Beiträge aus 2010

Milbenbefall Karin C. 20.06.2010 18:41

Seit einigen Tagen finde ich vor dem Nistkasten vereinzelt tote oder sterbende Hummeln,die stark von Milben befallen sind .Im Kasten selbst 2 tote Tiere gefunden-ebenfalls Milbenbefall. Bei dem Nest handelt es sich um eine Selbstansiedlung der hellen Erdhummel Mitte Mai.Das Nest ist ansonsten unauffällig.Mache mir nun Sorgen um den weiteren Bestand. Gruss Karin C

Milbenbefall Bago 20.06.2010 20:30

Hört sich wirklich komisch an , denn Hummeln sterben nicht an Milben, solange es nur wenige Tiere sind ist das vielleicht nicht schlimm, aber wenn es mehr werden , dann könnte es problematisch werden.

Gruß Bago

Milbenbefall Jürgen 21.06.2010 20:46

Hallo Hummelfreunde,
es kommt auf die Anzahl von Milben an, die sich festgesaugt haben auf den Hummeln!

Habe für euch einen Link:
http://www.hummelfreund.com/alles-über-die-hummel/schädlinge/milben/ (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Es grüsst
Jürgen

Milbenbefall Helena 21.06.2010 21:26
Hallo Hummelfreunde,
es kommt auf die Anzahl von Milben an, die sich festgesaugt haben auf den Hummeln!

Habe für euch einen Link:
http://www.hummelfreund.com/alles-über-die-hummel/schädlinge/milben/ (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Es grüsst
Jürgen

Leider geht nicht hervor, wann die einzelnen Fotos entstanden sind.
Das flugunfähige Exemplar könnte evtl. eine Altkönigin am Ende ihres Lebens sein? Die ist eh schon «am Sterben» und hat den Milben nichts mehr entgegenzusetzen...

Fast jede Jungkönigin verlässt ihr Volk doch mit diesen Untermietern, aber eine gesunde Hummel sollte damit klarkommen. (Wie bei den Igeln, die sind auch immer voller Zecken und Flöhe und haben Lungenwürmer, aber solange sie gesund sind, kommen sie damit klar.)
Die Milben wollen ja auf der Jungkönigin überwintern und von ihr ins neue Nest getragen werden; es wäre unlogisch, wenn sie sie vorher zu Tode saugen würden.
Ein schon anderweitig geschwächtes Volk kann hingegen von einem zusätzlichen Parasiten noch den Rest bekommen...
Befallen werden ja soweit ich weiss auch fast nur Geschlechtstiere; ich habe noch nie Arbeiterinnen mit Milben gesehen. Interessant eigentlich, dass die Milben offenbar auch «riechen», an welche Hummel sie sich klammern müssen!

Milbenbefall-Hypochondrie Christian F. 22.06.2010 10:22
Befallen werden ja soweit ich weiss auch fast nur Geschlechtstiere; ich habe noch nie Arbeiterinnen mit Milben gesehen. Interessant eigentlich, dass die Milben offenbar auch «riechen», an welche Hummel sie sich klammern müssen!

Helena, das ist eine gute Beobachtung! Die Milben haben großes Interesse daran, dass die Hummel den Winter übersteht. Wenn sie saugen müssten um zu überleben, fände man sie auch an Arbeiterinnen. Man findet sie nur an Königinnen, weil sie diese eben brauchen um ins nächste Nest getragen zu werden. Natürlich kann es hier auch, ab einem bestimmten Maß zu Problemen kommen, sodass die Hummel nicht mehr fliegen kann. Aber, dass diese großen Milben (das sind ja nur die, die man sieht. Es gibt schon fiese, fürs menschliche Auge unsichtbare Milben.) saugen ist halt Fantasie.
Selbst die Varroa-Milbe, die wirklich saugt, bringt ihre Völker in ihrer Heimat nicht um, sie ist einfach nicht auf die europäischen Bienen angepasst und die Völkersterben sind ein Unfall der normalerweise die Varroamilbe hierzulande ausrotten würde.
Es treten immer mal wieder Hummeln mit Flügelschäden auf. Auch wenn ICH diese im Vergleich zu anderen offenbar selten beobachte. Möglich ist, dass Hummeln, die mit Milben überlastet sind aufgrund ihrer Flugbeeinträchtigung ihre Flügeln schädigen. Zum Beispiel durch Kollision mit Objekten.
Ich denke der geltungssüchtige Typ, der die so oft sieht, stellt seine Kästen halt zu warm auf, sodass es da zu Verkrüppelungen kommt.

