Beiträge aus 2010

Hummelkasten - Häufigkeit der Kontrollen Dennis 07.12.2010 19:26

Mal wieder eine typische Anfängerfrage, aber ich hoffe, ich werde nicht geteert und gefedert aus dem Forum gejagt. ;)

Immer wieder stolpere ich bei der Hummelhaltung über die Nestkontrolle. Wie oft sollte man diese durchführen?

Auf der einen Seite möchte ich natürlich möglichst oft nachsehen, ob alles in Ordnung ist (sowie natürlich Neugierde), auf der anderen sage ich mir aber auch, dass jede Kontrolle ja eine Störung der Hummeln ist, die eigentlich zu unterbleiben haben sollte (Stress, Zerstörung Nestmikroklima, o.ä.).

Wie handhabt ihr als langjährige Hummelhalter das? Regelmäßige Kontrollen (1x täglich, wöchentlich, monatlich, etc.) oder in unregelmäßigen Abständen? Was ist "zuviel"? Oder kann gar auf eine Kontrolle prinzipiell verzichtet werden?

Viele Grüße,
Dennis

Hummelkasten - Häufigkeit der Kontrollen Bago 07.12.2010 19:56

Hallo Dennis,
E. v. Hagen empfiehlt die Nistkästen 2-3mal wöchentlich zu kontrollieren. Es reicht aber 1mal die Woche.
Man sollte den Flugverkehr besser beobachten, so kann man schon feststellen, ob alles in Ordnung ist.
Bei Kontrollen brauchst du bei Erd- und Baumhummeln auch einen Stechschutz, sonst bekommt man auch recht viele Stiche ab, die anderen Arten reagieren dagegen kaum, bei den Steinhummeln würde ich aber trotzdem nur vorsichtig ohne Stechschutz schauen. Die meisten kurzrüsseligen Arten, die große Völker bilden gehen sofort auf den Verursacher los. Gerade die Baumhummeln, sobald der Innendeckel entfernt war flogen fast 100 Hummeln auf und umkreisten mich und den Kasten. Ackerhummeln sind dagegen sehr gelassen, sie starten keine Abwehraktion.

Also einmal die Woche reicht vollkommen aus, sonst nur den Flugverkehr beachten und wenn etwas auffälliges ist kann man immer noch nachschauen. Wenn du die Nester mit Bt behandeln willst, musst du min. alle 2-3 Wochen die Nester damit einsprühen, allerdings würde ich das Mittel nur bei einem Befall einsetzen. Bei den Kontrollen sieht man den Wachsmottenbefall recht schnell an den Raupen, die kleinen Larven des Falters sind dagegen kaum zu erkennen. Das Gespinnst auf den Warben ist auch recht einfach zu erkennen und deutet auf einen Befall klar hin.

Gruß Bago

Hummelkasten - Häufigkeit der Kontrollen Dennis 08.12.2010 17:55

Hallo Bago,

E. v. Hagen empfiehlt die Nistkästen 2-3mal wöchentlich zu kontrollieren. Es reicht aber 1mal die

An diese Empfehlung kann ich mich auch noch erinnern, als ich das Buch las. Natürlich möchte ich E. v. Hagen keinesfalls kritisieren, aber so häufige Nistkontrollen kamen mir doch ... naja, eben sehr (zu?) häufig vor. Du hältst es mit 1x die Woche?

Bei Kontrollen brauchst du bei Erd- und Baumhummeln auch einen Stechschutz, sonst bekommt man

Oha ... bei Erdhummeln ist ein Stechschutz nötig? Damit hätte ich nicht gerechnet, die sehen immer so friedlich aus und liesen sich bisher von mir immer ohne jedes Stechen auf die Hand nehmen. Dachte immer, es seien nur Baumhummeln, die ihr Nest "aggressiv" verteidigen.
[Da ich aber nächstes Jahr auch mit der Imkerei anfangen will und entsprechend eh mind. einen Gesichtsschleier brauche, ergeben sich hier ja schon Synergieeffekte zwischen den beiden neuen Hobbys. *g*]

auffälliges ist kann man immer noch nachschauen. Wenn du die Nester mit Bt behandeln willst,
musst du min. alle 2-3 Wochen die Nester damit einsprühen, allerdings würde ich das Mittel nur bei
einem Befall einsetzen. Bei den Kontrollen sieht man den Wachsmottenbefall recht schnell an den

Und nochmal muss ich ein Anfänger-"Oha" loswerden ... Hummeln gegen Parasiten behandeln, das kannte ich bisher nur von den Bienen und der Varroa ... Was genau ist das für ein Wachsmottenschutzmittel, das du mir da empfiehlst?

