Beiträge aus 2011

Ackerhummelnest von Hund geöffnet - wie retten? Saskia Kärcher 13.04.2011 17:42

Hallo zusammen!
Wir haben seit einigen Jahren einen Hummelnistkasten im Garten, der auch schon mehrmals besetzt war, bislang aber noch leer steht.
Allerdings hatte sich jetzt in einer Hecke eine Ackerhummel in einem Haufen trockenen Grases und Mooses (die Ausbeute des Vertikutierens, die ich dorthin verfrachtet hatte) ein Nest gegründet, was ich aber leider nicht wusste.
Ich wurde erst darauf aufmerksam, als mein Hund sich dort zu schaffen machte und ich daraufhin 5 aneinanderhängende zugedeckelte Tönnchen freiliegend und die Hummel aufgeregt suchend daneben fand :-(
Gibt es eine Möglichkeit, das Nest zu retten und die Hummel zum Weiterbau zu bewegen?
Vielen Dank für Eure Ratschläge!

Ackerhummelnest von Hund geöffnet - wie retten? Dennis 13.04.2011 20:00

Hallo Saskia,

wenn in deinem Nest schon 5 Tönnchen sind, dann spricht das dafür, dass die Königin dort schon was länger lebt und entsprechend schon eine relativ starke Nestbindung haben sollte.

Spontan fallen mir zwei Möglichkeiten ein:
1. Das Nest einfach wieder mit Heu zudecken (Ausgangszustand herstellen) und hoffen/schauen, ob die Königin wieder zurückkehrt und das Nest wieder "repariert". Und natürlich in Zukunft den Hund fernhalten. ;)
2. Das Nest abends / nachts zusammen mit der Königin in einen Nistkasten umsetzen. Am nächsten Morgen sollte sie dann einen Orientierungsflug machen und sich die neue Nestposition merken.

Hoffe, diese Vorschläge finden auch den Zuspruch der erfahreneren Hummelfreunde hier (falls nicht, bitte korrigieren).

Viele Grüße
Dennis

Ackerhummelnest von Hund geöffnet - wie retten? Bago 13.04.2011 20:24

Hallo,
ich würde das erste, was Dennis dir empfohlen hat auch tun, den zweiten Schritt würde ich erst durchführen, wenn die Arbeiterinnen fliegen. Ich hoffe, dass die Königin das Nest nicht aufgibt, es könnte allerdings sein, dass diese fünf Tönnchen ja schon verpuppte Arbeiterinnen sein können, dann sieht es schlecht aus...

Gruß Bago

Ackerhummelnest von Hund geöffnet - wie retten? Saskia Kärcher 13.04.2011 20:51

Danke für Eure Antworten.
Ich habe eben nochmal nachgesehen. Die Königin saß auf ihren Tönnchen im Freien auf der blanken Erde. Ich habe aus dem Heu eine kleine Höhle mit Ausgang geformt, diese über der Königin platziert und weiteres Heu locker darüber geschichtet.
Sie krabbelte einmal kurz herum, setzte sich dann aber wieder auf ihre Kinderstube.
Ich hoffe, dass sie dort angesiedelt bleibt und im weiteren Verlauf der Entwicklung nichts mehr schief geht.
Ich werde Euch berichten, wie es morgen aussieht, ok?

Ackerhummelnest von Hund geöffnet - wie retten? Helena 13.04.2011 21:15

Ja informiere uns bitte weiter.
Ich würde aber auch die Umsiedlung in einen Kasten ins Auge fassen, ich meine, wie sieht es mit Regenschutz aus? OK, es ist eine Ackerhummeln, die nisten vielfach oberirdisch, aber wenn jetzt Nässe und evtl. Kälte kommen, wäre sie sicher in einem Kasten besser aufgehoben. Aber beobachte mal weiter.

Ackerhummelnest von Hund geöffnet - wie retten? Saskia Kärcher 14.04.2011 19:03

Die Hummelkönigin saß auch heute wieder auf ihren Tönnchen.
Ich habe das Nest nun unberührt gelassen, allerdings eine Klappbox über den kompletten Grasbau gestellt und diese oben mit Steinen beschwert und seitlich befestigt, so dass sie nicht mehr weggerückt werden kann.
Die Öffnungen sind groß genug für einen ungehinderten Ein- und Ausflug.
Mal sehen, wie es weitergeht.

