Beiträge aus 2010

Interessante Beobachtung nach Umsiedlung Manfred 15.06.2010 20:36

Hallo,

bin seit ein paar Tagen zu einem mittelgroßen Baumhummelvolk (ca. 80-100 Arbeiterinnen, noch keine Geschlechtstiere) gekommen, dass dort wo es war nicht bleiben konnte.
Am ersten Tag nach der Umsiedlung flogen kaum Tiere aus (max. 6 Trachtflüge pro Stunde). Die Tiere waren damit beschäftigt die Nesthülle zu reparieren (aufgrund der nächtlichen Kälte sind hier alle Nester mit einer dicken Wachsschicht umgeben) und den Einflugbereich mit einer Wachsschicht deutlich zu verkleinern.
Am 2. Tag stieg die Zahl der Sammelflüge auf etwa 50 pro Stunde. Dabei war bemerkenswert, das fast alle Tiere, die mit Pollen zurückkamen, Brombeerpollen heimbrachten. Die ertragreichen Brombeerbestände stehen etwa 1,5 bis 2 km vom Nest entfernt, also nicht gerade um die Ecke. Ich glaube nicht, dass so viele Tiere in so kurzer Zeit diese ergiebige Trachtquelle zufällig gefunden haben.
Ich finde, diese Beobachtung stützt die These der Würzburger Hummelforscher, dass auch Hummeln in der Lage sind ihre Artgenossen über ergiebige Trachtquellen zu informieren.
Auffällig am neuen Standort war auch, dass die älteren Arbeiterinnen wesentlich länger brauchten, sich sicher zu orientieren.

Gruß aus HH
Manfred

Interessante Beobachtung nach Umsiedlung Martin 15.06.2010 21:01

Spannend!

Bei Baumhummeln ist mir z.B. schon immer aufgefallen, dass die immer zu mehrt an einer Trachtpflanze anzutreffen sind und fast nie einzeln, während bei anderen Trachtpflanzen immer nur *die eine* Wiesenhummelarbeiterin vorbeischaut und keine andere. Dürfte dann also schon Unterschiede zwischen den Arten geben.

Oder es hat einfach damit zu tun, dass manche Arten viel wählerischer sind und dann eben so lange suchen, bis sie was gefunden haben, das ihnen an Art und Menge gefällt. Zwangsläufig werden dann alle genau die Trachtquelle finden. Beispiele: Erdhummeln hab ich momentan nur an der Ochsenzunge und die Baumhummeln sind fast exklusiv an den Himbeeren und Brombeeren.

Interessante Beobachtung nach Umsiedlung Bago 15.06.2010 21:09

Die These ist natürlich schwer zu beweisen , allerdings kann ich hier auch was zusagen:

Bei meinem von der Keuschen Kuckuckshummel besetzten Nest flog eine Arbeiterin ständig mit Kastanienpollen ein,
auf einmal merkte ich , das min. 1-2 weitere Tiere mit den selben Pollen wiederkamen und es handelte sich auch um ältere Arbeiterinnen.Auch stiegen viele Tiere nach kurzer Zeit auf gelben Pollen um , nachdem die Volksstärke gestiegen war.

Es scheint wirklich da auch eine Verbindung zu geben, denn das nur 2 Pollenfarben (so war es bei mir) eingetragen werden halte ich für absolut unrealistisch ohne Verständigung, denn warum sollten alle Arbeiterinnen die selben Pflanzen befliegen , außerdem war die Zeit nach dem Wiederkommen mit der Zeit von den gleichsammelnden fast identisch.Zudem gab es im Mai genug Massentracht, welche sonst auch geziehlt beflogen wird.
Ich kann auch sagen , das z.B. am Fingerhut erst ein paar Gartenhummeln waren und es innerhalb von ein paar Stunden deutlich mehr wurden , jetzt fliegen fast 6-8 Gartenhummeln meinen Fingerhut an , der leider nicht mehr lange blühen wird und Gartenhummeln sind sonst eigentlich in Dortmund ehr selten, leider sind auch meine 2 Nestgründungen dieser Art gescheitert.

Gruß Bago

aus Dortmund

Interessante Beobachtung nach Umsiedlung Christian F. 16.06.2010 11:43
Ich finde, diese Beobachtung stützt die These der Würzburger Hummelforscher, dass auch Hummeln in der Lage sind ihre Artgenossen über ergiebige Trachtquellen zu informieren.
Auffällig am neuen Standort war auch, dass die älteren Arbeiterinnen wesentlich länger brauchten, sich sicher zu orientieren.

Von welcher Art der Informationsübertragung ist hier die Rede?
Ich habe von einem "Anstubsen" und Geruchübertragen gelesen. Ist das hier gemeint?

