Beiträge aus 2012

Verkauf: Alford, Bumblebees Christian F. 26.02.2012 10:49

Hallo,
Ich verkaufe ein ungelesenes Faksimile-Exemplar des Textes von

Alford, D.V.: Bumblebees

Das englischsprachige Standardwerk, in vielen wissenschaftlichen Publikationen zitiert.

Der Preis beträgt 20€ +1,50€ Porto und Verpackung.

Bei Interesse könnt ihr Euch an meine Email-Adresse wenden.

Schöne Grüße,
Christian

[img:http://s7.directupload.net/images/120226/5wrdi9my.jpg]

Vorbauexperiment Joachim Nuißl 29.02.2012 11:13

Hallo Hummelfreunde,

ich plane heuer das erste mal ein paar Hummelkästen für den Garten zu bauen. In den Foren habe ich ständig von dem "Problem" mit den Wachsmotten gelesen. Dies hat in mir den Tüftler geweckt. Viele Ideen für mechanische Sperren toben in meinem Kopf. Als unerfahrener "Hummelfreund" bleiben aber stets Fragen zur Durchführbarkeit. Diese wollte ich an das Forum stellen. Über Antworten würde ich mich sehr freuen!

a) Sind Wachsmotten im Larvenstadium durch Leimringe stoppbar?
b) Wieviele Belüftungslöcher sollte der Hauptraum aufweisen?
c) Wenn ich zwischen den Schrägklappen am Eingang und dem Eingang zum Schlauchstück eine Laufstrecke mit Metallgaze auslege (als Fallgitter für Larven), sind dann die Hummeln in der Lage diese Strecke problemfrei zu überwinden?

Vielen Dank vorab für die Unterstützung!

Joachim

Vorbauexperiment Bago 29.02.2012 20:39

Das ganze ist nicht so einfach, das mit dem Fallgitter ist eine doch relativ gute Idee... :D Aber man müsste das ganze testen.

Gruß Alex

Vorbauexperiment Joachim Nuißl 01.03.2012 11:11
Das ganze ist nicht so einfach, das mit dem Fallgitter ist eine doch relativ gute Idee... :D Aber man müsste das ganze testen.

Gruß Alex

Erstmal danke für die Antwort.

Ich habe überlegt, nach einer Doppelklappe einen kleinen Kriechgang für die Hummeln anzulegen. Dieser soll eine Strecke von ca. 10 cm überbrücken. Die Lauffläche soll dabei Metallgaze sein. Darunter soll ein Hohlraum von ca. 3 cm liegen. Der Boden des Hohlraumes soll dabei mit einem Leimring (analog wie bei Obstbäumen) ausgelegt werden. Mein Ziel ist es, Eier von Motten abzufangen, die es tatsächlich schaffen, ihre Eier durch die Klappen zu "schiessen". Das Metallgaze soll dabei verhindern, dass die Eier im Vorraum liegen bleiben und von Hummeln in das Nest geschleppt werden. Ich hoffe sie fallen durch das Gitter. Larven die sich in diesem Hohlraum dennoch entwickeln sollen am Leimring kleben bleiben.
(Ich würde gerne ein Bild meiner Konstruktionszeichnung einstellen, weiß aber nicht ob das geht)
Da aber so eine Pension an ihrer Schwachstelle scheitert, würde ich gerne wissen, ob die Belüftungslöcher auch einer Absicherung bedürften!? Und wie viele Löcher werden dabei tatsächlich benötigt?

Gruß Joachim

Vorbauexperiment Bago 01.03.2012 17:02
Das ganze ist nicht so einfach, das mit dem Fallgitter ist eine doch relativ gute Idee... :D Aber man müsste das ganze testen.

Gruß Alex

Erstmal danke für die Antwort.

