Beiträge aus 2011

Unidentifiziertes Fluginsekt Dennis 04.04.2011 20:49

Hallo nochmal,

kann mir einer von euch bei der Bestimmung dieses schwarzen Fluginsekts (externer Link, nicht mehr verfügbar) helfen? Wildbiene oder Hummel?
Habe diese schwarzen Tierchen oft gesehen und mir fiel auch auf, dass sie von den Honigbienen immer recht scharf angegangen (verjagt) wurden.

Pelzbiene Martin 04.04.2011 21:00
Hallo nochmal,

kann mir einer von euch bei der Bestimmung dieses schwarzen Fluginsekts (externer Link, nicht mehr verfügbar) helfen? Wildbiene oder Hummel?
Habe diese schwarzen Tierchen oft gesehen und mir fiel auch auf, dass sie von den Honigbienen immer recht scharf angegangen (verjagt) wurden.

Dürfte eine Pelzbiene sein, z.B. ein Weibchen von Anthophora plumipes. Die Männchen belagern bei mir das Lungenkraut. Habe ich noch nie beobachtet, dass Honigbienen die vertreiben. Vielleicht waren es Männchen, die das Weibchen "angegangen" sind.

http://www.tierundnatur.de/wildbienen/eb-aplum.htm (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Pelzbiene Dennis 04.04.2011 21:11

Hallo Martin,

danke für die prompte Aufklärung.
In der Tat habe ich diese Pelzbiene auch am Lungenkraut beobachtet!
Und einen Fehler hab ich auch noch drin, ich meinte nicht Honig- sondern Wildbienen vertreiben diese Pelzbienen (von den betreffenden Wildbienen habe ich aber kein Foto, die sind zu schnell unterwegs, erinnere mich nur noch gut daran, dass sie einen weißen "Bart" hatten).

Pelzbiene Martin 04.04.2011 21:24
Hallo Martin,

danke für die prompte Aufklärung.
In der Tat habe ich diese Pelzbiene auch am Lungenkraut beobachtet!
Und einen Fehler hab ich auch noch drin, ich meinte nicht Honig- sondern Wildbienen vertreiben diese Pelzbienen (von den betreffenden Wildbienen habe ich aber kein Foto, die sind zu schnell unterwegs, erinnere mich nur noch gut daran, dass sie einen weißen "Bart" hatten).

Schau dir mal das Bild vom Männchen an.
http://www.tierundnatur.de/wildbienen/eb-aplum.htm (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Die greifen alles an, was sich erdreistet ans Lungenkraut zu gehen. Auch Hummelköniginnen werden erfolgreich vertrieben.

Pelzbiene Christian 04.04.2011 21:29

Hi,
oder die Männchen haben was anderes im Sinn. Hab vor ner Woche ne Wiesenhummel auf Suchflug gesehen, verfolgt von ner männlichen Pelzbiene.

Christian

Steinhummel oder Mauerbiene - Nestbau, Überwinterungstiere? Tom 05.04.2011 14:15

Hallo zusammen,

wir haben gestern bei angenehm warmen Wetter bei uns am Kunststofffenster eine Hummel entdeckt. Ganz schwarz, mit orangerotem Hinterleib.
Wir dachten/denken zumindest das es eine ist, leider war sie ganz fix in dem Entwässerungsschlitz verschwunden, den sie gezielt angeflogen hat.
Dabei haben wir gesehen, dass vor diesem Entwässerungsschlitz, kleine braune Klumpen liegen ( wir haben alles so belassen ), wir nehmen an, das es Erde oder Wabenreste sind. Denn sie sind so grob körnig, als Laie sieht man sicher in der freudigen Erwartung was falsches. Alle anderen Schlitze sind frei und ungenutzt.

Leider haben wir das Insekt dann gestern nicht mehr zu Gesicht bekommen. Also fix das Insektenbestimmungsbuch von den Kids geschnappt und nachgeschaut, wir kamen dann zu dem Schluß das es eine Steinhummel ist, wahrscheinlich falsch :(. Durch die Wiki sind wir dann hier gelandet, feine Seite! ;-)

Ich habe gelesen, dass es eventuell sein kann, dass es Überwinterungstiere sind, die nun pflügge werden und ausschwärmen. Ist da was dran? Kommen die wieder, weil heute war sie oder ein anderes Tier ja wieder da? Oder ist ein Volk dabei sich bei uns im Fenster einzunisten?
Was haben wir dann zu tun? Möchten die Tiere dann doch nicht dauernd im Büro, Kinder- und oder Schlafzimmer um die Nase fliegen haben. Hummeln sind ja nicht so streitlustig, trotz Stachel, oder? Müssten die dann professionell umgesiedelt werden? Geben zu wir sind durch viele Jahren mit Wespennester geplagt und entschrechend Scheu wenn wir daran denken.

Oh es muss noch gesagt werden wir wohnen direkt unter dem Dach, 4 Stöckig, ist das nicht zu hoch für Steinhummeln? Oh und der Standort ist der Bochum. Unterm Dach bieten sich ja massig "Verstecke" für solche Tiere an, viele Ritzen und Holz, Putz, Schiefer und Co.