Ackerhummelnest von Hund geöffnet - wie retten? Christian 14.04.2011 21:35

Das mit der Klappbox is ne gute Idee. Vor zig Jahren hatte ich im Garten immer oberirdische Nester der ackerhummel. Die hat einmal der Igel geplündert. Dannach hab ich als Schutz ne Kiste darüber, das hat auch ausgereicht. regenschutz mein ich ist nicht so wichtig. Hoffen wir mal, dass die niedrigen Temperaturen nicht schaden.

Christian

Ackerhummelnest von Hund geöffnet - wie retten? Helena 15.04.2011 22:03

Oh ja der Igel... letztes Jahr nistete die Ackerhummel doch prompt im Igelhaus (das Braune vom Schwegler!), da lag noch altes Stroh drin.
Leider hab ich es versäumt, den Eingang rechtzeitig zu verkleinern. Irgenwann schlief dann wieder ein Igel darin und Hummeln war keine mehr da. Oder aber die Ackerhummeln waren schon ausgeflogen – denn ich habe, als der Igel mal weg war, absolut nichts gefunden, das auf ein Hummelnest hingedeutet hätte. Vielleicht ist nämlich die Ackerhummel, die ich jetzt praktisch gleich nebenan im Schwegler-Hummelhaus habe, eine Rückkehrerin, wer weiss...

Ackerhummelnest von Hund geöffnet - wie retten? Saskia Kärcher 20.04.2011 13:04

So, heute gibt´s erfreuliche Neuigkeiten:
Die Hummel hat die Reparaturmaßnahme akzeptiert und ist geblieben! :-) Mittlerweile muss auch etwas geschlüpft sein, denn es war aus dem Nest ein kurzes Summen zu hören und eine Hummel war gerade im Anflug.
Nun warten wir ab, wie der Sommer verläuft und hoffen das Beste.
Danke für Eure Tipps!

Liebe Grüße,
Saskia

Hilfe benötigt! Wespe in besetzten Nistkasten eingedrungen. Dennis 17.04.2011 15:17

Hallo,

heute habe ich leider feststellen müssen, dass eine Wespe (ich vermute um diese Jahreszeit ebenfalls eine Königin) Gefallen an meinem Nistkasten gefunden hat, der seit genau einer Woche von einer Erdhummelkönigin belegt ist.

Konnte beobachten, wie die Wespe in das Nest reinging. Also habe ich den Deckel geöffnet und die Polsterwolle etwas beiseite getan und da sah ich die Wespe, die sich dann allerdings gleich davon machte. Danach habe ich die Polsterwolle noch etwas genauer untersucht, aber obwohl ich denke ich relativ gründlich nachgesehen habe, weder eine Hummel noch Tönnchen gesehen. Letzteres hat mich sehr überrascht, da die Königin meiner Meinung nach doch bereits (7 Tage seit Nistkastenbezug) in Brut gegangen und ein Nest gebaut haben müsste, oder?

Jedenfalls kam während meiner Kontrolle auch die Hummelkönigin zurück! Und ging in den Nistkasten. Also hab ich natürlich die Polsterwolle schnell wieder zurechtgelegt (so gut wie mir möglich) und dann den Deckel drauf. Seitdem hat die Hummel den Kasten nicht mehr verlassen.

Habe mich dann auf die Lauer gelegt und immer wieder die Wespe verscheuchen können, sie kam aber immer wieder. Eben hab ich die Wespe doch erwischt, als sie ins Nest wollte - ich hoffe, man verzeiht mir deren Tötung, aber ich sah keine andere Möglichkeit - denn ich vermute doch mal richtig, die Wespe hat - da sie mehrmals in den Nistkasten zurückwollte - wohl dort auch ein Nest gründen wollen?

Bei einer kurz danach durchgeführten Nachkontrolle dann sah ich die Hummel nicht mehr, als ich aber an einer bestimmten Stelle der Polsterwolle wackelte, erklang ein böses Sirren. Also war die Hummel noch drin, hat ihr Nest nicht aufgegeben, sehe ich das richtig?
(Den Nistkasten habe ich dann natürlich gleich wieder zugemacht und werde die arme Hummel jetzt in Ruhe lassen!)