Ich habe überlegt, nach einer Doppelklappe einen kleinen Kriechgang für die Hummeln anzulegen. Dieser soll eine Strecke von ca. 10 cm überbrücken. Die Lauffläche soll dabei Metallgaze sein. Darunter soll ein Hohlraum von ca. 3 cm liegen. Der Boden des Hohlraumes soll dabei mit einem Leimring (analog wie bei Obstbäumen) ausgelegt werden. Mein Ziel ist es, Eier von Motten abzufangen, die es tatsächlich schaffen, ihre Eier durch die Klappen zu "schiessen". Das Metallgaze soll dabei verhindern, dass die Eier im Vorraum liegen bleiben und von Hummeln in das Nest geschleppt werden. Ich hoffe sie fallen durch das Gitter. Larven die sich in diesem Hohlraum dennoch entwickeln sollen am Leimring kleben bleiben.
(Ich würde gerne ein Bild meiner Konstruktionszeichnung einstellen, weiß aber nicht ob das geht)
Da aber so eine Pension an ihrer Schwachstelle scheitert, würde ich gerne wissen, ob die Belüftungslöcher auch einer Absicherung bedürften!? Und wie viele Löcher werden dabei tatsächlich benötigt?

Gruß Joachim

Die Anzahl der Lüftungslöcher ist je nach der Größe dieser abhängig. Die Lüftungslöcher müssen mit Fliegengitter abgesichert werden.

Gruß Alex

Vorstellung und Frage zu Hummelhaus besetzen Markus 29.02.2012 14:58

Hallo zusammen,
möchte mir erst mal kurz vorstellen.
Ich heiße Markus, bin 40 Jaher alt aus dem Taunus in der Nähe von Frankfurt Main.
Durch den Weihnachtskauf einer Packung Wachsmalkreide für meinen Filius kam ich auf die Hummeln. Dort war auf der Verpackung ein Hinweis das diese aus echtem Wachs sind und wie man den Insekten helfen kann.
Nun gut, Frau und Sohnemann haben reichlich informationen eingeholt und mich in die Werkstatt verbannt. Nach ausführlicher Recherche wurden 2 Hummelhäuser fertig gestellt.
Eines in der Größe 40x40x40cm mit schrägem Dach sowie eines in 30x30x30cm mit schrägem Dach.Aus Fichtenplatten verschraubt und natürlich geölt sowie das Dach mit Schindeln eingedeckt.Alles dicht und links sowie rechts jeweils oben und unten 3x 30mm große Belüftungslöcher mit Metallgaze aus einem Pfannenspritzschutz gesichert. Darin einen 30x30x40 BxLxH Karton mit Holzstreu und Zupfwolle/Schafwolle sowie einem Deckkarton. Der Hauptkarton wurde von oben mit einer abdeckbaren Plexiglasscheibe versehen sodass man auch mal ins Nest schauen kann (wenn der Deckkarton mal entfernt wurde) ohne das Hummeln fliehen können. Aus diesem Karton führt ein 25mm Isolationsrohr aus Schaumstoff ca. 18cm lang leicht steigend in den ca. 8x10 cm großen Vorbau. Dieser hat zum einen ein Belüftungsloch in der Frontseite sowie eine Wachsmottenklappe auf der Seite.
Der andere kleinere Hummelkasten hat keinen Vorbau aber ebenfalls eine Wachsmottenklappe. Hier bin ich noch am überlegen ob ich noch einen Vorbau baue oder nicht. Dieser Kasten soll auf die Rückseite unserer Gartenhütte. Durch den hohen Dachüberstand der Hütte würde er immer im trockenen stehen. Frage 1.= muss zwingend ein Vorbau sein oder wäre das in diesem Fall OK da der Kasten geschützt steht?
Der kleinere Kasten soll in ca. einem Meter Höhe angebracht werden, der große Kasten steht frei auf ca. 15cm hohen Alurohren die wiederum zum Schutz gegen Ameisen in einem Wasserbehälter stehen.
Auf Himelsrichtungen habe ich nicht geachtet. Ich habe die Kästen so platziert das sie bis ca. 12-13 Uhr in Sonneneinstrahlung stehen und danach im permanenten Schatten.
Der große Kasten ist seit 2 Tagen Bezugsfertig. Der kleine wird am Wochenende soweit sein wenn ich mich endlich entschlossen habe noch einen Vorbau zu bauen oder eben nicht ;-)
So, in der Hoffnung an alles gedacht zu haben und den Hummeln ein gutes Hotel zur verfügung zu stellen wollen wir natürlich nun auch das zumindest eines dieses Jahr besetzt wird.

