Beiträge aus 2010

Lüften und "müde" Hummeln Christian 29.06.2010 13:55

Hi,
mittlerweile wirds auch meinen Erdhummeln heiß und der "Kühlmotor" läuft auf Hochtouren. Jetzt kommts auch zum Larvenauswurf. Sie nisten im Schwegler Kasten. Ich hab letzte Woche den Schimmel entdeckt und deshalb tagsüber den oberen Deckel entfernt und den inneren Deckel leicht angehoben. Dadurch gabs leichten Luftzug, der bestimmt hilft den Schimmel zu dezimieren.

Was ich nun denke: wenn die Hummeln lüften erzeugen sie ja ein Raumklima. Durch den kleinen Spalt der jetzt da ist wird das ja mit beeinflusst. Ist der Einfluß gut oder schlecht? Also, dass sich die Hmmeln leichter tun mit dem Kühlen wenn alles dicht ist. Eben deshalb, weil sie ein Klima erzeugen und das nur noch stabil halten müssen.

Nächstes Jahr kommt die Erdhummel nicht mehr in den Schwegler, außer durch Selbstansiedlung. Das Volk ist einfach zu groß.

Die Wiesenhummel kühlen null in ihrem Schwegler.

Ja und dann die Frage ob das z.Zt bei euch auch so ist: Meine Steinhummeln und meine Ackerhummeln protestieren nicht mehr bei Erschütterung. Vor Sorge hab ich nen Blick auf die Waben geworfen: Erfreuliche Entwicklung, Königein da, alles Bestens. Doch selbst dann kein Protest, der sonst sofort sehr heftig war.
Macht das die Hitze?

Gruß
Christian

Lüften und "müde" Hummeln Harry 29.06.2010 15:03

Hallo Christian,
das Lüften ist bei dem Schwegler schon immer ein Problem gewesen. Eine vernünftige Luftzirkulation ist bei dem Nistkasten eigentlich nicht möglich. Holzbeton heizt sich mit der Zeit ganz schön auf. Stauwärme zieht nicht ab. Hummeln reagieren dann mit Larvenauswurf. Der Schwegler sollte auch im Schatten stehen, denn mit den kleinen Lüftungsmotoren schaffen es die Hummeln nicht für angenehme Temperaturen zu sorgen.

Gruß Harry

Lüften und "müde" Hummeln Jürgen 29.06.2010 21:29
Hallo Christian,
das Lüften ist bei dem Schwegler schon immer ein Problem gewesen. Eine vernünftige Luftzirkulation ist bei dem Nistkasten eigentlich nicht möglich. Holzbeton heizt sich mit der Zeit ganz schön auf. Stauwärme zieht nicht ab. Hummeln reagieren dann mit Larvenauswurf. Der Schwegler sollte auch im Schatten stehen, denn mit den kleinen Lüftungsmotoren schaffen es die Hummeln nicht für angenehme Temperaturen zu sorgen.

Gruß Harry

Deiner Meinung über den Schwegler kann ich mich nur anschließen.
Der Nistkasten ist vor reichlichen 20 Jahren konstruiert worden, aber er entspricht nicht den heutigen Anforderungen, die an einem Nistkasten gestellt werden. Außerdem kostet er viel Geld und ist sehr schwer.
Der Nistkasten von heute sollte über eine gute Belüftung und über eine Hummelklappe verfügen.
Ich habe so einen Schwegler- Nistkasten mit viel Mühe umgebaut. Also mit Belüftung und Hummelklappe ausgestattet. Aber der Aufwand ist sehr hoch gewesen.
Einige Hummelfreunde habe jetzt noch eine Hummelklappe an den Schwegler angebaut, dies ist eine Verbesserung, aber die schon ungenügende Belüftung hat sich dadurch noch mehr verschlechtert und es kommt zur Schimmelbildung und bei steigenden Temperaturen zum Larvenrauswurf.
Wer sich dafür interessiert, wie ich den Schwegler umgebaut habe, kann sich das hier ansehen.

