Beiträge aus 2014

Hiiilfe! Luca 08.05.2014 15:39

Hallo habe gar bicht viel zeit zum schreiben:
Bei meinen dteinhummeln war kein flugverkehr mehr. Ich öffnete das nest und fand einige tote von polsterwolle umwickelte hummeln. Die königin hat noch eine hand voll arbeiterinnen.
Zu meiner frage: kann ich das nest in hanffaser umbetten, habe vorerst nichts gefunden kapok wäre demnächst da?
Lg, Luca

Hiiilfe! Christian 08.05.2014 15:58

Kommst du an Rasenmoos ran? Das ging auch sehr gut. Hab die Hanffaser gegoogelt, schaut gut aus, von der dichte her. Is aber ziemlich hart oder?
Ist die Polsterwolle synthetisch? Scheint so, das is nämlich echt gefährlich.
Aber um diese Jahreszeit noch ne Handvoll Hummeln, das schaut gut aus.

Die Gefahr is halt echt, dass bei den nächtlichen Temperaturen die Brut abstirbt, weil noch keine intakte Schutzhülle existiert. Vielleicht kannst Du nach dem Umsetzen zufüttern.

Hiiilfe! Luca 08.05.2014 16:11
Kommst du an Rasenmoos ran? Das ging auch sehr gut. Hab die Hanffaser gegoogelt, schaut gut aus, von der dichte her. Is aber ziemlich hart oder?
trockne ich gerade auf der terasse, ne hart nicht ich denke ich misch das mit moos
Ist die Polsterwolle synthetisch? Scheint so, das is nämlich echt gefährlich.
von schwegler mit geliefert
Aber um diese Jahreszeit noch ne Handvoll Hummeln, das schaut gut aus.
hoffentlich klappts

Die Gefahr is halt echt, dass bei den nächtlichen Temperaturen die Brut abstirbt, weil noch keine intakte Schutzhülle existiert. Vielleicht kannst Du nach dem Umsetzen zufüttern.
werde einen legostein reinstellen

Lg. Luca

Endergebnis Luca 08.05.2014 19:29

Hallo,
So jetzt von anfang an: Bei einer früheren Nestkontrolle fand ich eine tote arbeiterin im nest, ich habe mir nicht viel gedacht und das nest verschlossen.
Die letzten 2 Tage konnte ich keinen Flugverkehr beobachten, ich legte das Nest frei und erlebte die böse überraschung, überall tote arbeiterinnen ca. 5 stück. Die ursache war schnell klar, sie hatten sich in der polsterwolle eingeschnürt, und haben sich stranguliert und sind verhungert.>ICH RATE ALLEN HUMMELFREUNDEN VON POLSTERWOLLE AUF KAPOK UMZUSTEIGEN!!! Denn nicht nur ich habe solche erfahrungen gemacht, bei kapok ist so etwas noch nicht bekannt.
Ich musste dringend etwas unternehmen. Ich erhielt in meiner region kein kapok ein anderes vorgehen war nötig: Schritte meiner kleinen Umsiedlung, die gar keine war:
1. Polsterwolle um das nest entfernen
2. Flugfähige Arbeiterinnen und ganz wichtig die Königin fangen, welche ganz und gar nicht flugfaul war. Gefangene Hummeln abdunkeln und stress minimieren.
3. Das nest von der polsterwolle trennen und eingeschnürten Hummeln mit einer Nagelschere vorsichtig retten. Einer konnte ich aber nicht mehr helfen.
4. Nistmaterial hatte ich nur Hanffasern, ich entschied mich aber Moos zu trocknen un dieses zu verwenden, in eine kleine mulde wurde das nest gesetzt, wenn kapok da ist werde ich das moos damit ergänzen.
5. hummeln einlaufen lassen, ich setzte sie nicht von oben ein, sondern durch die laufröhre, wenn sie den ausströmenden duft riechen sind sie wie geistig abwesend, und krabbeln alleine hinein, im nest wurde ein legostein mit zuckerwasser platziert.

Es ist mein erstes hummeljahr und gleich eine halbe umsiedlung durchführen müssen, naja im nächsten jahr läufts besser. Man lernt nie aus.
So, nach einer gewissen zeit eine kontrolle, es waren noch ca. 8 arbeiterinnen und das nest wurde ziemlich schnell von der Königin verschlossen. So mit etwas glück kommt morgen das Kapok, welches das moos dann ergänzt.
Lg. Luca

Endergebnis Luca 08.05.2014 19:42
Hallo,
So jetzt von anfang an: Bei einer früheren Nestkontrolle fand ich eine tote arbeiterin im nest, ich habe mir nicht viel gedacht und das nest verschlossen.
Die letzten 2 Tage konnte ich keinen Flugverkehr beobachten, ich legte das Nest frei und erlebte die böse überraschung, überall tote arbeiterinnen ca. 5 stück. Die ursache war schnell klar, sie hatten sich in der polsterwolle eingeschnürt, und haben sich stranguliert und sind verhungert.>ICH RATE ALLEN HUMMELFREUNDEN VON POLSTERWOLLE AUF KAPOK UMZUSTEIGEN!!! Denn nicht nur ich habe solche erfahrungen gemacht, bei kapok ist so etwas noch nicht bekannt.
Ich musste dringend etwas unternehmen. Ich erhielt in meiner region kein kapok ein anderes vorgehen war nötig: Schritte meiner kleinen Umsiedlung, die gar keine war:
1. Polsterwolle um das nest entfernen
2. Flugfähige Arbeiterinnen und ganz wichtig die Königin fangen, welche ganz und gar nicht flugfaul war. Gefangene Hummeln abdunkeln und stress minimieren.
3. Das nest von der polsterwolle trennen und eingeschnürten Hummeln mit einer Nagelschere vorsichtig retten. Einer konnte ich aber nicht mehr helfen.
4. Nistmaterial hatte ich nur Hanffasern, ich entschied mich aber Moos zu trocknen un dieses zu verwenden, in eine kleine mulde wurde das nest gesetzt, wenn kapok da ist werde ich das moos damit ergänzen.
5. hummeln einlaufen lassen, ich setzte sie nicht von oben ein, sondern durch die laufröhre, wenn sie den ausströmenden duft riechen sind sie wie geistig abwesend, und krabbeln alleine hinein, im nest wurde ein legostein mit zuckerwasser platziert.

