Beiträge aus 2004

Polsterwolle - Bezugsquelle Alex 25.03.2004 10:31

Hallo Freunde,

Hans-Jürgen Martin, Betreiber von wildbienen.de, hat mir heute eine Mail geschickt, die ich hier an Euch weiterleiten will:

----Zitat:---------------------------------------
Einige unter Ihnen werden Hummeln auch in Nistkästen im Garten angsiedelt haben und warten in diesen Tagen darauf, daß dise Kästen von suchenden Königinnen entdeckt und belegt werden. Vor allem für diese Tierfreunde habe ich eine Information:
Ich konnte im letzten Jahr Herrn Fockenberg dafür gewinnen, in sein mittlerweile recht stattliches Naturschutz-Sortiment für Wildbienen auch "Polsterwolle" für Hummel-Nistkästen aufzunehmen. Diese findet ja nicht nur z.B. in Autositzen Verwendung, sondern hat sich auch in der "Hummelhaltung" seit langem bewährt. Fockenberg bietet in seinem "Bienenshop" 110 g - das reicht tatsächlich für 10 mittelgroße Nistkästen - zur Zeit für 3,90 EURO an. Hier die Adresse seines Versandhandels:

Volker Fockenberg
Heimersfeld 77 · 46244 Kirchhellen
Fon: 02045/84422 · Fax: 02045/84745

Web: www.wildbiene.com
eMail: Volker.Fockenberg@t-online.de

Mit freundlichen Grüßen und
Wünschen für ein schönes Hummeljahr,

Hans-Jürgen Martin
info@tierkunde.de
www.wildbienen.de
-------- Zitat-Ende ------------------------------

Re: Polsterwolle - Bezugsquelle Brigitte 30.03.2004 13:33

Hallo Alex,
letztes Jahr hab ich mir Polsterwolle von einer Polsterei in der Nachbarschaft geholt. Den Hummeln hat's sehr gut gefallen. (Viel besser als Hamsterwatte, die taugt meiner Erfahrung nach gar nix). Gibt es bei Polsterwolle eigentlich Qualitätsunterschiede? Ich finde 3.90 Euro für 110g recht teuer. Aber vielleicht ist das ja besonders gute Polsterwolle?
Gruß Brigitte

Re: Re: Polsterwolle - Bezugsquelle Brigitte 30.03.2004 13:48

PS: Hab grade bei den "Bezugsquellen" hier im Forum gelesen, daß es wichtig ist, daß die Polsterwolle nicht gegen Motten behandelt ist.
Danach hatte ich in der Polsterei gefragt, und die Auskunft erhalten, daß im Großhandel nur diese eine Qualität angeboten wird. Der Polsterei-Meister ging davon aus, daß sie nicht behandelt sei.
Bietet Herr Fockenberg eine spezielle Bio-Polsterwolle an?
es grüßt
Brigitte

Re: Re: Re: Polsterwolle - Bezugsquelle Momo 31.03.2004 18:46

Warum taugt Hamsterwolle nichts? Was ist anders an Polsterwolle?

Re: Re: Re: Re: Polsterwolle - Bezugsquelle Brigitte 01.04.2004 14:08

Hallo Momo,
Die Hamsterwatte, die ich zuerst benutzt hatte bestand aus irgendwelchen langen Pflanzenfasern (so wie normale Watte). Auf der Packung stand, sie sei "vollverdaulich" oder so ähnlich. Da hab' ich halt gedacht das kann den Hummeln nicht schaden. Dann habe ich aber gemerkt, daß die Fasern so fest und so lang waren, daß es schwer für mich war das Nest zu Kontrollzwecken zu öffnen. Die Hummeln hatten offensichtlich dasselbe Problem: sie konnten die Fasern nicht zerrupfen.
Ich hab mir dann die Polsterwolle geholt und vorsichtig soviel wie möglich von der Hamsterwatte entfernt und durch Polsterwolle ersetzt. Schon am nächsten Tag konnte ich sehen, daß die Hummeln ihr neues Nest fleißig mitgestalteten: es war an der Oberfläche fein zerrupft worden.
Ich bin sicher, daß sie ein Nest aus Hamsterwatte nicht hätten erweitern können.
Die Polsterwolle die ich benutze besteht aus zerkleinerten Textilien, ein graues Fasergemisch mit vereinzelten bunten Fusseln dazwischen.
es grüßt
Brigitte

Re: Re: Re: Re: Re: Polsterwolle - Bezugsquelle Momo 02.04.2004 09:54

Dann werde ich mal die Polsterwolle bestellen. Und die Watte wieder rausnehmen, seufz. Ich habe in diesem Jahr erst eine einzige Hummel gesehen, leider nicht in unserem Garten.

