Beiträge aus 2011

Ausfall der Gartenhummel... Bago 24.04.2011 20:36

Hallo zusammen,
dieses Jahr ist bei mir ein sehr gutes Hummeljahr, bisher ist nur eine Erdhummel ausgefallen. Doch heute musste ich feststellen, dass seit Samstag (seit dem Tag habe ich sie nicht mehr gesehen) die Gartenhummel keine Ausflüge mehr machte. Nun entschloss ich mich gegen Nachmittag den Kasten zu öffnen. Ich öffnete den Kasten und fand ein Nest mit einem Honigtopf und bereits mehreren verpuppten Larven. Leider suchte keine weitere Garten- (Ackerhummel), die ich dann hätte einsetzen können. So entschloss ich mich die Brutwabe der Ackerhummel zuzusetzen. Ich öffnete den Kasten und fand auch nach einiger Zeit das Nest der Ackerhummel, die Ackerhummel blieb ruhig auf ihren Waben sitzen und ich legte die Brutwabe zu ihrer hinzu. Ich deckte das Nest vorsichtig wieder ab und schloss den Kasten. Jetzt hoffe ich, dass die Ackerhummel wenigstens die Brutwaben wärmt, sodass die Gartenhummelarbeiterinnen (8-10 Stk.) auch schlüpfen werden, voraussichtlich gegen Samstag. Bild des verlassenen Gartenhummelnestes (externer Link, nicht mehr verfügbar) Vielleicht habe ich im nächsten Jahr bei Gartenhummel mehr Glück, letztes Jahr 2 vergebliche Nestgründungen und dieses Jahr wieder eine. Zumindest scheint aber eine Gartenhummel und eine Ackerhummel in der Umgebung erfolgreicher gewesen zu sein, ich sehe nämlich seit einigen Tagen Gartenhummelarbeiterinnen und seit vorgestern auch welche der Ackerhummel. Sonst geht es aber den anderen Völkern gut, in 12 Kästen fliegt Nachwuchs (3 Erd-, 3 Stein-, 3 Wiesen- und bei 3 selbstangesiedelten Baumhummel (2 Rückkehrerinnen)). 2 Stein- und die eben erwähnte Ackerhummel sind noch solo.

Gruß Bago

Ausfall der Gartenhummel... Helena 24.04.2011 22:11

Ich befürchte bei meiner Ackerhummel auch einen Ausfall; seit Karfreitag keine Spuren mehr im gestreuten Sand :-(
Ich werde morgen Ostermontag vorsichtig kontrollieren. Habe leider keine passende andere Art, falls es sich bei mir auch bewahrheiten würde :-(
Die Steinhummel ist nach wie vor sehr aktiv; fliegt recht pünktlich zwischen 17 und 19 Uhr regelmässig jeweils für ca. 10 Minuten aus.

Bago, falls Deine Ackerhummeln die fremden Waben mit-bebrütet, das gibt also keine Probleme mit der anderen Art (auch wenn beide Pocketmaker sind)? Die dulden sich einfach so?

Ausfall der Gartenhummel... Christian 25.04.2011 08:51

Hi,
woran machst Du fest, dass das Nest aufgegeben wurde? Würd mich interessieren. Ich hab ne Ackerhummel, die seh ich nicht, wenn ich tagsüber die Nestkugel antippse, rührt sich nichts. Nachts kommt aber ein sirren. Gestern hab ich bei der Wiesenhummel nichts gehört und hab gegen meiner üblichen praxis nachgegraben, ich sah das Honigtöpfchen, dachte schon "Mist" und dann kam doch Protest. Meine damit, manchmal verhalten sich die Queens sehr dezent, nicht dass die Gartenhummel bei Dir doch noch zugegen war.

Bei der Wiesenhummel hab ich auch die ersten Arbeiterinnen, ging schnell in diesem Jahr.

Christian

Ausfall der Gartenhummel... Bago 25.04.2011 09:01

Hallo,
seit Freitag hat sich am Wolltest nichts mehr getan. Zudem war das Honigtöpfchen etwa nur noch zu 1/3 gefüllt.
Gartenhummeln sind sonst gegenüber Störungen (Klopfen an den Kasten) sehr aufgeregt (Königinnen), es ertönt ein lautes Sirren der Königin. Es war natürlich auch keine Königin im Nest. Die Ackerhummel hat nur kurzzeitig gesummt, als ich auf ihre Nestkugel gestoßen bin und blieb sehr ruhig sitzen...