Jetzt hier meine Fragen:
1. Wie kann ich verhindern, dass weitere Wespen in den Nistkasten kommen? Oder geht das gar nicht bzw. kommt das häufig vor oder hatte ich einfach nur Pech?
2. Besteht die Gefahr, dass weitere Wespen jetzt genau diesen Nistkasten aufsuchen (Duftspur o.ä.)?
3. Was wäre passiert, hätte ich nicht eingegriffen? Wäre es zu einer Stecherei zwischen Hummel und Wespe gekommen? Wer hätte da die besseren Karten gehabt, die Hummel ist ja zwei Gewichtsklassen über der Wespe, dafür sind letztere ja als aggressiver bekannt.
4. Kann/Sollte ich jetzt noch was für die Hummelkönigin tun - außer in Ruhe lassen?

Sorry für den langen Text, ich hoffe, ihr könnt mir helfen (mich beruhigen?),

viele Grüße,
Dennis

Hilfe benötigt! Wespe in besetzten Nistkasten eingedrungen. Helena 17.04.2011 16:57

Blöde Situation, ein deutliches Zeichen auch für den aktute Nistplatzmangel überall. Es wird für Hummeln, Wespen und Hornissen immer schwieriger, geschützte Nistplätze zu finden und gerade die beiden letztgenannten werden dann auch noch oft voller Hass getötet.

Du kannst das Eindringen von fremden Königinnen, Kuckuckshummeln oder eben auch Wespen- und Hornissenköniginnen nur verhindern, wenn der Hummelkasten mit einer Mottenklappe ausgerüstet ist! Falls Du den Kasten vom Schwegler hast, würde ich den Originalvorbau abmontieren und einen mit Klappe anbauen (kann man auch schon fertig kaufen, z.B. hier (externer Link, nicht mehr verfügbar) Dieser Vorbau ist natürlich auch sonst für Hummelhäuser Marke Eigenbau sehr geeignet.

Eine Wespe wird diese Klappe nie selber überwinden können. Allerdings müsste das Klappentraining schon recht früh beginnen, eine 100% Garantie gibts leider nicht. Schade, dass Du die Wespenkönigin getötet hast, aber ich wüsste jetzt auch nicht, wie ich an Deiner Stelle reagiert hätte, wenn die Wespe nicht aufgeben wollte.

Andere User berichten von Doppelbelegungen, wo die Hummeln dann die fremden Nester kurzerhand selber zerstört haben.

Hilfe benötigt! Wespe in besetzten Nistkasten eingedrungen. Bago 17.04.2011 17:28

Hallo,
die Erdhummel hätte eher Nachwuchs gehabt als die Wespe, die Hummeln hätten die Wespe spätestens mit dem 3. Schlupf gefunden und getötet. Oder sogar schon die Königin bevor die Arbeiterinnen fliegen, sie hätte den Kampf auch locker gewonnen, gegen eine Erdhummel kommt keine Wespe an...(außer evtl. eine Hornisse, die aber gegen die aber auch gegen die A. keine Chance hätte)

Gruß Bago

Hilfe benötigt! Wespe in besetzten Nistkasten eingedrungen. Dennis 17.04.2011 21:31

Hallo Bago,

d.h. ich hätte die Wespe durchaus einfach gewähren lassen können, die Hummel(n) hätte(n) das Problem selbst gelöst?
Genau diese Idee hatte ich zwar auch, hab sie allerdings wieder verworfen, da ich davon ausging, dass die beiden Königinnen sich sofort bekämpfen würden. Dass sie das scheinbar nicht tun, überrascht mich.

Viele Grüße
Dennis

Hilfe benötigt! Wespe in besetzten Nistkasten eingedrungen. Helena 17.04.2011 22:05
Hallo,
die Erdhummel hätte eher Nachwuchs gehabt als die Wespe, die Hummeln hätten die Wespe spätestens mit dem 3. Schlupf gefunden und getötet. Oder sogar schon die Königin bevor die Arbeiterinnen fliegen, sie hätte den Kampf auch locker gewonnen, gegen eine Erdhummel kommt keine Wespe an...(außer evtl. eine Hornisse, die aber gegen die aber auch gegen die A. keine Chance hätte)

Nur aus Neugierde: tötet die Erdhummelkönigin eine Wespe mit dem Stachel oder beisst sie sie mit den Mandibeln? Wobei das hat ja von Euch wohl noch keiner beobachten können, aber diese Frage kam mir nur gerade in den Sinn... ein Stich der Wespe wäre für eine Hummel wohl doch auch tödlich, oder?

