Beiträge aus 2014

Zwei seltsame Beobachtungen Peter 05.05.2014 18:06

Liebe Hummelfreunde, wir sind noch ganz neu dabei und ziemlich unerfahren. Seit diesem Jahr haben wir ein Hummelhaus auf dem Balkon und hatten Glück: Eine Erdhummel hat sich niedergelassen und wir haben seit einigen Wochen regen Flugbetrieb. Leider haben wir erst später von den Problemen mit Wachsmotten gelesen und bislang ist noch keine Klappe am Häuschen. Wir wollten das im nächsten Jahr auf jeden Fall nachrüsten, aber mittlerweile haben wir bereits eine Wächterin im Nest, die sofort Alarm schlägt, wenn wir nur den Deckel leicht anheben oder uns dem Einflugloch stark annähern.

Heute Morgen saß leider eine Motte im Eingangsbereich, ein Foto kann ich noch nachreichen. Sie reagierte nicht und schien heute Nacht erfroren zu sein. Vielleicht hat sie also nur die Wärme des Hauses gesucht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Hummeln sonst einen Feind mal eben auf dem Anflugklötzchen sitzen lassen. Die Motte saß mit dem Kopf nach vorne und dem Hinterteil zum Haus gewandt, ich konnte keine Eier oder sowas entdecken. Ist denn schon Mottenzeit, ich dachte die wäre erst, wenn die Völker groß sind und demnach stark duften? Was sagen die Experten?

Ansonsten konnte ich heute noch ein sehr seltsames Verhalten beobachten: Eine Hummel saß auf dem Anflugklötzchen vor dem Eingang und summte mit den Flügeln (kein Warnsummen, ich war außer Sicht). Sie machte das mehrere Minuten lang und machte immer Platz, wenn andere Hummeln ankamen. Eben war sie wieder draußen, habt Ihr eine Erklärung?

Jetzt bin ich ziemlich besorgt und wir haben auch keinen Stechschutz, sonst würde ich mal eben schauen, ob es im Nest normal aussieht. Allerdings hätte das für einen Laien zu denen ich noch zähle eh kaum Sinn.

Zwei seltsame Beobachtungen Luca 05.05.2014 20:07

Hallo Peter,

Liebe Hummelfreunde, wir sind noch ganz neu dabei und ziemlich unerfahren. Seit diesem Jahr haben wir ein Hummelhaus auf dem Balkon und hatten Glück: Eine Erdhummel hat sich niedergelassen und wir haben seit einigen Wochen regen Flugbetrieb. Leider haben wir erst später von den Problemen mit Wachsmotten gelesen und bislang ist noch keine Klappe am Häuschen. Wir wollten das im nächsten Jahr auf jeden Fall nachrüsten, aber mittlerweile haben wir bereits eine Wächterin im Nest, die sofort Alarm schlägt, wenn wir nur den Deckel leicht anheben oder uns dem Einflugloch stark annähern.
Da kannst du von ausgehen das dein Hummelvolk überdurchschnittlich weit entwickelt ist. Habe auch seit diesem Jahr einen Nistkasten, leider auch ohne Hummelklappe. Ist deiner ein Schwegler?
Heute Morgen saß leider eine Motte im Eingangsbereich, ein Foto kann ich noch nachreichen. Sie reagierte nicht und schien heute Nacht erfroren zu sein. Vielleicht hat sie also nur die Wärme des Hauses gesucht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Hummeln sonst einen Feind mal eben auf dem Anflugklötzchen sitzen lassen. Die Motte saß mit dem Kopf nach vorne und dem Hinterteil zum Haus gewandt, ich konnte keine Eier oder sowas entdecken. Ist denn schon Mottenzeit, ich dachte die wäre erst, wenn die Völker groß sind und demnach stark duften? Was sagen die Experten?
Leider ist die wahrscheinlichkeit hoch das sie bereits eier gelegt hat, Mottensaison geht wie alles dieses jahf etwas früher los. Es kann auch sein das deine Hummeln die Motte abgestochen haben, und entfernt haben.
Ansonsten konnte ich heute noch ein sehr seltsames Verhalten beobachten: Eine Hummel saß auf dem Anflugklötzchen vor dem Eingang und summte mit den Flügeln (kein Warnsummen, ich war außer Sicht). Sie machte das mehrere Minuten lang und machte immer Platz, wenn andere Hummeln ankamen. Eben war sie wieder draußen, habt Ihr eine Erklärung?
Vielleicht hat sie das nest gekühlt. Und luft eingefächert.
Jetzt bin ich ziemlich besorgt und wir haben auch keinen Stechschutz, sonst würde ich mal eben schauen, ob es im Nest normal aussieht. Allerdings hätte das für einen Laien zu denen ich noch zähle eh kaum Sinn.
Erdhummeln sind komplett friedlich, gehe ruhig an das nest wenn du ruhig bist sind sie es auch. Gefährlich werden können nur Baumhummeln, bei denen ein stechschutz empfehlenswert ist.

Ich öffnete heute mein steinhummelnest zur mottenkontrolle. Es gab eine menge ameisen dieses problem ist nun gelöst und ich hoffe es gab bei meinem volk keine beeinträchtigung.
Lg. Luca

Zwei seltsame Beobachtungen Peter 05.05.2014 21:21

Hallo Luca,

danke für Deine Antwort! Wir haben ein Hummelhaus von Der Wildtierfreund. Als wir die "Motte" fanden, war keine Wächterin zu sehen und das Hummelhaus war still, daher wissen wir nicht, ob die Hummeln sie abgewehrt haben.
Sind die Eier mit bloßem Auge zu erkennen? Welche Farbe/Form haben sie?

Hier sind auf jeden Fall die Fotos des Subjekts, vielleicht kann auch jemand Entwarnung geben:
🖼 Bild nicht mehr verfügbar (ehemals: „So fanden wir sie heute Morgen vor“)
Nach dem Rauswurf: 🖼 Bild nicht mehr verfügbar (ehemals: „Bild 1“), 🖼 Bild nicht mehr verfügbar (ehemals: „Bild 2“), 🖼 Bild nicht mehr verfügbar (ehemals: „Bild 3“), 🖼 Bild nicht mehr verfügbar (ehemals: „Bild 4“)

Wenn die Erdhummeln friedlich sind, werden wir die Tage auf jeden Fall einen Blick riskieren.
Im Notfall gibt es ja noch ein Gift, das die Wachsmottenlarven abtötet, allerdings würden wir das sehr ungerne einsetzen, da es auch andere Schmetterlingsarten tötet.

Viele Grüße

Peter

Zwei seltsame Beobachtungen Luca 05.05.2014 22:12
Hallo Peter,

danke für Deine Antwort! Wir haben ein Hummelhaus von Der Wildtierfreund. Als wir die "Motte" fanden, war keine Wächterin zu sehen und das Hummelhaus war still, daher wissen wir nicht, ob die Hummeln sie abgewehrt haben.
Sie sieht aus als hätte sie einen ordentlichen kampf gehabt, und als hätte sie einiges einstecken müssen. Ich denke deine hummeln haben die gefahr erkannt und besiegt. Dennoch heißt es: kontrollieren
Sind die Eier mit bloßem Auge zu erkennen? Welche Farbe/Form haben sie?
Ich selber habe noch nie welche gesehen, aber du müsstest sie erkennen können. Einfach mal googeln.

