Beiträge aus 2013

Fliegen bei Baumhummel Christian 07.09.2013 18:04

Am 5. September hat sich die letzte Baumhummel verflogen. Heute hab ich den Kasten gereinigt. In der Streu waren 320 Kokons von Fliegen. Kein einziger Kokon der Hummeln war verschlossen, wie ich es von parasitierter Kryptarum kenne. Zudem war die Streu erstaunlich sauber, nicht mit Kot verklebt. Im sommer existierten aber diese gelb schlammigen Ecken.
Daher muss ich annehmen, dass die Fliegen sich vom Hummelkot ernährt haben. Früher hab ich die Fliegenkokons immer vernichtet. Wenn die sich aber vom Kot ernähren, wäre es ja erfreulich, wenn sie im nächsten Jahr wieder da sind.
Wie war das bei euch?
1. Gabs mehr Fliegen als sonst?
2. Haben eure Baumhummeln auch Fliegen?
3. Könnt ihr meinen Verdacht bestätigen, dass die sich vom Hummelkot ernährt haben?

Meine Erdhummeln wurden ja sofort von ner Fleischfliege befallen. da waren die Kokons aber größer und vvor allem sind die Fliegen schnell geschlüpft.
Die Erdhummeln sind übrigens noch ein starkes Volk, tragen auch noch Pollen ein.

Christian

Fliegen bei Baumhummel Michel 08.09.2013 23:06

Fliegen gabs hier wieder reichlich, ein starkes Erdhummelvolk wurde besonders befallen, ein 2. kaum (war nicht so stark). Beides waren Terrestris-Nester. Erdhummeln sind wohl besonders gefährdet, was Brachicoma devia-Befall anbelangt, wobei die Kryptarum-Erdhummel am heftigsten zu leiden hat, da diese Art weniger wachsam ist wie die Dunkle Erdhummel. In allen Jahren habe ich bei der Kryptarum-Erdhummel etwa 40-45% aller potenziellen Jungköniginnen an diese Fliege verloren. Bei der Dunklen Erdhummel war es immer weniger.

Interessant ist, dass die Nester für die Fliege erst dann interessant werden, sobald es auch Jungköniginnebrut gibt, vorher tritt fast gar kein Befall auf. Sobald erste Königinnenbrut da ist, werden die Nester teils regelrecht belagert. Auch Mottenklappen helfen kaum weiter...

Vor allem mein 2. Erdhummelvolk (etwa 120-140 Arbeiterinnen zum Höhepunkt), was nicht so stark war die Nest 1 (230-260 Arbeiterinnen zum Höhepunkt), ist immer noch sehr aktiv und zieht zahlreiche Jungköniginnen heran. Interessant war bei diesem Nest, dass es anfangs kaum Jungköniginnenbrut gab, seit Mitte August aber viel Jungköniginnenbrut herangezogen wird. Aktuell ist das Nest voll von Jungköniginnen und es fliegen fast mehr Königinnen als Arbeiterinnen. Die Altkönigin ist hier auch noch am Leben. Nest 1 hat dagegen viele Verluste durch die Fliege und später die Wachsmotte gehabt, zieht aber auch noch einige Geschlechtstiere heran. Bilanztechnisch sollte Nest 2 bzgl. der Gesamtzahl an Jungköniginnen deutlich besser abschließen, obwohl es schwächer war (diese Beobachtung mache ich aber schon seit Jahren). Rechne mit 130-160 Jungköniginnen bei dem Nest...

Schön ist auch, dass die Nester mittlerweile keinem Parasitendruck mehr unterworfen sind. Die Flugzeit von Wachsmotte und Brachicoma devia ist vorbei, sodass beide kaum mehr als Predatoren auftreten. Die Nester können seit Mitte August ungestört Geschlechtstiere hervorbringen.

