Beiträge aus 2008

Was ist das für eine Hummel? Florian 02.01.2008 16:06

Liebe User!

Ich hab diese Hummel auf der Terrasse meines gartens gefunden.
Jedoch hab ich absolut keine Ahnung um welche Art es sich handelt..ich nehme ja nur an dass es eine Hummel sein könnte :)

hier 2 bilder:

http://666kb.com/i/auw8xrel7lrzzvtcc.jpg

http://666kb.com/i/auw92phstmfv8dm4s.jpg

danke im voraus!

Re: Was ist das für eine Hummel? Angelika L. 02.01.2008 19:10

Es ist die blaue Holzbiene. Grüße, Angelika

Re: Re: Was ist das für eine Hummel? Florian 02.01.2008 20:08

super, danke!

Klappen und Wachsmottenbefall (Hinweis von Einstein) Horst 07.01.2008 16:03

Hallo Hummelfreunde,
das neue Jahr hat begonnen und wieder werden uns die Wachsmotten in Hummelnestern beschäftigen.
Einstein hat auf seiner Internetseite eine vernichtende Aussage über die Klappen geschrieben. Leider kann ich seinen Aussagen nicht beipflichten, dass die Klappen keinerlei Sicherheit für die Hummelnester bringen. Es ist wohl richtig, dass eine 100-prozentige Sicherheit mit Klappen auch nicht erreicht wird.
Einstein hat angeblich durch Einblasen von BT (Bacillus thuringiensis) in die Hummelnester keinen Wachsmottenbefall gehabt.
Vermutlich muß wohl über mehrere Jahre überprüft werden, welche Möglichkeit der Wachsmottenbekämpfung in Hummelnestern erfolgversprechend ist. Ein oder zwei Jahre reichen für eine endgültige Aussage nicht aus.

Grüße
Horst

Re: Klappen und Wachsmottenbefall (Hinweis von Einstein) Manfred 08.01.2008 09:02

Hallo Horst,

mit Experimenten alleine wird es wohl nicht möglich sein, die beste Methode der Wachsmottenbekämpfung herauszufinden. Das Problem besteht ja darin festzustellen, ob überhaupt Wachsmotten versucht haben in das Nest einzudringen (bei Gartenhummeln z.B. ist es ziemlich egal, ob ich Klappen, BT oder sonst irgendetwas tue. Einen Erfolgsnachweis werde ich dort fast immer haben, da die Nester kaum anfällig für Wachsmotten sind).
Für meine Zählanlage sind die Viecher leider zu klein, d.h. sie werden nicht erfasst. Vermutlich müsste man mit Hilfe einer IR-Kamera eine nächtliche Überwachung des Eingangsbereichs durchführen. Dann könnte man sehen, ob Klappen ein Eindringen verhindern und ob bei einem Eindringen BT in eingeblasener Form tatsächlich wirkt. Aus meiner Sicht ist bisher eindeutig nur nachgeweisen, dass BT direkt auf die Waben gesprüht wirkt. Das Problemn dabei sit nur, dass diese Variante für den "normalen Hummelfreund" aufgrund der erforderlichen Sachkenntnis und Erfahrung keine wirkliche Option darstellt.

Gruß aus HH
Manfred

Re: Re: Klappen und Wachsmottenbefall (Hinweis von Einstein) Horst 08.01.2008 11:34

Hallo Manfred,
vielleicht äußert sich Einstein hinsichlich seiner Einblasmethode von Bt etwas genauer (Pulver oder Flüssigkeit etc.) und welchen Stamm von Bt (kurstaki oder aizawai) hat er benutzt. Unbestritten ist doch, dass Bt von den Larven aufgenommen werden muß.