Es ist mein erstes hummeljahr und gleich eine halbe umsiedlung durchführen müssen, naja im nächsten jahr läufts besser. Man lernt nie aus.
So, nach einer gewissen zeit eine kontrolle, es waren noch ca. 8 arbeiterinnen und das nest wurde ziemlich schnell von der Königin verschlossen. So mit etwas glück kommt morgen das Kapok, welches das moos dann ergänzt.

So ergänze es noch mit einem Bild auf hummelfoto:
🖼 Bild nicht mehr verfügbar
Wenn es mit dem link nicht klappt dann geht auf hummelfoto.de es ist das erste Bild

Lg. Luca
Endergebnis Bulli 08.05.2014 20:25

Hallo Luca, der Link funkioniert problemlos.
Feines Polstermaterial ist zur Zeit z. B. die Samen der Pusteblume (Löwenzahn). Ein super Tip von Luk. Bei mir wird das gut angenommen. Allerdings sollte es trocken sein, wenn du es erntest. Dann hast du viel weniger Arbeit mit der Trocknung.
Hanffasern waren mir zu lang. Darum habe ich sie auf maximal 1 cm lange Stücke geschnitten, dann werden sie angenomen.

Von Polsterwolle habe ich gelesen, dass sie selbst wenn man sie mehrfach verzupft dennoch lange Fäden enthalten kann.
Hast du Kapok auch aus der E-Bucht oder von einem anderen Anbieter?
In der Schweiz gibt es Kapok sogar in der Fressnapf-Ladenkette.

Viel Spaß weiterhin

Endergebnis Luca 08.05.2014 20:34

Hallo

Hanffasern waren mir zu lang. Darum habe ich sie auf maximal 1 cm lange Stücke geschnitten, dann werden sie angenomen.
werde dazu im nächsten jahr einige experimente starten.
Von Polsterwolle habe ich gelesen, dass sie selbst wenn man sie mehrfach verzupft dennoch lange Fäden enthalten kann.
Genau das war das Problem
Hast du Kapok auch aus der E-Bucht oder von einem anderen Anbieter?
In der Schweiz gibt es Kapok sogar in der Fressnapf-Ladenkette.
Ich habe es bei zooplus als ganze schote bestellt

Lg. Luca

Hummel gefunden Sandy und Martin 09.05.2014 16:57

Hallöchen liebes Forum,

wir haben seit gestern eine ziemlich große Hummel gefunden, der wir Erste Hilfe in Form von Zuckerwasser angeboten haben. Leider fliegt sie immer noch nicht bzw. wenn sie versucht zu fliegen, dann stürzt sie immer wieder ab.

Wir haben sie nun erstmal in unsere Erste Hilfe Box auf den Balkon gepackt und peppeln sie weiterhin auf.

Da wir des Öfteren schon Hummeln gerettet haben, ist uns aufgefallen, dass diese Hummel extrem aggressiv ist...

Was können wir nun tun? Ist das eine Arbeiterin oder Königin?

Vielen dank für Euer Tipps!

P.s.
Leider ist sie heute verstorben. Sie wollte keine Nahrung mehr aufnehmen :-(
Wisst Ihr warum?

Hummel gefunden Birgit 11.05.2014 12:50

Hallo,

zu dieser Zeit sieht man außerhalb von Nestern fast nur Arbeiterinnen. Arbeiterinnen haben eine Lebenserwartung von 4 Wochen. Es sind Hochleistungssportlerinnen welche sich schnell "verbrauchen".

Bei schlechtem Wetter oder viel Wind sind diese Tiere schon mal erschöpft oder erleiden Schäden an den Flügeln. Dann können sie nicht mehr fliegen. Ohne Nestkontakt sind sie aber nicht richtig lebensfähig.

Liebe Grüße

Birgit

Warnung vor Hamsterwatte! Tanja 10.05.2014 18:19

Hallo Ihr,

Ich will euch mit meinem Beitrag vor Hamsterwatte warnen! Ich hab sie damals schön fein zerrupft und als Nistmaterial in den Hummelkasten rein, so wie ich es hier auch schon im Forum gelesen habe.
Die Wolle soll aus Baumwollfasern sein und gut verdaulich für Hamster sein. Ich dachte mir, wenn Hamster das Zeug fressen dürfen und es aus natürlicher Baumwolle ist, kanns nicht schädlich sein, und es ließ sich ja auch total leicht klein zerrupfen.

