Beiträge aus 2014

Alle 4 Ackerhummelnester verloren KatrinS 13.08.2014 14:33

Hallo alle zusammen,

wir hatten drei Ackerhummeln im Baumarktkomposter und eine im Moos.

Zwei Nester im Komposter fielen den Wachsmotten zum Opfer. Ich hatte schon mal geschrieben, dass ich bis dato kein BT einsetzen wollte. Ich tat es dann doch, da ich beim Moos-Nest eine Motte sah und sprühte dort die Waben ein. Beim 3. verbliebenen Nest im Komposter sprühte ich die einfliegenden Hummeln Abends ein. Beides hatte funktioniert.

Im Komposter-Nest wurden tote Mottenlarven ausgeflogen, danach gabs aber ne Weile keine neuen Arbeiterinnen, da die Hummellarven anscheinend bereits gefressen wurden. 20 Tage später gab es hier wenige neue Arbeiterinnen. Die Überbrückung hätte funktioniert...wenn nicht anscheinend wieder etwas dazwischen gekommen wäre, denn plötzlich ab einem Tag flogen nur noch ganz wenige und es flogen einige grössere Arbeiterinnen den Nesteingang nur kurz an, gingen aber nicht hinein. Nur wenige kleine sind reingegangen. Ich vermute, dass die Königin ausgefallen ist. Das Nest werde ich dann am kommenden Wochenende suchen und auseinander nehmen.

Beim Moosnest fand ich letztendlich verendete Mini-Larven der Motte, nachdem ich das Nest auseinandergenommen hatte, weil kein Flugverkehr mehr herrschte. Das Nest war bereits drei-etagig, ca. 100 Kokons, wovon jedoch 20 stecken geblieben waren. Als ich das Nest zum Besprühen geöffnet hatte, sah ich ganz saubere Kokons und auch eine Larvenwiege, paar Arbeiterinnen waren drin, aber keine Königin. Als ich das Nest letztendlich auseinandernahm, waren alle aus der oberen Etage geschlüpft, anscheinend waren es aber Drohne, denn der Flugverkehr nahm nicht zu und letztendlich waren die letzten Arbeiterinnen dann auch an Altersschwäche ausgeblieben. Es erklärt sich nun auch, warum die Anzahl der Flugtiere vor dem Entdecken der Wachsmotte nicht zunahm, anscheinend war die Königin schon länger ausgefallen.

Ja, das war leider mein Hummeljahr. Zum Glück gibt es aber in der Nähe noch ein Ackerhummelnest. Die Arbeiterinnen sind teils ziemlich gross. Sie stehen auf meine Buntnesselblüten und auf den Strandflieder.

Das in der Nähe anscheinend nun abgestorbene Dkl. Erdhummelnest hat Jungköniginnen hervorgebracht. Eine war so gross, dass verschiedene Blüten sie nicht halten konnten, sie stürzte mehrfach ab, sie ist aber sehr fit, es lag einfach am Gewicht.

Gruss Katrin

Alle 4 Ackerhummelnester verloren Christian 16.08.2014 09:38

Hi Katrin,

klingt echt nicht toll was Du schreibst. Zumal von vier Naturnestern alle den Motten zum Opfer fielen. Denn ich dachte immer, dass unsere Nistkästen einfach anfälliger für Motten sind, aus den verschiedensten Gründen.

Bei den Ackerhummeln hab ich ab der 3ten Generation nie mehr ne Königin gesehen. die war immer ratzfatz in den Tiefen der Streu verschwunden. Hätte bei dir so sein können, aber auch wenn die Völker in diesem Jahr schnell waren: ne Ackerhummel müsste sich länger halten.
Scheinbar traf bei Dir etwas zu was ich 2x hatte: ein vorzeitiges Sterben der Königin.

Schade sowas.

Alle 4 Ackerhummelnester verloren Chris 16.08.2014 21:23

Hallo Katrin! Nebel einem sehr agilen Erdhummelvolk (noch ohne Jungköniginnen), habe ich noch 3 Ackerhummelvölker in meinen Hummelhotels, und diese sind überraschend schwach, entwickeln sich kaum weiter. Eigenartig, wo bei mir im Garten sehr viel Springkrautpflanzen wachsen (dürfen) und eine wahre Freude für Hummeln sind. Auf den Blüten sind auch viele große Ackerhummeln, und da kann ich sicher sein, dass sie nicht aus meinen Völkern stammen, denn diese sind und bleiben sehr klein. Ich habe keine Ahnung warum, vielleicht gibt es keine Königin oder sie sind von Kuckuckshummeln okkupiert (obwohl gibt es die zu dieser Jahreszeit noch?)! Hatte ursprünglich auch eine 4. Ackerhummelkönigin, die sich zusammen mit einer Wiesenhummelkönigin im HH angesiedelt hatte, letztere blieb Siegerin nach mehr als 4 Wochen Zusammenlebens. Eine Ackerhummel hatte ich an meinem Hauptwohnsitz, 17 km entfernt von hier. Übersiedelte den Schweglerkasten, als ich die Hummel lange nicht fliegen sah und bemerkte, dass dieses HH voller Ameisen war. Am Ziel angekommen, hatte ich aber plötzlich eine Ackerhummel im Auto. Dachte, sie ist duch das offene Fenster hereingeflogen, doch es war "meine" Königin, weil sie am Parkplatz herumflog und das Nest suchte. Hab die Hummel mit dem Schmetterlingsnetz eingefangen und wieder in den Schwegler einquartiert - das Nest gehört eben jetzt zu meinen schwachen Völkern. Bei einem meiner ca. 10 Hummelvölker (ohne Klappen) heuer hatte ich Probleme mit Motten, aber ich denke und hoffe, da waren schon viele Baumhummelköniginnen ausgeflogen. Probleme machen mir immer und vermehrt die Kuckuckshummeln, aber diese sind ja auch nützlich, interessant und schützenswert... Wünsch Dir ein besseres Hummeljahr 2015 und überlege einmal, auch ein Hummelhotel aufzustellen, Grüße aus dem oberösterreichischen Alpenvorland! Chris

Alle 4 Ackerhummelnester verloren KatrinS 18.08.2014 13:30

Hallo Chris,

na das klingt ja spektakulär, ne Hummel auf dem Parkplatz einfangen ;-))

Es ist auch seltsam, dass sich Deine Ackerh.völker so langsam entwickeln wie meine und dabei grössere fremde Arbeiterinnen im Garten anzutreffen sind. Meine Vermutung war ja, dass eine grosse Arbeiterin der Königin den Vorstand streitig gemach hat, zumindest im 3. Komposternest. Im Moosnest habe ich eher die Vermutung, dass die Königin anderweitig längere Zeit vorher ausgefallen ist. Dort wurde von einer Arbeiterin zuvor mal ein riesiger schwarzer langer Käfer ausgeflogen. Der war grösser als sie selbst.

Ich hatte aber vor zwei Jahren auch eine Riesen-Ackerhummel-Königin. Sie hatte auch solche grossen Arbeiterinnen. Das war ein Naturnest unter einem Plastik-Blumenkasten und am Ende erfolgreich. Es gab Rückkehrer und alle haben abgebrochen, das war im letzten Jahr, dramatisch. Eine davon hatte sich nur eine Nestkugel gebaut. Hübsch eingerichtet mit Moos...sonst nichts weiter, dann war sie auch weg.

Hallo Christian,

es wurden vermutlich nur 3 von den 4 Nestern von Wachsmotten gerochen, die Quote ist jedoch schrecklich. Die Motten sassen nur an der Seite am Komposter dran, wo die beiden später vemotteten Nester waren und halt auch am weit entfernten Moosnest. Die Wachsmotte am Moosnest war wirklich der grösste Schock, hätte ich nie vermutet.

Nachdem ich die beiden befallenen Komposternester weggeräumt hatte, habe ich nie wieder eine Wachsmotte am Komposter gesehen und ich habe bis nachts immer Kontrollgänge gemacht (fast so verrückt wie Hummel auf dem Parkplatz einfangen...). Das 3. Komposter-Nest hat vermutlich nur einige abbekommen, die kleinen Larven rennen ja dorthin, wo sie was riechen und ich vermute, dass es nur dummerweise in der Nähe war. Ich denke, dass es von aussen von den Wachsmotten nicht gerochen wurde, jedoch von den Larven.

Am Wochenende habe ich nun dieses 3. Komposternest gesucht. Ich verstehe es nicht, ich habe nichts gefunden. Allerdings war alles voller roter Gartenameisen, die ganze Komposterseite, in der ich auch das Nest vermutet hatte. Die andere Seite hatte ich ja vorher schon ausgeräumt und neu befüllt. Ich habe wirklich die ganzen oberen Schichten ausgeräumt, bis hin zu den Schichten, wo die Erde anfängt. Nichts. Es suchten aber noch zwei kleine Arbeiterinnen an den nachfolgenden 2 Tage nach dem Nest. Es muss also vor dem Ausräumen dann doch noch vorhanden gewesen sein, oder?

Wie auch immer, ich sperre im nächsten Jahr den Komposter, letztes Jahr wurde dort auch mein einziges Nest von Motten zerstört. Sie legen ihre Nester dummerweise immer direkt an den Wänden an, sodass durch die Ritzen des Komposters der Geruch leicht nach aussen dringen kann.

Es gibt aber gute Neuigkeiten von dem irgendwo-Ackerhummel-Nest in der Nähe. Ich habe gestern die ersten Drohnen gesehen. Sie sind ganz orange. Im letzten Jahr waren die ganz in hell-beige.

Und ja, ich denke bereits über einen Hummelkasten nach ;-))

Gruss Katrin

Teure Nistkästen kiwi 15.08.2014 18:10

Hallo, ich kenne mich nicht gut mit Hummelhaltung aus, würde aber dennoch gerne etwas zu ihrer Verbreitung beitragen. Leider sind viele Nistkästen, die ich im Internet gefunden habe, doch recht teuer (und ich bin nicht gerade jemand mit großem handwerklichen Geschick). Vergleichsweise günstig ist dieser hier: http://www.samen-gernand.de/shop/insektenhotel-marienkaeferhaus.html?page=shop.product_details&flypage=ilvm_fly2_blue.tpl&product_id=903&category_id=69 (auch bei Amazon zu finden). Hat vielleicht irgendjemand Erfahrungen damit gemacht?
Alternativ dazu habe ich über die "traditionelle" Methode gelesen, einfach Blumentöpfe umgekehrt in der Erde zu vergraben, in denen sich dann Hummeln ansiedeln sollen. Die Nachteile seien jedoch, dass es rein regnen könne und sich Staunässe bilde. Kann man das nicht einfach verhindern, indem man eine Steinplatte relativ dicht über den Blumentopf stellt (oder auch einen Schlauch in die Öffnung des Blumentops steckt und den Schlauch so verlegt, dass es nicht hineinregnen kann? Außerdem könnte man den Erdboden unter dem Blumentopf mit durchlässigem Sand verfüllen, so dass sich kein Wasser stauen kann? Wäre das eine Verbesserung der "Blumentopfmethode" oder ist und bleibt der Blumentopf einfach keine sinnvolle Alternative?
Vielen Dank schon einmal für alle "Experten-Antworten"! :-)

Teure Nistkästen KatrinS 18.08.2014 13:43

Hallo kiwi,

der verlinkte Hummelkasten hat irgendwie viel zu viele Ritzen für die Wachsmotten...man müsste ihn komplett abdichten und dann wirds wahrscheinlich schwierig mit der Belüftung. Eine Wachsmottenklappe müsste auch noch angebaut werden...und Mammutbaumholz...ich weiss nicht...würde für mich nicht in Frage kommen.

