Beiträge aus 2009

weißer Zucker uwe jekal 20.04.2009 13:29

Hallo Hummelfreunde !
Ich habe eine Frage zum weißen Zucker den man für die Fütterung der Hummel nehmt.Ist das der einfacher Zucker den es überall zu kaufen gibt oder gibt es Fachgeschäfte. Mit dem Fruchtzucker weiß ich bescheit und mit der Müschung für die Fütterung auch.

Gruß Uwe

Keusche Schmarotzerhummel (Psithyrus vestalis) Frank-BS 21.04.2009 20:25

Sind sie bei Euch auch schon?

Momentan kundschaften bei mir schon Exemplare der "Keuschen Schmarotzerhummel" (Psithyrus vestalis) die Nester aus.

Gruß
Frank.
beekarma - das tagebuch 2009 (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Re: Keusche Schmarotzerhummel (Psithyrus vestalis) Michel 21.04.2009 21:29

Hallo Frank,

bisher habe ich nur die Waldkuckuckshummel sichten können in diesem Jahr. Die häufigsten Kuckuckshummeln sind hier die Waldkuckuckshummel und die Felsenkuckuckshummel. Gerade letztere ist teilweise ein Problem, habe trotz Eingangsverengung schon oft Steinhummelnkolonien an diese Art verloren. Vor allem 2007 gingen fast alle Kolonien dadurch verloren!

Die Kuckuckshummeln sind teils so hartnäckig, dass sie kaum von ihrem Vorhaben abzuhalten sind. Selbst vorsichtige Berührungen stören sie nicht. Muss mal schauen, wie ich den Schutz meiner Kolonien dieses Jahr optimieren kann. Erstaunlich ist immer wieder, durch welche kleine Öffnungen die sich noch durchquetschen können...

Viele Grüße
Michel

Re: Re: Keusche Schmarotzerhummel (Psithyrus vestalis) Manfred 22.04.2009 08:08

Hallo ihr Beiden,

die Waldkuckuckshummel ist hier in Hamburg eine echte Plage und die Wiesenhummelpopulation leidet darunter. Bei mir wurden in den vergangenen Jahren alle Wiesenhummelnester übernommen und dieses Jahr habe ich auch bereits die ersten Exemplare gesehen. Die übrigen Kuckuckshummeln sind eher selten. Ich habe auch schon überlegt, den Eingang zu verengen, aber wie weit, die Weibchen der Waldkuckuckshummel sind ja nicht gerade groß?

Gruß aus HH
Manfred

Re: Re: Re: Keusche Schmarotzerhummel (Psithyrus vestalis) Harry 22.04.2009 09:22

Hallo Ihr drei,
interessant wäre es ob eine Kuckkuckshummel die Wachsmottenklappe auf bekommt. Bei mir konnte ich solche Beobachtungen nicht feststellen.
http://www.harry-abraham.homepage.t-online.de/Bilder%20Nistkastenbeschreibung/Schwegler1.JPG

Gruß Harry

Re: Re: Re: Keusche Schmarotzerhummel (Psithyrus vestalis) Michel 22.04.2009 21:20

Hallo Manfred,

ja, geht mir hier ähnlich. Diese Art und die Felsenkuckuckshummel machen zahlreiche Entwicklungen zunichte. Zumindest lässt die Waldkuckuckshummel die "echte" Königin hin und wieder am Leben, bei Steinhummel und Felsenkuckuckshummel gibt es das nicht. Hier scheitert nahezu immer die Steinhummelkönigin. Toleranz unter beiden Spezies ist hier nicht möglich.

Selbst die große Felsenkuckuckshummel hat sich in der Vergangenheit durch so manche Verengung gequetscht (und es gibt ja auch immer kleinere Modifikationen bei einer Art, die es dann eben doch schaffen). Wenn man den Eingang aber noch enger macht, bleiben Arbeiterinnen zum Teil mit Ihren Pollenhöschen hängen. Gerade eben bei der kleinen Waldkuckuckshummel gibt es kaum einen wirklich effektiven Schutz. Selbst Wachmottenklappen wurden teils schon geöffnet, da die Tiere sehr intensiv und hartnäckig den Eingang eines Kastens suchen, wenn sie einmal ein Nest geruchsmäßig entdeckt haben.

Ob man mit Heilpflanzenöl eventuell den Nestduft etwas verschleiern kann, wer weiß. Zumindest aber bei Wachsmotten hilft das ja nicht.

Viele Grüße
Michel

Re: Re: Re: Re: Keusche Schmarotzerhummel (Psithyrus vestalis) Angelika 22.04.2009 21:38

Hallo Michel,

vielleicht könnte Nelkenöl helfen. Das empfehle ich immer zum Vergrämen von suchenden Wespenköniginnen, die an ungünstiger Stelle nisten wollen. fg Angelika

Re: Keusche Schmarotzerhummel (Psithyrus vestalis) Angelika 22.04.2009 10:32
Bei mir ja, allerdings befinden sich die Königinnen hier noch in der Nestgründungsphase, die Hummeln erschienen später, die Kuckuckshummeln früher. fg Angelika
NEUE HUMMELSEITE Jürgen 22.04.2009 17:11

Hallo Hummelfreunde,

ich möchte euch hiermit mitteilen, dass ich eine neue Hummelseite ins Internet gestellt habe.

Diese Seite soll keine konkurrierende, sondern eine ergänzende Seite zu www.bombus.de sein.

