Beiträge aus 2011

Anfänger Frage zur Ansidlung Picard 29.03.2011 10:16

Hallo,
Zusammen mit meiner Mutter und meiner Frau betreiben wir ein kleines Gärtchen. Mein ziel ist es bis Anfang des nächsten Jahres fertig mit der Bepflanzung usw zu sein da ich es zwar ordentlich aber auch leicht verwildert haben möchte, und nun bin ich am Überlegenen nächstes Jahr einen Nistkasten für Hummeln aufzustellen. Eine Ansiedlung will ich nicht erzwingen ich will einfach nur die Möglichkeit anbieten. Unser Gärtchen ist von einer Großen Naturwiese umgeben die selten gemäht wird (höchstens 1-2 mal im Jahr wen überhaupt) auch befinden sich neben unserem Garten ein paar Bäume und viele Brombeersträucher. Ein Sicheres Plätzchen außerhalb unseres Gartens hätte ich also. Nun stellt sich mir aber folgende Frage, da ich ja keine Ansiedlung erzwingen will, gibt es eine Möglichkeit sicherzustellen das sich dort auch wirklich Hummeln ansiedeln und keine Bienen oder Hornissen ?? Vor diesen beiden Arten habe meine Mutter und Frauchen nämlich Panische Angst und mögen tue ich Hornissen auch nicht sonderlich. Hummel wären für mich das echte Non Plus Ultra nach dem wir schon besuch von Reh und Fuchs sowie diversen Vögeln und einigen Eichhörnchen, Igeln und Libellen hatten.

Besten Dank schon mal für eure Antworten

Anfänger Frage zur Ansidlung StefanDD 29.03.2011 15:41

Hallo,

gerade als Anfänger muss man vor der Ansiedlung von Hummeln viel lesen um die Biologie und die Lebensweise der kleinen Brummer richtig zu verstehen, denn wenn man Hummeln in einem Nistkasten ansiedelt, hat man auch die Verantwortung für ein ganzes Hummelvolk "in den Händen". Hummeln stehen unter Artenschutz. Deswegen dürfen sie der Natur auch nicht entnommen, sprich gefangen werden. Eine Selbstansiedlung in einem aufgestellten Nistkasten ist natürlich möglich. Über den Aufbau eines geeigneten Nistkastens steht hier und auf anderen einschlägigen Seiten viel geschrieben. Wer nicht die Möglichkeit hat, kann auch einen Nistkasten kaufen. Zum Beispiel bei der Fa. Schwegler oder auch bei Hummelfreunden hier aus dem Forum.
Der Kasten muss dann schon im März bereitstehen, denn dann fliegen die nestsuchenden Königinnen aus dem Vorjahr herum. Man sollte den Kasten schattig aufstellen und so ein Aufheizen während des Tages vermeiden. Auch sollte er vor Wildtieren geschützt sein.
Ein reichhaltigen Blütenangebot, was den ganzen Sommer Hummelblüten hat sollte man auch gewährleisten. Aber das klingt ja bei Dir schon ziemlich gut. Eine wilde Blumenwiese, die nur einmal im Jahr gemäht wird, ist ideal für Hummeln.

Bei speziellen Fragen wird man hier im Forum immer gut beraten. Also sei herzlich willkommen und viel Spaß bei diesem interessanten Hobby!!

Gruß, Stefan

Königin von Blüte "pflücken" und ansiedeln möglich? Dennis 29.03.2011 19:13

Hallo,

ich hänge mich hier einfach mal an, da ich auch eine Anfängerfrage zur Ansiedlung habe, die allerdings die aktive Ansiedlung betrifft.

Heute hatte ich wieder einige Erdhummelköniginnen gesehen - einige auf Suchflug und einige an Blüten Nektar saugend. Ich habe mal gelesen, man soll Königinnen nicht von Blüten fangen, andererseits habe ich im "Hummeldoktor" eindeutig gesehen, wie E. v. Hagen genau das gemacht hat, eine Königin auf dem Friedhof von der Blüte "gepflückt" hat.
Hatte dieses heute auch 2x probiert, beides mal haben die Hummeln aber versucht, sich aus meiner hohlen Hand zu befreien - letzlich auch mit Erfolg (ich war überrascht, durch welche kleinen Öffnungen doch so ein Hummelköpfchen passt), denn wenn erst mal der Kopf rausguckte und die Hummel spürbar weiterdrückte, habe ich beides Mal den Griff geöffnet, denn schließlich wollte ich die Königin nicht verletzen. Beide Hummeln trugen kein Pollenhöschen, hatten also m.E. nach noch kein Nest.

Meine Frage daher: Hummeln von Blüten "abnehmen" und dann anzusiedeln versuchen, klappt das oder ist das von Anfang an zum Scheitern verurteilt?

Viele Grüße
Dennis

Königin von Blüte "pflücken" und ansiedeln möglich? Helena 29.03.2011 21:41
Hallo,

ich hänge mich hier einfach mal an, da ich auch eine Anfängerfrage zur Ansiedlung habe, die allerdings die aktive Ansiedlung betrifft.

