Beiträge aus 2004

Hummelnest an ungünstigen Ort Bernd Säume 29.06.2004 21:00

Hi, wir sind umgezogen und dabei unseren neuen Garten, der eine Müllhalde war zu gestalten...dummerweise befindet sich in einen Erdhaufen (eher ein Müllhaufen) ein Hummelnest und dazu noch an dem Ort wo die Terasse hin soll und nur hin kann...was tun, gibt es eine Möglichkeit, die Tiere anderswo im Garten ein zuhause zu geben?

Grüsse Bernd

Re: Hummelnest an ungünstigen Ort Alex 30.06.2004 08:42

Hallo Bernd,

zuerst solltest Du feststellen, welche Hummelart es ist. Denn davon hängt ab, wie lange Deine Untermieter noch da sein werden, ehe das Nest ohnehin ausstirbt.

Die allereinfachste Lösung wäre, wenn Du Dich ein klein wenig gedulden würdest, da sich das "Problem" dann ohnehin von selbst löst. Wenn alle Jungköniginnen ausgeflogen sind, die Arbeiterinnen absterben, dann ist das Nest verlassen und kann problemlos entfernt werden.

Wann das ist, hängt von der Hummelart ab. Wenn Du also noch etwas warten kannst, wäre das das Beste. Oder muß die Terrasse jetzt gleich gebaut werden?

Das Hummelvolk hat derzeit seinen Höhepunkt und eine Umsiedelung wäre sehr ungünstig für sie. Außerdem bedarf das die Mitwirkung eines erfahrenen Hummelfreundes - und die sind leider selten. Wo wohnst Du?

Alles Gute, das wird schon,

Alex

Hi, wir sind umgezogen und dabei unseren neuen Garten, der eine Müllhalde war zu gestalten...dummerweise befindet sich in einen Erdhaufen (eher ein Müllhaufen) ein Hummelnest und dazu noch an dem Ort wo die Terasse hin soll und nur hin kann...was tun, gibt es eine Möglichkeit, die Tiere anderswo im Garten ein zuhause zu geben?

Grüsse Bernd
Re: Re: Hummelnest an ungünstigen Ort Bernd Säume 30.06.2004 16:34

Ich wohne in Bremen und ab August werde ich dieses Jahr leider nicht mehr dazu kommen, im Garten weiterzubauen...dass würde dann ein Aufschub ins nächste Jahr bedeuten...Hummelart: weißer Po, ansonsten halt dunkel.

Hallo Bernd,

zuerst solltest Du feststellen, welche Hummelart es ist. Denn davon hängt ab, wie lange Deine Untermieter noch da sein werden, ehe das Nest ohnehin ausstirbt.

Die allereinfachste Lösung wäre, wenn Du Dich ein klein wenig gedulden würdest, da sich das "Problem" dann ohnehin von selbst löst. Wenn alle Jungköniginnen ausgeflogen sind, die Arbeiterinnen absterben, dann ist das Nest verlassen und kann problemlos entfernt werden.

Wann das ist, hängt von der Hummelart ab. Wenn Du also noch etwas warten kannst, wäre das das Beste. Oder muß die Terrasse jetzt gleich gebaut werden?

Das Hummelvolk hat derzeit seinen Höhepunkt und eine Umsiedelung wäre sehr ungünstig für sie. Außerdem bedarf das die Mitwirkung eines erfahrenen Hummelfreundes - und die sind leider selten. Wo wohnst Du?

Alles Gute, das wird schon,

Alex
> Hi, wir sind umgezogen und dabei unseren neuen Garten, der eine Müllhalde war zu gestalten...dummerweise befindet sich in einen Erdhaufen (eher ein Müllhaufen) ein Hummelnest und dazu noch an dem Ort wo die Terasse hin soll und nur hin kann...was tun, gibt es eine Möglichkeit, die Tiere anderswo im Garten ein zuhause zu geben?
>
> Grüsse Bernd
Re: Re: Re: Hummelnest an ungünstigen Ort susanne 30.06.2004 17:32

Hummelart: weißer Po, ansonsten halt dunkel.

Hallo Bernd,

sind die Hummeln eher braun-schwarz-weiß (von vorne) oder aber schwarz-gelb gestreift mit weißem Po?

Gruß Susanne

Hummel ? Dieter 30.06.2004 11:23

Hallo!
In meinem Garten ein Insekt beobachten,dieses ist etwa doppelt so groß wie eine Hummel.Der Körperbau ist aber der gleiche,nur ist die Farbe schwaz metallic.Die Flügel sind auch schwarz.
Kann mir jemand die Frage beantworten,was das für ein Tier ist. Danke!

