Beiträge aus 2004

Steinhummeln im Hasenstall Linda 08.06.2004 14:25

Hallo liebe Hummelfreunde!
Ich muss zugeben ich habe mich bisher noch nie so richtig für Hummeln interessiert. Doch seit ich von meiner kleinen Schwester darauf aufmerksam gemacht wurde, dass wir ganz viele Hummeln im Garten haben und die alle unter unserem Gartenhäuschen verschwinden, habe ich mir die Sache genauer angeschaut. In der Tat sieht es so aus, als ob sich ein Hummelvolk unter unserem Gartenhaus breit gemacht hat. Auf Grund der Färbung (scwarz mit rot-orangenem Popo)schloss ich mit Hilfe meines Bestimmungsbuches, dass es sich um Steinhummeln handelt. Ich weiß, dass unter dem Schuppen regelmäßig Mäuse gelebt haben. Vielleicht haben sich die Hummeln diese unterirdischen Gänge ja zu Nutzen gemacht?! Für mich sind diese neuen Bewohner sehr interessant geworden, jedoch sind meine Mutter und meine kleine Schwester (11 J.)nicht sehr begeistert davon. Denn direkt vor dem Gartenhaus steht der "Sommerstall" von unserem Zwergkaninchen "Felix". Das bedeutet, dass die Hummeln jedesmal wenn sie ihr Nest verlassen oder zurückkehren durch den Hasenstall fliegen.
Nun hat meine Schwester unheimlich Angst um unser Kaninchen und meine Mutter hat noch mehr Angst davor, dass die Hummeln aggressiv werden, wenn wir Menschen uns dem Hasenstall (und somit auch dem Hummelnest) nähern um den Hasen zu füttern o.ä.
Ich bin eigentlich der Meinung, dass die Hummeln dem Kaninchen ganz bestimmt nichts tun werden, aber die Bedenken meiner Mutter kann ich auch nicht so leicht wegwischen.
Deshalb stelle ich meinen Beitrag bei euch ins Forum und hoffe, dass vielleicht jemand von euch eine Idee hat ob diese Verknüpfung von
Hummel-Hase-Mensch funktionieren könnte oder eher nicht?!

Re: Steinhummeln im Hasenstall Michel M. 08.06.2004 22:48

Hallo Linda,

Du schreibst in der Überschrift: Steinhummeln im Hasenstall. Kommt Euer Kaninchen direkt an das Einflugloch heran?
Falls das so wäre, hätte Euer Langohr wirklich ein Problem.
Hummeln sind absolut harmlos und gutmütig, aber ihr Nest werden sie verteidigen, wenn da jemand die Nase ins Einflugloch steckt. Und dann wird auch schon mal geschubst und gestochen, letzteres ist für Kaninchen auch nicht ganz ungefährlich.

Also die entscheidende Frage: Wie weit ist das Einflugloch vom Kaninchen und den betreuenden Menschen entfernt?
Wenn es überhaupt zu Missverständnissen mit Hummeln kommt, dann direkt am Nest/Einflugloch. An anderen Stellen zeigen Hummeln gegenüber Menschen und anderen Tieren keinerlei Interesse, da wird nix passieren.
Gegen die Skepsis Deiner Mutter und Deiner Schwester hilft nur Information. Suche mal bei Google mit der Begriffskombination "Hummel" und "Aggression", da wirst Du sicher was passendes finden.

Grüße

Michel M.

Hallo liebe Hummelfreunde!
Ich muss zugeben ich habe mich bisher noch nie so richtig für Hummeln interessiert. Doch seit ich von meiner kleinen Schwester darauf aufmerksam gemacht wurde, dass wir ganz viele Hummeln im Garten haben und die alle unter unserem Gartenhäuschen verschwinden, habe ich mir die Sache genauer angeschaut. In der Tat sieht es so aus, als ob sich ein Hummelvolk unter unserem Gartenhaus breit gemacht hat. Auf Grund der Färbung (scwarz mit rot-orangenem Popo)schloss ich mit Hilfe meines Bestimmungsbuches, dass es sich um Steinhummeln handelt. Ich weiß, dass unter dem Schuppen regelmäßig Mäuse gelebt haben. Vielleicht haben sich die Hummeln diese unterirdischen Gänge ja zu Nutzen gemacht?! Für mich sind diese neuen Bewohner sehr interessant geworden, jedoch sind meine Mutter und meine kleine Schwester (11 J.)nicht sehr begeistert davon. Denn direkt vor dem Gartenhaus steht der "Sommerstall" von unserem Zwergkaninchen "Felix". Das bedeutet, dass die Hummeln jedesmal wenn sie ihr Nest verlassen oder zurückkehren durch den Hasenstall fliegen.
Nun hat meine Schwester unheimlich Angst um unser Kaninchen und meine Mutter hat noch mehr Angst davor, dass die Hummeln aggressiv werden, wenn wir Menschen uns dem Hasenstall (und somit auch dem Hummelnest) nähern um den Hasen zu füttern o.ä.
Ich bin eigentlich der Meinung, dass die Hummeln dem Kaninchen ganz bestimmt nichts tun werden, aber die Bedenken meiner Mutter kann ich auch nicht so leicht wegwischen.
Deshalb stelle ich meinen Beitrag bei euch ins Forum und hoffe, dass vielleicht jemand von euch eine Idee hat ob diese Verknüpfung von
Hummel-Hase-Mensch funktionieren könnte oder eher nicht?!
Re: Re: Steinhummeln im Hasenstall Unbekannt 14.06.2004 12:18