Heute hatte ich wieder einige Erdhummelköniginnen gesehen - einige auf Suchflug und einige an Blüten Nektar saugend. Ich habe mal gelesen, man soll Königinnen nicht von Blüten fangen, andererseits habe ich im "Hummeldoktor" eindeutig gesehen, wie E. v. Hagen genau das gemacht hat, eine Königin auf dem Friedhof von der Blüte "gepflückt" hat.
Hatte dieses heute auch 2x probiert, beides mal haben die Hummeln aber versucht, sich aus meiner hohlen Hand zu befreien - letzlich auch mit Erfolg (ich war überrascht, durch welche kleinen Öffnungen doch so ein Hummelköpfchen passt), denn wenn erst mal der Kopf rausguckte und die Hummel spürbar weiterdrückte, habe ich beides Mal den Griff geöffnet, denn schließlich wollte ich die Königin nicht verletzen. Beide Hummeln trugen kein Pollenhöschen, hatten also m.E. nach noch kein Nest.

Meine Frage daher: Hummeln von Blüten "abnehmen" und dann anzusiedeln versuchen, klappt das oder ist das von Anfang an zum Scheitern verurteilt?

Ich habe diesen Film auch gesehen und mich auch gewundert – soweit ich mich erinnere, hat er die Hummel dann, in der Hand haltend, im Auto transportiert, also noch über eine weitere Strecke! Wenn ich je eine Hummel einfange, dann nur eine, welche klar auf Nistsuche ist und nicht beim Blütenbesuch stören. Und wenn sie dann solange eingesperrt ist (transportiert wird), ist sie danach doch sicher nicht mehr in Stimmung, einen Hummelkasten zu inspizieren – die wird so verängstigt sein, dass sie nur noch flüchten will...
Ich könnte mir vorstellen, dass v.Hagen das vielleicht auch nur für die Filmcrew machen musste, da zu dem Zeitpunkt des Filmdrehs gerade keine suchenden Hummeln mehr zu finden waren...

Königin von Blüte "pflücken" und ansiedeln möglich? Harry 29.03.2011 22:47

Hallo Helena,

habe diesen Film auch gesehen und mich doch sehr gewundert.
Eine Hummelkönigin fange ich nur im eigenen Garten und transportiere sie nicht über weite Strecken im Auto.
Dann zu Hause..... sie aus der Hand in den Eingang verfrachten und hoffen das sie das Nest annimmt halte ich auch für besonders abwegig.
Fernsehteams wollen ja immer was spektakuläres sehen und da kommen dann manchmal komische Sachen bei heraus.
Von der Blüte nehme ich grundsätzlich keine Hummeln um sie einzusetzen. Ich sehe das "Einsetzen" auch mehr als "Weg zeigen" und länger als ein bis zwei Minuten dauert so etwas nie. Die besten Erfolge hat man natürlich bei einer Selbstansiedlung.
Momentan sind hier im Rheinland viele Hummeln auf Nistplatzsuche. Das Wetter lädt auch gerade dazu ein.

Gruß Harry

Königin von Blüte "pflücken" und ansiedeln möglich? Dennis 03.04.2011 19:59

Hallo Helena und Harry,

bei mir hat das Ansiedeln einer von einer Blüte "gefangenen" Königin gestern funktioniert. Eine Erdhummelkönigin (ohne Pollenhöschen) habe ich von einer Blüte abgenommen und dem Nistkasten zugesetzt. Sie hat ihn angenommen (Orientierungsflug ausgeführt) und ich konnte sie seit dem diverese Male den Kasten verlassen und wieder zurückkehren sehen.

Klappt also ganz offensichtlich, meine These hierzu: Auch nestsuchende Königinnen müssen mal Nektar schlürfen und entsprechend Blüten aufsuchen. Und wenn eine solche suchende, aber gerade pausierende Königin einen Nistkasten präsentiert bekommt, der ihr genehm ist, so wird sie ihn ggf. auch annehmen.

Gleichzeitig habe ich heute eine eindeutig auf Suchflug befindliche Erdhummelkönigin beim Verlassen einer Erdvertiefung, welche sie untersuchte, ebenfalls dem Nistkasten zugeführt bzw. wollen, diese weigerte sich aber standhaft, auch nur die angesetzte Pappröhre zu verlassen (und den Nistkasten zu betreten), nach einer halben Minute lies ich sie dann - wie es sich gehört - abfliegen. Also hat die Ansiedlung einer eindeutig suchenden Königin nicht geklappt. Scheint also kein Patentrezept zu geben, wann es funktioniert und wann nicht, was man an meinen beiden Beispielen sieht.

Die Tierchen machen, was sie wollen. ;)

Königin von Blüte "pflücken" und ansiedeln möglich? Helena 03.04.2011 20:51
Hallo Helena und Harry,

bei mir hat das Ansiedeln einer von einer Blüte "gefangenen" Königin gestern funktioniert. Eine Erdhummelkönigin (ohne Pollenhöschen) habe ich von einer Blüte abgenommen und dem Nistkasten zugesetzt. Sie hat ihn angenommen (Orientierungsflug ausgeführt) und ich konnte sie seit dem diverese Male den Kasten verlassen und wieder zurückkehren sehen.

