Beiträge aus 2007

Hummelnest unter Dachziegel Olaf Hilpert 28.05.2007 21:49

Ich habe über Pfingsten festgestellt, dass wir ein Hummelnest neben dem Dachfenster unter den Ziegeln haben. Da unsere Dachdeckerfirma etwas schlampig gearbeitet hatte (Dach ist ca. 5 Jahre alt), hatten wir bereits einige Hummel in unserem Schlafzimmer als Gast (Dampfsperrfolie offenbar "hummeldurchlässig"). Habe heute versucht, den Hummeln mit Klebeband, Gibskarton und Silikon den potenziellen Eingang zu versperren.
Nun komme ich doch schon zu meiner Frage: Wie kann ich die Hummel überreden, an einem anderen Ort ihr Nest zu bauen?

Re: Hummelnest unter Dachziegel Marcel 28.05.2007 22:43

Hi Olaf,

die Hummeln haben unterm Dach ihr Nest mit Waben und Nachwuchs, sie können also nicht umziehen. Versuche nur den Eingang in dein Schlafzimmer zu schließen. Die Hummeln müssen von außen weiter ins Nest unters Dach fliegen können. Bitte öffne den Eingang nach Außen wieder, du würdest sonst das Volk töten was nicht erlaubt ist da Hummeln unter Schutz stehen. Der Spuk dürfte eh in 3-4 Wochen vorbei sein, dann stirbt das Volk nachdem Jungköniginnen das Nest verlassen haben.

Marcel

Re: Re: Hummelnest unter Dachziegel Olaf Hilpert 29.05.2007 22:03

Hi Marcel,
danke für die schnelle Antwort.
Ich habe natürlich den Eingang von Außen nicht versperrt (hier lag wohl ein kleines Missverständnis vor). Das "Untermieterverhältnis" bringt mir die Tierchen ja auch im positiven Sinne etwas näher. Mich wundert nur, dass bis tief in der Nacht ein recht reges Summen zu hören ist (die schlafen wohl nicht wirklich; oder ist das vielleicht eine Art Klimaanlage für die Königin?)

Re: Re: Re: Hummelnest unter Dachziegel Stefan Lennertz 30.05.2007 06:19

Gut denkbar,
schließlich muß die Temperatur im Nest gut geregelt sein, da sonst der Nachwuchs sterben würde. Hierfür Fächern die Arbeiterinnen den Waben zu, also in der Tat Klimaanlage.

Gruß,
Stefan

Hummelnest unter Dachziegel Olaf Hilpert 28.05.2007 21:54

Ich habe über Pfingsten festgestellt, dass wir ein Hummelnest neben dem Dachfenster unter den Ziegeln haben. Da unsere Dachdeckerfirma etwas schlampig gearbeitet hatte (Dach ist ca. 5 Jahre alt), hatten wir bereits einige Hummeln in unserem Schlafzimmer als Gast (Dampfsperrfolie offenbar "hummeldurchlässig"). Habe heute versucht, den Hummeln mit Klebeband, Gipskarton und Silikon den potenziellen Eingang zu versperren.
Nun komme ich doch schon zu meiner Frage: Wie kann ich die Hummel überreden, an einem anderen Ort ihr Nest zu bauen?

Hummel gefunden... Andreas 29.05.2007 22:27

Hallo!

Habe heute eine kleine Erdhummel gefunden, die sich nicht wirklich schnell bewegt hat. Ich nahm an, dass sie Hunger leidet und habe sie mit nach Hause genommen. Für Zuckerwasser war sie jedoch auch nicht empfänglich. Ihr Zustand hat sich zwar meiner Ansicht nach ein weniger verbessert hier drinnen, allerdings ist sie immer noch ziemlich langsam unterwegs. Sehe gerade wie sie ein wenig mit den Flügeln schlägt. Ausserdem vermute ich dass sie ein Bein gebrochen hat, da sie es teilweise hinter sich herzieht. Ich mag die kleine süße Hummel auf keinen Fall aufgeben, aber ich weiss nicht weiter.

Bitte helft mir!!!

Gruß

Andreas

Gerne auch schnelle Hilfe per Mail, bin fast den ganzen Tag online..