Re: Hummel ? susanne 30.06.2004 14:12
Vielleicht Holzbiene, schau mal im Forum durch, irgendwo hat schon jemand einen Hinweis auf ein Bild gegeben.

Ansonsten unter www.wildbienen.de nachsehen.
Gruß Susanne

Re: Re: Hummel ? Alex 30.06.2004 15:58

Oder schau mal hier. (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Re: Re: Re: Hummel ? susanne 30.06.2004 16:07
Genau, da war sie ja, die tolle Aufnahme, danke Alex

Hast Du eigentlich noch was von dem netten Jens mit seinen vielen Hummelnestern im Baubetrieb gehört? Ich würd ja schon gerne wissen, wie es da weiter geht.

Gruß Susanne

Aus 2 Nestern werde eins... Michel 30.06.2004 21:34

Ich habe heute in Waldnähe zwei ausgegrabene Ackerhummelnester in unmittelbarer Nähe entdecken können. Beim Nest 1 war das ganze Nest zerstört worden, nur noch Arbeiterinnen suchten nach ihrem Nest. Erstaunlicherweise fand ich auch die Altkönigin. Bei Nest 2 war die Königin nicht mehr da, aber es waren noch Waben vorhanden. Also beschloss ich, die Völkchen mitzunehmen und in einem Nistkasten zu vereinigen. Die Arbeiterinnen der verschiedenen Völker vertrugen sich bestens und schon 20 Minuten später führten die ersten Arbeiterinnen einen Orientierungsflug durch. Derzeit besteht das kleine Volk aus 10 Arbeiterinnen. Ich hoffe, dass die Larven noch leben, da sie wahrscheinlich seit heute mittag bei 20 °C auf der Wiese lagen.

Mal sehen, was draus wird. Damit sind nun doch noch alle 3 Kästen besetzt.

Viele Grüße
Michel

Re: Aus 2 Nestern werde eins... susanne 01.07.2004 11:06
Hallo Michel,

herzlichen Glückwunsch zur doch sehr ungewöhnlichen "Besiedlungsmethode" für Deinen dritten Kasten. Wie hast Du die Völker denn mitgenommen? Ich stell mir das etwas schwierig vor, hektisch herumsummende Hummeln einzufangen und zu transportieren.
Gruß Susanne

Re: Re: Aus 2 Nestern werde eins... Michel 01.07.2004 17:14

Hallo Susanne, das war Improvisation pur :-)

Das Nest habe ich in eine leere Brotbüchse getan und dann die Königin zugesetzt. Die umherfliegenden Hummeln haben sich irgendwann direkt auf dem Nest niedergelassen oder sind in der Nähe umhergekrabbelt. Die habe ich mit der Hand gefangen und ebenfalls dazugesetzt. Hat prima funktioniert, außer der Zwischenfall mit einem Wespennest, was hinterrücks in einem Busch hing. Irgendwann sah ich doch sehr viele Individuuen umherfliegen und da bemerkte ich, das direkt hinter mir ein Nest der Mittleren Wespe war. Gestochen haben die jedoch nicht.

Viele Grüße
Michel

Re: Re: Re: Aus 2 Nestern werde eins... susanne 01.07.2004 17:24
Hallo Michel, das hört sich nach einem schönen Abenteuer an. Besonders die Stelle mit der Erkenntnis: Oh, Wespen ;-))))

Du scheinst Dich ja mit Wespen auszukennen, ich bin da ziemlich unbedarft. Hornisse erkenne ich, aber das wars schon. In meinem Garten fliegen schon seit einiger Zeit sehr schöne Wespen, die ganz charakteristisch fliegen. Sie haben nämlich ganz lange und sehr dünne, gelbe Hinterbeine, die sie dabei hängen lassen. Das sieht sehr eigentümlich und grazil aus. Hast Du eine Ahnung, was das sein könnte?
Grüße
Susanne

Re: Re: Re: Aus 2 Nestern werde eins... susanne 01.07.2004 17:30
Hallo Michel, das hört sich nach einem schönen Abenteuer an. Besonders die Stelle mit der Erkenntnis: Oh, Wespen ;-))))

Du scheinst Dich ja mit Wespen auszukennen, ich bin da ziemlich unbedarft. Hornisse erkenne ich, aber das wars schon. In meinem Garten fliegen schon seit einiger Zeit sehr schöne Wespen, die ganz charakteristisch fliegen. Sie haben nämlich ganz lange und sehr dünne, gelbe Hinterbeine, die sie dabei hängen lassen. Das sieht sehr eigentümlich und grazil aus. Hast Du eine Ahnung, was das sein könnte?
Grüße
Susanne

Re: Re: Re: Re: Aus 2 Nestern werde eins... Michel 01.07.2004 17:56

Wahrscheinlich Feldwespen der Gattung Gallicus. Die sind meist insgesamt schlanker als die bekannten Arten und verhalten sich beim Flug so, wie du es beschrieben hast.

