Beiträge aus 2005

Satellitenstaat Harry 17.07.2005 13:53

Hallo, hat jemand schon mal so etwas bei einem Steinhummelvolk erlebt?

🖼 Bild nicht mehr verfügbar

Gruß Harry

Re: Satellitenstaat susanne 18.07.2005 08:16
Hallo Harry,

Hans Wiedl hat letztens bei www.aktion-hummelschutz.de berichtet, dass sich drei kleine Satellitenvölker oder Minischwärme in einem alten Holzstoß nahe bei den Kästen gebildet haben. Z.T. waren es Jungköniginnen, aber auch ein Nest einer rausgeschmissenen Altkönigin, jeweils mit Arbeiterinnen aus dem alten Nest.
Grüße Susanne

Sehr starkes Steinhummelvolk Michel 17.07.2005 15:52

Nach einer Woche Urlaub in der Schweiz habe ich heute nach meinen Steinhummeln geschaut. Es besteht aus gut 200 Individuen und 30 Junköniginnen sowie weiteren Drohnen. Weitere, ca. 100 Jungköniginnen werden in den nächsten Tagen schlüpfen sowie noch viele Drohnen. Die Altkönigin ist weiterhin am Leben und legt Eier. Das Nest selbst füllt fast den ganzen Kasten aus. Dafür sind die Tiere aber auch recht aggressiv und ohne Schutzkleidung ist kein rankommen mehr.

Viele Grüße
Michel

Re: Sehr starkes Steinhummelvolk susanne 18.07.2005 07:50
Hallo Michel, es ist schön, auch mal sowas zu lesen. Bei dem absolut berechtigten Gejammere um den elenden Insektensommer und dem Blick auf die eigenen Nester macht es Mut, von einem kleinen, tapferen Volk zu hören, dass den Unbilden erfolgreichen Widerstand leistet, wenn auch nicht in Gallien.

Lass Dich nicht stechen
Susanne

Re: Re: Sehr starkes Steinhummelvolk Michel 18.07.2005 13:33
> Hallo Michel, es ist schön, auch mal sowas zu lesen. Bei dem absolut berechtigten Gejammere um den elenden Insektensommer und dem Blick auf die eigenen Nester macht es Mut, von einem kleinen, tapferen Volk zu hören, dass den Unbilden erfolgreichen Widerstand leistet, wenn auch nicht in Gallien.
Lass Dich nicht stechen
Susanne

Hallo Susanne,
das mit dem Stechen war gestern schon passiert, und zwar genau in die Nase. Naja, das macht auch nicht gerade schöner :-) Vorige Woche konnte man noch in das Nest schauen, ohne das die Arbeiterinnen aggressiv wurden. Doch nun schlüpfen zahlreiche Königinnen, was wahrscheinlich dieses agressive Verhalten der Arbeiterinnen erklärt. Naja, trotzdem freut es mich, so ein starkes Volk beherbergen zu können. Allein der Flugverkehr ist beeidruckend. Leider sieht es mit vielen Naturnestern auch nicht so schön aus, viele kümmern dahin. Nur ein zuletzt umgesiedeltes Baumhummelvolk erwies sich auch als übermäßig stark.

Viele Grüße
Michel

Re: Re: Re: Sehr starkes Steinhummelvolk susanne 18.07.2005 14:22
Ha, das mit der Nase hatte ich auch schon mal. Mein erster Stich überhaupt. Ich denke, da sieht man, wie gut die sich anhand der Atemluft orientieren. Es ist erstaunlich wie gemein das im ersten Moment zwickt. Hast Du denn jetzt einen richtigen "Zinken"?

Grüße Susanne

Re: Re: Re: Re: Sehr starkes Steinhummelvolk Michel 18.07.2005 20:22
> Ha, das mit der Nase hatte ich auch schon mal. Mein erster Stich überhaupt. Ich denke, da sieht man, wie gut die sich anhand der Atemluft orientieren. Es ist erstaunlich wie gemein das im ersten Moment zwickt. Hast Du denn jetzt einen richtigen "Zinken"?
Grüße Susanne

Naja, gestern schon, aber mittlerweile hat die Nase wieder ihre normalen Ausmaße angenommen ;-)

