Hallo lieber Alex und hallo liebe Hummelfans,
ich wünsche euch ein fröhliches, gesundes und natürlich auch ein an schönen Hummelerlebnissen reiches Jahr 2006.
Liebe Grüße
Susanne
Statisches Archiv des ehemaligen Hummelforums auf bombus.de (2003–2017).
Hallo lieber Alex und hallo liebe Hummelfans,
ich wünsche euch ein fröhliches, gesundes und natürlich auch ein an schönen Hummelerlebnissen reiches Jahr 2006.
Liebe Grüße
Susanne
Hallo zusammen,
ich bin gerade dabei einen neuen Vortrag über Hummeln zu erarbeiten und suche dafür noch folgende drei Fotos:
1) gefüllt blühende Stockrose;
2) blühende Kornelkirsche oder blühender Zweig davon;
3) blühende Forsythie oder blühender Zweig davon.
Die Bilder müssen mindestens eine Auflösung von 1024 x 768 Bildpunkten haben und sollen lizenzgebührenfrei sein. Eine Einblendung des Namen des Fotografen ist kein Problem.
Wer kann mir helfen?
_________________
Gruß aus HH
Manfred
Ich bin zwar erst 15 Jahre alt aber ich interessiere mich sehr für Hmmeln. Und jetzt habe ich mich durchgesetzt, dass wir Hummeln im Garten haben wollen. Wir haben einen großen Streuobstgarten, einen großen Gemüsegarten, einen großen Beerengarten und ein Garten wo viele Linden wachsen. Außerdem liegt der Wald vor unserer Haustür und die meisten Höfe bei uns machen Bio. Ein perfekter Ort für Hummeln ,also! Aber wie kann man es so einrichten das sich gerade Hummeln sich ansiedeln? Mooshummeln wären am besten, aber Heidehummeln oder Waldhummeln wären auch nicht schlecht. Und kann man eventuell mit einem Schutzanzug schadhafte Insekten wie die Wollbiene und ihre Eier entfernen? Und etwa 3km von uns ist ein Bauer der Bienen und die sollen sich eigentlich bei uns ansiedeln. Und ich weiß nicht genau ob es in Ostwestfalen-Lippe noch Mooshummeln gibt.
Hallo Arne, indem du Nistgelegenheiten schaffst. Darüber kannst du auf diesen Seiten viel lesen. Empfehlen kann ich dir auch die Seiten www.hymenoptera.de und aktion-hummelschutz.de. Dort findest du Bauanleitungen zum Bau von Hummelkästen oder wie man mit einfachsten Mitteln mit wenig oder gar kein Geld Nistgelegenheiten schaffen kann.
Auf der Startseite dieser Seite hier findest du einen Link zum Hummelkastenkauf, wenn du einen fertigen Kasten haben möchtest. (Könnte doch auch eine Idee zu einem Geburtstagswunsch oder so sein. ;-) ) Außerdem kann ich dir noch als Lektüre ein tolles Buch empfehlen: Hummeln bestimmen, ansiedeln, schützen von Eberhard v. Hagen.
Dort wird auch der typische Lebensraum beschrieben. Viel Spaß beim Wühlen! Grüße von Angelika
Wühle dich da mal durch und du wirst ganz viele interessante Anregungen finden.
Hallo Arne,
wahrscheinlich gibt es bei Dir schon jede Menge Hummelnester, so wie Du Dein Wohnumfeld beschreibst. Hummeln bauen ja ihre Nester selbst und brauchen eigentlich nur Hilfe, wenn die Landschaft sehr ausgeräumt ist. Am meisten hilfst Du also mit Lesesteinhaufen, Totholz und Laubhügeln, einfach ein paar "wilden Ecken" eben und natürlich mit durchgehendem Blütenreichtum von März bis September.
