Beiträge aus 2009

Ansiedlung gestaltet sich schwierig Mirko 30.04.2009 19:42

Ich habe 2 Nistkästen davon war einer schon 2 mal (1.von Erdhummel und das 2. mal von einer Ackerhummel) besiedelt. Erdhummel kam nach 9 Tagen nicht mehr und die Ackerhummel hat ein Nest gebaut (15 Tage) und seit 3 Tage kann ich sie nicht mehr sehen/beobachten. Da sie schon eier gelegt hat habe ich Angst, das in Kürze Arbeiterinnen schlüpfen aber das Volk sich nicht weiter entwickeln können weil die Königin verschwunden ist.

Was ist bloß los dieses Jahr....?

liegt es am Wetter?

Re: Ansiedlung gestaltet sich schwierig Ingrid 30.04.2009 20:46
Ich habe 2 Nistkästen davon war einer schon 2 mal (1.von Erdhummel und das 2. mal von einer Ackerhummel) besiedelt. Erdhummel kam nach 9 Tagen nicht mehr und die Ackerhummel hat ein Nest gebaut (15 Tage) und seit 3 Tage kann ich sie nicht mehr sehen/beobachten. Da sie schon eier gelegt hat habe ich Angst, das in Kürze Arbeiterinnen schlüpfen aber das Volk sich nicht weiter entwickeln können weil die Königin verschwunden ist.

Was ist bloß los dieses Jahr....?

liegt es am Wetter?

Hallo,

wie in meinem Beitrag schin geschildert, ist bei mir die Steinhummel verschollen. Das Nest war noch in Gründungsphase. Das verwaiste Erdhummelnest mit erster, vielleicht auch zweiter Generation von Arbeiterinnen habe ich heute mit einer Erdhummelkönigin gleicher Art besetzen. Ob sie nun das Nest übernimmt, weiss ich nicht. Ich werde meine Beobachtungen intensivieren und berichten.

Viele Grüße
Ingrid

erste Arbeiterinnen Bettina 01.05.2009 15:10

Heute nachmittag, 20 Tage nach dem Einsetzen einer Erdhummelköngin, konnte ich die ersten Arbeiterinnen ein- und ausfliegen sehen.

Wäre das jetzt der richtige Zeitpunkt für den Einsatz meiner 🖼 Bild nicht mehr verfügbar (ehemals: „Wachsmottenklappe“)?

Gruß
Bettina

Re: erste Arbeiterinnen Bago 01.05.2009 18:47
Heute nachmittag, 20 Tage nach dem Einsetzen einer Erdhummelköngin, konnte ich die ersten Arbeiterinnen ein- und ausfliegen sehen.

Wäre das jetzt der richtige Zeitpunkt für den Einsatz meiner 🖼 Bild nicht mehr verfügbar (ehemals: „Wachsmottenklappe“)?

Gruß
Bettina

Ja, am besten stellst du sieh jeden Tag ein Stückchen nach unten,bis sie am 3-4 Tag aufliegt.

Statusbericht Bago 01.05.2009 18:42

Ich konnte dieses Jahr alle drei Hummelnistkästen besiedeln:

N1:Helle Erdhummel
N2:wahrscheinlich Helle Erdhummel
N3:Dunkle Erdhummel

Zudem fliegen in allen drei Kästen die Arbeiterinnen.

Steinhummeln Bago 01.05.2009 18:44

Wo sind dieses Jahr bloß die Steinhummeln, ich sah bis jetzt erst
eine einzige Steinhummel.

Re: Steinhummeln benufloh 01.05.2009 22:24
Wo sind dieses Jahr bloß die Steinhummeln, ich sah bis jetzt erst
eine einzige Steinhummel.

Beimir im Nordwesten auch wenige Steinhummeln. Wenn, dann nur sehr kleine Arbeiterinnen

Re: Steinhummeln Martin 08.05.2009 20:37

Ich sah heute eine Steinhummelkönigin bei der intensiven Nistplatzsuche.

