Beiträge aus 2009

Entwicklungsstand Manfred 14.07.2009 19:25

Hallo,
habe heute seit langer Zeit einmal wieder die Nester angesehen. Bei den Baumhummeln gibt es noch zwei Arbeiterinnen aber keine Brut mehr. Das schwächere Erdhummelnest hat noch einige Drohnen und Drohnenkokons, dazu etwa noch 15 Arbeiterinnen. Dieses Nest hat keine Jungköniginnen aufgezogen, Teile des Nestes sind verschimmelt. Beim zweiten Erdhummelnest habe ich die Kontrolle abgebrochen, da der obere Bereich randvoll mit Königinnenkokons ist, es werden weit über 100 sein.
Es wird jetzt verstärkt Brut hinausgeworfen. Die Flugaktivität ist nach wie vor rege und das Volk leistet sich noch immer mehrere Wächterhummeln. Eine Entwicklungszeit von der Nestgründung bis zum Erscheinen der ersten Jungköniginnen ist mit mehr als 14 Wochen ungewöhnlich lang.

Gruß aus HH
Manfred

Re: Entwicklungsstand Bago 14.07.2009 19:41

Hallo Manfred,

das Nest meiner Dunklen Erdhummel bringt auch noch Jungköniginnen
hervor,damit wird es am Ende der Saison gut 350 Hummeln hervor-
gebracht haben.
Das eine Nest der Hellen Erdhummel hat ca. 300 Hummeln hervor-
gebracht und das Nest der 2. Hellen Erdhummel ca.280 Hummeln.
Nun die Frage wie groß ist denn das größere Erdhummelnest
(wie viele Hummeln hat es beherbergt)?

Dass das zweite Erdhummelnnest keine Jungköniginnen hervor-
gebracht hat ist nicht so toll->aber immerhin Drohnen.

Doch dieses Hummeljahr war kein Erdhummel- und Steinhummeljahr ->

Die Erdhummelnester haben Schimmel, bringen nicht so viele Geschlechtstiere hervor, Steinhummeln gabs kaum habe eine einzige
gesehen.

Gruß aus Do

Update Manfred 15.07.2009 20:51

Wie schnell sich die Situation ändern kann.
Heute saßen (per Foto ausgezählt) beim starken Volk 51 Jungköniginnen auf dem Nistmaterial.

Gruß aus HH
Manfred

Re: Update Bago 15.07.2009 21:34
Wie schnell sich die Situation ändern kann.
Heute saßen (per Foto ausgezählt) beim starken Volk 51 Jungköniginnen auf dem Nistmaterial.

Gruß aus HH
Manfred

Das ging aber schnell,

eine stolze Anzahl!!!

Weiterhin in diesem Hummeljahr noch viel Erfolg

Gruß Bago

ich weiß nicht weiter Michel 15.07.2009 23:26

Bei mir geht anscheinend das mysteriöse Königinnensterben weiter (nur Königinnen betroffen!). Bin völlig ratlos, habe keine vernünftige Erklärung mehr. Heute ermattete eine Königin vor dem Nest. Die Tiere sind solange vital, bis sie erstmals ausfliegen, dann sieht man welche im Garten rumliegen, oder auf dem Nest ermattet sitzend. Gifte würde auch die Arbeiterinnen umbringen, und die sind weiterhin völlig vital. Vergiftungen, von denen ich bisher hörte, haben alle Klassen eines Nestes betroffen und gingen nicht so selektiv vor. Vielleicht Krankheiten, die von Drohnen übertragen werden bei der Begattung? Auffallend war übrigens bei den Wiesenhummeln schon, dass eine große Ausfallrate bei den Drohnen zu beobachten war. Die Königinnen sind bei den Wiesenhummeln aber nicht gestorben.

Werde am Freitag nochmals genauer kontrollieren, da ich momentan nicht daheim bin und mich auf Berichte von dort verlassen muss, kann ich noch nichts genaueres sagen.

Viele Grüße
Michel

Re: ich weiß nicht weiter Bago 16.07.2009 08:09

Das ist wirklich sehr ungewöhnlich, denn an der Nahrung wird es nicht liegen.
-)warum so viele Jungköniginnen sterben ist sehr unnatürlich.

-)eine Krankheit die von einem Drohn übertragen wird ist mir unbekannt
->wenn es eine neue Krankheit wäre wäre der ganze Hummelbestand ge-
fährdet.(???)

Gruß Bago

Re: ich weiß nicht weiter Manfred 16.07.2009 13:17

Hallo Michel,

Gifte würden auch die Arbeiterinnen umbringen ist nur bedingt richtig. Denkbar ist, dass giftiger Pollen eingetragen wurde, als nur noch Geschlechtstiere aufgezogen wurden. Die Arbeiterinnen fressen ein paar Tage nach ihrem Schlupf keinen Pollen mehr. Dann müssten allerdings auch die Drohnen von dem Problem betroffen sein.