Viele Grüße
Michel

Re: Sehr starkes Steinhummelvolk Harry 18.07.2005 08:02

Hallo Michel,
für mich ist es erstaunlich. das die Steinhummeln bei Dir so aggressiv sind. Nachdem ich das Nest öffne surren und schimpfen sie zwar, aber die Steinhummeln beruhigen sich sehr schnell wieder und direkte Angriffe aufs Gesicht oder die Haare kann ich bei mir nicht feststellen.
Das Nest hier hat seinen Höhepunkt schon überschritten und es geht langsam dem Ende zu.
Viel Glück für Dein Hummelvolk und das alle Königinnen es schaffen das Nest zu verlassen.
Gruß Harry

Erdhummelvolk aufgelöst susanne 18.07.2005 08:11

Gestern habe ich mein Erdhummelvolk "aufgelöst". Ich habe dieses Jahr ja ausprobiert, ob es reicht, etwas von Bacillus th. zu Beginn trocken ins Nest zu bröseln. Meine Einschätzung: Es reicht definitiv nicht aus gegen Wachsmottenbefall.
Das Nest war ja ohnehin sehr klein, etwa 1/10 so groß wie das Erdi-Nest an selber Stelle im letzten Jahr. An zu wenig Pulver kann es also nicht gelegen haben. Offensichtlich arbeiten die Hummeln das doch nur gut ins Wachs ein, wenn es auf die Waben gesprüht wird. Die Ackerhummeln haben daraufhin gleich eine vorsorgliche Dusche bekommen, obwohl bei denen keine Made zu sehen war.

Das Erdhummelvolk schien aber dieses Jahr auch zu den Verfolgten zu gehören.
Erst verlor es die komplette dritte Generation Arbeiterinnen (die ersten großen) bei einem Gewitter, hatte zunächst ungeklärte Todesopfer im Nest, Trachtmangel (wegen der mangelnden Arbeiterinnen) und dann die Wachsmotten. Die Todesopfer haben sich insofern geklärt, als unter den Opfern der Wachsmotten auch eine junge Kuckuckshummel war, noch sehr schön erhalten und so in Ruhe anzuschauen. Es ist eine Ps. vestalis. Ich hatte auch welche im Garten gesehen, so hat das Nest also zumindest ein paar Königinnen hervorgbracht, wenn auch keine Erdhummeln.
Das verwurmte Nest habe ich entsorgt, drei verbliebene Arbeiterinnen dürfen noch ein wenig im Kasten wohnen (mit etwas Zuckerwasser, ihr bischen Nektar musste ich ihnen ja wegnehmen).
Traurig, traurig

Grüße Susanne

Re: Erdhummelvolk aufgelöst Stefan Lennertz 18.07.2005 08:51

Wachsmottenbefall hatte ich hier noch nicht, aber auch ohne fällt es mir schwer genug die Hummeln durchzubringen. Dein Nest hatte wohl auch eine Menge Pech.

Für Deine Ackerhummeln wünsche ich Dir alles Gute, und halte mich doch bitte mal auf dem laufenden wie sich die beiden letzten Arbeiterinnnen jetzt verhalten.

Gruß,
Stefan

Gestern habe ich mein Erdhummelvolk "aufgelöst". Ich habe dieses Jahr ja ausprobiert, ob es reicht, etwas von Bacillus th. zu Beginn trocken ins Nest zu bröseln. Meine Einschätzung: Es reicht definitiv nicht aus gegen Wachsmottenbefall.
Das Nest war ja ohnehin sehr klein, etwa 1/10 so groß wie das Erdi-Nest an selber Stelle im letzten Jahr. An zu wenig Pulver kann es also nicht gelegen haben. Offensichtlich arbeiten die Hummeln das doch nur gut ins Wachs ein, wenn es auf die Waben gesprüht wird. Die Ackerhummeln haben daraufhin gleich eine vorsorgliche Dusche bekommen, obwohl bei denen keine Made zu sehen war.