Re: Hummel gefunden... Stefan Lennertz 30.05.2007 06:25

Das sie sich nicht schnell bewgt ist bei dem zur Zeit schlechten Wetter normal. Wahrscheinlich hat sie es nicht zurück ins Nest geschafft, und ist dann in den Regen gekommen. Die Hummel braucht dann Energie und Sonne/Wärme, um den Körper wieder auf Betriebstemperatur bringen zu könne. Irgentwann wird sie dann wieder starten.

Die Tiere sind manchmal sehr anhäglich, und fliegen nicht sofort wieder los. Futten müßte sie schon, schau mal nach ob die Zuckerlösung im richtigen Verhältnis angesetzt wurde. Oder Versuche es mal mit einer Blume.

Gruß,
Stefan

Re: Re: Hummel gefunden... Andreas Galonska 30.05.2007 08:44

Danke für die schnelle Antwort.

Musste die Hummel gestern Abend leider nach draussen setzen, da ich sie nicht in meinem Zimmer rumkrabbeln lassen wollte, einfach aus Angst, morgens auf sie zu treten. Die Natur wäre sicherer, dachte ich mir und einsperren wollte ich sie auch nirgendwo. Wahrscheinlich habe ich das Zuckerwasser falsch gemischt. Jetzt hab ich natürlich ein schlechtes Gewissen... :-(

trotzdem danke

Gruß

Andreas

Die arme Hummel...

Re: Re: Re: Hummel gefunden... Angelika L. 30.05.2007 10:18

Du brauchst kein schlechtes Gewissen zu haben. Die meisten Menschen hätten sich nichteinmal gekümmert oder einen Gedanken verschwendet. Vielleicht hat Dich dieses Erlebnis sensibilisiert und Du wirst irgendwann zu einem Hummelschützer. :-)
Es ist auch möglich, dass die Lebenszeit der - wie Du schreibst - kleinen Hummel abgelaufen war. Die ersten Arbeiterinnen sind recht klein und Arbeiterinnen leben ja nicht so lange. Grüße, Angelika

Re: Re: Re: Hummel gefunden... Stefan Lennertz 30.05.2007 14:29

Hätte ich genauso gemacht.

Zuckerlösung beim nächsten mal richtig ansetzen, und die richtige Blume zum absetzen, dann ist alles in Butter.

Gruß, Stefan

Identifizierung einer Hummelart Susanne 30.05.2007 12:12

Hallo,

in unserem Dachgebälk hat sich eine Hummelfamilie angesiedelt. Leider kann ich sie nicht identifizieren. Sie sind schwarz und haben ein weisses Abdomen.

Interessant war auch, dass Anfangs sowohl Hummel als auch Hornissen angeflogen sind, offensichtlich haben sich die Hummel durchgesetzt, Hornissen sind in den letzten Tagen nicht mehr zu sehen.

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen

Viele Grüße

Susanne

Re: Identifizierung einer Hummelart Angelika L. 30.05.2007 16:55

Wenn der Rücken dazu noch rostbraun ist, könnte es sich um Baumhummeln handeln. Auch der Nistplatz spricht dafür. Grüße, Angelika

Re: Re: Identifizierung einer Hummelart Susanne 30.05.2007 22:09
Wenn der Rücken dazu noch rostbraun ist, könnte es sich um Baumhummeln handeln. Auch der Nistplatz spricht dafür. Grüße, Angelika

Hallo Angelika, danke für deine Antwort. Aber der Rücken ist unter dem Pelz komplett schwarz. Viele Grüße Susanne

Re: Re: Re: Identifizierung einer Hummelart Angelika L. 31.05.2007 11:31

Unter www.wildbienen.de findest Du die Abbildungen von vielen Hummelarten. Vielleicht findest Du dort Deine Hummeln. Grüße, Angelika

Was ist passiert???? Timo 30.05.2007 12:37

Hallo,

als ich heute wieder einmal meine Hummelkästen kontrollierte,
bemerkte ich bei meinem Erdhummelkasten eine Hornisse am Einflugloch. Kurz davor flog noch eine Erdhummelarbeiterin aus. Nachdem ich sie entdeckte, ging die Hornisse ins Innere des Kastens und kam nach 10 Minuten wieder raus. Da dies ein Kasten ist, in den ich nicht reinschauen kann, rätsel ich gerade rum, ob die Hornisse in dieser Zeit mein/e Nest/Königin zerstört/erstochen haben könnte. Könnt ihr mir sagen, was da wohl passiert ist?
Die Hornisse hab ich mittlerweile weit weg gebracht, dass sie nicht mehr zurückfinden kann.