"Milben werden von vielen Hummelfreunden als harmlos dargestellt, doch sie sind es nicht.
Wenn sie in Massen auftreten, werden sie für die Hummeln sehr gefährlich, sie saugen nicht nur an
den Hummeln wo sie besonders groß werden, sondern schädigen auch die Brut und es gibt dann
viele verkrüppelte flugunfähige Hummeln."
Quelle: Hummelfreund.com
Das hört sich mehr nach Tanz der Vampire an...
Nochmal:Klar gibt es schädliche Milben, aber, dass diese Großen saugen würden habe ich noch nicht gehört.
Auch die Schädigung der Brut wäre mir neu. Diese Aussagen gehen auf einen Einzelnen zurück, der unter verschiedenen Namen diesen Unsinn auch in Imkerzeitschriften verbreitet.

Grüße,
Christian

Milbenbefall Jürgen 23.06.2010 18:50
"Milben werden von vielen Hummelfreunden als harmlos dargestellt, doch sie sind es nicht.
Wenn sie in Massen auftreten, werden sie für die Hummeln sehr gefährlich, sie saugen nicht nur an
den Hummeln wo sie besonders groß werden, sondern schädigen auch die Brut und es gibt dann
viele verkrüppelte flugunfähige Hummeln."
Quelle: Hummelfreund.com
Das hört sich mehr nach Tanz der Vampire an...
Nochmal:Klar gibt es schädliche Milben, aber, dass diese Großen saugen würden habe ich noch nicht gehört.
Auch die Schädigung der Brut wäre mir neu. Diese Aussagen gehen auf einen Einzelnen zurück, der unter verschiedenen Namen diesen Unsinn auch in Imkerzeitschriften verbreitet.

Grüße,
Christian

Hallo Christan,

Ich weis nicht ob Du meinen Beitrag Hummeljahr gelesen hast,
da habe ich auch kurz beschrieben von was sich die Milben so ernähren; sie fressen den Kot der Hummeln; und das habe ich an dieser Stelle noch nicht geschrieben, -- sie gelangen auch in die Futtertöpfe (Honigtöpfe) ob sie nun da reingefallen und da ertrunken sind, oder absichtlich sich daran machen das weis ich noch nicht!
Wenn Jungköniginnen abgeflogen und der Flugverkehr aufgehört hat, mache ich sofort die Hummelpension sauber und schaue mir das Hummelnest mit der Lupe / Mikroskop Kamera an; da ist mir aufgefallen wenn ich die Hönigtöpfe untersuche, mitunter sind sie ja noch halbvoll, dass sich Milben in den Honigtöpfen befinden und Milben der verschiedensten Arten auf dem Nest herumrennen.
Leider habe ich noch keine Infrarotkamera um festzustellen ob sie absichtlich an den Honigtöpfen sich zu schaffen machen.
Habe einige Momentaufnahmen mit der Digital Mikroskopkamera gemacht, da die Milben sehr lichtscheu sind, werde diese zu einem Film zusammen schneiden und demnächst veröffentlichen.
Zurück zu den Futtertöpfen: Wenn die Milben in den Honigtöpfen sich befinden, ob lebend oder tot, dann ist der Hummelhonig verunreinigt, die Hummellarven werden aber damit gefüttert und dadurch kommt es zu Missbildungen an den Hummeln!
Nun zu den Milben die sich an den Jungköniginnen festsaugen, von dem Du Christian noch nichts gehört hast, aber nachlesen kannst in meinen Beitrag Hummeljahr; diesen habe ich Korrekturlesen lassen von Herrn Prof. Dr. Witte, der dürfte Dir sicherlich bekannt sein!
Hier der Link:
http://www.hummelfreund.com/alles-%C3%BCber-die-hummel/ (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Es grüsst Dich
Jürgen

seltsame Theorie Michel 23.06.2010 19:18

Hallo,

das wundert mich doch, so habe ich in all den Jahren egal bei welchem Nest noch nie derartige Beobachtungen gemacht, eben das sich Milben im Honig ertränken. Zudem ist der Honig allein durch seine hohe Zuckerkonzentration kaum bakteriell bedenklich. Kaum ein Mikroorganismus sollte unter so hohen Zuckerkonzentrationen nennenswertes Wachstum zeigen, mal abgesehen von einigen Pilzen, die das vielleicht können. Zudem würde jeder Kontakt von Honig und Hummel mindestens genauso eine Kontamination nach sich ziehen. Mal abgesehen davon, dass die Larven eh primär von Pollen gefüttert werden (vermengt mit Nektar seitens der erwachsenen Tiere), sehe ich da keinen Zusammenhang zwischen Milbe im Honig und Verkrüppelungen. Finde diese Theorie doch recht gewagt und weit hergeholt, zumal es keine naheliegenden Beweise dafür gibt. Anders sollte man sich fragen, wenn so viele Milben im Nest leben, was ist der Grund dafür (Zeichen für mangelte Hygiene im Nest)? Schwächelt die Kolonie vielleicht wegen etwas ganz anderem, was auch Ursache der Verkrüppelungen ist? Viele tote Larven (aus irgend einem Grund, wie Hitze oder so) können ebenso eine Massenvermehrung der Milben nach sich ziehen. Allerdings sind meines Erachtens die Milben nicht der Auslöser, sondern profitieren nur von anderweiligen Problemen.