Wenn Du trotzdem Nistkästen aufstellen willst, um Dir die kleinen Brummer etwas besser anschauen zu können, dann stell am besten welche in die Nähe der Beerensträucher oder der Obstwiese. Da blühen die ersten nektarreichen Massenblüten im Jahr und Hummeln lieben z.B. Johannisbeeren, Äpfel und Kirschblüten. Toll ist auch der Gehölzrand, wenn da z.B. Lungenkraut oder Lerchensporn wächst. Wenn Du im Gemüsegarten später noch ein paar Leguminosen, wie Erbsen und Bohnen anbietest, kann eigentlich nichts schiefgehen.
An den Blüten kannst Du die Hummeln auch gut beobachten und selber rausfinden, welche Arten es bei Dir noch gibt.
Wichtig ist, dass der Kasten tagsüber nicht in der prallen Sonne steht und es hilft, wenn das Loch nach Osten ausgerichtet ist, wie bei Vogelkästen, die mögen ja auch Morgensonne.
Im Kasten haben Hummeln ein paar Probleme weniger, aber eben auch ein paar mehr, z.B. finden die Wachsmotten sie im Kasten besser. Also kannst Du nicht nur, sondern solltest sogar regelmäßig nach Ihnen sehen.
Dabei aber bitte nicht übertreiben. Die Wollbienen z.B., von denen Du schreibst, sind selber gefährdet und außerdem nisten sie auch gar nicht "bei Hummeln's". Auch die Kuckuckshummeln, die sich vielleicht noch einstellen, sind nicht weniger wertvoll als die ursprünglichen Nestbauer.
Wenn Du mit Hummelkästen anfängst, solltest Du erstmal mit den noch relativ häufigen Arten, wie Erdhummeln, Ackerhummeln, Steinhummeln "üben". Bei seltenen, extrem gefährdeten Arten sind Anfängerfehler wesentlich schlimmer für den Artenbestand, egal wie gut Du es meinst.
Wenn Du aktiv ansiedelst, also nicht einfach wartest, ob jemand einzieht, brauchst Du rein rechtlich eine Ausnahmegenehmigung.
Versuch, in Deiner Nähe jemanden zu finden, der sich ein bischen mit Hummeln auskennt. Dann kannst Du Dich vor Ort austauschen und Tipps bekommen.
Viel Erfolg und Spaß im Hummeljahr
Susanne
Ist es wahr, daß Hummeln nicht sehen können?
Bitte um Antwort. Danke
guckst Du da ...
:o
http://aktion-hummelschutz.de/fakten/bestaeubung.html#6.3.
gruß susanne
tschuldigung, war 6.7 nicht 6.3
guckst Du da ...
:o
http://aktion-hummelschutz.de/fakten/bestaeubung.html#6.7.
gruß susanne
> tschuldigung, war 6.7 nicht 6.3
guckst Du da ...
> :o
>
> http://aktion-hummelschutz.de/fakten/bestaeubung.html#6.7.
>
> gruß susanne
Liebe Hummelfreunde,
es ist mir fürchterlich peinlich - aber ich habe versehentlich die Beiträge des letzten Monats gelöscht.
Ganz besonders leid tut es mir dabei um den Beitrag von Harry "Vorbereitung aufs Hummeljahr 2006", in dem er seine neue Nistkastenkonstruktion vorgestellt hat!
Ich werde versuchen vom Provider eine Rücksicherung zu erhalten - ansonsten muß ich Harry leider bitten nochmals seinen Beitrag und vor allem die tollen Fotos zu posten...
Tut mir leid,
Alexander
Hallo Alex, sowas passiert schon mal.
Habe hier die Forumbeiträge zwischen Stefan und mir die sich hauptsächlich um den Hummelnistkasten drehten zusammengefasst.
Da die Selbstansiedlung von Hummeln die wirkungsvollste Art der Ansiedlung ist, habe ich einen Nistkasten entworfen, der in die Erde eingelassen werden kann. Die Hummeln suchen im Frühjahr nach Mauselöchern oder Nesthöhlen in der sie ihr Nest ausbauen können. Sie krabbeln in fast jedes Loch welches einigermaßen Erfolg versprechend erscheint. Eine Hummelwabe vom vergangenen Jahr im Nestinneren erhöht natürlich die Nestgründungsbereitschaft. Sie formen die Nisthöhle nach ihren Bedürfnissen und bauen Brutzellen in denen die Eiablage erfolgen kann. Honigtöpfchen und Pollenbehälter werden nach und nach gebaut.