Gruß Bago

Unbestimmte Hummel juxi 24.04.2011 21:39

Hallo,

bei dieser Hummel komme ich nicht so recht weiter.

Fundort: Halbinsel Holnis Bei Flensburg, direkt an der Küste ca 20m/NN, 24.04.2011

[img:http://666kb.com/i/bsx9ddl60dfcde6xx.jpg]
[img:http://666kb.com/i/bsx9eyd5hr7b8chid.jpg]
[img:http://666kb.com/i/bsx9fekpxpzatmkrp.jpg]
[img:http://666kb.com/i/bsx9frc7akbey76p1.jpg]

Könnte es die Veränderliche Hummel sein?

Viele Grüße,
Horst

Unbestimmte Hummel Bago 24.04.2011 22:00
Hallo,

bei dieser Hummel komme ich nicht so recht weiter.

Fundort: Halbinsel Holnis Bei Flensburg, direkt an der Küste ca 20m/NN, 24.04.2011

[img:http://666kb.com/i/bsx9ddl60dfcde6xx.jpg]
[img:http://666kb.com/i/bsx9eyd5hr7b8chid.jpg]
[img:http://666kb.com/i/bsx9fekpxpzatmkrp.jpg]
[img:http://666kb.com/i/bsx9frc7akbey76p1.jpg]

Könnte es die Veränderliche Hummel sein?

Viele Grüße,
Horst

Ackerhummel (Bombus pascuorum)

Gruß Bago

Ackerhummel juxi 25.04.2011 09:09

Hallo,

da wohl schon wiederder Wunsch, eine andere Art zu finden, der Vater des Gedankens.

Ich bin auf dem Bestimmungsschlüssel irgendwo falsch abgebogen. Dieser Fehler hat sich wohl wiederholt und ich habe dann nur noch geraten.

So ist es mit der fehlenden Erfahrung.

Danke Bago.

Viele Grüße,
Horst

Ackerhummel (Bombus pascuorum)

Gruß Bago
Probleme mit Hummelklappen Andreas B. 24.04.2011 21:47

Hallo Hummelfreunde,
meine Hummeln sind nicht in der Lage, die voll geschlossenen Hummelklappen zu öffnen. Wenn die Klappen degegen nur zwei oder drei Millimeter geöffnet sind, finden die Königinnen ohne Probleme ins Nest.
Bei geschlossener Klappe suchen die Königinnen nach dem Eingang, finden ihn aber nicht. Irgenwann habe ich dann die Befürchtung, dass die Königinnen das Suchen und somit das Nest aufgeben. Ich öffne die Klappen dann wieder um einige Millimeter.

Frage an die Experten: Wie lange kann man die Königinnen probieren lassen, ohne dass das Nest verlassen wird? Wieviele Anflüge der Königinnen kann man riskieren? Welche Erfahrungen habt Ihr?

Vielleicht sind die Hummeln aus Schleswig-Holstein nicht so intelligent, wie die weiter südlich lebenden ;-)

Viele Grüße,
Andreas B.

Probleme mit Hummelklappen Helena 24.04.2011 22:15

Ich machs auf Anraten zurzeit auch so, dass meine Klappe nur noch ganz minimal geöffnet ist, so maximal die Stärke des Drahtes. Das sind vielleicht noch so 2 mm. Ganz geschlossen war meine Steinhummel-Queen auch recht verwirrt und flog eine Extrarunde. Mit der minimalen Öffnung muss sie zwar etwas rumfühlern, findet dann aber die Öffnung recht gut, wo sie mit dem Köpfchen darunterfahren muss...

Ich weiss auch nicht, ob das totale Schliessen der Klappe der Grund ist, warum ich seit 2 Tagen meine Ackerhummel nicht mehr gesehen habe. Habe dann am nächsten Tag, als eben keine Spuren zu sehen waren, wieder einen Spalt geöffnet. Werde morgen den Kasten mal von innen inspizieren.