Vg,
Michel

seltsame Theorie Christian F. 23.06.2010 21:01
das wundert mich doch, so habe ich in all den Jahren egal bei welchem Nest noch nie derartige Beobachtungen gemacht, eben das sich Milben im Honig ertränken. Zudem ist der Honig allein durch seine hohe Zuckerkonzentration kaum bakteriell bedenklich. Kaum ein Mikroorganismus sollte unter so hohen Zuckerkonzentrationen nennenswertes Wachstum zeigen, mal abgesehen von einigen Pilzen, die das vielleicht können. Zudem würde jeder Kontakt von Honig und Hummel mindestens genauso eine Kontamination nach sich ziehen. Mal abgesehen davon, dass die Larven eh primär von Pollen gefüttert werden (vermengt mit Nektar seitens der erwachsenen Tiere), sehe ich da keinen Zusammenhang zwischen Milbe im Honig und Verkrüppelungen. Finde diese Theorie doch recht gewagt und weit hergeholt, zumal es keine naheliegenden Beweise dafür gibt. Anders sollte man sich fragen, wenn so viele Milben im Nest leben, was ist der Grund dafür (Zeichen für mangelte Hygiene im Nest)? Schwächelt die Kolonie vielleicht wegen etwas ganz anderem, was auch Ursache der Verkrüppelungen ist? Viele tote Larven (aus irgend einem Grund, wie Hitze oder so) können ebenso eine Massenvermehrung der Milben nach sich ziehen. Allerdings sind meines Erachtens die Milben nicht der Auslöser, sondern profitieren nur von anderweiligen Problemen.

Michel hat recht. Es ist schon komisch wie der Zusammenhang zwischen toten Milben und verkrüppelten Larven hergestellt wird. Prinzipiell muss man für alles offen sein; aber wenn die Vergrößerung von Jürgens Miskrop gut genug wäre, würde er auch noch viel viel mehr finden was er für alles mögliche verantwortlich machen könnte.

Es entbehrt aber nicht einer unfreiwilligen Komik: Die Hummeln schlagen sich seit Jahrtausenden (erfolgreich) mit den Milben herum, und jetzt kommen wir Hummelfreunde und retten sie vor eben diesen :DDD.
Das scheint mir eine gewisse Selbstüberschätzung unserer Bedeutung zu sein.

Bei den Wachsmotten versteh ich das ja noch. Da sind wir Teil des Problems. (Ähnlich, wie die Imker bei der Varroamilbe)

------------------------

Frech ist, dass Herr Witte für Dein, Jürgen, "saugen" herhalten muss. Herr Witte steht nur für:
"Die Milben saugen sich meistens am Rücken der Königinnen fest." gerade.

In dem von mir kritisierten Teil schreibst Du aber:
"sie saugen nicht nur an den Hummeln wo sie besonders groß werden, sondern schädigen auch die Brut"

Das sind ganz unterschiedliche Aspekte von "saugen"!

Grüße,
Christian

Milbenbefall Angelika L. 24.06.2010 14:44

Wenn die Milben in den Honigtöpfen sich befinden, ob lebend oder tot, dann ist der Hummelhonig verunreinigt, die Hummellarven werden aber damit gefüttert und dadurch kommt es zu Missbildungen an den Hummeln!

Es grüsst Dich
Jürgen

Wo ist hier der wissenschaftliche Beweis für diese Behauptung?
Und noch eine Frage: Behandelst Du Deine Hummeln auch mit Ameisensäure und wenn ja, welche?

fg Angelika

Milbenbefall Jürgen 24.06.2010 19:07

Wenn die Milben in den Honigtöpfen sich befinden, ob lebend oder tot, dann ist der Hummelhonig verunreinigt, die Hummellarven werden aber damit gefüttert und dadurch kommt es zu Missbildungen an den Hummeln!

Wo ist hier der wissenschaftliche Beweis für diese Behauptung?
Und noch eine Frage: Behandelst Du Deine Hummeln auch mit Ameisensäure und wenn ja, welche?

fg Angelika

Hallo Angelika,

einen wissenschaftlichen Beweis, den kann ich Dir nicht geben, dafür brauchte man schon ein Labor und das kann ich mir nicht leisten!
Was ich aber kann, ist beobachten und mit meinen bescheidenen Mitteln der Sache versuchen auf den Grund zu gehen.

Ameisensäure setze ich nicht ein, da ich befürchte dass es meinen Hummeln nicht bekommt bzw. der Brut schädigen könnte.
Die Fotos auf meiner Homepage mit den Jungköniginnen, die sehr stark mit Milben übersät sind, wurden mir zugeschickt; ich selbst habe solche Hummeln bei mir noch nicht gesehen. Diese Hummeln haben keine Chance und werden die Diapause nicht überstehen.