Erst einmal vielen Dank für die Antworten!
Also die Sache sieht so aus: Der Stall besteht aus 2 Einheiten. Einem geschlossenen Teil, der auf Stelzen ca. 20cm hoch steht und einem Freigehege, das durch eine Treppe mit dem ersten Teil verbunden ist. Dieser offene Teil ist mit Maschendraht begrenzt, durch den die Hummeln gerade so durchpassen.
Das Einflugsloch befindet sich direkt unter dem Schuppen und somit direkt vor dem Maschendraht des Geheges. Das heißt: Zwischen Maschendtraht und Schuppenwand befindet sich ein ca 2-3 cm breiter Spalt, durch den die meisten Hummeln schweben um zu ihrem Nest zu kommen. Manche quetschen sich aber auch direkt durch den Draht und fliegen dann durch den Stall.
Das Kaninchen kommt somit nicht direkt an das Einflugsloch - da müsste es schon anfangen zu buddeln. Trotzdem befindet sich das Nest halt in unmittelbarer Nähe!
Was meinst du wie würden sich die Hummeln verhalten, wenn wir den Maschendrahtzaun zum Schuppen hin von der Innenseite mit Sperrholz verkleiden, damit die Hummeln nur noch einen Weg benutzen können und dem Kaninchen nicht in die Quere kommen?? Würden die sich damit abfinden oder würde sie das verwirren?

Hallo Linda,

Du schreibst in der Überschrift: Steinhummeln im Hasenstall. Kommt Euer Kaninchen direkt an das Einflugloch heran?
Falls das so wäre, hätte Euer Langohr wirklich ein Problem.
Hummeln sind absolut harmlos und gutmütig, aber ihr Nest werden sie verteidigen, wenn da jemand die Nase ins Einflugloch steckt. Und dann wird auch schon mal geschubst und gestochen, letzteres ist für Kaninchen auch nicht ganz ungefährlich.

Also die entscheidende Frage: Wie weit ist das Einflugloch vom Kaninchen und den betreuenden Menschen entfernt?
Wenn es überhaupt zu Missverständnissen mit Hummeln kommt, dann direkt am Nest/Einflugloch. An anderen Stellen zeigen Hummeln gegenüber Menschen und anderen Tieren keinerlei Interesse, da wird nix passieren.
Gegen die Skepsis Deiner Mutter und Deiner Schwester hilft nur Information. Suche mal bei Google mit der Begriffskombination "Hummel" und "Aggression", da wirst Du sicher was passendes finden.

Grüße

Michel M.

>Hallo liebe Hummelfreunde!
> Ich muss zugeben ich habe mich bisher noch nie so richtig für Hummeln interessiert. Doch seit ich von meiner kleinen Schwester darauf aufmerksam gemacht wurde, dass wir ganz viele Hummeln im Garten haben und die alle unter unserem Gartenhäuschen verschwinden, habe ich mir die Sache genauer angeschaut. In der Tat sieht es so aus, als ob sich ein Hummelvolk unter unserem Gartenhaus breit gemacht hat. Auf Grund der Färbung (scwarz mit rot-orangenem Popo)schloss ich mit Hilfe meines Bestimmungsbuches, dass es sich um Steinhummeln handelt. Ich weiß, dass unter dem Schuppen regelmäßig Mäuse gelebt haben. Vielleicht haben sich die Hummeln diese unterirdischen Gänge ja zu Nutzen gemacht?! Für mich sind diese neuen Bewohner sehr interessant geworden, jedoch sind meine Mutter und meine kleine Schwester (11 J.)nicht sehr begeistert davon. Denn direkt vor dem Gartenhaus steht der "Sommerstall" von unserem Zwergkaninchen "Felix". Das bedeutet, dass die Hummeln jedesmal wenn sie ihr Nest verlassen oder zurückkehren durch den Hasenstall fliegen.
> Nun hat meine Schwester unheimlich Angst um unser Kaninchen und meine Mutter hat noch mehr Angst davor, dass die Hummeln aggressiv werden, wenn wir Menschen uns dem Hasenstall (und somit auch dem Hummelnest) nähern um den Hasen zu füttern o.ä.
> Ich bin eigentlich der Meinung, dass die Hummeln dem Kaninchen ganz bestimmt nichts tun werden, aber die Bedenken meiner Mutter kann ich auch nicht so leicht wegwischen.
> Deshalb stelle ich meinen Beitrag bei euch ins Forum und hoffe, dass vielleicht jemand von euch eine Idee hat ob diese Verknüpfung von
> Hummel-Hase-Mensch funktionieren könnte oder eher nicht?!
Re: Re: Re: Steinhummeln im Hasenstall Michel M. 14.06.2004 17:35

Hallo Linda,

die Verkleidung der Innenseite kann funktionieren.
Das Brett müsste aber breit genug sein, damit die Hummeln nicht doch noch seitlich einfliegen.
Wenn Du die Mühe auf Dich nimmst, solltest Du darauf achten, dass sich der Spalt zwischen Zaun und Schuppen nicht zusätzlich verkleinert (z.B. durch das Gewicht des Brettes).

Die Hummeln werden zunächst durch die Veränderung in der Nestumgebung schon etwas verwirrt sein, insbesondere die "Faulen", die z.Zt. direkt durch den Draht anfliegen.