Vor einer Woche konnten wir in unserem Hummelkasten eine Steinhummelkönigin ansiedeln, sie blieb auf Anhieb da. So gut es ging mit Arbeit usw., beobachtete ich unsere Steini. Am Dienstag sah ich sie das letzte mal einfliegen. Seit dem nicht mehr. Da ich und mein Mann voll berufstätig sind, und uns nicht zur ständigen Beobachtung davor setzen konnten, haben wir uns auch nichts weiter dabei gedacht, als wir sie nicht mehr gesehen haben. Wir dachten, dass sie voll mit der Nestgründung beschäftigt ist, und dann ja auch nicht mehr so oft zu sehen ist.
Gestern war ich dann den ganzen Tag vor dem Kasten gesessen und habe stundenlang gewartet. Von unserer Königin war aber weiterhin nix zu sehen. Daraufhin hab ich den Kasten geöffnet.

Mir bot sich ein grausames Bild. Unsere Steini war mit einem Beinchen total in der Hamsterwatte verfangen. Selbst ich konnte den Faden nicht zerreißen! Mit einer Schere hab ich dann die tote Hummel herausgeschnitten... Es hatte sich ein sehr langer, reißfester Faden gesponnen, wahrscheinlich aus mehreren kurzen Fasern. Wirklich schlimm und tut mir dermaßen leid! Ich mache mir die schlimmsten Vorwürfe das ich nicht früher reingeschaut habe...

Bitte nehmt keine Hamsterwatte als Nistmaterial! Ich werde es nächstes Jahr mit Kapok probieren. Dieses Jahr hab ich den Kasten schon weg geräumt. Um unsere Steini tut es mir wirklich leid und da ich wie schon gesagt, hier im Forum einige Beiträge gelesen habe, wo als Nistmaterial Hamsterwatte verwendet wird, habe ich mich entschlossen diesen Beitrag zu schreiben, um weitere sinnlose Tode zu vermeiden. Polsterwolle soll übrigens noch schlimmer sein, da darin auch synthetische Fasern sind, die sehr lang und reißfest sind.

Lg. Tanja

Warnung keine Watte für Hummeln benutzen. Warnung vor allen Arten von Watte! Bulli 10.05.2014 23:06

Hallo Tanja,

das ist übel. Mein Beileid.

@all

Einmal habe ich Hamsterwatte ausprobiert, weil ich nichts anderes in der Zoohandlung bekam.
Ein Fehler.

Aus dem anderen Forum (aktion-hummelschutz.de) wusste ich schon, dass Watte ungeeignet ist. Darum habe ich die Watte fein verzupft und immer wieder in Stücke von 5 bis 10 Millimetern geschnitten.
Dadurch war zwar das Problem gelöst, dass sich die Watte hätte zu Fäden verspinnen können, aber die Hummel in meiner Obhut musste sich minutenlang die Watte von den Beinen kratzen.

Die Wattefasern sind einfach so kraus, dass sie sich in den feinen Härchen und Kämmen der Hummelbeine verfangen. Die Härchen sind zum ausbürsten des Pollens aus den Haaren der Hummel gedacht und nicht um sich in Watte zu verfangen.

Also selbst 5 mm kurze Stücke Watte sind vollkommen ungeeignet für die Hummelhaltung.

Bitte niemals Watte benutzen. Egal ob roh, in Padform, verzupft, verkürzt, gehackt oder sonst wie. Niemals.

Keine Zellstoffwatte benutzen,
keine Baumwollwatte benutzen,
Keine Viskosewatte benutzen,
keine Polyesterwatte benutzen,
usw, usf.

Viele Grüße

Bulli

Warnung vor Hamsterwatte! Christian 12.05.2014 10:04

Hi Tanja

nochmal konkret nachgefragt: Es war also nichts von Schwegler sondern Zoohandlung, oder? Ein Produkt für Kleinsäuger. Ich kauf zwar keine Wolle ein, weil mir das Experimentieren mit Naturmaterial gefällt. Hatte die ersten Jahre immer noch Reste von meinen Schweglerkasten im Einsatz. Die wurde immer sehr gerne angenommen.
Die Renner sind Kohlmeisennester, Kanninchenhaare und trockene Lindenblüten. Aber die Schweglerwolle steht dem in Akzeptanz nichts nach. Hatte auch nie Probleme mit Kunstfasern bei diesem Produkt.
Meine nur für diejenigen hier im Forum die keine Gelegenheit oder Muse haben auf etwas anderes zuzugreifen.

Gruß
Christian

Warnung vor Hamsterwatte! Tanja 12.05.2014 22:23

Hallo Christian!

Ich hab diese verfluchte Hamsterwatte beim Hagebau gekauft. Die hieß Trixie oder so ähnlich. Hab schon alles davon weggeworfen. Da stand drauf das es sich um reine Baumwollfasern handelt. Naja ich hatte mir echt nix böses gedacht! Für Hamster mag sie ja vielleicht gut sein, da kenn ich mich nicht aus. Aber für Hummeln ist sie ne Katastrophe!
Ich hab mir jetzt Kapok im Internet bestellt. Wird wahrscheinlich ne riesige Lieferung. Das gibt's nur von einem Kilo aufwärts, aber dann hab ich wenigstens das richtige für die Hummeln.

LG Tanja

Warnung vor Hamsterwatte! Bulli 13.05.2014 01:07
Ich hab diese verfluchte Hamsterwatte beim Hagebau gekauft.

Ich hatte die orange gefärbte Hamsterwatte von Fressnapf 'Snuggle-Nest'. Nicht für Hummeln geeignet.

Ich hab mir jetzt Kapok im Internet bestellt. Wird wahrscheinlich ne
riesige Lieferung. Das gibt's nur von einem Kilo aufwärts, aber dann
hab ich wenigstens das richtige für die Hummeln.

Bei ebay gibt es einen Anbieter, der Kapok ab 100 Gramm verkauft.