Vielen Dank für eure Hilfe
Viele Grüße
Timo

Re: Was ist passiert???? Marcel 31.05.2007 10:10

Möglich wäre das die Hornisse sich den Kasten als Nistmöglichkeit angesehen hat aber durch die Anwesenheit der Hummeln verjagt wurde. Die Hornisse sucht zudem an der Decke nach Nistmöglichkeiten und nicht in der Polsterwolle. Einfach weiter beobachten.

marcel

Hummelnest Stefan Thomas 30.05.2007 12:37

Hi! Habe beim jährlichen Ausmisten meines Ziegengeheges ein (wie ich vermute) Hummelnest gefunden!
Nun meine Fragen:
1.Das Nest befindet sich direkt neben dem Futternapf meiner Ziegen, kann ich sicher sein, dass diese von den Hummeln nicht attakiert werden?
2.Da ich durch meine Reinigungsaktion das Nest etwas frei gelegt habe, besteht nun dadurch eventuell Gefahr für meine Ziegen?
3. Ich hab in anderen Beiträgen gelesen, dass die Hummeln in 3-4 Wochen abziehen, stimmt das, denn ich würd gern meine Stallsäuberung irgendwann fortsetzen.
P.S.: Das Hummelnest muß auf dem Boden neben dem Futternapf sein!
Gruß Stefan

Re: Hummelnest Angelika L. 30.05.2007 17:01

Bezüglich der Lebensdauer des Hummelnestes kommt es auf die Art an. Vielleicht kannst Du die Hummeln näher beschreiben, sodaß wir feststellen können, um welche Hummelart es sich handelt. Ich würde in der Nacht das Hummelnest abdecken und zwar so, dass einerseits das Nest geschützt ist und andererseits die Flugbahn von den Ziegen und dem Futternapf weggeleitet wird. Auch würde ich mit einem Brett die Ziegen ein bißchen absperren, damit sie nicht versehentlich auf das Nest treten, denn dann würden die Hummeln ärgerlich. Grüße, Angelika

Re: Hummelnest Stefan Thomas 01.06.2007 13:15
Hi! Habe beim jährlichen Ausmisten meines Ziegengeheges ein (wie ich vermute) Hummelnest gefunden!
Nun meine Fragen:
1.Das Nest befindet sich direkt neben dem Futternapf meiner Ziegen, kann ich sicher sein, dass diese von den Hummeln nicht attakiert werden?
2.Da ich durch meine Reinigungsaktion das Nest etwas frei gelegt habe, besteht nun dadurch eventuell Gefahr für meine Ziegen?
3. Ich hab in anderen Beiträgen gelesen, dass die Hummeln in 3-4 Wochen abziehen, stimmt das, denn ich würd gern meine Stallsäuberung irgendwann fortsetzen.
P.S.: Das Hummelnest muß auf dem Boden neben dem Futternapf sein!
Gruß Stefan
Re: Re: Hummelnest Johanna 01.06.2007 17:09
Hallo Stefan,

Angelika hat ja schon auf deine Fragen geantwortet, trotzdem scheint es, als wartest du auf weitere Antworten.

Ich habe auch Ziegen und mir schien es immer, als würden sie vor Wespen, Bienen usw. Respekt haben. Sie trinken bei mir auch kein Wasser, wenn auch nur eine Fliege oder Spinne drin schwimmt. Wenn die Hummeln die Ziegen bis jetzt nicht attaktiert haben, wird es wohl zusammen gehen.
Kommt auch auf die Art an, Baumhummeln scheinen nicht so freundlich zu sein.

Du schreibst, das Nest ist auf dem Boden NEBEN dem Futternapf. Was für einen Napf hast du denn: an der Wand befestigter Trog oder Wanne auf dem Boden? Angelikas Ratschlag mit dem Brett finde ich ganz sinnvoll, denn wenn eine Ziege ins Nest tritt wird sicher die Hölle los sein, egal wie friedlich die Sorte ist. (abgesehen vom Schaden für die Hummeln).

