Beiträge aus 2010

Hitzewelle! Michel 07.07.2010 23:38

Hallo,

verschiedene Wettermodelle rechnen seit Tagen ziemlich konstant eine Hitzewelle ab Freitag in D und Westeuropa, die bis Montag, teils Dienstag (Osten) andauern könnte. Dabei sind Temperaturen bis 37 °C, örtlich auch 39-40 °C möglich!

Für alle oberirdischen Hummelnester wird das ein echtes Problem, auch wenn sie noch so schattig stehen. Derartige Temperaturen führen zweifellos zur Überhitzung der Brut, sollten sie so eintreten, was aber durchaus in Anbetracht der konstanten Modellrechnungen anzunehmen ist.

Vielleicht sollte man wirklich in Erwägung ziehen, mittels Kühlakkus die Temperatur runterzudrücken. Also im Wechsel immer ein Akku im Kasten, der andere im Gefrierschrank, damit einer Überhitzung entgegengewirkt werden kann. Zugleich vielleicht verbunden mit einer Zufütterung, da die Tiere bei den Temperaturen kaum sammeln können.

Schade, dass nun zum Höhepunkt vieler Nester wieder ein Wetterereignis die Populationsdichte bedroht. Nachdem es im Frühjahr die massiven, langen Kälterückfälle waren, so ist es nun die Hitze.

Was macht ihr gegen die Hitze?

Viele Grüße
Michel

Hitzewelle! Harry 08.07.2010 07:26

Die Hitze ist über die lange Zeit ganz schön heftig für die Hummeln und ich konnte beobachten, wie sie noch am späten Abend die kühlere Luft zu Sammelflügen nutzten. Selbst den Hornissen und der Mittleren Wespe war es zu heiß. Die Hornissen bedienten sich lieber an dem angebotenen Bienenfutterteig. Die Jungkönigen der Baumhummeln fliegen sehr schwerfällig und krabbeln mehr, als dass sie fliegen. Kühlaccus sind eine Nothilfe, damit der Larvenauswurf nicht zu groß wird. Jetzt ist es auch von Vorteil, wenn der Nistkasten zur Hälfte in der Erde steht.

Gruß Harry

Hitzewelle! Alex (bombus.de) 08.07.2010 08:54

Hallo Michael,

Dein Hinweis ist ein wertvoller Tipp für die nächsten Tagen!

Kühlakkus habe ich auch schon verwendet und bin da etwas zwiegespalten: sie kühlen das Nest sehr gut, aber es entsteht jede Menge Kondenswasser. Vielleicht sollte man die Akkus nicht (so wie ich) einfrieren (Kühltruhe) sondern nur in den Kühlschrank legen. Oder aber das gefrorene Akku nicht direkt ins Nest sondern auf den inneren Deckel des Nistkastens.

Ansonsten stehen die meisten meiner Kästen im tiefsten Schatten. Lieber ganz ohne Sonne als im Sommer ein Hitzeproblem. Wenn's doch mal zu heiß wird, dann hilft auch ab und zu eine Dusche mit der Gießkanne.

Alex

Hitzewelle! Christian 08.07.2010 09:17

Hi,
ich erwarte die Hitze auch schon mit Bangen um meine Hummeln. Kühlaku hab ich bei den steinis rein und später den Deckel auf, damit sich nix staut. Was ich schon dachte bei den Erdhummeln (da ist man ja vor Stichen nicht sicher): den Kasten in ne Rettungsdecke wickeln? Bringt das was, wenn keine Sonne drauf scheint?

Christian

Hitzewelle! Andre 08.07.2010 11:27

Hallo zusammen,

ab welcher Innentemperatur sollte man Kühlak. oder ähnliches verwenden? Wegen dem Kondenswasser an den Kühlak. kann man diese doch in Gefrierbeutel einpacken, somit kann das Kondenswasser sich dort sammeln und schädigt nicht dem Nest.

