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Füttern

Füttern: Jungtiere (Larven und Maden) fressen zuerst vom Bienenbrot, auf dem die ersten Eier liegen. Bienenbrot ist eine marzipanweiche “Knete” aus Pollen, der mit Nektar versetzt ist. Schließlich füttern Mutter (Königin) und jüngere Schwestern (Ammen, die Pflegedienst im Nest tun, also Arbeiterinnen). Es gibt zwei Wege zu füttern:

  1. Pocketstorer: Es wird von außen ein Futterfenster in die Wachshülle (Larvenwiege) geöffnet. Die Amme “spuckt” eine Nektar-Pollen-Mischung (eine süße “Suppe”) hinein. so füttern viele kurzrüsselige Hummeln, die ihren Pollen in besonderen Pollenbehältern nebenan einlagern (z.B. Erd-, Hain-, Wiesen-, Stein-, Baumhummel). Pollenstampfer oder Pollenstorer nennen Hummelfachleute solche Arten, die Blütenstaub in Pollentöpfen oder umgebauten Puppenzellen einlagern bzw. storen.
  2. Pocketmaker: Die Amme füttert bloß den Nektar durch ein Futterfenster. Den Pollen fressen die Larven ohne Ammenhilfe aus einer Pollentasche (dem Pocket), die seitlich und unter der Larvenwiege angebaut ist. Sie sieht ein bisschen aus wie der Hohlraum eines holländischen Holzschuhs und funktioniert vergleichsweise wie eine halb aufgezogene Schublade für Blütenstaub. Sie wird “von draußen” ständig nachgefüllt. So füttern viele langrüsselige Arten (z.B. Ackerhummel, Gartenhummel) ihre Brut. Taschenfütterer oder Pocketmaker nennen Hummelfachleute solche Arten.

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Stefan

Über Stefan

Töging am Inn (Südostbayern), 398m

46 Replies to “Füttern”

  1. Hallo unter Füttern hast du geschrieben das man Fruchtzuckermit Rohrzucker mischen soll(wiso?) in der Beschreibung vom Schwegler Hummelkasten steht das man normalen Zucker nehmen soll? ist es besser wenn man den Zucker misschen tut? Vorteile?, nimmt die Jungkönigin ihn an? bei mir ignoieren die Hummeln die Zuckerlösung

    nach langem anstrengendem Kampf hat eine Erdhummel einem Hummelkasten zugesagt(Orientierungsflug) , nach 3St. kommt se noch net,hat die sich anders überlegt?

    P.s sehr schöne informatieve Seite haste da!!!!!

  2. Hallo!

    Die Firma Schwelger baut seit Jahren den Hummelkasten gleich. Immer noch ohne Klappe, obwohl das längst Standard sein sollte. Auf der Seite von Jürgen Börner (www.hummelfreund.com) wird beschrieben wie man einen Schwelger-Kasten umbaut, damit er zeitgemäß ist.

    Genau so alt und nicht weiter entwickelt sind anscheinend die Ratschläge der Beipackzettel zu dem Hummelhaus. Die von mir angegebene Zuckerlösung für Hummeln deckt sich mit den Erfahrungen der Menschen, die sich seit Jahrzehnten mit Hummeln intensiv beschäftigen. Die kannst Du also genau so übernehmen, da bin ich mir sicher.

    Dass eine Hummel die Zuckerlösung nicht gleich annimmt ist auch normal. Manchmal dauert das leider wochenlang. Aber irgendwann nimmt sie die Lösung an. ;-)

    Wenn Du zu fütterst, dann kontrolliere mehrmals täglich auf Ameisen oder gar Wespen oder ähnliches. Lieber nicht im/am Haus zu füttern, wenn Du das nicht kontrollieren kannst.

    Haben z. B. Ameisen 1x das Hummelnest gefunden, wird es schwer für die Hummel.

    Weil auch ich meist den ganzen Tag in der Arbeit bin, habe ich mich für diese Zeit für ein externes Futterhaus entschieden. Das funktioniert ganz gut. Den Link dazu findest Du oben.