Ausfall der Ackerhummel Helena 25.04.2011 12:30

Sniff, meine Ackerhummel im Schwegler ist weg. Karfreitag sah ich sie zum letzten Mal einfliegen, danach blieb der Sand vor der Klappe unberührt. Habe heute nachgeschaut: eine kleine Larvenwiege mit der typischen Sitzdelle und davor 2 Nektartöpfchen, eins ganz leer, das andere noch halbvoll. Die Larvenwiege fühlte sich sehr kalt an, da sass schon länger keine Königin mehr drauf.
Schade. Habe einen Grossteil des Kapoks ersetzt, frischen Lavendel gestreut und Haupteingang wieder voll geöffnet. Ich bezweifle allerdings, dass ich den Kasten nochmals besetzen kann, sehe ich doch kaum noch suchende Königinnen.

Hummeldramen Michel 25.04.2011 20:43

Hallo Helena,

ja, man muss manchmal schon sehr frustresistent sein ;-)

Aber hast ja noch die Steinhummel.

Habe selber einen ärgerlichen Ausfall. Eine Erdhummel, deren Brut kurz vorm Schlupf war, wurde von einer Steinhummel vertrieben. Statt die vorhandenen Brutwaben zu übernehmen, baute sie nebenan ein neues Nest, während das alte von Ameisen geplündert wurde. 2 Tage später fiel die Steinhummel aus, nun ist der Kasten leer. Ein Kokon konnte ich noch von der Erdhummel retten, die geschlüpfte Erdhummelarbeiterin wurde einer anderen Königin erfolgreich zugesetzt.

Vg,
Michel

Hummeldramen Helena 25.04.2011 22:48

Dann hast Du den Kasten aber offenbar nicht mit Mottenklappe vor Eindringlingen wie auch fremden Königinnen geschützt?
Aufgrund all der Berichte hier fühle ich mich persönlich wohler mit Klappe.

Aber ja, ich hoffe fest, meine dicke Steinhummel schafft es! Die andere in der Trockenmauer sehen wir selten mal ausfliegen, aber da sitze ich auch nicht regelmässig davor.

Bei uns ist es nur so wahnsinnig trocken – mir gefällt ja das schöne Wetter, aber Pflanzen, die dursten, produzieren auch keinen Nektar mehr. Bei den Bäumen gehts ja noch eine Weile, aber irgendwann sind auch die Kastanien vorbei...

Hummeldramen Michel 25.04.2011 23:53

Hallo,

habe auch Kästen mit Mottenklappe (2-Loch), deren Funktionsweise gut von Königinnen und Arbeiterinnen gelernt wird und wo ich die Klappen oft bereits 1-2 Tage nach der Ansiedlung schließe. Dennoch habe ich auch dort schon Okkupationen durch Kuckuckshummeln erlebt. Gerade Kuckuckshummeln riechen ihre Wirtsnester ja auch, weswegen sie, einmal fündig geworden, auch sehr ausdauernd versuchen, einen Weg in den Kasten zu finden, und manchmal gelingt ihnen auch der Weg durch die Klappen. Also kein 100 %iger Schutz vor Okkupationen...

Andere Kästen habe ich ohne Klappe belassen (ältere Modelle Marke Eigenbau, wo es schwierig ist, nachzurüsten). Habe bei starken Völkern dort auch ohne Mottenschutz keine Probleme mit Wachsmotten, eben da sich große Völker eine Menge Wächterinnen leisten, wodurch ein Befall oft erst am Ende der Entwicklung eintritt, wenn er kaum noch Schaden anrichtet.

Von daher ist der Schutzeffekt von Mottenklappen mitunter auch etwas überbewertet, zumindest aus meiner Sicht...

Vg,
Michel

Hummeldramen Alex 26.04.2011 11:41

Hallo Michel,

das ist wirklich traurig zu lesen! Frustresistenz ist das richtige Wort - aber manchmal ist es einfach nur traurig.

Ich habe dieses Jahr 3 Selbstansiedelungen gehabt und mich gefreut wie ein Schnitzel. Um die Königinnen nicht zu stören habe ich nicht mal nachgeschaut, welche Art es ist. Aber Abends hat's gesurrt im Kasten.

Nun ist in allen 3 Kästen Stille eingekehrt. Keiner mehr da :-(
Da vergehts einem schon manchmal....

Alex

Hummeldramen Christian 26.04.2011 12:54

Hi Alex,
klingt ja echt frustig. Im letzten Jahr haben viele von euch von Ausfällen berichtet. Das war ja klimatisch extrem (wie heuer nur umgekehrt). Was Du jetzt schreibst, zeigt aber, dass auch andere Faktoren negativen Einfluss haben können. Wieviel Prozent Deiner Kästen sind den betroffen, oder sinds gar alle?
Oder weißt Du warum die Insekten ausblieben?

