Beiträge aus 2005

Nestübernahme Thomas 17.05.2005 14:19

bei der gestrigen Kontrolle des Wiesenhummelnestes (kleine Arbeiterinnen vorhanden) kam mir plötzlich eine Steinhummel (sah zumindest so aus) entgegen. Heute war sie immer noch da, habe dann gleich die Inspektion beendet und kann daher nicht sagen wie es mit den Wiesenhummeln steht.
Kommt so etwas öfter vor das ein bestehendes Nest übernommen wird? Ich werde die nächsten Tage noch mal versuchen genauer zu konrtollieren.

Grüße
Thomas (Augsburg)

Re: Nestübernahme susanne 17.05.2005 15:26
Hallo Thomas,

die Wiesenhummeln sind - wohl wegen ihrer geringen Größe - häufiger Opfer einer feindlichen Übernahme. Meine Wiesenhummel vor drei Jahren wurde von einer Baumhummel aus dem Kasten geschmissen. Manche Hummeln verlieren schon früh ihr Nest und übernehmen dann en anderes, selber neu gründen können sie nicht mehr.
Die Steinhummel, die Du gesehen hast, könnte auch eine Kuckuckshummel sein, es gibt eine Art, die der Steinhummel sehr ähnlich sieht. Schau doch mal bei den Artbeschreibungen.
Auf jeden Fall eine sehr interessante Entwicklung, die Du da beobachten kannst. Berichte mal wie es weiter geht.
Grüße
Susanne

Re: Nestübernahme Thomas 18.05.2005 09:39

Hallo,

habe gestern Abend noch einmal intensiver nachgesehen. Die Wiesenhummelkönigin mit kleinen Arbeiterinnen ist noch da, die Steinhummel auch (sieht nicht wie eine Kuckukshummel aus), die war auch nicht direkt im Nest sondern schien sich direkt daneben einzurichten. Habe gestern auch das Raupenpulver eingestreut, Ergebnisse zeigen sich aber erst nach der Saison, Mottenklappe habe ich nicht.

Grüße
Thomas

zwei Nester in einem Kasten susanne 18.05.2005 14:34
Hallo Thomas,

wenn es wirklich keine Kuckuckshummel ist, wirst Du evtl. irgendwann (wenn beide! eine Brutwabe haben) umsiedeln müssen. Zwei Nester in einem Kasten geht bestimmt nicht gut.
Hier hatte vor einiger zeit schonmal jemand dazu berichtet, vielleicht bekommst Du da noch Tipps.
Grüße Susanne

Re: zwei Nester in einem Kasten Thomas 24.05.2005 14:11

Hallo, bins nochmal
so langsam verstehe ich nichts mehr.
In meinem Wiesenhummelnest (Hintern orange) hatte sich eine Steinhummel mit eingenistet. Die war aber bei den Kontrollen gestern und heute nicht im Nest. Dafür habe ich Heute eine vermutliche Gartenhummel (Hintern weiss) im Nest gefunden. Ich bin kein Profi daher kann ich nicht genau sagen ob es Königinnen oder Kuckukshummeln sind.
Im Nest waren Heute (wie lange schon vorher kann ich nicht sagen) 2 größere Hummeln (Wiesenhummelkönigin und Gartenhummelkönigin) und etliche kleine Wiesenhummelarbeiterinnen.
Was soll ich jetzt tun - die Gartenhummelkönigin entfernen und dann wohin mit ihr oder alles weiter beobachten?

Grüße
Thomas

Re: Re: zwei Nester in einem Kasten susanne 25.05.2005 13:26
Hallo Thomas,

das hört sich wirklich spannend an.
Warum denkst Du, das es eine Gartenhummel ist, also was unterscheidet diese spezielle Hummel für Dich von einer möglichen Erdhummel? Könnte es eine Kuckuckshummel sein? (Schau mal unter den Artbeschreibungen hier bei Alex nach). Ich hab mir letztens erklären lassen, Kuckuckshummeln hätten am Übergang vom schwarzen Streifen zum weißen Po oft keinen geraden Übergang sondern so eine kleine schwarze Spitze, die sich in das weiß hineinzieht.

Wenn es eine Kuckuckshummel ist, kannst Du Dich nach Ansicht vieler Hummelfans entscheiden,ob

- Du einfach zuschaust (würde ich machen) und Dir die spannende Entwicklung anschaust oder

- die Kuckuckshummel fängst und kilometerweit weg aussetzt (ist nach Naturschutzrecht natürlich nicht zulässig, die ist genauso geschützt wie die Bombus-Arten und darf nicht eingefangen werden)

Wenn tatsächlich eine mittlerweile dritte Hummel versucht, ein Nest im Kasten zu beginnen (hat die verschwundene Steinhummel eigentlich irgendwas gebaut??), dann kannst Du ihr derzeit eigentlich nur zuschauen und wenn tatsächlich eine Brutwabe da ist, diese samt Königin in einen anderen Kasten setzen. Vorher würde ich da nix machen. Sonst ist die evtl. Gartenhummel weg und die Wiesenhummel auch nur genervt.
Grüße Susanne

Re: Re: Re: zwei Nester in einem Kasten Thomas 25.05.2005 13:42

Hallo,

das hört sich wirklich spannend an.

