Moin Moin,
in einem Lüftungsschlitz am Haus fliegen Hummeln ein und aus. Ich keine Ahnung von den Viechern. Sie stören uns nicht.Wir wollen sie auch nicht gerne vertreiben.Die Frage ist nur, schaden sie dem Mauerwerk?
Statisches Archiv des ehemaligen Hummelforums auf bombus.de (2003–2017).
Moin Moin,
in einem Lüftungsschlitz am Haus fliegen Hummeln ein und aus. Ich keine Ahnung von den Viechern. Sie stören uns nicht.Wir wollen sie auch nicht gerne vertreiben.Die Frage ist nur, schaden sie dem Mauerwerk?
Hallo Heike,
Hummeln bauen ihr Nest irgendwo in der Dämmung aus Wachs und schaden weder der Dämmung noch dem Mauerwerk.
Gruß aus HH
Manfred
Moin Moin,
in einem Lüftungsschlitz am Haus fliegen Hummeln ein und aus. Ich keine Ahnung von den Viechern. Sie stören uns nicht.Wir wollen sie auch nicht gerne vertreiben.Die Frage ist nur, schaden sie dem Mauerwerk?
Die Frage kann eindeutig mit Nein beantworten werden.
Moin Moin,
in einem Lüftungsschlitz am Haus fliegen Hummeln ein und aus. Ich keine Ahnung von den Viechern. Sie stören uns nicht.Wir wollen sie auch nicht gerne vertreiben.Die Frage ist nur, schaden sie dem Mauerwerk?
Hallo Hummelfreunde,
möchte hier mal die Frage in den Raum stellen, wie von Euch eine Nestkontrolle durchgeführt wird?
Oder ob die Nester ohne jegliche Kontrolle sich selbst überlassen werden?
Oder wird das Nest nach einem Befall durch die Wachsmotte (Aphomia sociella) durchsucht?
Hat schon jemand etwas konstruiert, das daß Nest dem Nistkasten problemlos entnommen und von allen Seiten kontrolliert werden kann ohne die Hummeln jedesmal in Panik zu versetzen?
Laut Empfehlungen sollte ein Nest ab Ende Mai ja zweimal pro Woche kontolliert werden.
Über Antworten würde ich micht sehr freuen.
Gruß Harry
Hallo Harry,
ich kontrolliere seltener, sicher nicht mehr als 1x die Woche, eher weniger, wobei das stark vom Wetter abhängt. Als es so kalt und nass war, habe ich fast gar nicht kontrolliert. Wachsmottenflug war nicht wahrscheinlich und ich wollte das Nest nicht unnötig auskühlen lassen.
Jetzt bei warmem, trockenen Wetter schaue ich eher rein, zum einen wegen der Wachsmotten aber auch weil ich bei der Wärme dadurch keinen Schaden anrichte.
Eine sinnige Konstruktion zum rausnehmen habe ich leider (!) nicht, wenn sich jemand meldet, der sowas erfunden hat, wäre das prima. Deinen Fotos nach dachte ich, Du machst das professionell schon.
Ich versuche halt so mit ein bischen hochheben rauszufinden ob da irgendwas Verdächtiges ist. Bisher nix, zum Glück. Die Damen sind natürlich immer mächtig entrüstet, vor allem die Erdhummeln mit ihrer Wachsdecke haben ja auch sehr deutlich den Eindruck, ich wolle ihr Nest kaputt machen.
Von einem Baumhummelnest vor Jahren weis ich aber noch, wie das aussieht, wenn man zu spät nachschaut.
Grüße
Susanne
Hallo Susanne,
ich betreibe dieses Hobby zwar schon sehr lange, aber professionell oder wissenschaftlich kann man es nicht bezeichnen.
Ja die Idee zur "Kontrolle" auf leichte Weise ist bestimmt ein Hindernis sie überhaupt durchzuführen.
Habe da auch eher an etwas zum rausnehmen gedacht welches das Nest durch ein Drahtgitter zusammenhält, so das man es wenigstens von aussen besichtigen kann. Bei Verdacht kann man ja die Wachsdecke öffnen.