Grüße,
Christian

Interessante Beobachtung nach Umsiedlung Manfred 17.06.2010 19:28
Ich finde, diese Beobachtung stützt die These der Würzburger Hummelforscher, dass auch Hummeln in der Lage sind ihre Artgenossen über ergiebige Trachtquellen zu informieren.
Auffällig am neuen Standort war auch, dass die älteren Arbeiterinnen wesentlich länger brauchten, sich sicher zu orientieren.

Von welcher Art der Informationsübertragung ist hier die Rede?
Ich habe von einem "Anstubsen" und Geruchübertragen gelesen. Ist das hier gemeint?

Grüße,
Christian

Richtig,
die Untersuchungen haben ergeben, dass die Kommunikation über Pheromone läuft, daher kann auch nur die Art und Ergiebigkeit der Tracht kommuniziert werden, nicht aber die Lage der Trachtquelle.

Gruß aus HH
Manfred

Waldhummel-Arbeiterin Martin 16.06.2010 17:01

🖼 Bild nicht mehr verfügbar (ehemals: „[img:http://www.bildercache.de/minibild/20100616-163913-169.jpg“)] 🖼 Bild nicht mehr verfügbar (ehemals: „[img:http://www.bildercache.de/minibild/20100616-164031-924.jpg“)]

Nachdem ich in diesem und letztem April jeweils eine Königin beobachtet habe, ist mir gestern erstmals eine Arbeiterin der Waldhummel (Bombus sylvarum) über den Weg gekommen. Gerade nach diesem Frühjahr ist das doch sehr beruhigend. Sie war recht träge und hielt daher länger still, so dass ich ein paar Fotos machen konnte. Die Arbeiterin sind übrigens größer als die der momentan hier fliegenden Wiesen-, Acker- und Baumhummeln, obwohl deren Königinnen mehrere Wochen früher auftauchten.

Pflanze ist die Gemeine Ochsenzunge (Anchusa officinalis).

🖼 Bild nicht mehr verfügbar (ehemals: „[img:http://www.bildercache.de/thumbnail/20100616-163351-69.jpg“)] 🖼 Bild nicht mehr verfügbar (ehemals: „[img:http://www.bildercache.de/thumbnail/20100616-163609-882.jpg“)] 🖼 Bild nicht mehr verfügbar (ehemals: „[img:http://www.bildercache.de/thumbnail/20100616-163655-36.jpg“)] 🖼 Bild nicht mehr verfügbar (ehemals: „[img:http://www.bildercache.de/thumbnail/20100616-163722-194.jpg“)]

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Alle Fotos kann man anklicken, um sie größer anzeigen zu lassen.

Waldhummel-Arbeiterin Bago 16.06.2010 19:18

Schöne Bilder,
allerdings habe ich mal eine Frage zu dem lat. Namen sylvarum , normalerweise müsste es silvarum heißen , das ist abgeleitet von silva (Wald) , im allgemeinen gibt es kaum Wörter mit y im lateinischen, ich stellte diese Frage an einen Lateinlehrer und dieser meinte , wenn müsste es silvarum heißen.
Vielleicht hat aber sylvarum auch noch die Bedeutung Bunthummel , welches von Westrich stammt.

Gruß Bago

Waldhummel-Arbeiterin Karin 17.06.2010 09:54

Hallo Bago,
bezüglich des klassischen Lateins hast Du natürlich völlig Recht, jedoch hat sich das Latein übers Mittelalter bis in die Neuzeit in vielem verändert. Schon im Mittelalter hielt - aus dem Griechischen - der Buchstabe y Einzug, und Carl von Linné verwendet 1735 bei seinem bis heute verbindlichen Systematisierungswerk das y prominent: Systema naturae. Alle weiteren Benennungen von Fauna und Flora schließen sich ja an dieses Werk bzw. Werke dieser Zeit an. In lateinischen Schriften seit dem Mittelalter begegnet einem das y recht oft anstatt des klassischen i.
Viele Grüße, Karin

Schöne Bilder,
allerdings habe ich mal eine Frage zu dem lat. Namen sylvarum , normalerweise müsste es silvarum heißen , das ist abgeleitet von silva (Wald) , im allgemeinen gibt es kaum Wörter mit y im lateinischen, ich stellte diese Frage an einen Lateinlehrer und dieser meinte , wenn müsste es silvarum heißen.
Vielleicht hat aber sylvarum auch noch die Bedeutung Bunthummel , welches von Westrich stammt.