Es grüsst Dich
Jürgen

Milbenbefall Christian F. 24.06.2010 20:16

ich selbst habe solche Hummeln bei mir noch nicht gesehen. Diese Hummeln haben keine Chance und werden die Diapause nicht überstehen.

Hallo Jürgen,
Ich finde deinen Eifer ja toll, aber auch hier muss ich widersprechen. Diese Hummeln haben wohl eine Chance, wie könnte man sonst im Frühjahr (ganz vereinzelt) genauso stark mit Milben besetzte Hummeln sehen!?!
Die haben natürlich die Diapause überlebt!
Ich könnte auch nicht sagen, dass ich sie im Frühjahr seltener sähe als im Winter. (Aber das ist kein wirklich represäntativer Eindruck.) Ich frag mich, ob Du Dich da nicht in etwas hineingesteigert hast. Es ist nur schade um die viele Energie, die Du da reinsteckst.

Grüße,
Christian

Milbenbefall werner 22.06.2010 11:49

Bei Milbenbefall nehme ich Ameisensäure die ich in einen Schwamm oberhalb des Nestes verdünnt eintreufel von diesen
Gasen der Säure gehen die meisten Milben tot.Laut Eberhart von Hagen wälzen sich Hummelköniginnen bevor sie sich
zum Winterschlaf eingraben im Ameisenhaufen.
Gruß Werner.

Schwindel! Christian F. 23.06.2010 13:15
Bei Milbenbefall nehme ich Ameisensäure die ich in einen Schwamm oberhalb des Nestes verdünnt eintreufel von diesen
Gasen der Säure gehen die meisten Milben tot.Laut Eberhart von Hagen wälzen sich Hummelköniginnen bevor sie sich
zum Winterschlaf eingraben im Ameisenhaufen.

Ich habe gerade mit E v. Hagen telefoniert und er meinte er hätte diese (ohnehin abstruse) Aussage nie getätigt!
Da du schonmal mit dem Essigsäurezeugs aufgefallen bist, muss man dich wohl für Albert N. halten, der
wieder seinen Unsinn verbreiten will!

Schwindel! StefanDD 23.06.2010 16:03
Bei Milbenbefall nehme ich Ameisensäure die ich in einen Schwamm oberhalb des Nestes verdünnt eintreufel von diesen
Gasen der Säure gehen die meisten Milben tot.Laut Eberhart von Hagen wälzen sich Hummelköniginnen bevor sie sich
zum Winterschlaf eingraben im Ameisenhaufen.

ich konnte schon mehrmals Hummeln beobachten, die auf Ameisen treffen. Also, dass sich eine Hummel freiwillig in einem Ameisenhaufen wälzt, glaube ich nun beim besten Willen nicht.

Schwindel! Helena 23.06.2010 20:38
Bei Milbenbefall nehme ich Ameisensäure die ich in einen Schwamm oberhalb des Nestes verdünnt eintreufel von diesen
Gasen der Säure gehen die meisten Milben tot.Laut Eberhart von Hagen wälzen sich Hummelköniginnen bevor sie sich
zum Winterschlaf eingraben im Ameisenhaufen.


ich konnte schon mehrmals Hummeln beobachten, die auf Ameisen treffen. Also, dass sich eine Hummel freiwillig in einem Ameisenhaufen wälzt, glaube ich nun beim besten Willen nicht.

Vögel machen das, um Parasiten loszuwerden; die setzen sich dann in einen Ameisenhaufen und lassen sich Säure ins Gefieder spritzen. Gibt div. Tierdokus, welche das sehr schön gefilmt haben. Den Vögeln scheint es echt etwas zu bringen. Aber eine Hummel würde doch sofort von den Ameisen angegriffen; das habe ich auch noch nie gehört geschweige denn gelesen. Im Buch von E. v. Hagen steht es jedenfalls auch nicht... Ameisen bespritzen den Vogel zur Verteidigung, weil er so gross ist und nicht überwältigt werden kann – eine Hummel würde sich doch in Lebensgefahr begeben.

Milbenbefall Christian 23.08.2010 18:49

Hi,
is wohl dieser Beitrag, oder. Sah heute ne Steinhummeljungkönigin mit ca. 30 oder mehr Milben. Hab die aber dran gelassen, weil ich nicht unterscheiden kann, ob schädlich sind, oder im nächsten Jahr dem Volk nützen.
Christian