Vg,
Michel

Gespinst im Vogelkasten Wutvogel 09.10.2013 20:22

Hallo ...
bin neu hier. Heute habe ich im Garten meine Ton-Nistkästen kontrolliert und gesäubert. In einem Kasten haben dieses Jahr Hummeln Quartier bezogen. Den ganzen Sommer über war mäßiger Betrieb. Man hat immer wieder mal 2 bis 4 Hummeln anfliegen sehen, im Kasten verschwinden und dann wieder eine Stunde absolute Ruhe. Vorsichtiges Klopfen am Kasten hat ab und an eine Hummel veranlasst, nach dem Rechten zu sehen. Nistkasten bis zum heutigen Tag in Ruhe gelassen. Und heute ... Vorfinden von Nistmaterial, Gräser, Moos, Entenfedern ... das könnten allerdings Spatzen hineingetragen haben. In der Mitte des Nistmaterials befand sich Blauer Schimmel, tote, vertrocknete Hummeln, schwarze Puppen von was weiß ich für Insekten, Asseln und winzige, braune Puppen, die alle ein Loch hatten und zerstört waren. Das Merkwürdigste befand sich an der Decke. Ein Gespinst wie von einer Höhlenspinne, weiß eingesponnen wie Spinnweben, aber dennoch fest und im inneren hellbraunes, ja fast stoff/filzartiges Material. Sah aus wie Eierkarton. Also ich bemühe mich hier wirklich so genau wie möglich zu sein, aber anders kann ich es nicht beschreiben. Was ist das? Etwa das Winterquartier der Hummelkönigin? Habe es natürlich nicht zerstört, sondern das schimmlige Material entfernt und trockene Hanfstreu bis zu Hälfte aufgefüllt und wieder an den alten Platz gehängt. Vielleicht kann mich ein Experte aufklären? Wäre schön, denn es interessiert mich brennend, was das ist. Habe hier nicht nur diese Hummeln, sondern auch ein Wespennest im Rolladenkasten und ein Hornissennest im überdachten Holzstoß. Das ist wirklich sehr groß gewesen heuer.
Gruß, der Wutvogel

Hört sich nach Wachsmotten an KiGaZw 10.10.2013 08:08

Hallo!

Das "Gespinst" hört sich nach Wachsmotten an.

KLICK (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Sieht es etwa so aus?

Grüße

KiGaZw, der mit dem Hummeltagebuch (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Hört sich nach Wachsmotten an Christian 10.10.2013 10:22

Hi,
war gerade auf Deiner Hummelhompage.
Friedhof bei Steinhummel kenn ich auch. Hatte leider seit zwei Jahren kein erfolgreiches Nest. Hast du die mal auf Befall von Blasenkopffliegen untersucht? Nur interessehalber.
Christian

Hört sich nach Wachsmotten an KiGaZw 10.10.2013 11:01

Hallo Christian!

Ja, diese Friedhöfe sind anscheinend bei Steinhummeln typisch. Bei dem Nest das Du ansprichst wurde durch eine Kotecke der Innenkarton des Hummelhauses undicht. Die Hummeln konnten also aus den Innenkarton ins Hummelhaus ausbüchsen. Dort lagerten sie ihre Toten Kolleginnen und auch die Altkönigin.

Letztes Jahr benutzten sie den Vorbau (den ich immer wieder ausräumte) als Friedhof.

Besagtes Nest hat(-te) keinen Fliegenbefall, so weit ich das beurteilen kann. Jedoch waren während der Saison Wachsmotten trotz Hummelklappe im Vorbau. Das hatte ich aber früh genug bemerkt und die noch winzigen Biester erst mechanisch entfernt und dann das komplette Nest mit BT behandelt. Dann war für den Rest der Saison Ruhe, Ins Hummelnest haben sie es nicht geschafft.

So wie es momentan aussieht hatte ich heuer ein hervorragendes Hummeljahr. Aus alles 10 Nestern ist etwas geworden, nur eine Erdhummel hatte Wespenbefall (siehe mein Hummeltagebuch) der genau so schnell verschwand wie er gekommen ist.

Aktivitäten sehe ich derzeit nur noch bei den Ackerhummeln, hoffentlich wird das Wetter am Wochenende etwas schöner, dann kann ich wieder ein paar Nester abbauen. Letzte Woche hat das wegen Dauerregen nicht geklappt. Vorletzte Woche hatte ich noch Beobachtungen bei Erd-, Baum-, Stein- und Gartenhummel gemacht.

