Beiträge aus 2006

Verbesserung der Wachsmottensperre Hans J. Wolter 23.03.2006 12:11

Hallo Harry,
vielen Dank für die tollen Fotos. (Thema: Fliegengitter.)
Deine Einlochklappe vermeidet mit Sicherheit einige Nachteile der Doppelschrägklappe. Sie kann jedoch noch verbessert werden mit Maßnahmen, die ich auch für die Pendelklappe vorgesehen habe.
1. Die Stirnfläche (Klappenauflage) sollte nicht größer als die Klappe selbst sein, damit Motten hier keine Warteposition einnehmen können. Die Bereiche um den Klappenrand möglichst glatt ausführen um ein Festhalten der Motten weiter zu erschweren. Evtl. mit Ausnahme des unteren Klappenbereichs, wo die Hummeln sich ja zum Öffnen der Klappe etwas abstützen müssen.
2. Das Lande- und Abflugbrett sollte getrennt vom Klappeneingang montiert werden (keine Brücken). Es sollte in der Nähe der Klappe nur so breit sein, wie unbedingt nötig, schätzungsweise 15 bis 20 mm, wobei es sich mit zunehmender Entfernung von der Klappe verbreitern darf. Es sollte auch nicht ganz an die Klappenauflage heranreichen, ein Spalt von ca 5 mm sollte für die Hummeln kein Problem darstellen und das Abfallen von Kot usw. erleichtern.
3. Das Innere der Bohrung sollte bis auf die Lauffläche möglichst glatt gechliffen und versiegelt sein, um einem Verkleben mit Kot und Fremdkörpern weitgehend vorzubeugen. In die gleiche Richtung zielt eine zusätzliche Öffnung im Boden direkt hinter der Klappe, die natürlich mit Fliegengitter geschützt werden muß. Hier wäre ein rechteckiger Querschnitt des Lochs von Vorteil.
Das Austragen von Polsterwatte mit Offenblockierung der Klappe ist ein Problem, dem nicht leicht beizukommen ist. Ich denke hier an ein Stück des Laufgangs in einigen cm Entferung von der Klappe, der von innen möglichst rauh ist, damit die Watte hier bereits hängen bleibt. Ein Inspektionsdeckel von oben würde eine gelegentliche Reinigung erleichtern. Eigentlich deutet alles darauf hin, auf den Holzlotz zu verzichten und ein Stück rechteckiges Alurohr zu verwenden, mit etwa 20*30 mm lichter Weite. Ein Anbringen der Gelenkdorne mit Uhu-Plus sollte nicht schwierig sein.

Eine Frage im Zusammenhang mit einer (angenommen) funktionierenden Pendelklappe beschäftigt mich noch: könnte es sein, daß hinaus- und hineinstrebende Hummeln sich gegeseitig blockieren, so daß es zu einem "Hummelstau" kommt?

Gruß - Hans

Re: Verbesserung der Wachsmottensperre Harry 23.03.2006 14:18

Hallo Hans,

sehr interessant Deine Überlegungen.
Die Gefahr der "Warteposition" von Wachsmotten neben der Klappe ich bekannt und auch schon von mir beobachtet worden.
Allerdings gab es bei den alten Klappen noch ein Überdach, wo sie sich verstecken konnten. Diese Möglichkeit gibt es nicht mehr.
Die Klappe hat weder Abflug bzw Landebahn, da der Holzklotz bündig auf der Erde ist.
Der Klotz wird auch zur stabilen Befestigung des Laufgangs benötigt.
Das Problem der Polsterwolle zwischen der Klappe stellte sich bei mir nicht, da der Gang zum Nest
ca 70cm betrug. Es gibt keinen Vorraum, so das einer Verkotung auch hier entgegengewirkt wird.
Bei der früher von mir eingesetzten Pendelklappe
behinderten sich die ankommenden und abfliegenden Hummeln gegenseitig.
An Deinen weiteren Erfahrungen bin ich sehr interessiert. Vielleicht kannst Du mal ein Foto von Deiner konstruierten Pendelklappe ins Forum stellen.
Die Sonne scheint, es wird wärmer und ich warte schon auf die ersten Königinnen.
Gruß Harry

Re: Verbesserung der Wachsmottensperre Hans J. Wolter 23.03.2006 16:58

Hallo Harry,

Der Klotz wird auch zur stabilen Befestigung des Laufgangs benötigt.