    Ach ja Deine Erdhummel. Sie kommt – oder nicht. Das entscheidet nur sie selber.

  3. Hallo wiso ist normaler Zucker mit Fruchtzucker besser? annahmefreundlicher?

  4. Hallo Stefan!
    Wirklich eine wunderschöne und informative Seite. Ich komme von der schwäbischen Alb, hier ist alles etwas später dran… ich leider auch mit dem Bau meines Hummelnistkastens. Aber durch den Kälteeinbruch denke ich, das mein Kasten noch Chancen auf Besiedelung hat. Bis wann ungefähr kann man sagen, dass die Hummeln die Nestsuche abgeschlossen haben?
    Sobald mein Kapok da ist und das Haus etwas gelüftet hat (frisch gestrichen, natürlich mit verträglicher Farbe), werde ich es im Garten platzieren.
    Noch eine kleine Frage als ‘Hummelneuling’: Erspart mir die Styroporisolierplatte auf dem Dach evtl. einen Klimaaufsatz? Braucht man diesen unbedingt? Oder nur, wenn das Volk seehr groß wird? Wann erkenne ich, ob ich einen Klimaaufsatz brauche? Sonst würde ich den nämlich noch bauen, bevor ich das Haus aufstelle (zwecks Passgenauigkeit und man möchte die Tierchen ja auch nicht stören).

    Viele ‘pelzige’ Grüße von der schwäbischen Alb

    Claudia

  5. Hallo Claudia!

    Also hier in Südostbayern hat die Hummelsaison erst begonnen. Ich “schätze”, die nächsten 14 Tage bis 3 Wochen habe ich noch Zeit zum ansiedeln. Vielleicht trifft das auf Eure Gegend auch zu. Trotzdem würde ich mich beeilen an Deiner Stelle. Du kannst ja statt Kapok Moos nehmen (aus der Wiese, diese feinen Mossfäden gezupft sind ideal).

    Die Styrodurplatte schützt vor Sonnenstrahlen von oben an sehr warmen Tagen im Frühling (meine Häuser stehen unter Haselnusssträuchern, die haben um diese Zeit noch kein geschlossenes Blattdach).

    Der Klimaaufsatz kann eingesetzt werden, wenn Du ein sehr großes Volk hast im Hochsommer und Temperaturen um die 40 Grad herrschen. Das erkennst Du sehr schnell, wenn der halbe Hummelstaat am Eingang den Ventilator macht.

    Stelle das Haus an einen Ort an dem den ganzen Tag Schatten ist, dann kannst Du Dir wahrscheinlich beides ersparen. Mit dem richtigen Aufstellungsort erspart man sich viel Ärger.

    Grüße Stefan

  6. Hallo Stefan!

    Vielen Dank für die Infos! Haus ist fertig und Kapok ist da! Morgen kommt das Ding in den Garten ;-) Hab schon einen Schattenplatz dafür. Höchstens Abendsonne… Bin mal gespannt, vor dem Wintereinbruch (also letztes Wochenende) hab ich zwei Koniginnen auf der Suche gesehen, waren Riesenteile, kann aber nicht mehr genau sagen, was für eine Sorte das war (zuwenig Erfahrung). Mal sehen, in meinem Stein- und Kiesgarten wächst einiges, was Hummeln mögen… und Im Gemüsegarten wird auch was blühen, was sie mögen.

    Lg Claudia

  7. Hallo Claudia!

    Bitte behalte das mit der Abendsonne im Auge. Im Hochsommer wird es nämlich gefährlich: Ab 40 Grad schmilzt Wachs, wenn die Abendsonne ansteht sind solche Temperaturen im Haus dann durchaus möglich. Das stresst die Hummeln sehr, denn sie müssen dann alle Energie aufwenden um ihr Nest zu kühlen.

    Ansonsten viel Glück und Freude mit den Hummeln in Deinem Garten!