Hilfe benötigt! Wespe in besetzten Nistkasten eingedrungen. Dennis 17.04.2011 21:38

Hallo Helena,

eine Wachsmottenklappe wollte ich erst später einsetzen (im Mai, da da die Wachsmotten anfangen zu fliegen). Entschieden habe ich mich da für ein sehr einfaches Modell, welches ich aus dem Buch von v.Hagen entnommen habe: eine Pendeltüre (ganz hinten im Buch zu finden).

Danke für den Verweis auf die Hummelfreund-Seite, die kannte ich zwar schon, wusste aber nicht, dass er die Kästen auch fertig verkauft. Mit einem solchen Profi-Vorbau kann ich meinen Vorbau natürlich nicht vergleichen.

Wirklich glücklich war ich über das Töten der Wespenkönigin auch nicht, aber wusste mir nicht anders zu helfen, da sie immer wieder ins Nest ging - wenn ich allerdings Bagos Antwort richtig verstanden habe, dann ist das gar kein Problem gewesen, die Hummel hätten die Wespe irgendwann getötet (so gesehen kam ich der Natur nur "zuvor").

Viele Grüße
Dennis

Hilfe benötigt! Wespe in besetzten Nistkasten eingedrungen. Harry 17.04.2011 18:20

Hallo Dennis,

auch Wespen sind sehr interessante Staaten bildende Insekten. Wenn man es ihnen beibringt, können sie sogar, zwar mit einer ganz anderen Öffnungstaktik als die Hummeln, mit der Klappe umgehen. Schau mal hier:
hier (externer Link, nicht mehr verfügbar)
Schade das du sie getötet hast. Es sind sehr interessante Tiere und wenn du mal Zeit hast, solltest du dir mal einen Wespenkasten bauen. Durch eine PVC Scheibe lässt sich der Nestbau sehr gut verfolgen. Es ist erstaunlich wieviele Fliegenfilets sie ihrer Brut bringen :-)

auch das solltest du dir mal anschauen (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Gruß Harry

Hilfe benötigt! Wespe in besetzten Nistkasten eingedrungen. Dennis 17.04.2011 21:47

Hallo Harry,

glücklich war ich auch nicht damit, die Wespe zu töten - wusste mir aber nicht anders zu helfen (aber gem. Bagos Antwort hätte ich gar nichts tun müssen - die Hummeln hätten die Wespe irgendwann getötet, so gesehen kam ich der Natur nur "zuvor").

Will aber nicht abstreiten, dass Wespen auch interessante Tiere sein können - deine verlinkte Seite habe ich mir ja angeschaut.
Das mit dem Wespenkasten sollte ich allerdings sein lassen, das sehen die Kleingärtner sicher nicht gerne - von der Bienenhaltung konnte ich sie noch überzeugen (gegen Hummeln hat eh keiner was), aber bei Wespen - spätestens da denke ich würde sich ein Nachbar beschweren (Allergiker), den ich u.a. damit beruhigen konnte, dass Bienen friedlich und nicht so aggressiv wie Wespen sind.

Viele Grüße,
Dennis

Hilfe benötigt! Wespe in besetzten Nistkasten eingedrungen. Balkoni 18.04.2011 22:40
glücklich war ich auch nicht damit, die Wespe zu töten - wusste mir aber nicht anders zu helfen (aber gem. Bagos Antwort hätte ich gar nichts tun müssen - die Hummeln hätten die Wespe irgendwann getötet, so gesehen kam ich der Natur nur "zuvor").

Deportieren wäre vielleicht auch noch eine Möglichkeit gewesen, oder?

Wespen deportieren? Dennis 19.04.2011 21:18

Hallo,

Deportieren wäre vielleicht auch noch eine Möglichkeit gewesen, oder?

Deportieren, in wie fern? Du meinst fangen und irgendwo anders aussetzen?

Viele Grüße
Dennis

Wespen deportieren? Helena 19.04.2011 21:53

Ich glaube, um eine Königin zu «deportieren» müsste man ein paar Kilometer weit fahren. Je mehr, je besser.