Gruß
Christian

Hummeldramen André 27.04.2011 08:25

Kurze Frage,

wenn die Königin, welche ein Nest gegründet hat, nicht mehr ein und ausfliegt, und Abends nicht auf ein klopfen am Kasten reagiert, kann dann eine neue Königin in den Kasten eingesetzt werden? Pollenstorer zu Pollenstorer und Pocketmaker zu Pocketmaker oder sollte man das alte Nistmaterial komplett entfernen und dann erst eine neue Königin einsetzen?

Vielen Dank für Eure Ratschläge,

Schöne Grüße aus Südbrandenburg,
André

Hummeldramen Alex 27.04.2011 10:14

Hallo Andre,

wenn die Königin, welche ein Nest gegründet hat, nicht mehr ein und ausfliegt, und Abends nicht auf
ein klopfen am Kasten reagiert, kann dann eine neue Königin in den Kasten eingesetzt werden?
Pollenstorer zu Pollenstorer und Pocketmaker zu Pocketmaker oder sollte man das alte Nistmaterial
komplett entfernen und dann erst eine neue Königin einsetzen?

Du solltest sicherheitshalber öfters kontrollieren, ob die Königin wirklich weg ist. Sie könnte ja evtl. nur spät dran sein. Wenn aber nach mehreren Tagen immer wieder Stille herrscht, dann ist das Nest wohl verloren.

Wenn es Dir gelingt kannst Du entsprechend "passende" Hummeln zum Nest zusetzen (wenn Du welche hast). Aber bis dahin ist das Nest wohl schon abgestorben. Oder Du setzt eine entsprechende Königin früher zu, aber dann hast Du das Risiko, daß die ursprüngliche Königin evtl. doch nochmal zurück kommt und dann gibts eine Stecherei.

Ich werde meine verlassenen Nester nicht neu einrihten sondern evtl. die wenigen Waben entfernen und den Rest so lassen. Wenn noch Königinnen zu finden sind setze ich die dann in den Kasten.

Vielleicht klappts ja noch in diesem Jahr. Denn ich hätte gerne ein Neues Mittel gegen Wachsmotten ausprobiert. Aber mangels Hummelnest geht das ja nicht :-(

Alex

Hummeldramen Alex 27.04.2011 10:10

Hi Christian,

leider sind es alle bisherigen Besiedelungen. Ich konnte in diesem Jahr noch keine erfolgreiche Ansiedelung vornehmen und habe mich riesig über die 3 Selbstbesiedelungen gefreut.
Und die sind jetzt alle 3 ausgefallen... :-(((

Warum die Insekten ausbleiben?
Gute Frage. Mittlerweile habe ich diesbezüglich etwas extreme Ansichten...
Weil wir Menschen die Welt kaputt machen, ganz einfach deswegen. Schau doch mal wie wenig Insekten Du heutzutage an der Windschutzscheibe kleben hast. Früher mußte man ja fast jede Woche mal mit dem Schwamm drüber gehen, weil die Scheibe so verklebt war. Heute? Kaum noch "Schmutz" an der Scheibe.
Das ist für mich ein Indikator, den jeder nachvollziehen und selbst betrachten kann. Die Luft ist mittlerweile leergefischt von Insekten. Ich wundere mich, wie die Vögel überhaupt noch überleben können!

Oder schau die die Obstbäume an! Alles blüht bei uns im Garten, Apfel, Pflaume und Co.
Und sieht man Bienen? Nein, kaum welche. Man steht vor dem Baum und zählt vielleicht gerade mal 5 Bienen. An tausend Blüten.

Es ist erschreckend....
Und so frustrierend, daß mir schon seit längerem die Freude am rumhummeln vergeht...

Traurig,

Alex

Ausfall der Ackerhummel Christian 26.04.2011 11:24

Hi Helena,
wollte bei dir auch mal nachfragen. Ist die Hummel ganz sicher weg? Hast Du nachts auch mal kontrolliert? Ich seh manche Königin tagelang nicht.
Hast Du die alte Brut bereits entfernt?
Christian

Ausfall der Ackerhummel Helena 26.04.2011 21:00
Hi Helena,
wollte bei dir auch mal nachfragen. Ist die Hummel ganz sicher weg? Hast Du nachts auch mal kontrolliert? Ich seh manche Königin tagelang nicht.
Hast Du die alte Brut bereits entfernt?
Christian

Ja die habe ich entfernt. Der Sand vor dem Klappeneingang war über 2,5 Tage (sonnige, warme Tage) unberührt, nachdem er zuvor regelmässig verstreut war und ich sie auch regelmässig ein- und ausfliegen sah. Die Larvenwiege war sehr kalt und offenbar hätte es bis zu den Arbeiterinnen doch noch länger gedauert als gedacht. Sterben die Larven nicht ab, wenn sie zuerst angebrütet und dann tagelang nicht mehr bebrütet werden?