Wieder sehr kalt Helena 21.06.2010 09:17

Die letzten Tage waren ja nicht nur sehr regnerisch, sondern jetzt auch noch sehr kalt, in der Nacht hatten wir vielleicht so 10 Grad!!! Sobald es tagsüber mal etwas aufhörte zu regnen, flogen die Ackerhummeln (Selbstansiedelung im Schwegler-Igelhaus) sofort aus, bei meinen Erdhummeln ist es aber momentan sehr ruhig, ich sah die letzten Tage kaum welche ausfliegen!
Allerdings wurde die Zuckerlösung in den Legosteinchen - meine Eltern haben ihren Estrich geräumt und ich hab nun endlich Legosteinchen - von sicher 2 der Erdhummeln angenommen und mehrmals hintereinander jetzt übers Wochenende leergetrunken (ich stellte es in den Vorbau; will nicht ihre Wärmeisolierung zerstören). Es scheinen auch immer die gleichen 2 Hummeln zu sein; eine davon ist eine Minihummel der 1. Generation, die ich schon sehr lange, fast von Anfang an, ausfliegen sehe. Die Kleine fliegt also auch immer noch selber aus, obwohl es schon länger grössere Schwestern gibt. Aber die letzte Kontrolle zeigte ein brummendes Nest, das halt einfach noch nicht so gross ist, wie mir scheint. Es ist fest an die Trennwand im Schwegler angeklebt und die Polsterwolle ist recht rund.

Es soll jetzt bitteschön mal wieder warm werden.

bebildertes Tagebuch 2010 Michel 22.06.2010 00:37

Hallo,

nach längerer Abwesenheit habe ich endlich mal wieder Zeit gefunden, die Ereignisse der letzten Woche zusammen zu schreiben und online zu bringen. Das Frühjahr war hinsichtlich seiner witterungsbedingten Ausfälle hier eine leider sehr negativ anzusiedelnde Ausnahme. Die Hummelpopulation ist erheblich geschädigt, es gibt kaum Nester und wenn sind sie klein und mickrig. Gerade bei den Wiesenhummeln gibt es wegen der vorangeschrittenen Jahreszeit Notaufzuchten von Drohnen, obwohl teils nur Arbeiterinnen-Generation 1 oder 2 unterwegs ist. Entsprechend gibt es auch fast nur Drohnen, keine Königinnen. Steinhummeln sind seit dem 4-tägigen Dauerregen Anfang Juni verschwunden, habe bisher kein Exemplar mehr gesehen. Auch so sind so gut wie keine Arbeiterinnen zu sehen (mein Volk durch Zufütterung hinsichtlich der Stärke eine Ausnahme). Muss zugeben, dass ich so eine Armut an Hummeln bisher nicht gesehen habe...

Dennoch soll das eine Volk, was mir geblieben ist, auch dieses Jahr dokumentiert werden. Es handelt sich um ein Nest der Hellen Erdhummel, welches im Vergleich mit anderen gleichstarken Nestern von Erdhummeln aus vergangenen Jahren sehr gut beobachtbar ist, da die Tiere allgemein recht ruhig bleiben bei den Kontrollen. Hier das bebilderte Tagebuch (soll nicht als Werbung aufgefasst werden :-):

Hummel-TAGEBUCH 2010 (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Viele Grüße
Michel

bebildertes Tagebuch 2010 Helena 22.06.2010 09:13
Hallo,

nach längerer Abwesenheit habe ich endlich mal wieder Zeit gefunden, die Ereignisse der letzten Woche zusammen zu schreiben und online zu bringen. Das Frühjahr war hinsichtlich seiner witterungsbedingten Ausfälle hier eine leider sehr negativ anzusiedelnde Ausnahme. Die Hummelpopulation ist erheblich geschädigt, es gibt kaum Nester und wenn sind sie klein und mickrig. Gerade bei den Wiesenhummeln gibt es wegen der vorangeschrittenen Jahreszeit Notaufzuchten von Drohnen, obwohl teils nur Arbeiterinnen-Generation 1 oder 2 unterwegs ist. Entsprechend gibt es auch fast nur Drohnen, keine Königinnen. Steinhummeln sind seit dem 4-tägigen Dauerregen Anfang Juni verschwunden, habe bisher kein Exemplar mehr gesehen. Auch so sind so gut wie keine Arbeiterinnen zu sehen (mein Volk durch Zufütterung hinsichtlich der Stärke eine Ausnahme). Muss zugeben, dass ich so eine Armut an Hummeln bisher nicht gesehen habe...

Dennoch soll das eine Volk, was mir geblieben ist, auch dieses Jahr dokumentiert werden. Es handelt sich um ein Nest der Hellen Erdhummel, welches im Vergleich mit anderen gleichstarken Nestern von Erdhummeln aus vergangenen Jahren sehr gut beobachtbar ist, da die Tiere allgemein recht ruhig bleiben bei den Kontrollen. Hier das bebilderte Tagebuch (soll nicht als Werbung aufgefasst werden :-):

Hummel-TAGEBUCH 2010 (externer Link, nicht mehr verfügbar)

VIELEN DANK! Deine Tagebücher haben mir als Neuling sehr viel gebracht; die Einblicke ins Volk sind eindrücklich.
Es ist wirklich sehr traurig, dass dieses Jahr so schlecht verläuft. In meinem Garten sind momentan auch nur die Ackerhummeln aktiv; die Erdhummeln haben sich während der Kälte im Nest verkrochen; ich hoffe, es geht ihnen noch gut (habe etwas zugefüttert). Aber andere Hummeln sieht man wirklich kaum, der Garten wirkt trotz vieler Trachtpflanzen wie leergefegt.

bebildertes Tagebuch 2010 Bago 22.06.2010 09:43

Hallo Michel,
bei mir hat sich seit gestern wieder mal eine Wiesenhummel-Arbeiterin mit Pollen am Phacelia verirrt,
die letzten 3 Wochen habe ich nur Drohnen 4-5 Wochen habe ich nur Drohnen dieser Art gesehen,
sonst sehe ich fast nur Garten-,Acker- und Steinhummeln und halt meine Baumhummeln , gerade Erdhummeln sind dieses Jahr selten.

