Beiträge aus 2011

Die richtige Technik beim Nest-/Wabe-Freilegen Dennis 18.05.2011 19:58

Hallo,

bei meiner ersten Nestkontrolle fiel mir auf, dass es doch gar nicht so einfach ist, das Nest (Wabe) freizulegen, wie ich gedacht hätte.

Die Polsterwolle über der Wabe (die Decke sozusagen) war stark verklebt und ließ sich mit der Hand überhaupt nicht gut auseinanderzupfen, wie ich es gehofft hatte.

Gibts da einen guten Trick? Also einen guten Trick, wie man die Wabe schnell und erschütterungsfreier freilegt?
Ein erster Gedanke war von mir eine Schere oder ein Teppichmesser zum Decke-Aufschneiden zu benutzen, hab mich da aber noch etwas geziert.

Noch schwieriger wird das ja, wenn die Hummeln eine Wachsdecke über ihre Wabe gebaut haben. Kriegt man die überhaupt noch vernünftig ab und wenn ja, wie?

Viele Grüße,
Dennis

Die richtige Technik beim Nest-/Wabe-Freilegen Alex (Bombus.de) 18.05.2011 21:16

Ein nicht ganz einfaches Thema.
Vielleicht ist dieser Beitrag für dich interessant:

Verursachen Nestkontrollen Zerstörungen? (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Ciao,

Alex

Die richtige Technik beim Nest-/Wabe-Freilegen Helena 19.05.2011 09:55

Hmmm... ich wollte eigentlich dieses Wochenende meinen Steinhummeln mal etwas genauer auf den Pelz rücken. Bislang hab ich nur das kleine Loch im Kapok, durch welches die Hummeln ihr Nest betreten, etwas erweitert und dort mal Brutwaben und Nektartöpfchen sehen können. Sowie einige Hummeln. War auch mit dem Finger spürbar warm dort drin.
Was meint Ihr, soll ich überhaupt noch nachschauen? Der Bericht mit den Säulenverbindungen macht mich schon nachdenklich. Wenn man vielleicht total langsam mit einer kleinen Nagelschere aufschneidet und auch nur soviel wie nötig, um das Nest zu sehen (und Wachsmottenkontrolle)? Nimmt mich auch wunder, ob es diese Verbindungen auch im Kapok hat.

Die richtige Technik beim Nest-/Wabe-Freilegen Michel 18.05.2011 21:46

Ich arbeite mit einer feinen, scharfen Nagelschere, die ich ab und an mit Wasser anfeuchte, damit sie beim Öffnen der Nestkugel nicht verklebt. Absolut wichtig ist, dabei äußerst vorsichtig vorzugehen, damit man keine Hummel verletzt - also wirklich nur winzige Schnitte machen. Durch das Scheiden kann man auch vorsichtig Verbindungsstege zwischen Eigelege und Nest trennen, sodass die von Alex genannten Beschädigungen vermieden werden können.

Aufreißen der Nesthülle halte ich dagegen für sehr riskant, da man dann durchaus Schäden am Nest verursachen kann!

Viele Grüße
Michel

Die richtige Technik beim Nest-/Wabe-Freilegen Helena 18.05.2011 21:57

Ich überlege mir schon lange, ob es nicht so eine Endoskop-Kamera gibt, welche man durch den normalen Eingang einführen und so das Nest beobachten könnte... dann hätte ich auch die Möglichkeit, die Hummel in unserer Trockenmauer mal zu beobachten... gibts wohl kaum auf erschwinglicher Basis, aber sowas müsste es mal geben!

Endoskop Alex 19.05.2011 11:06
Ich überlege mir schon lange, ob es nicht so eine Endoskop-Kamera gibt,

Meinst Du sowas:

Endoskop bei Conrad (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Ich denke auch schon länger darüber nach mir sowas zu kaufen. Aber immer mit Laptop im Garten rumrennen??

Alex

Endoskop Helena 19.05.2011 11:45

Sieht schon mal nicht schlecht aus... Ein bisschen kurz, das Kabel, aber geht in die Richtung.
Doch das braucht man ja nicht ständig, von daher einmal Laptop mitnehmen, warum nicht?

Endoskop Helena 19.05.2011 11:54

Ah ich sehe gerade, conrad hat ja noch ganz andere Modelle im Angebot.
Darunter auch solche mit eingebautem Bildschirm und/oder SD-Karte. Damit könnte man das ganze später auf dem PC anschauen. Muss ich mir überlegen, dann könnte ich jeweils auch die Vogelnistkästen inspizieren.

Endoskop Martin 21.05.2011 08:56
Ah ich sehe gerade, conrad hat ja noch ganz andere Modelle im Angebot.
Darunter auch solche mit eingebautem Bildschirm und/oder SD-Karte. Damit könnte man das ganze später auf dem PC anschauen. Muss ich mir überlegen, dann könnte ich jeweils auch die Vogelnistkästen inspizieren.