Bei dem großen habe ich den Vorbau sowie die Mottenklappe offen stehen falls eine Hummel den Weg selbst findet. Dort habe ich auch etwas Moss platziert um den Vorbau interessant zu machen. Weil ich es nirgends gelesen hatte und es somit nicht besser wusste habe ich den Vorbau Rot gestrichen und mit grellen gelben Dreiecken verziert dessen größtes Eck die Wachsmottenklappe beinhaltet. Das sollte ein gutes Erkennungsbild des Einganges sicher stellen. Nun habe ich gelesen das Hummeln kein Rot sehen können.
Frage 2 = kann ich es so lassen da ja die gelben Dreiecke Orientierung bieten oder soll ich den Vorbau nochmals umstreichen?
Der restliche Kasten ist ja wie geschrieben Fichte natur geölt.

Und nun last but not least die Frage falls es zu einer Einsetzung kommt.
Wenn ich eine Königin durch den offenen Vorbau in den Laufgang lasse schliesse ich dann sofort den Vorbau (also die Mottenklappe bleibt offen das ist schonmal klar) oder lasse ich den Vorbau noch offen bis sie wieder heraus kommt?
Ich frage mich halt deshalb das wenn sie durch den offenen Vorbau wieder heraus kommt und angenommen den Kasten annimmt das sie dann später die seitliche Mottenklappe nicht findet oder verwirrt ist wenn dann der Vorbau irgendwann zu ist.
Ich würde wenn sie in den Laufgang läuft den Vorbau verschliessen. Wenn sie dann wieder heraus kommt muss sie ja zwangsweise durch die offene Mottenklappe und würde diese somit auch als Eingang vermerken, oder?

Ach ja, nun noch zum Umfeld. Wir wohnen wie gesagt im Taunus in einer Wohnsiedlung direkt zwischen Waldrand und Wildfeldern. Haben einen ca. 400qm großen Garten mit einem kleinem Teich, ein ca. 40qm großes Blumenbeet mit allen möglichen Blumen die über das ganze Jahr blühen. Der Rest ist Rasen auf dem u.a 3 Apfelbäume, 1 Reneklodenbaum, 1 Kirschbaum sowie einige Zierbäume stehen. Da das Grundstück am Hang ist sind die Etagenmauern alle dicht mit Efeu bewachsen und wie gesagt, 100m links ist der Buchen und Eichenwald und auf der anderen Seite der Häuser sind Wildfelder mit allen möglichen Wildsträuchern und Blumen.
Denke also der Einstieg ist schonmal nicht der schlechteste. Zusätzlich wollen wir nun noch geeignete Pflanzen ziehen aber die können ja jetzt erst gesäät bzw. Mitte März gepflanzt werden sofern man sie als Staude bekommt.
Eine letzte Frage hätte ich dann dennoch. Habe gelesen das ein Teich zwar gut ist aber nur wenn er ohne Fischbesatz ist. In meinem tümmeln sich knapp 10 Goldfische. Können die irgendwie für Hummel schädlich sein?
Ich finde dazu nirgends eine Begründung.
Ansonsten wenn ihr noch Tips für uns habt immer gerne her damit. Wir denken wir sind soweit für Neulinge schon ganz gut informiert aber man kann ja nie genug wissen um den kleinen ein schönes und vorallem stress und Krankheitsfreies Hotel zu bieten.

So, hoffe ihr seid nicht eingeschlafen bei meinem langen Text und könnt euch auch noch grob an meine Fragen erinnern ;-)
grüße aus dem Taunus von Lennox, Anne und Markus

Vorstellung und Frage zu Hummelhaus besetzen Torsten 29.02.2012 16:15

Hallo Markus!

Schön das es wieder neue Hummelfreunde gibt, also Herzlich willkommen! Ich bin zwar kein regelmäßiger schreiber in diesem Forum aber ein regelmäßiger Leser!

Wie du schon selber richtig geschrieben hast, seit ihr schon sehr gut Informiert und das finde ich toll. Somit hast du dich mit dem Thema
schon mal intensiv auseinander gesetzt.