Grüße,
André

Hitzewelle! Harry 08.07.2010 14:17

Kondenswasser entsteht da wo kalt und warm zusammentreffen. Das wäre in Deinem Fall sehr schnell die Außenhülle des Gefrierbeutels. Wie ich schon angeregt hatte, sind Einmalhaushaltstücher ganz gut um das Kondenswasser aufzusaugen.

Gruß Harry

Hitzewelle! Juergen 08.07.2010 19:46

Hallo ,
mit den Kühlakkus das ist eine gute Idee, doch dies ist was für Rentner die Zeit haben, diese auch zu wechseln. Unser einer, der voll im Berufsleben steht und 6.00 Uhr das Haus verlässt und abends spät nach Hause kommt, der hat dafür keine Zeit!
Meine Hummelpensionen stehen immer im Schatten und verfügen über eine ausreichende Belüftung trotz Hummelklappe. Ebenfall entferne ich auch Polsterwolle, denn ein gut entwickeltes Hummelnest kommt mit wenig Polsterwolle aus; zwei cm über dem Nest reichen völlig aus.

Es grüsst Euch
Jürgen

Hitzewelle! Harry 09.07.2010 09:39

Hallo Jürgen, mir geht es nicht anders. Rentner bin ich leider auch noch nicht. Um 6:00 verlasse auch ich das Haus, aber wir haben unter den Hummelfreunden doch einige, bei denen es möglich ist diese Methode anzuwenden. Die Polsterwolle über dem Nest mit ihren Lüftungslöchern ist auch eine Isolierung gegen Wärme, erfüllt auch in dieser Hinsicht ihren Zweck.
Was es zu vermeiden gilt, ist Stauwärme. Ausreichend große Belüftungsöffnungen von 10 x 20cm über dem Nest halte ich auch für ausreichend. Dadurch das meine Kästen bis zum Einflugloch in der Erde eingegraben sind, heizt das Nest sich nicht auf.

Gruß Harry

Hitzewelle! Helena 09.07.2010 09:52
Hallo Jürgen, mir geht es nicht anders. Rentner bin ich leider auch noch nicht. Um 6:00 verlasse auch ich das Haus, aber wir haben unter den Hummelfreunden doch einige, bei denen es möglich ist diese Methode anzuwenden. Die Polsterwolle über dem Nest mit ihren Lüftungslöchern ist auch eine Isolierung gegen Wärme, erfüllt auch in dieser Hinsicht ihren Zweck.
Was es zu vermeiden gilt, ist Stauwärme. Ausreichend große Belüftungsöffnungen von 10 x 20cm über dem Nest halte ich auch für ausreichend. Dadurch das meine Kästen bis zum Einflugloch in der Erde eingegraben sind, heizt das Nest sich nicht auf.

Gruß Harry

In meinem kleinen Gewächshäuschen habe ich einen mit Solarstrom betriebenen Ventilator. Vielleicht so einen aufstellen mit Blasrichtung Belüftungslöcher, damit es ein wenig "Durchzug" erzeugt?
Solche Ventilatoren gibts im Gewächshaus-Gartenhandel und sind mit einem recht langen Kabel versehen, denn der Ventilator läuft nur, wenn das Solarpanel in der vollen Sonne liegt.
Nur so als Idee am Rande... Weil einen herkömmlichen, mit "normalem" Strom betriebenen Ventilator aufstellen, finde ich dann fast wieder etwas übertrieben und nicht mehr ökologisch.

Hitzewelle! Alex (bombus.de) 09.07.2010 10:11
In meinem kleinen Gewächshäuschen habe ich einen mit Solarstrom betriebenen Ventilator. Vielleicht
so einen aufstellen mit Blasrichtung Belüftungslöcher, damit es ein wenig "Durchzug" erzeugt?

Keine schlechte Idee - nur würde das nicht Wachsmotten anlocken?
Und die Hummeln dürfen auch nicht reingeraten...