Gartenhummel im Gartenhaus Norbert Schilling 01.05.2009 21:46

Sehr geehrte Damen und Herren,
In unserem Gartenhaus (Schuppen) hat sich eine Hummelkönigin "eingenistet" und zwar in einer gelben Wettejacke die in ca.2 Meter Höhe in einem Regal liegt.Die Jacke ist mit Plüsch gefüttert,
Einflug ist im Ärmel.
Da ich botanischer Laie bin habe ich mich zuerst mal auf Ihrer Seite informiert.
Die Königin habe ich mehrfach beim Ein-und Ausflug beobachtet,heute auch die ersten Arbeitshummeln mit Pollen.
Der Einflug in den Schuppen erfolgt über ein gekipptes Fenster, wenn die Türe offen steht auch durch die Türöffnung.
Frage:Soll ich bei Dämmerungseinbruch das Elektrische Licht anschalten?
der Schuppen ist relativ dunkel.
Kann ich die Türe geschlossen halten ? (nur Nachts und bei Abwesenheit.)
Was kann ich sonst noch machen?
Für Informationen in dieser Angelegenheit wäre ich sehr dankbar.

Mit freundlichen Grüßen aus Bremen.

Norbert Schilling

Re: Gartenhummel im Gartenhaus Harry 02.05.2009 08:24

Sehr geehrter Herr Schilling,

wie es aussieht benutzen die Hummeln die Tür nur wenn sie offen steht. Sie können sie ruhig schließen. Das gekippte Fenster scheint der Haupteingang zu sein und sollte auch gekippt bleiben. Licht brauchen sie bei Dämmerung nicht einschalten, denn das irritiert die Hummeln nur.
Ich finde es toll das Sie den Hummeln die Jacke überlassen. Anscheinend fühlen sie sich dort sehr wohl.

Mit freundlichen Grüßen
Harry Abraham

Hornisse im provisorischen Hummelkasten bernde 02.05.2009 13:16

Hallo Hornissenkenner unter den Hummelfreunden,
In einem meiner leeren Kaninchenbuchten steht ein Hummelkasten aus Pappe. Diesen Kasten hatte ich mir einmal schnell gebaut, als es galt ein Hummelvolk aus einem Strohballen zu retten. Nun musste ich beobachten, wie eine Hornissenkönigin das Flugloch ansteuert, um darin zu verschwinden. Die Entfernung zu meiner Gartenterrasse beträgt zirka 3 Meter. Schätzungsweise 8 Tage ist die Hornisse in meinem Kasten schon tätig. In meinem Garten am Stadtrand, der etwa 4 km entfernt liegt, habe ich schon im dritten Jahr einen Hornissenkasten aufgehängt, der jedoch noch nie belegt war. Kann ich die Hornisse samt den Hummelkasten in diesen Hornissenkasten umsetzten? Oder was ist sonst sinnvolles zu tun?
Vielen Dank Bernde.

Re: Hornisse im provisorischen Hummelkasten Frank-BS 02.05.2009 19:56

In der Anfangsphase ist es ohnehin unklar, ob die Königin erfolgreich bleibt. Die Abbrecherquote ist hoch.

Die Entfernung zur Terasse ist eigentlich auch kein Problem. Da könnt ihr sitzen und die Hornissen werden euch nicht stören.

Wenn der Karton zu klein wird, bilden die Hornissen selbstständig eine Filiale.

Wenn du aber eine Umsiedlung vorziehst, dann sollten die 4 Kilometer Entfernung wahrscheinlich ausreichen. Ich persönlich ziehe mindestens 6 km vor, aber andere berichten von kleineren Distanzen.

Eine Umsiedlung sollte aber erst erfolgen, wenn ca. 5 - 10 Arbeiterinnen fliegen und die Königin nicht mehr ausfliegt, da Umsiedlungen einzelner Königinnen oft scheitern.

Bedenke, dass du eine Gnehmigung brauchst!

Gruß
Frank.
www.hornissenschutz-bs.de (externer Link, nicht mehr verfügbar)
beekarma - das tagebuch 2009 (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Re: Re: Hornisse im provisorischen Hummelkasten bernde 02.05.2009 21:45

