Guten Abend alle Hummelfreunde,
lese grade ein Schönes neues Buch Die seltensten Bienen der Welt ein echter Goulson.
Statisches Archiv des ehemaligen Hummelforums auf bombus.de (2003–2017).
Guten Abend alle Hummelfreunde,
lese grade ein Schönes neues Buch Die seltensten Bienen der Welt ein echter Goulson.
Hallo,
lese ich auch gerade! Kann ich nur empfehlen... wie die anderen von ihm sehr gut!
Guten Tag liebe Hummelfreunde,
habe erst heute ein neues Nest einer Wiesenhummel entdeckt.
schon ein richtig großes mit vielen Arbeiterinnen.
Der Kasten steht etwas außerhalb meiner Sichtkontrolle,hatte ihn für Wespen reserviert. Musste mir schnell was einfallen lassen zwecks Mottenschutz. Ein Rohr mit Klappe installiert und beobachtet.
Ein und Ausflug findet statt. Prima. Bilder stehen bei Hummelfoto. mit freundlichen Grüßen Ziggy
Hallo,
die Gartenhummelkönigin in einem meiner Kästen verhält sich etwas seltsam. Sie hat zwei Arbeiterinnen aus derbsten Brut, die aber beide zu klein sind um auszufliegen. Die zweite Brut ist offenbar abgestorben und es gibt eine dritte Brut. Freitag herrschte hier bei 7°C Dauerregen und die Königin ist ausgeflogen. Sie kam erst gestern Mittag bei wärmeren Wetter zurück. Hat jemand schon eimal solches Verhalten beobachtet oder hat die Königin das Nest bereits aufgegeben?
Gruß
Manfred
Freitag herrschte hier bei 7°C Dauerregen und die Königin ist ausgeflogen.
Hat jemand schon eimal solches Verhalten beobachtet ...?
Bei Königinnen nicht, aber bei einer Arbeiterin war es so, dass sie zwei Tage lang "eingeregnet" war. Ich skizziere mal die Entwicklung des Wetters, weil ich glaube, dass es der Schlüssel sein kann.
1. Tag - Schönes Wetter. Die Hummeln fliegen.
2. Tag - Wechselhaftes Wetter. Die Hummeln fliegen währen der sonnigen Abschnitte. Bei bedecktem Himmel setzen sie sich irgendwo ab und warten auf Sonne.
3. Tag - Wechselhaftes Wetter. Die Hummeln fliegen wie am Tag zuvor. Am späten Nachmittag zieht es sich zu., aber diesmal kommt Dauerregen. Hummeln verkriechen sich unter Blüten usw. Eine Hummel verkriecht sich in trockener Blüte. Die Hummeln bleiben über Nacht.
4. Tag - Dauerregen bleibt. Wind kommt auf. Regenpause wird genutzt um abzufliegen. Eine Hummel wurde durchnässt. Sie bleiben am Boden.
5. Tag - Regnerisch. Gegen Abend nur noch bewölkt. Die Hummel bleibt nass und fliegt nicht. In dieser Situation habe ich sie aufgeweckt, gefüttert und sie flog los.
6. Tag - Trockenes Wetter. Seit morgens früh. Vormittags lugt die Sonne durch die Wolken. Sie wäre ab 11 Uhr von der Sonne beschienen worden und vermutlich nach 12 Uhr von alleine losgeflogen.
Leider habe ich es nicht so weit kommen lassen, sonst wäre der Zeitablauf verlässlicher gewesen.
Jedenfalls glaube ich, dass eine Königin genügend Reserven für den Start nach zwei Tagen gehabt hätte.
Man sagt Hummeln können bei 3 Grad Außentemperatur ihre Flugmuskulatur aufheizen. Naja, die Gartenhummeln kommen später aus dem Boden. Vielleicht sind Gartenhummeln nicht dazu in der Lage. Umgebungskälte und die Verdampfungskälte der Regentropfen in den Haaren könnte der Grund gewesen sein.
Viele Grüße
Bulli
Gestern waren die ersten Kuckuckshummel unterwegs. eine vestalis und vermutlich eine Waldkuckuckshummel. Nun geht das schon wieder los, bei nur drei Völkern hält sich meine Begeisterung für diese species in grenzen.
Hallo Zusammen
Nachdem immer weniger von meinen Baumhummeln ausgeflogen sind habe ich mal im Kasten nachgeschaut. Es sind 1 Königin und 5 Arbeiterinnen. Jedoch lagen alle halb tot im Nest herum.
Ich habe den Hummeln sofort Zuckerwasser angeboten, welches sie auch danken angenommen haben.
jedoch scheinen ihre Beine den Dienst quittiert zu haben, sie funktionieren nicht richtig, sprich die Fortbewegung ist nur beschränkt möglich.
Können Hummeln nur von Zuckerwasser überleben? Kann ich sonst noch was machen? Sehr sehr schade!!!
Schönen Abend!
Das klingt wie bei meinem Beitrag vom 05.05. ... die flog fleißig ein und aus, und eines Morgens lag sie wie gelähmt im Kasten. Zuckerwasser wurde begierig angenommen. Wie gesagt, Übernahmeversuch halte ich für unwahrscheinlich. Dürfte das gleich sein wie hier?!
Weiß irgendjemand, was die haben könnten?
Gruß,
Bernhard
Schönen Abend!
Das klingt wie bei meinem Beitrag vom 05.05. ... die flog fleißig ein und aus, und eines Morgens lag sie wie gelähmt im Kasten. Zuckerwasser wurde begierig angenommen. Wie gesagt, Übernahmeversuch halte ich für unwahrscheinlich. Dürfte das gleich sein wie hier?!
Weiß irgendjemand, was die haben könnten?
Gruß,
Bernhard
Update:
Es ist eine Arbeiterin und die anderen 4 sind scheinbar frisch geschlüpft. sind noch ganz dunkel und ohne haare.
Übernahmeversuch kann ich ausschließen da meine Hummeln Kamera überwacht sind und keine Fremde Aktivitäten feststellen konnte.
Schönen Abend!