Meine Hummelseite nennt sich www.hummelfreund.com .
Auf dieser Seite werden unter anderen Basteltipps gegeben, die jeder, mit etwas handwerklichem Geschick nachbauen kann.
Weiterhin sind viele für Hummelfreunde interessante Sachen zu sehen.

Link zu dieser Seite: http://www.hummelfreund.com/

Es grüsst Euch
Jürgen

Re: NEUE HUMMELSEITE Alex (Bombus-Admin) 22.04.2009 18:19

Hallo Jürgen

viel Glück mit Deiner neuen Seite und Glückwunsch zum gelungenen Webauftritt! Deine Anleitungen sind wirklich super - aber was soll ich mit zwei linken Daumen anfangen? :-)

Kannst Du nicht mal vorbeikommen und meinen eben zerbrochenen Schwegler-Kasten reparieren? So wie in Deiner bebilderten Anleitung? *grins*

Alles Gute

Alex

P.S.: Wer Hummelschutz (oder Websites dazu) als Konkurrenz versteht ist eh' verkehrt gewickelt! Obwohl ich ehrlich sagen muß, daß ich gerne so schöne Bauanleitungen auf meiner Seite hätte, hmmhmhh....
:-)

Re: Re: NEUE HUMMELSEITE Wilfried Paszkowski 25.04.2009 20:54

Heja Alex!

Rühre ein wenig Zement oder Mörtel an, streiche die Bruchstelle ein und lass anziehen. Es wird schon helfen; bei Nistkästen funktioniert es jedenfalls.
Pascha

Kannst Du nicht mal vorbeikommen und meinen eben zerbrochenen Schwegler-Kasten reparieren? So wie in Deiner bebilderten Anleitung? *grins*
Re: NEUE HUMMELSEITE Angelika 22.04.2009 22:17
Wow, eine schöne Seite. Mit Interesse habe ich gesehen, dass Du die Eingangslöcher mit Moos und Steinen "verzierst". Das werde ich auch ausprobieren. fg Angelika
"Hummeln sind die einzigen Insekten, die bei Regen fliegen können." Robert Jablko 22.04.2009 20:29

Genau das war die Aussage heute bei Galileo (Mi., 22.04.2009). Ist das wahr?

Re: "Hummeln sind die einzigen Insekten, die bei Regen fliegen können." Frank-BS 22.04.2009 22:22
Genau das war die Aussage heute bei Galileo (Mi., 22.04.2009). Ist das wahr?

Hummeln fliegen noch auf Nektar- und Pollensuche aus, wenn Honigbienen und Solitärbienen es wetterbedingt schon nicht mehr tun.

Aber z.B. Hornissen fliegen auch noch bei erstaunlich starkem Regen aus, wenn es sein muss. Das konnte ich schon häufig beobachten.
Also *fliegen* können die dann auch noch :-)

Insofern scheint die Aussage doch recht stark *vereinfacht* ;-)

Gruß
Frank.
beekarma - das tagebuch 2009 (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Re: Re: "Hummeln sind die einzigen Insekten, die bei Regen fliegen können." Michel 22.04.2009 22:58

Stimmt, das habe ich auch mehrfach beobachtet, auch bei recht kaltem und regnerischen Wetter fliegen Hornissen, obwohl sie teilweise recht matt wieder zurück kehren. Konnte man bei dem hier sehr kaltem September im Vorjahr gut beobachten.

Hummeln sind je nach Art mehr oder weniger robust. Gerade die Erdhummelköniginnen können noch bei sehr widrigen Bedingungen fliegen, dazu gehören auch Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt, Regen und starker Wind.

Viele Grüße
Michel

Re: Re: Re: "Hummeln sind die einzigen Insekten, die bei Regen fliegen können." Norbert W 23.04.2009 09:29

Daß Hummeln auch bei Regen unterwegs sind, kann ich durch meine Messungen untermauern. Am 17.4 war bei uns ein regnerischer Tag. Anhand der Graphik sieht man deutlich, daß die Hummel auch bei mittleren Schauern abfliegt.
Die Graphik ist unter www.hummelzucht.at / Hummelzucht / Erste Auswertungen Messnistkasten einsehbar. Die grünen Balken stehen für einen Ausflug; die braune Linie im oberen Bereich ist die Sonneneinstrahlung; die blaue Linie zeigt Niederschlag.

Interessant auch die enorme Flugleistung seit vorgestern nachmittag, offensichtlich stimuliert aufgrund Trachtüberangebot..

P.S. Gibt es in diesem Forum eine Möglichkeit Dateien einzustellen?

schönen Gruß;

Norbert W.

Re: Re: Re: Re: "Hummeln sind die einzigen Insekten, die bei Regen fliegen können." Alex (Bombus-Admin) 23.04.2009 09:57

Interessant Auswertung!

P.S. Gibt es in diesem Forum eine Möglichkeit Dateien einzustellen?

Indirekt: Du kannst keine hochladen, aber Du kannst auf Dateien verlinken, die sich im Internet befinden. Klicke dazu auf "Hilfe !", wenn Du einen Beitrag schreibst.

Hier ein Link auf Deine Auswertung:
Auswertung als PDF (externer Link, nicht mehr verfügbar)
(Um sowas einzufügen:
eckige Klammer auf, den Link, ein Leerzeichen, den Linktext, eckigeKlammer zu - Fertig.)

Alex

Re: Re: Re: Re: "Hummeln sind die einzigen Insekten, die bei Regen fliegen können." Harry 24.04.2009 09:10

Hallo Norbert,
gibt es eine Zeichnung oder Foto, wo und wie die Messfühler positioniert sind?

