Beiträge aus 2004

Stechen Hummeln oder beißen sie ? Max 19.06.2004 17:06

Hallo,
ich habe da eine Frage an alle Hummelexperten in diesem Forum.
Ich habe mit einer Freundin gewettet, daß Hummeln stechen und nicht beißen, wenn sie mit einem Menschen in Berührung kommen.

Wer liegt da richtig ?

MfG
Max

Re: Stechen Hummeln oder beißen sie ? Johann Wiedl 19.06.2004 19:35

Hallo Max,
wenn Hummeln mit Menschen in "Berührung" kommen, stechen und beißen sie nicht. Sie sind in der Regel sehr friedfertig. Hummeln können, wenn sie sich gestört fühlen, stechen. Die Wette betrachte ich als unentschieden.
Grüsse Hans

Hallo,
ich habe da eine Frage an alle Hummelexperten in diesem Forum.
Ich habe mit einer Freundin gewettet, daß Hummeln stechen und nicht beißen, wenn sie mit einem Menschen in Berührung kommen.

Wer liegt da richtig ?

MfG
Max
Re: Re: Stechen Hummeln oder beißen sie ? Max 19.06.2004 20:01

Ja das Hummeln keine bösen Viecher sind weis ich ja, aber es ging nur um das Prinzip, ob sie nun überhaupt stechen können.
Es ist faszinierend wie weit verbreitet der Irrglaube ist, dass Hummeln nicht stechen könnten, wenn man sie bedroht.
Da wir schon beim Thema sind: hat der Stachel der Hummel Wiederhacken, wie der einer Biene oder kann sie ihn wieder herausziehen ?

Greets Max

Hallo Max,
wenn Hummeln mit Menschen in "Berührung" kommen, stechen und beißen sie nicht. Sie sind in der Regel sehr friedfertig. Hummeln können, wenn sie sich gestört fühlen, stechen. Die Wette betrachte ich als unentschieden.
Grüsse Hans
Re: Re: Re: Stechen Hummeln oder beißen sie ? Johann Wiedl 19.06.2004 21:12

Hallo Max,
noch zur Ergänzung: Hummeldrohnen haben keinen Stacheln. Die Frage ist damit vollständig beantwortet. Der Stachel der Hummelarbeiterin und der Hummelkönigin hat keine Widerhaken, kann also nach einem Stich wieder herausgezogen werden.
Grüsse Hans

Ja das Hummeln keine bösen Viecher sind weis ich ja, aber es ging nur um das Prinzip, ob sie nun überhaupt stechen können.
Es ist faszinierend wie weit verbreitet der Irrglaube ist, dass Hummeln nicht stechen könnten, wenn man sie bedroht.
Da wir schon beim Thema sind: hat der Stachel der Hummel Wiederhacken, wie der einer Biene oder kann sie ihn wieder herausziehen ?

Greets Max

> Hallo Max,
> wenn Hummeln mit Menschen in "Berührung" kommen, stechen und beißen sie nicht. Sie sind in der Regel sehr friedfertig. Hummeln können, wenn sie sich gestört fühlen, stechen. Die Wette betrachte ich als unentschieden.
> Grüsse Hans
>
Re: Stechen Hummeln oder beißen sie ? susanne 26.06.2004 21:21
Hallo Max, sowohl als auch, wenn es denn sein muss.

Hummeln können mit ihren Mundwerkzeugen "zwicken". Das ist nicht wirklich schlimm aber kann schon unangenehm sein, vor allem, wenn man wenig Hornhaut an der betroffenen Stelle hat. Und stechen können sie auch. wie ich erst kürzlich in diesem Forum gelesen habe, auch ohne Stütze oder Widerlager hinter ihrem Rücken. Da hab ich auch wieder was gelernt.
Sie ziehen den Stachel (ist ohne Haken) wieder raus und können also a- nders als die Honigbiene - mehrmals stechen. Männer übrigens gar nicht, die Drohnen haben keinen Stachel. Die bleiben dann eben beim "zwicken" .... oder hauen gleich ab.
;-))

Gruß
Susanne

Fremde Hummel Elke 20.06.2004 11:25

Hallo!
Ich konnte gerade beobachten, wie eine fremde Hummel zu meinen Wiesenhummeln in den Hummelkasten geflogen ist. Als ich den Kasten dann geöffnet habe, kroch sie in der Polsterwolle umher und grub sich suchend immer tiefer. Das Tier sah mir sehr ähnlich einer Erdhummel-Arbeiterin aus, sowohl anhand der Größe, der Färbung und der Dichte der Behaarung.
Ich konnte absolut nichts erkennen, was auf eine Kuckuckshummel hindeuten würde.
Kommt es vor, das fremde Hummeln zum Honigklau in andere Nester einsteigen?
Vielleicht hat ja jemand von euch einen Tip??
Danke und Gruß
Elke

Re: Fremde Hummel Michel 20.06.2004 13:10

Honigklau habe ich noch nie beobachtet.
Könnte aber durchaus eine Waldkuckuckshummel sein, die einer Erdhummel durchaus ähnlich sieht. Doch nach einem letzten weißen Hinterleibsdrittel ist die Hinterleibsspitze wieder schwarz. Ich hatte zuletzt auch eine in meinem Nistkasten, doch ich konnte sie rechtzeitig entfernen, da die Altkönigin noch lebte. Ich habe sie dann 2 km entfernt wieder freigelassen, also bitte nicht töten, denn auch Kuckuckshummeln sind geschützte Tiere.

