Beiträge aus 2003

Schimmel Kay 14.08.2003 18:36

In meinem Garten ist mir ein nest aufgefallen, weil außerhalb des nestes ca.40-50 Hummeln saßen,(darunter auch die königinn)sich jedoch nicht bewegten Als ich unter den Stein sah Bot sich mir ein Schrecklicher Anblick. Das nest war übersät mit wachsmottenlarven und Schimmel der warscheinlich durch feuchtigkeit zustande kam.
Ich habe das nest von wml befreit und die wabenteile die mit schimmel befallen waren entfernt weil die hummellarven verstorben waren und auch Befallen waren.Das Wiesenhummelnest Ist wieder Aufgeblüht vor fürsorge und hat 27 Königinnen hervorgebracht.

Re: Schimmel Michel 14.08.2003 20:56

Nochmal: du hast ein Wiesenhummelvolk und das gefundene Volk war ebenfalls Wiesenhummel???

Das kann nicht sein, da Wiesenhummeln schon lange abgestorben sind (seit Juli). Vielleicht ist es eine andere Hummelart? Wie sehen deine Hummeln denn aus?

Gruß,
Michel

Re: Re: Schimmel Kay 15.08.2003 11:06

Schwarze Hummeln mit Orangefarbenem Rücken und Hinterteil

Re: Re: Re: Schimmel Michel 16.08.2003 19:51
Schwarze Hummeln mit Orangefarbenem Rücken und Hinterteil

Sicher Steinhummel. Diese Art fliegt nähmlich noch.

Viele Grüße,
Michel

Re: Re: Schimmel Kay 15.08.2003 11:27

Nein Meine wiesenhummelvölker sind schon fertig mit dem nisten aber sie haben immerhin 27 jungköniginnen hervorgebracht

Frage an Alex Kay 14.08.2003 18:38

Wieviele Nistkästen besitzt du?

Re: Frage an Alex Alex 15.08.2003 17:25
Wieviele Nistkästen besitzt du?

Insgesamt drei: 2 Schwegler und einen selbstgebastelten. 2 davon sind heuer bewohnt.

Mehr darüber im Tagebuch (externer Link, nicht mehr verfügbar).

Servus,

Alex

Wollbiene Kay 14.08.2003 19:00

Eine Wollbien hat Heute zahlreiche Meiner wiesenhummelarbeiterinnen angegriffen. sie hat ihnen die flügel ausgerissen und eine sogár zerfetzt.die Hummeln ohne Flügel(beachtliche 12 meines ca.150 starken Hummelvolkes)habe ich aufgelesen und ins Nest gesetzt.Sie tun ihre arbeit immer noch gut, können allerdings nicht mehr fliegen und müssen innendienst machen

Re: Wollbiene Kay 15.08.2003 11:33

Sorry das waren keine wiesenhummeln sondern Ackerhummeln :-)

Hummel-Sterben ... Günter 14.08.2003 22:40

Ich habe in den letzten Tagen ein merkwürdiges Hummel-Sterben beobachtet ...
Die Tierchen halten sich oft in den Morgenstunden am Boden oder auf Blättern auf.
Ihr Orientierungs- und Flug-Verhalten ist gestört.
Ca. 2 von 3 sterben schon nach kurzer Zeit ...

Versuchsweise habe ich eine Hummel auf einen Teller gesetzt und in die Luft geworfen (Aufwind).

So ist vermutlich 1 von 3 bis 4 Hummeln gerettet worden...!?

Re: Hummel-Sterben ... Günter 14.08.2003 22:53

PS:

Möglicherweise (?) könnte es sich um eine Art

"Lähmung"

handeln ...!?