Gruß aus HH
Manfred

Re: Re: ich weiß nicht weiter Michel 19.07.2009 19:40

Hallo zusammen,

also ich habe nur noch 2 tote Königinnen entdecken können, alle anderen scheinen in guter Verfassung zu sein, der Großteil hat das Nest in den letzten Tagen wohl verlassen. Damit sind bei beiden Nestern etwa 20-25 Jungköniginnen aus ungeklärter Ursache verstorben.

3 Krüppel habe ich noch entdeckt, was aber nichts besonderes ist und hin und wieder mal auftaucht.

Fraglich ist immer noch, woran die Königinnen vor einer Woche gestorben sind. Vielleicht doch Gifte, nur wenn der Pollen vergiftet wäre, würden auch die Larven betroffen sein, was ja nicht der Fall war.

Insgesamt gehe ich von etwa 120-150 Jungköniginnen insgesamt bei beiden Erdhummelkolonien aus. Das ist nicht sonderlich viel für die Erdhummel, aber verglichen mit vielen Naturnestern schon kein schlechtes Ergebnis. Abzüglich der 30 Jungköniginnen, die gestorben sind, bleiben immer noch 90-120 Königinnen, welche die Nester wohlbehalten verlassen haben. Die letzten Königinnen stehen derzeit vor dem Schlupf.

Traurigerweise wirde mein Ackerhummelnest geplündert, entweder von Fuchs oder Marder. Trotz Beschwerung des Deckels mit einem Stein fand ich am Freitag den offenen Nistkasten vor, Nistmaterial lag im Garten verteilt umher. Ich habe zwar einige Waben und Kokons sowie mehrere Arbeiterinnen wieder einsammeln können, aber die Königin konnte ich nicht finden. Sehr ärgerlich, wie sich das momentan alles entwickelt.

Viele Grüße
Michel

Bestimmungshilfe Hilfe007 15.07.2009 16:11

Einen wundervollen Mittwoch Nachmittag,
ich habe ein Problem, heute mittag sind uns zwei Hummeln mitten im Hochzeitsflug begegnet.

Bild: http://img510.imageshack.us/img510/5045/hummel.jpg

Nach längerer Suche in den weiten des Webs kamen wir zum Schluss das es sich wohl um Bombus terrestris handeln sollte, aber aufgrund der Größe sind wir uns unsicher.
Laut Wikipedia und anderen Seiten sollen die Jungköniginnen nur etwa 14-18mm groß werden.
Die von uns gesichtete Hummelkönigin war mindestens 30-35mm.
Könnt ihr uns bitte sagen, ob unsere Vermutung richtig war oder wir gänzlich falsch lagen.

lg

Re: Bestimmungshilfe Bago 15.07.2009 19:58

Es handelt sich hier bei um eine Paarung der Dunklen Erdhummel,
denn der Drohn hat wie immer keine gelben Haare auf der Stirn.
Ein Drohn der Hellen Erdhummel hat dies und hat zudem auch noch
weiße Haare.
Kryptarum- und Große Erdhummel schließe ich wegen des Flügelansatzes
aus.
->Es ist eine Dunkle Erdhummel (Bombus terrestris)

Königin:20-23mm
Arbeiterinn:11-17mm
Drohn:ca.17mm

Gruß Bago

Hummeln und Edelschafgarbe Rosi 18.07.2009 17:19

Habe in diesem Sommer Edelschafgarbe (aus Zwiebeln gezogen, werden bis zu 1 m hoch, lila Blüten, die von oben nach unten blühen + ein wenig einem Staubwedel ähneln) in unseren Balkonkübeln. Es ist phänomenal, wie viele Bienen, Hummeln und Schwebefliegen (keine Ahnung, ob der Name korrekt ist) sich auf den Blüten tummeln! Die Tiere setzen sich sogar auf unsere Arme, um zu verschnaufen. Leider stelle ich jetzt fest, dass vereinzelte Hummeln stundenlang wie tot in den Blüten sitzen. Sie lassen sich dann sogar streicheln. Sind die Pflanzen evtl. giftig für Hummeln oder sind diese einfach nur überfressen? Auf jeden Fall sind sie nicht tot, da sie bei Berührung die Beinchen bewegen.

Re: Hummeln und Edelschafgarbe Christian F. 19.07.2009 10:01

Hallo,

Habe in diesem Sommer Edelschafgarbe (aus Zwiebeln gezogen, werden bis zu 1 m hoch, lila Blüten, die von oben nach unten blühen + ein wenig einem Staubwedel ähneln) in unseren Balkonkübeln. Es ist phänomenal, wie viele Bienen, Hummeln und Schwebefliegen (keine Ahnung, ob der Name korrekt ist) sich auf den Blüten tummeln!

