Beiträge aus 2010

TV Tipp: Mit dem Hummeldoktor auf Intensivstation (05. 10.) Martin 19.09.2010 08:21

Zuerst befürchtete ich schon, da ginge es nur um diese kitschigen Figürchen. Doch hinter dem seltsamen Titel verbirgt sich tatsächlich eine neue Dokumentation über die Brüder von Hagen. Da dreht sich mit Sicherheit alles um die Hummel.

NDR, 05. Oktober 2010, 18.15-18.45 Uhr
NDR, 06. Oktober 2010, 13.05-13.35 Uhr

http://www.ndr.de/fernsehen/epg/epg1157_sid-845483.html (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Super Tipp Bago 19.09.2010 10:55

Danke für den TV-Tipp!!!
Wird bestimmt sehr interessant.

Gruß Bago

TV Tipp: Mit dem Hummeldoktor auf Intensivstation (05. 10.) Helena 04.10.2010 10:15
Zuerst befürchtete ich schon, da ginge es nur um diese kitschigen Figürchen. Doch hinter dem seltsamen Titel verbirgt sich tatsächlich eine neue Dokumentation über die Brüder von Hagen. Da dreht sich mit Sicherheit alles um die Hummel.

NDR, 05. Oktober 2010, 18.15-18.45 Uhr
NDR, 06. Oktober 2010, 13.05-13.35 Uhr

http://www.ndr.de/fernsehen/epg/epg1157_sid-845483.html (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Danke für den Tip! Ist programmiert!

TV Tipp: Mit dem Hummeldoktor auf Intensivstation (05. 10.) Angelika L. 06.10.2010 13:39

Was für eine schöne Sendung! Da ging mir das Herz auf! fg Angelika

TV Tipp: Mit dem Hummeldoktor auf Intensivstation (05. 10.) Andre 06.10.2010 14:03
Zuerst befürchtete ich schon, da ginge es nur um diese kitschigen Figürchen. Doch hinter dem seltsamen Titel verbirgt sich tatsächlich eine neue Dokumentation über die Brüder von Hagen. Da dreht sich mit Sicherheit alles um die Hummel.

NDR, 05. Oktober 2010, 18.15-18.45 Uhr
NDR, 06. Oktober 2010, 13.05-13.35 Uhr

http://www.ndr.de/fernsehen/epg/epg1157_sid-845483.html (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Stimmt, war eine richtig interessante Sendung. Die Hagen Brüder machen auch einen sehr sympathischen Eindruck, echt erstaunlich wie sie mit den nützlichen Tieren umgehen, wenn es nur mehr von solchen Menschen geben würde.

LG André

TV Tipp: Mit dem Hummeldoktor auf Intensivstation (05. 10.) StefanDD 06.10.2010 14:24

...mir hat's auch sehr gut gefallen!!!

Mit welcher Begeisterung sich die beiden Brüder den Hummeln & Co widmen. Man bekommt schon wieder richtig Lust auf die neue Hummelsaison.
Hat jemand den Beitrag "mitgeschnitten"?

TV Tipp: Mit dem Hummeldoktor auf Intensivstation (05. 10.) Bago 06.10.2010 15:03

Ja,
per Videorekorder.
Man bekommt den Film aber auch beim Mitschnittservice.

Gruß Bago

Videobeitrag in der NDR-Mediathek Bago 06.10.2010 15:29

Man den Film noch einmal in der NDR-Mediathek sehen.

Gruß Bago

Link zum Videobeitrag in der NDR-Mediathek feneks 07.10.2010 10:53

http://www.ndr.de/flash/mediathek/mediathek.html?media=naturnah231 (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Link zum Videobeitrag in der NDR-Mediathek Alex (bombus.de) 07.10.2010 12:19
http://www.ndr.de/flash/mediathek/mediathek.html?media=naturnah231 (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Wie kriegt man denn von der Mediathek den direkten Link auf ein Video heraus?
Ich habe das gestern versucht, aber nichts gefunden...

Link zum Videobeitrag in der NDR-Mediathek feneks 07.10.2010 16:24
http://www.ndr.de/flash/mediathek/mediathek.html?media=naturnah231 (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Wie kriegt man denn von der Mediathek den direkten Link auf ein Video heraus?
Ich habe das gestern versucht, aber nichts gefunden...

