Beiträge aus 2015

Nistmaterial Tauschen Georg 22.04.2015 23:00

Hallo liebe Hummelfreunde

Ich habe aktiv eine Steinhummel in einem Hummelkasten angesiedelt, welche ich auf den darauf folgenden Tagen beim Pollen eintragen beobachten konnte.
Die letzten 2 Tage blieb dies aus. Also öffnete ich heute gegen Abend kurz den Kasten, konnte keine Hummel sehen und nur ein leichtes Brummen hören. Das Nistmaterial ist die Nachfüllpackung für Schwegler Kästen (Polsterwolle und Spreu).
Beim genauen Betrachten konnte ich sehen, dass sich die Königin rechts von der eigentlich vorbereiteten Nistmulde einen Gang in die Polsterwolle gefertigt hat und dort völlig in der Wolle verstrickt und gefangen war. In dem Gang war auch schon 2 Töpfchen zu sehen.
Ich konnte die Hummel befreien worauf sie wegflog und setzte die Polstetwolle mit den etwas befreiten Töpfchen in die vorbereitete Mulde.
Auch entfernte ich ein wenig Polsterwolle und lockerte den Rest ein wenig auf.
Kurz nachdem ich den Kasten schloss und mich entfernte, flog die Königin zurück in den Kasten.
Beim genaueren betrachten der Polsterwolle stellte ich viele Kunstoffasern fest!
Nun meine Fragen:
- würde noch die Möglichkeit bestehen das Nistmaterial mit Kapok auszutauschen?
- sollte ich etwas Zuckerwasser in das Hummelhaus legen, da die Königin ev. von der Gefangenschaft geschwächt ist?

Nistmaterial Tauschen Bulli 23.04.2015 18:55

Hallo aufmerksamer Beobachter.

Schön, dass die Hummel wieder frei kam.

Leider enthält Polsterwolle mit den Jahrzehnten immer mehr nahezu unzerstörbare Kunststofffasern. Die sind nicht vorgesehen bei dem Tipp Polsterwolle zu verwenden.

Das Polstermaterial würde ich bald austauschen, noch bevor die Königin das Polstermaterial umlagern muss um Platz für die Larvenbehälter zu schaffen.

Du hast mehrere Möglichkeiten.
1. die Polsterwolle ganz "fein verzupfen". Das heißt die Watte mühselig in ganz kleine Bäusche zupfen und dabei die langen Fäden wie auch Kunstfaserfäden entfernen. Wie Eberhard von Hagen das macht, ist im Film "Der Hummeldoktor" zu sehen.
2. mit zwei "Nagelkämmen" die Polsterwolle auseinander reißen und lange Fäden entfernen. Eine Idee von Wilhelm Glas Link (externer Link, nicht mehr verfügbar), die auch von Gustav Erhard angewendet wird Link, 7. Foto (externer Link, nicht mehr verfügbar).
Die kann man in Kurzer Zeit realisieren.

Der Kauf von Kapok ist in meinen Augen am sichersten, dauert aber.
Die muss aber unbedingt frei von Insektiziden und Mottenschutzmitteln sein.
Am besten suchst du dir einen aus, der noch morgen (Freitag) verschicken kann oder möglichst schnell nach Zahlungseingang. In der Schweiz gibt es Kapok als ganze Schote in den Fressnapf-Läden.

Viele Grüße
Bulli

Hallo liebe Hummelfreunde

Ich habe aktiv eine Steinhummel in einem Hummelkasten angesiedelt, welche ich auf den darauf folgenden Tagen beim Pollen eintragen beobachten konnte.
Die letzten 2 Tage blieb dies aus. Also öffnete ich heute gegen Abend kurz den Kasten, konnte keine Hummel sehen und nur ein leichtes Brummen hören. Das Nistmaterial ist die Nachfüllpackung für Schwegler Kästen (Polsterwolle und Spreu).
Beim genauen Betrachten konnte ich sehen, dass sich die Königin rechts von der eigentlich vorbereiteten Nistmulde einen Gang in die Polsterwolle gefertigt hat und dort völlig in der Wolle verstrickt und gefangen war. In dem Gang war auch schon 2 Töpfchen zu sehen.
Ich konnte die Hummel befreien worauf sie wegflog und setzte die Polstetwolle mit den etwas befreiten Töpfchen in die vorbereitete Mulde.
Auch entfernte ich ein wenig Polsterwolle und lockerte den Rest ein wenig auf.
Kurz nachdem ich den Kasten schloss und mich entfernte, flog die Königin zurück in den Kasten.
Beim genaueren betrachten der Polsterwolle stellte ich viele Kunstoffasern fest!
Nun meine Fragen:
- würde noch die Möglichkeit bestehen das Nistmaterial mit Kapok auszutauschen?
- sollte ich etwas Zuckerwasser in das Hummelhaus legen, da die Königin ev. von der Gefangenschaft geschwächt ist?
Nistmaterial Tauschen Georg 24.04.2015 23:09

Abend Bulli

Danke für deine super Antwort, ich hoffte auf etwas in diese Richtung. War heute im Fressnapf und Qualipet, beide nicht weit von meinem Wohnort entfernt.
Die Kapokschote wurde bei Fressnapf aus dem Sortimemt genommen, bei Qualipet nur per Internet bestellbar. Hoffe due wird dann nächste Woche geliefert.
Da ich ganztags Arbeite, habe ich gestern und heute ein leichtes Hölzchen an die bereits ganz geschlossene Hummelklappe gestellt, welches bei derer Betätigung zu Boden fällt. Das Hölzchen war mehrmals
am Boden, heute am späteren Abend sah ich die Hummel sogar beim eintreffen im Nistkasten.
So kann ich nun beruhigt zu Bett gehen.........