Hier sind auf jeden Fall die Fotos des Subjekts, vielleicht kann auch jemand Entwarnung geben:
🖼 Bild nicht mehr verfügbar (ehemals: „So fanden wir sie heute Morgen vor“)
Nach dem Rauswurf: 🖼 Bild nicht mehr verfügbar (ehemals: „Bild 1“), 🖼 Bild nicht mehr verfügbar (ehemals: „Bild 2“), 🖼 Bild nicht mehr verfügbar (ehemals: „Bild 3“), 🖼 Bild nicht mehr verfügbar (ehemals: „Bild 4“)
Bin ich froh das ich nich keine habe
Wenn die Erdhummeln friedlich sind, werden wir die Tage auf jeden Fall einen Blick riskieren.
Im Notfall gibt es ja noch ein Gift, das die Wachsmottenlarven abtötet, allerdings würden wir das sehr ungerne einsetzen, da es auch andere Schmetterlingsarten tötet.
Bei behandlung im nest tötest du wahrscheinlich nichts als das im nest.

Lg, Luca

Zwei seltsame Beobachtungen Christian 06.05.2014 13:22

Hi,
würde bei der Motte sicherheitshalber davon ausgehen, dass sie Eier gelegt hat, obwohl es ganz danach aussieht, als wären die Hummeln erfolgreich bei der Abwehr gewesen.

Es gibt die Theorie dass außen gelegte Eier hineingeschleppt werden können. Andere meinen es sei unmöglich.

Aggressivität von Hummeln:
Wenns ne Kryptarum Erhummel is, dann garantiere ich Dir nen Stich! Und zwar in die Augenbraue.
Steinhummel, weil die im Zusammenhang genannt wurden: In einem Jahr kann ich die Nistkugel ohne Probleme öffnen. Aber 2011 z.B. waren die richtig aggressiv, nicht nur bei mir. Die verfolgten mich hartnäckig und zu dritt, bis 15m vom Nest weg. Also verlass Dich nicht drauf dass sie friedlich sind, nicht bei Erdhummeln. Meine, Du kannst es versuchen, vielleicht gelingts. Tatsächlich machen wir hier z.T. gegensätzliche Erfahrungen.
Aber auch die Dunkle Erdhummel und die Helle hat sich schon in meinen Stichschutz verhakt und versucht zu stechen.

Nochmal zu den Motten:
Die fressen von unten nach oben. Wenn Du kontrollierst betrachte die alten Waben zuerst. Kontrolliere dann bitte jeden Tag, das Volk schonen zu wollen, könnte den Untergang bedeuten. Sobald Du die ersten Raupen siehsts ist höchste eile geboten. Ein gutes Zeichen sind auch die harten Fäden, die es unmöglich oder sehr schwer machen, die Kugel zu öffnen. Damit durchziehen die Raupen das ganze Nest. Allerdings, wenn die schon oben drin sind isses zu spät.
Hab die Zweifel ob BT andere Schmetterlinsraupen schädigt. Gut, ich kann mich irren. Aber das Bakterium müsste erstmal zu ihnen gelangen, dann mit der Nahrung aufgenommen werden und dann ists auch noch max 10 Tage aktiv. Ich hab da keine Bedenken.
Außerdem genügt eine minimale Menge, nur ein geringer Teil gelangt in die Luft.

Als Anfänger hatte ich auch nur einen Kasten. Da hab ich in der Mottensaison abends den Kasten verschlossen. Denn Motten dringen Nachts ein. Ideal is Papier vom Wespennest, muss nicht dick sein, nur den Eingang verschließen. Morgens können die Hummeln das selbstständig entfernen.

Dann noch viel Erfolg.
Halt uns am Laufenden!

Christian

Zwei seltsame Beobachtungen Bulli 07.05.2014 00:47
Seit diesem Jahr haben wir ein Hummelhaus auf dem Balkon [ ... ]
Ansonsten konnte ich heute noch ein sehr seltsames Verhalten beobachten:
Eine Hummel saß auf dem Anflugklötzchen vor dem Eingang und summte mit
den Flügeln (kein Warnsummen, ich war außer Sicht). Sie machte das mehrere
Minuten lang und machte immer Platz, wenn andere Hummeln ankamen. Eben
war sie wieder draußen, habt Ihr eine Erklärung?

Gestern war es hier knapp über 20 Grad und die Hummeln fächeln schon?
Ich vermute der Balkon ist zu heiß für ein Hummelnest.
Die Grenze für Hummeln ist ca. 40 Grad im Nest. Darüber kann das gesamte Nest plötzlich den Hitzetod sterben.
Fächeln verbraucht viel Energie. Die meisten Hummeln fächeln unsichtbar im Inneren des Hummelnistkastens, so dass es sich lohnen könnte Zuckerwasser (Die Mischverhältnisse der Zucker kennst du?) zuzufüttern, wenn Hummeln schon vor dem Eingang fächeln.

Erdhummelnester werden mitunter sehr groß, so dass sowieso gute Belüftung notwendig ist. Vor der Internetzeit waren die Nisträume für Erdhummeln 35x35x30 cm groß, manchmal noch größer. Nur der Nistraum!
Das "Hummelhaus Natur", das anscheinend das Haus der Wahl war, hat einen recht kleinen Nistraum. Schau bitte was du im Internet unter "Klimaaufsatz" für Hummelnistkästen findest und versuche so etwas umzusetzen. Drahtgeflecht/Drahtgewebe mit Maschenweite 0,5mm gibt es z. B. beim Auktionshaus mit dem e. Nasse Decken können helfen, habe ich gelesen.

Wenn du den Kasten öffnen willst, um z. B. eine Leitung mit Temperaturfühler eines Thermometers hinein zu tun oder Veränderungen durchzuführen ... die Hummeln sind ruhiger wenn es dunkel und kühl ist. Also irgendwann in der Nacht. Nach dem Öffnen des Deckels kann man ein paar Schritte zurück gehen und einige Minuten warten, damit sich die Hummeln an den offenen Kasten gewöhnen.

Wachsmotten ... haben einen Eierlegeaparat, der noch nach dem Tod Eier legen kann (siehe bei www.hummelfreund.com). Kann, nicht muss.

Ich drücke dir die Daumen.

Zwei seltsame Beobachtungen Peter 07.05.2014 12:52

Danke für Eure bisherige Hilfe!

Gestern war ein spannender und wirklich aufregender Tag für uns: Wir haben uns von Neudorff "Raupenfrei Xentari besorgt" und abends eine Sprühflasche mit Wasser und einem Teil des Mittels gemischt. Wir haben uns dann gut geschützt an den Kasten gemacht und die Hummeln blieben relativ gelassen. Es gab natürlich das drohende Summen, aber beim Entfernen der Nistwolle flogen die Hummeln eher verwirrt ums Nest und Angriffe konnten wir keine beobachten. Leider dauerte die Aktion fast vierzig Minuten, da die Wolle verklebt war und wir natürlich keine Hummel zerquetschen wollten. Am Ende haben wir aber dann die Wachstöpfchen gesehen und konnten das Mittel aufbringen. Leider saß unsere Königin auch ganz unten im Nest (logisch eigentlich, aber ich dachte, dass sie beim Einsprühen abhaut) und wurde dementsprechend auch nass. Wir hatten dann einen furchtbaren Moment, weil sie sich nicht mehr regte. Dafür waren die Arbeiterinnen aber fidel und liefen über sie, es sah wirklich aus, als wäre es das gewesen. Wir berührten die Königin dann vorsichtig und sie bewegte sich, allerdings wirkte sie geschwächt. Nach dem Eintrocknen des Raupenfrei hatte sich die Königin aber auf jeden Fall bewegt und wir waren beruhigt.

