Beiträge aus 2008

Zu warm? Thomas 12.05.2008 12:45

Ich habe schon gepostet das im Meisenkasten Wespe und Hummel nisten,nun sitzt seid heute eine Hummel im Eingangsloch,summt laut und ihre Flügel haben die höchste Drehzahl. Sorgt sie für Frischluft? Ist es zu warm? Muss ich Vorbereitungen treffen?

Gruß Thomas

Re: Zu warm? Christian F. 12.05.2008 14:07
Ich habe schon gepostet das im Meisenkasten Wespe und Hummel nisten,nun sitzt seid heute eine Hummel im Eingangsloch,summt laut und ihre Flügel haben die höchste Drehzahl. Sorgt sie für Frischluft? Ist es zu warm? Muss ich Vorbereitungen treffen?

Gruß Thomas

Da bin ich ja mal gespannt was da bei dieser Ehe für Kinder dabei herauskommen :)
Wäre wohl nicht schlecht wenn du den Kasten etwas beschatten könntest. Es wird im Laufe des Jahres sicher noch wärmer

Re: Re: Zu warm? Thomas 12.05.2008 15:25
Ich habe schon gepostet das im Meisenkasten Wespe und Hummel nisten,nun sitzt seid heute eine Hummel im Eingangsloch,summt laut und ihre Flügel haben die höchste Drehzahl. Sorgt sie für Frischluft? Ist es zu warm? Muss ich Vorbereitungen treffen?

Gruß Thomas

Da bin ich ja mal gespannt was da bei dieser Ehe für Kinder dabei herauskommen :)
Wäre wohl nicht schlecht wenn du den Kasten etwas beschatten könntest. Es wird im Laufe des Jahres sicher noch wärmer

Werd mal sehen wie ichs beschatten kann......diese "Familie" geht ihrem Geschäft absolut friedlich nach....
Thomas

Re: Re: Re: Zu warm? Bernd 12.05.2008 23:21

Hallo Thomas,
eine "Ehe zwischen Hummel und Wespe" mußte ich heute konsequent beenden. In einen Hummelkasten in meinem Hausgarten hatte ich eine Erdhummel eingesetzt, die diese Luxusherberge im Schatten eines Kirschbaumes auch annahm. Heute sah ich eine Wespenkönigin einfliegen. Sogleich öffnete ich den Kasten und fand in den Anfängen am inneren Deckel eine Wespenkugel ohne Brut. Die Wespenfreunde mögen mir verzeihen, denn ich habe dieses Nest entfernt. Damit die auffliegende Wespe nicht wieder in den Kasten gelangt, habe ich die Mottenklappe geschlossen. Es dauerte nur eine Minute als die Hummelkönigin kam und in ihr Nest wollte. Die geschlossene Klappe war für sie ein Problem, so dass ich nach mehreren Fehlversuchen meiner "dicken Berta" die Klappe wieder öffnete. Als sie meine eingreifende Hand wahrnahm flog sie im Eilflug davon. Doch nach kurzer Zeit kam sie aus dem Kirschbaum herab und verschwand im Kasten.
In einem anderen Beitrag laß ich, dass schon Wachsmotten unterwegs sind. Wann ist denn nun der richtige Zeitpunkt die Klappe zu schließen. Gestern habe ich auch eine Hummel beobachtet, die meinen Kaminholzstapel genau inspitierte. Sie war am Vorderleib ziemlich kahl uns sah einer Erdhummel ähnlich. Eine Kukukshummel ? Auch gegen diese ungebetenen Gäste ist doch hoffendlich eine Klappe wirksahm?
Gruß Bernd

Re: Re: Re: Re: Zu warm? Horst 13.05.2008 21:07

Hallo Bernd,
ich schließe bereits die Hummelklappen, wenn die Hummelkönigin Pollen einträgt (ca. 4-5 Tage nach Ansiedlung). Arbeiterinnen schaffen es allein, die Klappen zu betätigen. Ich kontrolliere lediglich, ob die Klappen richtig schließen und nicht mit Pollen verklebt sind (bei großen Hummelvölkern kommt es vor).

Gruß
Horst

Re: Re: Re: Re: Re: Zu warm? Thomas 14.05.2008 01:44
Hallo Bernd,
ich schließe bereits die Hummelklappen, wenn die Hummelkönigin Pollen einträgt (ca. 4-5 Tage nach Ansiedlung). Arbeiterinnen schaffen es allein, die Klappen zu betätigen. Ich kontrolliere lediglich, ob die Klappen richtig schließen und nicht mit Pollen verklebt sind (bei großen Hummelvölkern kommt es vor).