Gruß
Horst

Re: Re: Re: Klappen und Wachsmottenbefall (Hinweis von Einstein) einstein 08.01.2008 20:26

Der Einstein äußert sich!
Wir hatten dies bei über 50 Hummelvölkern gemacht, bei mir selbst bei 21 Völkern.
Es wird so gemacht, daß man die Kugel öffnet, damit man die Hummeln sehen kann, dann wird mit einem Trinkhalm PT (kustaki) ca. 2 cm tief in Pulver eintauchen- (vorher nicht durchpusten, denn dann ist der Trinkhalm feucht!!!) und dann Ende in das Nest ganz wenig hineinhalten und einmal kurz und kräftig hineinblasen. Das Pulver legt sich auf die Waben und das war es.
Einen Kniff dazu möchte ich Euch geben, versucht PT am Laufgangende - also im Eingangsbereich zu verteilen, denn die Motten müssen, wenn sie reinkommen daran vorbei und das Pulver haftet auch an den Haaren der Falter.
Wenn Ihr meine Beschreibung zum Bau der Kästen genau durchlest, dann werdet Ihr sehen, daß ich den Laufgang kurz halte, damit die Luft dort durch den Kamineffekt hineinzieht und über die Styroporbeute, die aus
2 Zargen besteht (diese zwei Zargen sind durch ein Alugitter getrennt)
oben wieder links und rechts - ebenfalls Öffnungen mit Alugitter verschlossen- austreten kann. Ein weiterer Vorteil -die Belüftung verhindert Schimmel!!
Was ich gesehen habe ist, daß oben bei den Gittern, wo der Stockgeruch ausgetreten ist, sehr wohl Falter saßen, aber sie fanden den Weg hinein nicht, da unten am Laufgang kein "Duft des Volkes" ausströmt, es zirkulierte alles in eine Richtung - ich denke dies kann ein Ansatzpunkt sein - bei mir hat es funktioniert.
Schönes neues Jahr noch ,Gruß an die Runde.

Der Durchmesser des Schlauches ist 30 mm und ca 20-25 cm lang.
Ich habe auch herausgefunden, daß die Laufganglänge keinerlei Einfluß hat, wenn der Schlauch nicht länger als 40 cm ist.
Er sollte einmal um die Ecke gehen, damit es finster ist, das reicht bereits.
Bei mir sind alle Elemente gesteckt und überhaupt nicht verklebt (Schlauch-Anflugbrett- Zarge) es kann innerhalb von 2 Minuten das ganze getauscht werden. Ich kann das ganze Innenleben, wenn das Volk größer wird und mehr Platz braucht,tauschen.
Bitte macht es Euch nicht kompliziert, es ist nicht notwendig!!!!

Re: Re: Re: Re: Klappen und Wachsmottenbefall (Hinweis von Einstein) Horst 09.01.2008 10:39

Hallo Einstein,
es ist sehr nett.,dass Du die Einblasmethode mit Bt hier im Forum veröffentlicht hast.

Gruß
Horst

Re: Re: Re: Re: Klappen und Wachsmottenbefall (Hinweis von Einstein) Angelika L. 09.01.2008 11:12

Hallo Einstein,

wo beziehst Du Deine preiswerten Beuten? Besteht das Alugitter aus Fliegendraht? Grüße, Angelika

Hummelkästen mit und ohne Klappen einstein 08.01.2008 20:36

Damit Ihr mich bitte nicht falsch versteht, verseht die Kästen mit Klappen in Größen und Formen wie Ihr möchtet. Ich maße mir nicht an über Eure "Klappen" zu urteilen!
Meine will ich übrigens in Zukunft halten!
Jeder der sich mit Strömungslehre beschäftigt, erkennt was ich versuche zu vermitteln, für den Rest mag und soll es ein Buch mit 7 Siegeln bleiben.
Ich wollte Euch helfen und nicht was runtermachen.
Bei mir zählten Fakten und sonst nichts!!!!
Wenn ich als Person schon Hummeln "gefangen nehme", dann will ich ihnen auch ein Optimum beim Wohnen bieten.
Dies ist meine Devise gegenüber Insekten (ich halte Hummeln, Bienen, Hornissen und die anderen kleinen Soltärbienarten) die ich versuche zu schützen.
Gruß

Re: Hummelkästen mit und ohne Klappen Horst 09.01.2008 11:04

Hallo Einstein,
ich glaube nicht, dass sich eine Person von Deiner Aussage über die Klappen angesprochen fühlt. Es geht doch hier lediglich um die Klappen!
Übrigens haben sich bereits 1967/1975 (Döttlinger und Haas) in Österreich mit den Hummeln beschäftigt. Leider kenne ich deren Ausarbeitungen nicht.
1975 hat in Österreich ein Ambros Aichhorn Hummeln in Volieren gehalten und auch Experimente mit Kaminen (Luftdurchzug über die Nester) zur Abwehr von Wachsmotten gemacht (die schriftlichen Unterlagen sind mir bekannt).