Gruß Bago
Waldhummel-Arbeiterin Christian F. 17.06.2010 12:00
Hallo Bago,
bezüglich des klassischen Lateins hast Du natürlich völlig Recht, jedoch hat sich das Latein übers Mittelalter bis in die Neuzeit in vielem verändert. Schon im Mittelalter hielt - aus dem Griechischen - der Buchstabe y Einzug, und Carl von Linné verwendet 1735 bei seinem bis heute verbindlichen Systematisierungswerk das y prominent: Systema naturae. Alle weiteren Benennungen von Fauna und Flora schließen sich ja an dieses Werk bzw. Werke dieser Zeit an. In lateinischen Schriften seit dem Mittelalter begegnet einem das y recht oft anstatt des klassischen i.
Viele Grüße, Karin

Hallo Karin,
Jetzt bin ich doch ein wenig neugierig was du beruflich machst ;)

Grüße,
Christian

Waldhummel-Arbeiterin Karin 17.06.2010 14:54
Hallo Bago,
bezüglich des klassischen Lateins hast Du natürlich völlig Recht, jedoch hat sich das Latein übers Mittelalter bis in die Neuzeit in vielem verändert. Schon im Mittelalter hielt - aus dem Griechischen - der Buchstabe y Einzug, und Carl von Linné verwendet 1735 bei seinem bis heute verbindlichen Systematisierungswerk das y prominent: Systema naturae. Alle weiteren Benennungen von Fauna und Flora schließen sich ja an dieses Werk bzw. Werke dieser Zeit an. In lateinischen Schriften seit dem Mittelalter begegnet einem das y recht oft anstatt des klassischen i.
Viele Grüße, Karin


Hallo Karin,
Jetzt bin ich doch ein wenig neugierig was du beruflich machst ;)

Grüße,
Christian

Ich habe sehr, sehr ausgiebig Kunstgeschichte und Literaturwissenschaft studiert, da kommt man mit solchen Fragen auch zuweilen in Kontakt. Aber der Aufwand ist gar nicht mehr nötig für diese Info, der Wikipedia-Artikel über Mittel- und Neulatein hilft auch schon weiter...
Grüße, Karin

Waldhummel-Arbeiterin Ingrid 21.06.2010 13:35

Rechtfertigung wegen eines y statt eines i - schon krass!

Gruß Ingrid

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Nachdem ich in diesem und letztem April jeweils eine Königin beobachtet habe, ist mir gestern erstmals eine Arbeiterin der Waldhummel (Bombus sylvarum) über den Weg gekommen. Gerade nach diesem Frühjahr ist das doch sehr beruhigend. Sie war recht träge und hielt daher länger still, so dass ich ein paar Fotos machen konnte. Die Arbeiterin sind übrigens größer als die der momentan hier fliegenden Wiesen-, Acker- und Baumhummeln, obwohl deren Königinnen mehrere Wochen früher auftauchten.

Pflanze ist die Gemeine Ochsenzunge (Anchusa officinalis).

🖼 Bild nicht mehr verfügbar (ehemals: „[img:http://www.bildercache.de/thumbnail/20100616-163351-69.jpg“)] 🖼 Bild nicht mehr verfügbar (ehemals: „[img:http://www.bildercache.de/thumbnail/20100616-163609-882.jpg“)] 🖼 Bild nicht mehr verfügbar (ehemals: „[img:http://www.bildercache.de/thumbnail/20100616-163655-36.jpg“)] 🖼 Bild nicht mehr verfügbar (ehemals: „[img:http://www.bildercache.de/thumbnail/20100616-163722-194.jpg“)]

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Alle Fotos kann man anklicken, um sie größer anzeigen zu lassen.
Waldhummel-Arbeiterin Karin 21.06.2010 14:36

Wieso "Rechtfertigung"? Bago wollte doch nur wissen, woher das kommt.
Versteh den Einwand jetzt nicht.

Gruß, Karin

Rechtfertigung wegen eines y statt eines i - schon krass!

Gruß Ingrid


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Nachdem ich in diesem und letztem April jeweils eine Königin beobachtet habe, ist mir gestern erstmals eine Arbeiterin der Waldhummel (Bombus sylvarum) über den Weg gekommen. Gerade nach diesem Frühjahr ist das doch sehr beruhigend. Sie war recht träge und hielt daher länger still, so dass ich ein paar Fotos machen konnte. Die Arbeiterin sind übrigens größer als die der momentan hier fliegenden Wiesen-, Acker- und Baumhummeln, obwohl deren Königinnen mehrere Wochen früher auftauchten.

Pflanze ist die Gemeine Ochsenzunge (Anchusa officinalis).