Re: Re: Hummel-Sterben ... Kay 15.08.2003 11:11

Hi Günter

Dein Hummelvolk Stirbt Langsaam Aus Wie viele Hummelarten um diese Zeit.Die Jungköniginnen und die drohnen Paaren sich und die jungköniginnen werden nächstes Jahr wieder kommen und ein neues Nest gründen.Allerdings musst du dafür sorgen das nur eine Königinn in dem kasten lebt, sonst töten sie sich gegenseitig.
Gruß KAY

Habe folgenden Beitrag erhalten: Günter 21.08.2003 23:20

Dieses Phänomen ist in diesem Sommer verstärkt aufgetreten.
Seine Ursache liegt vor allem im verminderten Nahrungsangebot
der Lindenblüte. So konnten viele Tiere ihren Bedarf an Nektar
nicht decken und haben ihre Nahrungsreserven oftmals schon
während des Fluges verbraucht. Im Gegensatz zu anderen
Nektarsammlern fällt es Hummeln außerordentlich schwer,
sich kurzfristig an andere Nektarspender zu gewöhnen.
So waren vor allem Tiere betroffen, die sich auf Linden
eingestellt hatten.

Re: Habe folgenden Beitrag erhalten: Günter 22.08.2003 14:08

Hummelsterben im Nektarloch

von Helge May

Alljährlich im Hochsommer kommt es unter Silber- und Krimlinden zu Massensterben von Hummeln. Wissenschaftler, Naturschützer und die besorgte Öffentlichkeit standen lange vor einem Rätsel. Untersuchungen der Universität Münster bringen jetzt Stück für Stück Licht in die Angelegenheit.

Lange war das so auffällige und bereits in den zwanziger Jahren beschriebene Hummelsterben nur unzureichend erforscht. Erklärungsversuche wurden oft auf wackliger Datenbasis angestellt. Manche Autoren bezweifelten gar, dass es überhaupt ein spezielles Hummelsterben unter Linden geben, dieses sei vielmehr eine Art "optische Täuschung". Die Tiere würden genauso häufig in Wiesen oder Äckern sterben, fielen dort aber nicht ins Auge. Nachsuchungen und Zählungen widerlegten diese Annahme schnell.

Die nächste Hypothese besagte, dass die Blütezeit der Silberlinde mit der natürlichen Absterbephase von Hummelvölkern zusammenfalle. Die Hummeln stürben also sozusagen an Altersschwäche oder würden bereits stark geschwächt zur leichten Beute von Fressfeinden. Tatsächlich nutzen Kohlmeisen und Fliegenschnäpper, aber auch bestimmte Falten- und Grabwespen die Ansammlungen sterbender und toter Hummeln als bequeme Beute. Bei den 1990 begonnenen mehrjährigen Untersuchungen der Universität Münster wiesen drei Viertel der knapp 11.000 analysierten Hummeln Fraßspuren auf. Gleichzeitig stellten die Forscher unter Leitung von Prof. Dr. Bernhard Surholt jedoch fest, dass die gestorbenen Tiere keineswegs überaltert, sondern meist im besten Hummelalter waren.

Woran sterben also die Hummeln? 1977 gab es erstmals Hinweise, der Nektar der spätblühenden Linden könnte Mannose enthalten, ein einfach strukturierter Zucker, dessen Giftwirkung auf Hummeln und Honigbienen bekannt ist. Schnell sprachen die Medien von "Todesbäumen". Stadtparlamente und Gartenämter überlegten ernsthaft, zur Bekämpfung des Hummelsterbens die "fremdländischen" Bäume zu fällen.

Krim- und Silberlinde kommen beide in Mitteleuropa nicht natürlich vor. Die Krimlinde ist ein Bastard, wohl aus der weitverbreiteten Winterlinde und der im Kaukasus vorkommenden Linde Tilia dasystyla entstanden. Die Silberlinde hat ihre Heimat in den Laubmischwäldern Vorderasiens und Südosteuropas bis hin nach Ungarn; während der letzten Wärmezeit, bis vor gut 4000 Jahren, wuchs sie auch bei uns. Seit etwa 1770 wird sie in Mitteleuropa angepflanzt, heute besonders gerne in Städten. Die Silberlinde ist ausgesprochen hitzeverträglich -- ebenso die Krimlinde -- und hat auch keine Probleme mit Sommertrockenheit.