Sowas gab es neulich hier sogar mal spottbillig im Supermarkt zu kaufen. Ich habe mich dann gefragt, wofür man das wohl brauchen könnte, mich dann aber schnell entschieden, nicht weiter darüber nachzudenken.

Da bin ich mal gespannt, wie Vögel und Hummeln auf diesen Eindringling reagieren werden. Da würde ich an deiner Stelle lieber mit Stechschutz arbeiten. ;-)

Endoskop Helena 21.05.2011 15:10

Ich habe nicht vor, damit im Nest herumzugrübeln, sondern das durch den normalen Eingang einzuführen. Das Endoskop, für das ich mich entschieden habe, hat einen Durchmesser von lediglich 4,5 cm vorne.

Ich wurde jedoch schon darauf hingewiesen, dass es am Klima im Hummelnest drin scheitern könnte: bei 30 Grad und hoher Luftfeuchte könnte die Kamera beschlagen...

Nun ja, für die Vögel kann ich es aber sicher mal gut brauchen, der Rest zeigt sich :-)

Endoskop Alex 22.06.2011 09:47

Hallo Helena,

hast Du Dir mittlerweile ein Endoskop gekauft? Würde mich sehr interessieren, welche Erfahrungen Du damit gemacht hast...

Alex

Endoskop Helena 22.06.2011 10:53

Au ja stimmt ja. Doch ich habs gekauft, aber bei den Hummeln einmal erst ausprobiert. Allerdings sassen mehrere Hummeln in der Röhre drin und warfen sich beim Kontakt mit der kleinen Kameraspitze erbost auf den Rücken, da hab ich wieder aufgehört.
Das zweite Hummelnest in der Trockenmauer habe ich leider vergeblich gesucht, ausser Nacktschnecken habe ich nichts gesehen. Keine Ahnung, wohin die ihr Nest gebaut haben. Muss vielleicht wieder mal probieren. Bei Kontakt mit Schmutz, nassem Moos o.ä. verschmutzt die Kamera allerdings.

Aber grundsätzlich finde ich es noch eine interessante Sache, so konnte ich meine Vogelhäuschen inspizieren.

Die richtige Technik beim Nest-/Wabe-Freilegen Helena 19.05.2011 09:56

Ah Michel, jetzt hab ich Deinen Beitrag zu spät gelesen. Der Tipp mit der feinen Nagelschere muss ich mir merken. Hoffe, ich kann dann auch mal noch Fotos machen.

Die richtige Technik beim Nest-/Wabe-Freilegen Christian 19.05.2011 09:27

Hi,

mal ein paar alte Bilder, zeigt aber nur wie unsanft das Ganze ist. Stammen von 2009, da hab ich wegen der Wachsmotten das Material erneuert. War übrigens erfolglos, es müssen noch Eier oder Minilarven an der wabe gewesen sein.
http://www.pictureupload.de/ElfterJuni-gid33130.html

Das Steinhummelnest war in nem Vogelnistkasten. Ich hab den ganzen Kasten abgehängt, in den Keller getragen und Fenster auf. Die Hummeln die abflogen, sammelten sich am Ort, wo der Kasten war.
Dann hab ich den ganzen Inhalt auf den Boden gelegt und auseinandergepflückt. Zum Klebrigen kam der Hummelkot, ist nicht so schön. Die Steinhummelarbeiterinnen liesen sich interessanterweise in einen Eimer verfrachten, ganz einfach. Je nach Hummelart dürften sich die Tiere unterschiedlich verhalten. Die Königin versteckte sich in der Wabe, auf nem Bild sind auch Hummeln mit verkümmerten Flügeln zu sehen.
Im Eimer war Futter beigelegt. Das Volk hatte keine Reserven (war schon von den Motten verzehrt) und das Naschen hat die Tiere beruhigt.
Wichtig ist, dass es schnell geht, der Stress für die Tiere ist riesig. Deshalb bin ich nicht soooo vorsichtig ran, denn umso langsamer gehts. Also hab ich die Wachshülle zügig mit den Händen entfernt.

Ebenso wichtig ist es, das Kellerfenster rechtzeitig zu schließen, wenn ne Stockhummel auffliegt (es waren zwei bis drei) dann wissen die ja nicht, wie sie zum Nest zurückfinden. Daher ist der abgeschlossene Raum günstig. Die fliegen irgendwann zum Licht (Lampe oder Fenster). Dort hab ich sie eingesammelt und zum Kasten Eingang getragen. Sie haben es mir leicht gemacht. Nach dem Fangen mit ne Glas, haben die sich mit Drohgebärde auf den Rücken gelegt. Die hab ich einfach in die Öffnung vom Vogelkasten geleert.

Den Eimer hab ich in den Kasten zurückgeleert, den Kasten verschlossen und an den Baum zurückgehängt.

ne Sache von ca. 15 Minuten.