Vielleicht kannst du eine Art Kasten drüberstülpen mit Ausflugsloch oben.
Dann könntest du außenherum auch problemlos vorsichtig ausmisten.

Wann die Hummeln ausziehen, hängt wieder von der Art ab. Du siehst, die Artbestimmung wird auf jeden Fall notwendig sein.

Schöne Grüße Johanna

Re: Re: Re: Hummelnest Stefan Thomas 03.06.2007 14:20

Hi!

Zur Hummelbestimmung habe ich Fotos an den Betreiber dieser Homepage geschickt! Mein Futtertrog, ist eine große Tonschale die auf dem Boden steht. Die Hummeln müssen sich im Zwischenraum von der Wand und dem Napf niedergelassen haben. Sie leben also auf dem Boden. Darin liegt ja auch mein Problem, wären sie irgendwo friedlich am Dach wär das alles kein Probelm. Das Nest mit einem Brett zu schützen stellt kein Problem da, aber ich kann sie nicht vom Futternapf umleiten. Dieser wird allerdings zur Fütterung benötigt.
Wenn die Hummeln also nur 3-4 Wochen bleiben kann ich das noch akzeptieren, sollten sie allerdings dauerhaft bleiben wollen. müssen sie umgesiedelt werden.
Wie kann ich eigentlich verhindern, wenn Hummeln weitergezogen sind , dass sie im nächsten Jahr wiederkommen?

Danke für die Antwort!
Srefan

Hallo Stefan,

Angelika hat ja schon auf deine Fragen geantwortet, trotzdem scheint es, als wartest du auf weitere Antworten.

Ich habe auch Ziegen und mir schien es immer, als würden sie vor Wespen, Bienen usw. Respekt haben. Sie trinken bei mir auch kein Wasser, wenn auch nur eine Fliege oder Spinne drin schwimmt. Wenn die Hummeln die Ziegen bis jetzt nicht attaktiert haben, wird es wohl zusammen gehen.
Kommt auch auf die Art an, Baumhummeln scheinen nicht so freundlich zu sein.

Du schreibst, das Nest ist auf dem Boden NEBEN dem Futternapf. Was für einen Napf hast du denn: an der Wand befestigter Trog oder Wanne auf dem Boden? Angelikas Ratschlag mit dem Brett finde ich ganz sinnvoll, denn wenn eine Ziege ins Nest tritt wird sicher die Hölle los sein, egal wie friedlich die Sorte ist. (abgesehen vom Schaden für die Hummeln).

Vielleicht kannst du eine Art Kasten drüberstülpen mit Ausflugsloch oben.
Dann könntest du außenherum auch problemlos vorsichtig ausmisten.

Wann die Hummeln ausziehen, hängt wieder von der Art ab. Du siehst, die Artbestimmung wird auf jeden Fall notwendig sein.

Schöne Grüße Johanna
Re: Re: Re: Re: Hummelnest Johanna 03.06.2007 18:01

Hallo

"Zur Hummelbestimmung habe ich Fotos an den Betreiber dieser Homepage geschickt!"

Na da warten wir mal drauf, was das für welche sind.

"Mein Futtertrog, ist eine große Tonschale die auf dem Boden steht. Die Hummeln müssen sich im Zwischenraum von der Wand und dem Napf niedergelassen haben."

Ich nehme mal an, dass die Tonschale an der Längsseite und/oder Schmalseite an eine Wand stößt und die Hummeln dort ihren Eingang haben. Du könntest sie ein wenig umleiten, indem du aus Brettchen einen Kamin baust und mit zwei Winkeln über dem Hummeleingang an der Wand ziegensicher verdübelst. Das müßte abends gemacht werden, wenn alle Hummeln zuhause sind. Damit könnte man sie so umleiten, dass sie über den fressenden Ziegenköpfen ein- und ausfliegen könnten. Dann dürfte das Miteinander zwischen Ziegen und Hummeln problemlos klappen. Bisher hats die Hummel ja offenbar auch nicht gestört, wenn die Ziegen gefressen haben.Das Drauftreten von Ziegen scheint ja nicht die Gefahr zu sein. Übrigens, wann sind denn die Fütterungszeiten. Vielleicht kannst du morgens sehr früh und abends spät füttern, da sind die Hummeln zuhause und fliegen nicht.