Gruß Bago

B. cryptarum Christian F. 22.06.2010 10:04

Hallo Michel,
Schöne Doku, wie immer.
Die dritte Reihe an Fotos von oben zeigt zwei Bilder mit jeweils einer Hummel. Zumindest bei der rechten bin ich mir ziemlich sicher, dass es sich um B. cryptarum handelt. Das wäre dann der blaue Kasten.

Grüße,
Christian

B. cryptarum Michel 22.06.2010 18:49

Mmmm, könnte aber auch Helle Erdhummel sein. Zumindest ist diese ja die einzige, die es dieses Jahr geschafft hat. Schaut man sich daher die Arbeiterinnen an, so würde Bombus lucorum passen, allerdings sind ja gerade die Arbeiterinnen der 4 Erdhummelarten recht ähnlich gefärbt und überlappen teilweise, außer bei der Großen Erdhummel, wo die Bande auf dem Thorax auch da sehr weit unter den Flügelansatz reicht.

Vg,
Michel

B. cryptarum Michel 22.06.2010 19:36

Habe mir gerade die Bilder nochmal angesehen, mmmm, hat schon auch Ähnlichkeit mit einer Kryptarium-Erdhummel. Bei einigen Arbeiterinnen sowie bei der Königin geht die Binde doch recht weit unter den Flügelansatz. Zugleich ist das Volk ungewöhnlich friedlich, was ich von Heller und vor allem Dunkler Erdhummel so nicht gewohnt bin. Naja, mal abwarten, spätestens mit den Erscheinen der Drohnen ab Mitte Juli sollte eine Identifizierung möglich sein, da heben sich ja gerade die der Hellen Erdhummel von denen der Kryptarium-Erdhummel ab...

Vg,
Michel

B. cryptarum Christian F. 22.06.2010 20:32

Hallo Michel,
Für B. cryptarum ist das S in der Binde bei den Tegulae typisch. Das ist bei dieser Hummel wunderbar zu sehen.
Dies ist der Grund warum ich mir hier so sicher bin. Allein die Größe des behaarten Bereichs zu betrachten ist ein bisschen heikel.
Anhand welcher Merkmale möchtest du die Drohnen unterscheiden?

Grüße,
Christian

B. cryptarum Michel 22.06.2010 20:38

Die Drohnen der Kryptarium-Erdhummel sind ja variabler gefärbt, es gibt ebenso auch dunklere Varianten mit dicker Bande auf dem Abdomen, aber dunkler, schwacher Bande auf dem Thorax (Enden nahe der Flügelansätze dabei kräftiger gefärbt als die restliche Bande), im Gegensatz zur Hellen Erdhummel, wo die Drohnen ja umfangreich weiß-gelb behaart sind.

Vg, Michel

B. cryptarum Christian F. 22.06.2010 21:06
Die Drohnen der Kryptarium-Erdhummel sind ja variabler gefärbt, es gibt ebenso auch dunklere Varianten mit dicker Bande auf dem Abdomen, aber dunkler, schwacher Bande auf dem Thorax (Enden nahe der Flügelansätze dabei kräftiger gefärbt als die restliche Bande), im Gegensatz zur Hellen Erdhummel, wo die Drohnen ja umfangreich weiß-gelb behaart sind.

Naja ich weiß nicht so recht. Es gibt auch dunklere Drohnenformen von B. lucorum.
Ich würde auf die Gesichtsbehaarung achten. Diese ist bei B. cryptarum angeblich schwarz,
während die der lucorum-Drohnen meistens (oder immer?) gelb ist.

Grüße,
Christian

B. cryptarum Martin 22.06.2010 21:04
Hallo Michel,
Für B. cryptarum ist das S in der Binde bei den Tegulae typisch.

Für alle, die wie ich damit nichts anfangen können, dieses Bild:

http://www.flickr.com/photos/insectman/130718220/

Mit der Maus über das Bild fahren, dann wird der Bereich markiert.

Und wenn das fehlen würde, wär's ne Helle Erdhummel? Das ist der einzige Unterschied?

B. cryptarum Christian F. 22.06.2010 21:08
Und wenn das fehlen würde, wär's ne Helle Erdhummel? Das ist der einzige Unterschied?