Gruß
Horst

Re: einstein 09.01.2008 12:54

Nachdem ich auch ein wenig mit "Strömung" zu tun habe, war es naheliegend, dies so zu machen.
Die Gitter sind feinmaschig aus dem Baumarkt - Fliegengitter - Alu daher, weil die Hummeln Plastik durchbeißen (mir passiert) und da die Motte in das Loch reingeht usw.
Praktisch aus Sicherheitsgründen.
Bedenkt aber, daß nicht zu viel Gitter an "den Beuten dran sind", da ja sonst auch der "Durchzug" schlecht wird!!!!!
Werde in nächster Zeit eine Beute zerlegt und zusammengebaut - die Bilder -ins Netz stellen und Euch dann informieren.
Gruß

Re: Hummelklappe Manfred Meiser 09.01.2008 22:51
Hallo Hummelfreunde

Zur Zeit gibt es keinen besseren Schutz als die Hummelklappe, in welcher Form auch immer. Es ist grob fahrlässig, meiner Meinung nach, Hummeln in Kästen zu halten ohne eine Hummelklappe. Es stimmt, dass Garten- und Ackerhummeln so gut wie nie von Wachsmotten befallen werden, aber kurzrüsselige Hummelarten dafür um so mehr. Hummelkästen sollten dicht sein, das heißt, ohne Spalten und Risse, da Wachsmotten auch von außen am Kasten ihre Eier ablegen und die Larven versuchen einzudringen. Die Lüftungslöcher sollte man vielleicht umbauen und direkt mit einer Mottenfalle kombinieren z.B. mit einer Klebefalle.
PS.: Da ich mit Pt-Pulver keine Erfahrung habe und es gerne mal ausprobieren möchte, hätte ich dazu eine Frage: Wie heißt das Produkt und wo kann man es beziehen?
Gruß Manny aus HS

Re: Re: Hummelklappe Wolfgang 10.01.2008 01:53

Hallo Manfred,
es handelt sich hier um das BTx Präparat; d.i. der Bacillus thuringiensis.
Ich habe mir die kleinste Portion (180 ml) für 12 EUR + 7 Eur Versandkosten von der Fa. Helmut Jasniak schicken lassen.
(www.jasniak.de; email: info@jasniak.de).
Diese Menge reicht für ca. 1000 Jahre :), es wäre also vorteilhaft, wenn Du mit jemandem Teilen könntest.
Grüße Wolfgang

Re: Re: Re: Hummelklappe Wolfgang 10.01.2008 01:56

Hallo Manfred,
ich habe den Handelsnamen vergessen: MELLONEX.
Wolfgang

Re: Re: Hummelklappe Manfred 10.01.2008 07:50

Hallo Namensvetter,

die günstigste Bezugsquelle für Bt ist Neudorff Raupenspritzmittel N. Eine Tüte kostet ca 2,50 Euro (lass dir nicht den ganzen Karton für ca. 15 Euro andrehen) und ist in guten Gärtnereien und Baumschulen zu bekommen. Der Bacillus wird durch Wasser und ausreichend hohe Temperaturen aktiviert (in einem Gärtnerforum habe ich 12-15°C als Mindesttemperatur gelesen). Die Anwendung sollte erfolgen, sobald die Wachsmottenfalter aktiv sind. Hierfür die windarme bzw. windstille Nächte mit Temperaturen über 10-12°C erforderlich, was bei mir frühestens Mitte Mai der Fall ist.

Gruß aus HH
Manfred

Re: Re: Re: Hummelklappe Horst 10.01.2008 13:15

Hallo Manfred (aus Hamburg),
nach Auskunft der Firma Neudorff ist das Raupenspritzmittel N (Bt kurstaki) nicht mehr zugelassen.
Der neu Bt-Stamm aizawai ist laut Aussage der Firma noch wirksamer.
Dieser Bt-Stamm wird u.a. unter folgenden Namen von verschiedenen Firmen vertrieben: Raupenfrei, Mellonex, Xentari, Turex, B401 etc..