Klappt also ganz offensichtlich, meine These hierzu: Auch nestsuchende Königinnen müssen mal Nektar schlürfen und entsprechend Blüten aufsuchen. Und wenn eine solche suchende, aber gerade pausierende Königin einen Nistkasten präsentiert bekommt, der ihr genehm ist, so wird sie ihn ggf. auch annehmen.

Gleichzeitig habe ich heute eine eindeutig auf Suchflug befindliche Erdhummelkönigin beim Verlassen einer Erdvertiefung, welche sie untersuchte, ebenfalls dem Nistkasten zugeführt bzw. wollen, diese weigerte sich aber standhaft, auch nur die angesetzte Pappröhre zu verlassen (und den Nistkasten zu betreten), nach einer halben Minute lies ich sie dann - wie es sich gehört - abfliegen. Also hat die Ansiedlung einer eindeutig suchenden Königin nicht geklappt. Scheint also kein Patentrezept zu geben, wann es funktioniert und wann nicht, was man an meinen beiden Beispielen sieht.

Die Tierchen machen, was sie wollen. ;)

Dunkle Erdhummeln sind dafür bekannt, dass sie nach erfolgreicher Nistgründung noch zum Schein weitersuchen und auch andere Nester nochmals «annehmen». Schlussendlich entscheiden wird sie sich jedoch nur für eines – hoffentlich für Deines?
Ich würde dennoch davon abraten, Königinnen von Blüten wegzunehmen. Ich weiss ja nicht, wie weit Du sie danach noch transportiert hast, aber Du kannst ja dennoch nicht wissen, ob sie nicht schon ein Nest hat (wie gesagt, dkl. Erdhummeln suchen manchmal noch zum Schein weiter).

Königin von Blüte "pflücken" und ansiedeln möglich? Dennis 04.04.2011 16:18
Dunkle Erdhummeln sind dafür bekannt, dass sie nach erfolgreicher Nistgründung noch zum Schein weitersuchen und auch andere Nester nochmals «annehmen». Schlussendlich entscheiden wird sie sich jedoch nur für eines – hoffentlich für Deines?

Interessant, was du da sagst. Dass dkl. Erdhummeln noch zum Schein weitersuchen, das habe ich auch in der einschlägigen Literatur gelesen. Dass sie allerdings auch zum Schein Nester annehmen, das ist mir jetzt neu (dieses zum Schein annehmen auch inkl. Orientierungsflug?). Aber ich werde die neuangesiedelte Königin jetzt genauer beobachten, aber regelmäßig ein- und ausfliegen tut sie immerhin (evtl. sollte ich auf Pollenhöschen achten, wenn sie mal wieder "heimkommt").

Ich würde dennoch davon abraten, Königinnen von Blüten wegzunehmen. Ich weiss ja nicht, wie weit Du sie danach noch transportiert hast, aber Du kannst ja dennoch nicht wissen, ob sie nicht schon ein Nest hat (wie gesagt, dkl. Erdhummeln suchen manchmal noch zum Schein weiter).

Weit transportiert habe ich sie nicht, auch wenn ich im Entfernungsschätzen schlecht bin. Transport hat jedenfalls zu Fuß keine Minute gedauert, war ganz in der Nähe meines Gartens, schätze so 50 Meter vielleicht.

Königin von Blüte "pflücken" und ansiedeln möglich? Christian 30.03.2011 18:50

Hi,
das mit der Hand funktioniert bei mir überhaupt nicht. Die Hummel bekommt Panik und rauscht davon. Ich leg ein Glas mit abgedunkelten seiten über die suchende Hummel. Dazu muss sie aber den Flug unterbrechen und Krabbeln. Wenn sie dann auffliegt kann ich die Glasöffnung verschließen. Das Ganze in den Kasten, Glasdeckel auf und Nistkasten verschließen, das Insekt ist drinnen. Muss aber schnell gehen, sonst mag die Hummel nicht. Gestern hab ich unterwegs ne Königin gefunden ca. 4 min mit dem Fahhrad transportiert. Das war schon zuviel. Bei der Erdhummel klappt das manchmal, bei Stein-, Wiesen-, und Ackerhummel immer.
Von selber werden meine Kästen leider nicht besiedelt und heuer sind noch sehr sehr wenige Königinnen unterwegs. Momentan hab ich noch null Belegung meiner Kästen. Nur ein Erdkasten im Wald ist belegt (selbst bezogen). War ein Experiment von mir und das is gelungen. Hab ich aber wenig davon, weils in 12 km Entfernung ist. Aber wir haben ja ca. 6 Wochen Zeit.
Das Video mit Herrn Hagen. Ich glaube dass wir Menschen unterschiedlichen Zugang zu Tieren haben und Herr Hagen da eben was spezielles hat. Gibt ja auch so Leute wie Pferdeflüsterer. Die Sache dass es Fernsehshow ist, hat was für sich. Einige von Euch haben doch Kontakt zu Herrn Hagen. Kann da einer mal nachfragen?

