Beiträge aus 2004

Erdhummeln graben sich ein susanne 05.07.2004 10:49

Hallo allerseits,
die Erdhummeln in meinem Nistkasten kann ich nun gar nicht mehr kontrollieren. Sie haben das Nest so tief in die Streu eingebuddelt, dass oben nur noch ein wenig Polsterwolle rausschaut.
Ein kurzer Blick gestern wurde mit sofortigem aufsteigen von ca. 10 Wächterinnen beantwortet, die oben auf der Polsterwolle saßen. Ich hab den Deckel sehr schnell wieder zugemacht.
Ich mach mir ein wenig Sorgen, ob sie sich auch nicht den Eingang zu sehr zustopfen. Etwas Streu quillt immer in den Vorbau und gelegentlich liegt da auch mal eine tote Arbeiterin. Die Pendeltür, die ich eigentlich verwenden wollte wegen Wachsmotten geht daher nicht, sie würde dauernd blockiert werden.

Die Steinhummeln sind supereifrig unterwegs und lassen ihr Nest erfreulicherweise oben auf der Streu liegen. Sie haben eine richtige Drittelung des Nestraumes in Kokons, Brutwaben, Honigtöpfchen.

Außerdem sind hier unglaublich große Gartenhummeln aus einem "wilden" Nest unterwegs. Sie freuen sich besonders über Rittersporn (der gehört nur ihnen) und Fingerhut.

Grüße von Susanne

Re: Erdhummeln graben sich ein Stefan Lennertz 05.07.2004 12:16

Hallo Susanne,

bei mir wird der Fingerhut auch sehr gerne von
den Ackerhummeln besucht. Am liebsten sehe ich den Hummeln beim Sammeln am Löwenmäulchen zu, der wird ebenfalls von fast allen Hummelarten die bei mir im Garten rumschwirren genutzt. Leider konnte ich bei uns noch keine Garten- und Baumhummeln entdecken, Wiesen- und Steinhummeln nur vereinzelt.

Gruß,
Stefan

Hallo allerseits,
die Erdhummeln in meinem Nistkasten kann ich nun gar nicht mehr kontrollieren. Sie haben das Nest so tief in die Streu eingebuddelt, dass oben nur noch ein wenig Polsterwolle rausschaut.
Ein kurzer Blick gestern wurde mit sofortigem aufsteigen von ca. 10 Wächterinnen beantwortet, die oben auf der Polsterwolle saßen. Ich hab den Deckel sehr schnell wieder zugemacht.
Ich mach mir ein wenig Sorgen, ob sie sich auch nicht den Eingang zu sehr zustopfen. Etwas Streu quillt immer in den Vorbau und gelegentlich liegt da auch mal eine tote Arbeiterin. Die Pendeltür, die ich eigentlich verwenden wollte wegen Wachsmotten geht daher nicht, sie würde dauernd blockiert werden.

Die Steinhummeln sind supereifrig unterwegs und lassen ihr Nest erfreulicherweise oben auf der Streu liegen. Sie haben eine richtige Drittelung des Nestraumes in Kokons, Brutwaben, Honigtöpfchen.

Außerdem sind hier unglaublich große Gartenhummeln aus einem "wilden" Nest unterwegs. Sie freuen sich besonders über Rittersporn (der gehört nur ihnen) und Fingerhut.

Grüße von Susanne
Re: Re: Erdhummeln graben sich ein susanne 05.07.2004 14:54
Hallo Stefan

hier ist ein gutes Hummeljahr, nachdem es erst recht lausig angefangen hatte. Mein Garten ist Tankstelle für Wiesen-, Acker-, Garten-, Erd-, Baum- und Steinhummeln.
Die Steinhummeln lieben Kornblumen und Glockenblumen, außerdem Königskerze, Phacelia und alles aus dem Kräutergarten.
Die Gatrenhummel hat einen Alleinanspruch auf den Rittersporn, weil nur sie so eine lange Zunge hat, geht aber auch in die Fingerhüte.
Acker- und Wiesenhummel waren erst am nun verblühten und zurück geschnittenen Salbei dominant und belagern jetzt den Lavendel. Die Wiesenhummeln nehmen aber stark ab, es sind viele Drohnen unterwegs, die wegen der gelben Büschel im gesicht sehr witzig aussehen.

Die Erdhummeln lieben meine Fingerhüte und was mich sehr erfreut auch die Brombeeren (es wird eine Spitzenernte) und die Tomaten. Außerdem ist jede Mohnsorte von Ihnen belagert und die Königskerze auch.

Gruß Susanne

bei mir wird der Fingerhut auch sehr gerne von
den Ackerhummeln besucht. Am liebsten sehe ich den Hummeln beim Sammeln am Löwenmäulchen zu, der wird ebenfalls von fast allen Hummelarten die bei mir im Garten rumschwirren genutzt. Leider konnte ich bei uns noch keine Garten- und Baumhummeln entdecken, Wiesen- und Steinhummeln nur vereinzelt.