Du sagst, Du «siehst» die Königin tagelang nicht. Du beobachtest dann also nur visuell? Meine Steinhummel fliegt ja auch momentan nur am Nachmittag zwischen 17 und 19 Uhr, das weiss ich aber nur anhand von Sandspuren und meiner GardenWatchCam. Wenn ich aber nicht direkt vor dem Loch sitze, verpasse ich nicht selten ihren Ausflug, so schnell geht das. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Hummel, die am Brüten ist, die Larven dann tagelang allein lassen soll?

Ausfall der Ackerhummel Christian 27.04.2011 12:19

Hi Helena,

ja ich beobachte nur visuell. Zu Begin hab ich noch mit Mehlspur kontrolliert, eine geniale Methode. Das Mehl musste ich aber immer wieder erneuern und habs dann irgendwann sein lassen. Natürlich hab ich auch nicht soviel Zeit, deshalb check ich alle vier Tage die Kästen in der Nacht. Hab ich die Insekten zufällig gesehen, verzichte ich auf die Nachtkontrolle.
Allerdings hab ich den Eindruck, dass manche Arten häufiger ein und ausfliegen. Meine Erdhummel konnt ich im letzten Jahr nur ganz selten sehen. Die Acker und Wiesenhummeln scheinen ständig auf tuor zu sein.

Christian

GardenWatchCam? Frank-BS 27.04.2011 17:02

Interessant finde ich auch die Verwendung einer Überwachungskamera.
Welche GardenWatchCam benutz du? Die von Brinno? Reicht denn ein Intervall von 5 Sekunden?

Gruß,
Frank.

GardenWatchCam? Helena 27.04.2011 20:54
Interessant finde ich auch die Verwendung einer Überwachungskamera.
Welche GardenWatchCam benutz du? Die von Brinno? Reicht denn ein Intervall von 5 Sekunden?

Hallo Frank

Mangels PC hab ich noch eine der Standardeinstellungen (20 Sekunden) gewählt, zusammen mit dem Sand kann ich sehr gut sehen, was sich so tut

[img:http://www8.pic-upload.de/27.04.11/m9iav8obgiw2.jpg]

Der Vorbau ist vom vorstehenden Dach des Kastens gut vor Regen geschützt (Einflugloch weist nach Osten).

Mittlerweile gibts von Brinno auch eine BirdWatchCam, die auf Bewegung auslöst, aber aufgrund des minimalen Zoombereichs von 1,5 Meter wohl für Hummeln leider ungeeignet.
Aber wenn mal Arbeiterinnen da sind, wird die totale Überwachung in der Form wohl nicht mehr nötig sein, da dann ja automatisch immer mehr Flugverkehr herrschen wird. Im Moment aber hilft die Kamera zusammen mit dem Sand schon, die Flugaktivität der Königin zu beobachten.

GardenWatchCam? Helena 27.04.2011 22:13

Hi hi Bild des Tages

[img:http://www8.pic-upload.de/27.04.11/e5m2tlzzcsm.jpg]

Nein, wir haben keine Katze. Das ist die vom Nachbarn...

GardenWatchCam? Alex 28.04.2011 09:16

Wenn ich Deine Bilder so anschaue, krieg ich doch Lust mir auch so ein teueres Teil zu kaufen *g*

Katzen Christian 28.04.2011 09:59

Würd das bei mir geschehen, ich würd den Koller bekommen. Die Katze würde doch sofort versuchen, sich die Königin krallen, wenn sie sie wahrnimmt. Die von meinem Bruder hat am Sonntag ein Päarchen Distelfinken gekillt. Die, die bei uns herumstreunen sind riesen Teile, halbe Löwen.
Ganz ehrlich, wenn da eine in meinen Garten kommt, dann verjag ich sie, nicht brutal aber in einer Art und Weise, dass sie nur noch nachts kommen.