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Zum Bau des Nistkastens verwende ich Verpackungssysteme für temperaturempfindliche Produkte, die ein genau definiertes Temperaturfenster einhalten, egal welche Außentemperatur gerade herrscht. Es sind wasserdichte Behälter in die kein Regenwasser eindringen kann. Der Gang ins innere des Nestes führt durch flexibles Riffelrohr. Nach ihren Sammelflügen kommen zwei Hummeln im Zugangsrohr mühelos aneinander vorbei.
In so einem Hummelnest ist die Temperatur und Luftfeuchte besonders wichtig. Deshalb ist dieses Hummelnest mit einem „Klimaaufsatzkasten“ ausgestattet. Bei der Nestgründung ist er noch nicht wichtig, da die Temperaturdifferenz zwischen Nestinnerem und äußerem noch nicht zur Schwitzwasserbildung neigt. Er wird also erst später aufgesetzt.
Die Kontrolle und gute Zugänglichkeit ist bei diesem Modell optimal. Der Deckel sitzt fest in einer Profilkantung, kann aber leicht geöffnet werden.
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Ist die Nestgründung erfolgt und die Hummeln entwickeln Eigenwärme, wird es Zeit den Klimakasten aufzusetzen. Er hat das gleiche Profil wie der bisherige Deckel und schließt somit ohne Fuge passend ab. Die Unterseite des Klimakastens hat ein Drahtgitter von ca. 15 x 10 cm. Es ist aus Edelstahldraht, da normale Fliegengaze von Hummeln durchgebissen und somit Tür und Tor für Wachsmotten geöffnet wird. Der Klimakasten hat eine zweite Öffnung die ebenfalls 15 x 10 cm groß ist. Diese Öffnung ist mit einfacher Fliegengaze verschlossen.
Da Wachsmotten vermutlich auch in unmittelbarer Nähe des Nestes Eier ablegen und Minimaden durch diese Gaze krabbeln könnten um ins Nest zu gelangen, ist hinter der äußeren Gaze Raupenleim angebracht, den sie nicht überwinden können.
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Vor das Einflugsloch kommt nach schlüpfen der ca. 6 Arbeiterinnen eine Wachsmottensperre. Die „Einklappenlösung“ hat sich als einfach und annehmbar erwiesen. Die schräg sitzende durchsichtige Kunststoffplatte ist so angebracht das sie von den Hummel von innen sowie von außen nach einiger Übung problemlos geöffnet werden kann. Die Öffnung der Kunststoffklappe wird über eine Zeit von ca. 3 bis 4 Tagen (Lernphase) immer mehr geschlossen, so das sie zuletzt bündig auf der Schräge liegt.
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Auf einen „Futtervorraum“ wurde verzichtet, da dieser auch in der Nähe des Nesteingangs stehen kann. Er bringt nicht viel und ist in der Hochsaison der Hummeln sehr verschmutzt, geruchsintensiv und in der Natur auch nicht vorhanden. Der Weg für Wachsmotten muss ja nicht unbedingt aufgezeigt werden.
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Der Klimakasten ist von oben zu öffnen um in der frühen Jahreszeit gezupfte Polsterwolle als Kälteschutz reinzulegen. Im Sommer ist die Wärme ein Problem und ein Erdnest ist dann sehr angenehm für die Hummeln. Luftfeuchte kann so über den Klimakasten abgeführt werden und die Temperatur wird von den Hummeln ziemlich konstant gehalten.
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Im inneren des Nistkastens ist eine Kartonwandung. Sie kann bei Bedarf zur Kontrolle komplett mit dem Nest aus dem Kasten gezogen werden. Die Seiten lassen sich abklappen, so das eine genaue Untersuchung nach Wachsmottenlarven erfolgen kann. Verkotete Nestteile der Polsterwolle deren Geruch Wachsmotten anzieht, kann schonend entfernt werden. Kleintierstreu am Boden des Nestes kann wenn nötig getauscht werden.
