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Wachs

Wachs (-produktion): Obwohl bei Hummeln an allen Hinterleibsringen (außer dem letzten) auf Rücken- und Bauchseite Wachsdrüsen münden, ist Wachs im Hummelvolk stets Mangelware. Wachs ist ein Stoffwechselprodukt, das auf dem Rohstoff Nektar basiert.

  • Wachs ist ein stark wärmehaltendes Material: Eine Wachsabdeckung hält Eier und Larven in den Wiegen bei Brutunterbrechung warm. Der Chitinpanzer der Hummeln ist mit einem Wachsfilm überzogen: ein hervorragender Schutz gegen Austrocknung (Wasserverlust) des Körpers.
  • Beid der wärmeisolierenden und feuchtigkeitshaltenden Nestkuppel ist Wachs Hauptbestandteil. Löcher darin werden innerhalb weniger Minuten repariert. Gebrauchtes Wachs (von Larvenwiegen) wird wiederverwendet.
  • Nektar wird in Wachs umgewandelt: Ein Teil des Zuckers wird im Stoffwechsel der weiblichen Hummel in Wachs umgewandelt, dabei werden ca. 90% der Nektarenergie in Wärmeenergie umgewandelt.
  • Ausgeschwitztes Wachs wird, mit Pollen verknetet, von den Hummeln als Baumaterial für Waben, Wachstaschen und Nestkuppel eingesetzt. Wachs wird von weiblichen Hummeln in Form von Wachsplättchen ausgeschwitzt. Die Wachsdrüsen stehen zwischen den Segmentplatten der Ober- und Unterseite des Hinterleibs. Honigbienen besitzen lediglich auf der Abdomenunterseite Wachsdrüsen.

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Stefan

Über Stefan

Töging am Inn (Südostbayern), 398m