Gruß,
Stefan








> Hallo allerseits,
> die Erdhummeln in meinem Nistkasten kann ich nun gar nicht mehr kontrollieren. Sie haben das Nest so tief in die Streu eingebuddelt, dass oben nur noch ein wenig Polsterwolle rausschaut.
> Ein kurzer Blick gestern wurde mit sofortigem aufsteigen von ca. 10 Wächterinnen beantwortet, die oben auf der Polsterwolle saßen. Ich hab den Deckel sehr schnell wieder zugemacht.
> Ich mach mir ein wenig Sorgen, ob sie sich auch nicht den Eingang zu sehr zustopfen. Etwas Streu quillt immer in den Vorbau und gelegentlich liegt da auch mal eine tote Arbeiterin. Die Pendeltür, die ich eigentlich verwenden wollte wegen Wachsmotten geht daher nicht, sie würde dauernd blockiert werden.
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> Die Steinhummeln sind supereifrig unterwegs und lassen ihr Nest erfreulicherweise oben auf der Streu liegen. Sie haben eine richtige Drittelung des Nestraumes in Kokons, Brutwaben, Honigtöpfchen.
>
> Außerdem sind hier unglaublich große Gartenhummeln aus einem "wilden" Nest unterwegs. Sie freuen sich besonders über Rittersporn (der gehört nur ihnen) und Fingerhut.
>
> Grüße von Susanne
>
Re: Re: Erdhummeln graben sich ein susanne 05.07.2004 15:28
Hallo Stefan

hier ist ein gutes Hummeljahr, nachdem es erst recht lausig angefangen hatte. Mein Garten ist Tankstelle für Wiesen-, Acker-, Garten-, Erd-, Baum- und Steinhummeln.
Die Steinhummeln lieben Kornblumen und Glockenblumen, außerdem Königskerze, Phacelia und alles aus dem Kräutergarten.
Die Gatrenhummel hat einen Alleinanspruch auf den Rittersporn, weil nur sie so eine lange Zunge hat, geht aber auch in die Fingerhüte.
Acker- und Wiesenhummel waren erst am nun verblühten und zurück geschnittenen Salbei dominant und belagern jetzt den Lavendel. Die Wiesenhummeln nehmen aber stark ab, es sind viele Drohnen unterwegs, die wegen der gelben Büschel im gesicht sehr witzig aussehen.

Die Erdhummeln lieben meine Fingerhüte und was mich sehr erfreut auch die Brombeeren (es wird eine Spitzenernte) und die Tomaten. Außerdem ist jede Mohnsorte von Ihnen belagert und die Königskerze auch.

Gruß Susanne

bei mir wird der Fingerhut auch sehr gerne von
den Ackerhummeln besucht. Am liebsten sehe ich den Hummeln beim Sammeln am Löwenmäulchen zu, der wird ebenfalls von fast allen Hummelarten die bei mir im Garten rumschwirren genutzt. Leider konnte ich bei uns noch keine Garten- und Baumhummeln entdecken, Wiesen- und Steinhummeln nur vereinzelt.

Gruß,
Stefan








> Hallo allerseits,
> die Erdhummeln in meinem Nistkasten kann ich nun gar nicht mehr kontrollieren. Sie haben das Nest so tief in die Streu eingebuddelt, dass oben nur noch ein wenig Polsterwolle rausschaut.
> Ein kurzer Blick gestern wurde mit sofortigem aufsteigen von ca. 10 Wächterinnen beantwortet, die oben auf der Polsterwolle saßen. Ich hab den Deckel sehr schnell wieder zugemacht.
> Ich mach mir ein wenig Sorgen, ob sie sich auch nicht den Eingang zu sehr zustopfen. Etwas Streu quillt immer in den Vorbau und gelegentlich liegt da auch mal eine tote Arbeiterin. Die Pendeltür, die ich eigentlich verwenden wollte wegen Wachsmotten geht daher nicht, sie würde dauernd blockiert werden.
>
> Die Steinhummeln sind supereifrig unterwegs und lassen ihr Nest erfreulicherweise oben auf der Streu liegen. Sie haben eine richtige Drittelung des Nestraumes in Kokons, Brutwaben, Honigtöpfchen.
>
> Außerdem sind hier unglaublich große Gartenhummeln aus einem "wilden" Nest unterwegs. Sie freuen sich besonders über Rittersporn (der gehört nur ihnen) und Fingerhut.
>
> Grüße von Susanne
>
Re: Erdhummeln graben sich ein Manfred 05.07.2004 13:16

Hallo Susanne,

das "Eingraben" des Nestes ist Bestandteil der Nestklimatisation. Die Erdhummeln versuchen eine Art Kamin zu Lüftungsöffnungen am Nistkastendeckel zu bauen. Eine Inspektion des Nestes würde ich daher nicht mehr vornehmen. Wenn es jetzt von Wachsmotten befallen wird, werden die Larven mit ihrem Zerstörungswerk erst beginnen können, wenn der Höhepunkt des Volkes überschritten ist.
Die Arbeiterinnen auf der Posterwolle sind (zumindest in meinem Erdhummelvolk) keine Wächterinnen sondern "arbeitslose" bzw. sich ausruhende Sammlerinnen.
Bei mir haben die Arbeiterinnen bereits auch den Laufgang und den Eingangsbereich mit Streu zugemüllt, ich wundere mich, dass sie überhaupt noch den Nesteingang finden.