Die Blumentopfmethode ist schrecklich. Sie fliegen wenn es dumm kommt oben rein und kommen nie wieder raus und verenden. Man muss also unten den Einflug einbohren bzw. den Topf anschrägen, sodass sie unten rauskommen. Man muss zudem schauen, dass die Töpfe gross genug sind und dann gibt es auch hier wieder das Wachsmottenproblem. Der Topf müsste gut versteckt sein, mit viel Heu oder Streu oder Rindenmulch oben drauf und drum herum, sodass der Nestgeruch möglichst nicht nach aussen dringen kann.

Ich suche selbst noch nach einem geeigneten Hummelkasten. Ich meine, man muss wirklich entweder mehr investieren oder selber bauen.

Gruss Katrin

Teure Nistkästen kiwi 18.08.2014 14:06

Danke für deine Antworten!

Teure Nistkästen Ziggy 17.12.2014 16:04
Danke für deine Antworten!

Hallo Katrin und kiwi,

hatte die selbe Situation.

am anfang wollte ich nicht kaufen, mittlerweile wurden 2gekauft der erste war ein Flop so 40 Euro.

und ein Schwegler, den man aber umbauen musste Klappe Klima u Klebfalle .
musste immer wieder neue bauen.

Dieses Jahr waren so10 bis 12 Völker in den Kästen.
und habe weiter gebaut.
die ersten waren Osb Platten,doppelte Wandstärke.
mit der Zeit wurden sie immer besser,heute sind Osb Platten Sperr u Leimholz die machart.
Stelle einige Kästen in Schulen(gärten) auf.
versuche mal einige bilder zu senden.
mfg Ziggy

ps kein resulttat mit den Bildern

Teure Nistkästen Ziggy 22.12.2014 11:46
Danke für deine Antworten!

Hallo Katrin und kiwi,

hatte die selbe Situation.

am anfang wollte ich nicht kaufen, mittlerweile wurden 2gekauft der erste war ein Flop so 40 Euro.

und ein Schwegler, den man aber umbauen musste Klappe Klima u Klebfalle .
musste immer wieder neue bauen.

Dieses Jahr waren so10 bis 12 Völker in den Kästen.
und habe weiter gebaut.
die ersten waren Osb Platten,doppelte Wandstärke.
mit der Zeit wurden sie immer besser,heute sind Osb Platten Sperr u Leimholz die machart.
Stelle einige Kästen in Schulen(gärten) auf.
versuche mal einige bilder zu senden.
mfg Ziggy

ps kein resulttat mit den Bildern

Guten Morgen liebe Hummelfreunde,

wer von euch kann mir genaue Angaben über Einstellung der Bilder ins Forum geben.
Würde euch gerne ein paar Kästen zeigen,sollte aber Zeitnah sein.
mfg Ziggy

Teure Nistkästen KatrinS 08.01.2015 18:33
wer von euch kann mir genaue Angaben über Einstellung der Bilder ins Forum geben.
Würde euch gerne ein paar Kästen zeigen,sollte aber Zeitnah sein.
mfg Ziggy

hier hatte jemand mal eine Anleitung eingestellt:
http://www.bombus.de/hummelforum/HummelForumMessage.aspx?MessageID=14971

Ich habe mich jetzt doch wieder gegen einen Hummelkasten entschieden.

Ich werde wohl wieder meinen Baumarktkomposter zur Verfügung stellen...dieses Jahr jedoch stehe ich mit ner Flasche BT dahinter, könnt Ihr mir glauben, noch so ein Desaster wie im letzten Jahr schau ich mir nicht an (3 Ackerhummelnester vernichtet!). Mal abgesehen von der Schlacht, die ich im Anschluss zu schlagen hatte, als die Tiere die Nester verlassen hatten und sich einspinnen wollten.

Ich hab da noch ein weiteres Problem. Im Herbst muss man ja die Teile sauber machen und ich mag eigentlich tote Hummeln nicht sehen und das bleibt nicht aus, wenn man solch ein altes Nest rausholt. Und gegen Wachsmotten muss man eh behandeln bzw. ab und zu reinschauen und so versiert bin ich einfach nicht, dass ich den Kasten bei voller Besatzung aufmachen würde.

Gruss Katrin

Teure Nistkästen Luca 10.01.2015 22:52

Hallo Katrin:

Ich habe mich jetzt doch wieder gegen einen Hummelkasten entschieden.
Wieso? Was spricht dagegen?
Ich werde wohl wieder meinen Baumarktkomposter zur Verfügung stellen...dieses Jahr jedoch stehe ich mit ner Flasche BT dahinter, könnt Ihr mir glauben, noch so ein Desaster wie im letzten Jahr schau ich mir nicht an (3 Ackerhummelnester vernichtet!). Mal abgesehen von der Schlacht, die ich im Anschluss zu schlagen hatte, als die Tiere die Nester verlassen hatten und sich einspinnen wollten.
Und genau deswegen solltest du das eigentlich nicht wiederholen, wenn du einen dreifachen Totalausfall hattest, und es dann beabsichtigst, dass die Hummeln wieder ihr Nest im Komposter bauen. Klar kann man mit BT dahinter stehen, dies funktioniert aber nur wenn du das innere des Nestes besprühen kannst, sonst ist das den Motten ziemlich egal. Ob das im Komposter ohne weiteres möglich ist bezweifle ich.
Ich hab da noch ein weiteres Problem. Im Herbst muss man ja die Teile sauber machen und ich mag eigentlich tote Hummeln nicht sehen und das bleibt nicht aus, wenn man solch ein altes Nest rausholt. Und gegen Wachsmotten muss man eh behandeln bzw. ab und zu reinschauen und so versiert bin ich einfach nicht, dass ich den Kasten bei voller Besatzung aufmachen würde.
Also das gehört nun mal dazu, aber über die Leichen siehst du hinweg, wenn du das beeindruckende Wabenwerk betrachten kannst. Hast du eine Allergie?, wenn ja kann ich dies verstehen.

Wenn du dich nicht an die Hummeln traust, dann kauf dir doch einen Imkerschleier, zieh etwas langärmliges an und die empfindlichen Stellen sind geschützt. Notwendig ist das aber bei den meisten Völkern nicht.

Ich empfehle dir wirklich einen Nistkasten:
Pro:
-Aktive Ansiedlung möglich
-Das Füttern vom Volk ist möglich
-Du kannst das Nest kontrollieren und somit rechtzeitig handeln, nicht erst wenn die Raupen zu groß sind und dementsprechend der Schaden auch.
-Du kannst Maßnahmen treffen, mit denen ein Wachsmottenbefall, verzögert oder nahezu ausgeschlossen werden kann (Hummelklappe)
-Eine erfolgreiche Behandlung mit BT ist sehr einfach
-Du wirst sehen was deine Hummeln geschaffen haben, wenn du das Nest am Ende der Saison betrachten kannst

Hier einmal das Resultat meines ersten Volkes in einem Nistkasten: (Steinhummeln)
🖼 Bild nicht mehr verfügbar (ehemals: „[img:http://www.hummelfoto.de/privat/thumbs/Luca-img-2362.jpg“)]
Liebe Grüße, Luca

Teure Nistkästen Luca 10.01.2015 23:03

Hallo nochmal
Ich las gerade deinen alten Beitrag, in dem du geschrieben hast, dass die Behandlung erfolgreich war, und du das Moosnest öffnen konntest. Das Öffnen von "Wildnestern" ist immer mit mehr Stress versehen als das Öffnen von einem Nistkasten, mal ganz davon abgesehen wie feucht es in diesen Nestern gewesen sein muss.
Also wenn man Hummeln im Garten halten möchte sollte man ihnen optimale Bedingungen schaffen, und dies ist nun einmal nur mit Nistkästen zu erreichen.
Klar haben es die Hummeln schon immer ohne Menschen geschafft zu überleben, dennoch finde ich dass man eine gewisse Verantwortung übernimmt wenn man Hummeln im Garten "hält", und es nicht drauf ankommen lassen sollte.
Liebe Grüße, Luca

Teure Nistkästen Ziggy 17.01.2015 12:36
wer von euch kann mir genaue Angaben über Einstellung der Bilder ins Forum geben.
Würde euch gerne ein paar Kästen zeigen,sollte aber Zeitnah sein.
mfg Ziggy

hier hatte jemand mal eine Anleitung eingestellt:
http://www.bombus.de/hummelforum/HummelForumMessage.aspx?MessageID=14971

Ich habe mich jetzt doch wieder gegen einen Hummelkasten entschieden.

Ich werde wohl wieder meinen Baumarktkomposter zur Verfügung stellen...dieses Jahr jedoch stehe ich mit ner Flasche BT dahinter, könnt Ihr mir glauben, noch so ein Desaster wie im letzten Jahr schau ich mir nicht an (3 Ackerhummelnester vernichtet!). Mal abgesehen von der Schlacht, die ich im Anschluss zu schlagen hatte, als die Tiere die Nester verlassen hatten und sich einspinnen wollten.

Ich hab da noch ein weiteres Problem. Im Herbst muss man ja die Teile sauber machen und ich mag eigentlich tote Hummeln nicht sehen und das bleibt nicht aus, wenn man solch ein altes Nest rausholt. Und gegen Wachsmotten muss man eh behandeln bzw. ab und zu reinschauen und so versiert bin ich einfach nicht, dass ich den Kasten bei voller Besatzung aufmachen würde.

Gruss Katrin

Hallo Katrin,
erstmal danke für deine Antwort.
Lucas und Cristian schreiben mir aus der Seele.
Du solltest auf keinen Fall mit dem Eimer BT daneben stehen,weil es ist nicht zu unterschätzen mit
Gift deinen Garten und Umgebung zu verseuchen.
Alte Forschung ergab das BT total verherend auf die Insekten wirkt wenn nicht die richtige Mischung
erfolgt.
Man sollte mit Klappe und Mottenfalle arbeiten.
Mein Standort ist Solingen im Bergischen Land wenn du in der Gegend wohnst,könnte ich dir helfen
einen Kasten mit Schutz zu fertigen.
Und stell dich nicht so an mit toten Hummeln,bist bestimmt nicht so pingelich in andere Sachen
zB.Hunde oder Katzen....S..weg zu räumen.
außerdem kommen die Motten erst ende Mai und in der Zeit muß man mehrmals kontrollieren.
Mfg Ziggy

Teure Nistkästen KatrinS 24.01.2015 16:48

Hallo Luca, hallo Ziggy, hallo an alle

oh ha, jetzt habt Ihr aber einen Nerv von mir getroffen.
Ich habe tatsächlich grosse Probleme mit toten bzw. sterbenden Tieren.