Doch auch in punkto Mannose kommt aus Münster Entwarnung. Trotz langwieriger Analysen konnte im Lindennektar nämlich keine Mannose und auch kein anderer bienengiftiger Zucker gefunden werden, ebenso wenig in den sterbenden Hummeln. Um den Nektar gänzlich "freisprechen" zu können, wurden außerdem Hummeln fünf Tage lang ausschließlich mit dem Nektar jener Silberlinden gefüttert, unter denen große Mengen toter Tiere aufgefunden worden waren. Die gefütterten Tiere zeigten keinerlei Schädigungen.

Die weitere Untersuchung sterbender Hummeln brachte endlich die Todesursache: Massensterben durch verhungern. Die Wissenschaftler maßen die Zuckerreserven in den Hummelkörpern und mussten feststellen, dass die Energiereserven weitgehend aufgebraucht waren. Mit Ausnahme überwinternder Königinnen speichern Hummeln nicht wie andere Insekten Stärke oder Fette, ihr Energiestoffwechsel greift ausschließlich auf bestimmte Zucker zurück.
Doch warum verhungern die Hummeln ausgerechnet unter Silber- und Krimlinden versammelt? Schließlich kann es sich ja kaum um im übertragenen Sinne "Elefantenfriedhöfe" handeln. Nun blühen Silberlinden ungefähr zwei bis vier Wochen nach den Winter- und Sommerlinden, wobei es im einzelnen natürlich zu Überschneidungen kommen kann. Zum Blühzeitpunkt der Silberlinde ist das sonstige Nektarangebot sehr gering. Man kann also annehmen, dass viele Hummeln während dieses Nektarlochs bereits so stark geschwächt sind, dass sie bei Entdeckung der Linden bereits für die Nahrungsaufnahme zu schwach sind.

Die vorläufig letzten Erkenntnisse ergab ein Versuch, bei dem der Nahrungseintrag eines Hummelvolkes wie auch Blühverlauf und Nektarproduktion der besuchten Silberlinde exakt gemessen und verglichen wurden (die Hummeln wurden jeweils in einem zum Nest führenden Gang mittels einer von Lichtschranken aktivierten Computerwaage erfasst). Während die Hummeln in den ersten drei Tagen reichlich Nektar einflogen und das Nest bestens versorgen konnten, nahm der Eintrag danach rapide ab, obwohl die Linde ihre Nektarproduktion erst weitere drei Tage später drosselte. Aufgrund des sonstigen Nektarmangels bei anderen Pflanzenarten versuchten immer mehr Hummelvölker die Linde zu nutzen. Die Konkurrenz am Baum wurde so stark, dass die Tiere des markierten Volkes schließlich nach neun Tagen mit einem geringerem als dem Ausflugsgewicht ins Nest zurückkehrten. Die Nahrungsaufnahme verbrauchte mehr Energie, als sie brachte. Nach elf Tagen waren 32 von 38 Arbeiterinnen des Hummelvolkes gestorben, nach zwölf Tagen waren alle im Nest verbliebenen Tiere einschließlich der Königin ebenfalls verhungert.

Hauptgrund für das Hummelsterben ist also der Nektarmangel im Hochsommer, ausgelöst durch immer steriler werdende Gärten und Grünanlagen und die weitere Ausräumung der freien Landschaft. Allerdings haben die spätblühenden Linden offensichtlich eine kurzzeitige hohe Sogwirkung auf nahrungssuchende Hummeln und Bienen, was möglicherweise zu einer am Ende tödlichen Ablenkung von kleineren, aber dauerhaften Nektarquellen führt. Die Untersuchungen zum Hummelsterben führen so zu einer sehr allgemeinen Forderung zurück: Zum Überleben unserer Tierwelt brauchen wir möglichst viele ungenutzte oder schonenden bewirtschaftete Flächen, auf denen sich einen vielfältige Pflanzenwelt ansiedeln kann -- nicht nur der Hummeln wegen.

