Beiträge aus 2004

Hummelbuch Eberhard von Hagen Harry Abraham 15.07.2004 13:37

Biete bei ebay mein Hummelbuch vom Angebotsbeginn: 13.07.04 bis 18:43:13
ab 1 € unter dem Titel ......
Hummeln ansiedeln vermehren
Eberhard von Hagen an.

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewIt...AMESE%3AIT&rd=1

Wer Interesse hat kann ja mal mitbieten.
Leider ist dieses Buch ja immer vergriffen.
Gruss Harry

Hummelbuch vom 13.07.04 bis 20.07.04 Harry Abraham 15.07.2004 13:43

Biete bei ebay mein Hummelbuch vom Angebotsbeginn: 13.07.04 bis 20.07.04 > ab 1 € unter dem Titel ......
Hummeln ansiedeln vermehren
Eberhard von Hagen an.

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewIt...AMESE%3AIT&rd=1

Wer Interesse hat kann ja mal mitbieten.
Leider ist dieses Buch ja immer vergriffen.
Gruss Harry

Re: Hummelbuch Eberhard von Hagen Alex 15.07.2004 13:45

Hallo Harry,

Leider ist dieses Buch ja immer vergriffen.

Da muß ich Dich korrigieren: Das Buch ist derzeit in einer Neuauflage verfügbar - mehr dazu hier (externer Link, nicht mehr verfügbar).

Buchtip

Der neue "von Hagen" ist da !!
http://www.bombus.de/cgi-bin/bombus.exe/show?Haagen (externer Link, nicht mehr verfügbar)Der Klassiker unter den Hummelbüchern ist nach fast 10 Jahren in einer neuen Auflage erschienen!
mehr... (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Servus,

Alex

Re: Re: Hummelbuch Eberhard von Hagen Harry Abraham 15.07.2004 13:51

Hallo Alex
da hast Du allerdings recht nur dieses Buch was ich anbiete ist nicht mehr zu bekommen.
Schau mal selbst.

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=6912638497&sspagename=STRK%3AMESE%3AIT&rd=1

Liebe Grüße aus dem Rheinland.
Meine Hummeln wachsen, gedeihen und etwickeln sich.
Hab dieses Jahr das erste mal ein Erdnest gewagt.
Gruss Harry

Re: Hummelbuch Eberhard von Hagen Manfred 15.07.2004 15:06

Ich bin der Meinung ein Hinweis auf ebay (oder andere Foren um etwas zu versteigern) hat hier nichts verloren, denn solche Einträge können schnell eine Eigendynamik entwickeln, die dem Sinn dieses Formum zuwider laufen. Wehret den Anfängen!

Manfred

Biete bei ebay mein Hummelbuch vom Angebotsbeginn: 13.07.04 bis 18:43:13
ab 1 € unter dem Titel ......
Hummeln ansiedeln vermehren
Eberhard von Hagen an.

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewIt...AMESE%3AIT&rd=1

Wer Interesse hat kann ja mal mitbieten.
Leider ist dieses Buch ja immer vergriffen.
Gruss Harry
Re: Re: Hummelbuch Eberhard von Hagen susanne 15.07.2004 16:04
Ich bin der Meinung ein Hinweis auf ebay (oder andere Foren um etwas zu versteigern) hat hier nichts verloren, denn solche Einträge können schnell eine Eigendynamik entwickeln, die dem Sinn dieses Formum zuwider laufen. Wehret den Anfängen!

Manfred

DANKE Manfred,
das finde ich auch
Susanne>

> Biete bei ebay mein Hummelbuch vom Angebotsbeginn: 13.07.04 bis 18:43:13
> ab 1 € unter dem Titel ......
> Hummeln ansiedeln vermehren
> Eberhard von Hagen an.
>
> http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewIt...AMESE%3AIT&rd=1
>
> Wer Interesse hat kann ja mal mitbieten.
> Leider ist dieses Buch ja immer vergriffen.
> Gruss Harry
Re: Re: Re: Hummelbuch Eberhard von Hagen Harry Abraham 15.07.2004 19:00

Hallo Manfred, hallo Susanne,
finde ich ja toll, das Ihr Euch so darum besorgt, das dieses wirklich schöne Hummelforum
dem ich schon viele Jahre angehöre nicht
geopfert und verkommerzialisiert wird.
Aber da braucht Ihr Euch wohl keine Sorgen machen.
Vor vielen Jahren hat bei mir mit diesem Buch die Begeisterung für Hummeln angefangen und ich glaube bei Axel war es ebenso. :-))
Ich möchte nur jungen Hummelliebhabern die
Möglichkeit geben billiger an dieses Buch heranzukommen. Die Neuauflage kostet ja 24,50 € und greift doch tief in ein Taschengeldportomonai.
Im Moment steht es ja bei 3,25 € und wer weiss
vielleicht bleibt es ja dabei.
Soviel zu Euren Bedenken.
Ich hoffe Ihr seid im Hummelschutz genauso aktiv
wie hier....es würde mich sehr freuen.
Liebe Grüße
Harry

vom Nutzen der Mittagspause susanne 15.07.2004 14:25

Hallo allerseits,
die letzten Monate habe ich meine Kollegen in der gemeinsamen Mittagspause mit "Geschichten aus dem Hummelkasten" erfreut, z.T. genervt, auf jeden Fall bewegt, wie sich inzwischen rausstellt.
Auf der Sonnenseite unseres Bürogebäudes muss es wohl ein Steinhummelnest geben, denn schon mehrmals haben sich Hummelköniginnen in die Zimmer verflogen. Ich sitze auf der anderen Seite, aber:
ich bekomme immer einen Bericht der stolzen Retter.
Noch ein, zwei Jahre und wir haben Nistkästen im Büro ;-)))
Gruß Susanne