Liebe Grüsse
Georg

Hallo aufmerksamer Beobachter.

Schön, dass die Hummel wieder frei kam.

Leider enthält Polsterwolle mit den Jahrzehnten immer mehr nahezu unzerstörbare Kunststofffasern. Die sind nicht vorgesehen bei dem Tipp Polsterwolle zu verwenden.

Das Polstermaterial würde ich bald austauschen, noch bevor die Königin das Polstermaterial umlagern muss um Platz für die Larvenbehälter zu schaffen.

Du hast mehrere Möglichkeiten.
1. die Polsterwolle ganz "fein verzupfen". Das heißt die Watte mühselig in ganz kleine Bäusche zupfen und dabei die langen Fäden wie auch Kunstfaserfäden entfernen. Wie Eberhard von Hagen das macht, ist im Film "Der Hummeldoktor" zu sehen.
2. mit zwei "Nagelkämmen" die Polsterwolle auseinander reißen und lange Fäden entfernen. Eine Idee von Wilhelm Glas Link (externer Link, nicht mehr verfügbar), die auch von Gustav Erhard angewendet wird Link, 7. Foto (externer Link, nicht mehr verfügbar).
Die kann man in Kurzer Zeit realisieren.

Der Kauf von Kapok ist in meinen Augen am sichersten, dauert aber.
Die muss aber unbedingt frei von Insektiziden und Mottenschutzmitteln sein.
Am besten suchst du dir einen aus, der noch morgen (Freitag) verschicken kann oder möglichst schnell nach Zahlungseingang. In der Schweiz gibt es Kapok als ganze Schote in den Fressnapf-Läden.

Viele Grüße
Bulli


Hallo liebe Hummelfreunde

Ich habe aktiv eine Steinhummel in einem Hummelkasten angesiedelt, welche ich auf den darauf folgenden Tagen beim Pollen eintragen beobachten konnte.
Die letzten 2 Tage blieb dies aus. Also öffnete ich heute gegen Abend kurz den Kasten, konnte keine Hummel sehen und nur ein leichtes Brummen hören. Das Nistmaterial ist die Nachfüllpackung für Schwegler Kästen (Polsterwolle und Spreu).
Beim genauen Betrachten konnte ich sehen, dass sich die Königin rechts von der eigentlich vorbereiteten Nistmulde einen Gang in die Polsterwolle gefertigt hat und dort völlig in der Wolle verstrickt und gefangen war. In dem Gang war auch schon 2 Töpfchen zu sehen.
Ich konnte die Hummel befreien worauf sie wegflog und setzte die Polstetwolle mit den etwas befreiten Töpfchen in die vorbereitete Mulde.
Auch entfernte ich ein wenig Polsterwolle und lockerte den Rest ein wenig auf.
Kurz nachdem ich den Kasten schloss und mich entfernte, flog die Königin zurück in den Kasten.
Beim genaueren betrachten der Polsterwolle stellte ich viele Kunstoffasern fest!
Nun meine Fragen:
- würde noch die Möglichkeit bestehen das Nistmaterial mit Kapok auszutauschen?
- sollte ich etwas Zuckerwasser in das Hummelhaus legen, da die Königin ev. von der Gefangenschaft geschwächt ist?
Nistmaterial Tauschen Bulli 26.04.2015 16:29

Hallo Georg,

eine weitere Alternative zur Polsterwolle wären auch Löwenzahn-Flugschirmchen.
Hier fängt der Löwenzahn gerade an auszusamen. Zumindest die Pflanzen, die an besonders warmen Stellen standen, wie in Schotterwegen oder gepflasterten Wegesrändern.
Die Flugschirmchen können von den Hummeln zu einer Art "Matte" um das Nest zusammengeschoben/verfilzt werden. Unglaublich. Mit dem Nest bildet sie dann einen kompletten Block.

Viele Grüße

Bulli

Abend Bulli

Danke für deine super Antwort, ich hoffte auf etwas in diese Richtung. War heute im Fressnapf und Qualipet, beide nicht weit von meinem Wohnort entfernt.
Die Kapokschote wurde bei Fressnapf aus dem Sortimemt genommen, bei Qualipet nur per Internet bestellbar. Hoffe due wird dann nächste Woche geliefert.
Da ich ganztags Arbeite, habe ich gestern und heute ein leichtes Hölzchen an die bereits ganz geschlossene Hummelklappe gestellt, welches bei derer Betätigung zu Boden fällt. Das Hölzchen war mehrmals
am Boden, heute am späteren Abend sah ich die Hummel sogar beim eintreffen im Nistkasten.
So kann ich nun beruhigt zu Bett gehen.........

Liebe Grüsse
Georg
Übernahme Harald 24.04.2015 08:39

Hallo,

die letzten Tage hatte es in sich, nachdem ich mittlerweile 6 Kästen von 8 besetzt habe, kommt es jetzt zu
Übernahme von Erdhummel-Rückkehrerinnen!
Stand vor Zwei Tagen:
3 Wiesenhummel
2 Baumhummel
1 Erdhummel

Gestern konnte ich beobachten wie etliche Erdhummeln die Kästen umkreisten und gezielt in die schon
besetzten Kästen einflogen!
Die Hummelklappe habe ich bei diesen Kästen schon auf 1mm abgesenkt, deshalb vermute ich stark damit es sich nur um Rückkehrerinnen handeln kann!