http://www.hummelfreund.com/basteltipps/reparatur-umbau-von-schwegler-nistkasten/ (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Es grüsst Euch
Jürgen

Lüften und "müde" Hummeln Helena 29.06.2010 22:25
Deiner Meinung über den Schwegler kann ich mich nur anschließen.
Der Nistkasten ist vor reichlichen 20 Jahren konstruiert worden, aber er entspricht nicht den heutigen Anforderungen, die an einem Nistkasten gestellt werden. Außerdem kostet er viel Geld und ist sehr schwer.
Der Nistkasten von heute sollte über eine gute Belüftung und über eine Hummelklappe verfügen.
Ich habe so einen Schwegler- Nistkasten mit viel Mühe umgebaut. Also mit Belüftung und Hummelklappe ausgestattet. Aber der Aufwand ist sehr hoch gewesen.
Einige Hummelfreunde habe jetzt noch eine Hummelklappe an den Schwegler angebaut, dies ist eine Verbesserung, aber die schon ungenügende Belüftung hat sich dadurch noch mehr verschlechtert und es kommt zur Schimmelbildung und bei steigenden Temperaturen zum Larvenrauswurf.
Wer sich dafür interessiert, wie ich den Schwegler umgebaut habe, kann sich das hier ansehen.

http://www.hummelfreund.com/basteltipps/reparatur-umbau-von-schwegler-nistkasten/ (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Es grüsst Euch
Jürgen

Ich hab so einen Schwegler. Plus angeklebte Mottenklappe. Aber er ist jetzt ganz schattiert und mein Erdhummelvolk da drin ist mein erstes Hummelvolk überhaupt (Selbstansiedelung).
Die Kontrolle heute am späteren Abend ergab ein – wohl durch die einbrechende Nacht – sehr ruhiges Volk, ich sah aber etliche Hummelchen herumkrabbeln, aber alle verhielten sich ruhig. Nur bei Erschütterung wurde etwas gebrummt.
Ich fand heute zudem ausserhalb des Schweglers eine Erdhummel mit verletztem Flügel herumkrabbeln. Da ich sonst keine Erdhummeln in meinem Garten sehe, muss das eine von meinem Volk sein, schlussfolgerte ich. Sie wollte nicht selber durch die normale Öffnung reinkrabbeln (hungrig war sie auch nicht, hat nur wenig am angebotenen Zuckerwasser genippt). Also hab ich den Deckel geöffnet und sie verkroch sich dann eigentlich sofort in der Wolle. Nun denn – sie kann ja nicht mehr fliegen, soll sie sich halt zuhause nützlich machen. Einfach draussen herumirren lassen bis die Ameisen sie finden, wollte ich auch nicht.

Mal sehen, was ich nächste Saison mit dem Schwegler mache. Mein Vater baut mir jetzt schon 2 neue Hummelpensionen gemäss neustem Standard; vielleicht können wir am Schwegler noch etwas gemäss Jürgens Vorgabe verbessern.

Lüften und "müde" Hummeln Manfred 29.06.2010 22:36

Hallo,

ich bin mal provokant und behaupte, dass für Erdhummeln alle oberirdischen Nistkästen ohne aktive Klimatisierung (und das heißt neben der Temperaturregelung auch eine Regelung der Luftfeuchtigkeit!) bei hohen Außentemperaturen ungeeignet sind. Ein großes Erdhummelvolk produziert einfach zu viel Wärme um diese bei Nistkastentemperaturen von über 30°C noch abgeben zu können.
Im übrigen habe ich mit Schimmel noch nie Probleme gehabt, egal ob Schwegler oder Eigenbau. Wenn der Schimmel dem eigentlichen Nest zu nahe gekommen ist, haben die Hummeln ihn mit Propolis eingedämmt.