Vergangenes Jahr gingen aus einem Erdnest ca.
40 Königinnen hervor.
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Hoffe das viel Königinnen sich an das Nest erinnern und zurückkommen.
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Gruß Harry
Hallo Harry,
mit dem Betrag von 40€ ist o.K. Ich nehme minimum
1, evt. auch zwei. Wohin soll ich den Betrag überweisen?
Gruß,
Stefan
Hallo Stefan,
habe mit dem Bau der Serie begonnen. Vermutlich werden Ende dieser Woche die ersten Kästen fertig.
Gebe Dir dann per e-mail Bescheid.
Gruß Harry
abrahamh@uni-duesseldorf.de
Dem Winter scheint es in Deutschland so gut zu gefallen, daß er gar nicht mehr gehen mag. Doch langsam aber sicher sehnen wir uns nach dem Frühling - und damit nach den ersten Frühlingsboten, den Hummeln!
Daher gibt es nun auf bombus.de die Aktion Deutschland sucht die Frühlingsboten!. Ich rufe alle Hummelfreunde dazu auf, die Augen offen zu halten und nach der ersten Hummel Ausschau zu halten.
Sobald ihr eine Hummel seht, könnt ihr diese Sichtung in die "Frühlingsboten-Datenbank" eintragen.
Wie das geht erfahrt ihr auf dieser Seite (externer Link, nicht mehr verfügbar).
Macht mit, bin gespannt, wer die erste Hummel meldet!
Alles Gute,
Alexander
Hallo Hummelfreunde,
der erste Eintrag einer Hummelsichtung in 2006!
Hans-Dieter Albrecht vermeldete die Sichtung folgender Hummel:
🖼 Bild nicht mehr verfügbar
Scheint bereits eine Steinhummel zu sein?
Was meint ihr?
Alles Gute,
Alexander
Ohne Größenvergleich schiweg zu beurteilen, aber vom Körperbau her würde ich eher eine "Nichthummel" vermuten, zumal bei diesem zähen Winter die Steinhummeln mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht vor den Erdhummeln aus der Diapause erwachen werden.
Gruß aus dem noch immer schneebedeckten HH
Manfred
Hallo Hummelfreunde,
der erste Eintrag einer Hummelsichtung in 2006!
Hans-Dieter Albrecht vermeldete die Sichtung folgender Hummel:
🖼 Bild nicht mehr verfügbar
Scheint bereits eine Steinhummel zu sein?
Was meint ihr?
Alles Gute,
Alexander
Ich würde eher eine solitäre Art vermuten, wahrscheinlich eine Mauerbiene. Die genaue Art lässt sich aber anhand des Fotos nicht bestimmen. Mauerbienen sieht man meist schon nach wenigen warmen Tagen ausfliegen, wo meist noch keine Hummeln aus der Diapause erwacht sind.
Naja, hier wirds wohl noch etwas dauern mit den Hummeln. Derzeit liegt noch eine gut 70 cm dicke Schneedecke, vorige Woche waren es aber noch 90 cm, also es bessert sich ;-)
Viele Grüße
Michel
Wir haben als hausaufgabe auf zu gucken wie schnell eine hummel und eine Libelle und eine Fliege fligen !!!!
Da ich nur diese "Hummel-Steite" kenne frage ich hier !!!!
Hallo jan,
will Dir mal ein bisschen helfen. Also ihre Höchstgeschwindigkeit von 20km/h setzt sie nur bei ihrer Flucht ein. Ansonsten bummeln die Tiere mit beschaulichen 0,09 bis 0,13 Kilometern pro Stunde durch die Gegend, um auf der Wiese die richtigen Blüten identifizieren zu können.
Beim Ostereier suchen joggst du ja auch nicht durch den Garten.
Solltest mal die Zeitschrift GEO lesen, da steht sowas drin.
Gruß Harry
Halo Harry,
90 - 130 m/Std. mag vielleicht für das Wechseln von Blüte zu Blüte gelten, beim Flug zu und von den Trachtgebieten liegt die Fluggeschwindigkeit jedoch deutlich über 10 km/h.