Ja, ich lasse mich auch immer überraschen. Eigentlich reicht mir ein einfaches Hummelvolk.
Vor 2 Jahren (war mein erstes Hummeljahr) hatte ich in einem Blumetopf ein Ackerhummelnest. Letztes Jahr hat keine Ansiedlung geklappt und dieses Jahr ist mein Schwelger Kasten mit der Wiesenhummel belegt (endlich nach 2 leerstehenden Jahren).
Für eine Erdhummel ist sie zu klein, größenmässig wie die Wiesenhummel, nur mit weissem Hintern.
Eine Kuckuckshummel könnte es sein, habe da aber keine Erfahrungen.
Die Steinhummel habe ich die letzten 3 Tage nicht mehr gesehen, sie ist auch bei den Kontrollen davor immer aus dem Nest geflogen. Bauaktivitäten habe ich keine gesehen, was aber im rel. großen Schwelgerkasten nichts sagt, will ja die Wiesenhummeln nicht komplett rausnehmen.
Habe gestern versucht Fotos zu machen, allerdings ohne wirklichen Erfolg, die halten einfach nicht still bzw. ist die vermeintliche Gartenhummel dann davongeflogen. Mal sehen ab sie heute Abend wieder im Nest sitzt.
Ich berichte dann am Freitag wieder.

Grüße
Thomas

Hummelart????? susanne 25.05.2005 20:31
Hallo Thomas,

wenn Du so häufig in den Nistkasten schaust, ist es kein Wunder, dass die Steinhummel sich davongemacht hat. Das öffnen des Nistkastens sollte eigentlich keine nahezu tägliche Aktion werden, das bringt nur Unruhe ins Volk und gerade in der Anfangsphase evtl. den Verlust der Königin. Unsereins würde ja auch nicht wohnen bleiben, wenn dauernd das Dach angehoben würde und jemand sehr Großes reinschaut.
Wenn die zweite Hummel so groß ist wie die Wiesenhummel ist es garantiert keine Gartenhummel, die sind zwar etwas schlanker gebaut aber eher noch größer als eine Erdhummel und somit deutlich größer als Wiesenhummeln.

Vielleicht haben die anderen ja noch einen Tipp dazu.

Grüße
Susanne

Re: Hummelart????? Thomas 27.05.2005 10:01

Hallo Susanne,

vermutlich ist die Steinhummel wegen meiner Kontrollen geflüchtet. Wäre aber sowieso nicht gut gegangen und mit einem Umsiedeln hätte ich mich auch schwer getan, da ich nur 1 Hummelkasten habe. Die andere Kuckuckushummel habe ich auch aus dem Nest genommen - siehe neuer Eintrag.
Werde jetzt meine Konrtollen auf 1xWöchentlich reduzieren (bin doch aber Neugierig).

Grüße
Thomas

Re: Re: Hummelart????? susanne 27.05.2005 13:35
Hallo Thomas,

jaja die Neugier. Ich kanns gut verstehen, ich finde es in der Anfangsphase der Nester auch immer kaum zum aushalten. Da tut sich außen ja noch nicht so viel. Später wird es bei großen Völkern dann auch außen interessant durch den regeren Flugbetrieb. Deine schönen Bilder im anderen Beitrag habe ich schon gesehen. Da ich kein Experte in Sachen Kuckuckshummeln bin, warte ich auch gespannt auf die Antworten der Spezis.
Grüße Susanne

Re: Re: Re: Hummelart????? Thomas 27.05.2005 14:29

Hallo Susanne,

nach dem Forum zu Urteilen hast Du einige Hummeln im Garten? Hast Du eine Homepage darüber bzw. wieviel Hummelkästen stehen denn bei Dir?

Grüße
Thomas

Re: Re: Re: Re: Hummelart????? susanne 30.05.2005 11:53
Hallo Thomas,

nein, eine Homepage habe ich nicht, ich bin nicht so sonderlich techniktauglich, außerdem wäre mir das auch zuviel Arbeit "im Haus". In meinem Garten habe ich drei Nistkästen stehen, von denen zwei besiedelt sind (Erdhummel, Ackerhummel) Der dritte steht mal wieder leer, was ich aber nicht schlimm finde. Es muss mindestens je ein wildes Baum-, Wiesen-, Stein- und Gartenhummelnest im Garten oder in den direkten Nachbargärten geben. Da ich nicht in das Unterholz an den Grenzen kriechen mag, weiss ich das nicht so genau. Hauptsache, die Hummeln wissen, wo es ist.
Grüße Susanne

Re: Nestübernahme Balthasar 18.05.2005 21:54

Nestübernahmen kommen bei Hummeln häufig vor. die Stinhummel ist dabei der absulute Meister. Sie verjagt oder ersticht beinahe alle anderen Arten. Bei mir gibt es heuer bereits 4-5 feindliche Übernahmen durch Steinhummeln