Das hört sich interessant an. Die werde ich mir vielleicht auch mal anschauen ;).
Ich persönlich war heuer überrascht wieviele Hummeln auf einem Quadratmeter sedum reflexum waren. Allerdings scheint es so, dass von diesen Blumen auch Dickkopffliegen angezogen werden und auf die langsam sammelnden Hummeln warten. Hat da jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

Die Tiere setzen sich sogar auf unsere Arme, um zu verschnaufen. Leider stelle ich jetzt fest, dass vereinzelte Hummeln stundenlang wie tot in den Blüten sitzen. Sie lassen sich dann sogar streicheln. Sind die Pflanzen evtl. giftig für Hummeln oder sind diese einfach nur überfressen? Auf jeden Fall sind sie nicht tot, da sie bei Berührung die Beinchen bewegen.

Sie sind dann steif vor Kälte/Nässe. Sie brauchen eine Mindesttemperatur in ihrem Oberkörper um fliegen zu können. Wenn du sie auf deine Hand krabbeln lässt und sie in die Sonne hältst, werden sie rechts schnell wieder munter.

Grüße,
Christian

Re: Re: Hummeln und Edelschafgarbe Christian 20.07.2009 18:14

Hi,
was sind denn nun die Dickkopffliegen für Tiere, warum warten die auf Hummeln?
Gruß
Christian H.

Re: Re: Re: Hummeln und Edelschafgarbe Wilhelm 20.07.2009 19:08
Hi,
was sind denn nun die Dickkopffliegen für Tiere, warum warten die auf Hummeln?
Gruß
Christian H.

Hllo Christian H.

guckst du hier

http://de.wikipedia.org/wiki/Blasenkopffliegen

Gruß Wilhelm

Re: Re: Re: Re: Hummeln und Edelschafgarbe Christian 21.07.2009 12:06

Ist ja interessant. Sind die ne Bedrohung für ein Volk? Kann oder soll man was dagegen machen. Tote Hummeln aus dem Nest vernichten? Wenn die tiere im wirt überwintern, muss der ja trocken liegen, also z.B. im Nest.
Gruß
Christian

Re: Hummeln und Edelschafgarbe Angelika G. 20.07.2009 19:06
Habe in diesem Sommer Edelschafgarbe (aus Zwiebeln gezogen, werden bis zu 1 m hoch, lila Blüten, die von oben nach unten blühen + ein wenig einem Staubwedel ähneln) in unseren Balkonkübeln. Es ist phänomenal, wie viele Bienen, Hummeln und Schwebefliegen (keine Ahnung, ob der Name korrekt ist) sich auf den Blüten tummeln! Die Tiere setzen sich sogar auf unsere Arme, um zu verschnaufen. Leider stelle ich jetzt fest, dass vereinzelte Hummeln stundenlang wie tot in den Blüten sitzen. Sie lassen sich dann sogar streicheln. Sind die Pflanzen evtl. giftig für Hummeln oder sind diese einfach nur überfressen? Auf jeden Fall sind sie nicht tot, da sie bei Berührung die Beinchen bewegen.

Hallo,
die Pflanze die Du beschreibst,ist höchstwahrscheinlich keine Edelscharfgarbe sondern eine Prachtscharte(Liatris spicata).Sie gehört zu den Korbblütengewächsen.
Am Ehrenpreis (Veronica spicata) konnte ich die Hummeln auch gut beobachten.Sie futterten sich von unten nach oben durch und blieben
dort sogar über Nacht.Im Moment blüht der Purpurrote Gartenlauch
(Allium sphaerocephalon).Sieht aus wie großer Schnittlauch,blüht aber
erst seit einigen Tagen,auch hier verweilen sie länger.Die Kugeldisteln
sind ebenfalls sehr beliebt.
Es grüßt
Angelika G.

Erdhummeln Angelika G. 23.07.2009 17:58

Hallo,

kann mir jemand von Euch sagen,wie groß ein Erdhummelnestwird?Ich meine den Durchmesser in etwa.

Es grüßt
A.Gießler

Re: Erdhummeln Manfred 24.07.2009 08:13

Hallo Angelika,

da lässt sich keine pauschale Aussage treffen, da die Tiere mal mehr in die Breite und mal mehr in die Höhe bauen. So als Anhaltspunkt würde ich bei ausreichenden Platz in der Breite ungefähr die Größe eines A4 Blattes für ein gut entwickeltes Erdhummelnest annehmen.

Gruß aus HH
Manfred

Re: Re: Erdhummeln Angelika G. 24.07.2009 17:58
Hallo Angelika,

da lässt sich keine pauschale Aussage treffen, da die Tiere mal mehr in die Breite und mal mehr in die Höhe bauen. So als Anhaltspunkt würde ich bei ausreichenden Platz in der Breite ungefähr die Größe eines A4 Blattes für ein gut entwickeltes Erdhummelnest annehmen.