Das Erdhummelvolk schien aber dieses Jahr auch zu den Verfolgten zu gehören.
Erst verlor es die komplette dritte Generation Arbeiterinnen (die ersten großen) bei einem Gewitter, hatte zunächst ungeklärte Todesopfer im Nest, Trachtmangel (wegen der mangelnden Arbeiterinnen) und dann die Wachsmotten. Die Todesopfer haben sich insofern geklärt, als unter den Opfern der Wachsmotten auch eine junge Kuckuckshummel war, noch sehr schön erhalten und so in Ruhe anzuschauen. Es ist eine Ps. vestalis. Ich hatte auch welche im Garten gesehen, so hat das Nest also zumindest ein paar Königinnen hervorgbracht, wenn auch keine Erdhummeln.
Das verwurmte Nest habe ich entsorgt, drei verbliebene Arbeiterinnen dürfen noch ein wenig im Kasten wohnen (mit etwas Zuckerwasser, ihr bischen Nektar musste ich ihnen ja wegnehmen).
Traurig, traurig

Grüße Susanne
Re: Re: Erdhummelvolk aufgelöst Angelika L. 18.07.2005 13:01

Hallo Susanne,

ich hatte ja auch die Erfahrung gemacht, dass es nicht hilft, das Pulver trocken zu benutzen. In meinem zerstörten Erdhummelnest waren ja trotzdem Wachsmottenlarven zu finden gewesen. Viel Glück für deine Ackerhummeln. Grüße, Angelika

Re: Re: Re: Erdhummelvolk aufgelöst Unbekannt 26.09.2006 23:56

(leerer Beitrag)

Re: Erdhummelvolk aufgelöst Harry 18.07.2005 09:13

Hallo Susanne,
hört sich ja ziemlich traurig an Deine Schilderung. Das Problem scheint ein trockner wetterfester Hummelstand und eine leicht zu händelnde Kontrolle des Nestes zu sein.
Aber nach der Saison ist vor der Saison :-)).
Ich hatte dieses Jahr auch mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen. Da in den Nestern verschiedene Bedingungen herrschten, konnte ich gut sehen was fehlte oder falsch gelaufen ist.
1.Teilweise wurden Ecken der Nester durch Kondenswasser feucht, so das sich Schimmel bildete.
2.Der Hygiene im Nest muss man schon mal nachhelfen und verschmutzte Polsterwolle (meisstens in den Ecken)entfernen.
3.Durch die Belüftung eröffnete ich ungewollt den Wachsmotten andere Zugangswege. Vermutlich legen sie die Eier auch nur in den Ritzen ab und die kleinen Maden suchen sich den Weg ins Nest.
4.Ein spritzen mit Bacillus thuringensis scheint bei Erdhummeln ein "muss" zu sein.
5. Das Kontrollieren ist zu aufwendig, da muss ich mir für nächstes Jahr was besseres einfallen lassen.

Beschweren kann ich mich über dieses Hummeljahr eigentlich nicht, aber man lernt immer noch dazu um es nächstes Jahr besser zu machen.

Gruß Harry

Re: Re: Erdhummelvolk aufgelöst susanne 18.07.2005 10:04
Hallo Harry,

Du hast völlig recht, nach der Saison ist vor der Saison ;-)). Und ich hab ja noch die Ackerhummeln, die ihren Höhepunkt bei weitem noch nicht erreicht haben.

Zu Deinen Erfahrungen:
mit Kondenswasser habe ich keine Probleme, die Holzbetonnistkästen sind da schon prima.
Aber es gibt keine Ritze, die zu klein ist für Wachsmotten. Ich glaube auch, dass die Maden gezielt zum Wachs kriechen, die Motte also noch nichtmal selbst ins Nest reinkommen muss.

Ich finde es auch auffällig, wie unterschiedlich die Hummelarten riechen, also ihre Nester.
Ich hatte schon Baumhummeln, Erdhummeln, Steinhummeln und Ackerhummeln. Jedes Nest riecht ein bischen anders, die Ackerhummeln fast gar nicht, die Erdis sehr stark aber frisch nach Wachs und die Baumhummel ein bischen muffig. Wenn ich das mit meiner Menschennase schon rieche, müssen die Wachsmotten das aus Kilometern merken.
So gesehe, werde ich nächtes Jahr auf jeden Fall sprühen. Falls du eine bessere Kontrollart ausdenkst, fände ich das prima.
Hummelige Grüße Susanne