Heute zur gleichen Zeit, (es ist ein paar Grad kühler und das Objekt der Begierde saß wohl die ganze Nacht in dem Fensterrahmen ), hatte sie sich ein wenig geputzt und flugfertig gemacht ehe sie abgedampft ist, dabei konnte ich aber ein schnelles Foto schießen, das hänge ich mal an damit Ihr es bestimmen und mir genau sagen könnt was ich zu tun habe. Oh wir haben Katzen die oft an dem Einpflugschneisenfenster sitzen, fällt mir noch ein, nicht das die Katzen die Hummel aufscheuchen und die böse werden. Oh und mir fällt ein, das das Exemplar von gestern irgendwie mehr rötlich am Po war, also ein anderes Exemplar war?

Lieben Gruß und ein Danke im vorraus

Tom

[img:http://img805.imageshack.us/img805/2968/xyzs.th.jpg]

Link zur Großansicht:

🖼 Bild nicht mehr verfügbar

Steinhummel oder Mauerbiene - Nestbau, Überwinterungstiere? Tom 05.04.2011 15:17

Huhu nochmals,

also ich nehme an, dass es kein Überwinterungstier ist, weil unser Fenster ständig angeflogen wird. So im 45 min bis 60 min Takt. Vielleicht auch halbstündlich.
Ich habe alle Schlitze offen gelassen und nichts zugemacht.

Mauerbiene Bago 05.04.2011 15:57

Hallo,
das auf dem Bild ist eine Mauerbiene. Unter wildbienen.de (externer Link, nicht mehr verfügbar) findest du merh zu diesen Arten.

Gruß Bago

Mauerbiene Tom 05.04.2011 16:34
Hallo,
das auf dem Bild ist eine Mauerbiene. Unter wildbienen.de (externer Link, nicht mehr verfügbar) findest du merh zu diesen Arten.

Gruß Bago

Hallo Bago,

oh da lagen wir ja voll falsch, wir sind Laien . :( Danke für die Aufklärung.

Habe mich fix eingelesen und es ist ja keine Staatsbildende Art. :) Richtig?

Gruß Tom

Mauerbiene Helena 06.04.2011 22:08
Hallo,
das auf dem Bild ist eine Mauerbiene. Unter wildbienen.de (externer Link, nicht mehr verfügbar) findest du merh zu diesen Arten.

Gruß Bago

Hallo Bago,

oh da lagen wir ja voll falsch, wir sind Laien . :( Danke für die Aufklärung.

Habe mich fix eingelesen und es ist ja keine Staatsbildende Art. :) Richtig?

Korrekt. Alle Insekten sind fruchtbare Weibchen und werden nach Beendigung des Brutgeschäfts sterben. Ihre Nachkommen werden schon bald schlüpfen und sich auch verpuppen und – ich finde das ziemlich krass – den ganzen Sommer, Herbst und Winter als fertiges Insekt in der Niströhre schlummern, bis zum nächsten Frühling.
Zuvorderst in der Legeröhre sind immer die Männchen (aus unbefruchteten Eiern), die immer ca. 2 Wochen früher schlüpfen und danach das Herauskommen der Weibchen abwarten.

Mauerbiene Tom 07.04.2011 22:53
Korrekt. Alle Insekten sind fruchtbare Weibchen und werden nach Beendigung des Brutgeschäfts sterben. Ihre Nachkommen werden schon bald schlüpfen und sich auch verpuppen und – ich finde das ziemlich krass – den ganzen Sommer, Herbst und Winter als fertiges Insekt in der Niströhre schlummern, bis zum nächsten Frühling.
Zuvorderst in der Legeröhre sind immer die Männchen (aus unbefruchteten Eiern), die immer ca. 2 Wochen früher schlüpfen und danach das Herauskommen der Weibchen abwarten.

Huhu Helena,

also ist damit zu rechnen, dass bei mir gerade die Schlüpfphase ist? Sind hier im Winter eingezogen und kann nicht sagen ob die letztes jahr schon hier waren? :(

Wie finde ich das heraus?

P.S. Danke für die tolle Info .)

Tom

Mauerbiene Helena 08.04.2011 10:31
also ist damit zu rechnen, dass bei mir gerade die Schlüpfphase ist? Sind hier im Winter eingezogen und kann nicht sagen ob die letztes jahr schon hier waren? :(

Wie finde ich das heraus?

P.S. Danke für die tolle Info .)

Tom

Also damit ich mich korrekt ausdrücke, die Weibchen, die Du jetzt als fertiges Insekt herumfliegen siehst, schlüpften schon letzten Frühling in ihren Legeröhren. Dort drin haben sie also dann auch überwintert und so schlüpften sie dann als fertiges Insekt diesen Frühling erst. Sie wurden umgehend von den Männchen, die ca. 2 Wochen früher aus den Röhren geschlüpft sind, befruchtet und legen nun Eier, aus denen sich umgehend auch fertige Insekten entwickeln werden... – der Zyklus wiederholt sich.

Falls es Dich interessiert, Schwegler hat im Handel eine Nisthilfe, wo die herausklappbaren Legeröhren aus Glas sind und so kann man die ganzen Entwicklung beobachten.

[img:http://www.tierundnatur.de/wildbienen/wbs_ka09.jpg]
(Quelle: Tierundnatur.de)

Ich finde es halt so speziell, dass sie nicht als Puppe überwintern (wie viele Schmetterlinge), sondern als fertiges Insekt.