Grüße KiGaZw (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Hört sich nach Wachsmotten an Wutvogel 10.10.2013 12:38
Hi,
war gerade auf Deiner Hummelhompage.
Friedhof bei Steinhummel kenn ich auch. Hatte leider seit zwei Jahren kein erfolgreiches Nest. Hast du die mal auf Befall von Blasenkopffliegen untersucht? Nur interessehalber.
Christian

Ich habe eine Hummelweb? Das erscheint mir aber neu. Ich mache mehr IN FEDERN. Aber mich haben Wespen, Hornissen, Hummeln & Co schon als Kind fasziniert. Hatte sogar mal eine Wespenspinne im Garten. Die wurde aber dann von zwei fetten Kreuzspinnenweibchen regelrecht auseinander genommen. Schade.
Jedenfalls großen Dank an alle, die mir geantwortet haben. Das war sehr hilfreich. Werde den Kasten komplett reinigen.
Der Wutvogel

Gespinst im Vogelkasten Christian 10.10.2013 10:18

Auf Dein Hummelnest hat sich alles gestürzt was nur geht. Kokons mit Loch, oder blau verfärbt deutet auf Fliegenbefall hin. Die haben meinen Erdhummeln von Anfang an stark zugesetzt. Arbeiterinnen: 431 gesunden Kokons standen 147 befallene Kokons gegenüber. Geschlechtstiere ähnlich.
Das wirkt sich schon stark auf die Zahl der hervorgehenden Königinnen aus. Während ein gesundes Nest schon mal 328 hervorbrachte, waren es in diesem Jahr nur 42. Ein Dutzend Jungköniginnen schlüpfte nicht mehr, weil sich die Arbeiterinnen verflogen und die Brut abstarb.
Aber es bleiben noch viele Larven- und Puppenwiegen übrig, die natürlich den Motten Gelegenheit bieten. Und die fressen alles. Je größer das Nest, desto mehr Motten.

Denke so wars bei Dir: Nestgründung sehr spät wie überall in diesem Jahr. Dann sofort Fliegenbefall. Mitte bis Ende Mai kommen die ersten Motten. wenn die Eier legen ist nach 14 Tagen das Hummelnest vernichtet. Die paar Arbeiterinnen die leben, fliegen noch ne Zeit. Hab festgestellt, dass bei Mottenbefall die Königin irgendwann verschwindet.

Vogelkasten klingt sehr nach Baumhummel. Die ziehen Motten sowieso stark an. Ohne BT Behandlung geht da gar nix. Wenn also im nächsten Jahr wieder ne Hummel einzieht und Du willst das Nest erhalten, musst Du mit BT behandeln. Und den Stechschutz nicht vergessen. Baumhummeln sind agro.

Diese Motten befallen übrigens auch Wespen und Hornissenvölker. Tu den Hautflüglern nen Gefallen und vernichte das Mottengespinst.

Hatte auch ein Erdwespennest: Deutsche Wespe. Oder besser: Ich habs noch.

Hoffe ich/wir konnten weiterhelfen

Christian

Gespinst im Vogelkasten Wutvogel 02.02.2014 19:38

Entschuldigung, dass ich jetzt erst antworte, aber ich habe die Bude voll mit Federn. Weiß auch nicht, was mit diesem Winter los ist. Manche Vögel, sogar Wasservögel, sind fix und fertig.
Also, Hummelnest im Vogelbrutkasten, ja, habe nach Anordnung von dieser Seite den Tonkasten ausgeräumt. Als weggeworfen und verbrannt in einem Gartenofen. Dann den Kasten selbst ebenfalls unter Feuer gesetzt. Dann mit frischem Stroh ausgewischt und geschrubbt. Danach mit Desinfektionsmittel, wie sie Imker benutzen, behandelt. Trocknen lassen und seitdem hängt er im Entenstall und wartet auf seinen nächsten Einsatz in Bezug auf Hummelansammlung. Der Imker, von dem ich das Mittel habe, hat mir geraten, erst im März diesen Kasten wieder aufzuhängen und ihn dazu nochmals mit einem Schädlingsbekämpfungsmittel speziell gegen diese Motten, aber auch gegen Milben zu behandeln, und dann, das war seine Aussage, dürfte eigentlich nichts mehr schief gehen.