Die Kästen würde ich auf keinen Fall in der Mittagssonne stehen lassen auch wenn es nur eine Stunde ist. Wenn´s im Sommer 30 bis 35 Lufttemperatur hat, und dann noch eine Stunde volle Sonne abbekommt ist das sicher zu Problem, das bis zum Tod führt. Besser wäre Morgensonne und den rest des Tages Schatten.

Manche meine Völker stehen den ganzen Tag im Schatten und haben im Hochsommer sogar sehr viel mit der Belüftung des Nestes zu tun.

Wegen dem Fischem im Teich würde ich mir keine sorgen machen, zum ersten habe ich noch nicht negatives gehört und zum zweiten sind Hummel beim ausfliegen immer irgendwelchen Gefahren ausgesetzt. Und sollte eine Hummel mal in den Teichfallen dann kannst du sie ja retten.

Zum einsetzten bzw. zum besiedel der Kästen kann ich dir noch folgenden Tip geben. Ich halte das Loch noch einige Minuten (5 Min.) verschloßen sich die Königin vom Einsetzstress erholen kann und nicht sofort wieder vom Licht abgelengt wird und davon fliegt.

Ansonsten wünsche ich euch viel Geduld, viel Freude und Spaß bei dem
spannden Erfahrungen, die ihr sicher machen werdet.

Liebe Grüße

Torsten

Vorstellung und Frage zu Hummelhaus besetzen Dennis 29.02.2012 19:08

Hallo Markus,

auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum.

einen 30x30x40 BxLxH Karton mit Holzstreu und Zupfwolle/Schafwolle sowie einem

Ich lese hier Schafswolle?
Da würde ich von abraten: "Konkurrenz"-Forum (externer Link, nicht mehr verfügbar), damit haben schon einige schlechte Erfahrungen gemacht.
Nimm lieber Posterwolle (am besten von Wildtier/-bienen-Onlineläden, damit sie unbehandelt (insektizidfrei) ist) oder Kapok.

Bei dem großen habe ich den Vorbau sowie die Mottenklappe offen stehen falls eine

Vorbau würde ich so machen:
Klappe auf, Hummelkönigin einlaufen lassen (Einlaufröhre), aber aufpassen, dass die Hummelkönigin wirklich nur nach vorne in die Einlaufröhre kann (denn kann sie seitlich oder sonstwo am Einlaufrohr vorbei, wird sie kaum in das dunkle Einlaufrohr gehen sondern dem Licht folgen und abhauen), dann das Einlaufrohr noch ca. 30 s (bis 1 min) zuhalten, damit das einfallende Licht sie nicht wieder rauslockt, dann den Vorbau verschließen (Mottenklappe aber geöffnet lassen) und dann der Natur ihren Lauf lassen und dann schauen, was passiert: Hoffentlich kommt sie raus und macht einen Orientierungsflug, aber das klappt natürlich nicht immer, die Königinnen (= Weibchen!) sind da zuweilen launisch. ;)

Wenns geklappt hat: Mottenklappe frühestens nach 5 Tagen schließen, in den ersten 5-7 Tagen sind Hummelköniginnen noch relativ empfindlich gegen Störungen und können auch noch ein angefangenes Nest verlassen, wenn sie sich zu sehr gestört fühlen (Quelle: H.-H.v. Hagen).
Aber wenn du die Klappe schließt, achte darauf, dass die Königin DRIN ist. Weil wenn sie drin ist und auf die geschlossene Klappe trifft, dann muss sie sie erst von drinnen überwinden. Fliegt sie dann zurück, weiß sie, dass sie diese Klappe schon mal überwunden hat und dahinter ihr Nest liegt, sie wird solange rumprobieren, bis sie die Klappe aufkriegt. Umgekehrt, wenn sie durch die geöffnete Klappe geht und dann bei der Heimkehr vor verschlossener Tür steht, kann es sein, dass sie denkt, das Nest ist "verschüttet" (wie komm ich jetzt darein?) und das Nest aufgibt.
Manche hier im Forum machen die Klappe auch erst dann zu, wenn die ersten Arbeiterinnen fliegen. Für Wachsmottenschutz reicht das allemal, die Wachsmotten fliegen nicht vor Mai (m.W.n.).
Denke aber, nach 1-2 Wochen kann man auch schon beginnen, die Klappe zu schließen (erst langsam anlernen: jeden Tag die Klappe ein Stückchen mehr schließen, bis sie schließlich ganz verschlossen ist).