Christian

Katzen Helena 28.04.2011 15:56

Hmm... das gibt mir zu denken. Viele meiner Nachbarn haben Katzen.

Ich muss das mal beobachten. Soll ich Hasendraht um den Vorbau packen? Würde die Königin da durchpassen? Das würde die doch nur verwirren; keine Ahnung, ob Hummeln den überhaupt wahrnehmen können?

Um den Baum, wo unser Blaumeistenpaar im Nistkasten ist, habe ich diesen im Handel erhältlichen Katzenabwehrgürte geschnallt. Dann kann die Katze nicht mehr den Baum hochklettern. Sollte man bei allen Bäumen machen, wo Katzen sind und Vögel nisten.

Einen gesunden Vogel kann eine Katze normalerweise nicht erwischen, aber als Nisträuber sind sie einfach schlimm und allein die Aufregung, die eine Katze nur schon bei ihrem Auftauchen bei den Vögeln (vorallem denen mit Jungen) verursacht, kostet die Vogeleltern immer viel Energie und Zeit.

Was meinen die anderen? Seht Ihr ein Problem? ich muss das mal beobachten, bislang hat sich die Katze nicht für unseren Garten interessiert. Ich könnte das Ultraschallteil aus dem Garten beim Hummelkasten aufstellen, so dass die Katze den Hummelkasten meidet...

Katzen André 28.04.2011 17:51
Hmm... das gibt mir zu denken. Viele meiner Nachbarn haben Katzen.

Ich muss das mal beobachten. Soll ich Hasendraht um den Vorbau packen? Würde die Königin da durchpassen? Das würde die doch nur verwirren; keine Ahnung, ob Hummeln den überhaupt wahrnehmen können?

Um den Baum, wo unser Blaumeistenpaar im Nistkasten ist, habe ich diesen im Handel erhältlichen Katzenabwehrgürte geschnallt. Dann kann die Katze nicht mehr den Baum hochklettern. Sollte man bei allen Bäumen machen, wo Katzen sind und Vögel nisten.

Einen gesunden Vogel kann eine Katze normalerweise nicht erwischen, aber als Nisträuber sind sie einfach schlimm und allein die Aufregung, die eine Katze nur schon bei ihrem Auftauchen bei den Vögeln (vorallem denen mit Jungen) verursacht, kostet die Vogeleltern immer viel Energie und Zeit.

Was meinen die anderen? Seht Ihr ein Problem? ich muss das mal beobachten, bislang hat sich die Katze nicht für unseren Garten interessiert. Ich könnte das Ultraschallteil aus dem Garten beim Hummelkasten aufstellen, so dass die Katze den Hummelkasten meidet...

Ich sehe nur ein bedingtes Problem. Ich habe einen Hund, der ist meine Lösung des Problems. =) Habe bei meinen Kästen noch nicht beobachten können das Katzen sich da auf die Lauer legen. Ich kann mir das höchsten bei jungen Katzen vorstellen, die noch ziemlich verspielt sind. Aber ob man gleich mit Ultraschall an die Sache rangehen muss, vertragen das die Hummeln?!?!?!? Gibts nicht ne bessere Lösung, z.B. Duftstoffe oder so etwas?!?!

Schöne Grüße,
André

Katzen Helena 28.04.2011 22:00

Ich will auch nicht den Teufel an die Wand malen. Wir haben keine Haustiere, weil wir eben den ganzen Tag nicht zuhause sind – darum eben Hummeln ;-) Gerade diese Katze quert einfach regelmässig unseren Garten und hinter dem Hummelhaus springt sie dann über den dort niedrigen Gartenzaun (Reihenhäuser).
Das Ultraschallgerät war nur so ein Gedanke, es funktioniert jedenfalls im Gemüsebeet, damit sich die Katzen dort nicht versäubern (es piepst nur, wenn etwas auf «Katzenhöhe» in den Überwachungsbereich eintritt). Geruchliche Abwehrmassnahmen wirken auch nicht immer so gut und müssen bei Regen etc. auch ständig erneuert werden.

Probleme mit unterirdischem Nistkasten Dennis 25.04.2011 21:25

Hallo,

heute stieß ich auch ein mögliches Problem mit meinem unterirdischen Nistkasten Marke Eigenbau (Foto am Ende des Beitrags).