Wenn die zwischen Wand und Trog nisten, kannst du doch eigentlich auch problemlos ausmisten. Du läßt den Trog doch sowieso stehen, oder? Lass halt die Stelle grad rund um das Nest so wie es ist. Solange keine Probleme entstehen, brauchst du sie auch nicht umsiedeln. In der Natur fressen Ziegen auch rund um Hummelnester (in Mauselöchern) das Gras ab.

"Wie kann ich eigentlich verhindern, wenn Hummeln weitergezogen sind , dass sie im nächsten Jahr wiederkommen?"

Vielleicht kannst du nach Abzug der Hummeln den Eingang verschließen.
Oder den Trog soweit von der Wand wegrücken, dass keine Nische entsteht.

Freu dich doch auch ein bißchen, dass die Hummel euch erkoren hat. Wir geben uns hier viel Mühe, den Hummeln ein artgerechtes Heim zu bieten und du kriegst ihre Gunst einfach so geschenkt. :-)

Gruß Johanna

Umsiedelung Erdhummelvolk Norbert Wlaka 31.05.2007 17:29

Auf unserem Grundstück ist ein Reisighaufen der in den nächsten Tagen aus Platzgründen weg geräumt werden muß. Darin wohnt ein Erdhummelvolk.
Da ich einen leeren Hummelkasten habe, möchte ich das Volk selbstverständlich umsiedeln. Ich habe mir vorgestellt in der Nacht mit einer Rotlichtlampe (-> das rote Licht sehen Hummeln angeblich nicht); den Reisighaufen langsam abbauen und das Nest mit Hand/Spaten in den Kasten bringen.
Muß ich Schutzkleidung tragen?
Gibt es im Raum Linz/St Pölten einen Versierten der helfen kann?

Danke für die Hilfe..

Re: Umsiedelung Erdhummelvolk Angelika L. 31.05.2007 20:55
Unter www.hymenoptera.de gibt es einer Beraterdatenbank. Dort kannst Du nachsehen, ob es jemanden in Deiner Nähe gibt.

Ist es nicht möglich, den Reisighaufen bis ca. Ende Juli an seinem Platz zu lassen?
Wenn Du das Volk in der Nacht in einen Nistkasten umsiedeln möchtest, muß Du es aber auch gleich an einen anderen Ort bringen, am besten 2 km entfernt. Die Hummeln würden sonst immer wieder an den alten Platz fliegen und ihr Nest suchen.
Zur Schutzkleidung kann ich Dir nicht rate, ich weiß nicht, wieviel Licht Du dort hast und die Hummeln auffliegen und evtl. stechen

Re: Re: Umsiedelung Erdhummelvolk Angelika L. 31.05.2007 20:57
Entschuldige, habe gerade nochmal gesehen, Du willst Rotlicht nehmen. Trotzdem, vielleicht kann jemand anders bezüglich Schutzkleidung in der Nacht etwas sagen. Grüße, Angelika
Re: Re: Umsiedelung Erdhummelvolk Manfred 31.05.2007 21:18
Zur Schutzkleidung kann ich Dir nicht rate, ich weiß nicht, wieviel Licht Du dort hast und die Hummeln auffliegen und evtl. stechen

Bei einem Erdhummelvolk ist zu dieser Zeit Schutzkleidung (am besten Imkeranzug) zwingend! Wenn es nur einen Stich gibt, finden die übrigen Hummeln die Stelle auch ohne Licht durch Alarmpheromone an der Stichstelle.

Gruß aus HH
Manfred

Re: Re: Re: Umsiedelung Erdhummelvolk Angelika L. 01.06.2007 11:16
Und ich habe gedacht, in der Nacht wäre eine Umsiedlung kein Problem. Ich hätte es glatt so versucht :-). Grüße, Angelika
Re: Umsiedelung Erdhummelvolk Stefan Lennertz 31.05.2007 21:22

Hi,

bin zwar nicht der Umsiedlungsexperte, aber so wie Du den Sachverhalt schilderst stelle ich es mir sehr schwierig vor. Ich würde jedenfalls erst mal bei Tageslicht versuchen das Nest zu Orten, also per Hand langsam und vorsichtig nachschauen. Kann mir bei bestem willen nicht vorstellen das das mit dem abtragen so klappt, bei Nacht und Rotlicht, ohne zu wissen wo das Nest liegt.