Wieso kommen diese Rückkehrerinnen so spät?

Schade finde ich es um die Wiesenhummel die ich schon am 11.4 aktive ansiedeln konnte und seit dem 13.04
Pollen eintrug, diese habe ich gestern nicht mehr gesehen sondern nur noch die Erdhummel die ich zweimal beim Ein-und Ausflug beobachten konnte!

Auch konnte ich zwei Erdhummeln beobachten die in die Kästen der besetzten Baumhummeln einflog, diese kamen aber relativ schnell wieder heraus, wahrscheinlich können sich die Baumhummeln dagegen wehren!
Hoffe natürlich auf keine Stechereien!

Gestern waren auch sehr viel Steinhummeln wie auch etliche Ackerhummeln auf Suchflug - hätte viele aktive einsetzen können, habe aber darauf verzichtet da so viel los war!

Dann werde ich mal am Samstag weiter beobachten, ...

Mfg Harald

Abwehr von Kuckuckshummeln Christian 25.04.2015 12:33

Hi,
gestern hab ich eine Waldkuckuckshummel und eine vestalis fliegen sehen. Da ich genau eine Wiesenhummel und eine Erdhummel habe ist meine Begeisterung begrenzt.
Hat einer von euch ne Idee wie ich sie von meinen Nestern fern halten könnte.
Dachte da an Geruch: ätherische Pflanzenöle in das Einflugloch oder stark duftendes Zirbelkiefernholz.

Christian

Abwehr von Kuckuckshummeln Ziggy 25.04.2015 18:07
Hi,
gestern hab ich eine Waldkuckuckshummel und eine vestalis fliegen sehen. Da ich genau eine Wiesenhummel und eine Erdhummel habe ist meine Begeisterung begrenzt.
Hat einer von euch ne Idee wie ich sie von meinen Nestern fern halten könnte.
Dachte da an Geruch: ätherische Pflanzenöle in das Einflugloch oder stark duftendes Zirbelkiefernholz.

Christian

Hallo Christian,
tja mit den Düften ist das so eine Sache.
Die Kuckucksh. hat sich den Kasten schon eingeprägt und es ist schwierig sie davon abzuhalten.
Ich habe Mottenklappen an meinen Kästen,dadurch verbringt sie mehr Zeit um reinzukrabbeln.

Einzige Möglichkeit abzufangen (Kächern) und auszusetzen (schon einige Kilometer)

Meine Erfahrung einige Stunden vom Fenster beobachten und ganz schnell rausspringen.
mfg Ziggy

Erste Arbeiterin schoepfer 25.04.2015 12:57

Hallo Zusammen

Konnte heute meine erste Wiesenhummel-Arbeiterin beobachten.
Schön mit dem Orientierungsflug am Anfang.
Freu mich auf mehr :-)

Gruss aus der Schweiz

wachsmotten werner 25.04.2015 17:44

Was kann man gegen Wachsmottenlarven machen, habe mal gehört man kann etwas anrühren und über das Nest sprühen .Es würde mich freuen eine Antwort zu bekommen.

wachsmotten Christian 26.04.2015 18:18

Hi,
da ich die Hummeln ohne Hummelklappe halte, behandle ich mit BT. Es gibt zwei Möglichkeiten:
Den Bazillus anrühren (gibts im Baumarkt oder Imkerfachhandel (Xentari Raupenfrei)) und auf die offene Wabe sprühen. Wenn die Motten fliegen, alle 10 Tage.
Oder, das probiere ich in diesem Jahr, erstmal an zwei Kästen: Das Pulver noch vor der Besiedlung in die Kastenstreu Nistwolle streuen. Da die Hummeln ständig am graben sind, verteilen sie das Pulver gleichmäßig im Kasten. Hab ich bei einem Hummelfreund gesehen der null Befall hat.

Das Sprühen ist bei einigen Hummelfreunden nicht beliebt: Es verteilt sich automatisch und könnte so Schmetterlinsraupen infizieren. Ich finde allerdings in unmittelbarer Nähe der Kästen Raupen von Eulenfalter. Seh da keine Gefahr weils der Wind wegbläst. Es ist ne Entscheidung die man zu treffen hat.
Außerdem besteht die Gefahr es einzuatmen. Je nachdem wie gut oder stabil Deine Darmflora ist, Du merkst es tags darauf...Also achte auf Mundschutz.

Gruß
Christian

wachsmotten wrner 27.04.2015 10:11
Hi,
da ich die Hummeln ohne Hummelklappe halte, behandle ich mit BT. Es gibt zwei Möglichkeiten:
Den Bazillus anrühren (gibts im Baumarkt oder Imkerfachhandel (Xentari Raupenfrei)) und auf die offene Wabe sprühen. Wenn die Motten fliegen, alle 10 Tage.
Oder, das probiere ich in diesem Jahr, erstmal an zwei Kästen: Das Pulver noch vor der Besiedlung in die Kastenstreu Nistwolle streuen. Da die Hummeln ständig am graben sind, verteilen sie das Pulver gleichmäßig im Kasten. Hab ich bei einem Hummelfreund gesehen der null Befall hat.

Das Sprühen ist bei einigen Hummelfreunden nicht beliebt: Es verteilt sich automatisch und könnte so Schmetterlinsraupen infizieren. Ich finde allerdings in unmittelbarer Nähe der Kästen Raupen von Eulenfalter. Seh da keine Gefahr weils der Wind wegbläst. Es ist ne Entscheidung die man zu treffen hat.
Außerdem besteht die Gefahr es einzuatmen. Je nachdem wie gut oder stabil Deine Darmflora ist, Du merkst es tags darauf...Also achte auf Mundschutz.