Re: Re: Erdhummelvolk aufgelöst Manfred 18.07.2005 11:16

Hallo Harry,

letztes Jahr gab es in meinem Holzniskasten bei den Steinhummeln auch Schimmel. Als der Schimmel dem Nest zu nahe gekommen ist, haben die Arbeiterinnen ihn mit Kittkarz eingedämmt und so eine Ausbreitung in das Nest verhindert.
Die Ackerhummeln haben, vor allem im Vegleich zu den Erdhummeln, ein sehr sauberes Nest. Als ich einmal versehentlich eine Larvenwiege beschädigt hatte, haben sie alle Larven umgehend aus dem Nest geworfen und die ganze Larvenwiege abgebaut.
Das BT als Pulver nicht (ausreichend) wirkt, hatte ich ja bereits in einigen Feldversuchen nachgewiesen. Ich werde demnächst mal einen zusammenfassenden Bericht über die Wachsmottenexperimente schreiben.

Gruß aus HH
Manfred

Re: Re: Re: Erdhummelvolk aufgelöst Harry 18.07.2005 12:27

Hallo Manfred,
da muss ich Dir zustimmen, die Erdhummeln sind schon kleine Schweinchen.
Die Schwegler Holzbetonnistkästen sollen ja ein gutes Mikroklima haben um Schwitzwasser und zu hohe Feuchte zu vermeiden. Allerdings habe ich meine Kästen immer selber gebaut und unterschiedliche Erfahrungen gesammelt. Das Problem ist ja wenn 30°C Nestwärme auf kühler Umgebungstemperatur trifft. Ohne ausreichende Lüftung bildet sich schnell Schimmel.

Auf Deinen Bericht über Wachsmottenexperimente bin ich schon gespannt.

Gruß Harry

Re: Re: Re: Erdhummelvolk aufgelöst Balthasar 21.07.2005 22:08

So unterschiedlich sind die Erfahrungen. Habe heuer unter 24 Völkern nur einen schwachen Befall mit Wachsmotten. ich verwende seit 3 Jahren B.thur. nur mehr trocken, und in letzter Zeit sogar nur einmal bei der Einrichtung des Kastens.

Motten habe ich genug. Bei gelegentlichen Kontrollen habe ich heuer schon mindestens 50 Schmetterlinge entfernt.
Meiner Meinung nach legen die Motten nicht irgendwo die Eier ab, sondern kriechen direkt in die Waben. Solcherart habe ich schon ein paar Kerle inflagranti auf den Waben oder in den Hummellaufkanälen gefunden.
Brumm-brumm Balthasar

Hummelnest im Garten Nick 18.07.2005 13:25

Habe ein Hummelnest, unterirdisch im Garten. Die Öffnung ist ziemlich groß (Untertasse). Ist dies natürlich oder sollte ich einen flachen Stein darüber legen ?? Des Weiteren habe ich einen 3-jährigen Sohn, der natürlich gespannt immer wieder in den Bereich rennt. Sind Gefahren ausgeschlossen ?? Wie lange werden sie aktiv sein und muss im Herbst eine Umsiedlung erfolgen ?? Kann man dies selber machen ??

Viele Frage, würde mich über einige Tipps freuen
Grüße

Re: Hummelnest im Garten susanne 18.07.2005 14:37

Hallo Nick,

Habe ein Hummelnest, unterirdisch im Garten. Die Öffnung ist ziemlich groß (Untertasse). Ist dies natürlich oder sollte ich einen flachen Stein darüber legen ??
Deine Hummeln werden schon wissen, wie groß sie ihren Eingang haben wollen. Vielleicht hat allerdings auch ein Igel ein bischen nachgeholfen. Wenn Du was drüber legst, immer erst abends bei Dunkelheit, nachdem alle im Nest sind. Hummeln fliegen bis in die Dämmerung. Sonst verwirrst Du sie und einige finden den Eingang nicht mehr. Morgens können sich dann alle neu einfliegen.