Viel Erfolg

Christian

Resüme richtige Technik + Kontrollfrequenz Dennis 19.05.2011 21:23

Hallo,

erstmal danke an alle für die vielen Informationen.

@ Alex: Oh, habe gar nicht gesehen, dass du hierzu schon was auf deiner Seite geschrieben hattest. Wie oft kontrollierst du denn deine Nester?

@ Michel: Die Idee mit der Nagelschere klingt gut, auf jeden Fall kann ich mit der vorsichtiger hantieren als mit einer größeren Schere, einem Teppichmesser oder einem Skalpell.

@ Helena: Endoskop ... wäre ich nie drauf gekommen, aber sicherlich eine Idee wert. Wenn du damit mal Erfahrungen gesammelt hast (oder wer anders), so freue ich mich darauf, hier darüber zu lesen.

@ Christian: In der Zwickmühle befinde ich mich auch... einerseits vorsichtig sein, andererseits solls schnell gehen. Schade, da scheint es wohl keine optimale Lösung zu geben.

Und nochmals an alle:
Wie oft führt ihr denn Nestkontrollen durch? Aufgrund der Wachsmottenproblematik kommt man ja um Kontrollen kaum umhin. Ich habe mich dafür entschieden, alle 2 Wochen mal nach dem Rechten zu schauen, hoffe, dieses Intervall ist nicht schon zu groß. Bei E. v.Hagen erinnere ich mich an die Empfehlung, 2-3x die Woche zu kontrollieren.

Viele Grüße
Dennis

Resüme richtige Technik + Kontrollfrequenz Helena 19.05.2011 22:21

Von Hagen hat / hatte aber auch keine Wachsmottenklappen! 2x wöchentlich finde ich jetzt zuviel, ich versuchs mit 1x wöchentlich so ab der 2. / 3. Generation. Und auch nur, wenn die Aussentemperaturen stimmen, sonst kühlt ja das ganze Nest aus (von Hagen hatte seine Hummelhäuser doch im Haus drin in einem Hummelzimmer?)

Ich hab mir heute diese Endoskop-Kamera bestellt (externer Link, nicht mehr verfügbar). Da gibts übrigens enorme Preisunterschiede beim gleichen Modell! Wichtig war mir eine möglichst kleine Kamera (da gibt es Teile mit 17-mm-Kameras!), guten Bildschirm mit Funkempfang sowie eine SD-Karte, wo sich gute Bilder abspeichern lassen.

Ich werde natürlich berichten. Nennt mich verrückt, sowas für Hummeln und Vögel anzuschaffen, aber ist ja mein Hobby und der Anwendungsbereich ist sehr gross!
Hoffentlich kann ich damit endlich auch mal nachschauen, wo genau die Steinhummel in der Trockenmauer nistet...

Kontrollen Christian 20.05.2011 08:33

Hi,
wie zuvor mal geschrieben habe ich auch keine Wachsmottenklappen und kontrolliere alle 2-3 Tage. Aber: für die Kontrolle muss ich ja die Wabe nicht öffnen! Die Motten sitzen bei immer an der Kastenwand. kontrolliert wird hierbei nur der Kasteninnenraum. Ist dann ne Motte drin, muss ich allerdings behandeln. So wie Herr Hagen im Film die Motten einfach tötet, das reicht meiner Meinung nach dann nicht. Motte im Kasten = gelegte Eier.
Heuer hab ich den Hummeln Lavendel in die Streu (trockene Blüten vom letzten Jahr) scheinbar vergrämt (so sagt mans bei Rehen) sie das.

Christian

Kontrollen Helena 20.05.2011 10:57

Frage: wie kommt die Motte denn bei Dir in den Kasten? Hast Du innendrin keine Kartonschachtel mehr?

Ich finde auch, bei jedem Antreffen einer Motte im Innenbereich muss man wohl sofort mit BTI dahinter.
Lavendel streue ich auch immer sehr stark; wenn ich das Nest öffne, riecht es manchmal schon sehr intensiv nach Lavendel.

Kontrollen Christian 20.05.2011 14:01

Ne, ich hab keinen Innenkarton. mir ist der sinn und Zweck dieses Teils nicht so klar. Wärmedämmung? Naja, ich habjede Menge Holzstreu und Moos, als Kern Polsterwolle oder Tierhaare. Das dürfte eigentlich genügen.

Christian

Kontrollen Helena 20.05.2011 15:29

OK dann ist aber vermutlich Dein Konstruktion auch nicht so gross bzw. nur so gross wie bei mir die innere Kartonkiste. Mein Hummelhaus ist gut und gerne 45x45x45 cm gross und könnte so auch ein grosses Hummelvolk beherbergen.