Auf jeden Fall mag ich meine Mauerbienen sehr, es ist jedes Jahr ein interessantes Spektakel und meine Nisthilfen werden Jahr für Jahr voller. Und wenn die Mauerbienen fertig sind, folgen umgehend andere Arten, auch solitäre Wespen, Wollbienen... unglaublich, wieviele Arten es da gibt, die solche Nisthilfen schätzen!

Steinhummel oder Mauerbiene - Nestbau, Überwinterungstiere? Angelika L. 08.04.2011 22:02

Das ist die gehörnte Mauerbiene. fg Angelika

Grüße aus Bremen Norbert 06.04.2011 21:49

Liebe Hummelfreunde und Freundinnen,
im Frühjahr 2009 waren in meinem Gartenhaus Hummeln eingezogen,Nistplatz eine im Regal liegender "Ostfriesennerz" mit Plüsch Innenfutter, Einflugöffnung war ein gekipptes Fenster,danach ein geöffneter Ärmel.
Die Beobachtungen haben dazu geführt das ich im Winter 2009/2010 einen Hummekasten nach Plan gebaut habe. Ansiedlungsversuche waren jedoch erfolglos.
Im Winter 2010/2011 habe ich den Kasten nochmal modifiziert und mir die Standardliteratur,
HUMMELN von Eberhard von Hagen-Ambros Aichhorn bezogen.
Polsterwolle,Wachmottenklappe,und Einsetzhilfe alles im "System Abraham" aus der Vorsaison.
Nun war die Ansiedlung offensichtlich erfolgreich, am 01.04. habe ich eine Gartenhummelkönigin in einem "gebohren" Loch ca.200 mm tief, 20mm Durchmesser mittel Einsetzhilfe fangen können.
Orientierungsflug und sonstige Fugtätigkeit i.O.
Frage:Ab wann soll die Wachsmottenklappe aktiviert werden? soll man zufüttern?

Mit freundlichen Grüßen aus Bremen
Norbert

Grüße aus Bremen Helena 06.04.2011 22:04
Liebe Hummelfreunde und Freundinnen,
im Frühjahr 2009 waren in meinem Gartenhaus Hummeln eingezogen,Nistplatz eine im Regal liegender "Ostfriesennerz" mit Plüsch Innenfutter, Einflugöffnung war ein gekipptes Fenster,danach ein geöffneter Ärmel.
Die Beobachtungen haben dazu geführt das ich im Winter 2009/2010 einen Hummekasten nach Plan gebaut habe. Ansiedlungsversuche waren jedoch erfolglos.
Im Winter 2010/2011 habe ich den Kasten nochmal modifiziert und mir die Standardliteratur,
HUMMELN von Eberhard von Hagen-Ambros Aichhorn bezogen.
Polsterwolle,Wachmottenklappe,und Einsetzhilfe alles im "System Abraham" aus der Vorsaison.
Nun war die Ansiedlung offensichtlich erfolgreich, am 01.04. habe ich eine Gartenhummelkönigin in einem "gebohren" Loch ca.200 mm tief, 20mm Durchmesser mittel Einsetzhilfe fangen können.
Orientierungsflug und sonstige Fugtätigkeit i.O.
Frage:Ab wann soll die Wachsmottenklappe aktiviert werden? soll man zufüttern?

Mit freundlichen Grüßen aus Bremen
Norbert

Gratulation zum Erfolg! Das mit dem Loch will ich auch mal versuchen, nur hab ich halt nicht soviel Freizeit :-o

Zufüttern: halte ich für unnötig, ausser bei grosser Not (Schafskälte, Dauerregen im Sommer usw.). Lockt meist nur Ameisen an.
Die Mottensperre sollte man sicher mit dem Erscheinen der ersten Arbeiterinnen in Betrieb nehmen (innert weniger Tage sollte sie dann ganz geschlossen sein). Jetzt fliegen AFAIK auch noch gar keine Wachsmotten und das Nest hat noch keinen Geruch, der diese anlocken könnte und die Königin könnte schlimmstenfalls durch die Klappe vergrämt werden, will man ja nicht riskieren. Und wenn die Arbeiterinnen ausfliegen, wird die Queen selber nicht mehr ausfliegen.