Nestgründung im falschen Kasten Manfred 26.03.2004 13:40

Hallo,

bei mir hat eine dunkle Erdhummelkönigin ein Nest im Gartenhummelkasten gegründet. Sie ist heute Morgen mehrfach ein- und ausgeflogen (beim ersten Einflug betrug die Temperatur gerade mal 1°C!).
In dem Kasten war letztes Jahr ein Gartenhummelnest und Gartenhummeln sind ja gute Rückkehrer.
Was tun ist hier die Frage!?

Gruß
Manfred

Re: Nestgründung im falschen Kasten Michel 26.03.2004 21:14

Hallo Manfred,

oh oh, dass ist ein ungünstiger Zufall.

Am besten du versuchst nachts den Kasten zu verstellen. Dann mußt du aber am nächsten Tag schauen, dass sich die Königin den neuen Standort auch gemerkt hat. Wenn die Königin wieder am alten Standort nach ihrem Nest sucht, dann nochmals einfangen und in den Nistkasten mit dem neuen Standort setzten. Das kann manchmal mehrere male dauern, funktioniert aber schließlich mit großer Sicherheit. Dann kannst du einen anderen Nistkasten wieder an den Standort stellen, wo die Gartenhummeln brüteten. Wünsche dir viel Glück beim umstellen :-)

Viele Grüße
Michel

Re: Re: Nestgründung im falschen Kasten Alex 27.03.2004 11:19

Hallo Manfred,
hallo Michel,

ja, das ist nicht recht praktisch. Aus diesem Grund stelle ich jedes Jahr meine Kästen an anderer Stelle auf.

Ich würde an Deiner Stelle folgendes Machen: verrücke jeden Tag den Kasten um einige Zentimeter, so kann sich die Humme langsam an den neuen Standort gewöhnen. Trotzdem mußt Du immer wieder prüfen, ob sie auch noch reinfindet.

So kannst Du den Kasten langsam einige Meter verrücken und hoffen, daß die Vorjahreshummel ihn nicht findet.

Servus,

Alex

Re: Re: Re: Nestgründung im falschen Kasten Manfred 28.03.2004 09:40

Hallo zusammen,

bei der Erdhummel scheint es sich um ein selten dämliches Expemplar zu handeln. Ich habe den Kasen nur um knapp einen halben Meter versetzt und sie hat ihn nicht gefunden. Als ich den Eindruck hatte, dass sie die Suche aufgibt, habe ich den Kasten zurückversetzt und noch während ich ihn inder Hand hatte ist sie reingeflogen. Morgen werde ich mal die Brutalmethode versuchen und den Kasten an eine andere Stelle im Garten in anderer Ausrichtung aufstellen. Ich denke ich muss die Königin irgendwie dazu bringen einen neuen Orientierungsflug zu machen. Wenn sie das am neuen Standort nicht tut, werde ich den Kasten gleich wieder an den alten Standort zurückstellen.

Gruß Manfred

PS: Der Kastenstandort scheint ideal zu sein, da die Erfolgsquote der passiven Beseidlung bisher bei 100% lag.

Re: Re: Re: Re: Nestgründung im falschen Kasten Alex 28.03.2004 18:39

Hallo Manfred,

ja, ein halber Meter ist zuviel auf einmal für die Hummeln! Und inteligent sind sie manchmal wirklich nicht...

Die Brutal-Methode wird vermutlich scheitern, aber versuchs ruhig. Du kannst den Eingang evtl. auch ein wenig verstopfen, aber so, daß sie leicht wieder rauskommt. Dann wird sie sich möglicherweise neu orientieren.