Um Missvertändnisse zwischen dem Mümmel und den Hummeln zu vermeiden, wäre es daher vielleicht ratsam, das Kaninchen für 1-2 Tage nicht frei laufen zu lassen, bis der gezielte Hummelanflug wieder klappt.

Ich finde es KLASSE, dass Du Dir selbst so eine Lösung ausgedacht hast, es zeugt von Deinem Respekt gegenüber der Natur.

Viele Grüße

Michel M.

Erst einmal vielen Dank für die Antworten!
Also die Sache sieht so aus: Der Stall besteht aus 2 Einheiten. Einem geschlossenen Teil, der auf Stelzen ca. 20cm hoch steht und einem Freigehege, das durch eine Treppe mit dem ersten Teil verbunden ist. Dieser offene Teil ist mit Maschendraht begrenzt, durch den die Hummeln gerade so durchpassen.
Das Einflugsloch befindet sich direkt unter dem Schuppen und somit direkt vor dem Maschendraht des Geheges. Das heißt: Zwischen Maschendtraht und Schuppenwand befindet sich ein ca 2-3 cm breiter Spalt, durch den die meisten Hummeln schweben um zu ihrem Nest zu kommen. Manche quetschen sich aber auch direkt durch den Draht und fliegen dann durch den Stall.
Das Kaninchen kommt somit nicht direkt an das Einflugsloch - da müsste es schon anfangen zu buddeln. Trotzdem befindet sich das Nest halt in unmittelbarer Nähe!
Was meinst du wie würden sich die Hummeln verhalten, wenn wir den Maschendrahtzaun zum Schuppen hin von der Innenseite mit Sperrholz verkleiden, damit die Hummeln nur noch einen Weg benutzen können und dem Kaninchen nicht in die Quere kommen?? Würden die sich damit abfinden oder würde sie das verwirren?
Re: Re: Re: Steinhummeln im Hasenstall Stefan Lennertz 14.06.2004 21:38

Könnte funktionieren, schreib mal wie´s gelaufen ist.

Gruß,
Stefan

Erst einmal vielen Dank für die Antworten!
Also die Sache sieht so aus: Der Stall besteht aus 2 Einheiten. Einem geschlossenen Teil, der auf Stelzen ca. 20cm hoch steht und einem Freigehege, das durch eine Treppe mit dem ersten Teil verbunden ist. Dieser offene Teil ist mit Maschendraht begrenzt, durch den die Hummeln gerade so durchpassen.
Das Einflugsloch befindet sich direkt unter dem Schuppen und somit direkt vor dem Maschendraht des Geheges. Das heißt: Zwischen Maschendtraht und Schuppenwand befindet sich ein ca 2-3 cm breiter Spalt, durch den die meisten Hummeln schweben um zu ihrem Nest zu kommen. Manche quetschen sich aber auch direkt durch den Draht und fliegen dann durch den Stall.
Das Kaninchen kommt somit nicht direkt an das Einflugsloch - da müsste es schon anfangen zu buddeln. Trotzdem befindet sich das Nest halt in unmittelbarer Nähe!
Was meinst du wie würden sich die Hummeln verhalten, wenn wir den Maschendrahtzaun zum Schuppen hin von der Innenseite mit Sperrholz verkleiden, damit die Hummeln nur noch einen Weg benutzen können und dem Kaninchen nicht in die Quere kommen?? Würden die sich damit abfinden oder würde sie das verwirren?









> Hallo Linda,
>
> Du schreibst in der Überschrift: Steinhummeln im Hasenstall. Kommt Euer Kaninchen direkt an das Einflugloch heran?
> Falls das so wäre, hätte Euer Langohr wirklich ein Problem.
> Hummeln sind absolut harmlos und gutmütig, aber ihr Nest werden sie verteidigen, wenn da jemand die Nase ins Einflugloch steckt. Und dann wird auch schon mal geschubst und gestochen, letzteres ist für Kaninchen auch nicht ganz ungefährlich.
>
> Also die entscheidende Frage: Wie weit ist das Einflugloch vom Kaninchen und den betreuenden Menschen entfernt?
> Wenn es überhaupt zu Missverständnissen mit Hummeln kommt, dann direkt am Nest/Einflugloch. An anderen Stellen zeigen Hummeln gegenüber Menschen und anderen Tieren keinerlei Interesse, da wird nix passieren.
> Gegen die Skepsis Deiner Mutter und Deiner Schwester hilft nur Information. Suche mal bei Google mit der Begriffskombination "Hummel" und "Aggression", da wirst Du sicher was passendes finden.
>
> Grüße
>
> Michel M.
>
> >Hallo liebe Hummelfreunde!
> > Ich muss zugeben ich habe mich bisher noch nie so richtig für Hummeln interessiert. Doch seit ich von meiner kleinen Schwester darauf aufmerksam gemacht wurde, dass wir ganz viele Hummeln im Garten haben und die alle unter unserem Gartenhäuschen verschwinden, habe ich mir die Sache genauer angeschaut. In der Tat sieht es so aus, als ob sich ein Hummelvolk unter unserem Gartenhaus breit gemacht hat. Auf Grund der Färbung (scwarz mit rot-orangenem Popo)schloss ich mit Hilfe meines Bestimmungsbuches, dass es sich um Steinhummeln handelt. Ich weiß, dass unter dem Schuppen regelmäßig Mäuse gelebt haben. Vielleicht haben sich die Hummeln diese unterirdischen Gänge ja zu Nutzen gemacht?! Für mich sind diese neuen Bewohner sehr interessant geworden, jedoch sind meine Mutter und meine kleine Schwester (11 J.)nicht sehr begeistert davon. Denn direkt vor dem Gartenhaus steht der "Sommerstall" von unserem Zwergkaninchen "Felix". Das bedeutet, dass die Hummeln jedesmal wenn sie ihr Nest verlassen oder zurückkehren durch den Hasenstall fliegen.
> > Nun hat meine Schwester unheimlich Angst um unser Kaninchen und meine Mutter hat noch mehr Angst davor, dass die Hummeln aggressiv werden, wenn wir Menschen uns dem Hasenstall (und somit auch dem Hummelnest) nähern um den Hasen zu füttern o.ä.
> > Ich bin eigentlich der Meinung, dass die Hummeln dem Kaninchen ganz bestimmt nichts tun werden, aber die Bedenken meiner Mutter kann ich auch nicht so leicht wegwischen.
> > Deshalb stelle ich meinen Beitrag bei euch ins Forum und hoffe, dass vielleicht jemand von euch eine Idee hat ob diese Verknüpfung von
> > Hummel-Hase-Mensch funktionieren könnte oder eher nicht?!
Re: Steinhummeln im Hasenstall Stefan Lennertz 09.06.2004 00:06