Gruß
Christian

Vielen Dank, werde es mir besorgen

Ich bin am verzweifeln mit meinem Baumarkt-Komposter KatrinS 25.04.2015 18:47

Hallo zurück aus dem Winterschlaf,

Ihre kennt ja mein Drama vom letzten Jahr mit meinem Baumarkt-Komposter und den vielen Wachsmotten. Drei Ackerhummelnester gingen drauf.

Um ein erneutes Wachsmotten-Drama zu verhindern, hatte ich alle Löcher und Ritzen des Komposters zugemacht.
Dann hatte ich sogar innen noch mal Wasser drauf gekippt, weil dort viele Schnecken drin sind und ich die ja quasi eingesperrt habe.

Heute am späten Mittag komme ich zu dem Ding hin und sehe einen Orientierungsflug einer Steinhummel! Ein Schaumstoff-Stopfen war aus einem runden oberen Loch rausgerutscht!

Während ich also völlig entsetzt davor stehe, kommt ne Ackerhummel an und fliegt ebenso in dieses Loch!

Die Steinhummel kam dann wieder, hatte irgendwie dieses eine offene Loch nicht so schnell gefunden, setze sich auf einen benachbarten Schaumstoff-Stopfen und ruckelte an dem Ding herum, was das Zeug hält! Danach hat sie sich anscheinend wieder erinnert und flog das freie Loch an.

Ich weiss nicht warum, aber die Hummeln stehen auf das Teil. Kommt eine vorbei, sieht das Ding und zielgerichtet wird er untersucht.

Das bedeutet doch, dass irgendwo in der Nähe immer Hummeln (wohl meist Ackerhummeln)in solchen Kompostern schlüpfen? Normaler Weise sind es doch Grasnester, die sie bevorzugen.

Es sind in diesem Jahr unheimlich viele unterwegs, auf jedem Fall sehr erfreulich nach meinem Drama.
Dennoch bin ich erst mal ziemlich ratlos jetzt.

Wenn ich ihnen das Loch jetzt zumache, werden sie verzweifelt versuchen, reinzukommen und wohl nicht noch mal woanders neu anfangen oder?

Das Haus ist nun verkauft, es steht also fest, dass wir Anfang Juni ausziehen, daher habe ich auch die Überlegung zu einem Nistkasten verworfen. Ich mache mir jetzt erst mal Sorgen, wie ich den Hauskäufern beibringe, dass der Komposter vorerst wohl gesperrt ist.

Ziemlich verzweifelte Grüsse
Katrin

Ich gebs jetzt auf KatrinS 26.04.2015 10:27

Guten Morgen alle,

jetzt fliegt auch noch ne Wespe ein, ganz unten, in einem der Griffe für diese Hochschieber des Komposters.
Dieser Zugang war komplett mit Erde bedeckt und die war abgedeckt mit einer Plane.

Da hatte im Winter eine Maus von hinten einen Gang hinein gegraben. Ich habe das eben erst gesehen, weil diese Wespe gerade hinter dem Erdhaufen verschwand...So, das wars...das Trio ist perfekt.

Ich werde jetzt noch mal versuchen, die Wespe zu bestimmen.

Vielleicht wagen sich ja dann die neuen Hausbesitzer gar nicht erst an den Komposter heran, die meisten haben ja Angst vor Wespen...ist mir gerade eben diese Hoffnung durch den Kopf gegangen. Dumm ist nur, dass der Eingang vom Gewächshaus gerade mal einen Meter von dem Einflugloch entfernt ist.

Viele Grüsse
Katrin

3 Abbrecher und die Steinhummel hat Nachwuchs KatrinS 20.05.2015 19:43

Hallo,

ich schieb das mal unter meinen Baumarktkomposter-Thread:

Es flogen ja in ein dummerweise nicht mehr zugestopftes Loch eine Steinhummel und eine Ackerhummel anfangs ein sowie eine Gemeine Wespe im unteren Bereich, das Ganze ging eine Woche lang.

Die Ackerhummel und die Wespe haben abgebrochen und auch eine weitere Ackerhummel im Grasbüschel hat sich leider nicht mehr blicken lassen, obwohl sie schon Eier gelegt hatte.

Aber es gibt auch erfreuliches. Bei der Steinhummel fliegen seit heute (nach 25 Tagen) die ersten Arbeiterinnen. Ich durfte bei den Orientierungsflügen dabei sein.

In den Vorjahren konnte ich bei allen Ackerhummeln, die auch in diesem Komposter waren, feststellen, dass aller Nachwuchs zuerst Probleme mit den Einfluglöchern hatten. Die sind ja nicht so leicht zum anfliegen. Der Steinhummelnachwuchs stellt sich hier nicht so glatt an und es klappt beim ersten Mal.

Das Haus ist verkauft und wir werden in der ersten Juniwoche hier ausziehen. Die neuen Besitzer habe ich aber schon vorbereitet und ich hoffe, dass sie ihr Versprechen halten, den Komposter bis zum Herbst nicht anzufassen.

Für diese Gegend hier verläuft in diesem Jahr der Anfang sehr schleppend.
Letztes Jahr hatte ich von 5 nur einen Abbrecher dabei, eine Erdhummel.

Gartenhummel fehlt ganz, die letzten Jahre war auch immer nur ein Nest in nächster Nähe.

Erdhummeln waren eine Menge auf Suche, aber ich habe erst eine einzige Mini gesehen!