Bei solchen Flash-Seiten funktioniert Trick 17:

1. Ich habe den Beitrag per Stichwort "Hummel" aus der Mediathek heraus gesucht.
2. Die Oberfläche wo der Film läuft bietet die Option "Empfehlen". Über diese Funktion habe ich mir selbst eine Empfehlung geschickt.
3. Der in dieser Email enthaltene Link startet eine NDR-Seite und
4. diese Seite wiederum öffnet ein Popup-Fenster - mit dem Film - von wo man dann die Addresse einfach aus der Addresszeile kopieren kann.

Ach ja, mit entsprechenden Firefox-Addons müsste man den Film auch speichern können. Funktioniert dann genau so wie entsprechende Anleitungen zu Youtube-Mitschnitten ...

Link zum Videobeitrag in der NDR-Mediathek Martin 07.10.2010 19:27
http://www.ndr.de/flash/mediathek/mediathek.html?media=naturnah231 (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Wie kriegt man denn von der Mediathek den direkten Link auf ein Video heraus?

Hiermit (externer Link, nicht mehr verfügbar).

Wenn du's downloaden willst, wird's aber noch aufwändiger. Musst du dich halt einlesen. ;)

TV Tipp: Mit dem Hummeldoktor auf Intensivstation (05. 10.) feneks 07.10.2010 10:44
...mir hat's auch sehr gut gefallen!!!

Mit welcher Begeisterung sich die beiden Brüder den Hummeln & Co widmen. Man bekommt schon wieder richtig Lust auf die neue Hummelsaison.
Hat jemand den Beitrag "mitgeschnitten"?

Ja, hab mir gerade die Aufnahme angesehen. Da sind ja teilweise 1A Aufnahmen dabei! - gut ein Universum-Film ist es nicht aber trotzdem. Ich finde, dass der Beitrag sehr gelungen ist und hoffentlich den einen oder anderen Gartenbesitzer umdenken lässt.

Schöne Sendung Dennis 08.10.2010 17:07

Ich fand die Sendung gut gemacht, mir hats jedenfalls sehr gut gefallen.
Gerade für den Neuling gabs doch noch die ein oder andere interessante Information, sowie einiges zu sehen.

Begabung Christian 06.10.2010 16:35

Inhaltlich war ja nix Neues drinnen. Scheinbar wollte der Sender so billig wie möglich produzieren. Was mich fasziniert hat, ist das Händchen, das beide Brüder für die Hummeln haben. Wenn ich eine Hummelkönigin mit der Hand aufnehme - ich kann noch so vorsichtig sein - dann brummt die davon. Kein Gedanke dran mit dem Insekt Auto zu fahren. Bei mir geht da nix ohne Hilfsmittel. Oder der Umgang mit der Hornisse, Hammer!

Christian

Begabung Helena 07.10.2010 20:46
Inhaltlich war ja nix Neues drinnen. Scheinbar wollte der Sender so billig wie möglich produzieren. Was mich fasziniert hat, ist das Händchen, das beide Brüder für die Hummeln haben. Wenn ich eine Hummelkönigin mit der Hand aufnehme - ich kann noch so vorsichtig sein - dann brummt die davon. Kein Gedanke dran mit dem Insekt Auto zu fahren. Bei mir geht da nix ohne Hilfsmittel. Oder der Umgang mit der Hornisse, Hammer!

Christian

Ja mir sind fast die Augen rausgefallen, als er sogar die Hornissenqueen so mir nichts, Dir nichts in die Hand nahm.

ABER: es hiess doch immer, man soll keine Hummelköniginnen von Blüten wegnehmen, die hätten evtl. schon ein Nest?! Nun ja, er sammelte die Königinnen ja von Krokussen und Besenheide; die blühen ja noch sehr früh, vermutlich waren das alles erst frisch erwachte Königinnen. Ich persönlich werde aber dennoch keine Königinnen von Blüten wegsammeln. Meine letzte hat sich auch selber angesiedelt. Bin auf die nächste Saison gespannt!

Begabung Bago 08.10.2010 16:22

Habe ich auch gesehen , normalerweise klappt die Ansiedlung auch nur bei suchenden Königinnen.
Ein aufgewachte Königin muss sich ersteinmal satt fressen , und die Ovarien müssen erst ausreifen.
Nach 7 Tagen geht die Königin dann auf Suche , dann klappt ein Ansiedlungsversuch einer Königin recht gut ,
allerdings muss sie auf Nestsuche sein.

