Beiträge aus 2009

Grashummel Bombus ruderarius Andreas 07.04.2009 21:25

Hallo Hummelfreunde,
in meinem Garten fliegen seit vier Tagen mehrere Grashummeln "Bombus ruderarius" (sehen wie kleine Steinhummeln aus) und knappern an meiner Stachelbeere, deren Blüten noch nicht offen sind.
Zwei haben bisher nach einem Nest gesucht und ich versuchte sie in einem Hummelhaus anzusiedeln, doch sie flogen nach ca. 15 Minuten auf und davon.
Meine Frage nun an die erfahrenen Bombologen hier auf der Seite, sie
sind Nestbauer, kann man die überhaupt ansiedeln?
Hat es Jemand schon geschafft?
Sie ist selten und deshalb würde ich ihr es gerne ermöglichen ein Nest bei mir zu bauen.
Zwei dunkle Erdhummeln und eine Ackerhummel haben schon bei mir Quartier bezogen, vielleicht klappt es noch mit einer Steinhummel, oder anderen Hummeln.
Es währe schön wenn mir Jemand weiterhelfen könnte in Sachen Bombus ruderarius.
Danke an alle die Antworten - Andreas aus Leipzig

Re: Grashummel Bombus ruderarius Harry 07.04.2009 21:57

Hallo Andreas,
ich gehe mal davon aus das Du ein Spezialist in Sachen Hummeln bist. Mir würde es schwer fallen im Flug eine Bombus ruderarius zu bestimmen.
Sie wird ja sehr schnell mit einer Steinhummel (Bombus lapidarius) oder
Wiesenhummel (Bombus pratorum) verwechselt, da es noch einige Farbvarianten der Grashummel gibt. Sie steht auf der roten Liste der Kategorie 3 und ist selten geworden wie Du schon sagst. Ein absoluter Kastenbrüter ist sie auch nicht. Ist das Umfeld für die Grashummel bei Dir vorhanden? Blühende Wiesen und offene Landschaften? Besiedelte Gebiete scheinen für sie nichts zu sein.
Wünsche Dir trotzdem viel Erfolg

Viele Grüße
Harry

Re: Re: Grashummel Bombus ruderarius Andreas 08.04.2009 06:57
Hallo Andreas,
ich gehe mal davon aus das Du ein Spezialist in Sachen Hummeln bist. Mir würde es schwer fallen im Flug eine Bombus ruderarius zu bestimmen.
Sie wird ja sehr schnell mit einer Steinhummel (Bombus lapidarius) oder
Wiesenhummel (Bombus pratorum) verwechselt, da es noch einige Farbvarianten der Grashummel gibt. Sie steht auf der roten Liste der Kategorie 3 und ist selten geworden wie Du schon sagst. Ein absoluter Kastenbrüter ist sie auch nicht. Ist das Umfeld für die Grashummel bei Dir vorhanden? Blühende Wiesen und offene Landschaften? Besiedelte Gebiete scheinen für sie nichts zu sein.
Wünsche Dir trotzdem viel Erfolg

Viele Grüße
Harry

Hallo Harry, hallo Micha,
also als Experte würde ich mich selber nicht einstufen, wer ist denn das schon wirklich, man bildet sich doch immer weiter.
Mein Garten liegt zwischen einem Friedhof und einer alten Siedlung, viel Grün und Ruhe.
Die Ruderarius kann man bei den Versuch, die ungeöffnetet Blüten der Stachelbeere zu bearbeiten, gut und lange beobachten, ist eigentlich unverkennbar durch Größe und Färbung, wie gesagt, wie eine kleine runde Steinhummel.
Ich versuche mal ein paar Fotos zu machen, vergesse bloß immer die Knippse mit in den Garten zu nehmen, fotographieren ist nicht gerade mein Hobby, aber eigentlich sieht sie so aus wie auf jeder Hummelseite abgebildet.
Was mir aufgefallen ist das verhältnismäßige laute Summen, obwohl sie ja nicht sehr groß ist.
Da sie sehr selten ist, würde ich ihr ja gerne eine Unterkunft bieten, deshalb ja meine Frage an die Spezialisten die es schon geschafft haben, wenn überhaupt.
Viele Grüße - Andreas aus Leipzig

Re: Re: Re: Grashummel Bombus ruderarius Christian F. 08.04.2009 10:35

Hallo Andreas,
Welche Farbe haben die seitlichen Haare am dritten (hinteren Beinpaar)?

Grüße,
Christian

Re: Re: Re: Re: Grashummel Bombus ruderarius Andreas 08.04.2009 21:05
Hallo Andreas,
Welche Farbe haben die seitlichen Haare am dritten (hinteren Beinpaar)?

Grüße,
Christian

Hallo Christian,
die gesamte Behaarung ist dunkel, bis auf das leicht rötlich-orange Ende.
Heute war Eine dabei, die war an den hinteren 5-6. Tergiten rötlich bis leicht ins gelbliche.
Die Behaarung an den letzten Beinen also Schienen, sind ganz leicht rötlichgelb (leichter Schimmer), man könnte den Eindruck haben, es sind schon Pollen abgestrichen.
Einfach eine sehr schöne Hummel, auch vom Körperbau schön rund, nicht so länglich wie die Steinhummel.
Habe es Heute wieder versucht, nebenbei noch eine Steinhummel, aber beide konnte ich nicht von den Vorzügen einenes Hummelhauses überzeugen, aber vielleicht lag es auch an den aufziehenden Gewitterwolken.
Ich werde mal am Freitag die Tipps von Manfred berücksichtigen, vielleicht habe ich dann mehr Glück.
Viele Grüße - Andreas aus Leipzig

rote Haare Christian F. 09.04.2009 10:09
die gesamte Behaarung ist dunkel, bis auf das leicht rötlich-orange Ende.
Heute war Eine dabei, die war an den hinteren 5-6. Tergiten rötlich bis leicht ins gelbliche.
Die Behaarung an den letzten Beinen also Schienen, sind ganz leicht rötlichgelb (leichter Schimmer), man könnte den Eindruck haben, es sind schon Pollen abgestrichen.

Hallo,
deine Beschreibung würde schon passen. Die Behaarung am dritten Beinpaar muss deutlich rot sein. Wenn dies der Fall ist, handelt es sich zweifelsfrei um Grashummeln (unter diesen Bedingungen.)

Viel Glück beim Ansiedeln und erzähl von deinen Versuchen,
Christian

Re: rote Haare Johann Neumayer 20.04.2009 15:50

Die Beschreibung würde schon passen, wenn´s nicht doch eine dunkle pratorum ist. Ich habe noch nie eine ruderarius auf Stachelbeeren gesehen, sehr wohl aber ganz regelmäßig B. pratorum, manchmal auch ohne oder mit sehr spärlichen gelben Binden. B. ruderarius hat nämlich einen relativ langen Rüssel und besucht bevorzugt langröhrige Blüten wie Klee, Lungenkraut, Taubnessel... Und: B. pratorum hat auch Körbchenhaare mit roten Spitzen.
Aber nichts ist unmöglich....
Sicher unterscheiden könnte man sie anhand des Mittelbeins bei höherer Auflösung (müssten schon gute Fotos sein) und evtl. anhand eines Fotos vom Kopf.

mfG Johann Neumayer

die gesamte Behaarung ist dunkel, bis auf das leicht rötlich-orange Ende.
Heute war Eine dabei, die war an den hinteren 5-6. Tergiten rötlich bis leicht ins gelbliche.
Die Behaarung an den letzten Beinen also Schienen, sind ganz leicht rötlichgelb (leichter Schimmer), man könnte den Eindruck haben, es sind schon Pollen abgestrichen.