Gruß
Horst

Hallo,habe ein Stück Tarnnetz für etwas mehr Schatten angebracht,das ist was ich im Moment auf die Schnelle gefunden habe,muss glaube danach bei Hitze die Reaktionen der Hummeln beobachten!! Wichtig ist,das ich einen Freund überreden konnte mir einen perfekten Hummelkasten zu bauen,so wie beschrieben,in einigen Tagen werde ich ihn wohl plazieren können. Freue mich als "Neueinsteiger" auf diese tolle Sache......
Gruß Thomas

Re: Zu warm? Stefan Lennertz 13.05.2008 09:28

So ist es, die Hummeln senken durch das "Ventilieren" die Temperatur, um die Brut zu schützen. Wenn man einen Sonnenschutz einfach installieren kann wäre das wohl besser. Günstig ist es wenn das Nest morgens ca.1 -2 Std. mit Sonne beschienen wird, dann aber schattig steht.

Hummeln im Kräuterbeet Sieglinde 12.05.2008 20:19

In meinem Kräuterbeet haben sich wohl Erdhummeln angesiedelt!!
Ich muss aber auch meine Kräuter giessen und dabei läuft leider immer Wasser in das Erdloch. Kann mir hierzu jemand einen Tip geben?
Was könnte ich um das Loch herumbauen?
Oder macht den Hummeln das Wasser nichts aus?
Manchmal wird es ja auch regnen.....

Re: Hummeln im Kräuterbeet Alexander (Bombus-Admin) 13.05.2008 08:49

Hallo Sieglinde,

normalerweise sind verlassene Mäusenester (und darum handelt es sich vermutlich) regensicher angelegt. Trotzdem könntest Du ja eine Art Dach über den Eingang bauen. Allerdings am besten nur Abends, damit die Hummeln sich morgens daran gewöhnen können. Anderenfalls würden sie nicht mehr in das Nest zurückfinden.

Alex

Re: Re: Hummeln im Kräuterbeet Sieglinde 14.05.2008 19:58

Ich habe kurz versucht einen Topf mit Loch darüberzustellen das hat sie aber irritiert und so nahm ich ihn wieder weg.
Habe früher mal bei Peter Lustig in Löwenzahn gesehen, dass sie von der Farbe blau angezogen werden . Wäre ein Kästchen mit seitlicher Öffnung eine mögliche Lösung? Ich will ja auch meine Kräuter im Beet noch giessen.Finden sie den Eingang ?....oder könnte ich ihn blau anmalen?
Siggi

Re: Re: Re: Hummeln im Kräuterbeet Angelika L. 15.05.2008 10:49
Ein halber Tontopf wäre vielleicht eine Lösung, mit etwas Abstand über den Eingang gestülpt. Auch das müßte nachts geschehen.Der Eingang wäre geschützt, aber trotzdem gut wiederzufinden. Hummeln lieben blaue Blüten, ein blauer Eingangsbereich würde hier jetzt nicht helfen.

Grüße, Angelika

Nachwuchs seit einigen Tagen unterwegs Michel 14.05.2008 00:23

Bei der Dunklen Erdhummel hat sich Nachwuchs eingestellt. 4-5 Arbeiterinnen unterstützen die Königin, welche nun anscheinend nicht mehr ausfliegt. Bis zu 3 Sammlerinnen kann ich zeitweise beobachten, welche viel Nektar und Pollen eintragen.

Beim Blick ins Nest konnte man randvolle Pollentöpfe erkennen, die Versorgung ist demnach sehr gut. Mittlerweile beginnen die Arbeiterinnen und die Königin, das Nest regelrecht einzugraben. Die Königin ist interessanterweise besonders aktiv bzw. "sensibel" und bemerkt meine vorsichtigen Kontrollen meist zuerst, wobei sie aus dem Nest kommt und die kleine Öffnung in der Polsterwolle (zur Nestkontrolle) sofort wieder verschließt.