Das klingt wie bei meinem Beitrag vom 05.05. ... die flog fleißig ein und aus, und eines Morgens lag sie wie gelähmt im Kasten. Zuckerwasser wurde begierig angenommen. Wie gesagt, Übernahmeversuch halte ich für unwahrscheinlich. Dürfte das gleich sein wie hier?!
Weiß irgendjemand, was die haben könnten?
Gruß,
Bernhard
Update:
Es ist eine Arbeiterin und die anderen 4 sind scheinbar frisch geschlüpft. sind noch ganz dunkel und ohne haare.
Übernahmeversuch kann ich ausschließen da meine Hummeln Kamera überwacht sind und keine Fremde Aktivitäten feststellen konnte.
Film:
http://bezcheat.ch/downloads/hummel.mp4
die königin scheint mir sehr orientierungslos ....
In der Wolle verfitzt sind die Tiere aber nicht? Das kann manchmal passieren, bei sehr minderwertigem Material sogar gehäuft...
Hallo, so wie schoepfer beschreibt, fand ich gestern gegen Abend eine schöne große Steinhummelkönigin auf dem Gartenweg. Sie krabbelte mühsam und konnte die vorderen Beine nicht richtig einsetzen. Habe sie aufgenommen und mit etwas Zuckerwasser versorgt, was sie zwar zögerlich, aber trotzdem annahm. Da es derzeit nachts kalt ist, habe ich sie in eine vorbereitete Kiste gesetzt mit Kapok und einem Legostein mit Zuckerwasser. Und ab gins ins Haus. Heute früh konnte ich sie leider nur tot in der Kiste vorfinden. Unendlich traurig. Hoffentlich habe ich nicht´s falsch gemacht?!
Hallo Zusammen
Nachdem immer weniger von meinen Baumhummeln ausgeflogen sind habe ich mal im Kasten nachgeschaut. Es sind 1 Königin und 5 Arbeiterinnen. Jedoch lagen alle halb tot im Nest herum.
Ich habe den Hummeln sofort Zuckerwasser angeboten, welches sie auch danken angenommen haben.
jedoch scheinen ihre Beine den Dienst quittiert zu haben, sie funktionieren nicht richtig, sprich die Fortbewegung ist nur beschränkt möglich.
Können Hummeln nur von Zuckerwasser überleben? Kann ich sonst noch was machen? Sehr sehr schade!!!
Hallo, so wie schoepfer beschreibt, fand ich gestern gegen Abend eine
schöne große Steinhummelkönigin auf dem Gartenweg. [...]
Hoffentlich habe ich nicht´s falsch gemacht?!
Hallo happyfan,
nein, daran wird es nicht gelegen haben.
Ich fänd's interessant zu wissen was los ist, aber so ist das nun mal.
Selbst wenn man Wildfänge unter Laborbedingungen zu einer Nestgründung bringen will, können 30% der Königinnen ausfallen, bevor es den ersten Nachwuchs gibt. Ist halt so.
In 70% der Fälle hätte die Kleine in anderer Verfassung da sitzen können.
Angewandte Wahrscheinlichkeitsrechnung. :-)
Viele Grüße
Bulli
Hallo,
die Beiträge über Hummeln mit seltsamen verhalten häufen sich hier. Ist da gar ein neues gift im einsatz. Dieses Bienengift auf Nikotinbasis wurde ja verboten und muss durch etwas ersetzt werden.
Das ist natürlich spekulativ aber nicht ganz abwegig. z.Zt. sind die Hummeln ja alle auf dem Raps, jedenfalls bei mir.
Hallo,
die Beiträge über Hummeln mit seltsamen verhalten häufen sich hier. Ist da gar ein neues gift im einsatz. Dieses Bienengift auf Nikotinbasis wurde ja verboten und muss durch etwas ersetzt werden.
Das ist natürlich spekulativ aber nicht ganz abwegig. z.Zt. sind die Hummeln ja alle auf dem Raps, jedenfalls bei mir.
Hallo
das hört sich aber sehr bedenklich an. Ich würde da mal bei Imkern aus nächster Nähe vorsprechen und über die Probleme reden vieleicht ist denen schon etwas bekannt. Wie ist eigentlich die Landschaft strukturiert Intensive Landwirtschaft oder nur Hausgärten,Obstbau, Weinbau was blüht in der Umgebung? Ich denke das diese Symptome auf eine Vergiftung schließen lassen und da müßten die Imker auch schon Probleme haben und diese haben natürlich eine große Lobby und können einzelne Bienen zur Untersuchung einschicken. Berichtet bitte weiter das wird die ganze Hummelgemeinde mit Interesse verfolgen.
Gruß Wilhelm
Hallo,
die Beiträge über Hummeln mit seltsamen verhalten häufen sich hier. Ist da gar ein neues gift im einsatz. Dieses Bienengift auf Nikotinbasis wurde ja verboten und muss durch etwas ersetzt werden.
Das ist natürlich spekulativ aber nicht ganz abwegig. z.Zt. sind die Hummeln ja alle auf dem Raps, jedenfalls bei mir.
Hallo
das hört sich aber sehr bedenklich an. Ich würde da mal bei Imkern aus nächster Nähe vorsprechen und über die Probleme reden vieleicht ist denen schon etwas bekannt. Wie ist eigentlich die Landschaft strukturiert Intensive Landwirtschaft oder nur Hausgärten,Obstbau, Weinbau was blüht in der Umgebung? Ich denke das diese Symptome auf eine Vergiftung schließen lassen und da müßten die Imker auch schon Probleme haben und diese haben natürlich eine große Lobby und können einzelne Bienen zur Untersuchung einschicken. Berichtet bitte weiter das wird die ganze Hummelgemeinde mit Interesse verfolgen.
Gruß Wilhelm
Ich wohne auf einem Hof mit intensiver Landwirtschaft. Eine neues Mittel kann ich mir momentan nicht vorstellen, da nur ein Hummelkasten von drei betroffen ist. Bei Gift müsste es doch alle treffen. Ich frag mal bei einem Imker aus der Umgebung ob er auch Probleme hat. Halte euch auf dem laufenden.