Hallo,
deine Beschreibung würde schon passen. Die Behaarung am dritten Beinpaar muss deutlich rot sein. Wenn dies der Fall ist, handelt es sich zweifelsfrei um Grashummeln (unter diesen Bedingungen.)

Viel Glück beim Ansiedeln und erzähl von deinen Versuchen,
Christian
Re: Grashummel Bombus ruderarius Michel 07.04.2009 23:54

Hallo Andreas,

ist es dir möglich ein Foto zu machen? Wie Harry schon schrieb, ist eine Identifizierung allgemein nicht ohne und Verwechslungsgefahr besteht hier durchaus.

Inwieweit es mit der "Ansiedelbarkeit" bei dieser Art aussieht kann ich nicht sagen, da ich hier noch keine Gelegenheit hatte, diese Art ansiedeln zu können.

Viele Grüße
Michel

Re: Grashummel Bombus ruderarius Manfred 08.04.2009 08:01

Hallo Andreas,

obwohl es bei uns vereinzelt noch Grashummeln gibt, hat sich noch keine zur Nestgründung in meinen Garten verirrt. Die einzige seltene Art, die sich bisher angesiedelt hat war eine veränderliche Hummel, leider ohne Erfolg, da die Königin vor dem Schlupf der ersten Brut verloren gegangen ist. Ich würde genau zusehen, wo die Königinnen suchen und dort einen Nistkasten aufstellen. Da die Art oberirdisch nistet, würde ich dafür sorgen, dass sich das Flugloch knapp über dem Boden befindet und rundherum Bodenmaterial der Art wie es dort vorkommt wo die Tiere suchen verstreuen. Als Nistmaterial würde ich ein altes Vogelnest mit locker aufgetürmten Moos oder ausgeharkten Rasen nehmen.

Viel Erfolg und Gruß aus HH
Manfred

Re: Re: Grashummel Bombus ruderarius Andreas 08.04.2009 20:48
Hallo Andreas,

obwohl es bei uns vereinzelt noch Grashummeln gibt, hat sich noch keine zur Nestgründung in meinen Garten verirrt. Die einzige seltene Art, die sich bisher angesiedelt hat war eine veränderliche Hummel, leider ohne Erfolg, da die Königin vor dem Schlupf der ersten Brut verloren gegangen ist. Ich würde genau zusehen, wo die Königinnen suchen und dort einen Nistkasten aufstellen. Da die Art oberirdisch nistet, würde ich dafür sorgen, dass sich das Flugloch knapp über dem Boden befindet und rundherum Bodenmaterial der Art wie es dort vorkommt wo die Tiere suchen verstreuen. Als Nistmaterial würde ich ein altes Vogelnest mit locker aufgetürmten Moos oder ausgeharkten Rasen nehmen.

Viel Erfolg und Gruß aus HH
Manfred

Hallo Manfred,
vielen Dank für deine Info, dass hilft schon etwas weiter.
Ich werde es versuchen.
Viele Grüße - Andreas aus Leipzig

Bisher ganz guter Erfolg Manfred 08.04.2009 08:09

Hallo zusammen,

dieSaison 2009 ist bisher recht gut angelaufen. Bisher haben sich vier Königinnen von selbst angeseidelt, Erdhummeln als Rückkehrer aus dem Vorjahr, dazu eine Baum- und eine Wiesenhummel. Lediglich der für die Gartenhummeln reservierte Messnistkasten ist überraschenderweise noch leer. Hoffentlich sind da nicht alle Jungköniginnen der Gartenhummeln diesen Winter ums Leben gekommen. Bei der Besiedlung war den Könignnen übrigens sowohl der Katentyp (Schwegler, Eigenbau, Hummelburg) als auch das angebotene Nistmaterial völlig egal.
Ich bin zunehmend der Meinung, dass für Selbstbesiedelungen der Standort des Kasten und dessen Umfeld sowie die Auffindbarkeit des Fluglochs die entscheidenden Erfolgskriterien sind.

Gruß aus HH
Manfred

Warum..... Cora 08.04.2009 11:33

Hallo...wir wohnen sozusagen im Grünen und es verirrte sich eine Hummel in der Küche. Sie saß am Forsythiestrauch und untersuchte jede Blüte. Da es nachts recht kalt ist, beschloss ich die Hummel bei und an den blüten übernachten zu lassen. Am morgen lag sie auf der Fenstebank auf dem rücken. Schwache Lebenszeichen. Selbst mein warmer Atem half nicht. Gibt es eine Erklärung für das Sterben der Hummel? Man sieht ja leider nur wenige dieser schönen Insekten.
LG Cora

Re: Warum..... Elke 09.04.2009 09:52
Hallo...wir wohnen sozusagen im Grünen und es verirrte sich eine Hummel in der Küche. Sie saß am Forsythiestrauch und untersuchte jede Blüte. Da es nachts recht kalt ist, beschloss ich die Hummel bei und an den blüten übernachten zu lassen. Am morgen lag sie auf der Fenstebank auf dem rücken. Schwache Lebenszeichen. Selbst mein warmer Atem half nicht. Gibt es eine Erklärung für das Sterben der Hummel? Man sieht ja leider nur wenige dieser schönen Insekten.
LG Cora

Hallo Cora!
Ich denke, dass sie schlicht verhungert ist, da der Forsythienstrauch wohl keinen Nektar enthält.

Erdhummel Angelika G. 08.04.2009 12:22

Am Samstag hatte ich eine Erdhummel angesiedelt.Sie hat das Nest angenommen, ist jeden Tag zu sehen.Fruchtzuckerlösung nimmt sie an.
Trotzdem hat sie noch nicht angefangen zu bauen,fliegt keinen Nektar ein.
Kann das noch werden oder ist das eine Nestbesetzung (ohne Aufzucht) ?

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
Es grüßt
Angelika G.

Re: Erdhummel Michel 08.04.2009 18:19

Hallo Angelika,

woher weißt du, das es noch keine Nestgründung gab bzw. das sie bei Ausflügen keinen Nektar sammelt? Pollen wird am Anfang eher sporadisch gesammelt, muss man nicht unbedingt mitbekommen, wenn man nicht den ganzen Tag beobachtet.

Viele Grüße
Michel

Re: Re: Erdhummel Angelika G. 08.04.2009 20:07
Hallo Angelika,

woher weißt du, das es noch keine Nestgründung gab bzw. das sie bei Ausflügen keinen Nektar sammelt? Pollen wird am Anfang eher sporadisch gesammelt, muss man nicht unbedingt mitbekommen, wenn man nicht den ganzen Tag beobachtet.

Viele Grüße
Michel

Hallo Michel,

der Kasten steht in unserer Gärtnerei und da kann ich ab und zu ein Auge drauf werfen.Als sie ausgeflogen war, hab ich mal reingesehen.
Kann natürlich sein,das sie weiter unten gebaut hat.Das wäre sehr schön.
Morgens ist die Polsterwolle noch unberührt (von außen) und sie sitzt am Legostein und trinkt.Habe heute gegen 19.00 Uhr noch eine Erdhummel an der Stachelbeere gesehen,Du hast Recht,man muß manchmal sehr genau hinsehen um den Pollen zu erkennen.
Mein zweiter Kasten ist noch nicht besetzt.Eingesetzt hatte ich etliche.
Harry hatte geschrieben,das in das Nest erst etliche Tage später wieder
eine Hummel eingesetzt werden sollte.Hast Du die gleiche Erfahrung gemacht?