Viele Grüße
Michel

Re: Re: Fremde Hummel Elke 21.06.2004 08:10

Hallo Michel!
Ich könnte schwören, dass das Tier auf dem Abdomen noch eine gelbe Binde hatte, eventuell ist es wirklich eine verflogene Erdhummel. Vielleicht sehe ich die Hummel ja noch mal oder kann sogar ein Foto machen.
Wenn es doch ein Kuckuck ist, lasse ich sie trotzdem in Ruhe machen, das ist ja auch ganz spannend, sowas mal zu sehen, obwohl ich bezweifle, dass ein Kuckuck Spaß an dem Volk hätte, es ist einfach schon zu weit.
Bei uns fliegen im Moment sehr viele Psithyrus vestalis rum, alles Jungköniginnen, nehme ich an.
Viele Grüße
Elke

Re: Fremde Hummel Balthasar 20.06.2004 14:52

Honigklau kommt nicht vor.
Für eine Kuckuckshummel ist es wohl schon sehr spät, da Wiesenhummeln selbst schon Königinnen haben oder sogar schon komplet fertig sind.
Verflogene Erdhummelarbeiter gibt es gelegenlich sehr wohl, besonders wenn dies schon in der Frühentwicklung des Volkes passiert ist. So kann ein Fremdling durchaus akzeptiert sein, um so eher, da beides Kurzrüssler sind.
liebe Grüsse. Balthasar

Re: Re: Fremde Hummel Michel 20.06.2004 15:46

Bei mir sind Wiesenhummeln gerade dabei, die ersten Jungköniginnen aufzuziehen. Auch Kuckuckshummeln sind noch unterwegs. Kommt eben auf die Gegend an, wo man wohnt.

Viele Grüße
Michel

Pilz Balthasar 20.06.2004 15:14

Ein feuchtes Jahr!
Und damit mehr Feuchtigkeit in den Hummelnestern. In einigen habe ich massiven Pilzbefall an der Oberfläche des Nistmaterials und besonders natürlich in den Kotecken. Wer von Euch unternimmt etwas gegen Pilzbefall???
Beide Wiesenhummelvölker haben schon ausgelebt. Ob ihr frühes Ende mit dem Pilzbefall etwas zu tun hat weiß ich nicht. Königinnen gabs jedenfalls doch. An jedem Kasten habe ich ein Lüftungsloch mit feinem Maschengitter. Trotzdem zu wenig??

Re: Pilz Michel 20.06.2004 15:51

Habe das gleiche Problem. Bei den Steinhummeln ist alles OK, aber bei den Wiesenhummeln sind Teile des Nistmaterials verschimmelt. Naja, wenn wunderts bei diesem nassen Sommer. Ich bin der Meinung, dass auch Naturnester mit diesem Problem fertig werden müssten. Mein Wiesenhummelnest (Brutwaben) selbst ist aber immer noch trocken und pilzfrei. Ich denke auch nicht, dass es den Hummeln schadet, solange nicht die Brutwaben vom Schimmel betroffen sind.

Meine Wiesenhummeln haben bereits 30 Jungköniginnen hervorgebracht, weitere sind unterwegs. Also noch kein Zeichen vom Absterben des Volkes.

Viele Grüße
Michel

Re: Pilz Horst 20.06.2004 18:14

Hallo Balthasar,
ich glaube, weniger die Feuchtigkeit von außen als vielmehr die Wärme/Hitze und Feuchtigkeit in den Hummelkästen trägt zur Pilzbildung bei. Besonders wenn Innenmaterialien zuviel Feuchtigkeit aufnehmen. Seit bei uns wieder kühlere Tage sind, hat die Pilzbildung nachgelassen und das Nistmaterial ist trockner.

Gruß
Horst

Hummelnest am Haus Markus 20.06.2004 21:45

Hallo zusammen,

direkt neben unserem Hauseingang (das heißt 10 cm daneben) hat sich ein Hummelschwarm angesiedelt. Am Anfang haben wir nur wenige Hummeln gesehen und waren durchaus gewillt, das zu akzeptieren. Aber jetzt schwirrt das nur so aus und ein. Und irgendwie wollen wir unsere Nachbarn jetzt doch ganz gerne loswerden. (Ich hoffe Ihr versteht das.) Nur was sollen wir jetzt tun? Das Nest sitzt unsichtbar und irgendwie auch unerreichbar im / hinterm Kellerschacht. Als Art vermute ich "Erdhummel", aber sicher bin ich mir nicht...

Ist damit zu rechnen, dass es immer mehr Hummel werden, oder bleibt es irgendwann bei der Größe des Volkes? Was kostet es, wenn ein Imker kommt und versucht, das Nest irgendwie zu entfernen? Und was macht er dann damit??? Oder gibt es sonst jemanden, der helfen kann???

Ich habe schon lange im Internet gesucht, aber darauf leider noch keine Antwort gefunden.

Wäre prima, wenn mir jemand helfen könnte! Danke!