Bei der Gelegenheit kannst Du ja auch mal das Verhalten der Tiere studieren.
Sollte Aggression ins Spiel kommen, Schutzkleidung besorgen.

Kann ja auch sein das das Nest in einem Loch unterhalb des Reisighaufens liegt, dann könnte man es vielleich wirklich dort lassen, wie von Angelika geschildert.

Gruß,
Stefan

Re: Umsiedelung Erdhummelvolk einstein 01.06.2007 21:34

Wo bist denn zu Hause und wann willst umsiedeln, Steinhummeln sind nicht agressiv, eigentlich brauchst Du nichts anzuziehen gegen die Stiche, mich haben vor 12 Tagen beim Schwarmfang ca. 100 Bienen gestochen und bin auch nicht gestorben.
Hummelstich ist wesentlich weniger schmerzhaft als ein Bienenstich.
Gruß

Re: Re: Umsiedelung Erdhummelvolk Marten 12.07.2008 20:50
Wo bist denn zu Hause und wann willst umsiedeln, Steinhummeln sind nicht agressiv, eigentlich brauchst Du nichts anzuziehen gegen die Stiche, mich haben vor 12 Tagen beim Schwarmfang ca. 100 Bienen gestochen und bin auch nicht gestorben.
Hummelstich ist wesentlich weniger schmerzhaft als ein Bienenstich.
Gruß

Also das Umsiedeln von Hummeln verhält sich ähnlich wie bei Bienen.
Suche die Königin und nimm vom alten Nest mit was mitzunehmen geht und packe es in eine Kiste (am besten in den Hummelkasten).

Und wer sich beim (Bienen)Schwarm einfangen 100 Bienenstiche zuzieht,
der sollte sich damit nicht noch rühmen. Wozu gibt es denn Schutzkleidung?
Viele Grüsse Martin

Hummelgesang Christel 01.06.2007 19:54

ich habe ein Hummelnest quasi im Sclafzimmer, und höre nun Tag und Nacht mit wachsender Faszination ihren "Gesang"Eine Vielzahl von Tönen, unterschiedlich Klanghöe Dauer und Lautstärke. Es klingt eher wie die Töne kleiner Säuger.Nur wenn man gegen das nest pcht, erklingt das übliche Summen eines Bienenvolkes.
Wer hat auch schon einmal Hummeln "singen" hören?

Re: Hummelgesang Johanna 01.06.2007 20:46

Hallo, das hört sich ja faszinierend an. Leider habe ich bisher nur das Warnsirren gehört, wenn ich den Kastendeckel hebe. Und ansonsten höre ich nur ein gleichmäßiges Brummen drin.

Welche Art hast du denn? Vielleicht "singen" nicht alle.

Gruß Johanna

Re: Re: Hummelgesang Christel 02.06.2007 13:24
Hallo, das hört sich ja faszinierend an. Leider habe ich bisher nur das Warnsirren gehört, wenn ich den Kastendeckel hebe. Und ansonsten höre ich nur ein gleichmäßiges Brummen drin.

Welche Art hast du denn? Vielleicht "singen" nicht alle.

Gruß Johanna

Weiß ich nicht genau, sieht nach meinem Buch aus wie Gartenhummeln, aber ich bin kein Experte!Müßte eine fangen, was ich bisher noch nicht getan habe.Eine tote gefunden, und nach der müßte es eben Gartenhummel megabombus hortorum sein.Aber ob die nun ganu aus dem Nest ist, ist auch nicht 100% sicher.Jedenfalls fasziniert mich das täglich mehr, und ich suche nun nach einem sensiblen Mikrophon nebst Aufnahmegerät, das M us s man aufnehmen!
Gruß Christel

Re: Re: Hummelgesang Angelika L. 02.06.2007 13:25
Hallo, das würde mich auch interessen. So bekommt man/frau das ja nicht so inteniv mit, wenn die Hummeln draußen nisten. Grüße, Angelika
Re: Re: Re: Hummelgesang Christel 02.06.2007 18:21
Hallo, das würde mich auch interessen. So bekommt man/frau das ja nicht so inteniv mit, wenn die Hummeln draußen nisten. Grüße, Angelika