Hallo Frank,
vielen Dank für Deine schnellen Ratschläge. Ich werde mich wahrscheinlich mit der Hornisse arrangieren und sie im Kaninchenstall belassen. Sollten Arbeiterinnen einmal ausfliegen, werde ich die Beiden Kaninchen, die noch in den oberen Buchten untergebracht sind umsetzen. Auch werde ich in diesem Jahr auf die Nutzung meines Terrassenkamins verzichten, da Hornissen empfindlich auf Rauch reagieren. Sollte es zu einer erfolgreichen Volksgründung kommen und der Karton zu klein werden, so befindet sich ganz in der Nähe ein leerer Nistkasten. Das Einflugloch habe ich für Blaumeisen auf 28 mm gebohrt. Scheinbar selbst für kleinere Meisen zu klein, da der Kasten schon in zweiten Jahr nicht angenommen wurde. Die Hornissenkönigin hat ihn aber schon inspiziert und vielleicht schon als Filiale vorgemerkt. Sehr interessant sind die beiden Adressen die Du als Link installiert hast. Besser konnte ich mich über Hornissen nicht informieren. Nochmals vielen Dank und viele Grüße aus WE - Bernde.

Wo ist die Chefin? Stefan 03.05.2009 14:16

Wie kann ich erfahren, ob meine Wiesenhummelkönigin noch am Leben ist?
Seitdem die ersten Arbeiterinnen nun voll bepackt mit Pollen fleißig aus- und einfliegen, habe ich die Königin nicht mehr gesehen.
Kann meinen Kasten schlecht kontrollieren, da das Nest ziemlich weit unten im Kasten liegt und mit Material oben herum bedeckt ist.
Würden die Arbeiterinnen trotzdem weiter Pollen eintragen, wenn keine Königin mehr drin wäre???
Wer kann mir da helfen???

Re: Wo ist die Chefin? Bago 03.05.2009 15:48
Wie kann ich erfahren, ob meine Wiesenhummelkönigin noch am Leben ist?
Seitdem die ersten Arbeiterinnen nun voll bepackt mit Pollen fleißig aus- und einfliegen, habe ich die Königin nicht mehr gesehen.
Kann meinen Kasten schlecht kontrollieren, da das Nest ziemlich weit unten im Kasten liegt und mit Material oben herum bedeckt ist.
Würden die Arbeiterinnen trotzdem weiter Pollen eintragen, wenn keine Königin mehr drin wäre???
Wer kann mir da helfen???

Die Königin lebt bestimmt noch,sonst würden die Arbeiterinnen keinen
Pollen eintragen,außerdem fliegt die Königin 5 Tage nach dem die ersten
Arbeiterinnen geschlüpft sind nicht mehr aus.

Re: Re: Wo ist die Chefin? Michel 03.05.2009 20:45
Die Königin lebt bestimmt noch,sonst würden die Arbeiterinnen keinen
Pollen eintragen,außerdem fliegt die Königin 5 Tage nach dem die ersten
Arbeiterinnen geschlüpft sind nicht mehr aus.

Bestimmt lebt die Königin noch, ganz sicher ist man da aber ohne Kontrolle nicht. Arbeiterinnen würden die restlichen Larven auch ohne Königin weiter aufziehen und eventuell eigene Eier legen (drohnenbrütige Kolonie), weshalb das Polleneintragen kein Indiz für die Anwesenheit einer Königin ist.

Denke aber mal, dass die noch da sein wird.

Habe leider einen Fall, wo Arbeiterinnen fliegen, aber die Königin wohl in letzter "Sekunde" noch verunglückt ist. Das Nest ist nun ohne Königin, eine versuchte Okkupation blieb letzlich erfolglos, die Arbeiterinnen sind schon zu lange ohne Königin und zu alt, sodass hier kein erfolgreiches Zusetzen mehr möglich zu sein scheint. Schade um die kleine Kolonie...

Viele Grüße
Michel

Re: Re: Re: Wo ist die Chefin? Stefan 05.05.2009 10:03

Vielen Dank für die Antworten.

Bin nur etwas stutzig geworden, weil ich letztes Jahr Ackerhummeln hatte und die Königin mit den ersten Arbeiterinnen noch regelmäßig mit ausgeflogen ist...naja es ist eben jedesmal ein bisschen anders...

Re: Re: Re: Wo ist die Chefin? Ingrid 05.05.2009 17:02
Die Königin lebt bestimmt noch,sonst würden die Arbeiterinnen keinen
Pollen eintragen,außerdem fliegt die Königin 5 Tage nach dem die ersten
Arbeiterinnen geschlüpft sind nicht mehr aus.