Viele Grüße
Angelika G.

Re: Re: Re: Erdhummel Michel 08.04.2009 23:31
Harry hatte geschrieben,das in das Nest erst etliche Tage später wieder
eine Hummel eingesetzt werden sollte.Hast Du die gleiche Erfahrung gemacht?

Hallo Angelika,

lass den Nistkasten lieber ungestört, sonst zieht die Erdhummelkönigin noch aus. Gerade in der Gründungsphase sind die da nicht gerade unsensibel.

Zu der 2. Sache. Wenn du immer die gleiche Art ansiedeln willst und verwendest, kannst du auch gleich danach wieder eine Königin einsetzen (wenn der zuvor getätigte Versuch fehlschlug), habe da zumindest bei mir noch keine Probleme gehabt. Nur bei verschiedenen Arten muss man aufpassen und lieber etwas warten zwischendurch.

Viele Grüße
Michel

Erste Arbeiterinnen ... Ingrid 08.04.2009 16:34

Hallo,

die am 14. März angesiedelte dunkle Erdhummel hat ihre ersten Arbeiterinnen. Heute morgen gegen 10:00 Uhr sah ich eine Arbeiterin Pollen eintragen, eine weitere beim Einprägen des Nistkasteneingangs. Sie sind recht klein, was mangels Pollenangebot in den vergangen Wochen auch verständlich ist.

Viele Grüße
Ingrid

Re: Erste Arbeiterinnen ... Michel 08.04.2009 18:24

Hallo Ingrid,

gratuliere zu der positiven Nachricht.

Viele Grüße
Michel

Re: Re: Erste Arbeiterinnen ... Ingrid 08.04.2009 19:27
Hallo Ingrid,

gratuliere zu der positiven Nachricht.

Viele Grüße
Michel

Hallo Michel,

konntest Du mittlerweile zu den 3 Besiedelungen die noch freien Nistkästen besetzen?

Ich habe dieses Jahr zum ersten Mal eine Steinhummel ansiedeln können. Darüber freue ich mich besonders. Mal schauen, ob nächstes Jahr Rückkehrerinnen zu verzeichnen sind.

Drück auch Dir die Daumen für weitere Besiedelung, falls noch nicht geschehen.

Viele Grüße aus dem zurzeit regnerischen Dortmund
Ingrid

Re: Re: Re: Erste Arbeiterinnen ... Michel 08.04.2009 23:34

Hallo Ingrid,

wie es mit den beiden anderen Nistkästen aussieht, weiß ich noch nicht, ob sie noch leer stehen oder durch Selbstbesiedlung mittlerweile bewohnt sind. Bin wegen des Studiums unter der Woche nicht da und kann daheim auch keine Ansiedlungen tätigen. Wollte aber eh noch auf die späteren Arten warten, die ja am WE teils auch schon suchen dürften. Wetter soll ja auch schön bleiben...

Viele Grüße
Michel

Re: Erste Arbeiterinnen ... Mirko 08.04.2009 18:46

Glückwunsch, du bist ja richtig zu beneiden. Einige von uns Hummelfreunde haben noch nicht einmal einen Nistkasten ansiedeln können (ich gehöre dazu) :-)

Dann viel Spaß und Erfolg bei deinen Beobachtungen!

Mirko

Re: Re: Erste Arbeiterinnen ... Ingrid 08.04.2009 19:20
Glückwunsch, du bist ja richtig zu beneiden. Einige von uns Hummelfreunde haben noch nicht einmal einen Nistkasten ansiedeln können (ich gehöre dazu) :-)

Dann viel Spaß und Erfolg bei deinen Beobachtungen!

Mirko

Hallo Mirko,

schon letztes Jahr war ich ziemlich früh dran. Ich kann mir selbst nicht erklären, warum das so ist. Irgendwie kommt zu meinen Bemühungen das Quentchen GLück dazu. Ich freue mich selbst.

Den ersten Nistkasten bekam ich 2002. Der stand dann erst einmal drei Jahre unbesiedelt in unserem Garten. Ab 2006 gings dann aufwärts. Ich selbst glaube, dass ich mir erst einmal ein Grundwissen aneignen musste, dass mittlerweile - auch dank dieses Forums - mächtig angewachsen ist. Dazu kommen dann noch die Erfahrungen, die man dann jedes Jahr macht. Man lernt halt immer dazu. Mittlerweile freue ich mich jedes Frühjahr, wenn die Besiedelung der Nistkästen ansteht und dann auch noch so erfolgreich verläuft.

Ich hoffe doch sehr, dass Du bald Deinen Nistkasten besiedeln kannst. Konntest Du in den letzten Tagen wenigstens Hummelköniginnen sichten?

Ich drücke ganz fest die Daumen!!!

Viele Grüße
Ingrid

Re: Re: Re: Erste Arbeiterinnen ... irko 09.04.2009 21:39

Danke Ingrid,

ja heute habe ich einige Wiesenhummeln, Erdhummelen und Ackerhummeln gesichtet. Der erste aktive Versuch eine Ackerhummel anzusiedeln lief schief. Nach 3 Minuten kam sie raus und ab und davon, genause mit dem zweiten Versuch. Die Wiesenhummel ist nach 3 Minuten aus dem Nistkasten raus und davon (Kein Orientierungsflug) wenns dieses Jahr nicht klappen sollte (ist schließlich mein erstes Jahr) dann evt. nächstes.

Es ist bestimmt toll den Hummeln zu zusehen wie sie ein und ausfliegen.

Schöne Ostertage.

Grüße aus Köln
Mirko

Re: Re: Re: Re: Erste Arbeiterinnen ... Ingrid 10.04.2009 11:56
Danke Ingrid,

ja heute habe ich einige Wiesenhummeln, Erdhummelen und Ackerhummeln gesichtet. Der erste aktive Versuch eine Ackerhummel anzusiedeln lief schief. Nach 3 Minuten kam sie raus und ab und davon, genause mit dem zweiten Versuch. Die Wiesenhummel ist nach 3 Minuten aus dem Nistkasten raus und davon (Kein Orientierungsflug) wenns dieses Jahr nicht klappen sollte (ist schließlich mein erstes Jahr) dann evt. nächstes.

Es ist bestimmt toll den Hummeln zu zusehen wie sie ein und ausfliegen.

Schöne Ostertage.

Grüße aus Köln
Mirko

Hallo Mirko,

Geduld, bei mir wurde es in den ersten drei Jahren nichts. Ab dem vierten Jahr gings dann los. Mittlerweile habe ich meine Fangmethode verbessert. Im Folgejahr besteht dann immer noch die Chance, dass die Nistkästen von selbst besiedelt werden. Trotz allem drücke ich Dir die Daumen!!

Bei uns flogen in den vergangenen Tagen immer noch Erdhummelköniginnen auf der Suche nach einem Nistplatz herum. Inzwischen sind aber Ackerhummeln, vermehrt Steinhummeln und Wiesenhummeln unterwegs.