  8. Hallo Stefan,

    nachdem ich total begeistert seit einem Jahr deine Homepage verfolge wollt eich mal fragen ob man dich auch besuchen kann und das ganze in Live erleben darf?
    Ich selber habe dieses Jahr 5 Hummelhäuser getöpfert mit allem drum und drann und wollte gerne noch den letzten Schliff mir abschauen :)
    Würde mcih freuen von dir zu lesen, den ich bin im Münchner Norden und somit nicht wirklich weit weg.

    PS: Ich würde gerne auf 10 Hummelhäuser aufstocken, denn damit bin ich mir sicher, das auch einige angenommen werden.

    Grüße Robert

  9. Hallo Robert!

    Na, sooo besonders ist das mit meinen Hummeln auch wieder nicht. Klar geht das, schreib mir mal eine Mail an sthe [ät] arcor [punkt] de

    Grüße Stefan

  10. Hallo Stafan,
    kein Kommentar aber eine dringende Frage!!!!!
    wollte heute meine leeren Hummelkästen aus dem Hummelstand in den Keller bringen. Beim öffnen eines Kastens mußte ich “leider ” feststellen, daß eine Hummelkönigin sich den Kasten als “Überwinterungsquartier” ausgesucht hatte. durch das wegtragen ist sie wohl aufgewacht und krabbelte ganz langsam im Kasten umher. Ich habe den Kasten dann wieder an den alten Platz gestellt. Wenn ich nichts mache, wird sie wohl bei Kälte erfrieren. Hast Du eine Idee was ich machen könnte um sie heil über den Winter zu bekommen?
    Gruß
    Pitt

  11. Hallo Pitt!

    In den Kasten etwas Laub geben und ihn z. B. in eine Gartenhütte bringen damit das ganze vom großen Frost etwas geschützt ist und trocken steht. So würde ich das machen.

    Viel Glück!

    Stefan

  12. Hallo Stefan,
    danke für die Info.
    Habe ihn gestern noch in Styropor eingepackt, mit luftloch und frei zugänglicher Wachsmottenklappe. morgen kommt er dann noch in den Schuppen. Vielleicht übersteht sie es ja bis ins Frühjahr.
    Viele Grüße
    Pitt

  13. Hallo, da ich nichts weiter gefunden habe, setzte ich meine Frage mal hier unter und hoffe es stört nicht! Wir haben gestern bei Bauarbeiten im Garten unter einem Holzboden einen kleinen Hummelstaat freigelegt. Ca. 20 Tiere die wir auch alles mitbekommen haben.Königin und Jungtiere inklusive! Aus Zeit mangel und weil die Tiere natürlich schnellstmöglich von der Baustelle weg mussten haben wir sie mit Ihrem Nest und dem darum drapierten Stroh in einen kleinen geschlossenen Karton plaziert. Alles am warmen Nachmittag, keine Sonne auf das Nestchen und waagerecht und von Hand verladen. Alles mitgenommen, die Zwei letzten haben wir noch am Abend eingefangen. Die Tiere haben einen Zugang auf dem Dach, wie halt vorher im Boden und einen von Vorne! So weit so gut. Es scheint Ihnen auch gut zu gehen, denn sie fliegen fleissig. Umzug scheinbar gut überstanden. Jetzt haben wir sie unter dem Kellervordach an der Hauswand plaziert mit Ihrem Karton, auf einem Absatz in ca, 150 Höhe. Da könne sie erstmal bleiben….ABER; wie lange lebt denn bitte so ein Völkchen und können die den Winter in Ihrem Karton bleiben? Oder sollten wir die Tiere besser wieder umsiedeln? Unser Garten gibt Momentan noch kein sicheres Plätzchen her, da wir noch am Umbauen sind! LG

  14. Herzlichen Glückwunsch zur Umsiedlung.

    Bitte achte darauf, dass der Standort (bitte jetzt nicht mehr verschieben) trocken und schattig ist. Immer.

    Ansonsten ist der ganze Spuk spätestens im Herbst vorbei.

    Wie sehen die Hummeln denn aus? Je nach Art sind die schon im Sommer oder erst im späten Herbst “fertig”.