Problem mit Annahme der Wachsmottensperre Christoph B. 17.05.2005 19:06

Ich habe an meinen Schwegler-Kasten eine Wachsmottensperre nach Krenz/Jäckel gebaut: ca. 50 cm vom Kasten entfernt ist jetzt der neue Eingang mit Klappen etc. auf einem Bachsteinturm. Die Verbindung zum Kasten erfolgt durch ein waagerechtes Flexirohr, der Anschluss an den Schweglerkasten über dessen Schiebetür. Der alte Eingang war seitlich am Vorbau. Nach der Montage habe ich den alten Eingang verschlossen und mit Holzklötzen so verändert, damit er möglichst nicht mehr gefunden wird. Nur: Die Arbeiterinnen machen zwar den Orientierungsflug, finden dann aber den neuen Eingang nicht und fliegen zum alten. Dies bei mehreren Hummeln! - Jetzt ist alles wieder wie vorher.
Frage: Was muss man tun, damit der neue Eingang angenommen wird. Wie stark müssen die Veränderungen sein? - Die Frage dahinter: Wie sehen eigentlich Hummeln und nach welchem Muster finden sie ihr Nest?
Freue mich auf Eure Hilfe - Danke!
Christoph B.

Re: Problem mit Annahme der Wachsmottensperre Wilhelm 17.05.2005 21:45

Hallo Christoph
ich würde die Wachsmottensperre direkt seitlich an dem alten Eingang vom Vorbau anbringen, und dann, wenn er angenommen wird ihn langsam vom Eingang weg mit einem länger werdenden Flex-Rohr auf den gewünschten Platz verlängern. Viel Erfolg mit deinen Hummeln.
Gruß Wilhelm

Re: Re: Problem mit Annahme der Wachsmottensperre susanne 18.05.2005 09:24
Hallo,

einen Wachsmotteneingang direkt am alten Schweglereingang muss man dauernd kontrollieren. Ich hab das letztes Jahr bei meinem großen Erdhummelnest versucht und irgendwann entnervt aufgegeben, weil die Damen die Streu nach draußen schleppten und alles verstopften. Erst war alles offen festgeklemmt dann kamen sie selber nicht mehr raus.
Wie Manfred denke ich, dass es hilft, nicht zu weit weg vom alten Eingang den neuen zu legen, wenn die Hummeln dann verwirrte weitere Kreise ziehen, finden sie ihn "zufällig" wieder und lernen so schneller.
Es muss jedoch genug Abstand sein, dass sie nicht alles zumüllen.
Grüße Susanne

Re: Problem mit Annahme der Wachsmottensperre Manfred 18.05.2005 07:38

Hallo Christoph,

egal wie Du den alten Eingang verändest, die Arbeiterinnnen werden trotz Orientierungsflug wieder dorthin fliegen, das gibt sich erst nach 2-3 Flügen. Es hilft, wenn der neue Eingang möglichst nahe am alten ist. Die Hummel suchen dann zwar eine Zeit lang herum, finden aber schließlich den neuen Eingang. Hilfreich ist es auch, zunächst die Klappen offen festzustellen, damit der Nestgeruch nach draußen dringt. Die Tiere können sich recht gut am Geruch orientieren. Generell solltst Du für derartige Umbauten einen Tag mit gutem und nicht zu kalten Wetter aussuchen.

Gruß aus HH
Manfred

Problem mit Annahme der Wachsmottensperre - Danke für Eure Beiträge Christoph B. 18.05.2005 21:37

Herzlichen Dank für Eure wertvollen Tipps und Berichte! Ich werde meine Konstruktion ändern; ist nicht so ganz einfach beim Schwegler-Kasten, da man nicht beliebig was dranbauen kann, da aus Holzbeton. Holzkästen sind wohl "dankbarer".
Viele Grüße aus Oberursel am Taunus,
Christoph B.

Mitarbeit bei Aktion "Hilfe bei Forschung". Johann Wiedl 18.05.2005 11:41

Bitte an alle aktiven Hummelfreunde bzw. Hummelhalter:
Der Betreiber der Homepage der Aktion Hummelschutz (www.aktion-hummelschutz.de) Cornel van Bebber, bittet in einem Aufruf an alle aktiven Hummelhalter ihm die Dauer der Flugzeiten der noch futtersuchenden Königinnen mitzuteilen. Näheres ist unter "Hilfe bei Forschung" auf seiner HP zu finden. Ich bin sicher, dass ihn viele diesbezüglich unterstützen werden.
Hans Wiedl

Re: Mitarbeit bei Aktion susanne 18.05.2005 14:31
Hallo Hans,

na hast Du jetzt einen Laptop im Liegestuhl, dass Du nicht nur selbst im Dienste der Wissenschaft aktiv bist sondern auch noch neue Forscher rekrutierst?
Hat sich das Problem mit der Arbeiterinnenkennzeichnung inzwischen eigentlich gelöst?
Ich kann leider nicht mitmachen, weil ich nicht auf meinen Liegestuhl darf.
Grüße von Susanne (alias Luftikus)