Ich werde für nächstes Jahr mal an so einer Sache basteln. Ich dachte nur, vielleicht hat jemand schon was erfunden ;-). Die Imker kontrollieren ja auch laufend ihre Stöcke nach Parasiten und das ja mehr oder weniger auf einfache Weise.
Gruß Harry
Die Imker kontrollieren ja auch laufend ihre Stöcke nach Parasiten und das ja mehr oder weniger auf einfache Weise.
Hallo Harry,
die Imker haben es auch wesentlich leichter, weil ihre Bienen ja so ordentlich :D die Rähmchen ausfüllen. Unsere eher freigeistigen Baukünstlerinnen haben da ja mehr chaotische Konstruktionen.
Solltest du was entwerfen, bin ich gespannt.
Grüße
Susanne
Hallo Harry,
mangels Imkergewand habe ich mein Nest so direkt nie kontrolliert. Ich habe regelmäßig den Deckel des Kastens abgenommen und durch die Plexischeibe nach Wachsmotten (die nach der Eiablage wohl gerne nach oben fliegen) geschaut. Regelmäßig habe ich die Flugbewegungen am Ein-/Ausgang gezählt, um Unregelmäßigkeiten festzustellen. Solane diese zunahmen, schien mir dies ein gutes Zeichen. Ist eine häufige Nestkontrolle denn nötig - und was kann man denn bei Auffälligkeiten tun? Stört man da nicht zu sehr? Und fliegen dann nicht viele Hummeln weg und finden nicht mehr heim?
Viele, viele Fragen hab ich da (auch wie Du die tollen Bilder machst!) - ich fang ja erst an!
Viele Grüße Christoph B.
Hallo Harry,
mangels Imkergewand habe ich mein Nest so direkt nie kontrolliert. Ich habe regelmäßig den Deckel des Kastens abgenommen und durch die Plexischeibe nach Wachsmotten (die nach der Eiablage wohl gerne nach oben fliegen) geschaut. Regelmäßig habe ich die Flugbewegungen am Ein-/Ausgang gezählt, um Unregelmäßigkeiten festzustellen. Solane diese zunahmen, schien mir dies ein gutes Zeichen. Ist eine häufige Nestkontrolle denn nötig - und was kann man denn bei Auffälligkeiten tun? Stört man da nicht zu sehr? Und fliegen dann nicht viele Hummeln weg und finden nicht mehr heim?
Viele, viele Fragen hab ich da (auch wie Du die tollen Bilder machst!) - ich fang ja erst an!
Viele Grüße Christoph B.
Hallo, unter unserer Terrasse ist ein Hohlraum und genau dort haben sich Hummeln niedergelassen.
Wie groß das Hummelvolk ist kann ich nicht sagen. Es fliegen ständig welche raus und rein aber nicht mehr als 5 Stück zusammen. Sie stören uns nicht, trotzdem habe ich Bedenken, da wir noch kleine Kinder haben und ich nicht genau weiß, wie sie (die Hummeln) reagieren können. Kann mir jemand sagen, was wir am Besten tun oder was man eben nicht tun sollte.
Vielen Dank und schöne Grüße
Gertrud Antony
Hallo, unter unserer Terrasse ist ein Hohlraum und genau dort haben sich Hummeln niedergelassen.
Wie groß das Hummelvolk ist kann ich nicht sagen. Es fliegen ständig welche raus und rein aber man sieht nicht mehr als 5 Stück auf einmal. Sie stören uns nicht, trotzdem habe ich Bedenken, da wir noch kleine Kinder haben und ich nicht genau weiß, wie sie (die Hummeln) reagieren können. Kann mir jemand sagen, was wir am Besten tun oder was man eben nicht tun sollte.
Vielen Dank und schöne Grüße
Gertrud Antony
Hallo Gertrud Antony,
eigentlich gibt es nicht viel zu beachten. Hummeln sind sehr friedliebend. Sie können stechen, tun dies aber nur, wenn man ihnen keine Chance zum ausweichen lässt oder ihr Nest angreift bzw. massiv erschüttert.