Gruß aus HH
Manfred

Danke Christian 30.06.2010 08:11

Danke fürs feedback. Demnach ists das beste ich mach die Deckel leicht auf. Der Kasten hat nen Schattenplatz es ist aber einfach von den Außentemperaturen her sehr heiß.
Die Umbauseite hab ich schon mal gesehen. Stimmt der Aufwand is hoch und handwerklich hab ichs nicht so drauf.
Im nächsten Jahr setzte ich keine Erdhummel mehr hinein, ist besser für die Tiere.

Gruß
Christian

Danke Helena 30.06.2010 11:01
Danke fürs feedback. Demnach ists das beste ich mach die Deckel leicht auf. Der Kasten hat nen Schattenplatz es ist aber einfach von den Außentemperaturen her sehr heiß.
Die Umbauseite hab ich schon mal gesehen. Stimmt der Aufwand is hoch und handwerklich hab ichs nicht so drauf.
Im nächsten Jahr setzte ich keine Erdhummel mehr hinein, ist besser für die Tiere.

Gruß
Christian

Und was soll man machen, wenn eine Erdhummelkönigin sich selber dafür entscheidet??? Ich werde sie dann doch sicher nicht verjagen.

Danke Christian 30.06.2010 13:57

Das natürlich nicht. Und ist auch sehr wahrscheinlich, weil die die ersten sind. Naja dann müssen sie eben mehr kühlen

Danke Helena 30.06.2010 14:14
Das natürlich nicht. Und ist auch sehr wahrscheinlich, weil die die ersten sind. Naja dann müssen sie eben mehr kühlen

Nun ich hab sie voll schattiert und das Volk ist auch noch gar nicht so gross.
Leider hat die Erdhummelkönigin damals eine Wiesenhummelkönigin aus dem Schwegler vertrieben oder gar getötet. Auf jeden Fall sah ich lange eine Wiesenhummelkönigin ein- und ausfliegen, auch mit Pollen, auf einmal protestierte dann bei der nächsten Kontrolle auf einmal die viel grössere Erdhummelkönigin. Hier machts wohl auch die Grösse...

Für nächstes Jahr werde ich ja noch sicher 1 Pension mehr anbieten können, mal schauen was dann so vorbeikommt.

Umsiedung Hummelnest Anna 30.06.2010 09:13

hallo hummelfreunde!

in unserem großen, von feldern umgebenen garten, haben wir vor ein paar wochen ein hummelnest in einem unserer gartensäcke gefunden. in diesem hatten wir für den winter kleine holzstücke zum feuer anmachen gesammelt und das scheint für die hummeln ein schöner platz zum nisten zu sein.

nun da die sonne höher steht, befindet sich das nest ziemlich lange in der sonne und ich befürchte es könnte den hummeln dort zu heiss werden. den idealen standort habe ich schon gefunden. er liegt in den frühen morgenstunden in der sonne und ist tagsüber von bäumen und sträuchern überschattet.

aber: jetzt brummt es dermassen in dem sack sobald man ihn nur berührt dass ich befürchte die hummeln werden sauer bei dem versuch das nest zu versetzen. wie gehe ich am besten vor und werden sich die hummeln an den neuen standort gewöhnen? oder lasse ich das nest einfach dort stehen wo es jetzt ist?

über hilfreiche antworten freuen sich die hummeln und ich!

viele grüße!

Umsiedung Hummelnest Angelika L. 30.06.2010 09:49
Hallo Anna,

im Prinzip wäre eine Umsiedlung an einen anderen Ort durch Versetzen des Sackes möglich.
Fraglich ist aber, ob das Nest durch das Bewegen des Sackes beschädigt werden könnte.
Der neue Standort müßte auch mindestens drei Kilometer vom alten Standort entfernt sein, da die Flugtiere ansonsten immer den alten Standort anfliegen würden.
Hast Du nicht die Möglichkeit, den Sack zu beschatten? Oder vielleicht kannst Du ihn an einer Stelle öffnen, damit mehr Luft hineinkommt. Dann müßtest Du Dich etwas vermummen, denn auch die friedlichen Hummeln können sich bedroht fühlen, wenn am Nest oder in unmittelbarer Nähe hantiert wird und das Nest erschüttert wird. fg Angelika