Re: Re: Mitarbeit bei Aktion Johann Wiedl 18.05.2005 16:09
> Hallo Hans,
na hast Du jetzt einen Laptop im Liegestuhl, dass Du nicht nur selbst im Dienste der Wissenschaft aktiv bist sondern auch noch neue Forscher rekrutierst?
Hat sich das Problem mit der Arbeiterinnenkennzeichnung inzwischen eigentlich gelöst?
Ich kann leider nicht mitmachen, weil ich nicht auf meinen Liegestuhl darf.
Grüße von Susanne (alias Luftikus)

Hallo Susanne,
das Problem mit der Arbeiterinnenkennzeichnung ist für mich gelöst. Ich verfahre nach dem System der Imker wie sie Königinnen kennzeichnen. - Wie heißt es doch so schön: "Selbst ist die Frau". Dies müsste doch auch für dich gelten, ich meine bezüglich des Liegestuhls. Hier frägt man nicht den Mann ob Frau darf.
Grüsse
Hans

Re: Re: Re: Mitarbeit bei Aktion susanne 18.05.2005 17:51
Hallo Hans, der Mann ist nicht das Problem. Mein Arbeitgeber ist aus unerfindlichen Gründen nicht bereit, mich ganztägig an den Forschungsplatz Liegestuhl auszuleihen. Er hängt der widersinnigen Ansicht an, meine Arbeitskraft würde von ihm mehr gebraucht als von der Hummelforschung.

Da seine Ansichten in direktem Zusammenhang mit seiner monatlichen Überweisung stehen, vermag ich nicht wirklich dagegen zu argumentieren.
Grüße Susanne

Re: Re: Re: Re: Mitarbeit bei Aktion Maik 19.05.2005 12:09

fein gesprochen, dem kann ich mich auch anschliessen.
lg maik

> Hallo Hans, der Mann ist nicht das Problem. Mein Arbeitgeber ist aus unerfindlichen Gründen nicht bereit, mich ganztägig an den Forschungsplatz Liegestuhl auszuleihen. Er hängt der widersinnigen Ansicht an, meine Arbeitskraft würde von ihm mehr gebraucht als von der Hummelforschung.
Da seine Ansichten in direktem Zusammenhang mit seiner monatlichen Überweisung stehen, vermag ich nicht wirklich dagegen zu argumentieren.
Grüße Susanne
selbe Idee Michel 18.05.2005 14:11

Gibts ja gar nicht, ich arbeite gerade ebenfalls an einer Ausflugstabelle von meinen Völkern. Vor allem des Verhalten der beiden Steinhummelköniginnen ist interessant, da sie nur 2-3 mal am Tag sehr frequent Nahrung einfliegen. Einmal sehr früh, dann meist so 4 Ausflüge. Dann gibt es eine größere Pause bis zum frühen Nachmittag (so gegen 13-14 Uhr), dann wieder mehrere Ausflüge, durchschnittlich 4, und dann nochmal am späten Nachmittag so gegen 17 Uhr mit etwa 3 Ausflügen. Bei der 2. Steinhummel ist diese 3-Teilung ebenfalls zu beobachten, jedoch hängt diese der Steinhummel 1 meist immer etwas hinterher. Die Ausflüge liegen zwischen 10 und 30 Minuten, abhängig von der Witterung. Insgesamt fliegt die Steinhummel also 10-15 mal pro Tag aus.

Bei der Wiesenhummelkönigin war dieses Verhalten anders, diese flog ständig über den Tag verteilt aus, jedoch häuften sich auch die die Ausflüge an den Tagesrandlagen. Durchschnittlich lagen die Ausflüge bei etwa 20. Hier sind mittlerweile Arbeiterinnen da, welche ihr Sammeloptimum wohl am Mittag und Nachmittag haben. Damit sind die Gesamteinflüge auf etwa 100-120 pro Tag gestiegen, wobei auch nur 3-4 Arbeiterinnen zum Sammeln unterwegs sind.

So sieht es derzeit mit meiner wissenschaftlichen Arbeit zu diesem Thema aus. Die Völker werden dann noch das ganze Jahr überwacht, in Abhängigkeit zu Temperatur und Wetterlage.

Dank der Lichtschranken lässt sich das alles recht gut untersuchen.

Viele Grüße
Michel

gehört zum Beitrag "Hilfe bei Forschung" Michel 18.05.2005 14:12

(leerer Beitrag)

Vergleich Erdhummeln 2005/2004 Manfred 19.05.2005 07:41

Hallo,
hier ein vielleicht nicht ganz uninteressanter Vergleich der Völkerentwicklung zwischen 2004 und 2005 bei meinen Erdhummeln

Nestgründung: 2004: 20.03. 2005: 31.03.
Erste Arbeiterinnen: 2004: 13.04. 2005: 30.04.
Zweite Arbeiterinnen: 2004: 27.04. 2005: 15.05.
Nestgröße Mitte Mai: 2004: 50-60 2005: ca. 15
Lebensdauer 1. Sammlerinnen: 2004: 24 Tage 2005: 18 Tage
Max. Trachtflüge/Std. Mitte Mai: 2004: 45 2005: 11

An diesen Zahlen sieht man deutlich, dass die Entwicklung der Hummelstaaten dieses Jahr nicht nur später begonnen hat als letztes Jahr, sondern auch, dass das Volkswachstum wesentlich langsamer verläuft. In wie weit es eine Rolle spielt, dass das Nest 2004 in einem Nistkasten war und dieses Jahr ein Naturnest ist, kann ich nicht beurteilen.
Gibt es ähnliche Vergleiche aus anderen Regionen?

