Beiträge aus 2003

Neue Rubrik "Who - is - who" ist online... Alex 28.07.2003 11:32

Hummelfreunde sind relativ selten zu finden. Um so erfreulicher ist es wenn sich die Fan's der kleinen Brummer im Internet zusammentun um sich gemeinsam für den Erhalt dieser Tierart zu engagieren

Leider sind Internet-Kontakte jedoch relativ anonym und man würde neben dem Namen gerne noch etwas mehr über die Interessensgefährten wissen. Genau dazu dient die neue Rubrik "Who-is-who" auf bombus.de: sie will die Anonymität des Internets etwas verringern und den Namen, die sich im Hummelforum und im Chat häufiger finden, ein Gesicht geben!

Die Rubrik wird derzeit noch aufgebaut, d.h. im Laufe der Zeit werden noch weitere Einträge folgen. Schaut doch einfach häufiger vorbei!

Und hier geht es zur neuen Rubrik Who-is-who (externer Link, nicht mehr verfügbar).

langanhaltende Blütenp(t)racht susanne 29.07.2003 17:23

Hallo allerseits, nachdem die Reste meines Baumhummelvolkes endgültig verschwunden sind, erfreue ich mich nun an allen möglichen anderen Hummeln, die in meinem Garten Blütenbesuche machen.

Man kann den Blühzeitraum übrigens wesentlich verlängern, und den Hummeln damit helfen, wenn man die abgeblühten Blüten rausknipst. Besonders gut funktioniert das bei den beliebten hohen Glockenblumen, bei Kornblumen, Ringelblumen und einigen anderen. Die Pflanzen bilden dann aus schlafenden Knospen immer wieder neue Blüten, da sie ihr eigentliches Ziel, Samen zu bilden, ja noch nicht erreicht haben.
Meine so bearbeiteten Glockenblumen blühen immer noch und werden gerne besucht, während die, bei denen ich Samen ernten will, schon längst keine Blüten mehr treiben und alle Kraft ins ausreifen stecken.

Mir ist aufgefallen, dass Stockrosenblüten ganz besonders beliebt als Übernachtungsplatz sind. Offensichtlich ist es für Hummeln sehr bequem, sich mit dem Bauch auf den Stempel zu legen, den Rüssel träge in den Nektar zu tauchen und einzuschlummern. Ich dachte erst die Hummeln sterben, aber sie werden morgens wieder ganz munter.

Grüße von Susanne

tote Königinnen Rolf Brechtel 30.07.2003 16:34

Hallo!
Ich habe vor 3 Tagen und gestern je eine tote Steinhummelkönigin gefunden. Es handelt sich um neue Königinnen. Die eine lag ca. 1 m vom Kasten entfernt, die andere ca. 6 m weit weg. Letztere kann demnach nicht im Kasten verstorben sein und dann von den Arbeiterinnen rauseworfen worden sein, sondern ist außerhalb des Kastens verstorben.
Heute krabbelte eine Königin vor dem Kasten rum und versuchte immer wieder zu fliegen. Ich habe sie 3-mal aufgehoben um sie in den Kasten zurück zu bringen. Sie war schließlich so k.o. daß sie wie tot liegen blieb. Ich habe versucht, sie mit Futter wieder auf die Beine zu bringen, aber jeder Versuch ist gescheitert, sie hat kein Futter angenommen. Ich habe sie schließlich über den Kastendeckel zurück in den Kasten befördert. Noch 2-mal war diese Prozetur heute der Fall, ein viertes mal werde ich nichts mehr unternehmen.
Ich vermute, das die Königinnen verhungert sind. Wie ich gelesen habe, gibt es eine "Kaste" Stockarbeiterinnen, die das Nest nie verlassen. Diese müssen demnach von den "Außendienstlern" gefüttert werden. Werden die jungen Königinnen nicht von den Arbeiterinnen gefüttert? Was kann ich tun, damit nicht noch mehr Königinnen verhungern?
Bei diesem einen Hummelkasten erfolgt die Fütterung innen im Nest. Ich habe dort einen Deckel von einem Glas als Futtertrog. Wenn ich mittels Spritze neue Futterlösung einspritze sind null Komma nichts alle Plätze besetzt. Königinnen habe ich allerdings noch nicht am Futtertrog gesehen.
Die obige Königin, welche ich schon 3-mal in den Kasten zurück befördert habe sieht für mich eigenartig aus. Sie ist wohl sehr groß ca. 32 - 35 mm aber nicht "pummelig rund" wie die Königinnen im Frühjahr aussehen, sondern einigermaßen schlank und mehr langgestreckt, fast wie eine Hornissenkönigin. Ist das vielleicht eine Missgeburt?
Viele Grüße Rolf Brechtel