Gruß Harry

Re: Re: Re: Re: Re: "Hummeln sind die einzigen Insekten, die bei Regen fliegen können." Norbert W 24.04.2009 09:47

Hallo Harry;

Jürgen hat mich gebeten einige Fotos von meiner Installation für seine www.hummelfreund.de Seite zu geschickt. Er wird sie in den nächsten Tagen veröffentlichen..

Falls du danach noch mehr Details möchtest schicke ich sie gerne zu..

schönen Gruß;

Norbert.

Re: Re: "Hummeln sind die einzigen Insekten, die bei Regen fliegen können." Manfred 23.04.2009 10:53

Hallo,

ich vermute mal, dass hier mehre Dinge miteinander vermengt wurden. Bienen benötigen generell eine höhere Außentemperatur als Hummeln um überhaupt ausfliegen zu können. Bei Regen ist es normalerweise deutlich kälter, als bei gutem Wetter, so dass nicht unbedingt der Regen sondern die Kälte der Grund ist, warum Bienen nichtausfliegen.
Ohne Grund fliegen Hummeln übrigens bei Regen auch nicht aus. Wenn genug Nahrung vorhaden ist, bleiben auch Hummeln bei schlechten Wetter im Nest.´
In Skandinavien habe ich schon häufig beobachtet, dass sich Hummeln bei den berüchtigten Fjellregen einfach an eine Blüte klammern und den zuweilen mehrere Tage andauernden Regen dort regungslos abwarten um beim nächsten Sonnenstrahl die Sammelaktivität wieder aufnehmen.

Gruß aus HH
Manfred

Re: "Hummeln sind die einzigen Insekten, die bei Regen fliegen können." Angelika G. 24.04.2009 20:02
Genau das war die Aussage heute bei Galileo (Mi., 22.04.2009). Ist das wahr?

Hallo,

habe in diesem Jahr auch Abflug bei leichtem Regen gesehen.Im vorigen Jahr konnte ich einige Hummeln fotografieren,die tropfnass unter Kugeldisteln und anderen Blüten hingen.

Es grüßt
Angelika G.

Feldversuch gegen Wachsmotten - wer macht mit? Alex (Bombus-Admin) 23.04.2009 14:25

Hallo Hummelfreunde,

ich habe vor kurzem von einem erstaunlichen und schwer glaubhaften Mittel gegen Schädlinge erfahren. Vielleicht kennt es jemand genauer und kann dazu was sagen - hier meine Infos:

Klingt alles etwas "seltsam" - aber einen Versuch wäre es wert. Es handelt sich um ein Verfahren nach Rudolf Steiner:

Angeblich kann man seinen Garten vor Schnecken schützen, wenn man Schneckenleichen trocknet und sammelt. Diese trockenen Schnecken verbrennt man auf einem Holzfeuer. Die daraus gewonnene Asche (Holz- mit Schneckenasche) verreibt man nun gründlich.

Diese Asche auf den Garten gestreut soll vor Schnecken schützen.

Man kann diese Asche auch noch nach homöopathischen Verfahren potenzieren, also 1 Teil Schneckenasche mit 9 Teile Holzasche mischen, gründlich verreiben, und man hat eine D1. Damit dieses Spiel nochmal machen = D2 etc.etc.

Ob das Ganze bei einer bestimmten Mondphase zu machen ist weiß ich nicht.
Ob es wirkt, weiß ich auch nicht - werde es aber ausprobieren.

Nun aber meine Idee: was mit Schnecken klappt sollte mit Wachsmotten auch klappen.
Daher mein Aufruf an alle die offen für "verrückte" Ideen sind:

Wer in diesem Jahr Wachsmotten hat, diese bitte sammeln und nach obigem Verfahren verarbeiten.
Die Asche dann in und um das Hummelnest streuen - vielleicht auch etwas für nächstes Jahr aufbewahren.
Und dann beobachten: hilfts wirklich???

Im Herbst könnten wir dann hier im Forum berichten, wie's gelaufen ist...
Wer macht mit?

Alles Gute,
Alex

Feldversuch gegen Wachsmotten - wer macht mit? Anne 20.07.2011 18:33

Hallo Alex,

bin beim googeln auf deinen Thread gestoßen, weil ein Freund (aus Frankreich, bio-Dynamischer Landbau) mir genau den Tip gegeben hat zum endgültigen Vertreiben von - in unserem Fall - Lebensmittelmotten. Er sammelt fleißig und ich fang gerade damit an...

Darf ich fragen, wie deine Erfahrungen dann waren?

Das "Reden mit dem Mottenwesen" hats bis jetzt nicht gebracht - vielleicht, weil ich auch viel abwesend bin und dann denken die frechen Motten, sie dürfen wiederkommen...

Würd mich über deine Nachricht freuen.

Liebe Grüße

Anne

Hallo Hummelfreunde,

ich habe vor kurzem von einem erstaunlichen und schwer glaubhaften Mittel gegen Schädlinge erfahren. Vielleicht kennt es jemand genauer und kann dazu was sagen - hier meine Infos:

Klingt alles etwas "seltsam" - aber einen Versuch wäre es wert. Es handelt sich um ein Verfahren nach Rudolf Steiner:

Angeblich kann man seinen Garten vor Schnecken schützen, wenn man Schneckenleichen trocknet und sammelt. Diese trockenen Schnecken verbrennt man auf einem Holzfeuer. Die daraus gewonnene Asche (Holz- mit Schneckenasche) verreibt man nun gründlich.