Viele Grüße
Dennis

Vorstellung und Frage zu Hummelhaus besetzen Bago 29.02.2012 20:32

Also mal eine Korrektur...Dennis. :D

In warmen Regionen fliegen Wachsmotten ab Mitte April oder noch früher. :o Die Zeiten haben sich geändert :)

Gruß Alex

Vorstellung und Frage zu Hummelhaus besetzen Markus 01.03.2012 07:55

Hallo zusammen,
Danke schonmal für eure Antworten.
Also ich wollte halt testen was besser ist daher hatte ich mir Schafwolle und Polsterwolle besorgt. Der große Kasten ist mit Polsterwolle bestückt. Dabei habe ich darauf geachtet längere Fäden beim zupfen auszusortieren.
Das mit der Schafwolle war mir so nicht bekannt. Dann lasse ich die bei dem kleinen Kasten weg und nehme ebenfalls Polsterwolle.
Oder ich probiere in dem kleinen mal Moos. Davon habe ich genug hier am Waldrand.

Und den Stellplatz des großen Kastens habe ich auch noch mal korrigert.
Jetzt sollte er nur noch bis max. 10 Uhr Sonne bekommen wobei die allerdings auch nun nicht mehr vor 8 Uhr darauf scheinen kann.
Aber so ein wenig aufwärmen ist wohl besser als später ein Hitzeschock.

Gruß aus dem Taunus, Markus

Vorstellung und Frage zu Hummelhaus besetzen Torsten 01.03.2012 11:42

Ach ja, einen Tipp kann ich dir noch geben!

Ich gebe zusätzlich noch Tierhaar (vom Pferd) in die Polsterwolle, damit
habe ich in den letzten Jahren recht gute erfolge gehabt.

Dach heuer in meinem Schuppen recht viele Mäuse habe und die ordentlich meine Putzfetzen zerlegt haben, werde ich reste davon
hinein geben. Das riecht schon recht streng nach Maus!

Mal sehen!

LG
Torsten

Vorstellung und Frage zu Hummelhaus besetzen Chris267 03.03.2012 09:00

Hallo Markus!
Super, dass Du mit so viel Elan an den Hummelschutz heran gehst und Dich offensichtlich schon sehr gut darüber informiert hast! Weiß aus jahrelanger Erfahrung, dass dieses Engagement sehr begeistern kann - man überlegt, was noch alles für diese nützlichen, schützenswerten großen Wildbienen getan werden kann und man sich deswegen im Winter schon auf den Frühling freut. Bei mir wurden die Hummelvölker (-nester) jedes Jahr mehr, 2011 waren es 10, wobei ich bei 2 Probleme mit Wachsmotten bekam - vielleicht auch deswegen, weil ich Bienen halte. Dafür schütze ich auch Hornissen im Garten, die sollen - hab ich in diesem Forum erfahren - Feinde der Motten sein. Meine Hummelkästen haben keine Mottenklappe. Als Innenausstattung verwende ich vertikuliertes Moos + Polsterwolle, die aber schwer zu bekommen ist (Schwegler-Nachrüstset).
Habe meine Hummelkästen bei meinen (fischlosen) Teichen stehen und habe schon einmal gesehen, dass eine Ringelnatter aus einem mit Baumhummeln besiedelten Kasten gekrochen ist. Das war tatsächlich ein großer Schreck, aber offensichtlich nicht für die Hummeln, die sich prächtig entwickelten.
Wünsch Dir viel Erfolg bei der Besiedelung Deiner Hummelhotels und viel Freude beim Beobachten dieser interessanten Wildbienen - lb.Gr. aus Gampern, Voralpenland in Oberösterreich - wo es wegen der Höhenlage noch einige Zeit dauern wird, bis sich die ersten Hummeln zeigen werden! Christian