Das fangen von Hummeln mit der Hand ist bestimmt nicht einfach , gerade Bombus terrestris würde ich einen Stich ehr zutrauen als ein Stich der Bombus pascuorum.Es gibt aber manche Forummitglieder, die Hummeln bei der Ansiedlung per Hand fangen.

Gruß Bago

Begabung David 09.10.2010 19:12

Hallo zusammen
Ich persönlich nehme die Hummeln auch mit der Hand. Sie sind dabei viel ruhiger als bei anderen Fangmethoden. Vor dem einsetzen bin ich jedoch noch nie auf die Idee gekommen die Königin in der Hand zu füttern, ich dachte immer so schnell wie möglich in den Kasten oder frei lassen. Aber das sah ja völlig entspannt aus wie die Königin gierig die Zuckerlösung annahm. Ich werde diese Methode im Frühjahr ausprobieren

Gruss David

Begabung Bago 09.10.2010 20:34

Ist mit Sicherheit schwerer eine Ackerhummel zufangen , als eine Erdhummel.Die letzt genannte Art ist recht langsam beim Suchflug.Wie klappt es bei dir mit den kleineren und flinkeren Arten?(Handfangmethode)
Natürlich gibt es auch noch andere erfolgreiche Möglichkeiten, bei denen die Hummeln auch ruhig bleiben.

Gruß Bago

Begabung David 09.10.2010 21:27
Ist mit Sicherheit schwerer eine Ackerhummel zufangen , als eine Erdhummel.Die letzt genannte Art ist recht langsam beim Suchflug.Wie klappt es bei dir mit den kleineren und flinkeren Arten?(Handfangmethode)
Natürlich gibt es auch noch andere erfolgreiche Möglichkeiten, bei denen die Hummeln auch ruhig bleiben.

Gruß Bago

Hi Bago
Ja Acker aber besonders Veränderliche Hummeln sind sehr schnell unterwegs. Ich habe so meine Plätze für diese Arten. Es muss viel Laub und altes totes Gras vorhanden sein. Dort suchen sie intensiver nach Nistmöglichkeiten. Ich beobachte sie lange Zeit und warte auf den richtigen Moment meistens nach einer Weile suchen, machen sie eine kurze Pause und sonnen sich ein wenig. Das ist der Zeitpunkt um ganz langsam und ruhig zu sein. Ich forme beide Hände zu einer nennen wir es einmal Rohr form oder so und führe sie über die Königin. Meistens krabbeln die Königinnen danach in die Hände und ich hab sie.

Begabung Bago 09.10.2010 21:43

Interessant, bei mir untersuchen die Ackerhummeln immer ganz genau den Komposthaufen.
Von dort lassen sie sich besonders leicht mit einer Pappröhre abfangen.

Gruß Bago

Begabung David 09.10.2010 22:34
Interessant, bei mir untersuchen die Ackerhummeln immer ganz genau den Komposthaufen.
Von dort lassen sie sich besonders leicht mit einer Pappröhre abfangen.

Gruß Bago

Ich habe leider keinen Komposthaufen aber kann gut sein das du sie dort mit den Händen fangen kannst. Oder stell doch einen Nistkasten in den Kompost, vielleicht gehen sie ja selbst rein.

Begabung Bago 10.10.2010 09:00

Ja,
ich habe dieses Jahr im Herbst einen Nistkasten in den Kompost integriert.
Der besitzt einen langen Laufgang etwa 1m , im Bezug auf die Laufganglänge und Besiedlung scheint es bei den häufigen Arten keine Probleme zugeben.Selbst Ackerhummeln nehmen lange Laufgänge an , die Erdhummeln
nehmen auch kurze an.

Gruß Bago

Begabung David 10.10.2010 13:47
Ja,
ich habe dieses Jahr im Herbst einen Nistkasten in den Kompost integriert.
Der besitzt einen langen Laufgang etwa 1m , im Bezug auf die Laufganglänge und Besiedlung scheint es bei den häufigen Arten keine Probleme zugeben.Selbst Ackerhummeln nehmen lange Laufgänge an , die Erdhummeln
nehmen auch kurze an.

Gruß Bago

Wie alt ist der Kompost 1 2 oder 3 Jährig? bei einem 1 jährigen könnten Schimmelpilze auftreten. ich hatte dieses Jahr einen Moos-Grashaufen der plötzlich zu faulen begann und gar nicht mehr interessannt für Hummeln war.