🖼 Bild nicht mehr verfügbar (ehemals: „[img:http://www.bildercache.de/thumbnail/20100616-163351-69.jpg“)] 🖼 Bild nicht mehr verfügbar (ehemals: „[img:http://www.bildercache.de/thumbnail/20100616-163609-882.jpg“)] 🖼 Bild nicht mehr verfügbar (ehemals: „[img:http://www.bildercache.de/thumbnail/20100616-163655-36.jpg“)] 🖼 Bild nicht mehr verfügbar (ehemals: „[img:http://www.bildercache.de/thumbnail/20100616-163722-194.jpg“)]

🖼 Bild nicht mehr verfügbar (ehemals: „[img:http://www.bildercache.de/thumbnail/20100616-163754-982.jpg“)] 🖼 Bild nicht mehr verfügbar (ehemals: „[img:http://www.bildercache.de/thumbnail/20100616-163844-542.jpg“)] 🖼 Bild nicht mehr verfügbar (ehemals: „[img:http://www.bildercache.de/thumbnail/20100616-163950-98.jpg“)] 🖼 Bild nicht mehr verfügbar (ehemals: „[img:http://www.bildercache.de/thumbnail/20100616-164117-371.jpg“)]

Alle Fotos kann man anklicken, um sie größer anzeigen zu lassen.
kollektiver Larvenrauswurf Norbert W 18.06.2010 08:17

Hallo miteinander;

Ich habe heuer ein Gartenhummelvolk in meinem Beobachtungskasten. Dieser ist auf 29-30°C geheitzt und es wird kontinuierlich mit Zuckerwasser gefüttert. Mittels Kamineffekt streicht ständig temperierte Frischluft in den Kasten. Der Eingang ist mit einer Hummelklappe gesichert.

Das Volk entwickelt sich recht gut. Dennoch beobachte ich bereits zum 2. mal einen kollektiven Larvenrauswurf aller Altersstufen (auch fast fertig entwickelte). Jedesmal waren es ~ 15-20 Stk.

In beiden Fällen fand ich zum selben Zeitpunkt Fliegen im Kasten(Familie: Sarcophagidae; Aasverwerter und Parasiten). Die Klappe ist an einem Tag stecken geblieben und 2 Exemplare sind eingedrungen. Die Larven ernähren sich warscheinlich von Vorräten und Abfall. Ich hab dann die Streu entfernt aber wohl eine fertige Fliegenpuppe übersehen. Auch im 2. Fall fand ich wieder eine (im Kasten geschlüpfte) Fliege.

Kann das hektische Summen der Fliege im Kasten der Auslöser für den Larvenrauswurf sein? Quasi Stressfaktor?

Danke für Rückmeldungen..

schönen Gruß;

Norbert.

P.S.: Zum vorigen Thema - ich hab im Kasten eine IR Kamera installiert die in absoluter Dunkelheit brauchbare Bilder liefert - die hat 29EUR gekostet.

kollektiver Larvenrauswurf Helena 18.06.2010 10:37
Hallo miteinander;

Ich habe heuer ein Gartenhummelvolk in meinem Beobachtungskasten. Dieser ist auf 29-30°C geheitzt und es wird kontinuierlich mit Zuckerwasser gefüttert. Mittels Kamineffekt streicht ständig temperierte Frischluft in den Kasten. Der Eingang ist mit einer Hummelklappe gesichert.

Das Volk entwickelt sich recht gut. Dennoch beobachte ich bereits zum 2. mal einen kollektiven Larvenrauswurf aller Altersstufen (auch fast fertig entwickelte). Jedesmal waren es ~ 15-20 Stk.

In beiden Fällen fand ich zum selben Zeitpunkt Fliegen im Kasten(Familie: Sarcophagidae; Aasverwerter und Parasiten). Die Klappe ist an einem Tag stecken geblieben und 2 Exemplare sind eingedrungen. Die Larven ernähren sich warscheinlich von Vorräten und Abfall. Ich hab dann die Streu entfernt aber wohl eine fertige Fliegenpuppe übersehen. Auch im 2. Fall fand ich wieder eine (im Kasten geschlüpfte) Fliege.

Kann das hektische Summen der Fliege im Kasten der Auslöser für den Larvenrauswurf sein? Quasi Stressfaktor?

Du heizt kontinuierlich? Du weisst aber auch, dass die Hummeln selbst sowie die Larven auch Wärme produzieren? Das zusammen würde überhitzen bedeuten, evtl. ein Grund für den Larvenauswurf – sie produzieren zuviel Wärme. Nur so eine Idee.

P.S.: Zum vorigen Thema - ich hab im Kasten eine IR Kamera installiert die in absoluter
Dunkelheit brauchbare Bilder liefert - die hat 29EUR gekostet.

Kann man deine IR-Bilder irgendwo anschauen?

kollektiver Larvenrauswurf Norbert W 18.06.2010 11:22

Hallo Helena;

Die Temperatur wird mit einem Thermostat geregelt; das heißt wenn die Hummeln eigenständig genug Wärme produzieren, dann schaltet sich das Heizelement ab. Das funktioniert genauso wir der Thermostat in deinem Wohnzimmer..