Gruß aus HH
Manfred

Hallo Manfred,

vielen Dank.Mein erworbenes Nest hatte nur einen Durchmesser von
20x20 cm.Falls ich mir nächstes Jahr wieder eins zulegen sollte,werde
ich die Hummeln in einen größeren Kasten setzen.Hab mich in diesem Jahr nur nicht getraut und wollte erst mal sehen wie sich die Sache so entwickelt,aber was soll schon passieren?Obwohl dieser Kasten wie
ein Luftschloß gebaut ist,haben sich keine Motten angesiedelt,obwohl
ab und zu welche zu sehen waren.

Es grüßt
Angelika G.

Re: Re: Re: Erdhummeln Christian F. 24.07.2009 19:18

hallo,

Mein erworbenes Nest

hmm, was heißt das?

Grüße,
Christian

Re: Re: Re: Re: Erdhummeln Angelika G. 25.07.2009 18:36
hallo,
Mein erworbenes Nest
hmm, was heißt das?

Grüße,
Christian

Hallo,
das heißt gekauft.

Es grüßt
Angelika G.

Re: Re: Re: Re: Re: Erdhummeln Christian F. 25.07.2009 22:14
das heißt gekauft.

Es grüßt
Angelika G.

Damit disqualifizierst Du Dich. Man kauft sich ja auch keinen Feldhasen und lässt ihn im Garten hoppeln. Die Hummelindustrie schadet den Hummeln. Es geht vielleicht nur mir so, aber wenn eine Privatperson Hummeln kauft ist das einfach schrecklich peinlich.

Kopfschüttelnd,
Christian

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Erdhummeln Angelika G. 26.07.2009 14:05
das heißt gekauft.

Es grüßt
Angelika G.

Damit disqualifizierst Du Dich. Man kauft sich ja auch keinen Feldhasen und lässt ihn im Garten hoppeln. Die Hummelindustrie schadet den Hummeln. Es geht vielleicht nur mir so, aber wenn eine Privatperson Hummeln kauft ist das einfach schrecklich peinlich.

Hallo,
ich glaube Du übertreibst.Man kann darüber denken wie man will.
Auf alle Fälle hatten die Tiere es sehr gut in unserem Garten.

Angelika G.

Re: Re: Re: Erdhummeln Manfred 27.07.2009 11:47

Hallo Angelika,

Zuchthummeln werden mit einem Zuckerwasservorrat ausgeliefert damit sie möglichst viel Pollen sammeln und damit eine hohe Bestäubungsleistung erbringen. Damit können sie früher als Naturvölker mit der Produktion von Geschlechtstieren beginnen. Möglich wäre, dass hierdurch die Nester etwas kleiner bleiben (ist eine Vermutung von mir). Daneben sind die Vitalität der Königin und die Witterung für die Nestgröße entscheidend. So hat es bei mir dieses Jahr ein Volk auf eine max. Größe von über 400 Arbeiterinnen gebracht und ca. 200 Jungköniginnen aufgezogen, während das Volk im Kasten nebenan nur auf 150 Arbeiterinnen gekommen ist und vermutlich keine Jungköniginnen aufgezogen hat.
Übrigens gibt es keine Hinweise darauf, dass Zuchthummeln der Gattung bombus terrestris einen negativen Einfluss auf diese Spezies in der Natur haben.

Gruß aus HH
Manfred

Hallo Manfred,

vielen Dank.Mein erworbenes Nest hatte nur einen Durchmesser von
20x20 cm.Falls ich mir nächstes Jahr wieder eins zulegen sollte,werde
ich die Hummeln in einen größeren Kasten setzen.Hab mich in diesem Jahr nur nicht getraut und wollte erst mal sehen wie sich die Sache so entwickelt,aber was soll schon passieren?Obwohl dieser Kasten wie
ein Luftschloß gebaut ist,haben sich keine Motten angesiedelt,obwohl
ab und zu welche zu sehen waren.

Es grüßt
Angelika G.
Re: Re: Re: Re: Erdhummeln Christian F. 27.07.2009 13:49

Hallo,

Übrigens gibt es keine Hinweise darauf, dass Zuchthummeln der Gattung bombus terrestris einen negativen Einfluss auf diese Spezies in der Natur haben.

Welche Quelle hast Du dafür Manfred? Wie kommst Du darauf, dass es keine Hinweise gibt?

Ein Problem ist z.B. der Transport der Hummeln: Aus den Niederlanden wurden Hummeln nach Japan exportiert (bzw. von Japan reimportiert. Die in Japan heimische Hummel B. ignitus wird in den NL züchterisch vermehrt).
Es gibt, wie schoneinmal angesprochen auch schädliche Milben, die in den Atmungsorganen leben (Locustacarus buchneri). Durch den Transport wurde ein wesentlich aggressiverer Milbenstamm nach Japan gebracht und hat sich dort auch in der Natur eingebürgert.
(Quelle: Bumblebee commercialization will cause worldwide migration of parasitic mites; Koichi Goka 2001 in Molecular Ecology 10,20095-2099)

Desweiteren will man in Deutschland (hier habe ich die Quelle leider nicht parat) Auswahlverfahren erforschen um möglichst für die Massenermehrung geeignete Königinnen zu selektieren. Wichtig sind zum Beispiel Verträglichkeiten von Antibiotika, die eingesetzt werden um Krankheiten bei dieser Massentierhaltung zu kontrollieren. Diese rein züchterisch relevanten Ergebnisse werden sich auf die Natur übertragen; ein positiver Effekt wird sicher nicht eintreten.