Gruß aus HH
Manfred
Hallo Jan, ich nehme an, Du sollst beschreiben, wie das wirkt, wenn die fliegen, oder will dein Lehrer wirklich wissen, wieviel km/std. es jeweils sind?
Mach Dir mal Gedanken, wozu die Tiere den Flug brauchen. Also zur Flucht vor Feinden oder zum suchen von Futter. Eine Libelle jagt z.B. andere Fluginsekten. Sie wird also wohl schneller sein müssen, zumindest auf Kurzstrecke, sonst kriegt sie ja nix zu futtern.
Allgemein was zum Aufbau von Insketen findest Du auch auf den Schülerseiten von www.aktion-hummelschutz.de Schau da doch mal rein und überleg Dir dann, wie schnell man mit unterschiedlich dickem Bauch und ganz verschiedenen Flügeltypen wohl so fliegen kann.
Viel Spaß bei Deiner Aufgabe
Susanne
Heute am 20 März 06 sammelte nach 14:00 Uhr die erste Dunkle Erdhummel an den Krokussen in unseren Garten die aus dem Winterquartier kam Nektar und Pollen. Auch schlürfte sie Fruchtzucker aus den Legostein.
Franz
Hi,
ich habe hier gelesen, daß die Plastik-Fliegengaze durchgebissen wird. Kann mir jemand sagen, ob Aluminiumgitter geeignet ist? Ich habe einen Vorrat davon mit einer Maschenweite von 2 mmm. Wenn nein, was sollte man sonst nehmen?
Hallo Hans,
Fliegengitter als Lüftungsöffnung wurden bei mir immer wieder von den Hummeln durchgebissen. Alugitter mit einer Maschenweite von 2 mm sind ok.Würde an deiner Stelle zusätzlich von außen Fliegengaze mit 1 mm anbringen, da bei einer Diagonalen von 4 mm sich doch Wachsmotten durchquetschen könnten. Ob Wachsmotten ihre Eier nur direkt im Nest oder auch an so einem Gitter ablegen ist noch nicht so ganz klar. Werde dieses Jahr den Versuch machen und hinter dem äußere Gitter Raupenlein auftragen.
Gruß Harry
Danke für die Info. Du denkst bei dem "Durchquetschen" durch 2x2 sicher an Maden der Motte. Die müssten dann aber vorher aussen an der Öffnung geschlüpft sein. Gibt es dafür Belege? An anderer Stelle habe ich gelesen, daß die Motte selbst auch Fliegengaze durchbeißen kann. Das könnte aber eine Verwechslung mit dem Durchbeißen der Hummeln sein.
Gruß Hans
Hallo Hans,
hab eher an ein durchquetschen der Wachsmotte gedacht und nicht an Maden. Einen Beweis ob
Eier auch außerhalb von Hummelnestern abgelegt werden habe ich nicht.
An ein durchbeißen der Fliegengaze von Wachsmotten glaube ich nicht.
Dagegen ist es zweifelsfrei das Hummeln dieses können.
Die ersten Versuche mit Wachsmottenklappen wurden
(2003 glaube ich) mit Fliegengaze probiert und hier konnte man das beissen der Hummeln sehr gut beobachten. Es ist so laut das man es sogar hören kann.
Als Lüftungsgitter benutze ich im Moment 680ym Edelstahl Filtergewebe welche zur Wasserfilterung von Teichen genutzt wird.
Gruß Harry
Hallo Harry,
hab eher an ein durchquetschen der Wachsmotte gedacht und nicht an Maden.
Einen Beweis ob Eier auch außerhalb von Hummelnestern abgelegt werden habe ich
nicht.
Ja, ich halte das Einwandern der Larven auch für ziemlich unwahrscheinlich, es sei denn es fallen Eier durch oben angebrachte Lüftungsöffnungen direkt in den Nistbereich. Wie sollte aber die doch ziemlich große geschlechtsreife Wachsmotte durch ein Geviert von 2x2 mm gelangen? Eigentlich unmöglich, oder?