Und ja, es hilft auch der Königin, dass sie nicht so viel leeren Raum heizen muss.
Und dann noch der Aspekt mit der Hygiene. Den Karton werde ich Ende Saison entsorgen und einen frischen verwenden, so bleibt die Holzkonstruktion sauber. Und bei mir ist das Hummelhaus ca. 45x45x45 cm gross, der Innenraum wäre klar zu gross für die Königin, um ihn ökonomisch zu erwärmen.

Ich habe Hummeln Petra Beckers 20.05.2011 11:09

Guten Tag,

zum ersten Mal haben sich in einem Vogelnistkasten Hummeln angesiedelt,schwarz mit orange Popo.Auf der Suche nach der Art habe ich dieses Forum gefunden.Nun würde ich gerne wissen ob ich irgendwas beachten muss,die Tiere habn sich von selbst angsiedelt,aber der Kasten steht in der prallen Sonne...und kommen die Tiere jetzt jedes Jahr wieder?Überwintern sie in dem Kasten?

Vieln Dank schonmal,Petra

Ich habe Hummeln Bago 20.05.2011 14:17

Hallo,
das sind Steinhummeln oder evtl. Wiesenhummeln, total friedlich in der Flugbahn. Nächstes Jahr wird der Kasten im Zustand, wie er ist mit Waben nicht wieder neu besiedelt, am Ende der Saison im Herbst einfach das Nest entfernen, also die Waben rausnehmen.. Wenn allerdings wieder Vögel mit dem Nestbau beginnen und eine Jungkönigin wiederkommt, hast du bestimmt wieder Hummeln im Kasten. Deshalb, falls du willst, dass nächstes Jahr wieder Vögel drin nisten, solltest du den Kasten umhängen. Im Herbst ist das Volk übrigens total abgestorben (Okt.) und nur die Jungköniginnen überwintern außerhalb des Nestes. Übrigens: Hummeln stehen unter Naturschutz, Nester dürfen nicht entfernt werden, nur ausgebildete Personen mit Fachkenntnissen dürfen Nester umsiedeln.

Gruß Bago

Ich habe Hummeln Petra Beckers 20.05.2011 16:03
Hallo,
das sind Steinhummeln oder evtl. Wiesenhummeln, total friedlich in der Flugbahn. Nächstes Jahr wird der Kasten im Zustand, wie er ist mit Waben nicht wieder neu besiedelt, am Ende der Saison im Herbst einfach das Nest entfernen, also die Waben rausnehmen.. Wenn allerdings wieder Vögel mit dem Nestbau beginnen und eine Jungkönigin wiederkommt, hast du bestimmt wieder Hummeln im Kasten. Deshalb, falls du willst, dass nächstes Jahr wieder Vögel drin nisten, solltest du den Kasten umhängen. Im Herbst ist das Volk übrigens total abgestorben (Okt.) und nur die Jungköniginnen überwintern außerhalb des Nestes. Übrigens: Hummeln stehen unter Naturschutz, Nester dürfen nicht entfernt werden, nur ausgebildete Personen mit Fachkenntnissen dürfen Nester umsiedeln.

Gruß Bago

Hallo Bago,
ich habe nicht vor das Nest zu entfernen,würde mich auch garnicht trauen,sobald ich mal länger von dem Kasten stehe,kommt ein Hummel angflogen in eindeutiger Absicht ;-)Ich freue mich über die Hummeln,es gibt schon Wildbienen in meinem Garten.Also dann muss ich nichts machen,DANKE für die Rückmeldung,Petra

Ich habe Hummeln Christian 20.05.2011 20:34

Hi Petra
und wenn Du uns im Sommer berichtest wies weiterging wäre nett. Es gibt hier immer wieder Anfragen, wir geben Tips und dann wärs auch interessant, wie es weitergeht. Viele machen das aber leider nicht.
Christian

Ich habe Hummeln Fienchen 20.05.2011 22:06

Hallo Petra,

hört sich soweit gut an, bis auf die Tatsache, dass der Kasten in der prallen Sonne ist. Das könnte im Sommer problematisch werden. Steht/hängt der Kasten denn so, dass eventuell ein wenig Schatten "drübergebastel" werden kann?
Ansonsten ruhig hier fragen, ich habe hier auch immer Antworten bekommen :-))

Gruß Fienchen

Ich habe Hummeln Petra Beckers 21.05.2011 11:24
Hallo Petra,

hört sich soweit gut an, bis auf die Tatsache, dass der Kasten in der prallen Sonne ist. Das könnte im Sommer problematisch werden. Steht/hängt der Kasten denn so, dass eventuell ein wenig Schatten "drübergebastel" werden kann?
Ansonsten ruhig hier fragen, ich habe hier auch immer Antworten bekommen :-))