Hummeln (und andere Nestbauer) haben ein inneres, tradiertes Bild von potentiellen Nesträubern. Sie reagieren daher am ehesten auf dunkle, pelzige Bekleidungsstücke. Bei schwülem, drückendem Wetter sind sie, wie wir alle, eher aus der Ruhe zu bringen.
Also: (bei Fön und im Teddykostüm :-))) nicht am Nesteingang rumstochern und vielleicht nicht gerade auf der Platte unter der das Nest direkt ist, intensiv Seil springen.
Wenn die Familie einen Abstand von ca. einem Meter zu dem Nest hält, steht dem friedlichen Nebeneinander eigentlich nichts im Wege.
Hummeln interessieren sich erfreulicherweise auch weder für Pflaumenkuchen noch für verschmierte Kindermünder oder süße Getränke. Sie suchen nur nach Blüten. Auch hier also kein Konfliktpotential.
Die Kinder können sich übrigens auch ruhig in der Nähe des Nestes zum beobachten aufhalten, wenn sie den Meter respektieren und nicht hektisch rumhüpfen. Meist kann man schnell die "Einflugschneise" ermitteln. Da braucht man sich dann ja auch nicht gerade hinstellen. Sollte eine Hummel tatsächlich mal Interesse an dem Menschen vor ihrem Nest zeigen, und um einen rumsurren, nicht schlagen, nicht pusten, nicht hektisch rumfuchteln, nicht rennen wie bei allen Kontakten mit "wilden Tieren". Am besten ruhig bleiben und sich ggfls.langsam zurückziehen. Sobald der Nestabstand wieder stimmt, lässt einen die Hummel dann links liegen.
Unter www.aktion-hummelschutz.de gibt es bei den Fakten und Kinderseiten eine sehr schöne und kindgerechte, superleichte Bestimmungshilfe für die gängigen Arten. Vielleicht mögen ihre Kinder ja mal bestimmen, was für Hummeln da bei Ihnen wohnen.
Viel Spaß mit den bunten Untermieterinnen
Susanne
Hallo
ich muss ein Referat zum Thema Aerodynamik bei der Hummel halten. Habe bisher in Erfahrung gebracht das die Hummel einen Wirbel erzeugt.
Kann mir bitte einer das genauer erklären, vielleicht einen brauchbaren Link liefern oder ein paar Bilder?
Ich wäre euch sehr dankbar.
Mfg
Martin
Hallo Martin,
das findest Du hier bei Bombus.de
Warum können Hummeln fliegen?
Diese überraschende Frage wird mir häufig gestellt. Der Hintergrund der Frage liegt wohl in folgendem Spruch:
“Die Hummel hat 0,7 cm² Flügelfläche und wiegt 1,2 Gramm. Nach den Gesetzen der Aerodynamik ist es unmöglich, bei diesem Verhältnis zu fliegen.”
In der Tat rätselten Wissenschaftler bis vor kurzem, wie Insekten überhaupt fliegen können. Die Hummel mit ihrem großen, schweren Körper und verhältnismäßig kleinen Flügeln war für dieses Rätsel stets das Musterbeispiel.
Erst Dr. Charlie Ellington, Biomechaniker der Universität Cambridge, löste dieses Rätsel: die Aerodynamiker hatten nämlich eines übersehen: anders als bei Flugzeugen sind die Flügel von Insekten nicht starr sondern schlagen durch die Luft! Dadurch erzeugen sie ihren Auftrieb auf ganz andere Weise als unsere Flugzeuge.
Bei Flugzeugen entstehen an den Tragflächen Wirbel, die nach hinten wegströmen. Auch die Flügel der Insekten erzeugen kleine Luftwirbel. Da sich der Insektenflügel jedoch nach unten bewegt (und zwar an der Spitze schneller als am Rumpf) entsteht an der Spitze des Flügels ein Unterdruck. Dieser Unterdruck zieht den Wirbel nun am Flügel entlang, so daß er die ganze Länge des Flügels entlang streift und nicht wie beim starren Flügel eines Flugzeuges sofort nach hinten wegzieht.