Des Weiteren habe ich einen 3-jährigen Sohn, der natürlich gespannt immer wieder in den Bereich rennt. Sind Gefahren ausgeschlossen ??
Nein Gefahren sind nicht völlig ausgeschlossen. Ihr solltet einen Abstand von ca. 1-2 Metern vom Nest halten. Hummeln können stechen, tun das allerdings nur sehr ungern, entweder wenn man die einzelne Hummel (auch unabsichtlich) sehr quetscht oder wenn man ihr Nest angreift oder stark erschüttert.
Kinder verstehen das aber meist ganz gut, vor allem wenn man eine Gedankenstütze in Form einer kleinen Absperrung (ein Brett o.ä.) installiert.
Anschauen kann er sie ruhig von dort. Sollte wirklich mal eine neugrierig an ihn ranfliegen, nicht fuchteln, nicht pusten, nicht rennen, wie bei allen "wilden Tieren", ruhig bleiben, langsamer Rückzug. Die Hummel dreht dann schon ab.
Hummeln gehen erfreulicherweise auch nicht an Kuchen, verschmierte Süßmäuler oder Getränke, sie interessieren sich einfach nicht dafür.

Wie lange werden sie aktiv sein und muss im Herbst eine Umsiedlung erfolgen ?? Kann man dies selber machen ??

Nein, umsiedeln musst Du sie nicht und selber machen sollte man sowas auch nicht. Denn dann wären sie ganz sicher überzeugt, einen bösen Feind abwehren zu müssen. Die Nester sind jedoch einjährig, d.h. alle Hummeln bis auf die neuen Königinnen sterben, das Restchen Nest wird von irgendwem gefressen und die Jungköniginnen verkriechen sich irgendwo anders im Boden um zu überwintern. Nächstes Jahr gründen sie ein neues Nest, vielleicht an derselben Stelle, vielleicht woanders.

Wann das Ende kommt, hängt auch ein wenig von der Art ab. Beschreib doch mal, wie die Hummeln aussehen. Anhand der Farbstreifen kann man sie bestimmen.

Grüße und viel Spaß mit den Brummis
Susanne

Re: Hummelnest im Garten Harry 18.07.2005 17:35

Hallo Nick,
Susanne hat Dir das Wichtigste ja schon mitgeteilt und wenn es Diese netten Brummer sind, kannst Du Dich ja vielleicht mit ihnen anfreunden

🖼 Bild nicht mehr verfügbar

gerade Kindern soll man die Gefahren aber auch die Schönheit der Natur nahe bringen.
Sicher wird sich Dein Sohn später an solche Erlebnisse erinnern

🖼 Bild nicht mehr verfügbar

Viel Spass mit den freundlichen Brummern
Gruß Harry

Re: Re: Hummelnest im Garten susanne 19.07.2005 07:55
Hallo Harry,

Du machst so schöne Fotos. Wirklich Klasse!
Wie stellst Du das an? Hast Du die später noch mal hochgezoomt? Vielleicht kannst Du ja ab und zu mal ein paar Tipps zum fotographieren geben.
Hummelige Grüße Susanne

Re: Re: Re: Hummelnest im Garten Harry 19.07.2005 08:42

Hallo Susanne,
die Digitaltechnik macht es möglich. Ich fotografiere mit einer Canon 300D und Normalobjektiv EF-S 18-55. Danach mache ich Ausschnittvergrößerungen, damit man das sieht worauf es ankommt :-)).
Canon bietet seit neustem ein Canon EF-S USM 2,8/60 Macro Objektiv an, welches bestimmt für die Hummelfotografie interessant ist.
Tipps und Tricks sind bei der Kamera nicht nötig.
Sie macht einfach gute Aufnahmen und selbst meine Aufnahmen wurden in "Automatikstellung" gemacht. Keine besondere Einstellung, einfach Motiv wählen und fertig.
Gruß Harry

Re: Re: Re: Re: Hummelnest im Garten susanne 19.07.2005 13:11
Hallo Harry,

ich hab mich vor einiger Zeit für eine Digi-Kompakt entschieden, die Canon G5. Da geht allerdings mit Automatik bei Hummeln nix. Mit Manueller Einstellung und ein bischen Gefummele bekommt man auch gute Fotos hin, aber die Auslöseverzögerung merkt man halt doch. Ich hab früher mit einer normalen Spiegelreflex geknippst und finde die Digitalkameras schon prima. Man sieht gleich was nicht geht und lernt daraus einfach schneller.
Grüße Susanne