Ansonsten: versuchs wirklich zentimenter-weise! Alles andere ist zuviel. Wenn sie aber mal gecheckt hat, daß sich der Kasten bewegt, kannst Du evtl. schon mal 10 Zentimenter verrücken. Es ist halt ein Geduldsspiel :)

PS: Der Kastenstandort scheint ideal zu sein,
da die Erfolgsquote der passiven Beseidlung
bisher bei 100% lag.

Ja, da ist er im ersten Jahr ideal! Ich machs dann aber stets so: im Folgejahr verstopfe ich den Kasten und wenn ich merke, daß eine Rückkehrerin rein will, öffne ich ihn, laß sie rein, verstopfe den Kasten und trage ihn an einen anderen Standort. Danach wird der Eingang wieder aufgemacht und die Hummel kann - wenn sie den Kasten akzeptiert - einen Orientierungsflug gleich am neuen Standort machen.

Das erfordert natürlich viel Glück: Du mußt es mitkriegen, wenn eine Rückkehrerin kommt.

Alles Gute,

Alex

Re: Re: Re: Re: Re: Nestgründung im falschen Kasten Armin Krenz (Neuss) 28.03.2004 23:05
Hallo Manfred,

Wenn Du meinen Beitrag "Blindflug nach Koordinaten?" gelesen hättest, hättest Du Dir viel Ärger sparen können! Einen Kasten (samt zugehöriger Hummel im Kasten) an einen anderen Standort zu versetzen, ist nach meiner Erfahrung völlig unproblematisch.

Alex, kannst Du den o. erwähnten Beitrag ausfindig machen? Es ist sehr lange her!
Gruß Armin

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Nestgründung im falschen Kasten Alex 29.03.2004 08:39

Hallo Armin,

gerne schreibe ich hier nochmal den Link auf Deinen Beitrag vom 12.12.1999 rein. Er befindet sich im alten Forum; bitte beachten, daß man hier nicht mehr auf Beiträge antworten kann.

Hier der Link:

Blindflug nach Koordinaten vom 12.12.1999 (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Servus,

Alex

Nistkasten Fritz Hebart 29.03.2004 12:35

möchte gerne versuchen Hummeln anzusiedeln.
Wo kann ich einen entsprechenden Kasten kaufen?

Re: Nistkasten Alex 29.03.2004 15:07
möchte gerne versuchen Hummeln anzusiedeln.
Wo kann ich einen entsprechenden Kasten kaufen?

Mehr Infos hier: Bezugsquellen (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Hummelköniginnen Socky 29.03.2004 13:17

Ich habe mir bereits im Frühjahr einen Hummelnistkasten zugelegt. Die letzten zwei Wochen habe ich damit verbracht, eine Hummelkönigin zu erwischen (mit einer Pappröhre). Ich hatte keine Ahnung, dass die so flott sind. Für einen Ungeübten bleiben sie nicht lange genug ruhig sitzen, um ohne Verletzungsgefahr sicher mit der Pappröhre gefangen zu werden. Gestern habe ich dann einen Kescher zur Hilfe genommen (behutsam!) und das Tier sofort in die Röhre wandern lassen. Beide Ausgänge waren verdunkelt. Mein Hummelnistkasten stand etwa 3 m entfernt. Das Tier ist ruhig und entspannt hineingekrabbelt und erst nach 15 Min. wieder heraus gekommen ,mit anschließendem Orientierungsflug. Die Nacht hat sie dort jedoch nicht verbracht (Mehlprobe!). Ich habe überall gelesen, dass man den Kescher besser nicht benutzt. Ich finde jedoch, dass die Verletzungsgefahr beim Fangen mit einer Pappröhre sehr viel größer ist. Wie seht ihr das?

Re: Hummelköniginnen susanne 29.03.2004 15:50
Ich finde jedoch, dass die Verletzungsgefahr beim Fangen mit einer Pappröhre sehr viel größer ist. Wie seht ihr das?

Hallo Socky,
ich finde die ganze Einfangerei etwas nervig. Im ersten Jahr habe ich es mit einem kleinen Plastikkasten versucht, war eine Katastrophe. Die Hummeln waren stinksauer. Die Pappröhrenmethode ist ganz gut, wenn man erst ein einladendes Loch in den Rasen bohrt und die Hummel dann richtig abpasst, wenn sie aus dem vermeintlichen Mäusegang wieder auftaucht. Dann kann man sie eigentlich auch nicht verletzten, weil sie ja selbst reinkrabbelt und man nicht "mit Schwung keschert". Dennoch bin ich auch damit nicht so richtig zufrieden.