Dieser Wirbel verschafft dem Flügel des Insekts zusätzlichen -bisher nicht berücksichtigten- Auftrieb. Das ist der Trick der Hummel beim fliegen...
http://aktion-hummelschutz.de/presse/spiegel270801.txt
Nachdem ich und einige im Forum mein Hummelnest schon fast aufgegeben hatten (siehe Beiträge am 3. und 9.7.05), da kaum noch Arbeiterinnen flogen, zählte ich heute abend 40 - 50 Königinnen, die ruhig auf der Polsterwolle ruhten, so wie auf Harrys Foto. Tagsüber fliegen sie ein und aus. Arbeiterinnen vielleicht 5, einige Drohnen. Schon seltsam. Ich füttere weiterhin.
Fragen: Wann verlassen die Königinnen endgültig das Nest? - Wieviele Königinnen "produziert" ein Volk - je nach Hummelart?
Viele Grüße Christoph B.
Hallo Christoph,
Glückwunsch zu Deinen Hummelköniginnen.
Das ist ja ein voller Erfolg mit Deinem Nest.
Also ich hab so 40 bis 50 Königinnen gezählt.
Viele sind auch noch in der Polsterwolle.
Musste viel rumexperimentieren, weil ich schwer gegen Kondenswasser kämpfen musste.
Deshalb der Lüftungsturm.
🖼 Bild nicht mehr verfügbar
Gruß Harry
Hallo Harry, Du hast also ein Nest mit Dienstboteneingang :-)))))
Gruß Susanne
Wir leben auf dem Lande und haben einen ziemlich
großen Lindenbaum im Garten. Jedes Jahr das gleiche. Bei Lindenblüte tummeln sich die Hummeln in Scharen auf dem Baum. Allerdings sieht man sie
einige Tage später benommen und dann leblos darunter liegen. Kann mir das vielleicht jemand erklären ?
Hallo Bernd,
schau mal unter diesem Link.
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/forschak/292121/?drucken
Gruß Harry
Hallo Bernd,
ich denke der Link von Harray sagt alles. Mich würde interessieren, ob außer den Erdhummeln noch andere Arten davon betroffen sind. Ich habe bei uns den Eindruck, dass es sich bei den toten Hummeln zu über 90% um Erdhummeln handelt, während die von der Poupulation her jetzt etwa gleichhäufig vorkommenden Ackerhummeln kaum betroffen sind.
Gruß aus HH
Manfred
Hallo Bernd,
der Artikel ist gut, es stimmt jedoch nicht, das Völker deswegen nicht eingehen können. Wenn ein Nest in der Nähe eines solchen Baumes steht und eben alle Arbeiterinnen davon angezogen werden, kann man beobachten, das selbst die Rückkehrerinnen mit weniger Gewicht wiederkommen als sie losgeflogen sind. Auf Dauer geht dann auch das Nest ein.
Ein Hummelfan hatte letztes Jahr berichtet, dass sogar Hummeln, die in seinem Garten genug Tracht gefunden hätten, stattdessen wie behämmert immer weiter zu der Linde geflogen sind.
Wenn ihr etwas tun wollt, dann mischt euch einen Hummel-Power-Cocktail aus Zucker, Fruchtzucker und Wasser und gebt den Hummeln unter Linde davon was vor den Rüssel. Man kann auch Bienenfertigfutter nehmen, wie es die Imker haben, aber das Zuckerwasser ist mittels erhitzen schnell selbst hergestellt. Am besten geht das Füttren mit einer Einwegspritze damit man gut zielen kann und ihnen nicht die Flügel oder den Pelz verklebt. Sie lecken meist ganz begierig und sind nach einiger Zeit wieder fit.
Grüße Susanne
Nachtrag:
http://aktion-hummelschutz.de/fakten/hcerst2d.html
und noch einer
http://www.nabu.de/nh/archiv/hummel395.htm
Auf diesem Wege sage ich allen die zur Aufklärung
beitrugen meinen herzlichen Dank. Ich bin da völliger Laie und habe keine Ahnung was Erd- oder Ackerhummeln sind. Ich habe dieses Phänomen über Jahre beobachtet und war halt einfach nur neugierig. Das es eine Hummel-Website und ein Forum gibt hätte ich auch nie geglaubt. Finde das aber toll. Euch allen noch viel Spaß beim diskutieren.