Davon abgesehen ist es vom Tierschutz her schon unverantwortlich Leute zu unterstützen, die "unsere" Hummeln so versklaven und ausbeuten. Genau so wurde die Honigbiene in der Natur ausgerottet.

Es ist wirklich jedem möglich -selbst- Hummeln anzusiedeln. Die, die an seine Umgebung angepasst sind. Es ist nicht notwendig fremde Hummeln sei es aus D, oder den NL zu importieren und das natürliche Genmaterial zu verfälschen.

Grüße,
Christian

Re: Re: Re: Re: Re: Erdhummeln Manfred 28.07.2009 09:13
Hallo,
Übrigens gibt es keine Hinweise darauf, dass Zuchthummeln der Gattung bombus terrestris einen negativen Einfluss auf diese Spezies in der Natur haben.

Welche Quelle hast Du dafür Manfred? Wie kommst Du darauf, dass es keine Hinweise gibt?

Untersuchungen hierzu sind im Rahmen des "Life-Programms" der EU gemacht worden.

Ein Problem ist z.B. der Transport der Hummeln: Aus den Niederlanden wurden Hummeln nach Japan exportiert (bzw. von Japan reimportiert. Die in Japan heimische Hummel B. ignitus wird in den NL züchterisch vermehrt).
Es gibt, wie schoneinmal angesprochen auch schädliche Milben, die in den Atmungsorganen leben (Locustacarus buchneri). Durch den Transport wurde ein wesentlich aggressiverer Milbenstamm nach Japan gebracht und hat sich dort auch in der Natur eingebürgert.
(Quelle: Bumblebee commercialization will cause worldwide migration of parasitic mites; Koichi Goka 2001 in Molecular Ecology 10,20095-2099)

Da stimme ich dir vollkommen zu. Es gibt keinen Grund dazu Hummeln (und genauso andere Tiere) quer durch die Welt zu transportieren. Viele Probleme mit den Bienen rühren ja auch von dieser "Globalisierung" her.

Davon abgesehen ist es vom Tierschutz her schon unverantwortlich Leute zu unterstützen, die "unsere" Hummeln so versklaven und ausbeuten. Genau so wurde die Honigbiene in der Natur ausgerottet.

Das sehe ich anders. Durch den Hummeleinsatz in Gewächshäusern muss in den Kulturen mit Planzenschutzmitteln wesentlich sorgsamer umgegangen werden. Und mit dieser Argumentation lässt sich auch die Haltung von Hummeln in Nistkästen angreifen. Eine Erdhummel würde in der Natur im Regelfall unterirdisch nisten und das aus gutem Grund. Die Anfälligkeit für Wachsmotten und Überhitzung ist wesentlich geringer.

Es ist wirklich jedem möglich -selbst- Hummeln anzusiedeln. Die, die an seine Umgebung angepasst sind.

Da sind die Erfahrungen aus meiner Beratertätigkeit aber andere. Da werden zig Besiedlungsversuche unternommen (erstens strafbar und zweitens werden dadurch wahrscheinlich so manche bereits vorhandenen Nestgründungen zerstört) oder bei Leuten die auf solche Ansiedlungsversuche verzichten sind frustriert über leere Nistkästen.

Gruß aus HH
Manfred

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Erdhummeln Christian F. 28.07.2009 10:25
Untersuchungen hierzu sind im Rahmen des "Life-Programms" der EU gemacht worden.

Hallo Manfred, Das würde ich mir gerne genauer ansehen, konnte aber unter
http://ec.europa.eu/environment/index_de.htm nichts näheres finden. Hast du vielleicht den Namen, damit ich es suchen kann. Nicht dass ich dir nicht traute, ich bin nur wissbegierig.

Davon abgesehen ist es vom Tierschutz her schon unverantwortlich Leute zu unterstützen, die "unsere" Hummeln so versklaven und ausbeuten. Genau so wurde die Honigbiene in der Natur ausgerottet.

Das sehe ich anders. Durch den Hummeleinsatz in Gewächshäusern muss in den Kulturen mit Planzenschutzmitteln wesentlich sorgsamer umgegangen werden.

Die Bedingungen werden von E. von Hagen sehr schlimm dargestellt: Große Hitze, die Hummeln dürfen nie nach draussen nur an die Tomaten, oder ähnliches und werden, wie ich glaube Angelika es geschildert hat, danach einfach weggeworfen/umgebracht (Auch ein Entlassen in die Natur ist aus besagten und anderen Gründen nicht besser). Eine geringere Dosierung von Pestiziden kann das, aus meiner Sicht, nicht aufwiegen.