Hitzewelle! Helena 09.07.2010 10:54
In meinem kleinen Gewächshäuschen habe ich einen mit Solarstrom betriebenen Ventilator. Vielleicht
so einen aufstellen mit Blasrichtung Belüftungslöcher, damit es ein wenig "Durchzug" erzeugt?

Keine schlechte Idee - nur würde das nicht Wachsmotten anlocken?
Und die Hummeln dürfen auch nicht reingeraten...

Also ich dachte ans Aufstellen ausserhalb, so dass der so ins eine Belüftungsloch reinbläst und das ganze beim anderen wieder rausgeht. Natürlich wurde das den Nestgeruch auch verteilen, aber ist der bei dieser Wärme nicht sowieso schon da... und dafür haben wir ja dann Mottenklappe sowie z.T. Klebfallen (Jürgens Vorbau Nr. 2 z.B.).

Warum sollten da Hummeln reingeraten? Wegen der kurzen Distanz zum Hummelbau? Nun ja, man könnte ihn ja mit einem normalen Insektenschutznetz, wie man sie für die Fenster gegen Mücken kaufen kann, umwickeln.

Hitzewelle! Manfred 08.07.2010 19:50

Hallo Michel,

ich habe bei meinen Kästen flächig Bodenkontakt hergestellt und gieße morgens über die Kästen. Bisher (2 Tage hintereinander 34°C) hat das ausgereicht obwohl die Nester nicht optimal entwickelt sind. Die Hornissen sind bisher mit der Temperatur recht gut klargekommen die Entwicklungszeit war mit ca. 35 Tagen aufgrund der Wärme der letzten Wochen zudem recht kurz gewesen.

Gruß aus HH
Manfred

Hitzewelle! Alex (bombus.de) 09.07.2010 08:52

Hallo Manfred,

ich habe bei meinen Kästen flächig Bodenkontakt hergestellt und gieße morgens über die Kästen.

Wie schützt Du das Nest denn vor Ameisen? Oder hast Du damit keine Probleme?

Alex

Hitzewelle! Manfred 10.07.2010 12:10

Hallo Alex,

Ameisen sind zwar da, bisher aber nicht in einem Maße, dass sie für die Hummeln ein Problem darstellen.

Gruß aus HH
Manfred

Hitzewelle! Manfred 13.07.2010 19:34

Hallo,

die Hummeln haben die Hitzewelle sehr gut überstanden. Bei den Ackerhummeln gab es gar keinen Larvenrauswurf und bei den Erdhummeln nicht mehr als sonst. Ich habe die Temperatur in einem KAsten gemessen, auf der Einstreu waren es nie mehr als 29°C also knapp unterhalb der kritischen Grenze. In der Nacht sank die Temperatur dann auf 20°C ab. Oberhalb des Zwischendeckels bei Schwegler stieg die Temperatur auf 35°C also auf das selbe Niveau wie die Außentemperatur.

Gruß aus HH
Manfred

Hitzewelle! Michel 13.07.2010 21:44

Habe mit Kühlakkus unterstützt und ab und an den Kasten abgegossen, bisher kaum Larvenauswurf, das Nest ist deutlich gewachsen und voller Geschlechtstierbrut.

Vg,
Michel

Hitzewelle! Christian 14.07.2010 08:35

Hi,
läßt Du den Schwegler ganz zu? Ich hab ihn immer nen Spalt offen gelassen (Luftzug) und abends kurz ganz geöffnet. Vor dem Öffnen kühlten 113 Hummeln, nach ca. 5 min waren es noch 10 Hummeln. War also ne große Abhilfe. Allerdings ists etwas doof den Kasten offen zu haben, da kommen Fliegen etc. her.

Christian

Hitzewelle! Helena 14.07.2010 09:21
Hi,
läßt Du den Schwegler ganz zu? Ich hab ihn immer nen Spalt offen gelassen (Luftzug) und abends kurz ganz geöffnet. Vor dem Öffnen kühlten 113 Hummeln, nach ca. 5 min waren es noch 10 Hummeln. War also ne große Abhilfe. Allerdings ists etwas doof den Kasten offen zu haben, da kommen Fliegen etc. her.