Umsiedung Hummelnest Anna 30.06.2010 10:08
Hallo Anna,

im Prinzip wäre eine Umsiedlung an einen anderen Ort durch Versetzen des Sackes möglich.
Fraglich ist aber, ob das Nest durch das Bewegen des Sackes beschädigt werden könnte.
Der neue Standort müßte auch mindestens drei Kilometer vom alten Standort entfernt sein, da die Flugtiere ansonsten immer den alten Standort anfliegen würden.
Hast Du nicht die Möglichkeit, den Sack zu beschatten? Oder vielleicht kannst Du ihn an einer Stelle öffnen, damit mehr Luft hineinkommt. Dann müßtest Du Dich etwas vermummen, denn auch die friedlichen Hummeln können sich bedroht fühlen, wenn am Nest oder in unmittelbarer Nähe hantiert wird und das Nest erschüttert wird. fg Angelika

hallo angelika!

danke für die schnelle antwort. der sack hat zwei henkel und eine ringspirale, sodass er schon eine gewisse stabilität hat. ich denke wenn ich den sack behutsam anfasse und vorsichtig umsetze würde es das nest sicher nicht zerstören. vielleicht mache ich während der umsiedlung einfach ein tuch auf den sack um nicht gestochen zu werden?

allerdings wäre der neue standort keine 3 km entfernt. vielleicht gerade mal 30 meter. aber dafür ungestörter da er sich jetzt direkt neben dem kompost befindet. finden die hummeln bei so einer kurzen distanz nich wieder zu ihrem nest? ich glaube auch dass die babys gerade erst anfangen zu schlüpfen.

grüße von anna

Umsiedung Hummelnest Martin 30.06.2010 11:16

Ich habe jetzt keine so großen Bedenken, dass sie das Nest nicht mehr finden. Wir hatten hier schon einige Berichte von derartigen Umzügen, die erfolgreich waren.

Ist der neue Standort vom alten Standort aus sichtbar? Bei so nem großen markanten Sack dürfte der ihnen vielleicht auch so auffallen.

Wenn du die Umsiedlung vornimmst dann aber unbedingt bei oder kurz vor Dunkelheit. Dann sind die Hummeln größtenteils im Nest. Wenn sie dann morgens neu ausfliegen und merken, dass sich etwas an der Nestumgebung geändert hat, prägen sie sich die vielleicht schon ein.

Wenn möglich nach der Umsiedlung beobachten, ob die Hummeln wieder zu ihrem Nest zurückfinden oder nicht.

Umsiedung Hummelnest Anna 30.06.2010 12:23
Ich habe jetzt keine so großen Bedenken, dass sie das Nest nicht mehr finden. Wir hatten hier schon einige Berichte von derartigen Umzügen, die erfolgreich waren.

Ist der neue Standort vom alten Standort aus sichtbar? Bei so nem großen markanten Sack dürfte der ihnen vielleicht auch so auffallen.

Wenn du die Umsiedlung vornimmst dann aber unbedingt bei oder kurz vor Dunkelheit. Dann sind die Hummeln größtenteils im Nest. Wenn sie dann morgens neu ausfliegen und merken, dass sich etwas an der Nestumgebung geändert hat, prägen sie sich die vielleicht schon ein.

Wenn möglich nach der Umsiedlung beobachten, ob die Hummeln wieder zu ihrem Nest zurückfinden oder nicht.

hallo!

der neue standort wäre gut einsichtbar für die hummeln. in direkter sicht zu ihrem jetzigen platz, aber größten teils im schatten einer haselnusshecke und zweier bäume. ich denke ich werde den versuch heute abend mal wagen... wird schon schief gehen.

ich halte auf jeden fall zwei auge offen. sollte verwirrung aufkommen frage ich einfach nochmal nach.

danke und viele grüße!