Diese Asche auf den Garten gestreut soll vor Schnecken schützen.

Man kann diese Asche auch noch nach homöopathischen Verfahren potenzieren, also 1 Teil Schneckenasche mit 9 Teile Holzasche mischen, gründlich verreiben, und man hat eine D1. Damit dieses Spiel nochmal machen = D2 etc.etc.

Ob das Ganze bei einer bestimmten Mondphase zu machen ist weiß ich nicht.
Ob es wirkt, weiß ich auch nicht - werde es aber ausprobieren.

Nun aber meine Idee: was mit Schnecken klappt sollte mit Wachsmotten auch klappen.
Daher mein Aufruf an alle die offen für "verrückte" Ideen sind:

Wer in diesem Jahr Wachsmotten hat, diese bitte sammeln und nach obigem Verfahren verarbeiten.
Die Asche dann in und um das Hummelnest streuen - vielleicht auch etwas für nächstes Jahr aufbewahren.
Und dann beobachten: hilfts wirklich???

Im Herbst könnten wir dann hier im Forum berichten, wie's gelaufen ist...
Wer macht mit?

Alles Gute,
Alex
Skepsis Dennis 20.07.2011 22:20

Hallo Alex,

ich hatte gehofft, den Namen "Steiner" hier im Hummelforum nie lesen zu müssen.

Biologisch-dynamische Landwirtschaft muss man in den Kanon der Steiner'schen Esoterik einordnen, nichts mehr als das ist es (Esoterik). Eine Glaubensrichtung und Herr S. war der Prophet dieser Weltanschauung.

Wissenschaftlich - sofern man seinen Lehren das Prädikat überhaupt verleihen darf - ist das Stand der 1910/20er Jahre und geprägt von den Vorstellungen seiner Zeit. Wer wie Herr S. von sich in Anspruch nimmt, seine (einzig wahren) Erkenntnisse über Hellsicht erlangt zu haben, den kann man schwerlich als Wissenschaftler oder seine Lehren als wissenschaftlich bezeichnen - und im 21. Jahrhundert sollte man so was eigentlich nur noch belächeln oder als Stoff für Filme verwenden.

Zurück zum Thema:
Das mit den Schnecken klingt ja eklig ... verbrennen, verreiben ... der Steiner hatte einfach zu viel freie Zeit - merkt man auch an der durchaus enormen Menge der von ihm verfasster Bücher zu nahezu jedem Thema, u.a. halt auch Landwirtschaft.

Schlägt in die Homöopathie-Schiene und entsprechend gilt da auch das, was man zur Homöopathie allgemein gilt: Funktioniert nicht, weil es nicht funktionieren kann (Link (externer Link, nicht mehr verfügbar)).

Aber immerhin schadet es den Hummeln auch nicht, wenn du die zerstoßenen Wachsmotten im Nest verteilst. Helfen wirds ihnen gegen die Wachsmotten aber auch nicht.

Viele skeptische Grüße,
Dennis

Skepsis Alex 21.07.2011 12:40

Hallo Dennis,

ich hatte gehofft, den Namen "Steiner" hier im Hummelforum nie lesen zu müssen.

Musst Du nicht - Du kannst gerne die Augen zumachen *g*
Es sei Dir unbenommen etwas anzunehmen oder abzulehnen. Gut, wenn man eine eigene Meinung hat. Sofern es wirklich die Eigene ist.

Man kann auch gerne zu der Gruppe gehören, die -in Unkenntnis der Zusammenhänge- sinnlose Homöopathie-Selbstversuche machen und dabei Mützen auf dem Kopf tragen, auf denen steht "Da ist nichts drin". Was ich in dem Fall sogar wörtlich nehme, bezogen auf den jeweiligen Kopf.

Was ich aber gerade von Hummelfreunden erwarte ist eine gewissen Offenheit. Wir Hummelfreunde werden ja auch oft genug als Spinner betrachtet. Da sollte man -allein schon aus eigener Erfahrung- bereit sein, unkonventionelles selbst zu erproben.

Aber was solls - ich habe mir das "missionieren" abgewöhnt. Was Naturschutz und Hummeln angeht genau so wie bezüglich anderer, scheinbar "verrückten" Themen.

Alex

Skepsis - Kurze Erläuterung Dennis 21.07.2011 21:49

Hallo Alex,

Musst Du nicht - Du kannst gerne die Augen zumachen *g*

Die Idee ist gar nicht mal schlecht. ;)
Außerdem hab ich gar nicht gesehen, dass dein Startbeitrag schon 2 Jahre alt ist, sonst hätte ich auf die "alte Schwarte" gar nicht geantwortet.

Was ich aber gerade von Hummelfreunden erwarte ist eine gewissen Offenheit. Wir
Hummelfreunde werden ja auch oft genug als Spinner betrachtet. Da sollte man -allein
schon aus eigener Erfahrung- bereit sein, unkonventionelles selbst zu erproben.

Aber ich muss ja nicht einen draufsetzen, indem ich zum Hummel- noch das Esoterik-Spinner draufsetze. ;)
Nein, mal im Ernst, das sind zwei ganz verschiedene Paar Schuhe. Nur weil ich Hummelfreund ist, möchte ich mich nicht in eine New-Age-Ecke drängen lassen, weil das beides überhaupt nichts miteinander zu tun hat.
Allerdings habe ich bemerkt, dass in der Öko-Bewegung teilweise vieles von diesen "verrückten" Themen (dein O-Ton) gelebt wird, ich vermute hier auch u.a. einen Grund, warum jene Bewegung in der breiten Öffentlichkeit bislang nicht groß Fuß fassen könnte ... allerdings scheint da seit einigen Jahren ein Umdenken stattzufinden, das m.M.n. aber mit der Ent-Esoterisierung dieser Bewegung zu tun hat. Aber ich gerate ins philosophieren ... man verzeihe mir. ;)

Aber was solls - ich habe mir das "missionieren" abgewöhnt. Was Naturschutz und
Hummeln angeht genau so wie bezüglich anderer, scheinbar "verrückten" Themen.