Re: tote Königinnen Johan Wiedl 01.08.2003 17:51
Hallo Rolf,

ich habe sechs Steinhummelvölker in meinem Hausgarten. Die Völker haben sich sehr gut entwickelt und brachten sehr viele Jungköniginnen hervor. Ein Volk hat sich bereits aufgelöst, bei den übrigen Völker schreitet die Auflösungsphase schnell voran. Auch ich finde täglich tote Jungköniginnen auf den befestigten Gehwegen. In den letzten Tagen waren mehrere Jungköniginnen ohne Flügel bzw. verkümmerte Flügel unterwegs. Einen Wachsmottenbefall konnte ich nicht feststellen. Also, der Totenfall dürfte kein Anlass für eine Beunruhigung sein.
Grüsse
Hans Wiedl, Emmerich am Rhein

Hallo!

Ich habe vor 3 Tagen und gestern je eine tote Steinhummelkönigin gefunden. Es handelt sich um neue Königinnen. Die eine lag ca. 1 m vom Kasten entfernt, die andere ca. 6 m weit weg. Letztere kann demnach nicht im Kasten verstorben sein und dann von den Arbeiterinnen rauseworfen worden sein, sondern ist außerhalb des Kastens verstorben.
Heute krabbelte eine Königin vor dem Kasten rum und versuchte immer wieder zu fliegen. Ich habe sie 3-mal aufgehoben um sie in den Kasten zurück zu bringen. Sie war schließlich so k.o. daß sie wie tot liegen blieb. Ich habe versucht, sie mit Futter wieder auf die Beine zu bringen, aber jeder Versuch ist gescheitert, sie hat kein Futter angenommen. Ich habe sie schließlich über den Kastendeckel zurück in den Kasten befördert. Noch 2-mal war diese Prozetur heute der Fall, ein viertes mal werde ich nichts mehr unternehmen.
Ich vermute, das die Königinnen verhungert sind. Wie ich gelesen habe, gibt es eine "Kaste" Stockarbeiterinnen, die das Nest nie verlassen. Diese müssen demnach von den "Außendienstlern" gefüttert werden. Werden die jungen Königinnen nicht von den Arbeiterinnen gefüttert? Was kann ich tun, damit nicht noch mehr Königinnen verhungern?
Bei diesem einen Hummelkasten erfolgt die Fütterung innen im Nest. Ich habe dort einen Deckel von einem Glas als Futtertrog. Wenn ich mittels Spritze neue Futterlösung einspritze sind null Komma nichts alle Plätze besetzt. Königinnen habe ich allerdings noch nicht am Futtertrog gesehen.
Die obige Königin, welche ich schon 3-mal in den Kasten zurück befördert habe sieht für mich eigenartig aus. Sie ist wohl sehr groß ca. 32 - 35 mm aber nicht "pummelig rund" wie die Königinnen im Frühjahr aussehen, sondern einigermaßen schlank und mehr langgestreckt, fast wie eine Hornissenkönigin. Ist das vielleicht eine Missgeburt?
Viele Grüße Rolf Brechtel
Re: tote Königinnen Balthasar 09.08.2003 21:57