Wachsmotten konnte ich hier noch keine beobachten, was wohl auch daran liegt, das die Tage zwar sehr warm sind, aber nachts die Temperatur teilweise auf nur 3 °C herab sinkt. In solch kalten Nächten fliegen keine Wachsmotten, und das ist auch erstmal gut so ;-)

Bei der Steinhummel im Hornissenkasten ist auch jeden Tag mit Nachwuchs zu rechnen. Steinhummel 2 und die Wiesenhummel müssten Anfang kommender Woche so weit sein, die Ackerhummel braucht noch etwas länger. Bisher sind aber alle wohlauf.

Gedanken mache ich mir nur um die Kuckuckshummeln. Da die Königinnen noch fliegen, kann ich die Eingänge nicht verengen. Auch bei den Erdhummeln mit nur 4-5 Arbeiterinnen bin ich nicht so sicher, ob die Königin am frühen morgen nicht doch noch ab und an fliegt bzw. falls die eine oder andere Arbeiterin ausfallen sollte. Meist übernehmen Kuckuckshummeln eh erst mit dem 2. Schlupf die Nester und der Schwegler mit seinem geschlossenen Vorbau ist ja nicht besonders auffällig, sodass ich guter Hoffnung bin, dass Okupationen wenigstens bis zum Wochenende nicht der Fall sein werden. Dann werde ich weitersehen, ob ich den Eingang nun verenge oder nicht.

Der Verlauf bzw. der aktuelle Zustand meiner Kolonien kann auch im
Tagebuch 2008 (externer Link, nicht mehr verfügbar)
nachgelesen werden.

Viele Grüße
Michel

Auch die Steinhummeln haben nun Nachwuchs Michel 17.05.2008 19:12

Bei der Steinhummel im Hornissenkasten ist nun auch Nachwuchs unterwegs. Somit waren bisher Erd- und eine Steinhummel erfolgreich. Da bei beiden Kolonien die Königinnen nicht mehr ausfliegen, habe ich zum Schutz vor Kuckuckshummeln die Eingänge verengt, nachdem ich mich davon überzeugt hatte, dass die rechtmäßige Königin im Nest war.

Eine weitere Stein-, eine Wiesen- und eine Ackerhummelkönigin dürften im Laufe der kommenden Woche ebenfalls Nachwuchs haben.

Hier der Link zum Tagebuch: Tagebuch 2008 (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Viele Grüße
Michel

Statusbericht Manfred 14.05.2008 08:51

Nach meinem Urlaub zeigt sich bei mir ein recht erfreuliches Bild.
Erdhummel im Schwegler: 3. Generation Arbeiterinnen, wobei die Tiere der dritten Generation fast normale Größe erreicht haben;
Gartenhummel im Messnistkasten: 1. Generation Arbeiterinnen seit 5. Mai;
Gartenhummel im Igelriz (Naturnest): 1. Generation Arbeiterinnen seit 12. Mai, allerdings sehr kleine Tiere;
Erdhummel in Hummelburg: Königin alleine, Arbeiterinnen für den 16. oder 17. Mai erwartet.
Bisher nur Ausfall der Baumhummel im Umsetzkasten.
Es sind viele Kuckuckshummeln unterwegs, während sich das Wachsmottenrisiko aufgrund der wieder sehr kalten Nächte (im Messnistkasten ist die Temperatur in der letzten Nacht auf 4,8°C gesunken) vorerst erledigt haben dürfte.

Gruß aus HH
Manfred

Arbeitsteilung bei den Arbeiterinnen Alex 14.05.2008 13:59

Hallo,
bei den Arbeiterinnen, die seit dem 06. Mai ausfliegen, konnte ich Folgendes feststellen.
Als ich den Ein - und Ausflug eine Zeit beobachten habe, war es auffällig, dass die Arbeiterinnnen ohne Pollenhöschen ein recht großes Abdomen haben.
Im Vergleich dazu scheint das Abdomen bei Arbeiterinnen mit Pollen an den Hinterbeinen deutlich kleiner zu sein.
Gibt es so eine Arbeitsteilung bei Hummel, sodass die Einen den Honigmagen im Abdomen füllen und die Anderen die Pollenhöschen ?

Außerdem ist mir aufgefallen, dass die Erdhummel den Durchmesser des Laufganges verkleinert haben.
Solange die eingesetzte Wachsmottenklappe dadurch nicht blockiert wird, kann man doch von einer Reinigung absehen, oder nicht ?