Als ich das Moosnest am Ende auseinandernahm ging es mir lange Zeit danach nicht gut und ich versuche es einfach zu vermeiden.
Zudem war beim Moosnest anscheinend auch lange Zeit vorher die Königin ausgefallen. Das wusste ich aber zu der Zeit noch nicht, als ich das Nest öffnete und besprühte. Es kamen relativ früh keine Arbeiterinnen mehr nach und die geschlüpften waren wohl alles Drohnen, die wenigen Arbeiterinnen konnten nicht mehr alles versorgen und so waren auch viele stecken geblieben. Hundert Kokons, 20 davon waren stecken geblieben.

Angenommen man hat einen Kasten und behandelt das Nest direkt innen mit BT.
Dann sprüht man doch versehentlich mit Sicherheit auch Tiere an bzw. diese Tiere laufen im Anschluss über die Waben und haben das Zeug anschliessend am Leib.

Nun, ich hatte beim dritten Nest im Komposter abends die Hummeln beim letzten Einflug direkt am Loch am Hintern eingesprüht. Es war erfolgreich! Etwa 2 Wochen später ging es weiter und es kamen bald danach neue Arbeiterinnen. Zwischendurch wurden Maden ausgeflogen. OK, es gab mit Sicherheit einige Kokon-Verluste, das lag aber garantiert daran, dass ich zu spät mit BT angefangen hatte. Ich hab mich ja lange dagegen gewehrt...

Ich hätte es normaler Weise auch aufgemacht und besprüht. Ist nur im Komposter schwierig, weil man nie weiss, wo genau das Nest ist und man zerstört komplett deren Eingangsbereich zum Nest.

Pech war nur, dass die Königin danach plötzlich ausgefallen war.
Es gab in diesem Nest mehrere Störungen während dieser "Mottenzeit".
Zum einen kam eine anscheinend gestochene grosse Arbeiterin rausgekrabbelt, zum anderen sah ich, wie zweimal eine streunende Steinhummelkönigin ein und ausflog.

Lucas und Cristian schreiben mir aus der Seele.
Du solltest auf keinen Fall mit dem Eimer BT daneben stehen,weil es ist nicht zu unterschätzen mit
Gift deinen Garten und Umgebung zu verseuchen.

Nein, um Gottes Willen, ich hab nicht durch die Gegend gesprüht.

Mein Standort ist Solingen im Bergischen Land wenn du in der Gegend wohnst, könnte ich dir helfen
einen Kasten mit Schutz zu fertigen.

Leider sitzen wir hier in Bernau bei Berlin.
Ich hätte gern jemanden hier in der Nähe, der sich mit sowas auskennt, das wäre ja super.

Ich kann Euch absolut verstehen, allerdings soll das Haus verkauft werden...insofern hätte ich sowieso ein Problem, falls sich eine andere Hummel als eine Ackerhummel im Kasten ansiedeln würde.
Ackerhummeln sind so dermassen friedlich, da hätte ich keine Bedenken, dass die Nachfolger das Nest aus Angst vernichten.
Aber ich kann an den Kasten schlecht ein Schild "nur für Ackerhummeln" dran machen...so vieles an Gedanken, was da reinspielt.

Ich werde aber auf jeden Fall Plätze für Ackerhummeln einrichten, wo ich dann, falls sich eine Dame entscheidet, auch ans Nest ran komme.
Am Boden mit Dach drüber...ich hab da schon Ideen.
Ich hoffe, dass ich damit verhindere, dass keine anderen Hummelarten das gut finden.

Ich hatte auch immer so viele schöne "Bienenfreund-Pflanzen" gezogen, alles voller Hummeln, den ganzen Tag.
Zudem hatte ich viele Pflanzen unter dem Dachüberstand in grossen Töpfen, so konnten sie auch bei Regen sammeln.

Wie auch immer, ich kanns kaum erwarten, bis die ersten hier aufkreuzen...

Bis bald
Gruss Katrin

Kasten ja oder nein - Frage wegen Motten KatrinS 24.01.2015 18:49

Hallo noch mal,

ich habe ja doch wieder drüber nachgedacht...Kasten ja oder nein.

Sagt mal, wenn Ihr Kästen habt, behandelt Ihr dann trotzdem vorsorglich mit BT oder eher nicht?

Ich hab mir jetzt paar Videos und viele Bilder angeschaut...trotz Klappe sind die Motten drin...also muss man doch eigentlich vorsorglich behandeln?
Dann macht doch ein Kasten eigentlich im Grunde keinen Sinn.

Bitte jetzt nicht falsch verstehen, aber egal ob das Risiko hoch oder niedrig ist, man behandelt ja doch vorsorglich, oder? Man will ja nichts riskieren...

Dann macht es doch genauso viel Sinn, wenn man einige Plätzchen im Garten gestaltet, halt etwa natürlicher, aber schon mit Schutz gegen Räuber und mit Dach beispielsweise aber nicht unbedingt mittels eines Kastens. Wenn man sowieso behandeln muss...*kopfkratz*

Ihr wisst aber, was ich meine oder?

Gruss Katrin

Kasten ja oder nein - Frage wegen Motten Martin 24.01.2015 20:07

Also, wenn ich das richtig verstanden habe und bei dir dieses Jahr ein Umzug bevorsteht, würde ich das mit dem Nistkasten für 2015 lieber bleiben lassen.

Zur Notwendigkeit von Wachsmottenklappen und (vorbeugendem) Einsatz von BT gibt es viele verschiedene Meinungen. Ich will dich nicht mit meiner eigenen langweilen, zumal ich eh keine Erfahrungen damit habe. Aber wir haben im letzten Jahr eine Studie über Hummelnistkasten begonnen und auch wenn der Bericht darüber noch nicht fertig ist, kann ich doch schon ein paar Zahlen nennen. Von 53 Nistkastenvölkern waren am Ende der Saison gerade mal VIER von Wachsmotten befallen und keines dieser Völker ging an die Wachsmotten verloren. Nur drei Kästen wurden vorbeugend mit BT behandelt.

Gruß,
Martin

Hallo noch mal,

ich habe ja doch wieder drüber nachgedacht...Kasten ja oder nein.

Sagt mal, wenn Ihr Kästen habt, behandelt Ihr dann trotzdem vorsorglich mit BT oder eher nicht?

Ich hab mir jetzt paar Videos und viele Bilder angeschaut...trotz Klappe sind die Motten drin...also muss man doch eigentlich vorsorglich behandeln?
Dann macht doch ein Kasten eigentlich im Grunde keinen Sinn.

Bitte jetzt nicht falsch verstehen, aber egal ob das Risiko hoch oder niedrig ist, man behandelt ja doch vorsorglich, oder? Man will ja nichts riskieren...

Dann macht es doch genauso viel Sinn, wenn man einige Plätzchen im Garten gestaltet, halt etwa natürlicher, aber schon mit Schutz gegen Räuber und mit Dach beispielsweise aber nicht unbedingt mittels eines Kastens. Wenn man sowieso behandeln muss...*kopfkratz*

Ihr wisst aber, was ich meine oder?

Gruss Katrin
Kasten ja oder nein - Frage wegen Motten Luca 24.01.2015 20:54

Hallo,

ich habe ja doch wieder drüber nachgedacht...Kasten ja oder nein.
gut
Sagt mal, wenn Ihr Kästen habt, behandelt Ihr dann trotzdem vorsorglich mit BT oder eher nicht?
nein nur unnötiger Stress, wenn Eier oder Motte gesehen werden, dann erfolgt die Behandlungen.
Ich hab mir jetzt paar Videos und viele Bilder angeschaut...trotz Klappe sind die Motten drin...also muss man doch eigentlich vorsorglich behandeln?
Der Fall eines Befalls ist recht selten. Bei dir hat sich das nur verstärkt, durch viele Nester auf geringer Fläche, also ein starker Nestgeruch.
Dann macht doch ein Kasten eigentlich im Grunde keinen Sinn.
Es geht nicht nur um die Motten, auch das Klima und die Feuchtigkeit sind im Kasten optimaler.
Bitte jetzt nicht falsch verstehen, aber egal ob das Risiko hoch oder niedrig ist, man behandelt ja doch vorsorglich, oder? Man will ja nichts riskieren...
wie gesagt, nein.
Dann macht es doch genauso viel Sinn, wenn man einige Plätzchen im Garten gestaltet, halt etwa natürlicher, aber schon mit Schutz gegen Räuber und mit Dach beispielsweise aber nicht unbedingt mittels eines Kastens. Wenn man sowieso behandeln muss...*kopfkratz*
Ein gut strukturierter Garten ist das A und O. Wenn eine Queen, dann freiwillig ein Nest baut, ist dies sozusagen einfach die Natur. Aber, wenn du sie dahin lockst, und beabsichtigst sie den Gefahren auszusetzen, welche mit einem Nistkasten, verhindert werden können, dann ist dies einfach unverantwortlich.
Ihr wisst aber, was ich meine oder?
Ne, leider nicht. Ich möchte dir nicht die Freude an den Hummeln nehmen, oder dich gar beleidigen, ich möchte nur das Beste für die Hummeln.

Gruss Luca

Kasten ja oder nein - Frage wegen Motten Ziggy 25.01.2015 08:32
Hallo,
ich habe ja doch wieder drüber nachgedacht...Kasten ja oder nein.
gut

Sagt mal, wenn Ihr Kästen habt, behandelt Ihr dann trotzdem vorsorglich mit BT oder eher nicht?
nein nur unnötiger Stress, wenn Eier oder Motte gesehen werden, dann erfolgt die Behandlungen.

Ich hab mir jetzt paar Videos und viele Bilder angeschaut...trotz Klappe sind die Motten drin...also muss man doch eigentlich vorsorglich behandeln?
Der Fall eines Befalls ist recht selten. Bei dir hat sich das nur verstärkt, durch viele Nester auf geringer Fläche, also ein starker Nestgeruch.

Dann macht doch ein Kasten eigentlich im Grunde keinen Sinn.
Es geht nicht nur um die Motten, auch das Klima und die Feuchtigkeit sind im Kasten optimaler.

Bitte jetzt nicht falsch verstehen, aber egal ob das Risiko hoch oder niedrig ist, man behandelt ja doch vorsorglich, oder? Man will ja nichts riskieren...
wie gesagt, nein.