Markus

Re: Hummelnest am Haus Angelika L. 20.06.2004 22:24
Hallo zusammen,

direkt neben unserem Hauseingang (das heißt 10 cm daneben) hat sich ein Hummelschwarm angesiedelt. Am Anfang haben wir nur wenige Hummeln gesehen und waren durchaus gewillt, das zu akzeptieren. Aber jetzt schwirrt das nur so aus und ein. Und irgendwie wollen wir unsere Nachbarn jetzt doch ganz gerne loswerden. (Ich hoffe Ihr versteht das.) Nur was sollen wir jetzt tun? Das Nest sitzt unsichtbar und irgendwie auch unerreichbar im / hinterm Kellerschacht. Als Art vermute ich "Erdhummel", aber sicher bin ich mir nicht...

Ist damit zu rechnen, dass es immer mehr Hummel werden, oder bleibt es irgendwann bei der Größe des Volkes? Was kostet es, wenn ein Imker kommt und versucht, das Nest irgendwie zu entfernen? Und was macht er dann damit??? Oder gibt es sonst jemanden, der helfen kann???

Ich habe schon lange im Internet gesucht, aber darauf leider noch keine Antwort gefunden.

Wäre prima, wenn mir jemand helfen könnte! Danke!

Markus

Hallo, wie sehen eure Hummeln denn aus? Wahrscheinlich befindet sich euer Hummelvolk gerade auf dem Höhepunkt. Ein Umsetzen ist daher wohl nicht mehr ratsam und auch unnötig. Das Volk wird bald sowieso absterben. Wenn du im nächsten Jahr keine Hummeln mehr an dieser Stelle haben möchtest, ist es ratsam einen feinmaschigen Draht dort anzubringen. Hummeln gehören zu den geschützten Arten und von Aussterbung bedroht. Etl. Arten sind schon ausgestorben.
Ihr braucht euch keine Sorgen zu machen. Hummeln sind nicht aggressiv und harmlos. Sie müssen schon arg bedroht werden, bevor sie stechen. Sie kümmern sich nicht um süße Sachen und belästigen niemanden. Freut euch noch kurze Weile an dem Stück Natur, daß euch begegnet und laßt sie an ihrem Platz. Manch ein Hummelfreund wäre gerne an eurer Stelle. In diesem Jahr gibt es mancherorts kaum Hummeln.
Solltet ihr noch skeptisch sein, unter www.hymenoptera.de findet ihr eine Liste von Hummelfreunden, die in der Lage sind Hummeln umzusetzen, vielleicht auch in eurer Nähe. Aber wie gesagt, es lohnt sich nicht mehr. Grüße, Angelika

Re: Hummelnest am Haus Unbekannt 20.06.2004 23:59
Hallo zusammen,

direkt neben unserem Hauseingang (das heißt 10 cm daneben) hat sich ein Hummelschwarm angesiedelt. Am Anfang haben wir nur wenige Hummeln gesehen und waren durchaus gewillt, das zu akzeptieren. Aber jetzt schwirrt das nur so aus und ein. Und irgendwie wollen wir unsere Nachbarn jetzt doch ganz gerne loswerden. (Ich hoffe Ihr versteht das.) Nur was sollen wir jetzt tun? Das Nest sitzt unsichtbar und irgendwie auch unerreichbar im / hinterm Kellerschacht. Als Art vermute ich "Erdhummel", aber sicher bin ich mir nicht...

Ist damit zu rechnen, dass es immer mehr Hummel werden, oder bleibt es irgendwann bei der Größe des Volkes? Was kostet es, wenn ein Imker kommt und versucht, das Nest irgendwie zu entfernen? Und was macht er dann damit??? Oder gibt es sonst jemanden, der helfen kann???

Ich habe schon lange im Internet gesucht, aber darauf leider noch keine Antwort gefunden.

Wäre prima, wenn mir jemand helfen könnte! Danke!

Markus

Hallo Markus,

das Hummelnest befindet sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt auf dem Höhepunkt seiner Entwicklung. Die höhere Anzahl an Hummlen bedeutet allerdings nicht das sich ihr Verhalten ändert, sie werden weiterhin harmlos und auf ihr Nest konzentriert weitermachen.

Seid bitte so fair und lasst sie ihr Werk zuende bringen, zumal das Nest in wenigen Wochen absterben wird. Es besteht weder eine Gefahr noch ein sonstiger Grund das Nest zum aktuellen Zeitpunkt zu zerstören. Hummeln stehen nicht ohne Grund unter Naturschutz, einer ist der von euch angesprochene. Ihr wisst zwar nicht wieso, aber weg sollen sie trotzdem.

Wir sollten uns wieder mehr von guten Argumenten
zu Handlungen verleiten lassen, nicht von Vermutungen, unberechtigten Ängsten oder dem
Gedanken "Was soll bloss unser Besuch/Nachbar von uns Denken?".

Hummelnester sind Wertvoll weil selten, und jeder der eines unterstützt leistet einen Beitrag zum Umweltschutz. Darauf könnt Ihr Stolz sein. Wer euch anderes einreden will soll erst mal seine Argumente auspacken.

Weitere Infos und Hilfe gibts auch unter www.aktion-Hummelschutz.de incl. Hotline, und weiterhin hier.