Eine Wiesenhummel hat ganz in der Nähe Nachwuchs und eine kleine Ackerhummel habe ich auch schon gesehen.

Ich finds mau zu dieser Zeit. Aber es war auch recht kalt bis jetzt.

Jetzt fängt auch die Phacelia an zu blühen, mal sehen, ist ja ein regelrechter Hummelhaufen sonst immer drauf.

Soweit aus Bernau bei Berlin
Viele Grüsse Katrin

Gartenhummel verschollen Hummelneuling 26.04.2015 16:31

Hallo Hummelfreunde,

ich habe dieses Jahr meinen ersten Hummelkasten aufgestellt. Nach einer aktiven Ansiedlung hat sich auch (ich glaube) eine Gartenhummel fleißg an den Nestbau gemacht. 10 Tage war sie sehr aktiv. An dem letzten schönen Tag (Freitag) war sie immer nur sehr kurz im Kasten (ca. 1 Minute) Samstag war das Wetter dann eher regnerisch, daher war ich nicht so überrascht, dass keine Flugaktivitäten mehr zu sehen waren. Heute (Sonntag) habe ich die Hummel immer noch nicht wieder gesehen, daher habe ich die Gelegenheit genutzt und wollte die künstliche Verkleinerung des Kastens entfernen und gleichzeitig mal horchen ob die Königin dabei protestiert. Sie scheint aber gar nicht mehr im Kasten zu sein. Muss ich jetzt davon ausgehen, dass sie sich eventuell ein neues Nest gesucht hat, oder eventuell einem Vogel zum Opfer gefallen ist? Gleichzeitig versucht eine Wespe sich ein Nest am überstehendem Dach des Hummelhauses zu bauen, diese verscheuchen wir immer wieder, denn sonst könnten wir nicht mehr auf dem Balkon essen.

Schöne Grüße
Hummelfreund

Gartenhummel verschollen Christian 26.04.2015 18:03

Hi,
Gartenhummel ist die Art, von der ich am meisten von Abbruch lese - aber auch nicht oft. Bist du Nachts schon mal rangegangen?
Aber ich rate zur Vorsicht. Gerade die Gartenhummel sehe ich so gut wie nie aus und einfliegen. Im letzten Jahr war meine Queen sogar Nachts des öfteren außerhalb! Als ich nach 3,5 Wochen und einer verwaisten Nacht nach der Wabe sah, kam sie Tags darauf an. Die Folge war ein zweiter Versuch mit folgenden Abbruch. Ich habs vergeigt. Daher : zwei bis drei Nächte ohne Lebenszeichen sollte es schon sein, bevor Du an eine Neubesiedlung, evtl. mit Ackerhummel denkst!!

Viel Erfolg.

Gartenhummel verschollen Hummelneuling 26.04.2015 18:16

Danke für die Antwort!

Ich habe eben nochmals im Buch (von Hagen) nachgeschaut und ich habe mich vertan, ich meinte eine Wiesenhummel (wahrscheinlich). Die letzten Tergite sind orange und der Kragen ganz dünn gelb (in der Mitte unterbrochen) sonst ist ganz schwarz.
Ich habe die letzte Woche immer wieder die Kamera vor den Eingang gestellt, da war sie also wirklich sehr fleißig und Freitag war sie dann immer nur so kurz drin, es sieht auch so aus, als wenn da eine geschlossenen Wabe drin sei. Dann müsste sie doch eigentlich fleißig brüten und nicht einfach wegbleiben oder?
Mit einer neuen Besiedlung werde ich auch erst noch warten, vielleicht kommt sie doch noch mal wieder.
Ich werde auch heute abend nochmals leicht anklopfen, vielleicht rührt sich dann was. Kann denn die Wespe so direkt am Hummelhaus die Hummel verjagen?

Vielen Dank
Hummelneuling

Gartenhummel verschollen Christian 26.04.2015 18:27

Wespen: habe da nur Erfahrung mit Erdhummel und Steinhummel/Hornisse. Die Wespen zogen immer den kürzeren, weil die Hummeln die Wabe zerstörten.

Deine Hummel ist ne Wiesenhummel, richtig. Auch die Wiesenhummel hat mich im letzten Jahr geärgert weil sie Nachts ausblieb. Da war ich aber geduldig und das Volk hatte Erfolg. Das kannte ich vorher nicht und heuer ists auch nicht so.
Eigentlich müssten da bald Arbeiterinnen kommen, wenn die Queen noch da ist. Bei schönem Wetter kann das bei der Wiesenhummel sehr schnell gehen.

Kontrolliere diese und nächste Nacht. Wenn sich dann nichts tut kannst du schon mal die Wabe kontrollieren. Is nicht optimal, aber eine Mal stecken die Tiere das locker weg. Ist der Honigtopf leer, bei der heurigen Tracht eigentlich unmöglich, ists ein klares Zeichen dafür dass die Wabe verlassen wurde.
Ist noch Honig drinnen, dann könnte ihr dennoch etwas zugestoßen sein. Sicher kann man das nicht sagen. Aber du hast ja Videoüberwachung, oder? Zwei Tage bleibt die Queen nicht aus.