Christian

Königin von Blüte "pflücken" und ansiedeln möglich? Dennis 03.04.2011 20:05

Hallo Christian,

ich hatte mit der "Hand-fang-und-Nistkasten-zuführ-Methode" auch keinen Erfolg. Zwar liesen sich die Hummeln immer anstandslos in die Handnehmen (nur von mir, meine Freundin wurde dabei gestochen), allerdings versuchten die Hummeln auch immer wieder, aus jeder noch so kleinen Ritze meiner geschlossenen Hand zu entfliehen, das auch mit Nachdruck, so dass ich sie vorher (bevor ich am Nistkasten war) fliegen lies, damit sie sich nicht verletzen.

Jetzt verwende ich eine Pappröhre (Klorolle), die an einer Seite geschlossen ist. Vorteil: Innen drin dunkel (wenn beide Seiten geschlossen) und die Hummel ist etwas leichter zu "fangen". Auch das Zusetzen gestaltet sich damit recht leicht, einfach die offene Seite an den Nistkasteneingang und Hummel einlaufen lassen (so sie denn mag). Hab damit bisher erfolgreich eine Hummel ansiedeln können. Allerdings fiel mir bei dieser Methode auf, dass die Hummeln doch ganz schön meckern, v.a. beim Ansetzen (allerdings tat dies keinen Abbruch, dass doch schon die erste den Nistkasten annahm, zwei weitere wollten allerdings einen anderen Nistkasten so nicht).

Königin von Blüte "pflücken" und ansiedeln möglich? Torsten 05.04.2011 13:54

Hallo Dennis!

Ich verwende immer ein Küchenrolle, wo ich die eine Seite mit einer Lichtdurchlässigen Plastikfolie verklebt habe. Wenn dann ein Hummel,
meistens Erdhummel, Steinhummel, od. Gartenhummel, in meine
" Fanglöcher" kriechen, stülpe ich die Küchenrolle darüber. Die
darin befindliche Hummel fliegt dann immer zum Licht in den oberen
Teil der Rolle. Somit kann ich die unter Seite mit einem Bierdeckel zu
halten.

Beim einsetzen lasse noch Licht in die Rolle, sobald ich an den Nistkasten
angedockt habe, halte ich einem Lappen über die Folie und einen kleinen Spalt beim Eingang offen. Dann läuft die Hummel zum anderen Ende und somit zum Eingang des Nistkasten und auch bald in den Kasten.

Heuer habe ich am 21.03.2011 zwei Dunkel Erdhummel angesiedelt, beide sind auch 2 Tage im Nistkasten geblieben, und dann plötzlich nicht mehr gekommen. Das passiert halt manchmal, so leid es mir auch nach
der erfreulichen Ansiedlung, tut.

Nach der Ansiedlung streu ich Mehl auf das Laufbrett, das mache ich solange bis dei ersten Arbeiterinnen da sind. Somit habe ich über einen längeren Zeitraum die Kontrolle ob der Kasten beflogen wird oder ob plötzlich die Königin verschunden ist. Und ich einen neuen Versuch machen muß!

LG

Torsten

Fanglöcher Dennis 05.04.2011 20:21

Hallo Torsten,

gibts eine spezielle "Form", wie die Fanglöcher beschaffen sein müssen?
Ich hatte diese Idee auch, ein Loch in den Boden bohren und wenn die Hummel reingeht, einfach die Röhre drüberstülpen.
Aber irgendwie wollten die Hummeln alle meine Fanglöcher nicht. Müssen diese Fanglöcher mehr bieten als nur ein paar cm mit dem Finger in den Boden gedrückte Vertiefung?

Viele Grüße,
Dennis

Fanglöcher Torsten 06.04.2011 10:14

Hallo Dennis!

Eigenlich nicht ich verwende dafür einen alten Blumenzwiebelstecher, die Löcher mach ich ca 10 cm tief und immer 3 an einer Stelle.

Somit habe ich Zeit durch meinen Garten zu laufen und die Fangröhre
zu holen. Wenn die Hummel zuerst in das eine und dann in das Nachbarloch läuft.

Allerdings habe ich gehen nur Erdhummel, Steinhummel und Gartenhummel in die Löcher. Ackerhummel und interesieren sich
überhaupt nicht dafür. Die sind eher an Grasbüschel und Todholzhaufen
und der gleichen. Diese Fange ich seit heuer mit einem Insektennetz, weil die auch sehr schnell und unruhig suchen.

Und ich bin überrascht wie gut das funktioniert. Selbstverständlich ist die
Sicherheit der Hummel immer an erster Stelle und ich lasse Sie eher fliegen als um jeden Preis eine Hummel zu fangen. Wenn Sie dann im Netz ist, hebe ich das Ende nach oben, die Hummel läuft nach oben und ich fahre vorsichtig mit der Fangröhre in das Netz und stülpe es vorsichtig über die Hummel. Dann Spanne ich den Stoff und drehe die Röhre, somit läuft die Hummel wieder in richtung nach oben und ich kann mit einem Bierdeckel die Öffnung schließen.

LG

Torsten

Fanglöcher und Fangröhren mit lichtdurchlässigem Ende Dennis 10.04.2011 19:42

Hallo Torsten,

danke für deine Tipps, sie haben sich heute beide in der Praxis bewährt.