Bestimmt lebt die Königin noch, ganz sicher ist man da aber ohne Kontrolle nicht. Arbeiterinnen würden die restlichen Larven auch ohne Königin weiter aufziehen und eventuell eigene Eier legen (drohnenbrütige Kolonie), weshalb das Polleneintragen kein Indiz für die Anwesenheit einer Königin ist.

Denke aber mal, dass die noch da sein wird.

Habe leider einen Fall, wo Arbeiterinnen fliegen, aber die Königin wohl in letzter "Sekunde" noch verunglückt ist. Das Nest ist nun ohne Königin, eine versuchte Okkupation blieb letzlich erfolglos, die Arbeiterinnen sind schon zu lange ohne Königin und zu alt, sodass hier kein erfolgreiches Zusetzen mehr möglich zu sein scheint. Schade um die kleine Kolonie...

Viele Grüße
Michel

Hallo Michel,

auch bei mir existiert ein kleines Nest ohne Königin - diese und die Okkupantin fand ich bei einer Nestkontrolle tot in der Polsterwolle. Am 29. März habe ich eine suchende Bombus terrestris (gleiche Art wie die ursprüngliche Nestmutter) eingesetzt in der Hoffnung, dass diese sich in der Okkupationsphase befindet und das vorhandene Nest annimmt. Leider kann ich nicht sagen, ob sie das Nest nun übernommmen hat. Arbeiterinnen fliegen aus und tragen Pollen ein, aber wie hier geschildert, ist dies nicht ein Indiz für eine vorhandene Königin.

Viele Grüße
Ingrid

Re: Re: Re: Re: Wo ist die Chefin? Manfred 05.05.2009 18:32

Hallo Ingrid,

auch eine "normal" auf Nistplatzsuche befindliche Königin übernimmt ein verwaistes Nest. Nur wenn das Nest bereits zu lange ohne Königin ist, akzeptieren die Arbeiterinnen keine neue Königin mehr.

Re: Re: Re: Re: Re: Wo ist die Chefin? Michel 05.05.2009 19:12
Hallo Ingrid,

auch eine "normal" auf Nistplatzsuche befindliche Königin übernimmt ein verwaistes Nest. Nur wenn das Nest bereits zu lange ohne Königin ist, akzeptieren die Arbeiterinnen keine neue Königin mehr.

Eben genau das ist das von mir weiter oben angesprochene Problem

Viele Grüße
Michel

Re: Re: Re: Re: Re: Wo ist die Chefin? Ingrid 05.05.2009 21:31
Hallo Ingrid,

auch eine "normal" auf Nistplatzsuche befindliche Königin übernimmt ein verwaistes Nest. Nur wenn das Nest bereits zu lange ohne Königin ist, akzeptieren die Arbeiterinnen keine neue Königin mehr.

Hallo Manfred,

es wäre schön, wenn die dazugesetzte Königin und die Arbeiterinnen - nicht mehr wie 2, vielleicht 3 Generationen - zusammengekommen wären. Bisher habe ich nicht nachgeschaut und wollte das Nest in Ruhe lassen. Ich habe allerdings nach dem Einsetzen der Königin gehorcht, es war alles ruhig da drinnen.

Es fliegen wie gesagt Arbeiterinnen, tragen Pollen ein, neue Arbeiterinnen haben auch Orientierungsflug gezeigt, das alles ist aber keine sicheres Zeichen dafür, ob nun die eingesetzte Königin noch im Nest ist.

Ich würde es mir wünschen und warte einfach, ob ich in 25 - 30 Tagen neue Arbeiterinnen an Orientierungsflügen erkenne. Wenn ja, besagt es, das die Königin dann doch geblieben ist und für neuen Nachwuchs sorgt. Ich werde berichten.

Viele Grüße
Ingrid

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Wo ist die Chefin? Michel 05.05.2009 23:37

Hallo Ingrid,

gab es schon mehr als eine Arbeiterinnengeneration? Wenn ja, dann ist eine erfolgreiche Übernahme durch eine artgleiche Königin sehr unwahrscheinlich, gelingt wie gesagt nur bei jungen Arbeiterinnen oder Nesten, wo keine Arbeiterinnen existieren. Bei Nestern mit Arbeiterinnen gelingt eine Okkupation in der Regel nur Kuckuckshummeln.