Hallo Linda,

in der Regel sind Hummeln harmlos. Das kann man auch in den vielen Forumsbeiträgen und Links nachlesen. Sie haben einfach nur das Interesse ihr
Volk aufzubauen. Bei mir war es so das sie in einem Regal gebaut hatten, welches direkt neben dem Bett stand. Obwohl mein Kater und ich häufig
im Weg standen ist nicht das geringste passiert.

Sie haben, wie ich denke, eine Chance verdient. Sollte es dennoch irgendwie nicht gehen, wovon nicht auszugehen ist, solltet ihr das Nest nicht zerstören. Du solltest ruhig auch erwähnen das sie unter Naturschutz stehen, nicht zuletzt weil man sie oft frühzeitig ohne Grund zerstört, eben aus den Befürchtungen heraus die auch Deine Mutter erwähnt.

Eine Hotline gibt es übigens auch auf www.aktion-hummelschutz.de unter Schutz.

Gruß,
Stefan

Hallo liebe Hummelfreunde!
Ich muss zugeben ich habe mich bisher noch nie so richtig für Hummeln interessiert. Doch seit ich von meiner kleinen Schwester darauf aufmerksam gemacht wurde, dass wir ganz viele Hummeln im Garten haben und die alle unter unserem Gartenhäuschen verschwinden, habe ich mir die Sache genauer angeschaut. In der Tat sieht es so aus, als ob sich ein Hummelvolk unter unserem Gartenhaus breit gemacht hat. Auf Grund der Färbung (scwarz mit rot-orangenem Popo)schloss ich mit Hilfe meines Bestimmungsbuches, dass es sich um Steinhummeln handelt. Ich weiß, dass unter dem Schuppen regelmäßig Mäuse gelebt haben. Vielleicht haben sich die Hummeln diese unterirdischen Gänge ja zu Nutzen gemacht?! Für mich sind diese neuen Bewohner sehr interessant geworden, jedoch sind meine Mutter und meine kleine Schwester (11 J.)nicht sehr begeistert davon. Denn direkt vor dem Gartenhaus steht der "Sommerstall" von unserem Zwergkaninchen "Felix". Das bedeutet, dass die Hummeln jedesmal wenn sie ihr Nest verlassen oder zurückkehren durch den Hasenstall fliegen.
Nun hat meine Schwester unheimlich Angst um unser Kaninchen und meine Mutter hat noch mehr Angst davor, dass die Hummeln aggressiv werden, wenn wir Menschen uns dem Hasenstall (und somit auch dem Hummelnest) nähern um den Hasen zu füttern o.ä.
Ich bin eigentlich der Meinung, dass die Hummeln dem Kaninchen ganz bestimmt nichts tun werden, aber die Bedenken meiner Mutter kann ich auch nicht so leicht wegwischen.
Deshalb stelle ich meinen Beitrag bei euch ins Forum und hoffe, dass vielleicht jemand von euch eine Idee hat ob diese Verknüpfung von
Hummel-Hase-Mensch funktionieren könnte oder eher nicht?!
Re: Steinhummeln im Hasenstall Manfred 09.06.2004 08:56

Hallo Linda,

ich habe bei mir einen Hummelnistkasten mit Steinhummeln auf der Terrasse und lasse dort auch meine Meerschweinchen laufen. Es kommt nicht zu Konfliken, da die Meerschweinchen Angst vor den Hummeln haben; sie mögen den Summton nicht und halten entsprechend Abstand (ca. 1 Meter). Du solltest einmal genau beobachten, wie euer Zwergkaninchen auf die Hummeln reagiert. Wenn es versucht mit den Hummeln zu "spielen", muss evtl. der Einflugbereich vom Kaninchengehege abgetrennt werden. Dies kann z.B. durch einen kleinen Holzvorbau geschehen, so dass die Hummeln nach oben abfliegen müssen und nicht mehr direkt durch das Kaninchengehege können. Ohne zutun des Kaninchens werden die Hummeln dieses einfach ignorieren.