Gruß aus HH
Manfred

Re: Re: Erdhummeln graben sich ein susanne 05.07.2004 14:43
Bei mir haben die Arbeiterinnen bereits auch den Laufgang und den Eingangsbereich mit Streu zugemüllt, ich wundere mich, dass sie überhaupt noch den Nesteingang finden.

Hallo Manfred,
ja, da wundere ich mich hier auch. Ich hatte wegen des starken Nestwachstums die Vorbauabsperrung rausgenommen, alles mit Streu bis zur Nesthöhe aufgefüllt und den Laufgang aus Pappe auch entfernt. Ich dachte die laufen dann einfach über die Streu ins Nest bzw. bauen das Nest bis an die Kastenöffnung weiter. Aber so einfach wollten es die Damen wohl nicht haben. Ich frag mich, wie die in der Kleintierstreu einen zuverlässigen Tunnel zum Nest sichern können. Es scheint jedoch zu klappen.
Ich bin schon gespannt auf den Herbst, wenn ich das Nest bergen kann.
Hier ist kein besonders gutes Wachsmottenwetter, windig und Schauer. Ich hoffe also verschont zu werden. Ich hatte auch mal mit Bakterien gespritzt, als sie mich noch ans Nest ließen.....

Grüße Susanne

Re: Erdhummeln graben sich ein Unbekannt 05.07.2004 16:40

Hallo Susanne,
das Problem, dass die Hummeln sich den Eingang selbst mit Streu zubauen, habe ich auch gehabt. Es war sogar so, dass die Hummeln nicht mher rein und raus konnten, da (so vermute ich) der Tunnel aus Streu einfach zusammengebrochen ist. Daraufhin habe ich die Pappröhre durch einen
1 Zoll Gartenschlauch ersetzt, der leicht gekrümmt war und dierekt in die Polsterwolle geht. So konnten die Hummeln kein Streu mehr in die Röhre werfen. Seit dem ist ein versperrter Eingang auch kein Problem mehr.

Re: Erdhummeln graben sich ein Ulrich 05.07.2004 16:41

Hallo Susanne,
das Problem, dass die Hummeln sich den Eingang selbst mit Streu zubauen, habe ich auch gehabt. Es war sogar so, dass die Hummeln nicht mher rein und raus konnten, da (so vermute ich) der Tunnel aus Streu einfach zusammengebrochen ist. Daraufhin habe ich die Pappröhre durch einen
1 Zoll Gartenschlauch ersetzt, der leicht gekrümmt war und dierekt in die Polsterwolle geht. So konnten die Hummeln kein Streu mehr in die Röhre werfen. Seit dem ist ein versperrter Eingang auch kein Problem mehr.

bis dann
Ulrich

Re: Re: Erdhummeln graben sich ein susanne 05.07.2004 16:50
Hallo Ullrich,

guter Tipp, aber wie hast Du den "Umbau" bewerkstelligt. Ich habe bisher immer so eine selbstgebastelte Schutzkonstruktion verwendet, aber mit der traue ich mich an das Nest nicht mehr ran. Es sind einfach zu viele wütende Hummeln.
Gruß Susanne

Re: Re: Re: Erdhummeln graben sich ein Ulrich 06.07.2004 16:50

Hallo Susanne,
als ich den Schlauch in den Hummelnistkasten eingebaut habe, waren noch nicht so viele Hummeln da. Es war im Frühjahr und es waren vielleicht gerade mal 20 Hummeln. Sie waren zwar sehr neugierig und krabbelten aus der Wolle heraus und flogen um mich herum, stachen mich jedoch nicht. Lediglich die Königin ließ ein recht agressives Brummen hören. Ein Schleuse habe ich leider nicht und die Wachsmotte hat recht großen Schaden angerichtet, jedoch das Hummelvolk nicht ganz vernichtet. Mehrere Tage hintereinander habe ich insgesamt sicherlich an die hundert Wachsmottenraupen aus dem Nest geholt. Den Schlauch mit einer Schleuse zu versehen wäre sicherlich nicht schlecht aber ich weiß noch nicht wie. Vielleicht has Du ja eine Idee. Ich hatte mit Lavendelöl versucht die Wachsmotte davon abzuhalten sich im Nest einzuquatieren aber leider war es schon zu spät und die Maden waren schon zahlreich aktiv.
Vielleicht gibt es ja noch eine Lösung.

bis bald
Ulrich

Re: Re: Re: Re: Erdhummeln graben sich ein susanne 07.07.2004 10:13
Hallo Ulrich,

ich hatte mir ja Sorgen gemacht, weil ich beim Aufschieben des Vorbaus keine Wächterin mehr sehen konnte. Die hatte sonst immer in dem Innenloch gelauert.
Ich habe gestern mal vorsichtig mit einem kleinen Stöckchen im Eingangsbereich geprokelt und siehe da: die Wächterin kam rausgeschossen, brachte gleich mehrere Kolleginnen mit und außerdem hatte sich der Eingang beim prokeln sehr fest angefühlt. Die müssen das alles mit Wachs oder Kitt festgekleistert haben. Ich bin echt gespannt darauf, das Nest im herbst zu bergen (und heilfroh, da jetzt nicht ran zu müssen. es sind bestimmt hundert Hummeln oder mehr).