Hilfe, Hummelnest Andreas 15.07.2004 21:30

Hallo, ich brauche unbedingt einen guten Tip, und zwar habe ich ein Hummelnest unter meiner Terrasse. Sie tun mir zwar nichts, aber es stört.
Wie bekomme ich es weg? Das Nest liegt unter der Betonplatte der Terrasse. Meine Tochter geht schon nicht mehr nach draussen.WAS TUN ???
Danke im voraus für Eure Hilfe

Re: Hilfe, Hummelnest Michel 16.07.2004 00:44
Hallo, ich brauche unbedingt einen guten Tip, und zwar habe ich ein Hummelnest unter meiner Terrasse. Sie tun mir zwar nichts, aber es stört.
Wie bekomme ich es weg? Das Nest liegt unter der Betonplatte der Terrasse. Meine Tochter geht schon nicht mehr nach draussen.WAS TUN ???
Danke im voraus für Eure Hilfe

Hallo,

erstmal wäre wichtig zu wissen, um welche Art es sich handelt und ob eine Umsiedlung überhaupt noch sinnvoll wäre (oder das Nest von selbst abstirbt). Des weiteren würde mich interessieren, warum die Tiere stören, wenn sie einem aber nichts tun? Sie haben das Nest bis jetzt nicht bemerkt, aber es war sicherlich seit April schon an seinem Standort. Warum sollte man den Hummeln nicht eine Chance geben und ihre letzten Lebenswochen am alten Standort verbringen lassen. Ein solches Stück Natur stellt zudem auch eine interessante Beobachtungsmöglichkeit, auch für ihre Tochter, dar. Meine kleine Cousine (5 Jahre) spielt oft in unserem Garten, obwohl in nächster Nähe 3 starke Hummelvölker (Nistkästen) stehen. Notfalls wäre eine Umsiedlung möglich, aber notwendig sicherlich nicht. Hummeln stechen nur, wenn man sie direkt am Nest stört oder sie drückt und quetscht. Höchstenfalls würde wohl letzteres zutreffen, obwohl ja auch ohne eigenem Hummelnest im Garten immer wieder fliegender Besuch an den heimischen Gartenpflanzen ansteht.
Ich würde mich freuen, wenn sie noch bis September, spätestens Oktober (artabhängig) warten könnten und diesen Eingang dann im Winter verschließen, um so erneuten Besiedlungen vorzubeugen.

Viele Grüße
Michel

Re: Re: Hilfe, Hummelnest Andreas 17.07.2004 21:09

An ALLE, die mich etwas in Sachen Hummeln aufgeklärt haben. Vielen Dank.
Ich werden den kleinen Tierchen noch den Rest ihres kurzen Lebens lassen. Ich lasse sie dort wo sie sind und werde erst, wenn sie nicht mehr da sind die Eingänge verschließen.
Vielen Dank noch mal, Andreas

Re: Hilfe, Hummelnest Michel M. 16.07.2004 01:42

Hallo Andreas,
bitte nicht böse sein, aber irgendwie verstehe ich Dein Problem auch noch nicht ganz.
Du schreibst, die Hummeln tun Dir nichts, aber sie stören?
Warum haben sie bisher nicht gestört? Vielleicht, weil Ihr sie garnicht bemerkt habt? Die Hummeln sind ja schon seit Monaten da. Was ist, nachdem Ihr es wisst, anders als vorher?
Deine Tochter hat Angst und geht nicht mehr raus.
Das nennt man Angstvermeidungsverhalten. Leider wird Deine Tochter häufiger in ihrem Leben mit unbekannten, also angsterregenden Situationen konfrontiert werden. Sie muss lernen, dass es hilfreich und entlastend ist, sich mit dem Unbekannten auseinanderzusetzen. Angstvermeidungsverhalten erzeugt genau das Gegenteil von dem, was man eigentlich erreichen will: Noch mehr Angst.
Du tust ihr also keinen großen Gefallen, sie in ihrem Verhalten zu unterstützen.

Sorry für diesen den Vortrag, konnt's mir nicht verkneifen.

Nochmal zu den Hummeln:

1. An Deiner Terrasse machen die nix kaputt, sie verwenden für ihr Nest bereits vorhandene Hohlräume.

2. Hummeln sind völlig harmlos und an Menschen nicht die Bohne interessiert - solange Du nicht im Nesteingang rumstocherst. Euren Kaffeetisch + Kuchen mögen sie auch nicht.

3. Hummeln stehen, nicht ohne Grund, unter Naturschutz. Wenn Du das Nest ohne Not zerstörst, machst Du Dich im Prinzip strafbar.

4. In wenigen Wochen wird, wie schon Michel geschrieben hat, der Spuk vorbei sein und das Nest stirbt auch ohne menschliches Zutun ab.

So, mein Ratschläge:

1. entweder das Ganze ignorieren oder

2. zeig Deiner Tochter doch mal ein kleines, interessantes und ebenso harmloses Stück Natur, dass man aus 1 Meter Entfernung wunderbar beobachten kann. Dann klappts auch mit der Angst.

Grüße

Michel M.

Re: Hilfe, Hummelnest susanne 16.07.2004 11:56

Hallo Andreas,
wie alt ist deine Tochter denn? Schau Dir doch mal gemeinsam mit ihr die Kinderseiten der www.aktion-hummelschutz.de an. Da kann man unglaublich viel über Hummeln lernen
... und Tiere die man kennt, machen schon gar nicht mehr soviel Angst.