Nein,
Das ist ein reines positiv-Zeichen.

Grüße,
Christian

weitere Bilder der Königin Michel 22.06.2010 21:30

Hier mal noch weitere Aufnahmen von der Königin aus dem blauen Kasten:

[img:http://www.insektenstaaten.de/name/Admin/img/img3940.jpg]

Die dunke Einkerbung am Flügelansatz ist zumindest da, vielleicht ja doch Kryptarum-Erdhummel?! Auch einige Arbeiterinnen (wenn auch nicht alle) zeigen dieses Merkmal...

Vg, Michel

weitere Bilder der Königin Bago 22.06.2010 21:39

Die Arbeiterinnen sind doch alle von der selben Königin oder ?

Scheint sich tatsächlich um eine Kryptarum Erdhummel zu handeln, meine 3 Hellen Erdhummelnester hatten nie Tiere mit solchen Färbungen.

Gruß Bago

weitere Bilder der Königin Michel 22.06.2010 21:44

Ja, die Arbeiterinnen stammen alle von einer Königin (die auf den Fotos).

Vg,
Michel

weitere Bilder der Königin Johann neumayer 24.06.2010 14:36

Das ist cryptarum. Schöner geht´s ja fast nicht.
Die Drohnen sind wirklich relativ leicht zu bestimmen,, wenn man ein Mikroskop hat, indem man die Ocellengröße mit dem Abnstand vergleicht.
Dazu muss man freilich eine opfern.
Es gibt kaum Daten über cryptarum-Nester. Also Daten zum Nest sammeln! Super Bilder übrigens
Gratuliere!

weitere Bilder der Königin Christian F. 24.06.2010 20:29

Vielen Dank, von meiner Seite, dass Sie das amtlich gemacht haben, Herr Dr. Neumayer.

Ich hätte da eine Nachfrage zur Kryptarumhummel:
Man sieht bei Michel auf
http://www.insektenstaaten.de/index.html (externer Link, nicht mehr verfügbar)
in der 3. Bildreihe links eine Hummel (genannt Hummel 2), die ebenfalls eine leichte Kerbung zeigt.
Ähnlich dieser hier (genannt Hummel 3):
http://www.insektenfotos.de/forum/attachment.php?attachmentid=93131 (externer Link, nicht mehr verfügbar)
http://www.insektenfotos.de/forum/attachment.php?attachmentid=93132 (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Genügt diese leichte Kerbe um sicher von B. cryptarum sprechen zu können, oder braucht es ein schönes "S" in der Binde.

Danke und Freundliche Grüße,
Christian F.

PS: Ich hoffe in Österreich sieht es besser aus mit dem Hummel/Bienen-Jahr.

wenn es nach der Kerbe geht... Michel 24.06.2010 21:29

Erdhummelköniginnen mit einer solchen Zeichnung kommen hier eigentlich nicht allzu selten vor. Man sieht immer mal eine, welche eine solche dunkle Kerbung zeigt. 2007 hatte ich eine Okkupantin, bei der diese Eigenschaft ebenfalls zutraf, leider war diese nicht erfolgreich.

Ich werde das Nest weiter dokumentieren (hätte ich auch so gemacht ;-), auch Videoaufnahmen stehen seit der Nestgründung zur Verfügung.

Nochmals danke euch beiden für den Hinweis mit der Kryptarum-Erdhummel. Weitere Bilder folgen in nächster Zeit...

Vg, Michel

bebildertes Tagebuch 2010 Christian 22.06.2010 15:00

Hi super Bilder,
attackieren die Hellen Erdhummeln nicht? Die sind ja auch recht ruhig auf den Fotos mit der Wabe.
Ich hatte das Glück, dass alle Königinnen bis zur 1. Arbeitergeneration im Nest blieben. Ab da konnte ich zufüttern (vorher war es eher eine Ameisenfütterung) und nun sind zwei Nester stark. Steinhummel und Ackerhummel sind im kommen.

Christian

bebildertes Tagebuch 2010 Michel 22.06.2010 18:44

Hallo,

das wundert mich auch, die Tiere sind ruhig aber sehr vital, ich kann bei vorsichtigem Umgang auch ohne Stechschutz kontrollieren, die Tiere greifen nicht an. Hatte aber gleiches schon bei der Königin, wo die noch alleine brütete. Man konnte auch bei Anwesenheit der Königin Fotos vom Nest machen, ohne das diese groß Notiz davon nahm. Vergleiche ich da andere Erdhummelnester, so waren diese deutlich aufgebrachter und aggressiver.

Viele Grüße
Michel

bebildertes Tagebuch 2010 Martin 22.06.2010 20:54

Super. Darauf habe ich schon gewartet. :)

Hier ist es eigentlich nicht so tragisch. Nur Wiesenhummeln sind nicht ganz so häufig wie im letzten Jahr, aber immer noch gut vertreten. Die anderen Arten in etwa so häufig wie in den Vorjahren. Ackerhummeln am häufigsten.