Re: Re: Re: Re: Re: Hummelnest im Garten Harry 19.07.2005 14:14

Hallo Susanne,
da kann ich Dir nur zustimmen, man sieht direkt was geht und was nicht geht. Habe auch lange gezögert eine Spiegelreflex-digi zu kaufen. Bei den Hummeln muss man ja oft sehr schnell sein, da sie dauernd in Bewegung sind. Mit groß einstellen ist da oft nichts. Wie schon geschrieben, ein spezielles Macro für Nahaufnahmen, wäre schon eine feine Sache.
Die filigranen Darstellungen der Tierwelt bleiben dem menschlichen Auge doch oft verborgen.
Vielleicht leistest Du Dir ja auch irgendwann mal eine :-))
Gruß Harry

Kamera susanne 19.07.2005 17:41
Hallo Harry,

ja die Preise sind happig. Ich werde noch ein bisschen mit meiner üben und warten bis die Preise runter gehen. Hab ich bei der G5 auch gemacht. Im Moment verkaufen wohl viele ihre "gehobenen" (Oh-Ton Verkäufer :-) ) Kompaktdigis um auf die Spiegelreflexdigis umzusteigen, da konnte ich günstig eine Gebrauchte bekommen.
In ein/zwei Jahren werden dann wohl "gehobene" Spiegelreflexdigis auf dem Gebraucht-Markt sein. Dann schau ich mal, ob was dabei ist.
Auch so treibt mich schon die Panik um, das Ding könnte mir hinfallen (oder geklaut werden).
Grüße Susanne

Re: Kamera Harry 19.07.2005 21:20

Hallo Susanne,
ja so ist das bei technischen Geräten, der Preisverfall ist dramatisch. Der abklappbare Monitor bei der G5 hat ja auch seinen Reiz.
Weiß dieses auch bei meiner alten Power Shot Pro70 zu schätzen.
Aber bevor wir dieses Forum zu einem Fotoforum umfunktionieren und uns die ersten Beschwerden einkassieren :-)) vertiefen wir dieses Thema lieber nicht. ;-).

Gruß Harry

>Hallo Harry,
ja die Preise sind happig. Ich werde noch ein bisschen mit meiner üben und warten bis die Preise runter gehen. Hab ich bei der G5 auch gemacht. Im Moment verkaufen wohl viele ihre "gehobenen" (Oh-Ton Verkäufer :-) ) Kompaktdigis um auf die Spiegelreflexdigis umzusteigen, da konnte ich günstig eine Gebrauchte bekommen.
In ein/zwei Jahren werden dann wohl "gehobene" Spiegelreflexdigis auf dem Gebraucht-Markt sein. Dann schau ich mal, ob was dabei ist.
Auch so treibt mich schon die Panik um, das Ding könnte mir hinfallen (oder geklaut werden).
Grüße Susanne
Hummelhalter/Hummelfreunde - Bitte eintragen! Dr. Melanie von Orlow 20.07.2005 21:45

Liebe Hummelfreunde,
immer wieder gibt es Anfragen von Leuten, die auch gerne Hummeln im Garten heimisch machen wollen. Die immer wieder versuchen, ihre Nistkästen zu besiedeln und damit scheitern. Die eigentlich das bräuchten, was die Imker "Imkerpaten" nennen - Leute, die bereits Erfahrung haben und Neulingen unter die Arme greifen wollen. Die beim Ansiedeln - ob aktiv oder passiv - helfen. Die zusammen Nistkästen einrichten. Und die beim "Kampf" gegen die Wachsmotten und Co. beistehen.

Solche Leute in der Nähe zu finden, ist schwierig - daher mein Aufruf an alle, die sich als "Hummelpaten" für Anfänger zur Verfügung stellen wollen oder schlichtweg Gleichgesinnte in der Nähe suchen:

Tragt Euch unter http://www.hymenoptera.de/db/anmelden.php in die Beraterdatanbank ein - der Eintrag wie die Recherche ist kostenlos und kann von Euch selber jederzeit editiert werden. Den Anfang machen bereits an die 50 Hummelpaten aus dem Sonderband zum Insekt des Jahres des LEBBIMUK - weitere sind herzlich willkommen!

Die Recherchefunktionen werden in Kürze entsprechend modifiziert so daß der Vernetzung nichts mehr im Wege steht...

Bei Fragen kontaktiert mich einfach unter webmaster - AT - hymenoptera.de!