Viele Grüße
Manfred

Frage Tijana 09.06.2004 09:55

Hallo
Ich würde gerne wissen welche hummel in meinem garten lebt?
Sie ist sehr klein ca 1 daumennagel groß,dierekt hinter ihrem kopf und an ihrem hintern ist sie gelborange der rest ist schwarz. Sie sind den ganzen tag über da und von den Bienen und Bremsen lässt sie sich nicht von ihrer arbeit abbringen. fals es weiter hilft ich komme aus Hessen.
Danke im voraus...

Re: Frage Stefan Lennertz 09.06.2004 12:32

Könnte eine Steinhummel sein.

Gruß,
Stefan

Hallo
Ich würde gerne wissen welche hummel in meinem garten lebt?
Sie ist sehr klein ca 1 daumennagel groß,dierekt hinter ihrem kopf und an ihrem hintern ist sie gelborange der rest ist schwarz. Sie sind den ganzen tag über da und von den Bienen und Bremsen lässt sie sich nicht von ihrer arbeit abbringen. fals es weiter hilft ich komme aus Hessen.
Danke im voraus...
Re: Frage Wilhelm 10.06.2004 12:00
Hallo Tijana

ich tippe auf eine Wiesenhummel die hinter dem Kopf einen gelben Streifen und einen orongenen "Hintern" hat bei der Steinhummel erscheinen nur die Drohnen mit einer gelben querbinde hinter dem Kopf und einem orongenen "Hintern" die aber erst Ende Juni Anfang-Mitte Juli erscheinen werden. Auf dieser Hompage unter Arten ist nur ein Wiesenhummeldrohn abgebildet.
Gruß Hummelwilli

Unbekanntes Insekt Hermann Reindl 09.06.2004 19:09

Hallo

kann mir jemand sagen, was das für ein Insekt ist?

Bild auf:
http://www.hermann-reindl.de/unbekins.htm

Vielen Dank

Hermann

Re: Unbekanntes Insekt Wilhelm 10.06.2004 11:38
Hallo Hermann

den dunklen Flügel nach handelt es sich sicher um eine Kuckuckshummel ich denke es ist eine Waldkuckuckshummel die bei der Wiesenhummel als Sozialparasit auftretet.
Gruß Hummelwilli

Re: Re: Unbekanntes Insekt Hermann Reindl 10.06.2004 19:34

Hallo Wilhelm,

vielen Dank nochmals für deine Antwort. Was mich irritiert, ist der, bis auf einen bescheidenen "Haarkranz" zwischen Kopf und Thorax, "haarlose" Körper.
Ich habe inzwischen nach Bildern von Kuckuckshummeln gesucht. Diese weisen aber meist auch Behaarungen an anderen Koperregionen auf, so auch die Waldkuckuckshummel, von der ich auch, zum Vergleich, ein Bildchen auf meine Seite gestellt habe.

Grüße Hermann

Meuchelmord Manfred 10.06.2004 07:45

Hallo,

meine Erdhummeln haben ihre Königin getötet und aus dem Nest geworfen.
Bin gespannt, wann jetzt die ersten Drohnen und Jungköniginnen erscheinen!
Vom Schlupf der ersten Arbeiterinnen bis zum Tod der Königin hat es genau 8 Wochen und einen Tag gedauert. Die größte Volksstärke dürfte mit ca. 300-400 Tieren dann jetzt auch erreicht sein.

Gruß
Manfred

Re: Meuchelmord Alex 10.06.2004 21:44

Hallo Manfred,

bist Du sicher, daß es "Deine" Königin ist und nicht evtl. ein Eindringling?

Bei meinen Erdhummeln konnte ich heute zum erstenmal eine Jungkönigin sehen. Das war vielleicht ein dicker Brummer!! (siehe auch mein Hummeltagebuch (externer Link, nicht mehr verfügbar)).

Viel Glück noch,

Alex

Re: Re: Meuchelmord Manfred 11.06.2004 08:15

Hallo Alex,

die tote Königin hat auf alle Fälle bereits ein Nest gehabt. Sie war am Torax und Abdomen fast völlig kahl und der Hinterleib aufgedunsen. Vom Zeitpunkt her könnte es auch passen, da die ersten Arbeiterinnen am 13. April geschlüpft sind und das Volk seit ca. 14 Tagen nicht mehr wächst.
Nach außen hin sind allerdings noch keine Veränderungen sichtbar.

Gruß
Manfred

Hummelnest im Boden entdeckt thomas 10.06.2004 15:53

Gerade habe ich unter einer Silbertanne in unserem Vorgarten ein Hummelnest im Boden entdeckt. Habe ein wenig zugesehen und fand es sehr interessant. Kann ich den Eingang irgendwie schützen oder soll ich einfach alles so lassen wie es ist ? Wir haben ca. 5 - 10 cm Rindenmulch auf den beeten liegen, den haben sie um den Eingang etwas entfernt.

Gruß Thomas

Re: Hummelnest im Boden entdeckt Angelika, Berg.Land 10.06.2004 19:34

Ich würde zum Schutz vor Marder u. Co. über den Eingang engen Maschendraht befestigen. Grüße, Angelika

Re: Re: Hummelnest im Boden entdeckt Thomas 10.06.2004 21:58

Danke. Marder haben wir noch keine soweit ich weiß, aber Mäuse, Katzen etc. Ich dachte auch an einen Holzring und darüber einen Maschendrahtturm mit Öffnungen groß genug für die pelzigen Flieger. Außerdem schützt es bei starkem Regen gegen den Rindenmulch, damit der nicht in die Öffnung fällt.