    Also spätestens im Dezember kannst Du den Karton entsorgen. ;-)

    Grüße Stefan

  15. Danke für die schnelle Antwort! Die Königin sah so aus, wie die im Film mit einem dicken, weißen, plüschigem Popo! Ich glaube, dass es Erdhummeln sein könnten! Trocken und schattig stehen sie und bleiben da. Danke und LG

  16. Hallo, mal wieder;-) Leider aus einem unerfreulichem Anlass. Meinen kleinen Kartonhummeln bleibt leider nix ersparrt. Die Umsiedlung hat ja super geklappt und sie sind fleissig geflogen. Jetzt war ich auch eine Weile nicht mehr nachsehen, wie es Ihnen geht, man sieht sie ja hin und hner fliegen! Jetzt musste ich aber feststellen dass das Nest befallen ist. Ich vermute mal eine Wachsmotte, da einer der Eingänge schon völlig zugesponnen ist. Die Hummelchen brummsen noch, aber wie lange noch? Kann ich etwas für die Tiere tun? LG

  17. Hallihallo!

    Ja, Du kannst Das Nest vorsichtig mit BT behandeln.

    Grüße Stefan

  18. Hallo Stefan,

    habe mir auch ein Hummelkasten gebaut. Nicht ganz wie deiner aber ähnlich. Meine Frage ist, was für eine Temperatur entsteht im inneren des Kastens? Bei mir gehen die Hummeln direkt in den Kasten ohne Papkarton. . Der Kasten is 44*30*28 cm.

    Gruß Daniel

  19. Hallo Daniel!

    Mach mal ein Foto vom Kasten, ist immer interessant. Dann kann man sich das besser vorstellen.

    Den Papkarton, bzw. das innere Haus gibt es aus zwei Gründen:

    1. Ist das reinigen leichter, Karton kommt nach der Saison in den Müll.
    2. Isolierung: Früher als es noch keine Verbundglasscheiben gab, hatte man 2 Fenster am Haus. Die Luft dazwischen isolierte. Selber Grund beim Hummelhaus.

    Aber es funktioniert selbstverständlich auch ohne.

    Die Hummelkönigin brütet nur in einem sehr kleinen Teil des Hummelhauses. Sie baut sich das Nest aus dem Nistmaterial das Du ihr anbietest. Sie ist ja klein und kann nicht das ganze Haus heizen/kühlen. So herrscht im Haus am Anfang ganz normal die Umgebungstemperatur. Später, wenn genügend Arbeiterinnen im Hummelhaus da sind, werden auch größere Bereiche gekühlt/erwärmt, je nach Außentemperatur.

    Deshalb ist es wichtig, dass ein Hummelhaus im Schatten steht, denn Wachs schmilzt bei 40 Grad etwa. Im Schatten müssen die Hummeln nicht so viel Energie aufwenden das Nest im Hochsommer zu kühlen.

    Grüße Stefan

  20. Hallo Stefan,

    anbei mal ein paar Bilder vom Kasten. Ich habe allerdings keine wo er eingeräumt ist. Habe aber Hobelspäne drunter ca. 6 cm dann Wiesenheu und Stroh sowie Kapok als Nistmaterial. Und eine Kule was einem Mauseloch ähnlich ist. Die Königin hat bereits am 10.4 ihr Nest erfolgreich bezogen und ihr Volk gegründet. Die ersten Junghummeln kamen am 2. Mai. Seit dem fliegt die Königin auch nicht mehr. Die Arbeiterin fliegen recht fleißig, bringen Necktar und Pollen. Sind teilweise 7-8 Stück was fliegen wenn ich mich nicht verschaut habe. Man sieht es ja nicht zu 100%.

    Gruß Daniel

  21. Hallo Daniel!

    Eine sehr stabile Konstruktion hast Du da. Und wie man sieht funktioniert sie auch. Schöne Idee mit der Glasscheibe! Pass nur auf, dass kein Kondenswasser entsteht.