Viele Grüße
Ingrid

Ansiedlungsfrage Thomas 08.04.2009 20:22

Hallo
Ich versuche schon seit Tagen in meinen zwei Kästen Königinnen anzusiedeln,bis jetzt warscheinlich erfolglos. Zwei haben zwar einen guten Orientierungsflug hingelegt,sind leider nach einen Tag nicht wieder aufgetaucht,oder kann das auch noch länger dauern ?
Danke und viele grüsse aus dem Erzgebirge.
Thomas

Re: Ansiedlungsfrage Michel 08.04.2009 23:26

Hallo,

du solltest Gedult haben, sonst gibts eventuell Stechereien, wenn du einen Nistkasten mehrfach besetzt. Meist kommen sie noch am selben oder nächsten Tag zurück, gelegentlich kann es auch länger dauern. Welche Arten waren es denn?

Zudem wird von vielen sicher auch der Orientierungsflug als solcher nicht immer richtig interpretiert. Wie lange dauerte der Abflug? Flog sie mit Kopf zum Eingang gerichtet langsam ab in größer werdenden Schleifen? Auch einfach abfliegende Königinnen, die kein Interesse an einem Kasten haben, fliegen gelegentlich kleinere Schleifen, um sich zu orientieren, das ist dann aber nicht der Einprägvorgang, um den Nistkasten wieder zu finden.

Viele Grüße vom Erzgebirge ins Erzgebirge,
Michel

Re: Re: Ansiedlungsfrage Thomas 09.04.2009 09:33
Hallo,

du solltest Gedult haben, sonst gibts eventuell Stechereien, wenn du einen Nistkasten mehrfach besetzt. Meist kommen sie noch am selben oder nächsten Tag zurück, gelegentlich kann es auch länger dauern. Welche Arten waren es denn?

Zudem wird von vielen sicher auch der Orientierungsflug als solcher nicht immer richtig interpretiert. Wie lange dauerte der Abflug? Flog sie mit Kopf zum Eingang gerichtet langsam ab in größer werdenden Schleifen? Auch einfach abfliegende Königinnen, die kein Interesse an einem Kasten haben, fliegen gelegentlich kleinere Schleifen, um sich zu orientieren, das ist dann aber nicht der Einprägvorgang, um den Nistkasten wieder zu finden.

Viele Grüße vom Erzgebirge ins Erzgebirge,
Michel

Hallo Michel
Die eine hat sich den Eingang intensiv angeschaut und auch schöne Schleifen erst kleine dann große und dann ist sie abgehaun. Es war eine helle Erdhummel (warscheinlich).Bei der anderen war es wohl kein Orientierungsflug,also weiter suchen. Kann es auch an der Inneneinrichtung des Kastens liegen? Es ist zwar Polsterwolle von Schwegler drinn,aber ist manchmal weniger ach mehr ?
Grüße aus Großolbersdorf Thomas

Re: Ansiedlungsfrage raymund 09.04.2009 22:20
Hallo
Ich versuche schon seit Tagen in meinen zwei Kästen Königinnen anzusiedeln,bis jetzt warscheinlich erfolglos. Zwei haben zwar einen guten Orientierungsflug hingelegt,sind leider nach einen Tag nicht wieder aufgetaucht,oder kann das auch noch länger dauern ?
Danke und viele grüsse aus dem Erzgebirge.
Thomas

Hallo Hummel Freunde,

Leider habe ich auch noch kein Glück gehabt.
Weis nicht ob suchende Königinnen noch vorbei kommen?
Gestern und heute keine einzige hat Interesse gehabt.
Bei uns sind die meisten Königinnen so richtig am werken, und fliegen alle möglichen Sträucher ab.

Was ist wen eine kein haus, oder geeignetes Platz findet?

Mfg

Raymund

Endlich hat's geklappt!!! Timo 09.04.2009 12:43

Hallo zusammen,

endlich hat's auch mal bei mir im Schwarzwald gefunkt! Nachdem in den letzten 3 Tagen ja massenweise Hummelköniginnen auf Suche waren, habe ich es geschafft, eine Steinhummel azusiedeln. Desweiteren konnte ich heute morgen eine Selbstansiedlung einer Wiesenhummel beobachten, die nach ca. 30 min wieder in den Kasten zurückflog.
Mit den Erdhummeln klappt es bei mir aber NIE, da kann man 20 Ansiedlungsversuche machen, und es kommt immer nur ein "Witzorientierungsflug" bei raus, keine Rückkehrer, also hab ich's bleiben gelassen mit den Erdhummeln. Naja, wer nicht will, hat eben gehabt...

Zu deiner Frage noch Ingrid:
Gerade ich hab die Erfahrung gemacht, dass Steinhummel und die anderen Arten fast ausschließlich den Harry-Abraham-Kasten mit kurzem Laufgang bevorzugen. Vor allem Steinhummel hatte ich die letzten Jahre als Dauermieter! Außerdem ist es mir aufgefallen, dass es sehr schwierig ist, Hummeln im Kasten, Typ langer Laufgang, anzusiedeln. Sie finden fast nie das Ausgangsloch, weil einfach kein Licht durch den Schlauch kommt. Deshalb lasse ich hier die Ansiedlungsversuche und hoffe, dass eine Hummel selber hineinfindet, was allerdings noch nicht passiert ist.

Hoffe, dass ich noch meine 7 Kästen voll bekomm, bei so vielen Königinnen wie gerade fliegen ist das noch realisierbar :)

Viele Grüße an alle
Timo

Re: Endlich hat's geklappt!!! Harry 09.04.2009 13:45

Hallo Timo,

es freut mich dass es bei Dir mit der Wiesenhummel geklappt hat.
Erdhummeln sind manchmal etwas "zickig". An dem langen Laufgang liegt es allerdings nicht, denn gerade der simuliert ja den langen Gang ins Mausenest. Einen Tipp den Ingrid mir geschrieben hat solltest Du vielleicht mal anwenden. Wichtig ist Behutsamkeit und keine Hektik. Wirklich nur eine Hummelkönigin nehmen die intensiv auf Nestsuche ist. Also eine die in Löcher krabbelt und wieder rauskommt. Etwas Polsterwolle in die Einsetzhilfe, damit die Königin schon mal etwas beschäftigt ist, während man zum Nistkasten geht. Dann vorsichtig in den Gang laufen lassen.
In früheren Jahren habe ich die Königinnen von oben in den Kasten gesetzt, dabei hat jede Hummel den Ausgang wiedergefunden. Hummeln können sich im dunklen sehr gut orientieren. Es ist für sie kein Problem den Ausgang zu finden.
Außerdem ist die Stimmungslage der Hummel sehr wichtig. Hektisch fliegende Hummeln sind nicht wirklich Nest suchende Hummeln.
Hat man Hummeln eingesetzt und die Hummeln fliegen wieder ohne Orientierungsflug ab, soll man nicht direkt wieder die nächste einsetzen. Vermutlich hinterlassen die Hummeln der gleichen Art Stresspheromone. Die Polsterwolle soll nach einem fehlgeschlagenen Versuch aufgelockert und nochmal etwas verzupft werden. Ist die Witterung richtig und genügend Trachtpflanzen in der Nähe nehmen die Königinnen zu 90% den Nistkasten an. Das Einsetzen bedarf einiger Übung und dauert eine Weile bis man es richtig beherrscht.
Viele Grüße
Harry

Re: Re: Endlich hat's geklappt!!! Timo 10.04.2009 12:19

Hallo,

deinen Kastentyp "langer Laufgang", Harry, will ich überhaupt nicht abwerten oder so etwas, vielmehr liegt es eher an meiner Ansiedlungsmethode, die wohl noch zu unausgereift ist:

Beim Ansiedeln achte ich immer darauf, dass sich die Hummel auf Nestsuche befindet. Allerdings, das stimmt, schaue ich nicht so sehr auf die Ausgeprägtheit des Suchverhaltens (wenn eine Hummel in ein Loch kriecht, ist das für mich ein klares Zeichen, dass sie sucht, auch wenn sie davor hektisch war). Das ist sicher ein Punkt, wo ich mich verbessern muss.
Wenn ich die Hummel dann entdeckt habe, fang ich sie mit Hilfe eines Vergrößerungsglases (Glas mit rotem Deckel und Lupe, wo ne Plastikspinne beim Kauf drin sitz), dass ich dann sofort in einen Handschuh stecke (so kommt kein Licht rein). Der Handschuh ist so strapazierfähig, dass er genau über den grünen Eingangsblock gestülpt werden kann (den Deckel vom Glas hab ich natürlich schon weggemacht). Der Weg für die Hummel in den Kasten ist nun frei!
Geht die Hummel nicht von selbst in den Kasten, öffne ich diesen kurz, damit die Hummel zum einstrahlenden Licht in den Kasten fliegt.

Eine Spritze oder sowas hab ich nicht und deshalb ist es mir praktisch unmöglich, eine Hummel in meinen unterirdischen, selbstgebastelten Hummelkasten einzusetzen, da ich diesen nicht öffnen kann. Diesen Hummelkasten habe ich nach dem Modell vom NABU gebaut, allerdings in ziemlich veränderter Form (größer, wasserdichter).
Was ratet ihr mir hier? Ich benutze hier den SNAPY, weil er perfekt auf den eingebauten Eingangsblock passt! Die Erdhummel hat sich aber 3 min lang verweigert einfach in den Kasten zu gehen, dann hab ich nachgegeben.

Eine Hummel einfach in den Laufgang des Kastens (Typ langer Laufgang) einzusetzen kann ich mir, bei meinen eher schlechten Erfahrungen, kaum vorstellen, da setze ich meist direkt ein (dieses Jahr noch nicht).

Letztes Jahr hab ich dies getan und nachdem die Steinhummel nach 35 min nicht wieder rauskam, hab ich den Deckel geöffnet und sie ist nach einiger Zeit (war völlig entkräftet, aber hatte gesucht) abgeflogen.

Trachtpflanzenangebot:
Auch so ne Sache bei uns: Ca. 1 km von mir entfernt, blühen hunderte Krokuse, wo sich bis zu 50 Hummeln auf einmal tummeln!
Dort wird natürlich auch kräftig nach Nistmöglichkeiten gesucht! Ich allerdings halte diese Entfernung schon zu groß fü eine Ansiedlung und so muss ich die eine Hummel, die in der Stunde an unserem Haus sucht, "aufspüren". Ich hab einfach ein bissl Pech, dass sowohl Hohler Lerchensporn und Lungenkraut, als auch unsre 4 großen Zierjohannisbeeren erst in den nächsten Tagen blühen.

Heute begebe ich mich nochmals auf Suche, mal schaun.
Danke für eure Tipps
Gruß
Timo

Re: Re: Re: Endlich hat's geklappt!!! Harry 10.04.2009 19:19

Hallo Timo,

ich habe das auch nicht als Abwertung aufgefasst, freue mich aber immer wieder über Ideen die ich von Hummelfreunden erhalte.
Konnte heute auch wieder eine intensiv suchende Erdhummel einsetzen, die den Kasten nach 20 Minuten mit einem ausgepägten Orientierungsflug verließ. Allerdings habe ich sie nicht durch den Laufgang eingesetzt, sondern durch ein Loch unterhalb des Metallgitters, welches mit einem Korken verschlossen ist. Also das Prinzip vom Sichtdeckel, nur im Lüftungsturm. (Siehe Link)
http://www.harry-abraham.homepage.t-online.de/Bilder%20Nistkastenbeschreibung/Einsetzhilfe.jpg
Die Hummelkönigin ist nun schon ein paarmal zurückgekommen, ist ins Nest gekrabbelt und wieder raus.
Dein Erlebnis mit der Steinhummel ist schon etwas komisch. Vielleicht war sie auch krank, oder sie war schon zu schwach.
Meiner Meinung nach ist der SNAPPY zum einsetzen nicht so gut geeignet, da beim aufsetzen immer etwas Licht durch die Ritzen fällt.
Mit der Einsetzhilfe (abgesägte 200 ml Spritze) beförderst Du sie praktisch in den Gang oder das Nest ohne diesen Fluchtwillen durch einen minimalen Lichteinfall zu unterstützen. Das Umfeld bei Dir scheint ja mit Trachtpflanzen umgeben zu sein, also müsste es auch klappen.
Wünsche Dir ein frohes Osterfest und hoffe das Du nach Ostern eine erfolgreiche Ansiedlung bekannt geben kannst.

Viele Grüße
Harry

Re: Re: Endlich hat's geklappt!!! Angelika G. 10.04.2009 13:01
Hallo Timo,

es freut mich dass es bei Dir mit der Wiesenhummel geklappt hat.
Erdhummeln sind manchmal etwas "zickig". An dem langen Laufgang liegt es allerdings nicht, denn gerade der simuliert ja den langen Gang ins Mausenest. Einen Tipp den Ingrid mir geschrieben hat solltest Du vielleicht mal anwenden. Wichtig ist Behutsamkeit und keine Hektik. Wirklich nur eine Hummelkönigin nehmen die intensiv auf Nestsuche ist. Also eine die in Löcher krabbelt und wieder rauskommt. Etwas Polsterwolle in die Einsetzhilfe, damit die Königin schon mal etwas beschäftigt ist, während man zum Nistkasten geht. Dann vorsichtig in den Gang laufen lassen.
In früheren Jahren habe ich die Königinnen von oben in den Kasten gesetzt, dabei hat jede Hummel den Ausgang wiedergefunden. Hummeln können sich im dunklen sehr gut orientieren. Es ist für sie kein Problem den Ausgang zu finden.
Außerdem ist die Stimmungslage der Hummel sehr wichtig. Hektisch fliegende Hummeln sind nicht wirklich Nest suchende Hummeln.
Hat man Hummeln eingesetzt und die Hummeln fliegen wieder ohne Orientierungsflug ab, soll man nicht direkt wieder die nächste einsetzen. Vermutlich hinterlassen die Hummeln der gleichen Art Stresspheromone. Die Polsterwolle soll nach einem fehlgeschlagenen Versuch aufgelockert und nochmal etwas verzupft werden. Ist die Witterung richtig und genügend Trachtpflanzen in der Nähe nehmen die Königinnen zu 90% den Nistkasten an. Das Einsetzen bedarf einiger Übung und dauert eine Weile bis man es richtig beherrscht.
Viele Grüße
Harry

Hallo Harry,
habe gestern Deinen Beitrag gelesen und bin gleich (ABEND) an meinen
noch unbesetzten Kasten gegangen um die Polsterwolle etwas aufzulockern.Auf einmal höre ich ein zorniges Brummen.Hab gleich wieder alles zu gemacht und an den Ausgang ein wenig Polsterwolle
angebracht.Heute habe ich dann die Ackerhummelkönigin gesehen.
Ob es nun eine von den angesiedelten ist (eine ist sogar noch mal ins Einflugsloch zurück gekrabbelt und hat einen sehr schönen Orientierungsflug gemacht) oder eine zurück gekommen ist weiß ich
nicht.Ist aber egal , jedenfalls bin ich glücklich,denn nun ist auch mein zweiter Kasten besetzt.
Danke allen für die guten Tips und schöne Ostern

Angelika G.