1. Meine Fanglöcher (mehrere nebeneinander) wurden "angenommen" (mit einem Stiel einer Gartenharke ins Erdreich gebohrt). Zwei interessierte Erdhummelköniginnen sind reingekrabbelt und ließen sich somit gut fangen (eine auch erfolgreich ansiedeln).
2. Auch der Trick mit der lichtdurchlässigen Fangröhre (Klorolle mit Klarsichtfolie an der Rückseite) hat geklappt, Röhre über das Fangloch mit der reingekletterten Hummel und beim rauslaufen ging sie direkt in die Fangröhre Richtung lichtdurchlässiges Ende. Hatte auch den Vorteil, dass man sehen kann, wann die Hummel in der Röhre ist und wann sie weit genug drin ist, dass man sicher (auch für die Hummel) die andere Seite verschließen kann. Habe bemerkt, dass die Hummel sogar ruhiger bleibt, wenn man das lichtdurchlässige Ende erst beim Ansetzen an den Nistkasten verschließt und es während des - wenn auch kurzen - Hummeltransports zum Nistkasten offenlässt.

Kann die beiden Tipps also uneingeschränkt weiterempfehlen. :)

Viele Grüße
Dennis

Unterirdischer Nistkasten Dennis 04.04.2011 16:20

Hallo Christian,

Nachtrag von mir: Unterirdischer Nistkasten, meinst du sowas (externer Link, nicht mehr verfügbar)?

Wie sichert man da, dass der nicht voll Regen läuft?

Unterirdischer Nistkasten Christian 04.04.2011 17:58

Hi,
ich hab einen selbst gebaut: https://fotoalbum.web.de/gast/silberhaas/Waldnest
War ziemlich einfach. Darunter ist ein Loch mit Steinen verfüllt um Sickerwasser aufzufangen. Bei leichtem Gefälle und oben ein kleiner Graben, damit Oberflächenwasser schon mal vorbei geleitet wird.

Es ist ein Hohlbaustein mit einer Steinplatte als Abdeckung. Das Loch ist versteckt und wurde trotzdem gefunden. Bei meinen Schweglern im Garten haben die Hummeln Schwierigkeiten. Sie krabbeln drunter, fliegen in den Schuppen zu den Öffnungen der Bananenkartons hinein, überall. Der Munitionskasten der im Holzlager liegt wurde bereits selbst besiedelt. Nur die Öffnungen meiner Schweglerkästen, die fliegen sie nicht an.

Christian

Unterirdischer Nistkasten Helena 04.04.2011 19:54
Hi,
ich hab einen selbst gebaut: https://fotoalbum.web.de/gast/silberhaas/Waldnest
War ziemlich einfach. Darunter ist ein Loch mit Steinen verfüllt um Sickerwasser aufzufangen. Bei leichtem Gefälle und oben ein kleiner Graben, damit Oberflächenwasser schon mal vorbei geleitet wird.

Es ist ein Hohlbaustein mit einer Steinplatte als Abdeckung. Das Loch ist versteckt und wurde trotzdem gefunden. Bei meinen Schweglern im Garten haben die Hummeln Schwierigkeiten. Sie krabbeln drunter, fliegen in den Schuppen zu den Öffnungen der Bananenkartons hinein, überall. Der Munitionskasten der im Holzlager liegt wurde bereits selbst besiedelt. Nur die Öffnungen meiner Schweglerkästen, die fliegen sie nicht an.

Christian

Mein Schwegler wurde letztes Jahr gleich 2x selbst besiedelt (1x Wiesenhummel die dann von einer dkl. Erdhummel verjagt wurde). Da noch mit dem Originalvorbau.
Dieses Jahr hab ich einen Vorbau mit Mottenklappe angeklebt, bis jetzt ist noch keine drin (der Kasten steht noch am gleichen Ort, allerdings starb bei mir die Königin zu früh, ich kann also nicht auf Rückkehrerinnen hoffen)...

Ist eine Krux mit den Hummeln. In alle dunklen Löcher fliegen sie rein, na ja, was will man machen?

Unterirdischer Nistkasten Dennis 04.04.2011 20:35

Hallo Christian,

das ist ja mal eine pfiffige Idee, ich glaube die werd ich mal klauen - sofern du darauf kein Patent hast. ;)

Einen unbenutzen Pflanzring hab ich noch und Steine/Kiesel für eine Sickergrube unterm Ring hab ich im Überfluss. Könnte mir so eine Konstruktion gut in einer weniger benutzen Ecke meines Schrebergartens vorstellen.

Was für eine Hummelart hat sich denn in deinem Waldnistkasten angesiedelt?

Hummelart Christian 04.04.2011 21:16

Hi,
ich wollte den Eingang kontrollieren, dass er, weil er ja so klein ist, nicht über Winter verstopft wurde. Dabei hab ich die Steine (die ihn auch noch tarnen) bewegt und gegen die Abdeckplatte gestoßen. Als Antwort kam ein tiefes Brummen. Ich tippe auf Dunkle Erdhummel. Das bedeutet ich weiß es nicht. Hab den Deckel nicht hochgehoben um das Insekt nicht zu stören. Warten wollte ich nicht, wer weiß, wenn sie gerade bei vollem Honigtopf am wachsschwitzen ist, das kann ja dauern. In vier Wochen, wenns Arnbeiterinnen gibt, kontrollier ich mal intensiver nach.