Ich hab mir die IR Filme noch nie auf einem anderen Computer als meinem eigenen angesehen (wo die entsprechende software läuft) Aber eigentlich sollte das gehen. Wenn du mir ein email schickst sende ich dir gerne ein kurzes Muster zu.
Im Moment verwende ich die Kamera allerdings nicht mehr. Ich hab im Kasten auch eine rote Beleuchtung und die Hummeln lassen sich dadurch in keiner Weise stören. Ich beobachte sie jetzt direkt durch das Fenster. (Der Kasten steht in einem abgedunkelten Kellerraum)

schönen Gruß;

Norbert.

kollektiver Larvenrauswurf Helena 18.06.2010 11:28
Hallo Helena;

Die Temperatur wird mit einem Thermostat geregelt; das heißt wenn die Hummeln eigenständig genug Wärme produzieren, dann schaltet sich das Heizelement ab. Das funktioniert genauso wir der Thermostat in deinem Wohnzimmer..

Ich hab mir die IR Filme noch nie auf einem anderen Computer als meinem eigenen angesehen (wo die entsprechende software läuft) Aber eigentlich sollte das gehen. Wenn du mir ein email schickst sende ich dir gerne ein kurzes Muster zu.
Im Moment verwende ich die Kamera allerdings nicht mehr. Ich hab im Kasten auch eine rote Beleuchtung und die Hummeln lassen sich dadurch in keiner Weise stören. Ich beobachte sie jetzt direkt durch das Fenster. (Der Kasten steht in einem abgedunkelten Kellerraum)

schönen Gruß;

Norbert.

OK klingt alles einleuchtend... aber misst der Thermostat auch möglichst im Nestzentrum, dort, wo die Wärme von den Hummeln und ihrer Larven produziert wird? Ausserhalb der Nesthülle ist es womöglich durch die isolierende Wachsschicht etwas kühler... ich mutmasse nur, Du scheinst ja schon mehr Erfahrungen zu haben.
Vielleicht können sich noch andere Profis hier dazu äussern.

kollektiver Larvenrauswurf Norbert W 18.06.2010 11:45

Es gibt gar keine Nesthülle - das ist der Sinn des Beobachtungskastens. Das Nest liegt quasi frei im Kasten und man hat freie Sicht auf das ganze Geschehen; der Thermostat befindet sich ~3cm oberhalb des Nestes.
Zusätzlich habe ich im Nest eine zweite Temperaturmessung (der Sensor ist mittlerweile von Brutzellen umbaut). Diese Temperatur ist ~2°C höher als die umgebene Luft. Das heißt der Thermostat ist auf 27.5° Lufttemperatur eingestellt - daraus ergeben sich ~29-30°C Nesttemperatur.

Gerne schick ich auch ein Foto wenn gewünscht.

Gruß;

Norbert.

kollektiver Larvenrauswurf Helena 18.06.2010 11:51
Es gibt gar keine Nesthülle - das ist der Sinn des Beobachtungskastens. Das Nest liegt quasi frei im Kasten und man hat freie Sicht auf das ganze Geschehen; der Thermostat befindet sich ~3cm oberhalb des Nestes.
Zusätzlich habe ich im Nest eine zweite Temperaturmessung (der Sensor ist mittlerweile von Brutzellen umbaut). Diese Temperatur ist ~2°C höher als die umgebene Luft. Das heißt der Thermostat ist auf 27.5° Lufttemperatur eingestellt - daraus ergeben sich ~29-30°C Nesttemperatur.

Gerne schick ich auch ein Foto wenn gewünscht.

Gruß;

Norbert.

Häng es doch einfach hier ins Forum; die anderen interessiert das sicher auch...!

kollektiver Larvenrauswurf Alex (bombus.de) 18.06.2010 11:46

Hallo Norbert,

Im Moment verwende ich die Kamera allerdings nicht mehr. Ich hab im Kasten auch eine rote
Beleuchtung und die Hummeln lassen sich dadurch in keiner Weise stören. Ich beobachte sie jetzt
direkt durch das Fenster. (Der Kasten steht in einem abgedunkelten Kellerraum)

gibt es vielleicht auch einen Link auf diese Kamera? Wie heisst sie, wo hast Du sie gekauft?
29 Euro wäre ja nicht sonderlich viel...

Danke,

Alex

kollektiver Larvenrauswurf Norbert W 18.06.2010 12:16

Die Kamera hab ich hier gekauft: www.mh-ueberwachungstechnik.de und heißt: 530630 S/W CMOS IR-Kamera mit Ton (29EUR)
Man kann sie bis wenige cm im Makrobereich scharf stellen und macht Bilder in absoluter Dunkelheit (IR Scheinwerfer integriert)

Natürlich ist die Bildqualität nicht überragend aber ausreichend für qualitative Beobachtung.

Noch Ideen wegen Larvenrauswurf??

schönen Gruß;

Norbert

kollektiver Larvenrauswurf Bago 18.06.2010 15:01

Hängt normalerweise mit dem Höhepunkt zusammmen, es ein Zeichen , das es bald Geschlechtstiere geben wird.