So komisch es klingt, aber der Handfang, bzw. das in die Hand krabbeln lassen, von vielen bereits beschrieben und praktiziert, scheint wirklich das Beste zu sein. Ich bin immer noch schrecklich nervös, wenn ich es versuche, aber die Hummeln sind es erstaunlicherweise nicht. Und man kann sofort loslassen, wenn die Hummel sich nicht wohl fühlt.

Grüße
Susanne

Re: Re: Hummelköniginnen Angelika, Berg.Land 29.03.2004 19:14

Ich habe erst den Handfang probiert, es aber wieder gelassen, nachdem mich eine Hummel gestochen hat. Mit der Pappröhre komme ich noch am besten zurecht. Ich warte bis die Hummel irgendwo reinkrabbelt und setze die Pappröhre dann darüber. So gab es bisher kein Problem. Trotzdem blieb mein Nistkasten letztes Jahr leer. Grüße, Angelika

Re: Re: Re: Hummelköniginnen Kay 30.03.2004 18:41

Ich hatte bei der Handfangmethode erst etwas Muffensausen aber dann hab ich einfach ein paar Arbeiterhandschuhe benutzt.

Re: Re: Hummelköniginnen Michel 30.03.2004 18:01

Kann ich nur bestätigen. Die Handfangmethode ist am erfolgreichsten, nahezu jeder Ansiedlungsversuch ist mir so gelungen. Stiche selbst sich recht unwahrscheinlich, der Erfolg beim Ansiedeln aber recht hoch ;-)

Dieses Jahr stehen meine Kästen noch leer. Ich hoffe, dass sich dies in den nächsten Tagen ändern wird.

Viele Grüße
Michel

Re Nestgründung im falschen Kasten u. Hummelköniginnen Gottfried 29.03.2004 19:20

Würde einfach das Einflugloch ändern und mit etwas angeklebtem Moos verstecken (wenn, abends nach dem dunkel werden machen,wenn Königinn drinnen ist.)Neben den alten Nistkasten würde ich 1oder 2 neue Kästen stellen, so kann man seinen Hummelbestand ohne große Probleme vermehren (Selbstbesiedlung). Habe zZt ,überwiegend Selbstbesiedlung von zurückkehrenden Königinnen so bereits 12 Kästen besetzt. ( 9x Erdh. 1x Baumh. 1x Wiesenh. u.1x Steinh.) Meine 4 leeren Kästen habe ich wieder zugemacht, damit die später zurückkehrende Königinnen auch noch ein Plätzchen finden. Leider gibt es ja auch immer mal ausfälle.
Nun zu den Hummelköniginnen, ich glaube das einfangen mit den Händen geht am besten, ist wohl für viele eine Überwindung, man wird im Anfang auch schon mal gestochen, aber mit der Zeit, nach etwas Übung passiert das kaum noch. Fange beim verlassen eines Erdloches die Hummel mit beiden hohlen Händen,nachdem sie sich dann etwas beruhigt hat,mache ich vorsichtig eine Hand zur hohlen Faust,wo sie dann drinn ist und lasse sie durch eine Pappröhre in den Nistkasten krabbeln.
Wünsche allen Hummelfreunden viel Glück beim Ansiedeln. Gruß Gottfried.

Re: Re Nestgründung im falschen Kasten u. Hummelköniginnen Alex 30.03.2004 09:11

Hallo Gottfried,

was, bei Euch gibts schon Baum und Wiesenhummeln? Wow, bei uns schwirren gerade mal Erdhummeln rum!

Zur Hand-Fang-Methode:
am problematischten ist für mich dabei, wie ich die Hummeln von der Hand in den Nistkasten bekomme. In diesem Jahr habe ich beim Schwegler-Kasten den Vorbau abmontiert, da gings einigermaßen.

Aber beim eigenen Kasten ist der Vorbau nicht abnehmbar, da muß wohl die Pappröhre her.

Bisher habe ich eine Ansiedelung: eine dunkle Erdhummel - per Handfang. Ging wirklich einfach!