Gartenhummel Langstreckenflieger? Christian 22.06.2010 15:02

Seit gestern besucht eine Gartenhummel meinen Fingerhut und Rittersporn. Gehe davon aus, dass das Nest weiter weg liegt. Ansonsten hätte ich früher Arbeiterinnen sehen müssen und die INFO der Nahrungsquelle wäre bei anderen Arbeiterinnen angekommen. Legt die Gartenhummel lange Strecken zurück?

Christian

Gartenhummel Langstreckenflieger? Bago 22.06.2010 19:24

Gartenhummeln sind Langstreckenflieger.

Gruß Bago

Gartenhummel Langstreckenflieger? Martin 22.06.2010 20:45
Seit gestern besucht eine Gartenhummel meinen Fingerhut und Rittersporn. Gehe davon aus, dass das Nest weiter weg liegt. Ansonsten hätte ich früher Arbeiterinnen sehen müssen und die INFO der Nahrungsquelle wäre bei anderen Arbeiterinnen angekommen. Legt die Gartenhummel lange Strecken zurück?

Christian

Habe letztes Jahr ähnliches beobachtet. Über Jahre nie eine Gartenhummel gesehen und als zum ersten mal überhaupt in meinem Garten Fingerhut blüte, kam erst eine, dann zwei und nach ein paar Tagen war's ein ganzes Dutzend. Und mit dem Ende der Blüte waren sie sofort wieder weg. Dieses Jahr muss ich hier ein Nest in der Nähe haben. Sehe jedenfalls öfters Arbeiterinnen am Rotklee und am Beinwell.

Vielleicht sind sie auch einfach nur Feinschmecker und kommen nur dann, wenns woanders nichts besseres gibt. Dafür nehmen sie dann womöglich auch längere Strecken in Kauf. Gartenhummeln beobachte ich hier nur an zwei oder drei verschiedenen Pflanzen. Während andere Arten wie Wiesenhummel und Ackerhummel querbeet fast jede irgendwie brauchbare Blüte anfliegen.

Bei Erdhummeln verhält es sich ähnlich. Momentan exklusiv an der Ochsenzunge, alles andere wird ignoriert.

ständiger Larvenrauswurf bei den Ackerhummel Bago 22.06.2010 19:30

Es gibt sehr schlechte Nachrichten über meine Ackerhummeln, in den letzten 2 Tagen sind min. 3 Larven aus dem Nest geschmissen worden , diese gehören zur 3. Brut.Auch scheint schon wieder eine Arbeiterin zu fehlen,
sieht auch so aus , als wenn sie die Larven deshalb nicht mehr versorgt bekommen , allerdings ist zufüttern von Pollen eigentlich nicht nötig.Insgesamt sind schon etwa 6 Arbeiterinnen nach Regen und Sturm ausgefallen , die 2. Generation ist sogar kleiner als die erste.In der Natur gibt es bereits schon riesige Ackerhummel-Arbeiterinnen , ich hoffe einfach , dass es das Nest schafft.Sollte es aber so weiter gehen ist das Nest bald abgestorben , wenigstens ist aber die Köngin wohl auf.Die Volksstärke liegt nach der 2. Generation bei 8-10 Tieren, aus der ersten sind 6 hervor gegangen.

Gruß Bago

ständiger Larvenrauswurf bei den Ackerhummel Christian 24.06.2010 12:56

Hi,
meine Ackerhummelkolonie ist auch sehr schwach. Die 3te Generation steht an, aber es sind etliche Arbeiterinnen ausgefallen. Ich füttere zu, das scheint zu helfen. Möchte davon aber längerfristig wegkommen.
Muss aber den Legostein direkt an die Nestkugel schieben, sonst wirds nicht angenommen.
Gruß
Christian

Nochmal Grund für Larvenauswurf Christian 26.06.2010 09:07

Nachdem es umfangreich diskutiert wurde, bitte ich euch es nochmal auf den Punkt bringen, warum es zu Larvenauswurf kommt. Meine Wiesenhummeln sind gerade dabei. Es gibt jede Menge Königinnen. Die Larven landen allerdings in der Kot-Ecke.

Was ich herausgehört habe: Zum Larvenauswurf kommt es...
... wenn die Königin nicht mehr beim Volk ist
... wenn nur noch Geschlechtstiere herangezogen werden (hab ich aus dem letzten Jahr).
... wenn die Temperatur im Stock zu hoch ist.
... wenn es einfach zu viel Larven sind, weil die Arbeiterinnen naturgemäß weniger werden (wie bei den Wespen)

es kann ja mehr Gründe geben, fehlt da noch was?
Also ich hab da ne These: wenn Arbeiterinnen nun Eier legen, dass Nachkommen der anderen Arbeiterinnen, oder gar der Königin entsorgt werden. Kann das sein?

Gruß
Christian