    Grüße Stefan

  22. Ja..an das Kondenswasser hab ich auch schon gedacht. (wollte noch kleine löcher reinbohren, aber vergessen) Hoffe das die Wärme sauber durch die Lüftungsschlitze rausgeht. Ist ja ein sehr engmaschiges Gaze (lochdurchmesser 0,2mm) Aber das kommt wohl erst wenn es ein paar Hummeln mehr werden.
    Ab wann muß ich damit rechnen das sich das Volk dem Ende neigt? Wenn ich richtig liege habe ich eine dunkle Erdhummel (oder?, siehe Bild)

    Gruß Daniel

  23. Hallo Daniel!

    Auf alle Fälle eine Erdhummel würde ich sagen. Mit Bestimmungen bin ich leider kein Experte. ;-)

    Luft kommt genügend ins Haus, aber zwischen Deckel und Glasscheibe kann es sich stauen. Ich würde das beobachten.

    Wie lange so ein Volk lebt hängt auch davon ab, wie lange die alte Königin bleiben darf bevor sie von ihren eigenen Kindern umgebracht oder vertrieben wird. Hoffentlich recht lange, damit es viele neue junge Königinnen gibt.

    Grüße Stefan

  24. Das werd ich beobachten. Ich hoffe auch das es viele Jungköniginnen geben wird. Das wäre natürlich sehr gut für die Natur.

    Gruß Daniel

  25. Ja das wünsche ich Dir auch. Kann ja noch viel passieren, ich sag nur: Wachsmotten, Kuckuckshummeln…

    Daumendrückende Grüße Stefan

  26. Danke. Wachsmotten sollten es sehr schwer haben. Durch das Gaze kommen sie nicht und durch die Klappe auch nicht. Mit Kukukshummeln kenn ich mich nicht aus. Aber wissen die wie sie die Hummelklappe aufbekommen?

    Gruß Daniel

  27. Wachsmotten sind sehr geschickt. Die flattern so lange um den Eingang herum, bis sie dann MIT EINER HUMMEL ins Nest gelangen. Habe ich selber schon gesehen, deshalb sollte man die Augen offen halten. Selbes bei Kuckuck, Fliegen usw.

    Die Klappte schützt, aber nicht zu 100%.

    Für alle Fälle würde ich mir mal ein Tütchen Bacillus thuringiensis besorgen, damit kannst Du ein befallenes Nest vielleicht noch retten.

    Grüße Stefan

  28. OK Danke. Das hab ich so nicht gewusst. Zum Glück geht das sehr fix wenn die Hummeln reingehen. Ich könnte auch noch Blumen neben die Lüftungslöcher stellen. So Lavendel. Dann wird der Nestgeruch auch nochmal abgeschwächt denk ich.

    Gruß Daniel

  29. Ich hatte und habe immer Lavendel in den Hummelhäusern. Trotzdem Wachsmotten.

    Wachsmotten hast du immer, besonders wenn der Platz für die Hummelhäuser schon mehrere Jahre der selbe ist. Wachsmotten gehören dazu. Ein verlassenes Nest wird immer befallen werden, ein gesundes Nest wird die Motten mit Wächterinnen abzuwehren versuchen.

    Wachsmotten sind so gefährlich, weil die Hummeln selbst oft den Befall erst merken, wenn es schon zu spät ist.

    Also: Öfter mal kontrollieren.

    Grüße Stefan

  30. Das werd ich tun. Wobei mir grade einfällt das eine Hummel den Eingang so mit Kapok verengt hat, das nur ne Hummel durchpasst. Aber kontrollieren muß man trotzdem.

    Gruß Daniel

  31. Hallo Stefan,

    seit ein paar Tagen sitzen so 2-3 Hummeln Nachts hinter der Hummelklappe.
    Was bedeutet das denn?

    Gruß Daniel

  32. Hallo Daniel!

    Das bedeutet dem Volk geht es gut. Es ist genügend Pollen und Nektar vorhanden. Es sind Arbeiterinnen “übrig” die sich um andere Dinge kümmern können. Die Damen hinter der Klappe sind Wächterinnen. Sie passen auf, dass z. B. keine Fliegen, Wachsmotten oder ähnliche Feinde ins Nest gelangen.