Gruß Bago

kollektiver Larvenrauswurf Manfred 18.06.2010 19:47

Hallo Norbert,

die Temperatur ist zu hoch!
Als ich das Gartenhummelvolk mit Messtechnik versehen hatte, passiert bei Temperaturen in der Nähe von 30°C dasselbe. Es wurden Larven hinausgeworfen. Die optimale Temperatur für die Entwicklung beträgt 32°C. Da die Umwandlung von der Larve zum fertigen Insekt in den Puppen als exotherme Reaktion abläuft, kann bei 30°C Umgebungstemperatur bei Gartenhummeln im Brutnest offenbar die Temperatur nicht mehr bei 32°C gehalten werden sondern steigt darüber hinaus an (die Luftfeuchtigkeit im KAsten spielt dabei auch noch eine wesentliche Rolle, je höher desto kritischer).
Ich würde die Temperatur auf 25°C absenken.

Gruß aus HH
Manfred

kollektiver Larvenrauswurf Norbert W 19.06.2010 14:48

Hallo Manfred;

Danke für den Tip. Ich werde die Temperatur schrittweise senken. Ich hab mir überlegt solange zu senken bis dieArbeiterinnen vermehrt wieder zu heizen beginnen. Dann wieder einen kleinen Schritt zurrück. Ist das eine sinnvolle Vorgangsweise?

schönen Gruß;

Norbert.

Umrüstung eines Vogelkastens Dirk 18.06.2010 20:12

Hallo Hummelfreunde,
bevor ich meine Fragen loswerde, stelle ich mich kurz vor: Ich heisse Dirk, bin 44 Jahre alt und wohne an der Flensburger Förde.
Seit in einem meiner Vogelkästen Baumhummeln eingezogen sind, ist mein Interesse für diese Tiere geweckt und ich bin fasziniert von ihrer Lebensweise.

Bei Recherchen stiess ich schnell auf diese tolle Seite und das spannende Forum. So las ich auch über die Wachsmotte, kontrollierte daraufhin den Kasten und sammelte tagelang alle Larven und adulten Tiere ab, die ich sehen konnte. Da ich (noch) keinen Schutzanzug habe konnte ich die Mottenlarven leider nur oberflächlich entfernen. Inzwischen hat das Hummelvolk eine Grösse errreicht, bei der mir das Öffnen des Kastens zu gefährlich wird und ich der Natur wohl ihren Lauf lassen muss...

Nun meine Frage: Ich habe gelesen, dass Jungköniginnen im nächste Jahr ihre Höhle kontrollieren und vielleicht neu besiedeln möchten. Ich würde den Kasten deshalb reinigen, die Spalten verschliessen und das Einflugloch mit einer Mottenklappe versehen.
Ist solch ein Vogelkasten überhaupt gross genug? Ist eine zusätzliche Belüftung (er hängt an der Nordseite, bekommt keine Sonne) notwendig? Oder macht es Sinn, gleich einen neuen, grösseren Kasten zu bauen?

Vielen Dank, Dirk

Umrüstung eines Vogelkastens Bago 18.06.2010 20:21

Normalerweise lassen Vogelnistkästen für Baumhummeln keine optimale Entwicklung versprchen , ein Hummelnistkasten wäre da schon viel besser.Wiesenhummeln kommen mit der Größe klar.

Zu der Verteidigung von Baumhummelnester:Ich kann sehr gut bestätigen , dass Erdhummeln und Baumhummeln ihre Nester sehr gut verteidigen und auch wissen wie sie ihren Stachel einsetzen.

Es wäre auch günstig nicht nur einen Nistkasten sondern gleich mehrere Nistkästen aufzustellen , denn Baumhummeln scheinen sehr gute Rückkehrer zu sein.
Dabei kann man in länlichen Regionen auch die dort noch vorkommenden seltenen Arten ansiedln und schützen.
Und ein Nistkasten sollte auch so belüftet sein, sodass keine Hummel Luft fächeln muss, denn dann ist ein Nistkasten
falsch konstruiert.

Gruß Bago

Umrüstung eines Vogelkastens Dirk 18.06.2010 21:19

Hallo Bago,

Danke für die schnelle Antwort. Ich werde diesen Kasten
http://www.bienenhotel.de/html/hummelkasten.html
nachbauen und zusätzlich mit einer Mottenklappe ausstatten.

Gruß, Dirk

tote Hummeln im Nistkasten Thomas B. 19.06.2010 18:17

Ich finde jede Woche mehrere tote Hummeln im Nistkasten.
Heute habe ich an Einer bemerkt, dass diese auf der Polsterwolle mit den Beinen festgekittet war, also eher gefesselt.
Andere liegen tot auf der Hummeltoilette (eine Ecke im Nistkasten).
Hat jemand eine Erklaerung fuer dieses Verhalten?
Kann es sich um eine gescheiterte (oder erfolgreiche) Uebernahme handeln oder ist da etwas Anderes im Argen?