Re: Re: Endlich hat's geklappt!!! Angelika G. 10.04.2009 13:02
Hallo Timo,

es freut mich dass es bei Dir mit der Wiesenhummel geklappt hat.
Erdhummeln sind manchmal etwas "zickig". An dem langen Laufgang liegt es allerdings nicht, denn gerade der simuliert ja den langen Gang ins Mausenest. Einen Tipp den Ingrid mir geschrieben hat solltest Du vielleicht mal anwenden. Wichtig ist Behutsamkeit und keine Hektik. Wirklich nur eine Hummelkönigin nehmen die intensiv auf Nestsuche ist. Also eine die in Löcher krabbelt und wieder rauskommt. Etwas Polsterwolle in die Einsetzhilfe, damit die Königin schon mal etwas beschäftigt ist, während man zum Nistkasten geht. Dann vorsichtig in den Gang laufen lassen.
In früheren Jahren habe ich die Königinnen von oben in den Kasten gesetzt, dabei hat jede Hummel den Ausgang wiedergefunden. Hummeln können sich im dunklen sehr gut orientieren. Es ist für sie kein Problem den Ausgang zu finden.
Außerdem ist die Stimmungslage der Hummel sehr wichtig. Hektisch fliegende Hummeln sind nicht wirklich Nest suchende Hummeln.
Hat man Hummeln eingesetzt und die Hummeln fliegen wieder ohne Orientierungsflug ab, soll man nicht direkt wieder die nächste einsetzen. Vermutlich hinterlassen die Hummeln der gleichen Art Stresspheromone. Die Polsterwolle soll nach einem fehlgeschlagenen Versuch aufgelockert und nochmal etwas verzupft werden. Ist die Witterung richtig und genügend Trachtpflanzen in der Nähe nehmen die Königinnen zu 90% den Nistkasten an. Das Einsetzen bedarf einiger Übung und dauert eine Weile bis man es richtig beherrscht.
Viele Grüße
Harry

Hallo Harry,
habe gestern Deinen Beitrag gelesen und bin gleich (ABEND) an meinen
noch unbesetzten Kasten gegangen um die Polsterwolle etwas aufzulockern.Auf einmal höre ich ein zorniges Brummen.Hab gleich wieder alles zu gemacht und an den Ausgang ein wenig Polsterwolle
angebracht.Heute habe ich dann die Ackerhummelkönigin gesehen.
Ob es nun eine von den angesiedelten ist (eine ist sogar noch mal ins Einflugsloch zurück gekrabbelt und hat einen sehr schönen Orientierungsflug gemacht) oder eine zurück gekommen ist weiß ich
nicht.Ist aber egal , jedenfalls bin ich glücklich,denn nun ist auch mein zweiter Kasten besetzt.
Danke allen für die guten Tips und schöne Ostern

Angelika G.

Re: Endlich hat's geklappt!!! Ingrid 09.04.2009 17:52
Hallo zusammen,

endlich hat's auch mal bei mir im Schwarzwald gefunkt! Nachdem in den letzten 3 Tagen ja massenweise Hummelköniginnen auf Suche waren, habe ich es geschafft, eine Steinhummel azusiedeln. Desweiteren konnte ich heute morgen eine Selbstansiedlung einer Wiesenhummel beobachten, die nach ca. 30 min wieder in den Kasten zurückflog.
Mit den Erdhummeln klappt es bei mir aber NIE, da kann man 20 Ansiedlungsversuche machen, und es kommt immer nur ein "Witzorientierungsflug" bei raus, keine Rückkehrer, also hab ich's bleiben gelassen mit den Erdhummeln. Naja, wer nicht will, hat eben gehabt...

Zu deiner Frage noch Ingrid:
Gerade ich hab die Erfahrung gemacht, dass Steinhummel und die anderen Arten fast ausschließlich den Harry-Abraham-Kasten mit kurzem Laufgang bevorzugen. Vor allem Steinhummel hatte ich die letzten Jahre als Dauermieter! Außerdem ist es mir aufgefallen, dass es sehr schwierig ist, Hummeln im Kasten, Typ langer Laufgang, anzusiedeln. Sie finden fast nie das Ausgangsloch, weil einfach kein Licht durch den Schlauch kommt. Deshalb lasse ich hier die Ansiedlungsversuche und hoffe, dass eine Hummel selber hineinfindet, was allerdings noch nicht passiert ist.

Hoffe, dass ich noch meine 7 Kästen voll bekomm, bei so vielen Königinnen wie gerade fliegen ist das noch realisierbar :)

Viele Grüße an alle

Hallo Timo,

ich kann eigentlich nicht sagen, dass die Nistkästen von Harry Abraham mit dem langen Laufgang schlecht zu besiedeln sind. Meine Erfahrungen sind da ganz anders.

Letztes Jahr habe ich den ersten Nistkasten von Harry - Typ langer Laufgang gekauft. Ich habe ihn an unser Gartenhaus gestellt, rundherum Kies aufgehäuft (bis zur Unterkante des grünen Eingangsblocks). Letztes Jahr fand eine Erdhummel diesen Eingang von allein. Anhand des Suchverhaltens konnte ich dieses Jahr etliche Erdhummelköniginnen beobachten, die ganz gezielt in der Nähe der grünen Eingangsblöcke der Nistkästen - ich habe jetzt zwei mit langem Laufgang - suchten. Das sind sicher Rückkehrerinnen. Beide Nistkästen wurden dieses Jahr selbst besiedelt. Trotz vorhandener Besiedelung konnte ich beobachten, wie andere Erdhummelköniginnen vor dem Eingang hin- und herflogen, zwei krochen sogar hinein und ich dachte schon, jetzt gibt es Hauen und Stechen. Gott sei Dank ist das aber nicht passiert.

Den Nistkasten Typ kurzer Laufgang konnte ich kurz nach dem Aufstellen mit einer suchenden Steinhummel besiedeln, die den Kasten auch sofort annahm.

Bisher hatte ich nur Erdhummeln in den Nistkästen. Dieses Jahr ist der neu gekaufte Nistkasten von Harry mit kurzem Laufgang von einer Steinhummel bezogen worden. Darüber freue ich mich und hoffe, dass ich nächstes Jahr - sofern sie dieses Jahr erfolgreich abschließt - Rückkehrerinnen habe.

Ich habe mit beiden Nistkästen daher sehr gute Erfahrungen gemacht. Ich konnte bei mir aber auch beobachten, dass manche Erdhummelkönigin nach dem Motto "Drum suche, wer sich ewig bindet, ob sich nicht was Besseres findet" handelt und manchmal erst nach Tagen den Nistkasten erneut aufsucht, um mit der Gründung eines Nestes zu beginnen. Die Erdhummel, die am 14.03. d.J. den Schweglerkasten bezog (avtiv angesiedelt), war nicht so zickig und flog vom ersten Tag an täglich ein- und aus und trug auch kurze Zeit später schon Pollen ein. Die war definitiv auf Nistplatzsuche. Erkennbar ist das aber auch, inwieweit sie sich an den Löchern im Boden zu schaffen macht. Untersucht sie das Loch genauestens (bleibt länger drin), dann hat man gute Chancen. Klettert sie rein und sofort wieder raus, dann war es das. Ich habe mit diesen Beobachtungen jedenfalls ziemliche Erfolge beim Ansiedeln zu verzeichnen. Na ja, ein Quentchen Glück gehört auch dazu.

Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg und schöne Ostertage!

Viele Grüße
Ingrid

Re: Endlich hat's geklappt!!! Ingrid 10.04.2009 11:49

Hallo Timo,

nur noch mal zur Info: Die beiden Schweglerkästen, die ich habe, sind noch nie von allein besiedelt worden. Hier habe ich immer nachgeholfen. Mit meiner beschriebenen Ansiedelungsmethode habe ich aber stets Glück gehabt.

Viele Grüße
Ingrid

Kampf um die Nisthilfe Ingrid 10.04.2009 20:35

Liebe Hummelfreunde,

heute konnte ich beobachten, wie eine Ackerhummelkönigin den Eingang zum Nistkasten Typ langer Laufgang von Harry fand und hineinkroch. Nach etwa 15 Minuten kam sie heraus und legte einen Orientierungsflug hin. Das Seltsame daran: Dieser Nistkasten wird bereits von einer hellen Erdhummel bewohnt, und das seit dem 22.03. Die Erdhummel konnte ich am Morgen noch Pollen eintragen sehen. Heute Abend habe ich sie aber nicht mehr gesehen. Hat jemand eine Erklärung für das Verhalten der Ackerhummel?

Wie man sieht, ist die Selbstbesiedelung der Nistkästen von Harry sehr wahrscheinlich. Aber das zwei Hummeln sich eventuell streiten, das ist nicht in meinem Sinne.

Da werde ich nävhstes Jahr noch zwei Nistkästen mehr aufstellen müssen.

Viele Grüße und schöne Ostertage
Ingrid

wird sicher darauf hinauslaufen... Michel 10.04.2009 21:45

Hallo Ingrid,

sowas geht nicht lange gut, denke die Ackerhummel wird vertrieben. Hatte auch mal einen Fall, wo eine Wiesenhummel ein Nest in einem Kasten gründete, welcher später von einer Steinhummel besiedelt wurde. Irgendwann flog nur noch die Steinhummel.

Hatte aber auch schon einen Fall, wo eine Wiesen- und eine Ackerhummel in ein und dem selben Nistkasten brüteten und ohne Probleme bis zum Schlupf der ersten Arbeiterinnen zusammen lebten. Leider fiel eine der beiden wohl witterungsbedingt später aus. Das geht aber wohl nur bei eher friedlichen, kleinen Arten gut, gerade die größeren Arten dulden sowas gar nicht.

Die großen Arten, wie Stein- und Erdhummel, scheinen den Eingang aber gut zu markieren, sodass andere Hummeln bereits beim Anflug merken, das diese Niststätte schon besetzt ist und abdrehen. Erst Okkupantinnen dringen dann trotzdem ein bzw. suchen gezielt nach sowas.

Heute habe ich bemerkt, wie 2 Erdhummeln in ein und denselben Kasten flogen. Die fremde Hummel verlies diesen aber rasch wieder - war sicherlich auch eine Rückkehrerin, welche dort gründen wollte, aber dann rasch feststellte, dass dieser schon besetzt ist. Hoffe, dass Stechereien dieses Jahr ausbleiben, da es eben viele Königinnen gerade bei den Erdhummeln gibt.

Heute hat sich noch eine Wiesenhummel (Rückkehrerin) angesiedelt. Nachdem ihr Zielnistkasten, aus welchen sie voriges Jahr geschlüpft war, bereits belegt war (Helle Erdhummel), suchte sie die ganze Umgebung ab und fand eine leerstehende Nistgelegenheit, welche sie annahm. Mittlerweile ist sie mehrfach zurückgekehrt. Auch den 3 anderen Erdhummeln scheint es gut zu gehen. Eine zeigte aber ein komisches Verhalten heute abend. Sie flog kurz aus, brummte dabei eigensinnig, als wenn sie schwer beladen wäre, setzte sich auf die Hecke, putzte sich, flog zur nächsten Hecke, putzte sich, und verschwand dann wieder im Nistkasten. Keine Ahnung, was das sollte, vielleicht ist sie in den Honigtopf gefallen und musste sich ausgiebig putzen ;-)

Viele Grüße
Michel

Re: wird sicher darauf hinauslaufen... Ingrid 12.04.2009 15:17
Hallo Ingrid,

sowas geht nicht lange gut, denke die Ackerhummel wird vertrieben. Hatte auch mal einen Fall, wo eine Wiesenhummel ein Nest in einem Kasten gründete, welcher später von einer Steinhummel besiedelt wurde. Irgendwann flog nur noch die Steinhummel.

Hatte aber auch schon einen Fall, wo eine Wiesen- und eine Ackerhummel in ein und dem selben Nistkasten brüteten und ohne Probleme bis zum Schlupf der ersten Arbeiterinnen zusammen lebten. Leider fiel eine der beiden wohl witterungsbedingt später aus. Das geht aber wohl nur bei eher friedlichen, kleinen Arten gut, gerade die größeren Arten dulden sowas gar nicht.

Die großen Arten, wie Stein- und Erdhummel, scheinen den Eingang aber gut zu markieren, sodass andere Hummeln bereits beim Anflug merken, das diese Niststätte schon besetzt ist und abdrehen. Erst Okkupantinnen dringen dann trotzdem ein bzw. suchen gezielt nach sowas.

Heute habe ich bemerkt, wie 2 Erdhummeln in ein und denselben Kasten flogen. Die fremde Hummel verlies diesen aber rasch wieder - war sicherlich auch eine Rückkehrerin, welche dort gründen wollte, aber dann rasch feststellte, dass dieser schon besetzt ist. Hoffe, dass Stechereien dieses Jahr ausbleiben, da es eben viele Königinnen gerade bei den Erdhummeln gibt.

Heute hat sich noch eine Wiesenhummel (Rückkehrerin) angesiedelt. Nachdem ihr Zielnistkasten, aus welchen sie voriges Jahr geschlüpft war, bereits belegt war (Helle Erdhummel), suchte sie die ganze Umgebung ab und fand eine leerstehende Nistgelegenheit, welche sie annahm. Mittlerweile ist sie mehrfach zurückgekehrt. Auch den 3 anderen Erdhummeln scheint es gut zu gehen. Eine zeigte aber ein komisches Verhalten heute abend. Sie flog kurz aus, brummte dabei eigensinnig, als wenn sie schwer beladen wäre, setzte sich auf die Hecke, putzte sich, flog zur nächsten Hecke, putzte sich, und verschwand dann wieder im Nistkasten. Keine Ahnung, was das sollte, vielleicht ist sie in den Honigtopf gefallen und musste sich ausgiebig putzen ;-)

Hallo Michel,

dieses Verhalten konnte ich auch schon mehrfach bei Erdhummeln beobachten. Wenn sie zurückkommen, fliegen sie erst einmla in die Hecke, putzen sich und fliegen dann in den Nistkasten. Ich fand das auch eigenartig.