Hallo,
auch bei mir landete vor einigen Tagen eine Hummel, aber keine Baumhummel, auf der Terasse und zeigte ein merkwürdiges Verhalten, sie lief ständig orientierungslos im Kreis herum, dann "flatterte" sie orientierungslos ein Stück weiter und wieder gings im Kreis weiter.
Von den Honigbienen weiß man, dass sie bei Vergiftungen im Kreis vor dem Flugloch herumirren und den Rüssel weit heraushängen haben. Um dies nachweisen zu können muss man eine gewisse Menge allerdings trockener (sonst Gefahr der Schimmelbildung) betroffener Bienen ( genau 100g, dass sind etwa 1000 tote Bienen) an das Julius Kühn Institut in Berlin schicken. Zusätzlich 100g der verdächtigten Pflanzenmaterials.
http://bienenuntersuchung.julius-kuehn.de/
http://bienenuntersuchung.julius-kuehn.de/dokumente/upload/aad69_Merkblatt_JKI_2017_online.pdf
Es werden pro Jahr allerdings nur wenige Vergiftungen wirklich nachgewiesen, da die Imker oft zu spät kommen um einen Schaden feststellen zu können und betroffene Bienen in der Regel auch nicht mehr nach Hause finden. Da zudem im Sommer täglich bis zu 2000 junge Bienen schlüpfen merkt der Imker oft auch gar nichts davon.
Ich habe an das Institut mal eine Anfrage geschickt, ob sie auch Hummeln untersuchen würden. Hummeln sind ja von der Familie her auch Bienen.
Hallo Bulli, hallo an alle anderen Hummi-Fan´s,
Natur hin oder her - ich leide jedes Mal mit, wenn sich so was Trauriges ereignet.
Da können mich dann auch die anderen 5 munteren Völker nicht aufmuntern. Ist halt so. Schade, dass mit solch einem traurigen Ereignis ein komplettes Volk verloren ist.
Aber Bulli, wie hast Du neulich geschrieben: Mit andern Worten-sie stirbt.
Diese Endlichkeit in der Aussage ist schon frustrierend.
Ein anderes Mal mehr.
LG
Hallo,
auch bei mir landete vor einigen Tagen eine Hummel, aber keine Baumhummel, auf der Terasse und zeigte ein merkwürdiges Verhalten, sie lief ständig orientierungslos im Kreis herum, dann "flatterte" sie orientierungslos ein Stück weiter und wieder gings im Kreis weiter.
Von den Honigbienen weiß man, dass sie bei Vergiftungen im Kreis vor dem Flugloch herumirren und den Rüssel weit heraushängen haben. Um dies nachweisen zu können muss man eine gewisse Menge allerdings trockener (sonst Gefahr der Schimmelbildung) betroffener Bienen ( genau 100g, dass sind etwa 1000 tote Bienen) an das Julius Kühn Institut in Berlin schicken. Zusätzlich 100g der verdächtigten Pflanzenmaterials.
http://bienenuntersuchung.julius-kuehn.de/
http://bienenuntersuchung.julius-kuehn.de/dokumente/upload/aad69_Merkblatt_JKI_2017_online.pdf
Es werden pro Jahr allerdings nur wenige Vergiftungen wirklich nachgewiesen, da die Imker oft zu spät kommen um einen Schaden feststellen zu können und betroffene Bienen in der Regel auch nicht mehr nach Hause finden. Da zudem im Sommer täglich bis zu 2000 junge Bienen schlüpfen merkt der Imker oft auch gar nichts davon.
Ich habe an das Institut mal eine Anfrage geschickt, ob sie auch Hummeln untersuchen würden. Hummeln sind ja von der Familie her auch Bienen.
Hallo alle,
für die vergangenen Wochen fällt mir nur eine Pflanze ein, die Bienen gefährlich werden kann.
Das ist der Raps.
Raps wird mit wasserlöslichen Mitteln gebeizt. Es sind systemisch wirkende Neonikotinoide (in allen Teilen der Pflanze zu finden). Der Wirkstoff wurde nicht verboten, weil die Honigbienenimker und sonstige Umweltschützer sich an die Verluste durch diesen älteren Wirkstoff gewöhnt hatten, bzw. weil er ihnen nicht früher aufgefallen ist.
Das hat so einen Geschmack als ob hier Gewohnheitsrecht angewendet würde.
Nur die neueren, noch potenteren Neonikotinoide waren/sind teilweise verboten.
Viele Grüße
Bulli
Hallo Bulli, hallo an alle anderen Hummi-Fan´s,
Natur hin oder her - ich leide jedes Mal mit, wenn sich so was Trauriges ereignet.
Da können mich dann auch die anderen 5 munteren Völker nicht aufmuntern. Ist halt so. Schade, dass mit solch einem traurigen Ereignis ein komplettes Volk verloren ist.
Aber Bulli, wie hast Du neulich geschrieben: Mit andern Worten-sie stirbt.
Diese Endlichkeit in der Aussage ist schon frustrierend.
Ein anderes Mal mehr.
LG
Das ist so nicht ganz richtig,
ich war gestern Abend erst auf einem Pflanzenschutzseminar. Das Beizen von Winterraps, der bei uns derzeit blüht, und anderen Feldfrüchten mit Neonikotinoiden wie Chlotianidin ist nach wie vor verboten. Raps wird daher derzeit nur mit Fungiziden gebeizt.
Richtig ist allerdings, dass der Raps stattdessen im Herbst bis zu zweimal und im Frühjahr einmal mit Insektiziden gespritzt wird um das Wegfallen der Beize zu kompensieren. Also Mittel, die man früher genommen hat und die zugelassen sind. Da dies vor der Blüte geschieht ist es zugelassen, da die Bienen den Raps dann noch nicht anfliegen.
Zusätzlich wird der Raps natürlich auch mit Fungiziden und Herbiziden behandelt, die den Bienen aber weniger schaden.
Imker hatten sich nach dem Schaden 2008 im Rheintal vehement für das Verbot der Beizung mit Neonikotinoiden eingesetzt.
Hallo alle,
für die vergangenen Wochen fällt mir nur eine Pflanze ein, die Bienen gefährlich werden kann.
Das ist der Raps.