Und mit dieser Argumentation lässt sich auch die Haltung von Hummeln in Nistkästen angreifen. Eine Erdhummel würde in der Natur im Regelfall unterirdisch nisten und das aus gutem Grund. Die Anfälligkeit für Wachsmotten und Überhitzung ist wesentlich geringer.

Naja, Ich denke nicht dass man das Halten in Nistkästen dadurch angreifbar macht. Man zwingt keine Hummel sich anzusiedeln, oder setzt diese um wie es einem passt. Die Hummeln können hinfliegen wo sie wollen und gegen die Wachsmotten kann/muss der Halter sie schützen. Sie können ihren Lebenszyklus mit Fortpflanzung führen. Insgesamt hinkt mir der Vergleich schon sehr stark.
Unabhängig davon, dass man die aktive Ansiedlung sicher kritisieren kann.
(Nicht selten hört man im übrigen, dass Erdhummeln in Torfsäcke ziehen, die natürlich oberirdisch sind. Und auch so würde ich sagen sind Nistkästen immer Attrappen von Mischungen aus ober- und unterirdischen Nistmöglichkeiten.)

Es ist wirklich jedem möglich -selbst- Hummeln anzusiedeln. Die, die an seine Umgebung angepasst sind.

Da sind die Erfahrungen aus meiner Beratertätigkeit aber andere.

Das respektiere ich natürlich.

Da werden zig Besiedlungsversuche unternommen (erstens strafbar und zweitens werden dadurch wahrscheinlich so manche bereits vorhandenen Nestgründungen zerstört)

Hier wurde ja schon oft diskutiert und ich bin ehrlicch der Ansicht, dass dies nicht in eine Diskussion über Probleme mit Zuchthummeln gehört, auch wenn Dich diese Thematik beschäftigt. Alle Probleme die Du damit haben könntest sind doch in der Industrie viel schlimmer. Dort werden die Hummeln permanent in Gefangeschaft gehalten etc. Davon abgesehen halte ich es schlicht für eine Fehlauslegung des Gesetzes hier von einer Strafbarkeit zu reden. Unter "Gefangen nehmen" versteht der Gesetzgeber, meines Erachtens, etwas anderes als ein einige Minuten dauerndes Einfangen.

oder bei Leuten die auf solche Ansiedlungsversuche verzichten sind frustriert über leere Nistkästen.

Und stattdessen dann welche im Internet bestellen??? Was ist das denn für eine Naturauffassung? Ich verstehe nicht ganz, wie man auf passive Ansiedlung bestehen kann, weil es natürlicher wäre, und dann andererseits sagen, "Ok wenns nicht klappt, kauft Euch Eure Erdhummeln im onlineshop."

Ich bin die Tage dann unterwegs.

Schöne Grüße,
Christian

Re: Erdhummeln-Nestgröße Wolfgang aus B 25.07.2009 23:51

Hallo Angelika,
Manfreds Meinung kann ich mich nur anschließen: Mein Nistkarton besteht aus einem Kopierpapierkarton für 2500 Blatt. Anfangs ist er auf ca. 40 % der Fläche durch ein Trennschied verkleinert. Ist die Hummelzahl groß genug, entferne ich die Zwischenwand. Seit Wochen ist die (DIN A4) Fläche gut besetzt.
Wolfgang

Hummelsterben? Belliana 23.07.2009 19:08

Hallöle!

Ich habe bei mir in der Nähe einen kleinen Park, in dem auch eine Gruppe von Linden steht. Ich habe in den letzten 2 - 3 Jahren festgestellt, dass immer zu einer bestimmten Zeit im Sommer (Ende Juni/ Anfang Juli) lauter tote Hummeln unter diesen Linden liegen. Und wirklich nur unter diesen Linden, sonst nirgends in diesem Park.

Hat einer von euch eine Ahnung, warum das so ist?

Ciao Belliana

Re: Hummelsterben? Manfred 24.07.2009 08:05

Hallo Belliana,

restlos geklärt sind die Ursachen für das "Hummelsterben unter den Linden" noch nicht.
Die am häufigsten vertretene These besagt, dass die Arbeiterinnen Mitte Juni mit dem Sammeln an den Sommerlinden beginnen (zu dem Zeitpunkt sind diese Bäume vom Nahrungsangebot unschlagbar und es gibrsehr viele davon), dann auf die kurz daruf blühenden Winterlinden wechseln und anschließend Nahrung an den spätblühenden Silber- und Krimlinden suchen. Wenn sich die Blüte dieser Bäume dem Ende zuneigt sterben die Tiere da sie offenbar unfähig geworden sind sich auf andere Trachtpflanzen umzustellen. Sie sterben nämlich auch dann unter den Linden, wenn es im Umfeld ausreichend andere Nahrung gibt.
Für die Arterhaltung spielt das Massensterben aber keine Rolle, da die davon betroffenen Arten bereits vorher Jungköniginnen und Drohnen aufgezogen haben.