Bleibt eine Kolonie königinnenlos für kurze Zeit, bildet sich eine neue Hierarchie innerhalb der Gruppe aus, Arbeiterinnen beginnen teils mit dem Eierlegen (drohnenbrütige Kolonie entsteht). Solche dominanten Arbeiterinnen dulden keine neuen Königinnen, welche sich anfangs nämlich eher passiv verhalten und damit von den agilen Arbeiterinnen vertrieben oder gar abgestochen werden.

Konnte das zuletzt selbst beobachten via IR-Aufnahmen. Die zugesetzte Okkupantin besetzte sofort die Brutwaben und wurde von den jungen Arbeiterinnen nicht behelligt. Allerdings haben die älteren Arbeiterinnen die Königin aktiv von den Waben vertrieben. Das ging die ganze Zeit so, immer wieder versuchte die Königin sich ins Nest einzuschleichen. Zu guter letzt machte sie einen Orientierungsflug und kehrte sogar zurück, irgendwann gab sie aber schließlich auf. Hier war es also bereits zu spät, obwohl eben erst eine Arbeiterinnengeneration vorhanden war.

Würde schon mal nachschauen, dann hättest du Gewissheit, was deine Kolonie angeht.

Viele Grüße
Michel

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Wo ist die Chefin? Ingrid 06.05.2009 22:38
Hallo Ingrid,

gab es schon mehr als eine Arbeiterinnengeneration? Wenn ja, dann ist eine erfolgreiche Übernahme durch eine artgleiche Königin sehr unwahrscheinlich, gelingt wie gesagt nur bei jungen Arbeiterinnen oder Nesten, wo keine Arbeiterinnen existieren. Bei Nestern mit Arbeiterinnen gelingt eine Okkupation in der Regel nur Kuckuckshummeln.

Bleibt eine Kolonie königinnenlos für kurze Zeit, bildet sich eine neue Hierarchie innerhalb der Gruppe aus, Arbeiterinnen beginnen teils mit dem Eierlegen (drohnenbrütige Kolonie entsteht). Solche dominanten Arbeiterinnen dulden keine neuen Königinnen, welche sich anfangs nämlich eher passiv verhalten und damit von den agilen Arbeiterinnen vertrieben oder gar abgestochen werden.

Konnte das zuletzt selbst beobachten via IR-Aufnahmen. Die zugesetzte Okkupantin besetzte sofort die Brutwaben und wurde von den jungen Arbeiterinnen nicht behelligt. Allerdings haben die älteren Arbeiterinnen die Königin aktiv von den Waben vertrieben. Das ging die ganze Zeit so, immer wieder versuchte die Königin sich ins Nest einzuschleichen. Zu guter letzt machte sie einen Orientierungsflug und kehrte sogar zurück, irgendwann gab sie aber schließlich auf. Hier war es also bereits zu spät, obwohl eben erst eine Arbeiterinnengeneration vorhanden war.

Würde schon mal nachschauen, dann hättest du Gewissheit, was deine Kolonie angeht.

Viele Grüße
Michel

Hallo Michel,

ich werde gleich morgen mal nachschauen, wie es im Inneren aussieht. Habe allerdings selbst den Verdacht, dass die kleine Kolonie königinnenlos ist, da es mindestens 2, evtl. sogar schon 3 Generationen von Arbeiterinnen gab. Ausserdem kann ich nicht sagen, wie lange die Nestmutter schon tot war.

Ich werde weiter berichten.

Viele Grüße
Ingrid

Gartenhummeln Bago 03.05.2009 15:51

Wo sind bloß die Gartenhummeln, es gibt leider schon so wenig
Steinhummeln,ich sah erst eine Gartenhummel auf Nistplatzsuche.

Erdhummeln jetzt umsiedeln? Karl 03.05.2009 20:15

Hallo, ich habe an einer Hausecke einige Einfluglöcher gefunden, in denen sich wohl Erdhummeln tummeln. Momentan stört das nicht, der Platz soll aber später mal umgestaltet werden. Kann man die jetzt - oder später - umsiedeln, hat jemand Interesse daran ? Raum Frankfurt/Main.

Re: Erdhummeln jetzt umsiedeln? Birgit 04.05.2009 09:31

Hallo Karl,

wann ist denn später? Wenn Du erst im Herbst umgestalten willst, dann hat die Natur bei dem "Problem" schon geholfen, da Hummelvölker immer nur eine Saison existieren. Schön wäre es, wenn Du dich bis dahin mit den Tierchen arrangieren könntest.