Dann macht es doch genauso viel Sinn, wenn man einige Plätzchen im Garten gestaltet, halt etwa natürlicher, aber schon mit Schutz gegen Räuber und mit Dach beispielsweise aber nicht unbedingt mittels eines Kastens. Wenn man sowieso behandeln muss...*kopfkratz*
Ein gut strukturierter Garten ist das A und O. Wenn eine Queen, dann freiwillig ein Nest baut, ist dies sozusagen einfach die Natur. Aber, wenn du sie dahin lockst, und beabsichtigst sie den Gefahren auszusetzen, welche mit einem Nistkasten, verhindert werden können, dann ist dies einfach unverantwortlich.

Ihr wisst aber, was ich meine oder?
Ne, leider nicht. Ich möchte dir nicht die Freude an den Hummeln nehmen, oder dich gar beleidigen, ich möchte nur das Beste für die Hummeln.
Gruss Luca

Guten Morgen Hummelfreunde,
also hin und her ein guter dichter Kasten ist natürlich von Vorteil.
Ich bin kein Bt Fan man weiß ja das die Hummeln mehr Blüten besuchen als andere Bienen,deswegen schleppen sie auch mehrGift zu den Pflanzen als Wespen.Zumal Hummeln ja das Gutationswasser schlürfen.
Dadurch sind die Schmetterlingseier natürlich gefährdet.
wie schon erwähnt arbeite ich mit engen Gittern und Klebefallen.
natürlich kein Garant für Mottenfrei.
Gerüche sind immer da versuche immer neue geruchsbinder z.B.Lavendel oder Pfefferminze wenn nicht greifbar sogar Teebeutel zerdrücken oder andere starke gerüche.
Ende Mai bis Anfang Juli wird halt mehr kontrolliert und entfernt.
mfg Ziggy

Kasten ja oder nein - Frage wegen Motten KatrinS 25.01.2015 15:22

Hallo,

ok, ich habs kapiert. Ein Kasten ist also sicherer und auch das Mottenrisiko extrem stark minimiert.

@Luca
Nein, ich habe sie natürlich nicht angelockt.
Die 3 Ackerhummeln haben sich allein im Komposter angesiedelt. Ich war selbst erstaunt!
Ich vermute, dass in der Nähe ein Nest im Vorjahr in einem solchen Komposter erfolgreich war.
Denn alle drei haben sich die gleiche Art von Einflugslöchern ausgesucht.

In so einem Baumarktkomposter gibt es ja unzählige Löcher.
Aber alle drei haben diese Ecklöcher benutzt, jede natürlich ein anderes.

Ich hatte nur wegen des Dramas in 2014 jetzt überlegt, ob ich die Löscher dicht mache.
Mit "zur Verfügung stellen" meinte ich, die Löcher doch nicht dicht zu machen.

Und nein, ich fühle mich nicht beleidigt, kein Problem. Ich habe nur leider niemanden in meinem Bekanntenkreis, mit dem ich mich austauschen kann und so landet alles hier im Forum, was mir durch den Kopf schiesst. Und ich habe meine ersten Hummelnesterfahrungen auch erst vor drei Jahren gemacht. Es war übrigens das einzige Nest damals, um das ich mir gar keinen Kopf wegen Motten & Co. gemacht hatte (wegen fehlendes Wissens) und das war auch noch erfolgreich und nicht eine Motte hatte es gefunden. Das ist das Kuriose.

@Ziggy
Auf die Idee mit den extremen Fremd-Düften kam ich auch, leider zu spät.
Ich hatte stark duftende alternde Pfingstrosenblüten benutzt.

Gruss Katrin

Kasten ja oder nein - Frage wegen Motten Bulli 31.01.2015 16:58
ich habe ja doch wieder drüber nachgedacht...Kasten ja oder nein.

Ein Kasten wäre nach meiner Einschätzung leichter zu überwachen und zu reinigen. Außerdem kann man das Ameisen-Problem ... meist in der Nähe von Gehwegen ... mit Wassergräben um die Füße in den Griff bekommen. Ab einer Stellhöhe von 60 cm ... oder waren es 90 cm ... ist das Ameisenproblem auch gelöst.

Ich hab mir jetzt paar Videos und viele Bilder angeschaut...trotz Klappe sind die Motten drin...also
muss man doch eigentlich vorsorglich behandeln?
Dann macht doch ein Kasten eigentlich im Grunde keinen Sinn.

Bei einigen Kästen lässt der Schutz durch die Mottenklappe nach, wenn die Klappße irgendwann nicht mehr richtig läuft (verkantet, nicht richtig auf dem Draht rutscht - erfordert regelmäßige Säuberung) oder wenn die Hummeln die Klappe an heißen Tagen durch einen strategisch angebrachten Ballen aus Baumaterial permanent offen stehen lassen (bei unbelüftetem Flugloch dokumentiert).
Die Motten kommen nicht nur durch kleine Spalte an der Klappe, sondern auch durch nicht passende Deckel, Ritzen durch verzogene Seitenteile und durch zu große Lüftungsgitter. Ritzen sind ein Problem zwischen Deckel und Kasten. Der Deckel soll darum perfekt auf dem Kasten sitzen. Wenn der Deckel dann nach einer Nestkontrolle um 180° verdreht aufgelegt wird, können wieder Spalten vorhanden sein. Auch wenn sich ein Deckel oder der Kasten bei feuchtem Wetter unbemerkt um einige Millimeter verzieht, kann es auch Ritzen geben. Man sagt 'Holz arbeitet', darum sollte man Sperrholz, Fahrzeugplatten oder andere Schichtleimplatten nutzen, die nicht so stark arbeiten. Ein Hummelnistkasten ist ein Gesamtkonzept, bei dem eine Nachlässigkeit von einer Wachsmotte ausgenutzt werden kann.
Woher die Motten in den Nistkästen mit Hummelklappe vorne dran kamen, scheint in keinem Fall abschließend geklärt. Bekannt ist, dass Wachsmotten ihre Eier auf Lüftungsgitter oder in Wattebäusche (anstatt Wachsmottenklappe - wird abends in das Einflugloch gestopft) legen, wenn durch sie Nestgeruch dringt. Die daraus schlüpfenden kleinen Larven können sich dann alleine durch das Lüftungsgitter bewegen, durch dass das Muttertier nicht durch kam. Armin Krenz hatte einen Wassergraben gegen die winzigen schnellen Wachsmottenlarven ersonnen (dieser schützte den zentralen Luftauslass - alles andere waren Lufteinlässe), deren Winzigkeit (0,3 mm Durchmesser, 3 mm lang) und Agilität (sehr schnell) vom Hummelfreund Jürgen Börner nachgewiesen werden konnte. Die von Jürgen Börner entwickelte Klebefalle wurde von einigen Hummelfreunden darum nicht nur im belüfteten Vorbau eingebaut, sondern auch in den großen Belüftungslöchern im Kasten.
Dies scheint mir die ultimative Sicherheit zu sein, wenn man die Kiste sonst schon vollkommen Ritzendicht gemacht hat.
Ich las von Hummelfreunden, die jeden Morgen die in der Nacht gelegten Eier von den Lüftungsöffnungen der Nistkästen abbürsten und absammeln.
Die Frage ist, wie man eine Holzkiste dazu bekommt sich von April bis Oktober nicht um 0,2 mm zu verziehen.
Man kann sicherlich vieles machen.
Letztendlich gilt es einen Kompromiss zwischen Anspruch und Praktikabilität zu finden.
Absolute Sicherheit vor Wachsmotten ist sehr aufwendig, glaube ich.

Bitte jetzt nicht falsch verstehen, aber egal ob das Risiko hoch oder niedrig ist, man behandelt ja
doch vorsorglich, oder? Man will ja nichts riskieren...

Wenn ich das richtig verstanden habe, so fliegen die Stockarbeiterinnen (Arbeiterinnen sind entweder Stockarbeiterinnen oder Sammlerinnen - ihr ganzes Leben lang) beim Öffnen des Nestes ab und kommen (nach meiner Beobachtung und nach Berichten wie z.B. hier (externer Link, nicht mehr verfügbar) ) manchmal erst nach Stunden wieder. Wenn dann das Nest nicht so ist, wie sie es verlassen haben, suchen sie ewig nach ihrem Nest ... sie waren ja vorher noch niemals draußen ... und brauchen Hilfe, um in den geschlossenen Nistkasten zu kommen. Eine Behandlung kann also zu einem Einbruch in der Volksentwicklung führen, alleine weil einige Stockhummeln fehlen.

Dann macht es doch genauso viel Sinn, wenn man einige Plätzchen im Garten gestaltet, halt etwa
natürlicher, aber schon mit Schutz gegen Räuber und mit Dach beispielsweise aber nicht unbedingt
mittels eines Kastens. Wenn man sowieso behandeln muss...*kopfkratz*

Eine gute Frage.
Die Untersuchungen von Ambros Aichhorn 1976 lassen vermuten, dass es die Wachsmotten schwer haben ein Hummelnest auf einer Wiese zu finden, wohingegen es ihnen in der Nähe von Wohnhäusern viel häufiger gelingt.

Aichhorn hat die Hummelkästen nachts ins Haus getragen und sie dort nach Wachsmotten durchsucht. So konnte keine Hummel abhauen.

Kasten ja oder nein - Frage wegen Motten Ziggy 31.01.2015 21:34
ich habe ja doch wieder drüber nachgedacht...Kasten ja oder nein.

Ein Kasten wäre nach meiner Einschätzung leichter zu überwachen und zu reinigen. Außerdem kann man das Ameisen-Problem ... meist in der Nähe von Gehwegen ... mit Wassergräben um die Füße in den Griff bekommen. Ab einer Stellhöhe von 60 cm ... oder waren es 90 cm ... ist das Ameisenproblem auch gelöst.

Ich hab mir jetzt paar Videos und viele Bilder angeschaut...trotz Klappe sind die Motten drin...also
muss man doch eigentlich vorsorglich behandeln?
Dann macht doch ein Kasten eigentlich im Grunde keinen Sinn.