Die bauen Nester ohne Hülle. Es sind einfache Waben, die in Hohlräumen gebaut werden oder sie befestigen ihre Einwabennester einfach an Pflanzenstengeln.

Ich stell morgen mal noch paar Bilder vom Nest der Mittleren rein. War heute nochmal da, um eventuelle Nachzügler meines umgesiedelten Hummelnestes zu fangen.

Viele Grüße
Michel

hummelnest oliver 01.07.2004 14:52

hallo,

unsere mieter haben zwischen hauswand und dachziegeln ein hummelnest gefunden. es brummt jetzt wohl bei denen nachts im schlafzimmer ;-)
wie ich aus den beiträgen in dem forum entnommen habe, werden die hummeln wohl bald sterben. ich würde daher einfach gar nichts machen, richtig?

kommen die hummeln denn nächstes jahr wieder in das nest zurück und wenn ja was könnte ich dagegen unternehmen?

Viele Grüße
Oliver

Re: hummelnest susanne 01.07.2004 15:45
Hallo Oliver,

ja genau, einfach nichts machen und warten bis das Nest von selbst abstirbt.

Es kann sein, dass nächstes Jahr Jungköniginnen aus diesem Nest wiederkommen und in der Nähe eine Bleibe suchen. Je nachdem, welche Hummelart es ist, ist das mehr oder weniger wahrscheinlich.

Du kannst im Herbst/Winter, wenn keine Hummel mehr fliegt, den Einflugbereich abdichten um eine erneute Besiedlung über dem Schlafzimmer zu verhindern.
Grüße Susanne

Re: Re: hummelnest + wolläuse oliver 01.07.2004 16:46

hallo susanne,

vielen dank für deine antwort.

eine frage habe ich noch: vor unserem haus steht eine buche, die dieses jahr unter dem starken befall von wollläusen leidet. oft beobachte ich, dass hummeln starkes interesse daran haben. (wahrscheinlich der mehltau, der auch unsere ganzen fahrradsattel mit kindersitzen verklebt). ist es wahrscheinlich, dass das in zusammenhang mit dem hummelnest steht?

grüße
oliver

> Hallo Oliver,
ja genau, einfach nichts machen und warten bis das Nest von selbst abstirbt.

Es kann sein, dass nächstes Jahr Jungköniginnen aus diesem Nest wiederkommen und in der Nähe eine Bleibe suchen. Je nachdem, welche Hummelart es ist, ist das mehr oder weniger wahrscheinlich.

Du kannst im Herbst/Winter, wenn keine Hummel mehr fliegt, den Einflugbereich abdichten um eine erneute Besiedlung über dem Schlafzimmer zu verhindern.
Grüße Susanne
Re: Re: Re: hummelnest + wolläuse susanne 01.07.2004 17:18
Hallo Oliver,

mit mehltau meinst Du wahrscheinlich die klebrige Zuckerschicht, die die Läuse von sich geben (sie sind nämlich gar nicht so am Zucker sondern an anderen Inhaltsstoffen des Baumsaftes interessiert und scheiden das Zuckerwasser dann einfach wieder aus).
Von Honigbienen weiss ich, dass sie diesen "Honigtau" an Nadelbäumen sammeln und daraus den leckeren Waldhonig machen. Kann schon sein, dass auch Hummeln den Trick raushaben, diese "etwas anderen Blüten" abzuernten.

Die Läuse sind aber nicht wegen der Hummeln da und werden von denen auch nicht irgendwie gefördert.
Das kennt man eher von Ameisen. Die legen ja regelrechte Läuseweiden auf Stauden an, bewachen und verteidigen ihr "Vieh" und ernten den süßen Tropfen, den die Läuse ihnen zum Dank schenken.