Viele Grüße

Warnung vor Hamsterwatte! Tanja 13.05.2014 11:11
Bei ebay gibt es einen Anbieter, der Kapok ab 100 Gramm verkauft.

Viele Grüße

Hallo Bulli!

danke für den Tipp! Aber ich denke das ich mit meinem Kilo ein Leben lang auskomm... :-) hätt ich vorher mal schauen sollen.

Lg Tanja

Warnung vor Hamsterwatte! Chris 14.05.2014 11:13

Hallo Tanja! Hab in vielen Geschäften vergeblich nach Kapok gesucht und erst im Internet unter "Will haben" eine Verkäuferin von Matratzen mit Kapok gefunden. Hab alle 3 bestellt und nun lagern 10(!) Kapok bei mir zu Hause. Das zum Thema "ein Leben lang damit auskommen"! Lb.Gr. aus OÖ.! Chris

Warnung vor Hamsterwatte! Tom 18.05.2014 21:34

Zum Thema Naturmaterial kann ich sagen, nehmt mal die Kolben des "Großen Rohrkolben". Steht an Teichen oder stehenden Gewässern. Abschneiden und über den Winter trocknen lassen. Die platzen richtig auf und geben Massen an Material. Nehmen meine z.Z. gut an.

Übrigens machen Sie vor Glaswolle auch nicht halt. Und die Ungeziefer mögen diese nicht so besonders.

Warnung vor Hamsterwatte! Martin 12.05.2014 20:49

Hallo Tanja,

finde ich gut, dass du darauf aufmerksam machst.

Ich weiß nicht, ob du bereits von der Studie mitbekommen hast, von der ich hier berichtet habe. Es wäre jedenfalls sehr gut, wenn du da mitmachen könntest und diese spezielle Problematik damit auch "vertreten" ist. Das Formular sieht den Fall zwar nicht konkret vor, aber du könntest es unter "Besondere Beobachtungen" schildern.

Gruß,
Martin

Hallo Ihr,

Ich will euch mit meinem Beitrag vor Hamsterwatte warnen! Ich hab sie damals schön fein zerrupft und als Nistmaterial in den Hummelkasten rein, so wie ich es hier auch schon im Forum gelesen habe.
Die Wolle soll aus Baumwollfasern sein und gut verdaulich für Hamster sein. Ich dachte mir, wenn Hamster das Zeug fressen dürfen und es aus natürlicher Baumwolle ist, kanns nicht schädlich sein, und es ließ sich ja auch total leicht klein zerrupfen.

Vor einer Woche konnten wir in unserem Hummelkasten eine Steinhummelkönigin ansiedeln, sie blieb auf Anhieb da. So gut es ging mit Arbeit usw., beobachtete ich unsere Steini. Am Dienstag sah ich sie das letzte mal einfliegen. Seit dem nicht mehr. Da ich und mein Mann voll berufstätig sind, und uns nicht zur ständigen Beobachtung davor setzen konnten, haben wir uns auch nichts weiter dabei gedacht, als wir sie nicht mehr gesehen haben. Wir dachten, dass sie voll mit der Nestgründung beschäftigt ist, und dann ja auch nicht mehr so oft zu sehen ist.
Gestern war ich dann den ganzen Tag vor dem Kasten gesessen und habe stundenlang gewartet. Von unserer Königin war aber weiterhin nix zu sehen. Daraufhin hab ich den Kasten geöffnet.

Mir bot sich ein grausames Bild. Unsere Steini war mit einem Beinchen total in der Hamsterwatte verfangen. Selbst ich konnte den Faden nicht zerreißen! Mit einer Schere hab ich dann die tote Hummel herausgeschnitten... Es hatte sich ein sehr langer, reißfester Faden gesponnen, wahrscheinlich aus mehreren kurzen Fasern. Wirklich schlimm und tut mir dermaßen leid! Ich mache mir die schlimmsten Vorwürfe das ich nicht früher reingeschaut habe...

Bitte nehmt keine Hamsterwatte als Nistmaterial! Ich werde es nächstes Jahr mit Kapok probieren. Dieses Jahr hab ich den Kasten schon weg geräumt. Um unsere Steini tut es mir wirklich leid und da ich wie schon gesagt, hier im Forum einige Beiträge gelesen habe, wo als Nistmaterial Hamsterwatte verwendet wird, habe ich mich entschlossen diesen Beitrag zu schreiben, um weitere sinnlose Tode zu vermeiden. Polsterwolle soll übrigens noch schlimmer sein, da darin auch synthetische Fasern sind, die sehr lang und reißfest sind.

Lg. Tanja
Warnung vor Hamsterwatte! Tanja 12.05.2014 22:29

Hallo Martin!
Ich finde deine Idee echt gut. Ich werd mir das Ganze am kommenden Wochenende mal anschauen. Da kann ich mir dann richtig Zeit dafür nehmen.

LG Tanja

Hallo Tanja,

finde ich gut, dass du darauf aufmerksam machst.

Ich weiß nicht, ob du bereits von der Studie mitbekommen hast, von der ich hier berichtet habe. Es wäre jedenfalls sehr gut, wenn du da mitmachen könntest und diese spezielle Problematik damit auch "vertreten" ist. Das Formular sieht den Fall zwar nicht konkret vor, aber du könntest es unter "Besondere Beobachtungen" schildern.

Gruß,
Martin



Hallo Ihr,

Ich will euch mit meinem Beitrag vor Hamsterwatte warnen! Ich hab sie damals schön fein zerrupft und als Nistmaterial in den Hummelkasten rein, so wie ich es hier auch schon im Forum gelesen habe.
Die Wolle soll aus Baumwollfasern sein und gut verdaulich für Hamster sein. Ich dachte mir, wenn Hamster das Zeug fressen dürfen und es aus natürlicher Baumwolle ist, kanns nicht schädlich sein, und es ließ sich ja auch total leicht klein zerrupfen.