Raps wird mit wasserlöslichen Mitteln gebeizt. Es sind systemisch wirkende Neonikotinoide (in allen Teilen der Pflanze zu finden). Der Wirkstoff wurde nicht verboten, weil die Honigbienenimker und sonstige Umweltschützer sich an die Verluste durch diesen älteren Wirkstoff gewöhnt hatten, bzw. weil er ihnen nicht früher aufgefallen ist.
Das hat so einen Geschmack als ob hier Gewohnheitsrecht angewendet würde.
Nur die neueren, noch potenteren Neonikotinoide waren/sind teilweise verboten.
Viele Grüße
Bulli
Hallo Bulli, hallo an alle anderen Hummi-Fan´s,
Natur hin oder her - ich leide jedes Mal mit, wenn sich so was Trauriges ereignet.
Da können mich dann auch die anderen 5 munteren Völker nicht aufmuntern. Ist halt so. Schade, dass mit solch einem traurigen Ereignis ein komplettes Volk verloren ist.
Aber Bulli, wie hast Du neulich geschrieben: Mit andern Worten-sie stirbt.
Diese Endlichkeit in der Aussage ist schon frustrierend.
Ein anderes Mal mehr.
LG
Auf jeden Fall schreibst Du richtiger als ich.
Es ist richtig, dass Clothianidin für Bienen anlockende Pflanzen verboten ist.
Erlaubt sind weiterhin die Neonikotinoide Thiacloprid und Acetamiprid für Pflanzen mit Bedeutung für Bienen.
Das Neonikotinoid Thiacloprid wird jetzt beim Beizen von Mais angewendet. Da war dann mein Fehler. Anscheinend ist es für die Spätaussaat bei Mais am besten geeignet. Das erklärt, warum es für Winterraps ungeeignet ist.
Allerdings darf es noch kurz vor der Rapsblüte ausgebracht werden.
Nach BioBest "Side Effects"-Datenbank muss mindestens 24 h vergehen, bevor Hummeln wieder an die Blüten dürfen.
Jetzt bleibt nur die Frage, ob sich alle dran halten oder ob andere Insektizide gegen den Rapsglanzkäfer mit längerer Verweilzeit in der Pflanze eingesetzt werden.
Bis 2014 durfte Thiaclopid während der Rapsblüte direkt auf die Blüten gespritzt werden.
Dieses war wohl Anfang 2016 angedacht wieder einzuführen.
Quelle (externer Link, nicht mehr verfügbar)
Danke für den Hinweis auf den Fehler.
Viele Grüße
Bulli
Das ist so nicht ganz richtig,
ich war gestern Abend erst auf einem Pflanzenschutzseminar. Das Beizen von Winterraps, der bei uns derzeit blüht, und anderen Feldfrüchten mit Neonikotinoiden wie Chlotianidin ist nach wie vor verboten. Raps wird daher derzeit nur mit Fungiziden gebeizt.
Richtig ist allerdings, dass der Raps stattdessen im Herbst bis zu zweimal und im Frühjahr einmal mit Insektiziden gespritzt wird um das Wegfallen der Beize zu kompensieren. Also Mittel, die man früher genommen hat und die zugelassen sind. Da dies vor der Blüte geschieht ist es zugelassen, da die Bienen den Raps dann noch nicht anfliegen.
Zusätzlich wird der Raps natürlich auch mit Fungiziden und Herbiziden behandelt, die den Bienen aber weniger schaden.
Imker hatten sich nach dem Schaden 2008 im Rheintal vehement für das Verbot der Beizung mit Neonikotinoiden eingesetzt.
Hallo alle,
für die vergangenen Wochen fällt mir nur eine Pflanze ein, die Bienen gefährlich werden kann.
Das ist der Raps.
Raps wird mit wasserlöslichen Mitteln gebeizt. Es sind systemisch wirkende Neonikotinoide (in allen Teilen der Pflanze zu finden). Der Wirkstoff wurde nicht verboten, weil die Honigbienenimker und sonstige Umweltschützer sich an die Verluste durch diesen älteren Wirkstoff gewöhnt hatten, bzw. weil er ihnen nicht früher aufgefallen ist.
Das hat so einen Geschmack als ob hier Gewohnheitsrecht angewendet würde.
Nur die neueren, noch potenteren Neonikotinoide waren/sind teilweise verboten.
Viele Grüße
Bulli
Auch hier kann ich noch etwas ergänzen, meine Quelle ist übrigens der Ratgeber "Pflanzenschutz 2017" der Bauernzeitung, erhältlich hier:
https://shop.bauernverlag.de/Sonderhefte/Bauernzeitung/Ratgeber-Pflanzenschutz-2017.html
Habe ich mir mal zugelegt, bin Imker aber kein Landwirt.
Dort steht, S.52, dass bei Raps mit Termin vom 17.10.2016 das Spritzen von Biscaya (Thiachloprid) bis zu zweimal im Jahr, falls nötig je nach Befall mit dem Kohlschotenrüssler, auch während der Blüte zugelassen ist. es hat die Einstufung B4, nicht bienengefährlich.
Auf Grund der Resistenzselektion sollte aber nur eine Anwendung erfolgen.
Gegen den Rapsglanzkäfer, der schon vor der Blüte auftritt sind verschiedene Pyrethroide und Oxadiazine zugelassen, die zum Teil die Einstufung B1 haben, wie z.B. Avaunt (Indoxacarb) und daher nicht in die Blüte und auch nicht gespritzt werden darf, wenn im Unterwuchs Unkräuter blühen.
Zu Mais steht, S. 69, dass es nur eine Zulassung zur Beize mit Mesurol flüssig, ein Suspensionskonzentrat, (Methiocarb) gibt, dies ist kein Neonikotinoid, aber trotzdem ziemlich giftig, auch für Menschen.
Zur Nutzung muss man weitere Auflagen beachten.
Ich sage euch, dass ist echt eine Wissenschaft für sich.......
Freundliche Grüße
Auf jeden Fall schreibst Du richtiger als ich.
Es ist richtig, dass Clothianidin für Bienen anlockende Pflanzen verboten ist.
Erlaubt sind weiterhin die Neonikotinoide Thiacloprid und Acetamiprid für Pflanzen mit Bedeutung für Bienen.