Nicht unbedingt. Mir fallen jede Menge Möglichkeiten ein, das Vierkant-Alurohr sicher zu befestigen. Der Übergang von Vierkant auf Schutzrohr läßt sich auch lösen. Dem Holz mit Bodenkontakt könnte möglicherweise keine lange Nutzung beschieden sein.

Das Problem der Polsterwolle zwischen der Klappe stellte sich bei mir nicht,
da der Gang zum Nest ca 70cm betrug.

Ist das nicht etwas lang? Mir ist allerdings bewußt, daß der Zugang zu einem Mäusenest wohl in aller Regel auch nicht kürzer ist. Allerdings können sich bei einem Erdgang die Hummeln bei einer Blockade selber helfen, während sie in dem Plastikrohr das Leben des ganzen Volks bedroht. Ein Notausgang erscheint hier zwingend, aber den würde ich wegen Mottenschutz gern vermeiden.

Bei der früher von mir eingesetzten Pendelklappe
behinderten sich die ankommenden und abfliegenden Hummeln gegenseitig.

In gewissem Maße gilt das natürlich auch für die Einzel-Schrägklappe, aber Deine Erfahrung gibt mir doch zu denken. Jedoch; falls sich eine Blockade kurzfristig auflöst, könnte man das im Sinne des Mottenschutzes akzeptieren.

Vielleicht kannst Du mal ein Foto von Deiner konstruierten Pendelklappe ins
Forum stellen.

Soweit bin ich noch nicht, zur Mottensaison ist es ja glücklicherweise noch eine Weile hin. Ich baue im Moment einen Kasten, der dem Deinen ähnelt. Das Unterteil besteht aus einer Plastikwanne, die bis auf wenige cm eingegraben wird. Damit verbunden ist ein abnehmbares Holzoberteil für die Klimatisierung. Innen steckt der übliche Pappkarton. Ich mache fleißig Fotos. Das ganze ist mir eingefallen, weil ich in der vergangenen Saison mit der Bauanleitung für ein Erdnest von Armin Krenz Schiffbruch erlitten hatte. Trotz sehr sorgfältiger und verbesserter Ausführung und eines fast idealen trockenen Standorts blieb eine sofort eingezogene Königin nach ca. 2 Wochen weg und auch ein Zweitbezug blieb aus. (Trotz vieler suchender Königinnen). Als ich nach geraumer Zeit das Nest öffnete, war keine Spur einer Volksgründung zu sehen und die Polsterwolle war ziemlich feucht. Ich führe die ausgebliebene Besiedelung auf die übermäßige Feuchtigkeit zurück. Ich wäre natürlich sehr interessiert daran, welche Erfahrungen etwaige andere Nachbauer gemacht haben. Es wäre begrüßenswert, wenn Armin Krenz einen Aufruf zum Erfahrungsaustausch über seine Bauanleitung posten würde.

Gruß - Hans

Re: Re: Verbesserung der Wachsmottensperre Harry 24.03.2006 08:56

Hallo Hans,
der Eingang ist aus solidem Buchenholz und wird viele Jahre seinen Dienst tun.
Vierkant Alurohr ist bestimmt auch ein toller Werkstoff und es lässt sich damit bestimmt präzise arbeiten.
Alu hat leider auch die Eigenschaft, Umgebungstemperatur sehr schnell anzunehmen.
Direkter Sonnenstrahlung ausgesetzt, bei einer sommerlichen Temperatur von 30 °C, erreicht so ein Stück Alu auch schon mal schnell 40°C oder mehr.Das käme einem Tanz auf der Herdplatte gleich. Möchte Dir aber Deine Ideen nicht mies machen, sicher gibt es Möglichkeiten durch Schattierung usw. dieses zu verhindern.
Bei mir stand der Gedanke, so wenig Technik wie möglich und soviel wie nötig im Vordergrund.
Armin Krenz zeigt in einem Video auf seiner Seite, wie einfach und unkompliziert so eine Klappe auch von Ackerhummeln bedient werden kann.
http://www.arminkrenz.de/