Gruß
Horst

Teile des Hummelkastens - System "Einstein" einstein 13.01.2008 10:53

Ich habe den Ordner mit den Bildern fertig, jeder von Euch, welcher(e) die Photos haben möchte, kann die gratis haben, es könnte sich auch ADMIN
melden, der bekäme den Ordner, Harry, wenn Du Dich meldest,kannst sie zusätzlich zu Deinen Kästen bauen, ich will dafür nichts haben!!!
Ich selbst habe nicht die Zeit, Kästen zu bauen, ich mag auch nicht in Lohnarbeit tätig sein.
Ich finde, daß mit diesem System die Wachsmotte "fast nicht in den Kasten rein kommt", wenn dann noch BT eingeblasen wird, müßte es "keine Wachsmotten in den Hummelvölkern geben".
Jeder der will kann das über www.Hummelzucht.at bei Kontakt anfragen - er bekommt nach email-Adresse den Ordner geschickt.
Adresse bleibt bei mir- versprochen !!!!!!

Re: Teile des Hummelkastens - System "Einstein" Juergen 18.01.2008 20:34

Hallo Einstein
Vielen Dank für die Zusendung des Ordners, Teile des Hummelkastens -System "Einstein" .
Du als erfahrener Imker gehst natürlich ganz anders an die Bekämpfung der Wachsmotte heran als unser einer der erst angefangen hat sich mit der Hummelhaltung zu beschäftigen. Deine Photos über den Hummelkasten aus Styropor haben mir gut gefallen und sind von jedem Hummelfreund der etwas Geschick hat, eine gute Anregung es selbst einmal zu versuchen einen Hummelkasten zu bauen. Styropor ist ein leicht zu bearbeitendes Material dies kann ich Euch sagen da ich einige Jahre Beruflich damit gearbeitet habe. Bei Deinen Hummelkasten ist durch den Einsatz eines Einlaufschlauches von 30mm und seitlichen Öffnungen und zusätzlich noch im Deckel eine sehr gute Durchlüftung gewährleistet und hast bestimmt auch keine Probleme mit Schimmelbildung durch zu hohe Luftfeuchtigkeit im Hummelkasten.
Ich selbst würde aber doch lieber eine Hummelklappe einbauen, da ich großen Respekt habe vor dem einblasen von BT , da ich nicht wüste ob ich nicht doch den Hummeln schade.

Es grüsst
Dich Jürgen aus Dresden / Sachsen

Re: Teile des Hummelkastens - System "Einstein" ernst 09.03.2008 15:07
Ich habe den Ordner mit den Bildern fertig, jeder von Euch, welcher(e) die Photos haben möchte, kann die gratis haben, es könnte sich auch ADMIN
melden, der bekäme den Ordner, Harry, wenn Du Dich meldest,kannst sie zusätzlich zu Deinen Kästen bauen, ich will dafür nichts haben!!!
Ich selbst habe nicht die Zeit, Kästen zu bauen, ich mag auch nicht in Lohnarbeit tätig sein.
Ich finde, daß mit diesem System die Wachsmotte "fast nicht in den Kasten rein kommt", wenn dann noch BT eingeblasen wird, müßte es "keine Wachsmotten in den Hummelvölkern geben".
Jeder der will kann das über www.Hummelzucht.at bei Kontakt anfragen - er bekommt nach email-Adresse den Ordner geschickt.
Adresse bleibt bei mir- versprochen !!!!!!
Re: Heinrich (EL) 14.01.2008 20:16
Gestern habe ich in einem Hornissennistkasten eine schlafende Königen (vermtl. Sächsische Wespe) entdeckt. Sie ist nicht aufgewacht. Nachdem ich einige Fotos mit meiner beschränkten Kamera gemacht habe, konnte sie auch weiterhin ungestört schlafen.

Die Fotos habe ich unter www.flickr.com/photos/benufloh2mal hochgeladen

Re: Schlafende Wespenkönigin Johanna 20.01.2008 14:21

Hallo,

ist das normal, dass die so ungeschützt im Kasten schläft? Ich meine, ist die frostfest?

Gruß Johanna

Re: Re: Schlafende Wespenkönigin Angelika L. 20.01.2008 14:40
Hallo,

ist das normal, dass die so ungeschützt im Kasten schläft? Ich meine, ist die frostfest?