Mottenklappe Bernde 06.04.2011 23:35

Hallo Norbert,
das mit der Mottenklappe ist so eine Sache, die man nicht verallgemeinern kann. Ich hatte im vergangenen Jahr zwei Kästen hinter meinem Haus, die mit einer Baumhummel (Selbstansiedler) und einer Erdhummel (von mir eingesetzt) belegt waren. Die an beiden Kästen vorhandenen Mottenklappen schloss ich innerhalb einer Woche, nach dem die erste Generation am Ausfliegen war. Das Baumhummelvolk brachte für mich erstaunlich viele Jungköniginnen hervor, die alle noch eine gewisse Zeit durch die geschlossenen Klappe ein und ausflogen. Die Jungköniginnen der Erdhummel schätze ich auf zirka zwanzig bis dreißig, die ebenfalls noch eine gewisse Zeit ohne Probleme durch die geschlossene Klappe ein und ausflogen.
In beiden Völkern waren zum Ende der Periode aber unzählige Wachsmottenlarven im Nest vorhanden, über die sich nur meine Spiegelkarpfen im Teich freuten. Aber unter dem Strich haben beide Völker reichlich Geschlechtstiere hervor gebracht. Ab Mitte März 2011 stehen beide Kästen gereinigt und neu befüllt wieder an etwa der gleichen Stelle mit geschlossener Mottenklappe. Zusätzlich habe ich für das Bienenmuseum in meiner Heimatstadt zwei neue Kästen gebaut und sie zwischen die beiden bewährten Kästen, noch ohne Mottenklappe aufgestellt.( inzwischen nachgerüstet) Mein Plan ist, wenn einer oder beide Kästen ein Volk hervorbringen, sie in das Freigelände des Bienenmuseums, welches zirka 5 Kilometer quer durch die Stadt entfernt liegt, umzusetzen und mit Hummelart und spezifischen Lebenszyklus für die Besucher zu beschriften. Nun musste ich erkennen, dass beide Kästen aus dem Vorjahr, trotz geschlossener Klappe, mit Rückkehrern besetzt wurden, bevor ich mich so richtig mit meinen Brummern befasste. Die beiden neuen Kästen für unser Bienenmuseum, in dem übrigens der Vorsitzende des Thüringer Imkerverbands Herr Reichert das Sagen hat, sind noch nicht belegt. Ein Ansiedlungsversuch mit einer Steinhummel ist gescheitert und eine einfliegende Baumhummel konnte den Luxus meines Kastens offenbar auch nicht erkennen. Hier spielt sicherlich auch der Geruch eines schon benutzten Kastens eine Rolle. Nach meiner Erfahrung kann ich aber in Beantwortung Deiner Frage sagen, wenn eine Königin schon über eine Woche den Kasten anfliegt, hat sie schon eine starke Nestbindung. Ab diesen Zeitpunkt kann die Klappe täglich mehr geschlossen werden, um nach zirka fünf Tagen völlig geschlossen zu sein. Wichtig ist hier, dass die Klappe die richtige Höhe zum Anflugbrett hat und das die Königin mit ihrem Kopf auch weit genug unter die geschlossene Klappe kommt, um sie anheben zu können. Je eher die Klappe geschlossen ist, desto geringer sind die Chancen für Wachsmotten oder für eine Kuckuckshummel, dass Nest zu übernehmen. Beobachtung ist aber hier sehr wichtig.
Viele Grüße Bernde aus WE

Bestimmung: Bombus jonellus Martin 07.04.2011 18:40

Allein die Tatsache, dass ich sie am Heidekraut gefunden habe, dürfte sie schon als "Heidehummel" qualifizieren. Die Pflanze wird nämlich bei mir von anderen Hummeln nicht angeflogen. Bin mir aber auch so relativ sicher. Einzig die Semenov-Hummel käme in Frage, die hat aber keine schwarze Gesichtsbehaarung (Feldbestimmungsschlüssel) und keine langen Haare am Metatarsus 2 (Van der Smissen).

Zuerst habe ich sie am Dienstag gesehen. Am Mittwoch war sie nochmal kurz da und hatte bereits Pollenhöschen. Sie muss also irgendwo in der Nähe ein Nest gegründet haben.

Die Hummel ist deutlich kleiner als die Gartenhummelköniginnen. Das gelb der Binden ist sehr blass, wie ich es bisher nur bei Kuckuckshummeln gesehen habe. Irgendwann fühlte sie sich von mir und meiner Fotografiererei gestört, worauf sie mich einige Zeit umschwirrt hat, wie es die Wiesenhummeln bei mir gerne tun. Sie hörte sich dabei auch wie eine Wiesenhummel an.

[img:http://www.bildercache.de/bild/20110407-183716-426.jpg]

[img:http://www.bildercache.de/bild/20110407-183526-408.jpg]

[img:http://www.bildercache.de/bild/20110407-183609-819.jpg]

[img:http://www.bildercache.de/bild/20110407-183648-519.jpg]

[img:http://www.bildercache.de/bildercache_80x15.gif]

Bombus jonellus Christian F. 08.04.2011 11:44

Hallo Martin,
Das ist meines Erachtens Bombus jonellus.

Schöne Grüße,
Christian

Bombus jonellus Martin 13.04.2011 20:29
Hallo Martin,
Das ist meines Erachtens Bombus jonellus.

Danke für die Rückmeldung.

Habe sie leider nicht mehr wieder gesehen. Seit der letzten Sichtung hat die Obstbaumblüte begonnen und da tippe ich jetzt einfach mal, dass sie sich anderweitig versorgt. Vielleicht kommt sie ja wieder, wenn die Heidelbeeren blühen. Könnte mir jedenfalls vorstellen, dass die für sie interessant sein könnten. Werde berichten, falls sie nochmal auftaucht.

Nachwuchs bei der Baumhummel Bago 07.04.2011 19:17

Hallo zusammen,
heute am 7.4.11 hat die Baumhummel aus N1 Nachwuchs. Zum ersten mal konnte sie am 18.3.11 beobachtet werden, es handelt sich offensichtlich um eine Rückkehrerin, die sich bereits schon ein paar Tage vorher angesiedelt hat. Ort: Dortmund, heutige Temp. 24°C.