Als Lüftungsgitter benutze ich im Moment 680ym Edelstahl Filtergewebe welche
zur Wasserfilterung von Teichen genutzt wird.
Das ist natürlich Edelmaterial und wohl auch ziemlich teuer. Ich hab' inzwischen verzinktes Stahlgewebe in der Nähe gefunden, beim Alu war mir nicht ganz wohl.
Es scheint eine gewisse Verunsicherung im Forum aufgekommen zu sein, weil offensichtlich auch mit Mottensperren ausgerüstete Nester trotzdem Befall hatten. Ich glaube aber, daß die Doppelschrägklappe den Zugang der Parasiten nicht genügend sperrt, wobei 100% Wirksamkeit wohl unerreichbar sind. Trotzdem ist sie natürlich besser als gar nichts und ich möchte dem Einfallsreichtum und der Zähigkeit der Stammautoren hier ausdücklich Anerkennung zollen. - Man stelle sich vor, in der Bohrung des Eingangsklappe haben sich in der Nacht ein paar Motten versammelt, die hier wohlgeschützt vor ihren Freßfeinden im Halbdunkel bis in den Morgen ausharren. Die erste Hummel kommt vom Ausflug zurück und wenn sie die Klappe aufdrückt, wird die Motte förmlich mitgerissen und ist drin. Ich glaube, daß die Pendelklappe direkt am Eingangsende der Zugangsröhre das bessere Konzept ist. Die Schwierigkeiten, die bei der Erprobung der Pendelklappe auftraten und zu ihrem Verschwinden führten sind nach meiner Meinung zu lösen. Ich werde demnächst hier meine praxisorientierten Vorschläge zu einer besseren Version zur Diskussion stellen. Die Einfachheit der Urversion wird allerdings nicht erreicht werden und ein Nachbau die meisten Selberbauer überfordern.
Gruß Hans
Hallo Hans,
halte das ablegen von Wachsmotteneiern, außerhalb des Nestes auch für rein spekulativ. Ob die Eier in Ritzen abgelegt und bei warmem Wetter aus ihnen Maden schlüpfen können, ist irgendwie vorstellbar. Bewiesen ist es nicht.
Das sich eine Wachsmotte durch ein Quadrat von 2x2 mm (macht eine Diagonale von ca. 2,8 mm) ist nach genauer Betrachtung doch sehr unwahrscheinlich.
Auf dem nachfolgenden Bild ist ein Quadrat 3x3 mm und 4 solche benötigt eine Motte wohl um durchzukommen.
🖼 Bild nicht mehr verfügbar
Edelstahldrahtgewebe 100 x 100cm mit einer Maschenweite von 1,1 mm und 0,45mm Drahtstärke
Kosten 45,50 € Also recht teuer wie Du schon geschrieben hast.
Bei der Doppelschrägklappe muss ich Dir vollkommen Recht geben. Sie sperrt den Zugang nicht genügend.
🖼 Bild nicht mehr verfügbar
Der dunkle Eingang ist ein ideales Versteck für Wachsmotten und beim nächsten öffnen der innen liegenden Klappe ist die Wachsmotte drin.
An dieser Stelle möchte ich noch mal Armin Krenz http://www.arminkrenz.de/ danken, der seinen Erfindergeist in Sachen mechanischer Wachsmottensperre eingebracht hat und ich durch ihn angeregt wurde daran mitzuarbeiten.
Auf dem folgenden Bild ist eine Doppelklappe abgebildet. Der Eingang links wird nur von ca. 20 % der heimkehrenden Hummeln genutzt. 80% der Hummeln wollen da rein wo sie raus gekommen sind.
🖼 Bild nicht mehr verfügbar
Aus diesem Grunde verwende ich nur noch die Einlochklappe.
Sie ist sehr leicht, ähnlich einem Blatt und kann nach einiger Übung von einer Hummel angehoben werden. Sie schließt bündig ab ist einfach aufgebaut und bietet keine Versteckmöglichkeiten für Wachsmotten. Eine Pendelklappe die von mir auch ausprobiert worden ist, hatte den Nachteil, dass sie manchmal klemmte und Irritationen bei zurückkehrenden und abfliegenden Hummeln erzeugte.