Mag Deine Tochter Brombeeren, Erdbeeren, Äpfel, Johannisbeeren und Kirschen? Die gibt es nicht, wenn die Hummeln nicht im Frühjahr bestäuben - und zwar auch schon dann, wenn es den Bienen noch viel zu kalt ist.

Warum hat sie eigentlich Angst? Hat ihr irgendjemand gesagt, sie dürfe da nicht hingehen, weil Hummeln stechen?
Das tun sie nicht, außer man quält sie oder tritt drauf, und da hätten sie dann ja wohl alles Recht der Welt dazu, oder?

Oder überträgt sie ihre Angst vor Wespen in der Cola auf Hummeln?
Hummeln interessieren sich überhaupt nicht für unser Essen oder unsere Getränke, auch wenn es noch so süß ist.

Hummelvölker sind einjährig!
Eure Hummeln haben seit ca. März/April geschuftet, um jetzt ihre jungen Königinnen fürs nächstes Jahr auf die Reise zu schicken. Es wäre wirklich schade, wenn ihr ihnen das kaputt machen würdet. Denn jede Königin ist eine Chance für ein neues Volk im nächsten Jahr, alle anderen sterben sowieso in ein paar Wochen.

Das Hummelnest ist eine gute Chance zu zeigen, dass man mit ein bisschen Verständnis für seine direkte Umwelt (nicht nur den Regenwald in Amazonien)und der Bereitschaft, eigene "Wichtigkeiten" zu hinterfragen, was Gutes tun und dabei noch jede Menge Spaß haben kann.
Denn die dicken, behäbigen, pelzigbunten Brummer zu beobachten macht eine Menge Spaß. Ich hab zwei Hummelvölker im Garten, in extra aufgestellten Nistkästen. Und etliche kleine Nachbarn kommen zum gucken ....

Versucht dochmal rauszukriegen, welche Art es ist. Das erkennt man an den Farben, die sie haben, an den Streifen im Pelz.

Viel Spaß und nur Mut

Susanne

Wer siedelt um susanne 16.07.2004 13:51

Hallo Andreas,

falls es für Dich wider unser aller Erwarten doch unausweichlich ist, das Nest umzusiedeln:

Das sollte jemand machen, der Erfahrung darin hat und die nötige Schutzkleidung,
... denn bei so einer Aktion werden selbst die nettesten Hummeln etwas ungehalten.

Hilfe bekommst Du, wenn Du Glück hast, von einem Hummelfan in Deiner Nähe.
Du kannst hier im Forum fragen ob jemand in Deiner Nähe wohnt oder es bei www.hymenoptera.de versuchen, die führen eine Liste mit Leuten, die sowas (vor allem Hornissen, Wespen) gegen Kostenerstattung in ihrer Freizeit machen.

Am besten wäre es übrigens, Du schaffst selbst einen Nistkasten an und lässt die Hummeln in Deinem Garten, dann behalten sie wenigstens ihr Futterrevier. Das Umsetzen selber sollte - wie oben geschrieben - aber wirklich ein Profi machen.

Grüße
Susanne

Re: Wer siedelt um Andreas 17.07.2004 21:25

Hallo Susanne,
danke für deine Mühe und deine Antworten. Die Hummeln dürfen jetzt noch ihr kurzes Dasein bei mir verbringen. Sie werden nicht vertrieben und auch nicht umgesiedelt. Im Herbst werde ich die Eingänge erst verschließen wenn sie nicht mehr da sind.

Vielen Dank noch mal
Andreas

Ps. DIe Hummeln sind schwarz, die meisten haben auf dem Rücken einen gelben Querstreifen und sind am Hinterteil weiß. Welche Sorte ist das wohl ?

Re: Re: Wer siedelt um Stefan Lennertz 17.07.2004 21:44

Hallo Andreas,

schön das Du diese Entscheidung getroffen hast.
Bei Deinen Hummeln könnte es sich um Erdhummeln handeln. Auf http://www.aktion-hummelschutz.de/fakten/index.html
kannst Du es genauer erfahren.

Gruß,
Stefan

Re: Re: Wer siedelt um susanne 19.07.2004 10:00

Hallo Andreas,
schön, dass Du Dich so entschieden hast. Das freut mich wirklich sehr.

Ps. DIe Hummeln sind schwarz, die meisten haben auf dem Rücken einen gelben Querstreifen und sind am Hinterteil weiß. Welche Sorte ist das wohl ?

Zur Frage der Art: Die schwarz-gelb-weißen Hummeln sind meist Erdhummeln. Davon gibt es mehrere Unterarten, die man aber als Laie nur schwer unterscheiden kann.
Es könnte auch eine Gartenhummel sein, aber die nisten wohl nicht so gerne unter Terrassenplatten sondern suchen sich öfter ein oberirdisches Nest.

Über die Artengalerie hier bei bombus.de kannst Du Dir die Arten anschauen und dort über einen link auch zu wildbienen.de gehen. Da steht dann noch ein bißchen mehr zu den einzelnen Arten mit schönen Bildern.
Grüße
Susanne

Wiesenhummeln abgestorben Michel 16.07.2004 00:50

Die Wiesenhummeln sind nun fast vollständig abgestorben. Das Volk hatte 50 Arbeiterinnen und brachte 30-40 Jungköniginnen hervor (und nochmal soviele Drohnen). Ein recht gutes Resultat. Nun sind auch einige Wachsmottenlarven im Nest zu finden, die aber keinen Schaden mehr anrichten können.
Die Steinhummeln bestehen derzeit aus etwa 100 Arbeiterinnen. Die Vorratshaltung ist auf dem Höhepunkt und erste Geschlechtstiere werden herangezogen. Im Nest sind keine Parasiten zu finden.
Die Ackerhummeln legen jetzt auch zu, neue Arbeiterinnen sind geschlüpft. Sie haben ihre Notumsiedelung gut überstanden.