Aus: Naturschutz heute, Ausgabe 3/1995

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Naturschutz heute ist das Mitgliedermagazin des 1899 gegründeten Naturschutzbundes Deutschland (NABU). Mehr über den NABU und seine Aktivitäten unter www.NABU.de.

Re: Re: Habe folgenden Beitrag erhalten: Alex 22.08.2003 14:54

Hallo Günter,

vielen Dank daß Du Dir die Mühe gemacht hast den Artikel abzutippen! Ich hoffe daß wir hier keine Copyrights verletzen.

Ich habe vor für meine Homepage einen Artikel zu diesem Thema zu schreiben, da es uns jedes Jahr wieder auf's neue beschäftigt. Dabei werde ich sicherlich auch diesen Beitrag einfließen lassen!

Danke !

Alex

Zu kleines nest Kay 15.08.2003 11:40

Ich habe heute bebachtet wie ´zwei hummelköniginnen aus meinem nistkasten krabellten und orientierungsflüge machten.
das nest hat zwar erst 5 honigtöpfe und 14 arbeiterinnen aber die wabe beherbergt immerhin noch 6Brutzellen.ich bin gespannt ob daraus auch noch königinnen schlüpfen

Mooshummel Jens 15.08.2003 11:52

Ich habe in meinem nistkasten ein stark gefährdetes mooshummelvolk beobachten können und es hat 37 königinnen gebracht.Ich hoffe dass nächstes jahr eine zurückkommt und ein nest gründet.Falls mehrere zurückkommen werde ich weitere kästen bereit stellen Wenn diese völker wieder so viele königinnen hervorbringen könnte ich in meiner gegend den artbestand deutlich verbessern

Re: Mooshummel Alex 15.08.2003 17:28

Hallo Jens,

bist Du sicher daß es Mooshummeln waren? Wenn ja: herzlichen Glückwunsch!!

Wenn Du evtl. Fotos von diesen Hummeln hättest wäre ich sehr daran interessiert!!

Falls Du nicht sicher bist, ob es Mooshummeln sind, könntest Du evtl. tote Hummeln von Biologen untersuchen lassen. Evtl. könnte sich auch Melanie die Tierchen mal ansehen.

Alles Gute,

Alex

Re: Re: Mooshummel Michel 16.08.2003 20:15

Hallo Alex,

ich habe im Urlaub 3 leider tote Exemplare von der Mooshummel gefunden (gestorben am Straßenverkehr zwischen zwei Phacelia-Feldern).

Wenn du willst, kann ich einige Fotos machen, da ich sowieso gerade meine Internetseite neu gestalte, in welche ich auch die Mooshummel einbringen will. Leider sind sie halt nur eben tot.

Gruß,
Michel

Re: Re: Re: Mooshummel Alex 16.08.2003 21:19

Hallo Michel,

ja, danke für das Angebot!! Wenn Du Fotos machst, wäre ich durchaus daran interessiert!

Wie ist die Adresse Deiner Homepage? Du hast leider keine eMail-Adresse angegeben...

Servus,

Alex

Re: Re: Re: Re: Mooshummel Michel 17.08.2003 00:09

Hallo Alex,

ich schicke dir paar Bilder (morgen oder Übermorgen).

Meine Homepage heißt insektenstaaten.de, ist aber bald offline, da ich den Provider wechsle. Ich sag dir bescheid, wenn sie wieder online ist (und dann im neuen Design). Fertig geändert ist sie ja, aber bis sie wieder beim neuen Provider eingetragen ist, dauert es sicher noch bis nächstes Wochenende. Wenn du willst, kannst du dir die alte Version noch bis Montag anschauen. Dann nehme ich sie aus dem Netz.