Christian

Kauf Dir doch ein Moskitonetz und spanne es um den Schwegler. Die Luftmaschen sind gross genug für Durchzug, aber zu klein für Fliegen & Co.

Hitzewelle! Christian 14.07.2010 14:04

Stimmt, hätt ich selber drauf kommen können.
Danke

Hitzewelle! Manfred 14.07.2010 22:31

Ja, ich lasse den Kasten so wie er ist (völlig luftdicht ist es nämlich auch nach oben nicht). Die Hummeln bauen sich aus Einstreu und Nistmaterial dann schon ihr eigenes Lüftungssystem. So gibt es z.B. Kamine bis an den Zwischendeckel. Um da nicht zu stören, mache ich den Deckel höchst ungern auf (außerdem schone ich damit die Spinnen am und unter dem Außendeckel, die so manch ungebetenen Gast aufhalten).

Gruß aus HH
Manfred

Auf Hitzewelle folgt Trachtpflanzenlücke Andre 15.07.2010 08:51

Hallo zusammen,

dass Wetter ist dieses Jahr sehr extrem. Das Frühjahr war sehr kalt und feucht, hat einigen Königinnen das Leben gekostet. Jetzt habe ich bei mir das Problem mit der anhaltenden Hitze. Bei mir in Süd-Brandenburg hat es seit ca. 4 Wochen nicht mehr geregnet. Die Landschaft erinnert schon an den Monat September, in der freien Natur gibt es nur noch sehr wenige Trachtpflanzen, da des fehlenden Regens nichts mehr nach kommt, wir haben in letzten zwei Wochen durchgehend Temperaturen von 32 bis 37 Grad gehabt.
Die Hummel finden nur noch ausreichend Nektar+Pollen in Gärten, habe auch noch ein kleines Feld mit Phacelia wo sich jetzt etliche Hummeln tummeln, aber die Phacelia blüht ja auch nicht ewig. Große Trachpflanzenangebote wie Sonnenblumen etc. gibt es nicht in meiner Umgebung. Es gibt zwar noch eine Wiese wo Luzerne steht, aber die wird ja durch die Landwirtschaft während der Blüte einfach abgemäht. Bei mir blüht demnächst noch der Hybiskus, Sonnenhut, Sonnenblume etc. ansonsten sieht es schlecht aus.

Konnte auch erst zwei Jungkönigen herumfliegen sehen (Baumhummel, Erdhummel). Ich habe echt bedenken was in zwei Wochen mit den Tieren werden soll, das Wetter sieht nicht nach Besserung aus.

Wie schaut es bei euch aus? Habt ihr noch genug Trachtpflanzenangebote?

Gruß,
André

Auf Hitzewelle folgt Trachtpflanzenlücke Bago 15.07.2010 09:13

Geht so ,
meine Wiese wird nicht gemäht deswegen blüht dort der Weißklee und Braunelle.
Dort, wo die Stadt mäht nicht , einfach nur trockener Boden.
Auch hier die langanthaltene Hitze heute soll es nur 25 Grad werden, fast schon kalt!
Sonst in den letzten 2 Wochen Hitze ,oft über 35 Grad.
Die Hummelpopulation ist heir regelgercht zusammen gebrochen.
Sehe nur Garten-, Stein- und Ackerhummeln.

Gruß Bago

Auf Hitzewelle folgt Trachtpflanzenlücke Christian 15.07.2010 15:05

Bei uns hat es geregnet, gerade noch rechtzeitig. Am Montag gabs 35Liter und gestern nochmal 25 Liter. Heute nochmal Regen. Aber es wird schon wieder warm. Lindenblüte ist zu Ende. In der Natur ists glaub ich nicht so sehr auf die Blüte ausschlaggebend, denn wir haben Mais-,Getreide-, Raps- etc Monokulturen. Sprich da gibts sowieso null Honig. Ab und zu Brachen mit viel Natterkopf.