Gruß aus HH
Manfred

Re: Vergleich Erdhummeln 2005/2004 susanne 20.05.2005 11:24
Hallo Manfred,

ich habe nicht so ordentlich wie Du alles notiert, aber Deine schöne Aufstellung entspricht sehr meiner "gefühlten" Hummellage.
Ich mache das für mich immer am Blütenbesuch bestimmter Pflanzen fest. Letztes Jahr waren die Akeleien voller kleiner Hummeln und auch meine Deutzie (Deutzia gracilis, sehr zu empfehlender kleiner Strauch mit einer Fülle weißer Blüten) hing voller Steinhummeln. Dieses Jahr sieht es da mau aus.
Es gibt 6 kleine Baumhummeln am Cotoneaster und vier kleine Ackerhummeln an den Storchenschnäbeln. Die kommen auch immer wieder und natürlich fliegt auch sonst ein bischen was rum, aber insgesamt sieht es eher dünn aus.
Na, vielleicht kommt das ja noch.
Grüße Susanne

Hummelfieber Bernd Hüfner 19.05.2005 23:20

Die Hummeln haben mich gebackt.
In unserer Tageszeitung laß ich Anfang April von der Wahl der Steinhummel zum Insekt des Jahres. Am Abend gab ich das Wort Steinhummel in meine Internet Suchmaschine ein und war beeindruckt wie viel man zum Thema Hummeln hier lesen kann. Nun war mein Interesse an den Hummeln geweckt. Ich laß nun Abend für Abend alles zu Thema Hummeln was ich mehr oder weniger zufällig gerade öffnete.
Mitte April hatte ich für über eine Woche eine Baufirma auf meinem Grundstück. Ich hatte in dieser Zeit nichts weiter zu tun, als nur da zu sein.
Da ich kein Freund vom Nichtstun bin, kam ich auf die Idee mir in dieser Zeit einen Hummelnistkasten selbst zu bauen. Als erstes begann ich mit dem Vorbau, streng nach einem Bauplan von Bombus.de, natürlich mit Mottenschutzgang, der seitlich seinen Aus bzw. Eingang hatte. Da ich kein Lochblech hatte, schnitt ich mir aus einer 2 mm dicken PVC Tafel eine Abdeckplatte und bohrte mit einem 1,5 mm Bohrer ein Lochmuster. Aus dem gleichen Material fertigte ich auch den Schieber für den Raum vor den Haupteinflugsloch, ebenfalls mit Lochmuster. Als ich am Abend wieder auf den Hummelseiten surfte, kam ich auf die Seite wo Hummelfreund Horst Jäckel seine Schrägklappen vorstellte. Sofort am anderen Tag baute ich in den seitlichen Ausgang zwei solcher Klappen mit Schatullenscharnieren ein.
Ich hatte nun den Vorbau aber noch keinen Kasten. Beim Kauf der Scharniere im
Toom-Baumarkt fiel mir ein viereckiger 38 cm Blumenkasten auf, der in etwa die Größe eines beschriebenen Hummelkasten hatte. Doch wie komme ich zu einem geeigneten Dach ? Durch reinen Zufall legte ich einen 42 cm Untersetzer aus der selben Baureihe Vasco Quadrato auf den Kasten und stellte fest, daß dieser formschlüssig ohne Spalt paßte.
Zu dem hatte der umgedrehte Untersetzer als Deckel noch eine Dachrinne.
Beides zusammen kostete knapp 13 €.
In den Kasten bohrte ich im oberen Bereich umlaufend in Zweierreihe kleine Lüftungslöcher, schraubte von innen meinen Vorbau an und stellte einen Pappkarton auf eine 10 mm dicke Styropurplatte in den Kasten. Zur Isolierung schnitt ich mir vier Styropurplatten an die Kasteninnenwand, allerdings nicht über die Lüftungslöcher. Den Zwischenraum zum Innenkarton füllte ich mit Fliesenbruch auf, der den Kasten unempfindlich gegen Wind beschwert. Vom Vorbau führte ich ein Rohr in den Innenkasten.
Die Kastenfüllung realisierte ich wie beschrieben, nur anstelle der bei mir nicht vorhandenen Polsterwolle nahm ich aus einem Kaninchennest meiner Stallanlage reichlich Wolle und formte damit ein Nest im Kasten. Auf den Deckel legte ich noch zur Beschwerung eine 30 cm Gehsteigplatte und mein Kasten war bezugsfertig.
Nun stand aber schon der 1. Mai vor der Tür und nestsuchende Hummeln wurden immer weniger. Zwei Einsetzversuche von Erdhummeln scheiterten an meinem mangelnden Geschick. Eine versetzte mir gar zwei Stiche in die Hand. Darauf hin bastelte ich mir eine Einsetzvorrichtung. Ich rollte mir aus Pappe ein Rohr zirka 30 mm Durchmesser 12 cm lang und klebte längs mit einem durchsichtigen Klebeband die gerollten Enden zusammen, so daß ein Sichtschlitz von 1 cm entstand. Aus einem Besenstiel schnitt ich noch einen Stößel und von nun an war das Hummeleinsetzen kein Problem mehr. Zwei weitere eingesetzte Erdhummeln blieben etwa 2 Minuten im Kasten flogen aber danach desinteressiert davon.
Eines morgens, ich bereitete gerade in meinem Keller Kaninchenfutter vor, da kam brummend eine Steinhummel zur offenen Kellertür hereingeflogen. Sie suchte unter der Waschmaschine eine Nistgelegenheit. Als sie wieder hervor kam ließ ich sie direkt in meine Pappröhre krabbeln und ruck zuck war sie im Kasten. Nach 3 Minuten kam sie wieder heraus und führte mir in eindrucksvoller Weise einen Orientierungsflug vor, so wie ich ihn mir schon im Internet habe anschauen können. Nun begann bei mir das ständige rätseln – ist meine Königen nun im Kasten oder nicht. Drei Tage habe ich sie nicht gesehen und eine Mehlfalle am vierten Tag war ohne Spuren. Doch als ich an Abend den Deckel vom Kasten abnahm, kam mir ein Brummen entgegen, so daß ich den Deckel schnell wieder auflegte. In der vergangenen Woche sah ich sie einmal zum Kasten zurückkehren, worauf ich nun den Schieber vom Vorbau schloß, so daß nur noch der Schrägklappen Aus bzw. Eingang für sie bleibt. Im Vorbau habe ich auch ein Behälterchen mit Zuckerlösung deponiert.
Doch die ständige Ungewißheit, ist sie nun im Kasten oder nicht streßt mich weiter.
Hier kann eigentlich nur Michels Lichtschranke dem ständigen Zweifeln ein Ende setzen. Leider traue ich mich als reiner Mechaniker nicht an dieses elektronische Basteln.
Für mich steht aber jetzt schon fest, daß ich zur neuen Hummelsaison im nächsten Jahr rechtzeitig mit weiteren Hummelkästen an den Start gehen werde.
Die Freude am basteln und an den Hummeln sind meine Motive.
Viele Grüße an alle Hummelfreunde
Bernd