Gruß Bago

Selbstansiedlung im Schwegler: Ackerhummel Helena 07.04.2011 19:49

Ich hab ja meinen Schwegler mit einem neuen Vorbau inkl. Belüftung und Mottenklappe vom Hummelschreiner ausgestattet und ihm auch noch zusätzliche Belüftungslöcher verpasst. So stand er da und alle Hummeln haben ihn ignoriert. Heute morgen sah ich dann, wie offenbar über Nacht die grosse Klappe versehentlich zugeklappt ist (hatte sie angeklebt; die hält nicht von allein, muss nächste Saison mal schauen, wieso – am anderen Haus bleibt die selbständig nach oben aufgeklappt). Nun auf jeden Fall mache ich frühmorgens um 7 Uhr die Klappe wieder fest, da brummt es plötzlich und eine Hummel verschwindet sofort im Eingang. Die arme war offenbar ausgesperrt – aber flog also sofort rein! Vermutete da schon eine Ackerhummel, musste dann aber zur Arbeit.

Heute abend nun sehe ich sie mit schwerem Hinterleib, aber noch ohne Pollen, zurückkehren und irgendwie hochbeinig in den Eingang verschwinden. Da habe ich mich entschlossen, den Haupteingang zu schliessen, so dass sie nun auf den Seiteneingang mit noch offener Mottenklappe wechseln muss. Nicht dass noch eine zweite Hummel eindringt und es zum Kampf kommt.
So hat mir letztes Jahr eine Erdhummel eine Wiesenhummel aus genau diesem Schwegler verjagt, weil ich nicht rechtzeitig auf den Seiteneingang umgstellt habe.

Ich hab dann über eine Stunde gewartet, bis 19.30 Uhr, sie kam nicht wieder raus. Schade, hätte gern gesehen, ob das mit dem Umstellen klappt, aber mir scheint, sie hat den Kasten erfolgreich bezogen. Momentan ist es ja so warm, dass die Königinnen nicht soviel Energie zum Brüten brauchen werden und draussen blüht es ja zurzeit wie verrückt (Kirschen, Äpfel, Johannisbeeren etc.)

Der andere Kasten Marke Eigenbau ist leider noch immer nicht besiedelt. Die dicke Steinhummel schwirrt noch immer im Garten herum, lässt sich aber nicht auf den Boden nieder.

Selbstansiedlung im Schwegler: Ackerhummel Christian 07.04.2011 21:49

Glückwunsch, hoffentlich hast Du mehr Erfolg. Mit Stein und Erdhummel hab ich kein glück heuer. Die mögen nicht mal den Schwegler. Egal, hab jetzt zwei Ackerhummeln. Da gelingt das Einsetzen zu 100%

Christian

Selbstansiedlung im Schwegler: Ackerhummel Helena 09.04.2011 19:59
Glückwunsch, hoffentlich hast Du mehr Erfolg. Mit Stein und Erdhummel hab ich kein glück heuer. Die mögen nicht mal den Schwegler. Egal, hab jetzt zwei Ackerhummeln. Da gelingt das Einsetzen zu 100%

Christian

Mist, ich hoffe, ich hab sie nicht verscheucht... gestern hab ich doch nach ihrem Rückflug das Haupttor geschlossen und auf den Seiteneingang umgestellt. Ich sah sie seither nie mehr ausfliegen, ok, ich sass aber auch nicht ständig davor...

Heute abend aber sass ich über eine Stunde davor und keine Bewegung. Da hab ich ganz vorsichtig den Deckel abgenommen und gegen den Innendeckel geklopft – keine Reaktion. Direkt vor der Einlaufröhre dann in der Wolle war auch nichts zu sehen... also wieder geschlossen. Das Nest sollte sie doch eigentlich immer direkt bei der Eingangsröhre beginnen, oder?

Ich hab also angenommen, das Nest sei verlassen, da noch kein Anzeichen von Wachstöpfchen oder so. Ich öffnete die grosse Klappe und in einem Wahnsinnstempo saust die Queen heraus :-(

War die jetzt seit gestern abend eingesperrt, hat die den anderen Ausgang nicht gefunden? Reagieren nicht alle Königinnen auf das Klopfen mit einem Sirren?

Mist... ich hab jetzt das grosse Tor wieder geöffnet und hoffe auf ihre Rückkehr. Wenn nicht, hab ich halt wieder was gelernt. Nicht stören, bevor die Arbeiterinnen fliegen. Wenn das auch bedeutet, dass ein Kasten unbesetzt bleibt, weil man den Ausfall der Königin nicht bemerkt...

Selbstansiedlung im Schwegler: Ackerhummel Bago 09.04.2011 20:24

Hallo Helena,
Ackerhummeln sind sehr ruhig bei Neststörungen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass als zu Anfang noch die Königin mit ausgeflogen ist mit den Arbeiterinnen, dass sie einfach sitzen geblieben ist, wenn ich das Nest kontrolliert habe. Bei Ackerhummeln nützt das Klopfen an den Kasten nichts, ihre Taktik ist unentdeckt gegenüber Feinden zu bleiben. Erd-, Stein- und Baumhummel (Königinnen) Reagieren dagegen recht empfindlich, wenn man an den Kasten klopft brummen sie sofort. Ich denke, dass sie wiederkommt, sie kann ja einfach nur ausgeflogen sein; Zufall??? Ich würde den Kasten jedenfalls weiter beobachten...