Der Witz war dann, als ich meiner Freundin die Schutzbrille in der Wohnung abnahm: Genau in diesem Moment krabbelte eine unentdeckte Hummel los und stach ihr genau ins Augenlied. Auch wenn hier der Tipp mit der Augenbraue kam, wir würden das als Vorhersage gelten lassen ;). War natürlich auch ein Schreck und ich hatte vorher noch eine Hummel im ungeschützten Nacken sitzen, die aber nicht stach... so kann es gehen. Hoffentlich hat sich die Aktion gelohnt und wir haben unserem Volk geholfen, es tat mir furchtbar leid, wie aufgeregt sie waren und dass wir die Königin mit dem Zeug benetzen mussten!

Kennt Ihr das Totstellen der Königin? Den Moment werde ich wohl nicht so rasch vergessen.
Und würdet Ihr in einigen Wochen den Vorgang mit dem Raupenfrei wiederholen?

Zum Wärmeproblem: Der Balkon schaut nach Süden und bekommt in der Tat sehr viel Sonne ab. Durch ein Plastikdach entsteht auch recht hohe Stauwärme, die Sonne erwischt das Haus dann aber nicht mehr, wenn sie im Zenit steht. Dennoch planen wir schon jetzt das Haus zu beschatten. Wie wir das genau bewerkstelligen ist noch nicht klar, ein Baldachin oder ein Schirm schweben uns vor. Im Nachhinein ärgeren wir uns auch, dass wir keine Wachsmottenklappe oder direkt ein größeres Haus gekauft haben, aber wir haben ehrlich gesagt nicht an eine so mühelose Besiedlung geglaubt und wollten die Kosten angemessen halten - jetzt sehen wir das anders.

Den Tipp mit dem Zuckerwasser greife ich gerne auf. Bislang habe ich von Duplosteinen und Fruchtzucker gelesen, das genaue Mischverhältnis kenne ich aber nicht.

Zwei seltsame Beobachtungen KiGaZw 07.05.2014 15:24

Hallo Peter!

Keine Sorge, die Königin wurde nur "nass", da brauchst Du nicht aufpassen oder Dir Sorgen machen. Du brauchst auch nicht so genau die Waben frei legen. Hummelhaus auf, einiges vom Nistmaterial vorsichtig abheben und dann sprühen. Die Hummeln tragen das dann selbst durch das ganze Nest. Auch die Belüftungslöcher des Hauses von innen ein sprühen, da suchen Abends gerne Wachsmotten dran herum.

Das mit dem Stich ist doof, gute Besserung! Im Laufe der Jahre legt sich das, ich hantiere auch bei den relativ aufgeregten Baumhummeln stets ohne Stechschutz. Bei der Nestkontrolle: Helle Kleidung tragen und die Hummeln niemals "an atmen". Hummeln fühlen sich bedroht, wenn sie das mittlere Bein heben oder (nächste Stufe) sich auf den Rücken legen und Dir den Stachel zeigen.

Bitte sorge Dich um wirklich gute Beschattung. Ab 40 Grad schmilzt Wachs (Ende des Hummelvolkes), in der Kiste sind immer deutlich mehr Grad als außen. Kannst ja mal einen Thermometer ins Hummelhaus legen.

Rezept für Zuckerwasser findest Du z. B. bei mir (externer Link, nicht mehr verfügbar).

Alles Gute mit den Damen!

KiGaZw

Zwei seltsame Beobachtungen Christian 07.05.2014 15:30

Hi,
ab einer gewissen Nestgröße zieht sich, jedenfalls bei meinen Völker, die Königin bei Störungen zwischen die waben zurück. Also is alles ganz normal.
Nur: 40min is verdammt lang. Verwende ggf ne Schere aus dem Verbandskasten. Vorsichtige die lockere Schicht der Kugel wegklappen. Dann Schnipp Schnapp eine Linie durch, zur Seite klappen, Sprühen (vielleicht noch ein Foto) dann alles wieder zu. Der schaden an der Außenhülle ist gering uns schnell repariert.

Dauert keine 2 Minuten.

Zwei seltsame Beobachtungen Bulli 07.05.2014 21:36
Zum Wärmeproblem: Der Balkon schaut nach Süden

Oh, je.

und bekommt in der Tat sehr
viel Sonne ab. Durch ein Plastikdach entsteht auch recht hohe Stauwärme, die
Sonne erwischt das Haus dann aber nicht mehr, wenn sie im Zenit steht. Dennoch
planen wir schon jetzt das Haus zu beschatten. Wie wir das genau bewerkstelligen
ist noch nicht klar, ein Baldachin oder ein Schirm schweben uns vor. Im Nachhinein
ärgeren wir uns auch, dass wir keine Wachsmottenklappe oder direkt ein größeres
Haus gekauft haben, aber wir haben ehrlich gesagt nicht an eine so mühelose
Besiedlung geglaubt und wollten die Kosten angemessen halten - jetzt sehen wir
das anders.

Den Tipp mit dem Zuckerwasser greife ich gerne auf. Bislang habe ich von Duplosteinen
und Fruchtzucker gelesen, das genaue Mischverhältnis kenne ich aber nicht.

Bei mir geht der Balkon nach Westen raus. Ein überleben eines Hummelvolkes wäre aber dennoch nicht möglich auf Grund der hohen Temperaturen, die ich im letzten Jahr gemessen habe.

2012 oder 2013 wurde in diesem Forum von einem Hummelnest auf einem nach südwesten ausgerichteten Balkon berichtet. Das Volk war von einem Tag auf den anderen komplett mit allen Tieren in der Nisthöhlung verstorben. Es war Sommer.

Die einzigen Möglichkeiten, auf die ich bzgl. eines zu heißen Balkons gekommen bin, sind:
- Kühlschrank auf den Balkon stellen und Hummelhaus in den Kühlschrank. Loch durch die Isolation, Schlauch vom Hummelhaus durch das Loch legen, damit die Hummeln ein- und aus fliegen können. Eine aktiv kühlende Kühlbox fürs Auto wird vermtl. nicht reichen. Ach ja, den Bereich wo die Wärme abgegeben wird mit Lüftern kühlen. Der Kühlschrank soll ja keinen Hitzetod sterben.
- Hummelhaus in die Wohnung holen, Loch durch die Wand zum Balkon und Schlauch von Hummelhaus durch die Wand legen.

Hört sich alles komisch an. Stimmt's?
Hummeln holen kein Wasser, um die Waben aktiv zu kühlen. Das Wasser was sie unbedingt brauchen, nehmen sie mit dem Nektar auf.

Die Kühlung eines Hummelnestes erfolgt durch die Anlage des Nestes unter der Erde oder direkt auf der Erde (wenn in Grasbüschel). Hummeln suchen hauptsächlich unter oder im Schatten von Büschen oder "aufstrebenden" Gewächsen.
Erdhummeln legen ihre Nester in der Erde an. Ich messe gerade die Temperatur in 25-30 cm Tiefe. Dort ist es zur Zeit 11 Grad Celsius.
Ausnahme sind Baumhummeln, die in Baumstämmen in Mitten der Laubkrone von Bäumen nisten und in der Regel vor dem heißen Hochsommer schon fertig sind mit der Erzeugung der nächsten Jungköniginnengeneration.