Begabung Bago 10.10.2010 15:05

Der Kompost ist sogar 4 Jahre alt.

Gruß Bago

Begabung David 10.10.2010 15:51
Der Kompost ist sogar 4 Jahre alt.

Gruß Bago

Ah dann ist das ja kein Problem
Hast du den Kasten selbst gebaut? hast du ein Foto ich interessiere mich für jegliche Nistkastenarten ist ein Hobby von mir

Begabung Bago 10.10.2010 16:04

Der Kasten ist im praktischen ein Plastik Blumentopf.Unten sind mehrere Löcher, obendrüber ein Plastikuntersetzer.
Das ganze mit einem Riffelschlauch verbunden nach draußen und eine Hummelklappe vor.Laufganglände beträgt:
1m.Dieser Nistplatz soll auch eine alternative Lösung sein, ich werde sehen , ob es eine Selbstansiedlung gibt , denn die Hummelklappe hängt wie ein Vorbau versetzt vor dem Kompost.Im Frühajrh wird der Kasten mit Heu gefüllt.
Und mit ein wenig Polsterwolle in der Mitte.Sollte dort keine Ansiedlung von selbst klappen kann man ja immer noch nachhelfen , insebesondere Ackerhummeln sind nicht sehr wählerisch.

Gruß Bago

Interview auf NDR Homepage Martin 07.10.2010 19:05

Leider habe ich's erst hinterher gesehen, EvH war vorher bei der Sendung "Mein Nachmittag" zu Gast.

Man kann sich ein Video davon ansehen.

Er spricht u.a. darüber welche Hummelarten bei ihm gerade noch aktiv sind und was er als Nistmaterial verwendet.

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/mein_nachmittag/hummeldoktor107.html (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Interview auf NDR Homepage Bago 07.10.2010 19:07

Habe ich auch schon gesehen, ist sehr interessant.

Gruß Bago

Inzucht gefährdet seltene Hummelarten Martin 19.09.2010 10:35

Als hätten unsere seltensten Hummelarten nicht schon genug Probleme. Allein die Tatsache, dass es nur noch so wenige von ihnen gibt, kann ihnen zum Verhängnis werden. Es kommt zur genetischen Verarmung durch Inzucht. Dave Goulson reißt das Thema in seinem Buch nur an. Doch jetzt gibt es eine neue britische Studie über geographisch isolierte Populationen der Mooshummel (Bombus muscorum). Sie stellt fest, dass solche durch Inzucht geschwächte Bestände deutlich anfälliger für bestimmte Parasiten sind. Das soll nach Meinung der Autorin auch der Todesstoß für Bombus subterraneus gewesen sein, die in Großbritannien bekanntlich ausgestorben ist.

http://www.bbc.co.uk/news/science-environment-11199779 (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Was lernen wir daraus?

Wenn man das Glück hat, noch eine der selteneren Arten vor Ort zu haben, reicht es also nicht nur lokal etwas zu tun, sondern man muss dafür sorgen, dass isolierte Bestände (besser) miteinander vernetzt werden. Das klingt zumindest mal schön. Nur ist das praktikabel? Finden die Hummeln dann tatsächlich zueinander? Sollte man stattdessen noch stärker eingreifen und aktiv dafür sorgen, dass es zu einem Austausch kommt - bspw. durch gezielten Transport von Geschlechtstieren - oder bringt das nur mehr Probleme mit sich?

Meinungen? Lesestoff?

Inzucht gefährdet seltene Hummelarten Bago 19.09.2010 11:05

Hallo Martin,
an dieser Stelle würde der Nistkasteneinsatzt wichtig werden, um genau die seltenen Arten anzusiedeln.
Durch die Haltung mehrerer Völker (durch zurückkehrende Königinnen) wird die Inzucht vermieden.
Dazu steht etwas im Buch von Hagen im Kapitel: "Kontrollierte Haltung und Vermehrung von Hummeln"
Auch habe ich bei http://www.hornissen-hummeln.de (externer Link, nicht mehr verfügbar) einen Bericht gefunden , dass durch gezielten Rotkleeanbau die Hummelpopulation (langrüsselige Arten) gesteigert wird.Scheint auch daran zu liegen , dass die langrüsseligen insebesondere humilis,sylvarum,distinguendus... Rotklee und andere Kleearten sehr bevorzugen.
Auch die Ackerhummeln befliegen ihn sehr gerne , würde sogar behaupten es ist deren Lieblingspflanze.
Allerdings ist die Ackerhummel sehr anpassungsfähig und nimmt dann eben eine andere Pflanzenart, dass scheint es wohl bei den selteren nicht so zugeben.Auch Taubnesseln sind natürlich wichtige Nahrungsquellen.
Es wird wirklich Zeit etwas zuändern...