Umsiedung Hummelnest Christian 30.06.2010 13:56

Hi,
ich mußte in diesem Jahr einen kasten versetzen und zwar 1,5m nach vorne und 1m nach oben. Die Gründe sind jetzt egal, aber as hat die Hummeln schon sehr verwirrt.
Deshalb hab ichs abschnittsweise gemacht:
nachts um ein Stück versetzt
dann den Ausgang verändert ein Ast etc, muss nicht viel sein, das bewirkte nen neuen Orientierungsflug.

kannst Du den Sack auf Etappen zum neuen Standort bringen?

Gruß
Christian

Umsiedung Hummelnest Horst 30.06.2010 14:58

Hallo Anna,
das Versetzen eines Hummelnestes sollte in Etappen erfolgen. 30 Meter Entfernung ist zu viel. Die Hummeln werden immer wieder zum alten Nistort zurückkehren. Bereits bei kürzeren Abständen haben die Hummeln Orientierungsprobleme, auch wenn man sie des Nachts umsiedelt.

Grüße
Horst

Umsiedung Hummelnest Christian 02.07.2010 13:02

Und wie läuft es? Bist Du bereits beim Hummelumzug?
Christian

Umsiedung Hummelnest Anna 03.07.2010 08:22
Und wie läuft es? Bist Du bereits beim Hummelumzug?
Christian

Hallo an alle die mir Tipps für die Umsiedlung gegeben haben!

Das Nest habe ich jetzt Stück für Stück versetzt und es scheint als ob die Hummeln damit keine großen Probleme haben. Ich habe die alte Stelle beobachtet und vereinzelt kam eine Hummel angeflogen, die fand aber nach einer kurzen Weile den neuen Standort.

Jetzt schlüpfen immer mehr kleine Hummeln. Diese verlassen allerdings das Nest nicht. Sind Hummeln denn Nesthocker und verlassen erst nach einer Weile ihr sicheres Zuhause? Es findet auch kein reger Flugverkehr zum und vom Nest weg statt, so wie man das von Bienen kennt. Ist das normal?

Viele Grüße von Anna

Umsiedung Hummelnest StefanDD 03.07.2010 09:02
Jetzt schlüpfen immer mehr kleine Hummeln. Diese verlassen allerdings das Nest nicht. Sind Hummeln denn Nesthocker und verlassen erst nach einer Weile ihr sicheres Zuhause?

Im Hummelvolk gibt es klar verteilte Aufgaben:
- Sammlerinnen (ca. 1/3 der Arbeiterinnen): zuständig für die Nahrungsbeschaffung (Pollen/Nektar)
- Stockarbeiterinnen: Innendienst (Brutpflege, Aufbau u. Reparatur der Waben, Wächterinnen
- sog. Hofdamen: arbeiten am "königl. Hof", Pflege und Versorgung der Königin

Es findet auch kein reger Flugverkehr zum und vom Nest weg statt, so wie man das von Bienen kennt. Ist das normal?

regen Flugverkehr sieht man erst ab einer gewissen Volkstärke. Manche ermitteln durch Zählung der einfliegenden Sammlerinnen, wie groß das Volk ungefähr sein könnte. (Sammelflug dauert ca. 15-20 Minuten. Daher Zählung der heimkehrenden Sammlerinnen in 15-20 Minuten * 3 = Gesamtzahl der Arbeiterinnen)
Diese Berechnung unterliegt aber vielen Schwankungen (Tageszeit, Temperatur, Wetter, Dauer des Sammelflugs etc.) und ist deswegen relativ ungenau.
Mit einem Bienenstock kann man ein Hummelnest nicht vergleichen. Man muss sich Zeit nehmen und mal eine Weile davor sitzen bleiben und beobachten.

Viele Grüße, Stefan

Umsiedung Hummelnest Martin 03.07.2010 09:10

Schön, dass es so problemlos klappt..

Jetzt schlüpfen immer mehr kleine Hummeln. Diese verlassen allerdings das Nest nicht.