Christian

Unterirdischer Nistkasten Dennis 05.04.2011 20:43

Hallo Christian,

ich hab mir mal deine Fotos genauer angesehen und die Beschreibung genauer durchgelesen. Ist dein Eigenbau-Erd-Nistkasten wie folgt aufgebaut?
1. Unterste Schicht: (Kiesel-)Steine.
2. Dann Gitter drüber. (Hast du hier noch eine Lücke zwischen Steinen und Gitter gelassen oder das Gitter direkt auf die Steine gelegt? Außerdem nehme ich mal an, die Maschenweite des Gitters sollte so gewählt sein, dass eine Hummel nicht durchpasst.)
3. Darauf den Hohlstein / Pflanzring.
4. Polsterwolle rein. (Hast du zusätzlich auf das Gitter noch Heu / Kleintierstreu / o.ä. gelegt?)
5. Deckel (Steinplatte) drauf.
6. Natürlich eine Röhre als Laufgang nicht vergessen. (Wie lang ist der Laufgang denn?)

Viele Grüße,
Dennis

Unterirdischer Nistkasten Christian 07.04.2011 09:06

Hi Dennis, im Großen und Ganzen sts korrekt

1. Unterste Schicht: (Kiesel-)Steine.
2. Dann Gitter drüber. (Hast du hier noch eine Lücke zwischen Steinen und Gitter gelassen oder das Gitter direkt auf die Steine gelegt? Außerdem nehme ich mal an, die Maschenweite des Gitters sollte so gewählt sein, dass eine Hummel nicht durchpasst.)

Die Maschenweite is so, dass keine Maus durchpasst. Hummeln sollen da gar nichts finden, ist in jedem Fall lichtdicht.

3. Darauf den Hohlstein / Pflanzring.
4. Polsterwolle rein. (Hast du zusätzlich auf das Gitter noch Heu / Kleintierstreu / o.ä. gelegt?)

Weils im Wald war hab ich: aufs Gitter große Rindenteile, Laub etc. und dann aus meinen Vogelkästen zwei Vogelnester. Damits nach Kleintier riecht.
Am oberen Rand vom Pflanzring hab ich ne Rille geschlagen, so dass ne Hummel durchpasst und dann mit Steinen ne Laufröhre simuliert. Wollte eigentlich ein Rohr legen, aber dann kam der Schnee und im Frühjahr war die Hummel schneller als ich.
Ich stell ja immer fest, dass Königinnen in Steinhaufen nach Eingängen suchen, das hatte ich im Hinterkopf bei der Anlage.

5. Deckel (Steinplatte) drauf.
6. Natürlich eine Röhre als Laufgang nicht vergessen. (Wie lang ist der Laufgang denn?)

Viel Erfolg mit der Besiedlung. Wenns bei Dir so ist, wie bei uns, dürfte es klappen. Seit Sonntag sind die Hummeln erst so richtig auf Suche. Und das Ganze läuft ja locker über sechs Wochen.

Gruß
Christian

Unterirdischer Nistkasten Dennis 10.04.2011 19:54

Hallo Christian (+ Rest),

hier ein Bild meines unterirdischen Nistkastens:
[img:http://www.bildercache.de/thumbnail/20110410-194435-212.jpg]
🖼 Bild nicht mehr verfügbar (ehemals: „Hier klicken für größere Bildversion“)

Der Nistkasten selbst befindet sich unterhalb der Steinplatte im durch diesen verdeckten ausgedienten Pflanzring. Der Zugang befindet sich in Form einer 50 cm langen Laufröhre in dem Steinhaufen im Bildvordergrund. Meiner Erfahrung nach werden nestsuchende Königin (zumindest Erdhummeln) gerade zu magisch von Erdhängen und Steinhäufen angezogen (allerdings bemerkte ich auch, dass Erdhummelköniginnen sehr intensiv meinen Komposthaufen (die oberste Schicht mit gemähtem Gras) sowie zum trocknen ausgelegtes Gras untersuchen, was mich wundert, dachte, Erdhummeln nisten nicht in Grashaufen).

Der unterirdische Nistkasten ist seit FR abend fertig, wurde aber bisher noch nicht besiedelt, sah nur einige suchende Hummeln über den Steinhaufen hinwegfliegen, rein aber noch keine.

Viele Grüße
Dennis

PS: Christian, wie kamst du eigentlich auf die Idee, im Wald einen Nistkasten anzulegen?

Unterirdischer Nistkasten erste Kontrollen Christian 21.04.2011 13:34

Hi,
falls noch jemand mein Model nachbauen will, ein paar Erfahrungen.
Vor ner Woche hab ich die Steinplatte vom Pflanzring weggeschoben. Im Februar ist Wasser von oben eingedrungen und sicher ist auch viel davon abgelaufen. Dennoch hat sich das Material mit Wasser vollgesogen und wurde z.T. richtig schlammig. Dennoch hat sich im März eine Hummel im trockenen, oberen Bereich des Nistmaterials angesiedelt. Hab das feuchte Material durch trockene Blätter ersetzt und die Platte so verschoben, dass von oben her die Kante des Pflanzrings nicht mehr sichtbar bleibt. Die Hummel war gerade nicht da.