Gartenhummel verschollen (doch eine Wiesenhummel) Hummelneuling 26.04.2015 18:46

Leider ist die Videoüberwachung nicht lückenlos, aber über Tag deckt sie, wenn ich zuHause bin, einen Großteil des Tages ab. Daher gehe ich davon aus, dass sie heute gar nicht am Haus war und gestern wahrscheinlich auch nicht. Dabei habe ich sie sogar schon an die Mottenklappe gewöhnt.
Ich habe vorhin gar keinen Honigtopf entdecken können, ich habe nur eine Wabe gesehen, die geschlossen war. Ich habe aber auch nicht alles aufgerissen (Kapok). Ich hatte aber den Eindruck, dass nicht mehr drin war.
Ich habe nicht mehr viel Hoffnung, dass sie wieder kommt, ich warte aber noch ab. Ich habe eh nicht mehr so viel Zeit um nach suchenden Hummeln Ausschau zu halten.
Dabei war ich so zuversichtlich, dass ich im ersten Jahr schon Glück habe, da sie so fleißig die Tage zuvor war.

Vielen Dank
Hummelneuling

Wiesenhummel verschollen Harald 27.04.2015 10:36

Hallo Miteinander,

leider habe ich den ersten Abbruch zu vermelden, eine Wiesenhummel ist Freitag und Samstag nicht mehr aufgetaucht. Da ja schon meine zweite Wiesenhummel durch eine Erdhummel okkupiert wurde hoffe ich das meiner letzte Wiesenhummel nichts passiert!

Am Sonntagabend konnte ich dann noch eine Erdhummel auf Suchflug entdecken und habe sie in den Wiesenhummelkasten eingesetzt, leider konnte ich sie nicht beim Ausflug entdecken da sie sehr lange drin wahr.
Bin mal gespannt, sonst meine anderen Hummel (2xErd u. 2xBaum) tragen fleißig Pollen ein, das Wetter war die
letzten zwei Wochen ideal!
Sah noch einige Steinhummel und Ackerhummeln auf Suchflug!
Was ich gestern auch noch sah, die erste Felsen-Kuckuckshummel!

Mfg Harald

Anscheinend Ackerhummel eingezogen Markus 27.04.2015 22:37

Meine beiden Nistkästen sind jetzt fix bezogen worden (Hurra, letztes Jahr noch kein Erfolg).
Sie haben sich aber selbstständig eingenistet.

Ich schätze es sind Ackerhummeln, könnt ihr das bestätigen?
Kasten-1
http://www.mistelbacher.at/free/Hummel-1.jpg
Kasten-2
http://www.mistelbacher.at/free/Hummel-2.jpg

Als weitere Maßnahmen habe ich jetzt die Kästen in mit Wasser gefüllte Tassen gestellt, damit das viele Kriechgetier (vor allem Ameisen) nicht eindringen kann. Vielleicht hat das ja im Hochsommer auch einen kühlenden Effekt.

Nochmal eine Frage zu der Klappe und den Wachsmotten:
Hat es nun keinen Sinn die Klappe vollständig zu senken, solange noch keine Arbeiterinnen geschlüpft sind?
Die Motten werden ja auch schon die erste Brut der Königin wittern, oder nicht?

Anscheinend Ackerhummel eingezogen Luca 27.04.2015 22:42

Hallo,

Ich schätze es sind Ackerhummeln, könnt ihr das bestätigen?
JA stimmt.
Nochmal eine Frage zu der Klappe und den Wachsmotten:
Hat es nun keinen Sinn die Klappe vollständig zu senken, solange noch keine Arbeiterinnen geschlüpft sind?
Die Motten werden ja auch schon die erste Brut der Königin wittern, oder nicht?
Das nest riecht erst intensiv, wenn es größer ist.

Die Hummel an die Klappe langsam zu gewöhnen ist aber trotzdem gut, auch um vor Fliegen zu schützen.

Liebe Grüße, Luca

Anscheinend Ackerhummel eingezogen Markus 27.04.2015 23:18
Hallo,
Ich schätze es sind Ackerhummeln, könnt ihr das bestätigen?
JA stimmt.

Nochmal eine Frage zu der Klappe und den Wachsmotten:
Hat es nun keinen Sinn die Klappe vollständig zu senken, solange noch keine Arbeiterinnen geschlüpft sind?
Die Motten werden ja auch schon die erste Brut der Königin wittern, oder nicht?
Das nest riecht erst intensiv, wenn es größer ist.
Die Hummel an die Klappe langsam zu gewöhnen ist aber trotzdem gut, auch um vor Fliegen zu schützen.

Liebe Grüße, Luca

Ok, toll!
Hab noch 2 Videos von An- und Abflug veröffentlicht:

Nistkasten 1:
http://youtu.be/Q9CYizRROZM

Nistkasten 2
http://youtu.be/HQ-LiJeNKXE

Ackerhummel abgängig Markus 04.05.2015 12:52

Nach 3 Tagen Abwesenheit ist wohl eine Ackerhummel verschollen.
Oder gibt es da noch eine Chance auf Rückkehr?

Gestern sah ich bei Regenwetter noch einige suchende Erdhummeln (wahrscheinlich).
Ich hoffe, dass sich da noch was ansiedeln (lässt).

Auch welche Arten kann ich auf 300m Seehöhe im Donauraum noch hoffen?

Ackerhummel und Erdhummel Harald 2 29.04.2015 21:36

Hallo zusammen,

nach 5 Jahren habe ich wiedermal Nistkästen aufgestellt.
1 x Harry Abraham Version mit langem Eingang
1 x Schwegler Erdnistkasten

Eigentlich dachte ich beide sind besiedelt. Habe auch über Tage den Eingang mit Mehl bestreut und glattgestrichen um zu sehen ob sich was tut. Das war auch der Fall. Auch einmal bei beiden geschaut und dann das übliche Brummen gehört.