Zu Deinen Wachsmotten:
Falls Du schon Wachsmotten hast, das Nest aber noch lebt, lohnt es sich auf jeden Fall zu sprühen. Die Hummeln verteilen das Bakterium im ganzen Nest und wenn die Biester mit dem wachs auch die Bakterien fressen, stellen sie ihren Fraß und das Wachstum sofort ein und verenden nach und nach. Bei wiederholter Spritzung müsstest Du auch die jetzt noch nicht geschlüpften Eier irgendwann erwischen.

Ich habe dieses Jahr zu Anfang trocken etwas von dem Bazillus thuringiensis ins Nest gegeben, weil das anrühren der Spritzbrühe für zwei Netser wirklich eine Goldwaage erfordert.

Später gab es dann an meinen Apfelbäumen eine Invasion Apfelspinner gegen die das Mittel auch hilft ohne Bienen zu gefährden. Da lohnte sich das anrühren und ich habe beide Nester vorsorglich eingesprüht (damals waren es schon bestimmt 40 Hummeln, die mich gar nicht nett fanden).
Ich habe bisher keine Wachsmotten entdecken können.

Viel Glück mit Deinen Hummeln
Susanne

Entwicklungsstand Erdhummelnest Manfred 05.07.2004 13:30

Nachdem Anfang Juni eine tote Altkönigin vor dem Nest lag, hatte ich gedacht, dass das Volk ohne Königin ist, zumal der Flugverkehr rasch abgenommen hatte und etliche Jungköniginnen vorhanden waren.
Gestern habe ich dann festgestellt, dass dem nicht so sein kann, da erstens zwei große Arbeiterinnen einen Orientierungsflug gemacht haben und im Vorbau tote Larven lagen, die mir für Drohnen etwas groß erschienen.
Der gesamte Staat macht noch einen intakten Eindruck, die Arbeiterinnen sammeln fast alle auch Pollen und fliegen rege ein und aus. Es gibt noch mindestens 30 Sammlerinnen, allerdings dauern die Sammelflüge mittlerweile bis zu einer Stunde. Kann es sein, dass eine vagabundierende Könign die Altkönigin erstochen und das Nest übernommen hat und somit neue Arbeiterinnen aufgezogen werden können?
Die Zahl der Untermieter im Nistkasten würde jeden Vogel erfreuen, Fliegenlarven, Ohrwürmer, Asseln,Milben, Ameisen, diverse verschiedene Käfer, aber keine Wachsmotten.
Bereits jetzt lässt sich sagen, dass 2004 hier in Hamburg ein sehr gutes Hummeljahr mit vielen Jungköniginnen ist.

Gruß aus HH
Manfred

Re: Entwicklungsstand Erdhummelnest susanne 05.07.2004 15:38
Hallo manfred,

auf dem inneren Spahndach des Schweglerkastens waren hier auch ganz viele Ameisen, die dort offensichtlich ihre Puppen meist direkt um den Griff herum lagerten. Nachdem ich sie gestört habe, sind sie schnelle mit ihrer Last verschwunden, aber nicht in den Kasten sondern anch draußen. Hattest Du sowas nicht auch schonmal beschrieben???
Asseln haben sich auch eingenistet und im vorbau lag eine Fliegenmade an toter Hummel, "ächt läckr". Aber keine Wachsmotte an der Oberfläche. Ob unten welche sidn, erfahre ich erst im Herbst. Ich möchte das Nest so gerne in Ruhe anschauen und präparieren, hoffentlich klappts.

Gruß Susanne

Hummelähnliches Insekt Bernd 06.07.2004 08:28

Habe gestern ein Insekt gesichtet welches wie ein Kolibri aussieht und so groß wie eine Hummel ist.
wer kann mir sagen was für ein Tierchen das ist ?

Re: Hummelähnliches Insekt Elke 06.07.2004 10:13

Hallo Bernd!
Die Insekten, die am Ehesten aussehen wie Kolibris, sind Schwärmer.
Ein tagaktiver Schwärmer ist das Taubenschwänzchen.

Hier ist eine aktuelle Sichtungskarte mit Bild:

http://www.nabu.de/m05/m05_07/02481.html

Hummelgröße kommt ungefähr hin.
Viele Grüße
Elke

Re: Hummelähnliches Insekt Alex 06.07.2004 10:44

Entweder ein

Wollschweber (externer Link, nicht mehr verfügbar) oder ein
Taubenschwänzchen (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Grüße,

Alex

Imkeranzug susanne 06.07.2004 11:41

Hallo allerseits,
ich spiele mit dem Gedanken, mir einen Imkeranzug zu kaufen, da ich mich mit dem selbstgebastelten nicht mehr an meine Erdhummeln rantraue und die Hummelleidenschaft mir wohl bleiben wird.