Grüße,
Dennis

Hummelkasten - Häufigkeit der Kontrollen Bago 08.12.2010 18:32

Es ist das Mittel Raupenfrei von Neudorff mit dem lateinischen Namen B... t...
Das gibt es im Gartencenter, eine Tüte kostet 2,75€.
Den Inhalt der Tüte in 6 Teile teilen, welche in 0,5 l Wasser aufgelöst werden.
Die Behandlung muss aber eigentlich nur bei Befall sein. Man kann aber auch vorsätzlich behandeln.

Gruß Bago

Hummelkasten - Häufigkeit der Kontrollen Dennis 08.12.2010 20:12
Es ist das Mittel Raupenfrei von Neudorff mit dem lateinischen Namen B... t...
Das gibt es im Gartencenter, eine Tüte kostet 2,75€.
Den Inhalt der Tüte in 6 Teile teilen, welche in 0,5 l Wasser aufgelöst werden.
Die Behandlung muss aber eigentlich nur bei Befall sein. Man kann aber auch vorsätzlich behandeln.

Das klingt ja sehr interessant.
Im von Hagen steht als einzige Wachsmottenbekämpfungsmöglichkeit (neben der präventiven durch Moos vor dem Flugloch oder eine Wachsmottenklappe) nur das Ausschneiden befallener Waben und Umbetten des Nestes in einen neuen Nistkasten.
Da klingt das "Raupenfrei" doch um einiges unkomplizierter ... aber wie genau wird es angewendet?

Wird damit das befallene Hummelnest bespritzt oder wie funktioniert die Ausbringung des Mittels?
Und ist dann noch das Ausschneiden befallener Waben nötig oder ist nach der Anwendung des Mittels der gesamte Wachsmottenbefall des Nests beseitigt und die Hummeln schaffen nur noch die toten Larven/Motten hinaus?

Hummelkasten - Häufigkeit der Kontrollen Bago 09.12.2010 14:05

Schau mal bei http://www.harry-abraham.homepage.t-online.de/Bacillus%20thuringiensis.html (externer Link, nicht mehr verfügbar)
dort kannst du einiges lesen zu Behandlung.

Gruß Bago

Danke Dennis 09.12.2010 17:41
Schau mal bei http://www.harry-abraham.homepage.t-online.de/Bacillus%20thuringiensis.html (externer Link, nicht mehr verfügbar)
dort kannst du einiges lesen zu Behandlung.

Danke Bago für diese Antwort, da stand alles drin, was ich wissen wollte ... sogar mit einem Anleitungsfilm, besser kann mans nicht erklären, wie es geht. :)

Hummelkasten - Häufigkeit der Kontrollen Christian 08.12.2010 09:16

Hi,
denke Du wirst x Varianten erhalten, dir was aussuchen und den eigenen Stil finden.
Ich halte es so:
Den Innenkasten um die Nistkugel herum einmal am Tag. Da schau ich aber auch drauf, weil ich mich an den Hummeln freue!
Dann die Wabe, dazu musst Du die Kugel öffnen: Waren Wachsmotten im Kasten, dann jeden zweiten Tag. Ob die Behandlung mit dem Bazillus erfolgreich war.
Bei meiner Erdhummel hab ich das gar nicht geöffnet, bei der Wiesenhummel vier Mal. Letztere stechen ja auch nicht, da kann man mal neugierig sein.
Bei der Steinhummel nach erfolgreicher Behandlung gar nicht mehr.
Ich will a die Hummeln so wenig wie möglich stören.

Das hält aber mancher anders.

Gruß
Christian

Hummelkasten - Häufigkeit der Kontrollen Dennis 08.12.2010 18:03

Hallo Christian,

denke Du wirst x Varianten erhalten, dir was aussuchen und den eigenen Stil finden.

Das klingt so ähnlich wie beim imkern und angeln. ;)

Den Innenkasten um die Nistkugel herum einmal am Tag. Da schau ich aber auch drauf, weil ich mich

Die Nistkugeln selbst öffnest du dabei ebenfalls täglich oder nicht?

zweiten Tag. Ob die Behandlung mit dem Bazillus erfolgreich war.