Das Problem mit toten jungköniginnen beobachte ich jedes jahr. Häufig kommt es bei D.Erdhummel und Steinhummel vor. Meiner Meinung nach handelt es sich dabei meist um kranke Königinnen. Auffällig ist ein total gestörtes Verhalten: Futterverweigerung, Herumkrabbeln im Gras, Flugunfähigkeit (gelengentlich Mißbildungen), Herumkrabbeln auf dem Nistkasten.....
Futtermangel ist wohl meist auszuschließen, da ich immer in den Honigtönnchen ausreichend Honig vorfinde. Die Jungköniginnen müssen sich den Honig dort selbst holen, eine Direktfütterung wie bei Honigbienen wurde bislang bei Hummeln nicht beobachtet.
Um welche Krankheit(en) es sich dabei handelt ist mir bis jetzt nicht bekannt
Balthasar

Zu kleines Nest Kay 31.07.2003 17:24

Ich habe ein Problem.Und Zwar habe ich eine hummelkönigin beobachtet wie sie in meinem Brutkasten ein Nest Baute, aber das Nest besteht nur Aus Sieben Brutkammern und drei Honigtöpfen.
Ausserdem sind nur drei Arbeiterinnen und die Königinn im Nest Meine Frage: Werden bis zum Herbst Königinnen schlüpfen

Re: Zu kleines Nest Alex 03.08.2003 16:40

Hallo Kay,

dieses seltsame Verhalten konnte ich noch nie beobachten. Wiesenhummeln sind mittlerweile ja mit dem Brutgeschäft fertig und die Nester dürften nun fast überall verlassen sein.

Könnte es evtl. sein, daß es sich bei dem Nest um eine Nestgründung einer Königin aus diesem Sommer handelt? Seit wann ist das Nest bewohnt?

Servus,

Alex

Re: Re: Zu kleines Nest Kay 14.08.2003 12:55

Hi Alex
Das Nest ist Seit März Dieses Jahres Bewohnt Und Deshalb Denke ich dass das Nest in diesem Jahr Keine Jungköniginnen hervor bringen wird weil es schon lange passiert sein müsste

Re: Re: Re: Zu kleines Nest Alex 14.08.2003 15:02

Hei Kay,

tja, das fürchte ich auch. Komisch, vielleicht war Dein Volk krank? Wir werden es wohl nie erfahren....

Vielleicht hast Du im nächsten Jahr mehr Glück !!

Alles Gute,

Alex

Re: Re: Re: Re: Zu kleines Nest Kay 15.08.2003 11:25

Ich finde es auch komisch,weil ich seit 5 Jahren Hummeln schütze und ihnen nist kästen anbiete.
bis jetzt waren jedes jahr alle 6 Nistkästen besetzt und mmein 7 nistkasten war für sozusagen
adoptierte Hummelnester die woandersw entfernt wurden.So was ist mir jedoch noch nie passiert.
Ich werde dich weiter auf dem laufendem halten

Re: wie bekomme ich einen brutkasten?+ bettina 01.03.2004 16:52
Ich habe ein Problem.Und Zwar habe ich eine hummelkönigin beobachtet wie sie in meinem Brutkasten ein Nest Baute, aber das Nest besteht nur Aus Sieben Brutkammern und drei Honigtöpfen.
Ausserdem sind nur drei Arbeiterinnen und die Königinn im Nest Meine Frage: Werden bis zum Herbst Königinnen schlüpfen
Re: wie bekomme ich einen brutkasten?+ bettina 01.03.2004 16:52
Ich habe ein Problem.Und Zwar habe ich eine hummelkönigin beobachtet wie sie in meinem Brutkasten ein Nest Baute, aber das Nest besteht nur Aus Sieben Brutkammern und drei Honigtöpfen.
Ausserdem sind nur drei Arbeiterinnen und die Königinn im Nest Meine Frage: Werden bis zum Herbst Königinnen schlüpfen
ergänzung Kay 31.07.2003 17:28

Bei dem Nest handelt es sich um ein wiesenhummelnest.ich züchte seit fast 4 jahren
Hummeln und das ist mir noch nie passiert.
ich habe auch den kleinsten Winkel des nestes untersuch um sicherzugehen dass dasnest nich in einer versteckten ecke weitergebaut wird

Re: ergänzung Michel 02.08.2003 20:44
Bei dem Nest handelt es sich um ein wiesenhummelnest.