Gruss
Tom
PS: Ich habe einen Schwegler OHNE Hummelklappe

tote Hummeln im Nistkasten Bago 19.06.2010 18:22

Könnte es sein , dass sich deine Hummeln in der Polsterwolle verhädert haben, dass tritt insbesondere bei den kleineren Arten auf.

Gruß Bago

tote Hummeln im Nistkasten Helena 19.06.2010 18:51
Ich finde jede Woche mehrere tote Hummeln im Nistkasten.
Heute habe ich an Einer bemerkt, dass diese auf der Polsterwolle mit den Beinen festgekittet war, also eher gefesselt.
Andere liegen tot auf der Hummeltoilette (eine Ecke im Nistkasten).
Hat jemand eine Erklaerung fuer dieses Verhalten?
Kann es sich um eine gescheiterte (oder erfolgreiche) Uebernahme handeln oder ist da etwas Anderes im Argen?

Gruss
Tom
PS: Ich habe einen Schwegler OHNE Hummelklappe

Nun ja also auch Hummeln leben nicht ewig, auch eine Stockarbeiterin stirbt irgendwann – und da sie ja nicht ausfliegt, stirbt sie wohl im Stock selber. (Bezieht sich auf die Arbeiterinnen, welche nicht verheddert waren).
Hast Du denn auch auf Mottenbefall kontrolliert? Wie geht es denn dem restlichen Volk?

tote Hummeln im Nistkasten Christian 20.06.2010 13:30

Hi,
welche Art ist es? Wiesenhummel bei der es eh zuende geht? Die erste Generation meiner Dunklen Erdhummel ist auch dahin. Ich fand halt eine tote Hummel im Vorbau.
Entscheidend is wohl der Zustand vom Volk, wenns noch gut besetzt ist, denk Dir nichts.

Christian

Baumhummelnestgründungen Mitte Juni? Nobody 20.06.2010 12:17

Hallo!

Kommen Nestgründungen der Baumhummeln auch noch Mitte Juni vor? Ich glaube nämlich, vorhin eine stattliche, mit Pollen beladene Baumhummelkönigin gesehen zu haben, die in einer Mauerspalte auf unserem Balkon verschwunden ist und nicht wieder herauskommen wollte.

Viele Grüße,
Nobody

Baumhummelnestgründungen Mitte Juni? StefanDD 20.06.2010 13:19

Hallo,

das ist ziemlich unwahrscheinlich, dass es jetzt Nestgründungen gibt.
Also die Möglichkeiten wären:
1. eine große Arbeiterin
2. eine Jungkönigin die vorübergehend mit aushilft
3. die Altkönigin fliegt mit aus weil es nicht genug Arbeiterinnen gibt.

Tippe eher auf die ersten beiden Varianten.

Gruß, Stefan

Baumhummelnestgründungen Mitte Juni? Nobody 20.06.2010 21:33
Hallo,

das ist ziemlich unwahrscheinlich, dass es jetzt Nestgründungen gibt.
Also die Möglichkeiten wären:
1. eine große Arbeiterin
2. eine Jungkönigin die vorübergehend mit aushilft
3. die Altkönigin fliegt mit aus weil es nicht genug Arbeiterinnen gibt.

Tippe eher auf die ersten beiden Varianten.

Gruß, Stefan

Hallo,

inzwischen bin ich mir nicht mehr ganz so sicher, ob sie wirklich Pollen mit sich herumtrug. Aber immerhin habe ich sie heute noch einige Male auf unserem Balkon gesehen, wie sie eifrig alle sich bietenden Ritzen untersucht hat.

Mal sehen, ob da noch was passiert. Gibt es andere Insekten (vielleicht Kuckucke?), die man leicht mit einer Baumhummelkönigin/sehr großen und sehr lauten Baumhummel verwechseln kann?

Viele Grüße,
Nobdoy

Baumhummelnestgründungen Mitte Juni? Bago 20.06.2010 15:05

Manchmal beteiligen sich auch Jungköniginnen mit am sammeln, aber sie werden trotzdem hinterher begattet,
das mit der Altkönigin ist wirklich extrem unwahrscheinlich, die könnte vieleicht garnicht mehr fliegen.