Klingt irgendwie, als ob du diesbezüglich frustrierst wärst?

Missionieren möchte ich niemanden ... aber bin immer bereit, in meinem Umfeld über Hummeln und Bienen zu informieren (und schleichend sind kommen da auch die Wespen dazu), ganz sachlich, nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Und da hat alles pseudo-wissenschaftliche m.M.n. nichts zu suchen - das nämlich wäre kontraproduktiv und würde mir sicherlich nur Kopfschütteln einbringen und meinem Anliegen ("Hummelschutz") einen Bärendienst erweisen.

Muss natürlich jeder für sich entscheiden, ob und wie er mit dieser ungewöhnlichen Freizeitbeschäftigung - Hummelhaltung - in die Öffentlichkeit geht und entsprechend auch die Konsequenzen tragen.

Ich für meinen Teil finde, ich bin mit meinem Ansatz bisher ganz gut gefahren.
Hat immerhin schon dazu geführt, dass ich z.B. im Kleingartenverein um die Lösung eines "Wespennestproblems" gebeten worden bin, dass man überhaupt an mich herantrat, empfand ich schon als Fortschritt - so hat das Nest dank einer Umsiedelung überlebt (denn die Alternativen des Vereins wären Kammerjäger oder Paral-Selbst-Anwendungs-Versuche gewesen).

Viele Grüße,
Dennis

Zustimmung Michel 21.07.2011 23:24

Hallo Dennis,

schön geschrieben, kann dir nur zustimmen, denke genauso darüber. Hummelhaltung heißt ja nicht, dass ich unmittelbar empfänglich für unwissenschaftlich, fragwürdige Handlungsweisen sein muss.

Ich halte nicht viel von der Idee mit der Verwendung verbrannter Motten bzw. sehe da keine Erfolgsaussichten. Genauso gut könnte man verbrannte Fliegen da reinlegen, macht ja nach dem Verbrennen keinen großen Unterschied mehr, was das mal war ursprünglich. Der Motte wird es genauso egal sein, sie lässt sich ja auch nicht von toten Artgenossen im Eingangsbereich, welche Wächterinnen am Eindringen gehindert haben, abschrecken.

Viel effizienter ist das Aufhängen eines Hornissenkastens oder Fledermauskastens in der Nähe. Bei erfolgter Besiedlung dezimieren beide als nachtaktive Jäger den Wachsmottenbestand...

Zudem sehe ich in der Wachsmotte ohnehin keine wirkliche Gefahr für Hummeln, aber das habe ich ja hier schon mehrfach geschrieben und begründet.

Vg,
Michel

Zustimmung Alex 22.07.2011 12:02

Hallo Michael,

Ich halte nicht viel von der Idee mit der Verwendung verbrannter Motten bzw. sehe da keine
Erfolgsaussichten. Genauso gut könnte man verbrannte Fliegen da reinlegen, macht ja nach dem
Verbrennen keinen großen Unterschied mehr, was das mal war ursprünglich. Der Motte wird es
genauso egal sein, sie lässt sich ja auch nicht von toten Artgenossen im Eingangsbereich, welche
Wächterinnen am Eindringen gehindert haben, abschrecken.

Du hast Dich mit der dahinter steckenden Theorie von Steiner beschäftigt?

Viel effizienter ist das Aufhängen eines Hornissenkastens oder Fledermauskastens in der Nähe. Bei
erfolgter Besiedlung dezimieren beide als nachtaktive Jäger den Wachsmottenbestand...

Das wäre natürlich noch besser: ein Ungleichgewicht durch Schaffung eines Gleichgewichts beseitigen. Da stimme ich Dir 100%ig zu :-)

Zudem sehe ich in der Wachsmotte ohnehin keine wirkliche Gefahr für Hummeln, aber das habe ich
ja hier schon mehrfach geschrieben und begründet.

Damit bewegst Du Dich aber auch ein wenig außerhalb der allgemein gültigen Meinung unter Hummelfreunden, oder? Böööse!! *nicht-ganz-ernst-gemeint*

Alex

Skepsis - Kurze Erläuterung Alex 22.07.2011 11:56

Hallo Dennis,

Was ich aber gerade von Hummelfreunden erwarte ist eine gewissen Offenheit. Wir
Hummelfreunde werden ja auch oft genug als Spinner betrachtet. Da sollte man -allein
schon aus eigener Erfahrung- bereit sein, unkonventionelles selbst zu erproben.

Aber ich muss ja nicht einen draufsetzen, indem ich zum Hummel- noch das Esoterik-Spinner draufsetze. ;)

Naja, wenn Du es so sehen möchtest....
Ich war der irrigen Meinung, wenn jemand für so verrückte Sachen wie Hummelhaltung offen ist, hat er auch zu anderen Themen eine experimentierfreudige Einstellung. Und lehnt nicht einfach irgendetwas, womit er sich noch nicht beschäftigt hat, pauschal ab.

Und was Homöopathie mit Esoterik zu tun haben soll, habe ich noch nie verstanden. Das sind zwei ganz unterschiedliche Paar Schuhe.