Viele Grüße,
Alex

Re: Arbeitsteilung bei den Arbeiterinnen Manfred 14.05.2008 19:36

Hallo Alex,

es gibt eine gewisse Arbeitsteilung, allerdings nicht bei der ersten Generation von Arbeiteirnnen. In den ersten Wochen sammeln die Tiere neben Pollen immer auch Nektar, da dies kaum zusätzliche Zeit kostet. Wird kein Pollen benötigt, wird eben nur Nektar getrunken und dies entsprechend mehr. Wenn genügend Arbeiterinnen vorhanden sind, spezialisieren sich einige Tiere. So gibt es bei den Erdhummeln z.B. Arbeiterinnen, die nur Mohnpollen eintragen. Dies tun sie sehr effektiv, allerdings sind sind dann oftmals bereits mittags "arbeitslos", weil es keine Mohnblüten mehr gibt.
Erdhummeln verstopfen bei mit immer das Flugloch, wohl weil der Laufgang recht kurz ist. Es gibt keinen Grund etwas daran zu ändern.

Gruß aus HH
Manfred

Hummelnest vor der Praxistür... Angela Kiersch 14.05.2008 23:45

Hallo an alle Hummelkenner!
Ich schreibe hier mit einer realtiven Panik, weil ich heute ein Erdhummelnest vor meiner Praxistür gesichtet habe. Es ist ein 4 cm großes Loch, in das so alle paar Minuten 2-3 Erdhummeln einfliegen (abends gesichtet).
Ich wußte gar nicht, dass es sich um Erdhummeln handelt und erst meine Nachbarin hat mich schon etwas aufgeklärt: sind ungefährlich, soll ich glücklich sein, dass sie sich bei mir angesiedelt haben...
Naja.
Nun ist es aber so, dass sich das Nest im 1m Abstand zu meinem Praxiseingang befindet. Ich bin Kindertherapeutin, d.h täglich laufen dort ganz dicht Kids vorbei, die nicht wirklich - sagen wir mal - ein gutes Gefühl für ihre Umgebung haben. Ich habe ja schon begriffen, dass Hummlen an sich friedfertig sind + außerdem bedroht, weshalb man sie nicht vergiften soll.
Wenn es also nur um mich als Privatperson ginge, würde ich nichts unternehmen.
Jetzt habe ich gerade bei meinen Recherchen gelesen, dass so ein Hummelstaat bis zu 600 Mitglieder groß werden kann...
Wenn ich mir dann meine Therapiekinder vorstelle, die daran vorbeilaufen müssen, bzw. an der Tür erst mal schellen und warten.
Na, denn frage ich mich, ob ich das so einfach als naturgegeben hinnehemen soll, bis die erste Hummel ein wildgewordenes Kind sticht.
Ich hoffe, ich habe die Situation dargelegt.
Meine Frage an alle, die sich auskennen:
Wie groß wird so ein Erdhummelstaat?
Was passiert, wenn z.B. ein Kind panisch um sich schlägt (und da wüßte ich jetzt schon min. 3, die das täten, auch wenn ich ihnen 100 mal erklären würde, dass nichts passieren kann). Es kommen viele Kinder mit schweren Angstzuständen, die sich nicht unter Kontrolle haben bei dem geringsten Reiz.
Die rechtliche Seite würde mich auch interessieren. Aber dafür ist hier vielleicht nicht der richtige Ort.
BItte mich nicht falsch verstehen, ich mag Natur + Tiere, aber ich habe eine Verantwortung für die Patienten und keine Lust auf Stress mit gestochenen Kindern und deren Eltern.

Danke für Antworten!
Angela

Re: Hummelnest vor der Praxistür... Angelika L. 15.05.2008 10:58
Hallo Angela,

zur rechtl. Seite. Hummeln sind streng geschützt, die Nester dürfen nicht zerstört werden. Eine Umsiedlung bedarf der Genehmigung der Umweltbehörde und darf nur von einem Sachkundigen durchgeführt werden und deshalb hättest Du keine rechtl. Konsequenzen zu fürchten.

Erdhummelnnester können in der Tat größer werden, aber 600 Tiere sind doch meist die Ausnahme. Es ist nicht so, als wenn man ein Nest der Gemeinen Wespe vor sich hätte.
Du könntest in Deinem besonderen Fall bei der zuständigen Umweltbehörde anrufen und um Hilfe bitten, ansässige Imkervereine haben manchmal auch hilfsbereite Kollegen.
Ganz einfach könntest Du aber auch die Einflugschneise absichern. Ich weiß nicht, ob Du einen Pfosten an Deinem Eingangsbereich aufstellen kannst. Aber ein Fliegennetz vom Eingang zum Pfosten gespannt, würde reichen und die Tiere können nur von einer Seite an- und abfliegen.
Ein Blumentopf davor lenkt ab und macht das Ganze nicht so auffällig.
Vielleicht hilft Dir das ja weiter, Grüße, Angelika

Re: Hummelnest vor der Praxistür... Martin 15.05.2008 14:05

Wäre es möglich das Einflugloch künstlich zu verlängern? Mit einem Plastikrohr/Schlauch?