Soweit die Lage meiner Völker.

Viele Grüße
Michel

Hummel Sabine 16.07.2004 14:03

Hallo!

Bin neu hier und habe direkt sehr viele Fragen auf einmal.

Ich habe vor ca einer Woche eine entkräftete Hummel mit nach Hause genommen. Sie kann anscheinend nicht mehr fliegen. Ausserdem zuckt sie ständig und fällt andauernd um.Ich kenne mich leider nicht sehr gut aus mit Hummeln, möchte ihr aber trotzdem helfen. Habe sie bis jetzt mit Ahornsirup gefüttert. Frage 1) Ich hoffe, das ist nicht schlecht für sie? Habe inzwischen oft gelesen, dass man sie mit Zuckerwasser füttern soll. Trinken Hummeln zusätzlich auch reines Wasser?

Gestern habe ich dann festgestellt, dass sie von Milben befallen ist. Vermutlich daher das ständige Zucken und Kratzen. Die Milben sitzen zwischen Vorder-und Hinterteil, so dass man sie nur sieht, wenn die Hummel versucht, zu fliegen bzw. die Milben wegzukratzen, was ihr aber nicht gelingt. Habe stundenlang versucht, die Viecher zu erwischen, es aber leider nur bei zweien geschafft. Hatte auch Angst, die Hummel zu verletzen mit der Pinzette. Frage 2) Weiß jemand Rat?

Frage 3) Was mache ich, wenn die Hummel tatsächlich nicht mehr fliegen kann. Soll ich sie trotzdem an den Ort zurück bringen, an dem ich sie gefunden habe? Hätte sie dann überhaupt noch eine Überlebenschance?

Im Internet habe ich mehrfach gelesen, dass meist die Königinnen von Milben befallen werden.
Frage 4) Kann ich daraus schlußfolgern, dass "meine" Hummel eine Königin ist?

Frage 5) Können die Milben der Hummel richtig gefährlich werden?

Frage 6) Wenn ich die Hummel dorthin zurückbringen würde, wo ich sie gefunden habe, wo vermutlich ihr Nest ist, wird sie dann nicht ohnehin wieder von den Milben befallen?

Frage 7) Kann eine Hummel wirklich alleine nicht überleben?

Über Antworten würde ich mich sehr freuen!!

Hilfe für einzelne von Milben befallene Hummel Sabine 16.07.2004 14:04

Hatte den Betreff vergessen...

Hallo!

Bin neu hier und habe direkt sehr viele Fragen auf einmal.

Ich habe vor ca einer Woche eine entkräftete Hummel mit nach Hause genommen. Sie kann anscheinend nicht mehr fliegen. Ausserdem zuckt sie ständig und fällt andauernd um.Ich kenne mich leider nicht sehr gut aus mit Hummeln, möchte ihr aber trotzdem helfen. Habe sie bis jetzt mit Ahornsirup gefüttert. Frage 1) Ich hoffe, das ist nicht schlecht für sie? Habe inzwischen oft gelesen, dass man sie mit Zuckerwasser füttern soll. Trinken Hummeln zusätzlich auch reines Wasser?

Gestern habe ich dann festgestellt, dass sie von Milben befallen ist. Vermutlich daher das ständige Zucken und Kratzen. Die Milben sitzen zwischen Vorder-und Hinterteil, so dass man sie nur sieht, wenn die Hummel versucht, zu fliegen bzw. die Milben wegzukratzen, was ihr aber nicht gelingt. Habe stundenlang versucht, die Viecher zu erwischen, es aber leider nur bei zweien geschafft. Hatte auch Angst, die Hummel zu verletzen mit der Pinzette. Frage 2) Weiß jemand Rat?

Frage 3) Was mache ich, wenn die Hummel tatsächlich nicht mehr fliegen kann. Soll ich sie trotzdem an den Ort zurück bringen, an dem ich sie gefunden habe? Hätte sie dann überhaupt noch eine Überlebenschance?

Im Internet habe ich mehrfach gelesen, dass meist die Königinnen von Milben befallen werden.
Frage 4) Kann ich daraus schlußfolgern, dass "meine" Hummel eine Königin ist?

Frage 5) Können die Milben der Hummel richtig gefährlich werden?

Frage 6) Wenn ich die Hummel dorthin zurückbringen würde, wo ich sie gefunden habe, wo vermutlich ihr Nest ist, wird sie dann nicht ohnehin wieder von den Milben befallen?

Frage 7) Kann eine Hummel wirklich alleine nicht überleben?

Über Antworten würde ich mich sehr freuen!!
Re: Hummel susanne 16.07.2004 15:38
Hallo Sabine,

ich versuch mal ein paar Antworten jeweils direkt zu deinen Fragen

Frage 1) Habe inzwischen oft gelesen, dass man sie mit Zuckerwasser füttern soll. Trinken Hummeln zusätzlich auch reines Wasser?

Es geht bei dem Zuckerwasser aus 1 Teil Fruchtzucker, 1 Teil haushaltszucker, 1,5 teilen wasser mehr um die Ähnlichkeit der Zuckerlösung mit dem dünnflüssigen Blütennektar. Ob Dein Ahornsirup ihr schadet, weis ich nicht, man weis ja auch nie, was da noch drin ist.