Gruß Bago

Inzucht gefährdet seltene Hummelarten Christian F. 21.09.2010 09:45

Hummelschutz ist eine verdammt harte Angelegenheit! Dass das halten von Hummeln in Kästen kein Artenschutz ist, zeigt ja am aller deutlichsten, dass die Hummelzüchter immer neuen Gen-Nachschub brauchen. Die halten hunderte von Königinnen und es ist doch zu wenig!

Gibt es denn überhaupt klar entwickelte Programme um Hummeln zu schützen? Ich kenne nur Versuche zu Samenmischungen.
Man müsste einmal Rotklee-Taubnessel-Streifen anlegen und schauen wie sich das entwickelt.

Grüße,
Christian

Inzucht gefährdet seltene Hummelarten Bago 21.09.2010 13:04

Diese Trachtpflanzen , die du genannt hast sind eine der wichtigsten , in Deutschland gibt es so viele ungenutzte Felder, aber auch Parkanlagen könnten so wunderschön aussehen.
Projekte alleine zustarten ist nahezu zwecklos , da es nicht viel bringt.Am wichtigsten würd ich meinen ist das Anpflanzen von Hummelblumen im privaten Sinne und auch Nachbarn damit zu überzeugen.
So werden in der Großstadt die Parkanlagen sehr oft gemäht, im Sommer gibt es dan kein Rasen mehr nur Staub ,
ist das der Sinn und Zweck des Ganzen?
Nein , um so mehr Bürger sich für den Schutz einsezten um so besser, vielleicht sollten wir Hummelfreunde in der Hinsicht mit den Imkern zusammenarbeiten , denn die Bienen bekommen davon auch ein großes Nutzen.

Gruß Bago

Inzucht gefährdet seltene Hummelarten Martin 21.09.2010 18:15
Gibt es denn überhaupt klar entwickelte Programme um Hummeln zu schützen?

Es gibt das Netzwerk Blühende Landschaft (externer Link, nicht mehr verfügbar). Um die größtmöglichste Förderung zu kassieren, muss man sich allerdings für 5 Jahre verpflichten. Die Bauern mit denen ich gesprochen habe, schrecken solche und andere Auflagen leider ab. Theoretisch kann in der Landwirtschaft nämlich viel getan werden. Es liegen so viele kleinere Flächen brach, weil es sich nicht lohnt etwas dort anzubauen. Auf dem meist noch überdüngten Boden wächst dann nur fettes Gras und keine Blumen, da müsste man also gezielt etwas ansäen. Praktisch ist so etwas natürlich Luxus. Für solche Maßnahmen fehlt dann die Zeit oder das Geld. Ich habe das Glück in der Verwandschaft Landwirte zu haben und hoffe in den nächsten Jahren hier den ein oder anderen Hektar Rotklee, Luzerne o.ä. für die Hummeln zur Verfügung stellen zu können. Aber da brauchts noch etwas Überzeugungsarbeit und Geld..

Bei Blühstreifen frag ich mich immer, ob die nicht doch zu sehr mit dem Gift "versorgt" werden, das auf dem Acker zum Einsatz kommt.

Ich sehe auch großes Potential in den sogenannten Ausgleichsflächen. Ich kenne nur die Situation in Bayern, weiß also nicht wie es in anderen Bundesländern aussieht. Für jede Fläche die bebaut wird, muss seit einigen Jahren der Natur etwas "zurückgegeben" werden. Durchschnittlich sind das so um die 25% der bebauten Fläche, also für 10.000 m² werden etwa 2500 m² Ausgleichsfläche fällig. Auf diese werden dann z.B. Streuobstwiesen oder Feuchtbiotope angelegt. Gerade um Industriegebiete finden sich oft solche Ausgleichsflächen, bevorzugt Feuchtbiotope. Leider wird dabei wenig spezifisch für die Hummeln getan. Man müsste dafür sorgen, dass dort mehr Pflanzen für Hummeln gepflanzt werden. Oder generell im Rahmen der Ausgleichsflächen mehr Magerwiesen angelegt werden.