Dieser müsste aber unbedingt nach 22 Uhr erst angebracht werden.

Re: Hummelnest vor der Praxistür... Andreas 16.05.2008 10:00

Hallo Angela,

nur unter extrem "günstigen" Umständen wird ein Erdhummelvolk 600 Tiere stark.
Du wirst sehen, dass sich die Flugaktivitäten auch bei einem sehr starken Volk in Grenzen halten, und viele Besucher gar nicht bemerken werden, dass sich da ein Hummelnest befindet.
Aber Du könntest vielleicht eine kleine Informationstafel aufstellen? Dann wüßten die Kids, dass Hummeln stechen können, aber friedliche und nützliche Tiere sind. Auf die Art und Weise hätte sie auch gleich was gelernt.
Jede Art von Panik ist ganz bestimmt unangebracht.

Grüße von einem oft gestochenen !
Andreas

Re: Hummelnest vor der Praxistür... Stefan Lennertz 16.05.2008 21:43

Hallo Angela,

schön das Du dich meldest, dass werden wahrscheinlich die wenigsten machen.

Ein Hummelnest ca. 1m vom Eingang entfernt, das hört sich so gut wie unbedenklich an. Gut möglich das es gar keiner merkt, vor allem wenn
die Einflugschneise nicht direkt zum Eingang führt. Hummeln Starten und Landen häufig in gleicher Richtung und Winkel, sollte diese nicht direkt an den Personen vorbeiführen wird nichts passieren. Wobei Hummeln eh niemals Menschen anfliegen oder umfliegen, sie düsen direkt zu den Blüten und kümmern sich sonst um nichts.

Man könnte natürlich einen kleine Holzwand oder ähnliches in Richtung des Einganges aufstellen, dann würden die Tiere bestimmt in die andere
Richtung abheben, oder zumindest erst so weit ansteigen das keiner was merkt.

Ich lebe hier mit meinen Nestern in einer engen Siedlung, in unmittelbarerer nähe zu Nachbarn, und habe täglich viele spielende Kinder in meiner Nähe, weil ich das gut finde. Hier sind zwar schon viele Wildbienen draufgegangen, beim spielen oder sonstigem, aber gestochen wurde noch nie ein Kind. Just in diesen Tagen haben wir eine Erdhummelnest direkt unter der Eingangstreppe, passiert ist noch nie was.

Ich würde es einfach mal laufen lassen, denn Gefahr sehe ich nur für die
Hummeln, und das meine ich ohne rosarote Brille.

Gruß,
Stefan

Unglücklicher Königinnenverlust Manfred 15.05.2008 15:57

Die Gartenhummeln im Igelriz haben ihre Königin verloren. Sie hatte offenbar eine Auseinandersetzung mit einer dort versteckten Nacktschnecke. Sowohl Schnecke als auch die mit Schleim verklebte Königin lagen tot auf dem Boden.
Um die randvollen Honigtöpfe sitzen ein paar Arbeiterinnen herum und warten auf den Schlupf der zweiten und letzten Generation Arbeiterinnen. Zwei Sammlerinnen haben noch Pollenhöschen an den Beinen. Sie wissen wohl nicht was sie damit machen sollen, da ohne Larven kein Pollen mehr gebraucht wird.

Gruß aus HH
Manfred

Re: Unglücklicher Königinnenverlust Stefan Lennertz 16.05.2008 21:08

Saublöd, ich mag Gartenhumeln. Hoffentlich findest Du ein Nest für die Weisen.

Gruß,
Stefan

Vorrat? Roger Thome 15.05.2008 16:02

In der Balkonbrüstung (Beton) unseres Balkons sind oben durch die Herstellung diverse Löcher (dort waren wohl zu Fertigung irgendwelche Anker eingelassen). Diese sind ca. 10 bis 15 mm im Duchrmesser und 20 bis 50 mm tief. Jetzt haben wir bemerkt, daß eine Hummel irgendetwas dort eingelagert hat und die Löcher mit einem Sekret (hart wie Putz) verschlossen hat. Meine Frage: Was haben die dort eingelagert und mit was verschlossen? Wann kommen die Kerlchen denn wieder ums wieder
abzuholen? Wenn jemand eine Antwort weiss, wäre super!