Frage 2) Milben. Weiß jemand Rat?

Viele Hummeln haben tatsächlich Milben und wenn es nicht zu viele sind, packt die Hummel das wie wir Erkältungen. Bei sehr starkem befall kann die Hummel schon so geschwächt werden (schließlich saugen die an ihr), dass nix mehr geht.
Ein Entfernen der Milben macht nur Sinn, wenn es sich um eine Jungkönigin handelt. Alle anderen sterben jetzt sowieso nach und nach. Da ist es für die einzelne Hummel zwar bedauerlich, aber für die Arterhaltung eher nebensächlich, ob es eine woche früher ist wegen Milben.

Frage 3) Was mache ich, wenn die Hummel tatsächlich nicht mehr fliegen kann. Soll ich sie trotzdem an den Ort zurück bringen, an dem ich sie gefunden habe? Hätte sie dann überhaupt noch eine Überlebenschance?

Hat sie noch Flügel, die funktionieren? Wenn sie nicht fliegen kann, hat sie keine Chance. Wie sollte sie von Blüte zu Blüte kommen. Für Stockhummeln kann es egal sein, da sie ihre Arbeit im Nest zur Not auch ohne Flügel machen können, ... aber dann hättest Du sie ja auch nicht draußen gefunden.
Trotzdem ist es keine Alternative sie zu Hause zu hätscheln und den evtl. Sterbeprozeß künstlich zu verzögern.

Im Internet habe ich mehrfach gelesen, dass meist die Königinnen von Milben befallen werden.
Frage 4) Kann ich daraus schlußfolgern, dass "meine" Hummel eine Königin ist?

Nein, die Milben setzen sich auf Jungköniginnen um den Transport ins Nest des nächsten Jahres zu bewerkstelligen, sie sitzen aber auch auf anderen Hummeln.

Königinnen erkennst Du an der Größe, dem meist tieferen Brummton, bei manchen Arten sind sie auch anders gezeichnet. Derzeit müsste eine Jungkönigin auch supergut aussehen, also mit vollem Pelz und schönen Flügelrändern ohne jede Abnutzung, denn sie sind noch ganz "neu".
Ältere Tiere sehen meist ein bisschen so aus, wie Teddys, die man schon verdanmmt lange lieb hat, Pelz abgescheuert, Flügel eingerissen etc.

Frage 5) Können die Milben der Hummel richtig gefährlich werden?
Ja, siehe oben. Aber das scheint nicht ihr einziges Probelm zu sein.

Vielleicht stirbt sie auch einfach, weil es eine alte Königin ist, die von ihrem Volk rausgeschmissen wurde. das passiert gegen Ende des Jahres manchmal. Oder es ist eine alte Arbeiterin, oder eine Drohne, die ihre Schuldigkeit, nämlich eine Königin zu befruchten, getan hat.
Dann solltest Du sie veilleicht einfach in Ruhe lassen.

Frage 6) Wenn ich die Hummel dorthin zurückbringen würde, wo ich sie gefunden habe, wo vermutlich ihr Nest ist, wird sie dann nicht ohnehin wieder von den Milben befallen?

Wenn sie wieder ins Nest fliegt sicher, eine gesunde, satte Jungkönigin würde sich aber vielleicht auch einfach in den Boden eingraben und auf nächses Jahr warten.

Frage 7) Kann eine Hummel wirklich alleine nicht überleben?

Kann sie wirklich nicht und es entspricht auch nicht ihrem natürlichen Lebenszusammenhang ein Individuum zu sein. Natürlich ist sie auch das, aber wichtig ist ihre Rolle in einer Gemeinschaft. Das macht ihr Hummeldasein ja gerade aus. Dafür verzichtet sie sogar auf eigene Nachkommen und zieht stattdessen lieber ihre Schwestern groß.

Über Antworten würde ich mich sehr freuen!!

Jederzeit gerne.

Schreib dochmal, welche Farben und /oder Streifen Deine Hummel hat und wie sie sonst so aussieht. Oder mach ein Foto. Dann könne wir im Forum vielleicht besser sagen, was Deine Hummel nun ist und auch wieso sie nicht wieder hoch kommt.

Grüße von
Susanne

Re: Re: Hummel (an Susanne) Sabine 18.07.2004 23:25

Hallo Susanne,

vielen Dank für Deine zahlreichen Antworten! Ich versuche mal, die Hummel zu beschreiben. Sie ist ca. 2 cm lang und 1,2 cm breit. Vorne ist sie schwarz und am Rücken kommt erst ein breiter gold-brauner Streifen, dann ein breiter schwarzer und am Ende ein hellbeiger.

Mittlerweile kann sie beide Flügel wieder bewegen, schafft es aber nicht, abzuheben. Sie ist auf jeden Fall mit jedem Tag den ich sie füttere fitter und aktiver geworden. Habe es aber nach wie vor nicht geschafft, sie von den Milben zu befreien.

Sie macht auf mich eigentlich nicht den Eindruck, als ob sie bald sterben würde. Aber die Milben machen sie total fertig, sie versucht ständig, sie loszuwerden, wälzt sich auf dem Rücken usw. Ich würde ihr so gerne helfen,egal, ob das zur Erhaltung ihrer Art nötig ist oder nicht, weiß aber nicht wie.

Habe auch ein Foto, weiß aber ehrlich gesagt nicht, wie ich das in euer Forum stellen kann. Oder kann ich es an Deine Email-Adresse schicken?