Vor einer Woche konnten wir in unserem Hummelkasten eine Steinhummelkönigin ansiedeln, sie blieb auf Anhieb da. So gut es ging mit Arbeit usw., beobachtete ich unsere Steini. Am Dienstag sah ich sie das letzte mal einfliegen. Seit dem nicht mehr. Da ich und mein Mann voll berufstätig sind, und uns nicht zur ständigen Beobachtung davor setzen konnten, haben wir uns auch nichts weiter dabei gedacht, als wir sie nicht mehr gesehen haben. Wir dachten, dass sie voll mit der Nestgründung beschäftigt ist, und dann ja auch nicht mehr so oft zu sehen ist.
Gestern war ich dann den ganzen Tag vor dem Kasten gesessen und habe stundenlang gewartet. Von unserer Königin war aber weiterhin nix zu sehen. Daraufhin hab ich den Kasten geöffnet.

Mir bot sich ein grausames Bild. Unsere Steini war mit einem Beinchen total in der Hamsterwatte verfangen. Selbst ich konnte den Faden nicht zerreißen! Mit einer Schere hab ich dann die tote Hummel herausgeschnitten... Es hatte sich ein sehr langer, reißfester Faden gesponnen, wahrscheinlich aus mehreren kurzen Fasern. Wirklich schlimm und tut mir dermaßen leid! Ich mache mir die schlimmsten Vorwürfe das ich nicht früher reingeschaut habe...

Bitte nehmt keine Hamsterwatte als Nistmaterial! Ich werde es nächstes Jahr mit Kapok probieren. Dieses Jahr hab ich den Kasten schon weg geräumt. Um unsere Steini tut es mir wirklich leid und da ich wie schon gesagt, hier im Forum einige Beiträge gelesen habe, wo als Nistmaterial Hamsterwatte verwendet wird, habe ich mich entschlossen diesen Beitrag zu schreiben, um weitere sinnlose Tode zu vermeiden. Polsterwolle soll übrigens noch schlimmer sein, da darin auch synthetische Fasern sind, die sehr lang und reißfest sind.

Lg. Tanja
DRINGEND!! Eingang dicht Sirup 10.05.2014 20:13

Hallo,

Ich besitze einen Schwegler Hummelkasten.
Es ist jetzt schon das 2te mal das sich die Hummel die ich dort angesiedelt habe, sich den Eingang total zubaut. Also so fest das sie nicht mehr rauskommen.
Letztes Jahr ist mir wahrscheinlich dadurch ein Volk gestorben.
Die Paprolle, also die Röhre die ins Innere Führt hat ca. den Durchmesser eine Klo Rolle. Etwas kleiner.
Jetzt weiß ich nicht ob sie das zur Temperatur Reglung machen oder ob das Problem woanders liegt.
Ich habe in den Kasten geschaut und die Königin summt laut unter der Wolle. Kleine Hummeln ca. 3-4 habe ich gesehen die im Nest rumgekrabbelt sind. Ich habe den Deckel schnell wieder geschlossen da einige rausfliegen wollten.
Aber die Röhre ist echt so zugestopft als wenn ein Mensch dort die Wolle und das Streu reingestopft hätte. Ich bezweifele das sie da selber wieder rauskommen.
Die Hummel ist ca.2 Monate in dem Kasten jetzt. Ich habe sie lange beobachtet wie fleißig ein und ausflog. Aber da sich jetzt nichts mehr tut, habe ich halt nachgeschaut.
Was soll ich machen?

ps: Ich bin Anfänger. ich fange jedes Jahr die Hummelkönigin und setze sie ein solange bis eine es animmt. Dann ueberlasse ich sie normalerweise sich selbst. (Nahrungsangebot ist Ideal) Einmal hat alles sehr schoen geklappt. Hatte einmal ein Grosses Volk mit ca 90 hummeln. Einmal nur 30 (Wolmottten Befall) und einmal haben sie sich halt zugebaut gehabt und sind dann denke ich mal verhungert. Im Kasten waren dort dann so ca 20 Tote hummeln.
Möcht jetzt nur wissen woran das liegt, in einen Sarg moechte ich ja quassi auch keine Königin reinsetzen.

DRINGEND!! Eingang dicht Sirup 10.05.2014 20:34

Nachtrag ich habe noch einmal ein Bild eingefügt wie es im innteren aussieht. link
Die Hummeln machen eigentlich einen fitten Eindruck. Bis auf das sie meiner Meinung keine Chance haben herauszukommen.

http://http://img4web.com/view/5EPKE (externer Link, nicht mehr verfügbar)

http://img4web.com/view/5EPKE

DRINGEND!! Eingang dicht Sirup 10.05.2014 20:35

http://img4web.com/view/5EPKE (externer Link, nicht mehr verfügbar)

http://img4web.com/view/5EPKE
DRINGEND!! Eingang dicht Bulli 10.05.2014 22:40
http://img4web.com/view/5EPKE (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Hallo Sirup,
ein Bild des Loches wäre wichtig.

Erdhummeln schieben das Loch so zu, dass sie kaum noch durch passen. Das umgesetzte Erdhummelnest hier macht das auch. Die haben sogar hauptsächlich feines Material aus einigen Zentimetern Entfernung herangeräumt, um das Loch dicht zu machen.
Also wenn die Hummeln die Wahl haben, nehmen sie anscheinend feines Material dafür. In diesem Falle Löwenzahn-Flugschirme.