Gruß Fienchen

Guten Morgen,
@Christian>>ich habe mir das Forum hier abgespeichert und werde wenn sich was Neues tut hier mailen;-)
@Fienchen>>hätte da noch Dachpappe,Problem,die Hummeln fühlen sich schnell gestört.Oder ich könnte Tannenzweige locker drüber legen?Der Kasten ist so ein Betonfertigteil welcher an einem Zaun hängt.Und wenn ich eine Nagertrinkflasche danebenhänge mit Zuckerlösung,nehmen die Hummeln das an? LG,Petra

Ich habe Hummeln Fienchen 21.05.2011 13:31

Hallo Petra,

Tannenzweige müssten funktionieren. Vielleicht nicht zu viel auf einmal damit die Hummeln sich dran gewöhnen können, dass es ein wenig anders aussieht. Du könntest es spät abends bzw. früh am Morgen machen, dann dürfte es sie nicht stören und du müsstest sicher sein :-)).
Bei Zuckerlösung arbeiten hier im Forum einige mit Legobausteinen, soll ganz gut klappen. Geschwächte Hummeln habe ich von einem flachen Deckel "gefüttert". Aber ich glaube bei der momentanen Witterung ist zufüttern gar nicht nötig.

Viel Spaß bei beobachten!

Ich habe Hummeln Petra Beckers 21.05.2011 18:11
Hallo Petra,

Tannenzweige müssten funktionieren. Vielleicht nicht zu viel auf einmal damit die Hummeln sich dran gewöhnen können, dass es ein wenig anders aussieht. Du könntest es spät abends bzw. früh am Morgen machen, dann dürfte es sie nicht stören und du müsstest sicher sein :-)).
Bei Zuckerlösung arbeiten hier im Forum einige mit Legobausteinen, soll ganz gut klappen. Geschwächte Hummeln habe ich von einem flachen Deckel "gefüttert". Aber ich glaube bei der momentanen Witterung ist zufüttern gar nicht nötig.

Viel Spaß bei beobachten!

Hallo Finchen,
Legosteine,da muss man erst mal drauf kommen:-))OK,werde es so machen,morgen soll es regnen,dann werde ich in paar Zweige drüber legen.
LG,Petra

Ich füttere Hummeln nicht Dennis 22.05.2011 18:42

Hallo Ratsuchende,

zufüttern ist nicht nötig. Anfangs dachte ich auch, dass ich füttern sollte, allerdings bewirkte der mit Zuckerwasser gefüllte Schraubverschluss (einer Plastikflasche) nur das folgende:
1. Die Königin ignorierte ihn, obwohl er direkt neben dem Ausgang (aus dem Nest in den Vorbau) stand, und ging lieber selbst sammeln.
2. Lediglich die Verwandschaft kam zu Besuch - Ameisen!

War meine bisher einzige und letzte Erfahrung mit dem Füttern.
Und wenn es nicht tagelang am Stück nur regnet, werde ich auch nicht zufüttern. Leichter Regen macht den Hummeln übrigens nichts aus, die fliegen trotzdem ein- und aus. Konnte ich heute während eines Regenschauers wieder beobachten. Robuste Tierchen. ;)

Viele Grüße,
Dennis

Ich füttere Hummeln nicht Michel 22.05.2011 18:54

Ich bin für das Zufüttern, gerade bei den Königinnen mache ich das immer. Mit etwas "Training" finden die Königinnen das Futter auch. Gerade hier im Erzgebirge sind Winterrückfälle auch wesentlich heftiger als im Tiefland, teilweise mit Schnee und Frost, was dann zur deutlichen Dezimierung des Hummelbestandes führt. Durch das Zufüttern kann ich Verluste dahingehend bei meinen Nestern reduzieren.

Auch biete ich bis zum Höhepunkt der Kolonien und darüber hinaus Zuckerlösung in Labordurangläsern an. Die Folge: Die Hummeln sammeln mehr Pollen, wodurch die Kolonien stärker werden und mehr Geschlechtstiere hervorbringen. Zudem sind Trachtlücken (durch Unwetter oder Menschen) weniger problematisch.

Man muss nur etwas wegen Ameisen aufpassen, gerade wenn man die Königin füttert und sie noch arbeiterinnenlos ist. Da bietet sich an, das Glas nahe der Brutwabe zu plazieren, dann verteidigt die Königin das Laborduranglas wie das Nest gegen Ameisen (werden totgebissen). Später passen die Arbeiterinnen selbst bei Plazierung der Futterstelle am Vorbau sehr gut auf (natürlich nur, wenn sie die Nahrungsquelle kennen und gelernt haben).

Viele Grüße
Michel

Hummel beißen Ameisen tot? Dennis 22.05.2011 18:59

Hallo Michel,

Hummeln beißen die Ameisen tot?

Das höre ich jetzt zum ersten Mal, bisher klang es für mich immer so, als wären Ameisen im Nest nach Wachsmotten die größte Bedrohung, derer die Hummeln nicht Herr werden können.