Habe heute Nachricht von einem Hummelfreund aus der Steiermark, dass er schon dunkle Erdhummeln bei der Nestsuche gesichtet hat. Hier im Rheinland hab ich leider noch keine gesehen. :-(

Gruß Harry

Re: Verbesserung der Wachsmottensperre Hans J. Wolter 25.03.2006 00:30

Hallo Harry,

der Eingang ist aus solidem Buchenholz und wird viele Jahre seinen Dienst tun.

Buchenholz verrottet ohne Behandlung im Freien sehr schnell.
Geeignete Hölzer im Außenbereich sind (ohne Behandlung):
Teak
Eiche
Bangkirai
Lärche
Robinie
Douglasie
In dieser Reihenfolge.
Die Baumärkte bieten vorwiegend Fichte an, das sich im Außenbereich am wenigsten eignet. Etwas besser ist Kiefer, sie benötigt aber auch eine Behandlung.
Teak ist heutzutage äusserst schwer zu bekommen. Bei Eiche kann man mit Glück einen Rest vom Tischler bekommen. Die wirtschaftlichste Wahl ist Douglasie. Sie ist nicht allzu teuer und wird im Holzhandel in Stärken bis etwa 30 mm verkauft. Größere Stärken kann man durch wasserfeste Verleimung realisieren.

Vierkant Alurohr ist bestimmt auch ein toller Werkstoff und es lässt sich
damit bestimmt präzise arbeiten.
Alu hat leider auch die Eigenschaft, Umgebungstemperatur sehr schnell
anzunehmen.
Direkter Sonnenstrahlung ausgesetzt, bei einer sommerlichen Temperatur von 30
°C, erreicht so ein Stück Alu auch schon mal schnell 40°C oder mehr.

Nein. Alu ist ein guter Wärmeleiter, aber höher als Umgebungstemperatur wird nicht erreicht solange das Alu blank bleibt. Bei schwarzer Lackierung wäre Deine Aussage richtig. Ausserdem sollte der Nistkasten ja nicht der vollen Mittagssonne ausgesetzt sein.

Gruß - Hans

Re: Verbesserung der Wachsmottensperre Horst 26.03.2006 17:28

Hallo Hans,
es sind jetzt schon sehr viele Wachsmottensperren entwickelt worden. Offensichtlich wurden noch kaum welche in größerer Anzahl getestet. Es reicht nicht aus, wenn einige wenige Hummelnester damit ausrüstet werden und wenig oder kaum Mottenbefall festgestellt wurde.
Meine Erfahrungen mit den Doppelklappen sind positiv. Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass die Wachsmotten ihre Eier auch außerhalb des Nestes ablegen, denn manchmal hatte ich in den Nestern sehr wenige Wachsmottenlarven; die Völker wurden jedoch nicht beeinträchtigt.
Wachsmotten habe ich in den Nisträumen nicht festgestellt.

Gruß
Horst

Re: Verbesserung der Wachsmottensperre Hans J. Wolter 27.03.2006 02:55

Hallo Horst,
nach meiner Recherche (im anderen thread) gehe ich davon aus, dass Eier aussen abgelegt werden und Larven einwandern können. >denn manchmal hatte ich in den Nestern sehr wenige Wachsmottenlarven; die Völker wurden jedoch nicht beeinträchtigt.<
Das deutet auf eingewanderte Larven hin und darauf, daß Hummeln wie Bienen mit geringem Befall zurecht kommen. Trotzdem ist ein dichter Kasten und feinmaschiges Gitter kein Luxus.
Selbstverständlich ist jede Art Sperre besser als gar keine. Das Problem beim Testen scheint mir zu sein, daß wir vorläufig nicht sicher sein können, ob die Falle nicht gut genug ist oder Einwanderung stattgefunden hat.
Gruß Hans