Hallo Bernd,
schön, dass "das Netz" Dir bei Deiner frage weiterhelfen konnte.
Vielleicht kannst Du ja wirklich mal schauen, welche Sorte Hummel da so unter der Linde liegt.
Erdhummeln sind übrigens die klassischen Hummeln mit gelb-schwarzen Streifen und einem weißen Po. Das was man so als dicke Hummel kennt. Deshalb fallen die natürlich auch gleich auf, wenn sie in Massen unter einem Baum liegen.
Ackerhummeln sind schlanker, kleiner und haben eher einen rostbraunen Pelz. Bei den Arten auf der Startseite des Forums kannst Du dazu gute Bilder sehen.
Das Ganze ist ein sehr betrübliches Phänomen und wir möchten alle gerne schlauer werden.
Hummelige Grüße
Susanne
Hallo Hummelfreunde,
Ich habe zwei Hummelvölker in Schwegler-Nistkästen. Die Hummeln in einem Nistkasten werden seit vier Tagen massiv von Honigbienen belästigt. Die Bienen dringen in den Stock ein und rauben den Hummel ihren Honig. Was kann ich dagegen tun? Hat jemand einen guten Rat? Die Hummeln haben praktisch keinen Honig mehr.
Besten Dank
Bernhard
P.S. Die Altkönigin dieses Volkes ist eingegangen.
Hallo Bernhard,
vielleicht abends "nach Dienstschluss" den Eingang zu machen und einen an ganz anderer Stelle öffnen. Den kennen dann nur die Hummeln und nicht die Bienen.
Kann man vielleicht auch mittels der berühmten Zahnpastaschachteln von E.v.Hagen machen. Evtl. mehrere hintereinander als Laufgang um die Ecke legen.
Und den Hummeln vorher nochmal die Töpfe füllen.
Gruß Susanne
Hallo Bernhard,
damit die Hummeln genug zu futtern haben kannst
Du ihnen ja Zuckerwasser anbieten. Sicher ist das Nektarangebot bei Dir im Moment auch nicht so berauschend.
Bei mir haben sie auch mächtigen Hunger und die Königinnen saugen Dir in "Null Komma Nix" so einen Legostein leer.
🖼 Bild nicht mehr verfügbar
Gruß Harry
Hallo, Bernhard,
wow, das ist das erste Mal, daß ich davon höre, daß Bienen auch bei Hummeln räubern. Da hat ein Imker seine Völker nicht im Griff - kennst Du vielleicht einen Imker in der Nähe? Dem würde ich auf die Füße treten; der soll seine Bienen besser füttern!
Letztlich schwer was dagegen zu machen - die Bienen riechen die Süße selbst wenn Du den Kasten verstellst...aber vielleicht kriegt der Imker das ja mit und füttert endlich auf...kein Imker mag es, wenn seine Bienen räubern!
Melanie
Hallo liebe Hummelfreunde,
leider ist mein Nest welches sich so positiv entwikelt hatte von eine Woche auf die andere ausgestorben. Gerade einmal eine Hummel habe ich noch rumkrabbeln sehen. Ein natürliches Ende kann ich mir beim besten willen nicht vorstellen, somit hat keines meiner Nester Jungköniginnen hervorgebracht.
Bleibt nur die Hoffnung fürs nächste Jahr.
Gruß,
Stefan
Hallo Leute,
an unserem Haus haben sich Hummeln in den Klinkerfugen eingenistet.Da sich dahinter die Isolierung befindet, habe ich Bedenken, dass ein Schaden angerichtet werden könnte,ähnlich wie bei Wespen.Meine Hummelkenntnisse sind eher bescheiden,ich möchte den Brummern aber auch nichts tun.Kann ich die da einfach so rumwerken lassen oder fressen die irgendwelche Materialien an?