Viele Grüße,
Dennis

Hummel beißen Ameisen tot? Michel 22.05.2011 19:23

Ameisen sind keine wirkliche Bedrohung, nur bei massivem Auftreten, welches eintreten kann, wenn man beispielsweise mit Legobausteinen zufüttert, ohne das die Hummeln diese Futterquelle kennen (diese quasi ignorieren). Dann können sich so viele Ameisen zusammenfinden, dass sie wirklich eine Bedrohung sind.

Aber sonst finden ja auch ohne Zufütterung Ameisen immer mal den Weg in das Nest und damit zu den Vorräten. Diese werden jedoch von den Arbeiterinnen oder der Königin totgebissen. Kann man auch schön daran sehen, dass man in der Nähe von Honigtönnchen, gerade bei kleinen Kolonien, manchmal viele tote Ameisen findet. Habe dieses Verhalten auch irgendwo auf Video filmen können...

Vg,
Michel

Hummel beißen Ameisen tot? Dennis 22.05.2011 19:55
gerade bei kleinen Kolonien, manchmal viele tote Ameisen findet. Habe dieses Verhalten
auch irgendwo auf Video filmen können...

@ Michel: Klingt ja interessant, das Video würde ich gerne mal sehen.

Viele Grüße,
Dennis

Gift, oder Krankheit? Christian 21.05.2011 10:48

Hi,
eines meiner Ackerhummelvölker ist am Ende. Vor ner Woche saß die Königin träge auf der Wabe. Ich konnte sie mit dem Finger hin und her stoßen. Die Arbeiterinnen protestierten allerdings heftig gegen die Öffnung der Nistkugel.
Gestern hab ich nochmal kontrolliert. Weil vom Summton (ich stoß ja meist nur die Kugel an uns sehe ob sie wächst) hat nur ein Tier geantwortet. Ich öffnete die Kugel und die Königin flog ab.
hier ein Foto der Wabe:
[img:http://www.pictureupload.de/originals/59610/200511215940_sonstige_img_0013.jpg]
zu sehen ist nichts, das ist es ja. Ein riesiger Honigtopf, offene Puppenwiegen und ne verkümmerte Larvenwiege, als ob nach dem schlupf der ersten Generation nichts mehr vorangegangen wäre. Und eben bei meinem ältesten Volk. Der graue Buschel ist Hasenhaar. ach ja, keine Milben, Fliegen, Wachsmotten, schimmel etc.! Ameisen waren viel im Kasten, aber mit Abstand zum Hummelnest. Keine Spur von einer Plünderung.
Habt ihr ähnliches schon mal gesehen? Wie ist es zu erklären?

Nebenbei vor etlichen Tagen hab ich ja ne Waldhummel hier hereingestellt, die schwach war und starb. Tage darauf hab ich ganz in der Nähe ne tote Ackerhummel gefunden. Vor drei Tagen wieder eine vor meinem Holzlager. Alles Königinnen! Drei Stunden nach meiner Kontrolle fand ich die Königin tot vor dem Schweglerkasten.

Meine ich kann nur spekulieren. Obs ne Infektion ist? Oder ne Krankheit bei lanrüsseligen Hummeln? Oder kann sich Gift bei ihnen anreichern? Das warme Wetter hat ja zu einer enormen Vermehrung der Blattläuse geführt und es ist klar was da so mancher Gärtner macht.

Oder könnte das Volk gedrohnt haben? Soo genau hab ich mir den Nachwuchs auch nicht angesehen.

Okay, vielleicht habt ihr ja was Ähnliches erlebt und habt noch andere Erklärungen als ich.

Christian

Gift, oder Krankheit? Helena 21.05.2011 15:08

Gift kann es leider immer sein. Unsere Blattläuse werden bereits erfolgreich von Schwebfliegenlarven und Marienkäfer erfolgreich in Schach gehalten. Nur leider sieht man z.B. gerade die madenähnlichen, grünlichen Schwebfliegenlarven kaum, dabei sind die genauso hungrig wie Marienkäferlarven. Wir haben zudem noch Adalia (einheimische Zweipunkt-Marienkäferlarven) im Handel bestellt; die 30 Larven stürzten sich hungrig auf die Blattlauskolonien.

Die Königin kann jedoch auch von Nematoden befallen gewesen sein; diese Individuen sterben ja irgendwann; im Buch von Hagen wird das glaub ich auch erwähnt, dass befallene Königinnen, wenn überhaupt, nur sehr wenige Eier legen, also allgemein schwach sind.