Gruß, Stefan

steinhummel dirk 20.06.2004 22:00

habe eine frage!!!!!

und zwar folgendes. bin heute morgen im bett von einer steinhummel gestochen worden. wollte jetzt wissen da es iemlich dick geworden ist ob die hummeln beim stechen ihren stachel verlieren. oder ob sie mehrmals zustechen können. ich bitte um antwort und bedanke mich schon mal

Re: steinhummel Angelika L. 20.06.2004 22:27
habe eine frage!!!!!

und zwar folgendes. bin heute morgen im bett von einer steinhummel gestochen worden. wollte jetzt wissen da es iemlich dick geworden ist ob die hummeln beim stechen ihren stachel verlieren. oder ob sie mehrmals zustechen können. ich bitte um antwort und bedanke mich schon mal

Hallo, sie können mehrmals stechen, wenns denn sein muß und verlieren in der Regel ihren Stachel nicht. Grüße, Angelika

Alljährliches Hummelsterben Manfred 21.06.2004 07:42

Hallo,

hier in Hamburg hat das alljährliche Hummelsterben - speziell der dunklen Erdhummel - Ende Juni eingesetzt. Eine Besonderheit in diesem Jahr ist alerdings, dass die toten oder halb verhungerten Tiere in der Nähe etlicher offenbar überweideter Trachtpflanzen liegen. Der Grund dafür ist einfach: die Linden blühen aufgrund der Witterung noch nicht. Fazit: Die Linden haben vielleicht ursächlich nichts mit dem Hummelsterben zu tun.
Hat jmand ähnliche Erfahrungen gemacht?

Gruß aus HH
Manfred

Re: Alljährliches Hummelsterben Balthasar 21.06.2004 21:33

Hallo Manfred!
Konntest Du beobachten unter welchen Trachtpflanzen die Hummeln zu finden sind??
Gruß Balthasar

Re: Re: Alljährliches Hummelsterben Manfred 22.06.2004 07:53

Ja,
z.B. Hunds-/Heckenrose und Wegelie.

Hallo Manfred!
Konntest Du beobachten unter welchen Trachtpflanzen die Hummeln zu finden sind??
Gruß Balthasar
Re: Alljährliches Hummelsterben Johann Wiedl 21.06.2004 22:13
Hallo,

hier in Hamburg hat das alljährliche Hummelsterben - speziell der dunklen Erdhummel - Ende Juni eingesetzt. Eine Besonderheit in diesem Jahr ist alerdings, dass die toten oder halb verhungerten Tiere in der Nähe etlicher offenbar überweideter Trachtpflanzen liegen. Der Grund dafür ist einfach: die Linden blühen aufgrund der Witterung noch nicht. Fazit: Die Linden haben vielleicht ursächlich nichts mit dem Hummelsterben zu tun.
Hat jmand ähnliche Erfahrungen gemacht?

Gruß aus HH
Manfred

Hallo Manfred,

ausführliche Berichte über das Hummelsterben finden sich auf den Seiten der Homepage von www.aktion-hummelschutz.de. Die Berichte sind vom vergangenen Jahr. "Hummelsterben" auf der Startseite bei "Suchen" eingeben. Auflistung der diesbezüglichen Links erfolgt.

Grüsse vom Niederrhein nach Hamburg
Hans Wiedl, Emmerich am Rhein

Hummelnester Manuela Krüger 21.06.2004 18:18

Hallo liebe Hummelfreunde,
wir letzte Woche 2 Hummelnester an unserem Haus entdeckt, eins im Dachkasten und eins muss hinter der Klinkerfassade sein, hier fliegen die Hummeln immer in einen Luftschlitz. Wir haben das Haus erst im vorigen Jahr gebaut und sind mit soetwas nicht vertraut, kann da die Dämmung nicht Schaden nehmen?
Ich habe schon in eurem Forum nachgelesen, ihr seht das alles sehr gelassen.
Viele Grüße Manuela und Familie

Re: Hummelnester Johann Wiedl 21.06.2004 18:52
Hallo liebe Hummelfreunde,
wir letzte Woche 2 Hummelnester an unserem Haus entdeckt, eins im Dachkasten und eins muss hinter der Klinkerfassade sein, hier fliegen die Hummeln immer in einen Luftschlitz. Wir haben das Haus erst im vorigen Jahr gebaut und sind mit soetwas nicht vertraut, kann da die Dämmung nicht Schaden nehmen?
Ich habe schon in eurem Forum nachgelesen, ihr seht das alles sehr gelassen.
Viele Grüße Manuela und Familie

Hallo Manuela,
keine Angst, die Hummeln richten bestimmt keinen Schaden an. Freuen Sie sich auf die neuen Mieter. Ich bin sicher, Sie werden mit dem Beobachten viel Freude haben.
Viele Grüsse vom Niederrhein
Hans Wiedl

Re: Re: Hummelnester Angelika L. 21.06.2004 21:30
Hallo, auch bei uns nisten schon seit Jahren immer wieder Hummeln in der Dämmung am Haus. (Schafwolle). Es passiert nichts. Dieses Jahr sind wir traurig, daß sich keine Königin hier angesiedelt hat. Wir haben die Verkleidung erneuert. An der Dämmung passiert nichts. Grüße, Angelika>
Die sterbende hummel in meiner wohnung.... Ruscha 21.06.2004 19:30