Wieviel von dem Zuckerwasser gibt man denn einer Hummel am besten pro Tag?

Vielen Dank und Grüße,

Sabine

an alle: wie bekommt man Milben weg? Alex:Foto? susanne 19.07.2004 11:54
Hallo Sabine,

gib ihr soviel Zuckerlösung wie sie mag. Sie wird schon wissen, wieviel sie braucht. Stell ihr doch einen Legobaustein hin, dann kann sie sich selbst bedienen.

Zu den Milben weis ich auch nicht so recht. Daher der allgemeine Aufruf im Bezug.

Ich würde wahrscheinlich versuchen, sie mit einem alten und sauberen !!!! Bürstchen für Wimperntusche abzubürsten. Pinzette ist wahrscheinlich zu gefährlich, wegen der Flügel.

Dazu muss man sie wahrscheinlich vorsichtig festklemmen. Bei aktion-hummelschutz.de hab ich mal eine Versuchsanordnung gelesen, wie man Hummeln und Bienen festklemmt, um sie zu markieren.
Im Prinzip brauchst Du einen sehr kleinen Plastikblumentopf, dessen Boden Du absägst und durch ein Netz ersetzt. Außerdem brauchst Du einen passenden "Stöpsel", irgendwas, was genau in den Topf passt. Nun kannst Du die Hummel zwischen Stöpsel und Netz vorsichtig dingfest machen und ihr die Milben abbürsten.

Ich habe keine Ahnung ob das klappt !!!!!

Vielleicht hat jemand hier im Forum Erfahrung mit dem Entfernen von Milben. Das wäre sicher besser als so eine "spinnerte" Idee auszuprobieren.

Viel Glück dennoch
Susanne

P.S.: Wegen des Fotos kann Alex Dir weiterhelfen. Dann können alle es sehen.

Foto zusenden Alex 19.07.2004 12:16

Hallo Sabine,

Du kannst mir das Foto gerne per eMail senden.
Da ich nun freudiger DSL-User bin, darfs auch ein bissl größer sein...

Alles Gute,

Alex

Re: Hummel Karl-Heinz 19.07.2004 12:36

Hallo Sabine,

auch ich habe in diesem Jahr das erste Mal eine Jungkönigin der Steinhummel mit Milben entdeckt.
Sie konnte nicht fliegen , weil sie mindestens 20 Milben auf dem Rücken hatte. Furchtbar,
denn ich konnte ihr einfach nicht helfen, denn das Tier war schon zu sehr geschwächt. Bisher kannte ich
nur die Wachsmotte als Feind und die ist schon schlimm genug.
Zum Glück sind von meinen 3 Völkern nur einzelne Tiere betroffen. Der Rest ist gesund und stimmt mich für das nächste Jahr sehr optimistisch.
Also trotzdem noch viel Spaß mit Hummeln

Karl-Heinz

Hallo!

Bin neu hier und habe direkt sehr viele Fragen auf einmal.

Ich habe vor ca einer Woche eine entkräftete Hummel mit nach Hause genommen. Sie kann anscheinend nicht mehr fliegen. Ausserdem zuckt sie ständig und fällt andauernd um.Ich kenne mich leider nicht sehr gut aus mit Hummeln, möchte ihr aber trotzdem helfen. Habe sie bis jetzt mit Ahornsirup gefüttert. Frage 1) Ich hoffe, das ist nicht schlecht für sie? Habe inzwischen oft gelesen, dass man sie mit Zuckerwasser füttern soll. Trinken Hummeln zusätzlich auch reines Wasser?

Gestern habe ich dann festgestellt, dass sie von Milben befallen ist. Vermutlich daher das ständige Zucken und Kratzen. Die Milben sitzen zwischen Vorder-und Hinterteil, so dass man sie nur sieht, wenn die Hummel versucht, zu fliegen bzw. die Milben wegzukratzen, was ihr aber nicht gelingt. Habe stundenlang versucht, die Viecher zu erwischen, es aber leider nur bei zweien geschafft. Hatte auch Angst, die Hummel zu verletzen mit der Pinzette. Frage 2) Weiß jemand Rat?

Frage 3) Was mache ich, wenn die Hummel tatsächlich nicht mehr fliegen kann. Soll ich sie trotzdem an den Ort zurück bringen, an dem ich sie gefunden habe? Hätte sie dann überhaupt noch eine Überlebenschance?

Im Internet habe ich mehrfach gelesen, dass meist die Königinnen von Milben befallen werden.
Frage 4) Kann ich daraus schlußfolgern, dass "meine" Hummel eine Königin ist?

Frage 5) Können die Milben der Hummel richtig gefährlich werden?

Frage 6) Wenn ich die Hummel dorthin zurückbringen würde, wo ich sie gefunden habe, wo vermutlich ihr Nest ist, wird sie dann nicht ohnehin wieder von den Milben befallen?

Frage 7) Kann eine Hummel wirklich alleine nicht überleben?

Über Antworten würde ich mich sehr freuen!!
Wer kennt dieses Insekt? Alex 17.07.2004 15:58

Hallo Leute,

mir wurde folgendes Foto eines Insekts zugesendet mit der Frage, worum es sich hierbei denn handelt. Leider kann ich diese Frage auch nicht beantworten und hoffe daher auf Eure Mithilfe:

🖼 Bild nicht mehr verfügbar

Servus,

Alex

Re: Wer kennt dieses Insekt? Elke 19.07.2004 07:40

Hallo Alex!
Das ist ein Pinselkäfer.
Habe ich schon Ewigkeiten nicht mehr gesehen...
Viele Grüße
Elke

Re: Re: Wer kennt dieses Insekt? Armin Krenz (Neuss) 20.07.2004 17:52

Danke Elke,
ich hatte nämlich auch das Glück, diesem seltenen Freund zu begegnet ohne zu wissen, zu welcher Familie er gehört. Unter www.gartenspaziergeng.de/t-pinselk.html habe ich weitere, schöne Aufnahmen gefunden.