Hallo Kay,
was das ist ein Wiesenhummelnest. Bei Ackerhummeln können vereinzelt die Nester noch klein sein (haben ja auch noch bis November Zeit), aber Wiesenhummeln haben ihre Saison schon hinter sich. Mein Wiesenhummelvolk ist sein ca 1 Monat abgestorben, nachdem es ein Nest mit ca 15 cm Durchmesser errichtet hat und zahlreiche Jungköniginnen (unglaubliche 80 Jungköniginnen hervorbrachte. Sicher, dass du Wiesenhummeln hast??? Aber selbts für alle anderen Arten dürfte das Nest zu klein sein. Warte am besten ab, oder füttere etwas zu, um die Arbeiterinnen zu entlasten. Manchmal gibt es aber auch den Fall, dass die Königinne zu minder produktiv ist (wie es auch das Gegenteil gibt). Dann kannst du nicht viel für dein Volk tun.

Viele Grüße,
Michel

Noch eine ergänzung Kay 31.07.2003 17:31

Ich bin mir 100% sicher dass die größte der hummeln die königin ist , weil ich die königin wie ein imker die bieneköniginn mit einen weißen punkt gekennzeichnet habe Ich warte Auf schnelle amtwort!!!

Anstechen der Blüten von hinten Jochen Röhrich 03.08.2003 11:23

Ich beschäftige mich ja nicht so wie Ihr mit den Hummeln, aber ich liebe sie und sie haben bei uns im Garten jede Menge Futterpflanzen und ihrem zahlreichen Auftreten entsprechend wohl auch genügend Nistmöglichkeiten.Mir fällt auf, dass sie bei den Stangenbohnen seit einigen Jahren nicht mehr in die Blüte reinkriechen, sondern sich ihren Nektar durch Anstechen des Blütenansatzes ganz gezielt von hinten holen. Dadurch gibt es natürlich keine Bestäubung und keine Früchte, was ja eigentlich der Sinn des Bohnenanbaus ist. Wer weiß etwas darüber, wie den Hummeln das Hineinkriechen in die Blüte etwas schmackhafter gemacht werden kann?

Jochen

Re: Anstechen der Blüten von hinten Alex 03.08.2003 16:38

Hallo Jochen,

der von Dir beobachtete "Blüteneinbruch" ist unter Hummelforschern natürlich bekannt und in einschlägiger Literatur beschrieben und dokumentiert.

Der Grund für den "Einbruch" ist ganz einfach: bei den Blüten kommen nur langrüsselige Hummeln an den Boden der Blüte und damit an den Nektar. Die kurzrüsseligen Arten müssen "draussen bleiben".

Um dennoch etwas von der süßen Flüssigkeit zu erhalten beißen Hummeln die Blüten an und nehmen sich den Nektar quasi "von hinten".

Dieses Einbruchsloch machen sich dann auch andere Insekten zunutze und umgehen somit den "normalen" Eingang, wodruch es zu keiner Bestäubung kommt.

Wie Du den Hummeln die Befruchtung etwas schmackhafter machen kannst weiß ich leider auch nicht recht. Ich denke jedoch, daß noch genügend Hummeln den "normalen" Eingang benutzen und die Blüte so bestäuben.

Vielleicht hat aber noch jemand anderes hier im Forum eine Idee???