Gruß Johanna

Sie ist ja geschützt, nämlich im Kasten. Die Insekten bilden so eine Art Frostschutzmittel im Körper, sodass ihnen Frost nichts ausmacht.
Grüße, Angelika

Re: Re: Re: Schlafende Wespenkönigin Johanna 22.01.2008 21:31

Hallo Angelika,

Ich dachte, die müssen sich auch eingraben wie die Hummeln.

Gruß Johanna

schwarze Hummel? Ralph 20.01.2008 18:56

Mir ist heute eine pechschwarze Hummel "zugeflogen", ca. 25 mm lang und 4 Flügel, die aber nur relativ schwach behaart ist. Gibt es eine solche Art?

Re: schwarze Hummel? Manfred M. 21.01.2008 18:41
Mir ist heute eine pechschwarze Hummel "zugeflogen", ca. 25 mm lang und 4 Flügel, die aber nur relativ schwach behaart ist. Gibt es eine solche Art?
Re: schwarze Hummel? Manfred M. 21.01.2008 18:45

Eine schwarze Hummel ist mir nicht bekannt. Wahrscheinlich handelt es sich um die blau-schwarze Holzbiene ( xylocopa violacea ). Diese Art gehört zu den größten, heimischen Wildbienen. Sie ist etwa so groß, wie eine Hummelkönigin. Schau unter www.wildbienen.info
Gruß Manfred aus HS

Re: Re: schwarze Hummel? Ralph 24.01.2008 20:52

Danke für die Info. Ich habe parallel weiter recherchiert und bin auch zu dem Ergebnis gekommen, daß es wohl eine Holzbiene ist. Ich habe so ein Insekt zum ersten Mal gesehen und wäre nie auf die Idee gekommen, daß das eine Biene sein könnte. Immerhin war sie 2,5-3 cm groß.

Erste Hummel in 2008 gefunden. Stefan (Mosel) 24.01.2008 19:45

Hallo,
heute hab ich eine am Boden krabbelnde Erdhummel aufgelesen. Ich hoffe, dass sie im bereitgestellten Moos Unterschlupf sucht und wieder zur Ruhe kommt. Soll ich ihr Zuckerlösung anbieten?

mfg
Stefan

Re: Erste Hummel in 2008 gefunden. Angelika L. 25.01.2008 16:23
Hallo,
heute hab ich eine am Boden krabbelnde Erdhummel aufgelesen. Ich hoffe, dass sie im bereitgestellten Moos Unterschlupf sucht und wieder zur Ruhe kommt. Soll ich ihr Zuckerlösung anbieten?

mfg
Stefan

Ich würde das machen. Das Aufwachen hat ja Energie gekostet. Grüße, Angelika

Re: Re: Erste Hummel in 2008 gefunden. gabriela 27.01.2008 23:56
Hallo,
heute hab ich eine am Boden krabbelnde Erdhummel aufgelesen. Ich hoffe, dass sie im bereitgestellten Moos Unterschlupf sucht und wieder zur Ruhe kommt. Soll ich ihr Zuckerlösung anbieten?

mfg
Stefan

Ich würde das machen. Das Aufwachen hat ja Energie gekostet. Grüße, Angelika

hi !
ich habe am samstag mittag in der stadt eine hummel gefunden(auf dem gehweg..
sie war unverletzt und krabbelte langsam vor sich hin.
8ich wäre fast auf sie getreten)
weit und breit war weder grün noch ähnliches zu sehen..
ich habe sie in einen pappkarton mit polsterwolle und lüftungslöchern sowie einem ausgang( ca,: 2 cm ) gesetzt und diese in unsere lagerhalle gelegt, da ich glaube, dass es draussen zu kalt und imhaus zu warm wäre?ich hoffe, dass sie überlebt..
leider weiss ich auch nicht mehr und würde mir wünschen., dass auch mir (und der hummel)jemand helfen kann ?

Eiliger fall :schlupfende jungkonigin in januar. Jan Verhulst 26.01.2008 10:10
Ich habe schon gesagt das ich ein hummelvolk bekommen habe letzte november. jetzt starten die Probleme. Ich habe fast sicher eine jungkonigin entdeckt im frei flugraum. Sie ist etwas groser und hast eine niedriger brummton. Es gibt leichte agression zwischen die jungkonigin und die arbeiterinnen. Es gibt aber keine drohnen, ich habe noch keine entdeckt im nest. Was soll ich machen ?