Grüße
Melanie

Erste Ackerhummeldrohnen Manfred 21.07.2005 07:54

Hallo zusammen,

gestern haben die ersten Drohnen mein Ackerhummelnest verlassen. Sie haben seltsamerweise keine auffällige Färbung und sind nur an der Fühlerlänge und den fehlenden Körbchen von Arbeiteirnnen zu unterscheiden.
Der Ausflug ist zumindest einigen von ihnen nicht gut bekommen. Durch die Nässe und den starken Regen saßen 2 bei Einbruch der Dunkelheit klamm am Herzgespann und heute Morgen waren sie weg, d.h. wohl weggespült.
Auf hochzeitswillige Wiebchen müssen die Kerle allerdings noch warten, Jungkönignnen gibt es noch nicht.

Gruß aus HH
Manfred

Re: Erste Ackerhummeldrohnen Stefan Lennertz 21.07.2005 12:23

Hallo Manfred,

bei dem Wetter kommt das wohl häufuger vor das einige Hummeln klamm an Blüten hängen. Wenn ich eine entdecke wärme ich sie in den handflächen einen Moment auf, dann sind sie schneller wieder "auf den Beinen".

Gruß,
Stefan

Hallo zusammen,

gestern haben die ersten Drohnen mein Ackerhummelnest verlassen. Sie haben seltsamerweise keine auffällige Färbung und sind nur an der Fühlerlänge und den fehlenden Körbchen von Arbeiteirnnen zu unterscheiden.
Der Ausflug ist zumindest einigen von ihnen nicht gut bekommen. Durch die Nässe und den starken Regen saßen 2 bei Einbruch der Dunkelheit klamm am Herzgespann und heute Morgen waren sie weg, d.h. wohl weggespült.
Auf hochzeitswillige Wiebchen müssen die Kerle allerdings noch warten, Jungkönignnen gibt es noch nicht.

Gruß aus HH
Manfred
Re: Re: Erste Ackerhummeldrohnen Manfred 21.07.2005 14:56

Hallo Stefan,
gesunde Arbeiterinnen haben mit dem Überleben solcher Witterung außerhalb des Nestes normalerweise keine Probleme, die übernachten teilweise ja auch draußen und überstehen (zumindest in Scandinavien) auch die berüchtigten mehrtätigen Fjellregen an eine Blüte geklammert. Nur bei den Drohnen bin ich mir nicht sicher, wie gut die solche Witterung außerhalb des Nestes vertragen.

Gruß aus HH
Manfred

Hallo Manfred,

bei dem Wetter kommt das wohl häufuger vor das einige Hummeln klamm an Blüten hängen. Wenn ich eine entdecke wärme ich sie in den handflächen einen Moment auf, dann sind sie schneller wieder "auf den Beinen".

Gruß,
Stefan


> Hallo zusammen,
>
> gestern haben die ersten Drohnen mein Ackerhummelnest verlassen. Sie haben seltsamerweise keine auffällige Färbung und sind nur an der Fühlerlänge und den fehlenden Körbchen von Arbeiteirnnen zu unterscheiden.
> Der Ausflug ist zumindest einigen von ihnen nicht gut bekommen. Durch die Nässe und den starken Regen saßen 2 bei Einbruch der Dunkelheit klamm am Herzgespann und heute Morgen waren sie weg, d.h. wohl weggespült.
> Auf hochzeitswillige Wiebchen müssen die Kerle allerdings noch warten, Jungkönignnen gibt es noch nicht.
>
> Gruß aus HH
> Manfred
>
Re: Re: Re: Erste Ackerhummeldrohnen Stefan Lennertz 22.07.2005 11:15

Ich dachte auch eher daran das sie in dieser Verfassung leichte Beute für Vögel sein könnten, da sollen die sich doch lieber ne Fliege fangen ;-).

Hallo Stefan,
gesunde Arbeiterinnen haben mit dem Überleben solcher Witterung außerhalb des Nestes normalerweise keine Probleme, die übernachten teilweise ja auch draußen und überstehen (zumindest in Scandinavien) auch die berüchtigten mehrtätigen Fjellregen an eine Blüte geklammert. Nur bei den Drohnen bin ich mir nicht sicher, wie gut die solche Witterung außerhalb des Nestes vertragen.