Alles Gute,

Alex

Re: Re: Anstechen der Blüten von hinten Andreas(München) 04.08.2003 21:52
Hallo Jochen,

Das Aufbeissen (nicht anstechen) der Blüten von hinten ist vor allem eine Spezialität der kurzrüsseligen dunklen Erdhummel. Ich kann das bei mir im Garten immer wieder am großen Springkraut beobachten.
Acker- und und vor allem Gartenhummeln tun das nicht. Es ist unter ihrer Würde.
Am besten Du versuchtst gezielt diese beiden Hummelarten zu fördern. (Beide sehr friedliche Arten).
Dann hoffe ich doch, dass Du wieder eine reiche Bohnenernte hast.
Andreas

Re: Re: Re: Anstechen der Blüten von hinten susanne 07.08.2003 11:16
Acker- und und vor allem Gartenhummeln tun das nicht. Es ist unter ihrer Würde.
Am besten Du versuchtst gezielt diese beiden Hummelarten zu fördern. (Beide sehr friedliche Arten).

Hallo Andreas,
wie fördert man diese Hummelarten gezielt? Ich hätte nächstes Jahr auch gerne ein Nest mit Ackerhummeln.
Weniger wegen der Bohnenernte, mehr weil die Nester der Ackerhummel "länger halten" und friedlicher sind als die Baumhummeln, die ich dieses Jahr als Spontanbesiedler meines Schweglerkastens hatte.
Trachtpflanzen für alle gibt es bei mir genug, wie der rege Blütenbesuch von Steinhummeln, Ackerhummeln, Wiesenhummeln und diversen kleinen und großen gelb-schwarz-grau/weiß gestreiften Hummeln (könnten Gartenhummeln und Erdhummeln sein, sind auf jeden Fall mindestens 2-3 verschiedene Sorten)zeigt. Bin für Tipps zum anlocken dankbar
Grüße von Susanne

Re: Re: Re: Re: Anstechen der Blüten von hinten Kay 14.08.2003 19:51

Einfacher Tipp: Mach gar nichts. Wenn die Trachtpflanzen geeignet sind Kommen die Hummeln von ganz alleine aber du kannst dafür sorgen dass die Hummeln länger was von den Blüten haben:
Mische 75g.Zucker 75g. Fruchtzucker und 100ml. Wasser und fülle etwa 2-3 tröpfchen in die blüten. Ausserdem solltest du verblühte blüten sofort abschneiden,weil die Pflanze Samen Hervorbringen will aber durchs abschneiden können sich diese nicht bilden und es wachsen neue Blüten
Das hält natürlich nicht für immer aber es verlängert die Zeit des Blühens

Anstechen der Blüten von hinten Jochen Röhrich 04.08.2003 19:42

Danke Alex für den Hinweis auf die langen Rüssel.Ich werde versuchen, Bohnen zu finden, die "kürzere" Blüten haben und, was wahrscheinlicher schwieriger ist, Hummeln mit langen Rüsseln irgendwie anzulocken. Klingt wahrscheinlich naiv.

Gruß Jochen

Das Ende der Erdhummeln bei mir im Garten :-( Sören 05.08.2003 19:13

Hallo Alex!

Ja nun ist es wohl schon fast soweit,obwohl ich die Masse der WML abgesammelt und getötet habe (190 Larven insgesamt)hat sich der Staat nicht erholt.Die eigentliche Königin läuft sehr desorientiert im Bau herrum.Außerdem fehlt ihr schon ein ganzer Flügel und der andere ist teilweise zerrissen.Auch kann ich alles mögliche im und am Bau machen, ohne daß sie sich gestört fühlen.Von den fast 300 Tierchen sind vielleicht noch 40 (ist schon hoch angesetzt)aktiv im Bau.