Nehme mal an, das ist das selbe Mittel, das Bago bereits zuvor angesprochen hat. Wie genau wirkt das, ist es "hummelfreundlich" (was ich jetzt einfach mal annehme), wie wendet man es an und wo kriegt man es her?

Ich will a die Hummeln so wenig wie möglich stören.

Das war auch meine Intension, ab und zu möchte ich natürlich auch nachgucken, wie sich das Nest entwickelt.

Apropos Nest (Frage geht an alle Leser):
Wie ist das mit dem Aufheben eines Nestes? Im Herbst sind ja die Hummeln leider alle verstorben und das Nest liegt brach ... kann man das aufheben (sofern es nicht von Wachsmotten oder Schimmel befallen ist) bzw. muss man es speziell behandeln oder genügt eine sichere Aufbewahrungsmöglichkeit (z.B. Schuhkarton, Plastikbehältnis)?
Grund ist einfach der, dass ich mir gerne auch 1-2 schöne Nester als "Anschauungsmaterial" aufheben möchte, sofern das geht.

Hummelkasten - Häufigkeit der Kontrollen Bago 08.12.2010 18:37

Hallo Dennis ich habe mal gelesen, dass man sie mit Haarspray haltbarmachen kann.
Allerdings braucht man für das Aufheben eines alten Nestes komischer Weise eine Genehmigung... (bei Hymenoptera im Forum gelesen)
Schon komisch... obwohl die Tiere doch tot sind. Hat sicherlich was mit dem § zu tun, in dem steht, dass wildlebenden Tieren die Nester nicht weggenommen werden dürfen.
Frage einfach mal beim Umweltamt der Stadt nach.(also Naturschutzbehörde)

Gruß Bago

Hummelkasten - Häufigkeit der Kontrollen Dennis 08.12.2010 20:17

Hallo Bago,

Hallo Dennis ich habe mal gelesen, dass man sie mit Haarspray haltbarmachen kann.

Das habe ich auch mal gelesen, allerdings auf einer Seite, auf welcher einer ein Hornissennest haltbar machen wollte ... was wohl einige Spraydosen gekostet haben dürfte. ;)

Frage einfach mal beim Umweltamt der Stadt nach.(also Naturschutzbehörde)

Schon wieder was gelernt ... im von Hagen stand meines Wissens nach auch, dass man Hummelköniginnen aus der Natur nicht "wegfangen" dürfe, eigentlich auch dann nicht, wenn man sie in einem Nistkasten ansiedeln möchte. Wahrscheinlich kommt da auch das "Aufhebeverbot" für verlassene Nester her.

Hummelkasten - Häufigkeit der Kontrollen Horst 09.12.2010 14:28

Hallo Bago,
sehe es mit den verlassenen Wespen- uind Hornissennestern nicht so eng. Denn auch Vogelnester in den Nistkästen sind Lebenssstätten wild lebender Tiere. Wer reinigt die Nester nicht im Herbst nach der Brutsaison?
Bundesnaturschutzgesetzt § 39 Abs. 1, Ziffer 3:
"Lebensstätten wild lebender Tiere darf man nicht beeinträchtigen oder zerstören"
Auskünfte bei Naturschutzbehörden sind manchmal haarsträubend bei der Auslegung von Gesetzen.

Grüße
Horst

Antworten Christian 09.12.2010 16:15

Hi,
also wie geschrieben, die Kugel öffne ich am liebsten gar nicht. Höchstens 3x im Jahr. Außnahme ist der Mottenbefall. Da empfiehlt es sich die Wabe herauszunehmen (komplett) alte Polsterwolle mit Gespinst (klar) weg!!!! und erneuern und die Wabe drauf. Dann jeden Tag die Kugel öffnen. Heuer war ich zu zögerlich bei den Ackerhummeln, das hat sich gerächt.
Zapp doch mal im Forum auf die Monate Mai-Juni. Da steht viel drin über die Motten.

Ja und die Erdhummeln stechen und wie! Blitzschnell zwischen die Augen. Oder auf die Nase, das rutscht dann auf die Backe herunter. Ist 5 Tage zu sehen, schmerzt aber nicht allzu lange. Deshalb öffne ich deren Kugel nicht und ich meine Bago arbeitet da mit Stechschutz.