Grusse,

Jan

Re: Eiliger fall :schlupfende jungkonigin in januar. Angelika L. 26.01.2008 15:54

Hallo Jan, zumindest ich habe keine Erfahrungen mit Hummeln im Winter. Ich würde sagen, jetzt kannst Du einfach nichts machen.
Die Natur hat Hummeln im Winter in unseren Breitengraden nunmal nicht vorgesehen. Drohnen gibt es jetzt einfach nicht, sondern erst im späteren Sommer/Herbst.
Ich würde sagen, Dein Volk ist zum Untergang verurteilt. Was ist mit der Altkönigin? Gibt es evtl. Königinnen/Drohnenkokons in Deinem Nest?
Und selbst wenn es, Drohnenkokons in Deinem Nest gäbe, wäre es für die Fortpflanzung naturgemäß nicht so gut. Grüße, Angelika

coup d'état Jan Verhulst 27.01.2008 20:07
Hallo Jan, zumindest ich habe keine Erfahrungen mit Hummeln im Winter. Ich würde sagen, jetzt kannst Du einfach nichts machen.
Die Natur hat Hummeln im Winter in unseren Breitengraden nunmal nicht vorgesehen. Drohnen gibt es jetzt einfach nicht, sondern erst im späteren Sommer/Herbst.
Ich würde sagen, Dein Volk ist zum Untergang verurteilt. Was ist mit der Altkönigin? Gibt es evtl. Königinnen/Drohnenkokons in Deinem Nest?
Und selbst wenn es, Drohnenkokons in Deinem Nest gäbe, wäre es für die Fortpflanzung naturgemäß nicht so gut. Grüße, Angelika

Ich habe die Altkonigin neben dem Brutnest gefunden, Tod. Ich habe auch grosse hummeln mit fast weissen bander statt gelbe bander gefunden, mit haarbuscheln auf dem gesicht, Drohnen . Eine Jungkonigin hat wahrscheinlich ubernommen, ich habe es verpasst.
Nicht so gut fur genetische diversitat, aber gut fur continuitat ..

Grusse,

Jan

todesursach Jan Verhulst 27.01.2008 22:38

Hallo,

Jetzt bin ich ans probieren die todesursach des Altkonigins fest zu stellen. (CSI)
Ist es sehr schwierig zu sehen ob sie ist gestochen ? Hat jemand am forum das vorher probiert ?

Re: todesursach Angelika L. 28.01.2008 15:45
Hallo,

Jetzt bin ich ans probieren die todesursach des Altkonigins fest zu stellen. (CSI)
Ist es sehr schwierig zu sehen ob sie ist gestochen ? Hat jemand am forum das vorher probiert ?

Hallo, schau halt mal mit dem Mikroskop.? Im Normalfalle (in unseren Breitengraden) werden Hummelköniginnen nur ein Jahr alt. Grüße, Angelika

Re: todesursach Juergen 28.01.2008 17:27

Hallo Jan

Du musst Dich damit abfinden, eine Hummelkönigin lebt nicht länger als ein Jahr. Das sind nun mal die Gesetze der Natur.

Es grüsst
Dich Jürgen aus Dresden / Sachsen

Re: Eiliger fall :schlupfende jungkonigin in januar. Juergen 26.01.2008 16:54

Hallo Jan
Auf Deine Frage kann ich Dir leider nicht antworten, da es sehr unnatürlich ist über den Winter, Hummeln zu halten. Oder hast ein Gewächshaus, in dem Du Tomaten züchtest oder andere Pflanzen?

Es grüsst
Dich Jürgen aus Dresden / Sachsen

Re: Re: Eiliger fall :schlupfende jungkonigin in januar. Wolfpeter 27.01.2008 18:22
Hallo Jan
Auf Deine Frage kann ich Dir leider nicht antworten, da es sehr unnatürlich ist über den Winter, Hummeln zu halten. Oder hast ein Gewächshaus, in dem Du Tomaten züchtest oder andere Pflanzen?

Es grüsst
Dich Jürgen aus Dresden / Sachsen
Guten Abend !