Man kann leider nur spekulieren :-(

Nistmaterial Christian 21.05.2011 11:09

Hi,
ein etwas ungewöhnlicher Beitrag um diese Jahreszeit. Ich experimentiere mit pflanzlichem Material. Der Wind hat es zusammengetragen und getrocknet. Ich leg die Teile neben die Nistkugel und sehe ob und wie stark sie eingearbeitet werden.
1. Blüten der Blutpflaume, da gibts kein bild, ist total verarbeitet.
2. männliche Blüten der Roteiche bei Ackerhummel:
[img:http://www.pictureupload.de/originals/59610/210511110058_sonstige_img_0014web.jpg]
3. Weibliche Blüten von Saalweide (links) und Schwarzpappelhyprid (oben)

[img:http://www.pictureupload.de/originals/59610/210511110058_sonstige_materialweb.jpg]

in der Mitte ein Meisennest unter dem sich die Nistkugel der Wiesenhummel befindet.
Gerade die Schwarzpappelsamen liegen herum wie Watte und die Hummel mögen es.

Christian

Nistmaterial Helena 21.05.2011 15:03

Die Schwarzpappelsamen sehen aus wie Kapok (was ich erfolgreich einsetze); ansonsten kannst Du diese «Watte» ;-), die momentan ja in grossen Mengen herumliegt, sammeln und für nächste Saison trocken aufbewahren?

Nistmaterial Christian 23.05.2011 15:44

Als ich vor dem Gewitterregen gesammelt habe, war das Material bereits trocken. Steht jetzt im Karton im Keller, oder z.T. ists in den Kästen

Christian

Nistmaterial Helena 23.05.2011 16:13

Hier bei mir liegts eben nur auf Wegen und Strassen herum, das ist mir zu schmutzig. Würde es nur von einer Wiese o.ä. einsammeln, aber sonst: gute Idee :-)

Unterirdischer Nistkasten - Versuch fehlgeschlagen Dennis 22.05.2011 18:52

Hallo,

der ein oder andere hier schon länger Anwesende wird sich vielleicht noch erinnern, dass ich einen unterirdischen Nistkasten "Marke Eigenbau" angefertigt habe (grob: bestehend aus einem in den Boden eingelassenen Pflanzring mit Steinplatte als Abdeckung und Plastikröhre als Laufgang).

Diesen Versuch deklariere ich nun offiziell als gescheitert.
Eine Ansiedelung ist nie erfolgt. Weder eine Selbstansiedelung; noch hatte eine aktive Ansiedelung Erfolg (habe es 4 oder 5x mit Erd- und Steinhummeln probiert).

Nachdem es einige Tage häufig geregnet hatte, schaute ich mir den leeren Nistkasten näher an und stellte fest:
1. Die Innenwände des Pflanzrings und die Innenseite der Steinplatte waren erkennbar feucht/nass (evtl. war der Stein zu porös).
2. Das Nistmaterial (Heu) war leicht klamm.
3. Eine fette Nacktschnecke hat sich angesiedelt.
4. Sowie weitere kleine Nacktschnecken im Laufgang.

(Das mit den Nacktschnecken war in der Tat bei unterirdischen Nistkästen in div. Quellen vermerkt).

Scheinbar wussten die Hummelköniginnen, die ich ansiedeln wollte, instinktiv, dass das mit meinem Nistkasten nicht klappen kann. Schlaue Tierchen halt. ;)

Somit kann ich von unterirdischen Nistkästen nur abraten - ich bin froh, dass sich dort kein Hummelvolk angesiedelt hat. Den unterirdischen Nistkasten habe ich deshalb gestern auch entfernt, evtl. werde ich im nächsten Jahr an dieser Stelle einen konventionellen oberirdischen Nistkasten aufstellen.

Viele Grüße,
Dennis

Unterirdischer Nistkasten - gegenteilige Erfahrung Christian 23.05.2011 15:42

Hi,
interessant. Heute hab ich meinen Kasten kontrolliert. Das Volk entwickelt sich prächtig.
Es ist kühl, das stimmt und ne Nacktschnecke hab ich heut auch nach außen befördert. Je nach Witterung dürfte das Innenklima günstig oder ungünstig sein. Wenn ich jedoch an den letzten Sommer denke, wo an heißen Tagen 80 Hummeln zum kühlen eingesetzt wurden, das Problem hat diese Erdhummel heuer nicht.

Unterm Strich bin ich zufrieden. Selbstansiedlung und es geht aufwärts, trotz Verlust der 1. Arbeitergeneration, die nächste Generation war erst 6 Wochen nach Nestgründung im Einsatz und Befall mit vestalis überlebt. Meine Erfahrungen mit der Anlage sind also gut.

Möglicherweise ist mein Boden besser durchlüftet, habs ja so angelegt, dass unter dem Nest Luftzug möglich ist und es ist sehr sandig schluffiger Boden mit Hanglage. Ne zweite Anlage von mir (Ende April gebaut als kaum noch Queens unterwegs waren), ist noch trockener im Innenraum, der Boden ist allerdings noch sandiger.

Gruß
Christian

Unterirdischer Nistkasten - gegenteilige Erfahrung Dennis 23.05.2011 20:36

Mann, das ist ja hier wie im Juristenforum. Zu jeder Meinung vertritt mindestens einer die Gegenmeinung. ;)

Hallo Christian,

obs an der Erde lag? Möglich. Sandigen Boden hatte ich an der Stelle nicht, außerdem hatte ich den Pflanzring nahezu komplett eingebuddelt, eine Lüftung von unten also nicht möglich.