Gruß
Helmut
Hallo,
schön das sie sich informieren.
Die Frage kann grundsätzlich mit nein beantwortet werden. Hummeln benötigen Polsterwatte bzw. Dämm-und Isoliermaterial um darin ihr Nest zu bauen, da es genauso wirkt wie aufs Haus, das Nest ist immer gleichmäßig temperiert. Schaden am Material richten sie nicht an. Alles was nachher übrigbleibt sind Waben, die ebenfalls keinen schaden verursachen, da sie aus Bienenwachs sind.
Gruß,
Stefan
Hallo Leute,
an unserem Haus haben sich Hummeln in den Klinkerfugen eingenistet.Da sich dahinter die Isolierung befindet, habe ich Bedenken, dass ein Schaden angerichtet werden könnte,ähnlich wie bei Wespen.Meine Hummelkenntnisse sind eher bescheiden,ich möchte den Brummern aber auch nichts tun.Kann ich die da einfach so rumwerken lassen oder fressen die irgendwelche Materialien an?
Gruß
Helmut
Hallo liebe Hummelfreunde,
mein Nest ist wie vermutet so gut wie ausgestorben.
Aber ich ahne nicht warum?
Bis letzte Woche war alles in Butter, dann wurde es rapide ruhiger ums Nest. Nachdem ich heute die Wachshülle geöffnet hatte sah ich viele tote Hummeln im Nest, einige davon gerade geschlüpft, andere waren offensichtlich schon Älter. Bis auf eine einzige tapfere Hummel waren alle tot, oder einfach nicht mehr da.
Von Wachsmotten keine Spur. Weiss einer Rat? Ich kann mir nicht vorstellen das es sich hierbei um ein natürliches Ende handelt. Kann man der letzten Hummel durch Zuckerwasser in den offen Kammern noch helfen?
Gruß,
Stefan
Hallo Stefan, Beileid zum Nesttod. Ein wenig Zuckerwasser ist bestimmt nett für die Hummel. Gibt es denn noch Puppen, die schlüpfen könnten?
Vielleicht ist das Nest einfach zu heiß geworden und die sind an der Hitze eingegangen.
Oder irgendein Idiot spritzt was bienengiftiges auf die Wegraine. Dann holen die Hummeln das natürlich mit den Pollen ins Nest.
Grüße Susanne
Hallo Susanne,
Es sind noch eine Menge Puppen vorhanden, die werden wohl aber aufgrund der vergangenen Zeit nicht mehr Leben. Könnte man das irgendwie feststellen?
Leider ist jetzt auch die letzte Hummel tot, sie hat auch keine anstalten gemacht einen Sammmelflug zu unternehmen, was meine letzte Hoffnung war.
Leider bleibt es mir verborgen wo meine Hummeln ihr Futter her hatten, aber denkbar ist es in dieser Gegend auf jeden Fall das Gift verwendet wurde.
Eine Teilschuld trifft aber auch mich, da ich um den Nistkasten nach unten hin aufzufüllen mangels
Polsterwolle ein Ersatzmaterial verwendet hattein dem sich immeer wieder mal eine Hummel veheddert hatte.
Eines steht jedenfalls auch fest, eine Art Hotline
wäre von Nöten. Letztlich sind wenige Stunden entscheidend, wenn es um die Existenz oder nicht Existenz eines Nestes geht.
Gruß,
Stefan
Hallo Stefan, Beileid zum Nesttod. Ein wenig Zuckerwasser ist bestimmt nett für die Hummel. Gibt es denn noch Puppen, die schlüpfen könnten?
Vielleicht ist das Nest einfach zu heiß geworden und die sind an der Hitze eingegangen.
Oder irgendein Idiot spritzt was bienengiftiges auf die Wegraine. Dann holen die Hummeln das natürlich mit den Pollen ins Nest.
Grüße Susanne
Hallo Stefan,
na wir sind doch schon ziemlich hot hier bei Alex, oder???
Was hast Du denn verwendet als Ersatzmaterial?