Gurß Birgit

Re: Erdhummeln jetzt umsiedeln? Manfred 04.05.2009 12:37

Hallo Karl,

da du von Einfluglöchern sprichst, handelt es sich eher um Solitärbienen als um Hummeln. Hummeln haben nur ein Einflugloch.
Die Brutröhren von Solitärbienen kann man nicht umsiedeln, wenn die Stelle umgestaltet wird gibt es leider natürlichen Schwund.

Gruß aus HH
Manfred

Hummelwachsmotten bekämpfung Cor Evers 03.05.2009 21:53

Guten Abend,

seit einigen Jahren siedele ich Hummeln an in ein Schwegler Hummelkasten. An für sich geht das gut, währen da nicht die Hummelwachsmotten. Es gibt ja Allerhande moeglichkeiten diese mit Klapp/schiebetüren zu bekämpfen. Leider bin ich nicht so ein Bastler. Frank Horner macht es mit einer (biologischer) Raupenbekämpfung.
Moeglich das das gut hilft. Aber ich mache das Volk nicht gerne nass.
Voriges Jahr hatte ich eine Gartenhummel und habe es mal versucht mit frische Kräuter (Thymian, Rosemarin und Majoraan)um den Hummelgeruch zu maskieren.Ich habe keine Wachsmotten im Volk gehabt.
Dieses Jahr will ich es mal versuchen mit Thymolkristallen im Vorraum und im Nestraum, ich habe den abgeschlossen mit einer Plexiglasplatte, auf der plexiglasplatte in einer KB-filmschachtel einen Theeloeffel Thymol. Aber erst dan spät am Abend wenn alle Hummeln zu Hause sind.
Ich kann mich vorstellen das dass gefährlich sein kann da der eigener Geruch verschwindet. Ist hier auf dem Forum vielleicht jemand der Erfahrung mit Thymolkristallen in Hummelvoelker hat?
Viele Grüsse aus Maastricht, Cor Evers.

Re: Hummelwachsmotten bekämpfung Manfred 04.05.2009 12:33

Hallo,

Gartenhummeln werden auch ohne Abwehrmaßnahmen kaum von Wachsmotten befallen, da sie nur kleine und saubere Nester haben.
Ich hatte 7 Jahre hintereinander Gartenhummeln in einem Schweglerkasten und nicht ein einziges Mal Wachsmottenbefall.
Ein Rückschluss auf die Wirksamkeit der Abwehr ist daher nicht möglich.

Gruß aus HH
Manfred

Hummeln verstopfen Laufgang Bettina 05.05.2009 15:16

Nachdem nun seit einigen Tagen die ersten Erdhummel-Arbeiterinnen fliegen, bemerkte ich heute bei einer Nestkontrolle, daß sie die Laufröhre mit Polsterwolle verstopft hatten. Tun sie dies wegen der derzeit recht kühlen Witterung? Zusätzlich ist mir aufgefallen, daß sie sich im Moment eher im Nest aufhalten, denn ich sehe keine mehr fliegen. Drinnen sind sie jedoch noch, denn so bald ich den Deckel des inneren Kastens anhebe, krabbeln welche aus der Polsterwolle heraus. Hätte ich nicht bereits im 'Königinnenstadium' eine Glasplatte dazwischen gelegt, würden mir jetzt wohl die Arbeiterinnen heftigst um die Ohren schwirren.

Wie ich diesen inneren Kasten jemals gefahrlos entfernen soll, ist mir übrigens nach wie vor ein Rätsel.

Gruß
Bettina

Re: Hummeln verstopfen Laufgang Frank-BS 05.05.2009 15:59

Erdhummeln verstopfen häufig den Eingang. In der Regel finden die Arbeiterinnen aber ohne Probleme hinaus und kommen auch wieder hinein.

Das mit dem Innenkarton habe ich nicht ganz verstanden.
Hast du deinen Innenraum zusätzlich verkleinert und möchtest den Hummeln später dann mehr Raum geben?
Denn nach einem Deckkarton hört es sich ja nicht an, sonst könntest du ja nichts sehen.