Gruß Armin

Re: Re: Re: Wer kennt dieses Insekt? Elke 21.07.2004 07:39

Hallo Armin!
Vor Jahren habe ich die Käfer mal gehäuft gefunden, auch an weit voneinander entfernt liegenden Orten. Vielleicht ist dieses Jahr wieder ein gutes Pinselkäfer-Jahr?
Ich halte die Augen mal offen!
Viele Grüße
Elke

An susanne Alex 19.07.2004 12:21

Hallo susanne,

da Du bei den Postings keine eMail-Adresse angegeben hast brobiere ich es auf diesem Weg: würdest Du mich bitte mal anmailen, ich hätte da eine Frage....

DANKE !

Alex

Bergwaldhummel ? Anne 19.07.2004 20:32

Hallo an alle !

Ich lese in diesem Forum seit letztem Jahr und habe dadurch schon viel über die kleinen Brummer erfahren.

Dieses Jahr war ich deshalb auch stolz wie Oskar, dass unser Haus offenbar sowohl einem Baumhummel-,als auch einem Steinhummelvolk genehm war. :-))).

Nun zu meiner Frage:
Wir fahren jedes Jahr nach Schweden in den Urlaub. Mir ist dort eine Hummelart aufgefallen, die ich absolut nicht zuordnen konnte. Nachdem ich heute noch einmal die Fotos dieser Seite durchgesehen habe, könnte es sich um Bergwaldhummeln handeln - schwarz, hinterm Kopf ein gelber Streifen, der Po orange, recht klein. Was mich jetzt etwas irritiert hat, war die Angabe, dass diese Hummelart stark gefährdet sei. Trifft das nur auf Deutschland zu ? Dort wo wir immer hinfahren(Region Västergötland - Felsen, Wald und Sumpf :-), stellt diese Art nach meiner Beobachtung den Hauptanteil der dort unherschwirrenden Brummer. Gibt es vielleicht noch eine andere Hummelart, welche o.g. Merkmale erfüllt ?
Vielen Dank schon mal für die hoffentlich zahlreichen Antworten.

Grüße Anne

Kornblumen susanne 20.07.2004 11:55

Hallo allerseits,
in meinem Garten blühen Kornblumen. Die Hummeln, insbesondere die Steinhummeln, sind begeistert von den ständig nachgeschobenen Blüten.
Seit ein paar Tagen kommen nun auch zwei wunderschöne, bunte Stieglitze zum Ernten der Samen. Sehr zu empfehlende Blume also.
Grüße Susanne

Re: Kornblumen Alex 20.07.2004 15:02

Hallo Susanne,

was ich auch - sowohl für Hummeln als auch für Stieglitze - empfehlen kann sind ganz stinknormale Disteln!

Die werden in den nächsten Tagen zu blühen anfangen und mit Sicherheit wieder Hauptnektarquelle für so manches Hummelvolk sein. Und die Stieglitze holen sich dann später die Samen. Eine wunderbare Pflanze!!

Alex

Re: Re: Kornblumen susanne 20.07.2004 15:19
ganz stinknormale Disteln!

Hallo Alex, ja die sind auch wunderschön. ich hab zum einen wilde Kratzdisteln, dei von selber erscheinen, aber auch so "gärtnerisch anspruchsvolle" Edeldisteln etc. Die sehen toll aus und sind tatsächlich völlig belagert von allen Hummeln.

Grüße Susanne

Re: Re: Re: Kornblumen Manfred 21.07.2004 15:44

Die No. 1 bei mir wird in den kommenden Wochen bis zum Absterben der letzen Völker wieder das umstrittene chinesische Springkaut sein. Wenn man die Samenstände regelmäßig absammelt, ist auch die Verbreitung in Grenzen zu halten.
Mit dem Beginn der Sommerfliederblüte herrscht jetzt ohnehin wieder ein Überangebot an Tracht, da hier in HAmburg nur noch Erd- und Ackerhummeln aktiv sind. Die letzten Steinhummelvölker sind gerade dabei ihren Geist aufzugeben. Es breiten sich durch die feuchtwarme Witterung auch vermehrt Schimmel und Pilze aus.

Gruß
Manfred

Re: Re: Re: Kornblumen Eva 22.07.2004 17:04
> ganz stinknormale Disteln!
>
> Hallo Alex, ja die sind auch wunderschön. ich hab zum einen wilde Kratzdisteln, dei von selber erscheinen, aber auch so "gärtnerisch anspruchsvolle" Edeldisteln etc. Die sehen toll aus und sind tatsächlich völlig belagert von allen Hummeln.
Grüße Susanne

Hallo! Bin gerade dabei, mich durch dieses neuentdeckte Forum durchzulesen.
Sehr interessant! Ich mag Hummeln unter den Insekten besonders gerne, und versuche, unseren Garten möglichst hummelfreundlich zu gestalten. Mein Mann hat außerdem ein paar Bienenvölker . Die sollen natürlich auch was finden, gleich vor der Haustür.
Wo Ihr gerade von schönen Hummelpflanzen schreibt: Sehr schön ist auch der Natternkopf. Blüht wunderbar blau und lange, wächst am liebsten auf trockenen Flächen, sogar zwischen Fugen in der Terasse und ist bei Hummeln sowie Schwebfliegen, und einigen Wildbienen und Honigbienen echt beliebt. Ich grüße Euch aus dem hohen Norden von Schleswig-Holstein! Eva

Aufprallschutz für Hummeln? Stefan Lennertz 20.07.2004 22:40

Hallo Zusammen,

wenn ich so im Garten oder auf dem Balkon stehe knallen ständig Hummeln gegen die Hauswand oder die Scheibe. Ist das Normal? Die Hauswand ist übrigens Weiß.