Das Neonikotinoid Thiacloprid wird jetzt beim Beizen von Mais angewendet. Da war dann mein Fehler. Anscheinend ist es für die Spätaussaat bei Mais am besten geeignet. Das erklärt, warum es für Winterraps ungeeignet ist.
Allerdings darf es noch kurz vor der Rapsblüte ausgebracht werden.
Nach BioBest "Side Effects"-Datenbank muss mindestens 24 h vergehen, bevor Hummeln wieder an die Blüten dürfen.
Jetzt bleibt nur die Frage, ob sich alle dran halten oder ob andere Insektizide gegen den Rapsglanzkäfer mit längerer Verweilzeit in der Pflanze eingesetzt werden.
Bis 2014 durfte Thiaclopid während der Rapsblüte direkt auf die Blüten gespritzt werden.
Dieses war wohl Anfang 2016 angedacht wieder einzuführen.
Quelle (externer Link, nicht mehr verfügbar)
Danke für den Hinweis auf den Fehler.
Viele Grüße
Bulli
Das ist so nicht ganz richtig,
ich war gestern Abend erst auf einem Pflanzenschutzseminar. Das Beizen von Winterraps, der bei uns derzeit blüht, und anderen Feldfrüchten mit Neonikotinoiden wie Chlotianidin ist nach wie vor verboten. Raps wird daher derzeit nur mit Fungiziden gebeizt.
Richtig ist allerdings, dass der Raps stattdessen im Herbst bis zu zweimal und im Frühjahr einmal mit Insektiziden gespritzt wird um das Wegfallen der Beize zu kompensieren. Also Mittel, die man früher genommen hat und die zugelassen sind. Da dies vor der Blüte geschieht ist es zugelassen, da die Bienen den Raps dann noch nicht anfliegen.
Zusätzlich wird der Raps natürlich auch mit Fungiziden und Herbiziden behandelt, die den Bienen aber weniger schaden.
Imker hatten sich nach dem Schaden 2008 im Rheintal vehement für das Verbot der Beizung mit Neonikotinoiden eingesetzt.
Hallo alle,
für die vergangenen Wochen fällt mir nur eine Pflanze ein, die Bienen gefährlich werden kann.
Das ist der Raps.
Raps wird mit wasserlöslichen Mitteln gebeizt. Es sind systemisch wirkende Neonikotinoide (in allen Teilen der Pflanze zu finden). Der Wirkstoff wurde nicht verboten, weil die Honigbienenimker und sonstige Umweltschützer sich an die Verluste durch diesen älteren Wirkstoff gewöhnt hatten, bzw. weil er ihnen nicht früher aufgefallen ist.
Das hat so einen Geschmack als ob hier Gewohnheitsrecht angewendet würde.
Nur die neueren, noch potenteren Neonikotinoide waren/sind teilweise verboten.
Viele Grüße
Bulli
Eine Ergänzung von mir ... auf dass das es abgerundet sein möge ... zu dem hochkomplexen Thema.
Ein paar Artikel zu lesen ist wohl nicht ausreichend.
Die von dir empfohlene Literatur müsste ich bestellen. Daraufhin habe ich mal geschaut was für NRW so vorgeschrieben ist und dieses Dokument gefunden:
https://www.lz-rheinland.de/fileadmin/user_upload/RL_Verlag/Supplements/Praxis_Pflanzenschutz_2017.pdf
Es ist richtig, dass in Deutschland kein flüssiges Beizmittel mit Thiacloprid erlaubt ist. Die Bauern können häufig selber beizen. Nach dem Honigbienensterben 2008, bei dem die Neonikotinoid-Beize nicht gut zusammen hielt, ist das wohl der sicherere Weg.
In Frankreich ist die Beize aber erlaubt. Darum darf ein Bauer anwendungsfertig gebeiztes Mais-Saatgut aus Frankreich importieren bzw. über den Handel beziehen und - anscheinend auf Grund einer extra Genehmigung - auch auf dem Feld aussäen.
Das gleiche gilt für Österreich.
https://www.landwirt.com/Sonido-gegen-den-Drahtwurm-,,14417,,Bericht.html
Thiacloprid [...] auch während der Blüte zugelassen ist. es hat die Einstufung B4, nicht bienengefährlich.
An dieser Bienenungefährlichkeit scheiden sich die Geister, weil die Einstufung B4 bis B1 nur nach Todesfällen geschieht. Dazu wird der LD-50 Wert bei Honigbienen herangezogen. Der Pferdefuß bei den Neonikotinoiden ist die nicht lethale (nicht tödliche) Wirkung. Dazu sagte R. Menzel im Interview, dass schon bei der Aufnahme von 10 ng/l und 60 ng/l Thiacloprid Verhaltensbeeinträchtigungen bei Honigbienen auftreten. Entsprechend der Berechnungen von Menzel nehmen Honigbienen bei nur einem Besuch eines mit Thiacloprid behandelten Rapsfeldes 300-700 ng in ihren Magen und den Sozialmagen auf. Honigbienen besuchen pro Tag 120-150 Blüten, wenn ich richtig informiert bin.
Hummeln besuchen hingegen bis zu 3000 Blüten pro Tag. Sie sind auch blütensteter ... oder blütenstetiger, so dass sie zwar mehr Strecke fliegen, aber viel Raps besuchen. Das macht sie empfindlicher.
Pyrethroide und Oxadiazine zugelassen, die zum Teil die Einstufung B1 haben
Indoxacarb hat zwar Einstufung B1, soll aber nach 72 Stunden schon für Hummeln befliegbar sein (Quelle: Biobest)
Die Pyrethroide sind B2 und B4 eingestuft, jedoch sollten die Pflanzen teilweise schon 21 Tagen und länger vor der Blüte gespritzt werden, um keine Verluste an Hummeln auszulösen. (Quelle: Biobest)
Alles nicht so einfach.
Viele Grüße
Bulli
Auch hier kann ich noch etwas ergänzen, meine Quelle ist übrigens der Ratgeber "Pflanzenschutz 2017" der Bauernzeitung, erhältlich hier:
https://shop.bauernverlag.de/Sonderhefte/Bauernzeitung/Ratgeber-Pflanzenschutz-2017.html
Habe ich mir mal zugelegt, bin Imker aber kein Landwirt.