Ich habe auch meine Mailadresse angegeben.

Viele Grüße,
Michel

Re: Re: Re: Re: Re: Mooshummel Michel 17.08.2003 21:55

Hallo Alex,

ich hab dir das Bild von den beiden Mooshummel zugeschickt (Mail).

Ist es angekommen?

Gruß,
Michel

Tagebuch Jens 15.08.2003 18:13

Ich hätte da nen tipp:Du könntest ja so etwas wie ein Gäste-Tagebuch machen in das Besucher der site interessante sachen schreiben können.

:-)

Bild von Mooshummel Dieter 15.08.2003 18:19

Ich habe ein bild der mooshummel aus einem buch.
Allerdings habe ich keinen scanner und müsste es mit der post schicken.Vielleicht gäbe es auch Probleme mit dem verlag weil unter dem bild ein copyright steht

Copyright Alex 16.08.2003 16:33

Hallo Dieter,

bitte keine eingescannten Bilder zusenden. Ich dachte, Du hättest evtl. selbst zum Fotoapparat gegriffen.

Trotzdem danke,

Alex

Hummel webcam Dieter 15.08.2003 19:45

Ich habe vor nächstes jahr eine webcam in einem hummelnistkasten zu installieren.Meine Frage Kann
die verbindung zur webcam über diese site laufen.
Wenn ja werde ich ich noch mal darauf zurück kommen

Re: Hummel webcam Alex 16.08.2003 16:32

Hallo Dieter,

Ich habe vor nächstes jahr eine webcam in einem
hummelnistkasten zu installieren.Meine Frage
kann die verbindung zur webcam über diese site
laufen.
Wenn ja werde ich ich noch mal darauf zurück
kommen

Ja, gerne! Melde Dich einfach nochmal per eMail bei mir wenn es soweit ist !! Super!

Alex

Nistkasten Reiner 15.08.2003 19:55

In meinem nistkasten ist ein Erdhummelnest das unglaubliche 82 Königinnen beherbergt.Es gibt allerdings ein Problem. Wenn die Hummeln nächstes
Jahr wiederkommen werden es einfach zu viele im nistkasten weil sie sich sonst töten.wenn ich sie nehme und irgendwo aussetze,kommen sie dann wieder

Re: Nistkasten marcel 18.08.2003 14:59

Hi Reiner,

eine simple Theorie von mir.
Von den 82 Königinnen überleben etwa 15-20,
davon sterben 10 bei der Volksgründung. Bleiben etwa noch 5, denen stehen Kuckuckshummeln und Wachsmotten gegenüber. Also bleiben nicht viele übrig. Zu deiner Berühigung, Erdhummeln sind schlechte Rückkehrer, seid froh wenn 1 den Nistkasten wieder findet.

Bitte um Hilfe bei Artenbestimmung Alex 16.08.2003 16:26

Hallo Leute,

von Hummelfreundin Marion habe ich nachfolgende Bilder erhalten. Bei der Bestimmung der Hummelart habe ich jedoch Probleme und hoffe auf Eure Mithilfe:
Alle Bilder entstanden über 1.600 Meter Höhe in den Schweizer Alpen.

Das hier dürfte entweder eine Berghummel (Megabombus mesomelas) sein oder aber eine grauweiße Hummel (Megabombus mucidus):
🖼 Bild nicht mehr verfügbar

Gar nicht bestimmen kann ich folgende Bilder. Was meint ihr welche Art es ist?
Die Hummel wurde als sehr klein beschrieben und war zu Fuß auf dem Boden unterwegs, um die winzigen Kleeblüten zu besuchen.
🖼 Bild nicht mehr verfügbar

🖼 Bild nicht mehr verfügbar

Das Copyright bei diesen Bilder liegt bei Marion Deutsch-Reitinger.