Wespen deportieren? Dennis 20.04.2011 20:02

Hallo Helena,

Ich glaube, um eine Königin zu «deportieren» müsste man ein paar Kilometer weit fahren. Je mehr, je besser.

Bei Ablegern bei Bienen ist es so, dass immer empfohlen wird, diesen auf einem Stand mind. 3 km entfernt vom Volk, dem man den Ableger entnahm, zu halten. Geringere Entfernungen bewirken, dass die Bienen zum alten Volk zurückfinden.

Ähnlich wirds wohl auch bei Hummeln und Wespen sein, kann das sein, dass v.Hagen mal in seinem Buch in Bezug auf eine Kuckuckshummelkönigin empfahl, diese mind. 10-15 km entfernt zu verbringen?

Viele Grüße,
Dennis

Hilfe benötigt! Wespe in besetzten Nistkasten eingedrungen. Christian 19.04.2011 11:13

Hi,
bei mir sind seit Sonntag die Wespen am suchen. z.T. holen die bereits Baumaterial. Sollte sich eine im Hummelkasten ansiedeln, dann mach ich nix. Bei Hornisse würd ich die Hornisse noch vor dem Wabenbau stören und vertreiben. Die Umsiedlung dürfte ohne Arbeiterinnen nicht gelingen und zu Arbeiterinnen kommts wohl nicht.

Christian

Königin vertreiben? Dennis 19.04.2011 21:20

Hallo Christian,

auch hier bemerke ich seit Tagen, dass die Wespenköniginnen auch auf Nistplatzsuche sind.

Vorm Wabenbau stören und vertreiben? Wie kriegst du das denn hin? Ich konnte die Wespenkönigin nicht zur Aufgabe des Hummelnistkastens veranlassen, obwohl ich sie jedes Mal beim Einfliegen störte.

Viele Grüße,
Dennis

Königin vertreiben? Christian 20.04.2011 16:48

Hi Dennis,
muss mich genauer ausdrücken. Ne Hornikönigin würde ich vertreiben, evtl die Hummel umsiedeln, wenn die schon Arbeiterinnen hat. Vertreiben hab ich 2009 gemacht. Die Hornikönigin inspizierte den Kasten und ich hab ihn einfach aufgemacht. 2x diese Aktion und sie hat das Interesse verloren. Wenn die mal ne Waabe gebaut hat und verliert, dann wird sie nie wieder damit beginnen. Das will ich nicht riskieren.

Bei ner Wespe mache ich nichts. Die hat einfach Pech gehabt. 2007 hab ich der Wespe 3x die Waabe zerstört, erst dann hat sie aufgegeben. Das war aber überflüssig. Jetzt würde ich den Job den Hummeln überlassen.

Christian

Wespenkönigin vertreiben -> Hummeljob Dennis 20.04.2011 20:07

Hallo Christian,

ach so, du meintest nur Hornissen. Finde das schon fast ein kleines Wunder, wenn man da mal welche sieht, ich jedenfalls sehe sehr selten welche.

Bei ner Wespe mache ich nichts. Die hat einfach Pech gehabt. 2007 hab ich der Wespe 3x die Waabe zerstört, erst dann hat sie aufgegeben. Das war aber überflüssig. Jetzt würde ich den Job den Hummeln überlassen.

So wie du würde ich es jetzt auch halten (hätte ich das letzten Sonntag schon gewusst, hätte ich mir das Leben leichter machen können ... aber gut, hinterher ist man immer schlauer).

Man unterschätzt zuweilen, wie wehrhaft die flauschigen und pummeligen Hummeln doch auch sein können. ;)

Viele Grüße,
Dennis

Hummelklappe Norbert 17.04.2011 20:42

Liebe Hummelfreundinen und Freunde,

heute am 17.Tag nach der aktiven Ansiedlung meiner Gartenhummelkönigin habe ich die Mottenklappe
vollkommen geschlossen.
Ein-und Austritt der Königin problemlos.
Für die freundlichen Informationen der Forenteilnehmer Helena und Bernde bedanke ich mich herzlich.