Habt ihr ein Zimmer nach Norden raus, wo man den Hummelkasten auf der Fensterbank befestigen kann? Oder gibt es einen Nachbarn unten, der erlaubt den Kasten an einer günstigen Stelle aufzustellen?

Zuckerwasser für Hummeln besteht aus 2 Teilen Fruchtzucker (Fructose ohne weitere Zusätze), 1 Teil Haushaltszucker (Raffinadezucker). Theoretisch kann man von 1,5 Teile Wasser (66%ige Lösung) bis 9 Teile Wasser (25%ige Lösung) hinzugeben. Empfohlen werden 1,5 Teile bis 3 Teile Wasser (50%ige Lösung).
Jeder macht so ein wenig etwas anderes.
- einige reduzieren den Fruchtzuckeranteil, so dass sie z. B. 1:1:1 (66%ig) oder 1:1:2 (50%ig) mischen
- einige erhöhen den Wasseranteil, so dass eine Lösung zwischen 50%ig und 25%ig entsteht. Ein niedriger Zuckeranteil wird anscheinend schneller akzeptiert. Nachdem die Lösung und die Darreichung in einem Legostein (zuerst keinen Puplo-Stein nehmen) funktioniert, kann man die Zuckerkonzentration erhöhen.

Lego-Stein: Ich nehme entweder 2x2 Rundsteine oder mehrere einreihige Legosteine (1x2, 1x4, 1x6) und stecke sie z. B. zusammen auf eine Platte (z. B. 4x4 oder 6x4). Bei beiden plumpsen die kleinen Hummeln nicht in die Zuckerlösung, wenn man sie nicht ganz voll macht. Dennoch können sie bis unten ran kommen.

Gemeint sind die Gewichtsanteile (nicht die Volumenanteile). Näheres bei Hummelfreund.com und Das-Hummelhaus.de.

Viel Glück

Nochmal zum Balkon Christian 08.05.2014 09:06

Vielleicht bietet sich an den Kasten zu verschieben. Geht vom Balkon ne Treppe herunter? So Schritt für Schritt.

Oder wenn Du Bekannte hast mit Garten in mindestens 5km Entfernung: Dort stellst Du den Kasten 1 Woche auf.
Vorher veränderst Du das Einflugloch: Pappkarton mit Linien. Das bedeutet: die Hummeln verlassen den Kasten und müssen plötzlich durch nen Karton kriechen. Eingang hat sich verändert: Also Orientierungsflug und fertig. Nur muß die ganze Umgebung neu sein. Weil manche Arten bis zu 2km fliegen empfehle ich 5km Abstand.

Nach einer Woche holst Du den Kasten wieder, veränderst den Einflug und stellst ihn an geeigneter Stelle wieder auf. Zur Veränderung: Also mussten die Hummeln zuvor nach links in den Karton abbiegen lässt Du sie nun nach rechts weg.
Ich hab da nen schmalen Karton den ich auf den Kasten über das Einflugloch hintackere. Klar dass der Karton das Flugloch nicht verschließt sondern ein Loch zum reinkriechen hat. Wenn man so will verlängere ich die Einlaufröhre um 7 cm. Auf den Karton klebe ich noch nen größeren und male mit Edding Muster und Linien darauf. Beim zweiten versetzen krabbeln die Insekten also in ne neue Richtung und wenn sie nen neuen Orientierungsflug machen, dann sehen sie komplett neue Muster zum einprägen.
Is alles sehr einfach wenn man weiß wie die Tiere ticken.

Ich würd an Deiner stelle das versetzen versuchen. so wie Du schreibst besteht echt akute Gefahr, dass die Hummeln wenns warm ist den Hitzetod erleiden. Am Balkon staut sich ja allzuoft die Wärme.
Is vielleicht noh was unklar? Dann schreib bitte.
Viel Erfolg
Christian

Nochmal zum Balkon Peter 08.05.2014 12:20

Danke für Eure Mühe und die umfangreichen Ausführungen. Ich habe jetzt nochmal genauer geschaut, der Balkon zeigt nach Süd-West, ist also nicht unbedingt viel besser, aber ein Südbalkon ist es nicht. Dazu ist er an der einen Seite und nach vorne hin komplett offen, so dass Luftzirkulation entsteht, sofern ein Lüftchen geht.

Wir haben eine Mietwohnung und können nicht die Nordseite des Hauses für das Nest nutzen. Unsere Nachbarn haben den Balkon ähnlich wie wir und so gut sind wir auch nicht bekannt, so dass ich sie nicht um den Gefallen bitten könnte, das Haus zu übernehmen.

Die weiteren Vorschläge die Hummeln wegzugeben möchte ich ungerne umsetzen. Wir machen uns einige Mühe und sind in kurzer Zeit echte Hummelfans geworden und möchten das Volk behalten. Für uns geht das Wohl der Tiere aber gewiss vor unseren Wünschen nach den kleinen Mitbewohnern. Aber wenn wir das Nest mit einem Baldachin wirklich aus der Sonne haben, dürfte das doch viel bringen, oder? Wenn man dann noch an heißen Tagen Nahrung anbietet und vielleicht den Deckel öffnet, sollte das ebenfalls helfen. Ich habe gestern schon nach einem Thermometer geschaut, das wir dann bei der nächsten Kontrolle einsetzen können.

Ist natürlich blöd, dass ausgerechnet eine Erdhummel in einem freihängenden Häuschen eingezogen ist, denn die Kühle der Erde können wir nicht annährend erreichen.

Sehr Ihr als Profis wirklich keine Chance, dass wir das Haus behalten können?

Nochmal zum Balkon KatrinS 08.05.2014 14:17

Hallo,

ich fand die Idee mit dem Kühlschrank gar nicht mal so übel...

Aber es gibt grosse Kühlboxen, die sind nicht ganz so teuer wie ein Kühlschrank.
Am besten wäre eine aus Styropor mit relativ dicken Wänden. Ich hatte mir eine solche mal besorgt für den Umzug mit meinem Aquarium, für die Fische, wir sind im Winter bei extremen Minusgraden umgezogen. Dann würde ich es mit einer solchen versuchen und ein Loch für den Eingang bohren.

Dann gibt es doch auch diese Gel-Hot-Cool-Pads in verschiedenen Grössen oder auch andere aus Plastik, die man mit Wasser füllen kann. Man braucht natürlich mehrere davon. Wenn man die regelmässig austauscht und nachts dann wieder in den Tiefkühler packt, könnte das auch schon einige Grad bewirken. Dazu natürlich Beschattung.

Gruss Katrin

Nochmal zum Balkon Christian 08.05.2014 16:06

Naja, kommt darauf an wieviel Mühe Du Dir machen möchtest: Kühlbox/Lüften etc. Aber wehe Du hast mal einen Tag keine Zeit, Überhitzung geht schnell.
Der Hammer sind Tage wie im Sommer 2010: 35 Grad, da hatten meine Erdhummeln trotz Schatten den ganzen Tag zu fächeln.
Öffnen des Deckels birgt wieder die Gefahr, dass Fleischfliegen eindringen. Das mach nur im alleräußersten Notfall!

Also ich dachte nicht das Nest wegzugeben. Das wäre ja ne Kapitulation. Es gibt immer nen Weg.
Nur, wenn Dus gleich in den Garten/Schatten stellst fliegen die Insekten eben den alten Standort an. Zu Freunden stellen wäre nur ne Abgewöhnung. Ne Woche bei Freunden und dann wieder zurück, neu umgewöhnen.

Nochmal zum Balkon Bulli 08.05.2014 21:29
Sehr Ihr als Profis wirklich keine Chance, dass wir das Haus behalten können?