Die Hummeln sind auch schon länger da, also bevor der Baum klebte. Hummelnester werden bereits ab Februar/März bis spätestens Mitte Mai gegründet. Dass man sie so spät bemerkt, liegt daran, dass sie erst jetzt so viele Arbeiterinnen haben .... und natürlich daran, dass sie so nette, unauffällige Mitbewohner sind ;-))
Ein direkter Zusammenhang zwischen Hummelnest und Wolllausflut ist also wohl auszuschließen.

Hast Du die Hummeln mal näher angesehen? Dann beschreib dochmal, wie sie aussehen, damit man die Art bestimmen kann. Das lässt auch Rückschlüsse auf die noch zu erwartende Dauer des Schlafzimmergebrumms zu.

hallo susanne,

vielen dank für deine antwort.

eine frage habe ich noch: vor unserem haus steht eine buche, die dieses jahr unter dem starken befall von wollläusen leidet. oft beobachte ich, dass hummeln starkes interesse daran haben. (wahrscheinlich der mehltau, der auch unsere ganzen fahrradsattel mit kindersitzen verklebt). ist es wahrscheinlich, dass das in zusammenhang mit dem hummelnest steht?

grüße
oliver
Re: Re: Re: Re: hummelnest + wolläuse oliver 01.07.2004 18:54

danke für deine infos.

das tot aufgefundene hummelexemplar, das die mieter uns zur ansicht und artbestimmung in einem kleinen offenen papiertütchen vor die haustür gelegt hatten ist entweder von den toten auferstanden, oder irgendwie anders aus dem tütchen verschwunden. ich versuche noch mal eine gute beschreibung zu bekommen.

grüße
oliver

> Hallo Oliver,

mit mehltau meinst Du wahrscheinlich die klebrige Zuckerschicht, die die Läuse von sich geben (sie sind nämlich gar nicht so am Zucker sondern an anderen Inhaltsstoffen des Baumsaftes interessiert und scheiden das Zuckerwasser dann einfach wieder aus).
Von Honigbienen weiss ich, dass sie diesen "Honigtau" an Nadelbäumen sammeln und daraus den leckeren Waldhonig machen. Kann schon sein, dass auch Hummeln den Trick raushaben, diese "etwas anderen Blüten" abzuernten.

Die Läuse sind aber nicht wegen der Hummeln da und werden von denen auch nicht irgendwie gefördert.
Das kennt man eher von Ameisen. Die legen ja regelrechte Läuseweiden auf Stauden an, bewachen und verteidigen ihr "Vieh" und ernten den süßen Tropfen, den die Läuse ihnen zum Dank schenken.

Die Hummeln sind auch schon länger da, also bevor der Baum klebte. Hummelnester werden bereits ab Februar/März bis spätestens Mitte Mai gegründet. Dass man sie so spät bemerkt, liegt daran, dass sie erst jetzt so viele Arbeiterinnen haben .... und natürlich daran, dass sie so nette, unauffällige Mitbewohner sind ;-))
Ein direkter Zusammenhang zwischen Hummelnest und Wolllausflut ist also wohl auszuschließen.

Hast Du die Hummeln mal näher angesehen? Dann beschreib dochmal, wie sie aussehen, damit man die Art bestimmen kann. Das lässt auch Rückschlüsse auf die noch zu erwartende Dauer des Schlafzimmergebrumms zu.

hallo susanne,
>
> vielen dank für deine antwort.
>
> eine frage habe ich noch: vor unserem haus steht eine buche, die dieses jahr unter dem starken befall von wollläusen leidet. oft beobachte ich, dass hummeln starkes interesse daran haben. (wahrscheinlich der mehltau, der auch unsere ganzen fahrradsattel mit kindersitzen verklebt). ist es wahrscheinlich, dass das in zusammenhang mit dem hummelnest steht?
>
> grüße
> oliver
>
>
1.hilfe für hummel wanted-dringend!!!sitrbt immer mehr weg,und ich willdas nicht maria 01.07.2004 23:52

hallo,fachleute!!!
suche dringend jemandder mir -UND DER HUMMEL HILFT!!!
Haberiesige hummel gefunden aufmgehweg,hat alle beine benutzt aber lag so schräg auf der seite und konnte sich nicht selbst auf die beine bringen.also habe ich sie hingelegt und auf ein blatt getanund die website gefunden.wußte vorher nicht mal wie eine hummel genau ausschaut außer daß sie schön sind.
habe sie versucht mit zuckersiruplösung zu füttern,schläft aber immer mehr weg,stirbt aber auch nicht,ist schon eineinhalb tage so!!!ich will sie wieder lebendig kriegen!!!leider ist fell und flügel verklebt,weil ich nicht wußte,wie sie füttern.sie kam einfach nie von der einen seite hoch!!mittlerweile ist die eine seite total weggeknickt und grade noch zwei beinchen auf der anderen seite bewegen sich--ich weiß nicht was ich machen soll!!!!HELP!!!