Wieveiel muss man für aowas ausgeben, wo bekommt man das günstig undf gut?
Hat jemand Tipps dazu?

Grüße
Susanne

Re: Imkeranzug Alex 06.07.2004 13:31

Hallo Susanne,

meinen habe ich von der Firma Seip (externer Link, nicht mehr verfügbar) und bin recht zufrieden damit.

So um die 60 Euro wirst Du dafür aber schon ausgeben dürfen - je nachdem ob Du einen Vollanzug oder nur einen Schleier haben willst.

Ich habe mir einen vollständigen Anzug mit Schleier und Handschuhen gekauft - was mir bei meiner Steinhummelumsiedelung (externer Link, nicht mehr verfügbar) sehr zugute gekommen ist!!

🖼 Bild nicht mehr verfügbar 🖼 Bild nicht mehr verfügbar

Servus,

Alex

Re: Re: Imkeranzug susanne 06.07.2004 15:52
Hallo Alex, danke für den link. I

ch tendiere auch zu einem Vollanzug, meine Erdhummelschlingel haben eine echte Gabe in Ärmelaufschläge und Hosenbeine zu finden. Bisher zum Glück ohne Stiche !!

Ist das mit Dir abgebildete Modell der "Vollanzug mit Wulst", den ich bei Seip gesehen habe? Das Foto in deren onlinekatalog ist nicht so richtig aussagekräftig.

Grüße Susanne

Hallo Susanne,

meinen habe ich von der Firma Seip (externer Link, nicht mehr verfügbar) und bin recht zufrieden damit.

So um die 60 Euro wirst Du dafür aber schon ausgeben dürfen - je nachdem ob Du einen Vollanzug oder nur einen Schleier haben willst.

Ich habe mir einen vollständigen Anzug mit Schleier und Handschuhen gekauft - was mir bei meiner Steinhummelumsiedelung (externer Link, nicht mehr verfügbar) sehr zugute gekommen ist!!

🖼 Bild nicht mehr verfügbar 🖼 Bild nicht mehr verfügbar

Servus,

Alex
Re: Re: Re: Imkeranzug Alex 06.07.2004 16:46

Hallo Susanne,

ich würde auch eine "Ganzkörper-Hummelrüstung" empfehlen *g*
Und die Handschuhe nicht vergessen, die sind wichtig!

Ist das mit Dir abgebildete Modell
der "Vollanzug mit Wulst",

Ja, das müßte er sein. Der hat am Kragen eine Wulst, wo man den Schleier ein wenig befestigen kann.

Ein Hut wäre übrigens evtl. auch nicht schlecht! Ich habe meinen Imkerhut mitbestellt, weil ich dachte, der wäre beim Schleier dabei. Aber mein Strohhut hat's dann auch getan.

Alles Gute,

Alex

Re: Imkeranzug Michel 06.07.2004 13:56

Ich habe einen Schleier und eine Weste mit Handschuhen für ca 35 Euro erhalten. Als Hose kann man ja auch eine Jeans nehmen.

Viele Grüße
Michel

Re: Imkeranzug Unbekannt 03.07.2005 15:32
Hallo allerseits,
ich spiele mit dem Gedanken, mir einen Imkeranzug zu kaufen, da ich mich mit dem selbstgebastelten nicht mehr an meine Erdhummeln rantraue und die Hummelleidenschaft mir wohl bleiben wird.

Wieveiel muss man für aowas ausgeben, wo bekommt man das günstig undf gut?
Hat jemand Tipps dazu?

Grüße
Susanne
Hummeln im Speicherboden über dem Schlafzimmer der Kinder Beppo Stöckl 06.07.2004 11:49

Hallo liebe Hummelfreunde, ich habe da ein kleines Problem mit einem Hummelvölkchen, das sich zwischen im Hohlraum zwischen Schlafzimmerdecke und Speicherboden eingenistet zu haben schein. Tagsüber fliegen immer wieder welche im Kinderzimmer herum; nachts können die Kinder aufgrund des Summens der Hummeln nicht mehr schlafen. Wie kriege ich die Hummelchen denn nun wieder aus ihrem Quartier ?

Mit freundlichen Grüßen

Beppo Stöckl

Re: Hummeln im Speicherboden über dem Schlafzimmer der Kinder Alex 06.07.2004 13:33

Hallo Beppo,

es wäre schade, das Volk jetzt noch umzusiedeln, da es sich derzeit auf dem Höhepunkt befindet.

Um welche Hummelart handelt es sich denn? Wie sehen die Hummeln aus?

Je nach Art hat es nämlich bald ein Ende mit dem Volk: nach dem Ausfliegen der Jungköniginnen stirbt das Volk ab und es herrscht wieder Ruhe.

Es gilt also, zuerst festzustellen, um welche Art es sich handelt.

Alles Gute,

Alex

Re: Re: Hummeln im Speicherboden über dem Schlafzimmer der Kinder Beppo Stöckl 06.07.2004 15:06
Hallo Alex, danke für die Info's ! So genau habe ich die Hummeln noch nicht betrachtet; auf alle Fälle sind es dicke Brummer mit einem schwarz-gelb bzw. schwarz-orangem Hinterteil. Was nun, wenn zwar das Volk ausstirbt, die Königin aber im Nest verbleibt ?