Das Spiel um frei pendeln zu können, muss ja mindestens so groß gehalten werden, dass sie nicht klemmen kann.
Einlochklappe:
🖼 Bild nicht mehr verfügbar
Auf Deine Entwicklung der Pendelklappe bin ich sehr gespannt.
Gruß Harry
Hallo Harry,
da das Thema Fliegengitter erschöpfend behandelt ist, antworte ich auf deinen Beitrag unter einem neuen Thema.
Habe mir gerade die Seite von Armin angeschaut.
http://www.arminkrenz.de/
unter ...Kunterbunte Beiträge rund um die Hummeln (neu 29.06.05)....
Unter "Die Eiablage" ist sehr gut beschrieben, dass die Eier in den kleinsten Ritzen abgelegt werden. Die Larven brauchen für Ihre Entwicklung keinen Wachs. Die kleinen Larven können nur durch ihr Riechorgan den Weg ins Nest finden.
In dem von mir entwickelten Erdnest
http://www.bombus.de/cgi-bin/bombus.exe/show?spezialnistkasten
wird hinter dem äußeren Lüftungsgitter Raupenleim aufgetragen um Maden die auf diese Weise ins Nest gelangen wollen abzufangen.
Der Kasten hat überall eine doppelte Profilkantung, so dass durch den Deckelschlitz keine Maden kriechen können. Bei Holzkonstruktionen ist ein bündiger Abschluss schwer zu realisieren.
Gruß Harry
Hallo Harry,
beschrieben, dass die Eier in den kleinsten >Ritzen abgelegt werden. Die Larven >brauchen für Ihre Entwicklung kein Wachs. >Die kleinen Larven können nur durch ihr >Riechorgan den Weg ins Nest finden.
Das hieße dann allerdings, daß die Maschenweite normalen Fliegengitters keinen hinreichenden Schutz darstellt und Dein teures Filtergewebe die richtige Wahl wäre. Einen Holzkasten dicht zu bekommen ist nicht so furchtbar schwierig, wenn man sauber arbeitet. Bis auf die Deckelfuge alle unverleimten Stoßkanten mit einer Leimraupe ( wasserfestes Ponal, Baukleber oder Silikon) abdichten. Die Trennfuge für den Deckel (möglichst mit Zarge) überfälzt ausführen, wobei die Trennfuge dann auch mit Silkon abgedichtet wird. Damit dieses nur im Falz haftet ,einseitig Wachspapier oder Plastikfolie zwischenlegen. Alle vier Seiten mit genügend Spannern oder Schrauben versehen, damit die Trennfuge wirklich dicht ist. Ein solider Lackanstrich beugt Verzügen vor. Ich halte Bedenken von Ökofreaks gegen eine geschlossene Oberfläche für unbegründet, wenn reichlich Lüftungsöffnungen vorgesehen werden. Da das Innere nicht lackiert werden muß, sorgt die Innenfläche des Holzes für eine Regulierung der Feuchtigkeit.
Gruß - Hans
Hallo Hans,
wir beide entwickeln uns hier im Forum zu Alleinunterhaltern.
Wie ich an Deiner Beschreibung sehe probierst Du auch allerhand aus.
Wie schon beschrieben begegene ich der Einschleichung von Maden mit Raupenleim hinter dem Lüftungsgitter.
Holz wirkt natürlich Feutigkeitsregulierend.
Kleintierstreu welches unter die Polsterwolle gestreut werden soll, natürlich zuzsätzlich.
Gruß Harry
Hallo Harry,
>beschrieben, dass die Eier in den kleinsten >Ritzen abgelegt werden. Die Larven >brauchen für Ihre Entwicklung kein Wachs. >Die kleinen Larven können nur durch ihr >Riechorgan den Weg ins Nest finden.