Christian

Auf Hitzewelle folgt Trachtpflanzenlücke Holger Becker 23.07.2010 01:49
Bei uns hat es geregnet, gerade noch rechtzeitig. Am Montag gabs 35Liter und gestern nochmal 25 Liter. Heute nochmal Regen. Aber es wird schon wieder warm. Lindenblüte ist zu Ende. In der Natur ists glaub ich nicht so sehr auf die Blüte ausschlaggebend, denn wir haben Mais-,Getreide-, Raps- etc Monokulturen. Sprich da gibts sowieso null Honig. Ab und zu Brachen mit viel Natterkopf.

Christian

Hallo Zusammen,
bin durch einen Zufall zum Hummelfreund geworden: habe ein grösseres Stück Brachland im Garten mit Wildblumensaat ausgesät. Nun ist über den sehr heissen Sommer immer ein vielseitiges Angebot für Hummeln vorhanden. Tägliches Bewässern ist selbstverständlich. Da ich engagierter Filmemacher bin, habe ich umfangreiches Filmmaterial abgedreht. Phantastische Grossaufnahmen von Hummeln auf Korn-
blume, Lavendel, Sonnenblume, verschiedenen Kräutern usw. sind so entstanden. Auch konnte ich bei untergehender Sonne Aufnahmen von Hummeln machen, die sich zum schlafen in Blütenkelche zurück-zogen. Fazit: Das Anlegen einer kleinen Wildblumenwiese ist der einfachste Weg, ohne viel Aufwand,
etwas für diese emsigen, puschelligen Gesellen zu tun.
Gruss Holger

Auf Hitzewelle folgt Trachtpflanzenlücke Harry 23.07.2010 07:02

Ein Pflanze die einen ins Staunen versetzt, ist die Indianernessel (externer Link, nicht mehr verfügbar) (Monarda) Sie blüht von Juni - August. So viele Hummeln sieht man selten an einem Strauch. Es ist eine Pflanze die selbst Lavendel in den Schatten stellt. Sie blüht lang anhaltend und dass in der "Hungerzeit" der Hummeln. Hummelaufnahmen sind gerade an dieser Pflanze sehr gut möglich.
Gruß Harry

Auf Hitzewelle folgt Trachtpflanzenlücke StefanDD 23.07.2010 11:39

Hallo Harry,

an meine Indianernesseln gehen nur (wenige) Ackerhummeln!!! Habe allerdings die rote Variante, vielleicht liegt es daran.
Was bei mir hoch im Kurs steht sind Stockrosen (Alcea rosea). Obwohl ich immer dachte, dass die außer viel grobkörnigem Pollen nix weiter zu bieten haben. Aber sie werden von sehr vielen Hummeln besucht und sie saugen auch Nektar raus. Vor allem sind dort Garten-, Acker- und Erdhummeln anzutreffen.

Gruß, Stefan

Auf Hitzewelle folgt Trachtpflanzenlücke StefanDD 23.07.2010 11:40

Hallo Holger,

klingt interessant! Gibts denn die Möglichkeit, sich mal so ein Video anzuschauen?? Kannst Du hier mal eins reinstellen?
Hast Du auch selbst Hummel-Nistkästen?

Gruß, Stefan

Auf Hitzewelle folgt Trachtpflanzenlücke Martin 23.07.2010 12:39

Hallo!

Da ich engagierter Filmemacher bin, habe ich umfangreiches Filmmaterial abgedreht. Phantastische Grossaufnahmen von Hummeln auf Korn-
blume, Lavendel, Sonnenblume, verschiedenen Kräutern usw. sind so entstanden. Auch konnte ich bei untergehender Sonne Aufnahmen von Hummeln machen, die sich zum schlafen in Blütenkelche zurück-zogen.