Re: 1.hilfe für hummel wanted-dringend!!!sitrbt immer mehr weg,und ich willdas nicht Stefan Lennertz 02.07.2004 00:35

Hört sich nicht gut an!
Versuch mal die Hummel mit Zuckerlösung zu Füttern, aber auf keinen Fall Zuckersiruplösung.

Zuckerlösung besteht zu drei gleich großen Anteilen Zucker, Fruchtzucker und lauwarmen Wasser. Danach legst Du die Hummel auf die Hand und einen Tropfen Zuckerlösung kurz neben den Kopf der Hummel. Wenn noch etwas Energie in der Hummel steckt wird sie den Rüssel nach der Lösung ausfahren und ihn aufnehmen.

Falls Du heute keine Lösung mehr anrühren kannst, könntest Du die Hummel über Nacht auf einer Löwenzahnblume liegen lassen. Steck die Blume in eine Vase oder ein Glas, so das die Hummel nicht runterpurzelt. Die Blüte liefert der Hummel ebenfalls Futter. Dabei kannst Du dann beobachten wie die Hummel den Rüssel ausfährt, zur Futteraufnahme.

Gruß,
Stefan

hallo,fachleute!!!
suche dringend jemandder mir -UND DER HUMMEL HILFT!!!
Haberiesige hummel gefunden aufmgehweg,hat alle beine benutzt aber lag so schräg auf der seite und konnte sich nicht selbst auf die beine bringen.also habe ich sie hingelegt und auf ein blatt getanund die website gefunden.wußte vorher nicht mal wie eine hummel genau ausschaut außer daß sie schön sind.
habe sie versucht mit zuckersiruplösung zu füttern,schläft aber immer mehr weg,stirbt aber auch nicht,ist schon eineinhalb tage so!!!ich will sie wieder lebendig kriegen!!!leider ist fell und flügel verklebt,weil ich nicht wußte,wie sie füttern.sie kam einfach nie von der einen seite hoch!!mittlerweile ist die eine seite total weggeknickt und grade noch zwei beinchen auf der anderen seite bewegen sich--ich weiß nicht was ich machen soll!!!!HELP!!!
Re: Re: 1.hilfe für hummel wanted-dringend!!!sitrbt immer mehr weg,und ich willdas nicht maria 02.07.2004 02:59

danke

Re: Re: 1.hilfe für hummel wanted-dringend!!!sitrbt immer mehr weg,und ich willdas nicht maria 02.07.2004 11:00

Lieber stefan!
danke für schnelle mail gestren.mitten in der nacht in der stadt löwenzahn zu finden ist genauso schwer also hab ich die lösung gemacht wie du schreibst. das problem ist dass die hummel nichts nimmt. ich hatte sie zuvor schon in andere blütenblätter gelegt.
sie war von einer kleinen nacktschnecke angegangen als ich sie aufgeklaubt habe vom gehweg.ich hatte überlegt ob das irgendwas war von der hummel selbst produziert,aber es war eine kleine schnecke.bitte schreib was drüber,mir tut das alles so unendlich leid.
grüße maria

Re: Re: Re: 1.hilfe für hummel wanted-dringend!!!sitrbt immer mehr weg,und ich willdas nicht susanne 02.07.2004 11:45

Hallo Maria,
auch Hummeln sterben eben manchmal. Das ist traurig, aber wenn sie schon völlig verklebt ist, wie Du geschrieben hattest und auch keine Zuckerlösung (Fruchtzucker, normaler Zucker, Wasser) mehr nimmt, dann geht vielleicht einfach nichts mehr. Lass sie in Frieden sterben.
Vielleicht hat sie irgendwelche Parasiten gehabt.
Herzliche Grüße
Susanne

Re: Re: Re: 1.hilfe für hummel wanted-dringend!!!sitrbt immer mehr weg,und ich willdas nicht Stefan Lennertz 02.07.2004 22:17

Wenn die Hummel die Zuckerlösung direkt neben ihrem Kopf nicht aufnimmt kann man nicht mehr viel machen. Falls die Hummel noch lebt solltest Du es noch ein letztes mal versuchen. Du musst aufpassen das sich die Hummel nicht in der Lösung die Flügel oder das Fell verklebt. Sollte es wieder nicht klappen lege sie auf eine Blüte, am liebsten Löwenzahn, und lass sie alleine.