Hab mal ein ackerhummelnest aufgehoben, das war ganz sauber. Im Einmachglas und ohne Konservierungsstoffe (ging beim Umzug zu Bruch).
Ansonsten verkoten viele Arten ihr Nest und zerkauen alte Waben. Das Erdhummelnest is riesig aber unansehlich. Der Kot hat Schimmel in unbewohnten Nestpartien zur Folge.
Dann mußt Du drauf achten ob Käfer etc. drin sind. Bei meinen wiesenhummeln überdauerten die Stockarbeiterinnen bis Ende August. Im unbewohnten Teil des Nestes machten sich allerleich Wachsfresser breit. Ich freu mich über solche Tiere, weil ich durch den Hummelschutz auch andere Species fördere(Ausgenommen die Motten und Fliegen)

Gruß
Christian

Sauberkeit im Hummelnest Dennis 09.12.2010 17:49

Hallo Christian,

Ja und die Erdhummeln stechen und wie! Blitzschnell zwischen die Augen. Oder auf die Nase, das
rutscht dann auf die Backe herunter. Ist 5 Tage zu sehen, schmerzt aber nicht allzu lange. Deshalb
öffne ich deren Kugel nicht und ich meine Bago arbeitet da mit Stechschutz.

Da lerne ich ja eine ganze neue Fassette der Erdhummeln kennen ... überrascht mich jetzt wirklich, hätte ich nicht mit gerechnet, aber das Auseinanderpflücken eines Nestes hat natürlich kein Tier gerne.

Ansonsten verkoten viele Arten ihr Nest und zerkauen alte Waben. Das Erdhummelnest is riesig aber
unansehlich. Der Kot hat Schimmel in unbewohnten Nestpartien zur Folge.

Hat ein (regelmäßiges) Auswechseln des Streus im Hummelkasten einen Einfluss auf die Erhaltbarkeit/Sauberkeit im Nest?
V. Hagen empfiehlt z.B. in seinem Buch einen regelmäßigen Austausch des Streus.

Grüße,
Dennis

Sauberkeit im Hummelnest Christian 10.12.2010 13:01

Naja, die Erdhummeln habem mich gestochen, nur weil ich den Deckel geöffnet habe. An der Wabe hab ich nix gemacht. Allerdings hatte ich die Dunkle E. Weiß nicht wie sich Kryptarum und Helle verhalten.
Das Entfernen der Streu könnte was bringen, klar Du entnimmst dem Kasten Feuchtigkeit. Meine Hummeln waren im Schwegler, der ist wasserdicht. Wenn der Kasten ne Art Ablauf hat, oder aus Holz ist, ist vielleicht noch anders.
Christian

Danke juxi 11.12.2010 14:33

Hallo,

[img:http://666kb.com/i/bp3izewcrllrw5rjo.jpg]

für eure Bemühungen bei den für mich bestimmten Hummeln möchte ich mich bei euch bedanken.

Viele Grüße aus Flensburg,
Horst (juxi)

Danke Martin 11.12.2010 15:54

Das ist für mich keine Baumhummel sondern eine Ackerhummel.

Danke Bago 11.12.2010 16:14

Hallo Horst,
habe ich gar nicht gesehen, das eine ist wie Martin es schon gesagt hat eine Ackerhummel 100%
Baumhummelarbeiterinnen sind erstens größer und das Abdomen ist dunkel und T4 und T5 weiß, manchmal mehr oder weniger. Sonst Thorax so kaffeebraun, manchmal dunkel.

Gruß Bago

Danke Horst 11.12.2010 16:45

Hallo,

[img:http://666kb.com/i/bp58s4symqoxtdoip.jpg]

das war nur als Test für euch gedacht.

Nein, natürlich nicht.
Ich habe beim kopieren des Textes den falschen Ordner erwischt.
Auch für diesen Hinweis herzlichen Dank

Viele Grüße aus Flensburg,
Horst (juxi)

Danke (vestalis) Bago 12.12.2010 16:47

Noch etwas,
die ganz dunkle Hummel sollte doch eigentglich B. vestalis nach Johann Neumayer sein. Sylvestris auf keinen Fall!

Gruß Bago

Danke (vestalis) juxi 13.12.2010 09:58

Hallo Bago,

ganz herzlichen Dank für deine Aufmerksamkeit.

die ganz dunkle Hummel sollte doch eigentglich B. vestalis nach Johann Neumayer sein. Sylvestris auf keinen Fall!