Doch, dazu sehe ich aber nur die Möglichkeit aktiv zu kühlen.
Dieses Jahr habe ich mir dazu mehr Gedanken machen müssen, weil eine Baumhummelkönigin zur Fußgängerin geworden war und ich dennoch ein Nest anbieten wollte.

Ich dachte daran aus 60mm dicken XPS Isolationsplatten (Styrodur oder Jackodur, ca. 7 Euro pro Platte; KEIN Styropor!) eine Kiste zu zimmern (die Platten lassen sich verschrauben und zusätzlich mit Baumontagekleber verkleben), und dann ein Kühlelement mit Lüfter aus dem Deckel einer Kühlbox (ca. 40 Euro pro Stück) herauszusägen und in den XPS-Deckel einzusetzen. Natürlich so, dass dieser Einsatz auch mit 60 mm dickem XPS abgedeckt werden kann, wenn nicht benötigt.
XPS-Platten sind etwa 120x60 cm groß. Aus drei Platten kann man also eine Kiste zimmern, in die das ganze Hummelhaus hinein passt. Du musst allerdings verhindern, dass die Hummeln in die Kühlung geraten (Gitter/Drahtgeflecht) und dass das Schwitzwasser, was sich an den Kühlrippen bilden wird, nicht ins Nest tropft, sondern aufgefangen wird ... und am besten durch einen mit Docht verstopften Schlauch herauslaufen kann.

Allerdings weiß ich nicht ob ein Kühlelement ausreicht. Auf jeden Fall sollte auch die Kiste möglichst wenig Sonnenlicht abbekommen.
Je mehr Luftbewegung an der Heißen Seite des Kühlemements ist, um so kühler die kalte Seite.
Auch ist mir nicht klar, ob ein Entlüftungsloch für die Belüftung des Nestes nötig ist. Vermutlich ja. Eventuell braucht man dann einen passiven Wärmetauscher, damit durch das Entlüftungsloch nicht alle Kälte verloren geht, sondern die kühle Abluft die warme Frischluft abkühlt. Die kühle Frischluft kann dann in den Einlaufschlauch gepumpt werden. Dazu braucht man bestimmt auch einen oder zwei Lüfter, die die Luft durch den Wärmetauscher blasen.

Kannst du dir das vorstellen zu realisieren?

Nochmal zum Balkon Ziggy 09.05.2014 11:48
Sehr Ihr als Profis wirklich keine Chance, dass wir das Haus behalten können?

Doch, dazu sehe ich aber nur die Möglichkeit aktiv zu kühlen.
Dieses Jahr habe ich mir dazu mehr Gedanken machen müssen, weil eine Baumhummelkönigin zur Fußgängerin geworden war und ich dennoch ein Nest anbieten wollte.

Ich dachte daran aus 60mm dicken XPS Isolationsplatten (Styrodur oder Jackodur, ca. 7 Euro pro Platte; KEIN Styropor!) eine Kiste zu zimmern (die Platten lassen sich verschrauben und zusätzlich mit Baumontagekleber verkleben), und dann ein Kühlelement mit Lüfter aus dem Deckel einer Kühlbox (ca. 40 Euro pro Stück) herauszusägen und in den XPS-Deckel einzusetzen. Natürlich so, dass dieser Einsatz auch mit 60 mm dickem XPS abgedeckt werden kann, wenn nicht benötigt.
XPS-Platten sind etwa 120x60 cm groß. Aus drei Platten kann man also eine Kiste zimmern, in die das ganze Hummelhaus hinein passt. Du musst allerdings verhindern, dass die Hummeln in die Kühlung geraten (Gitter/Drahtgeflecht) und dass das Schwitzwasser, was sich an den Kühlrippen bilden wird, nicht ins Nest tropft, sondern aufgefangen wird ... und am besten durch einen mit Docht verstopften Schlauch herauslaufen kann.

Hallo,
zum Wärmeschutz gibt es Grasziegel mit viel Erde.
Eine Schubkarre voll 20 mal 20 oder Spatenbreite,troknen lassen dann aufbauen .
und dann berieseln mit einen Zimmerbrunnen oder bespühen.
mfg Ziggy

Allerdings weiß ich nicht ob ein Kühlelement ausreicht. Auf jeden Fall sollte auch die Kiste möglichst wenig Sonnenlicht abbekommen.
Je mehr Luftbewegung an der Heißen Seite des Kühlemements ist, um so kühler die kalte Seite.
Auch ist mir nicht klar, ob ein Entlüftungsloch für die Belüftung des Nestes nötig ist. Vermutlich ja. Eventuell braucht man dann einen passiven Wärmetauscher, damit durch das Entlüftungsloch nicht alle Kälte verloren geht, sondern die kühle Abluft die warme Frischluft abkühlt. Die kühle Frischluft kann dann in den Einlaufschlauch gepumpt werden. Dazu braucht man bestimmt auch einen oder zwei Lüfter, die die Luft durch den Wärmetauscher blasen.

Kannst du dir das vorstellen zu realisieren?
Überhitzungsprävention Kati 09.05.2014 13:05

Hallo alle zusammen,
ich würde mich auch mal eben zu Wort melden (die einäugige Freundin von Peter).
Ich merke, hier gibt es viele kreative Ansätze, kühlende Hummelhäuser zu bauen.
Bevor wir jetzt zu solarangetriebenen Wasserkühlungssystemen von PCs kommen:

- Wir wohnen recht nah der Innenstadt, dritter Stock/Dachgeschoss. Also staut sich allein in der Wohnung im Sommer die Hitze.
- Unser Balkon ist nur ca. 2m x 1,30m klein.
- Er hat keine Stromanschlüsse. In der Wohnung nahe des Balkons ist auch keine. :(
- Abgedeckt wird er durch durchsichtige Stegplatten mit Metallgestänge.
- Er ist nach Süd-West gerichtet. Das Hummelhaus ist an die Wand geschraubt, die ebenfalls nach Süd-West gerichtet ist (Unsere Erdhummel ist dort tatsächlich selbst eingezogen).
- Werkzeug oder ähnliches ist bei uns nur das nötigste wie Hammer und Schraubendreher vorhanden, das gilt auch für unser Talent zum Basteln und Schrauben :D

Für uns bieten sich also leider nur einfache Optionen:
- Über das Metallgestänge, direkt unter die Stegplatten, schattenspendende Decken hängen, eventuell Alufolie unter die Stegplatten kleben, um die Hitze zu reflektieren.
- Kühlakkus/Kalte Decken auf das Dächlein legen.
- Zuckerlösung anbieten, um die kleinen Damen zu stärken. Danke für die Mischung an KiGaZw.
- zu Ah Mucen Cab beten, dass der Sommer nicht so heiß wird.
- Dach aufklappen, um die Luftzirkulation zu steigern. Danke für den Tipp mit den Fliegen: Mit Fliegengitter über der Öffnung Ungeziefer fernhalten (?).
- Beschaffung eines Thermometers zur Kontrolle, ab wann die Hummeln bei uns anfangen zu fächern. Wäre die Frage, wo man den Fühler innen positionieren muss: Unmittelbar neben dem Nest oder nur in der Wolle?