Hallo ...
ich hätte da eine wichtige Frage die jemanden stellen möchte und mich über eine Antwort freue.
In meiner Wohnung fliegen Hummeln hinein "wo ich nichts dagegen habe" nur ich habe das Gefühl das sie zum sterben kommen, ich versteh es nicht ich habe versucht sie wieder raus zu lassen aber sie fliegen wieder rein und lasse sie dan auch.. aber am nächsten Morgen finde ich sie tod auf.
Ich habe Heute 19:00 Uhr beobachten können wie eine Hummel rein geflogen ist wobei ich auch sagen muss das eine tote noch da war... und sah wie die lebendige zu der toten hingegangen ist ihre 2 Beine auf die tote Hummel legte und auf den Tod wartet... es hatt mich sehr berührt das zu sehen ...kann mir das jemand erklären... Danke Rush.

Re: Die sterbende hummel in meiner wohnung.... Angelika L.Berg.Land 21.06.2004 21:36
Das kann ich verstehen. Bist du dir sicher, daß es sich um Hummeln handelt? Du schreibst "ihre zwei Beine"? Hummeln haben natürlich mehr Beine.

Kann es sein, daß dein Fenster immer geöffnet ist?
Vielleicht fliegen Hummeln in deine Wohnung, weil sie dort ihr Nest haben. Hast du mal genau verfolgt, wo sie in deiner Wohnung im allgemeinen hinfliegen?
Grüße, Angelika

Re: Die sterbende hummel in meiner wohnung.... Stefan Lennertz 21.06.2004 22:39

Hallo,
es bestehen zwei Möglichkeiten:

1) Es könnte in der Tat so sein das sich in Deiner Wohnung oder aber auch in unmittelbarer Nähe ein verschlossenes Hummelnest befindet. Da die Hummeln
ihr Nest nicht mehr finden können fliegen sie bei schlechterem Wetter in den nächsten Unterschlupf, wo ihnen nichts anderes übrig bleibt als auf den Tod zu warten.

Schau doch mal nach ob irgendwo noch andere Hummeln rumkrabbeln oder fliegen. Sind Dir in unmittelbarer Nähe mal Hummeln aufgefallen?

Hummeln bauen häufig in der Erde, ist bei euch am Wochende der Rasen gemäht oder die Hecke geschnitten worden? Dann könnte es sein das entweder der Rasenschnitt das Nest verdeckt oder beim entfernen der Hecke, oder ähnlichem, das Nest
durch aufschütten von Erde bedeckt wurde.

Falls ja, schau mal nach ob Du das Nest noch retten kannst.

2) Es ist zuwenig Futter da!
Du könntest mal ein paar Kräuter oder Pflanzen im Topf kaufen, und diese in Deine Wohnung stellen oder vor die Tür. Dann könntest Du die nächste Hummel auf die Pflanze setzen. Sollte Sie nur Hunger haben wird sie diesen stillen und mit neuer Kraft wieder hinausfliegen. Es ist ein tolles Gefühl wenn man den harmlosen Brummern zu neuem Leben verhelfen konnte.

Versuche es mal mit Lavendel oder Salbei, einem Topf mit vielen Blüten. Vieleicht kannst Du den ja Morgen schon aufstellen.

Wäre nett wenn Du noch mal schreibst.

Gruß,
Stefan

Hallo ...
ich hätte da eine wichtige Frage die jemanden stellen möchte und mich über eine Antwort freue.
In meiner Wohnung fliegen Hummeln hinein "wo ich nichts dagegen habe" nur ich habe das Gefühl das sie zum sterben kommen, ich versteh es nicht ich habe versucht sie wieder raus zu lassen aber sie fliegen wieder rein und lasse sie dan auch.. aber am nächsten Morgen finde ich sie tod auf.
Ich habe Heute 19:00 Uhr beobachten können wie eine Hummel rein geflogen ist wobei ich auch sagen muss das eine tote noch da war... und sah wie die lebendige zu der toten hingegangen ist ihre 2 Beine auf die tote Hummel legte und auf den Tod wartet... es hatt mich sehr berührt das zu sehen ...kann mir das jemand erklären... Danke Rush.
Re: Die sterbende hummel in meiner wohnung.... susanne 28.06.2004 17:38
Hallo Ruscha

Versuch es mal mit Zuckerlösung!
1 Teil fruchtzucker, 1 Teil normaler Zucker, 1,5 Teile Wasser auflösen und der Hummel einen Tropfen vor die Nase legen. Meist kommt eine gierige kleine Zunge raus und leckt alles weg. dann noch einen tropfen.
Bitte keinen Honig verwenden, da sind evtl. Darmparasiten der Bienen drin, die der Hummel schaden können.
Nicht zuviel auf einmal und aufpassen, dass sie nicht reinfällt und ihren Pelz oder gar die Flügel verklebt, dass kriegt sie schlecht wieder ab.
Ich habe einen kleinen Legobaustein für solche Situationen, da können sie sich mit den Beinchen auf dem Mittelsteg festhalten ohne reinzufallen (bei umgedrehtem Baustein).