Bei einigen Kästen lässt der Schutz durch die Mottenklappe nach, wenn die Klappße irgendwann nicht mehr richtig läuft (verkantet, nicht richtig auf dem Draht rutscht - erfordert regelmäßige Säuberung) oder wenn die Hummeln die Klappe an heißen Tagen durch einen strategisch angebrachten Ballen aus Baumaterial permanent offen stehen lassen (bei unbelüftetem Flugloch dokumentiert).
Die Motten kommen nicht nur durch kleine Spalte an der Klappe, sondern auch durch nicht passende Deckel, Ritzen durch verzogene Seitenteile und durch zu große Lüftungsgitter. Ritzen sind ein Problem zwischen Deckel und Kasten. Der Deckel soll darum perfekt auf dem Kasten sitzen. Wenn der Deckel dann nach einer Nestkontrolle um 180° verdreht aufgelegt wird, können wieder Spalten vorhanden sein. Auch wenn sich ein Deckel oder der Kasten bei feuchtem Wetter unbemerkt um einige Millimeter verzieht, kann es auch Ritzen geben. Man sagt 'Holz arbeitet', darum sollte man Sperrholz, Fahrzeugplatten oder andere Schichtleimplatten nutzen, die nicht so stark arbeiten. Ein Hummelnistkasten ist ein Gesamtkonzept, bei dem eine Nachlässigkeit von einer Wachsmotte ausgenutzt werden kann.
Woher die Motten in den Nistkästen mit Hummelklappe vorne dran kamen, scheint in keinem Fall abschließend geklärt. Bekannt ist, dass Wachsmotten ihre Eier auf Lüftungsgitter oder in Wattebäusche (anstatt Wachsmottenklappe - wird abends in das Einflugloch gestopft) legen, wenn durch sie Nestgeruch dringt. Die daraus schlüpfenden kleinen Larven können sich dann alleine durch das Lüftungsgitter bewegen, durch dass das Muttertier nicht durch kam. Armin Krenz hatte einen Wassergraben gegen die winzigen schnellen Wachsmottenlarven ersonnen (dieser schützte den zentralen Luftauslass - alles andere waren Lufteinlässe), deren Winzigkeit (0,3 mm Durchmesser, 3 mm lang) und Agilität (sehr schnell) vom Hummelfreund Jürgen Börner nachgewiesen werden konnte. Die von Jürgen Börner entwickelte Klebefalle wurde von einigen Hummelfreunden darum nicht nur im belüfteten Vorbau eingebaut, sondern auch in den großen Belüftungslöchern im Kasten.
Dies scheint mir die ultimative Sicherheit zu sein, wenn man die Kiste sonst schon vollkommen Ritzendicht gemacht hat.
Ich las von Hummelfreunden, die jeden Morgen die in der Nacht gelegten Eier von den Lüftungsöffnungen der Nistkästen abbürsten und absammeln.
Die Frage ist, wie man eine Holzkiste dazu bekommt sich von April bis Oktober nicht um 0,2 mm zu verziehen.
Man kann sicherlich vieles machen.
Letztendlich gilt es einen Kompromiss zwischen Anspruch und Praktikabilität zu finden.
Absolute Sicherheit vor Wachsmotten ist sehr aufwendig, glaube ich.

Bitte jetzt nicht falsch verstehen, aber egal ob das Risiko hoch oder niedrig ist, man behandelt ja
doch vorsorglich, oder? Man will ja nichts riskieren...

Wenn ich das richtig verstanden habe, so fliegen die Stockarbeiterinnen (Arbeiterinnen sind entweder Stockarbeiterinnen oder Sammlerinnen - ihr ganzes Leben lang) beim Öffnen des Nestes ab und kommen (nach meiner Beobachtung und nach Berichten wie z.B. hier (externer Link, nicht mehr verfügbar) ) manchmal erst nach Stunden wieder. Wenn dann das Nest nicht so ist, wie sie es verlassen haben, suchen sie ewig nach ihrem Nest ... sie waren ja vorher noch niemals draußen ... und brauchen Hilfe, um in den geschlossenen Nistkasten zu kommen. Eine Behandlung kann also zu einem Einbruch in der Volksentwicklung führen, alleine weil einige Stockhummeln fehlen.

Dann macht es doch genauso viel Sinn, wenn man einige Plätzchen im Garten gestaltet, halt etwa
natürlicher, aber schon mit Schutz gegen Räuber und mit Dach beispielsweise aber nicht unbedingt
mittels eines Kastens. Wenn man sowieso behandeln muss...*kopfkratz*

Eine gute Frage.
Die Untersuchungen von Ambros Aichhorn 1976 lassen vermuten, dass es die Wachsmotten schwer haben ein Hummelnest auf einer Wiese zu finden, wohingegen es ihnen in der Nähe von Wohnhäusern viel häufiger gelingt.

Aichhorn hat die Hummelkästen nachts ins Haus getragen und sie dort nach Wachsmotten durchsucht. So konnte keine Hummel abhauen.

Hallo Bulli,
natürlich ist es nicht so einfach einen absolut dichten Kasten zu fertigen.
Man sollte aber schon genau arbeiten was auch gelingt,oder man besorgt sich ein Kasten von Harry.
Was die Gitter angeht klappt mit der Klebefalle ich benutzeRaupenleim für Baumstämme.
Es geht eigentlich nicht um die Motten die kommen selten durch die Klappe.Die Maden sind das eigendliche Problem die hängen sogar an den Hummeln beim eintritt ins Nest.
Die Hochzeit der Maden ist so gegen Juni Juli die Wahrscheinlichkeit ist in der Zeit am höchsten daß das Nest kontaminiert wird. Man hkann ja auch nicht immer kontrollieren,deswegen sollte jeder Hummelfreund in dem Moment entscheiden ob er BT einsetzt oder nicht wenn er die Maden sieht.
Ich versuche viel Zeit an den Kästen zu investieren um Befall zu minimieren.
Für mich kommt keinBT zum Einsatz.*Kopfkratz*
mfg Ziggy

Kasten ja oder nein - Frage wegen Motten Ziggy 01.02.2015 09:31
ich habe ja doch wieder drüber nachgedacht...Kasten ja oder nein.

Ein Kasten wäre nach meiner Einschätzung leichter zu überwachen und zu reinigen. Außerdem kann man das Ameisen-Problem ... meist in der Nähe von Gehwegen ... mit Wassergräben um die Füße in den Griff bekommen. Ab einer Stellhöhe von 60 cm ... oder waren es 90 cm ... ist das Ameisenproblem auch gelöst.

Ich hab mir jetzt paar Videos und viele Bilder angeschaut...trotz Klappe sind die Motten drin...also
muss man doch eigentlich vorsorglich behandeln?
Dann macht doch ein Kasten eigentlich im Grunde keinen Sinn.

Bei einigen Kästen lässt der Schutz durch die Mottenklappe nach, wenn die Klappße irgendwann nicht mehr richtig läuft (verkantet, nicht richtig auf dem Draht rutscht - erfordert regelmäßige Säuberung) oder wenn die Hummeln die Klappe an heißen Tagen durch einen strategisch angebrachten Ballen aus Baumaterial permanent offen stehen lassen (bei unbelüftetem Flugloch dokumentiert).
Die Motten kommen nicht nur durch kleine Spalte an der Klappe, sondern auch durch nicht passende Deckel, Ritzen durch verzogene Seitenteile und durch zu große Lüftungsgitter. Ritzen sind ein Problem zwischen Deckel und Kasten. Der Deckel soll darum perfekt auf dem Kasten sitzen. Wenn der Deckel dann nach einer Nestkontrolle um 180° verdreht aufgelegt wird, können wieder Spalten vorhanden sein. Auch wenn sich ein Deckel oder der Kasten bei feuchtem Wetter unbemerkt um einige Millimeter verzieht, kann es auch Ritzen geben. Man sagt 'Holz arbeitet', darum sollte man Sperrholz, Fahrzeugplatten oder andere Schichtleimplatten nutzen, die nicht so stark arbeiten. Ein Hummelnistkasten ist ein Gesamtkonzept, bei dem eine Nachlässigkeit von einer Wachsmotte ausgenutzt werden kann.
Woher die Motten in den Nistkästen mit Hummelklappe vorne dran kamen, scheint in keinem Fall abschließend geklärt. Bekannt ist, dass Wachsmotten ihre Eier auf Lüftungsgitter oder in Wattebäusche (anstatt Wachsmottenklappe - wird abends in das Einflugloch gestopft) legen, wenn durch sie Nestgeruch dringt. Die daraus schlüpfenden kleinen Larven können sich dann alleine durch das Lüftungsgitter bewegen, durch dass das Muttertier nicht durch kam. Armin Krenz hatte einen Wassergraben gegen die winzigen schnellen Wachsmottenlarven ersonnen (dieser schützte den zentralen Luftauslass - alles andere waren Lufteinlässe), deren Winzigkeit (0,3 mm Durchmesser, 3 mm lang) und Agilität (sehr schnell) vom Hummelfreund Jürgen Börner nachgewiesen werden konnte. Die von Jürgen Börner entwickelte Klebefalle wurde von einigen Hummelfreunden darum nicht nur im belüfteten Vorbau eingebaut, sondern auch in den großen Belüftungslöchern im Kasten.
Dies scheint mir die ultimative Sicherheit zu sein, wenn man die Kiste sonst schon vollkommen Ritzendicht gemacht hat.
Ich las von Hummelfreunden, die jeden Morgen die in der Nacht gelegten Eier von den Lüftungsöffnungen der Nistkästen abbürsten und absammeln.
Die Frage ist, wie man eine Holzkiste dazu bekommt sich von April bis Oktober nicht um 0,2 mm zu verziehen.
Man kann sicherlich vieles machen.
Letztendlich gilt es einen Kompromiss zwischen Anspruch und Praktikabilität zu finden.
Absolute Sicherheit vor Wachsmotten ist sehr aufwendig, glaube ich.

Bitte jetzt nicht falsch verstehen, aber egal ob das Risiko hoch oder niedrig ist, man behandelt ja
doch vorsorglich, oder? Man will ja nichts riskieren...

Wenn ich das richtig verstanden habe, so fliegen die Stockarbeiterinnen (Arbeiterinnen sind entweder Stockarbeiterinnen oder Sammlerinnen - ihr ganzes Leben lang) beim Öffnen des Nestes ab und kommen (nach meiner Beobachtung und nach Berichten wie z.B. hier (externer Link, nicht mehr verfügbar) ) manchmal erst nach Stunden wieder. Wenn dann das Nest nicht so ist, wie sie es verlassen haben, suchen sie ewig nach ihrem Nest ... sie waren ja vorher noch niemals draußen ... und brauchen Hilfe, um in den geschlossenen Nistkasten zu kommen. Eine Behandlung kann also zu einem Einbruch in der Volksentwicklung führen, alleine weil einige Stockhummeln fehlen.

Dann macht es doch genauso viel Sinn, wenn man einige Plätzchen im Garten gestaltet, halt etwa
natürlicher, aber schon mit Schutz gegen Räuber und mit Dach beispielsweise aber nicht unbedingt
mittels eines Kastens. Wenn man sowieso behandeln muss...*kopfkratz*

Eine gute Frage.
Die Untersuchungen von Ambros Aichhorn 1976 lassen vermuten, dass es die Wachsmotten schwer haben ein Hummelnest auf einer Wiese zu finden, wohingegen es ihnen in der Nähe von Wohnhäusern viel häufiger gelingt.

Aichhorn hat die Hummelkästen nachts ins Haus getragen und sie dort nach Wachsmotten durchsucht. So konnte keine Hummel abhauen.