Woher weißt du das denn? Liegt das Nest so offen einsehbar? Das würde ja bedeuten, dass es reinregnen könnte usw.

Umsiedung Hummelnest Anna 03.07.2010 22:10
Schön, dass es so problemlos klappt..

Jetzt schlüpfen immer mehr kleine Hummeln. Diese verlassen allerdings das Nest nicht.

Woher weißt du das denn? Liegt das Nest so offen einsehbar? Das würde ja bedeuten, dass es reinregnen könnte usw.
Christian

hi christian und martin!

ja, das nest kann ich einsehen, wie gesagt es ist ein einfacher gartenmüllsack. aber an dem neuen standort ist es so geschützt dass die hummeln nich naß werden sollten. geschützt durch ne hecke und nen baum. sollte es stark zu regnen anfangen, werde ich was drüber machen und löcher in den sack schneiden damit die von oben geschützt sind und trotzden rausfliegen können.

ich hab auf jeden fall ein auge auf die hummeln und werde euch auf den neuesten stand der dinge halten - immer im interesse der flieger!

viele grüße und bis demnächst!

Umsiedung Hummelnest Christian 03.07.2010 14:29

Stimmt, wenn tatsächlich kleinere Hummeln schlüpfen ist das bedenklich. Wenn Du ab und zu ne Kleinere siehst, absolut normal, weil ja je nach Generation die Individuen größer werden.

Christian

Farbvariante bei Wiesenhummel? Christian 30.06.2010 18:20

Seit drei Wochen fliegen bei meiner Wiesenhummel interessante Exemplare aus. In einem frühren Beitrag hab ichs als Farbvariante bezeichnet.
Doch jetzt sind alle größeren Arbeiter und scheinbar auch königinnen so gefärbt.
Pechschwarz mit Hinterleib wie eine Steinhummel. Aber eine angedeutete Querbinde am oberen Thorax. Die ist ganz schwach hell und oft nicht durchgezogen. So dass es aussieht wie links und rechts ein heller Flecken. Aber jede Hummel hat so eine Binde.
Gerade hab ich nochmal die Nestkugel geöffnet um die Wabe zu kontrollieren. Ist da ne Kuckuckshummel dirn? Oder eine Steinhummelokkupation? Jede Menge Arbeiterinnen der Wiesenhummel in jeder Größe und mit einem ordentlichen gelben Thoraxquerstreifen. Ab einer Größe knapp unter der der Wiesenhummelkönigin waren die Arbeiterinnen tief schwarz gefärbt wie oben beschrieben. Und es haben auch größere Tiere die Kugel im Blitzflug verlassen. D.H ich hab kein Bild machen können.
Natürlich hab ich die Wabe nicht zerlegt um nach einer Königin zu graben. Also kann ich nicht klar sagen ob die Nestgründerin noch regiert.

Gibts ne Kuckuckshummel die aussieht wie beschrieben? Da würden allerdings die aktiven Arbeiterinnen ein widerspruch sein.
Gibts ne Farbvariante? Da ists seltsam, dass die erst und nur noch ab einer Generation erscheint.
Gibts bei Steinhummeln auch ne Querbinde am Thorax? Das ist das Wahrscheinlichste für mich. Mein steinhummelvolk hat allerdings, so wie es sein muss, keine Querbinde.

Werde mal versuchen ein Foto zu machen.

Gruß
Christian

Steinhummeln in der Wohnung Armin 30.06.2010 19:35

Hallo,

nachdem ich seit etwa 2 Wochen taeglich 3-5 Steinhummeln in meiner Wohnung auf dem Boden kriechend finde, mache ich mir langsam Gedanken wie das weitergeht. Es sind oft recht kleine Tiere und wirken sehr schwach....Anfanglich ging ich davon aus, dass sich einzelne Tiere verflogen hatten und durch Fenster oder Tuer in die Wohnung gelangt sind. Ich lies sie auf ein Papierblatt krabbeln und setzte sie aus dem Fenster. Nachdem sich dieses Spiel jetzt taeglich wiederholt und ich davon ausgehe, dass es nicht dieselben Tiere sind, die aus Spass an der Flugstunde zurueckkommen, frage ich mich schon wo die Tiere herkommen (auch wenn ich uebers Wochenende weg bin und kein Fester oder Tuer geoeffnet war, sind sie da) und es gruselt es mich langsam schon.
Hat jemand eine Idee ?