Es ist toll wenn man sieht, wie schnell eine fast tote Hummel wieder zum aktiven Schwirrer wird.
Grüße
Susanne

Riesen grosse schwarze Hummel Katja 22.06.2004 19:14

Hallo!

Bei uns im Garten ist nun schon im 2. Jahr
eine riiieesige schwarze Hummel heimisch. Circa 3 cm groß. So eine große Hummel hab ich noch nie gesehen. (Wenn´s eine Hummel ist !?! )
Es würde mich brennend intressieren, was das für eine Tierchen ist.

Foto gibt´s unter:
www.kg.galbavy.de

Bin für jeden "Hinweis" dankbar.

Gruß
Katja

Re: Riesen grosse schwarze Hummel Balthasar 22.06.2004 21:22

Liebe katja
Das ist eindeutig keine Hummel, sondern die große Holzbiene (Xylocopa violacea). Es ist die grüßte solitär lebende Biene in unseren Breiten
Gruß Balthasar

Re: Riesen grosse schwarze Hummel Unbekannt 03.10.2004 14:18
Hallo!


Bei uns im Garten ist nun schon im 2. Jahr
eine riiieesige schwarze Hummel heimisch. Circa 3 cm groß. So eine große Hummel hab ich noch nie gesehen. (Wenn´s eine Hummel ist !?! )
Es würde mich brennend intressieren, was das für eine Tierchen ist.

Foto gibt´s unter:
www.kg.galbavy.de

Bin für jeden "Hinweis" dankbar.

Gruß
Katja

Hallo Katja,

wäre es möglich das ihr die bilder noch mal online stellt? ich habe nämlich heute im garten ein mir komplett unbekanntes tier gesehen. für mich war das ne ganze ecke größer als die königin einer erdhummel und komplett schwarz inkl flügel bis auf eine kleine stelle im vorderen teil des kopfes. auch die suche mit google brachte keinen erfolg. auffällig ist vielleicht das das tier nur an der pflanze katzenminze zu finden war?!

wäre klasse wenn das jemand wüßte

gruß
Daniel

Re: Re: Riesen grosse schwarze Hummel susanne 04.10.2004 09:03
Hallo Daniel,

wahrscheinlich ist es wirklich eine Holzbiene, versuch es unter www.wildbienen.de,da gibt es nette Fotos, oder schick eine mail an Alex hier bei bombus.de (startseite), der hatte auch ein Bild
Grüße Susanne

Hallo!
>
>
> Bei uns im Garten ist nun schon im 2. Jahr
> eine riiieesige schwarze Hummel heimisch. Circa 3 cm groß. So eine große Hummel hab ich noch nie gesehen. (Wenn´s eine Hummel ist !?! )
> Es würde mich brennend intressieren, was das für eine Tierchen ist.
>
> Foto gibt´s unter:
> www.kg.galbavy.de
>
> Bin für jeden "Hinweis" dankbar.
>
> Gruß
> Katja
>
>
>

Hallo Katja,

wäre es möglich das ihr die bilder noch mal online stellt? ich habe nämlich heute im garten ein mir komplett unbekanntes tier gesehen. für mich war das ne ganze ecke größer als die königin einer erdhummel und komplett schwarz inkl flügel bis auf eine kleine stelle im vorderen teil des kopfes. auch die suche mit google brachte keinen erfolg. auffällig ist vielleicht das das tier nur an der pflanze katzenminze zu finden war?!

wäre klasse wenn das jemand wüßte

gruß
Daniel
Re: Re: Re: Riesen grosse schwarze Hummel M. Albrecht 29.08.2005 11:00

Hallo - ich sah heute - 29. August o5 eine Riesenhummel schwarz,die in eine Blüte der Löwenmäulchen wollte -- noch nie gesehen, Flügel durchsichtig - wollte fotografieren, aber da war sie verschwunden. Grüße Margarete> > Hallo Daniel,

wahrscheinlich ist es wirklich eine Holzbiene, versuch es unter www.wildbienen.de,da gibt es nette Fotos, oder schick eine mail an Alex hier bei bombus.de (startseite), der hatte auch ein Bild
Grüße Susanne

> Hallo!
> >
> >
> > Bei uns im Garten ist nun schon im 2. Jahr
> > eine riiieesige schwarze Hummel heimisch. Circa 3 cm groß. So eine große Hummel hab ich noch nie gesehen. (Wenn´s eine Hummel ist !?! )
> > Es würde mich brennend intressieren, was das für eine Tierchen ist.
> >
> > Foto gibt´s unter:
> > www.kg.galbavy.de
> >
> > Bin für jeden "Hinweis" dankbar.
> >
> > Gruß
> > Katja
> >
> >
> >
>
> Hallo Katja,
>
> wäre es möglich das ihr die bilder noch mal online stellt? ich habe nämlich heute im garten ein mir komplett unbekanntes tier gesehen. für mich war das ne ganze ecke größer als die königin einer erdhummel und komplett schwarz inkl flügel bis auf eine kleine stelle im vorderen teil des kopfes. auch die suche mit google brachte keinen erfolg. auffällig ist vielleicht das das tier nur an der pflanze katzenminze zu finden war?!
>
> wäre klasse wenn das jemand wüßte
>
> gruß
> Daniel
Zerstörtes Nest Peter 22.06.2004 19:59

Hallo
Bei Erdarbeiten wurde ein Hummelnest zerstört.
Die zurückkehrenden Hummeln haben sich oberhalb des ehemaligen Nestes in einem dichten Pulk versammelt. Nach 2 Tagen haben sie einen von mir ausgepolsterten eingegrabenen Blumentopf bezogen.
Frage: Können sie ohne Königin überleben?