Sehen wollen. :) :) :)

Bilder vom Ackerhummelnest Bago 08.07.2010 13:05

http://fotos.web.de/alexanderhrncir/Ackerhummelnest (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Volksstärke: 5 Tiere

Gruß Bago

Bilder vom Ackerhummelnest Helena 08.07.2010 14:27
http://fotos.web.de/alexanderhrncir/Ackerhummelnest (externer Link, nicht mehr verfügbar)


Volksstärke: 5 Tiere

Schöne Bilder.
Was sind das für Krümel auf dem einen Foto? Offen herumliegende, abgestreifte Pollenhöschen?

Meine Ackerhummeln hab ich leider an den Igel verloren. Er hat sich durch alle Hindernisse, die ich ihm gestellt habe, hindurchgekämpft und sich sein Igelhaus zurückerobert.
Komischerweise sah ich in dem Stroh, wo er friedlich schnaufend schlief, keinerlei Reste eines Hummelnestes. Hat der etwa gleich auch die Waben gefressen???

Bilder vom Ackerhummelnest StefanDD 08.07.2010 14:31

..könnte ich mir vorstellen, dass ihm das süße Zeug geschmeckt hat. Igel sind doch kleine Schweinchen, die fressen vieles!

Naja schade für die Hummeln, aber dafür hat es Borstelchen gut. Sehe momentan wieder sehr viele überfahrene Igel auf den Straßen liegen... ist echt grausam!

Ciao Stefan

Bilder vom Ackerhummelnest Helena 08.07.2010 15:08
..könnte ich mir vorstellen, dass ihm das süße Zeug geschmeckt hat. Igel sind doch kleine Schweinchen, die fressen vieles!

Naja schade für die Hummeln, aber dafür hat es Borstelchen gut. Sehe momentan wieder sehr viele überfahrene Igel auf den Straßen liegen... ist echt grausam!

Nächstes Jahr haben wir hoffentlich noch eine oder gleich 2 Hummelpensionen mehr und der Igel hat auch sein Haus wieder. Wobei verhindern könnte ich es ja nicht, wenn eine Hummelkönigin das Stroh da drin interessant findet...
Ackerhummeln sind ja offenbar sehr friedlich, ich könnte sie dann ja sonst auch aus dem Igelhaus in eine Hummelpension umquartieren? Weil dem Igel mag ich sein Haus auch gönnen, wenn es ihm bei uns im Quartier gut gefällt... zum Glück verwenden viele Nachbarn um uns herum kein Schneckenkorn. So haben wir auch viele Weinbergschnecken im Garten, die auch sehr niedlich sind - vorallem, wenn sie sich 24 Stunden lang lieben... ;-)

Das Liebesleben der Weinbergschnecken! StefanDD 08.07.2010 15:34

Vielleicht hat es das Pärchen mit den 24 Stunden einfach zu wild getrieben???

Ist schon mancher beim Sex gestorben :-)))

Das Liebesleben der Weinbergschnecken! Helena 08.07.2010 17:17
Vielleicht hat es das Pärchen mit den 24 Stunden einfach zu wild getrieben???

Ist schon mancher beim Sex gestorben :-)))

Nö, das ist bei denen ganz normal. Weinbergschnecken wissen die schönen Seiten des Lebens zu geniessen. Und da sie ja Zwitter sind, muss man auch nicht gross überlegen, ob das Gegenüber passend ist :-D Falls Dich diese schönen Tiere interessieren (nicht als Delikatesse wohlgemerkt!), guck mal auf helix-pomatia.de rein (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Bilder vom Ackerhummelnest StefanDD 08.07.2010 14:34

...sieht aus, als hätten deine Ackerhummeln den Pollen rausgeworfen und dafür deine Zuckerlösung eingelagert. Da brauchst du dich nicht wundern, wenn das volk keinen Nachwuchs hat...