Danke für Eure Hilfe,

Alex

Re: Bitte um Hilfe bei Artenbestimmung Kay 16.08.2003 18:42

Die 2. Hummelart hatte ich in einem meiner Nistkästen und das ist eine Mooshummel, weil diese im Nistkasten genauso groß waren und die gleiche Farbe hatten. PS:Ich habe ein Bestimmungsbuch und habe gerade nachgesehen.

Re: Re: Bitte um Hilfe bei Artenbestimmung Michel 16.08.2003 20:01
Die 2. Hummelart hatte ich in einem meiner Nistkästen und das ist eine Mooshummel, weil diese im Nistkasten genauso groß waren und die gleiche Farbe hatten. PS:Ich habe ein Bestimmungsbuch und habe gerade nachgesehen.

Hallo Kay,
Mooshummeln kommen nicht in 1600 Metern Höhe vor. Auch die Färbung stimmt nicht annähernd. Wenn du diese Art hattest, hattest du sicherlich keine Mooshummel. Ich habe einige tote Exemplare zu Hause (habe sie an einer Straße an der Ostsee gefunden, leider tot). Diese sehen ähnlich aus wie die Ackerhummel, nur besitzen sie mehr gelb auf dem Abdomen sowie hat es dort auch ein gelbes Band. Allgemein sieht diese Art deutlich intensiver orange aus.

Was verwendest du für ein Bestimmungbuch? Ich nutze das von Eberhard von Hagen, dem bekannten Hummelforscher. Es gibt zahlreiche Bücher, die Hummelarten falsch angeben.

Viele Grüße,
Michel

Re: Re: Re: Bitte um Hilfe bei Artenbestimmung Kay 19.08.2003 18:54

Sorry wegen der falschen angaben. Hab nur so`n einfaches Buch. Ich werde mir nach dieser sache ein gutes holen.:-)

Re: Bitte um Hilfe bei Artenbestimmung Michel 16.08.2003 20:11

Hallo Alex

Bild1: Ich würde auch sagen, das es eine Berghummel ist. Dafür sprechen auch die etwas intensiveren Farbtöne.

Bild2: Wirklich schwer. Vielleicht eine Kryptarium Erdhummel, bei welcher die Farben aufgrund des Alters etwas verblasst sind. Möhlich ist auch helle Erdhummel, welche ebenfalls in ideser Höhe vorkommt.

Gruß,
Michel

Re: Bitte um Hilfe bei Artenbestimmung Hans Dudler (AG westfälischer Entomologen-Bielefel 28.09.2003 17:46
Hallo Leute,

von Hummelfreundin Marion habe ich nachfolgende Bilder erhalten. Bei der Bestimmung der Hummelart habe ich jedoch Probleme und hoffe auf Eure Mithilfe:
Alle Bilder entstanden über 1.600 Meter Höhe in den Schweizer Alpen.

Das hier dürfte entweder eine Berghummel (Megabombus mesomelas) sein oder aber eine grauweiße Hummel (Megabombus mucidus):
🖼 Bild nicht mehr verfügbar

Müßte B. mesomelas (= ein Charakteristikum: Schwarze Kopfbehaarung ist auf dem Photo nicht gut zu erkennen)sein.

Gar nicht bestimmen kann ich folgende Bilder. Was meint ihr welche Art es ist?
Die Hummel wurde als sehr klein beschrieben und war zu Fuß auf dem Boden unterwegs, um die winzigen Kleeblüten zu besuchen.

Dürfte sich um ein Männchen von B. lucorum (Helle Erdhummel) handeln!

🖼 Bild nicht mehr verfügbar
🖼 Bild nicht mehr verfügbar

Das Copyright bei diesen Bilder liegt bei Marion Deutsch-Reitinger.