Du kannst versuchen sie zu füttern und damiit in das Frühjahr zu bringen. Rezeptur nach E. von Hagen : 3 Teile Fruchtzucker und 3 Teile Weißzucker in 4 Teile Wasser auflösen. Fruchtzucker gibt es in Bioläden, aber auch in großen Lebensmittelketten.
Gruß und viel Erfolg
Wolfpeter

Re: Re: Eiliger fall :schlupfende jungkonigin in januar. Jan Verhulst 27.01.2008 22:18
Hallo Jan
Auf Deine Frage kann ich Dir leider nicht antworten, da es sehr unnatürlich ist über den Winter, Hummeln zu halten. Oder hast ein Gewächshaus, in dem Du Tomaten züchtest oder andere Pflanzen?

Es grüsst
Dich Jürgen aus Dresden / Sachsen

Hallo Juergen,

Ich habe ein demo-hummelvolk bekommen . Ich probiere es in leben zu halten ueber den winter. Das volk sitzt in einen grosses aquarium im zimmer .

Hummel gefunden Deh 27.01.2008 13:49

Hallo,
haben Gestern im Garten einen Baum rausgemacht. Als er draußen war, fiel uns eine Hummelkönigin auf, die sich nur ganz langsam bewegte. Damit sie nicht erfriert habe ich sie erstmal in eine Box gemacht und ihr etwas Honig reingemacht, damit sie sich stärken kann. Die Hummel ist jetzt relativ munter. Meine Frage ist wie und wo ich die Hummel am besten überwintern kann damit ihr nichts passiert.
Würde mich über eine schnelle Antwort freuen!

Re: Hummel gefunden Juergen 27.01.2008 15:47

Hallo Deh
Leider hast Du beim Baumfällen die Hummelkönigin aus dem Winterschlaf aufgeweckt. Die Hummel brauch je nach Art zwei bis drei Monate noch für Ihre Winterruhe.
Ich würde sofort die Hummel wieder eingraben. Also ein kleines Loch graben von 10 cm tiefe, die Hummel in eine kleine Filmdose oder ähnliches stecken, vorsichtig mit Laub oder Moos verschließen, in das vorbereitete Loch geben und mit Lockerer grober Erde vermischt mit Blättern das Erdloch verschließen. Weiterhin würde ich der Hummel auch kein Futter anbieten, den sonst wird Sie zu mobil und denkt das Hummeljahr hat schon angefangen. Aber der Winter ist noch nicht vorbei! Es gibt im Winter zu wenige Blüten um zu überleben und geschweige einen Hummelstaat zu gründen.

Es grüsst
Dich Jürgen aus Dresden / Sachsen

Re: Re: Hummel gefunden Wolfpeter 27.01.2008 18:14
Hallo Deh
Leider hast Du beim Baumfällen die Hummelkönigin aus dem Winterschlaf aufgeweckt. Die Hummel brauch je nach Art zwei bis drei Monate noch für Ihre Winterruhe.
Ich würde sofort die Hummel wieder eingraben. Also ein kleines Loch graben von 10 cm tiefe, die Hummel in eine kleine Filmdose oder ähnliches stecken, vorsichtig mit Laub oder Moos verschließen, in das vorbereitete Loch geben und mit Lockerer grober Erde vermischt mit Blättern das Erdloch verschließen. Weiterhin würde ich der Hummel auch kein Futter anbieten, den sonst wird Sie zu mobil und denkt das Hummeljahr hat schon angefangen. Aber der Winter ist noch nicht vorbei! Es gibt im Winter zu wenige Blüten um zu überleben und geschweige einen Hummelstaat zu gründen.

Es grüsst
Dich Jürgen aus Dresden / Sachsen
Guten Abend Deh

Du solltest die Hummel möglichst schnell runterkühlen. Das kannst Du auch im Kühlschrank machen , da es draußen u.U. zu mwarm ist.Sonst wie Jürgen angegeben verfahren. Aber keinen Honig geben, um zu vermeiden, dass irgendwelche Krankheiten etc. von Bienen übertragen werden. Dafür Nektar nach E. von Hagen herstellen: 3 Teile Fruchtzucker (in jedem Bioladen, aber auch in in großen Marktketten zu finden), 3 Teile Weißzucker und 4 Teile Wasser .
Beste Grüße
Wolfpeter/Meck-Pom