Alles Gute,

Alex

Re: Re: Re Hoffe auf Rückkehrer Michel 30.03.2004 18:12

Hallo Alex,

schon die erste Ansiedlung? War nicht vorige Woche bei euch noch tiefer Winter ;-)

Hier fliegen nun auch die ersten Erdhummeln, es ist aber noch keine auf Nestsuche. Naja, in den nächsten Tagen wird sich das hoffentlich noch ändern. Erstaunlicherweise habe ich aber auch schon 2 Steinhummelköniginnen entdecken können, welche hier eigentlich erst spät erscheinen.

Naja, ich hoffe ja dieses Jahr hauptsächlich auf Rückkehrer meiner Wiesenhummeln vom Vorjahr. Was meinst du, ob von den 70 Jungköniginnen welche zurückkommen? Du hattest ja auch schon mehrere Wiesenhummelvölker. Sind Jungköniginnen bei dir schon mal im Folgejahr wiedergekommen?

Ich habe dieses Jahr nähmlich etwas besonderes vor: Infarotlichtschranken mit Zähler habe ich an den Einfluglöchern angebracht. Damit ist es mir im Frühjahr möglich, die einzelne sammelnde Königin zu überwachen (Ausflüge) und auch festzustellen, ob sie abends im Nest ist oder ob ihr was zugestoßen ist (ob Anzahl der Ein- und Ausdflüge gerade oder ungerade). Im Sommer kann ich dann die Sammelleistung am Tag bestimmen, wird sicher spannend.

Nun aber erstmal abwarten, bis die Hummelsaison richtig losgeht.

Viele Grüße
Michel

Re: Re: Re: Re Hoffe auf Rückkehrer Alex 31.03.2004 08:28

Hallo Michel,

schon die erste Ansiedlung? War nicht vorige
Woche bei euch noch tiefer Winter ;-)

Ja, war es und ist es ja fast immer noch. Die Hummel flog an den schneefreien Rasenflecken auf Nestsuche herum! Und daneben war alles noch ganz weiß; Eine Ansiedelung bei Schnee ... sowas hatte ich bisher noch nie!

Von den 70 Wiesenhummeln kommen bestimmt einige zurück! Da solltest Du keine Sorge haben; vielmehr würde ich mich sorgen, ob es da nicht ein Hauen und Stechen geben wird, wenn alle in den gleichen Kasten einziehen wollen!

Ich mache das meist so: den neuen Kasten am alten Standort aufstellen, aber Eingänge verschließen. Dann regelmäßig prüfen, ob nicht eine Rückkehrerein daran herumfliegt. Dann den Eingang öffnen, Hummel reinlassen, Eingang verschließen, Kasten an neuen Standort stellen, Eingang wieder öffnen.

So macht die Hummel gleich am richtigen Standort den Orientierungsflug und ich kann an die alte Stelle wieder einen neuen Kasten für die nächste Hummel aufstellen.

Einmal, bei den Steinhummeln, konnte ich so innerhalb einer halben Stunde zwei Nistkästen besiedeln.

Du mußt halt Glück haben und genau dann hinschauen, wenn eine Hummel hineinwill.

Das mit der Lichtschranke interessiert mich! Hast Du da einen Bauplan oder Bilder? Wäre das nicht etwas für einen kleinen Artikel hier auf bombus.de ?

Womit zählst Du die Impulse? Du wirst kaum einen PC danebenstehen haben, oder ? *g*

Ich wünsche Dir viele Hummeln,

Alex

Re: Re: Re: Re: Re Hoffe auf Rückkehrer Michel 31.03.2004 17:25

Hallo Alex, hallo Manfred,

die Lichtschranke wird sicher noch dieses Wochenende an den ersten Nistkasten angebracht. Es handelt sich um eine Infarotlichtschranke, die ich mit einem extra dafür vorgesehenen Zähler von conrad.de erstattet habe. Die ist eigentlich zur Haussicherung gedacht und bemerkt kleinste Bewegungen. Sobald der Stromkreis unterbrochen wird, wird der Zähler (hoffentlich) um 1 hochgesetzt. Ich hoffe sehr, dass es so funktioniert, wie ich mir das vorstelle.