Dort steht, S.52, dass bei Raps mit Termin vom 17.10.2016 das Spritzen von Biscaya (Thiachloprid) bis zu zweimal im Jahr, falls nötig je nach Befall mit dem Kohlschotenrüssler, auch während der Blüte zugelassen ist. es hat die Einstufung B4, nicht bienengefährlich.
Auf Grund der Resistenzselektion sollte aber nur eine Anwendung erfolgen.
Gegen den Rapsglanzkäfer, der schon vor der Blüte auftritt sind verschiedene Pyrethroide und Oxadiazine zugelassen, die zum Teil die Einstufung B1 haben, wie z.B. Avaunt (Indoxacarb) und daher nicht in die Blüte und auch nicht gespritzt werden darf, wenn im Unterwuchs Unkräuter blühen.
Zu Mais steht, S. 69, dass es nur eine Zulassung zur Beize mit Mesurol flüssig, ein Suspensionskonzentrat, (Methiocarb) gibt, dies ist kein Neonikotinoid, aber trotzdem ziemlich giftig, auch für Menschen.
Zur Nutzung muss man weitere Auflagen beachten.
Ich sage euch, dass ist echt eine Wissenschaft für sich.......
Freundliche Grüße
Hallo Zusammen,
leider habe ich wieder drei Ausfälle zu melden. Durch die Schlechtwetterphase mit drei Tagen Dauerregen am Wochenende ist meine letzte verbliebene Waldhummel und meine letzte Steinhummel und eine Gartenhummel ausgefallen. Habe jetzt zwei Tage beobachtet und gestern Nestkontrolle durchgeführt - verschollen!
Sehr schade nun sind zwei seltene Arten ohne Nachkommen! Hätte nicht mehr lange gedauert bis Nachwuchs gekommen wäre, sehr große Brutwaben waren vorhanden!
Gruß Harald
Hallo Harald,
was der Kälteeinbruch, dann der Schneeeinbruch nicht geschafft haben, der 3-tägige Dauerregen hat es dann geschafft: Totalausfall: Die 3 verbliebenen sind verschollen: Steinhu, Wiesenhu und Ackerhu. Die einzige, die das alles überlebt hat, ist eine Wiesenhummel, die ihr Nest unter einer kleinen Hütte gebaut hat - ohne Kasten, ohne Zufütterung. Nur Zufall?
Das gibt mir zu denken: Ob wir mit den Kästen wirklich alles so gut machen?
Wie auch immer, hab heut noch eine Ackerhummel eingesetzt, sehr schöner O-Flug; sie kam auch wieder! Letzte Hoffnung für dieses Jahr.
Viele Grüße Christoph
Dieses Jahr ist es tatsächlich überall schlecht. Ich fand es vor allem problematisch, dass während der traditionellen Suchphase über Wochen schlechtes Wetter war. Viele Königinnen sind sicher gar nicht erst in eine Gründungsphase gekommen.
Bei mir gibt es heuer nur ein Erdhummelvolk. Da bleibt - wie jedes Jahr - nur das Warten aufs die nächste Saison :-(
Hallo,
kurzer Zwischenstand für meine verbliebene Hummeln:
3 Baumhummeln, eins schwächelt etwas und ein im Schweglerkasten explodiert die Tage formlich. Sehr viel Flugbetrieb und ständig neue O-Flüge.
1 Erdhummelvolk das jetzt auch so langsam in die Gänge kommt durch Hilfe von Zuckerwasser.
2 verbliebene Gartenhummeln wobei ich eine erst seit einer Woche bemerkt habe.
Hat sich ein Kasten ausgesucht bei dem eine Waldhummel ausgefallen war.
Ausfälle:
3 Waldhummeln
2 Steinhummeln
1 Ackerhummel
2 Baumhummeln
2 Gartenhummeln
1 Erdhummel
Hallo
mein Zwischenstand:
1 Helle erdhummel im Boden reger Flugbetrieb
1 Wiesenhummel guter Flugbetrieb
1 Baumhummel, is ganz okay
Ausfälle
1 Baumhummel Vergiftung
2 Ackerhummeln Abbruch in Kältephase
1 Helle Erdhummel, Verlust der Königin nach gescheitertem Okkupationsversuch. Sowas hab ich jedes Jahr, sogar bei der Hornisse. Kenn ich aus Bayern nicht, da waren zwar tote Queens im Kasten, aber stets ne lebendige an der Wabe.
Gestern flog ne Ackerhummel einen Kasten an. Weiß nicht ob das ne Ansiedlung ist, werde in ca fünf Tagen mal nachts kontrollieren.
Am Sonntag verflog sich ne Wespe im Wohnzimmer. Die konnte ich im leeren Schwegler ansiedeln.
Habe heute eine Wiesenhummel in meinem Blaumeisenkasten entdeckt. Wir haben uns schon gewundert,warum wir dieses Jahr keine brütende Blaumeisen im Apfelbaum haben. Vermutlich hat die Königin die nestbauenden Blaumeisen vertrieben. Bei der Überprüfung des Kastens konnte ich das schon eingetragene Moss bewundern und lautes Surren! Was nun? Soll ich noch eine Hummelklappe anbringen, allerdings ist der Kasten sowieso mit einigen Spalten versehen, oder der Natur freien Lauf lassen? Das ist mein zweites Hummeljahr. Letztes Jahr hatte ich eine eingesetzte Erdhummel und eine selbstangesiedelte Ackerhummel in meinen Kästen sowie ein Natur-Baumhummelnest und eine Natur-Erdhummelnest. Grüße in die Nacht an alle Hummelfreundinnen und Hummelfreunde!
Ich würde alles Weitere der Natur überlassen. Lässt sich doch ganz gut an für die Wiesenhummel. Das werden ohnehin keine großen Völker.