Inzucht gefährdet seltene Hummelarten Bago 21.09.2010 18:51

Hier in Dortmund liegt sehr viel brach , auch an Wegrändern könnte man noch viel tun...

Probleme sind hier auch bei der Stadt das nötige Geld...,
da kommen große Projekte wie z.B. das "U" oder Phönixsee gut weg , dafür hat die Stadt immer Geld...
Doch am Phönixsee stand Industrie , unbenutzte Fläche alls schön verwildert, ein Traum für Wildtiere...
und weil dort vor über 150 Jahren ein natürlicher See war kommt dort jetzt wieder einer hin...
nur natürlich unnatürlich.Alles wird gepflastert, was das für ein Sinn macht?
Und Deutschland will eine Natur erhalten ,schon klar , wo die Natur zurück ist wird sie verdrängt!

Gruß Bago

Gibt es bei euch noch Aktivitäten? Andre 22.09.2010 13:54

Hallo zusammen,

kurze Frage: Habt ihr bei Euren Hummelkästen noch Hummelaktivitäten zu verzeichnen? Dachte ich kann meinen letzten Kasten bald einräumen und habe gestern mal vorsichtshalber an den Kasten geklopft da er schon verlassen aussah und keine Hummeln auf Nest zu sehen waren, doch plötzlich kamen aus der Nestkugel ca. 13 Hummel gekrochen. Kann es jetzt um die Zeit noch Nachwuchs geben? Ich dachte eigentlich das die Königin schon tot ist.

Schöne Grüße,
André

Gibt es bei euch noch Aktivitäten? Bago 22.09.2010 15:14

Bei mir im Erdhummelnest lebt auch noch min 1 Arbeiterinnen , die Völker waren eigentlich recht schnell am Ende , doch die letzten Arbeiterinnen ziehen es dieses Jahr wirklich ganz schön in die Länge.Sonst ist das Volk sicherlich tod, außer wenn es Ackerhummeln sind , die produzieren noch J. + D.

Gruß Bago aus Dortmund

Gibt es bei euch noch Aktivitäten? Christian 22.09.2010 19:10

Hi,
ein wenig Scheint so, dass die Hummelstaaten heuer etwas länger existieren als sonst. Aber meine Völker sind zuende. Nur eine Jungkönigin sucht noch den Kasten, den ich allerdings weggeräumt hab.

Gruß
Christian

Gibt es bei euch noch Aktivitäten? Michel 22.09.2010 21:43

Meine Kryptarum-Erdhummeln sind noch aktiv, etwa 10 Arbeiterinnen und 20 Drohnen (von den Arbeiterinnen) gibt es noch, Jungköniginnen sind alle raus, insgesamt etwa 130 erfolgreich geschlüpft. Leider durch die Fliege etwa 110 Kokons verloren...

Naja, dennoch für die bescheidene Saison ganz gute Bilanz.

Vg,
Michel

Gibt es bei euch noch Aktivitäten? Christian 23.09.2010 12:19

Und für diese Art Erhummel auch gut, oder? Die Kryptarum is ja nicht so Volksstark. Das mit den 110 Kokons ist echt ärgerlich. Sind ja fast 50%. Sind die Kokons alle leer? Ich geh mal davon aus, dass Du die Wabe noch im Nest belassen hast. Ich frage deshalb nach, weil ich auch etliche Kokons mit abgestorbenen Puppen habe. Allerdings sind meine Arbeiterinnen so schnell verschwunden.
Mag daran liegen

Christian

Gibt es bei euch noch Aktivitäten? Michel 23.09.2010 19:35

Die Kokons waren alle leer. Sollten auch alle auf das Konto der Fliege gehen. Die Fliege hat wohl in der Saison von der freundlichen Witterung im Sommer profitiert, während die Hummeln nach dem kalten Frühjahr massive Ausfälle hatten. Daher wohl auch recht starker Parasiten-Befall bei den verbliebenen Kolonien.

Ja, ärgert mich dennoch sehr, aber war auch machtlos, man konnte nichts dagegen machen. Aber 130 Königinnen, das sollte schon reichen zur Arterhaltung. Gab ja auch viele Drohnen, die auch die Gene des Volkes weitergeben konnten.

War eine sehr schöne Art, schön gefärbt und recht friedlich, dadurch prima zu dokumentieren. Würde mich über Rückkehrerinnen freuen...

Vg,
Michel