Obwohl es extrem trocken ist, war es im Pflanzring recht kühl und eben feucht. Im heißen Juli bestimmt ein Vorteil.

Gestern kam mir bei der Kontrolle ne Dunkle Erdhummel entgegen. Weil in meinem Wald noch vereinzelt Königinnen unterwegs sind, hab ich nochmal so einen Nistkasten gebaut. Diesmal hab ich versucht ne unterirdische Belüftung mit anzulegen. Das Ding ist noch in der Erprobungsphase.
Is ja recht günstig (7. Euro Materialkosten) und mit an und Abfahrt in 1,5h gebaut.
Mal sehen ob ne Hummel Interesse zeigt/Wespen gibts ja auch noch.

Was mir noch zu denken gibt ist die Nahrungsgrundlage Für die Insekten im Sommer. Jetzt gibts noch jede Menge Blüten, zumindest im Wald. Aber auf den Äckern siehts schlecht aus: Mais und Hopfen, hecktarweise.

Christian

Unterirdischer Nistkasten erste Kontrollen Dennis 21.04.2011 21:49

Hallo Christian,

Obwohl es extrem trocken ist, war es im Pflanzring recht kühl und eben feucht.

Ähnliches ist mir bei dem meinigen Pflanzring-Hummelkasten aufgefallen. Die unterste Schicht Gras (habe den Ring nur mit Heu gefüllt) war klamm, oben trocken.
Da der Kasten bis heute leider noch nicht besiedelt ist, habe ich die Gelegenheit genutzt und das Heu ausgetauscht gegen trockenes. Allerdings denke ich, dass auch Naturnester nie 100%ig trocken sein können.
Ansiedelungsversuch mit einer Steinhummelkönigin schlug heute leider fehl. Selbstansiedlung ist noch keine erfolgt, zwar waren einige suchende Hummeln in der Nähe des Eingangs, allerdings interessierte sich dann keine näher dafür.

Viele Grüße,
Dennis

Forumsbeiträge Harry 30.03.2011 21:39

Ich weiß nicht wie ihr es empfindet, aber ich fand die Beitragsfolge, so wie sie voriges Jahr angeordnet war besser.
Es wurden zwar Themen doppelt behandelt, aber es war auch immer was neues, aktuelles dabei. So sah man immer auf den ersten Blick, wenn jemand etwas neues geschrieben hat. Beiträge die jemand im vorigen Monat geschrieben hat, sind irgendwie Schnee von gestern und ich möchte sie nicht nochmal lesen. Für Neulinge ist es auch schwer sich durch Themen durchzuackern, als einfach mal eine Frage zu stellen und vielleicht von jemand anderem darauf eine Antwort zu bekommen. Ein Forum mit aktuellen Fragen und Antworten finde ich lebendiger.

Gruß Harry

Forumsbeiträge Martin 30.03.2011 21:42

Was du suchst ist wahrscheinlich diese Seite: Beiträge der letzten 7 Tage anzeigen (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Oder man ruft bombus.de (externer Link, nicht mehr verfügbar) auf und guckt in die rechte Spalte mit den neuesten Beiträgen.

Forenbeiträge Harry 30.03.2011 21:44

Hallo Martin ....leider nicht.
Ich suche diese Variante ...http://www.entomologie.de/forum/

Forumsbeiträge Alex 31.03.2011 11:48

Hallo Harry,

ich verstehe Deinen Wunsch nicht so recht.
Die letzte Änderung an der Foren-Software war im Mai 2010. Im letzten Jahr waren die Beiträge also nicht anders angeordnet als jetzt.

Damals habe ich neu eingeführt, daß Threads nicht nach Erstellungsdatum sortiert werden sondern nach dem Datum der letzten Antwort. Somit sind die Beiträge ganz oben, die neue Antworten enthalten.

Das habe ich genau deswegen gemacht, DAMIT aktuelle Fragen und Antworten oben sind und nicht irgendwo ganz weit hinten landen.

Was genau möchtest Du jetzt anders haben?

Alex

Forumsbeiträge Christian 31.03.2011 15:00

Hi Harry,
ich finde auch dass das forum genau so eingestellt ist, wie Du es gerne möchtest. Vielleicht irritieren z.Zt alte Beiträge: "Hummelsicht" und "Polsterwolle" die ständig neue Antworten beeinhalten und dadurch nach oben gelangen oder bleiben. Aber das hat sich vermutlich bald erledigt.
Gruß
Christian

Forumsbeiträge Harry 31.03.2011 22:46

Hallo Alex, hallo Christian,
genau das was Christian beschrieben hat meine ich. Alte Beiträge zum gleichen Thema rutschen nach oben. Z.B. Beiträge von 2009 die für mich nicht aktuell sind. Zwangsläufig muss man sich durch die Datumsangaben arbeiten. Die ältesten Beiträge stehen an erster Stelle und zwischendurch wird auch oft die Beitragsüberschrifft geändert.
Es heißt nicht dass das Forum geändert werden muss, nur ich fand es immer spannender wenn neue Beiträge nicht mit einem Rattenschwanz von alten Beiträgen verknüpft wurden. Vielleicht finden es hier die meisten Forenteilnehmer so ok.
Ich finde die Entomologen machen das ganz gut. Findet ihr deren Forum unübersichtlich?