Gruß aus HH
Manfred

Re: Re: Hummelsterben? Belliana 24.07.2009 09:00

Hallo Manfred!

Vielen Dank! Mit Deiner Antwort hast Du für mich ein echtes Rätsel gelöst! Ich hatte ja schon wilde Theorien, ob der Lindenblütensaft gärt und die Hummeln besoffen sterben, aber die Spezialisierung auf eine Kostform und dass sie dann nicht mehr überwechseln können macht Sinn.

Viele Grüße
Belliana

Re: Re: Hummelsterben? Martin 24.07.2009 13:01

Trotzdem muss es doch einen konkreten Grund geben, warum das nur bei dieser Massentracht auftritt. Gibt eigentlich nur eine logische Schlussfolgerung: Lindenblütennektar macht süchtig!? *g*

Re: Hummelsterben? Christian 24.07.2009 18:02

Und wie ist das mit der Theorie dass die Zuckerform "Manose" schuld dran ist? Also ein Zucker, der die zuckerspaltenden Enzyme (eigentlich für Glucose) der Hummeln blockiert, so dass es zu Lähmungserscheinungen kommt und schließlich zum Tod der Tiere. Das hab ich Anfang der 90er oft gelesen.
Ist das widerlegt?
Christian

Re: Re: Hummelsterben? Horst 25.07.2009 10:20

Hallo Christian,
an der UNI Münster wurden 1990 Untersuchung (unter Leitung von Prof. Surholt) durchgeführt. An der Zuckerunverträglichkeit soll das Hummelsterben unter den Linden nicht ausschlaggebend sein.
Da Nektar keinen spezifischen Nektarduft aufweist und der Nektargehalt der Lindenblüte immer weniger wird, aber der Lindenblütenduft die Hummeln weiterhin anlockt, verhungern die Hummeln angeblich. Sie fliegen immer wieder die fast nektarleeren Lindenblüten an. Auch besteht im Sommer allgemein Nektarmangel.

Grüße
Horst

Verwechslungsgefahr Miriam 24.07.2009 20:36

Hallo liebe Hummel-Freunde,

gibt es neben Wespen, Bienen und Wollschweber eigentlich noch andere Insekten, mit denen die Hummel verwechselt werden könnte.

Viele Grüße,

Miriam

Re: Verwechslungsgefahr Wilhelm 25.07.2009 19:58

Hallo Miriam

auf der ersten Seite dieser Hompage von Alex gibt es einen Link:
"Nicht Hummeln"
da werden die meisten Verwechslungen aufgelistet.

Gruß Wilhelm

Re: Re: Verwechslungsgefahr Miriam 26.07.2009 09:36

Vielen Dank für den guten Tipp!

dunkle erdhummel kiki 25.07.2009 10:39

hallo!

wer kann mir sagen, wie man bombus terrestris- drohnen von arbeiterinnen unterscheiden kann?? kann man auch an den kokons erkennen, was drin ist? ich weiss nur, dass königinnen- kokons grösser sind, aber bei den drohnen und arbeiterinnen weiss ich nicht, ob es einen unterschied gibt. wäre schön, wenn ich mir das auf fotos anschauen könnte.
vielen dank im voraus.

Re: dunkle erdhummel Wilhelm 25.07.2009 21:10

Hallo Kiki

gerade bei den Dunklen Erdhummeln und Gartenhummeln ist es schwer Drohnen von den Arbeiterinnen zu unterscheiden. Eberhart von Hagen hat einige Beispiele in seinem Buch beschrieben. Besonderheiten bei Drohnen:
1.Drohnen haben größere Facettenaugen als Königinnen und Arbeiterinnen.

2.Bei den Drohnen sind die meist gelben Haarbüschel im Gesichtsfeld stärker ausgeprägt als bei den Königinnen und Arbeiteinnen

3.Die Fühler der Drohnen sind wesentlich länger als die der Königinnen und Arbeiterinnen.

4. Der Haarwuchs der Drohnen ist auffallend stärker als der der Köiginnen und Arbeiterinnen.

5.Die Drohnen weisen eine größere Variabilität der Farbtönung auf als die der Königinnen und Arbeiterinnen.

6.Alle Drohnen haben einen stumpferen Hinterleib (keinen Stachel) als Königinnen und Arbeiterinen.

aus Eberhart von Hagen. Hummeln bestimmen, ansiedeln, vermehren,schützen. Seite 264/265

Bilder aus einem Terrstris Volk kann ich leider nicht zeigen (die Biester sind in der Geschlechtstierfase sehr reizbar) und daher habe ich mir das Fotografieren in ein Nest immer leicht verkneiffen können.

