder zum nest zurück.also mach dir keine sorgen. Hallo!

Ich bin ein absoluter Hummel-Leie, aber ich mag diese Tierchen eigentlich sehr gerne.
Letztes Jahr ist mir erstmals aufgefallen, dass uns diese dicken Flieger immer wieder im 4. Stock am Balkon besuchen.
Interesse an meinem Balkon-Wildwuchs hab ich nicht bemerkt (habe immer eine Kunterbunt-Wiesen-Bepflanzung in unserer großen Kiste).
Heuer waren sie wieder da - und sind geblieben.
Sie schlafen nun an unserem neuen Katzenschutznetz hängend.
Kann mir jemand das erklären? Mir kommt das nämlich eigenartig vor.
Kann ich etwas tun um den Hummelchen den Aufenthalt noch angenehmer zu gestalten?
Aber ohne dass sie bleiben. Ein Nest mag ich nicht haben weil mein 1-jähriger Sohn immer Ei-Ei machen will ;.)
Vielen Dank im Voraus den Hummel-Experten
Re: Hummel im 4.Stock Michel M. 04.08.2004 21:43

Hallo Anita,
angesichts des fortgeschrittenen Hummel-Jahres, könnte es sich um Drohnen handeln, also männliche Geschlechtstiere, die um diese Jahreszeit durch die Gegend vagabundieren und sich auch gerne zu kleinen Gruppen sammeln.
Ob es sich um Drohnen handelt, ist allerdings schwer zu sagen, da es für den Laien nur wenig Erkennungsmerkmale gibt.
Drohnen sind übrigens "unbewaffnet" und daher noch ungefählicher, als der Rest der Hummelwelt.

Grüße

Michel M.

Hallo!
Ich bin ein absoluter Hummel-Leie, aber ich mag diese Tierchen eigentlich sehr gerne.
Letztes Jahr ist mir erstmals aufgefallen, dass uns diese dicken Flieger immer wieder im 4. Stock am Balkon besuchen.
Interesse an meinem Balkon-Wildwuchs hab ich nicht bemerkt (habe immer eine Kunterbunt-Wiesen-Bepflanzung in unserer großen Kiste).
Heuer waren sie wieder da - und sind geblieben.
Sie schlafen nun an unserem neuen Katzenschutznetz hängend.
Kann mir jemand das erklären? Mir kommt das nämlich eigenartig vor.
Kann ich etwas tun um den Hummelchen

den Aufenthalt noch angenehmer zu gestalten?

Aber ohne dass sie bleiben. Ein Nest mag ich nicht haben weil mein 1-jähriger Sohn immer Ei-Ei machen will ;.)
Vielen Dank im Voraus den Hummel-Experten
Letzte Nestkontrolle für dieses jahr Elke 04.08.2004 07:37

Hallo!
Gestern war es soweit, bei der Nestkontrolle war nur noch eine von meinen Wiesenhummeln am Leben, das Nest hatte schon angefangen zu schimmeln (letzte Woche wurde ich noch mit Brummen begrüßt und der Nestzustand war gut). Die Wachsmottenlarven waren immer noch recht klein und haben keinen großen Schaden an der Nestkonstruktion angerichtet.
Ich möchte mich noch mal bei allen hier im Forum bedanken, die mir mit ihren Tipps bei meinem ersten Hummelnest geholfen haben!
Viele Grüße
Elke

Können Hummeln eigentlich stechen Thomas Roling 04.08.2004 15:47

Meine einfache Frage: Können Hummeln stechen, wenn ja, mit was ist der Stich zu vergleichen

Re: Können Hummeln eigentlich stechen susanne 04.08.2004 16:33
Hallo Thomas, keine neue Frage in diesem Forum, schau mal weiter unten nach.

Kurz gesagt: Ja Hummeln können stechen, tun dass aber ungern und selten und nur wenn man sie wirklich in Bedrängnis bringt (z.B. drauftritt, sie einfängt und dabei quetscht) oder ihr Nest "angreift". Sie können den Stachel, anders als die Honigbiene, wieder rausziehen, es belibt also keine Giftblase zurück.
Außerdem können sie auch noch mit ihren Mundwerkzeugen "kneifen". Dabei geben sie natürlich kein Gift ab, das ist nur unangenehm (und ebenfalls selten, siehe oben).
Ich bin zum Glück noch nicht gestochen worden, kann also nicht sagen, wie schlimm es ist. Gefährlich ist es nur, wenn man gegen das Gift allergisch ist.
Gruß Susanne

Umbau Michel 05.08.2004 22:24

Hallo zusammen,

ich habe in den letzten Tagen meine Homepage umgebaut, zu erreichen unter

www.insektenstaaten.de

Wer Lust und Zeit hat, kann ja mal vorbeischauen und sagen, was er davon hält. Auch ein Gästebuch gibt es jetzt!

Viele Grüße
Michel

Steinhummelüberraschung Manfred 06.08.2004 07:50

Hallo,

gestern habe ich eine seltsame Beobachtung gemacht. In dem seit 14 Tagen leeren und mittlerweile gesäuberten Steinhummelkasten ist eine Jungkönigin hineingeflogen. Sie kam mehrmals hinaus, umkrabbelte das Flugloch, kroch in den Kasten zurück, um schließlich doch abzufliegen. Ich gehe davon aus, dass es eine meiner Jungköniginnen war, da sie zielstrebig an das Flugloch heranflog und sofort darin verschwand.
Hat jemand schon mal eine ähnliche Beogachtung gemacht?

Gruß aus HH
Manfred