Mit freundlichen Grüßen

Norbert

Hummelklappe Michel 17.04.2011 21:12

Hallo,

ich mache das meist schon wenige Tage nach der Ansiedlung, klappt in der Regel ohne Probleme. Bei einer gestern angesiedelten Steinhummel habe ich heute nach mehrfacher Rückkehr die Klappe geschlossen, die Königin hat sich ohne Probleme darauf umgestellt.

Vg,
Michel

Hummelklappe Helena 17.04.2011 22:08

Vielen Dank und gern geschehen.
Ich habe meine Klappen noch nicht ganz unten, werde aber die nächsten Tagen wohl immer mehr absenken. Damit ist die Klappe ja dann auch schon duftmässig markiert für die ersten Arbeiterinnen. Ich frage mich nur, ob dann eben der erste Nachwuchs das sofort beherrscht ohne Training. Die stehen ja dann an einer geschlossenen Klappe...

Hummelklappe Peter 22.04.2011 11:52

Gibt es schon eine Antwort auf Helena's Frage, was der erste Nachwuchs ohne Training vor der geschlossenen Hummelklappe macht?

Vielen Dank und gern geschehen.
Ich habe meine Klappen noch nicht ganz unten, werde aber die nächsten Tagen wohl immer mehr absenken. Damit ist die Klappe ja dann auch schon duftmässig markiert für die ersten Arbeiterinnen. Ich frage mich nur, ob dann eben der erste Nachwuchs das sofort beherrscht ohne Training. Die stehen ja dann an einer geschlossenen Klappe...
Hummelklappe Helena 22.04.2011 13:13

Genau, die Duftmarkierung. Und neue Arbeiterinnen lernen es wohl auch von älteren Schwestern, die es schon beherrschen, habe ich festgestellt. Learning by doing :-)

Bestimmung: Bombus barbutellus? Martin 17.04.2011 21:24

Gestern gesehen. War kleiner als eine Gartenhummelkönigin. Im letzten Jahr sah ich auch so eine, die war allerdings deutlich größer.

[img:http://www.bildercache.de/bild/20110417-211622-375.jpg]

[img:http://www.bildercache.de/bild/20110417-211746-481.jpg]

[img:http://www.bildercache.de/bild/20110417-211708-892.jpg]

[img:http://www.bildercache.de/bild/20110417-211828-912.jpg]

[img:http://www.bildercache.de/bildercache_80x15.gif]

Bestimmung: Bombus barbutellus? Helena 17.04.2011 22:06

Was für wunderschöne Detailaufnahmen! Kompliment!

Unbekannte Hummel, Wiesenhummel? juxi 18.04.2011 07:22

Hallo,

[img:http://www.bildercache.de/bild/20110418-071555-600.jpg]

diese Hummel habe ich gestern am 17.04. in der Nähe des Joldelunder Moores an einem Nummernschild fotografiert.

Für dieses Jahr war es bisher die kleinste Hummel. Ca. 10mm.

Könnte es sich um eine Wiesenhummel handeln?

Viele Grüße,
Horst

Wiesenhummel Bago 18.04.2011 11:50

Hallo Horst,
dass sit auf jeden Fall eine Wiesenhummel.

Gruß Bago

Wiesenhummel juxi 18.04.2011 12:41

Moin Bago,

danke für deine Zustimmung.

Da hat sich der Feldbestimmungsschlüssel ja schon bezahlt gemacht.

Viele Grüße,
Horst

Hummel am Jardelunder Moor juxi 19.04.2011 07:17

Hallo,

zur Bestimmung werden die Bilder sicherlich nicht reichen.

[img:http://www.bildercache.de/bild/20110419-070725-753.jpg]

Diese Hummel suchte am 16.04.2011 an einem Graben neben einem Moor an der deutsch/dänischen Grenze. Sie landete nie, so daß ich keine besseren Bilder machen konnte.

Könnt ihr mir Arten nennen die in Betracht kommen könnten?

Viele Grüße,
Horst

Hummel am Jardelunder Moor, Ackerhummel? juxi 19.04.2011 07:38

Mal ein Versuch: Ackerhummel, oder Falsch?

Hallo,

zur Bestimmung werden die Bilder sicherlich nicht reichen.

[img:http://www.bildercache.de/bild/20110419-070725-753.jpg]

Diese Hummel suchte am 16.04.2011 an einem Graben neben einem Moor an der deutsch/dänischen Grenze. Sie landete nie, so daß ich keine besseren Bilder machen konnte.