Gruß, Stefan

Blütenpflanzen für Hummeln Katja 21.07.2004 09:09

Hallo!

Bei uns auf dem Balkon hatten wir einige Pflanzen, zu denen die Hummeln sehr gerne zur "Ernte" gekommen sind, die verblühen jetzt aber nach und nach. Habt Ihr Tips für mich, was ich jetzt an eher "spätsommerlichen" blühenden Pflanzen für die Hummeln hinstellen kann?

Und stimmt das eigentlich, dass da, wo Hummeln sind, eher keine Wespen hinkommen?

Gruß!
Katja

Re: Blütenpflanzen für Hummeln susanne 22.07.2004 13:38
Hallo Katja,

besonders beliebt sind derzeit die Stockrosen und die Disteln, also eher große Pflanzen, die in einem Kübel auf dem Balkon sehr malerisch aussehen, aber für den Balkonkasten nicht geeignet sind. An der Wand eines balkons kann man prima Duftwicken und Zierbohnen ziehen, das ist jedoch eher was für nächstes Jahr, da muss man im Frühjahr ausäen.

Sehr schön sind Majoran oder Oregano, Thymian, Minze. Die schaffen es auch im Kasten und blühen bei regelmäßigem Schnitt nach. Außerdem gibt es noch Löwenmäulchen und die kleinen kriechenden Glockenblumen, die jetzt nach 3 Monaten meist fast ausgeblüht haben, schieben neue Blütenstiele, wenn man die alten alle entfernt. Die hängen auch wunderbar bogig über den Kastenrand.

Wer weis noch was ???
Grüße
Susanne

Re: Re: Blütenpflanzen für Hummeln Katja 23.07.2004 12:11

vielen Dank für die Antwort - dann werden es wohl erstmal ein paar löwenmäulchen.
meine stockrose schwächelt im moment etwas....

gruß!
katja

>Hallo Katja,
besonders beliebt sind derzeit die Stockrosen und die Disteln, also eher große Pflanzen, die in einem Kübel auf dem Balkon sehr malerisch aussehen, aber für den Balkonkasten nicht geeignet sind. An der Wand eines balkons kann man prima Duftwicken und Zierbohnen ziehen, das ist jedoch eher was für nächstes Jahr, da muss man im Frühjahr ausäen.

Sehr schön sind Majoran oder Oregano, Thymian, Minze. Die schaffen es auch im Kasten und blühen bei regelmäßigem Schnitt nach. Außerdem gibt es noch Löwenmäulchen und die kleinen kriechenden Glockenblumen, die jetzt nach 3 Monaten meist fast ausgeblüht haben, schieben neue Blütenstiele, wenn man die alten alle entfernt. Die hängen auch wunderbar bogig über den Kastenrand.

Wer weis noch was ???
Grüße
Susanne
Re: Blütenpflanzen für Hummeln Elke 22.07.2004 14:07

Hallo Katja!
Bei den Ackerhummeln sind im Moment meine Kapuzinerkressen sehr beliebt, die kann man ja auch schon "fertig" kaufen - vor allem für den
Balkon sind die sehr schön.
Gruß
Elke

seltsames insekt barbara wollny 21.07.2004 12:25

ich habe dieses jahr das erste mal ein sehr seltsames insekt gesehen. es ist größer und breiter als eine hornisse, schwarz und hat dunkelblaue flügel. am rücken ist es behaart. es summt und verhält sich wie eine hummel. wer kann mir sagen, was es ist?
barbara

Re: seltsames insekt Alex 21.07.2004 16:03

Hallo Barbara,

hat das Insekt so ausgesehen:

../asp/imgpopup.aspx?id=3 (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Dann ist es eine sog. Holzbiene :-)

Servus,

Alex

Re: Re: seltsames insekt barbara 22.07.2004 17:17
Hallo Barbara,

hat das Insekt so ausgesehen:

../asp/imgpopup.aspx?id=3 (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Dann ist es eine sog. Holzbiene :-)

Servus,

Alex

danke für die prompte antwort! ich habe diese hummel gemeint.
barbara

Unkraut vernichten im ZDF! Stefan Lennertz 21.07.2004 14:17

Hallo,

heute lief ein Bericht im ZDF, wie man Unkraut richtig vernichtet. Mit an Bord war ein angeblicher Experte, der öfter mal den Einsatz von Giften empfholen hatte. Die " gefährlichen " Pflanzen um die es ging waren z.b. Klee, Ackerwinde, Löwenzahn.

Ich finde es schon nachdenklich wenn man sich sich darüber Gedanken macht Pflanzen zu vernichten die als Nahrungquelle für Tier und Mensch dienen.

Es ist schon lange nicht mehr damit getan das man sagt jeder kann seinen Garten gestalten wie er will. Genau diese Leute sind es auch die sich bei der Stadt beschweren das nicht alle Flächen in der Stadt nach genau diesen Vorstellungen hergerichtet werden.

Gruß,
Stefan