Habe heute eine Wiesenhummel in meinem Blaumeisenkasten entdeckt. Wir haben uns schon gewundert,warum wir dieses Jahr keine brütende Blaumeisen im Apfelbaum haben. Vermutlich hat die Königin die nestbauenden Blaumeisen vertrieben. Bei der Überprüfung des Kastens konnte ich das schon eingetragene Moss bewundern und lautes Surren! Was nun? Soll ich noch eine Hummelklappe anbringen, allerdings ist der Kasten sowieso mit einigen Spalten versehen, oder der Natur freien Lauf lassen? Das ist mein zweites Hummeljahr. Letztes Jahr hatte ich eine eingesetzte Erdhummel und eine selbstangesiedelte Ackerhummel in meinen Kästen sowie ein Natur-Baumhummelnest und eine Natur-Erdhummelnest. Grüße in die Nacht an alle Hummelfreundinnen und Hummelfreunde!
Morgen Bumblebee,
würde auf jeden Fall das loch etwas verkleinern bzw verengen damit die mutigen Meisen nicht davor hängen und reinklettern.
mit freundlichen Grüßen
Ziggy
Dasselbe war bei mir der Fall. Zusätzlich baute ne Hornisse drinnen.
Hab die Wiesenhummeln nachts in nen Hummelkasten umgesetzt und den Kasten unter den Baum gestellt. War gar kein Problem. Allerdings war das ein länglicher Vogelkasten mit nem Brett, auf dem das Hummelnest war! Musste nur das Brett herausziehen und fertig.
Bei mir siedelten sich 2015 Wiesenhummel auch in einen Meisenkasten an(.Holzkonstruktion)
Ich habe während der Brutperiode 2015 den Kasten mit einer Hummelklappe versehen und für ausreichende Belüftung gesorgt,alles sehr vorsichtig ausgeführt.
Die Wiesenhummel siedelt sich 2016 und auch in dieserem Jahr selber wieder an.(Rückkehrer)
Ich mache das daran fest das alle Königinen die H-Klappe selbstständig öffnen.
Ich habe den Kasten während der Brutperiode noch nie geöffnet,geht auch gar nicht da nur eine Klappe nach unten und eine seitliche Belüftungsöffnung vorhanden.Habe das Nest aber immer ausreichend mit Lavendel und Wiesensalbei von außen geschützt,hänge den Kasten auch schon mal ab und mache das Umfeld mit Handfeger sauber ansonsten beobachte ich nur.
Mein Vorschlag: Hummeklappe ankleben und zwar abends wenn keine H. mehr fliegen.ansonsten Spalte und andere Öffnungen mit Fliegendraht verschließen.(Baukleber
Bei mir siedelten sich 2015 Wiesenhummel auch in einen Meisenkasten an(.Holzkonstruktion)
Ich habe während der Brutperiode 2015 den Kasten mit einer Hummelklappe versehen und für ausreichende Belüftung gesorgt,alles sehr vorsichtig ausgeführt.
Die Wiesenhummel siedelt sich 2016 und auch in dieserem Jahr selber wieder an.(Rückkehrer)
Ich mache das daran fest das alle Königinen die H-Klappe selbstständig öffnen.
Ich habe den Kasten während der Brutperiode noch nie geöffnet,geht auch gar nicht da nur eine Klappe nach unten und eine seitliche Belüftungsöffnung vorhanden.Habe das Nest aber immer ausreichend mit Lavendel und Wiesensalbei von außen geschützt,hänge den Kasten auch schon mal ab und mache das Umfeld mit Handfeger sauber ansonsten beobachte ich nur.
Mein Vorschlag: Hummeklappe ankleben und zwar abends wenn keine H. mehr fliegen.ansonsten Spalte und andere Öffnungen mit Fliegendraht verschließen.(Baukleber
Hallo Norbert,
meistens baue ich so eine art Stopfen mit schrägen Holzklotz und Klappe dran um sie nicht umzusiedeln.
Hat immer geklappt. mfg Ziggy
Danke an euch für die Tipps und eure Erfahrungen! Ich habe jetzt erstmal das Einflugloch verkleinert...
Danke an euch für die Tipps und eure Erfahrungen! Ich habe jetzt erstmal das Einflugloch verkleinert.
Morgen,
hab auch gerade ein Nest im Vogelkasten entdeckt.
Schnell ein Vorbau montiert.
Fliegen auch schon wieder rein und raus.
Foto bei Hummelfoto.
mfg Ziggy
Hallo,
letzten Montag (08. Mai) ist mir das erste Männchen der Art Wiesenhummel vor die Augen gekommen.
Zum Vergleich: Bei den Ackerhummeln fliegen noch die Königinnen mit aus und entweder fliegt auch bei den Erdhummeln noch eine Königin oder die erste Kuckuckshummel ist unterwegs.
Einen schönen Muttertag.
Bulli
Hallo Zusammen,
gestern staunte ich nicht schlecht als ich meine verbliebene Hummelvölker beobachtete, da kam doch tatsächliche die erste Baumhummel-Jungkönigin aus einem Kasten. Sie machte einen O-Flug und einen kurzen Rundflug und verschwand wieder im Kasten!
Ist sehr früh? Könnte das mit der langen Schlechtwetterphase zusammenhängen?
War auch schon sehr früh angesiedelt - beobachtet habe ich sie erst in der 1 März Woche,...
Es werden auch hier sehr viele Larven ausgeworfen - der ganze Vorbau ist voll - so habe ich das noch nie erlebt!
Sind natürlich auch viele schwarze(tote) Larven dabei aber auch kleine weiße die noch leben!
Naja dann ist bei diesem Volk das Jahr halt recht schnell vorbei!
Grüße aus Oberschwaben
Hallo,
gestern musste ich bei einem meiner Erdhummelkästen den Vorbau säubern, welcher zu 1/4 vollgekotet war und die Klappe drohte zu verkleben. Habe mit einem Schaumgummistopfen das Einflugloch verschlossen und dann fix den Vorbau gereinigt. Alles ging problemlos und ohne großes Theater, obwohl dieses Völkchen recht umtriebig ist.