Das hieße dann allerdings, daß die Maschenweite normalen Fliegengitters keinen hinreichenden Schutz darstellt und Dein teures Filtergewebe die richtige Wahl wäre. Einen Holzkasten dicht zu bekommen ist nicht so furchtbar schwierig, wenn man sauber arbeitet. Bis auf die Deckelfuge alle unverleimten Stoßkanten mit einer Leimraupe ( wasserfestes Ponal, Baukleber oder Silikon) abdichten. Die Trennfuge für den Deckel (möglichst mit Zarge) überfälzt ausführen, wobei die Trennfuge dann auch mit Silkon abgedichtet wird. Damit dieses nur im Falz haftet ,einseitig Wachspapier oder Plastikfolie zwischenlegen. Alle vier Seiten mit genügend Spannern oder Schrauben versehen, damit die Trennfuge wirklich dicht ist. Ein solider Lackanstrich beugt Verzügen vor. Ich halte Bedenken von Ökofreaks gegen eine geschlossene Oberfläche für unbegründet, wenn reichlich Lüftungsöffnungen vorgesehen werden. Da das Innere nicht lackiert werden muß, sorgt die Innenfläche des Holzes für eine Regulierung der Feuchtigkeit.
Gruß - Hans
Harry,
Hallo Hans,
wir beide entwickeln uns hier im Forum zu >Alleinunterhaltern. Macht doch nix. Es werden schon postings von anderen kommen, wenn erstmal bekannt wird, daß hier eine rege Diskussion (macht mir Spaß) läuft. In Bezug auf die Unklarheit über die Einwanderung von Mottenlarven sollte man vielleicht einmal eine Anfrage an den Lehrstuhl einer Uni stellen. Kenne da eine Professorin für Kleinlebewesen in Hamburg. -
Gruß Hans
Hallo Hans,
wir beide entwickeln uns hier im Forum zu Alleinunterhaltern.
Nur zu Harry und Hans, wir anderen hören/lesen interessiert mit!!!
Servus,
Alexander
Schlechte Nachrichten!
Ich habe gestern 'mal intensiv gegoogelt, um die Frage zu klären. In Englisch gab es einige "hard facts". Eine Australische Regierungsseite erwähnte einen Laborversuch mit Galleria melonella. Die Larven waren in der Lage 50m (meter)!! zu kriechen, um ihr Ziel zu erreichen. Die meisten infos über das Verhalten frisch geschlüpfter Larven gab es bei Larvenzüchtern ( Tiernahrung). Danach sind sie in diesem Stadium extrem beweglich und wanderlustig. Größenangaben fehlen. Da das Ei 0,5 mm mißt, können die Larven kaum dicker sein. Die Züchter empfehlen generell Gitter mit "20 mesh", etwa 1mm Maschenweite. Während der Schlupfphase wird empfohlen, feinmaschiges Tuch vor das Gitter zu spannen, in einem Fall sogar Kaffeefilter! Es wird berichtet, daß die Larven in dieser Phase Textil und Papier noch nicht durchbeißen können. Imker wissen, daß ein Bienenvolk mit vereinzelt eingewanderten Larven selbst fertig werden, ob das auch für Hummeln gilt, war nicht in Erfahrung zu bringen. Harry's Maßnahmen mit Filtergitter und Raupenleim sind also völlig gerechtfertigt. Die größere Gefahr geht aber nach wie vor von dem Gelege eingedrungener Motten aus, da das Volk dann mit ca. 300 gleichzeitig schlüpfenden Larven fertig werden soll.
Gruß - Hans
Nachtrag:
Die Frage im Thema muß eindeutig bejaht werden, wobei die Motte, die nicht ins Nest gelangen kann, dann in Ritzen und Spalten in dunkleren Ecken in Nestnähe ihre Eiablage vollzieht.
wird hinter dem äußeren Lüftungsgitter Raupenleim aufgetragen um Maden die auf diese Weise ins Nest gelangen wollen abzufangen.
Hallo Harry, machst du das von innen? Grüße,Angelika
Hallo Angelika, ja das mache ich von innen. Lege einen Streifen von Neudorffer Raupenleim um beide Lüftungsgitter aus Kunststoff.
Das Edelstahlgitter halte ich von diesem "Klibberzeug" frei weil ich dort je nach Witterung den Posterwollstreifen reinlege.
Gruß Harry
Danke