Aber nun schon seit Tagen versuche ich abends bei Dunkelheit zu prüfen ob die Königinnen noch da sind. Im Schwegler tut sich nichts mehr, scheinbar war auch die ganze Zeit eine Nacktschnecke drin. Bin mir nicht sicher ob die Hummel das mochte. Habe auch ein angefangenes Nest gesehen aber keine Hummel. Das Nest wirkte auch nicht "gesund". Frage: Hummeln sind doch nach Nestgründung eher im Nest allein um die Temperatur zu schaffen, oder nicht? Gerade nachts sollte das der Fall sein?

In der Harry Abraham Version habe ich ein bisschen in der Polsterwolle gesucht aber auch da keine Reaktion. Heißt das nun das die Hummeln weg sind? Die zweite wichtige Fragen: Wenn Hummeln gestört werden, brechen diese dann den Nestbau auch ab und machen sich wieder auf die Suche?

Danke und Grüsse
Harald

Ackerhummel und Erdhummel Christian 30.04.2015 09:46

Hi,
grundsätzlich ist das schwer zu beurteilen, wenn mans nicht selber sieht.
Ich meine: wenn die Brut drei Tage ohne Königin ist, ist sie abgestorben. Eine warme Nacht überlebt sie, wie ich schon gepostet habe.

Das Nest wirkte auch nicht "gesund". Könntest Du das beschreiben?
Frage: Hummeln sind doch nach Nestgründung eher im Nest allein um die Temperatur zu schaffen, oder nicht? Gerade nachts sollte das der Fall sein? Grundsätzlich: "Ja".

Die zweite wichtige Fragen: Wenn Hummeln gestört werden, brechen diese dann den Nestbau auch ab und machen sich wieder auf die Suche?
Nicht so schnell:
Gestern Nacht dachte ich eine Baumhummel sei verschollen. Hab die Kugel geschüttelt: Nichts.
Dann hab ich vorsichtig dran gepflückt. Beim dritten Mal kam Protest.
Tags im Schwegler dasselbe, aufs Rütteln keine Reaktion. Hab gegen den Kasten geklopft. Die Köniigin kam und flog unter Protest davon. Kam aber wieder.

Will damit sagen, so schnell geben die Queens die Wabe nicht auf. Der Ort ist ja auch eingeprägt. auch meine ich, dass gelegentliche Störungen nicht allzuviel ausmachen. Wenn man die Kugel nicht öffnet macht das überhaupt nix.
Früher hab ich aus Neugierde die Kugeln gelegentlich geöffnet um die Wabe zu kontrollieren. Die Queens waren manchmal anwesend und es hat sie nie beeinträchtigt. Das unterlasse ich jetzt aber und übe mich in Geduld.
Aber wie Du liest sind wir da im Forum, was Störungen betrifft, geteilter Meinung.

Nach Verlust der Wabe gründen die Queens normalerweise kein neues Nest.

Bei mir waren gestern eine Erdhummel, eine Steinhummel und eine Gartenhummel unterwegs. Erstere hab ich noch einsetzen können, aber die sind nicht mehr so freudig dabei. Vielleicht geht noch was bei Dir.

Gruß und viel Erfolg
Christian

Ackerhummel und Erdhummel Harald 2 01.05.2015 22:09

Danke für die Antwort. Heute habe ich glücklicherweise die Ackerhummel ein- und ausfliegen sehen. Die ist also noch da. Aber die Erdhummel aus dem Schwegler ist weg. Es wurde zwar ein Nest angefangen, aber nicht weitergeführt. Schade, aber von dem Schwegler Nistkasten bin ich ohnehin sehr entäuscht. Grüsse
Harald

Dritter Ausfall bei Wiesenhummel Harald 30.04.2015 08:09

Hallo Hummelfreunde,

nachdem mir drei Wiesenhummelansiedlungen gelangten war die Freude groß, leider habe ich jetzt auch meine dritte Wiesenhummel verloren - echt schade!
Habe im Nest geschaut, Brutwaben und Töpfchen vorhanden nur keine Königin.

Nach meinem Frust sah ich aber dass die ersten Arbeiterinnen bei meiner Erdhummel 1 da sind die schon fleißig an meiner Kastanie Pollen sammeln.

Meine zwei Baumhummeln sind auch fleißig, hier scheint alles in Ordnung zu sein wie auch bei meiner zweiten Erdhummel die eine Wiesenhummel verdrängt hat.

Leider sah ich gestern keine Hummeln mehr auf Suchflug, vielleicht gelingt mir ja noch eine späte (Nach)Ansiedlung!

Grüße aus Oberschwaben

Frage zur Verdrängung Christian 30.04.2015 09:33

Hi
mal ne Frage: hat die Erdhummel die Brut der Wiesenhummel übernommen, oder neu angefangen?
Ich hatte mal ne Steinhummel die ne Erdhummel verdrängt hat. Die 2 Wochen alte Erdhummelwabe wurde zerstört.
Hab auch wieder tote Queens in den Kästen, die von Okkupationsversuchen zeugen. Ich weiß aber nicht, ob die toten Königinnen die Nestgründer sind oder die Eindringlinge. In jedem Fall bleibt die Wabe erhalten.

Seit gestern fliegen bei meiner Erdhummel die Arbeiterinnen. Baumhummel und Wiesenhummel dürften folgen.

Frage zur Verdrängung Harald 30.04.2015 11:13

Hallo,

leider habe ich nicht nachgeschaut, ich habe nur die Wiesenhummel immer schön ein und ausfliegen sehen und nach 10 Tage flog auf einmal eine Erdhummel aus.
Kann gerne nachschauen wenn sie mal ausfliegt - ob ich was erkenne, möchte nur nichts zerstören da ich meine Hummeln gerne ihre Ruhe lasse!