Vorhin habe ich kontrolliert ob alles o.k. ist und habe beobachtet, dass eine kräftige Hummel eine recht weit entwickelte Larve festhielt und damit aus dem Vorbau krabbelte. Erst hatte sie anscheinend Übergewicht und plumpste auf den Boden. Dann machte sie kurze Flugversuche, anscheinend wollte sie testen ob sie mit der Larve Übergewicht hätte. Dann startete sie durch und ab ging´s hoch in die Luft und sie verschwand mit dem Nachwuchs in spe´über den Gärten.
Das Verhalten verwundert mich schon.
Hat so was eine besondere Bedeutung?
Weiß jemand Rat oder beobachtet man sowas häufiger?
LG
Hallihallo!
Wenn nur wenige Larven ausgeworfen werden, dann hat das nichts zu bedeuten. Das kommt schon mal vor. Sind es mehrere, störte irgend etwas den "Hummelbetrieb", z. B. Kältewelle, Trachtmangel, Parasiten oder ähnliches.
Manche Hummeln werfen die Larven in die Kotecke, manche werfen sie einfach aus dem Eingang, manche fliegen mit ihnen davon und setzen sie irgend wo ab.
Selbes Verhalten kann man mit der ausgemusterten Altkönigin beobachten.
Grüße KiGaZw (externer Link, nicht mehr verfügbar)
Hallo, das ist wirklich seltsam. Heute habe ich an diesem Kasten beobachtet, dass sich ca. 10 Hummeln vor dem Eingang zusammen rotteten, dort ein riesiges Gesumme veranstalteten und dann im Nest verschwunden sind. Dieses Verhalten am 1. Mai hätte ich verstanden - aber so ?
Aber es scheint trotzdem alles in Ordnung zu sein.
Werde in den nächsten Tagen mal das Nest bzgl. Wachsmotten ansehen.
LG und noch einen schönen Abend
Hallihallo!
Wenn nur wenige Larven ausgeworfen werden, dann hat das nichts zu bedeuten. Das kommt schon mal vor. Sind es mehrere, störte irgend etwas den "Hummelbetrieb", z. B. Kältewelle, Trachtmangel, Parasiten oder ähnliches.
Manche Hummeln werfen die Larven in die Kotecke, manche werfen sie einfach aus dem Eingang, manche fliegen mit ihnen davon und setzen sie irgend wo ab.
Selbes Verhalten kann man mit der ausgemusterten Altkönigin beobachten.
Grüße KiGaZw (externer Link, nicht mehr verfügbar)
Schien da heute die Sonne hin? Wenn ja, dann war es im Hummelhaus zu warm und die Hummeln haben den Ventilator angemacht indem sie mit den Flügeln Luft in den Einlaufschlauch wedeln.
Grüße KiGaZw (externer Link, nicht mehr verfügbar)
Wenn in dem Innenkarton (Nistraum) über 29 Grad sind wird von den Hummeln mehr oder weniger gefächelt.
Die Brut darf nicht überhitzen.
Bei 32 Grad sind sehr viele Hummeln zu Fächeln abkommandiert, die beim Sammeln fehlen.
Einfach den Sensor eines Thermometers in den Innenraum legen um das zu verifizieren.
Auch wenn ein Nistkasten bei 25 Grad im Schatten steht, kann durch indirekte Beleuchtung (reflektierte Wärmestrahlung) die Temperatur im Nistkasten über 28 Grad steigen.
Solche Strahlungen kann man durch zusätzliche senkrechte Reflektoren oder aufgelegte nasse Decken abblocken.
Bei höheren Außentemperaturen zusätzlich einen tiefgefrorenen Kühlakku in ein Trockentuch einschlagen und auf den Innenkarton im Kasten legen.
Naja, wenn das aktion-hummelschtuz-Forum noch als "read only" vorhanden wäre, wären ein paar hilfreiche Threads für dich zu lesen dabei.
Viele Grüße
Bulli
Es gibt gerade ein Thermometer (Temperatur + Luftfeuchte) mit einem Funk-Außensensor (ebenfalls Temperatur + Luftfeuchte) beim Discounter Penny zu kaufen. Der Preis von 10 Euro (UVP 29,99) ist im Vergleich zu anderen Discountern sehr niedrig. Außensensor nur für den Einsatz an regengeschützten Stellen. Im Innenkasten müsste ein Stoffbeutel drum herum genäht und an die Decke angetackert werden.
Beim ersten Test wurde der Sensor nicht automatisch wiedergefunden, wenn er längere Zeit nicht in Reichweite der Station war. Während des fehlenden Kontakts zur Basisstation wird der zuletzt empfangene Wert angezeigt.
Nach einem 4 Sekunden langen Druck auf die Minus-Taste wurde auf --.-C --% umgeschaltet und dann neue Daten des Außensensors ausgelesen.
Mehrere Funksensoren lassen sich nicht anschließen.
Leider habe ich nicht dran gedacht mehrere Geräte zu kaufen um zu prüfen ob sie sich gegenseitig stören. Eigentlich dürfte das nicht möglich sein.
ADE-Wetterstation (externer Link, nicht mehr verfügbar)
Viele Grüße
Bulli
Seit zwei Tagen sind bei mir Hummeln auf Suchflug: Dunkle, Helle Erdhummel und heute ne Gartenhummel. Also ich geh mal davon aus, das der Anlaß eher ne Okkupation als ne Nestgründung ist. Ich hab ja immer noch das Erdnest. Ärgerlich, bei meinem Erdhummelnest sind am Wochenende die letzten Arbeiterinnen verschwunden. Zu spät für eine Übernahme. Die Nestgründerin lag tatsächlich tot neben der Wabe, abgestochen von ner Dunklen Erdhummel, die dann doch nicht übernommen hat.
Heute hab ich dennoch ne Erdhummel eingesetzt, die blieb drinnen und hat dann einen Suchflug gestartet. Glaube aber kaum, dass sie ne leere Wabe übernimmt.
Über der Wohnungstür hab ich Baumhummeln ein- und ausfliegen sehen. Scheinbar hat diese Art heuer wieder Aufwind. Beide Völker sind die dunkle Farbvariante.
Die Deutsche Wespe fliegt fleißig im anderen Schweglerkasten ein und aus. Wenigstens ist der nun besiedelt. Heute waren auch die ersten Hornissen unterwegs.