Gruß aus HH
Manfred

> Hallo Manfred,
>
> bei dem Wetter kommt das wohl häufuger vor das einige Hummeln klamm an Blüten hängen. Wenn ich eine entdecke wärme ich sie in den handflächen einen Moment auf, dann sind sie schneller wieder "auf den Beinen".
>
> Gruß,
> Stefan
>
>
> > Hallo zusammen,
> >
> > gestern haben die ersten Drohnen mein Ackerhummelnest verlassen. Sie haben seltsamerweise keine auffällige Färbung und sind nur an der Fühlerlänge und den fehlenden Körbchen von Arbeiteirnnen zu unterscheiden.
> > Der Ausflug ist zumindest einigen von ihnen nicht gut bekommen. Durch die Nässe und den starken Regen saßen 2 bei Einbruch der Dunkelheit klamm am Herzgespann und heute Morgen waren sie weg, d.h. wohl weggespült.
> > Auf hochzeitswillige Wiebchen müssen die Kerle allerdings noch warten, Jungkönignnen gibt es noch nicht.
> >
> > Gruß aus HH
> > Manfred
> >
Hummeln im Bad Martina Kerstiens 21.07.2005 21:00

Wir haben Hummeln im Bad.Jeden Tag sind es 4-5, die wir mit einem Glas nach draußen bringen.Das Fenster hat ein Fliegengitter,wo kommen sie her?

Re: Hummeln im Bad Stefan Lennertz 22.07.2005 11:24

Gute Frage,

habt ihr evtl. ein Nest in der Wandverkleidung, von wo aus die Hummeln über ein Loch ins Badezimmer gelangen könnten? Oder gar im Badezimmer selber?

Das könnte der Fall sein wenn das Fliegengitter nach März/April installiert wurde und das Fenster so gut wie immer offen steht.

Ansonsten sollten keine Hummeln bei geschlossener Tür und Fliegengitter ins Badezimmer gelangen können.

Gruß,
Stefan

Wir haben Hummeln im Bad.Jeden Tag sind es 4-5, die wir mit einem Glas nach draußen bringen.Das Fenster hat ein Fliegengitter,wo kommen sie her?
Re: Re: Hummeln im Bad Martina Kerstiens 22.07.2005 15:49

Fliegengitter kam erst im April ans Fenster.Wir haben eine Holzdecke.Wie werden wir die Hummeln wieder los?

Gute Frage,

habt ihr evtl. ein Nest in der Wandverkleidung, von wo aus die Hummeln über ein Loch ins Badezimmer gelangen könnten? Oder gar im Badezimmer selber?

Das könnte der Fall sein wenn das Fliegengitter nach März/April installiert wurde und das Fenster so gut wie immer offen steht.

Ansonsten sollten keine Hummeln bei geschlossener Tür und Fliegengitter ins Badezimmer gelangen können.

Gruß,
Stefan

> Wir haben Hummeln im Bad.Jeden Tag sind es 4-5, die wir mit einem Glas nach draußen bringen.Das Fenster hat ein Fliegengitter,wo kommen sie her?
Re: Re: Re: Hummeln im Bad Stefan Lennertz 22.07.2005 23:40

Man müßte erst mal schauen wo es sich befindet. Das geht aber nur wenn ihr das Fliegengitter entfernt, um zu sehen wo die Hummeln nach der Futtersuche hinfiegen.

Am besten gleich Morgen mal probieren.

Stefan

Fliegengitter kam erst im April ans Fenster.Wir haben eine Holzdecke.Wie werden wir die Hummeln wieder los?



> Gute Frage,
>
> habt ihr evtl. ein Nest in der Wandverkleidung, von wo aus die Hummeln über ein Loch ins Badezimmer gelangen könnten? Oder gar im Badezimmer selber?
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> Das könnte der Fall sein wenn das Fliegengitter nach März/April installiert wurde und das Fenster so gut wie immer offen steht.
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> Ansonsten sollten keine Hummeln bei geschlossener Tür und Fliegengitter ins Badezimmer gelangen können.
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> Gruß,
> Stefan
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> > Wir haben Hummeln im Bad.Jeden Tag sind es 4-5, die wir mit einem Glas nach draußen bringen.Das Fenster hat ein Fliegengitter,wo kommen sie her?