Hummelköniginnen Franz Schmidlechner 25.03.2006 19:42

Hummelköniginnen

Heute hatte es in der Südsteiermark 18 Grad. Man kann den Frühling nicht nur fühlen, sondern auch schon sehen. So sah ich folgende Frühlingsboten an den Krokussen: Dunkle Erdhummel-, Steinhummel-, Gartenhummel- und Wiesenhummelkönigin. Auch sind Holzbienen unterwegs und die Bienen hatten heute viel zu tun.

Franz

Tipps und Tricks bei der Nestgestaltung Harry 26.03.2006 13:24

Frage an die Hummelfreunde.
Wie gestaltet Ihr das Nestinnere? Einfach lose verzupfte Polsterwolle ins Nest, oder formt Ihr eine kleine Höhle die einem Mausenest nachempfunden ist.
Bisher bildete ich keine Höhle, sondern zupfte die Polsterwolle nur fein und legte sie ins Nest.
Wie sind Eure Erfahrungen, was gefällt den Hummeln am besten?
🖼 Bild nicht mehr verfügbar

Als "Bonbon" habe ich kleine Tönnchen aus vergangenem Jahr reingelegt. Sie sind selbst nach dem langen Winter sehr geruchsintensiv.
🖼 Bild nicht mehr verfügbar

Es wurde auch immer wieder berichtet das Mausekot die Hummeln zur Nestgründung verleitet.
Wie bewegt Ihr die Hummelkoniginnen dazu zu bleiben?
Gruß Harry

Re: Tipps und Tricks bei der Nestgestaltung Horst 26.03.2006 16:56

Hallo Harry,
seit Jahren forme ich eine faustgroße Höhle, um eine Hummelkönigin zur Nestgründung zu animieren. In die Hummelkästen habe ich noch nie Mausekot, Wachsreste oder ähnliches gelegt. Ich habe jedes Jahr meistens mehr als 10 Hummelvölker in den Kästen, teils von mir angesiedelt bzw. Hummelköniginnen-Rückkehrerinnen. Als Wachsmottensperren benutze ich die Doppelklappen (separate Ein- und Ausgänge).

Gruß
Horst

Re: Re: Tipps und Tricks bei der Nestgestaltung Harry 26.03.2006 19:13

Hallo Horst,
wie Du sicher auf den Bildern gesehen hast, habe ich dort so eine Kugel geformt. Es ist sehr mühselig, dass die Form auch so bleibt. Die Polsterwolle hat das Bedürfnis nicht so schön rund zu bleiben. Bei vielen Nestern die Du betreust hast Du bestimmt einen Trick damit die Höhle eine Höhle bleibt und nicht in sich zusammen bricht. Für einen Tipp wäre ich dankbar.
Gruß Harry

Re: Re: Re: Tipps und Tricks bei der Nestgestaltung Horst 28.03.2006 18:51

Hallo Harry,
ich forme über meiner Faust mit weicher Mineralwolle ein Dach (die Mineralwolle fällt nicht zusammen). In die so entstandene Höhle legen ich wenig Polsterwolle. Häufig haben die Hummelköniginnen für ihr Nest die Mineralwolle verarbeitet, nicht die Polsterwolle.

Gruß
Horst

Re: Re: Re: Re: Tipps und Tricks bei der Nestgestaltung Harry 29.03.2006 07:30

Hallo Horst,
es ist schon erstaunlich das die Hummeln sich häufig für die Mineralwolle und nicht für die Polsterwolle entscheiden. In den vergangenen Jahren musste ich auch immer wieder feststellen das Hummeln sich ein Nest in Mineralwolle hinter der Hausfassade gebaut haben.
Die Nester entwickelten sich ganz gut, was man an der häufigen Flugfrequenz erkennen konnte.