Bilder werde ich dann am Wochenende machen.
Alex, wenn du willst, schicke ich sie dir dann zu.

Übrigens fliegen heute auch hier die ersten nestsuchenden Erdhummeln umher. Dann wird es hoffentlich nicht mehr lange dauern, bis auch die Wiesenhummeln, Steinhummeln und Ackerhummeln ihre Winterquartiere verlassen.

Am Wochenende gibt es dann hoffentlich gute Neuigkeinen von meinem Experiment ;-)

Viele Grüße
Michel

Re: Re: Re: Re Hoffe auf Rückkehrer Manfred 31.03.2004 13:11

Hallo Michel,

wie hast Du denn die Lichtschranke realisiert? Würde mich sehr interessieren, da meine Experimente damit (habe Lichtschranken für Modellbahnen verwendet) nicht zu einem befriedigenden Ergebnis geführt haben.

Gruß
Manfred

Re: Re Nestgründung im falschen Kasten u. Hummelköniginnen Angelika, Berg.Land 30.03.2004 19:40
Hallo Gottfried, genau dabei, nämlich die Hand zur hohlen Faust zu machen, wurde ich gestochen. Bei kleinen Händen ist diese Methode einfach schwierig.

Das Fangen mit der Hand ist wirklich kein Problem, aber das Einsetzen in den Kasten. Grüße, Angelika

TODKRANKE KÖNIGIN!!!!!!! BITTE HELFEN!! Yuuki 31.03.2004 20:04

Als ich im Wald unterwegs war, sah ich eine Erdhummelkönigin am Straßenrand, die irgendwie verklebt aussah. Sie rührte sich auch nicht, als ich sie leicht berührte. Daher nahm ich sie mit nach Hause, wo ich sie etwas trocknete. Außerdem bemerkte ich, dass sie nach Fruchtsaft roch und eine Behinderung hatte (linkes hinterstes Bein fehlt). Nun reagiert sie zwar wieder ein wenig, aber fliegen und wegkrabbeln tut sie (kann sie?) nicht. Bitte helft mir! BITTEEEEEEEEE!!!!!!! Ich bin vollkommen ratlos *sniff*.

Re: TODKRANKE KÖNIGIN!!!!!!! BITTE HELFEN!! Manfred 01.04.2004 07:09

Hallo Yuuki,

bei der Königin wird leider nichts zu machen sein. Selbst wenn sie sich erholt, kann sie keinen Staat gründen. Das fehlende Hinterbein verhindert, dass sie Pollen transportieren kann und ohne Pollen keine Nestgründung.
Tut mir leid Dir keine bessere Antwort geben zu können.

Manfred.

Re: TODKRANKE KÖNIGIN!!!!!!! BITTE HELFEN!! Kay 01.04.2004 15:19

Die Situation hatte ich auch schonmal.Ich hab die Hummel mitgenommen in einen Nistkasten gesetzt und hab ihr pollen vom imker gegeben.Sie hat die Pollen mit den Mandibeln ins Nest geschleppt und in die Brutzellen gedrückt.Ich hab ihr auch zuckerlösung gegeben.es hat zwar etwas gedauert aber letztendlich hat das nest ca:40 Jungköniginnen hervorgebracht.Das ist mir erst einmal passiert obwohl ich seit 5 jahren hummeln ansiedle also siet ich 10 bin.Und bis jetzt klappt es sehr gut.

Re: TODKRANKE KÖNIGIN!!!!!!! BITTE HELFEN!! Stefan Lennertz 01.04.2004 16:12

Hi,
versuche es doch einfach mal mit dem Tip von Kay, vielleicht klappt es ja?

Ich hatte letztes Jahr auch eine flugunfähige Königin, die leider eingegangen ist, weil ich nicht wußte wo ich umgehend einen Hummelkasten und Futter besorgen konnte.
Davon war ich sehr enttäuscht, weshalb ich nur emfehlen kann es zu versuchen, ansonsten stirbt die Hummel sowieso.

Gruß,
Stefan

Hummel in Christrose! Stefan Lennertz 01.04.2004 16:21

Hallo,
ich kann auf meinem Balkon ein Reges treiben verschiedener Hummeln betrachten. Es ist schön zu sehen dass die Blumen und Pflanzen die ich zur Verfügung gestellt habe so toll angenommen werden.