Gruß und Dank

Beppo

Re: Re: Re: Hummeln im Speicherboden über dem Schlafzimmer der Kinder Alex 06.07.2004 15:42

Hallo Beppo,

Deinen Schilderungen nach könnte es eine Steinhummel sein:

🖼 Bild nicht mehr verfügbar

Deren Höhepunkt dürfte jetzt allmählich erreicht sein. Bis September werden die Hummeln dann nach und nach absterben und verschwinden.

Die Königin wird nicht im Nest zurückbleiben sondern ebenfalls sterben. Einzig die Jungköniginnen werden das Nest verlassen und höchstwahrscheinlich nicht mehr zurückkehren sondern im nächsten Jahr an anderer Stelle ein Nest gründen.

Ich hoffe ich konnte Dir helfen,

Alex

Re: Re: Re: Re: Hummeln im Speicherboden über dem Schlafzimmer der Kinder susanne 06.07.2004 15:48
Hallo Alex,

oder Wiesenhummel, wegen "gelb" ???

Re: Re: Re: Re: Re: Hummeln im Speicherboden über dem Schlafzimmer der Kinder Alex 06.07.2004 16:44

Hallo Susanne,

> Hallo Alex,
oder Wiesenhummel, wegen "gelb" ???

das "gelb" habe ich glatt überlesen! Da hast Du natürlich recht!!

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Hummeln im Speicherboden über dem Schlafzimmer der Kinder Wilhelm 06.07.2004 17:37
Hallo Susanne Hallo Alex

für Wiesenhummel dürfte es schon recht spät sein meine Wiesenhummel sind schon alle am Ende. Aber die Steinhummel sind jetzt auf dem Höhepunkt und die Drohnen haben auch einen gelben streifen.
Gruß Hummelwilli

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Hummeln im Speicherboden über dem Schlafzimmer der Kinder Michel 06.07.2004 19:47

Kommt auf die Gegend an. Bei mir fliegen die Wiesenhummeln noch. Steinhummeln sind noch in der Aufbauphase.

Viele Grüße
Michel

Hummelart und -dauer susanne 07.07.2004 11:18
Hallo Alex, Michel, Wilhelm, Beppo,

ich finde Beppos nachgelegte Beschreibung hört sich nun nach Erdhummel oder vielleicht noch Gartenhummel an. Erdhummeln sind bei mir noch im Wachstum bzw. auf dem Höhepunkt. Je nachdem, wo Beppo wohnt, wird der Spaß also noch einige Wochen dauern, oder???

Grüße
Susanne

Re: Re: Re: Re: Hummeln im Speicherboden über dem Schlafzimmer der Kinder Beppo Stöckl 07.07.2004 07:39
Hallo Beppo,

Deinen Schilderungen nach könnte es eine Steinhummel sein:

🖼 Bild nicht mehr verfügbar

Deren Höhepunkt dürfte jetzt allmählich erreicht sein. Bis September werden die Hummeln dann nach und nach absterben und verschwinden.

Die Königin wird nicht im Nest zurückbleiben sondern ebenfalls sterben. Einzig die Jungköniginnen werden das Nest verlassen und höchstwahrscheinlich nicht mehr zurückkehren sondern im nächsten Jahr an anderer Stelle ein Nest gründen.


Ich hoffe ich konnte Dir helfen,

Alex

Hallo Alex, ich habe nochmals nachgeguckt; es sind Hummeln mit weißem Po ! Vielen, vielen Dank für Deine Info ! Ich habe in letzter Zeit mehr gelernt über Hummeln als in den letzten 15 Jahren. Gruß Beppo

Re: Re: Re: Hummeln im Speicherboden über dem Schlafzimmer der Kinder susanne 06.07.2004 15:47
>Hallo Beppo, die Königin stirbt eher vor ihrem Volk, sicher!! Sie ist nur Königin für einen Sommer, denn Hummelvölker sind immer einjährig, nicht wie Bienenvölker mehrjährig.

Wenn aus diesem Volk also die Jungköniginnen geschlüpft sind, fliegen sie weg, das Volk stirbt ab und für nächstes Jahr kannst Du dann den Eingang abdichten.

Aber bite erst für nächstes Jahr, denn jede Jungkönigin, die dieses Jahr einen Hochzeitsflug macht, kann nächstes Jahr ein neues Hummelvolk gründen (vorausgesetzt sie wird nicht gefressen, erfriert nicht, fliegt nicht gegen eine Autoscheibe etc.).

Schau mal genauer hin,
wenn die Hummeln gelb/schwarz gestreift mit rotem Po sind, sind es Wiesenhummeln, die sind eh schon fast durch mit ihrem Volk.
Gelb/schwarz mit weißem Po dauert etwas länger, aber auch nicht mehr ewig.

Für die Kinder hätte ich übrigens noch die Empfehlung mal auf die Unterrichtsseiten von www.aktion-hummelschutz zu schauen. Da lernt man eine ganze Menge über Hummeln, auch wie man sie bestimmt, wie sie leben etc.