Hallo Bulli,
natürlich ist es nicht so einfach einen absolut dichten Kasten zu fertigen.
Man sollte aber schon genau arbeiten was auch gelingt,oder man besorgt sich ein Kasten von Harry.
Was die Gitter angeht klappt mit der Klebefalle ich benutzeRaupenleim für Baumstämme.
Es geht eigentlich nicht um die Motten die kommen selten durch die Klappe.Die Maden sind das eigendliche Problem die hängen sogar an den Hummeln beim eintritt ins Nest.
Die Hochzeit der Maden ist so gegen Juni Juli die Wahrscheinlichkeit ist in der Zeit am höchsten daß das Nest kontaminiert wird. Man hkann ja auch nicht immer kontrollieren,deswegen sollte jeder Hummelfreund in dem Moment entscheiden ob er BT einsetzt oder nicht wenn er die Maden sieht.
Ich versuche viel Zeit an den Kästen zu investieren um Befall zu minimieren.
Für mich kommt keinBT zum Einsatz.*Kopfkratz*
mfg Ziggy

Hallo Ziggy,
warst wohl zu lange im Anglerverein sind keine Mehlwürmer oder Fliegen.
Hier wird von Larven geredet nicht von Maden OK.

Kasten ja oder nein - Frage wegen Motten Bulli 01.02.2015 19:53
Hallo Ziggy,
warst wohl zu lange im Anglerverein sind keine Mehlwürmer oder Fliegen.
Hier wird von Larven geredet nicht von Maden OK.

Hallo,

den Beitrag von Ziggy habe ich trotzdem verstanden.
"Larve" bezeichnet das Entwicklungsstadium.

"Made" bezeichnet die Larven von Fliegen.
Eine Wachsmotte gehört zu den Faltern und deren Larve müsste eigentlich als "Raupe" bezeichnet werden.

Allerdings hat die Wachsmottenlarve ziemlich wenig von einer Raupe, finde ich. Sie lebt in Tunneln und ernährt sich auch nicht typisch für Raupen. Vom Augenschein her ist es eher eine Made denn Raupe. Um Missverständnisse zu vermeiden blieb ich bei der Bezeichnung des Entwicklungsstadiums "Larve".

Viele Grüße

Bilder Christian 09.01.2015 12:26

Frag mal bei KiGaZw nach. Der hat Anfangs letzten Jahres freundlicherweise die Seite "Hummelfoto" eingerichtet. Da kannst Du Bilder drauf stellen und dann auch hier hochladen.http://www.hummelfoto.de/
Gruß
Christian

Teure Nistkästen Luc 10.01.2015 07:29
Guten Morgen liebe Hummelfreunde,
wer von euch kann mir genaue Angaben über Einstellung der Bilder ins Forum geben.
Würde euch gerne ein paar Kästen zeigen,sollte aber Zeitnah sein.
mfg Ziggy

Ins 'andere Forum' wechseln, u. einen Link dazu. ;)

mfg

Teure Nistkästen Christian 19.12.2014 12:07

Hi Kiwi,
von uns hat jeder eigene Erfahrungen, daher schreib ich auch kurz was. Das mit den Blumentöpfen ist Müll, meine ich. Hab im Frühjahr drei tote Queens aus umgedrehten Blumentöpfen geholt. Bis dahin wusste ich nicht, dass die zu Todesfallen werden können.
Scheu Dich nicht nen Kasten zu bauen. Ich bin da auch nicht der große Meister. Meine Kästen haben schmale Ritzen ist dann im Sommer gut für die Belüftung und gegen Wachsmotten musst Du eh was unternehmen. Obwohl die ab einer gewissen Größe des Ritzes auch nicht mehr eindringen können.
Allerdings verkleide ich die Kästen im Frühjahr noch mit dicken Karton. Isoliert zusätzlich und verdunkelt den Innenraum total. Denn eingesetzte Königinnen wollen zu solch einen Ritz hinaus, was natürlich nicht geht.
Oder, naja doch den teuren Schwegler. Der hat selten Motten, kommt aber auch vor.

Viel Erfolg.
wenn Du Dich entschieden hast, dann poste das doch hier. Wir geben oft Tips und hören dann nicht wies weiter ging.

Ach ja und Frohe Weihnacht.
Christian

Karteikasten als Hummelhaus Roland 18.08.2014 21:17

Hallo,
was haltet ihr davon, wenn man einen Karteikasten aus Holz als Hummelhaus verwenden würde?
Die meisten Kästen sind doch ziemlich gut angefertigt mit kaum Ritzen, noch eine Wachsmottenklappe dran und fertig...

LG
Roland

Fragen aus meinem ersten Hummeljahr Ralf 27.08.2014 16:33

Ich habe in diesem Jahr die erste erfolgreich Selbstansiedlung von dunklen Erdhummeln in meinem selbstgebauten Hummelkastens gehabt. :-)
Der Hummelkastens ist nach www.hummelfreund.com gebaut, hat einen Vorbau vom Modell 2 und kleinere Änderungen für mehr Flexibilität.
Die Entwicklung des Volks lief etwas zäh, was aber vermutlich an dem diesjährigen Wetter gelegen haben kann. Im Juli war dann aber so viel am Einflugsloch los, dass sich die Hummeln zum teil gegenseitig über den Haufen gerannt haben, da jeder sofort mit seiner Fracht ins Nest wollte.

Seit 22 August haben ich fast keine Bewegungen mehr am Einflugsloch des Hummelkastens.
Bis zum 2 August war noch reger Verkehr am Einflugsloch und wenn ich mich nicht irre konnte ich bis zu 4 Königinnen ausfliegen sehen.

Frage 1:
Ist das OK, wenn schon Ende August das Erdhummelvolk stirbt? Ich habe gelesen, dass es bis September/Oktober noch aktiv währe, oder kann man das nicht so exakt sagen?

Ich habe am derzeitigen Standort des Hummelkastens feststellen müssen, dass ab ca 17:00 die abendliche Sonne voll auf den Hummelkasten geschienen hat. Um im Hochsommer das aktive Nest mit dem Hummelkastens nicht versetzen zu müssen habe ich notdürftig einen umgekippten Gartentisch als Sonneschutz davor gestellt.
Im nächsten Jahr will ich den Hummelkastens, der unterhalb einer Terrassenmauer steht, um 2,5m versetzt aufstellen, da an dieser Stelle Sträucher und Nachbarhaus den Hummelkastens im Hochsommer besser abschatten.

Frage 2:
Muss ich da dann Hilfestellung geben, dass meine Erdhummeln nach der Winterpause den neuen Standort finden?
Und ist es in diesem Fall besser den Vorbau für die Ansiedlung aufzumachen, oder zulassen und Hummelklappe auflassen, oder beides zulassen?
Oder soll ich besser den Hummelkastens erst an alter stelle aufstellen, besiedeln lassen und dann nachts vorsichtig an neue Position umstellen?

Ich will da nix falsch machen, da mir die dicken pelzigen Brummer so ans Herz gewachsen sind.

Fragen aus meinem ersten Hummeljahr Luca 27.08.2014 19:48

Hallo,

Ich habe in diesem Jahr die erste erfolgreich Selbstansiedlung von dunklen Erdhummeln in meinem selbstgebauten Hummelkastens gehabt. :-)
Herzlichen Glückwunsch, auch ich hatte meine erste erfolgreiche Hummelsaison mit Steinhummeln.
Die Entwicklung des Volks lief etwas zäh, was aber vermutlich an dem diesjährigen Wetter gelegen haben kann. Im Juli war dann aber so viel am Einflugsloch los, dass sich die Hummeln zum teil gegenseitig über den Haufen gerannt haben, da jeder sofort mit seiner Fracht ins Nest wollte.
Das kann ich nur bestätigen, zur Zeit wo die Königinnen noch alleine waren war das Wetter Hochsommerlich, die erste Arbeiterinnengeneration hatte dann aber ziemlich bescheidenes Wetter.
Seit 22 August haben ich fast keine Bewegungen mehr am Einflugsloch des Hummelkastens.
Frage 1:
Ist das OK, wenn schon Ende August das Erdhummelvolk stirbt? Ich habe gelesen, dass es bis September/Oktober noch aktiv währe, oder kann man das nicht so exakt sagen?
Das ist normal, auch die Beobachtungen von anderen Hummelfreunden, wie sie z.B. Im Forum auf Aktion-hummelschutz.de geteilt wurden bestätigen das.
Frage 2:
Muss ich da dann Hilfestellung geben, dass meine Erdhummeln nach der Winterpause den neuen Standort finden?
Die Hummeln werden besonders intensiv in der näheren Umgebung des alten Nestes suchen, die Chancen werden nicht allzu schlecht stehen. Das kann aber auch ein Vorteil sein, denn wenn alle deine Königinnen in den Kasten finden würden, dann gäbe es Stechereien und "Deine Hummeln" würden sich gegenseitig "reduzieren "
Und ist es in diesem Fall besser den Vorbau für die Ansiedlung aufzumachen, oder zulassen und Hummelklappe auflassen, oder beides zulassen?
Ich würde den Vorbau (auch die Hummelklappe) aufmachen, denn falls deine Königinnen durch eine Verpilzung oder einer anderen Krankheit nicht durch den Winter kommen, hast du die Chance, dass der Kasten von einer fremden Hummel bezogen wird.
Oder soll ich besser den Hummelkastens erst an alter stelle aufstellen, besiedeln lassen und dann nachts vorsichtig an neue Position umstellen?
Auch eine Idee, aber dann nicht einfach über Nacht sondern in kleinen Schritten.

Ich hoffe ich konnte helfen, dann mal viel Glück für die Saison 2015
Lg. Luca

Fragen aus meinem ersten Hummeljahr Ralf 28.08.2014 18:44

Vielen Dank für die Rückmeldungen!
Ich hatte mir schon richtig sorgen gemacht, dass ich vielleicht was falsch gemacht haben, als das Erdhummelvolk bereits Ende August am absterben war.

Ich beobachte den Eingang weiter und erst wenn sich nach über einer Woche nichts mehr bewegt werde ich den Kasten ausräumen.

Ich hoffe, dass auch im nächsten Jahr eine Königin bei mir einzieht.
Ich werde es ihr jedenfalls so bequem wie möglich machen.

Fragen aus meinem ersten Hummeljahr hummelfan 28.08.2014 12:40

Hallo,

auch ich bin Hummelneuling und hatte das Glück ein Erdhummelvolk im umgebauten Schweglerkasten zu haben.
Mein Erdhummelvolk hat sich prächtig entwickelt und hat sehr viele Jungköniginnen hervorgebracht - Zeitweise
hatten die Jungköniginnen den ganzen Eingang verstopft.
Aber auch bei mir ist das Volk am absterben und ich habe die letzten 6 Wochen immer dazu gefüttert - es sind zwar immer noch ein paar Stockhummel da und fliegen immer mal wieder eine aus und ein aber das Ende ist nah!
Wie lange ein Volk existiert hängt davon ab, ab wann die Besiedlung war (bei mir mitte März), hatte leider auch Pech mit meinem zweiten Kasten dort hatte ich eine veränderliche Hummel die nach 4 Wochen verschollen war.
Konnte daraufhin am 1 Mai eine Waldhummel aktiv ansiedeln, das kleine Nest wurde leider Opfer der Wachsmotten Ende Juli - dieses Nest wäre bestimmt noch voll aktiv!!