Klingt irgendwie, als ob du diesbezüglich frustrierst wärst?

Ja. Seit 25 Jahren beschäftige ich mich mit Hummeln. Und jedes Jahr werden es weniger, jedes Jahr wird mehr und mehr Umwelt zerstört. Und kaum einer sieht es. Das frustiert mich sehr.

Und da hat alles pseudo-wissenschaftliche m.M.n. nichts zu suchen - das nämlich wäre
kontraproduktiv und würde mir sicherlich nur Kopfschütteln einbringen und meinem Anliegen
"Hummelschutz") einen Bärendienst erweisen.

Also ist nur erlaubt was dem Mainstream entspricht? Nein danke - mit mir nicht. Mein Geist ist frei und ich lasse ihn wandern wo er will. Und wenn mir jemand eine Methode zeigt wie man mit Woodoo Wachsmotten vertreiben kann - dann probiere ich das glatt aus! Und erst DANACH erlaube ich mir eine Meinung dazu zu haben...

Eine offene Geisteshaltung - mehr will ich ja gar nicht...

Alex

Feldversuch gegen Wachsmotten - wer macht mit? Alex 21.07.2011 12:27

Hallo Anna,

der Beitrag, den Du hier ausgegraben hast, ist schon 2 Jahre alt.
Leider hat damals keiner "angebissen" sondern es kamen nur abschätzige Bemerkungen darüber, das nicht funktionieren kann was nicht funktionieren darf.

Also kann ich nur meine eigenen Erfahrungen berichten. Ich habe die erwähnte Methode noch nicht angewendet, da ich damals keine Hummeln hatte und auch keine Wachsmotten. Aber ich habe ein homöopathisches Mittel gegen Schnecken eingesetzt, das auf einem ähnlichem Prinzip basiert. Helix Tosta in D6, aufgelöst in Wasser, Pflanzen damit begießen.

Wir haben in dieser Zeit kaum Schnecken gehabt. Daher habe ich das Mittel nicht weiter angewendet - aber durch den vielen Regen kommen die Biester wieder. Da werde ich bald mal wieder damit gießen.

Ich kann auch sagen daß Homöopathie bei Pflanzen recht gut funktioniert. So haben meine Tomaten in diesem Jahr wieder die Braunfäule (Pilz). Die ersten Blätter wurden schon braun und normalerweise kann man da gar nichts mehr machen. Aber nach einer Gabe Thuja C 30 (in Wasser, damit gießen) konnte ich den Befall zumindest stoppen!

Es lohnt sich also in jedem Fall, offenen Geistes und bereit für Experimente durchs Leben zu gehen. Versuche es mit den Motten! Ich bin da recht zuversichtlich. Google mal nach Körblersche Zeichen, das wäre auch einen Versuch wert (und damit werden jetzt wohl endgültig alle mitlesenden und skeptischen Hummelfreunde am Lachkrampf sterben).

Versuch macht kluch - oder so :-)

Wäre schön, wenn Du uns mal berichtest, wie es Dir mit dieser oder anderen Methoden ergeht!

Alles Gute,

Alex

Feldversuch gegen Wachsmotten - wer macht mit? Karin C. 21.07.2011 15:12

Hallo Alex, finde die Idee mit der Wachsmottenbekäpfung sehr gut. Beschäftige mich seit 20 Jahren mit Homöopathie-auch beruflich-und habe außer bei mir, bei Haustieren und Pflanzen gute Erfahrungen damit gemacht.Homöopathie ist keine Esoterik oder Glaubenssache.In den Medien wird es oft in diese Schublade eingeordnetund manche Leute babbeln es nach.Das Prinzip der Homöopathie ist Ähnliches mit Ähnlichem heilen.Ich mache auf jeden Fall mit. Gruss Karin C.

Feldversuch gegen Wachsmotten - wer macht mit? Alex 22.07.2011 11:58

Hallo Karin,

danke für die Zustimmung :-)
Was machst Du beruflich?

Warum nur sind es meist die Frauen, die offener sind?
Das werde ich auch nie kapieren...

Alex

Feldversuch gegen Wachsmotten - wer macht mit? Karin C. 28.07.2011 18:45

Hallo Alex, bin Kinderkrankenschwester von Beruf und arbeite in der häuslichen Pflege. Warum Frauen aufgeschlossener sind,kann ich Dir auch nicht sagen. Man sollte Dinge einfach ausprobieren ,bevor man sie bewertet, und die Wissenschaft nicht so hoch hängen. Gruss Karin

Feldversuch gegen Wachsmotten - wer macht mit? - nur mit Mondphasen elementarfee 08.06.2012 22:20

Hallo Hummelforum,

bin mal bei euch reingesurft. Rudolf Steiner als Begründer des bio-dynamischen Landbaus hat die Veraschungsmethode aus Eingeweihtenwissen wieder ins menschlische Tagesbewusstsein gebracht. Das Prinzip ist Mercurius, sulfur, sal nach Paracelsus. R.S weißt auch daraufhin, dass diese Methode mit Respekt vor der Schöpfungsweisheit angewendet werden sollte. Die Mondphasen müssen auf jeden Fall berücksichtigt werden, da dies durch die astrale Ebene der jeweiligen Tiergruppenseele wirkt. Dazu kommt noch die Kombination mit einer entsprechenden Planetenkonjunktion: z.B. Venus im Skorpion bei Bekämpfung einer Mäuseplage, d.h. hierfür wird Venus (Fruchtbarkeit) von den Todeskräften (Skorpion) unterdrückt, wenn Veraschung Mäusefell + Potenzierung bei dieser Hochkonjunktion vorgenommen wird, und Wirkung tritt in den darauffolgenden Jahren ein. Das Mäusebeispl. gilt aber nur für Wirbeltiere. Für Insekten gelten andere Mond/Planetenkonstellationen, d.h. der Tierkreis im ersten Halbjahr, Frühjahr bis Sommerbeginn, und das ganze Tier zur Verbrennung.