Und Hummeln die man kennt, die brummen schon gar nicht mehr so laut ;-))

Grüße von Susanne

Re: Re: Re: Re: Hummeln im Speicherboden über dem Schlafzimmer der Kinder Beppo Stöckl 07.07.2004 07:38
> >Hallo Beppo, die Königin stirbt eher vor ihrem Volk, sicher!! Sie ist nur Königin für einen Sommer, denn Hummelvölker sind immer einjährig, nicht wie Bienenvölker mehrjährig.

Wenn aus diesem Volk also die Jungköniginnen geschlüpft sind, fliegen sie weg, das Volk stirbt ab und für nächstes Jahr kannst Du dann den Eingang abdichten.

Aber bite erst für nächstes Jahr, denn jede Jungkönigin, die dieses Jahr einen Hochzeitsflug macht, kann nächstes Jahr ein neues Hummelvolk gründen (vorausgesetzt sie wird nicht gefressen, erfriert nicht, fliegt nicht gegen eine Autoscheibe etc.).

Schau mal genauer hin,
wenn die Hummeln gelb/schwarz gestreift mit rotem Po sind, sind es Wiesenhummeln, die sind eh schon fast durch mit ihrem Volk.
Gelb/schwarz mit weißem Po dauert etwas länger, aber auch nicht mehr ewig.

Für die Kinder hätte ich übrigens noch die Empfehlung mal auf die Unterrichtsseiten von www.aktion-hummelschutz zu schauen. Da lernt man eine ganze Menge über Hummeln, auch wie man sie bestimmt, wie sie leben etc.

Und Hummeln die man kennt, die brummen schon gar nicht mehr so laut ;-))

Grüße von Susanne

Hallo Susanne, ich hab noch mal nachgeguckt; es sind Hummeln mit weißem Po ! Vielen, vielen Dank für die Info ! Gruß Beppo
Abbau Gottfried Dick 06.07.2004 18:57

Hier bei mir ,(Bonner-Raum)haben die meisten Hummelarten ihren Entwicklungshöhepunkt jetzt schon überschritten. Einzig die Ackerh. sind wohl noch im Aufbau.Die Wiesenh. u. auch die Gartenh. sind stark im Abbau. Auch bei den Baumh.Erdh.und Steinh. wird es schon ruhiger.In einigen Kästen machen sich jetzt auch die Wachsmotten breit.Ist aber nicht mehr so schlimm, weil bei allen reichlich Jungkö.ausgeflogen sind und noch ausfliegen.Hier war es bis jetzt ein gutes Hummeljahr. Viele Grüsse an alle Hummelfreunde Gottfried.

Re: Abbau Schubi 07.07.2004 08:55

Die Hummelkönigin gräbt sich immer in die ERDE ein? Wo sterben die anderen ? Welchen Monat sterben Stein / Baumhu.? Bleibt das Nest sauber? Kann ich sicher sein das nächstes Jahr wieder Hummeln einziehen? Warum soll man Eingang abdichten und wann wieder Öffnen ?
Vielen Dank im Voraus sagt schubi..........

Re: Re: Abbau susanne 07.07.2004 10:29

Hallo Schubi, Erläuterungen sind eingefügt.

Die Hummelkönigin gräbt sich immer in die ERDE ein?
Ja, da kann sie einigermaßen frostgeschützt überwintern. Im Frühjahr krabbelt sie wieder raus.

Wo sterben die anderen ?
Irgendwo, auf Blüten, im Restnest ....

Welchen Monat sterben Stein / Baumhu.?
Das weiss ich nicht genau, hängt auch von der Lage (Rheinebene bis Hochgebirge) ab. Hier in Hannover sind die Baunmhummeln im Juni schon fast durch, Steinhummeln sind noch im Aufbau bzw. am Höhehpunkt der Entwicklung, also erst in ca. 6 Wochen ganz weg.

Bleibt das Nest sauber?
Nein, Hummeln sind kleine Schweine, die in ihrem Nistkasten oder auch dem Naturnest einige Kotecken haben. Das Wachsnest selber wir häufig von Wachsmotten "aufgeräumt" die sonstigen Hinterlassenschaften von Fliegen.
Im Hummelnistkasten ist der Hummelfreund mit dieser "schönen" Aufgabe befasst.

Kann ich sicher sein das nächstes Jahr wieder Hummeln einziehen?

Nein, je nach Art gibt es unterschiedlich gute Rückkehrer. Und die eghen auch nicht unbedingt in dassselbe Nest zurück sondern suchen sich vielleicht was nettes in der unmittelbaren Nähe. Wenn der Standort gut ist, kommt aber bestimmt wieder eine Hummel vorbei zum "gucken".
Viele Hummelfreunde setzten deshalb Anfang des Jahres vorsichtig eine suchende Hummelkönigin in ihre Kästen ein. Wenn es ihr gefällt, bleibt sie .. sonst hat man halt Pech.

Warum soll man Eingang abdichten und wann wieder Öffnen ?