Bisher wurde der von den Hummeln links liegengelassen. Deshalb wollte ich ihn heute aktiv besiedeln, da heute viele eindeutig suchende Hummelköniginnen unterwegs waren. Allerdings wollten auch die so zum Besichtigungstermin eingeladenen Hummeln nicht.

Einen Grund sehe ich evtl. darin, dass der Durchmesser des Laufgangs zu groß sein könnte (beträgt 4 oder 5 cm; ist ein 50 cm langes Kunststoffrohr). Habe deshalb eine Pappröhre mit kleinerem Durchmesser in das Kunststoffrohr geschoben. Meine erste Frage daher: Können Laufgänge im Durchmesser zu groß für Hummeln sein, so dass sie das dahinterliegende Nest erst gar nicht als Nistmöglichkeit in Betracht ziehen?

Dabei bemerkte ich aber auch den wohl eigentlichen Grund, warum die Hummeln nicht geneigt waren, den Kasten anzunehmen. Im Kunststoffrohr befand sich eine Nacktschnecke (ca. so groß wie eine Erdhummelkönigin), welche ich natürlich entfernt habe. Denke mal, dass deshalb die Königinnen nicht wollten - würde ich zu einer Wohnungsbesichtigung geladen und das erste was ich in der Eingangstür im Treppenhaus sehen würde, wäre ein schleimiges Ding so groß wie ich - ich wollte die Wohnung dahinter auch nicht mehr sehen wollen ;).

Aus Sicherheitsgründen habe ich jetzt das Nest erstmal dichtgemacht (Eingang verschlossen), denn ich bin mir jetzt nicht sicher, was mir das über die Nestkonstruktion sagt... war das nur einmaliges Pech, dass sich da eine Schnecke reinverirrt hat oder könnte das vielmehr ein konstruktiver Fehler sein und das würde immer wieder passieren? Was empfehlt ihr mir, das Nest wieder öffnen oder besser geschlossen lassen?
(Ich möchte keinesfalls Hummeln in einem Nest ansiedeln, wenn ich davon ausgehen muss, dass sie dort von Nacktschnecken belästigt werden - also kein "so sicheres wie möglich" Nest haben).

Viele Grüße,
danke für eure Hilfen,
Dennis

Hier noch das versprochene Foto des unterirdischen Nistkastens in fertigem Zustand:
[img:http://www.bildercache.de/bild/20110410-194435-212.jpg]

Probleme mit unterirdischem Nistkasten Christian 26.04.2011 11:33

Hi,
also die Nacktschnecken hab ich auch im Vorbau vom Schweglerkasten, das dürfte kein Grund sein.
Wenn Du die Hummel einsetzt, verschließt Du auch das Loch für einige Minuten? Denn der Durchmesser ist sehr groß, wenn da Licht einfällt, könnt es sein, dass die Queen sofort das Weite sucht.
Der Eingang in meinem Pflanzring ist 2cm breit und max 1.5 cm tief. Wie geschrieben: ich hab ihn noch mit Steinen geschmückt um ne Art Röhre zu gestalten. Aber mehr dafür, dass ein Stau von Hummeln keine Kohlmeisen anlockt.
Trotz der geringen Größe erfolgte Ende März ne Selbstbesiedlung.

Ja und dann ist es wie bei den Kästen auch Schwegler. Manchmal braucht es zig Versuche des Einsetzens, bis der Ort gefällt, bei anderen klappts aufs erste Mal.

Gruß
Christian

Nistmaterial Christian 27.04.2011 16:33

Hi,
was sicher noch wichtig ist, glaub das weißt Du ja, das richtige Nistmaterial. Ich hab in das Erdnest zwei Vogelnester gelegt, hat für Hummeln richtig gut gerochen.

Christian

Nistmaterial Dennis 27.04.2011 17:27

Hallo Christian,

ich hab als Nistmaterial einfach kleingezupftes Heu aus meinem Gärtchen verwendet und großzügig reingelegt, inkl. ins Heu gedrücktem Gang mit Vertiefung am Ende, das ganze dann nochmal mit einer Schicht Heu abgedeckt.
Geruchstechnisch dürfte das für die Hummeln aber eher unspektakulär sein, da in dem Heu vorher ja nix gewohnt hat.

Wenn ich mal wieder eine suchende Hummelkönigin in meiner Nähe finde, werde ich versuchen, sie anzusiedeln.
Bei uns fliegen immer noch relativ viele suchende Erdhummeln herum.

Viele Grüße
Dennis