Ich freue mich aber schon auf das nächtse Jahr... :-)

Die besten Grüße

Sören

Re: Das Ende der Erdhummeln bei mir im Garten :-( Kay 14.08.2003 12:59

Na ja Ich Würde sagen dein erdhummelvolk stirbt langsam aus. Aber das tun so ziemlich alle Hummel arten um diese zeit

Falter?Schmetterling?Was war das nur? Janina 09.08.2003 22:42

Hallo,vielleicht kann uns hier irgendwer helfen.Wir kommen aus Kiel (schleswig-Holstein) und heute abend haben wir in der Dämmerung ein Insekt auf unserem Balkon gesehen.
Das Insekt war ca 6-7cm lang und hatte Kolobri-ähnliche Flügel,´die es auch sehr schnell bewegte.Das erstaunliche war, dass dieses Insekt einen ca 3-4cm langen Rüssel hatte mit dem es in die Blüten "piekste".Also ist unsere Frage : Was war das nur für ein Insekt?Also wenn es einer weiß würden wir uns sehr ´über eine Antwort freuen.Danke

Re: Falter?Schmetterling?Was war das nur? Alex 10.08.2003 15:14

Hallo Janina,

hat das Tierchen so ausgesehen:

🖼 Bild nicht mehr verfügbar

🖼 Bild nicht mehr verfügbar

Dann war's ein sog. Taubenschwänzchen. Also keine Hummel sondern ein Falter :)

Quelle der Bilder: http://www.leps.it (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Alles Gute,

Alex

Re: Re: Falter?Schmetterling?Was war das nur? Dagmar 11.08.2003 13:05

Hallo Ihr beiden,

ja, das kann ich bestätigen. Diese hübschen "Flattermänner" auch bei mir schon den ganzen Sommer auf der Terrasse anzutreffen.

Scheinbar kommen die sogar über die Alpen zu uns geflogen.

Gruß

Dagmar

Re: Re: Re: Falter?Schmetterling?Was war das nur? Iris 28.08.2003 20:47

Hallöchen ;O),

ich wollte mich auch gerade im Internet schlau machen, was das für ein schöner Falter wohl sein könnte. War gestern so faziniert vom Anblick und sogar meine Eltern, haben so ein Prachtexemplar noch nie gesehen. Seine Vorliebe scheint wohl der Rittersporn zu sein, wegen der langen Blütenkelche. Vielen Dank für die Auflösung.
Komisch jeder denkt sofort an den Kolibri :o)))

Grüße aus dem Emsland - Niedersachsen

Hummelnest überwintern lassen Tim 14.08.2003 13:10

Kann man ein hummelnest über den winter bringen?
Mein freund Hat ein experiment mit einem hummel volk vor. er wird versuchen ein hummelvolk in einem nistkasten über den winter zu bringen.Und zwar so: Er hat Ein ca. 3cm. Grosses loch durch den fensterrahmen gebohrtund hat das nest mit der hauptöffnung daran gestellt. Er wird das volk den ganzen winterlang mit pollenfutter und künstlichem nektar versorgen was er bestellt hat.
Wenn es kalt wird verschliesst er den eingang mit
styropor und schliesst den vorbau.durch die raumtemperatur wird es mit wärme versorgt.WIRD DAS KLAPPEN???????????Ps IM nächsten frühjahr wird er das nest wieder öffnen und die hummeln könnten wieder ein neues jahr in ruhe und Idylle leben

Re: Hummelnest überwintern lassen Alex 14.08.2003 14:58

Hallo Tim,

ein interessanter Versuch, doch er wird nicht klappen! Und zwar aus einem einfachen Grund: Die Lebensspanne einer Hummel ist begrenzt. Das Hummelvolk geht ja nicht an den Temperaturen zugrunde sondern daran, daß die Alt-Königin stirbt. Und somit gibt es keinen Nachwuchs an Arbeiterinnen mehr, das Volk zerfällt.

Die Alt-Königin stirbt ganz einfach deswegen weil sie zu alt ist. Ihr sind - genauso wie uns Menschen - nur eine bestimmte Anzahl von Monaten Leben gewährt.