Thomas

selten eine Pflanze gesehen, die so von Hummeln belagert war Dieter Kosmeier 10.06.2004 20:10

Hallo Hummelfreunde,

selten eine Pflanze gesehen, die so von Hummeln belagert war:
die Felsen-Moltkie (Moltkia petraea). Und das heute im botanischen Garten in Münster, wo genügend konkurrierende attraktive blühende Pflanzen vorhanden waren. Konnte bereits ein Exemplar käuflich erwerben, soll sogar sehr winterhart sein. Gehört in den Steingarten. Weitere Infos (Auch Bestellmöglichkeiten) über Google.
Weitere Infos direkt hier:
Kleine halbstrauchige Pflanze, je nach Standort 25 - 40 cm hoch. Blüten blau bis violettblau. Dauerblüher von Mai bis August. Verbreitung: Balkan (Kroatien, Bosnien bis Mittel-Griechenland). Die Gattung ist benannt nach dem dänischen Grafen Joachim Godske Moltke, dem Begründer des naturhistorischen Museums in Kopenhagen.

Bild hier:
http://www.botanischergarten.ch/jpegs/311_alpinum%20Moltkia%20Peltraea.jpg
🖼 Bild nicht mehr verfügbar

Gruß
Dieter Kosmeier, www.hornissenschutz.de

Ladezeit des Forums Alex 10.06.2004 21:41

Hallo Leute,

die Ladezeit des Forums war aufgrund der zahlreichen Beiträge stark gestiegen, daher habe ich das Forum etwas "umgebaut".

Die Beiträge werden nun in Seiten aufgeteilt und pro Seite Beiträge eines Zeitraums von 60 Tagen angezeigt. Am Ende jeder Seite kann mit "weiter" und "zurück" zwischen den Seiten gewechselt werden.

Ich denke, damit sollte die Nutzung des Forums wieder etwas besser möglich sein.

Viel Spaß noch mit den Hummeln,

Alex

Hummelnest unter dem Dach? Patricia 10.06.2004 22:33

Hallo,
wir sind vor einem Monat in ein ca. 15 Jahre altes Einfamilienhaus eingezogen. Seit ca. 1 Woche (seit den warmen Außentemperaturen) hören wir ein ständiges, tiefes,
an- und abschwellendes Brummen im niederfrequenten Bereich, das leider nicht genau zu lokalisieren ist.
Nachdem wir schon alle Sicherungen und die Heizung abgeschaltet haben und damit das 24-Std. andauernde Brummen nicht stoppen konnten, ist uns die Idee mit dem Hummelnest gekommen. Wir beobachten täglich in unserem Garten wie zahlreiche Hummeln auf den Blumen sitzen, um Nektar zu sammeln. Meine Frage an die Hummelexperten ist nun, ob dieses Brummen mit Hummeln überhaupt zusammenhängen kann. Vielleicht ist unsere Idee ja völlig abartig. Leider läßt sich das Brummen wie gesagt nicht genau lokalisieren, es scheint aber eindeutig Richtung Osten stärker zu sein.
Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
Danke.
Patricia

Re: Hummelnest unter dem Dach? Alex 11.06.2004 08:16

Hallo Patricia,

so abwegig ist Euer Gedanke mit den Hummeln nicht! Ich hatte einmal einen Pappkarton Nistkasten auf dem Balkon plaziert - direkt vor meinem Schlafzimmerfenster...

Das war der Sommer, an dem ich nicht besonders gut schlief weil mich das Gebrumme der Hummeln doch immer wieder mal aufweckte...

Es könnten zwar auch andere Insekten sein (Hornissen, Wespen usw.), doch auch Hummeln fächern dem Nest durch Flügelschlagen Luft zu, weil sie sonst einen Hitzestau bekämen. Ein Wespennest, das wir vor Jahren mal im Rolladen-Kasten hatten, begleitete uns einen Sommer lang mit seinem Gebrumme. Da das Nest am Fenster im Wohnzimmer war mußten wir zum Teil sogar den Fernseher lauter stellen, weil das Gebrummsel so laut war.

Ich hoffe für Euch, daß das Geräusch nicht zu störend ist! Aber lange wird es ohnehin nicht mehr dauern, dann wird es weniger werden, wenn das Volk abstirbt. Es wäre gut zu wissen, welche Hummelart es ist, dann könnte man mehr sagen.

Viel Glück mit Euren Untermietern,

Alex

Hummelnest ? Christoph 11.06.2004 11:44

Hallo,

seit gestern ist mein Balkon und die Hauswand (Altbauwohnung) plötzlich mit Hummeln bevölkert. Vorher ist mir hier noch nie eine Hummel aufgefallen.
Es scheinen "Dunkle Erdhummeln" zu sein, allerdings bin ich völliger Hummel-Laie und interessiere mich erst seit kurzem für diese Tiere - notgedrungen... ;-)

Ich wundere mich nur, dass die Hummeln so schnell aufgetaucht sind - zur Zeit zähle ich so zehn, fünfzehn Tiere, und zuvor habe ich hier nie eine gesehen.

Leider kann ich nicht erkennen, ob die Hummeln auf ein Nest zufliegen oder nicht. Könnte es sein, dass die Hummel-Ansammlung hier Zufall ist und es gar kein Nest gibt? Und kann es vom Wetter abhängen, wie oft die Hummeln draußen herumfliegen?