Danke für Eure Hilfe,

Alex
Fragranshummel Dieter 16.08.2003 18:49

Wer weiß wie eine Fragranshummel aus(sieht)sah

Wieder: Kolibri ähnlich Lejla 17.08.2003 12:54

Hallo

Ich hab in Bosnien ein Insekt gesehen das ca. 5 cm groß war, und ähnlich wie ein Kolibri von blüte zu blüte flog. Es hatte einen langen Rüssel (wie der vom Kolibri) und einen längeren Körper der aber vermutlich auch Chitin war (genau weiss ichs natürlich nicht) also nix pelziges oder haariges. Es hatte ähnlich einer Wespe streifen, allerdings viel schwächer also nicht so intensiv von der Farbe her.

Hat irgendjemand eine Idee was das sein könnte? Ich hab gegoogelt aber leider nix gefunden :-(

L.g. Lejla

Re: Wieder: Kolibri ähnlich Andreas 18.08.2003 17:11

Hallo Lejla,

habe gestern ebenfalls so ein Tier gesehen, bei uns im Garten in Stuttgart. Und jetzt flattert grad eins bei uns an der Universität herum. Weiß auch nicht worum es sich dabei handelt. Aber mit Sicherheit ein Insekt. Ich werde weiter im Netz nach dem Tier fahnden.

Hallo

Ich hab in Bosnien ein Insekt gesehen das ca. 5 cm groß war, und ähnlich wie ein Kolibri von blüte zu blüte flog. Es hatte einen langen Rüssel (wie der vom Kolibri) und einen längeren Körper der aber vermutlich auch Chitin war (genau weiss ichs natürlich nicht) also nix pelziges oder haariges. Es hatte ähnlich einer Wespe streifen, allerdings viel schwächer also nicht so intensiv von der Farbe her.

Hat irgendjemand eine Idee was das sein könnte? Ich hab gegoogelt aber leider nix gefunden :-(

L.g. Lejla
Re: Wieder: Kolibri ähnlich Andreas 18.08.2003 17:16

In der Frage:
Falter?Schmetterling?Was war das nur?

weiter unten im Forum wird ein Taubenschwänzchen beschrieben das ist es wohl!

Hallo

Ich hab in Bosnien ein Insekt gesehen das ca. 5 cm groß war, und ähnlich wie ein Kolibri von blüte zu blüte flog. Es hatte einen langen Rüssel (wie der vom Kolibri) und einen längeren Körper der aber vermutlich auch Chitin war (genau weiss ichs natürlich nicht) also nix pelziges oder haariges. Es hatte ähnlich einer Wespe streifen, allerdings viel schwächer also nicht so intensiv von der Farbe her.

Hat irgendjemand eine Idee was das sein könnte? Ich hab gegoogelt aber leider nix gefunden :-(

L.g. Lejla
Re: Re: Wieder: Kolibri ähnlich susanne 19.08.2003 16:56
Taubenschwänzchen

Hier in hannover gibt es jetzt auch welche. Etliche Kollegen hatten welche im Garten und auch bei mir kommt eins abends an die Nachtkerzen. Tagsüber habe ich es noch nicht gesehen.

Dank Forum konnte ich gleich weiterhelfen, als alle im Büro rätselten, was das denn wohl für Tiere sind.

Grüße Susanne

Ackerhummel Dieter 17.08.2003 16:36

Eine Frage:Bis wann lebt ein Ackerhummelvolk und welche Pflazen besuchen die Arbeiterinnen um Pollen zu sammeln

Re: Ackerhummel Alex 17.08.2003 18:12

Hallo Dieter,

Eine Frage:Bis wann lebt ein Ackerhummelvolk
und welche Pflazen besuchen die Arbeiterinnen um
Pollen zu sammeln

Alle Antworten findest Du hier auf meiner Homepage unter:

Hummel-Arten: Ackerhummel (externer Link, nicht mehr verfügbar)
Servus,

Alex

P.S.: Würdest Du bitte beim posten jeweils Deine eMail-Adresse mit angeben? Danke!