Oder täuscht der Eindruck auf den Fotos?

Gruß, Stefan

Bilder vom Ackerhummelnest Alex (bombus.de) 08.07.2010 14:44

Ich vermute Bago hat nicht nur Zuckerwasser sondern auch Pollen zugefüttert.

Alex

Bilder vom Ackerhummelnest StefanDD 08.07.2010 15:31

...wäre auch ne Möglichkeit. :-)))

Nehmen die auch "nichtselbstgesammelten" Pollen an??? Und warum zufüttern, wenn es so reichlich Nahrung gibt? Bei mir gibt es einige Ackerhummel-Naturnester. Die Arbeiterinnen sind gar nicht so klein und sie sammeln ganz fleißig.
Aber vielleicht ist die Wetter- und Trachtsituation bei Bago anders.

Ja, ich habe Pollen zugefüttert Bago 08.07.2010 16:07

Nachdem ich die Königin eines Tages außerhalb des Nestes gefunden habe und mehrere Arbeiterinnen durch irgendetwas umgekommen waren habe ich sowohl Pollen als auch Zuckerwasser zugefüttert.
Bis zum nächsten dauert es allerdings wieder , ich hoffe , das es das Nest trotzdem schafft Jungköniginnen groß zu ziehen.Jenes wird sicherlich nicht leicht werden.

Für den Urlaub habe ich auch schon jemanden gefunden der jeden Tag Zuckerwasser nachfüllt.Pollen wird jeden 2. Tag zugefüttert.
Ist wirklich wahnsinn was ein Hummelvolk an Nahrung braucht, vieleicht verdunstet auch ein wenig des Zuckerwassers doch der meiste Teil lagern sie ein.Jetzt muss man sie einmal ein Erdhummelvolk mit mehreren hundert Tieren vorstellen , was das an Nahrung braucht und zudem sind die Tiere viel größer.

Leider hat das Volk keine einzige Sammlerin allerdings bei 4 Arbeiterinnen eine Sammelrin zu stellen ist fast unmöglich,
wegen der ständigen Erhaltung der Nesttemperatur.Nachts haben wir oft nur 13 Grad.
Außerdem soll jetzt auch noch die Hitzewelle kommen , es ist wirklich ein sehr schweres Jahr für unsere Hummeln.
Aktuel haben wir 32 Grad und es soll noch heißer werden , für die Hummeln schlecht , aber positiv für Hitzefrei!

Gruß Bago

aus Dortmund

Ja, ich habe Pollen zugefüttert Helena 08.07.2010 17:20
Nachdem ich die Königin eines Tages außerhalb des Nestes gefunden habe und mehrere Arbeiterinnen durch irgendetwas umgekommen waren habe ich sowohl Pollen als auch Zuckerwasser zugefüttert.
Bis zum nächsten dauert es allerdings wieder , ich hoffe , das es das Nest trotzdem schafft Jungköniginnen groß zu ziehen.Jenes wird sicherlich nicht leicht werden.

Für den Urlaub habe ich auch schon jemanden gefunden der jeden Tag Zuckerwasser nachfüllt.Pollen wird jeden 2. Tag zugefüttert.
Ist wirklich wahnsinn was ein Hummelvolk an Nahrung braucht, vieleicht verdunstet auch ein wenig des Zuckerwassers doch der meiste Teil lagern sie ein.Jetzt muss man sie einmal ein Erdhummelvolk mit mehreren hundert Tieren vorstellen , was das an Nahrung braucht und zudem sind die Tiere viel größer.

Leider hat das Volk keine einzige Sammlerin allerdings bei 4 Arbeiterinnen eine Sammelrin zu stellen ist fast unmöglich,
wegen der ständigen Erhaltung der Nesttemperatur.Nachts haben wir oft nur 13 Grad.
Außerdem soll jetzt auch noch die Hitzewelle kommen , es ist wirklich ein sehr schweres Jahr für unsere Hummeln.
Aktuel haben wir 32 Grad und es soll noch heißer werden , für die Hummeln schlecht , aber positiv für Hitzefrei!