Bestimmungshilfe Steffen Hintersaß 12.10.2013 13:58

Ich grüße alle Forenbeteiligten, um es gleich voraus zu sagen: Meine Hummelkenntnisse sind marginal. Ich fotografiere seit Jahren mit großer Freude Insekten. Jetzt im Herbst fange ich an den "Fang" dieses Jahres (auch nur für mich selbst ) zu sortieren. Ansonsten suche ich Hilfe im "Insektenforum" aber da ist leider zur Zeit niemand unterwegs, der sich zu Hummeln äußern möchte.
Deswegen habe ich mich mal bei Flickr angemeldet und versuche hier mein Glück.
Das Bild habe ich im Juni 2013 in Südsachsen im Vogtland an der tschechischen Grenze aufgenommen.

Meine Versuche der Bestimmung endeten bei B. bohemicus. Kann das richtig sein ?

Jetzt schon vielen Dank für eine Antwort.

Mit freundlichen Grüßen Steffen Hintersaß

http://www.flickr.com/photos/104697426@N06/10223717024/

Bestimmungshilfe KiGaZw 12.10.2013 20:08

Hallo!

Kann gut sein, sicher bin ich mir jedoch überhaupt nicht. Versuche es bitte auch hier: Hummel-Forum (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Grüße KiGaZw (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Bestimmungshilfe Bulli 14.10.2013 03:14

Auf Bombus bohemicus würde ich von der Morphologie her auch tippen.
Allerdings sind Bombus vestalis und B. bohemicus schwer mit absoluter Sicherheit unterscheidbar, weshalb die beiden Arten manchmal unter der Bezeichnung "Bombus vestalis s.l." zusammengefasst werden (s.l. ~= im weitesten Sinne).

Sieht mir nach einem Drohn aus.

Viele Grüße

Bulli

PS: Der Feldbestimmungsschlüssel für Hummeln von Gokcezade wird als PDF-Datei von der Uni Wien zum herunterladen bereitgestellt. Kennst du ihn schon?

Bestimmungshilfe DerKatzenfreund 21.10.2013 20:38
Auf Bombus bohemicus würde ich von der Morphologie her auch tippen.
Allerdings sind Bombus vestalis und B. bohemicus schwer mit absoluter Sicherheit unterscheidbar, weshalb die beiden Arten manchmal unter der Bezeichnung "Bombus vestalis s.l." zusammengefasst werden (s.l. ~= im weitesten Sinne).

Sieht mir nach einem Drohn aus.

Viele Grüße

Bulli

PS: Der Feldbestimmungsschlüssel für Hummeln von Gokcezade wird als PDF-Datei von der Uni Wien zum herunterladen bereitgestellt. Kennst du ihn schon?

Ich danke Euch beiden für Eure Hilfe, den Feldbestimmungsschlüssel habe ich mir runtergeladen.
Ich versuche mich mal durchzubeißen.

Viele Grüße von Steffen

Überwinterrung unserer Hummel Liebl Karin 19.10.2013 12:00

Ich hättte eine Frage. Ab wann gehen die Hummeln in die Winterruhe? Wir haben ein Hummelhaus im Garten,
das dieses Jahr von einer Hummel belegt ist. Sobald es morgens etwas wärmer wird fliegt sie aus, und kehrt
immer wieder zum Haus zurück. Normaler weise entfernen wir die Häuser über den Winter, um sie zu reinigen.
Meine Frage deshalb, kann es sein daß unsere Hummel auch im Hummelhaus überwintern kann. Oder es einfach
noch eine Zeit braucht bis sie sich ein Winterquartier sucht.
Vielen Dank.

Überwinterrung unserer Hummel Liebl Karin 19.10.2013 12:01

Ich hättte eine Frage. Ab wann gehen die Hummeln in die Winterruhe? Wir haben ein Hummelhaus im Garten,
das dieses Jahr von einer Hummel belegt ist. Sobald es morgens etwas wärmer wird fliegt sie aus, und kehrt
immer wieder zum Haus zurück. Normaler weise entfernen wir die Häuser über den Winter, um sie zu reinigen.
Meine Frage deshalb, kann es sein daß unsere Hummel auch im Hummelhaus überwintern kann. Oder es einfach
noch eine Zeit braucht bis sie sich ein Winterquartier sucht.
Vielen Dank.