Der Hummelkasten sollte auf alle Fälle im Schatten stehen, meiner stand den ganzen Tag im Schatten aber an Pfingsten hatten wir 37° und ich musste meinen Hummeln mit Kühl-Akkus helfen was auch gut funktionierte.

Werde mir im Winter nochmals zwei Hummelkästen bauen damit ich nächstes Jahr vielleicht mehr Erfolge erzielen kann.

Wünsche dir für 2015 viel Erfolg!!

Gruß Harald

Ich habe in diesem Jahr die erste erfolgreich Selbstansiedlung von dunklen Erdhummeln in meinem selbstgebauten Hummelkastens gehabt. :-)
Der Hummelkastens ist nach www.hummelfreund.com gebaut, hat einen Vorbau vom Modell 2 und kleinere Änderungen für mehr Flexibilität.
Die Entwicklung des Volks lief etwas zäh, was aber vermutlich an dem diesjährigen Wetter gelegen haben kann. Im Juli war dann aber so viel am Einflugsloch los, dass sich die Hummeln zum teil gegenseitig über den Haufen gerannt haben, da jeder sofort mit seiner Fracht ins Nest wollte.

Seit 22 August haben ich fast keine Bewegungen mehr am Einflugsloch des Hummelkastens.
Bis zum 2 August war noch reger Verkehr am Einflugsloch und wenn ich mich nicht irre konnte ich bis zu 4 Königinnen ausfliegen sehen.

Frage 1:
Ist das OK, wenn schon Ende August das Erdhummelvolk stirbt? Ich habe gelesen, dass es bis September/Oktober noch aktiv währe, oder kann man das nicht so exakt sagen?

Ich habe am derzeitigen Standort des Hummelkastens feststellen müssen, dass ab ca 17:00 die abendliche Sonne voll auf den Hummelkasten geschienen hat. Um im Hochsommer das aktive Nest mit dem Hummelkastens nicht versetzen zu müssen habe ich notdürftig einen umgekippten Gartentisch als Sonneschutz davor gestellt.
Im nächsten Jahr will ich den Hummelkastens, der unterhalb einer Terrassenmauer steht, um 2,5m versetzt aufstellen, da an dieser Stelle Sträucher und Nachbarhaus den Hummelkastens im Hochsommer besser abschatten.

Frage 2:
Muss ich da dann Hilfestellung geben, dass meine Erdhummeln nach der Winterpause den neuen Standort finden?
Und ist es in diesem Fall besser den Vorbau für die Ansiedlung aufzumachen, oder zulassen und Hummelklappe auflassen, oder beides zulassen?
Oder soll ich besser den Hummelkastens erst an alter stelle aufstellen, besiedeln lassen und dann nachts vorsichtig an neue Position umstellen?

Ich will da nix falsch machen, da mir die dicken pelzigen Brummer so ans Herz gewachsen sind.
Fragen aus meinem ersten Hummeljahr chris 01.09.2014 13:20

Hallo! Freue mich schon mehrere Jahre über einige Hummelvölker in Hummelhotels im Garten. Besonders stolz bin ich über die Erdhummeln, die im Schwegler-Kasten angesiedelt sind. Das Volk ist sehr stark, und gestern sah ich die ersten Jungköniginnen ausfliegen. Dass diese jahreszeitlich erst so spät das Nest verlassen, hat mich gewundert, aber unser Garten liegt auf 510 m, und die Königin habe ich auch erst relativ ansiedeln können. Bin schon sehr gespannt, ob Jungköniginnen dieses Hummelhotel im Frühling wieder beziehen. Habe mir auch schon einen zusätzlichen "Schwegler" zugelegt. Meine 3 noch bestehenden Ackerhummelvölker sind sehr schwach, die Hummeln bleiben klein. Gestern sah ich aus einem dieser HH eine Kuckuckshummel fliegen, das dürfte die Erklärung zumindest für ein Volk sein - aber die anderen beiden? Grüße aus dem oberösterr. Alpenvorland, nähe Attersee! Chris

Fragen aus meinem ersten Hummeljahr Ziggy 03.09.2014 16:07
Hallo! Freue mich schon mehrere Jahre über einige Hummelvölker in Hummelhotels im Garten. Besonders stolz bin ich über die Erdhummeln, die im Schwegler-Kasten angesiedelt sind. Das Volk ist sehr stark, und gestern sah ich die ersten Jungköniginnen ausfliegen. Dass diese jahreszeitlich erst so spät das Nest verlassen, hat mich gewundert, aber unser Garten liegt auf 510 m, und die Königin habe ich auch erst relativ ansiedeln können. Bin schon sehr gespannt, ob Jungköniginnen dieses Hummelhotel im Frühling wieder beziehen. Habe mir auch schon einen zusätzlichen "Schwegler" zugelegt. Meine 3 noch bestehenden Ackerhummelvölker sind sehr schwach, die Hummeln bleiben klein. Gestern sah ich aus einem dieser HH eine Kuckuckshummel fliegen, das dürfte die Erklärung zumindest für ein Volk sein - aber die anderen beiden? Grüße aus dem oberösterr. Alpenvorland, nähe Attersee! Chris

Hallo Bombologen!
habe heute eine Dick-mann Erdh.Königin am Sommerflieder beobachtet,vorm Big Sleep noch schnell
voll saufen.
Ansonsten fliegen noch Ackerh. am Ziest sind immer einige.
wir liegen hier um die 210 m/M.
Meine Baumh.intern sind noch immer aktiv tragen noch Pollen ein.
nur seltsam das die Jungk. noch da sind.
habe ein schlechtes Gewissen,wegen Inzucht oder so
habe schon lange keine fremde Baumh.mehr gesehen.
mfg Ziggy

Fragen aus meinem ersten Hummeljahr Ziggy 13.09.2014 20:24
Hallo! Freue mich schon mehrere Jahre über einige Hummelvölker in Hummelhotels im Garten. Besonders stolz bin ich über die Erdhummeln, die im Schwegler-Kasten angesiedelt sind. Das Volk ist sehr stark, und gestern sah ich die ersten Jungköniginnen ausfliegen. Dass diese jahreszeitlich erst so spät das Nest verlassen, hat mich gewundert, aber unser Garten liegt auf 510 m, und die Königin habe ich auch erst relativ ansiedeln können. Bin schon sehr gespannt, ob Jungköniginnen dieses Hummelhotel im Frühling wieder beziehen. Habe mir auch schon einen zusätzlichen "Schwegler" zugelegt. Meine 3 noch bestehenden Ackerhummelvölker sind sehr schwach, die Hummeln bleiben klein. Gestern sah ich aus einem dieser HH eine Kuckuckshummel fliegen, das dürfte die Erklärung zumindest für ein Volk sein - aber die anderen beiden? Grüße aus dem oberösterr. Alpenvorland, nähe Attersee! Chris



Hallo Bombologen!
habe heute eine Dick-mann Erdh.Königin am Sommerflieder beobachtet,vorm Big Sleep noch schnell
voll saufen.
Ansonsten fliegen noch Ackerh. am Ziest sind immer einige.
wir liegen hier um die 210 m/M.
Meine Baumh.intern sind noch immer aktiv tragen noch Pollen ein.
nur seltsam das die Jungk. noch da sind.
habe ein schlechtes Gewissen,wegen Inzucht oder so
habe schon lange keine fremde Baumh.mehr gesehen.
mfg Ziggy

Hi,
mittlerweise knapp 2 Wochen später sind die Baumis intern noch gut besucht.
Nach einigen sitzungen Sinnesökologie( rumstehen liegen sitzen) konnte ich beobachten auch
fotografieren wie Akerh,Baumh begatten.
Aber da war doch irgend was mit Kopolation-stopfen,weiß einer mehr darüber???
Zur besseren Beobachtung der Hummeln emfielt sich ein Flur oder Kästchen vorm Nestkasten,
hintern Vorbau mit durchsichtiges von oben.
auch sehr gut zur reinigung und reagieren auf Prädatoren und saubere Fütterungslegos.

mit f g Ziggy

Fragen aus meinem ersten Hummeljahr chris 09.10.2014 07:29

Hallo! Weiß seit gestern, warum meine 3 Ackerhummelvölker so schwach geblieben sind - alle waren von Kuckuckshummeln okkupiert. So muss ich wohl leider auch im nächsten Jahr wieder zahlreichen Nestübernahmen rechnen. Auch wenn Kuckuckshummeln natürlich auch schützenswert sind, waren/sind sie für mich ein größeres Problem als etwa Motten, obwohl ich bei meinen etwa 12 Hummelhotels keine Klappe verwende. Hat jemand aus dem Forum einen Tipp oder Erfahrung, wie ich die Königinnen der Kuckuckshummeln trotzdem am Eindringen in die HH hindern kann, eventuell mit stark verengtem Flugloch?
Vielleicht sollte ich im nächsten Jahr die Ansiedlung von Steinhummeln unterstützen, weil Felsenkuckuckshummeln bei uns selten vorkommen (allerdings auch Steinhummeln), aber auch die Erdhummeln haben sich toll entwickelt heuer, ohne dass sie von Kuckuckshummeln okkupiert worden sind. Gestern waren noch 3 Erdhummeln im Schwegler, d.h. auch diesen werde ich bald "einwintern". Grüße! Chris

Fragen aus meinem ersten Hummeljahr Ziggy 12.10.2014 14:54
Hallo! Weiß seit gestern, warum meine 3 Ackerhummelvölker so schwach geblieben sind - alle waren von Kuckuckshummeln okkupiert. So muss ich wohl leider auch im nächsten Jahr wieder zahlreichen Nestübernahmen rechnen. Auch wenn Kuckuckshummeln natürlich auch schützenswert sind, waren/sind sie für mich ein größeres Problem als etwa Motten, obwohl ich bei meinen etwa 12 Hummelhotels keine Klappe verwende. Hat jemand aus dem Forum einen Tipp oder Erfahrung, wie ich die Königinnen der Kuckuckshummeln trotzdem am Eindringen in die HH hindern kann, eventuell mit stark verengtem Flugloch?
Vielleicht sollte ich im nächsten Jahr die Ansiedlung von Steinhummeln unterstützen, weil Felsenkuckuckshummeln bei uns selten vorkommen (allerdings auch Steinhummeln), aber auch die Erdhummeln haben sich toll entwickelt heuer, ohne dass sie von Kuckuckshummeln okkupiert worden sind. Gestern waren noch 3 Erdhummeln im Schwegler, d.h. auch diesen werde ich bald "einwintern". Grüße! Chris

Hallo Chris,
auf jeden Fall hilft eine Klappe.
Die Okkupantin verbringt mehr zeit vorm Einflugloch,gibt dir Zeit sie einzufangen und auszusetzen.