So eine Blockade könnte Mäuse oder Kuckuckshummeln abhalten. Aber auch einfach gemacht werden um es dunkel zu bekommen, denn die Zugänge zu Erdhummelnestern (in verlassenen Mäusenestern) sind recht lang (bis 1,80 Meter) und da kann kein Lichtstrahl bis in den Nistraum vordringen.

Was mir auffällt ist das grobe Nistmaterial.
Die Holzspäne erscheinen mir lang und teilweise auch dick. Sie sind sogar so lang wie eine Hummel.
Das Polstermaterial ist nicht fein verzupft und die langen Fasern scheinen nicht per Hand durchgeschnitten.

Vielleicht ist das das Problem.
Große Holzspäne und lange (Nylon-)Fasern verklumpen sich vielleicht so, dass es im Extremfall für die Hummeln unmöglich ist sie aus dem Gang zu räumen.
Hinzu kommt, dass das Material im Gang mit der Zeit verklebt.

Keine Ahnung, was man machen kann.
Vielleicht weitgehend gegen Kleintierstreu (kleine Holzhobelspäne; Bitte keine Sägespäne!) und Kapok (alternativ auch: Katzenhaare oder kurze Hundehaare oder Sonnenblumen-Flugschirmchen) austauschen.
Die Hummeln erkennen, was sie für ein Material vor sich haben und nehmen das passende.

Wenn dann mal ein alter großer Holzspan in die Röhre kommt, sind kleinere drumherum schneller weggeräumt, um den großen bewegen zu können.

Reinschauen in den Kasten bei Nacht ist vielleicht besser. Dann fliegen die Kleinen nicht auf. Licht, das von roten LEDs erzeugt wird, können sie anscheinend kaum sehen.

Solch ein Polstermaterial würde ich nicht nutzen. Allerdings wird es glaube ich immer noch von Schwegler verkauft.
Nach meinem Dafürhalten würde sich sowas auch in keinem Mäusenest finden lassen. Hummeln übernehmen in der Natur die verlassenen Mäusenester. Somit sollte das Nistmaterial auch in etwa dem entsprechen, was die Mäuse eintragen.

Achtung: Schwegler unterscheidet allerdings zwischen Polstermaterial für den oberirdischen Kasten (gedacht für Acker- und Wiesenhummeln) und dem Polstermaterial für den unterirdischen Kasten (gedacht für Erdhummeln).

Vielleicht liegt da die Lösung des Rätsels. Vielleicht muss man bei der Ansiedlung von Erdhummeln in einem oberirdischen Kasten das Polstermaterial für den unterirdischen Kasten benutzen.

Viele Grüße

Bulli

DRINGEND!! Eingang dicht Sirup 11.05.2014 04:44

hallo
danke erst mal fuer deine ausfuehrliche Antwort
ich schreib morgen noch mal etwas und werde noch ein paar Bilder posten.
gruss
Sirup

DRINGEND!! Eingang dicht Birgit 11.05.2014 12:35

Ich benutze seit Jahren die Polsterwolle und die Hanfstreu welche den Schweglerkästen beigelegt sind, ohne Probleme. Wir schauen beim einräumen einmal drüber, ob Lurexfäden in der Polsterwolle sind, die werden rausgezupft oder zerschnitten und fertig. Wir zerrupfen sie noch nicht einmal sehr fein, sondern ein paar Stücke zu einer Höhle geformt und gut.
Es gibt immer wieder Hummelvölker welche den Eingang verbauen, besonders die Erdhummeln machen das gerne. Die ersten Male habe ich immer einen Stab genommen und die Röhre wieder freigeschoben. Dann war diese am nächsten Tag wieder zugestopft. Die Hummeln wollen es so.
Immer wieder sieht man tote Hummeln in Nestern, auch das ist kein Grund zur unbedingten Panik, denn das Leben einer Hummel ist endlich und nicht alle sterben außerhalb des Nestes. Gestern haben wir beobachtet wie Brut aus dem Kasten geworfen wird, auch ein normaler Vorgang. Es war die letzten Tage sehr nass, dann verpilzt die Brut schon mal. Aber das sind Schwankungen in der Natur.

Was auch immer wieder vorkommt. Es wird Gift in der Umgebung ausgebracht. Bei uns sind dieses Jahr an einem Wochenende viele Bienenvölker gestorben. Man versucht zu ermitteln an welchem Gift und wer es ausgebracht hat. Solche Sachen können auch ganze Hummelvölker töten. Einen Zusammenhang stellt man aber nur her, wenn man von solchen Ereignissen etwas mitbekommt. Sonst kommt man an seinen Kasten und das Volk ist tot und man kann lange vermuten woran es liegt.

Liebe Grüße

Birgit

Alles ganz normal! Christian 12.05.2014 09:56

Hi,
das Bild zeigt dass Du die dunkle Erdhummel ansiedeln konntest. Wie Bulli und Birgit schreiben: diese Art macht das so (andere auch). Und ganz bestimmt kommen die durch die Röhre, da is noch ein Durchschlupf für sie!
Würden sie das Nest nicht verlassen können, wären sie nach spätestens ner Woche verhungert. Zuvor würden sie kraftlos herumhängen.
Denk dir nichts, Du musst hier nichts unternehmen!

Alles ganz normal! Sirup 26.05.2014 15:08

Hi leute danke fuer die Antworten.