Überwinterrung unserer Hummel Liebl Karin 19.10.2013 12:01

Ich hättte eine Frage. Ab wann gehen die Hummeln in die Winterruhe? Wir haben ein Hummelhaus im Garten,
das dieses Jahr von einer Hummel belegt ist. Sobald es morgens etwas wärmer wird fliegt sie aus, und kehrt
immer wieder zum Haus zurück. Normaler weise entfernen wir die Häuser über den Winter, um sie zu reinigen.
Meine Frage deshalb, kann es sein daß unsere Hummel auch im Hummelhaus überwintern kann. Oder es einfach
noch eine Zeit braucht bis sie sich ein Winterquartier sucht.
Vielen Dank.

Überwinterrung unserer Hummel Chris 21.10.2013 15:46

Hallo Karin!
Obwohl ich seit Jahren viele Hummelvölker in "Hummelhotels" halte (heuer über mehr einen mehr oder weniger langen Zeitraum 11), bin ich kein so kompetenter Fachmann wie viele hier im Forum. Aber Deine Frage, wann sich Hummeln zur Winterruhe zurückziehen, ist je nach Art derselben zu beantworten. Während dies bei den Wiesenhummeln in unserer Gegend schon im Juli der Fall ist, hatte ich im Vorjahr (Oktober) noch intakte Ackerhummelvölker. Der Wetter war günstig(er), und das ind. Springkraut blühte noch im Garten. Heuer habe ich meine Hummelkästen längst entfernt. Würde Dir das noch nicht raten, solange es noch Leben im Hummelhaus gibt. Die Königinnen werden jedenfalls auch nicht darin überwintern, sondern sich irgendwo in der Erde, event. unter Moos oder im Komposthaufen vergraben und möglicherweise im Frühjahr wieder an dieser Stelle nach Nestmöglichkeiten suchen. Grüße aus Attnang-Puchheim, Oö.! Chris

Überwinterrung unserer Hummel Bulli 26.10.2013 10:57

Hallo Karin,

hier sind noch mindestens eine Erdhummel-Jungkönigin, eine Steinhummel-Jungkönigin und eine Baumhummel-Jungkönigin unterwegs. Normalerweise müssten sie schon längst tief in der Erde ihre Winterruhe genießen.
Außerdem fliegen noch einige Ackerhummelarbeiterinnen fleißig.

Jungköniginnen überwintern gerne bei Temperaturen von +5 Grad. Die werden also irgendwann in die Erde verschwinden, wenn es über der Erde kälter wird.

ORF Doku über Hummeln Roland 03.11.2013 08:37

Hallo liebes Hummelforum,

am 03.12.2013 - 20:15 Uhr zeigt der ORF2 eine Dokumentation über "Hummeln - Bienen im Pelz"...

Grüße
Roland

ORF Doku über Hummeln Martin 03.11.2013 13:37
Hallo liebes Hummelforum,

am 03.12.2013 - 20:15 Uhr zeigt der ORF2 eine Dokumentation über "Hummeln - Bienen im Pelz"...

Grüße
Roland

Danke für den Tipp.

Gruß,
Martin

Bombus veterans Ursula Gönner 03.11.2013 12:51

Hallo,
diese Hummel habe ich am 15.07.13 in Rheinhessen (Habitat: offene, sehr trocken, heideartig, Lehmboden, Weinbaugebiet) gesehen. Kann es sich um o.g. Art handeln? Oder was kommt alternatiiv infrage?
Viele Grüße Ursula

http://farm8.staticflickr.com/7366/10635037783_b6e69d37cf_b.jpg

Bombus veterans Martin 03.11.2013 13:31
Hallo,
diese Hummel habe ich am 15.07.13 in Rheinhessen (Habitat: offene, sehr trocken, heideartig, Lehmboden, Weinbaugebiet) gesehen. Kann es sich um o.g. Art handeln? Oder was kommt alternatiiv infrage?
Viele Grüße Ursula

http://farm8.staticflickr.com/7366/10635037783_b6e69d37cf_b.jpg

Das ist gut möglich. Ich denke aber, dass es sich hier wahrscheinlich um eine Waldhummel (Bombus sylvarum) handelt. Die Mandibel sind bei veteranus Weibchen "schlanker". Es würde auch besser zum beschriebenen Habitat passen. veteranus mag es meines Wissens eher etwas feuchter.

Die auf dem Foto nicht gut zu sehende Hinterleibsspitze ist bei sylvarum normalerweise orange, der Farbton kann aber bei älteren Tieren verblassen und bei einzelnen Exemplaren auch mal komplett fehlen.

