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Füttern

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Füttern: Jungtiere (Larven und Maden) fressen zuerst vom Bienenbrot, auf dem die ersten Eier liegen. Bienenbrot ist eine marzipanweiche “Knete” aus Pollen, der mit Nektar versetzt ist. Schließlich füttern Mutter (Königin) und jüngere Schwestern (Ammen, die Pflegedienst im Nest tun, also Arbeiterinnen). Es gibt zwei Wege zu füttern:

  1. Pocketstorer: Es wird von außen ein Futterfenster in die Wachshülle (Larvenwiege) geöffnet. Die Amme “spuckt” eine Nektar-Pollen-Mischung (eine süße “Suppe”) hinein. so füttern viele kurzrüsselige Hummeln, die ihren Pollen in besonderen Pollenbehältern nebenan einlagern (z.B. Erd-, Hain-, Wiesen-, Stein-, Baumhummel). Pollenstampfer oder Pollenstorer nennen Hummelfachleute solche Arten, die Blütenstaub in Pollentöpfen oder umgebauten Puppenzellen einlagern bzw. storen.
  2. Pocketmaker: Die Amme füttert bloß den Nektar durch ein Futterfenster. Den Pollen fressen die Larven ohne Ammenhilfe aus einer Pollentasche (dem Pocket), die seitlich und unter der Larvenwiege angebaut ist. Sie sieht ein bisschen aus wie der Hohlraum eines holländischen Holzschuhs und funktioniert vergleichsweise wie eine halb aufgezogene Schublade für Blütenstaub. Sie wird “von draußen” ständig nachgefüllt. So füttern viele langrüsselige Arten (z.B. Ackerhummel, Gartenhummel) ihre Brut. Taschenfütterer oder Pocketmaker nennen Hummelfachleute solche Arten.

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Über Stefan

Töging am Inn (Südostbayern), 398m