Auf meiner Christrose konnte ich allerdings eine Hummel beobachten die ein wenig herumflog und krabbelte, um sich dann in einem der Kelche niederzulassen.
Da sie sich seit drei Stunden nicht mehr vom Fleck gerührt hat frage ich mich was sie da eigentlich tut?

Hat jemand eine Vorstellung was das bedeuten könnte?

Gruß,
Stefan
Das ganze dauert nun schon drei Stunden.

Re: Hummel in Christrose! Kay 01.04.2004 17:07

Manchmal bevor die Hummeln bereit zur Nestgründung sind tanken sie Nektear für lange Flüge und sonnen sich des öfteren.Als ich vorgestern auf Hummelsuche war hab ich eine beobachtet die zwar was gesucht hat aber nur einen platz zum sonnen.sie lies sich nieder putzte sich ausgiebig und als ich nach zwei stunden wiederkam weil dort oft hummeln nach erdlöchern suchen war sie immer noch da.

Re: Re: Hummel in Christrose! Stefan Lennertz 01.04.2004 17:28

Das könnte gut sein.
Ob ich wohl meinen Kasten anbieten soll wenn Sie noch auf der Suche ist?

Vorletzte Woche hatte ich schon einmal eine Hummel zu Gast, als das Wetter noch so schlecht war. Da muß sie wohl bei dem Unwetter in meinem Zimmer Schutz gesucht haben.
Damit Sie sich wohler fühlt habe sie dann auf eine meiner Weidekätzchen gesetzt, auf welcher Sie dann, nachdem Sie was gefuttert hatte, zwischen zwei Zeigen geklemmt bis zum nächsten Morgen geschlafen hat. Morgens habe ich dann bei schönerem Wetter einfach das Fenster geöffnet, und schwubs flog sie wieder raus.

Gruß,
Stefan

Kurz vor dem Wahnsinn Socky 02.04.2004 07:53

Ich weiß nicht, seit wie vielen Nachmittagen ich stundenlang im Garten rumlaufe und auf Hummelköniginnen warte. Die, mit dem Orientierungsflug am Sonntag, ist nicht zurückgekommen. Insgesamt habe ich bisher fünf Stück eingesetzt. Alle kamen zwar seelenruhig nach einigen Minuten wieder raus aber flogen fort.
Ich glaube, mein Partner lässt mich bald einweisen. Und an meine Nachbarn mag ich gar nicht denken. Ich habe auch langsam den Eindruck, dass es immer weniger Königinnen werden und das macht mich irgendwie nervös.

Also wieviele Versuche habt ihr den so im Schnitt gehabt? (natürlich bevor ihr die rückkehrenden Königinnen hattet)

Socky aus Duisburg

Re: Kurz vor dem Wahnsinn Manfred 02.04.2004 10:35

Bei mir war eine aktive Ansiedlung nie nötig gewesen. Ich habe einfach geschaut, wo die Hummeln suchen und dort die Kästen aufgestellt (mit einer kleinen Rampe aus Zweigen, welche die Tiere zum Einflugloch leitet). Die Königinnen haben den Kasten - einmal auch den Raum unter dem Kasten - dann selber besiedelt.

Gruß
Manfred

Re: Re: Kurz vor dem Wahnsinn susanne 02.04.2004 11:05
Die Königinnen haben den Kasten - einmal auch den Raum unter dem Kasten - dann selber besiedelt.

Hallo Manfred,
welche Hummelarten hattest Du denn mit dieser Methode zur Untermiete? Hast Du Unterschiede feststellen können, das z.B. einige Arten sich besonders schlau oder dämlich beim Kasten finden anstellen???

Bei mir wollte letztens auch eine Erdhummel unbedingt unter dem Kasten (wo gar kein Platz ist) mit Gewalt reinkriechen. Meinen Versuch, sie zum richtigen Loch zu bugsieren mochte sie gar nicht und zischte davon. Jetzt habe ich auch einen Stein als "Aufstiegshilfe" unter dem Vorbau platziert und warte .... und warte ....