Für Antworten wäre ich sehr dankbar!

Viele Grüße,
Christoph

Re: Hummelnest ? susanne 12.06.2004 14:40
Hallo Christoph, Du hast wahrscheinlich vorher nur nicht gemerkt, dass das Nest da ist, weil Hummeln so unproblematische Zeitgenossen sind. Jetzt dürfte ihr Nest auf dem Höhepunkt oder kurz davor sein und vielleicht sind das auch schon die ersten Geschlechtstiere.

lass die Tierchen einfach weiter machen. Sie sind nicht agressiv, außer man prokelt in ihrem Nest rum und gehen auch nicht an den Kaffeetisch.
Lies Dich mal durch Forum, Deine Fragen kommen noch von anderen Betroffenen oder geh in aktion-hummelschutz.de
Grüße Susanne

Holzbiene Holzhaus Ursula Merz 11.06.2004 17:17

Guten Tag
wir haben ein Holzhaus und einige Balken sind total zerfressen: lange Gänge mit Kammern mit Honig und Maden drin wurden gefunden. Der Beschreibung nach muss es sich bei diesen schwarzen Insekten um Holzbienen handeln.
Weiss man, welche Pflanzen diese Tiere bevorzugen und wie man ein Holzhaus schützen kann?

Mit bestem Dank Ursula Merz

Re: Holzbiene Holzhaus Stefan Lennertz 13.06.2004 22:27

Hallo,

Futtern werden die wohl dasselbe wie Hummeln auch.
Du kannst ja mal beobachten was die so bei euch anfliegen, daraus kann man ungefähr ableiten welche Pflanzen sie sonst noch bevorzugen würden.

Vor was genau möchtest Du das Haus schützen?

Gruß,
Stefan

Guten Tag
wir haben ein Holzhaus und einige Balken sind total zerfressen: lange Gänge mit Kammern mit Honig und Maden drin wurden gefunden. Der Beschreibung nach muss es sich bei diesen schwarzen Insekten um Holzbienen handeln.
Weiss man, welche Pflanzen diese Tiere bevorzugen und wie man ein Holzhaus schützen kann?

Mit bestem Dank Ursula Merz
Re: Holzbiene Holzhaus Barbara Thomas 14.06.2004 12:18

Hallo, Ursula,
ich sammle Daten über Vorkommen der Blauen Holzbiene nördlich von Rheinland-Pfalz + täte mich freuen, wenn Du mir schreibst, wo (ort/Kreis)das Holzhaus steht!
beste Grüße
B.

Re: Holzbiene Holzhaus Anni 15.06.2004 11:05
Guten Tag
wir haben ein Holzhaus und einige Balken sind total zerfressen: lange Gänge mit Kammern mit Honig und Maden drin wurden gefunden. Der Beschreibung nach muss es sich bei diesen schwarzen Insekten um Holzbienen handeln.
Weiss man, welche Pflanzen diese Tiere bevorzugen und wie man ein Holzhaus schützen kann?

Mit bestem Dank Ursula Merz

Hab mich über Holzbienen schon mal kundig gemacht, da auch bei uns einige herumfliegen.
Haben einen recht aggressiven Flug, sind aber nicht gefährlich. Ich würd sie einfach in Ruhe lassen, denn die Holzbienen sind zum Teil vom Aussterben bedroht. Stehen soviel ich weiß auch unter Naturschutz. Und zur Nahrung, muß ich sagen, wir haben viele unterschiedliche Blühpflanzen im Garten, die sind alle heißbegehrt, sowohl von den Hummeln wie auch von den Holzbienen.

Grüßle Anni

Können Hummeln nun stechen, oder nicht? Steffen 11.06.2004 17:22

Hallo!

Als Hummel-Laie habe ich mal eine Frage

Können Hummeln nun stechen, oder nicht?

mfg, Steffen

Re: Können Hummeln nun stechen, oder nicht? Thomas 11.06.2004 18:00
Hallo!

Als Hummel-Laie habe ich mal eine Frage

Können Hummeln nun stechen, oder nicht?


mfg, Steffen

Hi,
also sagen wir mal so: ich habe gestern erst wieder am eigenen Leib erfahren dass Hummeln stechen können. Kommt aber nur dadurch dass ich den Hummelkasten geöffnet habe, was die "Wächterhummel" nicht so witzig fand.

Gruss Thomas

Re: Re: Können Hummeln nun stechen, oder nicht? Steffen 11.06.2004 18:35
> Hallo!
>
> Als Hummel-Laie habe ich mal eine Frage
>
> Können Hummeln nun stechen, oder nicht?
>
>
> mfg, Steffen
>

Hi,
also sagen wir mal so: ich habe gestern erst wieder am eigenen Leib erfahren dass Hummeln stechen können. Kommt aber nur dadurch dass ich den Hummelkasten geöffnet habe, was die "Wächterhummel" nicht so witzig fand.

Gruss Thomas

Hallo Thomas!