Gruß Wilhelm

Re: Re: dunkle erdhummel kiki 25.07.2009 21:37
Hallo Kiki

gerade bei den Dunklen Erdhummeln und Gartenhummeln ist es schwer Drohnen von den Arbeiterinnen zu unterscheiden. Eberhart von Hagen hat einige Beispiele in seinem Buch beschrieben. Besonderheiten bei Drohnen:
1.Drohnen haben größere Facettenaugen als Königinnen und Arbeiterinnen.

2.Bei den Drohnen sind die meist gelben Haarbüschel im Gesichtsfeld stärker ausgeprägt als bei den Königinnen und Arbeiteinnen

3.Die Fühler der Drohnen sind wesentlich länger als die der Königinnen und Arbeiterinnen.

4. Der Haarwuchs der Drohnen ist auffallend stärker als der der Köiginnen und Arbeiterinnen.

5.Die Drohnen weisen eine größere Variabilität der Farbtönung auf als die der Königinnen und Arbeiterinnen.

6.Alle Drohnen haben einen stumpferen Hinterleib (keinen Stachel) als Königinnen und Arbeiterinen.

aus Eberhart von Hagen. Hummeln bestimmen, ansiedeln, vermehren,schützen. Seite 264/265

Bilder aus einem Terrstris Volk kann ich leider nicht zeigen (die Biester sind in der Geschlechtstierfase sehr reizbar) und daher habe ich mir das Fotografieren in ein Nest immer leicht verkneiffen können.

Gruß Wilhelm

hi wilhelm

vielen dank für deine ausführliche antwort. ich werd dann mal versuchen, ob ich den unterschied erkennen kann. vielleicht hab ich ja noch gar keine drohnen in meinem volk. weisst du denn auch, ob die arbeiterinnen- und drohnenkokons sich voneinander unterscheiden?

Re: dunkle erdhummel Manfred 27.07.2009 07:12

Hallo,

bei keiner anderen Art ist es so schwer Drohnen von Arbeiteirnnen zu unterscheiden wie bei bombus terrestris. So fehlt bei dieser Art in der Regel der typische gelbe Harrbüschel zwischen den FÜhlern. Auch sind diese, obwohl sie 13 Glieder haben, hier kaum länger als bei den Arbeiterinnen. Die Färbung unterscheidet sich so gut wie gar nicht, manchmal ist das gelb etwas heller. Deshalb wundern sich manche Hummelhalter, dass sie angeblich keine Drohnen im Nest haben, obwohl dem nicht so ist.
Die Kokons der Drohnen und die der ARbeiterinnen unterscheiden sich ebenfalls nicht, allerdings: sobald es Königinnenkokons gibt, handelt es sich bei den dann noch vorhandenen kleineren Kokons um Drohnen. Mit dem Beginn der Aufzucht von Königinnen wird die Produktion von Arbeiterinnen eingetellt.
Wenn du jetzt aufmerksam bist, kannst du Begattungen von Erdhummeln beobachten. Die Paarung findet in der Luft statt, die eigentliche Begattung aber am Boden.

Gruß aus HH
Manfred

Re: Re: dunkle erdhummel kiki 30.07.2009 08:38

Vielen Dank Manfred.
Du hast mir wirklich sehr geholfen.
LG Kiki

Hummel auf Hummel Volkmar Nix 25.07.2009 17:22

Hallo liebe Hummel-Freunde,

meine Freundin hat heute etwas seltsames beobachtet: Eine Hummel (oder ist es vielleicht eine Biene) sass auf einer Hummel. Um die Begattung einer Königin kann es sich wohl nicht handeln, da sich beide Tiere stark unterscheiden - oder täusche ich mich da? In meinem Insektenbuch bin ich zwar auch auf die Schmarotzerhummeln (Kuckucks-) gestoßen, dass diese aber die "normalen Hummeln" als Transportmittel benutzen, kann ich mir nicht vorstellen. Was für eine Hummel sitzt da auf der Hummel - gerne kann ich zwei (nicht berühmte) Fotos per Mail versenden.

Danke für Antworten
Volkmar Nix

Re: Hummel auf Hummel Elke 29.07.2009 15:39
Hallo liebe Hummel-Freunde,

meine Freundin hat heute etwas seltsames beobachtet: Eine Hummel (oder ist es vielleicht eine Biene) sass auf einer Hummel. Um die Begattung einer Königin kann es sich wohl nicht handeln, da sich beide Tiere stark unterscheiden - oder täusche ich mich da? In meinem Insektenbuch bin ich zwar auch auf die Schmarotzerhummeln (Kuckucks-) gestoßen, dass diese aber die "normalen Hummeln" als Transportmittel benutzen, kann ich mir nicht vorstellen. Was für eine Hummel sitzt da auf der Hummel - gerne kann ich zwei (nicht berühmte) Fotos per Mail versenden.

Danke für Antworten
Volkmar Nix

Ein Hummeldrohn sieht durchaus anders aus als die Königin, von daher wird es sich doch um eine Begattung handeln.

Gruß
Elke