Re: Hummelfieber susanne 20.05.2005 11:16
Hallo Bernd, na willkommen im Club der Hummelfans.

Hast Du denn auch schon über Trachtpflanzen nachgedacht?
Grüße
Susanne

Re: Re: Hummelfieber Maik 20.05.2005 12:49

hallo bernd,
so ähnlich erging es auch mir dieses jahr. interesse bestand ja schon immer aber dieses frühjahr konnte ich einer dunklen erdhummel quartier geben. da ich den ganzen tag auf arbeit bin, beschränkt sich das hummelleben eher auf's wochenende. ich fahre motorrad, komme also viel herum und sehe wie traurig es in unseren vorgärten aussieht. deshalb habe ich zuerst meinen kleinen garten insektentechnisch auf vorderman gebracht. es geht soweit. dass ich jetzt am zettel verteilen bin in der nachbarschaft, um auf das hummelsterben aufmerksam zu machen. fachlich gesehen habe ich zwar noch nicht so die ahnung, aber in absprache mit dem Alex, habe ich einen wurfzettel entworfen, der auf das grundproblem aufmerksam macht. die verteile ich jeden morgen auf dem weg zur arbeit. ich gehe sogar noch weiter, auf meiner mittäglichen runde werfe ich etwas löwenmaul und ringelblumensamen auf die rabatten, die nur tristes grünzeug enthalten.
lg maik

>Hallo Bernd, na willkommen im Club der Hummelfans.
Hast Du denn auch schon über Trachtpflanzen nachgedacht?
Grüße
Susanne
Re: Re: Re: Hummelfieber susanne 20.05.2005 13:09
Hallo Maik,

na, da scheint ja ein Kreuzritter in deiner Ahnengalerie zu schlummern.
Meine Erfahrung mit Besitzern von häßlichen Grünwüsten (Scherrasen + Thuja + eine! Rose) ist übrigens, dass es am zuverlässigsten funktioniert, sie umzupolen, indem man ihren Neid erweckt. MEIN Garten blüht IMMER und er sieht auch gar nicht ökomäßig abschreckend aus, sondern nach gepflegtem Nutz- und Ziergarten mit ein paar wilden Ecken ("romantisch" heißen die in den Hochglanz-Gartenprospekten immer). Da wird man dann schon mal um Ableger oder Tipps gebeten.
Grüße
Susanne