    Diese Wächterinnen hängen auch gerne kopfüber hinter der Klappe.

    Grüße Stefan

  33. Hallo Stefan,

    das klingt gut und beruhigt zu gleich das alles in Ordnung zu scheinen scheint. Wachsmotten habe ich erst 2 gesehen, die was ich natürlich entfernt habe. Es ist ohnehin wenig zu sehen von den selbigen. Anscheinend dringt auch recht wenig “sogenannter Nestgeruch” nach draußen. Was mir tagsüber auffällt, ist das immer eine Hummel reinigungsarbeiten an der Klappe vornimmt. Die was auch den Eingang verengt hat. Will eine raus wird Platz gemacht, das selbe beim reingehen, dann wird geputzt bis der Eingang wieder Pollenfrei ist. Ich denk das is dem geschuldet das sich kein unnötiger Pollengeruch an der Klappe befindet um andere Insekten bzw. Kuckushummeln anzulocken oder?

    Gruß Daniel

    P.S Mit der Plexiglasscheibe habe ich noch kein Kondenswasser. (Aber das Volk sollte ja noch nicht all zu groß sein, die ersten jung Hummeln kamen ja erst am 2. Mai)

  34. Hallo!

    Hast Du die zwei Wachsmotten aus dem Nest entfernt? Dann haben die bereits Eier gelegt. Hast Du BT zu Hause?

    Grüße Stefan

  35. Hallo Stefan.
    Nein. Nicht aus dem Nest. Die waren in Kastennähe drausen an der Terassenwand. Also alles gut. Ich kann aufgrund des Kapoks das Nest ohnehin nicht sehen. Nur hören an der Seite. Das Kapok was oben drauf liegt wollt ich nicht entfernen. Das Nest wächst ja noch.

    Grus Daniel

  36. Keine Ahnung. Irgend wo hat mal jemand eine Berechnung gemacht. Man muss eine gewisse Zeit die Ein- und Ausflüge zählen und kann dann mit einer Formel das Ganze hochrechnen. Ich weis nur nicht mehr wo ich das gelesen hab…

  37. Morgen Stefan,

    habe heute mal den Deckel vom Hummelhaus aufgemacht. Und dabei festgestellt das sich 3-4 Hummeln auf dem Kapok befinden un rumlaufen am Kapok zupfen un ähnliches. Was is das ein Verhalten? Nestausbau von Oben? Nachts liegen so 3-4 Hummeln hinter der Klappe. Denk mal das das Wächterinnen sind. Der Flugverkehr is ganz ordentlich, manchmal sin es wohl bis zu 15 Arbeiterinnen denk ich. Manchmal kommen 6 auf einmal.

    Gruß Daniel

  38. Hallo Daniel!

    Ja, Du hast mit allem Recht. Die Damen auf dem Kapok kümmern sich ums Klima.

    Grüße Stefan

  39. Hallo Stefan,

    ah ok..dann scheint es in Ordnung zu sein. Nachts is seit ein paar Tagen auch eine Hummel vor der Klappe. Was hat das für eine Bedeutung? Ich überlege grade mir ne Webcam zu besorgen. Das macht einfach Spass den Hummeln zu zz schauen ;-)

    Gruß Daniel

  40. Das könnte schon ein Drohn sein. Guck ihn Dir mal an, hat er vielleicht einen “gelben Bart”? Der hat noch nix zu tun, hockt deswegen nur rum. Wartet auf Königinnen.

  41. Hallo Stefan,

    du meinst sicher dann einen aus meinem Volk. Wäre das net etwas früh? Die Königin habe ich ja erst am 10.4 eingesetzt. Aber ich schau dann mal nach wenn es wieder vorkommt. Wenn man vom 10.4 ausgeht und das Volk sich gut entwickelt hat, wie viel Hummeln könnten das dann schon sein im Kasten?

    Gruß Daniel

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