Viele Grüße
Kati

Überhitzungsprävention Ziggy 09.05.2014 13:38
Hallo alle zusammen,
ich würde mich auch mal eben zu Wort melden (die einäugige Freundin von Peter).
Ich merke, hier gibt es viele kreative Ansätze, kühlende Hummelhäuser zu bauen.
Bevor wir jetzt zu solarangetriebenen Wasserkühlungssystemen von PCs kommen:

- Wir wohnen recht nah der Innenstadt, dritter Stock/Dachgeschoss. Also staut sich allein in der Wohnung im Sommer die Hitze.
- Unser Balkon ist nur ca. 2m x 1,30m klein.
- Er hat keine Stromanschlüsse. In der Wohnung nahe des Balkons ist auch keine. :(
- Abgedeckt wird er durch durchsichtige Stegplatten mit Metallgestänge.
- Er ist nach Süd-West gerichtet. Das Hummelhaus ist an die Wand geschraubt, die ebenfalls nach Süd-West gerichtet ist (Unsere Erdhummel ist dort tatsächlich selbst eingezogen).
- Werkzeug oder ähnliches ist bei uns nur das nötigste wie Hammer und Schraubendreher vorhanden, das gilt auch für unser Talent zum Basteln und Schrauben :D

Für uns bieten sich also leider nur einfache Optionen:
- Über das Metallgestänge, direkt unter die Stegplatten, schattenspendende Decken hängen, eventuell Alufolie unter die Stegplatten kleben, um die Hitze zu reflektieren.
- Kühlakkus/Kalte Decken auf das Dächlein legen.
- Zuckerlösung anbieten, um die kleinen Damen zu stärken. Danke für die Mischung an KiGaZw.
- zu Ah Mucen Cab beten, dass der Sommer nicht so heiß wird.
- Dach aufklappen, um die Luftzirkulation zu steigern. Danke für den Tipp mit den Fliegen: Mit Fliegengitter über der Öffnung Ungeziefer fernhalten (?).
- Beschaffung eines Thermometers zur Kontrolle, ab wann die Hummeln bei uns anfangen zu fächern. Wäre die Frage, wo man den Fühler innen positionieren muss: Unmittelbar neben dem Nest oder nur in der Wolle?

Viele Grüße
Kati

Prima Antwort Kati,ihr macht das schon 3Augen sehen mehr wie 2.
mfg Z

Jungköniginnen werner 06.05.2014 10:19

Hallo! Habe Gestern festgestellt das bei den Wiesenhummeln Jungköniginnen im Kasten sind,eigentlich sehr früh.

Jungköniginnen Christian 06.05.2014 13:01

Hallo! Habe Gestern festgestellt das bei den Wiesenhummeln Jungköniginnen im Kasten sind,eigentlich sehr früh.

2003 oder so war das Frühjahr wie in diesem Jahr. da hatten die Wiesenhummeln tatsächlich schon im Mai Nachwuchs. Leider existiert das Forum mit dem Bericht nicht mehr.
wann wurde denn das Nest gegründet?

Erste Ansiedelungsversuche Markus 06.05.2014 10:50

Hallo Zusammen,
Habe mein Häuschen (siehe Bild) nun seit 5 Tagen stehen und schon 3 Ansiedelungen versucht .

1. Erdhummel (wahrscheinlich)
Ist nach 5 Minuten Inspektion rasch weggeflogen
2. Erdhummel
Blieb ca. 20 Minuten und hat anschließend lange den Wiesenboden hinterm Kasten in 1-2 Meter Entfernung untersucht. Hat das was zu bedeuten?
3. Kleine schwarze Hummel, die sich zuvor im Komposthaufen versteckt hat.
Nach ca. 15 Minuten ein zaghafter Abflug. Sah nicht nach eindeutigem Orientierungsflug aus.

Meine Vorgangsweise:
Hummel in einer Kartonröhre einfangen, dann im Vorbau an die Einlaufröhre halten und abwarten bis sie sich rein wagt. Das Loch mit Schaumstoff zugestopft, Klappe des Vorbaus geschlossen und 5 Minuten gewartet.
Dann hab ich Klappe wieder geöffnet, den Schaumstoff entfernt und Klappe wieder geschlossen.
D.h. die Hummel muss durchs Einflugloch wieder raus.
Das Einflugloch habe ich mit Moss und Steinchen zwecks Eigenansiedelung und Orientierung verziert.

Sollte jemals eine Hummel "einziehen" frage ich mich, wie das mit der stufenweisen Klappenangewöhnung funktionieren soll. Was kann man da der Hummel zutrauen? Wie lange kann die Klappe offenbleiben?

Noch eine Frage:
Gibt es eine un/günstige Tageszeit zur Ansiedelung?

Danke!
hg
Markus
[img:http://www.mistelbacher.at/Hummelkasten.jpg]

Erste Ansiedelungsversuche Tanja 06.05.2014 11:33

Hallo Markus!

Ich bin auch ein Neuling, aber ich hatte heuer schon eine Erdhummelköigin für 3 Wochen... wer weiß wo sie dann abgelieben ist.
Ich habe ihr die Hummelklappe aber noch bei bringen können. Du brauchst Zeit dafür, sag ich dir schon gleich. Wenn du eine Hummel hast, dann lass sie am Besten die ersten beiden Tage mit voll geöffneter Klappe ein und aus fliegen. Am dritten Tag senkst du die Klappe wenn die Hummel drin ist ca. 2 mm ab. Am vierten Tag wieder 2 mm usw. Deine Hummel sollte sich aber beim Absenken immer im Kasten befinden. So hats meine auch leichter gelernt. Am besten stützt du sie mit einem Draht ab, damit sie dir nicht komplett zufällt. So habs ich ihr beigebracht. Zum Schluss war nur noch die Drahtstärke offen, wenn sie gelernt hat die Klappe dann von Innen und Außen zu öffnen, kannst du den Draht am nächsten Tag entfernen. Vielleicht gibts auch noch andere Methoden, aber bei mir hat diese gut funktioniert. Hummeln haben wie ich finde mehr Geduld wie z.B. Wespen. Ich glaube die würden es nie lernen.
Viel Glück beim Ansiedeln!!! Wir konnten gestern auch noch eine Steinhummelkönigin ansiedeln. Jetzt ist nur zu hoffen das sie bleibt.

Lg. Tanja

Erste Ansiedelungsversuche Christian 06.05.2014 12:59

Hi Markus

Habe mein Häuschen (siehe Bild) nun seit 5 Tagen stehen und schon 3 Ansiedelungen versucht:

Zeitlich hast Dus sehr spät aufgestellt. Bei mir z.B geht da schon lange nix mehr, je nachdem. Also ärger Dich nicht, wenn nix mehr läuft.

2. Erdhummel
Blieb ca. 20 Minuten und hat anschließend lange den Wiesenboden hinterm Kasten in 1-2 Meter Entfernung untersucht. Hat das was zu bedeuten?

Bei der Art gilt ja grundsätzlich, dass sie unglaublich wählerisch sind. Das Verhalten kenn ich und bedeutet...tja, manchmal legen die nen grottigen Abflug hin und habens angenommen. Dieses Jahr hab ich gesehen, wie nach drei Tagen ungefähr eine zurück kam, reinlief ewig drin blieb. Aber keine Ansiedlung, jetzt is ne Steinhummel drin.

3. Kleine schwarze Hummel, die sich zuvor im Komposthaufen versteckt hat.
Nach ca. 15 Minuten ein zaghafter Abflug. Sah nicht nach eindeutigem Orientierungsflug aus.

könnt aber einer gewesen sein. Solange sie nicht in Panik abflog.

Abwarten. Leg doch ne Faser Rasenmoos in den Eingang oder Mehl zum markieren.