Die Baumhummeln (intern) sind mittlerweile Handzahm,ich kuk ja jede Stunde.
Ansonsten rüste noch einige Kästen um, Klimaverbesserung.
mfg Ziggy

Ein Greenhorn hat da eine Frage Diana 09.10.2014 13:23

Hallo,
ich hab da ein kleines Problem. Als ich gestern meinen Keller aufräumte, fiel aus einer Plastiktüte in der ich Schuhe aufbewahrt hatte, eine Steinhummel. Ich hielt das Tierchen für tot und legte es draussen aufs Blumenbeet. In der Nacht fiel mir dann ein: Es könnte ja auch eine Königin in der Winterstarre sein....? Woran kann man erkennen, ob das Tier tot ist, oder nicht, wenn es sich nicht regt?
Und wie soll ich mich weiter verhalten?
Für Profi - Hilfe wäre ich echt dankbar!
liebe Grüße
Diana

Ein Greenhorn hat da eine Frage KiGaZw 09.10.2014 15:54

Hallo Diana!

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Dame in Winterstarre befindet ist sehr gering. Wahrscheinlich hatte sie sich in Euren Keller verirrt und ist dort verhungert.

Hummeln graben sich über den Winter ein, das war in Eurem Keller sicher nicht möglich.

Grüße KiGaZw (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Jungkönigin will im leeren Hummelkasten überwintern Pitt 20.10.2014 17:30

Hallo Hummelfreunde,habe eine dringende Frage!!!!!
wollte heute meine leeren Hummelkästen aus dem Hummelstand in den Keller bringen. Beim öffnen eines Kastens mußte ich “leider ” feststellen, daß eine Hummelkönigin sich den Kasten als “Überwinterungsquartier” ausgesucht hatte. durch das wegtragen ist sie wohl aufgewacht und krabbelte ganz langsam im Kasten umher. Ich habe den Kasten dann wieder an den alten Platz gestellt. Wenn ich nichts mache, wird sie wohl bei Kälte erfrieren. Hat jemand eine Idee was ich machen könnte um sie heil über den Winter zu bekommen?
Gruß
Pitt

Jungkönigin will im leeren Hummelkasten überwintern Serge 22.10.2014 10:40

Hi,

ich würde den Kasten geschützt aufgestellt draussen lassen, eventuell im Gartenhaus, wenn dann die Königin im Frühling einen einfachen Weg nach draussen finden kann.
Ansonsten vorsichtig Laub einfüllen, den Kasten wie gesagt geschützt platzieren und mit einer alten Decke oder Plane abdecken. Aber immer darauf achten, dass die Königin den Weg nach draussen findet.

Gruss und viel Erfolg:
-Serge-

Hallo Hummelfreunde,habe eine dringende Frage!!!!!
wollte heute meine leeren Hummelkästen aus dem Hummelstand in den Keller bringen. Beim öffnen eines Kastens mußte ich “leider ” feststellen, daß eine Hummelkönigin sich den Kasten als “Überwinterungsquartier” ausgesucht hatte. durch das wegtragen ist sie wohl aufgewacht und krabbelte ganz langsam im Kasten umher. Ich habe den Kasten dann wieder an den alten Platz gestellt. Wenn ich nichts mache, wird sie wohl bei Kälte erfrieren. Hat jemand eine Idee was ich machen könnte um sie heil über den Winter zu bekommen?
Gruß
Pitt
Jungkönigin will im leeren Hummelkasten überwintern Pitt 23.10.2014 13:47

Hi Serge, danke für die Info, werde es so machen, mal sehen ob es gut geht.
Bis 2015 auf ein neues Hummeljahr

Hi,

ich würde den Kasten geschützt aufgestellt draussen lassen, eventuell im Gartenhaus, wenn dann die Königin im Frühling einen einfachen Weg nach draussen finden kann.
Ansonsten vorsichtig Laub einfüllen, den Kasten wie gesagt geschützt platzieren und mit einer alten Decke oder Plane abdecken. Aber immer darauf achten, dass die Königin den Weg nach draussen findet.

Gruss und viel Erfolg:
-Serge-


Hallo Hummelfreunde,habe eine dringende Frage!!!!!
wollte heute meine leeren Hummelkästen aus dem Hummelstand in den Keller bringen. Beim öffnen eines Kastens mußte ich “leider ” feststellen, daß eine Hummelkönigin sich den Kasten als “Überwinterungsquartier” ausgesucht hatte. durch das wegtragen ist sie wohl aufgewacht und krabbelte ganz langsam im Kasten umher. Ich habe den Kasten dann wieder an den alten Platz gestellt. Wenn ich nichts mache, wird sie wohl bei Kälte erfrieren. Hat jemand eine Idee was ich machen könnte um sie heil über den Winter zu bekommen?
Gruß
Pitt
Jungkönigin will im leeren Hummelkasten überwintern Ziggy 23.10.2014 20:14
Hi,

ich würde den Kasten geschützt aufgestellt draussen lassen, eventuell im Gartenhaus, wenn dann die Königin im Frühling einen einfachen Weg nach draussen finden kann.
Ansonsten vorsichtig Laub einfüllen, den Kasten wie gesagt geschützt platzieren und mit einer alten Decke oder Plane abdecken. Aber immer darauf achten, dass die Königin den Weg nach draussen findet.

Gruss und viel Erfolg:
-Serge-


Hallo Hummelfreunde,habe eine dringende Frage!!!!!
wollte heute meine leeren Hummelkästen aus dem Hummelstand in den Keller bringen. Beim öffnen eines Kastens mußte ich “leider ” feststellen, daß eine Hummelkönigin sich den Kasten als “Überwinterungsquartier” ausgesucht hatte. durch das wegtragen ist sie wohl aufgewacht und krabbelte ganz langsam im Kasten umher. Ich habe den Kasten dann wieder an den alten Platz gestellt. Wenn ich nichts mache, wird sie wohl bei Kälte erfrieren. Hat jemand eine Idee was ich machen könnte um sie heil über den Winter zu bekommen?
Gruß
Pitt

Hallo Pitt
ja Kartenhaus ist ok dann hast du sie unter Konntrolle.

etwas Kapok zum wärmen und ganz wichtig Fliegennetz vorm Eingang,die Krabbenspinnen werden auch immer grösser und riechen die Hummeln.

mfg Ziggy

Jungkönigin will im leeren Hummelkasten überwintern Bulli 23.10.2014 20:41

Eine Königin hat "Frostschutzmittel im Blut". Sie kann bei Minusgraden nicht erfrieren.

Es wurde hier im Forum und bei aktion-hummelschutz immer mal wieder berichtet, dass Königinnen im Herbst für eine gewisse Zeit in Hummelnistkästen einziehen. Aber irgendwann zogen sie dann doch aus. So lange die Hummel rein und raus fliegen kann, sehe ich kein Problem. Schläfrig soll sie sein. Ideale Überwinterungstemperatur soll +5 Grad sein. Wenn es in der Kiste kälter wird, zieht sie bestimmt in ein traditionelles Winterquartier um.
Noch vor einigen Tagen sah ich eine Erdhummelkönigin fliegen.
Und heute fand ich eine Steinhummelkönigin in misslicher Lage.

Vielleicht beantwortet das demnächst der neue Hagen/Aichhorn ... ob die Königinnen auch alte Nester nutzen um zu überwintern? Hm. In einer oberirdischen Kiste gehen die Temperaturen täglich rauf und runter, wohingegen ein Nest im Boden nur ganz langsam seine Temperaruren verändert. Die überirdische Überwinterung würde eine Hummelkönigin vermutlich zur falschen Zeit aus dem Winterschlaf erwachen lassen.

Viele Grüße
Bulli

Hallo Hummelfreunde,habe eine dringende Frage!!!!!
wollte heute meine leeren Hummelkästen aus dem Hummelstand in den Keller bringen. Beim öffnen eines Kastens mußte ich “leider ” feststellen, daß eine Hummelkönigin sich den Kasten als “Überwinterungsquartier” ausgesucht hatte. durch das wegtragen ist sie wohl aufgewacht und krabbelte ganz langsam im Kasten umher. Ich habe den Kasten dann wieder an den alten Platz gestellt. Wenn ich nichts mache, wird sie wohl bei Kälte erfrieren. Hat jemand eine Idee was ich machen könnte um sie heil über den Winter zu bekommen?
Gruß
Pitt
Jungkönigin will im leeren Hummelkasten überwintern Pitt 25.10.2014 17:16

Vielen Dank für die vielen Infos.
Habe den Kasten gestern in Styropor eingepackt, kleines Luftloch ist vorhanden und Wachsmottenklappe ist frei zugänglich. Wenn sie raus will kann sie. Vieleicht klappt es ja bis zum nächsten Frühling.
Viele Grüße
Pitt

Eine Königin hat "Frostschutzmittel im Blut". Sie kann bei Minusgraden nicht erfrieren.

Es wurde hier im Forum und bei aktion-hummelschutz immer mal wieder berichtet, dass Königinnen im Herbst für eine gewisse Zeit in Hummelnistkästen einziehen. Aber irgendwann zogen sie dann doch aus. So lange die Hummel rein und raus fliegen kann, sehe ich kein Problem. Schläfrig soll sie sein. Ideale Überwinterungstemperatur soll +5 Grad sein. Wenn es in der Kiste kälter wird, zieht sie bestimmt in ein traditionelles Winterquartier um.
Noch vor einigen Tagen sah ich eine Erdhummelkönigin fliegen.
Und heute fand ich eine Steinhummelkönigin in misslicher Lage.

Vielleicht beantwortet das demnächst der neue Hagen/Aichhorn ... ob die Königinnen auch alte Nester nutzen um zu überwintern? Hm. In einer oberirdischen Kiste gehen die Temperaturen täglich rauf und runter, wohingegen ein Nest im Boden nur ganz langsam seine Temperaruren verändert. Die überirdische Überwinterung würde eine Hummelkönigin vermutlich zur falschen Zeit aus dem Winterschlaf erwachen lassen.

Viele Grüße
Bulli

Hallo Hummelfreunde,habe eine dringende Frage!!!!!
wollte heute meine leeren Hummelkästen aus dem Hummelstand in den Keller bringen. Beim öffnen eines Kastens mußte ich “leider ” feststellen, daß eine Hummelkönigin sich den Kasten als “Überwinterungsquartier” ausgesucht hatte. durch das wegtragen ist sie wohl aufgewacht und krabbelte ganz langsam im Kasten umher. Ich habe den Kasten dann wieder an den alten Platz gestellt. Wenn ich nichts mache, wird sie wohl bei Kälte erfrieren. Hat jemand eine Idee was ich machen könnte um sie heil über den Winter zu bekommen?
Gruß
Pitt