Ist Hans Neumayer aus Innsbruck der Johannes Neumayer welcher hier schreibt? Wenn nicht: die antwort stammt von Hans Neumayer aus Innsbruck.

Bevor ich meine Bilder wieder mal hochlade noch eine Frage.

Ist der aktuelle Name der Kuckuckshummel sp. Bombus ?

Viele Grüße,
Horst (juxi)

Danke (vestalis) Bago 13.12.2010 15:30

Der aktuelle Name eigentlich schon, früher war der Begriff Psityrus gänglich.
Das wurde aber geändert, da man jetzt auch Kuckuckshummeln mit zu den Hummeln zählt, obwohl dies eigentlich nicht so sein sollte. Denn Kuckuckshummeln sind so gesehen keine echten Hummeln.

Gruß Bago

An(ge)sichtssache juxi 13.12.2010 10:36

Hallo,

wie ich immer wieder lese gibt es langköpfige und kurzköpfige Arten.

Gibt es da irgendwo aufgelistete Angaben zum Verhältnis Höhe - Breite?

Für uns Laien ist es schwer so etwas zu unterscheiden.
Ist in einem Bestimmungsbuch etwas angegeben?

[img:http://666kb.com/i/bp7030yv15zie0mtu.jpg] (mein Bild)

Bei den sozialen faltenwespen ist es ja noch leicht.

Ebenso ist es ja mit den Zungen. Nur hilft es uns, die nur fotografieren, da nicht wirklich weiter.

Vielen Dank,
Horst

[img:http://666kb.com/i/bp70i65qs2pok1p5e.jpg]
30.05.08

An(ge)sichtssache Angelika L. 13.12.2010 20:29

Richtig. Ich kann Dir das Buch "Wespen" von Rolf Witt empfehlen. Das ist sehr gut.
Bei Langkopfwespen sind die Wangen lang, das ist der Bereich zwischen Augenbuchtunterkante und Oberkiefer, bei Kurzkopfwespen sind die Wangen kurz. Dazu sind Kopfschild und Farbzeichnung ein Unterscheidungskriterium, bei Feldwespen noch die charakteristischen Hinterbeine.
Rolf Witt hat auch eine tolle Bestimmungstafel herausgebracht.
Zur Bestimmung findest Du auch Angaben bei Peter Tauchert: www.aktion-wespenschutz.de

fg Angelika

An(ge)sichtssache juxi 14.12.2010 21:05

Moin moin,

ist ja ganz nett daß du mir mein Bild erklärst (grins). Danke :-)))

Schau mal, auch das hier stammt von mir:

[img:http://666kb.com/i/bp8gv4jzewvx9lkvq.jpg]

Richtig. Ich kann Dir das Buch "Wespen" von Rolf Witt empfehlen. Das ist sehr gut.
Bei Langkopfwespen sind die Wangen lang, das ist der Bereich zwischen Augenbuchtunterkante und Oberkiefer, bei Kurzkopfwespen sind die Wangen kurz. Dazu sind Kopfschild und Farbzeichnung ein Unterscheidungskriterium, bei Feldwespen noch die charakteristischen Hinterbeine.
Rolf Witt hat auch eine tolle Bestimmungstafel herausgebracht.
Zur Bestimmung findest Du auch Angaben bei Peter Tauchert: www.aktion-wespenschutz.de


fg Angelika
An(ge)sichtssache Angelika L. 15.12.2010 18:32

Oh, ich hatte Deine Frage so verstanden, dass Du Probleme bei der Wespenbestimmung hast.
:-) fg Angelika

An(ge)sichtssache Horst 16.12.2010 10:57

Hallo Angelika,

einer meiner Lehrer schriebt mir mal unter einen Aufsatz:

"In der Kürze liegt die Würze. Aber dieser Aufsatz ist zu Stark gewürzt."

Da hat sich bei mir bis heute nicht viel geändert. Ein Problem an dem ich nun seit 50 Jahren arbeite. Leider ohne efolg.

Viele liebe grüße aus Flensburg,
Horst

Oh, ich hatte Deine Frage so verstanden, dass Du Probleme bei der Wespenbestimmung hast.
:-) fg Angelika
An(ge)sichtssache Martin 13.12.2010 21:18

Bei Hummeln wird in erster Linie nach kurzrüsselig und langrüsselig unterschieden.

Eine Einteilung nach Kopflänge würde glaube ich wenig Sinn machen und ist mir auch noch nicht begegnet.