Inzwischen bin ich ziemlich sicher, dass es sich um Baumhummeln handelt, sie fliegen gerade sehr intensiv, und ich konnte sie gut beobachten.Auch das hiesige Biotop und paßt gut zur Beschreibung. Nun bin ich auf der Suche nach einem sensiblen Mikrophon, mit dem ich die Töne aufnehman kann. Es erinnert ein wenig an die Gesänge der Buckelwale, nur eben sehr viel leiser und ein wenig " rauher", oder " heiserer", aber kurze, lange, hohe,und tiefe Töne sind zu hören,abwechselnd, manchmal auch einige unterschiedliche gleichzeitig, Tag und Nacht!Selbst durch sanfte Musik hindurch mit 3 m Abstand vom Nest zu hören!( dort befindet sich mein Bett)
Wenn auch nicht Gesang, es muss eine Art der Kommunikation sein!

Re: Re: Re: Re: Hummelgesang Johanna 02.06.2007 20:13
Hallo Christel,

wo nisten die denn "bei deinem Schlafzimmer". In der Wandverschalung/Deckenverkleidung oder so? Dass da auch andere Untermieter wie z.B. Fledermäuse, Spitzmäuse oder sowas nisten ist ganz ausgeschlossen ?????

Finde ich wirklich sehr interessant. Hoffentlich findest du eine Möglichkeit das aufzunehmen.

Gruß Johanna

Re: Re: Re: Re: Re: Hummelgesang Christel 03.06.2007 13:36
Hallo Christel,

wo nisten die denn "bei deinem Schlafzimmer". In der Wandverschalung/Deckenverkleidung oder so? Dass da auch andere Untermieter wie z.B. Fledermäuse, Spitzmäuse oder sowas nisten ist ganz ausgeschlossen ?????

Finde ich wirklich sehr interessant. Hoffentlich findest du eine Möglichkeit das aufzunehmen.

Gruß Johanna
Re: Re: Re: Re: Re: Re: Hummelgesang Christel 03.06.2007 13:49
Hallo Christel,

wo nisten die denn "bei deinem Schlafzimmer". In der Wandverschalung/Deckenverkleidung oder so? Dass da auch andere Untermieter wie z.B. Fledermäuse, Spitzmäuse oder sowas nisten ist ganz ausgeschlossen ?????

Finde ich wirklich sehr interessant. Hoffentlich findest du eine Möglichkeit das aufzunehmen.

Gruß Johanna

Hallo Johanna,
Wir haben ein altes schwäbisches Bauernhaus, und ich hatte mir in die alte Scheune eine Wohnung gebaut, ziemlich schlecht, nur ein wenig Styropur auf die Scheunenbretter von innen, und dann mit Nut-und Federbrettern verschalt. In diesem Zwischenraum nisten sie, fliegen von außen durch eine Ritze hinein, und wenn ich von innen ein wenig dagegen klopfe, eklingt das bekannte Bssss, und sie fliegen höchst agressiv hinaus.Fledermäuse haben wir auch, aber ich kann mir nicht denken, dass sie wenige Zentimeter neben einem Hummelnest sind, und dass sie Monate lang die gleichen Töne von sich geben. Früher, als ich oft auf dem Boden im Freien auf der Balkonterrasse ( mit vielen Margeriten und anderen Wildblumen drauf) schlief, hörte ich die Fledermäuse über mir zirpen, und sah sie auch in der Wand verschwinden, aber das waren zumindest im Flug sehr viel höhere zirpende Töne, als die die ich nun höre.
Wenn ich nur wüßte, an wen ich mich noch wenden könnte, um ein taugliches Mikrophon und Aufnahmegerät.
Ich wohne südlich von Ulm, zwischen Ravensburg und Biberach.
Versuche es hier über den BUND.
Grüße!
Christel

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Hummelgesang Christel 03.06.2007 13:58
Hallo Christel,

wo nisten die denn "bei deinem Schlafzimmer". In der Wandverschalung/Deckenverkleidung oder so? Dass da auch andere Untermieter wie z.B. Fledermäuse, Spitzmäuse oder sowas nisten ist ganz ausgeschlossen ?????

Finde ich wirklich sehr interessant. Hoffentlich findest du eine Möglichkeit das aufzunehmen.