Re: Re: Re: Kurz vor dem Wahnsinn Manfred 05.04.2004 07:53

Hallo Susannne,

bisher haben sich - nicht alle dieses Jahr - Baumhummel, Erdhummel, Gartenhummel und Wiesenhummel (die unter dem Kasten) von selber angesiedelt. Ich blaube, dass der Standort des KAstens entscheidend ist.
Im bereits mit einer Erdhummel besiedelten Kasten haben dieses Wochenende noch eine weitere Erdhummel, eine Steinhummel und eine Wiesenhummel vorbeigeschaut. Bei der Wiesenhummel hatte ich aber den Eindruck, dass ihr die Laufröhre nicht gefiel, da sie sehr lange am Eingang der Laufröhre umherflog, aber dann nicht gelandet und in den Kasten gekrabbelt ist. Anders als allgemein beschrieben, haben die Eindringlinge aber den Kasten wieder verlassen als die Stockmutter einen recht eigenartigen Summton erzeugt hat.
Du solltest Dir einmal genau anschauen, wo bei Dir die Hummeln nach Nistplätzen suchen und dort den Kasten (möglichst gut an die Umgebung angepasst) aufstellen.

Gruß
Manfred

Re: Kurz vor dem Wahnsinn susanne 02.04.2004 11:11
Ich glaube, mein Partner lässt mich bald einweisen. Und an meine Nachbarn mag ich gar nicht denken.

Hallo Socky, willkommen im Club, mein Liebster grinst auch nur noch oder zieht mich mit "da, da , schnell - eine Hummel" auf.
Wir Hummelfreunde wirken ja auch schon ein wenig absonderlich.

Ich denk mir immer, wenn es gar nicht klappen sollte, dann haben die Hummeln eben was Besseres gefunden und zocken nur Honig und Pollen aus meinem Garten. Da kann ich sie dann ja auch beobachten.

Ich wünsch Dir viel Glück mit den Hummeln und Nachbarn und Partner viel Spaß mit Dir ;-)))))

Susanne

Re: Kurz vor dem Wahnsinn Michel 02.04.2004 20:29

Also als ich noch mit der Pappröhrenmethode angesiedelt habe, hatte ich teils über 10 !!!Versuche, bis eine blieb. Nun fange ich nur noch mit der Hand und da gelingt es oft schon beim ersten Versuch. Diese Methode kann ich wirklich nur empfehlen, wobei ein möglicher Stich oft unwahrscheinlich ist.

Viele Grüße
Michel

erste Bilder der Saison Michel 02.04.2004 20:06

Hier die ersten Bilder, die ich dieses Jahr von Hummeln machen konnte. Sie zeigen eine Steinhummelkönigin, die anstatt Nektar in den Hals, Pollen auf den Rücken bekam ;-)

🖼 Bild nicht mehr verfügbar 

🖼 Bild nicht mehr verfügbar  🖼 Bild nicht mehr verfügbar

🖼 Bild nicht mehr verfügbar

Steinhummelkönigin

Viele Grüße
Michel

upps, kleiner Fehler, hier die Korrektur Michel 02.04.2004 20:09
Hier die ersten Bilder, die ich dieses Jahr von Hummeln machen konnte. Sie zeigen eine Steinhummelkönigin, die anstatt Nektar in den Hals, Pollen auf den Rücken bekam ;-)

🖼 Bild nicht mehr verfügbar

🖼 Bild nicht mehr verfügbar 🖼 Bild nicht mehr verfügbar

🖼 Bild nicht mehr verfügbar

Steinhummelkönigin

Viele Grüße
Michel
ok, letzter Versuch, jetzt müsst es klappen Michel 02.04.2004 20:15

Hier die ersten Bilder, die ich dieses Jahr von Hummeln machen konnte. Sie zeigen eine Steinhummelkönigin, die anstatt Nektar in den Hals, Pollen auf den Rücken bekam ;-)

🖼 Bild nicht mehr verfügbar

🖼 Bild nicht mehr verfügbar 🖼 Bild nicht mehr verfügbar

🖼 Bild nicht mehr verfügbar

Steinhummelkönigin

Viele Grüße
Michel

funktioniert jetzt :-) Michel 02.04.2004 20:16

(leerer Beitrag)

Re: funktioniert jetzt :-) Angelika, Berg.Land 02.04.2004 20:58

Tolle Bilder! Grüße, Angelika