Re: Vorrat? Christian F. 15.05.2008 16:05

Hallo,
In diese Löcher haben Solitärbienen Eier mit etwas Vorrat für die schlüpfenden Jungen gelegt. Im nächsten Frühjahr werden diese die Löcher verlassen. Hier kannst du dich informieren:

www.wildbiene.com
www.wildbienen.de

Grüße,
Christian

Ungebetene Mieter Johanna 15.05.2008 19:36

Hallo,

von meinen 4 Hummelkästen ist dieses Jahr nur einer bewohnt, die verschollen geglaubte Hummnel ist wieder aufgetaucht, vielleicht hat sie die Kälteperiode im Nest einfach verschlafen, dass sie nicht brummte, als ich nachsah.

Groß war also die erste Freude, als ich heute zufällig beobachtete, dass auch in einen anderen Kasten Bewohner einfliegen. Aber bei näherer Betrachtung stellten sich die Mieter als Wespen dar.

Das wundert mich jetzt, denn die krabbeln unter die Wolle und ich dachte immer, Wespen legen kopfüber Kugelnester an?

Ich weiß schon, auch Wespen sind nützlich und vertilgen hoffentlich viele Fliegen. Aber ihre Vorliebe für meine Weintrauben und meinen Pflaumenkuchen trübt meine Freude.

Kommen die auch nächstes Jahr wieder???

Freundliche Grüße -Johanna-

Re: Ungebetene Mieter Andreas 16.05.2008 09:51
Groß war also die erste Freude, als ich heute zufällig beobachtete, dass auch in einen anderen Kasten Bewohner einfliegen. Aber bei näherer Betrachtung stellten sich die Mieter als Wespen dar.

Das wundert mich jetzt, denn die krabbeln unter die Wolle und ich dachte immer, Wespen legen kopfüber Kugelnester an?

Ich weiß schon, auch Wespen sind nützlich und vertilgen hoffentlich viele Fliegen. Aber ihre Vorliebe für meine Weintrauben und meinen Pflaumenkuchen trübt meine Freude.

Hallo Johanna,

wenn es wirklich Wespen sind, die da unter die Polsterwolle kriechen, dann handelt es sich zumindest nicht um die im Spätsommer oder Herbst lästige "deutsche Wespe".
Vielleicht ist es ja doch eine Wildbienenart.
Am besten mal fotografieren und das Bild begutachten lassen.

Gruß Andreas

Ach so, fast hätte ichs vergessen: Wespen sind keine Zurückkehrer.

Re: Ungebetene Mieter Stefan Lennertz 16.05.2008 21:06

Hi,
es lohnt sich eigentlich immer mal genauer hinzusehen, Wespen gibt es viele, wobei nur 2 Aasfresser sind und am Esstisch nerven, die gemeine und die Deutsche Wespe. aber auch diese wirken in der Gesamtbilanz positiv.

Allerdings ist es nicht einfach die Tiere zu unterscheiden. Hat die Wespe merklich herabhängende Hinterbeine ist es eine Feldwespe, also keine der beiden erstgenannten.

Gruß und viel Spaß beim Hummel beobachten,
Stefan

Re: Re: Ungebetene Mieter Johanna 18.05.2008 09:46
Hallo,

danke für Eure beiden Antworten. Ich habe beim ersten Mal nicht ordentlich hingeschaut. Die Wespen haben doch ein Kugelnest an der Decke des Deckels, ich weiß nicht warum ich das nicht gesehen habe.

Zum genauen Schauen, welche Sorte das ist, fehlt mir im Moment noch der Mut. Aber ich lasse die nun mal da, wenn sie ein Quartier irgendwo im Hausdach gewählt hätten, hätte ich da auch nichts dagegen gemacht.

Schöne Grüße -Johanna-

Gibt es schwarze Riesenhummeln? rena 16.05.2008 15:51

Ich habe in meinem Garten hinterm Haus einen Blauregen, der im Moment in voller Blüte steht. Seit einigen Tagen beobachte ich eine ungewöhnlich grosse "Hummel" an den Blüten. Erst nahm ich an, dass es sich um eine sehr grosse Hornisse handelt...als ich aber näher kam sah ich, dass es nur eine Hummel sein kann. Gibt es rabenschwarze Hummeln in der Grösse?