Gruss
Armin

Steinhummeln in der Wohnung Bago 30.06.2010 20:18

Möglicherweise ist irgendwo eine Ritze an der Tür, sodass die Tiere hineinkommen, dort in der Nähe könnte sich auch der Eingang zum Nest befinden.

Gruß Bago

Steinhummeln in der Wohnung Martin 30.06.2010 20:46

Hast du ein älteres und/oder verklinkertes Haus? Dann besteht die Möglichkeit, dass die Hummeln ihr Nest in der Wand oder unter den Dielen haben, o.ä.

Beobachte mal ob draußen vor dem Zimmer ob du irgendwo "deine" Steinhummeln einfliegen oder zumindest herumfliegen siehst.

Steinhummeln in der Wohnung Christian 01.07.2010 11:05

Hi,
kenn ich von nem alten Haus: Im Dach oder sonstwo ist ein Nest, aber einige Arbeiterinnen finden nen neuen Ausgang. Sie landen dann am Dachbodenfenster wo sie verenden.
Es muss irgendwo ein kleines Loch/ritze geben, durch das sie in den Wohnbereich gelangen.
Versuch mal folgendes: Wenn diese Arbeiterinnen den regulären Eingang bereits benutzt haben, dann kennen sie durch den Orientierungsflug den Hauptzugang zum Nest: Du fütterst die Tiere mit Zuckerwasser im Notfall Honig und lässt sie außen fliegen. Weil der Magen voll ist, fliegen sie zum Nest um die Nahrung abzuliefern. Dann weißt du in welcher ecke vom Haus das Nest ist. In diesem Bereich müsste auch der Zugang vom Nest zum Wohnbereich liegen.
Oder du fütterst ein Tier im Haus, Vielleicht steuert sie das Loch oder die Ritze an. Geht so heim wie sie gekommen ist. Das letztere glaub ich eher nicht, erfahrungsgemäß fliegen die zum Licht. Nen Versuch ists aber wert.

Viel Erfolg
Berichte bitte wies aus - oder weitergeht.

Christian

Steinhummeln in der Wohnung Christian 09.07.2010 13:16

Hi,
hast Du das Nest gefunden?
Christian

Larvenauswurf Leo 01.07.2010 07:32

Ich habe gestern 2 Larven auserhalb des Kastens tot gefunden. Ab wie viel Larvenwird es denn bedenklich?

Vielen Danbk!!!

Larvenauswurf Veit 01.07.2010 09:01

Auch bei mir liegen eine Menge Larven (sicherlich mehr als nur 2) im Vorbau.
Ich habe den Eindruck, dass die Erdhummeln jetzt mit der Hitze (im Kasten, aber nicht in Nestmitte 33°C) ziemlich im Stress sind.
Sie schleppen massenhaft Nistmaterial nach draussen.
Im Vorbau sitzen mehrere Arbeiterinnen.
Ich weiss nicht genau was die da machen. Sind das Wächter, oder sorgen die für Ventilation?

Ich habe allerdings eine etwas andere Konstruktion: Zwischen Mottenklappe und Vorbau (mit Lochblech) liegt noch ein ca. 15cm langer Laufgang, ebenfalls aus Lochblech:
[img:http://img36.imageshack.us/img36/11/hukasten02.jpg]

Ich habe gestern 2 Larven auserhalb des Kastens tot gefunden. Ab wie viel Larvenwird es denn bedenklich?