Re: Re: Re: Re: Hummelfieber Maik 20.05.2005 13:46

hallo susanne,
in privat-grundstücken werfe ich natürlich keine samen aus. eher in den öffentlichen grünanlagen, wo es so steril aussieht. es muss doch schön in einer öffentlichen grünanlage aussehen, wenn die ganze fläche nur mit sommerblumen übersät ist. das macht doch auch keine arbeit. im frühjahr einmal umgeackert glattgemacht und wieder neuen samen ausgesät. wächst doch von allein. für die stastkasse ist dies doch auch keine höhere belastung. die spaziergänger würden sich sicher mehr darüber freuen.
lg maik

>Hallo Maik,
na, da scheint ja ein Kreuzritter in deiner Ahnengalerie zu schlummern.
Meine Erfahrung mit Besitzern von häßlichen Grünwüsten (Scherrasen + Thuja + eine! Rose) ist übrigens, dass es am zuverlässigsten funktioniert, sie umzupolen, indem man ihren Neid erweckt. MEIN Garten blüht IMMER und er sieht auch gar nicht ökomäßig abschreckend aus, sondern nach gepflegtem Nutz- und Ziergarten mit ein paar wilden Ecken ("romantisch" heißen die in den Hochglanz-Gartenprospekten immer). Da wird man dann schon mal um Ableger oder Tipps gebeten.
Grüße
Susanne
Re: Re: Re: Re: Re: Hummelfieber susanne 22.05.2005 18:21
Hallo maik,

Du würdest Dich wundern, was Stadtverwaltungen bei solchen Versuchen von den Anwohnern zu hören bekommen.
Ich finde auch, es sollte mehr bunte Ränder und Flächen in unseren Grünanlagen geben, da könnte man sicher stellenweise mehr machen.
Ganz praktisch gesehen ist es jedoch auch wichtig benutzbare Grünflächen zu haben. Also welche auf denen Menschen liegen, laufen, fußball spielen können. Blumenwiesen sind nach einem Wochenende platt und in Großstädten liegen im hohen Aufwuchs gelegentlich auch noch Drogen-Spritzbestecke, Hundekot und jede Menge Müll.
Zweischneidige Sache also,
Grüße
Susanne

Re: Re: Re: Hummelfieber Johann Wiedl 20.05.2005 14:45
hallo bernd,
so ähnlich erging es auch mir dieses jahr. interesse bestand ja schon immer aber dieses frühjahr konnte ich einer dunklen erdhummel quartier geben. da ich den ganzen tag auf arbeit bin, beschränkt sich das hummelleben eher auf's wochenende. ich fahre motorrad, komme also viel herum und sehe wie traurig es in unseren vorgärten aussieht. deshalb habe ich zuerst meinen kleinen garten insektentechnisch auf vorderman gebracht. es geht soweit. dass ich jetzt am zettel verteilen bin in der nachbarschaft, um auf das hummelsterben aufmerksam zu machen. fachlich gesehen habe ich zwar noch nicht so die ahnung, aber in absprache mit dem Alex, habe ich einen wurfzettel entworfen, der auf das grundproblem aufmerksam macht. die verteile ich jeden morgen auf dem weg zur arbeit. ich gehe sogar noch weiter, auf meiner mittäglichen runde werfe ich etwas löwenmaul und ringelblumensamen auf die rabatten, die nur tristes grünzeug enthalten.
lg maik

Hallo Maik,
das mit dem Löwenzahn, das glaube ich, geht zu weit. Meine Empfehlung, im Rahmen bleiben und kein einseitiger Fanatiker werden.
Hans

> >Hallo Bernd, na willkommen im Club der Hummelfans.
> Hast Du denn auch schon über Trachtpflanzen nachgedacht?
> Grüße
> Susanne
Re: Re: Hummelfieber Bernd 20.05.2005 23:00
>Hallo Bernd, na willkommen im Club der Hummelfans.
Hast Du denn auch schon über Trachtpflanzen nachgedacht?
Grüße
Susanne

Hallo Susanne,
herzlichsten Dank dafür, daß Du mich im Club der Hummelfans willkommen heißt.
Über Trachtpflanzen habe ich noch nicht nachgedacht. Mein Hummelkasten steht in unserem kleinen Garten (200 qm) hinterm Haus. Hier habe ich nur allerlei Blumenstauden, und jährlich ein Tomatenbeet mit 10 Pflanzen. Sicher sind für Hummeln einige interessante Blüten dabei.
Was wären denn für Hummeln ideale Trachtpflanzen ?
Im nächsten Jahr plane ich in unserem großen Garten, zirka 4 km von meinem Wohnhaus entfernt, ein paar Hummelkästen auf zu stellen. Hier ist reichlich Platz für geeignete Pflanzen.
Viele Grüße - Bernd

Re: Re: Re: Hummelfieber susanne 22.05.2005 18:14
... nur allerlei Blumenstauden ...