Gruß Harry

Forumsbeiträge Alex 01.04.2011 10:01

Hallo Harry,

Ich finde die Entomologen machen das ganz gut. Findet ihr deren Forum unübersichtlich?

Der einzige Unterschied ist, daß deren Threads nach dem Datum des ersten Beitrages sortiert ist, bei mir die Threads aber nach der zuletzt geschriebenen Antwort sortiert ist. Damit sind bei mir Threads, in denen gerade was "los" ist, ganz oben.

Bei den Entomologen wird vor die neuen Beiträge ein "NEU" geschrieben - bei mir wird ein roter Punkt gemacht.

Das sind halt 2 unterschiedliche Ansätze, je nachdem was man gerne oben haben möchte. Wenn auf alte Beiträge geantwortet wird, dann sollen die ja auch nach oben gelangen. Was nützt eine Antwort auf der 5ten Seite, die liest ja dann eh niemand mehr.

Aber ich muß gestehen, daß ich mir die normale Übersicht eh nie anschaue sondern immer nur die "Beiträge der letzten 7 Tage".

Alex

Forumsbeiträge juxi 01.04.2011 10:11

Hallo,

ich schaue hier mindestens 2 mal täglich rein und finde es gut so.

Viele Grüße,
Horst

Forenbeiträge :-) Harry 30.03.2011 21:42

Ich weiß nicht wie ihr es empfindet, aber ich fand die Beitragsfolge, so wie sie voriges Jahr angeordnet war besser.
Es wurden zwar Themen doppelt behandelt, aber es war auch immer was neues, aktuelles dabei. So sah man immer auf den ersten Blick, wenn jemand etwas neues geschrieben hat. Beiträge die jemand im vorigen Monat geschrieben hat, sind irgendwie Schnee von gestern und ich möchte sie nicht nochmal lesen. Für Neulinge ist es auch schwer sich durch Themen durchzuackern, als einfach mal eine Frage zu stellen und vielleicht von jemand anderem darauf eine Antwort zu bekommen. Ein Forum mit aktuellen Fragen und Antworten finde ich lebendiger.

Gruß Harry

Hummelansiedlung Leo 03.04.2011 11:34

Hallo
Vorheriges Jahr habe ich Hummeln in meinem Kasten "aktiv" angesiedelt. Auch für dieses Jahr habe ich mir eine Genehmigung zur "Aktiv-Ansiedlung" besorgt. Ich sehe zwar immer mal wieder dicke fette Hummeln in meinem Kirschbäumchen, aber als ich heute auf dem nahgelegenden Friedhof war habe ich bis auf paar kleine hummeln nichts gesehen. Was ist los? Wann sollte ich es nochmal probieren? Oder welchen Tipp habt ihr noch?

Danke schonmal!

Hummelansiedlung Leo 03.04.2011 11:38

Ich hatte im vorherigen Jahr "Bombus terrestris". Kommt vielleicht noch eine zurück?

Hummelansiedlung Leo 03.04.2011 11:41

Bis wann sollte ich noch warten ob sich eine Rückkehrerin ansiedelt?

Hummelansiedlung Bago 03.04.2011 13:33

Hallo Leo,
aus welcher Region komst du denn? Je nach Region fliegen die Hummeln halt unterschiedlich früh. Wenn du noch keine suchende Hummel gesehen hast, dann ist es halt noch zu früh. Du kannst das Flugloch jetzt z.B. mit Wolle präparieren, so kannst du sehen, ob eine Königin zurückgekommen ist vom Vorjahr.

Gruß Bago

Hummelansiedlung Fabian 04.04.2011 08:48

Einfach ein kleines Stückchen Wolle, Blatt, Papierschnipsel o.ä. vor den Eingang legen, das nicht vom Wind jedoch von Hummelflügeln "weggepustet" werden kann. Ist es weg -> natürlich noch einmal probieren ;-) -> ist der Kasten wieder angenommen.

Hummelansiedlung Christian 04.04.2011 14:28

Ich warte nicht. Weils gar nicht soooo sicher ist mit Rückkehrern. Das mit den Spurenlegen is auch so ne Sache. Ich hab Moos reingelegt, das war dann über Nacht weg. Keine ahnung welches Tier das war. Ne Maus? Ne Mehlspur wird auch von Käfern oder Spinnen oder den Kellerasseln verteilt.

Christian

Hummelansiedlung Christian 04.04.2011 14:25

Hi,
bei uns in Mittelfranken ging die große Suche gestern erst los. Ja, die Kirschbäume oder Blutpflaumen sind sogar extrem voll. Da die Insekten erst seit 15 Tagen fliegen, haben die längst nicht alle ein Nest gegründet. Die Nestplatzsuche geht ja, zumindest bei mir, bis in den Mai.

Christian