Soll man gar nicht. Nur wer die Hummeln eben nicht wieder haben möchte (im Vogelkasten, hinter der Fensterschalung oder wo immer sie dieses Jahr nur geduldet waren) kann den Eingang für nächstes Jahr abdichten.

Wer einen Nistkasten aufstellt, sollte ihn ab februar/März fertig und weit geöffnet aufgestellt haben.
Manchmal siedeln sich in den Kästen auch Mäuse an, denn eigentlich ist ein Nistkasten ja eine möglichst genaue Nachbildung eines aufgegebenen Mäusenestes, der bevorzugten Wohnung vieler Hummelarten. Ich hatte dieses Jahr in einem Kasten auch Mäuse und erst danach Hummeln.

Vielen Dank im Voraus sagt schubi..........

Gerne zu Diensten
Susanne

Re: Re: Re: Abbau Unbekannt 07.07.2004 12:20

Hallo Susanne,

hier bei mir in Hamburg sind die Baum- und Weisenhummeln nicht mehr vorhanden, Stein- und Gartenhummeln stark im Abbau (mein Steinhummelnest hat ca. 30 Jungköniginnen hervorgebracht, die alle ausgeflogen sind), helle und dunkle Erdhummel haben ihren Höhepunkt auch überschritten, nur die Ackerhummeln sind noch im Aufbau. Durch das trockene und kühle Frühjahr war 2004 insgesamt ein sehr gutes Hummeljahr hier.

Grüße aus HH
Manfred

Gruß
Manfred

Re: Re: Re: Re: Abbau Schubi 08.07.2004 07:39
Hallo Susanne,

hier bei mir in Sachsen sind die Baumhummeln nicht mehr vorhanden nur noch die Steinhummel ist unterwegs. Was das war es also schon ? Da heisste es doch Königin für einen Sommer!?
Der Hat noch nicht mal angefangen. Ab jetzt graben sich die Königinen schon ein ? Es ist doch noch Zeit bis der Winter kommt .

Re: Re: Re: Re: Re: Abbau susanne 08.07.2004 10:35
Hallo Schubi,

manche Arten halten auch ein wenig länger durch. Ackerhummeln sieht man noch im Oktober und auch die Erdhummelvölker sind "haltbarer".
Ich finde es auch immer komisch, dass die den eigentlichen Sommer kaum nutzen. Aber da könnten natürlich auch die Ausfälle höher sein. Denn Hitze ist für Hummeln schlimmer als Kälte. Und bei Trockenheit liefern die Trachtpflanzen nicht genügend Nektar. Insgesamt blüht auch weniger, Getreidefelder nützen ihnen ja nix. Wachsmotten fliegen bei trockenem windstillen wetter am besten, auch nicht gerade gut für hummeln.
Also vielleicht doch nicht so unverständlich, dass sie früher verschwinden.
Grüße Susanne

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Abbau Elke 08.07.2004 11:10

Hallo Susanne!
An die Wachsmottentheorie hatte ich auch schon gedacht. Vielleicht ist es so:
Die kurzlebigen Völker wie die Wiesenhummeln schaffen es wohl, relativ unbehelligt von Wachsmotten Königinnen zu produzieren, aufgrund der kurzen Lebensdauer aber nicht so viele Königinnen wie die langlebigen Völker. In Jahren mit warmem Sommer und vielen Wachsmotten rechnet sich die Strategie vielleicht. Gibt es einen kühlen Sommer, sind die langlebigen Völker im Vorteil, da sie im Verhältnis mehr Königinnen produzieren. Dann kommt es noch darauf an, wie leicht der Neststandort von Wachsmotten zu finden ist. Darüber gibt es aber wohl keine Untersuchungen an wildlebenden Völkern, nehme ich an. Vielleicht ist ein Erdstandort sicherer als ein oberirdischer?
Also Fragen über Fragen....
Viele Grüße
Elke

Abbau, Linden susanne 08.07.2004 10:56
Hallo Manfred,

habt ihr dieses Jahr Hummelsterben unter Linden? Oder gehen die Völker ganz normal zurück? Hier stehen viele Linden, aber ich habe erst einmal eine entkräftete, völlige platte Hummel (Gartenhummelkönigin) gefunden. Die hatte wohl einfach die letzte tankstelle verpasst. Ich hab sie an den Fingerhüten in meinem Garten aufgepäppelt und hoffe sie merkt sich die nette bewirtung für nächstes Jahr.
Es regnet allerdings auch ganz schön viel, da werden alle Pflanzen genug Nektar liefern.

Grüße aus H
Susanne

Re: Abbau, Linden Manfred 08.07.2004 15:13

Hallo Susanne,

unter den Linden gibt es dieses Jahr kein Hummelsterben, da die Linden erst sehr spät angefangen haben zu blühen. Die Nahrungsknappheit hat vor dem Beginn der Lindenblüte eingesetzt und entsprechend hat es ein Hummelsterben z.B. an Hecken-/Hundsrosen gegeben. Der aktuelle Abbau erscheint mir normal, da die Völker alle etliche Jungköniginnen hervorgebracht haben.

Gruß
Manfred