Hallo Alex,

bin beim googeln auf deinen Thread gestoßen, weil ein Freund (aus Frankreich, bio-Dynamischer Landbau) mir genau den Tip gegeben hat zum endgültigen Vertreiben von - in unserem Fall - Lebensmittelmotten. Er sammelt fleißig und ich fang gerade damit an...

Darf ich fragen, wie deine Erfahrungen dann waren?

Das "Reden mit dem Mottenwesen" hats bis jetzt nicht gebracht - vielleicht, weil ich auch viel abwesend bin und dann denken die frechen Motten, sie dürfen wiederkommen...

Würd mich über deine Nachricht freuen.

Liebe Grüße

Anne

Hallo Hummelfreunde,

ich habe vor kurzem von einem erstaunlichen und schwer glaubhaften Mittel gegen Schädlinge erfahren. Vielleicht kennt es jemand genauer und kann dazu was sagen - hier meine Infos:

Klingt alles etwas "seltsam" - aber einen Versuch wäre es wert. Es handelt sich um ein Verfahren nach Rudolf Steiner:

Angeblich kann man seinen Garten vor Schnecken schützen, wenn man Schneckenleichen trocknet und sammelt. Diese trockenen Schnecken verbrennt man auf einem Holzfeuer. Die daraus gewonnene Asche (Holz- mit Schneckenasche) verreibt man nun gründlich.

Diese Asche auf den Garten gestreut soll vor Schnecken schützen.

Man kann diese Asche auch noch nach homöopathischen Verfahren potenzieren, also 1 Teil Schneckenasche mit 9 Teile Holzasche mischen, gründlich verreiben, und man hat eine D1. Damit dieses Spiel nochmal machen = D2 etc.etc.

Ob das Ganze bei einer bestimmten Mondphase zu machen ist weiß ich nicht.
Ob es wirkt, weiß ich auch nicht - werde es aber ausprobieren.

Nun aber meine Idee: was mit Schnecken klappt sollte mit Wachsmotten auch klappen.
Daher mein Aufruf an alle die offen für "verrückte" Ideen sind:

Wer in diesem Jahr Wachsmotten hat, diese bitte sammeln und nach obigem Verfahren verarbeiten.
Die Asche dann in und um das Hummelnest streuen - vielleicht auch etwas für nächstes Jahr aufbewahren.
Und dann beobachten: hilfts wirklich???

Im Herbst könnten wir dann hier im Forum berichten, wie's gelaufen ist...
Wer macht mit?

Alles Gute,
Alex
Feldversuch gegen Wachsmotten - wer macht mit? - nur mit Mondphasen Dennis 09.06.2012 13:11
Hallo Hummelforum,

bin mal bei euch reingesurft. Rudolf Steiner als Begründer des bio-dynamischen Landbaus hat die
Veraschungsmethode aus Eingeweihtenwissen wieder ins menschlische Tagesbewusstsein
gebracht. Das Prinzip ist Mercurius, sulfur, sal nach Paracelsus. R.S weißt auch daraufhin, dass
diese Methode mit Respekt vor der Schöpfungsweisheit angewendet werden sollte. Die
Mondphasen müssen auf jeden Fall berücksichtigt werden, da dies durch die astrale Ebene der
jeweiligen Tiergruppenseele wirkt. Dazu kommt noch die Kombination mit einer entsprechenden
Planetenkonjunktion: z.B. Venus im Skorpion bei Bekämpfung einer Mäuseplage, d.h. hierfür wird
Venus (Fruchtbarkeit) von den Todeskräften (Skorpion) unterdrückt, wenn Veraschung Mäusefell +
Potenzierung bei dieser Hochkonjunktion vorgenommen wird, und Wirkung tritt in den
darauffolgenden Jahren ein. Das Mäusebeispl. gilt aber nur für Wirbeltiere. Für Insekten gelten
andere Mond/Planetenkonstellationen, d.h. der Tierkreis im ersten Halbjahr, Frühjahr bis
Sommerbeginn, und das ganze Tier zur Verbrennung.

Außerdem sollte hierbei nicht vergessen werden, die Verarschungszeremonie nur im vollständig entkleideten Zustand durchzuführen und sich dabei im Sonnenlauf 12x um die eigene Achse zu drehen (Achtung: Nur, wenn Merkur in Konjunktion mit Jupiter, falls Merkur in Konjunktion mit Saturn und Pluto, dann nur "gegen" den Sonnenlauf drehen, sonst funktioniert es nicht).

Wichtig ist es auch, dabei die Hummeln stets in die Zeremonie mit einzubeziehen, d.h. ihnen die Wirkung und nächsten Vorgehensschritte eurhymthmisch - auch auf der Ebene des Astralleibs - zu übermitteln. So werden die Hummeln auch dazu animiert, selbst aktiv Wachsmottenlarven zu bekämpfen, die sich schon im Nest befinden! Auch danach immer mit den Hummeln per Astralprojektion in Kontakt bleiben.