Gruß Bago

Selbstansiedlung im Schwegler: Ackerhummel Helena 09.04.2011 21:55
Hallo Helena,
Ackerhummeln sind sehr ruhig bei Neststörungen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass als zu Anfang noch die Königin mit ausgeflogen ist mit den Arbeiterinnen, dass sie einfach sitzen geblieben ist, wenn ich das Nest kontrolliert habe. Bei Ackerhummeln nützt das Klopfen an den Kasten nichts, ihre Taktik ist unentdeckt gegenüber Feinden zu bleiben. Erd-, Stein- und Baumhummel (Königinnen) Reagieren dagegen recht empfindlich, wenn man an den Kasten klopft brummen sie sofort. Ich denke, dass sie wiederkommt, sie kann ja einfach nur ausgeflogen sein; Zufall??? Ich würde den Kasten jedenfalls weiter beobachten...

Gruß Bago

Danke Bago! Hätte ich das doch vorher gewusst mit dem Klopfen *arggh*
Vielleicht war sie sowieso gerade auf dem Weg nach draussen oder hat sich halt eben dann bei meinem Klopfen und darauffolgenden Öffnen sofort in die Einlaufröhre geflüchtet.
Komisch halt, sie ist nun seit mindestens 3 Tagen in diesem Kasten und hat noch keinerlei Vorkehrungen zum Brüten getroffen? Oder legen Ackerhummeln das Nest irgendwo in der Wolle an? Ich habe das ja vorsichtig abgesucht, aber nichts dergleichen gefunden... Na ja schauen wir mal weiter. Habe zum Glück am Montag noch dank Feiertag auch frei und kann hoffentlich etwas beobachten... Werde aber wohl die grosse Tür jetzt etwas offen lassen, bis sie sagen wir mal mit Pollenöschen zurückkehrt. Sofern sie wiederkommt...

Dafür hat sich offenbar eine wirklich sehr stattliche Steinhummel in unserer Trockenmauer eingenistet, dahinter hatte es anscheinend einen ihr passenden Hohlraum... werde das auch mal weiter beobachten. Sie liess sich auch nicht von einer auch recht grossen Spinne nicht abschrecken, die auch in grösserer Zahl in dieser Mauer leben. Da sind so Hängematten-Netze; ich hoffe nur, die Arbeiterinnen werden diese dann meiden! Bei der Königin kam die Spinne schon hervor, zögerte aber, weil der Brummer so gross war wie sie selber. Die ersten Arbeiterinnen wären dann aber schon eher «passend» :-/

Selbstansiedlung im Schwegler: Ackerhummel Helena 10.04.2011 16:50

Puh, ich kann erfreut berichten, dass Madame noch immer bei mir wohnt!
Habe sie heute beim Ausfliegen beobachten können; sie sammelte dann ein paar Meter weiter gleich Nektar an einer Mahonie. Danach wartete ich noch 1 Stunde, aber keine Rückkehr in der Zeit.

Dafür hab ich beim Frühstück wiederum eine suchende Steinhummel gesehen, endlich liess sie sich auch mal nieder (bei ihren Verwandten, auf der Nisthilfe für Solitärbienen!) Sofort habe ich eine Kartonröhre über sie gestülpt, hat ihr natürlich gar nicht gepasst, sie brummte stark und kniff mit den Mandibeln ein bisschen meine Hand, welche die Röhre zudeckte. Mitsamt der Kartonröhre habe ich sie in die Nistwolle gesetzt. Deckel zu, gewartet. Nach ca. 10 Minuten fand sie selbständig den Ausgang, krabbelte heraus und flog aber nicht gleich davon. Sie inspizierte in ein paar grossen Schleifen den Kasten von aussen und flog erst dann weg.
Ganz uninteressiert war sie also nicht, trotz der wohl eher unüblichen Ansiedlungsmethode (aber man las hier ja schon ganz ähnliche Geschichten, die auch gut ausgingen). Ich sah sie später nochmals um den Kasten herumfliegen, weiss aber noch nicht, ob sie auch wieder reingegangen ist. Mal sehen!

Selbstansiedlung im Schwegler: Ackerhummel Helena 11.04.2011 20:32

Unglaublich, die Steinhummel hat den Kasten trotz der eher ungewöhnlichen Ansiedlung (Queen direkt mit Kartonröhre in die Nistwolle gelegt) angenommen und fliegt regelmässig ein und aus. Wenn ich mich nicht täusche, sah ich sie heute abend sogar mit kleinen Pollenhöschen, es war aber schon recht dunkel.
Unglaublich, meine erste aktive Ansiedlung und es klappt auf Anhieb!

Somit habe ich jetzt die Ackerhummel im Schwegler und eine sehr grosse Steinhummel im Kasten Marke Eigenbau. Beim Schwegler ist das Haupttor geschlossen, bei der Steinhummel warte ich noch ein paar Tage.
Im Garten fliegen aber noch weitere Steinhummeln (eine davon scheint sich definitiv in der Trockenmauer niedergelassen zu haben); heute sah ich auch erstmals eine suchende Gartenhummel.

Selbstansiedlung im Schwegler: Ackerhummel Torsten 12.04.2011 11:23

Hallo Helena!