Völlig ungeeignet sollen dagegen Viskose- oder Baumwollwatte, Glaswolle und Filterwatte sein. Die Hummeln können sich darin verstricken und die Stoffe verklumpen bei Feuchte und isolieren dann nicht mehr.
Für meine Nistkästen habe ich bisher immer nur Polsterwolle verwand.
Vielen Dank für Deinen Tip
Gruß Harry

Re: Tipps und Tricks bei der Nestgestaltung Alexander (Bombus-Admin) 27.03.2006 13:57

Hallo Harry,

nach meinen Erfahrungen kümmern sich die Damen Königinnen keinen Deut um die Kugel, Mulde, Nische etc., die ich für's Nest vorbereitet habe.

Noch nie hat eine Hummel das Nest dort gegründet, immer irgendwo anders, wo ich es nie vermutet hätte.

Ich glaube also es ist vergebliche Liebesmüh, einen Nestraum zu formen. Die Hummel macht eh' was sie will *g*.

Alles Gute,

Alexander

Re: Re: Tipps und Tricks bei der Nestgestaltung Horst 28.03.2006 19:03

Hallo Alex,
es ist richtig, dass es den Hummelköniginnen egal ist, wie der Innenraum ausgestaltet ist. Da ich jedoch große Kästen habe und keinen Innenkarton benutze, verkleinere ich daher den Nistbereich durch eine kleine Höhle. Den großen Kasteninneraum
verfülle ich mit Grasschnitt und Stroh, damit die Innenseiten nicht verkotet werden.

Gruß
Horst

Re: Tipps und Tricks bei der Nestgestaltung susanne 30.03.2006 15:39
Hallo Harry,

ich forme ein Nest, indem ich die Polsetrwolle fein verzupfe und erst einen Boden mit Ring bilde. Dann wird der Ring langsam mit jeder Schicht enger gemacht und zuletzt vorsichtig zum Dach geschlossen. Ist das Prinzip Sakralbau, der Bogen hält sich selbst. Ich denke schon, das meinen Hummeln das gefällt. Sie siedeln eigentlich immer in dieser kleinen Höhle an, nie irgendwo anders im Nestraum.
Ich habe sehr viel Moos in meinem Rasenstück, das jedes jahr ausgeharkt wird. Davon kommt auch ein wenig ins Nest, natürlich getrocknet.
Bisher jedoch noch nix zu sehen von Nestsucherinnen.
Grüße Susanne

Re: Re: Tipps und Tricks bei der Nestgestaltung Harry 02.04.2006 19:16

Hallo Susanne,
vielen Dank für Deine Antwort. Hier im Rheinland sieht es im Moment auch noch schlecht mit suchenden Hummelköniginnen aus.
Gruß Harry

Re: Tipps und Tricks bei der Nestgestaltung Franz Schmidlechner 31.03.2006 11:49
Frage an die Hummelfreunde.
Wie gestaltet Ihr das Nestinnere? Einfach lose verzupfte Polsterwolle ins Nest, oder formt Ihr eine kleine Höhle die einem Mausenest nachempfunden ist.
Bisher bildete ich keine Höhle, sondern zupfte die Polsterwolle nur fein und legte sie ins Nest.
Wie sind Eure Erfahrungen, was gefällt den Hummeln am besten?
🖼 Bild nicht mehr verfügbar

Als "Bonbon" habe ich kleine Tönnchen aus vergangenem Jahr reingelegt. Sie sind selbst nach dem langen Winter sehr geruchsintensiv.
🖼 Bild nicht mehr verfügbar

Es wurde auch immer wieder berichtet das Mausekot die Hummeln zur Nestgründung verleitet.
Wie bewegt Ihr die Hummelkoniginnen dazu zu bleiben?
Gruß Harry


Das mit der Nestkugel funktioniet nur wenn der kleine Innenkasten im Nistkasten von 15x15x15cm komplet mit Polsterwolle ausgekleidet ist. So ist deine Mühe sicherlich umsonst. Auch Mäusekot und Tönchen brauchen die Königinnen nicht. Was sie brauchen sind Trachtpflanzen.