Re: Zerstörtes Nest Stefan Lennertz 22.06.2004 22:59

Bist Du sicher das die Königin nicht mehr dabei ist?

Stefan

Hallo
Bei Erdarbeiten wurde ein Hummelnest zerstört.
Die zurückkehrenden Hummeln haben sich oberhalb des ehemaligen Nestes in einem dichten Pulk versammelt. Nach 2 Tagen haben sie einen von mir ausgepolsterten eingegrabenen Blumentopf bezogen.
Frage: Können sie ohne Königin überleben?
Re: Re: Zerstörtes Nest Unbekannt 23.06.2004 18:41

Hallo Stefan,
der Eingang zum Hummelbau unter einer Treppe(ein Mauseloch)ist restlos zerstört. Die rückkehrenden Hummeln haben am Anfang versucht sich durch den lockeren Boden zum Nest durchzugraben. Die Königin hatte keine Chance sich aus der Erdhöhle zu befreien.
Oder verlässt die Königin ebenfalls tagsüber ihren Bau? Ich bin leider in sachen Hummeln ein absoluter Laie.

Viele Grüße
Peter

Bist Du sicher das die Königin nicht mehr dabei ist?

Stefan

> Hallo
> Bei Erdarbeiten wurde ein Hummelnest zerstört.
> Die zurückkehrenden Hummeln haben sich oberhalb des ehemaligen Nestes in einem dichten Pulk versammelt. Nach 2 Tagen haben sie einen von mir ausgepolsterten eingegrabenen Blumentopf bezogen.
> Frage: Können sie ohne Königin überleben?
Re: Re: Re: Zerstörtes Nest Angelika L.Berg.Land 23.06.2004 19:39
Hallo, nach dem Schlupf der ersten Arbeiterinnen verläßt die Königin sehr bald das Nest nicht mehr. Kannst du den Eingang nicht mehr freilegen?

Vielleicht aber hat sie starke Erschütterungen bemerkt und konnte das Nest noch rechtzeitig verlassen. Grüße, Angelika

Re: Re: Re: Zerstörtes Nest Stefan Lennertz 23.06.2004 23:52

Eigentlich macht alles keinen Sinn mehr ohne Nest und Königin, wobei es durchaus vorkommt das die Königin ab einer gewissen Größe von den Junköniginnen getötet wird. In welchem Stadium Dein Nest war ist schwer zu sagen. Wie auch immer, Du wirst ja sehen wie es sich entwickelt. Im Grunde würde ich empfehlen so viel vom Nest zu Retten wie möglich. Vielleicht war so viel Futter im Nest das dieses incl. Königin noch lebt.

Bei schlechtem Wetter müssen die Nester auch längere Zeit bzw. mehrere Tage ohne zusätzliches Futter überleben. Wo liegt Dein Nest?

Gruß,
Stefan

Hallo Stefan,
der Eingang zum Hummelbau unter einer Treppe(ein Mauseloch)ist restlos zerstört. Die rückkehrenden Hummeln haben am Anfang versucht sich durch den lockeren Boden zum Nest durchzugraben. Die Königin hatte keine Chance sich aus der Erdhöhle zu befreien.
Oder verlässt die Königin ebenfalls tagsüber ihren Bau? Ich bin leider in sachen Hummeln ein absoluter Laie.

Viele Grüße
Peter



> Bist Du sicher das die Königin nicht mehr dabei ist?
>
> Stefan
>
> > Hallo
> > Bei Erdarbeiten wurde ein Hummelnest zerstört.
> > Die zurückkehrenden Hummeln haben sich oberhalb des ehemaligen Nestes in einem dichten Pulk versammelt. Nach 2 Tagen haben sie einen von mir ausgepolsterten eingegrabenen Blumentopf bezogen.
> > Frage: Können sie ohne Königin überleben?
Re: Re: Re: Re: Zerstörtes Nest Michel 24.06.2004 20:33
Eigentlich macht alles keinen Sinn mehr ohne Nest und Königin, wobei es durchaus vorkommt das die Königin ab einer gewissen Größe von den Junköniginnen getötet wird.

Hallo Stefan,

seit wann wird die Altkönigin denn von den Jungköniginnen getötet? Im Höchstfall von den Arbeiterinnen des höchsten Standes, gegen welche sich die Königin immer wieder behaupten, ja sogar ihre eigenen Eier verteidigen muss.

Die Jungköniginnen verhalten sich in diesem Bezug völlig passiv.

Viele Grüße
Michel

Re: Re: Re: Re: Re: Zerstörtes Nest Stefan Lennertz 25.06.2004 00:27

Danke für den Hinweis.

Die Jungköniginnen verhalten sich in diesem Bezug völlig passiv.