Ich kann dir meine Erfahrungen mit Ackerhummeln geben. Ich habe heuer
eine Ackerhummel aktiv angesiedelt. Sie nahm den Kasten auch an, gründlicher Orientierungsflug.
Da ich nach erfolgreicher Ansiedlung immer Mehl auf den Vorbau gebe
habe auch eine gewisse übersicht ob eine Hummel ofter oder weniger oft ausfliegt. Dazu streiche ich, wenn es die Zeit erlaubt 3 mal täglich das Mehl mit einem Messer glatt.
Aber zurück zu Ackerhummel. Am nächsten Tag zeitig in der früh flog sie aus und kam erst am abend wieder. Am nächsten Tag blieb sie bis zum späten nachmittag im Kasten und flog erst am abend aus. ich dachte schon das Sie verschwunden war aber am abend waren dann spuren am mehl. erst am 3 Tag begann sie ofter am vormittags und am Nachmittag bis zur abenddämmerung zu fliegen.

Und das nest ist in meinen kästen immer im hinteren Teil des kastens nie direkt beim eingang. das liegt wahrscheinlich an der "kurzen "Einlaufröhre vom Schwegler.

das nur als erfahrungsaustausch

LG

Torsten

Selbstansiedlung im Schwegler: Ackerhummel Helena 12.04.2011 11:56

Hallo Torsten

Danke für diese Info, sehr interessant, die unterschiedlichen Bauweisen der Hummeln.
Ich werde die Königin jetzt aber nicht mehr stören und den Kasten frühestens wieder öffnen, wenn erste Nachkommen ausfliegen.

Am Wochenende schnappe ich mir gern mal ein Buch oder eine Zeitschrift und mache richtig "Hummel watching" vor dem Kasten; habe so auch festgestellt, dass momentan die Ackerhummel nur sehr selten ausfliegt (trotz des schönen, sommerlichen Wetters die letzten Tage). Ich sah auch noch keine Pollenhöschen. Dürfte sich sicher bald ändern.

Flug von Ackerhummel Christian 12.04.2011 13:23

Hi Helena,
ich hab zwei Ackerhummeln und die eine flog gestern gar nicht aus. Hatte frei und war sehr viel im Garten. Auch die anderen Hummeln flogen selten aus. Ich glaube, wenn das Honigtöpfchen voll ist, und die Maden gut versorgt sind, dann fliegen die ganz einfach nicht. Die Wolle kontrollier ich überigens nie nach der Brut. Vielleicht erst, wenn das Volk groß ist, oder Wachsmottengefahr.

Christian

Pech? Andreas B. 08.04.2011 20:46

Hallo liebe "Hummelkollegen",

in diesem Jahr habe ich viel Pech mit den Ansiedlungen der Hummelköniginnen. Von insgesamt 14 erfolgreichen Ansiedlungen (ich konnte die Königinnen mehrere Tage beim Ein- und Ausfliegen beobachten, Brut war auch tlws. vorhanden) sind nun lediglich noch 2 Königinnen aktiv. Ich finde, dass das eine außergewöhnlich schlechte Quote ist.

Vielleicht liegt es an der hier in Schleswig-Holstein vorherrschenden Kälte (wenn ich die Temperaturen weiter südlich sehe, werde ich immer neidisch) bzw. am stürmischen Wind.

Hat jemand hier im Norden ähnliche Erfahrungen gemacht?

Viele Grüße,
Andreas

Pech? Dennis 08.04.2011 21:05

Hallo Andreas,

ob ich ähnliche Erfahrungen machen werde, weiß ich nicht. Hatte bisher nur eine Ansiedlung, die erfolgreich war (Orientierungsflug erfolgt) und diese Erdhummelkönigin habe ich seit 3 Tagen nicht mehr gesehen, allerdings war ich auch immer nur abends 2-3 Stündchen im Garten und habe dann auch selten in Richtung Nistkasten geschaut (da andere Gartenarbeit zu tun war).

Rumfliegen sehe ich aber immer viele Hummeln - speziell Erdhummelköniginnen auf Nestsuche seit einer Woche. Normalerweise sollten aber doch die "Nordhummeln" an den kalten Wind angepasst sein, denn warm wird es in Schleswig-Holstein ja nie (sagt jemand, den es aus dem süddeutschen Rheingraben nach Eckernförde verschlagen hat).

Werde aber das ganze im Auge behalten, speziell, ob meine Königin noch aktiv ist (was ich hoffe).

Viele Grüße
Dennis

Nachtrag Dennis 09.04.2011 20:39

Nochmals Hallo Andreas,

meine Königin ist noch aktiv, heute konnte ich sie bei einem kurzen Ausflug (ca. 20 Minuten) gegen Abend beobachten. Außerdem heute auch wieder einige nestsuchende Erdhummelköniginnen. Sowie einige Baumhummeln an Blüten gesehen. Ansonsten aber keine anderen Hummelarten bemerkt (bis auf eine Steinhummel am Donnerstag, die scheinen hier aber eher selten zu sein).

Wo in SH wohnst du denn?

Viele Grüße,
Dennis

Nachtrag Andreas B. 09.04.2011 21:17

Hallo Dennis,

ich wohne in der Nähe von Bad Segeberg.

Ich konnte heute 3 Erdhummeln ansiedeln. Das sind mit weitem Abstand die häufigsten Hummeln hier. Ansonsten habe ich erst eine Steinhummel, 2 Wiesenhummeln (eigentlich zu wenig), eine Baumhummel und ein Ackerhummel beobachtet.