na das hört sich doch schon gut an. Auch die Tomaten werden die Hummeln erfreuen. Man kann da wunderschön die Vibrationstechnik beim sammeln beobachten. Du wirst auch wahrscheinlich mehr Tomaten haben als ohne Hummeln, bei mir ist das zumindest so.
Wichtig ist immer möglichst viele Pflanzen von einer Sorte, damit es sich für die Hummeln lohnt die Sammeltechnik zu lernen und es sollte immer was blühen, also keine Trachtlücke.
Sie mögen alle Blüten mit "Technik", also Lippen- und Rachenblütler wie Bohnen, Wicken, Fingerhut oder auch die Akelei. Und so echte "Pollenschleudern" wie Stockrosen, Mohn.
Schau auch mal unter aktion-hummelschutz.de in die Gartenseiten des Forums, da wird eine Menge zu einzelnen Pflanzen ausgetauscht.
Grüße Susanne

Was war das? Angelika L. 20.05.2005 14:33

Hallo, heute morgen arbeitete ich ein bißchen in einer wilden Ecke unseres Gartens, an einer Böschung. Davor habe ich ein Beet, welches ich mit Trachtpflanzen einsäen will. Dabei schreckte ich eine Hummel auf, eine Art, die ich hier noch nie gesehen habe. Sie war vollkommen hell-orange-gelb.
Nach einem Blick ins Hagenbuch glaube ich gar, es war eine veränderliche Hummel oder eine Mooshummel. Aber hier im Bergischen Land? Kann das sein?
Außerdem begegnet mir seit ein paar Tagen ein Exemplar, dessen Grundfarbe schwarz ist, hinter dem Kopf links und rechts zwei gelbe Flecken hat und ein dunkeloranges Abdomen. Wenn`s nicht immer dieselbe ist, habe ich vier davon - suchend - gesehen. Was könnte das sein? Bei den Solitärbienen habe ich nichts gefunden.
Bei meinen Erdhummeln scheint die zweite Generation da zu sein. Immer noch begegnen mir nistsuchende Ackerhummeln, aber keine nimmt meinen zweiten Kasten an. Das ist jetzt wohl vorbei. Grüße, Angelika

Re: Was war das? Angelika L. 22.05.2005 22:29

Hallo, hat niemand Wissen darüber, wo die Veränderliche Hummel noch zu finden ist? Ich bin mir ziemlich sicher, daß ich keine Solitärbiene gesehen habe.
Zur zweiten Frage, ich habe das ganze Wochenende in meinem Büchern gewühlt, die beschriebene Hummel, schwarz mit zwei gelben Flecken rechts und links hinter dem Kopf sowie orangerotem Abdomen aber nicht entdecken können, auch nicht in einem Bienenbuch. Kennt niemand diese Art? Auch heute habe ich ein solches Exemplar gesehen und werde immer neugieriger. Grüße, Angelika

Re: Re: Was war das? Stefan 23.05.2005 10:30
Zur zweiten Frage, ich habe das ganze Wochenende in meinem Büchern gewühlt, die beschriebene Hummel, schwarz mit zwei gelben Flecken rechts und links hinter dem Kopf sowie orangerotem Abdomen aber nicht entdecken können, auch nicht in einem Bienenbuch. Kennt niemand diese Art?

Vielleicht war es ein Steinhummelmännchen.
Siehe http://aktion-hummelschutz.de/fakten/arten/steinh.html
bzw http://www.boga.ruhr-uni-bochum.de/html/Bienen/Bombus_lapidarius.jpg

Re: Re: Re: Was war das? Angelika L. 23.05.2005 19:20

Hallo Stefan, danke für deine Hinweise, aber für Drohnen ist es noch ein bißchen zu früh. Ich werde versuchen, ein Foto zu machen. Grüße, Angelika

Re: Was war das? susanne 23.05.2005 16:23
Hallo Angelika, hast Du es schon bei den Spezies von hymenoptera versucht? Da tummeln sich ja auch ein paar Profis für seltenere Arten beim bestimmen.

Gruß Susanne

Re: Re: Was war das? Angelika L. 23.05.2005 19:18
> Hallo Angelika, hast Du es schon bei den Spezies von hymenoptera versucht? Da tummeln sich ja auch ein paar Profis für seltenere Arten beim bestimmen.
Gruß Susanne

Hallo Susanne, da hat Manfred bestimmt recht, ohne Foto geht`s wohl nicht. Danke, Grüße von Angelika

Re: Was war das? Manfred 23.05.2005 16:47

Hallo Angelika,

die heellorange-gelbe Hummel wird sich ohne Foto nicht bestimmen lassen.
Bei der Hummel mit den gelben Punkten kann es sich um eine Wiesenhummel handeln (Steinhummeldrohnen gibt es um diese Jahrezeit nicht) wenn sie recht klein war, ebenso ist eine veränderliche Hummel möglich, allerdings bei mehreren Exemplaren eher unwahrscheinlich.

Gruß aus HH
Manfred

Re: Re: Was war das? Angelika L. 23.05.2005 19:16

Hallo Manfred, heute flog wieder eine im auf einer Seite offenen Kaninchenschuppen herum. Sie ist ca. 1,5 cm groß, ziemlich kompakt, eben hummelig.
Bei dem anderen Exemplar hast du sicherlich recht, ohne Foto werde ich's wohl nie erfahren.
Aber wegen der anderen Art werde ich jetzt nur noch mit Fotoapparat in den Garten gehen!
Grüße, Angelika