Ich hatte eine kleine Öffnung reingestochen. Weil ich halt sehr unsicher war, habs auch nur so gross gemacht das eine Hummel meiner Meinung nach gut durchpasst bzw. sie das wieder ruckzuck schliesen können wenn sie wollen.

Momentan ist alles Gut, die Hummeln vermehren sich und fliegen ein und aus.

Hummeln hungern Harry 12.05.2014 18:48

Regen, Regen, Regen,
Bei uns regnet es Bindfäden und die Hummeln fliegen kaum noch aus um Nahrung zu besorgen. Sie schaffen es gerade noch bis zur Futterstation und verschwinden dann wieder im Nest. Wie sieht es bei euch aus?
[img:http://nabu-willich.de/wp-content/uploads/2014/05/IMG_1167a.jpg]

Hummeln hungern Harry 12.05.2014 18:54

[img:http://nabu-willich.de/wp-content/uploads/2014/05/IMG_7397a.jpg]

Hummeln hungern Luca 12.05.2014 19:16

Hallo Harry,
Bei mir leider dasselbe im südwesten baden württembergs, mein steinhummelvolk wurde vor kurzem umgebettet. Deswegen füttere ich direkt im Nest, heute gerade einmal 2 Einflüge beobachten können.
Aber soll ja gegen Wochenende erst aufhören. Nach den Eisheiligen wirds hoffentlich besser.
Lg. Luca

Hummeln hungern pitt 13.05.2014 17:57
[img:http://nabu-willich.de/wp-content/uploads/2014/05/IMG_7397a.jpg]

Hallo Harry,
um welche Art von Hummeln handelt es sich auf diesem Foto? Habe heute ein Bild von einer Jungkönigin eingestellt, die ganz schwarz ist, mit einem weißen Hinterteil. Bisher sahen alle Hummeln dieses Nestes, und es sind viele, so aus. Zufällig habe ich dann, kurz nachdem die Jungkönigin ausflog, eine Arbeiterin(bisher die einzige) gesehen die hinter dem Kopf genau diesen gelben Puschel hatte, wie die Arbeiterinnen auf Deinem Foto.
Gruß Pitt

Hummeln hungern KiGaZw 13.05.2014 18:51

Kann ich auch beantworten: Das sind Baumhummeln.

Grüße KiGaZw

Hummeln hungern pitt 13.05.2014 21:15
Kann ich auch beantworten: Das sind Baumhummeln.

Grüße KiGaZw
Vielen Dank, ich denke, das meine dann auch Baumhummeln sind, obwohl ich bisher nur die eine mit dem gelborangen Puschel hinter dem Kopf gesehen habe. Alle anderen sind bis auf den weißen "Hintern" total schwarz, wie auch die Jungkönigin.

Gruß
Pitt

Hummeln hungern Bulli 13.05.2014 23:41
Kann ich auch beantworten: Das sind Baumhummeln.
Vielen Dank, ich denke, das meine dann auch Baumhummeln sind, obwohl ich bisher
nur die eine mit dem gelborangen Puschel hinter dem Kopf gesehen habe. Alle
anderen sind bis auf den weißen "Hintern" total schwarz, wie auch die Jungkönigin.

Baumhummeln können auf dem Thorax schwarz sein, dunkelbaun oder in dem gezeigten rötlichen braun.
Übrigens kann bei Erdhummeln der Thorax auch schwarz sein, also mit fehlender gelben Binde.
Viele Grüße
Bulli

Hummeln hungern Christian 14.05.2014 09:26

Hi,
möchte Bullis Kommentar bestätigen. Baumhummeln haben zwei Farbtypen. In Mittelfranken waren nur ganz helle zu sehen, also mit nem wirklich hellbraunen Thorax. Hier im Waldecker Land sind meine Baumhummelvölker eher dunkel gefärbt. Mit z.T. komplett schwarzen Thorax.
Manchmal (eher selten) kommt einem ne schwarze Gartenhummel vors Gesicht. Meine aber, dass Gartenhummeln einfach wesentlich größer sind als Baumhummeln.

Die hier im Forum gezeigten dunklen Individuen sind meiner Meinung nach allesamt Baumhummeln.

Gruß
Christian

Hummeln hungern pitt 15.05.2014 07:18
Hi,
möchte Bullis Kommentar bestätigen. Baumhummeln haben zwei Farbtypen. In Mittelfranken waren nur ganz helle zu sehen, also mit nem wirklich hellbraunen Thorax. Hier im Waldecker Land sind meine Baumhummelvölker eher dunkel gefärbt. Mit z.T. komplett schwarzen Thorax.
Manchmal (eher selten) kommt einem ne schwarze Gartenhummel vors Gesicht. Meine aber, dass Gartenhummeln einfach wesentlich größer sind als Baumhummeln.

Die hier im Forum gezeigten dunklen Individuen sind meiner Meinung nach allesamt Baumhummeln.

Gruß
Christian

Hi Christian
Danke, denke ich mittlerweile auch. Das ersten Baumhummeln, mal sehen ob sie nächstes Jahr wiederkommen
Gruß Pitt

Hummeln hungern Bulli 17.05.2014 02:49
Baumhummeln

Gestern konnte ich eine Baumhummel in Königinnengröße beobachten, die nur sichelförmig am Hinterrand des Thorax dunkelbraune Haare hatte.
Leider konnte ich diese Beobachtung nicht per Foto verifizieren. Somit ist die Beobachtung mit einem Rest Ungewissheit behaftet.

Viele Grüße
Bulli

Hummeln hungern KiGaZw 12.05.2014 19:58

Ich füttere in so schlechten Zeiten im oder vor dem Vorbau oder mit meinem Futterhaus. Wird gut angenommen.