Na ja, werden wohl noch mehr kommen.

Grüße,
Andreas

Ausfälle Christian 09.04.2011 10:09

Hi,
ähnliches haben im letzten Jahr viele hier im Forum berichtet. da war ja die Witterung so schlecht. Aber bis Mitte Mai dürfte es doch auch bei euch suchende Königinnen geben. Also, dass wieder Ansiedlungen möglich sind, oder?
Klar, frustig is das schon.

Christian

Ausfälle Dennis 09.04.2011 20:41

Hallo Christian,

nestsuchende Königinnen gibts bei uns natürlich auch noch, nur dass der ganze Ablauf in SH um einige Wochen nach hinten verzögert ist im Vergleich zum Rest Deutschlands. An Hummelsichtungen war hier im Februar noch nicht zu denken, die ersten konnte ich gegen Ende März sehen. Entsprechend verschiebt sich bei uns natürlich auch die Dauer der "Nestsuchphase" bei den Königinnen nach hinten, da sie ja auch nicht so früh zu suchen anfangen wie weiter südlicher. Erst seit knapp über einer Woche sehe ich hier täglich Erdhummeln auf Nestsuche.

Viele Grüße,
Dennis

Notflugloch: Notwendig? Dennis 09.04.2011 20:51

Hallo,

ich habe mich gefragt, welchen Sinn und Zweck das Notflugloch bringen soll bzw. in der Praxis dann hat. Habe meine ersten beiden Holznistkästen mit solchen Notfluglöchern ausgestattet (Notflugloch am Holzkasten wie im Pappkarton), wie auch im Buch von E. v.Hagen beschrieben.

1. Erfahrung damit war, dass ich beim ersten Einsetzen einer Königin vergaß, dieses zu schließen und entsprechend die Königin aus dem Notflugloch den Kasten verließ. Bei weiteren Ansiedelungsversuchen habe ich dann das Notflugloch immer geschlossen gehabt. Und die eine Erdhummelkönigin, welche ich ansiedeln konnte: An diesem Kasten habe ich die Notfluglöcher nie mehr geöffnet seitdem.

Deshalb meine Frage: Brauchen meine Kästen überhaupt ein Notflugloch (das ja laut E. v.Hagen nach einigen Tagen eh dicht gemacht werden soll), ich tendiere dazu, diese bei meinen zukünftigen Hummelkästen einfach wegzulassen.

Viele Grüße,
und viele erfolgreiche Ansiedelungen noch,
Dennis

Die ersten Jungen Ferdi 09.04.2011 22:25

Heute haben die ersten Jungen meiner Erdhummel das Nest verlassen !

Die ersten Jungen Bago 10.04.2011 11:21
Heute haben die ersten Jungen meiner Erdhummel das Nest verlassen !

Hallo,
eine weitere Erdhummel hat Nachwuchs, bei der Baumhummel fliegt der Nachwuchs aber schon seit Donnerstag.

Gruß Bago

Hummeln in der Küche - Nest? sternensprayer 11.04.2011 11:06

Hallo,

ich hoffe, ihr könnt mir weiterhelfen. Ich finde seit einer Woche immer wieder Hummeln in der Küche, obwohl ich das Fenster nicht geöffnet habe. Mittlerweile frage ich mich, ob vielleicht irgendwo ein Nest ist. Habe die Schränke abgesucht, aber nichts gefunden. Wo können die denn herkommen und wie sorg ich dafür, dass sie wieder in freier Wildbahn und nicht in meiner Küche sind? Denn ich trinke meinen Kaffee gerne, ohne dass mir dabei 5 Hummeln zuschauen.

Bin echt dankbar für Hilfe.

Hummeln in der Küche - Nest? Stefan 11.04.2011 14:15
Hallo,

ich hoffe, ihr könnt mir weiterhelfen. Ich finde seit einer Woche immer wieder Hummeln in der Küche, obwohl ich das Fenster nicht geöffnet habe. Mittlerweile frage ich mich, ob vielleicht irgendwo ein Nest ist. Habe die Schränke abgesucht, aber nichts gefunden. Wo können die denn herkommen und wie sorg ich dafür, dass sie wieder in freier Wildbahn und nicht in meiner Küche sind? Denn ich trinke meinen Kaffee gerne, ohne dass mir dabei 5 Hummeln zuschauen.

Bin echt dankbar für Hilfe.

Das sind Königinnen die suchen ein Zuhause. Mach das Fenster auf, dann fliegen die auch wieder raus! Nicht danach schlagen! Mach etwas Zuckerwasser auf die Hand, dann landet die Hummeln darauf und Du kannst sie raus tragen! Bitte vorsichtig!

Hummeln in der Küche - Nest? Christian 11.04.2011 18:16

Hi,

oder lies doch mal die älteren Beiträge, ob es sich nicht um Mauerbienen handelt. Dass ständig Hummeln in Deiner Küche sind, ohne Öffnung, ist etwas seltsam. Sooo viele gibts ja noch gar nicht. Könnte sein, dass im letzten Jahr im Fensterrahmen ne Mauerbiene gebaut hat und die Nachkommen in die Küche entweichen, anstatt ins Freie. ein foto oder ne Beschreibung wär hilfreich.

Christian