Viele Grüße
Michel
Re: Re: Re: Re: Zerstörtes Nest Peter 25.06.2004 00:02

Hallo Stefan,
das Nest wurde bei Bauarbeiten für eine neue Wasserleitung verschüttet und ist nicht mehr zugänglich.
Seitdem sind 6 Tage vergangen. Die ca. 20-30 Überlebenden, weil zum Zeitpunkt des Unglücks an der Oberfläche, verlassen nach wie vor Ihr neues Nest im vergrabenen Blumentopf zur Futtersuche. Es haben ca. 3 große und viele sehr kleine Hummeln überlebt.
Wie sieht deiner Meinung nach die Zukunft für den Reststaat aus?

Gruß
Peter

Eigentlich macht alles keinen Sinn mehr ohne Nest und Königin, wobei es durchaus vorkommt das die Königin ab einer gewissen Größe von den Junköniginnen getötet wird. In welchem Stadium Dein Nest war ist schwer zu sagen. Wie auch immer, Du wirst ja sehen wie es sich entwickelt. Im Grunde würde ich empfehlen so viel vom Nest zu Retten wie möglich. Vielleicht war so viel Futter im Nest das dieses incl. Königin noch lebt.

Bei schlechtem Wetter müssen die Nester auch längere Zeit bzw. mehrere Tage ohne zusätzliches Futter überleben. Wo liegt Dein Nest?

Gruß,
Stefan

> Hallo Stefan,
> der Eingang zum Hummelbau unter einer Treppe(ein Mauseloch)ist restlos zerstört. Die rückkehrenden Hummeln haben am Anfang versucht sich durch den lockeren Boden zum Nest durchzugraben. Die Königin hatte keine Chance sich aus der Erdhöhle zu befreien.
> Oder verlässt die Königin ebenfalls tagsüber ihren Bau? Ich bin leider in sachen Hummeln ein absoluter Laie.
>
> Viele Grüße
> Peter
>
>
>
> > Bist Du sicher das die Königin nicht mehr dabei ist?
> >
> > Stefan
> >
> > > Hallo
> > > Bei Erdarbeiten wurde ein Hummelnest zerstört.
> > > Die zurückkehrenden Hummeln haben sich oberhalb des ehemaligen Nestes in einem dichten Pulk versammelt. Nach 2 Tagen haben sie einen von mir ausgepolsterten eingegrabenen Blumentopf bezogen.
> > > Frage: Können sie ohne Königin überleben?
Laufen lassen! Stefan Lennertz 25.06.2004 00:25

Wenn die Hummeln weitermachen ist das schön, lass es einfach laufen. Schreib mal wieder in ein paar
Wochen.

Gruß,
Stefan

1. "Katzenklappe", 2. Lüftung Rolf Brechtel 23.06.2004 18:16

Hallo!
1. Katzenklappe:
Meine Kästen sind alle mit der sogen. "Katzenklappe" ausgerüstet und die Hummeln kommen nach kleinen Anlaufschwierigkeiten sehr gut damit zurecht. Aus meiner bis jetzt gemachten Erfahrung rate ich jeden "Katzenklappenbesitzer" die Klappen mindestens einmal pro Woche zu inspizieren. Ich habe festgestellt, dass die Hummeln öfters Polsterwolle und Streu aus dem Kasten schleppen und dieses Material klemmt in dem Türchen und hält es offen. Eine Einladung für die Wachsmotte. Auch schei... die Hummeln so viel, dass eine Reinigung des Vorbaues einschließlich der Klappe wöchentlich erforderlich ist.
2. Lüftung:
Meine Hummelkästen Marke Eigenbau sind aus verleimten Holzlatten furniert. (ehemaliger alter Aktenschrank). Sie sind um die 30 x 20 x 15 cm groß und in den Deckel habe ich zur Lüftung 5 Löcher mit einem Durchmesser von ca. 1,2 cm (durch Gaze gegen Wachsmotten abgedeckt) gebohrt. Trotzdem bildet sich jetzt im Inneren der Kästen Schimmelpilze. Ich habe nun bein einem Kasten die Pappauskleidung entfernt. Bei den anderen traue ich mich nicht mehr dies zu tun, daß wäre bei der Masse von Hummeln glatter Selbstmord.
Sind 5 Luftlöcher zu wenig? oder müssen sie an anderer Stelle angebracht werden? Für heuer ist es natürlich zu spät, aber im nachsten Jahr sollen die Kästen ja schimmelfrei sein. Sollen die Kästen nicht mit Pappe gegen Kot ausgelegt werden, obwohl die Reinigung dadurch sehr viel einfacher ist?
Viele Grüße
Rolf Brechtel

Re: 1. Balthasar 27.06.2004 23:00
Hallo! Rolf !

Schimmel scheint in feuchten Jahren wie heuer wohl invermeidlich zu sein. habe das selbe Probem. Werde vür nächstes Jahr zwei Lüftungsbohrungen, je eine an den Seitenflächen anbringen. Die Sicherung erfolgt durch feinmaschiges Kupfergitter. Gaze ist zu riskant, da Aphomiaeier sehr trocken sind und wie winzige Brösel durchfallen können.
Die katzenklappe verwende ich nicht, sie ist rundum zu störungsanfällig.
liebe Grüsse Balthasar