Vielen Danbk!!!
Mitbewohner Christian 01.07.2010 12:36

Hi,
könnt ihr mir schreiben was das für ein Tier ist: Diese Larven fressen den kot der Wiesenhummeln und die toten Larven. Diese beiden wollten den Kasten verlassen und sind im Vorbau gelandet.
http://www.pictureupload.de/Sommer_2010-gid40213.html (externer Link, nicht mehr verfügbar)
Das Bild ist nicht so gut, aber die sind so unscheinbar, mehr kann man nicht abbilden.
Was macht ihr mit dem leeren Kasten? Ist ja bei mir bald soweit. Gleich säubern oder für andere Tiere stehen lassen. Eben jene die die reste des Hummelnestes verzehren, wozu ja auch die wachsmotte gehört.

Christian

Mitbewohner Johann neumayer 06.07.2010 16:18

Ich glaube, das sind Antherophagus-Larven. Der Käfer hängt sich an die Beine der Hummel und lässt sich ins Nest tragen...
mfg Johann Neumayer

Hi,
könnt ihr mir schreiben was das für ein Tier ist: Diese Larven fressen den kot der Wiesenhummeln und die toten Larven. Diese beiden wollten den Kasten verlassen und sind im Vorbau gelandet.
http://www.pictureupload.de/Sommer_2010-gid40213.html (externer Link, nicht mehr verfügbar)
Das Bild ist nicht so gut, aber die sind so unscheinbar, mehr kann man nicht abbilden.
Was macht ihr mit dem leeren Kasten? Ist ja bei mir bald soweit. Gleich säubern oder für andere Tiere stehen lassen. Eben jene die die reste des Hummelnestes verzehren, wozu ja auch die wachsmotte gehört.

Christian
Mitbewohner Johann neumayer 06.07.2010 16:22

Ich glaube, das sind Antherophagus-Larven. Der Käfer hängt sich an die Beine der Hummel und lässt sich ins Nest tragen...
mfg Johann Neumayer

Hi,
könnt ihr mir schreiben was das für ein Tier ist: Diese Larven fressen den kot der Wiesenhummeln und die toten Larven. Diese beiden wollten den Kasten verlassen und sind im Vorbau gelandet.
http://www.pictureupload.de/Sommer_2010-gid40213.html (externer Link, nicht mehr verfügbar)
Das Bild ist nicht so gut, aber die sind so unscheinbar, mehr kann man nicht abbilden.
Was macht ihr mit dem leeren Kasten? Ist ja bei mir bald soweit. Gleich säubern oder für andere Tiere stehen lassen. Eben jene die die reste des Hummelnestes verzehren, wozu ja auch die wachsmotte gehört.

Christian
Mitbewohner Jürgen 06.07.2010 17:56
Ich glaube, das sind Antherophagus-Larven. Der Käfer hängt sich an die Beine der Hummel und lässt sich ins Nest tragen...
mfg Johann Neumayer

Hallo

Wenn es Schimmelkäfer- Larven sind, dann müsste nach der Verpuppung der Käfer so aussehen.
http://www.hummelfreund.com/alles-%C3%BCber-die-hummel/sch%C3%A4dlinge/schimmelk%C3%A4fer/ (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Es grüsst Euch
Jürgen

Neues Hummelbuch erscheint im Oktober 2010 Bago 01.07.2010 12:39

Im Oktober wird das neue Hummelbuch vom Pala Verlag erscheinen: der hummelfreundliche Garten,
eingfach mal googeln.

Gruß Bago

Neues Hummelbuch erscheint im Oktober 2010 Martin 01.07.2010 17:30
Im Oktober wird das neue Hummelbuch vom Pala Verlag erscheinen: der hummelfreundliche Garten,
eingfach mal googeln.

Gruß Bago

Ui. Gutes Thema. Guter Preis. Hoffe, es hält was es verspricht.

Neues Hummelbuch erscheint im Oktober 2010 Veit 02.07.2010 14:37

Da gibt's auch einen Link (externer Link, nicht mehr verfügbar)
ISBN: 978-3-89566-276-8 (externer Link, nicht mehr verfügbar)