Falls Du wieder mal eine Hummel findest wird es bestimmt besser laufen! Schau mal auf der folgenden Internetseite nach, da sieht man welche Pflanzen für die Hummeln als Futterpflanze geeignet sind. Falls Du möchtest kannst Du Dir einen Blumenkasten z.B. mit Lavendel auf die Fensterbank stellen. Mit Sicherheit werden die Geschwister Deiner Hummel dann diese Planze zur Nahrungsaufnahme aufsuchen. Sie werden es Dir Danken.

http://www.aktion-hummelschutz.de/schutz/garten/hcpfl.html

Gruß,
Stefan

Lieber stefan!
danke für schnelle mail gestren.mitten in der nacht in der stadt löwenzahn zu finden ist genauso schwer also hab ich die lösung gemacht wie du schreibst. das problem ist dass die hummel nichts nimmt. ich hatte sie zuvor schon in andere blütenblätter gelegt.
sie war von einer kleinen nacktschnecke angegangen als ich sie aufgeklaubt habe vom gehweg.ich hatte überlegt ob das irgendwas war von der hummel selbst produziert,aber es war eine kleine schnecke.bitte schreib was drüber,mir tut das alles so unendlich leid.
grüße maria
erste hilfe gesucht!!! maria 01.07.2004 23:58

habe keien geduld!
bitte schnell antworten,hummelfreunde,-was ist das wenn eine hummel sich nie zumkrabbeln aufstellen kann? sieht totalunverletzt aus,und ich habe stunden lang hingeschaut!!!
danke marie,noch mehr dankts euch die hummel!!!!

Felsenkuckuck im Wiesenhummelnest Michel 02.07.2004 21:46

Bei der heutigen Nestkontrolle habe ich erstaunlicherweise eine fast 3 cm große Felsenkuckuckshummel über die Waben krabbeln sehen. Später flog sie vom Nest aus wieder ab,
saß aber 1 Stunde später wieder drin. Seit wann schaut sich eine Felsenkuckuckshummel nach Wiesenhummeln um. Die schmarotzt doch sonst nur bei der Steinhummel, welche gleich einen Kasten weiter brüten, aber vielleicht schon zu stark für solche fremde Übernahmen sind. Derzeit sind es bei den Steinhummeln etwa 100 Arbeiterinnen. Die Wiesenhummeln selbsts bauen weiter ab. Die letzten Königinnen werden bald schlüpfen. Bis jetzt gab es ca 40 Jungköniginnen.

Das Wiesenhummelnest habe ich heute in einen sauberen Nistkasten umgesetzt, nachdem sich im alten durch die Hummelschmutzecke allerlei Insektenlarven angesammelt hatten.

Mein umgesetztes Ackerhummelvolk scheint auch alles gut überstanden zu haben. Einige Arbeiterinnen fliegen fleißig ein und aus.

Soweit der Stand der Dinge.

Viele Grüße
Michel

Re: Felsenkuckuck im Wiesenhummelnest Stefan Lennertz 02.07.2004 22:23

Scheint ja gut gelaufen zu sein mit Deinen Ackerhummeln. Das ist schon ein toller Zufall, dass sich beide Völker so gut gut ergänzt haben.

Gruß,
Stefan

Bei der heutigen Nestkontrolle habe ich erstaunlicherweise eine fast 3 cm große Felsenkuckuckshummel über die Waben krabbeln sehen. Später flog sie vom Nest aus wieder ab,
saß aber 1 Stunde später wieder drin. Seit wann schaut sich eine Felsenkuckuckshummel nach Wiesenhummeln um. Die schmarotzt doch sonst nur bei der Steinhummel, welche gleich einen Kasten weiter brüten, aber vielleicht schon zu stark für solche fremde Übernahmen sind. Derzeit sind es bei den Steinhummeln etwa 100 Arbeiterinnen. Die Wiesenhummeln selbsts bauen weiter ab. Die letzten Königinnen werden bald schlüpfen. Bis jetzt gab es ca 40 Jungköniginnen.

Das Wiesenhummelnest habe ich heute in einen sauberen Nistkasten umgesetzt, nachdem sich im alten durch die Hummelschmutzecke allerlei Insektenlarven angesammelt hatten.