Gruß Johanna

Hoops richtige Antwort in der naderen mail hatte dies irrtümlich leer abgeschickt, bin etwas beschränkt in diesen Dingen!
Sorry

Felsenkuckuckshummelübernahmen Michel 01.06.2007 22:28

Leider entwickelt sich momentan alles ganz und gar nicht gut. Trotz einer Verengung der Eingänge hat es eine Felsenkuckuckshummel geschafft, sich durch die Pappröhre ins Nestinnere zu beißen. Unglaublich, wie vernarrt diese Tiere versuchen, in ein Nest einzudringen. Die Steinhummelkönigin hatte gegen diese riesige Felsenkuckuckshummel keine Chance. Leider hat es mein stärkstes Steinhummelnest erwischt, welches im Hornissenkasten war. Naja, ich werde die Kuckuckshummel drin lassen, ist sicherlich auch sehr interessant, dieses imposante Großinsekt über eine Saison zu begleiten.

Leider ist die Steinhummelkönigin in Nest 2 ohne erkennbare Ursache gestorben. Kurz darauf erschien jedoch eine Rupestris am Kasten, eventuell hat sie mit dem Absterben zu tun. Allerdings hatte ich diese verjagt, eine Rupestris reicht ja wohl. Das verwaiste Nest habe ich zu der 3. schwachen Steinhummelkolonie gesetzt. Mittlerweile dulden sich alle Tiere dort und die Königin legt fleißig Eier. Ich hoffe nun bei meiner letzten Steinhummelkolonie auf einen raschen Aufschwung und eine hoffentlich ungestörte Weiterentwicklung.

Die Erdhummeln sind mittlerweile drohnenbrütig und ziehen die erste Drohnengeneration heran.

Eine sehr ärgerliche Entwicklung ist das. Da sind mir kalte Jahre mit weniger zahlreichen Hummelköniginnen wahrlich lieber, da es da nicht so viele Konkurrenzkämpfe gibt. Immerhin habe ich 10 tote Königinnen in meinen Kästen gefunden, Opfer von zahlreichen Übernahmen und Okkupationen.

Viele Grüße
Michel

Re: Felsenkuckuckshummelübernahmen Manfred 02.06.2007 08:34

Hallo Michel,

ja das durch den warmen Winter extreme Angebot an Königinnen, versträrkt durch das nahezu gleichzeitige Auftreten aller Arten hat zu hohen Konkurrenzdruck und großen Verlusten geführt.
Es gibt derzeit so viele Hummeln, dass die Nahrung anfängt knapp zu werden. Dies wird sich zwar mit der demnächst beginnenden Lindenblüte noch einmal entspannen, aber danach???
Bei mir steht bei den Gartenhummeln der Höhepunkt unmittelbar bevor, der letzte Schlupf hat erste Königinnen hervorgebracht. Das Volk hat eine Stärke von ca. 60-80 Tieren, also normale Größe aber alle Individuen überdurchschnittlich groß.
Die Hummelburg wurde von einer Keuschen Kuckuckshummel übernommen und nun fliegen dort Drohnen und Kuckuckshummelköniginnen aus. Das zweite Erdhummelvolk nimmt endlich deutlich an Größe zu, ich schätze es nun auf etwa 120-150 Tiere, von Geschlechtstieren ist hier aber noch nichts zu sehen. Merkwürdig ist nur die große Verteidigungsbereitschaft der Tiere, selbst das Öffnen des Schiebers oder das Anheben des Zwischendeckels wird mit einem Angriff bedacht.

Gruß aus HH
Manfred

Re: Re: Felsenkuckuckshummelübernahmen Angelika L. 02.06.2007 13:32
Es gibt sogar jetzt noch suchend Königinnen. Zu meinem großen Erstaunen habe ich gestern bei mir eine suchende Wiesenhummelkönigin entdeckt. Oder kann es sein, dass es durch den frühen Frühling zu einer zweiten Population mit Jungköniginnen kommt?

Bei mir sammelt immer noch eine Gartenhummelkönigin. Sie hat offensichtlich noch keine Arbeiterinnen. Ich bin mir sicher, dass es ein und dieselbe ist, weil ihr Torax schon so "abgearbeitet" aussieht.