Noch eine Frage:

Gibt es eine un/günstige Tageszeit zur Ansiedelung?

Ich hab die meisten Ansiedlungen am Vormittag. aber auch wenn nach trüben Wetter Nachmittag die Sonne herauskommt. Jedenfalls warte ich manchmal 30 min und dann kommen gleich zwei bis drei Tiere gleichzeitig.

Viel Erfolg.

Christian

Erste Ansiedelungsversuche Markus 16.05.2014 13:21

Vielen Dank für eure Antworten.
Bis jetzt ist nichts gelungen, ich hatte 5 Ansiedelungsversuche, einige sind mir auch beim Einsetzen entkommen.
Momentan ist auch noch kaltes und schlechtes Wetter, hab schon ewig keine Hummel mehr gesehen.

Noch 2 Fragen hätte ich noch:
Ich hab hinter die Steinchen und das Moos ein knall-gelbes Papier gelegt, quasi als farbliche Markierung.
Kann das helfen?

Ich hab gelesen es gibt schon Jungköniginnen, gründen die in diesem Jahr auch noch ein Volk oder erst nächstes Jahr?

Erste Ansiedelungsversuche Christian 17.05.2014 10:09

Hi

Bis jetzt ist nichts gelungen, ich hatte 5 Ansiedelungsversuche, einige sind mir auch beim Einsetzen entkommen.
Momentan ist auch noch kaltes und schlechtes Wetter, hab schon ewig keine Hummel mehr gesehen.

Gestern hab ich beim geocachen tatsächlich noch zwei Hummeln auf Suchflug gesehen. allerdings auch ne dritte Hummel und zwar ne Kuckuckshummel. Also ich denke, die Saison is vorbei.

Noch 2 Fragen hätte ich noch: Ich hab hinter die Steinchen und das Moos ein knall-gelbes Papier gelegt, quasi als farbliche Markierung. Kann das helfen?

Schwer zu sagen. Gelb is eigentlich ne Blütenfarbe und lockt bei der Futtersuche. Ich hab meine Röhren abgedunkelt, sprich schwarz gemacht. Außen noch blaue Kreuze etc. zur leichteren Orientierung. Aber sicher weiß ichs nicht.

Ich hab gelesen es gibt schon Jungköniginnen, gründen die in diesem Jahr auch noch ein Volk oder erst nächstes Jahr?

Kommt auf die Art an. Wiesenhummel wohl kaum. Gartenhummel könnte sein, aber da fliegen bei mir immer noch Königinnen auf Futtersuche. Dunkle Erdhummel macht auch manchmal ne 2te Generation.

Christian

Hummelkasten Hartmut 06.05.2014 19:55

Hallo Community,

ich würde gerne einen Hummelkasten bauen. Ich denke nun ist es aber schon zu spät, dass noch eine Königin den Kasten besiedelt oder. Ich bin mir da halt unsicher, denn heute Mittag sah ich noch eine Wespenkönigin die bei uns am Haus nach einem Nistplatz gesucht hat. Es ist ja schon seit längerem warm, deswegen gehe ich davon aus es ist für diese Saison zu spät?
Nun frage ich hier, wie ich den Kasten baue. Es gibt ja verschiedene Arten und diverse Bauanleitungen.
Ich habe bereits Erfahrung mit der Haltung von Bienen!
Außerdem wollte ich gerne wissen, ob man zum Bau des Kastens auch Y-tong verwenden könnte? Dadurch ist eine relativ gut Belüftung garantiert, wenn man kleine Löcher durchbohrt und es ist viel billiger als einer aus Holz (Ytong gibt es ab 90Cent im Bauhaus). Vorher wollte ich halt wissen ob das funktionieren kann.
Und wenn hier auch jemand Völker hat, gibt es eine Möglichkeit, dass mir jemand eine Kolonie abgibt? Ich weiß, dass man eine Genehmigung des Amtes haben muss, aber um die würde ich mich kümmern.

Liebe Grüße

Hummelkasten Thomas 08.05.2014 11:06
Hallo zurück!

Auf die Frage nach Bauplänen schlage ich Dir die Seite http://www.hummelfreund.com/links/ (externer Link, nicht mehr verfügbar) vor.
Zur Frage ob der Kasten noch besiedelt wird, kann ich nur sagen ich sehe seit einigen Tagen immer
noch Steinhummelköniginnen nach Nistmöglichkeiten suchen. Also unmöglich ist nichts!
Also Viel Erfolg beim Bau und Besiedeln!

welche Hummelart ist das? Michaela Wenning 06.05.2014 22:05

Hallo,
könnt mir jemand sagen was für eine Hummelart dies ist?
Sie sind sehr "brav" also nicht aggresiv und ich konnte das Nest gut fotografieren. Sie haben einen Oragen Po und einen Oragen "Kragen", ansonsten sind sie schwarz und nicht sehr groß. Auffällig ist auch ein glänzender schwarzer "Fleck" am Rücken.
Sie haben sich in einem Maurerwanderl mit Kokosmatten und Fliesstoffen eingenistet.
Leider steht das Nest momentan auf einem Tisch unter unserer Laube.
Ist es möglich das Nest zu versetzten? Haben zwei kleine Kinder und wir nutzten jetzt dann diesen Tisch wieder als Essplatz.

Wäre froh über Eure Antworten.
(Hoffe das mit den Fotos funktioniert!!)

LG Michaela W

[URL=http://www.bilder-upload.eu/show.php?file=60aa53-1399405994.jpg][IMG]http://www.bilder-upload.eu/thumb/60aa53-1399405994.jpg[/IMG][/URL]
http://www.bilder-upload.eu/show.php?file=60aa53-1399405994.jpg
[URL=http://www.bilder-upload.eu/show.php?file=f86834-1399406454.jpg][IMG]http://www.bilder-upload.eu/thumb/f86834-1399406454.jpg[/IMG][/URL]
http://www.bilder-upload.eu/show.php?file=f86834-1399406454.jpg

welche Hummelart ist das? KiGaZw 06.05.2014 23:11

Hallo!

Das sind Wiesenhummeln. Die sind und bleiben so friedlich!

Bitte lasst das Nest dort stehen. Die Hummeln finden sonst den Eingang nicht mehr. Bitte sorgt dafür, dass das Nest ganztägig beschattet ist.

Wenn ihr es unbedingt versetzen MÜSST, dann täglich etwa 20 cm. Sehr vorsichtig, dass im inneren die Honigtöpfe nicht umgeworfen werden. Am besten wäre jetzt natürlich eine Umsiedlung in ein Hummelhaus mit einer Klappe zum Schutz vor Wachsmotten.

Grüße KiGaZw (externer Link, nicht mehr verfügbar)

welche Hummelart ist das? Martin 07.05.2014 20:31

Es handelt sich um Wiesenhummeln. Eine Art die besonders früh "fertig" ist. Vermutlich bereits in wenigen Wochen. Vielleicht kannst du mal darüber nachdenken, ob du sie nicht einfach so lange noch "dulden" willst. Das wäre nämlich die beste Lösung für die Tiere.

Hummelnest jasmin 07.05.2014 11:23

hallo liebe user
ich habe hier eine frage: gestern wollte ich meinen alten kompost wegräumen und habe unter dem deckel, der darauf lag, ein hummelnest gefunden. natürlich habe ich schön drum herum gebuddelt, so dass das nest schön stehen blieb. nun habe ich idiot aber vergessen, den deckel am abend wieder auf das nest zu legen und prompt hat es in der nacht geregnet. als ich beim aufstehen mein versäumnis bemerkte, habe ich den deckel natürlich sofort wieder aufgelegt. nun zur frage: wie kann ich feststellen, ob das nest zu schaden kam oder was kann ich tun, wenn dies der fall war? danke für eure antworten.