Mein umgesetztes Ackerhummelvolk scheint auch alles gut überstanden zu haben. Einige Arbeiterinnen fliegen fleißig ein und aus.

Soweit der Stand der Dinge.

Viele Grüße
Michel
Ach du dicke Hummel !° Schubi 03.07.2004 13:02

Hallo Ihr Hummelfans.
Seit 5 Monaten wohne ich nun in einer MietDachgeschosswohnung und habe auf dem Balkon 2 supergut versteckte Hummelnester. Sie befinden sich hinter den Verschalungen im Abstand von 2 Metern. Eine Hummelsorte hat ein weisses Hinterteil und sind alle kleiner.Zeite Hummelsorte hat oranges Hinterteil und alle Fett und gross (2cm). So, nun kommt es aber öfters vor das ich immmer mal wieder eine Fette grosse auf dem Boden liegen sehe die sich kaum noch bewegen kann. Sie kullert hin und her und findet das Nest nicht. Ist Sie zu schwer oder hat Sie keine Kraft. Wie kann ich Ihr helfen ??
Anbei Ich wohne in einer Grossstadt und bin stolz auf meine 2 Hummelvölker.

Re: Ach du dicke Hummel !° susanne 03.07.2004 18:15
Hallo Schubi,

herzlichen Glückwunsch zu Deinen zwei Völkchen. Wenn deine Hummeln mit orangenem Po vorne schwarz sind, sind es wahrscheinlich Steinhummeln. Bei denen mit weißem Po müsstest Du nochmal schreiben, wie sie vorne aussehen, eher braun oder gelb/schwarz gestreift?

Bist Du sicher, dass es immer nur eine Hummel ist, die in der Gegend rumliegt?? Oder ist es vielleicht ein Doppeldecker, der gerade kleine Hummeln macht??;-))

Sollte die (einzelne) Hummel wirklich entkräftet sein, findet sie vielleicht zu wenig Futter. Hast Du Hummel-Blumen auf Deinem Balkon? Dann setz sie da drauf. Sonst gib ihr Zuckerlösung (1 Teil Fruchtzucker, 1 Teil normaler Zucker, 1,5 Teile Wasser), gut auflösen und 1 Tropfen vor die Hummel setzen. Aufpassen, dass sie sich nicht den Pelz oder die Flügel verklebt.
Meist dauert es nur kurze Zeit und sie werden wieder sehr munter.
Viel Spaß und Erfolg
Susanne

Re: Re: Ach du dicke Hummel !° Schubi 04.07.2004 13:44

die mit orangenem Po sind kleiner als die mit weissen Po.
Die WeissPoigen haben nach dem Kopf einen braunen Schopf und es sind auch diese,die ständig entkräftet(?) auf dem Balkon herumkrabbeln. Heute schon wieder Zwei.

Welche pflanzen sind Hummelpflanzen ?

Re: Re: Re: Ach du dicke Hummel !° Stefan Lennertz 05.07.2004 00:23

Hi,
schau mal hier nach: http://www.aktion-hummelschutz.de/kinder/hummeln.html

da findest Du bestimmt Deine Hummeln wieder. Außerdem gibt es zu jeder Hummelart direkt eine Pflanzenliste dabei.

Generell sollten Salbei, Lavendel und Löwenmäulchen gut angenommen werden.

Gruß,
Stefan

die mit orangenem Po sind kleiner als die mit weissen Po.
Die WeissPoigen haben nach dem Kopf einen braunen Schopf und es sind auch diese,die ständig entkräftet(?) auf dem Balkon herumkrabbeln. Heute schon wieder Zwei.

Welche pflanzen sind Hummelpflanzen ?
Re: Re: Re: Re: Ach du dicke Hummel !° Schubi 05.07.2004 10:45

Danke für die fleisigen Antworten...
in zwei Häuserkarees meines Umfeldes befinden sich Schrebergärten. Die ´entkräfteten´ Hummeln sind ganz sicher immer einzeln anzutreffen und können kaum noch krabbeln. also sind das die Drohnen die auf die Königinen warten? Ich habe eine an einen Holzspies sich festhalten lassen und hielt ihn ans Einflugloch des Nestes in dem sie dann auch krabbelte.

Re: Re: Re: Re: Re: Ach du dicke Hummel !° susanne 05.07.2004 10:51
Nee, Drohnen sind eigentlich meist sehr aktiv, und surren in Schleifen ums Nest.