Wahnsinn. Wenn ein 2., stärkeres Nest in der Nähe wäre, könnte man von dort ja Waben abbrechen und dieser Königin als Unterstützung geben (hat E. Hagen mal so gemacht bei einem sehr schwachen Volk). Irgendwie ist das ja auch schon extremst, was Du für das Volk unternimmst. Normalerweise wäre es ja eingegangen; ohne Sammlerinnen geht ja eigentlich nix. Oder sie haben Dich jetzt als Sammlerin engagiert :-))))

Ja, ich habe Pollen zugefüttert Juergen 08.07.2010 19:08

Hallo Hummelfreunde,
habe heute Mal das Ackerhummelnest geöffnet und ein Foto geschossen.
Die Hummeln ließen sich nicht stören bei ihrer Brutpflege.
http://www.hummelfreund.com/alles-%C3%BCber-die-hummel/hummelnester/ (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Brauchte dieses Jahr nicht zufüttern.

Es grüsst Euch
Jürgen

Ja, ich habe Pollen zugefüttert Bago 08.07.2010 19:47

Hallo Jürgen,
dein Ackerhummelvolk ist ja riesig , da könnte ich ja glauben , dass es meine Ackerhummeln nicht mehr zu den Geschlechtieren schaffen.

Mein Volk ist auch sehr ruhig, die Königin versteckt sich nicht unter den Brutwaben , sondern sie machen einfach weiter mit der Brutpflege.
Bei mir gingen aus der 3. Generation nur 2 Arbeiterinnen hervor , wegen Unterernährung und deshalb wurden Larven heraus geschmissen.Die Larven der 4. Generation haben sich auch noch nicht verpuppt meine Volksstärke leigt mit der Königin bei 5 Tieren.In der Natur sind auch schon riesige Ackerhummelarbeiterinnen am Rotklee und Lavendel unterwegs.

Gruß Bago
aus Dortmund

Ja, ich habe Pollen zugefüttert Alex (bombus.de) 09.07.2010 08:50

Hallo Bago,

nehmen die Hummeln denn den Pollen bereitwillig an?
Ich dachte immer das wäre schwierig, auch weil man die Überreste vom Vortag wieder entfernen muß (Schimmelgefahr etc.).

Grüße,

Alex

Ja, ich habe Pollen zugefüttert Bago 09.07.2010 12:13

Ja , man sieht regelgerecht wie der Pollen weniger wird.

Gruß Bago

Bilder vom Ackerhummelnest Christian 09.07.2010 13:12

Hi,
da ist mein Volk ja stark mit 12 Arbeiterinnen und einer Königin. Sind bei Dir auch so Miniarbeiterinnen drin (5 mm groß)? Die Brut ist ja bei meinem Volk total hinüber. Man lernt nie aus: Hab jetzt durch euch erst erfahren, dass die Motten von unten nach oben fressen. Naja vor dem Einsprühen am Montag hab ich zwei Mottenlarven erlegt. Nachdem ich vom Fressverhalten der Motten hier gehört habe, hab ich die Wabe heute freigelegt, alles harte Nismaterial entfernt und neue Wolle hinzu. Sah nun drei Mottenlarven unter dem Nest eine tote Mottenlarve. Der Bazillus wirkt.
Jetzt hoffe ich dass die Hummeln nochmal loslegen.
Zufüttern geht, is aber ein ständiger Kampf gegen die Ameisen. Ich leg den Zucker auch direkt auf die Wolle.

Wie bei den anderen im Forum fliegen auch bei mir im Garten reichlich Arbeiterinnen von Ackerhummeln.

Viel Erfolg noch.

Bilder vom Ackerhummelnest Bago 09.07.2010 21:29

Ja bei mir sind es auch sehr kleine Arbeiterinnen.

Gruß Bago