Gruß
Frank.
beekarma - das tagebuch 2009 (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Re: Re: Hummeln verstopfen Laufgang Bettina 05.05.2009 19:32

Frank,
hier ist ein Bild: 🖼 Bild nicht mehr verfügbar (ehemals: „Hummelkasten“). Der Herr, der mir diesen Kasten verkaufte, hatte ihn mir so eingerichtet und da er seit Jahren schon Hummeln pflegt, hatte ich mich genau an seine Anweisungen gehalten. Er hat mindestens 30 Kästen in seinem Garten.

Manfred,
Du kennst diese Konstruktion ja bereits. Wie ich diesen inneren Kasten allerdings herausziehen soll, ohne daß mir ein ganzer Schwarm wütender Arbeiterinnen ins Gesicht fliegt, ist mir jedoch immer noch nicht ganz klar. Als es mir der nette Verkäufer erklärte, erschien es mir ganz leicht: Er sagte, 'einfach herausziehen, aber dabei die Hand oben aufs Nest legen, damit es nicht zerreißt'. Von aufgeregten Hummeln, die sicherlich den vermeintlichen Feind abwehren wollen, hatte er leider gar nichts gesagt.

Viele Grüße
Bettina

Re: Re: Re: Hummeln verstopfen Laufgang Michel 05.05.2009 23:27

Einfach herausziehen kann man das anscheinend garnicht, da sonst ja die Gefahr besteht, dass das Material auseinanderfällt. Man müsste zuvor den Freiraum außen beispielsweise mit Sägespänen angleichen. Deckkartons bzw. -kästen sind nicht notwendig, ich selber verwende nie welche, was keine Auswirkungen auf die Annahmen und Nestgründungen hat.

Wie viele Arbeiterinnen hat die Erdhummelkolonie derzeit? Anfangs mag sowas noch gehen, wenn gerade mal die erste Generation da ist. Später steigt mit der Volkstärke gerade bei Erdhummeln auch die Verteidigungsbereitschaft. Ein Stechschutz oder Imkerschleier wäre hier schon ratsam.

Viele Grüße
Michel

Re: Re: Re: Re: Hummeln verstopfen Laufgang Bettina 06.05.2009 08:50

Hallo Michel,

so, ich hab' ihn draußen, den Innenkasten. Es war dann doch nicht so schwer wie ich dachte, obwohl ich das Nest tatsächlich mit der Hand festhalten mußte. Aber wozu hat ein Kakteengärtner schließlich seine stichsicheren Handschuhe? Die Kleintierstreu habe ich dann rundherum leicht an der Nestkugel hochgedrückt, damit sie mehr Halt hat. Die Tierchen waren allerdings schon recht wehrhaft und einige legten sich sofort auf den Rücken. Aber wirklich 'angegriffen' hat mich keine. Eine ist zwar aus dem Kasten geflogen, war aber genau so schnell durch das Einflugloch wieder drinnen.

Den Innenkarton bzw. Holzkasten hatte ich deshalb dort belassen, weil ich mich eigentlich an keine Bauanleitung im Netz erinnern kann, wo keiner empfohlen wurde. Aber beim nächsten Mal werde ich ihn gleich weglassen.

Beim Hantieren im Kasten ist mir dann aufgefallen, daß mittlerweile bereits eine 3. Generartion Hummeln geschlüpft sein muß. Den Größenunterschied zwischen der Königin und den Arbeiterinnen fand ich schon faszinierend, aber nun sind da noch eine Reihe weitere, wiederum deutlich kleinere Tiere.

Viele Grüße
Bettina

Re: Re: Re: Hummeln verstopfen Laufgang Frank-BS 06.05.2009 12:02

Hallo Bettina,

achso, ich habe auch ein Exemplar dieses Kastens. Der äußere Kasten ist auch recht gut und hat sich bewährt.

Den Inneren habe ich, weil er so klein war, sofort durch einen größeren Karton ersetzt. So brauch ich den Holzkasten kaum zu reinigen und die Isolation ist gut.

Da der Pappkarton in der Regel groß genug ist, brauch man dann auch nicht zu wechseln.

Den mitgelieferten inneren Kasten aus Sperrholz verwende ich gar nicht.

Gruß
Frank.
beekarma - das tagebuch 2009 (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Re: Re: Re: Re: Hummeln verstopfen Laufgang Bettina 06.05.2009 13:31
achso, ich habe auch ein Exemplar dieses Kastens. Der äußere Kasten ist auch recht gut und hat sich bewährt.