Aber das ganze natürlich immer nur mit den Mondphasen! Dann klappts auch mit der Wachsmottenbekämpfung.

Viele astrale Grüße
Dennis

Nachgefragt Christian 21.07.2011 16:14

Hi Alex,
im Frühjahr hast Du doch auch schon was Homöopathisches ausprobiert. Ist das was geworden? Verbrennst Du die Motten restlos? Weil dann bleibt ja ganz normale Asche übrig. Mal derb ausgedrückt: Muss es nach verkohlten Leichen riechen?
Bei der Homöopathie werden ja auch Pflanzen verwendet, die haben ja Arzeneistoffe. Heuer hab ichs mit Lavendel versucht, das hat die Motten aber null gestört.

Dir und denen die es versuchen- viel Erfolg.

Christian

Nachgefragt Alex 22.07.2011 11:48

Hallo Christian,

mein Homöopathie-Versuch wurde leider nichts, weil die Königin nicht mehr zurückkehrte. :-(

Man muß hier allerdings unterscheiden: ein Verfahren ist nach Steiner ("Veraschung" genannt, bitte nur EIN R verwenden...) und das andere Verfahren ist homöopathisch.

Bei der Veraschung werden die Motten bzw. Larven komplett verbrannt, es soll nur Asche übrig bleiben. Das mischt man mit Wasser und gießt es. Soll bei Schnecken gut wirken. Warum also nicht bei Motten?

In der Homöopathie erzeugt man erst eine Urtinktur, also bei Pflanzen z.B. Presssaft. Ich habe Wachsmottenlarven in Alkohol gelegt und einen Auszug erzeugt.
Im nächsten Schritt wird der abgefilterte Alkohl nach homnöopathischen Verfahren potenziert. Also das, was man gemeinhin als Verdünnung bezeichnet. Aber inklusive Dynamisierung, d.h. man schlägt die Flasche auf ein Lederkissen etc. so erzeugt man die verschiedenen Potzenzen D1, D2, ... D6 etc.

Helix tosta D6 ist z.B. ein Mittel, das ich diesen Sommer gegen Schnecken mit gutem Erfolg getestet habe. Warum soll sowas also nicht mit Motten funktionieren?

Das dritte von Dir angesprochene Verfahren (Lavendelöl) hat nichts mit Homöopathie zu tun sondern ist ein pflanzliches Mittel. (Homöopathie wird oft fälschlicher Weise als pflanzlich bezeichnet). Du verwendest das Öl pur, ohne Verdünnung. Hier kommt nur die rein physikalische Wirkung zum Tragen, also das, was man im allgemeinen als "wissenschaftlich nachweisbar" bezeichnet.

In den o.g. Verfahren kommen andere, wissenschaftlich noch nicht nachweisbare Energien ins Spiel. Man verläßt die physikalische Ebene und begibt sich mehr in eine energetische Ebene. Die Wirkung läßt sich daher physikalisch auch nicht nachweisen. Das "energetische" kann mich so vorstellen: es ist jene Kraft, die uns am Leben erhält. Das, was unser Bewußtsein ausmacht.

Das auch für mich nichts mit Esoterik zu tun. Es geht hier nicht um Jenseits, Kontakt zu Verstorbenen etc. Es ist schlicht und einfach ein erweitertes Weltbild, das wissenschaftlich noch nicht anerkannt ist.

Ich würde gerne mit jenen, die das alles so abfällig abtun (Aktion 10:23 etc.) gerne mal einen Feldversuch der anderen Art machen! 2 Wochen lang täglich einmal ein Globuli in C 30 einnehmen und der Arme würde die schönste Mittelprüfung durchmachen *g*

Naja, jetzt bin ich aber weit weg vom Thema meines eigenen Forums - und man möchte hier ja wohl offensichtlich doch mehr beim Thema Hummeln bleiben.

Alles Gute,

Alex

Was ist das für eine Hummel? Frauke Jäschke 23.04.2009 17:45

Ich habe eine Hummelsorte im Garten, die ich bei den Bilder von Bombus nicht finden kann. Sie hat oberhalb der Flügel, am Kopf keinen Pelz, nur unterhalb der Flügel sieht sie genau wie eine Erdhummel aus, würde mich schon interessieren ob es eine ist, habe ein Foto gemacht, kann es aber hier nicht hochladen. Sie ist doppelt so groß wie eine Biene.Würde mich über eine Antwort sehr freuen.
Frauke

Eichelhäher Harry 24.04.2009 07:32

Hallo Hummelfreunde,
eine besondere Geschichte hab ich vergangene Woche mit einem Eichelhäher erlebt. Erst freute ich mich über die Zutraulichkeit dieses schönen Vogels, aber als er sich dann über meine Hummelköniginnen und Wildbienen hermachte, fand ich es nicht mehr soooo toll. Wer die Geschichte lesen möchte, kann sich diese Seite ja mal anschauen.

http://www.harry-abraham.homepage.t-online.de/Eichelhaeher.html

Gruß Harry

Re: Eichelhäher Angelika 24.04.2009 22:51
Na, das ist ja ein Erlebnis! Lustig und schade zugleich. Vielleicht stammt er ja aus einer Handaufzucht, da er so zahm war. Ein schönes Tier. lg Angelika
Re: Re: Eichelhäher Harry 25.04.2009 19:51

Hallo Angelika,

vermute auch das es eine ausgewilderte Handaufzucht war.
Heute sind die ersten Arbeiterinnen der dunklen Erdhummel ausgeflogen und sammeln fleißig Pollen.

lg. Harry