Danke und viele Grüsse....

Re: Gibt es schwarze Riesenhummeln? Hans 17.05.2008 00:08

Rena,
es handelt sich um die Blaue Holzbiene (Xylocopa violacea), seit einigen Jahren ein Zuwanderer aus dem Mittelmeerraum. In welcher Region Deutschlands wohnst Du?

Gruß Hans

Re: Re: Gibt es schwarze Riesenhummeln? rena 17.05.2008 07:29
Rena,
es handelt sich um die Blaue Holzbiene (Xylocopa violacea), seit einigen Jahren ein Zuwanderer aus dem Mittelmeerraum. In welcher Region Deutschlands wohnst Du?

Gruß Hans

Hallo Hans,

danke für die Antwort. Ich wohne am Schwielowsee bei Potsdam. Es sind sehr schöne... aber auch sehr scheue Exemplare. Ich hoffe sie sind mindestens genau so nützlich wie unsere heimischen Bienen. Mich irretiert nur die Grösse...aus einiger Entfernung dachte man eher an eine Hornisse oder einen Maikäfer.
Gruss Rena

Re: Re: Re: Gibt es schwarze Riesenhummeln? Frank-BS 18.05.2008 15:52

Interessant, wie weit nach Norden die Holzbienen, wenn es denn eine ist, aber es hört sich ja ganz danach an, schon vorgedrungen sind. Ähnlich wie Hans frage ich ja auch immer gleich nach der Region, in der die Beobachtung gemacht wurde.

Jetzt warte ich nur noch bei uns in der Region (Südost-Niedersachsen) auf die erste Beobachtung.

Gruß
Frank.
www.hornissenschutz-bs.de (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Re: Re: Re: Gibt es schwarze Riesenhummeln? Hans 19.05.2008 01:57

Rena,
vielen Dank für die Rückmeldung. Südlich der Rhein-Main Linie wird die Holzbiene seit Jahren gesichtet. Meldungen aus dem Norden sind aber selten - eine kam dies Jahr aus Niedersachsen. Ich hoffe, Du hast nichts dagegen, daß ich die Nachricht an hymenoptera.de weitergegeben habe.

Gruß Hans

Wo in Niedersachsen? Frank-BS 19.05.2008 07:34

Hallo Hans!

Woher kam die Meldung aus Niedersachsen denn genau? Interessiert mich, da es ja u.U. in unserer Nähe (Region Braunschweig) sein könnte.

Gruß
Frank.
www.hornissenschutz-bs.de (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Re: Wo in Niedersachsen? Hans 19.05.2008 23:10

Frank,

hier ist der link der Meldung.
http://www.hymenoptera.de/html/node/662#comment-1515

Gruß Hans

Re: Re: Re: Re: Gibt es schwarze Riesenhummeln? rena 19.05.2008 07:51
Rena,
vielen Dank für die Rückmeldung. Südlich der Rhein-Main Linie wird die Holzbiene seit Jahren gesichtet. Meldungen aus dem Norden sind aber selten - eine kam dies Jahr aus Niedersachsen. Ich hoffe, Du hast nichts dagegen, daß ich die Nachricht an hymenoptera.de weitergegeben habe.

Gruß Hans

Hallo Hans,

nein, ich hab nichts dagegen. Wir haben uns im Internet über die Holzbiene belesen und an den Fotos konnten wir diese auch identifizieren. Wir haben rings um unseren See sehr viel Mischwald...vielleicht ein idealer Lebensraum für diese Biene.
Viele Grüsse Rena

Umsiedlung Stefan 18.05.2008 16:15

Hallo zusammen,

ich habe im Garten aus versehen ein Hummelnest entdeckt und freigelegt.
Da die Hummeln an diesem Standort (Zugang zum Garten und Haus) nicht bleiben können, frage ich hier an, ob und wie man die Hummeln umsiedeln kann. Ich würde ungern zu drastischen Massnahmen greifen müssen.
Wer kann helfen ? Standort Raum Düsseldorf

Re: Umsiedlung Harry 18.05.2008 21:36

Hallo Stefan,
ruf mich an.
Harry Abraham
Tel. 02154 1888

Gruß Harry