Gruß Bago

Hummeln im alten Kompost Timosukkulenten 20.06.2010 18:00

Hallo Zusammen.
Seit kurzem habe ich einen Kleingarten, der seit langem ungenutzt war. Es gibt dort einen alten Kompost, den ich gerne abtragen würde. Nur leider ist der bewohnt von Hummeln. Gibt es eine Mgl. das Nest umzusiedeln oder etwas in der Art. ?
Danke schonmal für Antworten.
Gruß Timo

Hummeln im alten Kompost StefanDD 20.06.2010 18:12

Hallo Timo,

dein Kompost muss bis zum Herbst warten. Hummelnester stehen unter Artenschutz und ein Nest darf nur mit einer behördlichen Genehmigung umgesiedelt bzw. sogar vernichtet werden.
Hummeln gründen einjährige Sommernester aus denen dann Jungköniginnen für das nächste Jahr hervorgehen.
Wenn es dir gelingt, mach doch einfach mal Fotos und stell sie hier rein. Dann kann man auch sagen um welche Hummelart es sich handelt und wie lange dieses Nest ungefähr noch bewohnt sein wird.
Auf alle Fälle solltest du jetzt nichts an diesem KOmposthaufen verändern, denn Hummeln orientieren sich an der Umgebung und finden so ihr Nest zielsicher wieder.

Hoffe, die Infos helfen dir!

Gruß, Stefan

P.S. Hummeln beobachten macht auch Spaß!!!

Hummeln im alten Kompost Timosukkulenten 20.06.2010 18:33

Hallo Stefan, mhm sowas habe ich befürchtet. Ok ist nicht ganz so wild - ich kann auch zum Herbst alles umlegen.
Fotos...?...klar, mach ich die Tage mal welche.
Verändert habe ich leider aber schon ein wenig, jedenfalls soviel bis plötzlich überall Hummeln um mich herum surten. Habe dann erstmal gewartet und geschaut woher die kamen. Werde dann nu nichts mehr daran arbeiten.
Danke erstmal, und ich meld mich mit Fotos wieder.

Hummeln im alten Kompost Helena 20.06.2010 18:56
Hallo Stefan, mhm sowas habe ich befürchtet. Ok ist nicht ganz so wild - ich kann auch zum Herbst alles umlegen.
Fotos...?...klar, mach ich die Tage mal welche.
Verändert habe ich leider aber schon ein wenig, jedenfalls soviel bis plötzlich überall Hummeln um mich herum surten. Habe dann erstmal gewartet und geschaut woher die kamen. Werde dann nu nichts mehr daran arbeiten.
Danke erstmal, und ich meld mich mit Fotos wieder.

Ja wäre wirklich super, Du würdest bis im Herbst warten. Du hattest aber auch Glück, dass Du nicht gestochen worden bist, wenn plötzlich «überall Hummeln herum surrten», war die Störung schon recht heftig. Hoffentlich hast Du da nicht schon das Nest aufgedeckt oder anderweitig beeinträchtigt...! Fliegen sie denn jetzt wieder normal und ruhig ein und aus?
Fotos wären schön.

Hummeln im alten Kompost Timossukkulenten 20.06.2010 21:40

Hallo Helena
Ich werd auf jeden Fall warten, da sind mir die Tiere wichtiger. Aufgedeckt habe ich das Nest nicht, denke das die Hummeln durchs herumruckeln und schaufeln etc. nervös wurden. Hab von vorne angefangen abzutragen. Der Eingang ist überm Boden an der Seite, da war ich nicht direkt bei.
Später hatte sich die Lage da auch wieder beruhigt.
Fotos gibs Morgen oder Übermorgen-je nach Wetterlage...
Gruß

Ja wäre wirklich super, Du würdest bis im Herbst warten. Du hattest aber auch Glück, dass Du nicht gestochen worden bist, wenn plötzlich «überall Hummeln herum surrten», war die Störung schon recht heftig. Hoffentlich hast Du da nicht schon das Nest aufgedeckt oder anderweitig beeinträchtigt...! Fliegen sie denn jetzt wieder normal und ruhig ein und aus?
Fotos wären schön.
Hummeln im alten Kompost Timossukkulenten 22.06.2010 18:27

So hier mal ein Foto. Ein besseres gibs leider nicht.
Jetzt kann bestimmt auch jemand sagen um welche Art es sich handelt und wie lange die so nisten...
Gruß Timo

[img:http://i45.tinypic.com/24y7exj.jpg]

Hummeln im alten Kompost Bago 22.06.2010 20:27

Bombus terrestris.

Gruß Bago

Hummeln im alten Kompost Christian F. 22.06.2010 21:19
So hier mal ein Foto. Ein besseres gibs leider nicht.
Jetzt kann bestimmt auch jemand sagen um welche Art es sich handelt und wie lange die so nisten...
Gruß Timo

[img:http://i45.tinypic.com/24y7exj.jpg]

Das Bild gefällt mir ganz gut.
Es handelt sich dabei um Erdhummeln (eine weitere Differenzierung ist hier nicht sinnvoll).
Die nisten bis etwa September. Vielleicht ist es auch schon früher vorbei. Kannst Du solange warten?

Grüße,
Christian