Franz

Filtergewebe Edelstahl in Kleinmengen Hans J. Wolter 28.03.2006 01:52

Hi,
bei der Suche nach einem Gitter für Belüftungsöffnungen, das Mottenlarven abfängt, bin ich auf einen Versender gestoßen, der für EUR 20,00 +Porto verkauft.
- Hans -

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Hummelköniginnen Gottfried 29.03.2006 17:49

Hier bei Bonn war es in den letzten Tagen sehr mild, über 15 Grad.An blühender Winterheide? waren neben Honigbienen 1 dunkle Erdh.1 Baumh. u.am nächsten Tag 1 Wiesenh. zu sehen. Noch keine Nestsuche. Heute ist es wieder etwas kühler. Wird aber bald losgehen. Gruss Gottfried.

Re: Hummelköniginnen Franz Schmidlechner 31.03.2006 11:35
Hier bei Bonn war es in den letzten Tagen sehr mild, über 15 Grad.An blühender Winterheide? waren neben Honigbienen 1 dunkle Erdh.1 Baumh. u.am nächsten Tag 1 Wiesenh. zu sehen. Noch keine Nestsuche. Heute ist es wieder etwas kühler. Wird aber bald losgehen. Gruss Gottfried.

Bis Die Königinnen nach einen Nest suchen wird schon noch 1 bis 2 Wochen dauern. Bei mir ist eine Köigin bereits in den Nistkasten zurrückgekert.

Franz

Re: Re: Hummelköniginnen Angelika L. 03.04.2006 15:43

Hier im Oberbergischen Kreis, Rheinland, ist auch noch nix zu sehen. Angelika

Re: Re: Re: Hummelköniginnen Franz Schmidlechner 04.04.2006 07:36
Hier im Oberbergischen Kreis, Rheinland, ist auch noch nix zu sehen. Angelika

Liebe Angelika

Eberhard v. Hagen und ich haben am Sonntag Gartenhummeln mit Höschen gesehen. An diesen Tag gab es viele Nestsuchende Königinnen. Grashummeln und die Ungarische Hummel sind auch schon hier.

Mfg. Franz

Re: Re: Re: Re: Hummelköniginnen Manfred 04.04.2006 08:13

In Hamburg herrscht in Sachen Hummeln noch immer Funkstille. Nachdem es Anfang letzter Woche deutlich wärmer geworden ist, fehlt es jetzt an Sonne. Die Krokusse blühen seit letzten Dienstag, haben die Blüten aber so gut wie noch nie richtig geöffnet, da es permanent nass ist. Na ja, aber irgendwann wird es auch hier Frühling werden, die Vögel sind jedenfalls jetzt eifrig am Nestbau.

Gruß aus HH
Manfred

Re: Re: Re: Re: Re: Hummelköniginnen Harry 04.04.2006 11:19

Hallo,
hier am linken Niederrhein ist es auch noch nicht so weit. Keine suchenden Königinnen.
Die Gras- oder Braunfrösche haben schon kräftig abgelaicht. Die Molche kommen langsam aus ihren Winterquatieren aber von Hummeln ist leider noch nichts zu sehen.
Gruß Harry

Re: Re: Re: Re: Hummelköniginnen Angelika L. 04.04.2006 11:14
Hallo, aus welcher Gegend kommt ihr denn hier?

Bei mir blühen jetzt die Weidenkätzchen, die Schneeheide, Krokusse, Schneeglöcken, die Zierjohannisbeere. Aber nix, garnix, ist zu sehen.
Freundl. Grüße, Angelika

ohne Titel torsten 31.03.2006 12:00

hallo,

bei uns in wien ist das wetter schon recht mild 13-18 grad. leider nicht viel sonne, doch habe ich an meinen palmkätzchen schon viele hummel entdecken können. da ist mir aufgefallen das auch kleine hummel dabei sind (1 - 1,5 cm) und ander die eindeutig königinen sind, zu ergänzung es dürften alle dunkle erdhummeln sein. gibt es zwergköniginen?

freue mich auf eure antwort!!
lg