Mach mal mit den Holzspießchen weiter, drinnen gibt es bestimmt auch Nektar für entkräftete Familienmitglieder.
Susanne

Re: Re: Re: Ach du dicke Hummel !° susanne 05.07.2004 10:34
Die WeissPoigen haben nach dem Kopf einen braunen Schopf und es sind auch diese,die ständig entkräftet(?) auf dem Balkon herumkrabbeln. Heute schon wieder Zwei.

Das sind sehr wahrscheinlich Baumhummeln. Ich weiss auch nicht, warum die so malade sind. Gerade bei Baumhummeln lauern aber die Drohnen im direkten Nestumfeld auf Jungköniginnen. Bist Du wirklich sicher, das es einsame (und nicht zweisame) rumkrabbelnde Hummeln sind?

Welche pflanzen sind Hummelpflanzen ?

Fingerhut, Salbei, Lavendel, Klee, Glockenblumen (gerne auch die niedrigen, die in Balkonkästen überhängen), Stockrosen, Thymian, Oregano, Minzen, Kornblumen, Mohn u.a.. Wichtig ist viel von einer Sorte, damit es sich für die Hummeln lohnt, die jeweilige Erntetchnik zu lernen. Jede Blüte hat nämlich einen anderen Trick um an Nektar und Pollen zu kommen.
Mit einem Balkon kannst Du natürlich nicht vollständig auffangen, dass es in der Großstadt meist zu wenig Blüten gibt.
Versuch es also ruhig mit Zuckerlösung, wenn die Brummis zu sehr schwächeln. Das geht auch gut aus einem umgedrehten Legobaustein, da können sie nicht reinfallen.

Noch eine Idee: gibt es in der Nähe Linden??
Manchmal sind Linden die einzigen Nektarspender in der Stadt. Da dann alle (!) an ihnen saugen, reicht der Nektar aber nicht und die Hummeln wenden mehr Energie fürs Ernten auf, als sie bekommen. Dann solltest Du wirklich Zuckerlösung geben. Fruchtzucker in "haushaltsüblichen Mengen" bekommt man in Reformhäusern oder im Supermarkt im Diabetikerregal.

Grüße Susanne

Was ist da los? Christian 04.07.2004 12:54

Hallo,

in den letzden Tagen habe ich mich gewundert das nur noch so wenige kleine Arbeiterinnen fliegen und habe den Kasten geöffnet. Als erstes ist mir aufgefallen das alle großen Hummeln (ich nehme an es waren Königinnen) weg sind.
Verlassen die Jungköniginnen jetzt schon das Nest?
Als ich die Polsterwolle weiter entfernte sind mir ein paar braune Käfer aufgefallen und dann kamen ein paar kleine weiße Maden und ich dachte sofort an Wachsmotten aber es sind nirgenswo im Kasten Gespinste zu sehen.
Was meint ihr geht es mit meinen Hummelnest auf natürliche weise zu ende oder hat sich irgendein Parasit breit gemacht?

Gruß
Christian

Re: Was ist da los? Michel 04.07.2004 13:39

Was ist es denn für eine Art? Dann könnte man abschätzen, ob diese Art bereits ihr natürliches Ende erreicht hat oder ein Absterben in dieser Phase unnormal ist.

Viele Grüße
Michel

Re: Re: Was ist da los? Christian 04.07.2004 14:26

Hallo,

ich glaube es sind Gartenhummeln.

Gruß
Christian

Re: Re: Re: Was ist da los? Michel 04.07.2004 22:36

Gartenhummeln bauen derzeit ab, dass konnte tatsächlich ihr natürliches Ende sein. Die braunen Käfer sind eigentlich keine wirklichen Parasiten, nur die Maden machen mir etwas sorgen. Am besten immer mal wieder reinschauen, ob nicht doch irgendwo unter den Waben Gespinste auftauchen. Wen ja, dann kann man die intakten Nestteile in einen sauberen Nistkasten umsetzen. Das habe ich dieses Jahr auch schon hinter mir
:-)

Viele Grüße
Michel

Re: Was ist da los? Elke 05.07.2004 07:49

Hallo Christian,
vielleicht handelt es sich bei den Maden um Fliegenmaden, die hatte ich auch bei meinen Wiesenhummeln, sowohl Kleine Stubenfliege als auch eine andere Art, deren Larven waren ziemlich groß und weiß. Während die Larven der Kleinen Stubenfliege nur in der Kotecke der Hummeln fraßen, krabbelten die großen auch mal in der Wolle umher. Im Moment sind nur noch Tönnchenpuppen zu finden.
Viele Grüße
Elke