Könnt ihr mir Arten nennen die in Betracht kommen könnten?

Viele Grüße,
Horst
Hummel am Jardelunder Moor, Ackerhummel? Helena 19.04.2011 15:27

Meine Ackerhummelkönigin sieht genauso aus.

Hummel am Jardelunder Moor, Ackerhummel? juxi 19.04.2011 22:11

Danke für deine Zustimmung.

Meine Ackerhummelkönigin sieht genauso aus.
Beobachtung suchende Königinnen Christian 19.04.2011 11:08

Hi,
in diesem Jahr konnte ich die erste suchende Königin (Dunkle EH) am 26. märz beobachten. Dann war tagelang nichts. am 3. April zig Königinnen und zwar alle Arten. Gestern noch einmal eine Steinhummel. Das wars. Also waren die allermeisten königinnen in einem zeitraum von nicht ganz drei Wochen unterwegs.
Im letzten Jahr hatte ich am 30 März die erste Ansiedlung (Dunkle Erdhummel) am 14. mai die letzte Ansiedlung Steinhummel. Die Arten kamen auch schön nacheinander und nicht zeitgleich.

Habt ihr diesselben Beobachtungen gemacht?
Könnte man sagen, dass heuer auch ein extremes Jahr war? Zumindest Frühjahr? Als start für die Nestgründerinnen natürlich günstiger.
Habt ihr auch irgendwelche Schlußfolgerungen/Thesen aufgrund eurer Beobachtungen?

Gruß
Christian

Beobachtung suchende Königinnen Dennis 19.04.2011 21:16

Hallo Christian,

deine Beobachtungen kann ich so für meine Region nicht bestätigen. Ende März waren hier die ersten Erdhummelköniginnen zu sehen, einige Tage später gings dann richtig los mit denen, waren sehr viele unterwegs. Auch heute habe ich wieder ein paar suchende Erdhummelköniginnen gesehen.
Zeitgleich waren und sind auch noch viele Baumhummeln unterwegs.

"Ganz nach Lehrbuch" kamen die ersten Steinhummelköniginnen ca. 2 Wochen später, Tendenz steigend (sehe jetzt öfters welche). Allerdings sind hier - meiner Meinung nach - relativ wenige Steinhummeln unterwegs, dafür aber sehr viele Erdhummeln.

Ansonsten konnte ich vor knapp 1 Woche eine Wiesenhummel erspähen, sowie am letzten Sonntag (17.04.11) eine Gartenhummelkönigin.

Auftreten der einzelnen Hummelarten und wann es zeitlich erfolgt, scheint wohl regional sehr unterschiedlich zu sein. Hier oben im Norden geht es auch immer einige Wochen später los als im Rest von Deutschland.

Viele Grüße
Dennis

Beobachtung suchende Königinnen Torsten 20.04.2011 12:06

Hallo Christian!

Heuer war es bei mir in Wien, eigentlich auch fast wie im Buch beschrieben. Zuerst die Erdhummel und Wiesenhummel usw. und 2 bis 3
Wochen später Ackerhummeln u. Steinhummeln. ( Erstsichtungen)

Wobei sich die meisten suchenden Königinnen heuer auf ein Wochenende
beschränkten. Also auf 3 Tage, in diesen drei Tagen konnte ich auch
4 von 7 Kästen besiedeln. Das lag vielleicht auch an der richtigen Wetterlage, die passenderweise auf ein Wochenende viel. Die ersten richtige warmen Tage ca. 20 Grad

Folgende Arten waren in meinem Garten unterwegs: Erdhummel, Gartenhummel, Ackerhummeln und Steinhummeln. Also alle Arten die
eigentlich unterschiedlich aus dem Winterschlaf, erwachen. Ich nehme an das durch das warme Wetter sich alle Sorten motiviert waren ein
Nest zu gründen.

Natürlich waren an den anderen Tage auch noch suchende Königinnen da, aber bei weiten nicht so viele wie an diesen drei Tagen.

Schöne Grüße

Torsten

nur ein Test, kein Inhalt fienchen 19.04.2011 11:59

musste mal das Bildereinfügen testen!

http://www.flickr.com/photos/kosin-germany/5630589348/in/pool-germany