Gruß,
Martin

Bombus veterans Ursula Gönner 03.11.2013 18:56
Hallo,
diese Hummel habe ich am 15.07.13 in Rheinhessen (Habitat: offene, sehr trocken, heideartig, Lehmboden, Weinbaugebiet) gesehen. Kann es sich um o.g. Art handeln? Oder was kommt alternatiiv infrage?
Viele Grüße Ursula

http://farm8.staticflickr.com/7366/10635037783_b6e69d37cf_b.jpg

Das ist gut möglich. Ich denke aber, dass es sich hier wahrscheinlich um eine Waldhummel (Bombus sylvarum) handelt. Die Mandibel sind bei veteranus Weibchen "schlanker". Es würde auch besser zum beschriebenen Habitat passen. veteranus mag es meines Wissens eher etwas feuchter.

Die auf dem Foto nicht gut zu sehende Hinterleibsspitze ist bei sylvarum normalerweise orange, der Farbton kann aber bei älteren Tieren verblassen und bei einzelnen Exemplaren auch mal komplett fehlen.

Gruß,
Martin

Hallo Martin,
B. sylvarum habe ich schon öfter gesehen. Diese hatten meistens eine eher orangefarbene Thoraxbehaarung. Wahrscheinlich handelt es sich tatsächlich um ein älteres Exemplar.
Danke für Deine Rückmeldung.
Viele Grüße Ursula

Hallo Karin R. 21.11.2013 19:28

Hallo,

bin neu hier.

Ich habe mal nach einem Foto einer kleinen Wabe gegoogelt, welche ich vor etwa 2 Wochen in unserem Garten fand. Es ist Platz darin für 8 Hummeln. Ich konnte mir schon denken, dass sie von ihnen stammen.
Nun möchte ich mal über die possierlichen Tierchen etwas schreiben. Wir haben einen kleinen Garten, nahe einer Strasse und gegenüber steht eine schöne große Linde, auch gibt es ringsherum Knallerbsensträucher und einige Blumen.Also ist auch genug Nahrung hier.

Vor etwa 4 Jahren bekamen wir für unseren Kamin älteres Holz geschenkt. Irgendwie lag dann dieses Holz einige Wochen in einem Sisalsack immer neben dem Komposter. Ich wollte dann nun endlich das Holz herausnehmen, als ich im Inneren ein Rascheln und Surren vernahm. Ich liess den Sack vorsichtig auf die Erde fallen und es kamen süsse kleine Hummeln, etwa 25 Stück zum Vorschein. Sie durften natürlich ihr Quartier weiterhin bewohnen.Denn ich legte sie wieder ruhig zurück.
In den Jahren danach versuchte ich weiterhin, ihnen eine gute Nistmöglichkeit zu bieten. In unserem Garten ist alles recht naturnah. Ich kompostiere alles, gebe auf einen Haufen Reisig immer wieder neue Äste und Laub, der sich unter den Koniferen im Trockenen befindet.Doch sie sind manchmal serh wählerisch. Unter den Koniferen siedelten sich dieses Jahr wieder Hummeln an.
Jetzt habe ich eine Frage: Warum sterben manchmal im Sommer tausende Hummeln gleichzeitig?
Es ist die Zeit nach der Lindenblüte.
Schöne Grüße. Karin

Hummelsterben unter den Linden KiGaZw 22.11.2013 13:27

Hallo Karin!

Klicke mal HIER (externer Link, nicht mehr verfügbar), da wird das erklärt.

Grüße vom Hummeltagebuch (externer Link, nicht mehr verfügbar) KiGaZw

hummeln auf balkon! christian h 03.12.2013 21:48

hallo im forum
ich kenne hummeln aus der besteubung ich bin gärtner
kann ich hummeln bei mir auf meinem balkon versuchen anzusiedeln?
in reit im winkl?
bin begeistert

mfg christian h

hummeln auf balkon! KiGaZw 04.12.2013 15:49

Hallo Christian!

Es geht, wenn der Balkon schattig ist. Es sollte den ganzen Tag vollschattig sein. Es reicht nicht den Hummelkasten mit einem Schirm oder ähnlichem zu beschatten, wenn den ganzen Tag die Sonne ansteht. Da staut sich die Hitze.

Grüße KiGaZw, der mit dem Hummel Tagebuch (externer Link, nicht mehr verfügbar)