🖼 Bild nicht mehr verfügbar (ehemals: „[img:http://www.hummelfoto.de/privat/thumbs/KiGaZw-hummeln-fuettern.jpg“)]

Grüße KiGaZw (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Hummeln hungern Harry 12.05.2014 20:49

Starkes Design der Hummeleingang. Super. Mit Legosteinen gewöhne ich die Hummeln an die Futterstation.
[img:http://nabu-willich.de/wp-content/uploads/2014/05/Bombus-Flyer14a.jpg]

Hummeln hungern KiGaZw 12.05.2014 22:08

Danke Harry!

Dieser Eingang hat mehrere Vorteile:

* Die Klappe ist windgeschützt und bleibt so auch bei heftigeren Windstößen zu
* Die Hummeln versuchen nicht seitlich einzusteigen sondern gehen von Anfang an von unten durch die Klappe. Dadurch wird der Nesteingang an der richtigen Stelle markiert und die Hummeln können schneller mit der geschlossenen Klappe umgehen. Das lange "langsam schließen" der Hummelklappe entfällt, man kann zügiger schließen. Bei herkömmlichen Klappen versuchen es die Hummeln meist seitlich, hier versuchen sie es erst gar nicht. Der Eingang muss so also nicht neu markiert und gelernt werden.

Dazu habe ich vor ein paar Wochen ein kleines Video gemacht, das den schnellen Umgang mit der Hummelklappe (externer Link, nicht mehr verfügbar) zeigt. Der Film zeigt deutlich wo die Markierung des Nesteingangs ist. Unbeirrt wird die Klappe hoch gehoben und langes Suchen entfällt. Das Video wurde innerhalb einer Stunde gemacht am ersten Tag der zweiten Generation Arbeiterinnen.

Grüße KiGaZw

Hummeln hungern Harry 12.05.2014 22:48

Habe mir das Video angeschaut. Du hast recht, die Hummeln können bei deiner Konstruktion nur von unten anfliegen. Für mich ist es faszinierend wie die Hummeln es lernen, überhaupt mit der Klappe umzugehen. Nach meinen Beobachtungen, sind die mit Pollen beladenen Hummeln schlauer. Sie fliegen fast immer direkt von unten an. Die Nektarsammler lernen es zwar auch, haben aber viel öfter Fehlversuche.
Jungköniginnen stellen sich oft sehr unbeholfen an mit der Klappe umzugehen.
Finde deine Idee gut, die Frage ist nur: Müssen sie unbedingt in der Lernphase schnellstmöglich ins Nest kommen. Die Wiesenhummel auf dem Video drehte sich auch erst mal wieder um und nahm einen neuen Anlauf.
Legosteine als Futterquelle benutze ich nur so lange, bis die Hummeln den Rüssel der Futterstation gefunden haben, da ich die Legosteine nicht vor Ameisen schützen kann.

Hummeln hungern KiGaZw 13.05.2014 07:22

Hallo Harry!

Sag mal: Hast Du eine Bezugsquelle für Deine Futterstationen? Die will ich auch unbedingt mal ausprobieren.

Hast Du bei dieser Futterstation auch mal Wespen dran?

Grüße KiGaZw

Hummeln hungern Christian 13.05.2014 09:24

Die fliegen trotz dem Regen. Allerdings später, scheinbar sind sie morgens lange klamm. Kontrollen haben auch gezeigt, dass die Vorratshonigtöpfchen leer waren. hier kommt jeden Tag gelegentlich sie Sonne durch und es gibt Regenpausen.
2013 wars im Mai ja auch sehr kühl. So sehr dass keine Bienen flogen. Da waren die Vorratstöpfchen und alte Waben reichlich gefüllt. Hab da den verdacht, dass Bienen echt ne Konkurrenz darstellen.

Also, ich füttere zu. Mach es anders. Ich stell nen PET Flaschenverschluß gefüllt mit Fütter auf oder neben die Nistkugel. Den erneuere ich stets, weil die Hummeln reinkoten.

Christian

Hummeln hungern Harry 13.05.2014 13:01

Hallo Stefan, hallo Christian,
die Futterstationen lasse ich von einem Glasbläser anfertigen und vertreibe sie in meinem Shop. Es hat eine Weile gedauert bis wir die richtige Konstruktion gefunden hatten. Die Bedingung war, dass sie tropfenfrei und außerhalb vom Nest angebracht werden können, damit man nicht immer den Kasten aufmachen muss. Wie Christian sagt, koten die Hummeln ihre Fressnäpfchen voll.
Die Hummeln fliegen natürlich in den Regenpausen um auch Pollen zu sammeln, doch den Treibstoff für ihren Motor stelle ich ihnen zur Verfügung. Wespen hatte ich noch nicht an der Futterstation.
Andere Wildbienenarten und auch Honigbienen sind immer eine Futterkonkurrenz zu Hummeln. Wenn die Blütenkelche leer sind, sind sie leer.

Gruß Harry

Entwicklung von Steinhummeln 2014 Luca 12.05.2014 20:19

Hallo,
Habe am anfang april eine Steinhummel einfliegen sehen. Sie hatte eine Erdhummel verdrängt. Nun interessiert es mich wie mein Volk so steht. Ich musste es umbetten und wird gerade aufgefüttert.
Mein Volk besteht aus ca. 10 Arbeiterinnen und natürlich der Königin. Ihre Nektartöpfe wurden nach der umsiedlung wieder einigermaßen gefüllt und das nest bestand bei der umsiedlung aus ca. 20 Kokons und Töpfen