Den Inneren habe ich, weil er so klein war, sofort durch einen größeren Karton ersetzt. So brauch ich den Holzkasten kaum zu reinigen und die Isolation ist gut.
Den mitgelieferten inneren Kasten aus Sperrholz verwende ich gar nicht.

Hallo Frank,
so werde ich das nächstes Jahr auch machen. Einen speziellen Innenkarton werde ich aber wohl gar nicht brauchen, denn der Kasten ist innen schon mit Karton verkleidet. Praktischerweise jede Seite einzeln angetackert, man braucht später also nur noch die Stücke abzureißen und sich neue zuzuschneiden. Die Suche nach einer bestimmten Karton-Größe fällt also weg.

Der Sperrholzkasten scheint mir jedoch ein bißchen zu schade zum Wegwerfen zu sein. Ein Einflugloch ist drin und ein Deckel auch, wenn ich einen Boden befestige, wäre das dann vielleicht ein passender Baumhummelkasten? Die nisten doch oft in Vogelkästen, und diese Ausmaße kann der Kasten durchaus vorweisen.

Viele Grüße
Bettina

Re: Hummeln verstopfen Laufgang Manfred 05.05.2009 18:29

Hallo Bettina,

Erdhummeln verstopen immer den Laufgang und bauen dann ein recht ausgeklügeltes Belüftungssystem. Nimm den Innenkasten am nächsten warmen Tag heraus, später gibt es nur Ärger. Bei mir gibt es keine Innenkästen und bisher hat das auch noch keine Hummel gestört.
Ich hoffe, dass die Glasplatte nicht luftdicht abschließt, sonst wird es irgendwann Probleme mit Kondenswasser und Schimmel geben.

Gruß aus HH
Manfred

Rückkehrer Erdhummeln Bago 06.05.2009 16:18

Ich habe dieses Jahr drei Erdhummelvölker,nun habe ich die
Frage,ob Erdhummeln gute Rückkehrer sind.

Re: Rückkehrer Erdhummeln Christian F. 06.05.2009 19:18
Ich habe dieses Jahr drei Erdhummelvölker,nun habe ich die
Frage,ob Erdhummeln gute Rückkehrer sind.

Hallo Bago,
Erdhummeln gelten gemeinhin als sehr schlechte Rückkehrer.
Trotzdem gibt es vereinzelt Berichte darüber, dass eventuell Königinnen zurückgekommen sind.

Grüße,
Christian

Re: Re: Rückkehrer Erdhummeln Bago 06.05.2009 20:25
Ich habe dieses Jahr drei Erdhummelvölker,nun habe ich die
Frage,ob Erdhummeln gute Rückkehrer sind.

Hallo Bago,
Erdhummeln gelten gemeinhin als sehr schlechte Rückkehrer.
Trotzdem gibt es vereinzelt Berichte darüber, dass eventuell Königinnen zurückgekommen sind.

Grüße,
Christian

Vielen Dank für deine antwort, ich habe dieses Jahr versucht Steinhummeln anzusiedeln,es gab dieses Jahr leider keine.

Re: Rückkehrer Erdhummeln Michel 06.05.2009 21:47

Nach meinen bisherigen Erfahrungen sind es mäßige bis sehr gute Rückkehrer, aber das ist von verschiedenen Faktoren auch abhängig.

Viele Grüße
Michel

Riesige Hummel ... Königin ? Kerstin 06.05.2009 18:13

Hallo :-)

Bei mir hatte sich eben eine Hummel in die Wohnung verirrt. Sie war riesig, so ein Tierchen hab ich noch nie gesehen. Sie war mindestens ca 2 cm lang nach augenmaß. Kann dies eine Königin gewesen sein ? Ich wohne mitten in Hannover.

Lg, Kerstin

Re: Riesige Hummel ... Königin ? Kerstin 06.05.2009 18:15

Nachtrag :

Sie lebt natürlich noch. Ich habe sie vorsichtig mit einer Zeitung wieder nach drausen dirigiert *g.

Re: Re: Riesige Hummel ... Königin ? Christian F. 06.05.2009 19:19

Hallo Kerstin,
Dein Tier würde von der größe passen, aber deine Beschreibung ist ein bisschen dürftig.

Grüße,
Christian

PS: Die Kopfrechenaufgaben unterfordern mich etwas. Wie wärs mir härteren Nüssen? ;)