Gruß Susanne
Eine Art Polsterwatte für Hamster, eindeutig zu feinfaserig. Das mit den Puppen werde ich beobachten.
Gruß,
Stefan
> Hallo Stefan,
na wir sind doch schon ziemlich hot hier bei Alex, oder???
Was hast Du denn verwendet als Ersatzmaterial?
Gruß Susanne
Hallo Stefan,
Hamsterwolle hatte ich auch schon mal gehabt, die Baumhummeln hatte es damals nicht gestört.
Gruß aus HH
Manfred
Eine Art Polsterwatte für Hamster, eindeutig zu feinfaserig. Das mit den Puppen werde ich beobachten.
Gruß,
Stefan
> > Hallo Stefan,
> na wir sind doch schon ziemlich hot hier bei Alex, oder???
>
> Was hast Du denn verwendet als Ersatzmaterial?
> Gruß Susanne
Hallo Stefan, ich weis auch nicht, wie man feststellt, ob Puppen noch leben. Kennzeichnend für die Puppenstarre ist ja eben, dass sie ziemlich tot wirken, obwohl sie's nicht sind. Wenn die Tiere schon verpuppt waren, als das sterben los ging, könnten sie aber durchaus noch schlüpfen, denke ich. Außer, sie sind auch "gekocht" worden. Während der Puppenruhe werden die ja nicht gefüttert und brauchen außer stabilen Temperaturen nix.
Halte sie doch einfach unter Beobachtung warm. Vielleicht schlüpfen welche und Du kannst sie zwei Tage mit Zuckerwasser päppeln bevor sie ausfliegen. Wäre zumindestens interessant, auch wenn ohne Königin nicht mehr viel in Richtung Volkswachstum passieren wird. Oder sind es Königinnenkokons? Dann hätte es ja sogar richtig Sinn.
Grüße Susanne
Hallo Stefan,
wenn die Puppen nicht gekocht oder vergiftet sind, können durchaus noch Hummeln ausschlüpfen. Wenn es zu kalt ist, dauert die Entwicklung nur länger. Ich würde mindestens noch 10 Tage warten und den Kasten an einen möglichst warmen Ort stellen.
Gruß aus HH
Manfred
Eigentlich dürfte es doch da wo er jetzt steht am wärmsten sein. Morgens scheint die Sonne drauf, nachmittags schattig. Oder wäre es besser das Nest in die Wohnung zu stellen?
Gruß,
Stefan
Hallo Stefan,
wenn die Puppen nicht gekocht oder vergiftet sind, können durchaus noch Hummeln ausschlüpfen. Wenn es zu kalt ist, dauert die Entwicklung nur länger. Ich würde mindestens noch 10 Tage warten und den Kasten an einen möglichst warmen Ort stellen.
Gruß aus HH
Manfred
Hallo Stefan,
viel raten kann ich Dir wohl nicht, da ich noch kaum Erfahrung habe; aber Deine Schilderung ähnelt meinem Erlebnis mit meinen Erdhummeln sehr stark. Siehe meine Beiträge im Forum vom 3., 9., 11. und 13. Juli. Ich habe praktisch nur Königinnen im Kasten, die jetzt aber weniger werden. Ich füttere zu, da ich davon ausgehe, dass mangels Arbeiterinnen keine Nahrung mehr im Nest ist. Sie trinken sofort. Vielleicht schlüpfen bei Dir ja auch noch Königinnen - ich wünsche es Dir sehr.
Allerdings ist mir das plötzliche Verschwinden fast des ganzen Volkes auch nicht klar. Vielleicht gehört es aber auch in die Bandbreite der Auflösungen eines Nestes.
Viele Grüße Christoph B. aus Oberursel
Hallo Hummelfreunde,
leider ist die Saison der Hummeln für dieses Jahr fast zu Ende. Einen Hummelflug vor die Linse zu bekommen ist ganz schön schwierig.
Diese beiden mussten wegen Übergewicht auf dem Rasen Notlanden und so hatte ich das Glück sie vor die Linse zu bekommen.
🖼 Bild nicht mehr verfügbar
Gruß Harry