Außerdem schuftet sie sich in dieser Zeit schier zu Tode: das Eierlegen ist eine schwere Arbeit.

Und sollte Dein Freund auf die Idee kommen, das Volk mitsamt Jungköniginnen einzusperren: vergiß es: denn die Jungköniginnen sind unbefruchtet und können keinen Nachwuchs hervorbringen. Ohne Hochzeitsflug geht da gar nix.

Viel sinnvoller ist es da schon im nächsten Frühjar wieder neue Nistkästen aufzustellen und zu hoffen, daß die (befruchteten) Jungköniginnen zurückkommen.

Alles Gute,

Alex

Re: Re: Hummelnest überwintern lassen Tim 14.08.2003 19:03

Könnte man das Hummelvolk nicht Brutwaben produzieren lassen und dieses nest dann überwintern lassen die geschlüpften hummeln leben ja eine weile.Und im frühjahr könnte man doch eine königinn der selben art nehmen und ins nest setzen

Re: Re: Re: Hummelnest überwintern lassen susanne 15.08.2003 10:45
Und im frühjahr könnte man doch eine königinn der selben art nehmen und ins nest setzen

Hallo Tim,
Hummeln sind Wildtiere, ich finde wir sollten ihnen zwar durch Angebote helfen, schließlich machen wir ihnen das Leben ja auch schwerer als von der Natur vorgesehen.
Völlig gegen die Natur zu arbeiten halte ich persönlich aber für falsch. Eine Hummelkönigin befindet sich im Frühjahr in einem ganz bestimmten inneren Zustand, der ihr sagt, was als nächstes "dran ist". Sie will selbst ein Nest gründen, kein altes, halbfertiges übernehmen. Ausnahmen gibt es nur, wenn eine Königin ihr eigenes Nest aus irgendwelchen Gründen verloren hat. Aber darauf kann man bei einem solchen Projekt nicht spekulieren.
Aus der Natur einfach entnehmen und zum Einzug ins ungeliebte, fertige Nest "zwingen" darfst Du (oder Dein Freund) die Hummel auch gar nicht. Das verstößt gegen das Naturschutzgesetz.

Beim Hummelschutz müssen wir uns an den Rythmus der Hummeln anpassen, nicht umgekehrt. Das ist für uns Menschen manchmal schwer zu akzeptieren, man würd' ja so gerne dies oder das.... Aber Hummeln sind eben keine Haustiere und sie müssen auch nicht so, wie wir gerade wollen.

Gerade das ist aber doch das Tolle daran, sie lassen uns freundlicherweise als Zaungast teilhaben an einem Stückchen Leben,über das wir eben nicht bestimmen.

Viel Spaß mit euren hoffentlich im nächsten Jahr in reicher Zahl zurückkommenden Jungköniginnen

Susanne

Re: Re: Re: Hummelnest überwintern lassen susanne 15.08.2003 10:45
Und im frühjahr könnte man doch eine königinn der selben art nehmen und ins nest setzen

Hallo Tim,
Hummeln sind Wildtiere, ich finde wir sollten ihnen zwar durch Angebote helfen, schließlich machen wir ihnen das Leben ja auch schwerer als von der Natur vorgesehen.
Völlig gegen die Natur zu arbeiten halte ich persönlich aber für falsch. Eine Hummelkönigin befindet sich im Frühjahr in einem ganz bestimmten inneren Zustand, der ihr sagt, was als nächstes "dran ist". Sie will selbst ein Nest gründen, kein altes, halbfertiges übernehmen. Ausnahmen gibt es nur, wenn eine Königin ihr eigenes Nest aus irgendwelchen Gründen verloren hat. Aber darauf kann man bei einem solchen Projekt nicht spekulieren.
Aus der Natur einfach entnehmen und zum Einzug ins ungeliebte, fertige Nest "zwingen" darfst Du (oder Dein Freund) die Hummel auch gar nicht. Das verstößt gegen das Naturschutzgesetz.