Gestern konnte ich die Ackerhummel beobachten, wie sie in den besagten Nistkasten kroch. Nach 10 Minuten kam die Erdhummel schwer beladen mit Pollen und kroch auch hinein. Dann passierte 5 Minuten gar nichts. Plötzlich kam die Ackerhummel heraus und flog weg. Heute habe ich die Erdhummel gesehen, wie sie wieder Pollen eintrug. Die Ackerhummel erschien zwischendruch auch mal, flog gezielt zum Eingangsloch und sofort wieder weg.

Viele Grüße
Ingrid

Re: Kampf um die Nisthilfe Angelika G. 11.04.2009 17:09
Liebe Hummelfreunde,

heute konnte ich beobachten, wie eine Ackerhummelkönigin den Eingang zum Nistkasten Typ langer Laufgang von Harry fand und hineinkroch. Nach etwa 15 Minuten kam sie heraus und legte einen Orientierungsflug hin. Das Seltsame daran: Dieser Nistkasten wird bereits von einer hellen Erdhummel bewohnt, und das seit dem 22.03. Die Erdhummel konnte ich am Morgen noch Pollen eintragen sehen. Heute Abend habe ich sie aber nicht mehr gesehen. Hat jemand eine Erklärung für das Verhalten der Ackerhummel?

Wie man sieht, ist die Selbstbesiedelung der Nistkästen von Harry sehr wahrscheinlich. Aber das zwei Hummeln sich eventuell streiten, das ist nicht in meinem Sinne.

Da werde ich nävhstes Jahr noch zwei Nistkästen mehr aufstellen müssen.

Viele Grüße und schöne Ostertage
Ingrid

Hallo,
ich konnte ähnliches beobachten,in meinem Ackerhummelnest wohnt
nun eine Erdhummel (seit gestern),hab sie heute auch gesehen.Sie ist
viel kleiner,als die aus dem ersten Kasten.Muß noch mal genauer hinsehen,denn so schnell kann ich das noch nicht erkennen.Eine Ackerhummel ist es auf keinen Fall .Ohne Ansiedlung wären mit Sicherheit die Ackerhummeln vom vorigen Jahr
von selbst eingezogen,denn ich konnte mehrfach beobachten,wie sie vor dem Kasten hin und her flogen.
Viele Grüße

Angelika G.

Re: Re: Kampf um die Nisthilfe Ingrid 12.04.2009 15:21
Liebe Hummelfreunde,

heute konnte ich beobachten, wie eine Ackerhummelkönigin den Eingang zum Nistkasten Typ langer Laufgang von Harry fand und hineinkroch. Nach etwa 15 Minuten kam sie heraus und legte einen Orientierungsflug hin. Das Seltsame daran: Dieser Nistkasten wird bereits von einer hellen Erdhummel bewohnt, und das seit dem 22.03. Die Erdhummel konnte ich am Morgen noch Pollen eintragen sehen. Heute Abend habe ich sie aber nicht mehr gesehen. Hat jemand eine Erklärung für das Verhalten der Ackerhummel?

Wie man sieht, ist die Selbstbesiedelung der Nistkästen von Harry sehr wahrscheinlich. Aber das zwei Hummeln sich eventuell streiten, das ist nicht in meinem Sinne.

Da werde ich nävhstes Jahr noch zwei Nistkästen mehr aufstellen müssen.

Viele Grüße und schöne Ostertage
Ingrid

Hallo,
ich konnte ähnliches beobachten,in meinem Ackerhummelnest wohnt
nun eine Erdhummel (seit gestern),hab sie heute auch gesehen.Sie ist
viel kleiner,als die aus dem ersten Kasten.Muß noch mal genauer hinsehen,denn so schnell kann ich das noch nicht erkennen.Eine Ackerhummel ist es auf keinen Fall .Ohne Ansiedlung wären mit Sicherheit die Ackerhummeln vom vorigen Jahr
von selbst eingezogen,denn ich konnte mehrfach beobachten,wie sie vor dem Kasten hin und her flogen.

Hallo Angelika,

ich kann mir das nur so erklären, dass aufgrund der langen Kälteperiode die Arten ziemlich zeitgleich erschienen und daher alle zum gleichen Zeitpunkt auf Nistsuche gehen mußten. Da erscheint die Übernahme eines Nistplatzes mancher Hummelkönigin die einzige Chance zur Gründung eines Nestes zu sein .... wer weiß!

Trotzdem, der Natur muss man da seinen Lauf lassen. Ob Ackerhummel oder Erdhummel, die Stärkere hat ene gewonnen.

Viele Grüße
Ingrid

die feldhummeln planen die übernahme der erde. ;-) claudia 11.04.2009 09:37

hallo alle zusammen,

ich hätte da ein kleines problemchen.

am kopfende von meinem garten liegt lehmboden und der ist abgedeckt mit rindenmulch.
in der linken ecke ist es ziemlich schattig, und dadurch bleibt der boden etwas feuchter als der rest.

seit etwa 4 wochen habe ich nun eine feldhummel invasion und sie haben es sich zur aufgabe gemacht, meinen lehmboden abzutransportieren und ihn unter der hand zu verhöckern.

wenn es nur ein paar wären, dann würde es mich nicht stören, doch es sind mittlerweile um die 30 stück und sie graben tunnel unter den neu gesetzten pflanzen und hauen mit der erde ab.

kann ich sie irgendwie abschrecken?

grüssle

claudia

Wiesenhummel vertrieben Alex 12.04.2009 12:51

Hallo,

seit gut einer Woche hatte sich eine Wiesenhummel in einem der aufgestellten Nistkästen angesiedelt.
Gestern flog sie nur noch hektisch um den Nistkasten bzw. kurz hinein und wieder raus.
Kurze Zeit späte krabbelte eine Kuckushummel heraus und verschwand seit dem habe ich auch die Wiesenhummel nicht mehr gesehen.
Auch noch Einbruch der Dunkelheit war sie nicht zu entdecken.

Heute habe ich im Kasten nachgesehen und nur einen leeren bzw. halbfertigen Nektartopf und einen klebrigen Klumpen daneben gefunden.

Sollte man diese Dinge entfernen bevor man einen Ansiedlungsversuch startet ?? (da die Wiesenhummel wo nicht wiederkommen wird)

Viele Grüße Alex

Re: Wiesenhummel vertrieben Wilhelm 12.04.2009 19:44

Hallo Alex
ich würde die Teile belassen wo sie sind vieleicht übernimmt eine andere Königin die Pollen und das Nektartöpfchen. Aber stelle den Kasten an einen anderen Platz sonst schaut die Kuckuckshummel wieder rein die merken sich den Nistplatz und kommen später wieder.Ich habe auch schon einige Kuckuckshummeln die letzten tage beobachtet.Viel Glück bei deinem nächsten Versuch wünscht
Wilhelm

Hallo,

seit gut einer Woche hatte sich eine Wiesenhummel in einem der aufgestellten Nistkästen angesiedelt.
Gestern flog sie nur noch hektisch um den Nistkasten bzw. kurz hinein und wieder raus.
Kurze Zeit späte krabbelte eine Kuckushummel heraus und verschwand seit dem habe ich auch die Wiesenhummel nicht mehr gesehen.
Auch noch Einbruch der Dunkelheit war sie nicht zu entdecken.

Heute habe ich im Kasten nachgesehen und nur einen leeren bzw. halbfertigen Nektartopf und einen klebrigen Klumpen daneben gefunden.

Sollte man diese Dinge entfernen bevor man einen Ansiedlungsversuch startet ?? (da die Wiesenhummel wo nicht wiederkommen wird)

Viele Grüße Alex