Mfg Harald

Hi
mal ne Frage: hat die Erdhummel die Brut der Wiesenhummel übernommen, oder neu angefangen?
Ich hatte mal ne Steinhummel die ne Erdhummel verdrängt hat. Die 2 Wochen alte Erdhummelwabe wurde zerstört.
Hab auch wieder tote Queens in den Kästen, die von Okkupationsversuchen zeugen. Ich weiß aber nicht, ob die toten Königinnen die Nestgründer sind oder die Eindringlinge. In jedem Fall bleibt die Wabe erhalten.

Seit gestern fliegen bei meiner Erdhummel die Arbeiterinnen. Baumhummel und Wiesenhummel dürften folgen.
Kaum Steinhummeln - Status Christoph 01.05.2015 16:59

Hallo zusammen!

Die Suchzeit geht hier (Oberbayern, 650 m hoch) zügig zu Ende. Fazit über die letzten Wochen bis jetzt (ich war sehr viel im Garten):

Viele Dunkle Erdhummeln, Gartenhummeln, Wiesenhummeln, Ackerhummeln an Futterpflanzen und suchend, keine suchenden Gartenhummeln.
Nicht so viele Baumhummeln an Futterpflanzen, nur wenige suchend.
2 suchende Steinhummeln.

Irritiert bin ich über die 2 Steinhummeln. Hatte letztes Jahr ein Volk in einem Kasten, die Königin lag kurz nach den ersten Arbeiterinnen tot im Nest. Was mag der Grund sein?

Die 2. Steinhummel habe ich vor 2 Tagen erfolgreich angesiedelt - hoffentlich kommt sie durch. Die erste ist mir entwischt.

Belegung meiner 5 Kästen: Dunkle Erdhummel (Selbstansiedelung), Gartenhummel, Steinhummel, Ackerhummel und eine noch nicht bestimmte Art.

Alle Klappen fast geschlossen, um Übernahmen zu vermeiden. Die Königinnen kommen gut damit klar.

Auch schon einige Kuckuckshummeln unterwegs!

Acker- und Wiesenhummeln übernachten trotz gutem Orientierungsflug nicht gleich im Kasten! Diese Beobachtung ist für mich neu. Kannte das bis jetzt nur von der Dunklen Erdhummel - die aber hat sich heuer gleich tadellos im Kasten festgesetzt (Selbstbesiedelung).

So weit mal meine diesjährigen Beobachtungen.

Viele Grüße
Christoph

Kaum Steinhummeln - Status Fienchen 02.05.2015 20:02

Hallo,

ja das mit den Steinhummeln war hier schon ab und an Thema. Ich bemerke den extremen Rückgang der Steinhummeln auch seit 3 Jahren. Dieses Jahr nur 1 suchend gesehen, eingesetzt, Orientierungsflug, nicht wieder gekommen :-(
Sonst viele Ackerhummeln und Erdhummeln. Selten Gartenhummeln und Wiesenhummeln.

Mein Status momentan 2 x Ackerhummel (davon eine auch nach Orientierungsflug 2 Tage nicht gesehen) 1 x Gartenhummel oder Erdhummel (eingesetzt hab ich ne Gartenhummel, aber seit 4 Tagen sieht sie verdächtig nach Erdhummel aus; mal gucken vielleicht hab ich mich auch verguckt, die ist an der Klappe jetzt zu schnell für mich)

Gruß aus Berlin

Kaum Steinhummeln - Status Harald 04.05.2015 08:56

Hallo,

nach meinen Beobachtungen sind hier schon etliche Steinhummeln aus Suche gewesen, leider konnte ich keine zum Bleiben bewegen - eine hatte auch einen sehr schönen O-Flug gemacht leider nicht wieder aufgetaucht aber es hat sich eine Steinhummel in meiner Garage im Holzboden angesiedelt -wie letztes Jahr, handelt sich bestimmt um eine Rückkehrerin.
Ackerhummeln habe ich dieses Jahr nicht viele auf Suchflug gesehen leider.
Aber dafür sehr viele Wiesenhummeln und Erdhummeln und sogar Baumhummeln diese waren bei unserer Region sehr selten.

Bei meinen Hummeln scheint alles in Ordnung zu sein, flogen sogar bei leichtem Regen aus:
2 x Erdhummel und 2 x Baumhummel und eine noch nicht identifizierbare (scharz mit weiß-grauem Hinterteil),
vermutlich eine dunkle veränderliche Hummel!
Hoffe damit ich keinen Ausfall mehr habe und auf besseres Wetter, hatten übers lange Wochenende bis zu 150 Lieter pro m² - das reicht jetzt!

Mfg Harald

Gibt es Mittel gegen den Parasit Sphaerularia? Hummelneuling 02.05.2015 19:41

Hallo Zusammen,

nachdem meine Wiesenhummel nach 10 Tagen fleißiges Pollen sammeln verschwunden ist, habe ich die letzten Tage erneut nach Hummeln gesucht. Ich habe jetzt sehr viel häufiger suchende Hummeln gesehen als Anfang April. Allerdings ist mir aufgefallen, dass die Hummeln nicht Löcher inspizieren sondern immer wieder graben. Nach einigen recherchen bin auch auf den Parasit Sphaerularia bombi gestoßen und das in dieser Gegend bis zu 50% der Hummelköniginnen befallen sind. Daher denke ich, dass der Boden hier sehr stark bealstet ist.
Weiß jemand was man dagegen machen kann?

Schöne Grüße
Hummelneuling