Beim Hummelschutz müssen wir uns an den Rythmus der Hummeln anpassen, nicht umgekehrt. Das ist für uns Menschen manchmal schwer zu akzeptieren, man würd' ja so gerne dies oder das.... Aber Hummeln sind eben keine Haustiere und sie müssen auch nicht so, wie wir gerade wollen.

Gerade das ist aber doch das Tolle daran, sie lassen uns freundlicherweise als Zaungast teilhaben an einem Stückchen Leben,über das wir eben nicht bestimmen.

Viel Spaß mit euren hoffentlich im nächsten Jahr in reicher Zahl zurückkommenden Jungköniginnen

Susanne

ohne Titel Dieter 14.08.2003 13:11

Wie füttert man Künstliches pollen und nektarfutter

Re: ohne Titel Alex 14.08.2003 15:00

Hallo Dieter,

mit "Nektarfutter" meinst Du vermutlich Zuckerwasser. Das kann man selbst herstellen indem man 1 Liter Wasser mit 750 g weißen Zucker und 750 g Fruchtzucker mischt.

Pollen gibt es z.B. als "Neopol", eine wachsartige Masse, die man direkt auf die Waben geben kann.

Ich füttere allerdings nur Zuckerwasser zu, kein Pollenfutter. Letzteres ist zu umständlich (ständiges Nistkasten öffnen) und man muß nicht aufgenommenes Futter wieder entfernen, weil es sonst schlecht wird.

Alex

Re: ohne Titel Dieter 15.08.2003 18:15

Wo kann man das neopol kaufen in welchen mengen gibt es das und wieviel kostet es

Re: Re: ohne Titel Alex 16.08.2003 16:31
Wo kann man das neopol kaufen in welchen mengen gibt es das und wieviel kostet es

Kuckst Du da: Bezugsquellen (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Umsiedlung Kay 14.08.2003 18:04

Heute habe ich ma wieder ein nest umgesiedelt da es durch eine neue staße gefährdet war. Die Hummeln hatten glück. Morgen beginnen die arbeiten. Obwohl das Hummaelnest Sowieso nicht mehr lange lebt bin ich dafür dass wenigstens die hummelköniginnen und die drohnen das nest noch verlassen können und nächstes jahr eine neue kolonie gegründet wird. :-)))))

Bacillus Thuringiensis Kay 14.08.2003 18:08

Woher bekommt man den Bacillus Thuringiensis.
Bei mir ist seit meinen 5 Jahren Hummelschutz noch
nie ein nest von WML befallen worden.Doch ich möchte für nächstes Jahr vorsorgen.

Re: Bacillus Thuringiensis Günter 15.08.2003 10:18

Was bedeutet: "Bacillus Thuringiensis" ?

Re: Re: Bacillus Thuringiensis Kay 15.08.2003 11:04

Bacillus Thuringiensis ist ein Bacillus der Wachsmottenlarven an Verastopfung sterben lässt.
Gruß KAY :-)

Re: Re: Bacillus Thuringiensis Alex 15.08.2003 17:22

Hallo Ihr beiden,

der Bacillus Thuringiensis wird von Neudorf als "Raupenspritzmittel" angeboten und ist in jedem Gartencenter zu finden.

Für Günter: es ist ein Bacillus, die von den Wachsmotten mit dem Wachs aufgenommen werden. Die Mottenlarve verträgt den Bacillus nicht und stirbt daran.

Es ist ein biologisches Spritzmittel gegen Raupen.

Alex

Fragen Kay 14.08.2003 18:26

Falls es erwüncht ist werde ich die site ab sofort öfter besuchen und Fragen beantworten

Re: Fragen Alex 15.08.2003 17:23
Falls es erwüncht ist werde ich die site ab sofort öfter besuchen und Fragen beantworten

Klar, nur zu :)
Dafür ist das Forum ja da.

Alex