Vielleicht liegts auch am Klimat: Hier oben ist es immer recht kühl und windig, erst heute konnte ich das erste Mal in kurzen Hosen in den Garten, ohne zu frieren. Je nachdem, wo du herkommst, können von meinem nordischen zu deinem Wohnort locker mal 10 Grad Unterschied liegen. Ich wage die Prognose, dass ich eher keine Hitzeprobleme mit meinen Hummel kriegen werde ... ich werde natürlich aufmerksam beobachten!

Aber unterirdischer Nistkasten hat sich für mich erledigt, sorry. ^^

Viele Grüße
Dennis

Unterirdischer Nistkasten - Aufbauanleitung/Materialliste Fussely 25.05.2011 09:43

Hallo Christian,

wie schaut denn Dein unterirdischer Selbstbaunistkasten aus?
Könntest Du hier eine Aufbauanleitung und Deine verwendeten Materialien benennen?
Würde mich freuen, denn gekaufte Nistkästen haben doch ihren Preis, der nicht unberechtig ist,
aber nicht jeder kann/will sich das leisten.

Grüße

Hi,
interessant. Heute hab ich meinen Kasten kontrolliert. Das Volk entwickelt sich prächtig.
Es ist kühl, das stimmt und ne Nacktschnecke hab ich heut auch nach außen befördert. Je nach Witterung dürfte das Innenklima günstig oder ungünstig sein. Wenn ich jedoch an den letzten Sommer denke, wo an heißen Tagen 80 Hummeln zum kühlen eingesetzt wurden, das Problem hat diese Erdhummel heuer nicht.

Unterm Strich bin ich zufrieden. Selbstansiedlung und es geht aufwärts, trotz Verlust der 1. Arbeitergeneration, die nächste Generation war erst 6 Wochen nach Nestgründung im Einsatz und Befall mit vestalis überlebt. Meine Erfahrungen mit der Anlage sind also gut.

Möglicherweise ist mein Boden besser durchlüftet, habs ja so angelegt, dass unter dem Nest Luftzug möglich ist und es ist sehr sandig schluffiger Boden mit Hanglage. Ne zweite Anlage von mir (Ende April gebaut als kaum noch Queens unterwegs waren), ist noch trockener im Innenraum, der Boden ist allerdings noch sandiger.

Gruß
Christian
Antworten Christian 25.05.2011 13:12

Hi,
ertmal find ich in diesem Fall die Gegenmeinungen gar nicht so schlecht. Ich hab ein Modell entworfen das in jedem Fall verbesserungswürdig ist, unter gewissen Umständen nicht eingesetzt werden kann, weils Schwächen hat. Hätt ja sein können, dass bei Dir sich ein Erfolg einstellt und neue Ideen dazukommen.
Ich beachte in jedem Fall Deine Erfahrungen, dass ich ne dritte solche Anlage nicht auf Lehmboden errichte! Mein Wald hat auch Lettenlehme.

Dann nochmal zur Anlage. Ein Pflanzring mit Steinplatte, die ihn ganz abdeckt. Darunter ein Loch, mit Steinen verfüllt (viele Hohlräume) sollte Wasser eindringen, dann staut es sich nicht. Ein Gitter über das Loch (um Mäuse abzuhalten) und Pflanzring drauf. Steht die Kante des Pflanzrings über, dann besteht die Gefahr, dass Regenwasser, das direkt darauf regnet, in den Pflanzring eindringt. Dies wird dann vom Nistmaterial aufgesaugt. An der Kante des Pflanzrings hab ich nen Gang für die Hummel geschlagen.
Das Ganze am Hang und nun wirklich sandiger Boden. Bei ner zweiten Anlage hab ich sogar ne Öffnung gelassen, dass Luft unter dem Ring zirkulieren kann. Doch Oberflächenwasser, gerade bei starken Platzregen, sollte unbedingt ablaufen können. Ich hab sogar ne Rinne gezogen, dass es an der Anlage vorbei läuft.

Über meiner ersten Anlage ist nun Buchenlaub, d.h. ab Mai totaler Schatten. Sie ist wirklich feucht, wurde aber gleich in der ersten Woche von selbst besiedelt. Mal sehen wie sich das Volk entwickelt. Letztes Jahr im Schwegler wurde es warm/feucht, da wuchs sogar weisses Pilzmyzel an der Wand - ohne Schaden fürs Volk.

Meine zweite Anlage steht unter Kiefern, also diffuses Licht. Die ist auch trockener aber nicht besiedelt - zu spät errichtet.

Nächste Woche mach ich mal bessere Bilder und stell sie rein.

Gruß
Christian