Danke erst mal für Deine Antwort.
Ich war ja immer der Meinung das Hummeln nur beißen! Wenn sie also nun doch stechen, sterben sie dann auch wie meißt Bienen nach dem Stich?

mfg, Steffen

Re: Re: Re: Können Hummeln nun stechen, oder nicht? Dieter Kosmeier 12.06.2004 12:13

Hallo,

nein, die Hummeln sterben nach dem Sich - im Gegensatz zu Honigbienen - nicht, da sie den Stachel wieder herausziehen können. Besonderheit beim Hummelstich: Sie benötigen ein Widerlager, müssen also quasi mit dem "Rücken zur Wand" liegen, da Ihre Muskulatur zu schwach ist, um aktiv zu stechen (Passiert also gerne beim drauftreten barfuß oder beim draufsetzen, also bei Quetschungen etc.
Also beim "freien Anfliegen" nicht, im Gegesatz zu Wespen und Bienen.

Gruß
Dieter Kosmeier

Re: Re: Re: Re: Können Hummeln nun stechen, oder nicht? Thomas 12.06.2004 12:25
Hallo,

nein, die Hummeln sterben nach dem Sich - im Gegensatz zu Honigbienen - nicht, da sie den Stachel wieder herausziehen können. Besonderheit beim Hummelstich: Sie benötigen ein Widerlager, müssen also quasi mit dem "Rücken zur Wand" liegen, da Ihre Muskulatur zu schwach ist, um aktiv zu stechen (Passiert also gerne beim drauftreten barfuß oder beim draufsetzen, also bei Quetschungen etc.
Also beim "freien Anfliegen" nicht, im Gegesatz zu Wespen und Bienen.

Gruß
Dieter Kosmeier

Hallo Dieter,
als ich das letzte von der "Wächterhummel" gestochen wurde, flog sie direkt auf meinen Arm und hat mich ohne "Widerlager" gestochen und ich bin mir sicher das es kein Biss war.(der Arm war sogar geschwollen).Letztes Jahr wurde ich von einer Hummel in die Schläfe gestochen, auch nach direktem Anflug und ohne Widerlager. Man muss aber dazu sagen , dass ich jedesmal selber Schuld war und die Hummeln sich bedroht gefühlt haben.
Gruss Thomas

Re: Re: Re: Re: Können Hummeln nun stechen, oder nicht? Horst 13.06.2004 10:22

Hallo Dieter,
das mit dem Widerlager beim Hummelstechen ist so verbreitet, dass es aber nicht richtiger wird. Ich habe zur Zeit mehrere große Hummelvölker mit Jungköniginnen (hauptsächlich Erdhummeln. Ich würde jedoch niemand raten, ein Hummelnest (auch bei Baumhummeln) bei mir zu öffnen. Sofort kommen Hummelwächter herausgeflogen und suchen den Störenfried. Ich wurde bereits in den letzten Jahren häufig von Hummeln beim Öffnen der Nester gestochen, ohne dass ein Widerlager in der Nähe war. Die Hummelwächter fliegen direkt an und stechen sofort. Manchmal mußte ich die stechende Hummel entfernen, da sie sich festgestochen hatte.

gruß
Horst

Re: Re: Re: Re: Re: Können Hummeln nun stechen, oder nicht? Dieter Kosmeier 13.06.2004 20:58

Hallo Horst,

oh, Danke, wieder etwas dazu gelernt!!!
Ich hatte diese Info aus verschiedenen seriösen Quellen, und da ich bisher nur dur "drauftreten" gestochen wurde, hatte ich es ungesehen geglaubt und so weitergegeben!
Sorry für die Fehlinformation!!!

Gruß
Dieter

Re: Re: Re: Re: Re: Können Hummeln nun stechen, oder nicht? Dieter Kosmeier 13.06.2004 23:56
Hallo Horst,

hier habe ich es gefunden:
http://www.aktion-hummelschutz.de/fakten/hcerst2g.html

Diese Infos sind dann anscheinend falsch!?
Gruß
Dieter

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Können Hummeln nun stechen, oder nicht? Thomas 14.06.2004 15:47

Hallo Dieter,
soweit ich mich erinnern kann, hat sich die Hummel an meinem Arm festgekrallt und den Hinterleib durchgedrückt um zu stechen.

Re: Können Hummeln nun stechen, oder nicht? Alex 11.06.2004 21:28

Hallo Steffen,

mehr dazu findest du hier (externer Link, nicht mehr verfügbar).

Alex

Erste Königinnen Manfred 11.06.2004 18:40

Hallo,

bei der Kontrolle der Erdhummeln saßen 5 Jungköniginnen auf der Polsterwolle, Drohnen konnte ich keine entdecken. ich finde Geschlechtstiere Mitte Juni für Erdhummeln extrem früh. Bisher habe ich sonst nur Jungköniginnen und Drohnen der Baumhummeln gesehen. Selbst die sonst recht frühen Gartenhummeln sind noch nicht so weit.

Gruß
Manfred

Re: Erste Königinnen susanne 12.06.2004 14:35
Hallo Manfred, bei mir fliegen auch schon Erdhummelköniginnen rum. Sie kommen nicht aus meinem Nest sind aber beeindruckend häufig an den Stauden vertreten.

Gruß Susanne

Re: Erste Königinnen Johan Wiedl 12.06.2004 15:54

Hallo Manfred,

bei mir hier in Emmerich am Niederrhein fliegen seit Ende Mai bei drei Erdhummelvölker bereits Jungköniginnen. Einige davon beteiligen sich in den letzten Tagen bei der Nahrungsbeschaffnung. Sie kommen mit großen Pollenhöschen zurück.

Grüsse
Hans Wiedl
Emmerich am Rhein