Hummelnest KiGaZw 07.05.2014 15:31

Hallo!

Das "herumbuddeln" war nicht wirklich gut. Ich hoffe, Du hast damit das Nest nicht verschüttet. Ob das Hummelvolk noch existiert erkennst Du am Flugverkehr. Einfach mal eine halbe Stunde vor das Nest sitzen und beobachten. Eine Umsiedlung (von einem erfahrenen Hummelhalter) in einen mit Wachsmottenschutz ausgestatteten Hummelkasten wäre optimal.

Alles Gute KiGaZw (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Hummelnest jasmin 07.05.2014 23:41

hallo und danke erst mal für die antwort... ich glaube, dass ich das nest nicht beschädigt habe, als ich etwas kompost entfernt habe... vielleicht muss ich dies etwas detaillierter schreiben :-) vom haufen stehen noch gut 3/4, weil ich das nest ja eben nicht beschädigen wollte... ich werde morgen, sofern es nicht regnet, das nest beobachten und sehen, ob es wegen dem regen schaden genommen hat. ich hoffe nicht... bin eigentlich darauf bedacht, dass mein garten tiergerecht ist. habe ein grosses insektenhotel gebaut (ein kleines hab ich bereits) und achte mich auf "bienenfreundliche" pflanzen. spritze eigentlich auch kein gift, benutze eher hausmittel wie milch oder abwaschwasser. einen hummelunterschlupf habe ich auch gemacht, jedoch sicher zu spät. der sollte ja bereits im februar bereit sein, dies erfuhr ich jedoch erst, als ich einen bauen wollte. eine umsiedlung des nestes sehe ich eigentlich nicht als nötig an, da es mich nicht stört. ich freue mich immer über neue gartenbewohner :-)

Hummelnest jasmin 08.05.2014 00:30

so, habe die website und das net nocheinmal ausgiebig studiert und meine hummelkenntnisse erweitert. werde mich künftig noch viel gründlicher achten... wir haben eigentlich jedes jahr irgendwo hummeln und trotzdem konnte ich noch einiges dazu lernen. werde meinen kompost künftig erst auf bewohner inspizieren, bevor ich davon was abgrabe... bis anhin waren da eben nur blindschleichen zuhause...und hoffe natürlich, dass ich bei meiner nächsten beobachtung noch hummeln vorfinden werde...

Hummelnest Christian 08.05.2014 08:51

Hi,
wenn Du was für Hummeln hast gibts noch ne Lösung.
In diesem Jahr hatte ich übriges Nistmaterial in nem Schuhkarton. Weil der Löcher hatte siedelte sich eine Baumhummel an. Nachdem eine Steinhummel ausblieb hatte ich nen Kasten übrig.
Also bin ich Nachts gekommen; im Mai sind da noch alle Arbeiterinnen nachts im Nest. Über den Ausgang der Nistkugel hab ich Moos gelegt, die ganze Sache genommen (Handschuhe) in den Kasten und Deckel zu. Den Ausgang des Deckels hab ich verschlossen und kurz danach wieder geöffnet.
Bei Erschütterungen verlassen oft einige Arbeiterinnen hektisch das Nest. Scannen die Umgebung und wenn nix is, verschwinden sie ganz schnell wieder.
Dann den Kasten an dieselbe Stelle gestellt. Nistkugel war nicht beschädigt und am Morgen stellten die Hummeln fest: Der Ausgang hat sich verändert. Kurzer Orientierungsflug, fertig.

Also, wenn das Nest gefährtet ist, z.B. durch den Abtrag von Kompost, könntest Du so verfahren wie ich. Dann kannst du den Kasten bis zu 50 cm verrutschen, kein Ding. So kommst Du auch an den Kompost ran. Nur zu weit darfst Du ihn nicht verrücken, sonst haben die Hummeln Probleme.
Salamitaktik: Jede Nacht ca 30cm ist auch gut. Dadurch hab ich mal ein Nest ca. 1,5 m bewegen können.

Vielleicht, wenn Du schreibst Du hast ne Hummelpension, was is das für eine? Es gibt nämlich welche, die sind Schrott oder taugen nicht für große Völker.

Ne Möglichkeit wär auch, dass Dir jemand mit Erfahrung hilft. Aber wir verteilen uns leider über den ganzen deutschsprachigen Raum, so dass man nicht schnell mal vorbeifahren kann.

Gruß
Christian

Hummelnest jasmin 08.05.2014 10:55

hallo christian
auch dir danke für die antwort. vorerst werde ich den kompost sicher nicht abtragen. das umsiedeln des nestes ist mir ein zu grosses risiko, da ich wie gesagt eigentlich keine ahnung davon habe :-) der kompost kann warten, wenn nötig kaufe ich eben welchen :-)
bin heute 30min vor dem nest gesessen und habe folgendes beobachtet: 3 Hummeln kamen bei dem nest an, eine verliess es. dann flog eine weitere zum danebenstehnden kompost (der ist noch in gebrauch) und vier andere konnte ich in der umgebung beobachten. diese sind aber nicht zum nest geflogen, auf jeden fall konnte ich dies nicht beobachten.
ich hoffe jetzt mal, dass das nest durch den regen nicht zerstört wurde. wettermässig ist es noch nicht so warm, vielleicht 10 grad. die sonne hat den kompost auch noch nicht so richtig erreicht, er steht unter einer tanne.
was mein hummelhotel anbelangt, muss ich bis nächsten februar noch einmal über die bücher... nach meinen gestrigen recherchen glaube ich, dass es nicht wirklich taugt. es besteht aus einer steinplatte, zwei umgekehrten blumentöpfen, welche mit stroh gefüllt sind und ein loch von ca. 2.5cm durchmesser haben. das ganze steht bei meinem insektenhotel ca. 30 cm über dem boden. also eher schrott :-) habe die anleitung hier auf der page gesehen und werde mich dem vermutlich mal wiedmen.
es scheint, dass es in der schweiz eher schwierig ist, über das netz hummelkundige leute ausfindig zu machen. kann mir da vielleicht jemand behilflich sein?

umgedrehte Blumentöpfe KatrinS 09.05.2014 15:24

Hallo Jasmin,

Du musst unbedingt die beiden umgedrehten Blumentöpfe vom Boden etwas anheben, unten muss zum rauskrabbeln ein Spalt sein. Durch das Loch, was dann ja oben ist (von Deiner Beschreibung her vermutlich), krabbeln die Tierchen zwar rein, kommen aber oft nicht mehr heraus und verenden darin, da meistens die Topfinnenwände zu glatt sind.

Gruss KatrinS

umgedrehte Blumentöpfe jasmin 13.05.2014 10:59

Ok werd ich machen...

Big Brother Ziggy 08.05.2014 10:42

Guten Morgen Hummelpaparazzis,
suche eine Überwachungs cam ,mit der man im Nahbereich aufnehmen kann.
so Fokus 20-50 cm im Kasten,zur Kontrolle von Problemnestern.
würde mich freuen wenn ich schnell daten und Quellen bekomme
...und die bombusse kriegen eine extra portion Honig Zucker Wein.
mfg Ziggy ...z.Z wieder eine freiwillige Entlassung aus der REHA